© Valdis Skudre, shutterstock

Reiseführer
Zemgale

MARCO POLO Reisekarte

Estland, Lettland, Litauen

12.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Die fruchtbare Ebene von Zemgale birgt einen Schatz spätbarocker und klassizistischer Baukunst

Wie ausgewalzt liegt das Tiefland von Zemgale zwischen den kurländischen Hügelketten im Westen und der letgallischen Seenplatte - eine fruchtbare, landwirtschaftlich geprägte Ebene, seit jeher Lettlands Kornkammer. Im Süden grenzt sie an Litauen, im Norden durchströmt die Daugava majestätisch diese historische lettische Landschaft, die einst zum Herzogtum Kurland gehörte.

Der Name geht auf die heidnischen Stämme zurück, die hier lebten, ehe deutsche Ritter, Bischöfe und Kaufleute in das Land einfielen. Zusammen mit ihren litauischen Brüdern wehrten sich die Semgaller unter Fürst Nameisis besonders erbittert gegen den Livländischen Orden, dessen massige Burgen noch als Ruinen Bände darüber sprechen, welche Machtkämpfe sich in der stillen Ebene abspielten. Erst 90 Jahre nach der Gründung Rīgas gab Semgallen sich den Rittern geschlagen. Ohne einen Ausflug in die Provinz südlich der Hauptstadt sollte keine Lettlandreise enden. Nicht nur seiner ausgesprochen gastfreundlichen Bewohner wegen. Zemgale birgt die Kronjuwelen lettischer Adelslandschaft: die Barockschlösser Jelgava und Rundāle.

Zemgale Sehenswertes & Restaurants

Rundāles pils
Architektonische Highlights
Latvija
Rundāles pils
Jelgavas pils
Architektonische Highlights
Jelgava
Krustpils pils
Architektonische Highlights
Jēkabpils
Selonian Courtyard (Sēļu sēta)
Museen
Jēkabpils
Academia Petrina
Architektonische Highlights
Jelgava
Ceplis
Restaurants
Jelgava
Brīvības iela
Touristenattraktionen
Jēkabpils
Svētā Gara pareizticīgā baznīca
Architektonische Highlights
Jēkabpils
Koknese
Geographical
Koknese
Nereta
Geographical
Nereta
Skrīveri Arboretum Park
Landschaftliche Highlights
Skrīveri
Alunāna parks
Botanische Gärten & Parks
Jelgava
Jelgavas Sv. Annas baznīca
Architektonische Highlights
Jelgava
Ģ. Eliasa Jelgavas vēstures un mākslas muzejs
Museen
Jelgava
Bauska
Geographical
Bauska
Mesoten
Geographical
Mesoten
LVM Nature Park in Tērvete
Erlebnis- und Themenparks
Tērvete
Mežotnes pils
Architektonische Highlights
Mežotne
Mežotnes pils

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Erlebnis- und Themenparks


  • Rundāles pils

    Architektonische Highlights
    • Rundāles pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    „Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert

    • Rundāles pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    „Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert


  • Jelgavas pils

    Architektonische Highlights
    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.

    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.


  • Krustpils pils

    Architektonische Highlights
    • © Jana Land, Shutterstock

    Von dem gotischen Original blieb kaum mehr übrig als der Schlossturm und der imposante kreuzrippengewölbte Weinkeller, so oft ist die 1237 als erzbischöfliche Festung gegründete Kreuzburg im Lauf der Jahrhunderte von ihren jeweiligen Besitzern umgebaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie der Sowjetarmee als Kaserne und verkam ziemlich. Seit 1994 steht die Bastion wieder für Besichtigungen offen, hier findest du auch das Geschichtsmuseum von Jēkabpils.

    • © Jana Land, Shutterstock

    Von dem gotischen Original blieb kaum mehr übrig als der Schlossturm und der imposante kreuzrippengewölbte Weinkeller, so oft ist die 1237 als erzbischöfliche Festung gegründete Kreuzburg im Lauf der Jahrhunderte von ihren jeweiligen Besitzern umgebaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie der Sowjetarmee als Kaserne und verkam ziemlich. Seit 1994 steht die Bastion wieder für Besichtigungen offen, hier findest du auch das Geschichtsmuseum von Jēkabpils.


  • Selonian Courtyard (Sēļu sēta)

    Museen

    Geh auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Typische Bauernhäuser, eine Windmühle und diverse Gerätschaften in diesem Museum vermitteln Ihnen einen authentischen und sehr lebendigen Eindruck vom Leben im Semgallen des frühen 19.Jhs. Schmiede, Müller und Weber arbeiten wie anno dazumal, und wer will, kann sich in den historischen Handwerkstechniken auch selbst üben. Manchmal gibt’s frisches Brot nach alten südlettischen Rezepten. An das Museum grenzt ein kleiner botanischer Garten, in dem Bäume wachsen, die in Lettland als Exoten gelten, Esskastanie und Walnuss zum Beispiel.

    Geh auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Typische Bauernhäuser, eine Windmühle und diverse Gerätschaften in diesem Museum vermitteln Ihnen einen authentischen und sehr lebendigen Eindruck vom Leben im Semgallen des frühen 19.Jhs. Schmiede, Müller und Weber arbeiten wie anno dazumal, und wer will, kann sich in den historischen Handwerkstechniken auch selbst üben. Manchmal gibt’s frisches Brot nach alten südlettischen Rezepten. An das Museum grenzt ein kleiner botanischer Garten, in dem Bäume wachsen, die in Lettland als Exoten gelten, Esskastanie und Walnuss zum Beispiel.


  • Academia Petrina

    Architektonische Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    So nobel studierte einst Lettlands Elite: Das barock-klassizistische Schmuckstück barg die erste höhere Bildungsanstalt des Landes. An der Academia Petrina lernte Krišjānis Barons, der legendäre „Vater der Dainas“, ebenso wie spätere Präsidenten Lettlands, Litauens und Polens. Gegründet wurde die Lehranstalt 1775 von Herzog Peter Biron, der dazu das Schloss der Zarin Anna umbauen ließ. Im 35 m hohen Turm richtete man ein astronomisches Observatorium ein. Heute beherbergt die Academia ein Museum.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    So nobel studierte einst Lettlands Elite: Das barock-klassizistische Schmuckstück barg die erste höhere Bildungsanstalt des Landes. An der Academia Petrina lernte Krišjānis Barons, der legendäre „Vater der Dainas“, ebenso wie spätere Präsidenten Lettlands, Litauens und Polens. Gegründet wurde die Lehranstalt 1775 von Herzog Peter Biron, der dazu das Schloss der Zarin Anna umbauen ließ. Im 35 m hohen Turm richtete man ein astronomisches Observatorium ein. Heute beherbergt die Academia ein Museum.


  • Ceplis

    Restaurants
    • international

    Beliebtes Restaurant im Stadtzentrum, gute Küche, lettische Spezialitäten.

    Beliebtes Restaurant im Stadtzentrum, gute Küche, lettische Spezialitäten.


  • Brīvības iela

    Touristenattraktionen

    Sie ist die Hauptstraße und Lebensader des Stadtteils Jēkabpils. Links und rechts zweigen schmale Gassen ab, in deren verzweigten Quartieren noch einige jener Holzhäuschen stehen, in denen einst die Altgläubigen wohnten. Markantes Bauwerk der Brīvības ist die neoromanische katholische Kirche (Brīvības/Vienības), unweit davon steht das 1807 geweihte Gotteshaus der Lutheraner. Einen Spaziergang durch Jēkabpils beginnst du am besten auf dem Vecpilsētas laukums, dem zentralen Platz und beliebtesten Treffpunkt der Innenstadt.

    • Brīvības iela, 5202 Jēkabpils

    Sie ist die Hauptstraße und Lebensader des Stadtteils Jēkabpils. Links und rechts zweigen schmale Gassen ab, in deren verzweigten Quartieren noch einige jener Holzhäuschen stehen, in denen einst die Altgläubigen wohnten. Markantes Bauwerk der Brīvības ist die neoromanische katholische Kirche (Brīvības/Vienības), unweit davon steht das 1807 geweihte Gotteshaus der Lutheraner. Einen Spaziergang durch Jēkabpils beginnst du am besten auf dem Vecpilsētas laukums, dem zentralen Platz und beliebtesten Treffpunkt der Innenstadt.

    • Brīvības iela, 5202 Jēkabpils

  • Svētā Gara pareizticīgā baznīca

    Architektonische Highlights
    • © Juris Kraulis, Shutterstock

    An der Brīvības nahe des Busbahnhofs erinnert das ehemalige Kloster der Altgläubigen mit seiner schönen Nikolauskapelle und der jüngeren, im byzantinischen Sakralbaustil errichteten orthodoxen Kirche an russische Siedlungsgeschichte. Unweit davon lädt der Strūve-Park zu einem Spaziergang ein. Der Name geht auf den estnischen Astronomen Strūve zurück, der eine Weile in Jēkabpils lebte, eine Gedenktafel erinnert an ihn.

    • © Juris Kraulis, Shutterstock

    An der Brīvības nahe des Busbahnhofs erinnert das ehemalige Kloster der Altgläubigen mit seiner schönen Nikolauskapelle und der jüngeren, im byzantinischen Sakralbaustil errichteten orthodoxen Kirche an russische Siedlungsgeschichte. Unweit davon lädt der Strūve-Park zu einem Spaziergang ein. Der Name geht auf den estnischen Astronomen Strūve zurück, der eine Weile in Jēkabpils lebte, eine Gedenktafel erinnert an ihn.


  • Koknese

    Geographical
    • © Andrejs Marcenko, Shutterstock

    Kaum zu glauben, dass das kleine Dorf an der Daugava 40 km nordwestlich von Jēkabpils im Mittelalter eine bedeutende Hansestadt war. An den Ruhm erinnern die Reste der 1208 gegründeten Ordensburg, eine der romantischsten Burgruinen Lettlands. Das vom Wasser des 1967 angelegten Stausees umspülte Gemäuer ragte einst 40 m über der Daugava auf! In Koknese gibt’s die kleine Pension Kalnavoti auf einem Bauernhof, die auch Campinggelegenheiten und Angeltouren anbietet. Zur Pension gehört ein nettes Lokal, der Gubenis kroogs. Gemütlich ist auch das Restaurant Ragalu Kroogs.

    • 5113 Koknese
    • © Andrejs Marcenko, Shutterstock

    Kaum zu glauben, dass das kleine Dorf an der Daugava 40 km nordwestlich von Jēkabpils im Mittelalter eine bedeutende Hansestadt war. An den Ruhm erinnern die Reste der 1208 gegründeten Ordensburg, eine der romantischsten Burgruinen Lettlands. Das vom Wasser des 1967 angelegten Stausees umspülte Gemäuer ragte einst 40 m über der Daugava auf! In Koknese gibt’s die kleine Pension Kalnavoti auf einem Bauernhof, die auch Campinggelegenheiten und Angeltouren anbietet. Zur Pension gehört ein nettes Lokal, der Gubenis kroogs. Gemütlich ist auch das Restaurant Ragalu Kroogs.

    • 5113 Koknese

  • Nereta

    Geographical
    • © rihards, Shutterstock

    Touristen verirren sich nur selten in den entlegenen Winkel nahe der litauischen Grenze. Dabei birgt das Dörfchen 55 km südwestlich von Jēkabpils einen Schatz: Die Neretas- Kirche, 1593 geweiht, zählt mit ihrem achteckigen Turm und der Arkadengalerie zu den schönsten Kirchenbauten Zemgales. Üppig verzierte Grabplatten erinnern an die Burggrafenfamilie von Effern, die hier einst herrschte. Die Innenausstattung gilt als bedeutendstes Werk des nordeuropäischen Manierismus in Lettland. Neretas Umgebung, malerisch in das Tal der Suseja gebettet, eignet sich wunderbar für Radtouren und Wanderungen. Ein schönes Ausflugsziel ist der Saukas-See.

    • 5118 Nereta
    • © rihards, Shutterstock

    Touristen verirren sich nur selten in den entlegenen Winkel nahe der litauischen Grenze. Dabei birgt das Dörfchen 55 km südwestlich von Jēkabpils einen Schatz: Die Neretas- Kirche, 1593 geweiht, zählt mit ihrem achteckigen Turm und der Arkadengalerie zu den schönsten Kirchenbauten Zemgales. Üppig verzierte Grabplatten erinnern an die Burggrafenfamilie von Effern, die hier einst herrschte. Die Innenausstattung gilt als bedeutendstes Werk des nordeuropäischen Manierismus in Lettland. Neretas Umgebung, malerisch in das Tal der Suseja gebettet, eignet sich wunderbar für Radtouren und Wanderungen. Ein schönes Ausflugsziel ist der Saukas-See.

    • 5118 Nereta

  • Skrīveri Arboretum Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Maris Grunskis, Shutterstock

    Kanadische Kiefern neben Korkeichen aus Portugal, Bergahorn und Moorbirke: In Skrīveri wächst zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört. Der 16 ha große Waldpark des Dorfes an der Daugava, 58 km nordwestlich von Jēkabpils, birgt Bäume sämtlicher 19 Vegetationszonen der nördlichen Erdhalbkugel. Das vor 120 Jahren angelegte dendrologische Kleinod ist heute als Skrīveri-Wald jedem lettischen Botaniker ein Begriff. Ein schönes Ausflugsziel für erholsame Wanderungen.

    • © Maris Grunskis, Shutterstock

    Kanadische Kiefern neben Korkeichen aus Portugal, Bergahorn und Moorbirke: In Skrīveri wächst zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört. Der 16 ha große Waldpark des Dorfes an der Daugava, 58 km nordwestlich von Jēkabpils, birgt Bäume sämtlicher 19 Vegetationszonen der nördlichen Erdhalbkugel. Das vor 120 Jahren angelegte dendrologische Kleinod ist heute als Skrīveri-Wald jedem lettischen Botaniker ein Begriff. Ein schönes Ausflugsziel für erholsame Wanderungen.


  • Alunāna parks

    Botanische Gärten & Parks

    Ursprünglich der alte Friedhof der Stadt. Hier liegt Ādolfs Alunāns begraben, einer der großen Söhne der Stadt, Begründer des modernen lettischen Theaters. Ein Denkmal erinnert an den Dramatiker. Vom Alunāns-Park in Richtung Academia kommen Sie an der schönen orthodoxen Kirche vorbei. Sie wurde im Krieg völlig zerstört und erst 1998 wieder aufgebaut.

    • 3001 Jelgava

    Ursprünglich der alte Friedhof der Stadt. Hier liegt Ādolfs Alunāns begraben, einer der großen Söhne der Stadt, Begründer des modernen lettischen Theaters. Ein Denkmal erinnert an den Dramatiker. Vom Alunāns-Park in Richtung Academia kommen Sie an der schönen orthodoxen Kirche vorbei. Sie wurde im Krieg völlig zerstört und erst 1998 wieder aufgebaut.

    • 3001 Jelgava

  • Jelgavas Sv. Annas baznīca

    Architektonische Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Die evangelische Annakirche, 1641 anstelle eines abgebrannten Holzkirchleins erbaut und mit ihrem spitzen Turm leicht zu entdecken, birgt eines des berühmtesten Gemälde des lettischen Nationalmalers Janis Rozenthals: das Altargemälde „Christus und die Samariten“ (1910). Rings um die Kirche stehen in der Auseklis und der Vecpilsetas iela noch einige jener schlichten hölzernen Handwerkerund Kaufmannshäuser aus dem 18.Jh., die erahnen lassen, wie das historische Jelgava einst aussah.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Die evangelische Annakirche, 1641 anstelle eines abgebrannten Holzkirchleins erbaut und mit ihrem spitzen Turm leicht zu entdecken, birgt eines des berühmtesten Gemälde des lettischen Nationalmalers Janis Rozenthals: das Altargemälde „Christus und die Samariten“ (1910). Rings um die Kirche stehen in der Auseklis und der Vecpilsetas iela noch einige jener schlichten hölzernen Handwerkerund Kaufmannshäuser aus dem 18.Jh., die erahnen lassen, wie das historische Jelgava einst aussah.


  • Ģ. Eliasa Jelgavas vēstures un mākslas muzejs

    Museen

    Aus Jelgava stammen viele berühmte Menschen der lettischen Historie, z.B. Kārlis Ulmanis, Staatspräsident zwischen den Weltkriegen. In Jelgava erschien 1856 die erste rein lettische Zeitung. Mehr über die bewegte Vergangenheit der Stadt erfährst du im Museum für Geschichte und Kunst, das nach dem Maler Gederts Eliass benannt ist und schon seines Gebäudes wegen einen Besuch lohnt: Es residiert in der einstigen Academia Petrina.

    Aus Jelgava stammen viele berühmte Menschen der lettischen Historie, z.B. Kārlis Ulmanis, Staatspräsident zwischen den Weltkriegen. In Jelgava erschien 1856 die erste rein lettische Zeitung. Mehr über die bewegte Vergangenheit der Stadt erfährst du im Museum für Geschichte und Kunst, das nach dem Maler Gederts Eliass benannt ist und schon seines Gebäudes wegen einen Besuch lohnt: Es residiert in der einstigen Academia Petrina.


  • Bauska

    Geographical
    • © Ikars, Shutterstock

    Bauska, unweit der Grenze zu Litauen 40 km südöstlich von Jelgava, ist eine der ältesten Städte des Landes. Im Stadtzentrum stehen einige alte Holzhäuser, und über dem Hochufer der Mūsa ragt ebenso malerisch wie imposant die Ruine der Ordensburg auf. Vom Burgturm genießt du einen schönen Blick auf die Umgebung. Ein Tipp ist Bauska für Liebhaber alter Musik: Alljährlich im Sommer finden in mehreren Schlössern der Umgebung Klassikfestivals statt.

    • © Ikars, Shutterstock

    Bauska, unweit der Grenze zu Litauen 40 km südöstlich von Jelgava, ist eine der ältesten Städte des Landes. Im Stadtzentrum stehen einige alte Holzhäuser, und über dem Hochufer der Mūsa ragt ebenso malerisch wie imposant die Ruine der Ordensburg auf. Vom Burgturm genießt du einen schönen Blick auf die Umgebung. Ein Tipp ist Bauska für Liebhaber alter Musik: Alljährlich im Sommer finden in mehreren Schlössern der Umgebung Klassikfestivals statt.


  • Mesoten

    Geographical
    • © Janis Smits, Shutterstock

    Das prächtige klassizistische Palais, erbaut um 1800 vom Hofbaumeister der Zarin Katharina II, Giacomo Quarenghi, ist in den letzten Jahren wundervoll restauriert worden und erstrahlt nun wieder in milden Pastelltönen. Mežotne liegt 38 km südöstlich von Jelgava. Ein Teil des von einem herrlichen englischen Landschaftspark umgebenen Schlosses ist für Besichtigungen zugänglich, der Rest beherbergt ein kleines, elegantes Schlosshotel mit 12 stilvoll und individuell möblierten Zimmern, die Namen tragen wie „Room of Roses“ oder „Sleeping beauty“.

    • 3918 Mesoten
    • © Janis Smits, Shutterstock

    Das prächtige klassizistische Palais, erbaut um 1800 vom Hofbaumeister der Zarin Katharina II, Giacomo Quarenghi, ist in den letzten Jahren wundervoll restauriert worden und erstrahlt nun wieder in milden Pastelltönen. Mežotne liegt 38 km südöstlich von Jelgava. Ein Teil des von einem herrlichen englischen Landschaftspark umgebenen Schlosses ist für Besichtigungen zugänglich, der Rest beherbergt ein kleines, elegantes Schlosshotel mit 12 stilvoll und individuell möblierten Zimmern, die Namen tragen wie „Room of Roses“ oder „Sleeping beauty“.

    • 3918 Mesoten

  • LVM Nature Park in Tērvete

    Erlebnis- und Themenparks
    • © Svetlana Mahovskaya, Shutterstock

    Der Wald Kalnamuiža bei Tērvete, 30 km südwestlich von Jelgava, ist im ganzen Land berühmt. Nicht seiner uralten Kiefern, sondern der Märchenfiguren und Sagenwesen wegen, die dort als skurrile Holzskulpturen die verschlungenen Wege des Märchenwaldes bevölkern: der Waldkönig, der alte Zwerg und natürlich Maija und Paija, die Lieblingsmärchenfiguren aller lettischen Kinder aus den Geschichten von Anna Brigadēre (1861–1933). Die populäre Kinderbuchautorin, eine Art lettische Astrid Lindgren, lebte in Tērvete. Ihr Haus Sprīdīži am Rand des Parks ist heute Museum. In dem wundervollen Park von Tērvete lässt es sich einen ganzen Tag aushalten. Ein Geflecht von thematischen Wanderwegen verbindet verschiedene Waldlandschaften miteinander, vom Sonnenpark mit alten knorrigen Eichen und Birken über den Silberhain bis zum märchenhaften Zwergenland.

    • © Svetlana Mahovskaya, Shutterstock

    Der Wald Kalnamuiža bei Tērvete, 30 km südwestlich von Jelgava, ist im ganzen Land berühmt. Nicht seiner uralten Kiefern, sondern der Märchenfiguren und Sagenwesen wegen, die dort als skurrile Holzskulpturen die verschlungenen Wege des Märchenwaldes bevölkern: der Waldkönig, der alte Zwerg und natürlich Maija und Paija, die Lieblingsmärchenfiguren aller lettischen Kinder aus den Geschichten von Anna Brigadēre (1861–1933). Die populäre Kinderbuchautorin, eine Art lettische Astrid Lindgren, lebte in Tērvete. Ihr Haus Sprīdīži am Rand des Parks ist heute Museum. In dem wundervollen Park von Tērvete lässt es sich einen ganzen Tag aushalten. Ein Geflecht von thematischen Wanderwegen verbindet verschiedene Waldlandschaften miteinander, vom Sonnenpark mit alten knorrigen Eichen und Birken über den Silberhain bis zum märchenhaften Zwergenland.


  • Mežotnes pils

    Architektonische Highlights
    • Mežotnes pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Das Bauwerk liegt in einem Park und verfügt über diverse Gastronomieeinrichtungen.

    Preise: Erwachsene EUR 3.00, Kinder EUR 2.00.

    • Mežotnes pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Das Bauwerk liegt in einem Park und verfügt über diverse Gastronomieeinrichtungen.

    Preise: Erwachsene EUR 3.00, Kinder EUR 2.00.


MARCO POLO Reisekarte
Estland, Lettland, Litauen

Karte, 7. Auflage · 12.95 €

Die MARCO POLO Reisekarte Estland, Lettland, Litauen – Die Karte für Urlaubsplaner und Entdeckerinnen im Maßstab 1:750.000.
Kein Highlight mehr verpassen – die MARCO POLO Karte zeigt die bedeutendsten kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten auf der Karte und in einer zusätzlichen Online-Sammlung. Im schützenden Kartondeckel sind einige der interessantesten Orte mit Fotos abgebildet. Die Karte ist beidseitig bedruckt und herausnehmbar. Dank dem digitalen Register kann einfach nach Orten gesucht werden. Eine übersichtliche und detailreiche Kartografie macht es einfach, die Karte zu lesen. Auf der Rückseite des Deckels befindet sich eine Übersichtskarte mit allen Highlights. Hilfreiche Details und Verkehrsinformationen machen die Reisekarte auch zur perfekten Straßenkarte: entspannt ankommen und alles gesehen haben.

Alle Vorteile der Karte im Überblick:

  • 20 Marco Polo Highlights
  • Übersichtliche und detailreiche Kartografie
  • Smart-Info: Zusätzliche online Informationen wie Register, Highlight-Sammlung und Detaillegende
  • Wetterfestes Papier
  • Handliches Kartenformat
  • Länderinfos auf einen Blick

Über die Region:
Estland bietet eine vielfältige Landschaft mit Küsten, Wäldern und Inseln. Tallinn beeindruckt mit seiner mittelalterlichen Altstadt und dem Alexander-Newski-Dom. Lettland ist bekannt für die Strände von Jūrmala und die Jugendstilbauten in Riga. Litauen bietet den Kurischen Nehrung Nationalpark und die barocke Altstadt von Vilnius. Alle drei Länder vereinen Natur und Kultur und laden zu vielfältigen Erkundungen ein.

Mehr Info
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