© Aleks Kend, Shutterstock

Reiseführer
Mežciems

Mežciems Sehenswertes & Restaurants

Jelgavas pils
Architektonische Highlights
Jelgava
Academia Petrina
Architektonische Highlights
Jelgava
Ceplis
Restaurants
Jelgava
Alunāna parks
Botanische Gärten & Parks
Jelgava
Jelgavas Sv. Annas baznīca
Architektonische Highlights
Jelgava
Ģ. Eliasa Jelgavas vēstures un mākslas muzejs
Museen
Jelgava

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Botanische Gärten & Parks

    Museen


  • Jelgavas pils

    Architektonische Highlights
    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.

    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.


  • Academia Petrina

    Architektonische Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    So nobel studierte einst Lettlands Elite: Das barock-klassizistische Schmuckstück barg die erste höhere Bildungsanstalt des Landes. An der Academia Petrina lernte Krišjānis Barons, der legendäre „Vater der Dainas“, ebenso wie spätere Präsidenten Lettlands, Litauens und Polens. Gegründet wurde die Lehranstalt 1775 von Herzog Peter Biron, der dazu das Schloss der Zarin Anna umbauen ließ. Im 35 m hohen Turm richtete man ein astronomisches Observatorium ein. Heute beherbergt die Academia ein Museum.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    So nobel studierte einst Lettlands Elite: Das barock-klassizistische Schmuckstück barg die erste höhere Bildungsanstalt des Landes. An der Academia Petrina lernte Krišjānis Barons, der legendäre „Vater der Dainas“, ebenso wie spätere Präsidenten Lettlands, Litauens und Polens. Gegründet wurde die Lehranstalt 1775 von Herzog Peter Biron, der dazu das Schloss der Zarin Anna umbauen ließ. Im 35 m hohen Turm richtete man ein astronomisches Observatorium ein. Heute beherbergt die Academia ein Museum.


  • Ceplis

    Restaurants
    • international

    Beliebtes Restaurant im Stadtzentrum, gute Küche, lettische Spezialitäten.

    Beliebtes Restaurant im Stadtzentrum, gute Küche, lettische Spezialitäten.


  • Alunāna parks

    Botanische Gärten & Parks

    Ursprünglich der alte Friedhof der Stadt. Hier liegt Ādolfs Alunāns begraben, einer der großen Söhne der Stadt, Begründer des modernen lettischen Theaters. Ein Denkmal erinnert an den Dramatiker. Vom Alunāns-Park in Richtung Academia kommen Sie an der schönen orthodoxen Kirche vorbei. Sie wurde im Krieg völlig zerstört und erst 1998 wieder aufgebaut.

    • 3001 Jelgava

    Ursprünglich der alte Friedhof der Stadt. Hier liegt Ādolfs Alunāns begraben, einer der großen Söhne der Stadt, Begründer des modernen lettischen Theaters. Ein Denkmal erinnert an den Dramatiker. Vom Alunāns-Park in Richtung Academia kommen Sie an der schönen orthodoxen Kirche vorbei. Sie wurde im Krieg völlig zerstört und erst 1998 wieder aufgebaut.

    • 3001 Jelgava

  • Jelgavas Sv. Annas baznīca

    Architektonische Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Die evangelische Annakirche, 1641 anstelle eines abgebrannten Holzkirchleins erbaut und mit ihrem spitzen Turm leicht zu entdecken, birgt eines des berühmtesten Gemälde des lettischen Nationalmalers Janis Rozenthals: das Altargemälde „Christus und die Samariten“ (1910). Rings um die Kirche stehen in der Auseklis und der Vecpilsetas iela noch einige jener schlichten hölzernen Handwerkerund Kaufmannshäuser aus dem 18.Jh., die erahnen lassen, wie das historische Jelgava einst aussah.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Die evangelische Annakirche, 1641 anstelle eines abgebrannten Holzkirchleins erbaut und mit ihrem spitzen Turm leicht zu entdecken, birgt eines des berühmtesten Gemälde des lettischen Nationalmalers Janis Rozenthals: das Altargemälde „Christus und die Samariten“ (1910). Rings um die Kirche stehen in der Auseklis und der Vecpilsetas iela noch einige jener schlichten hölzernen Handwerkerund Kaufmannshäuser aus dem 18.Jh., die erahnen lassen, wie das historische Jelgava einst aussah.


  • Ģ. Eliasa Jelgavas vēstures un mākslas muzejs

    Museen

    Aus Jelgava stammen viele berühmte Menschen der lettischen Historie, z.B. Kārlis Ulmanis, Staatspräsident zwischen den Weltkriegen. In Jelgava erschien 1856 die erste rein lettische Zeitung. Mehr über die bewegte Vergangenheit der Stadt erfährst du im Museum für Geschichte und Kunst, das nach dem Maler Gederts Eliass benannt ist und schon seines Gebäudes wegen einen Besuch lohnt: Es residiert in der einstigen Academia Petrina.

    Aus Jelgava stammen viele berühmte Menschen der lettischen Historie, z.B. Kārlis Ulmanis, Staatspräsident zwischen den Weltkriegen. In Jelgava erschien 1856 die erste rein lettische Zeitung. Mehr über die bewegte Vergangenheit der Stadt erfährst du im Museum für Geschichte und Kunst, das nach dem Maler Gederts Eliass benannt ist und schon seines Gebäudes wegen einen Besuch lohnt: Es residiert in der einstigen Academia Petrina.