© Ilona Lablaika, shutterstock

Reiseführer
Vidzeme

MARCO POLO Reisekarte

Estland, Lettland, Litauen

12.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Die Gauja, Lettlands schönster Fluss, muss in Vidzeme durch einen tiefen Stein

Die große Provinz nördlich der Daugava werden viele unter ihrem historischen Namen kennen: Vidzeme ist das einstige Livland. Das freilich viel größer war und bis weit nach Estland reichte. Beide Republiken teilten es bei ihrer Gründung 1918 untereinander auf, weil das heidnische Stammland nach 700 Jahren Fremdherrschaft ohnehin nicht mehr existierte.

Vidzeme birgt die beliebteste Ausflugslandschaft Lettlands: das Tal der Gauja mit roten Sandsteingrotten, den Burgen Sigulda, Turaida und Krimulda und dem Mittelalterstädtchen Cēsis. Strände bietet Livland auch, hundert Kilometer Küsteneinsamkeit bis hoch an die estnische Grenze.

Vidzeme Sehenswertes & Restaurants

Gauja National Park
Landschaftliche Highlights
Sigulda
Sigulda
Geographical
Sigulda
Cēsis
Geographical
Cēsis
EŽI Active Tourism Centre
Sporteinrichtungen
Valmiera
Pajumte
Cafés
Alūksne
Kirche von Cesis
Architektonische Highlights
Cēsis
Cēsu Jaunā pils
Museen
Cēsis
Jāņoga
Restaurants
Cēsis
Seno rotu Kalve
Schmuck
Cesis
Aerodium
Sporteinrichtungen
Sigulda
Siguldas kamaniņu un bobsleja trase
Sporteinrichtungen
Sigulda
Ungurmuiža
Restaurants
Auciems
Sajūtu parks
Erlebnis- und Themenparks
Valmiera
Tarzans Park
Touristenattraktionen
Sigulda
Alūksnes ezers
Landschaftliche Highlights
Alūksne
Alūksnes ev. luteriskā baznīca
Architektonische Highlights
Alūksne
Alūksnes muižas parks
Botanische Gärten & Parks
Alūksne
Tempļa kalns
Landschaftliche Highlights
Alūksne
Ernsta Glika Bībeles muzejs
Museen
Alūksne
Gulbene
Geographical
Gulbene
Cēsu Vēstures un mākslas muzejs
Architektonische Highlights
Cēsis
Cesu alus
Touristenattraktionen
Cēsis
Salacgrīva
Geographical
Salacgrīva
Saulkrasti
Geographical
Saulkrasti
Minhauzena muzejs
Museen
Liepupe parish
Skaņaiskalns Nature Park
Landschaftliche Highlights
Mazsalaca
Gulbenes-Aluksnes banitis, pirts
Touristenattraktionen
Gulbene
Līgatne Nature Trails
Zoologische Gärten
Līgatne

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Sporteinrichtungen

    Cafés

    Architektonische Highlights

    Museen

    Restaurants

    Schmuck

    Erlebnis- und Themenparks

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Zoologische Gärten


  • Gauja National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Aleksey Stemmer, Shutterstock

    Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.

    • © Aleksey Stemmer, Shutterstock

    Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.


  • Sigulda

    Geographical
    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Die quirlige Kleinstadt (35 km südwestlich von Cēsis) ist das touristische Zentrum des Nationalparks. Die Gauja schneidet sich hier besonders tief in die Sandsteinfelsen und spülte an seinen Ufern Lettlands schönste und größte Höhlen aus: die Große Teufelshöhle (Lielā Velnala), die Viktorhöhle (Viktorala) und die mythenumwobene, 20 m tiefe Gutmans Höhle (Gūtmaņa ala). Landesweit berühmt ist Sigulda wegen seiner Burgen, die die Talschlucht wie Zinnen säumen: Turaida und Krimulda. Die Bischofsburg Turaida thronte seit 1213 über der Gauja, bis sie im Großen Nordischen Krieg zerstört wurde. 1953 begann man, sie detailgetreu aufzubauen. Vom 30 m hohen Burgfried aus bietet sich ein traumhafter Blick über einen Teil des mit 917 km2 größten Nationalpark des Baltikums. Noch atemberaubender ist nur die Aussicht aus der Seilbahn, die von Sigulda zur Burg Krimulda hinüberfährt. In der Stadt selbst sind das Neue Schloss und die alte Ordensburg sehenswert.

    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Die quirlige Kleinstadt (35 km südwestlich von Cēsis) ist das touristische Zentrum des Nationalparks. Die Gauja schneidet sich hier besonders tief in die Sandsteinfelsen und spülte an seinen Ufern Lettlands schönste und größte Höhlen aus: die Große Teufelshöhle (Lielā Velnala), die Viktorhöhle (Viktorala) und die mythenumwobene, 20 m tiefe Gutmans Höhle (Gūtmaņa ala). Landesweit berühmt ist Sigulda wegen seiner Burgen, die die Talschlucht wie Zinnen säumen: Turaida und Krimulda. Die Bischofsburg Turaida thronte seit 1213 über der Gauja, bis sie im Großen Nordischen Krieg zerstört wurde. 1953 begann man, sie detailgetreu aufzubauen. Vom 30 m hohen Burgfried aus bietet sich ein traumhafter Blick über einen Teil des mit 917 km2 größten Nationalpark des Baltikums. Noch atemberaubender ist nur die Aussicht aus der Seilbahn, die von Sigulda zur Burg Krimulda hinüberfährt. In der Stadt selbst sind das Neue Schloss und die alte Ordensburg sehenswert.


  • Cēsis

    Geographical
    • © Ikars, Shutterstock

    Ringgassen, Kaufmannshäuser, gotische Giebel und über allem eine trutzige Ordensburg, die am besten erhaltene im Baltikum: Cēsis (20000 Ew.), das „Herz der Vidzeme“, zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu Lettlands schönsten Städten. Vieles sieht noch oder wieder so aus wie im 15.Jh., als das einstige Wenden als Hansestadt zu Wohlstand aufstieg und neben Rīga die einzige lettische Stadt war, die eigene Münzen prägen durfte. 800 Jahre Geschichte hat Cēsis den Urkunden nach auf dem Buckel. Schon viel früher freilich bauten die wendischen Heiden hier eine Burg. Doch wer auch immer als Erster an diesen Ort kam, Wenden, Liven oder Ritter – heute kommen vor allem Touristen. Cēsis, im Herzen des Gauja-Nationalparks gelegen, avanciert im Sommer zum nationalen Ausflugsziel.

    • © Ikars, Shutterstock

    Ringgassen, Kaufmannshäuser, gotische Giebel und über allem eine trutzige Ordensburg, die am besten erhaltene im Baltikum: Cēsis (20000 Ew.), das „Herz der Vidzeme“, zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu Lettlands schönsten Städten. Vieles sieht noch oder wieder so aus wie im 15.Jh., als das einstige Wenden als Hansestadt zu Wohlstand aufstieg und neben Rīga die einzige lettische Stadt war, die eigene Münzen prägen durfte. 800 Jahre Geschichte hat Cēsis den Urkunden nach auf dem Buckel. Schon viel früher freilich bauten die wendischen Heiden hier eine Burg. Doch wer auch immer als Erster an diesen Ort kam, Wenden, Liven oder Ritter – heute kommen vor allem Touristen. Cēsis, im Herzen des Gauja-Nationalparks gelegen, avanciert im Sommer zum nationalen Ausflugsziel.


  • EŽI Active Tourism Centre

    Sporteinrichtungen
    Insider-Tipp
    Gauja-Kapitäne nur für euch

    Die freundlichen Outdoor-Spezialisten Eži in Valmiera verleihen Kanus, Zelte, Fahrräder und haben massenhaft Tipps für den Nationalpark. Auf englischsprachige Ausländer sind sie bestens eingestellt. Und sie schippern mit euch bei geführten Gruppen-Kanutrails auf der wunderschönen Gauja herum.

    Insider-Tipp
    Gauja-Kapitäne nur für euch

    Die freundlichen Outdoor-Spezialisten Eži in Valmiera verleihen Kanus, Zelte, Fahrräder und haben massenhaft Tipps für den Nationalpark. Auf englischsprachige Ausländer sind sie bestens eingestellt. Und sie schippern mit euch bei geführten Gruppen-Kanutrails auf der wunderschönen Gauja herum.


  • Pajumte

    Cafés
    • international

    Beliebtes Altstadtrestaurant mit Fachwerkambiente, leckere lettische Küche.

    Beliebtes Altstadtrestaurant mit Fachwerkambiente, leckere lettische Küche.


  • Kirche von Cesis

    Architektonische Highlights
    • © Liene B, Shutterstock

    Die gotische Kirche entstand 1282–97 als Gotteshaus der Schwertbrüder. Man kann auch den Turm besteigen. Kostet einen Euro, dafür gibt’s oben eine schöne Aussicht auf Stadt, Burg und Gauja-Tal. Sehens- wie hörenswert: die Orgel von 1906, gebaut von Eberhard Walcker, wie auch Rīgas Domorgel.

    • © Liene B, Shutterstock

    Die gotische Kirche entstand 1282–97 als Gotteshaus der Schwertbrüder. Man kann auch den Turm besteigen. Kostet einen Euro, dafür gibt’s oben eine schöne Aussicht auf Stadt, Burg und Gauja-Tal. Sehens- wie hörenswert: die Orgel von 1906, gebaut von Eberhard Walcker, wie auch Rīgas Domorgel.


  • Cēsu Jaunā pils

    Museen
    • © Lev Levin, Shutterstock

    Kein staubtrockener Lehrtafelrundgang, sondern Mitmachzeitreise. Mit Kerzenlampion klettert man die engen Treppen der Ordensburg (Mūra pils) von 1209 hoch, die Guides spielen echte Schwertbrüder (die Stadt und Burg gründeten), überall auf dem parkartigen Burggelände werden mittelalterliche Spiele und Handwerke sowie Gartenbau vorgeführt, Mitmachen erwünscht. Schweden, Russen, Polen griffen die Burg erfolglos an, bis Ivan der Schreckliche (1577) seinem Namen gerecht wurde. Im neogotischen Neuen Schloss (Jaunā pils) lernt man interaktiv im Museum für Kunst und Geschichte die Stadtgeschichte kennen und bestaunt prachtvollen Biedermeier. Schöner Blick vom Turm.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    Kein staubtrockener Lehrtafelrundgang, sondern Mitmachzeitreise. Mit Kerzenlampion klettert man die engen Treppen der Ordensburg (Mūra pils) von 1209 hoch, die Guides spielen echte Schwertbrüder (die Stadt und Burg gründeten), überall auf dem parkartigen Burggelände werden mittelalterliche Spiele und Handwerke sowie Gartenbau vorgeführt, Mitmachen erwünscht. Schweden, Russen, Polen griffen die Burg erfolglos an, bis Ivan der Schreckliche (1577) seinem Namen gerecht wurde. Im neogotischen Neuen Schloss (Jaunā pils) lernt man interaktiv im Museum für Kunst und Geschichte die Stadtgeschichte kennen und bestaunt prachtvollen Biedermeier. Schöner Blick vom Turm.


  • Jāņoga

    Restaurants
    • gourmet

    Wellness für den Gaumen, frisch zubereitet, spektakulär präsentiert und auch noch günstig.

    • Valmieras iela 21a, 4101 Cēsis

    Wellness für den Gaumen, frisch zubereitet, spektakulär präsentiert und auch noch günstig.

    • Valmieras iela 21a, 4101 Cēsis

  • Seno rotu Kalve

    Schmuck

    Silberschmied Daumants Kalniņš fertigt in seiner Werkstatt am Neuen Schloss filigranen Schmuck nach uraltem lettgallischem Vorbild.

    Silberschmied Daumants Kalniņš fertigt in seiner Werkstatt am Neuen Schloss filigranen Schmuck nach uraltem lettgallischem Vorbild.


  • Aerodium

    Sporteinrichtungen

    Wie Superman durch die Lüfte sausen dank vertikaler Windkanaltunneltechnik aus Lettland. In der Anlage fliegt man bis 10 m hoch. Dauert nur zwei Minuten – ist aber ein Erlebnis für die Ewigkeit.

    Wie Superman durch die Lüfte sausen dank vertikaler Windkanaltunneltechnik aus Lettland. In der Anlage fliegt man bis 10 m hoch. Dauert nur zwei Minuten – ist aber ein Erlebnis für die Ewigkeit.


  • Siguldas kamaniņu un bobsleja trase

    Sporteinrichtungen
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Die rasante Fahrt im Viererbob (im Sommer mit Rädern) schüttelt einen kräftig durch. Piloten sind ehemalige Weltklassefahrer.

    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Die rasante Fahrt im Viererbob (im Sommer mit Rädern) schüttelt einen kräftig durch. Piloten sind ehemalige Weltklassefahrer.


  • Ungurmuiža

    Restaurants
    • international

    Im wunderbar barocken Holzherrenhaus von 1732 – 15 km nordwestlich – sind original Fresken im Inneren erhalten. Die Lage im märchenhaften Park rundet den Traum von einem Anwesen ab. Sie können im hauseigenen Restaurant auch gut essen. Und günstig in einem der beiden Doppelzimmer nächtigen.

    Im wunderbar barocken Holzherrenhaus von 1732 – 15 km nordwestlich – sind original Fresken im Inneren erhalten. Die Lage im märchenhaften Park rundet den Traum von einem Anwesen ab. Sie können im hauseigenen Restaurant auch gut essen. Und günstig in einem der beiden Doppelzimmer nächtigen.


  • Sajūtu parks

    Erlebnis- und Themenparks

    Ein Hochseilgarten in wunderbarer Lage am Steilufer der Gauja, über die man gleich viermal am Seil hängend saust. Guter Schwierigkeitsgrad auch für Kinder. Dazu ein Spa-Center und ein Strand.

    Ein Hochseilgarten in wunderbarer Lage am Steilufer der Gauja, über die man gleich viermal am Seil hängend saust. Guter Schwierigkeitsgrad auch für Kinder. Dazu ein Spa-Center und ein Strand.


  • Tarzans Park

    Touristenattraktionen

    In diesem Abenteuerpark können Kinder gleich eine ganze Herde innerer Schweinehunde überwinden. Denn es warten elf unterschiedlich schwere Seilgärten und eine Sommerrodelbahn. Sie können sich auch als menschliches Katapult schleudern lassen, Trampolinspringen, auf einer Riesenschaukel schwingen, eGokarts fahren und mit einem Bogen schießen.

    In diesem Abenteuerpark können Kinder gleich eine ganze Herde innerer Schweinehunde überwinden. Denn es warten elf unterschiedlich schwere Seilgärten und eine Sommerrodelbahn. Sie können sich auch als menschliches Katapult schleudern lassen, Trampolinspringen, auf einer Riesenschaukel schwingen, eGokarts fahren und mit einem Bogen schießen.


  • Alūksnes ezers

    Landschaftliche Highlights
    • © Janisbija, Shutterstock

    Wie eine tiefblaue Lagune schmiegt sich der Alūksne-See um die Stadt. Eine Brücke führt hinüber auf die zehn Hektar große Burginsel, auf der die Reste der 1324 geweihten Marienburg des Livländischen Ordens an den alten Namen der Stadt und ihre umkämpfte Geschichte erinnern. Am Westufer der Insel kannst du Boote ausleihen, der 16 km² große See ist ein beliebtes Wassersportrevier.

    • LV-4301 Alūksne
    • © Janisbija, Shutterstock

    Wie eine tiefblaue Lagune schmiegt sich der Alūksne-See um die Stadt. Eine Brücke führt hinüber auf die zehn Hektar große Burginsel, auf der die Reste der 1324 geweihten Marienburg des Livländischen Ordens an den alten Namen der Stadt und ihre umkämpfte Geschichte erinnern. Am Westufer der Insel kannst du Boote ausleihen, der 16 km² große See ist ein beliebtes Wassersportrevier.

    • LV-4301 Alūksne

  • Alūksnes ev. luteriskā baznīca

    Architektonische Highlights
    • © Borisb17, Shutterstock

    Die lutherische Kirche mit dem 55 m hohen Turm zählt zu den schönsten klassizistischen Sakralbauten Lettlands. Erbaut wurde Alūksnes Wahrzeichen 1781–88 nach Plänen des Rīgaer Architekten Christoph Haberlandt.

    • © Borisb17, Shutterstock

    Die lutherische Kirche mit dem 55 m hohen Turm zählt zu den schönsten klassizistischen Sakralbauten Lettlands. Erbaut wurde Alūksnes Wahrzeichen 1781–88 nach Plänen des Rīgaer Architekten Christoph Haberlandt.


  • Alūksnes muižas parks

    Botanische Gärten & Parks
    • © yegorovnick, Shutterstock

    Graf von Vietinghoff, der den Park um 1790 anlegen ließ, war ein großer Verehrer der griechischen Mythologie. Man sieht’s: Hellenistisch geprägte Baukunst wie der Alexanderpavillon und der Äolstempel zieren die Anlage längs der Pils iela. Auch das 1831 erbaute Mausoleum der Familie Vietinghoff, ein runder Kuppelbau auf einem Granitsockel, blieb erhalten. Das Innere wurde in der Sowjetzeit allerdings verwüstet, die filigranen Stuckverzierungen der Wände sind großenteils zerstört.

    • Pētera Buka iela, 4301 Alūksne
    • © yegorovnick, Shutterstock

    Graf von Vietinghoff, der den Park um 1790 anlegen ließ, war ein großer Verehrer der griechischen Mythologie. Man sieht’s: Hellenistisch geprägte Baukunst wie der Alexanderpavillon und der Äolstempel zieren die Anlage längs der Pils iela. Auch das 1831 erbaute Mausoleum der Familie Vietinghoff, ein runder Kuppelbau auf einem Granitsockel, blieb erhalten. Das Innere wurde in der Sowjetzeit allerdings verwüstet, die filigranen Stuckverzierungen der Wände sind großenteils zerstört.

    • Pētera Buka iela, 4301 Alūksne

  • Tempļa kalns

    Landschaftliche Highlights
    • © Edgars Butans, Shutterstock

    Seinen Namen hat der 35 m hohe Hügel auf der Halbinsel im Alūksne-See von dem Granittempel, der seit 1807 auf ihm thront – eine von fünf Säulen getragene Rotunde in Gedenken an den Nordischen Krieg. Das Schönste am Tempel ist der herrliche Blick auf den See. An die lettgallische Wehrburg, die hier vor tausend Jahren gut gesichert auf der Halbinsel lag, erinnert nur noch ein Wallgraben.

    • Tempļakalna iela 6A, 4301 Alūksne
    • © Edgars Butans, Shutterstock

    Seinen Namen hat der 35 m hohe Hügel auf der Halbinsel im Alūksne-See von dem Granittempel, der seit 1807 auf ihm thront – eine von fünf Säulen getragene Rotunde in Gedenken an den Nordischen Krieg. Das Schönste am Tempel ist der herrliche Blick auf den See. An die lettgallische Wehrburg, die hier vor tausend Jahren gut gesichert auf der Halbinsel lag, erinnert nur noch ein Wallgraben.

    • Tempļakalna iela 6A, 4301 Alūksne

  • Ernsta Glika Bībeles muzejs

    Museen

    Im 17.Jh. übersetzte der deutsche Pastor Ernst Glück in Alūksne die Bibel ins Lettische. Als er damit fertig war, pflanzte er vor dem Pfarrhaus zwei große (Glücks-) Eichen; sie stehen noch heute. Die Stadt widmete dem gebürtigen Sachsen ein Bibelmuseum, in dem die Heilige Schrift in vielen seltenen Ausgaben zu bewundern ist.

    Im 17.Jh. übersetzte der deutsche Pastor Ernst Glück in Alūksne die Bibel ins Lettische. Als er damit fertig war, pflanzte er vor dem Pfarrhaus zwei große (Glücks-) Eichen; sie stehen noch heute. Die Stadt widmete dem gebürtigen Sachsen ein Bibelmuseum, in dem die Heilige Schrift in vielen seltenen Ausgaben zu bewundern ist.


  • Gulbene

    Geographical
    • © Konstantin Menshikov, Shutterstock

    Wer sich für historische Parks begeistert, findet in Gulbene, 45 km südwestlich von Alūksne, zwei interessante, leider etwas verwilderte Anlagen: Emze und Spārite, französische Landschaftsgärten mit künstlichen Kanälen, Teichen und exotischen Bäumen.

    • © Konstantin Menshikov, Shutterstock

    Wer sich für historische Parks begeistert, findet in Gulbene, 45 km südwestlich von Alūksne, zwei interessante, leider etwas verwilderte Anlagen: Emze und Spārite, französische Landschaftsgärten mit künstlichen Kanälen, Teichen und exotischen Bäumen.


  • Cēsu Vēstures un mākslas muzejs

    Architektonische Highlights
    • © Lev Levin, Shutterstock

    Cēsis’ Wahrzeichen trägt die Narben einer bewegten Geschichte. Erbaut zwischen 1209 und 1224 von den Rittern des Schwertbrüderordens, galt das massive Konventshaus mit seinen drei Ecktürmen und Vorburgen bis in das 16.Jh. hinein als uneinnehmbar. Erst Iwan der Schreckliche legte es 1577 in Schutt und Asche, doch selbst noch die Ruine wirkt wuchtig wehrhaft. Gut erhalten ist der Westturm, in dem einst der Ordensmeister wohnte – in einem Saal unter gotischen Sterngewölben hinter vier Meter dicken Mauern. Einmal im Jahr erwacht auf der Burg die Vergangenheit zum Leben: während des Mittelalterfestivals im August.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    Cēsis’ Wahrzeichen trägt die Narben einer bewegten Geschichte. Erbaut zwischen 1209 und 1224 von den Rittern des Schwertbrüderordens, galt das massive Konventshaus mit seinen drei Ecktürmen und Vorburgen bis in das 16.Jh. hinein als uneinnehmbar. Erst Iwan der Schreckliche legte es 1577 in Schutt und Asche, doch selbst noch die Ruine wirkt wuchtig wehrhaft. Gut erhalten ist der Westturm, in dem einst der Ordensmeister wohnte – in einem Saal unter gotischen Sterngewölben hinter vier Meter dicken Mauern. Einmal im Jahr erwacht auf der Burg die Vergangenheit zum Leben: während des Mittelalterfestivals im August.


  • Cesu alus

    Touristenattraktionen

    Lettland ist Bierland und Cēsis seine Hauptstadt. Freunde des Gerstensaftes sollten einen Besuch der Cēsu-Brauerei nicht versäumen: 1590 gegründet, ist sie das älteste Brauhaus im Baltikum. Probier selbst! Übrigens: Jeweils am letzten Juliwochenende feiert Cēsis Bierfest.

    Lettland ist Bierland und Cēsis seine Hauptstadt. Freunde des Gerstensaftes sollten einen Besuch der Cēsu-Brauerei nicht versäumen: 1590 gegründet, ist sie das älteste Brauhaus im Baltikum. Probier selbst! Übrigens: Jeweils am letzten Juliwochenende feiert Cēsis Bierfest.


  • Salacgrīva

    Geographical
    • © Jelena Safronova, Shutterstock

    Das Küstenstädtchen an der Salaca-Mündung ist vor allem Ostseeseglern ein Begriff, die den einzigen Yachthafen Vidzemes gern anlaufen. Viel los ist hier Mitte Juli, wenn der Ort sein Fischerfest feiert. Von Salacgrīva aus lohnt ein Ausflug zu den Opferhöhlen am Flüsschen Svētupe 10 km südöstlich bei Kuiķule. Die Sandsteingrotten dienten den alten Liven als Kultstätte, daher ihr Name.

    • © Jelena Safronova, Shutterstock

    Das Küstenstädtchen an der Salaca-Mündung ist vor allem Ostseeseglern ein Begriff, die den einzigen Yachthafen Vidzemes gern anlaufen. Viel los ist hier Mitte Juli, wenn der Ort sein Fischerfest feiert. Von Salacgrīva aus lohnt ein Ausflug zu den Opferhöhlen am Flüsschen Svētupe 10 km südöstlich bei Kuiķule. Die Sandsteingrotten dienten den alten Liven als Kultstätte, daher ihr Name.


  • Saulkrasti

    Geographical
    • © Mantvydas Drevinskas, Shutterstock

    Der seit dem 19.Jh. aus den Fischerdörfern Pēterupe und Neībade zusammengewachsene Küstenort hat selbst wenig mehr zu bieten als seinen Strand, doch der ist so fein und weiß, dass Saulkrasti zu den beliebtesten Badeorten der Rīgaer zählt. Die Hauptstadt liegt nur 30 km entfernt.

    • © Mantvydas Drevinskas, Shutterstock

    Der seit dem 19.Jh. aus den Fischerdörfern Pēterupe und Neībade zusammengewachsene Küstenort hat selbst wenig mehr zu bieten als seinen Strand, doch der ist so fein und weiß, dass Saulkrasti zu den beliebtesten Badeorten der Rīgaer zählt. Die Hauptstadt liegt nur 30 km entfernt.


  • Minhauzena muzejs

    Museen

    In Liepupe erinnert ein kleines Museum an den berühmten Lügenbaron. Nicht von ungefähr: Freiherr von Münchhausen, damals Offizier der russischen Armee, heiratete 1744 in der Kirche des Dorfes und verewigte die Gegend später in seinen Geschichten.

    In Liepupe erinnert ein kleines Museum an den berühmten Lügenbaron. Nicht von ungefähr: Freiherr von Münchhausen, damals Offizier der russischen Armee, heiratete 1744 in der Kirche des Dorfes und verewigte die Gegend später in seinen Geschichten.


  • Skaņaiskalns Nature Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Dmitrijs Mihejevs, Shutterstock

    45 km östlich von Salacgrīva liegt das Städtchen Mazsalaca, als Ausflugsziel sehr beliebt wegen seines bezaubernd romantischen Flusstals. In die Sandsteinfelsen, die die verschlungenen Ufer säumen, hat die Salaca tiefe Höhlen und Grotten gewaschen. Die Klippen tragen phantasievolle Namen. So gibt es etwa den Nelkenfelsen, den Schwalbenstein und die Treppe der Träume. In einer engen Talbiegung ragt ein 20 m hoher Stein rot über dem dunklen Wasser auf: der Echofelsen, der seinem Namen alle Ehre macht. Malerisch schmiegt sich der Waldpark Skaņaiskalns an das Flusstal an. Skurrile Holzskulpturen stehen dort und Naturdenkmale wie die Werwolfkiefer, von der es heißt, sie verwandele jeden, der in einer Vollmondnacht unter ihrer Krone den richtigen Spruch murmelt, in ein Untier. Der Weg in das Tal der Salaca beginnt an der Schule von Mazsalaca, er ist gut ausgeschildert.

    • © Dmitrijs Mihejevs, Shutterstock

    45 km östlich von Salacgrīva liegt das Städtchen Mazsalaca, als Ausflugsziel sehr beliebt wegen seines bezaubernd romantischen Flusstals. In die Sandsteinfelsen, die die verschlungenen Ufer säumen, hat die Salaca tiefe Höhlen und Grotten gewaschen. Die Klippen tragen phantasievolle Namen. So gibt es etwa den Nelkenfelsen, den Schwalbenstein und die Treppe der Träume. In einer engen Talbiegung ragt ein 20 m hoher Stein rot über dem dunklen Wasser auf: der Echofelsen, der seinem Namen alle Ehre macht. Malerisch schmiegt sich der Waldpark Skaņaiskalns an das Flusstal an. Skurrile Holzskulpturen stehen dort und Naturdenkmale wie die Werwolfkiefer, von der es heißt, sie verwandele jeden, der in einer Vollmondnacht unter ihrer Krone den richtigen Spruch murmelt, in ein Untier. Der Weg in das Tal der Salaca beginnt an der Schule von Mazsalaca, er ist gut ausgeschildert.


  • Gulbenes-Aluksnes banitis, pirts

    Touristenattraktionen
    • © Andreas Krumwiede, Shutterstock

    Alles einsteigen und Vorsicht an der Bahnsteigkante: Fast wie in alten Tagen bummelt eine Schmalspurbahn zwischen Alūksne und Gulbene durch die malerische Vidzemer Hochebene. Es ist die letzte Kleinbahn, die im Baltikum noch regelmäßig fährt, ein Abenteuer für alle kleinen und großen Eisenbahnfans. Drei Stunden braucht der Minizug für die ganze Strecke, aber unterwegs gibt’s viele Haltepunkte, an denen man aussteigen kann.

    • © Andreas Krumwiede, Shutterstock

    Alles einsteigen und Vorsicht an der Bahnsteigkante: Fast wie in alten Tagen bummelt eine Schmalspurbahn zwischen Alūksne und Gulbene durch die malerische Vidzemer Hochebene. Es ist die letzte Kleinbahn, die im Baltikum noch regelmäßig fährt, ein Abenteuer für alle kleinen und großen Eisenbahnfans. Drei Stunden braucht der Minizug für die ganze Strecke, aber unterwegs gibt’s viele Haltepunkte, an denen man aussteigen kann.


  • Līgatne Nature Trails

    Zoologische Gärten
    • © Juris Kraulis, Shutterstock

    Bären, Wisente, Luchse und Elche sind im Gauja-Nationalpark längst ausgestorben. Muss man sie halt zurückholen: In Līgatne, 20 km südöstlich von Cēsis, kannst du die einstigen Bewohner der Urwälder von Aussichtsplattformen des Wildparks fast wie in freier Wildbahn beobachten. Am Rand der Wege, die zum Schutz der Natur nicht verlassen werden dürfen, stehen Holzskulpturen lettischer Märchenfiguren.

    • © Juris Kraulis, Shutterstock

    Bären, Wisente, Luchse und Elche sind im Gauja-Nationalpark längst ausgestorben. Muss man sie halt zurückholen: In Līgatne, 20 km südöstlich von Cēsis, kannst du die einstigen Bewohner der Urwälder von Aussichtsplattformen des Wildparks fast wie in freier Wildbahn beobachten. Am Rand der Wege, die zum Schutz der Natur nicht verlassen werden dürfen, stehen Holzskulpturen lettischer Märchenfiguren.


MARCO POLO Reisekarte
Estland, Lettland, Litauen

Karte, 7. Auflage · 12.95 €

Die MARCO POLO Reisekarte Estland, Lettland, Litauen – Die Karte für Urlaubsplaner und Entdeckerinnen im Maßstab 1:750.000.
Kein Highlight mehr verpassen – die MARCO POLO Karte zeigt die bedeutendsten kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten auf der Karte und in einer zusätzlichen Online-Sammlung. Im schützenden Kartondeckel sind einige der interessantesten Orte mit Fotos abgebildet. Die Karte ist beidseitig bedruckt und herausnehmbar. Dank dem digitalen Register kann einfach nach Orten gesucht werden. Eine übersichtliche und detailreiche Kartografie macht es einfach, die Karte zu lesen. Auf der Rückseite des Deckels befindet sich eine Übersichtskarte mit allen Highlights. Hilfreiche Details und Verkehrsinformationen machen die Reisekarte auch zur perfekten Straßenkarte: entspannt ankommen und alles gesehen haben.

Alle Vorteile der Karte im Überblick:

  • 20 Marco Polo Highlights
  • Übersichtliche und detailreiche Kartografie
  • Smart-Info: Zusätzliche online Informationen wie Register, Highlight-Sammlung und Detaillegende
  • Wetterfestes Papier
  • Handliches Kartenformat
  • Länderinfos auf einen Blick

Über die Region:
Estland bietet eine vielfältige Landschaft mit Küsten, Wäldern und Inseln. Tallinn beeindruckt mit seiner mittelalterlichen Altstadt und dem Alexander-Newski-Dom. Lettland ist bekannt für die Strände von Jūrmala und die Jugendstilbauten in Riga. Litauen bietet den Kurischen Nehrung Nationalpark und die barocke Altstadt von Vilnius. Alle drei Länder vereinen Natur und Kultur und laden zu vielfältigen Erkundungen ein.

Mehr Info
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