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Cēsis
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Cēsis
Kirche von Cesis
Architektonische Highlights
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Cēsu Jaunā pils
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Seno rotu Kalve
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Cēsu Vēstures un mākslas muzejs
Architektonische Highlights
Cēsis

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    Schmuck

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    Architektonische Highlights

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    Schmuck


  • Cēsis

    Geographical
    • © Ikars, Shutterstock

    Ringgassen, Kaufmannshäuser, gotische Giebel und über allem eine trutzige Ordensburg, die am besten erhaltene im Baltikum: Cēsis (20000 Ew.), das „Herz der Vidzeme“, zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu Lettlands schönsten Städten. Vieles sieht noch oder wieder so aus wie im 15.Jh., als das einstige Wenden als Hansestadt zu Wohlstand aufstieg und neben Rīga die einzige lettische Stadt war, die eigene Münzen prägen durfte. 800 Jahre Geschichte hat Cēsis den Urkunden nach auf dem Buckel. Schon viel früher freilich bauten die wendischen Heiden hier eine Burg. Doch wer auch immer als Erster an diesen Ort kam, Wenden, Liven oder Ritter – heute kommen vor allem Touristen. Cēsis, im Herzen des Gauja-Nationalparks gelegen, avanciert im Sommer zum nationalen Ausflugsziel.

    • © Ikars, Shutterstock

    Ringgassen, Kaufmannshäuser, gotische Giebel und über allem eine trutzige Ordensburg, die am besten erhaltene im Baltikum: Cēsis (20000 Ew.), das „Herz der Vidzeme“, zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu Lettlands schönsten Städten. Vieles sieht noch oder wieder so aus wie im 15.Jh., als das einstige Wenden als Hansestadt zu Wohlstand aufstieg und neben Rīga die einzige lettische Stadt war, die eigene Münzen prägen durfte. 800 Jahre Geschichte hat Cēsis den Urkunden nach auf dem Buckel. Schon viel früher freilich bauten die wendischen Heiden hier eine Burg. Doch wer auch immer als Erster an diesen Ort kam, Wenden, Liven oder Ritter – heute kommen vor allem Touristen. Cēsis, im Herzen des Gauja-Nationalparks gelegen, avanciert im Sommer zum nationalen Ausflugsziel.


  • Kirche von Cesis

    Architektonische Highlights
    • © Liene B, Shutterstock

    Die gotische Kirche entstand 1282–97 als Gotteshaus der Schwertbrüder. Man kann auch den Turm besteigen. Kostet einen Euro, dafür gibt’s oben eine schöne Aussicht auf Stadt, Burg und Gauja-Tal. Sehens- wie hörenswert: die Orgel von 1906, gebaut von Eberhard Walcker, wie auch Rīgas Domorgel.

    • © Liene B, Shutterstock

    Die gotische Kirche entstand 1282–97 als Gotteshaus der Schwertbrüder. Man kann auch den Turm besteigen. Kostet einen Euro, dafür gibt’s oben eine schöne Aussicht auf Stadt, Burg und Gauja-Tal. Sehens- wie hörenswert: die Orgel von 1906, gebaut von Eberhard Walcker, wie auch Rīgas Domorgel.


  • Cēsu Jaunā pils

    Museen
    • © Lev Levin, Shutterstock

    Kein staubtrockener Lehrtafelrundgang, sondern Mitmachzeitreise. Mit Kerzenlampion klettert man die engen Treppen der Ordensburg (Mūra pils) von 1209 hoch, die Guides spielen echte Schwertbrüder (die Stadt und Burg gründeten), überall auf dem parkartigen Burggelände werden mittelalterliche Spiele und Handwerke sowie Gartenbau vorgeführt, Mitmachen erwünscht. Schweden, Russen, Polen griffen die Burg erfolglos an, bis Ivan der Schreckliche (1577) seinem Namen gerecht wurde. Im neogotischen Neuen Schloss (Jaunā pils) lernt man interaktiv im Museum für Kunst und Geschichte die Stadtgeschichte kennen und bestaunt prachtvollen Biedermeier. Schöner Blick vom Turm.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    Kein staubtrockener Lehrtafelrundgang, sondern Mitmachzeitreise. Mit Kerzenlampion klettert man die engen Treppen der Ordensburg (Mūra pils) von 1209 hoch, die Guides spielen echte Schwertbrüder (die Stadt und Burg gründeten), überall auf dem parkartigen Burggelände werden mittelalterliche Spiele und Handwerke sowie Gartenbau vorgeführt, Mitmachen erwünscht. Schweden, Russen, Polen griffen die Burg erfolglos an, bis Ivan der Schreckliche (1577) seinem Namen gerecht wurde. Im neogotischen Neuen Schloss (Jaunā pils) lernt man interaktiv im Museum für Kunst und Geschichte die Stadtgeschichte kennen und bestaunt prachtvollen Biedermeier. Schöner Blick vom Turm.


  • Seno rotu Kalve

    Schmuck

    Silberschmied Daumants Kalniņš fertigt in seiner Werkstatt am Neuen Schloss filigranen Schmuck nach uraltem lettgallischem Vorbild.

    Silberschmied Daumants Kalniņš fertigt in seiner Werkstatt am Neuen Schloss filigranen Schmuck nach uraltem lettgallischem Vorbild.


  • Cēsu Vēstures un mākslas muzejs

    Architektonische Highlights
    • © Lev Levin, Shutterstock

    Cēsis’ Wahrzeichen trägt die Narben einer bewegten Geschichte. Erbaut zwischen 1209 und 1224 von den Rittern des Schwertbrüderordens, galt das massive Konventshaus mit seinen drei Ecktürmen und Vorburgen bis in das 16.Jh. hinein als uneinnehmbar. Erst Iwan der Schreckliche legte es 1577 in Schutt und Asche, doch selbst noch die Ruine wirkt wuchtig wehrhaft. Gut erhalten ist der Westturm, in dem einst der Ordensmeister wohnte – in einem Saal unter gotischen Sterngewölben hinter vier Meter dicken Mauern. Einmal im Jahr erwacht auf der Burg die Vergangenheit zum Leben: während des Mittelalterfestivals im August.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    Cēsis’ Wahrzeichen trägt die Narben einer bewegten Geschichte. Erbaut zwischen 1209 und 1224 von den Rittern des Schwertbrüderordens, galt das massive Konventshaus mit seinen drei Ecktürmen und Vorburgen bis in das 16.Jh. hinein als uneinnehmbar. Erst Iwan der Schreckliche legte es 1577 in Schutt und Asche, doch selbst noch die Ruine wirkt wuchtig wehrhaft. Gut erhalten ist der Westturm, in dem einst der Ordensmeister wohnte – in einem Saal unter gotischen Sterngewölben hinter vier Meter dicken Mauern. Einmal im Jahr erwacht auf der Burg die Vergangenheit zum Leben: während des Mittelalterfestivals im August.