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Reiseführer
Tallinn - Katharinental

MARCO POLO Reiseführer

Tallinn

15.95 €

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Bis heute zählt Katharinental (Kadriorg) zu den besten Wohngegenden Tallinns. In einer weitläufigen Parklandschaft haben sich auch eine Reihe von Museen angesiedelt.

Der estnische Staatspräsident hat hier ebenso seinen Sitz wie zahlreiche Botschaften. In bzw. über einer schönen Parkanlage liegen hier zwei der herausragenden Sehenswürdigkeiten Tallinns: das Estnische Kunstmuseum KUMU und das prachtvolle Barockschloss der Zaren, Katharinental – ein pinkfarbener Hauch schwelgerischen Italiens im Norden Europas. Für die einstige russische Aristokratie bildete der Zarenpalast mit den umliegenden Grünanlagen den Mittelpunkt ihrer Sommerfrische. Heute ist der Park von Katharinental ein beliebtes Wochenend- und Ausflugsziel für alle Hauptstadtbewohner.

Tallinn - Katharinental Sehenswertes & Restaurants

Kadrioru Loss
Architektonische Highlights
Tallinn
Kadriorg
Geographical
Tallinn
KUMU
Museen
Tallinn
Kadrioru park
Botanische Gärten & Parks
Tallinn
Mikkeli muuseum
Museen
Tallinn
Vabariigi Presidendi Kanteselei
Architektonische Highlights
Tallinn
Peeter I Majamuuseum
Museen
Tallinn
Muuseum Miia-Milla-Manda
Museen
Tallinn

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Museen

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Kadrioru Loss

    Architektonische Highlights
    • © Igor Sokolov, Thinkstock

    Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.

    • © Igor Sokolov, Thinkstock

    Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.


  • Kadriorg

    Geographical
    • © Terry Sze, Shutterstock

    Kadriorg, das Viertel Katharinental, entstand in der Zeit, als Tallinn Teil des russischen Zarenreichs war. Während dieser Epoche folgte die russische Aristokratie den Mitgliedern der Zarenfamilie im Sommer nach Estland, wo sie für die standesgemäße Unterkunft Palästchen und Datschen benötigte. In reizvoller Umgebung am Meer ließ die Hautevolee ihre Sommerhäuser errichten. Viele dieser Bauten sind noch erhalten und liebevoll restauriert worden.

    • Tallinn
    • © Terry Sze, Shutterstock

    Kadriorg, das Viertel Katharinental, entstand in der Zeit, als Tallinn Teil des russischen Zarenreichs war. Während dieser Epoche folgte die russische Aristokratie den Mitgliedern der Zarenfamilie im Sommer nach Estland, wo sie für die standesgemäße Unterkunft Palästchen und Datschen benötigte. In reizvoller Umgebung am Meer ließ die Hautevolee ihre Sommerhäuser errichten. Viele dieser Bauten sind noch erhalten und liebevoll restauriert worden.

    • Tallinn

  • KUMU

    Museen
    • © Rtsubin, Thinkstock

    Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.

    • © Rtsubin, Thinkstock

    Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.


  • Kadrioru park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Nadezhda Bolotina, Shutterstock

    Der weitläufige Park von Schloss Kadrioru ist ein Lieblingsziel der Tallinner für romantische Spaziergänge und Familienausflüge. 1722 wurden hier mehr als 500 Rosskastanien gepflanzt, die Peter I. eigentlich später nach Sankt Petersburg folgen sollten. Nach seinem Tod geriet das Projekt jedoch in Vergessenheit und sie blieben hier, einige sollen noch immer auf diese Pflanzung zurückgehen. Mittelpunkt des Parks ist der künstlich angelegte rechteckige Schwanenteich mit einem hübschen Pavillon in der Mitte. Dahinter erstreckte sich ursprünglich ein kunstvoller französischer Garten, der jedoch nicht erhalten ist.

    • © Nadezhda Bolotina, Shutterstock

    Der weitläufige Park von Schloss Kadrioru ist ein Lieblingsziel der Tallinner für romantische Spaziergänge und Familienausflüge. 1722 wurden hier mehr als 500 Rosskastanien gepflanzt, die Peter I. eigentlich später nach Sankt Petersburg folgen sollten. Nach seinem Tod geriet das Projekt jedoch in Vergessenheit und sie blieben hier, einige sollen noch immer auf diese Pflanzung zurückgehen. Mittelpunkt des Parks ist der künstlich angelegte rechteckige Schwanenteich mit einem hübschen Pavillon in der Mitte. Dahinter erstreckte sich ursprünglich ein kunstvoller französischer Garten, der jedoch nicht erhalten ist.


  • Mikkeli muuseum

    Museen

    Im ehemaligen Küchengebäude des Schlosses Kadrioru wurde die Privatsammlung von Johannes Mikkel untergebracht. Der Kaufmann und Kunstsammler aus Tartu trug mehr als 600 estnische, russische, chinesische und europäische Gemälde, Drucke, Keramiken sowie kostbares Porzellan zusammen und vermachte diese in Estland einzigartige Sammlung 1994 dem Museum.

    Im ehemaligen Küchengebäude des Schlosses Kadrioru wurde die Privatsammlung von Johannes Mikkel untergebracht. Der Kaufmann und Kunstsammler aus Tartu trug mehr als 600 estnische, russische, chinesische und europäische Gemälde, Drucke, Keramiken sowie kostbares Porzellan zusammen und vermachte diese in Estland einzigartige Sammlung 1994 dem Museum.


  • Vabariigi Presidendi Kanteselei

    Architektonische Highlights
    • © Aleksei Verhovski, Shutterstock

    1938 wurde der Amtssitz des Präsidenten gleich neben Schloss Kadroiru vollendet. Seit der Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit ist er wieder Wohn- und Amtssitz des estnischen Präsidenten. Es lohnt sich, einen kurzen Blick auf das Gebäude zu werfen, das im gleichen Stil wie das benachbarte Schloss gebaut wurde. Mit etwas Glück sieht man sogar die patrouillierende Ehrenwache.

    • © Aleksei Verhovski, Shutterstock

    1938 wurde der Amtssitz des Präsidenten gleich neben Schloss Kadroiru vollendet. Seit der Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit ist er wieder Wohn- und Amtssitz des estnischen Präsidenten. Es lohnt sich, einen kurzen Blick auf das Gebäude zu werfen, das im gleichen Stil wie das benachbarte Schloss gebaut wurde. Mit etwas Glück sieht man sogar die patrouillierende Ehrenwache.


  • Peeter I Majamuuseum

    Museen

    In diesem sehr bescheiden anmutenden Häuschen logierte Peter I. während der Bauarbeiten des Schlosses Kadrioru. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt.

    In diesem sehr bescheiden anmutenden Häuschen logierte Peter I. während der Bauarbeiten des Schlosses Kadrioru. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt.


  • Muuseum Miia-Milla-Manda

    Museen

    Seinen Namen verdankt dieses Museum für Kinder einer estnischen Kinderbuchheldin. Kinder von drei bis elf Jahren können hier spielen, kreativ sein, Fragen stellen und fast alle der (ständig wechselnden) Exponate anfassen.

    Seinen Namen verdankt dieses Museum für Kinder einer estnischen Kinderbuchheldin. Kinder von drei bis elf Jahren können hier spielen, kreativ sein, Fragen stellen und fast alle der (ständig wechselnden) Exponate anfassen.


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