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Reiseführer
Republik Áthos

MARCO POLO Reiseführer

Chalkidikí, Thessaloníki

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Die Linienschiffe, die die Mönchsrepublik täglich mit Ouranoúpoli verbinden, legen auf ihrer etwa zweistündigen Fahrt zur Hafensiedlung kurz an den Anlegern küstennaher Klöster an.

In Dáfni warten Autos und Unimogs auf die ankommenden Mönche und ein Bus auf die Pilger. Meist völlig überladen fährt er in etwa 45 Minuten hinauf in den einzigen Ort auf dem heiligen Berg, Karyés. Sowohl in Dáfni als auch in Karyés gibt es einige Tavernen und Pilgerherbergen. Karyés besitzt außerdem eine Post, eine Polizeistation und einige Geschäfte. Hier tritt die Ierá Kinótis zusammen, das oberste Verwaltungsorgan, in das jedes Áthos-Kloster einen Vertreter entsendet.

Von den seit 1924 verbindlich auf 20 begrenzten Klöstern sind 17 griechisch-orthodox. Je eins ist russisch-, serbisch- und bulgarisch-orthodox. Zusätzlich zu den Klöstern gibt es 12 Skiten, die immer einem der Klöster unterstellt sind. In ihnen leben die Mönche wie in einem Weiler zusammen. Einer dieser Skiten ist rumänisch- orthodox. Heute verbinden unbefestigte Straßen die Klöster und Skiten miteinander. Die alten Eselspfade werden von der Natur zurückerobert und höchstens von ein paar ausländischen Besuchern benutzt. Die Klöster betreiben über 100 Kraftfahrzeuge und setzen sogar Unimogs als Taxis für Pilger ein. Manche Mönche arbeiten in der Landwirtschaft, andere stellen Souvenirs für Pilger her oder malen Ikonen.

Das Klosterleben läuft noch immer nach strengen Regeln ab: Täglich findet acht Stunden nach Sonnenuntergang ein etwa zweieinhalbstündiger Gottesdienst statt, zwei Stunden vor Sonnenuntergang ein etwa einstündiger Vespergottesdienst. Die kärglichen Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen. Montags, mittwochs und freitags ist Fastentag mit nur einer Mahlzeit.

Die meisten Klöster beherbergten in vergangenen Jahrhunderten mehrere Hundert Mönche. Entsprechend groß sind die Gebäude. Jedes Kloster besitzt zumindest einen mächtigen Wehrturm, in den man sich im Verteidigungsfall zurückziehen konnte. Hohe Mauern umgeben die meisten Klosteranlagen. Zahlreiche Anbauten lassen manche von ihnen wie Burgen oder ganze Dörfer erscheinen. In den Klosterkirchen sind die Ikonen und Fresken Kunstschätze von höchstem Wert.

Als Pilger mit Visum darfst du maximal drei Nächte auf dem Áthos verbringen. Dieses kann bis zu einem Jahr im Voraus beantragt werden beim Pilgrim’s Bureau (Ierá Epistasía Agíou Órous Grafío Proskinitón, GR- 546 22 Thessaloníki | Odós Egnatía 109 | Tel. 23 10 25 25 78 | aktuelle Einreiseinfos auch unter athos.guide). Meistens meldet man sich vor dem Eintreffen im Kloster telefonisch an. Am Tor wird man mit einem Schnaps und einer Süßigkeit begrüßt und erhält dann ein Bett in einem Mehrbettzimmer zugewiesen. Elektrisches Licht gibt es nicht, wohl aber meist moderne Waschräume. Es wird erwartet, dass Besucher an den Gottesdiensten teilnehmen.

Republik Áthos Sehenswertes & Restaurants

Áthos
Landschaftliche Highlights
Ouranópoli
Moní Símonos Pétras
Architektonische Highlights
Áthos
Moní Agíou Dionisíou
Architektonische Highlights
Áthos
Moní Dohiaríou
Architektonische Highlights
Áthos
Moní Agíou Pávlou
Touristenattraktionen
Áthos
Moní Ossíou Grigoríou
Architektonische Highlights
Áthos
Moní Pandelímonos
Architektonische Highlights
Áthos
Nea Skiti
Geographical
Nea Skiti

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Geographical


  • Áthos

    Landschaftliche Highlights
    • © Alexandr Zyryanov, Shutterstock

    Áthos, der östliche Finger der Region Chalkidikí gehört nur zu einem kleinen Teil zum weltlichen Griechenland. Der Rest ist eine Mönchsrepublik, zu der nur Männer - und auch diese nur mit Visum - Zutritt haben. Hier leben etwa 2300 Mönche in 20 großen Klöstern und einem Dutzend kleinen, von den Klöstern abhängigen Weilern, den "Skiten". Doch im weltlichen Teil der Landzunge ist der Urlaub ebenso schön wie an anderen Küsten der Region. Drei große Dörfer gibt es hier und mit Amolianí die einzige ständig bewohnte Insel der Chalkidikí. Auf dem Festland sind die Strände lang und meist schnurgerade, auf Amolianí und seinen unbewohnten Nachbarinselchen findet man auch kleine Strände und Buchten. In Ouranópoli enden alle Straßen. Hier durchzieht eine hohe Mauer die Halbinsel, stellenweise sogar von griechischem Militär bewacht. Dahinter liegen die Mönchsrepublik, die sich bis zur Spitze der Landzunge erstreckt, sowie der 2033 m hoch aufragende Berg Áthos, der der ganzen Halbinsel den Namen gab. Zwischen November und April ist er meist schneegekrönt. Einen guten Eindruck von der Mönchsrepublik kann man auch ohne Visum auf Schiffsausflügen gewinnen, die an der Küste des heiligen Bergs entlangführen.

    • Ouranópoli
    • © Alexandr Zyryanov, Shutterstock

    Áthos, der östliche Finger der Region Chalkidikí gehört nur zu einem kleinen Teil zum weltlichen Griechenland. Der Rest ist eine Mönchsrepublik, zu der nur Männer - und auch diese nur mit Visum - Zutritt haben. Hier leben etwa 2300 Mönche in 20 großen Klöstern und einem Dutzend kleinen, von den Klöstern abhängigen Weilern, den "Skiten". Doch im weltlichen Teil der Landzunge ist der Urlaub ebenso schön wie an anderen Küsten der Region. Drei große Dörfer gibt es hier und mit Amolianí die einzige ständig bewohnte Insel der Chalkidikí. Auf dem Festland sind die Strände lang und meist schnurgerade, auf Amolianí und seinen unbewohnten Nachbarinselchen findet man auch kleine Strände und Buchten. In Ouranópoli enden alle Straßen. Hier durchzieht eine hohe Mauer die Halbinsel, stellenweise sogar von griechischem Militär bewacht. Dahinter liegen die Mönchsrepublik, die sich bis zur Spitze der Landzunge erstreckt, sowie der 2033 m hoch aufragende Berg Áthos, der der ganzen Halbinsel den Namen gab. Zwischen November und April ist er meist schneegekrönt. Einen guten Eindruck von der Mönchsrepublik kann man auch ohne Visum auf Schiffsausflügen gewinnen, die an der Küste des heiligen Bergs entlangführen.

    • Ouranópoli

  • Moní Símonos Pétras

    Architektonische Highlights
    • © PNIK, Shutterstock

    Das auf einem steilen Felsvorsprung in über 200 m Höhe erbaute Kloster aus dem 13.Jh. wird noch von etwa 70 Mönchen bewohnt. Mit seinen acht Stockwerken erinnert es an tibetanische Anlagen. Die Bauten sind erst nach einem Großbrand 1891 nach alten Plänen überwiegend neu errichtet worden.

    • © PNIK, Shutterstock

    Das auf einem steilen Felsvorsprung in über 200 m Höhe erbaute Kloster aus dem 13.Jh. wird noch von etwa 70 Mönchen bewohnt. Mit seinen acht Stockwerken erinnert es an tibetanische Anlagen. Die Bauten sind erst nach einem Großbrand 1891 nach alten Plänen überwiegend neu errichtet worden.


  • Moní Agíou Dionisíou

    Architektonische Highlights

    Das noch von etwa 45 Mönchen bewohnte Kloster steht auf einem 80 m hohen Felsen nahe dem Meer. Seine auf hölzerne Spreizbalken gestützten drei Obergeschosse ragen weit über die Mauern des Klosters hinaus. Darin zu leben erfordert Gottvertrauen.

    Das noch von etwa 45 Mönchen bewohnte Kloster steht auf einem 80 m hohen Felsen nahe dem Meer. Seine auf hölzerne Spreizbalken gestützten drei Obergeschosse ragen weit über die Mauern des Klosters hinaus. Darin zu leben erfordert Gottvertrauen.


  • Moní Dohiaríou

    Architektonische Highlights

    Das Kloster wurde 1030 erstmals urkundlich erwähnt. Hinter hohen, festungsartigen Mauern zieht es sich über eine Felsnase einen Hang weit hinauf. Im oberen Teil ragt ein mit Zinnen bekrönter Turm auf. Die 1568 geweihte Klosterkirche besitzt den reichsten und besterhaltenen Freskenschmuck aller Gotteshäuser auf dem heiligen Berg.

    Das Kloster wurde 1030 erstmals urkundlich erwähnt. Hinter hohen, festungsartigen Mauern zieht es sich über eine Felsnase einen Hang weit hinauf. Im oberen Teil ragt ein mit Zinnen bekrönter Turm auf. Die 1568 geweihte Klosterkirche besitzt den reichsten und besterhaltenen Freskenschmuck aller Gotteshäuser auf dem heiligen Berg.


  • Moní Agíou Pávlou

    Touristenattraktionen
    • © Cortyn, Shutterstock

    Etwa 50 Mönche leben in diesem dem Gipfel des über 2000 m hohen Bergs Áthos am nächsten gelegenen Kloster.

    • © Cortyn, Shutterstock

    Etwa 50 Mönche leben in diesem dem Gipfel des über 2000 m hohen Bergs Áthos am nächsten gelegenen Kloster.


  • Moní Ossíou Grigoríou

    Architektonische Highlights
    • © Ververidis Vasilis, Shutterstock

    Das Kloster aus dem 14.Jh., in dem noch etwa 50 Mönche leben, ist dem heiligen Nikolaus geweiht. Seine recht jungen Gebäude - darunter eine wertvoll bestückte Klosterbibliothek - stehen auf niedrigen Küstenfelsen direkt am Meer.

    • © Ververidis Vasilis, Shutterstock

    Das Kloster aus dem 14.Jh., in dem noch etwa 50 Mönche leben, ist dem heiligen Nikolaus geweiht. Seine recht jungen Gebäude - darunter eine wertvoll bestückte Klosterbibliothek - stehen auf niedrigen Küstenfelsen direkt am Meer.


  • Moní Pandelímonos

    Architektonische Highlights

    Das russisch-orthodoxe Kloster wirkt durch seine Größe und die vielen, höchst unterschiedlich geformten Türme besonders pittoresk. Es wurde im 12.Jh. gegründet und war vor der Oktoberrevolution ein von Pilgern viel besuchtes Kloster. Seine Mönche sind russischen Ursprungs, mussten aber bei ihrem Eintritt ins Kloster wie jeder ausländische Mönch, der sich auf dem Áthos niederlässt, die griechische Staatsbürgerschaft annehmen.

    • Áthos

    Das russisch-orthodoxe Kloster wirkt durch seine Größe und die vielen, höchst unterschiedlich geformten Türme besonders pittoresk. Es wurde im 12.Jh. gegründet und war vor der Oktoberrevolution ein von Pilgern viel besuchtes Kloster. Seine Mönche sind russischen Ursprungs, mussten aber bei ihrem Eintritt ins Kloster wie jeder ausländische Mönch, der sich auf dem Áthos niederlässt, die griechische Staatsbürgerschaft annehmen.

    • Áthos

  • Nea Skiti

    Geographical
    • © vlas2000, Shutterstock

    Nach Passieren des Paulus-Klosters sind nur noch Skiten und Kellien am Áthos-Steilhang zu sehen. Sie sind jeweils von einem Kloster auch wirtschaftlich abhängige, kleinere Mönchsgemeinschaften. Hier wendet nun der Ausflugsdampfer, und Sie kehren mit ihm in den Ausgangshafen zurück.

    • 630 87 Nea Skiti
    • © vlas2000, Shutterstock

    Nach Passieren des Paulus-Klosters sind nur noch Skiten und Kellien am Áthos-Steilhang zu sehen. Sie sind jeweils von einem Kloster auch wirtschaftlich abhängige, kleinere Mönchsgemeinschaften. Hier wendet nun der Ausflugsdampfer, und Sie kehren mit ihm in den Ausgangshafen zurück.

    • 630 87 Nea Skiti

MARCO POLO Reiseführer
Chalkidikí, Thessaloníki

Buch, 16. Auflage · 17.95 €

Zwischen Glitzerstadt und Dorfidylle: Mit dem MARCO POLO Reiseführer die Chalkidikí und Thessaloníki erkunden Moderne Hotels und hippe Beachbars, unzählige Meeresbuchten und Wanderwege ins Grüne – abwechslungsreicher als in der Chalkidikí urlaubst du nirgendwo. Erlebe die Kontraste der drei Halbinseln Kassándra, Sithonía und Áthos, besuche im Hinterland urige Tavernen in Bilderbuchstädtchen oder stürze dich in das bunte Treiben der Metropole Thessaloníki. Dein MARCO POLO Reiseführer ist bei jedem Abenteuer an deiner Seite und gibt dir die besten Tipps für deinen Traumurlaub!

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  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region

  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget

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  • Marco Polo Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer, und für Familien – mit Karte oder App!

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Grün und Blau siehst du in der Chalkidikí überall, egal ob du vor der Küste Kassándras Wracktauchen gehst, durch die Kiefernwälder Sithonías streifst oder vom Schiff aus einen Blick auf die Mönchsklöster von Áthos wirfst. Das ist dir nicht genug Farbenspiel? Dann stöbere auf den bunten Märkten von Thessaloníki und mache in stylischen Beachbars die Nacht zum Tag! Ob Strandtag oder Ausflug in die Natur – mit deinem MARCO POLO Reiseführer für die Chalkidikí bist du für alles bestens gerüstet!

ERLEBE LOS!

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