
Reiseführer Livinental (Valle Leventina)
Ist erwähnt in Reiseführer:
Das enge Leventina-Tal mit den schroffen Felswänden dient seit Jahrhunderten als Transitkorridor auf der Nord-Süd-Achse. Durch den Gotthardtunnel fahren jährlich über 6,5 Mio. Fahrzeuge, darunter zahllose schwere Brummer.
Die meisten Reisenden sehen in der Leventina keinen Grund zum Anhalten – es sei denn, vor dem Tunnel staut sich der Verkehr wieder einmal. Vor allem im Sommer kann es vorkommen, dass die Wartezeit mehrere Stunden beträgt. Nicht nur in diesem Fall empfiehlt es sich, die Autobahn zu verlassen und auf der Kantonsstraße auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn das 34 km lange Tal zwischen Airolo und Biasca hat durchaus einiges zu bieten: interessante Kulturstätten, malerische Kirchen und Dörfer, ausgezeichnete Gastbetriebe sowie Hochebenen, die zum Wandern und Ausspannen einladen.
Livinental (Valle Leventina) Sehenswertes & Restaurants












Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Restaurants
Touristenattraktionen
Museen
Geographical
Sonstige Läden
Delikatessenladen
Klettern
Chiesa San Carlo di Negrentino
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde, liegt auf einer Terrasse neben dem Weiler Negrentino (828 m) oberhalb des Dorfs Acquarossa. Einen Besuch wert ist sie wegen der herrlichen Aussicht, wegen des romanischen Glockenturms und wegen der wertvollen Fresken.
- 6723 Acquarossa
- http://www.ticino.ch/
© MAIRDUMONT
Ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde, liegt auf einer Terrasse neben dem Weiler Negrentino (828 m) oberhalb des Dorfs Acquarossa. Einen Besuch wert ist sie wegen der herrlichen Aussicht, wegen des romanischen Glockenturms und wegen der wertvollen Fresken.
- 6723 Acquarossa
- http://www.ticino.ch/
Sankt Gotthard Pass
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der kürzeste Weg über die Alpen führt über den Gotthard. Der Saumweg über den 2106 m hohen Pass, der um 1300 eröffnet wurde, verlieh der Eidgenossenschaft eine enorme strategische Bedeutung. Dank der kurvenreichen Tremolastraße konnten ab 1830 auch Kutschen über den Pass fahren. Ein neues Zeitalter brach 1882 an, als der Eisenbahntunnel die Reisezeit auf wenige Stunden reduzierte. Da die Bahn den Kanton von Norden bis Süden durchquert, wurde sie zur eigentlichen Lebensader des Tessins, die wirtschaftliche Entwicklung konzentrierte sich fortan auf Orte entlang der Transitachse. Verstärkt wurde dieser Trend 1980 mit der Eröffnung des 17 km langen Straßentunnels zwischen Göschenen und Airolo. Anschaulich erklärt werden die Geschichte und der Mythos des Gotthard im Museo Nazionale del San Gottardo auf der Passhöhe. Ganz in der Nähe befindet sich in einer ehemaligen Artilleriefestung der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Im Stollenlabyrinth im Berginnern werden die Themen Wasser, Energie, Lebensraum und Mobilität, Wetter und Klima sowie Sicherheit erlebnisreich inszeniert, während die im Zweiten Weltkrieg gebaute Festung Sasso da Pigna als Museum erhalten geblieben ist.
- Sankt Gotthard
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der kürzeste Weg über die Alpen führt über den Gotthard. Der Saumweg über den 2106 m hohen Pass, der um 1300 eröffnet wurde, verlieh der Eidgenossenschaft eine enorme strategische Bedeutung. Dank der kurvenreichen Tremolastraße konnten ab 1830 auch Kutschen über den Pass fahren. Ein neues Zeitalter brach 1882 an, als der Eisenbahntunnel die Reisezeit auf wenige Stunden reduzierte. Da die Bahn den Kanton von Norden bis Süden durchquert, wurde sie zur eigentlichen Lebensader des Tessins, die wirtschaftliche Entwicklung konzentrierte sich fortan auf Orte entlang der Transitachse. Verstärkt wurde dieser Trend 1980 mit der Eröffnung des 17 km langen Straßentunnels zwischen Göschenen und Airolo. Anschaulich erklärt werden die Geschichte und der Mythos des Gotthard im Museo Nazionale del San Gottardo auf der Passhöhe. Ganz in der Nähe befindet sich in einer ehemaligen Artilleriefestung der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Im Stollenlabyrinth im Berginnern werden die Themen Wasser, Energie, Lebensraum und Mobilität, Wetter und Klima sowie Sicherheit erlebnisreich inszeniert, während die im Zweiten Weltkrieg gebaute Festung Sasso da Pigna als Museum erhalten geblieben ist.
- Sankt Gotthard
San Giovanni Battista
Architektonische Highlights © Glow Images
Als 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno in der Val Lavizzara samt seiner Kirche unter sich begrub, konnte niemand ahnen, dass der Ort zehn Jahre später weltberühmt sein würde. Grund ist die von Mario Botta entworfene Kirche San Giovanni Battista. Der schräg abgeschnittene, elliptische Zylinder, der sich in wechselnden Schichten aus weißem Peccia- Marmor und grauem Vallemaggia- Granit aufbaut und mit Glas überdacht ist, ist eine Vorstudie des Meisters zur Kathedrale von Évry bei Paris. An der Realisierung des Projekts schieden sich die Geister: Die Gegner sahen darin eine die Landschaft verschandelnde „Gottesschraube“, die Anhänger erachten das Werk als ein geniales Monument des menschlichen Überlebenswillens.
- 6696 Mogno
- http://chiesadimogno.ch/
© Glow Images
Als 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno in der Val Lavizzara samt seiner Kirche unter sich begrub, konnte niemand ahnen, dass der Ort zehn Jahre später weltberühmt sein würde. Grund ist die von Mario Botta entworfene Kirche San Giovanni Battista. Der schräg abgeschnittene, elliptische Zylinder, der sich in wechselnden Schichten aus weißem Peccia- Marmor und grauem Vallemaggia- Granit aufbaut und mit Glas überdacht ist, ist eine Vorstudie des Meisters zur Kathedrale von Évry bei Paris. An der Realisierung des Projekts schieden sich die Geister: Die Gegner sahen darin eine die Landschaft verschandelnde „Gottesschraube“, die Anhänger erachten das Werk als ein geniales Monument des menschlichen Überlebenswillens.
- 6696 Mogno
- http://chiesadimogno.ch/
San Nicolao
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die als „Fotomodell“ unzählige Male reproduzierte Kirche in Giornico ist das wohl bedeutendste romanische Baudenkmal im Tessin. Beeindruckend ist vor allem, dass die im 12.Jh. aus imposanten Granitsteinquadern gebaute und innen mit zahlreichen Fresken ausgestattete Kirche praktisch im Urzustand erhalten geblieben ist. Die Kirche erreichst du vom Ortszentrum aus zu Fuß, indem du den Ticino auf einer antiken Steinbrücke überquerst.
- Zona Chiesa 12, 6745 Giornico
- http://www.ticino.ch/
© MAIRDUMONT
Die als „Fotomodell“ unzählige Male reproduzierte Kirche in Giornico ist das wohl bedeutendste romanische Baudenkmal im Tessin. Beeindruckend ist vor allem, dass die im 12.Jh. aus imposanten Granitsteinquadern gebaute und innen mit zahlreichen Fresken ausgestattete Kirche praktisch im Urzustand erhalten geblieben ist. Die Kirche erreichst du vom Ortszentrum aus zu Fuß, indem du den Ticino auf einer antiken Steinbrücke überquerst.
- Zona Chiesa 12, 6745 Giornico
- http://www.ticino.ch/
Osteria Grotto Sprüch
Restaurants- regional
In Ludiano, auf der beschaulicheren, rechten Seite des unteren Bleniotals, findest du noch urige Grottoromantik unter einem mächtigen Granitblock mit hausgemachten Würsten und keiner in Plastik eingeschweißten Speisekarte.
- Ronco Pizzotti, 6721 Ludiano
- http://www.grottospruch.ch/
- +41 91 870 10 60
- grottospruch@hotmail.com
In Ludiano, auf der beschaulicheren, rechten Seite des unteren Bleniotals, findest du noch urige Grottoromantik unter einem mächtigen Granitblock mit hausgemachten Würsten und keiner in Plastik eingeschweißten Speisekarte.
- Ronco Pizzotti, 6721 Ludiano
- http://www.grottospruch.ch/
- +41 91 870 10 60
- grottospruch@hotmail.com
Caseificio del Gottardo
TouristenattraktionenZwei Dutzend Bauern aus der Leventina liefern ihre Milch der Schaukäserei am Südportal des Gotthardtunnels in Airolo ab. Sie stellt hohe Ansprüche: Die Bauern dürfen ihre Kühe nicht mit Silonahrung füttern und sie müssen die Tiere in Ställen auf über 800 m Höhe halten. Dies ist unabdingbar für die hohe Qualität der Produkte, die im Caseificio hergestellt werden. Neben den Halbhartkäsen Gottardo, Tremola und Lucendro umfasst das Angebot auch Eis, Joghurt, Rahm und Butter. Originell: Besucher können einen eigenen Käse produzieren. Dieser wird anschließend im Keller gelagert. Wenn er ausgereift ist, wird er nach Hause geschickt. Der Schaukäserei angegliedert ist ein empfehlenswertes Restaurant
- Caseificio Dimostrativo del Gottardo SA, 6850 Airolo
- http://www.caseificiodelgottardo.ch/
- +41 91 869 11 80
- info@cdga.ch
Zwei Dutzend Bauern aus der Leventina liefern ihre Milch der Schaukäserei am Südportal des Gotthardtunnels in Airolo ab. Sie stellt hohe Ansprüche: Die Bauern dürfen ihre Kühe nicht mit Silonahrung füttern und sie müssen die Tiere in Ställen auf über 800 m Höhe halten. Dies ist unabdingbar für die hohe Qualität der Produkte, die im Caseificio hergestellt werden. Neben den Halbhartkäsen Gottardo, Tremola und Lucendro umfasst das Angebot auch Eis, Joghurt, Rahm und Butter. Originell: Besucher können einen eigenen Käse produzieren. Dieser wird anschließend im Keller gelagert. Wenn er ausgereift ist, wird er nach Hause geschickt. Der Schaukäserei angegliedert ist ein empfehlenswertes Restaurant
- Caseificio Dimostrativo del Gottardo SA, 6850 Airolo
- http://www.caseificiodelgottardo.ch/
- +41 91 869 11 80
- info@cdga.ch
Alla Stazione
Restaurants- italienisch
Wer auf dem Weg in den Süden zum ersten Mal richtig italienisch essen will, ist hier in Lavorgo an der richtigen Adresse. Ermanno Crosetti ist ein Meister der italienisch- mediterranen Küche.
- Via Cantonale, 6746 Lavorgo
- http://ristoranteallastazione.ch/
- +41 91 865 14 08
Wer auf dem Weg in den Süden zum ersten Mal richtig italienisch essen will, ist hier in Lavorgo an der richtigen Adresse. Ermanno Crosetti ist ein Meister der italienisch- mediterranen Küche.
- Via Cantonale, 6746 Lavorgo
- http://ristoranteallastazione.ch/
- +41 91 865 14 08
Museo Nazionale del San Gottardo
MuseenDas im 14.Jh. gegründete Gotthardhospiz beherbergt heute neben einem Hotel, einer Jugendherberge und Restaurants das hochinteressante und modern konzipierte Nationale Gotthardmuseum. Es dokumentiert die große Bedeutung des Verkehrsweges Sankt Gotthard für die Schweiz und für Europa.
- Strada Airolo - San Gottardo, 6781 Airolo
- http://www.museonazionalesangottardo.ch/
- +41 91 869 18 11
- gotthardmuseum@bluewin.ch
Das im 14.Jh. gegründete Gotthardhospiz beherbergt heute neben einem Hotel, einer Jugendherberge und Restaurants das hochinteressante und modern konzipierte Nationale Gotthardmuseum. Es dokumentiert die große Bedeutung des Verkehrsweges Sankt Gotthard für die Schweiz und für Europa.
- Strada Airolo - San Gottardo, 6781 Airolo
- http://www.museonazionalesangottardo.ch/
- +41 91 869 18 11
- gotthardmuseum@bluewin.ch
Ristorante del Caseificio del Gottardo
Restaurants- regional
Dieses empfehlenswerte Restaurant ist einer Schaukäserei angegliedert. In dieser liefern rund zwei Dutzend Bauern der Leventina ihre Milch ab, aus der neben Halbhartkäsen auch Eis, Joghurt, Rahm und Butter hergestellt werden.
- 6850 Airolo
- http://www.caseificiodelgottardo.ch/
- +41 91 869 11 80
Dieses empfehlenswerte Restaurant ist einer Schaukäserei angegliedert. In dieser liefern rund zwei Dutzend Bauern der Leventina ihre Milch ab, aus der neben Halbhartkäsen auch Eis, Joghurt, Rahm und Butter hergestellt werden.
- 6850 Airolo
- http://www.caseificiodelgottardo.ch/
- +41 91 869 11 80
Grotto Redorta
Restaurants- regional
Gemüsesuppe, geräucherte Bachforelle, Ziegenkäse, Großmutterkuchen: Renato und Marisa Pelucca tischen hauptsächlich regionale Gerichte auf – zu moderaten Preisen. Draußen setzt man sich auf der Sonnenterrasse an Granittische, drinnen sorgen zwei Kamine für Wärme und Atmosphäre.
- Str. de Redórta 6, 6673 Sonogno
- +41 91 746 13 34
Gemüsesuppe, geräucherte Bachforelle, Ziegenkäse, Großmutterkuchen: Renato und Marisa Pelucca tischen hauptsächlich regionale Gerichte auf – zu moderaten Preisen. Draußen setzt man sich auf der Sonnenterrasse an Granittische, drinnen sorgen zwei Kamine für Wärme und Atmosphäre.
- Str. de Redórta 6, 6673 Sonogno
- +41 91 746 13 34
Osteria Centrale
Restaurants- regional
Annemarie Emch und Tiziano Canonica führen den Betrieb in Olivone so, wie man das von einem Haus erwartet, dessen Geschichte bis ins Jahr 1834 zurückreicht: traditionsbewusst und umsichtig. Im Wurstkeller reifen Salami, Mortadella, Schinken und Pancetta heran, ehe sie auf einer Tessiner Platte serviert werden. Dazu wird Käse aus dem Tal aufgetischt. Auch Nudeln und Gnocchi sind hausgemacht.
- Via Chiesa San Martino 8, 6718 Olivone
- http://www.osteriacentraleolivone.ch/
- +41 91 872 11 07
- osteriacentrale@bluewin.ch
Annemarie Emch und Tiziano Canonica führen den Betrieb in Olivone so, wie man das von einem Haus erwartet, dessen Geschichte bis ins Jahr 1834 zurückreicht: traditionsbewusst und umsichtig. Im Wurstkeller reifen Salami, Mortadella, Schinken und Pancetta heran, ehe sie auf einer Tessiner Platte serviert werden. Dazu wird Käse aus dem Tal aufgetischt. Auch Nudeln und Gnocchi sind hausgemacht.
- Via Chiesa San Martino 8, 6718 Olivone
- http://www.osteriacentraleolivone.ch/
- +41 91 872 11 07
- osteriacentrale@bluewin.ch
Museo di Blenio
MuseenDas Museum des Bleniotals in Lottigna befindet sich in einem imposanten Gebäude, in dem bis 1798 die Landvögte residierten. Die Wappen an der Fassade erinnern an diese Zeit, ebenso die Gefängniszellen mit Ketten, Handschellen und Handeisen. Das Museum zeigt neben einer Waffensammlung (Kuriositäten sind ein schießender Gürtel und ein Zigarettenetui mit eingebautem Revolver) und sakraler Kunst vor allem Gegenstände des bäuerlichen Lebens.
- Al Campone 9, 6716 Acquarossa
- http://museovallediblenio.ch/
- +41 91 871 19 77
Das Museum des Bleniotals in Lottigna befindet sich in einem imposanten Gebäude, in dem bis 1798 die Landvögte residierten. Die Wappen an der Fassade erinnern an diese Zeit, ebenso die Gefängniszellen mit Ketten, Handschellen und Handeisen. Das Museum zeigt neben einer Waffensammlung (Kuriositäten sind ein schießender Gürtel und ein Zigarettenetui mit eingebautem Revolver) und sakraler Kunst vor allem Gegenstände des bäuerlichen Lebens.
- Al Campone 9, 6716 Acquarossa
- http://museovallediblenio.ch/
- +41 91 871 19 77
Serravalle
Architektonische Highlights © Stefano Ember, Shutterstock
Nördlich von Semione erhebt sich die Burgruine von Serravalle. Im Mittelalter war sie ein strategisch wichtiger Stützpunkt für die deutschen Kaiser, die den Lukmanier als Alpenübergang nutzten. 1176 weilte Friedrich I. Barbarossa vier Tage hier, bevor er in die folgenschwere Schlacht von Legnano zog, bei der der Bund der norditalienischen Städte (Lega Lombarda) das kaiserliche Heer besiegte. Die Talbewohner nutzten die Niederlage des Kaisers, um sich von der Tyrannei der Della Torre zu befreien. Die ungeliebte Adelsfamilie wurde vertrieben, ihre Burg zerstört. Heute zieht die Ruine nicht nur Archäologen in Bann, sondern auch Kinder, die sich hier wunderbar austoben und ihren Ritter- und Burgfräuleinphantasien freien Lauf lassen können.
- Via Seravalle 9, 6714 Serravalle
- http://castello-serravalle.ch/
© Stefano Ember, Shutterstock
Nördlich von Semione erhebt sich die Burgruine von Serravalle. Im Mittelalter war sie ein strategisch wichtiger Stützpunkt für die deutschen Kaiser, die den Lukmanier als Alpenübergang nutzten. 1176 weilte Friedrich I. Barbarossa vier Tage hier, bevor er in die folgenschwere Schlacht von Legnano zog, bei der der Bund der norditalienischen Städte (Lega Lombarda) das kaiserliche Heer besiegte. Die Talbewohner nutzten die Niederlage des Kaisers, um sich von der Tyrannei der Della Torre zu befreien. Die ungeliebte Adelsfamilie wurde vertrieben, ihre Burg zerstört. Heute zieht die Ruine nicht nur Archäologen in Bann, sondern auch Kinder, die sich hier wunderbar austoben und ihren Ritter- und Burgfräuleinphantasien freien Lauf lassen können.
- Via Seravalle 9, 6714 Serravalle
- http://castello-serravalle.ch/
Grotto dei Due Ponti
Restaurants- regional
In Giornico triffst du auf die ersten Tessiner Weinreben. Im zwischen den beiden Ticinoarmen auf einem Inselchen gelegenen Grotto kannst du Tessiner Wein und lokale Spezialitäten genießen.
- Via ai Pontini 11, 6745 Giornico
- http://grotto2ponti.ch/
- +41 91 864 20 30
- INFO@GROTTO2PONTI.CH
In Giornico triffst du auf die ersten Tessiner Weinreben. Im zwischen den beiden Ticinoarmen auf einem Inselchen gelegenen Grotto kannst du Tessiner Wein und lokale Spezialitäten genießen.
- Via ai Pontini 11, 6745 Giornico
- http://grotto2ponti.ch/
- +41 91 864 20 30
- INFO@GROTTO2PONTI.CH
Dazio Grande
Architektonische HighlightsDas mächtige Gebäude in Rodi-Fiesso diente bis Mitte des 19.Jhs. als Zollstation, Pferdewechselstelle, Gasthof, Herberge und Warendepot. Im Pferdestall ist eine Ausstellung über den „Weg der Völker“ untergebracht und in der Gaststube kommst du preiswert zu einem prima Mahl. Wer sich vom sympathischen Ambiente mit dem alten Specksteinofen von 1793 angezogen fühlt, mietet sich in einem der sechs Doppelzimmer der Locanda Dazio Grande ein. Empfehlenswert: ein zehnminütiger Spaziergang zur spektakulären Piottinoschlucht.
- Morasco 6, 6772 Rodi Fiesso
- http://www.daziogrande.ch/
- +41 91 874 60 60
- info@daziogrande.ch
Das mächtige Gebäude in Rodi-Fiesso diente bis Mitte des 19.Jhs. als Zollstation, Pferdewechselstelle, Gasthof, Herberge und Warendepot. Im Pferdestall ist eine Ausstellung über den „Weg der Völker“ untergebracht und in der Gaststube kommst du preiswert zu einem prima Mahl. Wer sich vom sympathischen Ambiente mit dem alten Specksteinofen von 1793 angezogen fühlt, mietet sich in einem der sechs Doppelzimmer der Locanda Dazio Grande ein. Empfehlenswert: ein zehnminütiger Spaziergang zur spektakulären Piottinoschlucht.
- Morasco 6, 6772 Rodi Fiesso
- http://www.daziogrande.ch/
- +41 91 874 60 60
- info@daziogrande.ch
Casa della Lana
TouristenattraktionenHier wird wie anno dazumal Wolle gefärbt, gekämmt und gesponnen. Die daraus hergestellten Produkte wie Pullover, Socken oder Schals werden im dörflichen Handarbeitsladen zum Kauf angeboten.
- Er Piazza, 6637 Sonogno
- http://www.proverzasca.ch/
- +41 91 746 12 13
Hier wird wie anno dazumal Wolle gefärbt, gekämmt und gesponnen. Die daraus hergestellten Produkte wie Pullover, Socken oder Schals werden im dörflichen Handarbeitsladen zum Kauf angeboten.
- Er Piazza, 6637 Sonogno
- http://www.proverzasca.ch/
- +41 91 746 12 13
Frasco
Geographical © pisces2386, Shutterstock
Auf anschauliche Weise gibt der ethnografische Rundweg zum Thema Wasser und Feuer in Frasco Einblicke in Geschichte und Alltag des Tals. Die 2 km lange Route führt u. a. zum Brotofen, zum Marmorsteinbruch, zur Wolfsfalle, zur Mühle beim imposanten Wasserfall und zum Dorfbrunnen, den nach Kalifornien emigrierte Dorfbewohner gestiftet haben.
- 6636 Frasco
- http://www.frasco.ch/
© pisces2386, Shutterstock
Auf anschauliche Weise gibt der ethnografische Rundweg zum Thema Wasser und Feuer in Frasco Einblicke in Geschichte und Alltag des Tals. Die 2 km lange Route führt u. a. zum Brotofen, zum Marmorsteinbruch, zur Wolfsfalle, zur Mühle beim imposanten Wasserfall und zum Dorfbrunnen, den nach Kalifornien emigrierte Dorfbewohner gestiftet haben.
- 6636 Frasco
- http://www.frasco.ch/
Greina
Landschaftliche Highlights © Peter Wey, Shutterstock
Ein wenig erinnert die Hochebene an ein Stück subpolares Sibirien, das sich zwischen zwei Bergketten verirrt hat. Wäre es nach dem Willen einiger Strombarone gegangen, dann wäre die unberührte Landschaft, in der die Flüsse frei mäandern, geflutet worden. Dem Widerstand von Naturschützern ist es zu verdanken, dass das Stauseeprojekt in den 1980er- Jahren abgeblasen wurde. Zum Glück: Denn so kannst du in der Greina nach wie vor ein Naturspektakel sondergleichen genießen. Das Grün der Wiesen, das Grau der Geröllflächen, das Blau der Bäche und das Weiß der Schneefelder sind die prägenden Farben; im Herbst kommt noch das Rotbraun der Moorgräser hinzu. Ausgangspunkt für Wanderungen in der Greina ist Campo Blenio.
- 6718 Blenio
© Peter Wey, Shutterstock
Ein wenig erinnert die Hochebene an ein Stück subpolares Sibirien, das sich zwischen zwei Bergketten verirrt hat. Wäre es nach dem Willen einiger Strombarone gegangen, dann wäre die unberührte Landschaft, in der die Flüsse frei mäandern, geflutet worden. Dem Widerstand von Naturschützern ist es zu verdanken, dass das Stauseeprojekt in den 1980er- Jahren abgeblasen wurde. Zum Glück: Denn so kannst du in der Greina nach wie vor ein Naturspektakel sondergleichen genießen. Das Grün der Wiesen, das Grau der Geröllflächen, das Blau der Bäche und das Weiß der Schneefelder sind die prägenden Farben; im Herbst kommt noch das Rotbraun der Moorgräser hinzu. Ausgangspunkt für Wanderungen in der Greina ist Campo Blenio.
- 6718 Blenio
Granito Legiuna
Sonstige LädenSo bequem kommt man selten zu einem nicht alltäglichen Souvenir: Die Steinverarbeitungsfirma verkauft direkt beim Steinbruch an der Kantonsstraße zwischen Biasca und Malvaglia Alltagsgegenstände aus Granit: Aschenbecher, Füllfederhalter, Vasen oder Uhren
- Via Lucomagno 2, 6713 Malvaglia
- http://www.granito-legiuna.ch/
- +41 91 870 11 64
So bequem kommt man selten zu einem nicht alltäglichen Souvenir: Die Steinverarbeitungsfirma verkauft direkt beim Steinbruch an der Kantonsstraße zwischen Biasca und Malvaglia Alltagsgegenstände aus Granit: Aschenbecher, Füllfederhalter, Vasen oder Uhren
- Via Lucomagno 2, 6713 Malvaglia
- http://www.granito-legiuna.ch/
- +41 91 870 11 64
Sonogno
Geographical © Michal Stipek, Shutterstock
Das weltabgeschiedene, zuhinterst im Tal gelegene Dorf verdankt seine Bekanntheit dem Roman „Die schwarzen Brüder“, in dem Lisa Tetzner (1894–1963) das tragische Schicksal der Jungen aus dem Verzascatal erzählt, die als Kaminfeger nach Mailand verdingt wurden. Im gut erhaltenen Siedlungskern gibt das Museo di Val Verzasca Einblick in den harten Alltag der Kaminfegerkinder und lässt die Vergangenheit aufleben. In der Nähe befindet sich auch ein alter Brotbackofen, der heute noch in Betrieb ist. In der Casa della Lana wird wie anno dazumal Wolle gefärbt, gekämmt und gesponnen. Die daraus hergestellten Produkte wie Pullover, Socken oder Schals werden im dörflichen Handarbeitsladen zum Kauf angeboten.
- 6637 Sonogno
- http://www.sonogno.ch/
© Michal Stipek, Shutterstock
Das weltabgeschiedene, zuhinterst im Tal gelegene Dorf verdankt seine Bekanntheit dem Roman „Die schwarzen Brüder“, in dem Lisa Tetzner (1894–1963) das tragische Schicksal der Jungen aus dem Verzascatal erzählt, die als Kaminfeger nach Mailand verdingt wurden. Im gut erhaltenen Siedlungskern gibt das Museo di Val Verzasca Einblick in den harten Alltag der Kaminfegerkinder und lässt die Vergangenheit aufleben. In der Nähe befindet sich auch ein alter Brotbackofen, der heute noch in Betrieb ist. In der Casa della Lana wird wie anno dazumal Wolle gefärbt, gekämmt und gesponnen. Die daraus hergestellten Produkte wie Pullover, Socken oder Schals werden im dörflichen Handarbeitsladen zum Kauf angeboten.
- 6637 Sonogno
- http://www.sonogno.ch/
Grotto Pozzasc
Restaurants- regional
Ein Augenschmaus: Das Grotto in Peccia liegt malerisch an einem kristallklaren, tiefgrünen Bergbach. Serviert wird an großen Granitplatten: Käse, Salami, Mortadella aus dem Tal. Und die Polenta gart hier noch über dem Kaminfeuer! Nicht leicht zu finden – ein Schild am Marmorbruch von Peccia weist auf den Feldweg, der zum Grotto führt.
- Via di Peccia Piano, 6695 Peccia
- http://www.grottopozzasc.ch/
- +41 91 755 16 04
- grotto.pozzasc@bluewin.ch
Ein Augenschmaus: Das Grotto in Peccia liegt malerisch an einem kristallklaren, tiefgrünen Bergbach. Serviert wird an großen Granitplatten: Käse, Salami, Mortadella aus dem Tal. Und die Polenta gart hier noch über dem Kaminfeuer! Nicht leicht zu finden – ein Schild am Marmorbruch von Peccia weist auf den Feldweg, der zum Grotto führt.
- Via di Peccia Piano, 6695 Peccia
- http://www.grottopozzasc.ch/
- +41 91 755 16 04
- grotto.pozzasc@bluewin.ch
Museo di Val Verzasca
MuseenIm gut erhaltenen Siedlungskern von Sonogno lässt dieses Museum die Vergangenheit aufleben.
- Strada dal Fórn, 6637 Sonogno
- http://www.museovalverzasca.ch/
- +41 91 746 17 77
Im gut erhaltenen Siedlungskern von Sonogno lässt dieses Museum die Vergangenheit aufleben.
- Strada dal Fórn, 6637 Sonogno
- http://www.museovalverzasca.ch/
- +41 91 746 17 77
Val Piora
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Der Weg hinauf in das alpine Paradies der Val Piora ist steil, doch die 1921 errichtete Ritom-Bahn benötigt dazu bloß eine Viertelstunde. Auf der Fahrt von Piotta bis zur Bergstation überwindet sie 786 Höhenmeter mit einer Steigung von 88 Prozent. Das macht diese Standseilbahn zu einer der steilsten in Europa. Von der Bergstation erreichst du in wenigen Minuten den Ritom-Stausee, hinter dem sich eine einzigartige Seen- und Berglandschaft ausbreitet. Drei Täler mit 20 Seen, 42 Teichen und Mooren sowie 58 Wasserläufen umfasst die Gegend. Auf einem Naturlehrpfad kannst du die Besonderheiten des Gebiets entdecken. Zu nennen wäre da etwa der 20 m tiefe Cadagnosee: Er besteht aus zwei sich nie vermischenden Wasserschichten. Zur Erforschung dieses Phänomens arbeiten Biologen in einer Forschungsstation, die in zwei alten Ställen untergebracht ist Apropos Ställe: Im Pioratal grasen im Sommer auch Kühe. Der aus deren Milch hergestellte Käse schmeckt hervorragend. Aufgetischt bekommst du ihn etwa in der Berghütte Cadagno, wo du für alpine Verhältnisse auch komfortabel übernachten kannst.
- Quinto (Ticino)
- http://www.ritom.ch/
© Glow Images
Der Weg hinauf in das alpine Paradies der Val Piora ist steil, doch die 1921 errichtete Ritom-Bahn benötigt dazu bloß eine Viertelstunde. Auf der Fahrt von Piotta bis zur Bergstation überwindet sie 786 Höhenmeter mit einer Steigung von 88 Prozent. Das macht diese Standseilbahn zu einer der steilsten in Europa. Von der Bergstation erreichst du in wenigen Minuten den Ritom-Stausee, hinter dem sich eine einzigartige Seen- und Berglandschaft ausbreitet. Drei Täler mit 20 Seen, 42 Teichen und Mooren sowie 58 Wasserläufen umfasst die Gegend. Auf einem Naturlehrpfad kannst du die Besonderheiten des Gebiets entdecken. Zu nennen wäre da etwa der 20 m tiefe Cadagnosee: Er besteht aus zwei sich nie vermischenden Wasserschichten. Zur Erforschung dieses Phänomens arbeiten Biologen in einer Forschungsstation, die in zwei alten Ställen untergebracht ist Apropos Ställe: Im Pioratal grasen im Sommer auch Kühe. Der aus deren Milch hergestellte Käse schmeckt hervorragend. Aufgetischt bekommst du ihn etwa in der Berghütte Cadagno, wo du für alpine Verhältnisse auch komfortabel übernachten kannst.
- Quinto (Ticino)
- http://www.ritom.ch/
Valle di Blenio
Landschaftliche Highlights © davide1268, Shutterstock
La Valle del Sole – das Tal der Sonne: Die Bezeichnung der Einheimischen ist kein leeres Versprechen. Durch seine Nord-Süd-Ausrichtung ist das Bleniotal, das von Biasca hoch zum Lukmanierpass führt, gut durchsonnt. Selbst im Winter kommt jedes Dorf in den Genuss von ein paar Sonnenstrahlen. Mit den Übergängen über den Lukmanier, den Passo del Sole sowie den Greina- oder Diesrutpass zählt das Tal zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Ortsnamen wie Castro, Campo,Ponto Valentino, Aquila und Lucomagno (lucus magnus = großer Wald) weisen auf eine römische Präsenz hin. Auf ihren Italienzügen durchquerten später auch verschiedene Kaiser des Heiligen Römischen Reichs das Bleniotal. Mit dem Ausbau der Gotthardroute um 1300 verlor der Lukmanier jedoch nach und nach an Bedeutung. Am besten lernst du das Tal in Wanderschuhen kennen. Zwischen den Weiden und Wäldern erstreckt sich ein Netz von über 500 km gut ausgeschilderten Spazier- und Wanderwegen. Es führt hinauf bis zum Adula (Rheinwaldhorn), dem mit 3402 m höchsten Gipfel im Tessin. Trotz des für alpine Verhältnisse milden Klimas zwang die Armut auch im Bleniotal viele zum Auswandern. Im Ausland machten sich die Bleniesi als Schokoladeproduzenten einen Namen. Die stattlichen Palazzi in den Dörfern zeugen davon, dass die Emigranten ihre Ersparnisse in der Heimat investierten. Leicht nachzuvollziehen, dass sie im neblig-nassen Winter von London oder Mailand Sehnsucht nach ihrem sonnigen Tal hatten.
- 6724 Acquarossa
© davide1268, Shutterstock
La Valle del Sole – das Tal der Sonne: Die Bezeichnung der Einheimischen ist kein leeres Versprechen. Durch seine Nord-Süd-Ausrichtung ist das Bleniotal, das von Biasca hoch zum Lukmanierpass führt, gut durchsonnt. Selbst im Winter kommt jedes Dorf in den Genuss von ein paar Sonnenstrahlen. Mit den Übergängen über den Lukmanier, den Passo del Sole sowie den Greina- oder Diesrutpass zählt das Tal zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Ortsnamen wie Castro, Campo,Ponto Valentino, Aquila und Lucomagno (lucus magnus = großer Wald) weisen auf eine römische Präsenz hin. Auf ihren Italienzügen durchquerten später auch verschiedene Kaiser des Heiligen Römischen Reichs das Bleniotal. Mit dem Ausbau der Gotthardroute um 1300 verlor der Lukmanier jedoch nach und nach an Bedeutung. Am besten lernst du das Tal in Wanderschuhen kennen. Zwischen den Weiden und Wäldern erstreckt sich ein Netz von über 500 km gut ausgeschilderten Spazier- und Wanderwegen. Es führt hinauf bis zum Adula (Rheinwaldhorn), dem mit 3402 m höchsten Gipfel im Tessin. Trotz des für alpine Verhältnisse milden Klimas zwang die Armut auch im Bleniotal viele zum Auswandern. Im Ausland machten sich die Bleniesi als Schokoladeproduzenten einen Namen. Die stattlichen Palazzi in den Dörfern zeugen davon, dass die Emigranten ihre Ersparnisse in der Heimat investierten. Leicht nachzuvollziehen, dass sie im neblig-nassen Winter von London oder Mailand Sehnsucht nach ihrem sonnigen Tal hatten.
- 6724 Acquarossa
Leventina
Landschaftliche Highlights © Stefano Ember, Shutterstock
Das enge Leventinatal mit den schroffen Felswänden dient seit Jahrhunderten als Transitkorridor auf der Nord-Süd-Achse. Durch den Gotthardtunnel fahren jährlich über 6,5 Mio. Fahrzeuge, darunter zahllose LKW. Die meisten Reisenden sehen in der Leventina keinen Grund zum Anhalten – es sei denn, vor dem Tunnel staut sich der Verkehr wieder einmal. Vor allem im Sommer kann es vorkommen, dass die Wartezeit mehrere Stunden beträgt. Nicht nur in diesem Fall empfiehlt es sich, die Autobahn zu verlassen und auf der Kantonsstraße auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn das 34 km lange Tal zwischen Airolo und Biasca hat durchaus einiges zu bieten: interessante Kulturstätten, malerische Kirchen und Dörfer, ausgezeichnete Gastbetriebe sowie Hochebenen, die zum Wandern und Ausspannen einladen.
- 6747 Faido
© Stefano Ember, Shutterstock
Das enge Leventinatal mit den schroffen Felswänden dient seit Jahrhunderten als Transitkorridor auf der Nord-Süd-Achse. Durch den Gotthardtunnel fahren jährlich über 6,5 Mio. Fahrzeuge, darunter zahllose LKW. Die meisten Reisenden sehen in der Leventina keinen Grund zum Anhalten – es sei denn, vor dem Tunnel staut sich der Verkehr wieder einmal. Vor allem im Sommer kann es vorkommen, dass die Wartezeit mehrere Stunden beträgt. Nicht nur in diesem Fall empfiehlt es sich, die Autobahn zu verlassen und auf der Kantonsstraße auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn das 34 km lange Tal zwischen Airolo und Biasca hat durchaus einiges zu bieten: interessante Kulturstätten, malerische Kirchen und Dörfer, ausgezeichnete Gastbetriebe sowie Hochebenen, die zum Wandern und Ausspannen einladen.
- 6747 Faido
Lago Ritóm
Landschaftliche Highlights © Kokhanchikov, Shutterstock
Der Weg hinauf in das alpine Paradies der Val Piora ist steil, doch die 1921 errichtete Ritom-Bahn benötigt dazu bloß eine Viertelstunde. Auf der Fahrt von Piotta bis zur Bergstation überwindet sie 786 Höhenmeter mit einer Steigung von 88 Prozent. Das macht diese Standseilbahn zu einer der steilsten in Europa. Von der Bergstation erreichst du in wenigen Minuten den Ritom-Stausee, hinter dem sich eine einzigartige Seen- und Berglandschaft ausbreitet. Drei Täler mit 20 Seen, 42 Teichen und Mooren sowie 58 Wasserläufen umfasst die Gegend. Auf einem Naturlehrpfad kannst du die Besonderheiten des Gebiets entdecken. Zu nennen wäre da etwa der 20 m tiefe Cadagnosee: Er besteht aus zwei sich nie vermischenden Wasserschichten. Zur Erforschung dieses Phänomens arbeiten Biologen in einer Forschungsstation, die in zwei alten Ställen untergebracht ist Apropos Ställe: Im Pioratal grasen im Sommer auch Kühe. Der aus deren Milch hergestellte Käse schmeckt hervorragend. Aufgetischt bekommst du ihn etwa in der Berghütte Cadagno, wo du für alpine Verhältnisse auch komfortabel übernachten kannst.
- Val Piora, 6776 Quinto
- http://www.ritom.ch/
© Kokhanchikov, Shutterstock
Der Weg hinauf in das alpine Paradies der Val Piora ist steil, doch die 1921 errichtete Ritom-Bahn benötigt dazu bloß eine Viertelstunde. Auf der Fahrt von Piotta bis zur Bergstation überwindet sie 786 Höhenmeter mit einer Steigung von 88 Prozent. Das macht diese Standseilbahn zu einer der steilsten in Europa. Von der Bergstation erreichst du in wenigen Minuten den Ritom-Stausee, hinter dem sich eine einzigartige Seen- und Berglandschaft ausbreitet. Drei Täler mit 20 Seen, 42 Teichen und Mooren sowie 58 Wasserläufen umfasst die Gegend. Auf einem Naturlehrpfad kannst du die Besonderheiten des Gebiets entdecken. Zu nennen wäre da etwa der 20 m tiefe Cadagnosee: Er besteht aus zwei sich nie vermischenden Wasserschichten. Zur Erforschung dieses Phänomens arbeiten Biologen in einer Forschungsstation, die in zwei alten Ställen untergebracht ist Apropos Ställe: Im Pioratal grasen im Sommer auch Kühe. Der aus deren Milch hergestellte Käse schmeckt hervorragend. Aufgetischt bekommst du ihn etwa in der Berghütte Cadagno, wo du für alpine Verhältnisse auch komfortabel übernachten kannst.
- Val Piora, 6776 Quinto
- http://www.ritom.ch/
Negrentino
GeographicalAuf einer Terrasse neben diesem Weiler findet sich ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde.
- 6723 Negrentino
Auf einer Terrasse neben diesem Weiler findet sich ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde.
- 6723 Negrentino
Capanna Cadagno
Restaurants- international
In dieser Berghütte bekommen die Gäste hervorragenden Käse serviert, der aus der Milch der Kühe des Pioratals hergestellt wird.
- Val Piora, 6776 Piotta
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 868 13 23
In dieser Berghütte bekommen die Gäste hervorragenden Käse serviert, der aus der Milch der Kühe des Pioratals hergestellt wird.
- Val Piora, 6776 Piotta
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 868 13 23
Il Nostrano
DelikatessenladenDer Feinkostladen in Airolo verkauft Käse, Wurstwaren und das leckere Mürbeteiggebäck pasta frolla aus dem Bedrettotal.
- Via San Gottardo 56, Airolo
- http://ilnostrano.ch/
- +41 91 869 13 32
Der Feinkostladen in Airolo verkauft Käse, Wurstwaren und das leckere Mürbeteiggebäck pasta frolla aus dem Bedrettotal.
- Via San Gottardo 56, Airolo
- http://ilnostrano.ch/
- +41 91 869 13 32
Palestra Audàn
KletternIn dem 20 m hohen Turm kann man den Klettersport von der Pike auf erlernen. Im ersten Stock findet man einen Bouldersaal, im zweiten Kletterwände mit Längen von bis zu 15 m.
In dem 20 m hohen Turm kann man den Klettersport von der Pike auf erlernen. Im ersten Stock findet man einen Bouldersaal, im zweiten Kletterwände mit Längen von bis zu 15 m.