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Reiseführer
Lanzarote - Schwarzes Lavameer

MARCO POLO Reiseführer

Lanzarote

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

So mag es am Rand der Sahara aussehen: karges, von der Sonne ausgedörrtes Land, ein paar bunte Flechten und unscheinbare Gräser – die Faszination der Wüste. Der Süden ist Lanzarotes trockenste Region, und das heißt: Sonnengarantie! Auch deshalb konnte sich das Fischerdorf Playa Blanca zu einem der drei großen Ferienzentren entwickeln.

Hier Sahara, dort eine Mondlandschaft: An den Süden grenzen die Feuerberge mit schwarzen Lavameeren und Dutzenden Vulkanen, manche mit abgebrochenen Spitzen, andere sanft und weich ansteigend, in Farben zwischen Beige, Grau und Rostrot. Von 1730 bis 1736 wüteten Vulkanausbrüche, die fast ein Viertel der Insel unter sich begruben und eines der größten Lavafelder der Welt erschufen. Rund hundert Jahre danach revoltierte die Erde noch einmal und spuckte weitere Lava. Heute, knapp 200 Jahre später, kannst du das malpaís („schlechtes Land“) gefahrlos erkunden und auf der Ruta de los Volcanes in die Finsternis eintauchen …

Lanzarote - Schwarzes Lavameer Sehenswertes & Restaurants

Ruta de los Volcanes
Touristenattraktionen
Tinajo
Echadero de Los Camellos
Touristenattraktionen
Yaiza
Montañas del Fuego
Landschaftliche Highlights
Yaiza
Parque Nacional de Timanfaya
Landschaftliche Highlights
Tinajo
Parque Nacional de Timanfaya
Restaurante del Diablo
Restaurants
Yaiza
Islet of Hilario
Landschaftliche Highlights
Tinajo

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Restaurants


  • Ruta de los Volcanes

    Touristenattraktionen
    • © MisterStock, Shutterstock

    Höhepunkt im Nationalpark ist die Fahrt auf der 14 km langen Vulkanroute, die nicht als individuelle Tour, sondern ausschließlich in den vom Islote de Hilario aus startenden Bussen möglich ist.

    • Ruta de los Volcanes, Tinajo
    • © MisterStock, Shutterstock

    Höhepunkt im Nationalpark ist die Fahrt auf der 14 km langen Vulkanroute, die nicht als individuelle Tour, sondern ausschließlich in den vom Islote de Hilario aus startenden Bussen möglich ist.

    • Ruta de los Volcanes, Tinajo

  • Echadero de Los Camellos

    Touristenattraktionen
    • © Pavel Szabo, Shutterstock

    Das exotischste Lanzarote-Erlebnis: Auf dem Rücken eines Dromedars durchs schwarze Lavameer des Timanfaya- Nationalparks reiten. 100 Tiere warten auf Kundschaft am „Liegeplatz der Kamele“.

    • LZ-67, 35570 Yaiza
    • © Pavel Szabo, Shutterstock

    Das exotischste Lanzarote-Erlebnis: Auf dem Rücken eines Dromedars durchs schwarze Lavameer des Timanfaya- Nationalparks reiten. 100 Tiere warten auf Kundschaft am „Liegeplatz der Kamele“.

    • LZ-67, 35570 Yaiza

  • Montañas del Fuego

    Landschaftliche Highlights
    • © Fulcanelli, Shutterstock

    Die Montañas del Fuego, die Feuerberge, lösen wohl bei jedem eine gewisse Beklemmung aus, umso mehr, als sich hier tatsächlich eine der größten Katastrophen der jüngeren Erdgeschichte ereignete. Von 1730 bis 1736 dauerten die Vulkanausbrüche auf Lanzarote, begruben fast ein Viertel der Insel unter sich und hinterließen das größte Lavafeld der Welt. Der Pfarrer Andrés Lorenzo Curbelo aus Yaiza begann in der Nacht des 1.September 1730, als die Erde aufbrach und anfing, Feuer zu speien, sein Tagebuch zu schreiben. Gut ein Jahr lang musste er fast täglich neue Hiobsbotschaften eintragen, bis er, wie viele Lanzaroteños, nach Gran Canaria flüchtete. Viele Orte wurden von Ascheregen verschüttet, von Lavaströmen überrollt, die sich danach ins Meer wälzten, das Millionen toter Fische an die Küste spülte. Immer neue Berge türmten sich hoch, Krater entstanden und explodierten noch am selben Tag, Schlünde taten sich auf und verschlangen den Boden. Die Hitze verbrannte die Felder, das Vieh verendete in giftigen Dämpfen. Noch einmal, 1824, revoltierte die Erde. Drei weitere Vulkane entstanden. Die Verwüstungen waren jedoch mit denen des 18.Jhs. nicht vergleichbar.

    • Yaiza
    • © Fulcanelli, Shutterstock

    Die Montañas del Fuego, die Feuerberge, lösen wohl bei jedem eine gewisse Beklemmung aus, umso mehr, als sich hier tatsächlich eine der größten Katastrophen der jüngeren Erdgeschichte ereignete. Von 1730 bis 1736 dauerten die Vulkanausbrüche auf Lanzarote, begruben fast ein Viertel der Insel unter sich und hinterließen das größte Lavafeld der Welt. Der Pfarrer Andrés Lorenzo Curbelo aus Yaiza begann in der Nacht des 1.September 1730, als die Erde aufbrach und anfing, Feuer zu speien, sein Tagebuch zu schreiben. Gut ein Jahr lang musste er fast täglich neue Hiobsbotschaften eintragen, bis er, wie viele Lanzaroteños, nach Gran Canaria flüchtete. Viele Orte wurden von Ascheregen verschüttet, von Lavaströmen überrollt, die sich danach ins Meer wälzten, das Millionen toter Fische an die Küste spülte. Immer neue Berge türmten sich hoch, Krater entstanden und explodierten noch am selben Tag, Schlünde taten sich auf und verschlangen den Boden. Die Hitze verbrannte die Felder, das Vieh verendete in giftigen Dämpfen. Noch einmal, 1824, revoltierte die Erde. Drei weitere Vulkane entstanden. Die Verwüstungen waren jedoch mit denen des 18.Jhs. nicht vergleichbar.

    • Yaiza

  • Parque Nacional de Timanfaya

    Landschaftliche Highlights
    • Parque Nacional de Timanfaya© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Der Nationalpark wurde 1974 eingerichtet. Er ist rund 51 km2 groß, sein Name leitet sich von einem der verschütteten Dörfer ab. Nach Bezahlen des Eintritts fährt man wenige Kilometer weiter bis zum Islote de Hilario, der wie ein Inselchen (islote) aus der Landschaft ragt. Parkhüter demonstrieren, was sich unter der dünnen Kruste abspielt: Reisigbündel, in Erdspalten geworfen, gehen Sekunden später in Flammen auf. Wasser, in metertief eingelassene Rohre gekippt, zischt als Dampffontäne wieder hervor. Gut 140 °C herrschen schon in 10 cm Tiefe, 6 m unter Ihren Füßen ist die Erde 400 °C heiß.

    • Parque Nacional de Timanfaya© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Der Nationalpark wurde 1974 eingerichtet. Er ist rund 51 km2 groß, sein Name leitet sich von einem der verschütteten Dörfer ab. Nach Bezahlen des Eintritts fährt man wenige Kilometer weiter bis zum Islote de Hilario, der wie ein Inselchen (islote) aus der Landschaft ragt. Parkhüter demonstrieren, was sich unter der dünnen Kruste abspielt: Reisigbündel, in Erdspalten geworfen, gehen Sekunden später in Flammen auf. Wasser, in metertief eingelassene Rohre gekippt, zischt als Dampffontäne wieder hervor. Gut 140 °C herrschen schon in 10 cm Tiefe, 6 m unter Ihren Füßen ist die Erde 400 °C heiß.


  • Restaurante del Diablo

    Restaurants
    • international

    Oben auf dem Islote de Hilario, der wie ein Inselchen (islote) aus der Landschaft ragt, thront das Restaurante del Diablo, das von Manrique aus Lavastein und feuerfestem Material errichtete "Teufelsrestaurant". Der Rundbau öffnet sich mit Panoramafenstern nach allen Himmelsrichtungen. Auf einem mächtigen Schlot grillen die Köche Steaks in der aus dem Erdinneren hochströmenden Hitze.

    Oben auf dem Islote de Hilario, der wie ein Inselchen (islote) aus der Landschaft ragt, thront das Restaurante del Diablo, das von Manrique aus Lavastein und feuerfestem Material errichtete "Teufelsrestaurant". Der Rundbau öffnet sich mit Panoramafenstern nach allen Himmelsrichtungen. Auf einem mächtigen Schlot grillen die Köche Steaks in der aus dem Erdinneren hochströmenden Hitze.


  • Islet of Hilario

    Landschaftliche Highlights
    • © Michal Ninger, Shutterstock

    Nach Bezahlen des Eintritts fahre 3 km weiter bis zum Islote de Hilario, der wie ein Inselchen (islote) aus der Landschaft ragt. Dort starten auch die im Parkeintritt enthaltenen Touren entlang der Ruta de los Volcanes.

    • © Michal Ninger, Shutterstock

    Nach Bezahlen des Eintritts fahre 3 km weiter bis zum Islote de Hilario, der wie ein Inselchen (islote) aus der Landschaft ragt. Dort starten auch die im Parkeintritt enthaltenen Touren entlang der Ruta de los Volcanes.


MARCO POLO Reiseführer
Lanzarote

Buch, 22. Auflage · 17.95 €

Aus dem Feuer geboren: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Lanzarote entdecken Wolltest du schon immer mal auf dem Mond spazieren gehen? Bei einer Tour durch das Lavameer auf Lanzarote kommst du diesem Mond-Feeling nahe! Und auch sonst ist der Vulkan hier allgegenwärtig, egal ob du am schwarzen Lavastrand in der Sonne brätst oder dein Steak auf dem Lavagrill fast von alleine gar wird.

Ob Strandurlaub, Familienreise oder Erlebnistour – stell dir mit dem MARCO POLO Reiseführer Lanzarote genau die Reise zusammen, auf die du Lust hast!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse
  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region
  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget
  • MARCO POLO Insider-Tipps für Sightseeing-Highlights, Restaurants, Shops und Sport-Locations – auch abseits der bekannten Touristenpfade!
  • Erkundungstouren zu den spannendsten Ausflugszielen – schnell und unkompliziert, inklusive Faltplan zum Ausklappen
  • MARCO POLO Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer und für Familien – mit Karte oder App!

Mehr als Meer sehen mit den MARCO POLO Insider-Tipps und Erlebnistouren

Nur eintöniges Schwarz? Von wegen! Die schönsten Strände der Insel sind goldgelb und pudrig weich. Die gemütlichen Dörfer mit ihren weißen Häuschen bilden eine hübsche Fotokulisse und viele Pflanzen kommen dir nur hier vor die Linse. Wagemutige riskieren einen Blick von den Famara-Klippen auf die tosende Brandung oder flitzen mit dem Jetski mitten durch die Wellen. Ob Entspannung oder Abenteuer, mit MARCO POLO wird dein Urlaub auf Lanzarote zum Erlebnis!

ERLEBE LOS!

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