
Reiseführer Kerala
Ist erwähnt in Reiseführer:
Indiens schönste Urlaubsregion Kerala bietet einfach alles, was das Herz des Reisenden begehrt
Die 600 km lange Malabarküste im Südwesten Indiens entspricht haargenau dem Klischee tropischer Traumstrände: Badewannenwarm schwappt das Arabische Meer an den mit Palmen bestandenen Endlosstreifen aus goldgelbem Sand, an Strände wie Varkala mit den roten Klippen, Alappuzha Beach oder den 9 km langen Kovalam Beach.
Auf kleinstem Raum liegen im 38863 km² großen Bundesstaat Kerala unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen beieinander: Kokospalmenwälder - Kerala wurde nach der Palme, kera, benannt -, Reisterrassen, Teeplantagen im kühlen Hochland, koloniale Städte, mehr als 40 Flüsse, das verwunschene Wassernetzwerk der Backwaters, Regenwälder, dschungelartige Wildparks. Und dazu die herrlichen Badestrände mit weitläufigen Luxusresorts, kleinen Boutiquehotels oder auch ökologisch ausgerichteten Ayurveda-Anlagen. Überhaupt zieht sich Ayurveda, die uralte indische Heilkunst, wie ein roter Faden durch Kerala. Kein Wunder, stand hier vor Tausenden von Jahren doch ihre Wiege. Kerala versteht sich als ein einziger großer Wohlfühltempel. Massagen aller Art werden an jeder Ecke, an jedem Strand, in jedem noch so kleinen Hotel angeboten, mal mehr, mal weniger professionell, aber immer äußerst entspannend.
Das Land, wo der Pfeffer wächst, ist umgeben vom Arabischen Meer und den Western Ghats, die im Hinterland bis zu 2700 m hoch aufragen. 1502 landete der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama mit 15 Schiffen und 800 Männern an der fruchtbaren Küste. Doch schon vor über 2000 Jahren begann hier der Handel mit Gewürzen, die im Lauf der Zeit Phönizier, Griechen, Römer, Juden, Araber, Chinesen, Portugiesen, Holländer und Briten anlockten. Sie alle deckten sich reichlich ein mit Pfeffer, Kardamom, Sandelholz, Zimt, Ingwer, Safran, Tee, Kaffee und Kautschuk.
Die Herrscher der Königreiche von Malabar, Travancore und Cochin schlossen sich 1956 zum Staat Kerala zusammen. Heute leben hier viele verschiedene Volksgruppen und Religionen im friedlichen Miteinander. Früher als anderswo hat das Christentum in Kerala Fuß gefasst. 52 n. Chr. soll der „ungläubige Thomas“, einer von Jesu Aposteln, an der Malabarküste gelandet sein.
Das Bildungsniveau Keralas ist höher als das der übrigen indischen Bundesstaaten. Mehr als 90 Prozent der rund 32 Mio. Einwohner lesen und schreiben in der Landessprache Malayalam. Zu verdanken ist das der Maharani von Trivandrum, die 1817 beschloss, dass der Staat die gesamten Bildungskosten seiner Bürger übernimmt. In jedem Ort liegt im Umkreis von rund 3 km eine Grundschule. Im Staat Kerala stellen abwechselnd die CPI bzw. die CPI(M), Communist Party of India (Marxist), und die Kongresspartei die Regierung; mancherorts sieht man noch die rote Fahne mit Hammer und Sichel wehen.
Kerala Sehenswertes & Restaurants















Landschaftliche Highlights
Museen
Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
Museen
Touristenattraktionen
Strände
Geographical
Botanische Gärten & Parks
Sonstige Läden
Antiquitäten und Sammlerstücke
Architektonische Highlights
Cafés
Restaurants
Modegeschäfte
The Great Backwaters
Landschaftliche Highlights © niladrilovesphotography, Shutterstock
Die Backwaters, das dicht geflochtene Netz aus Kanälen, Seen, Lagunen und 44 Flüssen, machen Alappuzha mit seinen endlosen Palmenhainen zum Ausgangspunkt phantastischer Natureindrücke. Viele Zugvögel überwintern in diesem teils unberührten Paradies, das auf der Welt einmalig ist.
- 688521 Vembanad Lake
- http://www.greatbackwaters.com/
© niladrilovesphotography, Shutterstock
Die Backwaters, das dicht geflochtene Netz aus Kanälen, Seen, Lagunen und 44 Flüssen, machen Alappuzha mit seinen endlosen Palmenhainen zum Ausgangspunkt phantastischer Natureindrücke. Viele Zugvögel überwintern in diesem teils unberührten Paradies, das auf der Welt einmalig ist.
- 688521 Vembanad Lake
- http://www.greatbackwaters.com/
Dutch Palace
MuseenBerühmt sind die wunderschönen alten Wandgemälde (u.a. Szenen mit Krishna und Rama), aber auch die Architektur lohnt den Besuch - gehört der Dutch Palace doch zu den ältesten noch erhaltenen Bauten der Europäer in Indien. Von den Portugiesen 1557 für den Raja von Cochin im Tausch gegen Handelsprivilegien errichtet, wurde der Mattancherry-Palast - so hieß er ursprünglich - 100 Jahre später von holländischen Eroberern renoviert und erweitert.
- 682002 Kochi
- http://www.keralatourism.org/
Berühmt sind die wunderschönen alten Wandgemälde (u.a. Szenen mit Krishna und Rama), aber auch die Architektur lohnt den Besuch - gehört der Dutch Palace doch zu den ältesten noch erhaltenen Bauten der Europäer in Indien. Von den Portugiesen 1557 für den Raja von Cochin im Tausch gegen Handelsprivilegien errichtet, wurde der Mattancherry-Palast - so hieß er ursprünglich - 100 Jahre später von holländischen Eroberern renoviert und erweitert.
- 682002 Kochi
- http://www.keralatourism.org/
Chinese Fishing Nets
Touristenattraktionen © VLADJ55, Shutterstock
Neben dem Fähranleger ist der Strand von markanten chinesischen Fischernetzen geprägt, die von einem Bambusstangengerüst aus ins Wasser gelassen und in der Hoffnung auf einen guten Fang wieder herausgezogen werden (Tauchnetze). Für wenig Geld gibt es dort fangfrische Krevetten, die du dir gleich kochen lassen kannst. Wenn du frühmorgens hingehst, laden die Fischer dich auf die fest verankerten Pontons ein, von denen aus die Netze hochgezogen werden. Die chinesischen Fischernetze wurden im 13.Jh. von Händlern aus China eingeführt. Ein besonders schönes Fotomotiv sind die Netze bei Sonnenuntergang. Den besten Blick hast du vom Vasco-da-Gama-Platz. Das Hotel Brunton Boatyard besitzt ein eigenes Boot, damit seine Gäste das Naturschauspiel mit den Netzen im Hintergrund vom Wasser aus beobachten können.
- Vypin
- +91 1800 425 4747
© VLADJ55, Shutterstock
Neben dem Fähranleger ist der Strand von markanten chinesischen Fischernetzen geprägt, die von einem Bambusstangengerüst aus ins Wasser gelassen und in der Hoffnung auf einen guten Fang wieder herausgezogen werden (Tauchnetze). Für wenig Geld gibt es dort fangfrische Krevetten, die du dir gleich kochen lassen kannst. Wenn du frühmorgens hingehst, laden die Fischer dich auf die fest verankerten Pontons ein, von denen aus die Netze hochgezogen werden. Die chinesischen Fischernetze wurden im 13.Jh. von Händlern aus China eingeführt. Ein besonders schönes Fotomotiv sind die Netze bei Sonnenuntergang. Den besten Blick hast du vom Vasco-da-Gama-Platz. Das Hotel Brunton Boatyard besitzt ein eigenes Boot, damit seine Gäste das Naturschauspiel mit den Netzen im Hintergrund vom Wasser aus beobachten können.
- Vypin
- +91 1800 425 4747
Marari Strand
Strände © Jim W Kasom, Shutterstock
70 km südlich von Kochi liegt der schönste Strand von Kerala - Marari Beach an der sogenannten Gewürzküste. Noch kaum vom Tourismus entdeckt, ist das Bilderbuchidyll aus feinstem Sand, Palmenhainen und kleinen Fischerdörfern mit Palmhütten der ideale Ort zum Abschalten. Harmonisch fügt sich das Hotel Marari Beach mit seinen 52 Kerala-Bungalows in die Landschaft ein. Zwischen einigen der insgesamt 3000 Palmen der Anlage schaukeln Hängematten, ökologisches Gemüse und Obst werden zum Eigenverbrauch angebaut.
- 688523 Alappuzha
© Jim W Kasom, Shutterstock
70 km südlich von Kochi liegt der schönste Strand von Kerala - Marari Beach an der sogenannten Gewürzküste. Noch kaum vom Tourismus entdeckt, ist das Bilderbuchidyll aus feinstem Sand, Palmenhainen und kleinen Fischerdörfern mit Palmhütten der ideale Ort zum Abschalten. Harmonisch fügt sich das Hotel Marari Beach mit seinen 52 Kerala-Bungalows in die Landschaft ein. Zwischen einigen der insgesamt 3000 Palmen der Anlage schaukeln Hängematten, ökologisches Gemüse und Obst werden zum Eigenverbrauch angebaut.
- 688523 Alappuzha
Munnar
Geographical © saiko3p, Shutterstock
Die Kanan Devan Hills werden wegen ihrer Hochlandvegetation häufig als das Schottland von Indien bezeichnet. Auf 1600 m Höhe liegt der hübsche Bergort Munnar (68 000 Ew.) zwischen den drei Flüssen Mudrapuzha, Nallathanni und Kundala. In der Kolonialzeit suchten die Briten dort Abkühlung. Munnar hat auch den höchsten Gipfel Südindiens, den 2695 m hohen Anamudi, der wegen seiner sensiblen Biosphäre leider nicht begehbar ist. Kilometerweit wellen sich grüne Teeplantagen über die Hügel. 50 t werden dort täglich geerntet. Das Tea Museum zeigt die Verarbeitung des Tees und einen Film über seine Geschichte; dort gibt es auch Tee frisch ab Fabrik günstig zu kaufen. Der Besuch einer Teeplantage kann über das Tourist Office arrangiert werden. Die öffentlichen Wege durch die hügeligen Plantagen sind für Wanderungen bestens geeignet. Ein lohnendes Ziel sind die Athukad-Wasserfälle, 8 km von Munnar, bei der Schlucht bei Pallivasal. Während des Monsuns bevölkern wahre Vogelkolonien die Fälle. Der Weg führt auch am Aussichtspunkt Pothamedu (6 km von Munnar) vorbei. Er bietet den besten Blick auf die grünen Wogen aus geometrisch angeordneten Teebüschen. 7 km von Munnar entfernt liegt Devikulam, ein idyllischer, kleiner Bergort. Am Ufer des Sita-Devi-Sees ist die Blumenwiese ein herrlicher Picknickplatz. Ein weiteres Wanderziel liegt 10 km entfernt: Yaymakad, ein wunderschönes Gebiet voller Wasserfälle, die teilweise bis zu 160 m in die Tiefe stürzen. Zu einer Kaffeeplantage gehört das Hotel Windermere Estate mit dem 360-Grad-Panorama über die Gipfel der Western Ghats. Verschiedene exklusive Gartenvillen mit 21 sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern fügen sich harmonisch in die spektakuläre Landschaft ein. Eine ungewöhnliche Unterkunft bietet das Munnar Rock Resort, das wie ein Baumhaus hoch auf einem riesigen Felsen thront. Auf dem Gipfel gibt es nur zwei Zimmer, am Fuß des Felsens noch sechs weitere.
- 685612 Munnar
© saiko3p, Shutterstock
Die Kanan Devan Hills werden wegen ihrer Hochlandvegetation häufig als das Schottland von Indien bezeichnet. Auf 1600 m Höhe liegt der hübsche Bergort Munnar (68 000 Ew.) zwischen den drei Flüssen Mudrapuzha, Nallathanni und Kundala. In der Kolonialzeit suchten die Briten dort Abkühlung. Munnar hat auch den höchsten Gipfel Südindiens, den 2695 m hohen Anamudi, der wegen seiner sensiblen Biosphäre leider nicht begehbar ist. Kilometerweit wellen sich grüne Teeplantagen über die Hügel. 50 t werden dort täglich geerntet. Das Tea Museum zeigt die Verarbeitung des Tees und einen Film über seine Geschichte; dort gibt es auch Tee frisch ab Fabrik günstig zu kaufen. Der Besuch einer Teeplantage kann über das Tourist Office arrangiert werden. Die öffentlichen Wege durch die hügeligen Plantagen sind für Wanderungen bestens geeignet. Ein lohnendes Ziel sind die Athukad-Wasserfälle, 8 km von Munnar, bei der Schlucht bei Pallivasal. Während des Monsuns bevölkern wahre Vogelkolonien die Fälle. Der Weg führt auch am Aussichtspunkt Pothamedu (6 km von Munnar) vorbei. Er bietet den besten Blick auf die grünen Wogen aus geometrisch angeordneten Teebüschen. 7 km von Munnar entfernt liegt Devikulam, ein idyllischer, kleiner Bergort. Am Ufer des Sita-Devi-Sees ist die Blumenwiese ein herrlicher Picknickplatz. Ein weiteres Wanderziel liegt 10 km entfernt: Yaymakad, ein wunderschönes Gebiet voller Wasserfälle, die teilweise bis zu 160 m in die Tiefe stürzen. Zu einer Kaffeeplantage gehört das Hotel Windermere Estate mit dem 360-Grad-Panorama über die Gipfel der Western Ghats. Verschiedene exklusive Gartenvillen mit 21 sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern fügen sich harmonisch in die spektakuläre Landschaft ein. Eine ungewöhnliche Unterkunft bietet das Munnar Rock Resort, das wie ein Baumhaus hoch auf einem riesigen Felsen thront. Auf dem Gipfel gibt es nur zwei Zimmer, am Fuß des Felsens noch sechs weitere.
- 685612 Munnar
Periyar-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks © Manu M Nair, Shutterstock
Auf einer Höhe von 900-1800 m und gut per Bus zu erreichen erstreckt sich das 777 km² große Periyar Wildlife Sanctuary. 1978 wurde es zum Tigerreservat erklärt. Auf Bootstouren über den Periyar-See, die von Thekkady aus organisiert werden, kannst du ganze Herden badender Elefanten beobachten. Buchung über die Tiger Reserve Organisation oder im gleichen Gebäude über das Forest Information and Reservation Centre. Es gibt viele verschiedene Programme: z. B. Wanderungen für 500 Rps., Periyar Tiger Trail für 6500 Rps., Bamboo Rafting kostet 2000 Rps. pro Person. Die 55 mit Elefantengras gedeckten Cottages des Spice Village in einer rund 6 ha großen Gartenanlage sind wie das Dorf eines Bergstamms angelegt. Ein Ranger zeigt in einer Liveshow das Leben der Wildtiere fast vor der Tür, in Kochkursen wird mit natürlicher Küche bekannt gemacht. Nach dem Motto Erlebnisse statt Luxus werden Trekking- und Bootstouren im Periyar-Nationalpark sowie Besuche von Gewürzfarmen angeboten. Außerdem: Pool, Ayurveda. Wegen des vorbildlichen Umgangs mit natürlichen Ressourcen (eigenes Papierrecycling, organischer Gemüseanbau, kein TV, keine Klimaanlage) hat die Lodge bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Das Bed & Breakfast The Wildernest ist mit natürlichen Materialien ausgestattet, hat 10 helle, ansprechende Zimmern, wahlweise mit Balkon oder kleinem Garten. Das üppige Frühstück reicht eigentlich für den ganzen Tag.
© Manu M Nair, Shutterstock
Auf einer Höhe von 900-1800 m und gut per Bus zu erreichen erstreckt sich das 777 km² große Periyar Wildlife Sanctuary. 1978 wurde es zum Tigerreservat erklärt. Auf Bootstouren über den Periyar-See, die von Thekkady aus organisiert werden, kannst du ganze Herden badender Elefanten beobachten. Buchung über die Tiger Reserve Organisation oder im gleichen Gebäude über das Forest Information and Reservation Centre. Es gibt viele verschiedene Programme: z. B. Wanderungen für 500 Rps., Periyar Tiger Trail für 6500 Rps., Bamboo Rafting kostet 2000 Rps. pro Person. Die 55 mit Elefantengras gedeckten Cottages des Spice Village in einer rund 6 ha großen Gartenanlage sind wie das Dorf eines Bergstamms angelegt. Ein Ranger zeigt in einer Liveshow das Leben der Wildtiere fast vor der Tür, in Kochkursen wird mit natürlicher Küche bekannt gemacht. Nach dem Motto Erlebnisse statt Luxus werden Trekking- und Bootstouren im Periyar-Nationalpark sowie Besuche von Gewürzfarmen angeboten. Außerdem: Pool, Ayurveda. Wegen des vorbildlichen Umgangs mit natürlichen Ressourcen (eigenes Papierrecycling, organischer Gemüseanbau, kein TV, keine Klimaanlage) hat die Lodge bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Das Bed & Breakfast The Wildernest ist mit natürlichen Materialien ausgestattet, hat 10 helle, ansprechende Zimmern, wahlweise mit Balkon oder kleinem Garten. Das üppige Frühstück reicht eigentlich für den ganzen Tag.
Varkala
Geographical © Elena Odareeva, Shutterstock
Zu Füßen der roten Klippen zieht sich gut einen Kilometer lang der Panasam-Strand. Er ist weit weniger überlaufen als der Kovalam Beach. Allerdings stoßen in Varkala Welten aufeinander: Einerseits die Bikiniträgerinnen, die sich locker über das Oben-Ohne-Verbot hinwegsetzen, andererseits die gläubigen Hindus, die frühmorgens im Beisein weiß gekleideter Priester am südlichen Ende des Strands fünf Tage nach dem Tod Zeremonien für ihre verstorbenen Angehörigen abhalten und dann die geweihte Asche im Meer verstreuen. Im Teich des Janardhanaswamy-Tempels nehmen sie danach ein spirituell reinigendes Bad. 60 Stufen führen zum 2000 Jahre alten Tempel, dessen Sanktum Nichthindus jedoch nicht betreten dürfen. Hotspot für Urlauber, Aussteiger und Backpackers ist der Weg auf dem Kliff, an dem sich eine Unterkunft an die andere reiht, wo mit heißer Nadel genähte bunte Klamotten vor den vielen Läden im Wind wehen, an jeder Ecke Ayurveda angeboten wird und vor den Cafés, Bars und Restaurants die Stühle zum Sonnenaufgang reihenweise Richtung Meer gedreht werden. Ständig wird der Kliffweg verlängert, um weitere Resorts zu bauen. Schließlich genießt man von hier oben die beste Aussicht. Z. B. das Kerala Bamboo House, dessen 24 Hütten wie das Ayurveda Centre von Waldarbeitern komplett aus Materialien aus dem Wald hergestellt wurden. Nachteil: nur Kaltwasser. Beim Akhil Beach Resort liegen die elf Deluxe-Cottages sowie sechs Zimmer im Hauptgebäude mitten in einem grünen Garten. Außerdem: Ayurveda, Yoga, Meditation. Unterhalb des Kliffs, direkt am Südstrand, liegt das Hindustan Beach Retreat, das auch Pilgern als Unterkunft dient. Auch hier hast du vom Restaurant auf der Dachterrasse und allen 27 Zimmern wie 3 Suiten einen herrlichen Blick aufs Meer. Es gibt einen Pool sowie Ayurveda-Behandlungen und Yoga. Etwas abseits vom Strand bietet das Eden Garden Ayurvedic Retreat zahlreiche Behandlungen an. Die roten Häuser mit zwölf Zimmern liegen unter Palmen an einem Fischteich.
- Varkala
© Elena Odareeva, Shutterstock
Zu Füßen der roten Klippen zieht sich gut einen Kilometer lang der Panasam-Strand. Er ist weit weniger überlaufen als der Kovalam Beach. Allerdings stoßen in Varkala Welten aufeinander: Einerseits die Bikiniträgerinnen, die sich locker über das Oben-Ohne-Verbot hinwegsetzen, andererseits die gläubigen Hindus, die frühmorgens im Beisein weiß gekleideter Priester am südlichen Ende des Strands fünf Tage nach dem Tod Zeremonien für ihre verstorbenen Angehörigen abhalten und dann die geweihte Asche im Meer verstreuen. Im Teich des Janardhanaswamy-Tempels nehmen sie danach ein spirituell reinigendes Bad. 60 Stufen führen zum 2000 Jahre alten Tempel, dessen Sanktum Nichthindus jedoch nicht betreten dürfen. Hotspot für Urlauber, Aussteiger und Backpackers ist der Weg auf dem Kliff, an dem sich eine Unterkunft an die andere reiht, wo mit heißer Nadel genähte bunte Klamotten vor den vielen Läden im Wind wehen, an jeder Ecke Ayurveda angeboten wird und vor den Cafés, Bars und Restaurants die Stühle zum Sonnenaufgang reihenweise Richtung Meer gedreht werden. Ständig wird der Kliffweg verlängert, um weitere Resorts zu bauen. Schließlich genießt man von hier oben die beste Aussicht. Z. B. das Kerala Bamboo House, dessen 24 Hütten wie das Ayurveda Centre von Waldarbeitern komplett aus Materialien aus dem Wald hergestellt wurden. Nachteil: nur Kaltwasser. Beim Akhil Beach Resort liegen die elf Deluxe-Cottages sowie sechs Zimmer im Hauptgebäude mitten in einem grünen Garten. Außerdem: Ayurveda, Yoga, Meditation. Unterhalb des Kliffs, direkt am Südstrand, liegt das Hindustan Beach Retreat, das auch Pilgern als Unterkunft dient. Auch hier hast du vom Restaurant auf der Dachterrasse und allen 27 Zimmern wie 3 Suiten einen herrlichen Blick aufs Meer. Es gibt einen Pool sowie Ayurveda-Behandlungen und Yoga. Etwas abseits vom Strand bietet das Eden Garden Ayurvedic Retreat zahlreiche Behandlungen an. Die roten Häuser mit zwölf Zimmern liegen unter Palmen an einem Fischteich.
- Varkala
Kollam (Quilon)
Geographical © allouphoto, Shutterstock
Kollam (361 000 Ew.) liegt zwischen dem Meer und dem 16 km langen Ashtamudi-See, Tor zu den Backwaters. Die Architektur ist geprägt von typischen Kerala-Holzhäusern mit roten Ziegeldächern. Kollam ist auch bekannt für die Verarbeitung von Cashewnüssen. In der Alumkadavu-Bootswerft werden die großen Hausboote gebaut. An vielen Stellen des Orts verarbeitet man Kokosfasern zu Matten und Seilen. In der Nähe liegt auch der berühmte Amritapuri-Aschram von Mata Amritanandamayi.
© allouphoto, Shutterstock
Kollam (361 000 Ew.) liegt zwischen dem Meer und dem 16 km langen Ashtamudi-See, Tor zu den Backwaters. Die Architektur ist geprägt von typischen Kerala-Holzhäusern mit roten Ziegeldächern. Kollam ist auch bekannt für die Verarbeitung von Cashewnüssen. In der Alumkadavu-Bootswerft werden die großen Hausboote gebaut. An vielen Stellen des Orts verarbeitet man Kokosfasern zu Matten und Seilen. In der Nähe liegt auch der berühmte Amritapuri-Aschram von Mata Amritanandamayi.
Jew Town
GeographicalEnge Gassen voller Souvenir- und Antiquitätenshops, die mit altem Schmuck, Möbeln und Masken verlocken, doch Vorsicht wegen der Ausfuhrbestimmungen! Reger Betrieb herrscht noch immer in den Gewürzspeichern, auch Spice Market genannt. An Kränen werden Lasten von bunt bemalten Lkws zu den Luken hochgezogen. In Hinterhöfen befinden sich große Lager, wo Sie preiswert Gewürze kaufen können. Durch die Straßen zieht der Duft von Muskat, Kardamom, Vanille, Zimt, Sandelholz, Ingwer, Kaffee und Tee. Die Paradesi-Synagoge grenzt direkt an die Mauer des Palasttempels. Sie ist die letzte von ehemals sieben Synagogen in Kochi und wird von der kleinen, etwa 20-köpfigen jüdischen Restgemeinde genutzt. 1568 wurde die Paradesi-Synagoge von Juden gebaut, deren Vorfahren schon 69 v. Chr. nach Kerala kamen. Der Boden der Synagoge ist mit blau-weißen holländischen Kacheln belegt, von den Decken hängen farbige Glaskronleuchter.
- Anavathil, 682002 Kochi
Enge Gassen voller Souvenir- und Antiquitätenshops, die mit altem Schmuck, Möbeln und Masken verlocken, doch Vorsicht wegen der Ausfuhrbestimmungen! Reger Betrieb herrscht noch immer in den Gewürzspeichern, auch Spice Market genannt. An Kränen werden Lasten von bunt bemalten Lkws zu den Luken hochgezogen. In Hinterhöfen befinden sich große Lager, wo Sie preiswert Gewürze kaufen können. Durch die Straßen zieht der Duft von Muskat, Kardamom, Vanille, Zimt, Sandelholz, Ingwer, Kaffee und Tee. Die Paradesi-Synagoge grenzt direkt an die Mauer des Palasttempels. Sie ist die letzte von ehemals sieben Synagogen in Kochi und wird von der kleinen, etwa 20-köpfigen jüdischen Restgemeinde genutzt. 1568 wurde die Paradesi-Synagoge von Juden gebaut, deren Vorfahren schon 69 v. Chr. nach Kerala kamen. Der Boden der Synagoge ist mit blau-weißen holländischen Kacheln belegt, von den Decken hängen farbige Glaskronleuchter.
- Anavathil, 682002 Kochi
Little Queen Embroidery
Sonstige LädenSelbst Prinz Charles und Herzogin Camilla haben sich schon günstige Klöppelspitze und Petit-Point-Stickereien - mit 3200 Stichen pro Inch (rd. 2,5 cm) die kleinsten der Welt - in dem kleinen, feinen Laden angeschaut. Die Handarbeiten werden von 286 Ehefrauen und Witwen von Fischern hergestellt.
- Synagogue Ln, Jew Street, 682002 Kochi
Selbst Prinz Charles und Herzogin Camilla haben sich schon günstige Klöppelspitze und Petit-Point-Stickereien - mit 3200 Stichen pro Inch (rd. 2,5 cm) die kleinsten der Welt - in dem kleinen, feinen Laden angeschaut. Die Handarbeiten werden von 286 Ehefrauen und Witwen von Fischern hergestellt.
- Synagogue Ln, Jew Street, 682002 Kochi
New Castle Gallery
Antiquitäten und SammlerstückeDrei Stockwerke voll gestopft mit Kunst, Schmuck, Teppichen, Parfum, Paschmina-Schals. Unbedingt handeln! Gekauftes auch verschifft.
- Bazaar Road, 682002 Kochi
- +91 484 221 0737
Drei Stockwerke voll gestopft mit Kunst, Schmuck, Teppichen, Parfum, Paschmina-Schals. Unbedingt handeln! Gekauftes auch verschifft.
- Bazaar Road, 682002 Kochi
- +91 484 221 0737
Alappuzha
Geographical © saiko3p, Shutterstock
Das „Venedig des Ostens“ liegt direkt am Arabischen Meer und trägt seinen Namen zu Recht. Die Stadt (177 000 Ew.) wurde 1776 um zwei Kanäle herum angelegt. Die Backwaters, das dicht geflochtene Netz aus Kanälen, Seen, Lagunen und 44 Flüssen, machen Alappuzha mit seinen endlosen Palmenhainen zum Ausgangspunkt phantastischer Natureindrücke. Viele Zugvögel überwintern in diesem teils unberührten Paradies, das auf der Welt einmalig ist. Von Alappuzha aus starten die meisten der Backwater-Touren, 900 km des Netzes aus über 1900 km Wasserstraßen sind schiffbar. Per Wasserweg ist Alappuzha mit Kollam im Süden und Kottayam im Osten verbunden. Zwischen den drei Städten bestehen regelmäßige Fährverbindungen. Besonders malerisch ist der von Palmen gesäumte Alappuzha Beach mit Leuchtturm und Pier. Der Turm ist über 170 Jahre alt und hat schon oft als Kulisse für Bollywoodfilme gedient. Im Kottayam-Distrikt liegt auch der kleine Ort Kumarakom. Dort betreibt die ehemalige Lehrerin Raji Punnoose das in Indien einzigartige Bay Island Driftwood Museum. 25 Jahre lang trug sie Treibgut von den Andaman und Nicobar Islands zusammen und machte daraus eine ungewöhnliche Sammlung aus Kunst und Phantasie. Das beste Hotel der Gegend, das Vivanta by Taj Kumarakom, liegt am Vembanad Lake, einer Backwater-Lagune. Das Haupthaus ist der 125 Jahre alte ehemalige Bakers Bungalow. Rund um einen großen Pool sind kleine Villen im Kerala-Stil gebaut, teils mit antikem Mobiliar. Eigenes Hausboot. Viel Charme hat das Resort Coconut Palms, ein 200 Jahre altes Kerala-Haus mit Säulenveranda, tief gezogenem Dach und acht hübschen Zimmern, 400 m von den Backwaters, 100 m vom einsamen Pallana-Strand entfernt. Außerdem: Ayurveda, Kanus und Fahrräder. Die Harbour Beer & Wine Bar neben dem Boutiquehotel Raheem Residency ist ein beliebter Treff, besonders zum Sonnenuntergang über dem Meer. Zum Essen empfiehlt sich Kream-Korner Art Café, ausgestattet mit zeitgenössischer Kunst. Serviert wird auch das vielfältige thali-Gericht. Lustiges Mitbringsel: In einigen Geschäften der Mullackal Shopping Street werden bunt bemalte Schirme angeboten.
- Alappuzha
- http://www.alappuzhamunicipality.in/
© saiko3p, Shutterstock
Das „Venedig des Ostens“ liegt direkt am Arabischen Meer und trägt seinen Namen zu Recht. Die Stadt (177 000 Ew.) wurde 1776 um zwei Kanäle herum angelegt. Die Backwaters, das dicht geflochtene Netz aus Kanälen, Seen, Lagunen und 44 Flüssen, machen Alappuzha mit seinen endlosen Palmenhainen zum Ausgangspunkt phantastischer Natureindrücke. Viele Zugvögel überwintern in diesem teils unberührten Paradies, das auf der Welt einmalig ist. Von Alappuzha aus starten die meisten der Backwater-Touren, 900 km des Netzes aus über 1900 km Wasserstraßen sind schiffbar. Per Wasserweg ist Alappuzha mit Kollam im Süden und Kottayam im Osten verbunden. Zwischen den drei Städten bestehen regelmäßige Fährverbindungen. Besonders malerisch ist der von Palmen gesäumte Alappuzha Beach mit Leuchtturm und Pier. Der Turm ist über 170 Jahre alt und hat schon oft als Kulisse für Bollywoodfilme gedient. Im Kottayam-Distrikt liegt auch der kleine Ort Kumarakom. Dort betreibt die ehemalige Lehrerin Raji Punnoose das in Indien einzigartige Bay Island Driftwood Museum. 25 Jahre lang trug sie Treibgut von den Andaman und Nicobar Islands zusammen und machte daraus eine ungewöhnliche Sammlung aus Kunst und Phantasie. Das beste Hotel der Gegend, das Vivanta by Taj Kumarakom, liegt am Vembanad Lake, einer Backwater-Lagune. Das Haupthaus ist der 125 Jahre alte ehemalige Bakers Bungalow. Rund um einen großen Pool sind kleine Villen im Kerala-Stil gebaut, teils mit antikem Mobiliar. Eigenes Hausboot. Viel Charme hat das Resort Coconut Palms, ein 200 Jahre altes Kerala-Haus mit Säulenveranda, tief gezogenem Dach und acht hübschen Zimmern, 400 m von den Backwaters, 100 m vom einsamen Pallana-Strand entfernt. Außerdem: Ayurveda, Kanus und Fahrräder. Die Harbour Beer & Wine Bar neben dem Boutiquehotel Raheem Residency ist ein beliebter Treff, besonders zum Sonnenuntergang über dem Meer. Zum Essen empfiehlt sich Kream-Korner Art Café, ausgestattet mit zeitgenössischer Kunst. Serviert wird auch das vielfältige thali-Gericht. Lustiges Mitbringsel: In einigen Geschäften der Mullackal Shopping Street werden bunt bemalte Schirme angeboten.
- Alappuzha
- http://www.alappuzhamunicipality.in/
Vallikkunnu Beach
SträndeDer Traumstrand liegt 27 km südlich von Kozhikode und ist komplett von Palmen gesäumt. Zu Fuß ist von hier das Vogelschutzgebiet von Kadalundi zu erreichen.
- 673314 Vallikkunnu
- +91 1800 425 4747
Der Traumstrand liegt 27 km südlich von Kozhikode und ist komplett von Palmen gesäumt. Zu Fuß ist von hier das Vogelschutzgebiet von Kadalundi zu erreichen.
- 673314 Vallikkunnu
- +91 1800 425 4747
Mahé
GeographicalDie charmante Kleinstadt (45 000 Ew.) schmiegt sich an einen Hügel am Mahé River und besitzt ausgesprochen französisches Flair, das noch aus den Tagen stammt, als sie eine bedeutende Handelsmetropole der Franzosen war. Polizisten tragen nach wie vor rote Kappen wie in Frankreich, Straßen haben französische Namen, viele Menschen sprechen Französisch. Von alten Laternen ist die schöne Promenade am Fluss gesäumt. Eine der ältesten Kirchen in der Region Malabar, die St. Terasa’s Church, ließ 1736 der italienische Pater Dominic bauen.
- Mahé
Die charmante Kleinstadt (45 000 Ew.) schmiegt sich an einen Hügel am Mahé River und besitzt ausgesprochen französisches Flair, das noch aus den Tagen stammt, als sie eine bedeutende Handelsmetropole der Franzosen war. Polizisten tragen nach wie vor rote Kappen wie in Frankreich, Straßen haben französische Namen, viele Menschen sprechen Französisch. Von alten Laternen ist die schöne Promenade am Fluss gesäumt. Eine der ältesten Kirchen in der Region Malabar, die St. Terasa’s Church, ließ 1736 der italienische Pater Dominic bauen.
- Mahé
Wayanad
Geographical © Kajin, Shutterstock
Die Region Wayanad mit dem gleichnamigen Nationalpark (345 km²) in den Nilgiri Mountains, 105 km nordöstl. von Kozhikode, wird erst jetzt entdeckt. Noch gibt es keinen Massenandrang. Nur wenige Naturliebhaber besichtigen die Berghöhlen, trekken im Dschungel und staunen über die Vielfalt an exotischem Wildlife. Oder lernen die Adivasis kennen - einen fast unberührten Bergstamm - und feiern mit ihnen den Monsun beim Festival Monsoon Splash in Kalpetta - mit Schlammfußball, Krabbenrennen, Ochsenkarren- oder Floßfahrten.
- Wayanad
© Kajin, Shutterstock
Die Region Wayanad mit dem gleichnamigen Nationalpark (345 km²) in den Nilgiri Mountains, 105 km nordöstl. von Kozhikode, wird erst jetzt entdeckt. Noch gibt es keinen Massenandrang. Nur wenige Naturliebhaber besichtigen die Berghöhlen, trekken im Dschungel und staunen über die Vielfalt an exotischem Wildlife. Oder lernen die Adivasis kennen - einen fast unberührten Bergstamm - und feiern mit ihnen den Monsun beim Festival Monsoon Splash in Kalpetta - mit Schlammfußball, Krabbenrennen, Ochsenkarren- oder Floßfahrten.
- Wayanad
Pazhavangadi Ganapathi Temple
Architektonische HighlightsJeden Morgen, zu unterschiedlichen Uhrzeiten je nach Jahreszeit, kommen Hunderte von Hindus und zerbrechen zwischen 20 000 und 30 000 Kokosnüsse im Innenhof des schwarzen Steintempels als Opfergabe für den elefantenköpfigen Gott Ganesha. Der Hof hallt wider vom lauten Gemurmel wie von einem Bienenschwarm, denn beim Zerbrechen der Kokosnüsse sprechen die Gläubigen ein Gebet. Die hiesige Statue von Lord Ganapathy (Ganesha) wird deshalb so stark verehrt, weil das rechte Bein des Gottes anders als sonst üblich wie zum Lotossitz angewinkelt ist.
- Padmavilasam Road, 695023 Thiruvananthapuram
- http://pazhavangadiganapathy.com/
Jeden Morgen, zu unterschiedlichen Uhrzeiten je nach Jahreszeit, kommen Hunderte von Hindus und zerbrechen zwischen 20 000 und 30 000 Kokosnüsse im Innenhof des schwarzen Steintempels als Opfergabe für den elefantenköpfigen Gott Ganesha. Der Hof hallt wider vom lauten Gemurmel wie von einem Bienenschwarm, denn beim Zerbrechen der Kokosnüsse sprechen die Gläubigen ein Gebet. Die hiesige Statue von Lord Ganapathy (Ganesha) wird deshalb so stark verehrt, weil das rechte Bein des Gottes anders als sonst üblich wie zum Lotossitz angewinkelt ist.
- Padmavilasam Road, 695023 Thiruvananthapuram
- http://pazhavangadiganapathy.com/
Kovalam Beach
Strände © Kirill Trubitsyn, Shutterstock
Er gilt als Keralas wichtigster Strand und liegt 16 km südlich von Trivandrum. Kovalam besteht aus einem kleinen Ort und drei aneinandergereihten Buchten, die von ungewöhnlichen Felsformationen geprägt sind - Lighthouse, Hawah und Samudra Beach. Der südlichste Teil, Lighthouse Beach, ist nach dem 35 m hohen Leuchtturm auf dem Kurumkal Hill benannt. Viele Verkaufsstände mit bunten Hippieklamotten, Fast Food und Massage-Angeboten säumen vor allem den Hawah-Strand. Allerdings sind Lighthouse und Hawah Beach seit ein paar Jahren nicht mehr besonders sauber. Die erste Reihe der frisch gerichteten Uferpromenade ist fast lückenlos mit Shops und Hotels zugepflastert. Der Anblick von Fischern, die abends ihre Boote an langen Tauen an Land ziehen, entschädigt. Zum Übernachten empfiehlt sich The Leela Kovalam. Die weitläufige Anlage mit insgesamt 186 Zimmern ist terrassenförmig über einen Hang hinab bis ans Meer gebaut. Das Resort hat zwei Infinity Pools, sieben Restaurants und ein großes Spa. Das Thapovan Resort mit 31 Zimmern in kleinen Bungalows zieht sich über einen hangförmigen Garten bis zum Nellikunnu-Strand. Es hat sich einen Namen gemacht als Ayurveda-Resort. Das obere der beiden Restaurants bietet ein phantastisches Panorama aufs Meer. Es wird sehr persönlich geführt vom deutschen Inhaber Andreas Heitmann, der seine Gäste gern zu echten Einheimischen-Tipps entführt wie etwa zum Foodfestival im Nachbardorf, zu Tempelfesten und Kulturausflügen, die nicht mehr kosten als die Taxifahrt ... Unbezahlbar ist der Blick von der Terrasse des Rock Holm Hotels auf den Leuchtturm und die tief darunterliegende Palmenbucht. Spezialität: fish molee, ein Fischcurry mit Kokosreis. Kein Alkohol! Das trendigste Lokal ist das Fusion, das drei Küchenoptionen anbietet: Eastern, Western und eben Fusion, also den Mix verschiedener Einflüsse. In den Bars und Restaurants direkt an der Strandpromenade von Kovalam ist abends einiges los. Gute Livemusik wird im offenen Beatles Restaurant gespielt. Heißhunger auf deutsches Gebäck? Dann ist The German Bakery die richtige Adresse - vor allem zum Frühstück auf der Terrasse. Obwohl es sich nicht um eine Bäckerei, sondern um ein Restaurant handelt, werden dort leckere Kuchen, Waffeln und Pfannkuchen serviert. Gratis dazu der freie Blick aufs Meer.
- Kovalam
- http://www.keralatourism.org/
© Kirill Trubitsyn, Shutterstock
Er gilt als Keralas wichtigster Strand und liegt 16 km südlich von Trivandrum. Kovalam besteht aus einem kleinen Ort und drei aneinandergereihten Buchten, die von ungewöhnlichen Felsformationen geprägt sind - Lighthouse, Hawah und Samudra Beach. Der südlichste Teil, Lighthouse Beach, ist nach dem 35 m hohen Leuchtturm auf dem Kurumkal Hill benannt. Viele Verkaufsstände mit bunten Hippieklamotten, Fast Food und Massage-Angeboten säumen vor allem den Hawah-Strand. Allerdings sind Lighthouse und Hawah Beach seit ein paar Jahren nicht mehr besonders sauber. Die erste Reihe der frisch gerichteten Uferpromenade ist fast lückenlos mit Shops und Hotels zugepflastert. Der Anblick von Fischern, die abends ihre Boote an langen Tauen an Land ziehen, entschädigt. Zum Übernachten empfiehlt sich The Leela Kovalam. Die weitläufige Anlage mit insgesamt 186 Zimmern ist terrassenförmig über einen Hang hinab bis ans Meer gebaut. Das Resort hat zwei Infinity Pools, sieben Restaurants und ein großes Spa. Das Thapovan Resort mit 31 Zimmern in kleinen Bungalows zieht sich über einen hangförmigen Garten bis zum Nellikunnu-Strand. Es hat sich einen Namen gemacht als Ayurveda-Resort. Das obere der beiden Restaurants bietet ein phantastisches Panorama aufs Meer. Es wird sehr persönlich geführt vom deutschen Inhaber Andreas Heitmann, der seine Gäste gern zu echten Einheimischen-Tipps entführt wie etwa zum Foodfestival im Nachbardorf, zu Tempelfesten und Kulturausflügen, die nicht mehr kosten als die Taxifahrt ... Unbezahlbar ist der Blick von der Terrasse des Rock Holm Hotels auf den Leuchtturm und die tief darunterliegende Palmenbucht. Spezialität: fish molee, ein Fischcurry mit Kokosreis. Kein Alkohol! Das trendigste Lokal ist das Fusion, das drei Küchenoptionen anbietet: Eastern, Western und eben Fusion, also den Mix verschiedener Einflüsse. In den Bars und Restaurants direkt an der Strandpromenade von Kovalam ist abends einiges los. Gute Livemusik wird im offenen Beatles Restaurant gespielt. Heißhunger auf deutsches Gebäck? Dann ist The German Bakery die richtige Adresse - vor allem zum Frühstück auf der Terrasse. Obwohl es sich nicht um eine Bäckerei, sondern um ein Restaurant handelt, werden dort leckere Kuchen, Waffeln und Pfannkuchen serviert. Gratis dazu der freie Blick aufs Meer.
- Kovalam
- http://www.keralatourism.org/
Indian Coffee House Maveli Cafe
CafésDer Duft von heißen dosas (südindischen Pfannkuchen) und Kaffee steigt den spiralförmigen Gastraum hinauf. Laurie Baker, als „Member of the British Empire“ geehrter britisch-indischer Architekt, entwarf das auffällige ziegelrote Haus in Schraubenform.
- 695014 Thiruvananthapuram
- http://www.indiancoffeehouse.com/
Der Duft von heißen dosas (südindischen Pfannkuchen) und Kaffee steigt den spiralförmigen Gastraum hinauf. Laurie Baker, als „Member of the British Empire“ geehrter britisch-indischer Architekt, entwarf das auffällige ziegelrote Haus in Schraubenform.
- 695014 Thiruvananthapuram
- http://www.indiancoffeehouse.com/
Bolgatty Palace and Island Resort
TouristenattraktionenDer ehemalige Dutch Palace wurde 1744 auf Bolghatty Island von den Holländern gebaut und 1909 von den Briten als Residenz übernommen. Heute ist dort das Hotel Bolghatty Palace mit viel kolonialem Charme untergebracht. Es lohnt sich, einen Tee auf der Säulenveranda zu nehmen.
- National Highway 966A, 682504 Kochi
- http://www.ktdc.com/
- +91 484 275 0500
Der ehemalige Dutch Palace wurde 1744 auf Bolghatty Island von den Holländern gebaut und 1909 von den Briten als Residenz übernommen. Heute ist dort das Hotel Bolghatty Palace mit viel kolonialem Charme untergebracht. Es lohnt sich, einen Tee auf der Säulenveranda zu nehmen.
- National Highway 966A, 682504 Kochi
- http://www.ktdc.com/
- +91 484 275 0500
Dutch Cemetery
Botanische Gärten & Parks © OSTILL is Franck Camhi, Shutterstock
Er wurde 1724 von den Holländern angelegt und 2007 renoviert. Ein Besuch des Friedhofs lohnt sich vor allem wegen der besonderen Atmosphäre und der 104 alten Grabsteine mit den Namen vor allem holländischer, aber auch britischer Seemänner, Kaufleute und Soldaten. Besuche können über die nahe St. Francis Church vereinbart werden.
- Dutch Cemetery, 682001 Kochi
© OSTILL is Franck Camhi, Shutterstock
Er wurde 1724 von den Holländern angelegt und 2007 renoviert. Ein Besuch des Friedhofs lohnt sich vor allem wegen der besonderen Atmosphäre und der 104 alten Grabsteine mit den Namen vor allem holländischer, aber auch britischer Seemänner, Kaufleute und Soldaten. Besuche können über die nahe St. Francis Church vereinbart werden.
- Dutch Cemetery, 682001 Kochi
Indo Portuguese Museum
Museen © saiko3p, Shutterstock
In der heutigen Residenz des Bischofs, 1506 für den portugiesischen Gouverneur gebaut, ist auch dieses Museum untergebracht. Es zeigt in fünf Sektionen anhand von Artefakten wie ein prächtig geschnitzter Altar aus Teakholz aus dem 16.Jh. sowie ein funkelndes Kristallkreuz, an dem sich die Sonnenstrahlen brechen, das christliche Erbe Keralas.
- Bishop Kureethara Road, 682001 Kochi
© saiko3p, Shutterstock
In der heutigen Residenz des Bischofs, 1506 für den portugiesischen Gouverneur gebaut, ist auch dieses Museum untergebracht. Es zeigt in fünf Sektionen anhand von Artefakten wie ein prächtig geschnitzter Altar aus Teakholz aus dem 16.Jh. sowie ein funkelndes Kristallkreuz, an dem sich die Sonnenstrahlen brechen, das christliche Erbe Keralas.
- Bishop Kureethara Road, 682001 Kochi
Santa Cruz Cathedral Basilica
Architektonische Highlights © saiko3p, Shutterstock
Am Südwestzipfel von Fort Cochin steht der römisch-katholische strahlend blaue Dom im nachempfundenen Rokokostil (1903). 1984 wurde er von Papst Johannes Paul II. zur Kathedrale erklärt.
- Bastian Street, 682001 Kochi
- http://www.dioceseofcochin.org/
© saiko3p, Shutterstock
Am Südwestzipfel von Fort Cochin steht der römisch-katholische strahlend blaue Dom im nachempfundenen Rokokostil (1903). 1984 wurde er von Papst Johannes Paul II. zur Kathedrale erklärt.
- Bastian Street, 682001 Kochi
- http://www.dioceseofcochin.org/
Kerala Folklore Museum
MuseenIn einem ehemaligen Lagerhaus werden heute die alten Volkskünste von Kerala bewahrt. Die Architektur von drei Regionen wird hier ausgestellt: Malabar, Cochin und Travancore. Außerdem gibt es Masken, Tanzkostüme, Musikinstrumente, Puppen, Skulpturen und Manuskripte auf Palmblättern zu sehen. Im Museumsshop werden zertifizierte Antiquitäten verkauft. Zu unregelmäßigen Zeiten gibt es auch Theateraufführungen (500 Rps.).
In einem ehemaligen Lagerhaus werden heute die alten Volkskünste von Kerala bewahrt. Die Architektur von drei Regionen wird hier ausgestellt: Malabar, Cochin und Travancore. Außerdem gibt es Masken, Tanzkostüme, Musikinstrumente, Puppen, Skulpturen und Manuskripte auf Palmblättern zu sehen. Im Museumsshop werden zertifizierte Antiquitäten verkauft. Zu unregelmäßigen Zeiten gibt es auch Theateraufführungen (500 Rps.).
St. Francis CSI Church
Architektonische Highlights © cristapper, Shutterstock
Diese ist die älteste europäische Kirche, von Franziskanermönchen zunächst aus Holz, 1516 aus Stein gebaut. Ihre geschwungene weiße Fassade ist typisch für viele Kirchen in Südindien. Im Inneren des Gotteshauses ist die Grabplatte von Vasco da Gama, der Weihnachten 1524 in Cochin starb, zu besichtigen. Seine Gebeine wurden später nach Portugal überführt. Auf weiteren Grabplatten stehen die Namen portugiesischer und holländischer Seefahrer. Wenn der Kustos da ist, darfst du auch in die alten Kirchenbücher schauen.
- 682001 Kochi
© cristapper, Shutterstock
Diese ist die älteste europäische Kirche, von Franziskanermönchen zunächst aus Holz, 1516 aus Stein gebaut. Ihre geschwungene weiße Fassade ist typisch für viele Kirchen in Südindien. Im Inneren des Gotteshauses ist die Grabplatte von Vasco da Gama, der Weihnachten 1524 in Cochin starb, zu besichtigen. Seine Gebeine wurden später nach Portugal überführt. Auf weiteren Grabplatten stehen die Namen portugiesischer und holländischer Seefahrer. Wenn der Kustos da ist, darfst du auch in die alten Kirchenbücher schauen.
- 682001 Kochi
Cafe Jew Town
CafésDie Deutsche Annelies Damschen bietet in dem offenen Durchgang der Ethnic Passage Cappuccino, frische Säfte, Schoko- und Käsekuchen sowie andere deutsche oder Schweizer Spezialitäten.
- Jew Town Road, 682002 Kochi
Die Deutsche Annelies Damschen bietet in dem offenen Durchgang der Ethnic Passage Cappuccino, frische Säfte, Schoko- und Käsekuchen sowie andere deutsche oder Schweizer Spezialitäten.
- Jew Town Road, 682002 Kochi
Kashi Art Café
Restaurants- international
Interessante Mischung aus Kunstgalerie und Restaurant. Hier gibt es italienischen Cappuccino und chai masala - indischen Gewürztee. Außerdem eine kleine Auswahl europäischer Gerichte auf der Frühstücks- und der Mittagskarte.
- Burger Street, 682001 Kochi
- +91 484 221 5769
Interessante Mischung aus Kunstgalerie und Restaurant. Hier gibt es italienischen Cappuccino und chai masala - indischen Gewürztee. Außerdem eine kleine Auswahl europäischer Gerichte auf der Frühstücks- und der Mittagskarte.
- Burger Street, 682001 Kochi
- +91 484 221 5769
Ethnic Passage
Antiquitäten und SammlerstückeDie trendige Passage liegt mitten im Jüdischen Viertel von Mattancherry und beherbergt Buchhandlungen, Kunstgalerien, Ledergeschäfte und Antiquitätenläden.
- 682002 Kochi
- +91 484 222 5601
Die trendige Passage liegt mitten im Jüdischen Viertel von Mattancherry und beherbergt Buchhandlungen, Kunstgalerien, Ledergeschäfte und Antiquitätenläden.
- 682002 Kochi
- +91 484 222 5601
Fabindia
ModegeschäfteTraditionelle Muster und Stoffe, zu schickem Design verarbeitet; in Kochi gleich mehrfach vertreten.
- Napier Street, 682001 Kochi
- http://www.fabindia.com/
- +91 484 406 5947
Traditionelle Muster und Stoffe, zu schickem Design verarbeitet; in Kochi gleich mehrfach vertreten.
- Napier Street, 682001 Kochi
- http://www.fabindia.com/
- +91 484 406 5947
Kairali Handicrafts
Sonstige LädenLanger Name, große Auswahl und Festpreise in dem staatlichen Geschäft für Kunstgewerbe, Stoffe, Schmuck und vieles mehr.
- Mahatma Gandhi Road, 682016 Ernakulam
- http://www.handicrafts.kerala.gov.in/
- +91 484 235 4507
Langer Name, große Auswahl und Festpreise in dem staatlichen Geschäft für Kunstgewerbe, Stoffe, Schmuck und vieles mehr.
- Mahatma Gandhi Road, 682016 Ernakulam
- http://www.handicrafts.kerala.gov.in/
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Cherai Beach
Strände © Saurav022, Shutterstock
Zwei Fliegen mit einer Klappe: Sonnenaufgang über den Backwaters - Sonnenuntergang über dem Meer. Beides ist möglich am selben Standpunkt, dem herrlichen Sandstrand am Nordende der Vypeen-Insel, gesäumt von dichten Palmenhainen und grünen Reisfeldern.
- Vypin
© Saurav022, Shutterstock
Zwei Fliegen mit einer Klappe: Sonnenaufgang über den Backwaters - Sonnenuntergang über dem Meer. Beides ist möglich am selben Standpunkt, dem herrlichen Sandstrand am Nordende der Vypeen-Insel, gesäumt von dichten Palmenhainen und grünen Reisfeldern.
- Vypin