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Reiseführer
Kerala

Ist erwähnt in Reiseführer:

Indiens schönste Urlaubsregion Kerala bietet einfach alles, was das Herz des Reisenden begehrt

Die 600 km lange Malabarküste im Südwesten Indiens entspricht haargenau dem Klischee tropischer Traumstrände: Badewannenwarm schwappt das Arabische Meer an den mit Palmen bestandenen Endlosstreifen aus goldgelbem Sand, an Strände wie Varkala mit den roten Klippen, Alappuzha Beach oder den 9 km langen Kovalam Beach.

Auf kleinstem Raum liegen im 38863 km² großen Bundesstaat Kerala unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen beieinander: Kokospalmenwälder - Kerala wurde nach der Palme, kera, benannt -, Reisterrassen, Teeplantagen im kühlen Hochland, koloniale Städte, mehr als 40 Flüsse, das verwunschene Wassernetzwerk der Backwaters, Regenwälder, dschungelartige Wildparks. Und dazu die herrlichen Badestrände mit weitläufigen Luxusresorts, kleinen Boutiquehotels oder auch ökologisch ausgerichteten Ayurveda-Anlagen. Überhaupt zieht sich Ayurveda, die uralte indische Heilkunst, wie ein roter Faden durch Kerala. Kein Wunder, stand hier vor Tausenden von Jahren doch ihre Wiege. Kerala versteht sich als ein einziger großer Wohlfühltempel. Massagen aller Art werden an jeder Ecke, an jedem Strand, in jedem noch so kleinen Hotel angeboten, mal mehr, mal weniger professionell, aber immer äußerst entspannend.

Das Land, wo der Pfeffer wächst, ist umgeben vom Arabischen Meer und den Western Ghats, die im Hinterland bis zu 2700 m hoch aufragen. 1502 landete der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama mit 15 Schiffen und 800 Männern an der fruchtbaren Küste. Doch schon vor über 2000 Jahren begann hier der Handel mit Gewürzen, die im Lauf der Zeit Phönizier, Griechen, Römer, Juden, Araber, Chinesen, Portugiesen, Holländer und Briten anlockten. Sie alle deckten sich reichlich ein mit Pfeffer, Kardamom, Sandelholz, Zimt, Ingwer, Safran, Tee, Kaffee und Kautschuk.

Die Herrscher der Königreiche von Malabar, Travancore und Cochin schlossen sich 1956 zum Staat Kerala zusammen. Heute leben hier viele verschiedene Volksgruppen und Religionen im friedlichen Miteinander. Früher als anderswo hat das Christentum in Kerala Fuß gefasst. 52 n. Chr. soll der „ungläubige Thomas“, einer von Jesu Aposteln, an der Malabarküste gelandet sein.

Das Bildungsniveau Keralas ist höher als das der übrigen indischen Bundesstaaten. Mehr als 90 Prozent der rund 32 Mio. Einwohner lesen und schreiben in der Landessprache Malayalam. Zu verdanken ist das der Maharani von Trivandrum, die 1817 beschloss, dass der Staat die gesamten Bildungskosten seiner Bürger übernimmt. In jedem Ort liegt im Umkreis von rund 3 km eine Grundschule. Im Staat Kerala stellen abwechselnd die CPI bzw. die CPI(M), Communist Party of India (Marxist), und die Kongresspartei die Regierung; mancherorts sieht man noch die rote Fahne mit Hammer und Sichel wehen.

Kerala Sehenswertes & Restaurants

The Great Backwaters
Landschaftliche Highlights
Vembanad Lake
Dutch Palace
Museen
Kochi
Chinese Fishing Nets
Touristenattraktionen
Vypin
Marari Strand
Strände
Alappuzha
Munnar
Geographical
Munnar
Periyar-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Mlappara
Varkala
Geographical
Varkala
Kollam (Quilon)
Geographical
Kollam
Bolgatty Palace and Island Resort
Touristenattraktionen
Kochi
Dutch Cemetery
Botanische Gärten & Parks
Kochi
Indo Portuguese Museum
Museen
Kochi
Jew Town
Geographical
Kochi
Santa Cruz Cathedral Basilica
Architektonische Highlights
Kochi
Kerala Folklore Museum
Museen
Kochi
St. Francis CSI Church
Architektonische Highlights
Kochi
Cafe Jew Town
Cafés
Kochi
Kashi Art Café
Restaurants
Kochi
Ethnic Passage
Antiquitäten und Sammlerstücke
Kochi
Fabindia
Modegeschäfte
Kochi
Kairali Handicrafts
Sonstige Läden
Ernakulam
Little Queen Embroidery
Sonstige Läden
Kochi
New Castle Gallery
Antiquitäten und Sammlerstücke
Kochi
Alappuzha
Geographical
Alappuzha
Cherai Beach
Strände
Vypin
Abhayaranyam Kaprikkadu Ecotourism
Zoologische Gärten
Kaprikad
Hill Palace Museum
Museen
Ernakulam
Thrissur
Geographical
Thrissur
Miskhal Mosque
Architektonische Highlights
Kozhikode
Pazhassiraja Museum
Museen
Kozhikode
St. Mary's CSI Church
Architektonische Highlights
Kozhikode

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Touristenattraktionen

    Strände

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Cafés

    Restaurants

    Antiquitäten und Sammlerstücke

    Modegeschäfte

    Sonstige Läden

    Zoologische Gärten


  • The Great Backwaters

    Landschaftliche Highlights
    • © niladrilovesphotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit dem Kanu durch Kerala

    Kochi ist neben Alappuzha eines der Sprungbretter in die Backwaters, ein malerisch schönes Geflecht aus Seen, Lagunen, Flüssen und von tropischer Natur gesäumten Kanälen. Die Backwaters lassen sich am besten auf einem Kettuvalam erkunden, das sind zu Hausbooten umgebaute Reisbarken. Egal ob ein Tag oder eine ganze Woche – beim gemächlichen Vorbeiziehen an kleinen Dörfern, Tempeln, Kirchen und üppigen Bananenplantagen vergisst du garantiert die Zeit. Ganz nah dran am Leben in den Backwaters bist du, wenn du ein Kanu mietest und durch die kleinen Kanäle paddelst. Gibt es auch als geführte Touren.

    • © niladrilovesphotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit dem Kanu durch Kerala

    Kochi ist neben Alappuzha eines der Sprungbretter in die Backwaters, ein malerisch schönes Geflecht aus Seen, Lagunen, Flüssen und von tropischer Natur gesäumten Kanälen. Die Backwaters lassen sich am besten auf einem Kettuvalam erkunden, das sind zu Hausbooten umgebaute Reisbarken. Egal ob ein Tag oder eine ganze Woche – beim gemächlichen Vorbeiziehen an kleinen Dörfern, Tempeln, Kirchen und üppigen Bananenplantagen vergisst du garantiert die Zeit. Ganz nah dran am Leben in den Backwaters bist du, wenn du ein Kanu mietest und durch die kleinen Kanäle paddelst. Gibt es auch als geführte Touren.


  • Dutch Palace

    Museen

    Berühmt sind die wunderschönen alten Wandgemälde (u.a. Szenen mit Krishna und Rama), aber auch die Architektur lohnt den Besuch - gehört der Dutch Palace doch zu den ältesten noch erhaltenen Bauten der Europäer in Indien. Von den Portugiesen 1557 für den Raja von Cochin im Tausch gegen Handelsprivilegien errichtet, wurde der Mattancherry-Palast - so hieß er ursprünglich - 100 Jahre später von holländischen Eroberern renoviert und erweitert.

    Berühmt sind die wunderschönen alten Wandgemälde (u.a. Szenen mit Krishna und Rama), aber auch die Architektur lohnt den Besuch - gehört der Dutch Palace doch zu den ältesten noch erhaltenen Bauten der Europäer in Indien. Von den Portugiesen 1557 für den Raja von Cochin im Tausch gegen Handelsprivilegien errichtet, wurde der Mattancherry-Palast - so hieß er ursprünglich - 100 Jahre später von holländischen Eroberern renoviert und erweitert.


  • Chinese Fishing Nets

    Touristenattraktionen
    • © VLADJ55, Shutterstock

    Neben dem Fähranleger ist der Strand von markanten chinesischen Fischernetzen geprägt, die von einem Bambusstangengerüst aus ins Wasser gelassen und in der Hoffnung auf einen guten Fang wieder herausgezogen werden (Tauchnetze). Für wenig Geld gibt es dort fangfrische Krevetten, die du dir gleich kochen lassen kannst. Wenn du frühmorgens hingehst, laden die Fischer dich auf die fest verankerten Pontons ein, von denen aus die Netze hochgezogen werden. Die chinesischen Fischernetze wurden im 13.Jh. von Händlern aus China eingeführt. Ein besonders schönes Fotomotiv sind die Netze bei Sonnenuntergang. Den besten Blick hast du vom Vasco-da-Gama-Platz. Das Hotel Brunton Boatyard besitzt ein eigenes Boot, damit seine Gäste das Naturschauspiel mit den Netzen im Hintergrund vom Wasser aus beobachten können.

    • © VLADJ55, Shutterstock

    Neben dem Fähranleger ist der Strand von markanten chinesischen Fischernetzen geprägt, die von einem Bambusstangengerüst aus ins Wasser gelassen und in der Hoffnung auf einen guten Fang wieder herausgezogen werden (Tauchnetze). Für wenig Geld gibt es dort fangfrische Krevetten, die du dir gleich kochen lassen kannst. Wenn du frühmorgens hingehst, laden die Fischer dich auf die fest verankerten Pontons ein, von denen aus die Netze hochgezogen werden. Die chinesischen Fischernetze wurden im 13.Jh. von Händlern aus China eingeführt. Ein besonders schönes Fotomotiv sind die Netze bei Sonnenuntergang. Den besten Blick hast du vom Vasco-da-Gama-Platz. Das Hotel Brunton Boatyard besitzt ein eigenes Boot, damit seine Gäste das Naturschauspiel mit den Netzen im Hintergrund vom Wasser aus beobachten können.


  • Marari Strand

    Strände
    • © Jim W Kasom, Shutterstock

    70 km südlich von Kochi liegt der schönste Strand von Kerala - Marari Beach an der sogenannten Gewürzküste. Noch kaum vom Tourismus entdeckt, ist das Bilderbuchidyll aus feinstem Sand, Palmenhainen und kleinen Fischerdörfern mit Palmhütten der ideale Ort zum Abschalten. Harmonisch fügt sich das Hotel Marari Beach mit seinen 52 Kerala-Bungalows in die Landschaft ein. Zwischen einigen der insgesamt 3000 Palmen der Anlage schaukeln Hängematten, ökologisches Gemüse und Obst werden zum Eigenverbrauch angebaut.

    • 688523 Alappuzha
    • © Jim W Kasom, Shutterstock

    70 km südlich von Kochi liegt der schönste Strand von Kerala - Marari Beach an der sogenannten Gewürzküste. Noch kaum vom Tourismus entdeckt, ist das Bilderbuchidyll aus feinstem Sand, Palmenhainen und kleinen Fischerdörfern mit Palmhütten der ideale Ort zum Abschalten. Harmonisch fügt sich das Hotel Marari Beach mit seinen 52 Kerala-Bungalows in die Landschaft ein. Zwischen einigen der insgesamt 3000 Palmen der Anlage schaukeln Hängematten, ökologisches Gemüse und Obst werden zum Eigenverbrauch angebaut.

    • 688523 Alappuzha

  • Munnar

    Geographical
    • © saiko3p, Shutterstock

    Die Kanan Devan Hills werden wegen ihrer Hochlandvegetation häufig als das Schottland von Indien bezeichnet. Auf 1600 m Höhe liegt der hübsche Bergort Munnar (68 000 Ew.) zwischen den drei Flüssen Mudrapuzha, Nallathanni und Kundala. In der Kolonialzeit suchten die Briten dort Abkühlung. Munnar hat auch den höchsten Gipfel Südindiens, den 2695 m hohen Anamudi, der wegen seiner sensiblen Biosphäre leider nicht begehbar ist. Kilometerweit wellen sich grüne Teeplantagen über die Hügel. 50 t werden dort täglich geerntet. Das Tea Museum zeigt die Verarbeitung des Tees und einen Film über seine Geschichte; dort gibt es auch Tee frisch ab Fabrik günstig zu kaufen. Der Besuch einer Teeplantage kann über das Tourist Office arrangiert werden. Die öffentlichen Wege durch die hügeligen Plantagen sind für Wanderungen bestens geeignet. Ein lohnendes Ziel sind die Athukad-Wasserfälle, 8 km von Munnar, bei der Schlucht bei Pallivasal. Während des Monsuns bevölkern wahre Vogelkolonien die Fälle. Der Weg führt auch am Aussichtspunkt Pothamedu (6 km von Munnar) vorbei. Er bietet den besten Blick auf die grünen Wogen aus geometrisch angeordneten Teebüschen. 7 km von Munnar entfernt liegt Devikulam, ein idyllischer, kleiner Bergort. Am Ufer des Sita-Devi-Sees ist die Blumenwiese ein herrlicher Picknickplatz. Ein weiteres Wanderziel liegt 10 km entfernt: Yaymakad, ein wunderschönes Gebiet voller Wasserfälle, die teilweise bis zu 160 m in die Tiefe stürzen. Zu einer Kaffeeplantage gehört das Hotel Windermere Estate mit dem 360-Grad-Panorama über die Gipfel der Western Ghats. Verschiedene exklusive Gartenvillen mit 21 sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern fügen sich harmonisch in die spektakuläre Landschaft ein. Eine ungewöhnliche Unterkunft bietet das Munnar Rock Resort, das wie ein Baumhaus hoch auf einem riesigen Felsen thront. Auf dem Gipfel gibt es nur zwei Zimmer, am Fuß des Felsens noch sechs weitere.

    • 685612 Munnar
    • © saiko3p, Shutterstock

    Die Kanan Devan Hills werden wegen ihrer Hochlandvegetation häufig als das Schottland von Indien bezeichnet. Auf 1600 m Höhe liegt der hübsche Bergort Munnar (68 000 Ew.) zwischen den drei Flüssen Mudrapuzha, Nallathanni und Kundala. In der Kolonialzeit suchten die Briten dort Abkühlung. Munnar hat auch den höchsten Gipfel Südindiens, den 2695 m hohen Anamudi, der wegen seiner sensiblen Biosphäre leider nicht begehbar ist. Kilometerweit wellen sich grüne Teeplantagen über die Hügel. 50 t werden dort täglich geerntet. Das Tea Museum zeigt die Verarbeitung des Tees und einen Film über seine Geschichte; dort gibt es auch Tee frisch ab Fabrik günstig zu kaufen. Der Besuch einer Teeplantage kann über das Tourist Office arrangiert werden. Die öffentlichen Wege durch die hügeligen Plantagen sind für Wanderungen bestens geeignet. Ein lohnendes Ziel sind die Athukad-Wasserfälle, 8 km von Munnar, bei der Schlucht bei Pallivasal. Während des Monsuns bevölkern wahre Vogelkolonien die Fälle. Der Weg führt auch am Aussichtspunkt Pothamedu (6 km von Munnar) vorbei. Er bietet den besten Blick auf die grünen Wogen aus geometrisch angeordneten Teebüschen. 7 km von Munnar entfernt liegt Devikulam, ein idyllischer, kleiner Bergort. Am Ufer des Sita-Devi-Sees ist die Blumenwiese ein herrlicher Picknickplatz. Ein weiteres Wanderziel liegt 10 km entfernt: Yaymakad, ein wunderschönes Gebiet voller Wasserfälle, die teilweise bis zu 160 m in die Tiefe stürzen. Zu einer Kaffeeplantage gehört das Hotel Windermere Estate mit dem 360-Grad-Panorama über die Gipfel der Western Ghats. Verschiedene exklusive Gartenvillen mit 21 sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern fügen sich harmonisch in die spektakuläre Landschaft ein. Eine ungewöhnliche Unterkunft bietet das Munnar Rock Resort, das wie ein Baumhaus hoch auf einem riesigen Felsen thront. Auf dem Gipfel gibt es nur zwei Zimmer, am Fuß des Felsens noch sechs weitere.

    • 685612 Munnar

  • Periyar-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © Manu M Nair, Shutterstock

    Auf einer Höhe von 900-1800 m und gut per Bus zu erreichen erstreckt sich das 777 km² große Periyar Wildlife Sanctuary. 1978 wurde es zum Tigerreservat erklärt. Auf Bootstouren über den Periyar-See, die von Thekkady aus organisiert werden, kannst du ganze Herden badender Elefanten beobachten. Buchung über die Tiger Reserve Organisation oder im gleichen Gebäude über das Forest Information and Reservation Centre. Es gibt viele verschiedene Programme: z. B. Wanderungen für 500 Rps., Periyar Tiger Trail für 6500 Rps., Bamboo Rafting kostet 2000 Rps. pro Person. Die 55 mit Elefantengras gedeckten Cottages des Spice Village in einer rund 6 ha großen Gartenanlage sind wie das Dorf eines Bergstamms angelegt. Ein Ranger zeigt in einer Liveshow das Leben der Wildtiere fast vor der Tür, in Kochkursen wird mit natürlicher Küche bekannt gemacht. Nach dem Motto Erlebnisse statt Luxus werden Trekking- und Bootstouren im Periyar-Nationalpark sowie Besuche von Gewürzfarmen angeboten. Außerdem: Pool, Ayurveda. Wegen des vorbildlichen Umgangs mit natürlichen Ressourcen (eigenes Papierrecycling, organischer Gemüseanbau, kein TV, keine Klimaanlage) hat die Lodge bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Das Bed & Breakfast The Wildernest ist mit natürlichen Materialien ausgestattet, hat 10 helle, ansprechende Zimmern, wahlweise mit Balkon oder kleinem Garten. Das üppige Frühstück reicht eigentlich für den ganzen Tag.

    • © Manu M Nair, Shutterstock

    Auf einer Höhe von 900-1800 m und gut per Bus zu erreichen erstreckt sich das 777 km² große Periyar Wildlife Sanctuary. 1978 wurde es zum Tigerreservat erklärt. Auf Bootstouren über den Periyar-See, die von Thekkady aus organisiert werden, kannst du ganze Herden badender Elefanten beobachten. Buchung über die Tiger Reserve Organisation oder im gleichen Gebäude über das Forest Information and Reservation Centre. Es gibt viele verschiedene Programme: z. B. Wanderungen für 500 Rps., Periyar Tiger Trail für 6500 Rps., Bamboo Rafting kostet 2000 Rps. pro Person. Die 55 mit Elefantengras gedeckten Cottages des Spice Village in einer rund 6 ha großen Gartenanlage sind wie das Dorf eines Bergstamms angelegt. Ein Ranger zeigt in einer Liveshow das Leben der Wildtiere fast vor der Tür, in Kochkursen wird mit natürlicher Küche bekannt gemacht. Nach dem Motto Erlebnisse statt Luxus werden Trekking- und Bootstouren im Periyar-Nationalpark sowie Besuche von Gewürzfarmen angeboten. Außerdem: Pool, Ayurveda. Wegen des vorbildlichen Umgangs mit natürlichen Ressourcen (eigenes Papierrecycling, organischer Gemüseanbau, kein TV, keine Klimaanlage) hat die Lodge bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Das Bed & Breakfast The Wildernest ist mit natürlichen Materialien ausgestattet, hat 10 helle, ansprechende Zimmern, wahlweise mit Balkon oder kleinem Garten. Das üppige Frühstück reicht eigentlich für den ganzen Tag.


  • Varkala

    Geographical
    • © Elena Odareeva, Shutterstock

    Zu Füßen der roten Klippen zieht sich gut einen Kilometer lang der Panasam-Strand. Er ist weit weniger überlaufen als der Kovalam Beach. Allerdings stoßen in Varkala Welten aufeinander: Einerseits die Bikiniträgerinnen, die sich locker über das Oben-Ohne-Verbot hinwegsetzen, andererseits die gläubigen Hindus, die frühmorgens im Beisein weiß gekleideter Priester am südlichen Ende des Strands fünf Tage nach dem Tod Zeremonien für ihre verstorbenen Angehörigen abhalten und dann die geweihte Asche im Meer verstreuen. Im Teich des Janardhanaswamy-Tempels nehmen sie danach ein spirituell reinigendes Bad. 60 Stufen führen zum 2000 Jahre alten Tempel, dessen Sanktum Nichthindus jedoch nicht betreten dürfen. Hotspot für Urlauber, Aussteiger und Backpackers ist der Weg auf dem Kliff, an dem sich eine Unterkunft an die andere reiht, wo mit heißer Nadel genähte bunte Klamotten vor den vielen Läden im Wind wehen, an jeder Ecke Ayurveda angeboten wird und vor den Cafés, Bars und Restaurants die Stühle zum Sonnenaufgang reihenweise Richtung Meer gedreht werden. Ständig wird der Kliffweg verlängert, um weitere Resorts zu bauen. Schließlich genießt man von hier oben die beste Aussicht. Z. B. das Kerala Bamboo House, dessen 24 Hütten wie das Ayurveda Centre von Waldarbeitern komplett aus Materialien aus dem Wald hergestellt wurden. Nachteil: nur Kaltwasser. Beim Akhil Beach Resort liegen die elf Deluxe-Cottages sowie sechs Zimmer im Hauptgebäude mitten in einem grünen Garten. Außerdem: Ayurveda, Yoga, Meditation. Unterhalb des Kliffs, direkt am Südstrand, liegt das Hindustan Beach Retreat, das auch Pilgern als Unterkunft dient. Auch hier hast du vom Restaurant auf der Dachterrasse und allen 27 Zimmern wie 3 Suiten einen herrlichen Blick aufs Meer. Es gibt einen Pool sowie Ayurveda-Behandlungen und Yoga. Etwas abseits vom Strand bietet das Eden Garden Ayurvedic Retreat zahlreiche Behandlungen an. Die roten Häuser mit zwölf Zimmern liegen unter Palmen an einem Fischteich.

    • Varkala
    • © Elena Odareeva, Shutterstock

    Zu Füßen der roten Klippen zieht sich gut einen Kilometer lang der Panasam-Strand. Er ist weit weniger überlaufen als der Kovalam Beach. Allerdings stoßen in Varkala Welten aufeinander: Einerseits die Bikiniträgerinnen, die sich locker über das Oben-Ohne-Verbot hinwegsetzen, andererseits die gläubigen Hindus, die frühmorgens im Beisein weiß gekleideter Priester am südlichen Ende des Strands fünf Tage nach dem Tod Zeremonien für ihre verstorbenen Angehörigen abhalten und dann die geweihte Asche im Meer verstreuen. Im Teich des Janardhanaswamy-Tempels nehmen sie danach ein spirituell reinigendes Bad. 60 Stufen führen zum 2000 Jahre alten Tempel, dessen Sanktum Nichthindus jedoch nicht betreten dürfen. Hotspot für Urlauber, Aussteiger und Backpackers ist der Weg auf dem Kliff, an dem sich eine Unterkunft an die andere reiht, wo mit heißer Nadel genähte bunte Klamotten vor den vielen Läden im Wind wehen, an jeder Ecke Ayurveda angeboten wird und vor den Cafés, Bars und Restaurants die Stühle zum Sonnenaufgang reihenweise Richtung Meer gedreht werden. Ständig wird der Kliffweg verlängert, um weitere Resorts zu bauen. Schließlich genießt man von hier oben die beste Aussicht. Z. B. das Kerala Bamboo House, dessen 24 Hütten wie das Ayurveda Centre von Waldarbeitern komplett aus Materialien aus dem Wald hergestellt wurden. Nachteil: nur Kaltwasser. Beim Akhil Beach Resort liegen die elf Deluxe-Cottages sowie sechs Zimmer im Hauptgebäude mitten in einem grünen Garten. Außerdem: Ayurveda, Yoga, Meditation. Unterhalb des Kliffs, direkt am Südstrand, liegt das Hindustan Beach Retreat, das auch Pilgern als Unterkunft dient. Auch hier hast du vom Restaurant auf der Dachterrasse und allen 27 Zimmern wie 3 Suiten einen herrlichen Blick aufs Meer. Es gibt einen Pool sowie Ayurveda-Behandlungen und Yoga. Etwas abseits vom Strand bietet das Eden Garden Ayurvedic Retreat zahlreiche Behandlungen an. Die roten Häuser mit zwölf Zimmern liegen unter Palmen an einem Fischteich.

    • Varkala

  • Kollam (Quilon)

    Geographical
    • © allouphoto, Shutterstock

    Kollam (361 000 Ew.) liegt zwischen dem Meer und dem 16 km langen Ashtamudi-See, Tor zu den Backwaters. Die Architektur ist geprägt von typischen Kerala-Holzhäusern mit roten Ziegeldächern. Kollam ist auch bekannt für die Verarbeitung von Cashewnüssen. In der Alumkadavu-Bootswerft werden die großen Hausboote gebaut. An vielen Stellen des Orts verarbeitet man Kokosfasern zu Matten und Seilen. In der Nähe liegt auch der berühmte Amritapuri-Aschram von Mata Amritanandamayi.

    • © allouphoto, Shutterstock

    Kollam (361 000 Ew.) liegt zwischen dem Meer und dem 16 km langen Ashtamudi-See, Tor zu den Backwaters. Die Architektur ist geprägt von typischen Kerala-Holzhäusern mit roten Ziegeldächern. Kollam ist auch bekannt für die Verarbeitung von Cashewnüssen. In der Alumkadavu-Bootswerft werden die großen Hausboote gebaut. An vielen Stellen des Orts verarbeitet man Kokosfasern zu Matten und Seilen. In der Nähe liegt auch der berühmte Amritapuri-Aschram von Mata Amritanandamayi.


  • Bolgatty Palace and Island Resort

    Touristenattraktionen

    Der ehemalige Dutch Palace wurde 1744 auf Bolghatty Island von den Holländern gebaut und 1909 von den Briten als Residenz übernommen. Heute ist dort das Hotel Bolghatty Palace mit viel kolonialem Charme untergebracht. Es lohnt sich, einen Tee auf der Säulenveranda zu nehmen.

    Der ehemalige Dutch Palace wurde 1744 auf Bolghatty Island von den Holländern gebaut und 1909 von den Briten als Residenz übernommen. Heute ist dort das Hotel Bolghatty Palace mit viel kolonialem Charme untergebracht. Es lohnt sich, einen Tee auf der Säulenveranda zu nehmen.


  • Dutch Cemetery

    Botanische Gärten & Parks
    • © OSTILL is Franck Camhi, Shutterstock

    Er wurde 1724 von den Holländern angelegt und 2007 renoviert. Ein Besuch des Friedhofs lohnt sich vor allem wegen der besonderen Atmosphäre und der 104 alten Grabsteine mit den Namen vor allem holländischer, aber auch britischer Seemänner, Kaufleute und Soldaten. Besuche können über die nahe St. Francis Church vereinbart werden.

    • Dutch Cemetery, 682001 Kochi
    • © OSTILL is Franck Camhi, Shutterstock

    Er wurde 1724 von den Holländern angelegt und 2007 renoviert. Ein Besuch des Friedhofs lohnt sich vor allem wegen der besonderen Atmosphäre und der 104 alten Grabsteine mit den Namen vor allem holländischer, aber auch britischer Seemänner, Kaufleute und Soldaten. Besuche können über die nahe St. Francis Church vereinbart werden.

    • Dutch Cemetery, 682001 Kochi

  • Indo Portuguese Museum

    Museen
    • © saiko3p, Shutterstock

    In der heutigen Residenz des Bischofs, 1506 für den portugiesischen Gouverneur gebaut, ist auch dieses Museum untergebracht. Es zeigt in fünf Sektionen anhand von Artefakten wie ein prächtig geschnitzter Altar aus Teakholz aus dem 16.Jh. sowie ein funkelndes Kristallkreuz, an dem sich die Sonnenstrahlen brechen, das christliche Erbe Keralas.

    • Bishop Kureethara Road, 682001 Kochi
    • © saiko3p, Shutterstock

    In der heutigen Residenz des Bischofs, 1506 für den portugiesischen Gouverneur gebaut, ist auch dieses Museum untergebracht. Es zeigt in fünf Sektionen anhand von Artefakten wie ein prächtig geschnitzter Altar aus Teakholz aus dem 16.Jh. sowie ein funkelndes Kristallkreuz, an dem sich die Sonnenstrahlen brechen, das christliche Erbe Keralas.

    • Bishop Kureethara Road, 682001 Kochi

  • Jew Town

    Geographical

    Enge Gassen voller Souvenir- und Antiquitätenshops, die mit altem Schmuck, Möbeln und Masken verlocken, doch Vorsicht wegen der Ausfuhrbestimmungen! Reger Betrieb herrscht noch immer in den Gewürzspeichern, auch Spice Market genannt. An Kränen werden Lasten von bunt bemalten Lkws zu den Luken hochgezogen. In Hinterhöfen befinden sich große Lager, wo Sie preiswert Gewürze kaufen können. Durch die Straßen zieht der Duft von Muskat, Kardamom, Vanille, Zimt, Sandelholz, Ingwer, Kaffee und Tee. Die Paradesi-Synagoge grenzt direkt an die Mauer des Palasttempels. Sie ist die letzte von ehemals sieben Synagogen in Kochi und wird von der kleinen, etwa 20-köpfigen jüdischen Restgemeinde genutzt. 1568 wurde die Paradesi-Synagoge von Juden gebaut, deren Vorfahren schon 69 v. Chr. nach Kerala kamen. Der Boden der Synagoge ist mit blau-weißen holländischen Kacheln belegt, von den Decken hängen farbige Glaskronleuchter.

    • Anavathil, 682002 Kochi

    Enge Gassen voller Souvenir- und Antiquitätenshops, die mit altem Schmuck, Möbeln und Masken verlocken, doch Vorsicht wegen der Ausfuhrbestimmungen! Reger Betrieb herrscht noch immer in den Gewürzspeichern, auch Spice Market genannt. An Kränen werden Lasten von bunt bemalten Lkws zu den Luken hochgezogen. In Hinterhöfen befinden sich große Lager, wo Sie preiswert Gewürze kaufen können. Durch die Straßen zieht der Duft von Muskat, Kardamom, Vanille, Zimt, Sandelholz, Ingwer, Kaffee und Tee. Die Paradesi-Synagoge grenzt direkt an die Mauer des Palasttempels. Sie ist die letzte von ehemals sieben Synagogen in Kochi und wird von der kleinen, etwa 20-köpfigen jüdischen Restgemeinde genutzt. 1568 wurde die Paradesi-Synagoge von Juden gebaut, deren Vorfahren schon 69 v. Chr. nach Kerala kamen. Der Boden der Synagoge ist mit blau-weißen holländischen Kacheln belegt, von den Decken hängen farbige Glaskronleuchter.

    • Anavathil, 682002 Kochi

  • Santa Cruz Cathedral Basilica

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Am Südwestzipfel von Fort Cochin steht der römisch-katholische strahlend blaue Dom im nachempfundenen Rokokostil (1903). 1984 wurde er von Papst Johannes Paul II. zur Kathedrale erklärt.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Am Südwestzipfel von Fort Cochin steht der römisch-katholische strahlend blaue Dom im nachempfundenen Rokokostil (1903). 1984 wurde er von Papst Johannes Paul II. zur Kathedrale erklärt.


  • Kerala Folklore Museum

    Museen

    In einem ehemaligen Lagerhaus werden heute die alten Volkskünste von Kerala bewahrt. Die Architektur von drei Regionen wird hier ausgestellt: Malabar, Cochin und Travancore. Außerdem gibt es Masken, Tanzkostüme, Musikinstrumente, Puppen, Skulpturen und Manuskripte auf Palmblättern zu sehen. Im Museumsshop werden zertifizierte Antiquitäten verkauft. Zu unregelmäßigen Zeiten gibt es auch Theateraufführungen (500 Rps.).

    In einem ehemaligen Lagerhaus werden heute die alten Volkskünste von Kerala bewahrt. Die Architektur von drei Regionen wird hier ausgestellt: Malabar, Cochin und Travancore. Außerdem gibt es Masken, Tanzkostüme, Musikinstrumente, Puppen, Skulpturen und Manuskripte auf Palmblättern zu sehen. Im Museumsshop werden zertifizierte Antiquitäten verkauft. Zu unregelmäßigen Zeiten gibt es auch Theateraufführungen (500 Rps.).


  • St. Francis CSI Church

    Architektonische Highlights
    • © cristapper, Shutterstock

    Diese ist die älteste europäische Kirche, von Franziskanermönchen zunächst aus Holz, 1516 aus Stein gebaut. Ihre geschwungene weiße Fassade ist typisch für viele Kirchen in Südindien. Im Inneren des Gotteshauses ist die Grabplatte von Vasco da Gama, der Weihnachten 1524 in Cochin starb, zu besichtigen. Seine Gebeine wurden später nach Portugal überführt. Auf weiteren Grabplatten stehen die Namen portugiesischer und holländischer Seefahrer. Wenn der Kustos da ist, darfst du auch in die alten Kirchenbücher schauen.

    • 682001 Kochi
    • © cristapper, Shutterstock

    Diese ist die älteste europäische Kirche, von Franziskanermönchen zunächst aus Holz, 1516 aus Stein gebaut. Ihre geschwungene weiße Fassade ist typisch für viele Kirchen in Südindien. Im Inneren des Gotteshauses ist die Grabplatte von Vasco da Gama, der Weihnachten 1524 in Cochin starb, zu besichtigen. Seine Gebeine wurden später nach Portugal überführt. Auf weiteren Grabplatten stehen die Namen portugiesischer und holländischer Seefahrer. Wenn der Kustos da ist, darfst du auch in die alten Kirchenbücher schauen.

    • 682001 Kochi

  • Cafe Jew Town

    Cafés

    Die Deutsche Annelies Damschen bietet in dem offenen Durchgang der Ethnic Passage Cappuccino, frische Säfte, Schoko- und Käsekuchen sowie andere deutsche oder Schweizer Spezialitäten.

    • Jew Town Road, 682002 Kochi

    Die Deutsche Annelies Damschen bietet in dem offenen Durchgang der Ethnic Passage Cappuccino, frische Säfte, Schoko- und Käsekuchen sowie andere deutsche oder Schweizer Spezialitäten.

    • Jew Town Road, 682002 Kochi

  • Kashi Art Café

    Restaurants
    • international

    Interessante Mischung aus Kunstgalerie und Restaurant. Hier gibt es italienischen Cappuccino und chai masala - indischen Gewürztee. Außerdem eine kleine Auswahl europäischer Gerichte auf der Frühstücks- und der Mittagskarte.

    Interessante Mischung aus Kunstgalerie und Restaurant. Hier gibt es italienischen Cappuccino und chai masala - indischen Gewürztee. Außerdem eine kleine Auswahl europäischer Gerichte auf der Frühstücks- und der Mittagskarte.


  • Ethnic Passage

    Antiquitäten und Sammlerstücke

    Die trendige Passage liegt mitten im Jüdischen Viertel von Mattancherry und beherbergt Buchhandlungen, Kunstgalerien, Ledergeschäfte und Antiquitätenläden.

    Die trendige Passage liegt mitten im Jüdischen Viertel von Mattancherry und beherbergt Buchhandlungen, Kunstgalerien, Ledergeschäfte und Antiquitätenläden.


  • Fabindia

    Modegeschäfte

    Traditionelle Muster und Stoffe, zu schickem Design verarbeitet; in Kochi gleich mehrfach vertreten.

    Traditionelle Muster und Stoffe, zu schickem Design verarbeitet; in Kochi gleich mehrfach vertreten.


  • Kairali Handicrafts

    Sonstige Läden

    Langer Name, große Auswahl und Festpreise in dem staatlichen Geschäft für Kunstgewerbe, Stoffe, Schmuck und vieles mehr.

    Langer Name, große Auswahl und Festpreise in dem staatlichen Geschäft für Kunstgewerbe, Stoffe, Schmuck und vieles mehr.


  • Little Queen Embroidery

    Sonstige Läden

    Selbst Prinz Charles und Herzogin Camilla haben sich schon günstige Klöppelspitze und Petit-Point-Stickereien - mit 3200 Stichen pro Inch (rd. 2,5 cm) die kleinsten der Welt - in dem kleinen, feinen Laden angeschaut. Die Handarbeiten werden von 286 Ehefrauen und Witwen von Fischern hergestellt.

    • Synagogue Ln, Jew Street, 682002 Kochi

    Selbst Prinz Charles und Herzogin Camilla haben sich schon günstige Klöppelspitze und Petit-Point-Stickereien - mit 3200 Stichen pro Inch (rd. 2,5 cm) die kleinsten der Welt - in dem kleinen, feinen Laden angeschaut. Die Handarbeiten werden von 286 Ehefrauen und Witwen von Fischern hergestellt.

    • Synagogue Ln, Jew Street, 682002 Kochi

  • New Castle Gallery

    Antiquitäten und Sammlerstücke

    Drei Stockwerke voll gestopft mit Kunst, Schmuck, Teppichen, Parfum, Paschmina-Schals. Unbedingt handeln! Gekauftes auch verschifft.

    Drei Stockwerke voll gestopft mit Kunst, Schmuck, Teppichen, Parfum, Paschmina-Schals. Unbedingt handeln! Gekauftes auch verschifft.


  • Alappuzha

    Geographical
    • © saiko3p, Shutterstock

    Das „Venedig des Ostens“ liegt direkt am Arabischen Meer und trägt seinen Namen zu Recht. Die Stadt (177 000 Ew.) wurde 1776 um zwei Kanäle herum angelegt. Die Backwaters, das dicht geflochtene Netz aus Kanälen, Seen, Lagunen und 44 Flüssen, machen Alappuzha mit seinen endlosen Palmenhainen zum Ausgangspunkt phantastischer Natureindrücke. Viele Zugvögel überwintern in diesem teils unberührten Paradies, das auf der Welt einmalig ist. Von Alappuzha aus starten die meisten der Backwater-Touren, 900 km des Netzes aus über 1900 km Wasserstraßen sind schiffbar. Per Wasserweg ist Alappuzha mit Kollam im Süden und Kottayam im Osten verbunden. Zwischen den drei Städten bestehen regelmäßige Fährverbindungen. Besonders malerisch ist der von Palmen gesäumte Alappuzha Beach mit Leuchtturm und Pier. Der Turm ist über 170 Jahre alt und hat schon oft als Kulisse für Bollywoodfilme gedient. Im Kottayam-Distrikt liegt auch der kleine Ort Kumarakom. Dort betreibt die ehemalige Lehrerin Raji Punnoose das in Indien einzigartige Bay Island Driftwood Museum. 25 Jahre lang trug sie Treibgut von den Andaman und Nicobar Islands zusammen und machte daraus eine ungewöhnliche Sammlung aus Kunst und Phantasie. Das beste Hotel der Gegend, das Vivanta by Taj Kumarakom, liegt am Vembanad Lake, einer Backwater-Lagune. Das Haupthaus ist der 125 Jahre alte ehemalige Bakers Bungalow. Rund um einen großen Pool sind kleine Villen im Kerala-Stil gebaut, teils mit antikem Mobiliar. Eigenes Hausboot. Viel Charme hat das Resort Coconut Palms, ein 200 Jahre altes Kerala-Haus mit Säulenveranda, tief gezogenem Dach und acht hübschen Zimmern, 400 m von den Backwaters, 100 m vom einsamen Pallana-Strand entfernt. Außerdem: Ayurveda, Kanus und Fahrräder. Die Harbour Beer & Wine Bar neben dem Boutiquehotel Raheem Residency ist ein beliebter Treff, besonders zum Sonnenuntergang über dem Meer. Zum Essen empfiehlt sich Kream-Korner Art Café, ausgestattet mit zeitgenössischer Kunst. Serviert wird auch das vielfältige thali-Gericht. Lustiges Mitbringsel: In einigen Geschäften der Mullackal Shopping Street werden bunt bemalte Schirme angeboten.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Das „Venedig des Ostens“ liegt direkt am Arabischen Meer und trägt seinen Namen zu Recht. Die Stadt (177 000 Ew.) wurde 1776 um zwei Kanäle herum angelegt. Die Backwaters, das dicht geflochtene Netz aus Kanälen, Seen, Lagunen und 44 Flüssen, machen Alappuzha mit seinen endlosen Palmenhainen zum Ausgangspunkt phantastischer Natureindrücke. Viele Zugvögel überwintern in diesem teils unberührten Paradies, das auf der Welt einmalig ist. Von Alappuzha aus starten die meisten der Backwater-Touren, 900 km des Netzes aus über 1900 km Wasserstraßen sind schiffbar. Per Wasserweg ist Alappuzha mit Kollam im Süden und Kottayam im Osten verbunden. Zwischen den drei Städten bestehen regelmäßige Fährverbindungen. Besonders malerisch ist der von Palmen gesäumte Alappuzha Beach mit Leuchtturm und Pier. Der Turm ist über 170 Jahre alt und hat schon oft als Kulisse für Bollywoodfilme gedient. Im Kottayam-Distrikt liegt auch der kleine Ort Kumarakom. Dort betreibt die ehemalige Lehrerin Raji Punnoose das in Indien einzigartige Bay Island Driftwood Museum. 25 Jahre lang trug sie Treibgut von den Andaman und Nicobar Islands zusammen und machte daraus eine ungewöhnliche Sammlung aus Kunst und Phantasie. Das beste Hotel der Gegend, das Vivanta by Taj Kumarakom, liegt am Vembanad Lake, einer Backwater-Lagune. Das Haupthaus ist der 125 Jahre alte ehemalige Bakers Bungalow. Rund um einen großen Pool sind kleine Villen im Kerala-Stil gebaut, teils mit antikem Mobiliar. Eigenes Hausboot. Viel Charme hat das Resort Coconut Palms, ein 200 Jahre altes Kerala-Haus mit Säulenveranda, tief gezogenem Dach und acht hübschen Zimmern, 400 m von den Backwaters, 100 m vom einsamen Pallana-Strand entfernt. Außerdem: Ayurveda, Kanus und Fahrräder. Die Harbour Beer & Wine Bar neben dem Boutiquehotel Raheem Residency ist ein beliebter Treff, besonders zum Sonnenuntergang über dem Meer. Zum Essen empfiehlt sich Kream-Korner Art Café, ausgestattet mit zeitgenössischer Kunst. Serviert wird auch das vielfältige thali-Gericht. Lustiges Mitbringsel: In einigen Geschäften der Mullackal Shopping Street werden bunt bemalte Schirme angeboten.


  • Cherai Beach

    Strände
    • © Saurav022, Shutterstock

    Zwei Fliegen mit einer Klappe: Sonnenaufgang über den Backwaters - Sonnenuntergang über dem Meer. Beides ist möglich am selben Standpunkt, dem herrlichen Sandstrand am Nordende der Vypeen-Insel, gesäumt von dichten Palmenhainen und grünen Reisfeldern.

    • Vypin
    • © Saurav022, Shutterstock

    Zwei Fliegen mit einer Klappe: Sonnenaufgang über den Backwaters - Sonnenuntergang über dem Meer. Beides ist möglich am selben Standpunkt, dem herrlichen Sandstrand am Nordende der Vypeen-Insel, gesäumt von dichten Palmenhainen und grünen Reisfeldern.

    • Vypin

  • Abhayaranyam Kaprikkadu Ecotourism

    Zoologische Gärten

    45 km nordöstlich von Kochi liegt Kodanad am Rande des Periyar-Nationalparks. Es galt zu Zeiten der Maharajas als größtes Elefantenlager Südindiens, bis es 1977 verboten wurde. Das Trainingscenter wird aber nach wie vor genutzt. Nett anzuschauen sind die Babyelefanten oder Grautiere, wenn sie morgens und abends im Periyar-Fluss baden.

    45 km nordöstlich von Kochi liegt Kodanad am Rande des Periyar-Nationalparks. Es galt zu Zeiten der Maharajas als größtes Elefantenlager Südindiens, bis es 1977 verboten wurde. Das Trainingscenter wird aber nach wie vor genutzt. Nett anzuschauen sind die Babyelefanten oder Grautiere, wenn sie morgens und abends im Periyar-Fluss baden.


  • Hill Palace Museum

    Museen

    Aus der einstigen Residenz des Königs von Cochin wurde das größte ethnoarchäologische Museum Keralas. Der Palast, 1865 auf einem Hügel gebaut, besteht aus 49 Gebäuden. Die Ausstellungsstücke in 18 Galerien zeigen unter anderem den Königsthron, die Krone, Gemälde des Herrschers, Schnitzereien aus dem 14.Jh., Schmuck, Porzellan und alte Musikinstrumente.

    Aus der einstigen Residenz des Königs von Cochin wurde das größte ethnoarchäologische Museum Keralas. Der Palast, 1865 auf einem Hügel gebaut, besteht aus 49 Gebäuden. Die Ausstellungsstücke in 18 Galerien zeigen unter anderem den Königsthron, die Krone, Gemälde des Herrschers, Schnitzereien aus dem 14.Jh., Schmuck, Porzellan und alte Musikinstrumente.


  • Thrissur

    Geographical
    • © Vinu Sebastian, Shutterstock

    Aufgrund ihrer reichen Geschichte und der architektonischen Meisterleistungen wird „die Stadt von Lord Shiva“ als kulturelle Hauptstadt von Kerala bezeichnet. Über Jahrhunderte gehörte Thrissur (318 000 Ew.) zum Königshaus von Kochi. Viele Herrscher und Dynastien, aber auch Kolonialmächte wie Holland und Großbritannien waren am politischen und kulturellen Wachstum der Stadt und ihrer Region beteiligt. Das bezeugen prächtige Tempel und bemerkenswerte Kirchen. Malerisch auf einem Hügel, umgeben von vier gopurams (Tempeltürme), steht der Vadakkunath-Tempel aus dem 12.Jh. Die Tempelwände sind mit exquisiten Malereien verziert, das Holzgebälk mit schönen Schnitzereien versehen. Er ist auch Ziel des großen Aufmarschs geschmückter Elefanten im April/Mai während des Pooram-Festivals. Allerdings dürfen Nichthindus das Tempelinnere nicht betreten, sondern nur den Hof und den Rundgang entlang der Außenmauer. Der 30 km nordwestlich von Thrissur gelegene Guruvayoor-Kshethram-Tempel ist einer der bekanntesten in Kerala. Neben dem Tempel kannst du im Guruvayur Devaswom Institute zuschauen, wie die Kunst der Wandmalerei gelehrt wird. Weit überragen die Türme der Basilika Lady of Dolours, auch Puthan Pally („neue Kirche“) genannt, die Stadt. Von dem 87 m hohen Bible Tower genießt du einen phantastischen Panoramablick. Der strahlend weiße Bau gilt als die größte Kirche Asiens und ist berühmt für seine indogotische Bauweise. Der Grundstein wurde 1929 gelegt, geweiht wurde die Basilika aber erst 1940.Die Kathedrale Our Lady of Lourdes dagegen beeindruckt vor allem durch eine unterirdische Kapelle.

    • © Vinu Sebastian, Shutterstock

    Aufgrund ihrer reichen Geschichte und der architektonischen Meisterleistungen wird „die Stadt von Lord Shiva“ als kulturelle Hauptstadt von Kerala bezeichnet. Über Jahrhunderte gehörte Thrissur (318 000 Ew.) zum Königshaus von Kochi. Viele Herrscher und Dynastien, aber auch Kolonialmächte wie Holland und Großbritannien waren am politischen und kulturellen Wachstum der Stadt und ihrer Region beteiligt. Das bezeugen prächtige Tempel und bemerkenswerte Kirchen. Malerisch auf einem Hügel, umgeben von vier gopurams (Tempeltürme), steht der Vadakkunath-Tempel aus dem 12.Jh. Die Tempelwände sind mit exquisiten Malereien verziert, das Holzgebälk mit schönen Schnitzereien versehen. Er ist auch Ziel des großen Aufmarschs geschmückter Elefanten im April/Mai während des Pooram-Festivals. Allerdings dürfen Nichthindus das Tempelinnere nicht betreten, sondern nur den Hof und den Rundgang entlang der Außenmauer. Der 30 km nordwestlich von Thrissur gelegene Guruvayoor-Kshethram-Tempel ist einer der bekanntesten in Kerala. Neben dem Tempel kannst du im Guruvayur Devaswom Institute zuschauen, wie die Kunst der Wandmalerei gelehrt wird. Weit überragen die Türme der Basilika Lady of Dolours, auch Puthan Pally („neue Kirche“) genannt, die Stadt. Von dem 87 m hohen Bible Tower genießt du einen phantastischen Panoramablick. Der strahlend weiße Bau gilt als die größte Kirche Asiens und ist berühmt für seine indogotische Bauweise. Der Grundstein wurde 1929 gelegt, geweiht wurde die Basilika aber erst 1940.Die Kathedrale Our Lady of Lourdes dagegen beeindruckt vor allem durch eine unterirdische Kapelle.


  • Miskhal Mosque

    Architektonische Highlights

    Diese Moschee hat vor rund 700 Jahren ein arabischer Schiffseigner namens Nakhooda Mishkal auf 24 geschnitzten Säulen bauen lassen. Sie hat insgesamt 47 Türen und besteht hauptsächlich aus Holz. Da das Minarett fehlt und der Eingang wie ein gopuram-Turm aussieht, erinnert die Moschee stark an Keralas Tempelarchitektur.

    Diese Moschee hat vor rund 700 Jahren ein arabischer Schiffseigner namens Nakhooda Mishkal auf 24 geschnitzten Säulen bauen lassen. Sie hat insgesamt 47 Türen und besteht hauptsächlich aus Holz. Da das Minarett fehlt und der Eingang wie ein gopuram-Turm aussieht, erinnert die Moschee stark an Keralas Tempelarchitektur.


  • Pazhassiraja Museum

    Museen

    In diesem Bungalow der Königsfamilie von Kottayam aus dem Jahr 1812 sind alte Wandgemälde, Bronzen, Münzsammlungen und Geschirr ausgestellt, in der Kunstgalerie nebenan die Sammlungen verschiedener Mitglieder der Königsfamilie.

    In diesem Bungalow der Königsfamilie von Kottayam aus dem Jahr 1812 sind alte Wandgemälde, Bronzen, Münzsammlungen und Geschirr ausgestellt, in der Kunstgalerie nebenan die Sammlungen verschiedener Mitglieder der Königsfamilie.


  • St. Mary's CSI Church

    Architektonische Highlights

    Die größte Basler Missionskirche der Malabar-Region von 1842 wird auch English Church genannt. Die Evangelische Missionsgesellschaft Basel wurde 1815 gegründet. Zu den wichtigsten Missionsgebieten zählte auch Südindien. Die St. Mary’s CSI-Church besitzt die einzige Pfeifenorgel Keralas, ein Geschenk der St.-Ayden’s-Kirche in England.

    Die größte Basler Missionskirche der Malabar-Region von 1842 wird auch English Church genannt. Die Evangelische Missionsgesellschaft Basel wurde 1815 gegründet. Zu den wichtigsten Missionsgebieten zählte auch Südindien. Die St. Mary’s CSI-Church besitzt die einzige Pfeifenorgel Keralas, ein Geschenk der St.-Ayden’s-Kirche in England.