
Reiseführer Elbing und frisches Haff

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- Elbing und frisches HaffSehenswertes & Restaurants
Gemächlich strömt die Weichsel südöstlich von Danzig der Ostsee entgegen. Ein sanftes Urstromtal, in einem breit ausgewalzten Delta zerfließend, Kiebitze fliegen übers Niedermoor, Kühe grasen auf umdeichten Wiesen, kein Dorf, in dem nicht Störche klappern.
Wenige Kilometer östlich der Weichselmündung liegt das Frische Haff – eine weite Lagune, durch die Frische Nehrung vom Meer abgetrennt. Nur durch zwei Kanäle – ein Kanal auf der polnischen, ein zweiter auf russischer Seite – können Schiffe passieren. Zwischen Weichsel und Haff begann einst das alte Ostpreußen, in dessen historischer Tiefe die Fäden polnischer, deutscher und baltischer Geschichte miteinander verwoben sind. Wer hat nicht schon von der Marienburg gehört, einst Hauptsitz des Deutschen Ordens? Zu ihr pilgern jedes Jahr eine halbe Million Besucher. Ansonsten ist das Leben hier im Nordosten Polens so beschaulich, dass man oftmals meint, in einer längst vergangenen Zeit unterwegs zu sein.
Elbing und frisches Haff Sehenswertes & Restaurants













Architektonische Highlights
Geographical
Architektonische Highlights
Geographical
Landschaftliche Highlights
Restaurants
Strände
Touristenattraktionen
Beauty und Wellness
Theater
Sonstige Läden
Zamek w Malborku
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ohne Rüstung an der Brüstung
Die Stadt Malbork (40 000 Ew.) steht ganz im Schatten ihrer Burg, eines Unesco-Weltkulturerbes. Errichtet wurde die Marienburg am Fluss Nogat von den Rittern des Deutschen Ordens ab dem Jahr 1280.Anfang des 14.Jhs. wurde sie Hauptsitz des Ordens, der von hier aus den Ordensstaat regierte. Die Burg galt als uneinnehmbar, ihre Architektur und bauliche Finessen wie die Abwassersysteme sind Meisterstücke mittelalterlicher Ingenieurskunst. Starte deinen Besuch beim Vorschloss. Dort erwarten dich unter anderem der mittelalterliche Saal und das imposante Haupttor. Ins Mittelschloss führt eine Zugbrücke mit einem Torsystem. Bemerkenswert ist der Hochmeisterpalast mit seinen vielen filigranen Säulen und Strebepfeilern. Besuch unbedingt das Hochschloss: Die originelle Bäckerei und die Küche sind genauso sehenswert wie das Bade- und Brunnenhaus. Und du kannst von hier aus den 70 m hohen Hauptturm besteigen – der Rundblick von hoch oben ist fantastisch! Eine weitere Attraktion der Burg ist die Marienkirche, die man durch die „Goldene Pforte“ aus dem 13.Jh. betritt. Unter der Kirche liegt die Grabkapelle St. Annen. Deinen Hunger stillst du im „Kellerchen“ Piwniczka in der Burganlage. Wenn du bis zum Abend da bist, kannst du die ausgezeichnete Show „Licht und Ton“ besuchen. Auch werden beeindruckende Veranstaltungen – von mittelalterlichen Ritterspielen bis zu Musikevents – in der malerischen Burgkulisse veranstaltet.
- Ulica Starościńska 1, Malbork
- http://zamek.malbork.pl/
- +48 55 647 09 02
- sekretariat@zamek.malbork.pl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ohne Rüstung an der Brüstung
Die Stadt Malbork (40 000 Ew.) steht ganz im Schatten ihrer Burg, eines Unesco-Weltkulturerbes. Errichtet wurde die Marienburg am Fluss Nogat von den Rittern des Deutschen Ordens ab dem Jahr 1280.Anfang des 14.Jhs. wurde sie Hauptsitz des Ordens, der von hier aus den Ordensstaat regierte. Die Burg galt als uneinnehmbar, ihre Architektur und bauliche Finessen wie die Abwassersysteme sind Meisterstücke mittelalterlicher Ingenieurskunst. Starte deinen Besuch beim Vorschloss. Dort erwarten dich unter anderem der mittelalterliche Saal und das imposante Haupttor. Ins Mittelschloss führt eine Zugbrücke mit einem Torsystem. Bemerkenswert ist der Hochmeisterpalast mit seinen vielen filigranen Säulen und Strebepfeilern. Besuch unbedingt das Hochschloss: Die originelle Bäckerei und die Küche sind genauso sehenswert wie das Bade- und Brunnenhaus. Und du kannst von hier aus den 70 m hohen Hauptturm besteigen – der Rundblick von hoch oben ist fantastisch! Eine weitere Attraktion der Burg ist die Marienkirche, die man durch die „Goldene Pforte“ aus dem 13.Jh. betritt. Unter der Kirche liegt die Grabkapelle St. Annen. Deinen Hunger stillst du im „Kellerchen“ Piwniczka in der Burganlage. Wenn du bis zum Abend da bist, kannst du die ausgezeichnete Show „Licht und Ton“ besuchen. Auch werden beeindruckende Veranstaltungen – von mittelalterlichen Ritterspielen bis zu Musikevents – in der malerischen Burgkulisse veranstaltet.
- Ulica Starościńska 1, Malbork
- http://zamek.malbork.pl/
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- sekretariat@zamek.malbork.pl
Frombork
Geographical © Michal Stefan Janicki, Shutterstock
Insider-Tipp Pendeln für die Wissenschaft
Einer Festung ähnlich thront der Frauenburger Dom über den Dächern des Haffstädtchens (3000 Ew.). Mit ihren nadelschlanken Türmen und dem filigran verzierten Giebel zählt die 1388 geweihte Kathedrale zu den schönsten gotischen Sakralbauten an der Ostsee – ihr Inneres ist allerdings vom Barock geprägt: In dem ornamentalen Rausch fällt das kostbarste Stück, der Flügelaltar von 1504, kaum auf. Die Domorgel ist berühmt für ihren Klang, im Sommer finden hier jeden Sonntag Orgelkonzerte statt. In Frombork wirkte fast 50 Jahre lang der Universalgelehrte und Astronom Nikolaus Kopernikus als Domherr. Sein Grab galt als verschollen, erst 2005 fanden Archäologen seine Gebeine bei Ausgrabungen im Dom. Dort wurde Kopernikus im Mai 2010 mit pompösem Zeremoniell ein zweites Mal bestattet, in einem Sarkophag aus schwarzem Granit, dessen Deckel ein Modell des Sonnensystems ziert. In der Domburg nebenan ist ihm eine Ausstellung gewidmet. Vom Glockenturm der benachbarten Bischofsresidenz ist der Blick aus 70 m Höhe auf Stadt und Haff fantastisch! Beim Aufstieg siehst du ein sogenanntes Foucaultsches Pendel, das durch seine Bewegung beweist, was Kopernikus errechnet hat. Der Physiker Leon Foucault band im 19.Jh. eine Eisenkugel an ein 67 m langes Seil und hängte es so in einem Kirchturm auf, dass die Kugel knapp über dem Boden schwebte. Er versetzte sie in Schwingung und beobachtete 24 Stunden lang die Bewegung des Pendels, das aus seiner geraden Bahn allmählich ausbrach und stattdessen eine 8 beschrieb – damit war die ablenkende Kraft der Erdrotation mechanisch bewiesen.
- Frombork
- http://www.frombork.pl/
© Michal Stefan Janicki, Shutterstock
Insider-Tipp Pendeln für die Wissenschaft
Einer Festung ähnlich thront der Frauenburger Dom über den Dächern des Haffstädtchens (3000 Ew.). Mit ihren nadelschlanken Türmen und dem filigran verzierten Giebel zählt die 1388 geweihte Kathedrale zu den schönsten gotischen Sakralbauten an der Ostsee – ihr Inneres ist allerdings vom Barock geprägt: In dem ornamentalen Rausch fällt das kostbarste Stück, der Flügelaltar von 1504, kaum auf. Die Domorgel ist berühmt für ihren Klang, im Sommer finden hier jeden Sonntag Orgelkonzerte statt. In Frombork wirkte fast 50 Jahre lang der Universalgelehrte und Astronom Nikolaus Kopernikus als Domherr. Sein Grab galt als verschollen, erst 2005 fanden Archäologen seine Gebeine bei Ausgrabungen im Dom. Dort wurde Kopernikus im Mai 2010 mit pompösem Zeremoniell ein zweites Mal bestattet, in einem Sarkophag aus schwarzem Granit, dessen Deckel ein Modell des Sonnensystems ziert. In der Domburg nebenan ist ihm eine Ausstellung gewidmet. Vom Glockenturm der benachbarten Bischofsresidenz ist der Blick aus 70 m Höhe auf Stadt und Haff fantastisch! Beim Aufstieg siehst du ein sogenanntes Foucaultsches Pendel, das durch seine Bewegung beweist, was Kopernikus errechnet hat. Der Physiker Leon Foucault band im 19.Jh. eine Eisenkugel an ein 67 m langes Seil und hängte es so in einem Kirchturm auf, dass die Kugel knapp über dem Boden schwebte. Er versetzte sie in Schwingung und beobachtete 24 Stunden lang die Bewegung des Pendels, das aus seiner geraden Bahn allmählich ausbrach und stattdessen eine 8 beschrieb – damit war die ablenkende Kraft der Erdrotation mechanisch bewiesen.
- Frombork
- http://www.frombork.pl/
Baltiyskaya Kosa
Landschaftliche Highlights © Curioso.Photography, Shutterstock
Wie eine Sichel verläuft die Landzunge in sanftem Schwung nach Nordosten, das Frische Haff von der Ostsee trennend: 70 km lang, aber nur zwischen 400 m und 2 km schmal, einem seit 1640 bekannten Fischernest gleich zu Beginn der Nehrung, erzählt eine Filiale des Danziger Meeresmuseums (Muzeum Zalewu Wiślanego) die Geschichte des Frischen Haffs. Auch das einst so abgelegene Katy Rybacki hat sich in den letzten Jahren zu einem munteren Feriendorf gemausert, natürlich vor allem des schönen Nehrungsstrandes wegen. Im Sommer ist er längst nicht so überlaufen wie die Strände der pommerschen Urlauberhochburgen. Touristisches Zentrum der Landzunge ist Krynica Morska (Kahlberg, 1300 Ew.), im Sommer meist ausgebucht. Hier legen auf der Haffseite die Ausflugsschiffe aus Frombork und Elbląg an, vom 26 m hohen Leuchtturm (Latarnia) fliegt der Blick über das Haff bis weit hinein nach Russland.Hinter Krynica Morska wird es mit jedem Kilometer stiller. Viel weiter geht’s ja nun auch nicht mehr, in Piaski ist Schluss. Hier, im östlichsten Winkel der Polnischen Ostseeküste und nah am Niemandsland von EU und Russland, dürfen FKK-Fans am Strand ihre Hüllen fallen lassen, allerdings nur in einem ausgeschilderten Bereich. Und auf russischer Seite? Findet sich Küsteneinsamkeit, soweit das Auge reicht. Der nördliche Teil gehört zur Marinestadt Baltijskt (Pillau) – und ist Sperrgebiet. Wer länger auf der Landnadel bleiben möchte: Zu empfehlen ist das Hotel Kahlberg. Die Touristeninformation vermittelt auch Privatquartiere.
- 82-120 Krynica Morska
© Curioso.Photography, Shutterstock
Wie eine Sichel verläuft die Landzunge in sanftem Schwung nach Nordosten, das Frische Haff von der Ostsee trennend: 70 km lang, aber nur zwischen 400 m und 2 km schmal, einem seit 1640 bekannten Fischernest gleich zu Beginn der Nehrung, erzählt eine Filiale des Danziger Meeresmuseums (Muzeum Zalewu Wiślanego) die Geschichte des Frischen Haffs. Auch das einst so abgelegene Katy Rybacki hat sich in den letzten Jahren zu einem munteren Feriendorf gemausert, natürlich vor allem des schönen Nehrungsstrandes wegen. Im Sommer ist er längst nicht so überlaufen wie die Strände der pommerschen Urlauberhochburgen. Touristisches Zentrum der Landzunge ist Krynica Morska (Kahlberg, 1300 Ew.), im Sommer meist ausgebucht. Hier legen auf der Haffseite die Ausflugsschiffe aus Frombork und Elbląg an, vom 26 m hohen Leuchtturm (Latarnia) fliegt der Blick über das Haff bis weit hinein nach Russland.Hinter Krynica Morska wird es mit jedem Kilometer stiller. Viel weiter geht’s ja nun auch nicht mehr, in Piaski ist Schluss. Hier, im östlichsten Winkel der Polnischen Ostseeküste und nah am Niemandsland von EU und Russland, dürfen FKK-Fans am Strand ihre Hüllen fallen lassen, allerdings nur in einem ausgeschilderten Bereich. Und auf russischer Seite? Findet sich Küsteneinsamkeit, soweit das Auge reicht. Der nördliche Teil gehört zur Marinestadt Baltijskt (Pillau) – und ist Sperrgebiet. Wer länger auf der Landnadel bleiben möchte: Zu empfehlen ist das Hotel Kahlberg. Die Touristeninformation vermittelt auch Privatquartiere.
- 82-120 Krynica Morska
St. Nikolaus
Architektonische Highlights © Stepniak, Shutterstock
Insider-Tipp Über 366 Stufen musst du gehen
Elblągs Wahrzeichen: Von überall sichtbar ragt der schlanke, 96 m hohe Turm über den Giebelhäusern der Altstadt auf. Die gotische Kathedrale, erbaut 1237, ist dem Schutzheiligen der Seefahrer geweiht. Die originale Innenausstattung wurde während des Kriegs fast völlig zerstört, erhalten blieben die schöne Renaissancekanzel, ein Triptychon von 1510 und ein bronzenes Taufbecken. Schön sind die gewaltigen, das Hauptschiff überspannenden Gewölbe. Doch das Highlight befindet sich in luftiger Höhe: Auf schwindelnden 68 m wurde eine Aussichtsterrasse errichtet, die einen tollen Blick auf die Stadt eröffnet. Unglaublich, wie hier mittelalterliche Bauarbeiter Stein auf Stein legten – ohne Kran und Sicherheitsnetz!
- Mostowa 18, 82-300 Elbląg
- http://www.katedra.elblag.pl/
- +48 55 232 72 44
© Stepniak, Shutterstock
Insider-Tipp Über 366 Stufen musst du gehen
Elblągs Wahrzeichen: Von überall sichtbar ragt der schlanke, 96 m hohe Turm über den Giebelhäusern der Altstadt auf. Die gotische Kathedrale, erbaut 1237, ist dem Schutzheiligen der Seefahrer geweiht. Die originale Innenausstattung wurde während des Kriegs fast völlig zerstört, erhalten blieben die schöne Renaissancekanzel, ein Triptychon von 1510 und ein bronzenes Taufbecken. Schön sind die gewaltigen, das Hauptschiff überspannenden Gewölbe. Doch das Highlight befindet sich in luftiger Höhe: Auf schwindelnden 68 m wurde eine Aussichtsterrasse errichtet, die einen tollen Blick auf die Stadt eröffnet. Unglaublich, wie hier mittelalterliche Bauarbeiter Stein auf Stein legten – ohne Kran und Sicherheitsnetz!
- Mostowa 18, 82-300 Elbląg
- http://www.katedra.elblag.pl/
- +48 55 232 72 44
Mlyn
Restaurants- regional
Insider-Tipp So kocht Polen!
In einer sogenannten Strauchmühle, einer Wassermühle aus dem 18.Jh. 3 km nordöstlich des Elbinger Stadtkerns, wird urpolnisch gekocht: Ob Rote-Bete- oder Roggenmehlsuppe, Piroggen oder Bigos, Fisch oder Fleisch – alles schmeckt! Dazu passt das gehobenrustikale Ambiente. Und Kinder freuen sich über den Spielplatz im Garten.
- Ulica Tadeusza Kościuszki 132, Elbląg
- http://www.hotelmlyn.com.pl/
Insider-Tipp So kocht Polen!
In einer sogenannten Strauchmühle, einer Wassermühle aus dem 18.Jh. 3 km nordöstlich des Elbinger Stadtkerns, wird urpolnisch gekocht: Ob Rote-Bete- oder Roggenmehlsuppe, Piroggen oder Bigos, Fisch oder Fleisch – alles schmeckt! Dazu passt das gehobenrustikale Ambiente. Und Kinder freuen sich über den Spielplatz im Garten.
- Ulica Tadeusza Kościuszki 132, Elbląg
- http://www.hotelmlyn.com.pl/
Kadyny
Geographical © chary, Shutterstock
Insider-Tipp Auf zum Waldkloster!
Eingebettet in die waldigen Hügelketten am Haff, verbirgt sich ein verschlafenes Dorf. Genau hier ließ sich Kaiser Wilhelm II. 1901 das alte barocke Gutshaus Cadinen zur Sommerresidenz ausbauen. In den restaurierten einstigen Wirtschaftsgebäuden der kaiserlichen Datscha residiert heute ein ländlich-nostalgisches Hotel. Und in der ehemaligen Destille des Schlosses nebenan bietet das Restaurant Stara Gorzelnia polnisch-deutsche Küche. Ältestes Wahrzeichen des Dorfs ist die 700-jährige Bażyński-Eiche (südl. des Guts nahe der Straße nach Elblag), angeblich von der Pruzzenfürstin Cadina gepflanzt und einer der ältesten Bäume Polens. Stammumfang: 10,50 m. Von der Eiche führt ein schöner Wanderweg zum Klosterberg (Klasztorna gora) weiter südlich im Cadiner Wald, wo Franziskanermönche ein altes Kloster wiederbelebt haben.
- Kadyny
© chary, Shutterstock
Insider-Tipp Auf zum Waldkloster!
Eingebettet in die waldigen Hügelketten am Haff, verbirgt sich ein verschlafenes Dorf. Genau hier ließ sich Kaiser Wilhelm II. 1901 das alte barocke Gutshaus Cadinen zur Sommerresidenz ausbauen. In den restaurierten einstigen Wirtschaftsgebäuden der kaiserlichen Datscha residiert heute ein ländlich-nostalgisches Hotel. Und in der ehemaligen Destille des Schlosses nebenan bietet das Restaurant Stara Gorzelnia polnisch-deutsche Küche. Ältestes Wahrzeichen des Dorfs ist die 700-jährige Bażyński-Eiche (südl. des Guts nahe der Straße nach Elblag), angeblich von der Pruzzenfürstin Cadina gepflanzt und einer der ältesten Bäume Polens. Stammumfang: 10,50 m. Von der Eiche führt ein schöner Wanderweg zum Klosterberg (Klasztorna gora) weiter südlich im Cadiner Wald, wo Franziskanermönche ein altes Kloster wiederbelebt haben.
- Kadyny
Parafia Rzymskokatolicka pw. Matki Bożej Królowej Polski
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Kirche goes Kunst
Einen Besuch wert ist auch die ehemalige, von Dominikanermönchen erbaute Kirche (geweiht 1246) wegen der zeitgenössischen Malerei, die in der Kunstgalerie gezeigt wird. Die Galerie EL macht regelmäßig mit aufsehenerregenden Ausstellungen und Theaterstücken von sich reden, im Sommer gibt’s hier manchmal auch Jazzkonzerte. Bis heute trägt die Marienkirche tiefe Narben der Geschichte. Auf die Restaurierung ist bewusst verzichtet worden, es ist – wie der Kontrast von Gotik und Moderne – Teil des Konzepts. Die konservative katholische Kirche wetterte schon oft gegen das „ketzerische Treiben im Haus Gottes“, doch die Betreiber der Galerie können sich auf legale, seit den 1960er-Jahren bestehende Besitzrechte berufen – und haben viele Unterstützer in der Stadt.
- Robotnicza 69, 82-300 Elbląg
- http://elblag.redemptor.pl/
Insider-Tipp Kirche goes Kunst
Einen Besuch wert ist auch die ehemalige, von Dominikanermönchen erbaute Kirche (geweiht 1246) wegen der zeitgenössischen Malerei, die in der Kunstgalerie gezeigt wird. Die Galerie EL macht regelmäßig mit aufsehenerregenden Ausstellungen und Theaterstücken von sich reden, im Sommer gibt’s hier manchmal auch Jazzkonzerte. Bis heute trägt die Marienkirche tiefe Narben der Geschichte. Auf die Restaurierung ist bewusst verzichtet worden, es ist – wie der Kontrast von Gotik und Moderne – Teil des Konzepts. Die konservative katholische Kirche wetterte schon oft gegen das „ketzerische Treiben im Haus Gottes“, doch die Betreiber der Galerie können sich auf legale, seit den 1960er-Jahren bestehende Besitzrechte berufen – und haben viele Unterstützer in der Stadt.
- Robotnicza 69, 82-300 Elbląg
- http://elblag.redemptor.pl/
Brama Targowa
Architektonische Highlights © Stepniak, Shutterstock
Das letzte erhaltene von einst sieben mittelalterlichen Stadttoren stammt aus der Zeit, als die Rechtstadt noch von einer hohen Wehrmauer umgeben war. Reste sind rechts und links des 1319 erbauten Tores zu sehen.
- Ulica Stary Rynek 3, Elbląg
© Stepniak, Shutterstock
Das letzte erhaltene von einst sieben mittelalterlichen Stadttoren stammt aus der Zeit, als die Rechtstadt noch von einer hohen Wehrmauer umgeben war. Reste sind rechts und links des 1319 erbauten Tores zu sehen.
- Ulica Stary Rynek 3, Elbląg
Elbląg / Elbing
Geographical © Stepniak, Shutterstock
Elbląg war einst, neben Danzig und Stettin, eine der wichtigsten Städte für die Hanse. Sie war die zweitgrößte Stadt des damaligen Ostpreußens. Heute leben in Elbląg über 120.000 Einwohner. In Elbląg mündet der 80 km lange Elbląg-Ostroda-Kanal, auf dem heute viele Ausflugsschiffe fahren. Die Stadt hatte aufgrund ihrer guten Lage an der Ostsee stets eine tragende strategische Rolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren über die Hälfte der Gebäude der Stadt zerstört. Nach 1990 wurden nach und nach große Teile der Stadt restauriert nach dem Vorbild der historischen Fachwerkhäuser wieder hergestellt. Seit 1992 ist Elbląg ein eigenes Bistum. Sehenswert ist der Dom zum Heiligen Nikolaus aus dem 13.Jahrhundert und das gotische Markttor aus dem Jahre 1314.
- Elbląg
- http://www.umelblag.pl/
© Stepniak, Shutterstock
Elbląg war einst, neben Danzig und Stettin, eine der wichtigsten Städte für die Hanse. Sie war die zweitgrößte Stadt des damaligen Ostpreußens. Heute leben in Elbląg über 120.000 Einwohner. In Elbląg mündet der 80 km lange Elbląg-Ostroda-Kanal, auf dem heute viele Ausflugsschiffe fahren. Die Stadt hatte aufgrund ihrer guten Lage an der Ostsee stets eine tragende strategische Rolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren über die Hälfte der Gebäude der Stadt zerstört. Nach 1990 wurden nach und nach große Teile der Stadt restauriert nach dem Vorbild der historischen Fachwerkhäuser wieder hergestellt. Seit 1992 ist Elbląg ein eigenes Bistum. Sehenswert ist der Dom zum Heiligen Nikolaus aus dem 13.Jahrhundert und das gotische Markttor aus dem Jahre 1314.
- Elbląg
- http://www.umelblag.pl/
Zalew Wiślany
Landschaftliche Highlights © FredanFoto, Shutterstock
Die malerischen Elbinger Höhen längs des Zalew Wiślany, des Frischen Haffs, sind ein Paradies für jeden, der gerne durch Wälder wandert oder mit dem Fahrrad durch grüne Landschaften unterwegs ist.
- Krynica Morska
© FredanFoto, Shutterstock
Die malerischen Elbinger Höhen längs des Zalew Wiślany, des Frischen Haffs, sind ein Paradies für jeden, der gerne durch Wälder wandert oder mit dem Fahrrad durch grüne Landschaften unterwegs ist.
- Krynica Morska
Restauracja Metamorfoza
Restaurants- regional
Eins der besten Restaurants Elblags serviert entweder auf der Terrasse oder im Kellergewölbe ausgezeichnete polnisch-europäische Küche, phantasievoll auf dem Teller komponiert. Auch die Caipirinhas sind zu empfehlen.
- Stary Rynek 53b, 82-300 Elbląg
Eins der besten Restaurants Elblags serviert entweder auf der Terrasse oder im Kellergewölbe ausgezeichnete polnisch-europäische Küche, phantasievoll auf dem Teller komponiert. Auch die Caipirinhas sind zu empfehlen.
- Stary Rynek 53b, 82-300 Elbląg
Sztutowo
Geographical © TheHighestQualityImages, Shutterstock
Unfassbares Grauen trägt oft so harmlos klingende Namen. Einer von ihnen: Stutthof. In der Moorlandschaft am Frischen Haff (Zalew Wislany) zäunten die Nazis 1939, gleich nach dem Überfall auf Polen, 120 ha mit Stacheldraht ein: Bis Kriegsende ermordete die SS im Konzentrationslager Stutthof etwa 85 000 Menschen, die meisten von ihnen waren jüdischen Frauen aus 28 Ländern Europas. Viele Tausend starben als Opfer medizinischer Experimente. Vonall dem berichtet die KZ-Gedenkstätte. Ein Teil des Lagers blieb erhalten, unter anderem Häftlingsbaracken, Gaskamme rund Krematorium, das SS-Lager. Einerschütternder Ort.
- Sztutowo
© TheHighestQualityImages, Shutterstock
Unfassbares Grauen trägt oft so harmlos klingende Namen. Einer von ihnen: Stutthof. In der Moorlandschaft am Frischen Haff (Zalew Wislany) zäunten die Nazis 1939, gleich nach dem Überfall auf Polen, 120 ha mit Stacheldraht ein: Bis Kriegsende ermordete die SS im Konzentrationslager Stutthof etwa 85 000 Menschen, die meisten von ihnen waren jüdischen Frauen aus 28 Ländern Europas. Viele Tausend starben als Opfer medizinischer Experimente. Vonall dem berichtet die KZ-Gedenkstätte. Ein Teil des Lagers blieb erhalten, unter anderem Häftlingsbaracken, Gaskamme rund Krematorium, das SS-Lager. Einerschütternder Ort.
- Sztutowo
Kąpielisko morskie Kąty Rybackie
Strände © Artur Bociarski, Shutterstock
Auch das einst so abgelegene Kąty Rybacki hat sich in den letzten Jahren zu einem Feriendorf gemausert, natürlich vor allem des schönen Nehrungsstrandes wegen.
- Sztutowo
© Artur Bociarski, Shutterstock
Auch das einst so abgelegene Kąty Rybacki hat sich in den letzten Jahren zu einem Feriendorf gemausert, natürlich vor allem des schönen Nehrungsstrandes wegen.
- Sztutowo
Strand von Krynica Morska
Strände © Artur Bociarski, Shutterstock
Touristisches Zentrum der Landzunge ist Krynica Morska (Kahlberg, 1300 Ew.), im Sommer auch wegen seines Strandes meist ausgebucht.
- Kahlberg
© Artur Bociarski, Shutterstock
Touristisches Zentrum der Landzunge ist Krynica Morska (Kahlberg, 1300 Ew.), im Sommer auch wegen seines Strandes meist ausgebucht.
- Kahlberg
Strand von Piaski
Strände © Evan Lorne, Shutterstock
Viel weiter geht’s ja nun auch nicht mehr, in Piaski ist Schluss. Hier, im östlichsten Winkel der polnischen Ostseeküste und nah am Niemandsland von EU und Russland, dürfen FKK-Fans am Strand ihre Hüllen fallen lassen, allerdings nur in einem ausgeschilderten Bereich.
- Krynica Morska
© Evan Lorne, Shutterstock
Viel weiter geht’s ja nun auch nicht mehr, in Piaski ist Schluss. Hier, im östlichsten Winkel der polnischen Ostseeküste und nah am Niemandsland von EU und Russland, dürfen FKK-Fans am Strand ihre Hüllen fallen lassen, allerdings nur in einem ausgeschilderten Bereich.
- Krynica Morska
Kanał Elbląski
Touristenattraktionen © Elninho, Shutterstock
Elbląg ist bekannt für Ausflüge auf dem Oberländischen Kanal (Kanał Elbląski). Da die 82 km lange Wasserstraße mehr als 100 m Höhenunterschied zu bewältigen hat, wurden beim Bau des Kanals (1844– 1856) sogenannte geneigte Ebenen angelegt.
- Kanał Elbląski, Elbing
© Elninho, Shutterstock
Elbląg ist bekannt für Ausflüge auf dem Oberländischen Kanal (Kanał Elbląski). Da die 82 km lange Wasserstraße mehr als 100 m Höhenunterschied zu bewältigen hat, wurden beim Bau des Kanals (1844– 1856) sogenannte geneigte Ebenen angelegt.
- Kanał Elbląski, Elbing
La Capra
Restaurants- mediterran
Das La Elbląg ist eine klassische Pizzeria im Norden von Elbląg. Neben allerlei unterschiedlicher Pizzavarianten bekommt man hier auch Spaghetti und Salate. Im Inneren des Restaurants herrscht ein angenehmer, mediterraner Flair mit Gemälden italienischer Landschaften und südländischen Pflanzen.
- ul. Pomorska 40, 82-300 Elbląg
- http://www.la-capra.pl/
Das La Elbląg ist eine klassische Pizzeria im Norden von Elbląg. Neben allerlei unterschiedlicher Pizzavarianten bekommt man hier auch Spaghetti und Salate. Im Inneren des Restaurants herrscht ein angenehmer, mediterraner Flair mit Gemälden italienischer Landschaften und südländischen Pflanzen.
- ul. Pomorska 40, 82-300 Elbląg
- http://www.la-capra.pl/
Wy Spa
Beauty und WellnessDas Wy Spa im Norden von Elbląg bietet ein breites Angebot an verschiedenen Beauty- und Wellnessanwendungen. Von verschiedenen Massagen, über Pedi- und Maniküre, bis hin zum Solarium gibt es hier ausgiebige Möglichkeiten, sein Wohlbefinden zu steigern.
- ul. Gdyńska 28, 82-300 Elbląg
Das Wy Spa im Norden von Elbląg bietet ein breites Angebot an verschiedenen Beauty- und Wellnessanwendungen. Von verschiedenen Massagen, über Pedi- und Maniküre, bis hin zum Solarium gibt es hier ausgiebige Möglichkeiten, sein Wohlbefinden zu steigern.
- ul. Gdyńska 28, 82-300 Elbląg
Theater
TheaterDas Theater in Elbląg bietet ein wechselndes Programm an verschiedenen Theatervorstellungen. Auf drei unterschiedlichen Bühnen werden überwiegend moderne Stücke gespielt. Die Aufführungssprache ist Polnisch.
- Teatralna 11, 82-300 Elbląg
- http://www.teatr.elblag.pl/
- +48 55 641 97 00
Das Theater in Elbląg bietet ein wechselndes Programm an verschiedenen Theatervorstellungen. Auf drei unterschiedlichen Bühnen werden überwiegend moderne Stücke gespielt. Die Aufführungssprache ist Polnisch.
- Teatralna 11, 82-300 Elbląg
- http://www.teatr.elblag.pl/
- +48 55 641 97 00
Spielzeug KIDSiaki
Sonstige LädenDer Spielzeugladen KIDSiaki verkauft alles, was das Kinderherz begehrt. Von Knete, über Brettspiele, bis hin zu Bausteinen und Spielzeug für die ganz Kleinen ist hier alles erhältlich.
- Ogólna 17A, 82-300 Elbląg
- +48 55 239 37 61
Der Spielzeugladen KIDSiaki verkauft alles, was das Kinderherz begehrt. Von Knete, über Brettspiele, bis hin zu Bausteinen und Spielzeug für die ganz Kleinen ist hier alles erhältlich.
- Ogólna 17A, 82-300 Elbląg
- +48 55 239 37 61
Jaga Wędzarnie
Sonstige LädenEin Fleischwarengeschäft, das auf geräucherte Fleischprodukte spezialisiert ist. Die Spezialitäten stammen aus den eigenen Räucherkammern des Geschäftes. Die Produktauswahl reicht von Rind- und Kalb, über Geflügel, bis hin zu Schwein und Ente.
- ul. Nowowiejska 1C, 82-300 Elbląg
- +48 55 234 63 32
- jagawedzarnie@gmail.com
Ein Fleischwarengeschäft, das auf geräucherte Fleischprodukte spezialisiert ist. Die Spezialitäten stammen aus den eigenen Räucherkammern des Geschäftes. Die Produktauswahl reicht von Rind- und Kalb, über Geflügel, bis hin zu Schwein und Ente.
- ul. Nowowiejska 1C, 82-300 Elbląg
- +48 55 234 63 32
- jagawedzarnie@gmail.com
MARCO POLO Reiseführer
Polnische Ostseeküste, Danzig
Buch, 9. Auflage · 17.95 €Zwischen Backsteingotik und Hansestädten: Mit dem MARCO POLO Reiseführer an die polnische Ostseeküste und nach Danzig Weiße Strände, von Dünen und Kiefernwald gesäumt, mit Salzwiesen und Haffs dekoriert: Die polnische Ostseeküste wirkt wie ein liebliches Gemälde. Vom Zipfel der Insel Usedom über die Danziger Bucht bis zur Frischen Nehrung warten hier einzigartige Naturerlebnisse darauf, von dir entdeckt zu werden.
Damit dir in dieser vielseitigen Region nichts entgeht, findest du in deinem MARCO POLO Reiseführer alles, was du für eine maximal einfache Reiseplanung brauchst. So bist du ohne lange Vorbereitung bestens gerüstet für den perfekten Urlaub am Ostseestrand!
Action, Entspannung oder beides zusammen: Ostseeurlaub nach deinem Geschmack!
Ob Aktivurlaub in der Natur oder Städtetrip mit Kultur- und Architekturgenuss – die Region zwischen Stettin und Weichsel-Delta bietet für jeden das Passende. Begib dich im Wolliner Nationalpark auf die Suche nach brütenden Seeadlerpaaren, blicke vom Turm der Marienkirche über Danzigs Giebeldächer oder stürze dich im Surferparadies der Halbinsel Hel in die Wellen. Mit dem MARCO POLO Reiseführer für die polnische Ostseeküste stehen dir alle Möglichkeiten offen. Lass dich zu deinem Traumurlaub inspirieren!
ERLEBE LOS!
