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Reiseführer
Achaía und Korinthía

Ist erwähnt in Reiseführer:

Im Norden des Peloponnes reichen hohe Berge oft nah an die Küste heran. Sie säumt zwischen der Großstadt Patras und dem Kanal von Korinth den Korinthischen Golf. Die Strände sind zwar lang, aber schmal und zumeist kieselig. Grandios ist der Blick über den wie ein riesiger See wirkenden Golf auf die Gebirge des griechischen Festlands.

Im Bergland von Achaía und Korinthía, in dem es sogar zwei Wintersportzentren gibt, fährt eine Zahnradbahn durch eine wilde Schlucht hinauf nach Kalávrita mit seinen historischen Klöstern, im Hinterland von Korinth entführt der Stymphalische See in die Sagenwelt des Herakles. Wein gedeiht überall in unteren Gebirgslagen und kann in zahlreichen kleinen Kellereien ausgiebig verkostet werden. Die Ausgrabungen von Alt-Korinth und Neméa gehören zu den Höhepunkten jeder klassischen Peloponnes-Rundreise – und ausgiebiger shoppen als in Patras kannst du nirgendwo sonst auf der Insel des Pelops.

Achaía und Korinthía Sehenswertes & Restaurants

Alt Korinth
Touristenattraktionen
Korinthos
Kalogria
Geographical
Kalógria
Kanal von Korinth
Landschaftliche Highlights
Korinthos
Nemea
Geographical
Nemea
Odontotos
Bahnhöfe
Diakopto
Kloster Méga Spíleo
Architektonische Highlights
Kalavryta
Schmalspur-Zahnradbahn
Touristenattraktionen
Diakopto
Kalávrita
Geographical
Kalávrita
Taverna Gemelos
Restaurants
Archea Korinthos
Faraggi Vouraikou
Landschaftliche Highlights
Kalavryta Province
Paralia Kalogria
Strände
Kalogria
Akrokorinth
Touristenattraktionen
Korinth
Folklore Museum of Corinth
Museen
Korinth
Marinos Restaurant
Restaurants
Korinth
The TASOS - TAVERN - KONDYLIS ANASTASIOS - CORINTH
Restaurants
Archea Korinthos
Isthmia
Geographical
Isthmia
Stymfalia
Geographical
Stymfalia
Achaia Clauss
Weinlokale
Patra
Akrópolis
Architektonische Highlights
Patras
Archaeological Museum of Patras
Museen
Patras
Agios Andreas
Architektonische Highlights
Patra
Roman Odeon Patra
Theater
Patra
Romaiki Odos
Architektonische Highlights
Patras
Diakoptó
Geographical
Diakoptó
Rio
Geographical
Rio
Korinth
Geographical
Korinth
Archaeological Museum of Ancient Corinth
Museen
Archea Korinthos
Patras
Geographical
Patras
Stathmós
Restaurants
Patra
Fáros
Bars
Patras

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Bahnhöfe

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Strände

    Museen

    Weinlokale

    Theater

    Bars


  • Alt Korinth

    Touristenattraktionen
    • © Dimitris Panas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Porno oder was?

    Im Vorort Alt-Korinth hat man nicht nur die Kirche mitten im Dorf gelassen, sondern auch gleich noch zwei antike Tempel und andere Bauten des Altertums. Die hat auch schon der Apostel Paulus gesehen, als er im Jahr 51 in der antiken Weltstadt war. An die dort von ihm gegründete christliche Gemeinde schrieb er auch die in die Bibel aufgenommenen Korintherbriefe. Heute ist Archéa Kórinthos nur noch ein sehr beschauliches Dorf mit grandioser Aussicht auf hohe Berge, grüne Küstenebenen und den Korinthischen Golf. Wer hier seine Peloponnes-Rundreise startet, wird fast schon zur Entschleunigung gezwungen. Das antike Korinth war bereits im 8.Jh. v. Chr. eines der bedeutendsten Gemeinwesen Griechenlands. Sein großer Vorteil war die Nähe zweier geschützter Landeplätze: am Saronischen und am Korinthischen Golf, also sowohl dem Westen als auch dem Osten der antiken Welt zugewandt. 146 v. Chr. wurde das alte Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht, weil die Korinther sich gegen Rom gestellt hatten. Deswegen sind im Ausgrabungsgelände heute auch kaum Spuren aus der griechischen Antike erhalten. Erst 100 Jahre später gründete Cäsar die Stadt neu. Als der Apostel Paulus sie ihrer großen jüdischen Gemeinde wegen im Jahr 51 oder 52 besuchte, war sie bereits wieder eine blühende Großstadt. Erdbeben in den Jahren 375 und 551 zerstörten auch sie. Archäologen haben seit 1892 das Stadtzentrum mit seinen Tempeln, Markthallen und Brunnen freigelegt. Schon auf dem Weg vom Eingang der Ausgrabungsstätte zum Museum siehst du links einen gewaltigen Felsblock mit eingearbeiteten Brunnenkammern, die Glauke-Quelle. Dahinter erheben sich die sieben noch aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollo-Tempels. Jede ist monolithisch, also aus einem Stück gearbeitet, und beeindruckt durch harmonische Proportionen. Ursprünglich umgaben den um 550 v. Chr. errichteten Tempel 38 solcher Säulen. Unmittelbar am Museum steht der Octavia-Tempel mit drei deutlich andersartigen Säulen. Sie sind aus Säulentrommeln zusammengesetzt und mit einem verspielten korinthischen Kapitell bekrönt. Ihnen fehlt die würdevolle Strenge der Säulen des Apollo-Tempels. Der Bau ist ja auch 600 Jahre jünger und stammt aus römischer Zeit. Besonders interessant im Archäologischen Museum sind die ausgestellten Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7.Jh. v. Chr. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume mit Ornamenten wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Schön sind auch die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2.Jh. n. Chr. Einzigartig sind die vielen tönernen männlichen Genitalien und weiblichen Brüste in einem der fünf Museumssäle. Ähnlich wie heute noch in allen orthodoxen und manchen katholischen Kirchen wurden diese Votivtäfelchen den Göttern geweiht, wenn der Mensch Probleme mit den entsprechenden Körperteilen hatte und die Unsterblichen um Hilfe bat. Nach dem Museumsbesuch betrittst du über eine Treppe die agorá, den Marktplatz der antiken Stadt. Ihn säumten weitere Tempel, Säulenhallen mit Geschäften und öffentliche Gebäude wie Gericht und Stadtarchiv. Im Zentrum des Platzes ist eine auf die agorá vorspringende Terrasse als bema markiert. Von dieser Rednertribüne aus soll der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben. Etwa 30 m südlich der bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschenken ausweisen: In ihnen wurden Getränke kühl gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite der agorá führen Treppen auf die mit Marmor gepflasterte Lechaion-Straße hinunter. Sie verband das Zentrum der Stadt mit dem Hafen am Korinthischen Golf und führt heute zum Ausgang des Grabungsgeländes. Gleich rechts der Treppen sind die eindrucksvollen Überreste der schönsten Brunnenanlage Korinths zu sehen, des Peirene-Brunnens aus dem 2.Jh. Gehst du nach dem Verlassen des Grabungsgeländes zu dessen Eingang zurück, sind rechts der Straße die Reste des römischen Odeons zu sehen, eines überdachten Musiktheaters. Unterhalb davon schließen sich die Ränge des großen Theaters an, das Platz für mehr als 15 000 Zuschauer bot.

    • © Dimitris Panas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Porno oder was?

    Im Vorort Alt-Korinth hat man nicht nur die Kirche mitten im Dorf gelassen, sondern auch gleich noch zwei antike Tempel und andere Bauten des Altertums. Die hat auch schon der Apostel Paulus gesehen, als er im Jahr 51 in der antiken Weltstadt war. An die dort von ihm gegründete christliche Gemeinde schrieb er auch die in die Bibel aufgenommenen Korintherbriefe. Heute ist Archéa Kórinthos nur noch ein sehr beschauliches Dorf mit grandioser Aussicht auf hohe Berge, grüne Küstenebenen und den Korinthischen Golf. Wer hier seine Peloponnes-Rundreise startet, wird fast schon zur Entschleunigung gezwungen. Das antike Korinth war bereits im 8.Jh. v. Chr. eines der bedeutendsten Gemeinwesen Griechenlands. Sein großer Vorteil war die Nähe zweier geschützter Landeplätze: am Saronischen und am Korinthischen Golf, also sowohl dem Westen als auch dem Osten der antiken Welt zugewandt. 146 v. Chr. wurde das alte Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht, weil die Korinther sich gegen Rom gestellt hatten. Deswegen sind im Ausgrabungsgelände heute auch kaum Spuren aus der griechischen Antike erhalten. Erst 100 Jahre später gründete Cäsar die Stadt neu. Als der Apostel Paulus sie ihrer großen jüdischen Gemeinde wegen im Jahr 51 oder 52 besuchte, war sie bereits wieder eine blühende Großstadt. Erdbeben in den Jahren 375 und 551 zerstörten auch sie. Archäologen haben seit 1892 das Stadtzentrum mit seinen Tempeln, Markthallen und Brunnen freigelegt. Schon auf dem Weg vom Eingang der Ausgrabungsstätte zum Museum siehst du links einen gewaltigen Felsblock mit eingearbeiteten Brunnenkammern, die Glauke-Quelle. Dahinter erheben sich die sieben noch aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollo-Tempels. Jede ist monolithisch, also aus einem Stück gearbeitet, und beeindruckt durch harmonische Proportionen. Ursprünglich umgaben den um 550 v. Chr. errichteten Tempel 38 solcher Säulen. Unmittelbar am Museum steht der Octavia-Tempel mit drei deutlich andersartigen Säulen. Sie sind aus Säulentrommeln zusammengesetzt und mit einem verspielten korinthischen Kapitell bekrönt. Ihnen fehlt die würdevolle Strenge der Säulen des Apollo-Tempels. Der Bau ist ja auch 600 Jahre jünger und stammt aus römischer Zeit. Besonders interessant im Archäologischen Museum sind die ausgestellten Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7.Jh. v. Chr. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume mit Ornamenten wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Schön sind auch die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2.Jh. n. Chr. Einzigartig sind die vielen tönernen männlichen Genitalien und weiblichen Brüste in einem der fünf Museumssäle. Ähnlich wie heute noch in allen orthodoxen und manchen katholischen Kirchen wurden diese Votivtäfelchen den Göttern geweiht, wenn der Mensch Probleme mit den entsprechenden Körperteilen hatte und die Unsterblichen um Hilfe bat. Nach dem Museumsbesuch betrittst du über eine Treppe die agorá, den Marktplatz der antiken Stadt. Ihn säumten weitere Tempel, Säulenhallen mit Geschäften und öffentliche Gebäude wie Gericht und Stadtarchiv. Im Zentrum des Platzes ist eine auf die agorá vorspringende Terrasse als bema markiert. Von dieser Rednertribüne aus soll der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben. Etwa 30 m südlich der bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschenken ausweisen: In ihnen wurden Getränke kühl gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite der agorá führen Treppen auf die mit Marmor gepflasterte Lechaion-Straße hinunter. Sie verband das Zentrum der Stadt mit dem Hafen am Korinthischen Golf und führt heute zum Ausgang des Grabungsgeländes. Gleich rechts der Treppen sind die eindrucksvollen Überreste der schönsten Brunnenanlage Korinths zu sehen, des Peirene-Brunnens aus dem 2.Jh. Gehst du nach dem Verlassen des Grabungsgeländes zu dessen Eingang zurück, sind rechts der Straße die Reste des römischen Odeons zu sehen, eines überdachten Musiktheaters. Unterhalb davon schließen sich die Ränge des großen Theaters an, das Platz für mehr als 15 000 Zuschauer bot.


  • Kalogria

    Geographical
    • © imagine channel, Shutterstock

    Einen der schönsten Küstenstriche des Peloponnes findet man zwischen Kounoupélli und dem gut 40 km westlich von Patras gelegenen Kalógria. Der kilometerlange Sandstrand wird von Dünen gesäumt, Salz- und Süßwassersümpfe sowie der im Sommer austrocknende Prókopossee prägen das Hinterland. Ein lichter Küstenwald wird von kleinen Wegen durchzogen, die zum Wandern einladen; an den Sümpfen und Gewässern leben Grau- und Seidenreiher.

    • Kalogria, Kalógria
    • © imagine channel, Shutterstock

    Einen der schönsten Küstenstriche des Peloponnes findet man zwischen Kounoupélli und dem gut 40 km westlich von Patras gelegenen Kalógria. Der kilometerlange Sandstrand wird von Dünen gesäumt, Salz- und Süßwassersümpfe sowie der im Sommer austrocknende Prókopossee prägen das Hinterland. Ein lichter Küstenwald wird von kleinen Wegen durchzogen, die zum Wandern einladen; an den Sümpfen und Gewässern leben Grau- und Seidenreiher.

    • Kalogria, Kalógria

  • Kanal von Korinth

    Landschaftliche Highlights
    • © Antoine2K, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kanalkreuzfahrten für alle

    Es ist der helle Wahnsinn! Von der alten Straßenbrücke über den imposantesten Kanal Europas stürzen sich Cracks aus aller Welt beim Bungeesprung zwischen den Felswänden 45 m in die Tiefe und werden vom Seil erst dicht überm Wasser abgefedert. Wer es gemütlicher mag, begegnet dem Kanal auf die sanftere Art vom Dampfer „Argo“ aus, der in Isthmía am östlichen Kanalausgang zu einstündigen Kanalfahrten startet. Und Stoiker blicken auf den Kanal einfach nur von der alten Straßenbrücke. Warte auf die großen Pötte, die die 6,3 km lange Wasserstraße zwischen bis zu 76 m hohen Felswänden nutzen.

    • Korinthos
    • © Antoine2K, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kanalkreuzfahrten für alle

    Es ist der helle Wahnsinn! Von der alten Straßenbrücke über den imposantesten Kanal Europas stürzen sich Cracks aus aller Welt beim Bungeesprung zwischen den Felswänden 45 m in die Tiefe und werden vom Seil erst dicht überm Wasser abgefedert. Wer es gemütlicher mag, begegnet dem Kanal auf die sanftere Art vom Dampfer „Argo“ aus, der in Isthmía am östlichen Kanalausgang zu einstündigen Kanalfahrten startet. Und Stoiker blicken auf den Kanal einfach nur von der alten Straßenbrücke. Warte auf die großen Pötte, die die 6,3 km lange Wasserstraße zwischen bis zu 76 m hohen Felswänden nutzen.

    • Korinthos

  • Nemea

    Geographical
    • © Izabela Miszczak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Backe, backe Kuchen

    Bist du sportlich? Im sorgsam restaurierten antiken Stadion von Neméa kannst du nicht nur einen Sprint hinlegen, sondern wie antike Athleten vom – heute nur in Grundrissen erkennbaren – einstigen Umkleideraum durch den Athletentunnel ins Stadion einziehen. Da findest du an einigen Stellen noch Graffiti an den Wänden, die Sportler des Altertums hinterließen. Anders als die darfst du heute allerdings nicht nackt durchs Stadion sprinten. Ein noch besseres Bild von der antiken Sportstätte vermittelt dir dann ein schönes Modell im nahen Archäologischen Museum. Im Museum stehen auch mehrere Modelle des unmittelbar benachbarten antiken Zeus-Heiligtums, von dessen Tempel noch 13 Säulen in den Himmel ragen. Dass der Tempel einst farbenfroh angemalt war, beweisen Fragmente im Museum. Falls dir tagsüber schon der Sinn danach steht, kannst du rund um das heutige Dorf Archéa Neméa auch eine der vielen n Weinkellereien besuchen, zu denen auch zwei Weinstraßen führen. Neméa ist eins der berühmtesten Weinanbaugebiete des Peloponnes. Am besten auf Besucher eingestellt ist die stimmungsvolle Kellerei Ktíma Palivoú am Ortsausgang von Archéa Neméa Richtung modernes Neméa. Kein Weintrinker? Dann ist der in ganz Griechenland traditionell zum Backen und Kochen geschätzte Traubensirup petimézi für dich interessant. Doch noch Lust auf edle Tropfen? Bei Koútsi knapp 5 km nördlich wartet mit Gaia Wines eines der renommiertesten Weingüter Griechenlands auf dich. Dort schlenderst du durch Weinberge und die moderne Anlage, erfährst Spannendes über die Produktion und probierst preisgekrönte Weine, auf Wunsch auch von ihrer Kellerei auf Santorin.

    • 205 00 Nemea
    • © Izabela Miszczak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Backe, backe Kuchen

    Bist du sportlich? Im sorgsam restaurierten antiken Stadion von Neméa kannst du nicht nur einen Sprint hinlegen, sondern wie antike Athleten vom – heute nur in Grundrissen erkennbaren – einstigen Umkleideraum durch den Athletentunnel ins Stadion einziehen. Da findest du an einigen Stellen noch Graffiti an den Wänden, die Sportler des Altertums hinterließen. Anders als die darfst du heute allerdings nicht nackt durchs Stadion sprinten. Ein noch besseres Bild von der antiken Sportstätte vermittelt dir dann ein schönes Modell im nahen Archäologischen Museum. Im Museum stehen auch mehrere Modelle des unmittelbar benachbarten antiken Zeus-Heiligtums, von dessen Tempel noch 13 Säulen in den Himmel ragen. Dass der Tempel einst farbenfroh angemalt war, beweisen Fragmente im Museum. Falls dir tagsüber schon der Sinn danach steht, kannst du rund um das heutige Dorf Archéa Neméa auch eine der vielen n Weinkellereien besuchen, zu denen auch zwei Weinstraßen führen. Neméa ist eins der berühmtesten Weinanbaugebiete des Peloponnes. Am besten auf Besucher eingestellt ist die stimmungsvolle Kellerei Ktíma Palivoú am Ortsausgang von Archéa Neméa Richtung modernes Neméa. Kein Weintrinker? Dann ist der in ganz Griechenland traditionell zum Backen und Kochen geschätzte Traubensirup petimézi für dich interessant. Doch noch Lust auf edle Tropfen? Bei Koútsi knapp 5 km nördlich wartet mit Gaia Wines eines der renommiertesten Weingüter Griechenlands auf dich. Dort schlenderst du durch Weinberge und die moderne Anlage, erfährst Spannendes über die Produktion und probierst preisgekrönte Weine, auf Wunsch auch von ihrer Kellerei auf Santorin.

    • 205 00 Nemea

  • Odontotos

    Bahnhöfe

    Das Dorf vor schöner Bergkulisse 55 km östlich am Korinthischen Golf hat nur eine Attraktion: seinen Bahnhof. Von hier startet die Zahnradbahn zu ihrer 22 km langen, etwa einstündigen Fahrt über Méga Spíleo (von der Station der Zahnradbahn aus ca. 40 Minuten Gehzeit) ins 735 m hoch gelegene Kalávrita. Die Spurweite beträgt nur 75 cm; auf dem steilsten Stück klettert der Zug auf jeweils 7 m Strecke 1 m in die Höhe. Die Fahrt führt durch die wilde, durch keinen Weg erschlossene Schlucht des Vouraíkos; der Zug überquert den Fluss ein Dutzend Mal.

    Das Dorf vor schöner Bergkulisse 55 km östlich am Korinthischen Golf hat nur eine Attraktion: seinen Bahnhof. Von hier startet die Zahnradbahn zu ihrer 22 km langen, etwa einstündigen Fahrt über Méga Spíleo (von der Station der Zahnradbahn aus ca. 40 Minuten Gehzeit) ins 735 m hoch gelegene Kalávrita. Die Spurweite beträgt nur 75 cm; auf dem steilsten Stück klettert der Zug auf jeweils 7 m Strecke 1 m in die Höhe. Die Fahrt führt durch die wilde, durch keinen Weg erschlossene Schlucht des Vouraíkos; der Zug überquert den Fluss ein Dutzend Mal.


  • Kloster Méga Spíleo

    Architektonische Highlights
    • © elgreko, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Süßschnäbel

    Zum Mönchsein gehört Gottvertrauen. Das beweist auch dieses siebenstöckige Kloster, das wie mit dem dahinter aufragenden Fels verwachsen scheint. Der Name bezieht sich auf eine Grotte im Klosterkomplex, in der die Klostergründer der Legende nach 840 eine wundertätige Marienikone fanden. 1943 wurde das Kloster von deutschen Truppen zerstört; die heutigen Bauten stammen nahezu alle aus der Nachkriegszeit. Im Großrestaurant Grand Chalet an der Hauptstraße direkt unterhalb des Klosters ist das Angebot an griechischen Kuchen und anderen Süßspeisen besonders groß. Extrem lecker sind hier die warm servierten Teigbällchen loukoumádes mit Honig, Sesam und Walnuss. Die Souvenirabteilung des Restaurants führt regionale Kulinaria.

    • © elgreko, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Süßschnäbel

    Zum Mönchsein gehört Gottvertrauen. Das beweist auch dieses siebenstöckige Kloster, das wie mit dem dahinter aufragenden Fels verwachsen scheint. Der Name bezieht sich auf eine Grotte im Klosterkomplex, in der die Klostergründer der Legende nach 840 eine wundertätige Marienikone fanden. 1943 wurde das Kloster von deutschen Truppen zerstört; die heutigen Bauten stammen nahezu alle aus der Nachkriegszeit. Im Großrestaurant Grand Chalet an der Hauptstraße direkt unterhalb des Klosters ist das Angebot an griechischen Kuchen und anderen Süßspeisen besonders groß. Extrem lecker sind hier die warm servierten Teigbällchen loukoumádes mit Honig, Sesam und Walnuss. Die Souvenirabteilung des Restaurants führt regionale Kulinaria.


  • Schmalspur-Zahnradbahn

    Touristenattraktionen

    Jetzt wird's abenteuerlich. Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn (Spurweite 75 cm) und fährst von Diakoptó am Meer 22,4 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita.

    Jetzt wird's abenteuerlich. Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn (Spurweite 75 cm) und fährst von Diakoptó am Meer 22,4 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita.


  • Kalávrita

    Geographical
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fühl dich als Trapper

    Die Kleinstadt Kalávrita (1750 Ew.) liegt friedlich auf 700 m Höhe am Rand eines Gebirgstals. Was es zu sehen gibt, sind jedoch Denkmäler, die an Krieg und Mord erinnern. Am 25.März 1821 rief Bischof Germanos von Patras im 7 km außerhalb der Stadt gelegenen Kloster Agía Lávra zum letztlich erfolgreichen Befreiungskampf gegen die Türken auf, die alte Klosterkirche vor dem neuen Klosterkomplex ist dadurch zu einem Nationaldenkmal geworden. Am 13.Dezember 1943 trieben deutsche Soldaten über 1200 männliche Bewohner ab 14 Jahren an einem Hügel am Stadtrand zusammen und erschossen sie. Daran erinnert heute am Ort des Geschehens eine eindrucksvolle Mahnstätte. In einer Kapelle brennen Öllampen für jedes der Opfer, auf dem ehemals blutgetränkten Rasen sind die Worte „Frieden“ und „Nein zu Kriegen“ zu lesen. Auch das Holocaust Museum nahe dem Bahnhof ist diesem Geschehen gewidmet. Zwischen Kalávrita und dem Küstenort Diakófto verkehrt seit über 100 Jahren eine Zahnradbahn. Sie benötigt für die 22 km lange Fahrt durch die wilde Vouraíkos-Schlucht etwa eine Stunde. Mit dem Fahrplan im Kopf kannst du die Strecke auch auf den Gleisen, über geländerlose Brücken und durch Tunnel wandern. Hauptsaison ist hier zwischen Dezember und März, denn Kalávrita ist dank seiner Nähe zum Skigebiet Chelmós ein bedeutender Wintersportort Griechenlands. Ein lohnender Ausflug führt zu der 17 km entfernten Tropfsteinhöhle Spíleo ton Limnón, die auf 350 m Länge begehbar ist. Die Stalaktiten unter der bis zu 30 m hohen Decke spiegeln sich in 13 kleinen Seen, die durch kurze Bachläufe und Wasserfälle miteinander verbunden sind. Einige trocknen im Sommer aus.

    • Kalávrita
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fühl dich als Trapper

    Die Kleinstadt Kalávrita (1750 Ew.) liegt friedlich auf 700 m Höhe am Rand eines Gebirgstals. Was es zu sehen gibt, sind jedoch Denkmäler, die an Krieg und Mord erinnern. Am 25.März 1821 rief Bischof Germanos von Patras im 7 km außerhalb der Stadt gelegenen Kloster Agía Lávra zum letztlich erfolgreichen Befreiungskampf gegen die Türken auf, die alte Klosterkirche vor dem neuen Klosterkomplex ist dadurch zu einem Nationaldenkmal geworden. Am 13.Dezember 1943 trieben deutsche Soldaten über 1200 männliche Bewohner ab 14 Jahren an einem Hügel am Stadtrand zusammen und erschossen sie. Daran erinnert heute am Ort des Geschehens eine eindrucksvolle Mahnstätte. In einer Kapelle brennen Öllampen für jedes der Opfer, auf dem ehemals blutgetränkten Rasen sind die Worte „Frieden“ und „Nein zu Kriegen“ zu lesen. Auch das Holocaust Museum nahe dem Bahnhof ist diesem Geschehen gewidmet. Zwischen Kalávrita und dem Küstenort Diakófto verkehrt seit über 100 Jahren eine Zahnradbahn. Sie benötigt für die 22 km lange Fahrt durch die wilde Vouraíkos-Schlucht etwa eine Stunde. Mit dem Fahrplan im Kopf kannst du die Strecke auch auf den Gleisen, über geländerlose Brücken und durch Tunnel wandern. Hauptsaison ist hier zwischen Dezember und März, denn Kalávrita ist dank seiner Nähe zum Skigebiet Chelmós ein bedeutender Wintersportort Griechenlands. Ein lohnender Ausflug führt zu der 17 km entfernten Tropfsteinhöhle Spíleo ton Limnón, die auf 350 m Länge begehbar ist. Die Stalaktiten unter der bis zu 30 m hohen Decke spiegeln sich in 13 kleinen Seen, die durch kurze Bachläufe und Wasserfälle miteinander verbunden sind. Einige trocknen im Sommer aus.

    • Kalávrita

  • Taverna Gemelos

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Bumm bumm

    Mit etwas Glück ergatterst du hier einen der wenigen Tische auf dem Dach mit phantastischem Blick aufs Meer in der Ferne und die antike Stadt gleich neben dir. Ansonsten nimmst du auf der Platía Platz. Und ist das Wetter auch noch so schön, wirf auf jeden Fall einen Blick in den Innenraum: Da hängen Unmengen alter Flinten und Pistolen an den Wänden.

    Insider-Tipp
    Bumm bumm

    Mit etwas Glück ergatterst du hier einen der wenigen Tische auf dem Dach mit phantastischem Blick aufs Meer in der Ferne und die antike Stadt gleich neben dir. Ansonsten nimmst du auf der Platía Platz. Und ist das Wetter auch noch so schön, wirf auf jeden Fall einen Blick in den Innenraum: Da hängen Unmengen alter Flinten und Pistolen an den Wänden.


  • Faraggi Vouraikou

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Fühl dich wie ein Trapper

    Jetzt wirds abenteuerlich! Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn und fährst von Diakoptó am Meer gut 22 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita. Etwa eine Stunde dauert die Fahrt. Erst geht es noch durch sanfte Gärten und Haine, dann in die Vouraíkosschlucht hinein. Du passierst Wasserfälle und Tunnel, überquerst ein Dutzend mal einen rauschenden Bach auf geländerlosen Brücken. Manchmal stoppt der Zug: Dann werden die Zahnräder ausoder wieder eingefahren. Wer mag, unterbricht die Fahrt und steigt steil bergan zum Kloster Méga Spíleo hinauf – und wer noch einen besonderen Kick braucht, läuft die Strecke zwischen den Schienen zurück nach Diakoptó durch Tunnel und über Brücken – das ist der offizielle Verlauf des Europäischen Fernwanderwegs E 4.

    • 250 01 Kalavryta Province
    Insider-Tipp
    Fühl dich wie ein Trapper

    Jetzt wirds abenteuerlich! Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn und fährst von Diakoptó am Meer gut 22 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita. Etwa eine Stunde dauert die Fahrt. Erst geht es noch durch sanfte Gärten und Haine, dann in die Vouraíkosschlucht hinein. Du passierst Wasserfälle und Tunnel, überquerst ein Dutzend mal einen rauschenden Bach auf geländerlosen Brücken. Manchmal stoppt der Zug: Dann werden die Zahnräder ausoder wieder eingefahren. Wer mag, unterbricht die Fahrt und steigt steil bergan zum Kloster Méga Spíleo hinauf – und wer noch einen besonderen Kick braucht, läuft die Strecke zwischen den Schienen zurück nach Diakoptó durch Tunnel und über Brücken – das ist der offizielle Verlauf des Europäischen Fernwanderwegs E 4.

    • 250 01 Kalavryta Province

  • Paralia Kalogria

    Strände
    • © Panos Karas, Shutterstock

    Der kilometerlange Sandstrand wird von Dünen gesäumt, Salz- und Süßwassersümpfe sowie der im Sommer austrocknende Prókopos-See prägen das Hinterland.

    • Kalogria
    • © Panos Karas, Shutterstock

    Der kilometerlange Sandstrand wird von Dünen gesäumt, Salz- und Süßwassersümpfe sowie der im Sommer austrocknende Prókopos-See prägen das Hinterland.

    • Kalogria

  • Akrokorinth

    Touristenattraktionen
    • © Andrey Starostin, Shutterstock

    Aus der Küstenebene von Korinth erhebt sich ein mächtiger, 575 m hoher Fels, auf dem die Mauern und Zinnen einer weitläufigen Burganlage zu erkennen sind. Sie stammen aus fränkisch-byzantinischer, venezianischer und türkischer Zeit und sind teilweise auf Quaderreihen aus der Antike errichtet. Der einzige Zugang im Westen der Festung ist durch einen dreifachen Mauerring mit drei Toren besonders stark gesichert. In der Antike standen in Akrokorinth mehrere Tempel, von denen heute jedoch keine nennenswerten Spuren mehr erhalten sind. Auf dem höchsten Punkt des Felsens wurde der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt. Zwei Stunden sollten Sie für einen Rund- gang unbedingt veranschlagen, es lässt sich aber auch gut noch mehr Zeit hier oben verbringen. Der Fernblick ist grandios, im Spätwinter bis in den Frühsommer hinein blühen Abertausende von Wildblumen. Besucher sind rar und die Stille betäubt die Sinne.

    • 20007 Korinth
    • © Andrey Starostin, Shutterstock

    Aus der Küstenebene von Korinth erhebt sich ein mächtiger, 575 m hoher Fels, auf dem die Mauern und Zinnen einer weitläufigen Burganlage zu erkennen sind. Sie stammen aus fränkisch-byzantinischer, venezianischer und türkischer Zeit und sind teilweise auf Quaderreihen aus der Antike errichtet. Der einzige Zugang im Westen der Festung ist durch einen dreifachen Mauerring mit drei Toren besonders stark gesichert. In der Antike standen in Akrokorinth mehrere Tempel, von denen heute jedoch keine nennenswerten Spuren mehr erhalten sind. Auf dem höchsten Punkt des Felsens wurde der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt. Zwei Stunden sollten Sie für einen Rund- gang unbedingt veranschlagen, es lässt sich aber auch gut noch mehr Zeit hier oben verbringen. Der Fernblick ist grandios, im Spätwinter bis in den Frühsommer hinein blühen Abertausende von Wildblumen. Besucher sind rar und die Stille betäubt die Sinne.

    • 20007 Korinth

  • Folklore Museum of Corinth

    Museen

    Modern gestaltete Präsentation von Trachten, Kunsthandwerk und Wohnformen auf drei Etagen. Die Mitarbeiter geben gern auf Englisch Erklärungen, wenn man es wünscht.

    Modern gestaltete Präsentation von Trachten, Kunsthandwerk und Wohnformen auf drei Etagen. Die Mitarbeiter geben gern auf Englisch Erklärungen, wenn man es wünscht.


  • Marinos Restaurant

    Restaurants
    • international

    Moderne Taverne mit Aussichtsterrasse, gutem Eis, im heimischen Backofen zubereiteten Gerichten und einem stets eiskalten Bier.

    Moderne Taverne mit Aussichtsterrasse, gutem Eis, im heimischen Backofen zubereiteten Gerichten und einem stets eiskalten Bier.


  • The TASOS - TAVERN - KONDYLIS ANASTASIOS - CORINTH

    Restaurants
    • international

    Einfache, schattige Taverne alten Stils mit exzellenter Hausmannskost in Alt-Korinth.

    Einfache, schattige Taverne alten Stils mit exzellenter Hausmannskost in Alt-Korinth.


  • Isthmia

    Geographical
    • © S-F, Shutterstock

    Vom alten Poseidon-Heiligtum in Isthmía mit dem Theater und dem Stadion, in dem seit 582 v. Chr. alle zwei Jahre die Isthmischen Spiele stattfanden, ist nichts Nennenswertes mehr zu sehen. Für Kunst interessierte lohnt die knapp 10 km lange Fahrt von Korinth wegen des Museums: Hier sind mehrere gut erhaltene Darstellungen aus in Gips eingelegten, farbigen Glasplättchen und Steinen zu sehen, die als Wandschmuck gedacht waren und wie Gemälde wirken. Sie zeigen eine farbenfrohe Nillandschaft, eine Küstenlandschaft mit Schiffen, Tempeln und Häusern, Plato und Homer.

    • Isthmia
    • © S-F, Shutterstock

    Vom alten Poseidon-Heiligtum in Isthmía mit dem Theater und dem Stadion, in dem seit 582 v. Chr. alle zwei Jahre die Isthmischen Spiele stattfanden, ist nichts Nennenswertes mehr zu sehen. Für Kunst interessierte lohnt die knapp 10 km lange Fahrt von Korinth wegen des Museums: Hier sind mehrere gut erhaltene Darstellungen aus in Gips eingelegten, farbigen Glasplättchen und Steinen zu sehen, die als Wandschmuck gedacht waren und wie Gemälde wirken. Sie zeigen eine farbenfrohe Nillandschaft, eine Küstenlandschaft mit Schiffen, Tempeln und Häusern, Plato und Homer.

    • Isthmia

  • Stymfalia

    Geographical

    Eine antike Sage erzählt von den Stymphalischen Vögeln: Diese menschenfressenden, übel riechenden Riesenvögel hatten eiserne Federn, die sie wie Pfeile abschießen konnten. Sie zu töten war die fünfte der zwölf Aufgaben des Herakles. Heute ist der Stymphalische See (Límni Stimfalía) ein Naturparadies. Er liegt rund 60 km westlich von Korinth in 590 m Höhe auf einer Hochebene und hat keinen überirdischen Abfluss. Am Ortsausgang Richtung Kastanéa liegen links die eindrucksvollen Ruinen eines Zisterzienserklosters aus dem 13.Jh. und dahinter das lohnende Umweltmuseum von Stimfalía. Die Möglichkeiten einer harmonischen Koexistenz zwischen Mensch und Natur in dieser Region stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die sich gleichermaßen mit Fauna, Flora und Geologie wie mit Geschichte und menschlichen Tätigkeiten beschäftigt.

    • 200 16 Stymfalia

    Eine antike Sage erzählt von den Stymphalischen Vögeln: Diese menschenfressenden, übel riechenden Riesenvögel hatten eiserne Federn, die sie wie Pfeile abschießen konnten. Sie zu töten war die fünfte der zwölf Aufgaben des Herakles. Heute ist der Stymphalische See (Límni Stimfalía) ein Naturparadies. Er liegt rund 60 km westlich von Korinth in 590 m Höhe auf einer Hochebene und hat keinen überirdischen Abfluss. Am Ortsausgang Richtung Kastanéa liegen links die eindrucksvollen Ruinen eines Zisterzienserklosters aus dem 13.Jh. und dahinter das lohnende Umweltmuseum von Stimfalía. Die Möglichkeiten einer harmonischen Koexistenz zwischen Mensch und Natur in dieser Region stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die sich gleichermaßen mit Fauna, Flora und Geologie wie mit Geschichte und menschlichen Tätigkeiten beschäftigt.

    • 200 16 Stymfalia

  • Achaia Clauss

    Weinlokale
    • international

    Die Weinkellerei, eine der größten und ältesten des Landes, wurde von deutschen Einwanderern gegründet, die mit König Otto I. nach Griechenland kamen.

    Die Weinkellerei, eine der größten und ältesten des Landes, wurde von deutschen Einwanderern gegründet, die mit König Otto I. nach Griechenland kamen.


  • Akrópolis

    Architektonische Highlights
    • © Lev Levin, Shutterstock

    An der Stelle der antiken Akrópolis erstreckt sich ein schöner Park mit den Überresten einer mittelalterlichen Burg. Der Blick auf Stadt, Hafen, Meer und Festland ist von hier aus besonders reizvoll.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    An der Stelle der antiken Akrópolis erstreckt sich ein schöner Park mit den Überresten einer mittelalterlichen Burg. Der Blick auf Stadt, Hafen, Meer und Festland ist von hier aus besonders reizvoll.


  • Archaeological Museum of Patras

    Museen

    Der typische Museumsmief ist hier nicht zu spüren. Der moderne, zu 100% aus EU-Fördergeldern finanzierte Bau aus edlen Materialien ist geräumig und licht, lässt den Objekten sehr viel Platz. Große römische Bodenmosaike aus dem 3.Jh. hängen hier zwecks besserer Betrachtung senkrecht an den Wänden. Zwischen den ansatzweise rekonstruierten Mauern einer römischen Stadtvilla erkennt man, dass da sogar ein kleiner Wasserfall in die Badewanne floss. Dem Thema „Tod in der Antike“ ist ein eigener großer Saal gewidmet, in dem du die unterschiedlichsten Bestattungsformen siehst.

    Der typische Museumsmief ist hier nicht zu spüren. Der moderne, zu 100% aus EU-Fördergeldern finanzierte Bau aus edlen Materialien ist geräumig und licht, lässt den Objekten sehr viel Platz. Große römische Bodenmosaike aus dem 3.Jh. hängen hier zwecks besserer Betrachtung senkrecht an den Wänden. Zwischen den ansatzweise rekonstruierten Mauern einer römischen Stadtvilla erkennt man, dass da sogar ein kleiner Wasserfall in die Badewanne floss. Dem Thema „Tod in der Antike“ ist ein eigener großer Saal gewidmet, in dem du die unterschiedlichsten Bestattungsformen siehst.


  • Agios Andreas

    Architektonische Highlights
    • © Axtem, Shutterstock

    Köpfchen ist gefragt. Die große Kirche birgt in ihrer vorderen Kapelle als Reliquie den Schädel des Apostels Andreas. An ihm zu beten, kann nach Meinung der Gläubigen wahre Wunder wirken. Darum ist hier meist viel los. Der Innenraum in der Hauptkirche ist fast vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgestattet, die in diesem modernen Gotteshaus viel klarer zu erkennen sind als in mittelalterlichen Gemäuern. Äußerst fotogen sind die zahlreichen kleinen Kuppeln um die schlanke, sehr hohe Zentralkuppel.

    • © Axtem, Shutterstock

    Köpfchen ist gefragt. Die große Kirche birgt in ihrer vorderen Kapelle als Reliquie den Schädel des Apostels Andreas. An ihm zu beten, kann nach Meinung der Gläubigen wahre Wunder wirken. Darum ist hier meist viel los. Der Innenraum in der Hauptkirche ist fast vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgestattet, die in diesem modernen Gotteshaus viel klarer zu erkennen sind als in mittelalterlichen Gemäuern. Äußerst fotogen sind die zahlreichen kleinen Kuppeln um die schlanke, sehr hohe Zentralkuppel.


  • Roman Odeon Patra

    Theater
    • © stoyanh, Shutterstock

    Comedians gab es schon in der Antike. Damals nannten sie sich Pantomimen. Sie traten zumeist nicht in den großen Theatern, sondern in einer kleineren, überdachten Variante auf, dem Odeion. Solch ein Odeion aus römischer Zeit ist in Patras erhalten. Wie schon im Altertum wird es auch heute noch gelegentlich für Konzerte genutzt, u.a. im Rahmen eines jährlich im Juni stattfindenden Jazz-Festivals.

    • © stoyanh, Shutterstock

    Comedians gab es schon in der Antike. Damals nannten sie sich Pantomimen. Sie traten zumeist nicht in den großen Theatern, sondern in einer kleineren, überdachten Variante auf, dem Odeion. Solch ein Odeion aus römischer Zeit ist in Patras erhalten. Wie schon im Altertum wird es auch heute noch gelegentlich für Konzerte genutzt, u.a. im Rahmen eines jährlich im Juni stattfindenden Jazz-Festivals.


  • Romaiki Odos

    Architektonische Highlights

    In den 1980er-Jahren legten Archäologen eine zweibogige römische Brücke frei, die vom 4.bis 6.Jh. in Gebrauch war. Sie ist 21 m lang und 4,25 m breit, ihre gepflasterte Fahrbahn liegt auf dem heutigen Straßenniveau.

    In den 1980er-Jahren legten Archäologen eine zweibogige römische Brücke frei, die vom 4.bis 6.Jh. in Gebrauch war. Sie ist 21 m lang und 4,25 m breit, ihre gepflasterte Fahrbahn liegt auf dem heutigen Straßenniveau.


  • Diakoptó

    Geographical

    Das Dorf vor schöner Bergkulisse 55 km östlich am Korinthischen Golf hat nur eine Attraktion: seinen Bahnhof.

    • Diakoptó

    Das Dorf vor schöner Bergkulisse 55 km östlich am Korinthischen Golf hat nur eine Attraktion: seinen Bahnhof.

    • Diakoptó

  • Rio

    Geographical
    • © Ververidis Vasilis, Shutterstock

    Río liegt 10 km nördlich von Patras an der engsten Stelle zwischen dem Peloponnes und dem Festland. Seit 2004 überspannt hier eine bildschöne, 2883 m lange Hängebrücke den Golf. Außerdem pendeln hier Autofähren über die Meerenge. Am Fährhafen steht eine kleine venezianisch-türkische Festung.

    • 265 04 Rio
    • © Ververidis Vasilis, Shutterstock

    Río liegt 10 km nördlich von Patras an der engsten Stelle zwischen dem Peloponnes und dem Festland. Seit 2004 überspannt hier eine bildschöne, 2883 m lange Hängebrücke den Golf. Außerdem pendeln hier Autofähren über die Meerenge. Am Fährhafen steht eine kleine venezianisch-türkische Festung.

    • 265 04 Rio

  • Korinth

    Geographical
    • © Aerial-motion, Shutterstock

    Die Stadt Korinth (Kórinthos, 30 000 Ew.) ist ein schön direkt am Meer gelegenes Allerweltsstädtchen. Zwei Erdbeben 1858 und 1928 haben nahezu die gesamte historische Bausubstanz vernichtet. Ihre unmittelbare Umgebung aber ist äußerst spannend. Und wenn du gerade deinen Mietwagen am Athener Flughafen übernommen hast, ist der dörfliche Vorort Archéa Kórinthos der ideale Ort für deine erste Nacht in Griechenland.

    • 201 00 Korinth
    • © Aerial-motion, Shutterstock

    Die Stadt Korinth (Kórinthos, 30 000 Ew.) ist ein schön direkt am Meer gelegenes Allerweltsstädtchen. Zwei Erdbeben 1858 und 1928 haben nahezu die gesamte historische Bausubstanz vernichtet. Ihre unmittelbare Umgebung aber ist äußerst spannend. Und wenn du gerade deinen Mietwagen am Athener Flughafen übernommen hast, ist der dörfliche Vorort Archéa Kórinthos der ideale Ort für deine erste Nacht in Griechenland.

    • 201 00 Korinth

  • Archaeological Museum of Ancient Corinth

    Museen

    Urologen und Gynäkologen gab es in der Antike noch nicht. Wer diesbezügliche Probleme hatte, ging in den Tempel des Heilgotts Äskulap und nahm tönerne männliche Genitalien oder weibliche Brüste mit. Da wusste der Gott gleich, worum es ging. Einige dieser Votivgaben sind im Museum zu sehen – sinnigerweise im Raum gleich neben dem WC. Kunsthistorisch wertvoller sind die Vasenmalereien aus dem 7.Jh. im Korinthischen Stil, deren Fabelwesen enge Handelsbeziehungen zum Orient belegen. Von römischer Sparsamkeit zeugen viele der kopflosen Statuen im Innenhof: Um nicht für jeden neuen Kaiser neue Statuen anfertigen lassen zu müssen, waren die Köpfe austauschbar.

    Urologen und Gynäkologen gab es in der Antike noch nicht. Wer diesbezügliche Probleme hatte, ging in den Tempel des Heilgotts Äskulap und nahm tönerne männliche Genitalien oder weibliche Brüste mit. Da wusste der Gott gleich, worum es ging. Einige dieser Votivgaben sind im Museum zu sehen – sinnigerweise im Raum gleich neben dem WC. Kunsthistorisch wertvoller sind die Vasenmalereien aus dem 7.Jh. im Korinthischen Stil, deren Fabelwesen enge Handelsbeziehungen zum Orient belegen. Von römischer Sparsamkeit zeugen viele der kopflosen Statuen im Innenhof: Um nicht für jeden neuen Kaiser neue Statuen anfertigen lassen zu müssen, waren die Köpfe austauschbar.


  • Patras

    Geographical
    • © Feel good studio, Shutterstock

    Endlich wieder eine Großstadt, Staus und Parkplatzprobleme – oder doch auf der Umgehungsautobahn drum herum? Wer sich für den Stop-over in Griechenlands drittgrößter Stadt (160 400 Ew.) entscheidet, wird vor allem mit vielen Geschäften und einem intensiven Nightlife belohnt. Parken kann man am besten am Ufer zwischen Zentrum und Neuem Fährhafen ganz nahe der erst 1973 erbauten Kirche des Schutzheiligen der Stadt, des Apostels Andreas. Er soll in der Stadt gelehrt und hier auch den Märtyrertod erlitten haben. In der Oberstadt ist das römische Odeon die historische Attraktion. Einen schönen Blick auf Stadt und Hafen hast du von der Burg aus, die an der Stelle einer antiken Akrópolis errichtet wurde. An der Ausfallstraße Richtung Athen präsentiert das bombastische Archäologische Museum vor allem großflächige römische Mosaiken, wie sie sonst in Griechenland nirgends zu finden sind.

    • Patras
    • © Feel good studio, Shutterstock

    Endlich wieder eine Großstadt, Staus und Parkplatzprobleme – oder doch auf der Umgehungsautobahn drum herum? Wer sich für den Stop-over in Griechenlands drittgrößter Stadt (160 400 Ew.) entscheidet, wird vor allem mit vielen Geschäften und einem intensiven Nightlife belohnt. Parken kann man am besten am Ufer zwischen Zentrum und Neuem Fährhafen ganz nahe der erst 1973 erbauten Kirche des Schutzheiligen der Stadt, des Apostels Andreas. Er soll in der Stadt gelehrt und hier auch den Märtyrertod erlitten haben. In der Oberstadt ist das römische Odeon die historische Attraktion. Einen schönen Blick auf Stadt und Hafen hast du von der Burg aus, die an der Stelle einer antiken Akrópolis errichtet wurde. An der Ausfallstraße Richtung Athen präsentiert das bombastische Archäologische Museum vor allem großflächige römische Mosaiken, wie sie sonst in Griechenland nirgends zu finden sind.

    • Patras

  • Stathmós

    Restaurants
    • international

    Fast rund um die Uhr bekommst du in diesem modern gestalteten Lokal Essen von Finger Food, Pasta und Pizza bis hin zu traditionellen Gerichten. Auch das englische Frühstück ist hier ausgezeichnet.

    Fast rund um die Uhr bekommst du in diesem modern gestalteten Lokal Essen von Finger Food, Pasta und Pizza bis hin zu traditionellen Gerichten. Auch das englische Frühstück ist hier ausgezeichnet.


  • Fáros

    Bars

    Hier sitzt du besonders romantisch unterm noch immer aktiven alten Leuchtturm direkt am Wasser und hörst jeden Samstagabend griechische Livemusik gedämpfterer Art.

    Hier sitzt du besonders romantisch unterm noch immer aktiven alten Leuchtturm direkt am Wasser und hörst jeden Samstagabend griechische Livemusik gedämpfterer Art.