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Lecheo Sehenswertes & Restaurants


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Alt Korinth
Touristenattraktionen © Dimitris Panas, Shutterstock
Insider-Tipp Porno oder was?
Im Vorort Alt-Korinth hat man nicht nur die Kirche mitten im Dorf gelassen, sondern auch gleich noch zwei antike Tempel und andere Bauten des Altertums. Die hat auch schon der Apostel Paulus gesehen, als er im Jahr 51 in der antiken Weltstadt war. An die dort von ihm gegründete christliche Gemeinde schrieb er auch die in die Bibel aufgenommenen Korintherbriefe. Heute ist Archéa Kórinthos nur noch ein sehr beschauliches Dorf mit grandioser Aussicht auf hohe Berge, grüne Küstenebenen und den Korinthischen Golf. Wer hier seine Peloponnes-Rundreise startet, wird fast schon zur Entschleunigung gezwungen. Das antike Korinth war bereits im 8.Jh. v. Chr. eines der bedeutendsten Gemeinwesen Griechenlands. Sein großer Vorteil war die Nähe zweier geschützter Landeplätze: am Saronischen und am Korinthischen Golf, also sowohl dem Westen als auch dem Osten der antiken Welt zugewandt. 146 v. Chr. wurde das alte Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht, weil die Korinther sich gegen Rom gestellt hatten. Deswegen sind im Ausgrabungsgelände heute auch kaum Spuren aus der griechischen Antike erhalten. Erst 100 Jahre später gründete Cäsar die Stadt neu. Als der Apostel Paulus sie ihrer großen jüdischen Gemeinde wegen im Jahr 51 oder 52 besuchte, war sie bereits wieder eine blühende Großstadt. Erdbeben in den Jahren 375 und 551 zerstörten auch sie. Archäologen haben seit 1892 das Stadtzentrum mit seinen Tempeln, Markthallen und Brunnen freigelegt. Schon auf dem Weg vom Eingang der Ausgrabungsstätte zum Museum siehst du links einen gewaltigen Felsblock mit eingearbeiteten Brunnenkammern, die Glauke-Quelle. Dahinter erheben sich die sieben noch aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollo-Tempels. Jede ist monolithisch, also aus einem Stück gearbeitet, und beeindruckt durch harmonische Proportionen. Ursprünglich umgaben den um 550 v. Chr. errichteten Tempel 38 solcher Säulen. Unmittelbar am Museum steht der Octavia-Tempel mit drei deutlich andersartigen Säulen. Sie sind aus Säulentrommeln zusammengesetzt und mit einem verspielten korinthischen Kapitell bekrönt. Ihnen fehlt die würdevolle Strenge der Säulen des Apollo-Tempels. Der Bau ist ja auch 600 Jahre jünger und stammt aus römischer Zeit. Besonders interessant im Archäologischen Museum sind die ausgestellten Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7.Jh. v. Chr. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume mit Ornamenten wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Schön sind auch die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2.Jh. n. Chr. Einzigartig sind die vielen tönernen männlichen Genitalien und weiblichen Brüste in einem der fünf Museumssäle. Ähnlich wie heute noch in allen orthodoxen und manchen katholischen Kirchen wurden diese Votivtäfelchen den Göttern geweiht, wenn der Mensch Probleme mit den entsprechenden Körperteilen hatte und die Unsterblichen um Hilfe bat. Nach dem Museumsbesuch betrittst du über eine Treppe die agorá, den Marktplatz der antiken Stadt. Ihn säumten weitere Tempel, Säulenhallen mit Geschäften und öffentliche Gebäude wie Gericht und Stadtarchiv. Im Zentrum des Platzes ist eine auf die agorá vorspringende Terrasse als bema markiert. Von dieser Rednertribüne aus soll der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben. Etwa 30 m südlich der bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschenken ausweisen: In ihnen wurden Getränke kühl gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite der agorá führen Treppen auf die mit Marmor gepflasterte Lechaion-Straße hinunter. Sie verband das Zentrum der Stadt mit dem Hafen am Korinthischen Golf und führt heute zum Ausgang des Grabungsgeländes. Gleich rechts der Treppen sind die eindrucksvollen Überreste der schönsten Brunnenanlage Korinths zu sehen, des Peirene-Brunnens aus dem 2.Jh. Gehst du nach dem Verlassen des Grabungsgeländes zu dessen Eingang zurück, sind rechts der Straße die Reste des römischen Odeons zu sehen, eines überdachten Musiktheaters. Unterhalb davon schließen sich die Ränge des großen Theaters an, das Platz für mehr als 15 000 Zuschauer bot.
- 201 00 Korinthos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2741 031207
© Dimitris Panas, Shutterstock
Insider-Tipp Porno oder was?
Im Vorort Alt-Korinth hat man nicht nur die Kirche mitten im Dorf gelassen, sondern auch gleich noch zwei antike Tempel und andere Bauten des Altertums. Die hat auch schon der Apostel Paulus gesehen, als er im Jahr 51 in der antiken Weltstadt war. An die dort von ihm gegründete christliche Gemeinde schrieb er auch die in die Bibel aufgenommenen Korintherbriefe. Heute ist Archéa Kórinthos nur noch ein sehr beschauliches Dorf mit grandioser Aussicht auf hohe Berge, grüne Küstenebenen und den Korinthischen Golf. Wer hier seine Peloponnes-Rundreise startet, wird fast schon zur Entschleunigung gezwungen. Das antike Korinth war bereits im 8.Jh. v. Chr. eines der bedeutendsten Gemeinwesen Griechenlands. Sein großer Vorteil war die Nähe zweier geschützter Landeplätze: am Saronischen und am Korinthischen Golf, also sowohl dem Westen als auch dem Osten der antiken Welt zugewandt. 146 v. Chr. wurde das alte Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht, weil die Korinther sich gegen Rom gestellt hatten. Deswegen sind im Ausgrabungsgelände heute auch kaum Spuren aus der griechischen Antike erhalten. Erst 100 Jahre später gründete Cäsar die Stadt neu. Als der Apostel Paulus sie ihrer großen jüdischen Gemeinde wegen im Jahr 51 oder 52 besuchte, war sie bereits wieder eine blühende Großstadt. Erdbeben in den Jahren 375 und 551 zerstörten auch sie. Archäologen haben seit 1892 das Stadtzentrum mit seinen Tempeln, Markthallen und Brunnen freigelegt. Schon auf dem Weg vom Eingang der Ausgrabungsstätte zum Museum siehst du links einen gewaltigen Felsblock mit eingearbeiteten Brunnenkammern, die Glauke-Quelle. Dahinter erheben sich die sieben noch aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollo-Tempels. Jede ist monolithisch, also aus einem Stück gearbeitet, und beeindruckt durch harmonische Proportionen. Ursprünglich umgaben den um 550 v. Chr. errichteten Tempel 38 solcher Säulen. Unmittelbar am Museum steht der Octavia-Tempel mit drei deutlich andersartigen Säulen. Sie sind aus Säulentrommeln zusammengesetzt und mit einem verspielten korinthischen Kapitell bekrönt. Ihnen fehlt die würdevolle Strenge der Säulen des Apollo-Tempels. Der Bau ist ja auch 600 Jahre jünger und stammt aus römischer Zeit. Besonders interessant im Archäologischen Museum sind die ausgestellten Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7.Jh. v. Chr. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume mit Ornamenten wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Schön sind auch die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2.Jh. n. Chr. Einzigartig sind die vielen tönernen männlichen Genitalien und weiblichen Brüste in einem der fünf Museumssäle. Ähnlich wie heute noch in allen orthodoxen und manchen katholischen Kirchen wurden diese Votivtäfelchen den Göttern geweiht, wenn der Mensch Probleme mit den entsprechenden Körperteilen hatte und die Unsterblichen um Hilfe bat. Nach dem Museumsbesuch betrittst du über eine Treppe die agorá, den Marktplatz der antiken Stadt. Ihn säumten weitere Tempel, Säulenhallen mit Geschäften und öffentliche Gebäude wie Gericht und Stadtarchiv. Im Zentrum des Platzes ist eine auf die agorá vorspringende Terrasse als bema markiert. Von dieser Rednertribüne aus soll der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben. Etwa 30 m südlich der bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschenken ausweisen: In ihnen wurden Getränke kühl gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite der agorá führen Treppen auf die mit Marmor gepflasterte Lechaion-Straße hinunter. Sie verband das Zentrum der Stadt mit dem Hafen am Korinthischen Golf und führt heute zum Ausgang des Grabungsgeländes. Gleich rechts der Treppen sind die eindrucksvollen Überreste der schönsten Brunnenanlage Korinths zu sehen, des Peirene-Brunnens aus dem 2.Jh. Gehst du nach dem Verlassen des Grabungsgeländes zu dessen Eingang zurück, sind rechts der Straße die Reste des römischen Odeons zu sehen, eines überdachten Musiktheaters. Unterhalb davon schließen sich die Ränge des großen Theaters an, das Platz für mehr als 15 000 Zuschauer bot.
- 201 00 Korinthos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2741 031207
Taverna Gemelos
Restaurants- international
Insider-Tipp Bumm bumm
Mit etwas Glück ergatterst du hier einen der wenigen Tische auf dem Dach mit phantastischem Blick aufs Meer in der Ferne und die antike Stadt gleich neben dir. Ansonsten nimmst du auf der Platía Platz. Und ist das Wetter auch noch so schön, wirf auf jeden Fall einen Blick in den Innenraum: Da hängen Unmengen alter Flinten und Pistolen an den Wänden.
- 200 07 Archea Korinthos
- +30 2741 031325
Insider-Tipp Bumm bumm
Mit etwas Glück ergatterst du hier einen der wenigen Tische auf dem Dach mit phantastischem Blick aufs Meer in der Ferne und die antike Stadt gleich neben dir. Ansonsten nimmst du auf der Platía Platz. Und ist das Wetter auch noch so schön, wirf auf jeden Fall einen Blick in den Innenraum: Da hängen Unmengen alter Flinten und Pistolen an den Wänden.
- 200 07 Archea Korinthos
- +30 2741 031325
Akrokorinth
Touristenattraktionen © Andrey Starostin, Shutterstock
Aus der Küstenebene von Korinth erhebt sich ein mächtiger, 575 m hoher Fels, auf dem die Mauern und Zinnen einer weitläufigen Burganlage zu erkennen sind. Sie stammen aus fränkisch-byzantinischer, venezianischer und türkischer Zeit und sind teilweise auf Quaderreihen aus der Antike errichtet. Der einzige Zugang im Westen der Festung ist durch einen dreifachen Mauerring mit drei Toren besonders stark gesichert. In der Antike standen in Akrokorinth mehrere Tempel, von denen heute jedoch keine nennenswerten Spuren mehr erhalten sind. Auf dem höchsten Punkt des Felsens wurde der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt. Zwei Stunden sollten Sie für einen Rund- gang unbedingt veranschlagen, es lässt sich aber auch gut noch mehr Zeit hier oben verbringen. Der Fernblick ist grandios, im Spätwinter bis in den Frühsommer hinein blühen Abertausende von Wildblumen. Besucher sind rar und die Stille betäubt die Sinne.
- 20007 Korinth
© Andrey Starostin, Shutterstock
Aus der Küstenebene von Korinth erhebt sich ein mächtiger, 575 m hoher Fels, auf dem die Mauern und Zinnen einer weitläufigen Burganlage zu erkennen sind. Sie stammen aus fränkisch-byzantinischer, venezianischer und türkischer Zeit und sind teilweise auf Quaderreihen aus der Antike errichtet. Der einzige Zugang im Westen der Festung ist durch einen dreifachen Mauerring mit drei Toren besonders stark gesichert. In der Antike standen in Akrokorinth mehrere Tempel, von denen heute jedoch keine nennenswerten Spuren mehr erhalten sind. Auf dem höchsten Punkt des Felsens wurde der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt. Zwei Stunden sollten Sie für einen Rund- gang unbedingt veranschlagen, es lässt sich aber auch gut noch mehr Zeit hier oben verbringen. Der Fernblick ist grandios, im Spätwinter bis in den Frühsommer hinein blühen Abertausende von Wildblumen. Besucher sind rar und die Stille betäubt die Sinne.
- 20007 Korinth
Marinos Restaurant
Restaurants- international
Moderne Taverne mit Aussichtsterrasse, gutem Eis, im heimischen Backofen zubereiteten Gerichten und einem stets eiskalten Bier.
- 200 07 Korinth
- http://www.marinos-restaurant.gr/
- +30 2741 031130
Moderne Taverne mit Aussichtsterrasse, gutem Eis, im heimischen Backofen zubereiteten Gerichten und einem stets eiskalten Bier.
- 200 07 Korinth
- http://www.marinos-restaurant.gr/
- +30 2741 031130
The TASOS - TAVERN - KONDYLIS ANASTASIOS - CORINTH
Restaurants- international
Einfache, schattige Taverne alten Stils mit exzellenter Hausmannskost in Alt-Korinth.
- 200 07 Archea Korinthos
- http://www.tassos-rooms.com/
- +30 2741 031225
Einfache, schattige Taverne alten Stils mit exzellenter Hausmannskost in Alt-Korinth.
- 200 07 Archea Korinthos
- http://www.tassos-rooms.com/
- +30 2741 031225
Archaeological Museum of Ancient Corinth
MuseenUrologen und Gynäkologen gab es in der Antike noch nicht. Wer diesbezügliche Probleme hatte, ging in den Tempel des Heilgotts Äskulap und nahm tönerne männliche Genitalien oder weibliche Brüste mit. Da wusste der Gott gleich, worum es ging. Einige dieser Votivgaben sind im Museum zu sehen – sinnigerweise im Raum gleich neben dem WC. Kunsthistorisch wertvoller sind die Vasenmalereien aus dem 7.Jh. im Korinthischen Stil, deren Fabelwesen enge Handelsbeziehungen zum Orient belegen. Von römischer Sparsamkeit zeugen viele der kopflosen Statuen im Innenhof: Um nicht für jeden neuen Kaiser neue Statuen anfertigen lassen zu müssen, waren die Köpfe austauschbar.
- 200 07 Archea Korinthos
- +30 2741 031207
Urologen und Gynäkologen gab es in der Antike noch nicht. Wer diesbezügliche Probleme hatte, ging in den Tempel des Heilgotts Äskulap und nahm tönerne männliche Genitalien oder weibliche Brüste mit. Da wusste der Gott gleich, worum es ging. Einige dieser Votivgaben sind im Museum zu sehen – sinnigerweise im Raum gleich neben dem WC. Kunsthistorisch wertvoller sind die Vasenmalereien aus dem 7.Jh. im Korinthischen Stil, deren Fabelwesen enge Handelsbeziehungen zum Orient belegen. Von römischer Sparsamkeit zeugen viele der kopflosen Statuen im Innenhof: Um nicht für jeden neuen Kaiser neue Statuen anfertigen lassen zu müssen, waren die Köpfe austauschbar.
- 200 07 Archea Korinthos
- +30 2741 031207