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Venetien - Friaul

Check-in

Ein Teller Pasta mit Meeresfrüchten an der Adria oder Schinken und Grappa in einer Berghütte in den Dolomiten. Stadt- und Nachtleben in Verona, Padua, Udine, Triest, entschleunigen im Podelta und mountainbiken in den Voralpen, Oper in der Arena von Verona und romantische Sonnenuntergänge bei einem Glas Prosecco: Das ist Italiens Nordosten – bellissimo!

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die Lieblingskirche der Veroneser. Eine große Kostbarkeit ist das mit 48 Bronzeplatten verzierte Portal.
Murano trägt nicht zu Unrecht den Titel der „gläsernen Insel“: Auf der kleinen Inselgruppe nordöstlich der Altstadt von Venedig wird bereits seit dem 10. Jahrhundert nach Christus Glas…
Die Stadtinsel Guidecca gehört zum Sestiere (Stadtviertel) Dorsoduro und damit zu den ruhigsten Gegenden Venedigs. Grund dafür mag sein, dass die langgezogene Insel nur per Boot erreichbar ist –…
Die kleine Insel San Michele ist der Begräbnisort der Venezianer und liegt zwischen der Hauptinsel von Venedig und der Glasbläserinsel Murano. San Michele verfügt über einen recht geometrischen…
500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.
Der durch die olympischen Winterspiele 1956 bekannt gewordene Ort Cortina d'Ampezzo liegt in traumhafter Landschaft, umgeben von den Gipfeln des Tofane, Nuvolao, Sorapiss und Cristallo. Auf dem "Corso…
Der berühmteste Platz Venedigs ist die Piazza San Marco und war einst Ort für Festlichkeiten und Staatsakte. Der 175 Meter lange und bis zu 82 Meter breite Platz wird gesäumt vom Markusdom, dem…
Die Rialtobrücke in Venedig ist die vielleicht schönste Brücke Italiens. Sie führt über den Canal Grande, die Hauptwasserstraße der Stadt, und geht namentlich auf das Stadtviertel Rialto - einst…
Die Basilica di San Marco ist die Hauptkirche Venedigs und wurde als Ruhestätte für die Gebeine des Stadtpatrons, des Heiligen Markus errichtet. Die Ursprünge der Basilika, damals die Palastkapelle…
Der Dogenpalast in Venedig ist das vielleicht eindrucksvolle Zeugnis der ehemaligen Macht der Seerepublik Venedig. Er ist das ehemalige Regierungsgebäude des Dogen, des Oberhaupts der Republik. Im 14…
Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der…
Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.
Unter der Bezeichnung "Violins in Venice" gibt dieses Kammermusikensemble in der ehemaligen Kirche San Vidal an mehr als 200 Tagen im Jahr äußerst hörenswerte Konzerte.Im Mittelpunkt der Programme…
Tanzende Pferde, die anmutig zu Kapriolen ansetzen? Da stockt Pferdefans der Atem! Die Vorführungen der Lipizzaner, stilecht zu Walzermusik, sind das Highlight einer Gestütbesichtigung. Der gefü…
Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia finden Sie das elegante Caffè degli Specchi.

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Gut essen und viel arbeiten

Und die Menschen? Sie lieben den Wein, treffen sich gern mit Freunden in den Bars und Osterien, um gut zu essen und über Gott und die Welt zu reden und die jeweils aktuelle Regierung zu schimpfen. Doch zugleich sind sie Workaholics und Familienmenschen – der Nordosten ist Heimat unzähliger kleiner Familienbetriebe. Italienische Sprachkenntnisse helfen In Venetien und Friaul nicht immer weiter, denn die Umgangssprache ist der venetische Dialekt und im Friaul das Furlanische, das als eigene Sprache anerkannt ist. Mit Reisenden spricht man natürlich italienisch – aber wenn du in Udine mit dem furlanischen mandi statt mit dem italienischen ciao eine Bar betrittst, fliegen dir die Herzen zu. Ansonsten sind gerade die Friulaner vom Wesen her ein wenig reserviert. Selten sieht man jemanden aufbrausen, das extrovertierte, oft auch schrille mediterrane Temperament wirst du hier weniger finden.

Berge und Meer

Der Nordosten Italiens liegt zwischen zwei Extremen, zwischen Alpen und Adria, zwischen hochalpiner Bergwelt und endlosen Sandstränden. Das beginnt im Veneto mit den über 3000 m hohen Dolomiten aus splittrigen, silbrigen Kalktürmen und -spitzen – und nach zwei Stunden Fahrt erreicht man kilometerlange Sandstrände am Mittelmeer. Friaul- Julisch-Venetien hat seine auf fast 3000 m ansteigenden Karnischen und Julischen Alpen, weniger spektakuläre Bergszenarien, eher versteckt, mal Bergbauernidyll, mal spröde Urwüchsigkeit. In den letzten Jahren wurden sie zunehmend von einem naturverbundenen, familienfreundlichen Tourismus entdeckt. Wiederum nur zwei Autostunden entfernt liegen die Sandstrände von Grado und die Klippenküste zwischen den Schlössern Miramare und Duino. Teils sanft, teils dramatisch fallen die Berge in Stufen zur Ebene hin ab, etwa über die Hochebene von Asiago mit ihren weich gewellten Almwiesen, im Winter ein Loipenparadies, im Sommer das Dorado der Biker. Oder über den Karst bei Triest und Görz mit seinen Hohlräumen, Wunderwelten aus Tropfstein und unterirdischen Flüssen. Oder die sanften Hügel, auf denen berühmte Weine wachsen: Soave bei Verona, Prosecco um Conegliano und Valdobbiadene und nicht zuletzt der Collio im Friaul, den Kenner als Toskana des Nordostens bezeichnen. Schließlich die fruchtbare Ebene der vielen Flüsse: der Po, die Etsch, der Brenta und der Piave im Veneto, Isonzo und Tagliamento im Friaul. Mit ihren Mündungslandschaften und den Lagunen bildet sich eine amphibische Übergangswelt, halb Land, halb Meer – von großem Reiz ist vor allem das Podelta. Viele der schönen alten Städte gehen auf Gründungen der ersten Veneter zurück. Die hatten hier schon lange vor den Römern eine städtische Kultur entwickelt, auch wenn es dann die Römer waren, die das Gebiet als Siedlungs- und vor allem Handelsraum zwischen Mitteleuropa, dem Balkan und dem Süden erschlossen. Roms Erbe repräsentieren u. a. die gewaltige Arena in Verona und die Ruinen Aquileias, für die Verbreitung des Christentums stehen die wunderbaren frühchristlichen Kirchen in Aquileia und in Grado. Und die kunstvollen Hinterlassenschaften der Langobarden in Cividale sind ein Höhepunkt auf der Reise ins Friaul.

Bürger, Burgen und die Serenissima 

Zeugen der freien Bürgerstädte des Mittelalters sind die Palazzi della Ragione („Paläste der Vernunft“), in denen die Bürgerversammlungen der freien mittelalterlichen Kommunen tagten, als schönstes Beispiel der prachtvolle Palazzo della Ragione in Padua. Die vielen Burg- und Festungsanlagen bis hin zu den città murate, den „eingemauerten Städtchen“ wie Montagnana, Villafranca, Marostica, sind Zeichen jener Periode im Mittelalter, in der ein paar Heerführer und Familien durch Brutalität und geschickte Bündnispolitik die Oberhand gewannen. Ab dem 14./15. Jh. war dann Venedig an der Reihe: Überall setzte sich der Charme venezianischer Ästhetik durch, Loggien, dreiteilige Triforienfenster, bemalte Fassaden. Als Nächste kamen die Habsburger und entwickelten Triest zu ihrem kosmopolitischen Adriahafen. Der Reichtum der Städte und Bistümer und der rege Austausch in alle Himmelsrichtungen förderten das Kunstschaffen. Neben Florenz wurde das Veneto zum zweiten großen Kunstzentrum in Italien.

Innovation und Nachhaltigkeit

Selbst für erfahrene Nordostreisende gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Viele Hotels sind modernisiert und aufgefrischt worden, nette neue Gasthäuser sind entstanden und in schön restaurierten Altstadthäusern oder idyllisch auf dem Land werden freundliche und oft auch sehr schicke B-&- B-Unterkünfte angeboten. Auch öffnet sich diese eher konservative Ecke zunehmend umweltfreundlichen Konzepten, mit biologischer Wein- und Olivenölproduktion, mit Bauernmärkten, Naturreservaten, Fahrradrouten und Ausflugsangeboten auf den zahlreichen Flüssen.

Gut zu wissen

Anreise

Die beiden Hauptstrecken für die Anreise führen durch Österreich über den Brenner nach Verona oder durch den Tauerntunnel nach Udine. Die Autobahnen in Italien und Österreich sind mautpflichtig.

Mit der Bahn gehts durch Österreich über Innsbruck und den Brenner (aus Wien über Graz und Tarvis) oder über die Schweiz (Basel bzw. Zürich–Gotthardtunnel– Mailand, dort umsteigen nach Verona/Padua/Venedig). obb-italia.com

Eine preisgünstige Alternative zur Bahn sind Fernbusse. Für ca. 50–70 Euro fährt man von zahlreichen deutschen Städten nach Verona, Padua, Venedig, Triest oder Udine. Der bekannteste Anbieter ist Flixbus (flixbus.de).

Vier Flughäfen werden aus dem Ausland angeflogen: Venedig, Treviso, Verona und Triest. Alle sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Shuttlebussen an die jeweiligen Städte angebunden.

Auskunft

Die sehr informativen offiziellen Websites der Regionen Venetien und Friaul- Julisch-Venetien sind veneto.eu bzw. turismofvg.it. Die italienische Zentrale für Toursmus informiert auf ihrer Website enit.de.

Auto

Die Höchstgeschwindigkeit innerorts beträgt 50 km/h, ansonsten 90 km/h, auf Autobahnen 130 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften ist auch tagsüber Abblendlicht vorgeschrieben. Außerdem ist das Mitführen einer Warnweste für alle Wageninsassen Pflicht, die beim Verlassen des Fahrzeugs auf freier Strecke bei Unfall oder Panne angelegt werden muss.

Mit der Kreditkarte passiert man schnell und unkompliziert die Zahlautomaten an den Mautstellen. Die meisten Tankstellen außer an der Autobahn schließen über Mittag und sonntags, aber viele haben Tankautomaten. Die Innenstadtkerne sind für Autos ohne Genehmigung gesperrt (ZTL = Zona a Traffico Limitato) – das gilt auch für Touristen. Eine Genehmigung bekommt man vom Hotel, wenn man im Zentrum gebucht hat. Parkscheine für die Innenstädte zieht man in Automaten oder kauft Parktickets in tabacchi-Läden oder Kiosken.

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Konsulat

Palazzo Condulmer, Santa Croce 251 | Venedig | Tel. 04 15 23 76 75

Österreichisches Konsulat

Via Sottoriva 42e | Verona | Tel. 04 58 01 02 92

Schweizer Konsulat

Campo Sant’Agnese, Dorsoduro 810 | Venedig | Tel. 04 15 22 59 96

Geld & Kreditkarten

Geldautomaten sind überall vorhanden. Fast alle Hotels, Restaurants, Tankstellen und Läden akzeptieren die gängigen Kreditkarten.

Gesundheit

Bei Bedarf wendet man sich an die Notaufnahme (pronto soccorso) der Krankenhäuser oder fragt in der Apotheke (farmacia) nach dem nächsten notärztlichen Dienst (guardia medica). Wer seine Europäische Versicherungskarte (EHIC) vorlegt, wird in der Regel kostenlos behandelt. Anderenfalls reicht man Auslagen für Arzt und Apotheke der heimischen Kasse zur Erstattung ein.

Internetzugang & WLAN

Die meisten Hotels bieten WLAN (ital.: wifi), ebenso viele Cafés und auch auf zahlreichen öffentlichen Plätzen gibt es ein Netz.

Mietwagen

An allen Flughäfen und den größeren Bahnhöfen gibt es Vermietungen. Es ist fast immer deutlich preiswerter, den Wagen vorab übers Internet zu buchen.

Notruf

Allgemeiner Notruf Tel. 1 12

Pannenhilfe des ACI (Automobile Club d’Italia) Tel. 80 31 16, von ausländischen Handys Tel. 8 00 11 68 00

Öffentliche Verkehrsmittel

Eisenbahnen (trenitalia.com) und Busse sind in der Regel preiswert, mit Ausnahme der reservierungspflichtigen Hochgeschwindigkeitszüge Eurostar sowie Freccia Rossa bzw. Freccia Bianca. Die Fahrkarte muss vor Reiseantritt in einem der Automaten auf den Bahnhöfen entwertet werden!

Kleinstädte und Dörfer sind flächendeckend mit Überlandbussen zu erreichen. Das Ticket kann man an Bord lösen. Die Tickets für lokale Busse und Straßenbahnen kauft man dagegen vor dem Einsteigen an Automaten an der Haltestelle, an Zeitungskiosken oder in tabacchi-Läden.

In der Lagune von Venedig verkehren regelmäßig Fährboote, ebenso im Golf von Triest zwischen Triest und Muggia, im Sommer kommen zusätzlich Sistiana und Grado auf den Fahrplan.

Öffnungszeiten

Einzelhandelsgeschäfte sind werktags meist von 9 bis 13 und von 15.30 bis 19.30 geöffnet, Supermärkte und Warenhäuser durchgehend von 9 oder 10 bis 20 oder 21 Uhr, viele auch am Sonntag. An einem Nachmittag in der Woche sind alle Geschäfte geschlossen.

Post

Briefmarken bekommt man auch in Tabakläden – aber frag explizit nach denen der Posta Italiana (poste.it)! Es gibt auch private Anbieter, die spezielle Briefkästen haben, allerdings überhaupt nicht flächendeckend. Das Porto für Briefe und Postkarten in EULänder und die Schweiz betrug bei Redaktionsschluss 1,15 Euro.

Telefon & Handy

Die Vorwahl nach Italien ist 0039, dann die komplette Nummer einschließlich der Null. Vorwahlen von Italien: nach Deutschland 0049, in die Schweiz 0041, nach Österreich 0043; die Null der Ortsvorwahl wird dabei weggelassen. Italiens Mobilfunknetz ist bis auf einige Dolomitentäler flächendeckend. Mit einer italienischen Prepaidkarte entfallen die Gebühren für eingehende Anrufe. Unter teltarif.de/i/reise-itm.html findest du Infos zum Handytelefonieren in Italien.

Trinkgeld

Trinkgeld ist in Italien nicht ganz so üblich wie in Deutschland, doch legt man gern ein paar Münzen auf den Tisch, wenn man zufrieden und die Bedienung nett war.

Unterkunft

In manchen Städten und Ferienorten wird für die Übernachtung eine Bettensteuer oder Kurtaxe erhoben – je nach Hotelkategorie 1 bis 5 Euro pro Nacht pro Person. Hotels an der Küste sind oft nur von April bis Oktober geöffnet und im Hochsommer muss man meist Halbpension buchen.

Sehr verbreitet ist agriturismo (agriturist.com, agriturismofriulivg.it): Ferienzimmer und -wohnungen auf Landund Weinhöfen, von einfach-rustikal bis zum edel-schicken Countrystil. Auch Bed & Breakfast gibt es praktisch überall: bbitalia.it, bed-and-breakfast.it. An der Adria, am Gardasee und in den Bergen finden sich viele Campingplätze: camps-in.com, camping.it. Auch das Angebot an Ferienwohnungen ist groß. Jugendherbergen findet man unter aighostels.it oder hostels.com. Im Kommen sind alberghi diffusi, durch eine gemeinsame Rezeption miteinander verbundene Unterkünfte in Bergdörfern. Mehrere solcher Unterkünfte in den Karnischen Alpen werden auf albergodif fuso.it angeboten. Die Lagunen und Mündungsgebiete der Flüsse eignen sich wunderbar für Hausbootreisen: leboat.de, rendez-vous-fantasia.com.

Zoll

Innerhalb der EU darfst du Waren für den persönlichen Verbrauch frei einund ausführen. Richtwerte sind u. a. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen. Für Schweizer gelten wesentlich geringere Freimengen.

Eintrittspreise

Größere Museen und wichtige Sehenswürdigkeiten kosten meist zwischen 8 und 15 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen normalerweise die Hälfte. Auch Senioren erhalten meist Rabatt. Oft sind auch Kirchenbesichtigungen mit einem Obolus von 3–5 Euro verbunden. Villen in Privatbesitz kosten meist zwischen 10 und 20 Euro Eintritt. In allen staatlichen Museen zahlen EU-Bürger unter 18 Jahren gar keinen Eintritt und bis 25 Jahre nur die Hälfte. Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt in diesen Museen generell frei. In den Städten lohnen sich häufig Sammelkarten für mehrere Museen, die man online oder im Tourismusbüro kaufen kann.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Capodanno (Neujahr)

6. Januar

Epifania (Hl. Drei Könige)

März/April

Ostermontag (Pasquetta)

25. April

Befreiung vom Faschismus (Liberazione)

1. Mai

Festa del Lavoro (Tag der Arbeit)

2. Juni

Tag der Republik (Giorno della Repubblica)

15. August

Ferragosto (Mariä Himmelfahrt)

1. November

Ognissanti (Allerheiligen)

8. Dezember

Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis)

25. Dezember

Natale (Weihnachten)

26. Dezember

Santo Stefano (Zweiter Weihnachtstag)

Veranstaltungen

Januar

Festa dei Pignarui (Tarcento): Dreikönigsfeuer mit festlichem Umzug

Februar/März

Karneval (Venedig), carnevale.venezia.it

Ostern

Festa del Fuoco (Forni Avoltri): In den Karnischen Alpen rollen Jugendliche riesige brennende Scheiben ins Tal.

April

Far East Film Festival (Udine). fareastfilm.com

Mai

Bioest (Triest): Die friulanischen Biohersteller von Wein, Öl, Käse treffen sich zum großen Biomarkt. bioest.org

Juni/Juli

Folkest (ganz Friaul): Musik vom Balkan und aus heimischen Gefilden. folkest.com

Juli

Stazione di Topolò (Topolò): Das Bergnest an der slowenischen Grenze wird zur Bühne für Musik, Film, Literatur, Perfomances unter freiem Himel. stazioneditopolo.it

Mittelfest (Cividale del Friuli): Theater, Musik und Tanz mittel- und osteuropäischer Künstler. mittelfest.org

August

Palio (Feltre): historisches Reiterspiel

August/September

Incontri Asolani (Asolo): Kammermusikfestival. asolomusica.com

Mostra del Cinema (Venedig)

Dolomiti Contemporanee (Belluno und Umgebung): junge Kunst. dolomiticontemporanee.net

Partita a Scacchi (Marostica): Schachpartie mit lebenden Figuren

Oktober

Barcolana (Triest): größte Segelregatta des Mittelmeers. barcolana.it

Bloss nicht!

Allzu sorglos sein

Zwar gibt es im Nordosten Italiens keinen Großstadtdschungel und keine besondere Armut, wohl aber kennt der Raum Verona Probleme mit Drogen, was immer auch Klau und Autoknackerei nach sich ziehen kann. Besondere Vorsicht ist an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Gedränge geboten. Und das geparkte Auto sollte leer sein.

Im Restaurant anecken

Betritt man ein Restaurant, setzt man sich nicht einfach an einen Tisch, sondern wartet auf den Kellner. Die Rechnung wird für den gesamten Tisch ausgestellt – dass jeder einzeln für sich bezahlt, ist in Italien undenkbar.

Ohne Preisabsprache

Bei manchen Dingen ist es besser, vorher nach dem Preis zu fragen – z. B. bevor du dich ins Taxi setzt oder wenn du im Restaurant Fisch bestellst, der pro 100 g (etto), also nach Gewicht, berechnet wird.

Markenfälschungen kaufen

Eine „Gucci“-Tasche für 20 Euro? Klingt verlockend, doch bei solchen Dumpingpreisen weiß jeder, dass dieses Markenprodukt gefälscht ist. Dieses Wissen setzt auch die italienische Polizei voraus und knöpft ausnahms- und gnadenlos jedem, der damit erwischt wird, hohe Bußgelder ab.

Das Strandleben in die Stadt verlegen

In Einkaufsstraßen und Geschäften solltest du nicht im Bikinioberteil bzw. mit nacktem Oberkörper herumspazieren. Das gilt als respektlos und ist in einigen Orten sogar ausdrücklich verboten.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Scherbengericht: Commissario Laurenti vergeht der Appetit

Die hintergründigen Krimis von Veit Heinichen um Kommissar Proteo Laurenti spielen in Triest und Umgebung. Interessante Charaktere, brisante Themen und ganz viel Lokalkolorit werden miteinander verwoben.

Mein Leben im Veneto

Der englische Schriftsteller Tim Parks lebt seit Jahrzehnten nahe Verona – und lässt seine Leser mal schmunzelnd, mal verzweifelt am chaotischen italienischen Leben teilhaben.

Filme

Pilgerfahrt nach Padua

In Jan Ruzickas witzigem TV-Roadmovie von 2011 pilgern Singles zum hl. Antonius, damit er ihnen in Liebesdingen hilft. Macht er auch, allerdings auf seine Art.

Ripley's Game

Dieser Thriller (2002) von Liliana Cavani mit John Malkovich nach einem Roman von Patricia Highsmith wurde hauptsächlich in Venetien gedreht. Eindrucksvoll sind die Bilder der Villa Emo in Fanzolo di Vedelago und die von Asolo, der „Stadt der 100 Horizonte“.

3-7 °C
2 h/Tag
11 °C

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 01:23 Uhr

Anreise

9h 22min
12h 41min
1h 15min
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