Venetien - Friaul Must Sees

San Zeno Maggiore
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Verona
San Zeno Maggiore
Isola di Murano
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Venezia
Giudecca
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Venezia
Cimitero di San Michele
Touristenattraktionen
Venezia
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Piazza San Marco
Touristenattraktionen
Venezia
Ponte di Rialto
Touristenattraktionen
Venezia
Ponte di Rialto
Basilica di San Marco
Architektonische Highlights
Venezia
Basilica di San Marco
Palazzo Ducale
Architektonische Highlights
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Do Mori
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Venezia
Santa Maria Gloriosa dei Frari
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Venezia
Santa Maria Gloriosa dei Frari
Canal Grande
Touristenattraktionen
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Canal Grande
Piazza Giacomo Matteotti
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Bardolino
Piazza Giacomo Matteotti
Orto Botanico di Monte Baldo
Botanische Gärten & Parks
Ferrara di Monte Baldo
Punta San Vigilio
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Garda
Arena di Verona
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Verona
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Museo Castello Scaligero
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Malcesine
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Cortina d'Ampezzo
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Chioggia
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Chioggia

    Architektonische Highlights

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    Museen

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  • San Zeno Maggiore

    Architektonische Highlights
    • San Zeno Maggiore© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal

    Die Lieblingskirche der Veroneser. Eine große Kostbarkeit ist das mit 48 Bronzeplatten verzierte Portal.

    • San Zeno Maggiore© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal

    Die Lieblingskirche der Veroneser. Eine große Kostbarkeit ist das mit 48 Bronzeplatten verzierte Portal.


  • Isola di Murano

    Geographical
    • © eZeePics Studio, Thinkstock

    Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert: die romanische Kathedrale Santi Maria e Donato.

    • Venezia
    • © eZeePics Studio, Thinkstock

    Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert: die romanische Kathedrale Santi Maria e Donato.

    • Venezia

  • Giudecca

    Geographical
    • © kavalenkava, Shutterstock

    Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich der Name). Später bauten reiche Venezianer hier ihre Sommervillen, im 19.Jh. schließlich ließen sich Gewerbe und Industrie nieder. Heute besucht man den verwaltungstechnisch zu Dorsoduro zählenden Stadtteil v.a. der beiden Palladio-Kirchen Redentore und Zitelle wegen.

    • Venezia
    • © kavalenkava, Shutterstock

    Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich der Name). Später bauten reiche Venezianer hier ihre Sommervillen, im 19.Jh. schließlich ließen sich Gewerbe und Industrie nieder. Heute besucht man den verwaltungstechnisch zu Dorsoduro zählenden Stadtteil v.a. der beiden Palladio-Kirchen Redentore und Zitelle wegen.

    • Venezia

  • Cimitero di San Michele

    Touristenattraktionen
    • Cimitero di San Michele© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.

    • Cimitero di San Michele© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.


  • Piazza San Marco

    Touristenattraktionen
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.

    • Piazza San Marco, 30170 Venezia
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.

    • Piazza San Marco, 30170 Venezia

  • Ponte di Rialto

    Touristenattraktionen
    • Ponte di Rialto© MAIRDUMONT

    Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.

    • Ponte di Rialto, 30125 Venezia
    • Ponte di Rialto© MAIRDUMONT

    Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.

    • Ponte di Rialto, 30125 Venezia

  • Basilica di San Marco

    Architektonische Highlights
    • Basilica di San Marco© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Warteschlange? Nö!

    Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.

    • Basilica di San Marco© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Warteschlange? Nö!

    Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.


  • Palazzo Ducale

    Architektonische Highlights
    • Palazzo Ducale© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Top secret und du bist dabei

    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.

    • Palazzo Ducale© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Top secret und du bist dabei

    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.


  • Do Mori

    Weinlokale
    • international

    Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzellente Weine. Dazu gibts vielerlei "tramezzini" und andere Snacks.

    Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzellente Weine. Dazu gibts vielerlei "tramezzini" und andere Snacks.


  • Santa Maria Gloriosa dei Frari

    Architektonische Highlights
    • Santa Maria Gloriosa dei Frari© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.

    • Santa Maria Gloriosa dei Frari© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.


  • Canal Grande

    Touristenattraktionen
    • Canal Grande© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.

    • 30100 Venezia
    • Canal Grande© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.

    • 30100 Venezia

  • Piazza Giacomo Matteotti

    Touristenattraktionen
    • Piazza Giacomo Matteotti© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal

    Auf der Piazza Giacomo Matteotti brodelt das Leben. Der Platz ist eher eine verbreiterte Straße, die von der neoklassizistischen Pfarrkirche Santi Nicolò e Severo zum Seeufer führt. Hier gibt es Bars, Cafés, Eisdielen. Einheimische und Urlauber spazieren abends auf und ab. Und auf und ab. Und noch einmal. Fare le vasche nennen das die Italiener, "Bahnen ziehen".

    • Piazza Giacomo Matteotti, 37011 Bardolino
    • Piazza Giacomo Matteotti© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal

    Auf der Piazza Giacomo Matteotti brodelt das Leben. Der Platz ist eher eine verbreiterte Straße, die von der neoklassizistischen Pfarrkirche Santi Nicolò e Severo zum Seeufer führt. Hier gibt es Bars, Cafés, Eisdielen. Einheimische und Urlauber spazieren abends auf und ab. Und auf und ab. Und noch einmal. Fare le vasche nennen das die Italiener, "Bahnen ziehen".

    • Piazza Giacomo Matteotti, 37011 Bardolino

  • Orto Botanico di Monte Baldo

    Botanische Gärten & Parks
    • © Daniel Jedzura, Shutterstock

    An den Hängen des Monte Baldo wachsen über 600 verschiedene Pflanzenarten, darunter etliche botanische Raritäten. Daher bezeichnen ihn viele auch als den "Garten Europas". Der wunderschöne botanische Garten wurde erst 1989 eröffnet. Auf 1200 m Höhe wurde bei Novezzina eine außergewöhnliche Pflanzenwelt zusammengetragen, darunter viele endemische Arten.

    • © Daniel Jedzura, Shutterstock

    An den Hängen des Monte Baldo wachsen über 600 verschiedene Pflanzenarten, darunter etliche botanische Raritäten. Daher bezeichnen ihn viele auch als den "Garten Europas". Der wunderschöne botanische Garten wurde erst 1989 eröffnet. Auf 1200 m Höhe wurde bei Novezzina eine außergewöhnliche Pflanzenwelt zusammengetragen, darunter viele endemische Arten.


  • Punta San Vigilio

    Landschaftliche Highlights
    • © gorillaimages, Shutterstock

    Die Halbinsel liegt westlich von Garda. Ein großer Olivenhain säumt die reizende Bucht Baia delle Sirene, weiter nördlich gibt es einen freien Strand mit ziemlich vielen Felsen. 1540 errichtete der berühmte Festungsbaumeister Michele Sanmicheli auf der Landzunge die Villa Guarienti-Brenzone.

    • Via San Vigilio, 37016 Garda
    • © gorillaimages, Shutterstock

    Die Halbinsel liegt westlich von Garda. Ein großer Olivenhain säumt die reizende Bucht Baia delle Sirene, weiter nördlich gibt es einen freien Strand mit ziemlich vielen Felsen. 1540 errichtete der berühmte Festungsbaumeister Michele Sanmicheli auf der Landzunge die Villa Guarienti-Brenzone.

    • Via San Vigilio, 37016 Garda

  • Arena di Verona

    Architektonische Highlights
    • Arena di Verona© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal

    Aus der Römerzeit stammt der berühmteste Bau Veronas, die Arena di Verona, die ein guter Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang ist. Das römische Amphitheater aus dem 1.Jh. wurde durch Erdbeben im 12.Jh. stark beschädigt - von der Außenmauer stehen nur noch vier Arkaden. Die Arena kann tagsüber besichtigt werden, in vollem Glanz erstrahlt sie aber erst bei den berühmten Operninszenierungen. Premiere dafür war eine Aufführung der "Aida" zu Verdis 100.Geburtstag im August 1913.

    • Arena di Verona© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal

    Aus der Römerzeit stammt der berühmteste Bau Veronas, die Arena di Verona, die ein guter Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang ist. Das römische Amphitheater aus dem 1.Jh. wurde durch Erdbeben im 12.Jh. stark beschädigt - von der Außenmauer stehen nur noch vier Arkaden. Die Arena kann tagsüber besichtigt werden, in vollem Glanz erstrahlt sie aber erst bei den berühmten Operninszenierungen. Premiere dafür war eine Aufführung der "Aida" zu Verdis 100.Geburtstag im August 1913.


  • Museo Castello Scaligero

    Museen
    • Museo Castello Scaligero© MAIRDUMONT

    Das Museum in der Burg wurde aufwendig modern gestaltet. Der Teil im Palazzo Inferiore von 1620 im untersten Hof informiert über Flora, Fauna und Geologie des Monte Baldo und erklärt, wie die Venezianer im 15.Jh. Galeeren über den Landweg in den Gardasee brachten. Der Goethe-Raum zeigt Kopien der Gardasee-Zeichnungen des Geheimrats. Johann Wolfgang von Goethe hatte in der Burg zu seinen Malutensilien gegriffen, was ihm beinahe eine Verhaftung eingebracht hätte: Er wurde für einen habsburgischen Spion gehalten, der sich für die Burg nicht aus ästhetischen, sondern aus militärischen Zwecken interessierte. Erst als er beteuerte, aus Frankfurt zu sein, entspannte sich die Situation.

    • Museo Castello Scaligero© MAIRDUMONT

    Das Museum in der Burg wurde aufwendig modern gestaltet. Der Teil im Palazzo Inferiore von 1620 im untersten Hof informiert über Flora, Fauna und Geologie des Monte Baldo und erklärt, wie die Venezianer im 15.Jh. Galeeren über den Landweg in den Gardasee brachten. Der Goethe-Raum zeigt Kopien der Gardasee-Zeichnungen des Geheimrats. Johann Wolfgang von Goethe hatte in der Burg zu seinen Malutensilien gegriffen, was ihm beinahe eine Verhaftung eingebracht hätte: Er wurde für einen habsburgischen Spion gehalten, der sich für die Burg nicht aus ästhetischen, sondern aus militärischen Zwecken interessierte. Erst als er beteuerte, aus Frankfurt zu sein, entspannte sich die Situation.


  • Grotta Gigante

    Landschaftliche Highlights
    • © Corrado Pravisano, Shutterstock

    500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.

    • © Corrado Pravisano, Shutterstock

    500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.


  • Cortina d'Ampezzo

    Geographical
    • © DaLiu, Shutterstock
    Insider-Tipp
    So geht Digitalisierung

    Cadore heißt die grandiose Berglandschaft der venetischen Dolomiten mit mächtigen Kalkmassiven wie der vergletscherten Marmolada, den Tofane, dem Antelaostock (3263 m), der Marmarolegruppe. Täler mit Winter- und Sommersportorten durchziehen sie, der berühmteste ist das auf 1200 m Höhe gelegene Cortina (5000 Ew.): Treffpunkt der italienischen Vips aus Geldadel, Kultur, Politik. Die Frauen trugen bei Olympia 2026 hier ihre Skirennen aus, das neue Sliding Centre erfreute die Bobfahrer und Rodler. Auf dem Corso Italia, der sich durchs verkehrsberuhigte Zentrum zieht, geht es vorbei an edlen Boutiquen und Kunstgalerien. Interessant ist die Ciasa de ra Regoles, einst Sitz einer historischen Form der Selbstverwaltung der Bewohner und heute einer sehenswerten modernen Kunstsammlung. Die mondäne Atmosphäre des Orts prägen die alten, großen Hotels. Cortina besitzt ausgezeichnete Pisten, etwa den Skizirkus auf den Tofane oder auf dem Faloria-Hochplateau oder die schwarzen Pisten am Monte Cristallo. Atemraubende Ausblicke bietet der „Himmelspfeil“, die Seilbahn Freccia nel Cielo auf die Tofana di Mezzo. Mit Brett und Schirm sausen Snowkiter über die Pisten. Wer den Trendsport erlernen oder Ausrüstung leihen will, wendet sich an Kite4Freedom. Skibusse fahren in engem Takt den Ort, die Umgebung und alle Talstationen ab und lassen sich per QR-Code minutengenau orten. Zum gepflegten Aperitif mit Wein trifft man sich in der Enoteca Cortina. Ausgezeichnet essen kann man bei Graziano Prest im Ristorante Tivoli: feine Sterneküche in rustikalem Ambiente.

    • © DaLiu, Shutterstock
    Insider-Tipp
    So geht Digitalisierung

    Cadore heißt die grandiose Berglandschaft der venetischen Dolomiten mit mächtigen Kalkmassiven wie der vergletscherten Marmolada, den Tofane, dem Antelaostock (3263 m), der Marmarolegruppe. Täler mit Winter- und Sommersportorten durchziehen sie, der berühmteste ist das auf 1200 m Höhe gelegene Cortina (5000 Ew.): Treffpunkt der italienischen Vips aus Geldadel, Kultur, Politik. Die Frauen trugen bei Olympia 2026 hier ihre Skirennen aus, das neue Sliding Centre erfreute die Bobfahrer und Rodler. Auf dem Corso Italia, der sich durchs verkehrsberuhigte Zentrum zieht, geht es vorbei an edlen Boutiquen und Kunstgalerien. Interessant ist die Ciasa de ra Regoles, einst Sitz einer historischen Form der Selbstverwaltung der Bewohner und heute einer sehenswerten modernen Kunstsammlung. Die mondäne Atmosphäre des Orts prägen die alten, großen Hotels. Cortina besitzt ausgezeichnete Pisten, etwa den Skizirkus auf den Tofane oder auf dem Faloria-Hochplateau oder die schwarzen Pisten am Monte Cristallo. Atemraubende Ausblicke bietet der „Himmelspfeil“, die Seilbahn Freccia nel Cielo auf die Tofana di Mezzo. Mit Brett und Schirm sausen Snowkiter über die Pisten. Wer den Trendsport erlernen oder Ausrüstung leihen will, wendet sich an Kite4Freedom. Skibusse fahren in engem Takt den Ort, die Umgebung und alle Talstationen ab und lassen sich per QR-Code minutengenau orten. Zum gepflegten Aperitif mit Wein trifft man sich in der Enoteca Cortina. Ausgezeichnet essen kann man bei Graziano Prest im Ristorante Tivoli: feine Sterneküche in rustikalem Ambiente.


  • Cappella degli Scrovegni

    Museen
    • © Tomasz Guzowski, Shutterstock

    Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.

    • © Tomasz Guzowski, Shutterstock

    Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.


  • Gestüt Lipica

    Reiten
    • Kobilarna Lipica© MAIRDUMONT

    Tanzende Pferde, die anmutig zu Kapriolen ansetzen? Da stockt Pferdefans der Atem! Die Vorführungen der Lipizzaner, stilecht zu Walzermusik, sind das Highlight einer Gestütbesichtigung. Der geführte Rundgang führt zu den Koppeln, zur Hufschmiede, zu den Stallungen der Stuten und zum Hengststall. 200 Lipizzaner werden hier dressiert. Nicht wundern über die dunklen Pferde: Lipizzaner bekommen erst mit sechs bis zehn Jahren ihr weißes Fell. Die Pferde haben eine lange Tradition: 1580 gründete der österreichische Erzherzog Karl in Lipica ein Gestüt. Er ließ die Arbeitspferde aus dem Karst mit Neapolitanern und Arabern kreuzen. Diese Pferde und keine anderen sollten es sein, die die K.u.k.-Spanische Hofreitschule zu anmutigen Reitpferden ausbildete! Dazu wurden ausgewählte Hengste vom Gestüt Lipica zum Kaiser nach Wien gebracht. Während der beiden Weltkriege mussten die Pferde evakuiert werden, 1947 kehrten nur elf Tiere nach Lipica zurück. Die Zucht wurde wieder aufgenommen. Heute ist man auf sechs Hengstlinien und 16 Stutenstämme stolz. Das wechselvolle Schicksal des Gestüts beleuchtet das Museum Lipikum auf dem Gestütsgelände.

    • Kobilarna Lipica© MAIRDUMONT

    Tanzende Pferde, die anmutig zu Kapriolen ansetzen? Da stockt Pferdefans der Atem! Die Vorführungen der Lipizzaner, stilecht zu Walzermusik, sind das Highlight einer Gestütbesichtigung. Der geführte Rundgang führt zu den Koppeln, zur Hufschmiede, zu den Stallungen der Stuten und zum Hengststall. 200 Lipizzaner werden hier dressiert. Nicht wundern über die dunklen Pferde: Lipizzaner bekommen erst mit sechs bis zehn Jahren ihr weißes Fell. Die Pferde haben eine lange Tradition: 1580 gründete der österreichische Erzherzog Karl in Lipica ein Gestüt. Er ließ die Arbeitspferde aus dem Karst mit Neapolitanern und Arabern kreuzen. Diese Pferde und keine anderen sollten es sein, die die K.u.k.-Spanische Hofreitschule zu anmutigen Reitpferden ausbildete! Dazu wurden ausgewählte Hengste vom Gestüt Lipica zum Kaiser nach Wien gebracht. Während der beiden Weltkriege mussten die Pferde evakuiert werden, 1947 kehrten nur elf Tiere nach Lipica zurück. Die Zucht wurde wieder aufgenommen. Heute ist man auf sechs Hengstlinien und 16 Stutenstämme stolz. Das wechselvolle Schicksal des Gestüts beleuchtet das Museum Lipikum auf dem Gestütsgelände.


  • Caffè degli Specchi

    Cafés

    Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia findest du das elegante Caffè degli Specchi.

    Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia findest du das elegante Caffè degli Specchi.


  • Campanile di San Marco

    Architektonische Highlights
    • © chrisdorney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kopf hoch, hier gibts was zu gucken

    Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.

    • © chrisdorney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kopf hoch, hier gibts was zu gucken

    Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.


  • Treviso

    Geographical
    • © Romenta, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da hast du den Salat

    Von grün umwucherten Flüssen und Kanälen durchzogen, präsentiert sich Treviso (84 000 Ew.) wunderbar beschaulich. Dazu kommen mittelalterliche Palazzi, ein Dom mit einem Altarbild von Tizian und eine beachtliche Gemäldesammlung im Exkonvent Santa Caterina. In der alteingesessenen Trattoria Toni del Spin isst man Stockfisch (baccalà) oder den gegrillten Radicchio Trevisano, die Spezialität der Stadt.

    • 31100 Treviso
    • © Romenta, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da hast du den Salat

    Von grün umwucherten Flüssen und Kanälen durchzogen, präsentiert sich Treviso (84 000 Ew.) wunderbar beschaulich. Dazu kommen mittelalterliche Palazzi, ein Dom mit einem Altarbild von Tizian und eine beachtliche Gemäldesammlung im Exkonvent Santa Caterina. In der alteingesessenen Trattoria Toni del Spin isst man Stockfisch (baccalà) oder den gegrillten Radicchio Trevisano, die Spezialität der Stadt.

    • 31100 Treviso

  • Aquileia

    Geographical
    • © Pablo Debat, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Kacheln ganz groß

    An der baumgesäumten Provinzstraße 352, der alten Römerstraße Augusta Giulia, die durch eine platte, weite Ackerlandschaft auf die Küste und die Lagune von Grado zuführt, liegt Aquileia – oder genauer gesagt: seine Überbleibsel. Denn wo sich vor zwei Jahrtausenden dieser legendäre Adriahafen befunden hatte, das Handelsscharnier zwischen Donauraum und Rom mit mehr als 100 000 Ew. und pulsierendem Leben, verliert sich heute ein kleines Dorf von knapp 3000 Seelen. Ruinen sind übrig geblieben und kostbare Fundstücke, die Aufschluss geben über das damalige Leben und die feinen Handelswaren Aquileias. Nach dem Zerfall des Römischen Imperiums bekam Aquileia eine zweite Chance als Sitz des Patriarchen (so lautete die byzantinische Bezeichnung für den Bischof), dessen Amtsbereich den ganzen Nordosten umfasste. Aus dieser Zeit ist die Basilika mit ihrem herrlichen Mosaikfußboden erhalten. Links und rechts der Via Augusta Giulia verteilen sich die Überreste des alten Aquileia: Ins Auge fallen gleich am Straßenrand das elegante Mausoleum aus dem 1.Jh. v. Chr. und die Säulenzeile des Forums. Dem Schild „sepolcreto“ folgend, entdeckt man inmitten von Gemüsegärten einen römischen Friedhof mit fünf steinernen Familiengräbern. Schon von Weitem sieht man den romanischen Kirchturm (73 m) der Basilica. Noch zur Zeit Konstantins im 4.Jh. war sie in der damals typischen Form einer Hallenbasilika entstanden. Aus jener Zeit stammt auch der schönste, größte und besterhaltene Mosaikfußboden des Abendlands im Zentrum der Kirche mit frühchristlichen Motiven und Symbolen. Zwei sehenswerte Krypten mit Fresken und Ausgrabungen zeigen die Spuren der frühchristlichen Anfänge. Den Kirchturm kann man besteigen. Bei guter Sicht hast du einen tollen Fernblick – und von hier oben kannst du auch gut den Grundriss der römischen Stadt erkennen. In einer Villa des 19.Jhs. ist im frisch restaurierten Museo Archeologico Nazionale eine spektakuläre Sammlung zu bewundern, darunter Waffen, Gold und Schmuck. Außerdem wird das Relikt eines 1972 bei Monfalcone gefundenen römischen Schiffs gezeigt. Das Museo Paleocristiano Nazionale zeigt sehenswerte Fundstücke aus der frühchristlichen Zeit Aquileias.

    • 33051 Aquilea
    • © Pablo Debat, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Kacheln ganz groß

    An der baumgesäumten Provinzstraße 352, der alten Römerstraße Augusta Giulia, die durch eine platte, weite Ackerlandschaft auf die Küste und die Lagune von Grado zuführt, liegt Aquileia – oder genauer gesagt: seine Überbleibsel. Denn wo sich vor zwei Jahrtausenden dieser legendäre Adriahafen befunden hatte, das Handelsscharnier zwischen Donauraum und Rom mit mehr als 100 000 Ew. und pulsierendem Leben, verliert sich heute ein kleines Dorf von knapp 3000 Seelen. Ruinen sind übrig geblieben und kostbare Fundstücke, die Aufschluss geben über das damalige Leben und die feinen Handelswaren Aquileias. Nach dem Zerfall des Römischen Imperiums bekam Aquileia eine zweite Chance als Sitz des Patriarchen (so lautete die byzantinische Bezeichnung für den Bischof), dessen Amtsbereich den ganzen Nordosten umfasste. Aus dieser Zeit ist die Basilika mit ihrem herrlichen Mosaikfußboden erhalten. Links und rechts der Via Augusta Giulia verteilen sich die Überreste des alten Aquileia: Ins Auge fallen gleich am Straßenrand das elegante Mausoleum aus dem 1.Jh. v. Chr. und die Säulenzeile des Forums. Dem Schild „sepolcreto“ folgend, entdeckt man inmitten von Gemüsegärten einen römischen Friedhof mit fünf steinernen Familiengräbern. Schon von Weitem sieht man den romanischen Kirchturm (73 m) der Basilica. Noch zur Zeit Konstantins im 4.Jh. war sie in der damals typischen Form einer Hallenbasilika entstanden. Aus jener Zeit stammt auch der schönste, größte und besterhaltene Mosaikfußboden des Abendlands im Zentrum der Kirche mit frühchristlichen Motiven und Symbolen. Zwei sehenswerte Krypten mit Fresken und Ausgrabungen zeigen die Spuren der frühchristlichen Anfänge. Den Kirchturm kann man besteigen. Bei guter Sicht hast du einen tollen Fernblick – und von hier oben kannst du auch gut den Grundriss der römischen Stadt erkennen. In einer Villa des 19.Jhs. ist im frisch restaurierten Museo Archeologico Nazionale eine spektakuläre Sammlung zu bewundern, darunter Waffen, Gold und Schmuck. Außerdem wird das Relikt eines 1972 bei Monfalcone gefundenen römischen Schiffs gezeigt. Das Museo Paleocristiano Nazionale zeigt sehenswerte Fundstücke aus der frühchristlichen Zeit Aquileias.

    • 33051 Aquilea

  • Venezia

    Geographical
    • © Yasonya, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Addio, Warteschlange!

    Die Stadt (53 000 Ew.) auf dem Wasser, eine der schönsten und eigentümlichsten der Welt, zieht jedes Jahr 19 Mio. Besucher an – weshalb für besucherstarke Tage eine Zutrittsgebühr für Tagesgäste eingeführt wurde. Mit dem Citypass Venezia Unica planst und buchst du den Besuch bequem vom Sofa aus.

    • © Yasonya, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Addio, Warteschlange!

    Die Stadt (53 000 Ew.) auf dem Wasser, eine der schönsten und eigentümlichsten der Welt, zieht jedes Jahr 19 Mio. Besucher an – weshalb für besucherstarke Tage eine Zutrittsgebühr für Tagesgäste eingeführt wurde. Mit dem Citypass Venezia Unica planst und buchst du den Besuch bequem vom Sofa aus.


  • Riviera del Brenta (Brenta-Kanal)

    Touristenattraktionen
    • © Andrea Mangoni, Shutterstock
    • © Andrea Mangoni, Shutterstock

    Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.

    • © Andrea Mangoni, Shutterstock
    • © Andrea Mangoni, Shutterstock

    Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.


  • Villa Rotonda

    Architektonische Highlights
    • © PHOTOMDP, Shutterstock

    Die Villa Rotonda in Vicenza ist die berühmteste Villa des Architekten Paladios und gleichzeitig ein UNESCO-Weltkulturerbe. Der Kuppelbau auf quadratischem Grundriss steht auf einem kleinen Hügel. Auf jeder Seite ist außen eine große Loggia mit ionischen Säulen angebaut, die dem Gebäude ein fast tempelartiges Aussehen verleihen. Das Gelände kann von der Villa Valmarana ai Nani über einen unbefestigten Weg erreicht. Genauso wie die Fassade begeistern im Inneren die wunderschönen und gut erhaltenen Fresken.

    • © PHOTOMDP, Shutterstock

    Die Villa Rotonda in Vicenza ist die berühmteste Villa des Architekten Paladios und gleichzeitig ein UNESCO-Weltkulturerbe. Der Kuppelbau auf quadratischem Grundriss steht auf einem kleinen Hügel. Auf jeder Seite ist außen eine große Loggia mit ionischen Säulen angebaut, die dem Gebäude ein fast tempelartiges Aussehen verleihen. Das Gelände kann von der Villa Valmarana ai Nani über einen unbefestigten Weg erreicht. Genauso wie die Fassade begeistern im Inneren die wunderschönen und gut erhaltenen Fresken.


  • Grado

    Geographical
    • © Roberta Patat, Shutterstock
    • © Roberta Patat, Shutterstock

    Wer neben Sandstrand und der modernen Erschließung durch Hotels, Ferienwohnungen und Badeanstalten auch noch das malerisch Verwinkelte eines alten Städtchens sucht, der ist in Grado (9000 Ew.) genau richtig. Über einen rund 5 km langen Straßendamm gelangt man in das uralte Lagunenstädtchen am Meer. Der Spaziergang durch die Altstadt führt durch Gassen und über kleine Plätze und vorbei an geduckten, alten Fischerhäusern am Hafenkanal entlang. Von hier legen auch die Ausflugsboote in die Lagunen ab. Im Sommer sitzt man lauschig auf den Plätzen und schleckt ein gelato oder lässt sich eines der frischen Fischgerichte schmecken. Grado und das nahe Aquileia waren schon unter den Römern bedeutende Siedlungen, so auch im Mittelalter, als hier im 5.Jh. die ersten Zentren des frühen Christentums entstanden, mit den damals noch byzantinisch orientierten Bischöfen, Patriarchen genannt. Die alten Kirchen zeugen davon. Unter den Habsburgern entwickelte sich Grado zum Adriaseebad.

    • 34073 Grado
    • © Roberta Patat, Shutterstock
    • © Roberta Patat, Shutterstock

    Wer neben Sandstrand und der modernen Erschließung durch Hotels, Ferienwohnungen und Badeanstalten auch noch das malerisch Verwinkelte eines alten Städtchens sucht, der ist in Grado (9000 Ew.) genau richtig. Über einen rund 5 km langen Straßendamm gelangt man in das uralte Lagunenstädtchen am Meer. Der Spaziergang durch die Altstadt führt durch Gassen und über kleine Plätze und vorbei an geduckten, alten Fischerhäusern am Hafenkanal entlang. Von hier legen auch die Ausflugsboote in die Lagunen ab. Im Sommer sitzt man lauschig auf den Plätzen und schleckt ein gelato oder lässt sich eines der frischen Fischgerichte schmecken. Grado und das nahe Aquileia waren schon unter den Römern bedeutende Siedlungen, so auch im Mittelalter, als hier im 5.Jh. die ersten Zentren des frühen Christentums entstanden, mit den damals noch byzantinisch orientierten Bischöfen, Patriarchen genannt. Die alten Kirchen zeugen davon. Unter den Habsburgern entwickelte sich Grado zum Adriaseebad.

    • 34073 Grado

  • Funivia Malcesine-Monte Baldo

    Touristenattraktionen
    • © Irina Fuks, Shutterstock

    Die Monte-Baldo-Seilbahn überwindet von Malcesine über die Mittelstation San Michele bis zur Bergstation 1700 Höhenmeter - damit hat man viel Zeit zum Schauen, was sich gleich doppelt lohnt, da die Bahn im oberen Abschnitt rundum verglaste, sich um die eigene Achse drehende Kabinen hat. Allerdings ist dieser Ausflug sehr beliebt und an manchen Tagen muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Einzige Chance, dem Stau am Berg zu entgehen: früh aufstehen und eine der ersten Gondeln nehmen. Zu bestimmten Uhrzeiten werden auch Mountainbikes transportiert. Einmal oben angekommen, warten Panoramawege in allen Schwierigkeitsgraden auf Wanderer und Biker.

    • © Irina Fuks, Shutterstock

    Die Monte-Baldo-Seilbahn überwindet von Malcesine über die Mittelstation San Michele bis zur Bergstation 1700 Höhenmeter - damit hat man viel Zeit zum Schauen, was sich gleich doppelt lohnt, da die Bahn im oberen Abschnitt rundum verglaste, sich um die eigene Achse drehende Kabinen hat. Allerdings ist dieser Ausflug sehr beliebt und an manchen Tagen muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Einzige Chance, dem Stau am Berg zu entgehen: früh aufstehen und eine der ersten Gondeln nehmen. Zu bestimmten Uhrzeiten werden auch Mountainbikes transportiert. Einmal oben angekommen, warten Panoramawege in allen Schwierigkeitsgraden auf Wanderer und Biker.


  • Chioggia

    Geographical
    • © StevanZZ, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Noch mal Glück gehabt

    Das Inselstädtchen (47 000 Ew.) ist eine zauberhafte Miniaturausgabe Venedigs mit Bummelcharme, hatte früher aber mal eine mächtige Kriegs- und Handelsflotte. Heute ist es groß im Fischfang und in der Muschelzucht. Badeferien macht man in Sottomarina, der meerzugewandten Seite Chioggias mit breitem Sandstrand und Hotels. In der Kathedrale und den Kirchen San Domenico und San Giacomo kann man die sogenannten tolele bewundern, bunte, handbemalte Täfelchen, mit denen Gläubige sich für eine empfangene Gnade bedanken, etwa einen besonders guten Fischfang oder eine Rettung aus Seenot.

    • © StevanZZ, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Noch mal Glück gehabt

    Das Inselstädtchen (47 000 Ew.) ist eine zauberhafte Miniaturausgabe Venedigs mit Bummelcharme, hatte früher aber mal eine mächtige Kriegs- und Handelsflotte. Heute ist es groß im Fischfang und in der Muschelzucht. Badeferien macht man in Sottomarina, der meerzugewandten Seite Chioggias mit breitem Sandstrand und Hotels. In der Kathedrale und den Kirchen San Domenico und San Giacomo kann man die sogenannten tolele bewundern, bunte, handbemalte Täfelchen, mit denen Gläubige sich für eine empfangene Gnade bedanken, etwa einen besonders guten Fischfang oder eine Rettung aus Seenot.