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Slowenien

Check-in

Berge, Seen, das Meer und grüne Landschaften: Slowenien ist landschaftlich und kulturell vielfältig, und das macht das kleine Land zu einem Lieblingsziel. Am gleichen Tag lassen sich Burgen, Tropfsteinhöhlen und mittelalterliche Städte erkunden – ohne lange Fahrzeiten!

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Ein erstaunliches Freskenwunder verbirgt sich hinter hohen Mauern am Rand von Hrastovlje, östlich Izolas. 1490 malte Johannes von Kastav diese schlichte, dreischiffige Kirche aus dem 13. Jh. komplett…
Eine lange, schmale Landzunge, Häuser in warmen Farbtönen, Straßencafés, ein schlanker Campanile, und auf dem kreisrunden Hauptplatz drehen Skater ihre Runden um das Denkmal eines Geigers - Pirans…
Das Höhlensystem in der Nähe des Dorfs Matavun, nordöstlich, zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe: Es ist von außerordentlicher Schönheit und Wildheit und dokumentiert anschaulich das Entstehen sowie…
Ein Must für Bergfans sind die Hochalmen der Velika Planina, der großen Ebene: Die ist für eine der größten Hirtensiedlungen Europas berühmt. Dutzende Hütten mit typischen Holzschindeldächern…
Das Tal von Bohinj ist für seinen hübschen Gletschersee und die unberührte Natur in der Umgebung bekannt.
Tanzende Pferde, die anmutig zu Kapriolen ansetzen? Da stockt Pferdefans der Atem! Die Vorführungen der Lipizzaner, stilecht zu Walzermusik, sind das Highlight einer Gestütbesichtigung. Der gefü…
Gleich mehrere Brücken spannen sich so elegant über das Flüsschen Ljubljanica, dass du sie unbedingt genauer unter die Lupe nehmen musst. Fang mit der Drillingsbrücke Tromostovje am Prešeren-…
Die Höhlenburg beim kleinen Dorf Predjama wurde schon im 12. Jahrhundert mit großem Aufwand in den Fels geschlagen. Die Höhle selbst war bereits in der Altsteinzeit bewohnt. Durch das verwinkelte…
Die perfekte Location für einen Abenteuerurlaub? Das ist das Tal der Soča, das an den Nationalpark Triglav angrenzt: Ein smaragdgrüner Fluss, der sich durch senkrechte Felsschluchten windet. Den…
Bled (6000 Ew.) gehört zu den Highlights in Slowenien: ein See mit romantischer Inselkirche, coolen Badeplätzen und traumhafter Bergkulisse. Hier will man bleiben! Ist Bled nun ein Sommer- oder…
Die Höhlen sind der zweitgrößte, für Touristen erschlossene Tropfsteinhöhlenkomplex der Welt. Im Inneren der Erde befindet sich ein über 20 km langes System aus Tunneln und Gängen. Die…

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Entdecke Slowenien

Nimm dir von allem etwas

Erinnerst du dich an das Merkspiel: „Ich packe meinen Koffer ...“? Wenn du nach Slowenien fährst, muss du nicht viel in deine Reisetasche packen. Eines aber darf nicht fehlen: Badezeug! Du kannst in klare Gletscherseen eintauchen, an der Adriaküste chillen oder in den heißen Thermalquellen in Ostslowenien stundenlang herumdümpeln. Feste Schuhe? Unbedingt. Als Gipfelstürmer kannst du gezackte Bergspitzen wie den Triglav mit seinen „drei Köpfen“ in den Julischen Alpen bezwingen; du kannst durch verschlafene Weinberge im Osten spazieren, Ritter in einer Burg spielen oder Tropfsteinhöhlen im Karst erkunden – gut 10 000 soll es geben, rund zwei Dutzend warten auf Besuch. Und dein Handy für Fotos hast du ja ohnehin dabei. Es gibt nämlich Klassiker, die du sehen musst! Bled mit seiner Kircheninsel im eisblauen Alpensee gehört dazu. Die Höhlen von Postojna, wo du mit der Höhlenbahn einfährst, ebenso. Das Küstenstädtchen Piran? Gönn dir das Italien-Feeling! Und natürlich die Hauptstadt Ljubljana, die längst hipper als Prag ist, wie Szenekenner schwärmen – mit angesagten Kneipen, Shops, Museen. Abwechslung? Auf alle Fälle! Und das Beste: Um die spannendsten Orte in Slowenien zu entdecken, musst du nicht ewig im Auto sitzen. Das ganze Land ist gerade mal halb so groß wie die Schweiz. Überschaubar ist auch die Adriaküste mit ihren knapp 47 km Länge. Das alles ist perfekt für einen entschleunigten Roadtrip. Die richtige Kulisse für das, was dir gut tut, findest du überall: steile Alpenwände zum Hinaufkraxeln, aufgelassene Bahntrassen zum Radeln oder ein gemütliches Abendessen in einer Seilbahngondel. Viele Tourismuskonzepte sind innovativ, was sicherlich dazu beiträgt, dass jedes Jahr 6 Mio. Urlauber Slowenien für sich entdecken.

Ganz schön pfiffig!

Es gibt aber auch ruhige Orte, die sich erst etwas einfallen lassen müssen, um Gäste anzulocken. So ist in Lendava der „slowenische Eiffelturm“ mitten in einem Weinberg gewachsen, und im verschlafenen Hopfendorf Žalec blubbert nun ein öffentlicher Bierbrunnen auf dem Marktplatz. Enge Schluchten werden mit Ziplines überspannt, Skigebiete im Sommer zu Bikeparks umfunktioniert. Und selbst die Thermalbäder haben mit rasanten Rutschen aufgerüstet. Alles nur Fun? Nein! Über die erbitterten Schlachten an der Soča, die die Italiener Isonzo nennen, schwieg man sich lange aus. Nun verbindet ein „Friedensweg“, an alten Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg vorbei, beide Länder. Auch so geht moderner Tourismus. Slowenien ist grün, mehr als die Hälfte der Landesfläche ist Wald. Und die Slowenen lieben die Natur. An den Wochenenden hält sie nichts in der Stadt, sie strömen zum Wandern oder Skifahren in die Berge oder um den Verwandten bei der Weinlese zu helfen. Urwälder rund um Kočevje im Südosten, in denen Bären leben, oder die Julischen Alpen mit dem Nationalpark Triglav sind besondere Orte, die einen naturverbundenen Urlaub ermöglichen. Dass man es ernst meint in Sachen Nachhaltigkeit, zeigt das Label „Slovenia Green“, das nur an ausgewählte Hotels oder Orte vergeben wird. Ljubljana ist das grüne Zugpferd Sloweniens: Die charmante Hauptstadt wurde 2016 von der EU-Kommission zur „Green City“ Europas gekürt – nachdem die Autos aus der Innenstadt verbannt, Bike-Sharing und viele andere „grüne“ Konzepte ausgefeilt wurden.

Balkan reloaded

Und Jugoslawien? Das war einmal. Slowenien streifte die sozialistische Vergangenheit rasch ab, trat der EU bei und führte den Euro ein. Dafür wurde es in den Medien immer wieder als „Musterländle“ gelobt. Also alles gut gemacht? Nun ja. In der Politik wurde das Modell „ewige Liebe“ eher von „Lebensabschnittspartnern“ abgelöst: Viele kleine Parteien finden sich immer wieder zusammen, um sich dann alsbald wieder zu trennen. Apropos Trennen: Zwischen Staat und Kirche – die Slowenen sind mehrheitlich katholisch – wurde ein Strich gezogen. Jeder macht sein Ding. Was von Jugoslawien geblieben ist? Ab und zu zofft man sich mit dem Nachbarn Kroatien, etwa um die Bucht von Piran, deren Grenzverlauf seit 30 Jahren immer wieder Fragen aufwirft. Geblieben ist auch die Liebe zum Balkan-Food: Die besten Ćevapčići gibt‘s natürlich in Slowenien ... Doch nicht nur Jugoslawien hat seine Spuren hinterlassen. Slowenien wird von Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien eingerahmt, die alle irgendwie mitgemischt haben: In Istrien findest du spitze Kirchtürme, die daran erinnern, dass hier Venedig das Sagen hatte. Noch viel früher kreuzten sich hier Römerstraßen: Das siehst du bis heute, nicht nur im Museum. In der Touristinformation Celje kannst du römisches Pflaster im Foyer bewundern. Nostalgische Kurbäder wie Rogaška Slatina erinnern an das Österreichisch-Ungarische Kaiserreich, die leckeren Strudel, Palatschinken und Mehlspeisen ohnehin. Überhaupt ist das slowenische Lebensgefühl irgendwo mittendrin: mitteleuropäisch, aber mit mediterranem Einschlag. Dazu gehört ein südliches Lebensgefühl mit Espressoschlürfen, gutem Essen und Wein, den viele selbst keltern – so lässt es sich aushalten!

Praktische Hinweise

Anreise

Auto

Die schnellste Anfahrtstrecke aus Deutschland führt über Salzburg, die Tauernautobahn (A 10), über Villach und durch den Karawankentunnel (A 11, bzw. A 2 in Slowenien) nach Ljubljana bzw. von Villach über Klagenfurt nach Maribor. Wer direkt an die Adria fahren möchte, kann alternativ ab Villach die landschaftlich reizvolle Strecke über Tarvisio, Udine und Triest nutzen, die auf A 2, A 23 und durchs Friaul und die Tagliamento-Ebene führt. Die Entfernung von München nach Ljubljana beträgt ca. 450 km. Von Wien liegt Ljubljana ca. 380 km entfernt. Kostengünstig und umweltschonend gelangen Sie mit einer Mitfahrgelegenheit nach Slowenien (www.carpooling.com); die Fahrt von München nach Ljubljana kostet um 25 bis 30 Euro.

Bahn

Zwischen Ljubljana und München (6,5 Std., www.bahn.de), Wien (6,5 Std., www.oebb.at) und Zürich (11 Std., www.sbb.ch) bestehen Direktverbindungen. Die Hin- und Rückfahrt von Frankfurt/Main nach Ljubljana kostet ca. 280 Euro (Normalpreis). Autozüge der DB fahren bis ins österreichische Villach kurz vor der slowenischen Grenze (www.dbautozug.de).

Flugzeug

Ljubljana ist mit Frankfurt/M., München, Wien und Zürich direkt verbunden. Ein Hin- und Rückflugticket nach Ljubljana kostet je nach Termin, Aufenthaltsdauer und Sonderkonditionen ab München 250-400 Euro, ab Wien 250-450 Euro und ab Zürich 270-590 CHF. (Adria Airways | Kuzmičeva 7 | 1000 | Ljubljana | Tel. 00386 13691010 | www.adria.si).

Auskunft vor der Reise

Slowenisches Fremdenverkehrsamt

www.slovenia.info

- Maximiliansplatz 12 a | 80333 | München | Tel. 089 29161202

- Opernring 1/R/4/447 | 1010 | Wien | Tel. 01 7154010

- Schweizer wenden sich bitte direkt an die Zentrale in Ljubljana (s. u.).

Auskunft in Slowenien

Die meisten Orte haben ein Tourismusbüro, das überwiegend als TIC (Turstični Informacijski Center) firmiert. Die Zentrale der Touristenbüros befindet sich in Ljubljana.

STIC (Slovenski Turist Info Centar)

Dimiceva 13 | 1000 | Ljubljana | Tel. 00386 15898550 |

Auto

Das Autobahnnetz ist gut ausgebaut. Auf Autobahnen herrscht Vignettenpflicht; die Jahresvignette kostet für PKW/Motorräder 95/47,50 Euro, die Wochenvignette 15/7,50 Euro. Neben den allgemeinen europäischen Verkehrsregeln muss Folgendes beachtet werden: Immer und überall ist tagsüber mit Abblendlicht zu fahren, die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften für PKW und Motorräder 90 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 130 km/h (Gespanne/Wohnmobile über 3,5 t außerorts 80 km/h, unter 3,5 t auf Schnellstraßen und Autobahnen maximal 100 km/h). Beim Rückwärtsfahren muss die Warnblinkanlage eingeschaltet sein, beim Überholen muss bis zum Abschluss des Vorgangs geblinkt werden (Kolonnenspringen ist verboten), Busse mit Kindern dürfen an Haltestellen nicht überholt werden. Für Alkohol am Steuer liegt die Promillegrenze bei 0,5 (für Berufsfahrer sogar bei 0 Promille). Achtung: Die Geldstrafen für Übertretungen sind hoch!

Camping

Slowenien besitzt rund 65 offizielle und staatlich überprüfte Zeltplätze mit mitteleuropäischem Standard. Ein Verzeichnis aller Campingplätze mit weiterführenden Links finden sie auf www.slovenia.info unter dem Menüpunkt "Unterkunft". Im Triglav-Nationalpark darf nicht gezeltet werden.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Prešernova cesta 27 | 1000 Ljubljana | Tel. 01 4790300 | www.laibach.diplo.de

Österreichische Botschaft

Prěsernova cesta 23 | 1000 Ljubljana | Tel. 01 4790700 | www.bmeia.gv.at/laibach

Schweizerische Botschaft

Trg Republike 3/VI | 1000 Ljubljana | Tel. 01 2008640 | www.eda.admin.ch/ljubljana

Einreise

Slowenien ist Mitglied der EU und im Herbst 2007 der Schengen-Zone beigetreten. Für die Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten benötigen EU- und Schweizer Bürger einen gültigen Personalausweis. Auch Kinder unter 16 Jahren brauchen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder Reisepass.Für das Fahrzeug reichen der nationale Führer- und der KFZ-Schein; die grüne Versicherungskarte ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber empfohlen. Eine Vollkaskoversicherung für die Urlaubszeit ist empfehlenswert.

Geld und Kreditkarten

Slowenien besitzt mehrere Bankgesellschaften, und in jedem Ort ist zumindest eine der Filialen meist auch mit einem dem Maestro-System (das weiterentwickelte EC-System) angeschlossenen Geldautomaten vertreten, an dem Sie gegen Gebühr mit Ihrer EC-Karte bzw. Kreditkarte Geld abheben können. Für die Abhebung werden Gebühren wie im Inland erhoben. Mit Kreditkarten können Sie in den meisten Geschäften, Restaurants und an Tankstellen bezahlen. Öffnungszeiten der Banken Mo-Fr 9-12 und 14-17, Sa 9-12 Uhr

Gesundheit

Das Netz an Ambulanzen, Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken ist flächendeckend. Meist trifft man auf Deutsch oder zumindest Englisch sprechendes Personal. Die Europäische Gesundheitskarte wird anerkannt; Leistungen über den in Slowenien geltenden Standard hinaus müssen privat beglichen werden. Vor Wanderungen sollten Sie sich beim Hausarzt über die aktuelle Zeckengefahr in der Region und eine eventuelle Schutzimpfung informieren.

Haustiere

Hunde und Katzen benötigen einen europäischen Haustierpass mit dem Nachweis einer aktuellen Tollwutimpfung. Sie sollten außerdem mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Reisende mit Hunden treffen in Slowenien auf weit weniger Einschränkungen als in anderen südeuropäischen Ländern. Viele Hotels und Privatvermieter akzeptieren Hunde, und auch an den Seen und am Meer sind Badestellen vorhanden, an denen auch der Vierbeiner ins Wasser darf.

Internet

Der slowenische Staat stellt sich und seine Landschaften auf der Website www.slovenia.info dar. Der Triglav-Nationalpark informiert auf www.tnp.si ausführlich und auf Deutsch über sich. Empfehlungen von Restaurants und Gaststätten gibt www.alpe-adria-magazin.at. www.gov.si ist die offizielle Webseite der slowenischen Regierung mit Infos zu Wirtschaft, Kultur und Politik.

Die meisten Beherbergungsbetriebe haben einen E-Mail-Anschluss und häufig auch eine eigene Website.

Internetcafés & wlan

Internet und WLAN sind in Slowenien nahezu flächendeckend vorhanden. In den Hotels gehört WLAN in der Rezeption, oft auch auf den Zimmern zum Standard; gelegentlich muss man für den Zimmerempfang extra bezahlen. Zahlreiche Restaurants bieten ihren Gästen diesen Service ebenfalls und meist kostenlos an. WIFI-Zonen finden Sie meist auf den Hauptplätzen von Städten. Auch Internetcafés stehen in jedem größeren Ort zur Verfügung.

Junge Leute

Mit der Euro<26-Card bekommen Reisende unter 26 Jahren Ermäßigung bei Museumseintritt, Unterkunft, sportlichen Aktivitäten etc. Eine Liste der Vergünstigungen finden Sie auf www.euro26.si.

Klima

Das Klima ist im Hochgebirge alpin mit beißend kalten Wintern, spätem Frühling und wunderschönem Herbst als ideale Wanderzeit. Am Meer herrscht mediterranes Klima vor: Die Sommer sind heiß, der Frühling beginnt früh (März), und ab Juni kann man baden. Im Herbst wühlen Stürme häufig die Adria auf. Der Karst ist vom milden kontinentaleuropäischen Wetter bestimmt, ab März lässt sich problemlos urlauben. Eine Besonderheit des Karsts und der Küste ist der eisigkalte Wind Burja, der vom Gebirge nach Süden weht und im Frühjahr und Herbst alles nicht Niet- und Nagelfeste mit sich reißt.

Medien

Praktisch alle Hotels haben Satellitenanlagen. Deutsche und österreichische Zeitungen und Zeitschriften sind zumindest in größeren Städten am Kiosk und in den Hotels zu finden, während der Saison am Meer fast überall. Am Wochenende (Juli/Aug. tgl.) sendet das 2. Radiopogramm im Anschluss an die Nachrichten Verkehrsinfos und im Juli/ Aug. eine Wettervorhersage auf Deutsch; Nachrichten auf Deutsch kommen täglich im 1. Programm um 22.30 Uhr. Auf Radio Slovenia International können Sie Nachrichten abwechselnd auf Deutsch oder Englisch nach jeder vollen Stunde empfangen.

Mietwagen

Alle internationalen Mietwagenunternehmen unterhalten Dependencen in Ljubljana und am Flughafen Brnik, einige auch in Koper. Zur Anmietung benötigt man eine Kreditkarte oder muss die Kaution bar hinterlegen. Vor der Übernahme sollten Sie das Fahrzeug wie überall auf Funktionsfähigkeit prüfen. Und nicht vergessen: Immer das Abblendlicht einschalten!

Mitwohnzentrale

Preisgünstige Alternativen zur Hotelunterkunft z.B. in Ljubljana finden sich auf www.windu.de. Dort können Interessenten Zimmer in Privatwohnungen oder auch Apartments und ganze Wohnungen anmieten

Notruf

Polizei: Tel. 113 | Unfallrettung: Tel. 112 | Pannendienst AMZS: Tel. 1987 | ADAC-Notruf: Tel. (im für Slowenien zuständigen Nachbarland Kroatien) 00385 13440650 | ÖAMTC: Tel. 00386 15305198

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Bus- und das Bahnnetz sind fein verzweigt, man kann praktisch alle Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, allerding am Wochenende stark eingeschränkt. Den Fahrplan der slowenischen Eisenbahn können Sie unter www.slo-zeleznice.si einsehen. Da verschiedene regionale Busgesellschaften verkehren, bietet die Website der Autobusstation Ljubljana www.ap-ljubljana.si den besten Überblick. Die Fahrpreise liegen etwas unter mitteleuropäischem Niveau.

Öffnungszeiten

Restaurants öffnen um 11 Uhr und schließen in der Regel um 22 Uhr. Geschäfte sind werktags zwischen 8/9 Uhr und 19/20 Uhr geöffnet (Supermärkte in den Städten öffnen auch an Wochenenden). Märkte beleben sich um 6 Uhr morgens, Ende ist zwischen 12 und 15 Uhr.

Post

Briefmarken gibt es bei den mit dem gelben Horn gekennzeichneten Postämtern (pošta) und in Trafika-Läden (Tabakkioske) - eine Karte ins Ausland kostet 35 Cent, ein Brief 40 Cent. Postämter sind Mo-Fr 8-18 und Sa 8-12 Uhr geöffnet.

Preise & Währung

Seit dem 1.1.2007 gehört Slowenien zur Eurozone. Die Preise in Slowenien haben in den letzten Jahren deutlich angezogen, liegen aber im Durchschnitt immer noch etwas niedriger als in deutschsprachigen Urlaubsregionen.

Rauchen

In Slowenien gilt ein strenges Anti-Raucher-Gesetz, das Tabakkonsum in allen geschlossenen öffentlichen Räumen, auch in Restaurants, Gaststätten und Hotels, verbietet. Erlaubt ist das Rauchen nur in eigens dafür ausgewiesenen Raucherzimmern, in denen aber weder Essen noch Getränke serviert werden dürfen. Zigaretten und andere Tabakprodukte werden nur an Personen über 18 Jahren abgegeben.

Strom

220 Volt, ein Steckdosenadapter ist nicht notwendig.

Telefon & Handy

Die Vorwahl für Slowenien ist 00386. Aus Slowenien ins Ausland: 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 in die Schweiz.

Die beiden wichtigsten slowenischen Mobilfunknetze sind Mobitel und Simobil; die Umstellung Ihres Mobiltelefons auf die slowenischen Netze erfolgt bei der Einreise automatisch. Wenn Sie häufig innerhalb Sloweniens telefonieren müssen, empfiehlt sich der Kauf einer SIM-Karte (ab 10 €). Das Informationsportal slovenia.info ist auf internetfähigen Mobiltelefonen unter mobile.slovenia.info abrufbar.

Trinkgeld

Bis zu einer Rechnungshöhe von 20 Euro sind im Restaurant etwa 10 Prozent Trinkgeld üblich, bei höheren Beträgen sollten Sie das Trinkgeld stufenweise auf 5 Prozent reduzieren. Taxifahrer erhalten einen aufgerundeten Betrag, Gepäckträger im Hotel pro Koffer einen Euro und Zimmermädchen 4 Euro für eine Woche.

Unterkunft

In den letzten Jahren wurden in Slowenien große Investitionen im Hotelbereich getätigt. Die tristen Hotelbunker aus sozialistischer Zeit gibt es kaum noch. Renovierungen und Umbauten haben die alten Ungetüme in moderne und elegante Hotels verwandelt, die fast ausschließlich der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie zugerechnet werden. Auch die meisten Thermalbäder im Land sind inzwischen mit hochklassigen Unterkünften preislich wie auch vom Image her deutlich aufgewertet. In den letzten Jahren haben zudem preiswerte und zugleich angenehme Mittelklassehotels für den anspruchsvolleren Gast eröffnet.

Eine günstige und häufig auch viel nettere Alternative zum Hotel sind Privatpensionen bzw. Apartments und Zimmer, die man so gut wie überall mieten kann. Vermittelt werden sie Ihnen durch die lokalen Tourismusbüros. Oft weisen direkt vor Ort auch Schilder (Sobe/Apartma) auf das Angebot hin. Über Ferien auf dem Bauernhof informiert das Slowenische Fremdenverkehrsamt auf seiner Homepage www.slovenia.info. Dort kann man auch Kataloge mit Adressen bestellen. Jugendherbergen waren bis vor einiger Zeit Mangelware; auch hier hat sich inzwischen viel getan. Ljubljanas Jugendherberge Celica wurde kürzlich von "Lonely Planet" auf den ersten Platz der weltweit hippsten Youth Hostels gewählt. Eine Auflistung der meisten slowenischen Jugendherbergen gibt's auf www.youth-hostel.si.

Zoll & Steuer

Es gelten die üblichen Freimengen für die Einreise in EU-Länder: 10 l hochprozentiger Alkohol oder 90 l Wein, 800 Zigaretten pro Person (über 17 J.). Besuchern aus Nicht-EU-Ländern steht bei Verlassen Sloweniens die Rückerstattung der Mehrwertsteuer der erstandenen Waren in Höhe von zzt. 20 Prozent zu (Mindestbetrag 60 Euro, nicht bei Alkohol und Zigaretten).

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage

1./2. Jan.

Neujahr

8. Feb.

Prešeren-Tag

März/April

Ostern mit Ostermontag

27. April

Tag des antifaschistischen Widerstandes

1./2. Mai

Tag der Arbeit

25. Juni

Nationalfeiertag

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt

31. Okt.

Reformationstag

1. Nov.

Allerheiligen

25. Dez.

Weihnachten

26. Dez.

Unabhängigkeitstag

Feste & Veranstaltungen

Januar-März

Mehrere internationale Skiwettbewerbe werden in Slowenien ausgetragen: Anfang Januar der Damen-Weltcup bei Maribor und die Biathlonmeisterschaft auf dem Pokljuka-Plateau bei Bled, im Februar das Skispringen bei Planica, Kranjska Gora. In Škofja Loka erinnert man sich im Januar an den historischen Skilauf und fährt vom Stari Vrh mit nostalgischer Ausrüstung zu Tal.

Februar

In Ptuj und Umgebung werden an Fasching (So-Di) die Wintergeister ausgetrieben. In zottelige Felle gehüllte Gestalten, die kurenti, ziehen durch die Straßen. Eine ähnliche Veranstaltung gibt es bei Bohinj: Dort werden die Austreiber šeme genannt. Die laufarija in Cerkno mit den aus Holz geschnitzten Masken ist besonders furchterregend.

Juni

Maribor steht im Zeichen des Festivals Lent. Theater- und Folkloregruppen aus Slowenien, internationale Popstars, Vertreter der Weltmusikszene und Kleinkünstler unterhalten das Publikum.

Kamnik am Fuß der Steiner Alpen ist sich selbst Kulisse genug: In den alten Gassen promenieren am Mittelalter-Tag Anfang Juni Edelfräulein, während die Ritter auf dem Stadtplatz Turniere abhalten.

Juni-September

In Ljubljana treffen sich Künstler in ungeraden Jahren zur Grafik-Biennale.

Von Mitte Juli bis Ende August dauern die Internationalen Sommerfestspiele von Ljubljana, bei denen einheimische und internationale Künstler bei Theateraufführungen und Konzerten auftreten.

August

In Piran finden im Kreuzgang des Minoritenklosters im Sommer jeden Freitag Musikabende statt.

Am letzten Wochenende im August wird in Izola das Fischerfest (Ribička noč) gefeiert, bei dem Einheimische und Gäste mit gegrilltem Fisch, Wein, Bier und Feuerwerk die Nacht zum Tag machen.

Vor der Kulisse des Höhlenschlosses Predjama (Luegg) bei Postojna treten Ende August beim Erasmus-Turnier Ritter zum Kampf mit Lanze und Schwert an.

In Idrija vereint das Klöppelspitzenfestival Ende August die schönsten Arbeiten aus der Region.

September

Zum Kuhball (Kravji Bal) in Bohinj spielt die Blasmusik, fesche Jungbauern wirbeln ebenso fesche Bäuerinnen über den Tanzboden.

Am letzten Septemberwochenende werden in Koper keine Kalorien gezählt, denn zum Festival Süßes Istrien (Sladka Istra) tischen die Erzeuger traditioneller Kuchen, Säfte, Schnäpse etc. ihre produkte (alles rein biologisch) kostenlos und sehr verführerisch auf.

Oktober

Anfang Oktober nimmt der Bürgermeister die Weinlese an der ältesten Rebe Europas in Maribor vor. Zugleich beginnt die wirkliche Lese in den Weinbergen, abends wird in Buschenschänken und Gasthäusern gefeiert.

Die Veranstaltungsreihe Stadt der Frauen (Mesto žensk) in Ljubljana stellt Mitte Oktober mit Ausstellungen, Theateraufführungen und Workshops zeitgenössische Kunst von Frauen vor.

Bloss nicht

Nur deutsche Ortsnamen verwenden

Den meisten wird es egal sein, ob Sie Maribor oder Marburg sagen - aber es gibt auch Slowenen, die ehemals deutsche und italienische Ortsbezeichnungen als Relikt einer Epoche betrachten, in der ihr Land unter Fremdherrschaft stand und in der das Slowenische unterdrückt wurde. Betrachten Sie es einfach als Gebot der Höflichkeit, es auch einmal mit den slowenischen Ortsnamen zu versuchen!

Ohne Licht fahren

Um die Zahl der Unfälle zu senken, haben slowenische Verkehrspolitiker drastische Maßnahmen ergriffen. Auch tagsüber müssen alle Autofahrer mit Abblendlicht fahren, beim Zurücksetzen ist stets die Warnblinkanlage einzuschalten, und der Blinker bleibt während des gesamten Überholvorganges in Betrieb. Jede Verletzung dieser Verkehrsregeln wird von der Polizei mit hohen Geldbußen bedacht. Auch Touristen sind nicht vor Strafe gefeit und diese Strafen werden seit 2011 auch in der Heimat eingetrieben!

Schlecht gerüstet in die Berge gehen

Sie sollten sich nicht täuschen lassen! Auch wenn mancher Slowene in Sandalen und kurzen Hosen, "zünftig" ausgerüstet mit einem Handtuch gegen den Regen und mit einem Weinschlauch gegen den Durst, seine höchsten Berge erklettert, sollten Sie es ihm nicht nachmachen. Denn die slowenischen Alpen haben es in sich; sie sind schroff, sehr steil und außerordentlich wetterlaunisch. Zu einer Bergtour mit kalkulierbarem Risiko gehört zwingend die entsprechende Ausrüstung, ausreichend Trinkwasser und, wenn es in höhere Lagen geht, auch Helm, Karabiner mit Sicherungsleinen, unter Umständen sogar Steigeisen. Informieren Sie sich unbedingt bei den Alpen- bzw. Touristenvereinen vor Ort über die Wetterprognosen für die geplante Route.

Die slowenische Identität missachten

Die meisten Slowenen beherrschen den Spruch inzwischen in mehreren Sprachen: "Slowenien ist nicht die Slowakei, auch nicht Slawonien. Und Jugoslawien - das war einmal!" Das Land ist seit über zwei Jahrzehnten unabhängig und hat es einfach satt, immer noch mit anderen Teilen des slawischen Europa verwechselt zu werden. Ebenso überdrüssig sind die Slowenen der irrigen Vorstellung, ihre gastfreundliche, friedliche Heimat sei ein Krisengebiet wie beispielsweise der Kosovo.

Selbst gebrannten Schnaps trinken

Nicht jeder Selbstbrenner ist wirklich ein Kenner der Materie, und der Selbstgebrannte schmeckt häufig ziemlich heftig nach Sprit. Sie können als Gast dem heimischen Schnaps nicht immer entkommen; aber konsumieren Sie ihn zurückhaltend - der Kopf wird's Ihnen am nächsten Morgen danken!

Bücher & Filme

tiefer gehen

Gerhard Pilgram u. a. versammeln viele Wander- und Einkehrtipps im Karst und an der Küste

Slowenien

Joachim Hösler stellt die Geschichte der Slowenen von den Anfängen bis zur Gegenwart dar

Zu zweit nirgendwo

Ales Steger und Mitja Cander haben diese lesenswerte Anthologie junger slowenischer Erzähler herausgegeben

Europa erlesen: Alpen-Adria

Das Bändchen mit Prosa, Gedichten, Reisenotizen und Kulinarisches aus Slowenien sowie den angrenzenden Regionen

Gedichte

Die Gedichte des slowenischen Nationaldichters France Prešeren sind in deutscher Übersetzung erschienen

9:06

Thriller um das slowenische Phänomen der vielen Suizide. Der Film des bekanntesten slowenischen Regisseurs Igor Šterk stand 2010 auf der Auswahlliste für den Auslandsoscar

Slovenian Girl

Am Beispiel einer Studentin, die ihr Studium mit Gelegenheitsprostitution finanziert, thematisiert Damjan Kozole die Situation des jungen Slowenien 2009, das sich in seinen Augen verkaufen muss, um zu überleben

Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian

Der Blockbuster entstand 2008 vor der Kulisse der schroffen Berggipfel und Wildwasser des Soča-Tals

6-10 °C
4 h/Tag
15 °C

Fakten

Einwohner 2.066.880
Fläche 20.273 km²
Sprache Slowenisch
Währung Euro
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Parlamentarische Republik
Hauptstadt Ljubljana
Ortszeit 06:12 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

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