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Schwäbische Alb

Check-in

Die Schwäbische Alb gehört zu den landschaftlich schönsten und vielfältigsten Regionen Süddeutschlands. An ihrem Nordrand erhebt sie sich bis auf 1000 m Höhe, im Süden fallen ihre Wälder und Wacholderheiden sanft nach Oberschwaben ab. Berühmte Fossilienfundstätten und Tropfsteinhöhlen haben dem Juragebirge zum Prädikat „Geopark“ verholfen. Wanderern und Radlern war die Alb schon immer ein Begriff, jetzt entdecken auch Montainbiker, Kletterer und Skater ihre Vorzüge. Burgen, Schlösser und das kulturelle Angebot der großen Städte am Fuße der Alb garantieren ebenfalls einen abwechslungsreichen Urlaub.

Ihre Wacholderflächen erinnern an die Lüneburger Heide, ihre schroffen Steilhänge an den Schwarzwald, und dünn besiedelte Hochebenen machen sie zu einem Arkadien für alle, die den Massentourismus wenig schätzen: „Die Alb“, wie die Schwaben sie liebevoll nennen, hat von vielem etwas und ist doch einzigartig.

Wenn Sie Spannung lieben, sollten Sie eine Ballonfahrt wagen, um dieses Mittelgebirge im Herzen von Baden-Württemberg zu überblicken: Der Albanstieg, der über dem Vorland aufragt - für den Dichter Eduard Mörike wie eine „blaue Mauer“ -, offenbart sich als eine Sequenz aus Tafelbergen, erloschenen Vulkanen und lang gestreckten Felsrücken, gespickt mit weißen Felszinnen, gekrönt von Schlössern und Burgen. An diese bis zu 1000 m hohen Berge schließt sich eine weite Hochebene an, die nach Süden hin sanft abfällt. Sollte Sie ein günstiger Wind nach Osten treiben, tauchen drei weltberühmte Kegel auf: die Stauferberge, Wiege deutscher Kaiser. Und noch ein wenig weiter kommen bei Nördlingen und Steinheim zwei gewaltige Meteoritenkrater in Sicht - hier hat der Kosmos vor 15 Mio. Jahren einen Volltreffer gelandet.

Am besten erkundet man das 220 km lange und 60 km breite Mittelgebirge mit dem Rad oder zu Fuß. Seit 100 Jahren denken sich die Wanderführer des Schwäbischen Albvereins immer neue Strecken aus, 14500 km lang ist das Wegenetz bisher. Frauen und Männer in Outdoorkluft treffen hier auf Gleichgesinnte, große Gruppen, Familien, Pärchen und einsame Sinnsucher zerstreuen sich in Wälder und Wacholderheiden, um an grandiosen Aussichtspunkten wieder zusammenzuströmen. Auf der Alb sein heißt, das Alltagstempo zu reduzieren und wieder richtig hinzuschauen: Hier tändelt ein Schwalbenschwanz über Honigklee, ein Bussard zieht langsame Kreise im großen Blau, die Luft flimmert über den Frühlingswiesen, in der Wildnis duften Thymian und wilde Rosen, und über löwengelben Feldern singen die Lerchen.

Wo es hingegen klopft und pocht, sind Fossiliensammler am Werk. Stetiges Hämmergeräusch, immer wieder übertönt von Freudenjauchzern, verrät die beiden beliebtesten Klopfplätze der Alb: In Dotternhausen und Holzmaden gibt es besonders fossilienreiches Schiefergestein. Mit ein wenig Glück fallen Ihnen hier golden schimmernde Ammoniten in den Schoß, versteinerte Muscheln, Korallen, Krokodile oder Schmelzschuppenfische. Wenn Sie die Funde sichten, werden Sie feststellen: Das sind alles Meerestiere. Denn wo immer Sie gehen und stehen auf der Alb, bewegen Sie sich auf ehemaligem Meeresboden. Dieses Gestein entstand vor rund 200 Mio. Jahren. Damals trieben die Kontinente noch etwas unstet umher, Europa lag am Äquator und Süddeutschland unter Wasser, ein tropisches Meer überflutete den gesamten Raum. 50 Mio. Jahre ließ sich die Erde Zeit, um den Jura entstehen zu lassen. Erinnerungen aus dieser Zeit können Sie im Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden bestaunen, das für seine einzigartig gut erhaltenen Fossilien weltberühmt ist.

Berühmt ist der „Jurassic Park“ Schwäbische Alb auch für seine Höhlen - rund 2000 zählen die Forscher bislang. Die zweifellos populärste Grotte ist die Bärenhöhle: Über eine Treppe steigen Sie steil hinunter ins Dunkel der Erde, und im dämmrigen Licht der Grubenlampen tut sich Schritt für Schritt eine Wunderwelt auf: Tropfsteine bilden zartfingrige Formen, türmen sich zu meterhohen Säulen auf und wachsen zu Wäldern aus Stein. Vorzeitliche Höhlenbären suchten hier Schutz - wie riesig sie waren, bezeugen die Skelette, die publikumswirksam aufgebaut sind. Die Menschen der Steinzeit jagten und fürchteten diese bis zu 8 m großen Kolosse, sie setzten den Tieren ihrer Umwelt aber auch ein bewegendes Denkmal. Hier, in den Höhlen der Schwäbischen Alb, entstanden die ältesten Kunstobjekte der Welt. Vor 35000 Jahren schnitzten begabte Künstler aus Mammutelfenbein ein Wildpferdchen mit langem, gebogenem Hals, Schneeleopard und Wollnashorn sowie eine bleistiftgroße Flöte aus Schwanenknochen. Diese Funde sind so einzigartig, dass sie in den Museen von Tübingen und Ulm stets unter dickem Panzerglas verwahrt werden. Ihren Zauber mindert das nicht.

Jurameer und Eiszeit sind längst vorbei. Heute zählt die Schwäbische Alb zu den sonnenreichsten Gebieten in Deutschland. Dennoch: „An Kittel kälter und meh Schtoiner als Kartoffla“, so beschreiben die Albbewohner ihre Heimat. Auf Ihren Touren tun Sie also gut daran, immer einen „Kittel“, eine Jacke, zusätzlich griffbereit zu haben. Dass die kargen Böden „mehr Steine als Kartoffeln“ hergeben, schreckte zwar weder Kelten noch Römer und Alamannen ab. Doch bis ins 19. Jh. zählte die Alb zu den ärmsten Gebieten in Schwaben. Von Armut ist in den Städten und Dörfern heute nichts mehr zu sehen, die Ortskerne sind saniert und die Fachwerkhäuser herausgeputzt, und auf den Fensterbrettern blühen bunte Blumen. Samstags können Sie Zeuge eines schwäbischen Rituals werden: Vor jedem Haus werden Gehsteig und Hof mit Ausdauer blitzblank gefegt. Andere mögen spotten, doch die Schwaben sind stolz auf ihre Kehrwoche. Wundern Sie sich daher nicht, wenn Sie ausgerechnet am Südrand der Alb auf das weltweit erste Besenmuseum treffen.

Traditionen sind den Schwaben zwar lieb und teuer. Als findig, Innovationen und Trends gegenüber aufgeschlossen gelten sie aber auch. Die Textilindustrie sorgte mit für den Aufschwung, den die Schwäbische Alb seit dem 19. Jh. erlebte, und inmitten all der Natur konnten internationale Firmen entstehen wie Hugo Boss - am Stammsitz in Metzingen verkaufen die Edelschneider ihre aktuellen Kollektionen preisgünstig. In der Folge öffneten auch Jil Sander, Ralph Lauren, Strenesse, Nike und andere Mode- und Sportartikelhersteller gleich um die Ecke ihren Fabrikverkauf. Metzingen hat sich darauf eingerichtet, große Parkplätze angelegt, Wegweiser aufgestellt und Websites eingerichtet und beklagt seinen Wandel von der Weinbaustadt zur Schnäppchenmetropole nicht allzu sehr.

Das typische „Produkt“ der Schwäbischen Alb ist allerdings ein vierbeiniges: das Schaf. Große Herden ziehen über die Wacholderheiden, und wenn Sie Glück haben, treffen Sie den Schäfer: breiter Hut und langer Stock, Besitzer der klügsten Hunde der Welt und Erzähler hochinteressanter Geschichten. Und Alblamm zählt zu den Spezialitäten vieler Restaurants in der Region.

So richtig verwöhnen lassen können Sie sich in den Badeorten auf der Alb, beispielsweise in Bad Ditzenbach, Bad Urach, Bad Überkingen, Beuren (nahe Kirchheim unter Teck) und Aalen. Mit Kneippkuren, Duftsauna und Fangopackungen hilft man dort nicht nur Kurgästen wieder auf die Beine. Luxuriöse Badetempel, Wohlfühlmassagen und 36 Grad warmes Thermalwasser laden zum Träumen ein, und wer will, entspannt sich beim Shiatsu oder erhält den letzten Schliff bei der Kosmetikerin. Wie genussvoll es sich auf der Schwäbischen Alb leben lässt, auch das werden Sie auf Ihrer Reise entdecken.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

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Das Bauwerk ist besonders ruhig gelegen und bietet eine fantastische Aussicht.

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Praktische Hinweise

Anreise

Auto

Die A 8 zwischen Stuttgart und München überquert die Mittlere Alb/Stauferalb bei Merklingen. Die A 7 zwischen Würzburg und Kempten schneidet die östliche Alb und ermöglicht die direkte Anfahrt nach Ulm. Von dort aus gelangen Sie über die B 311 von Osten ins Donautal. Im Westen führt die A 81 von Stuttgart Richtung Singen an der Westflanke der Alb vorbei. Von hier aus ist über die B 14 das Obere Donautal gut zu erreichen.

Bahn

Mit ICE- und TGV-Verbindungen gelangen Sie nach Stuttgart oder Ulm und von dort aus jeweils mit der Regionalbahn oder dem Bus zu jedem Ort der Alb.

Vergünstigungen gibt es mit dem bundesweiten Schönes-Wochenende-Ticket der Bahn (35 Euro für Gruppen bis zu fünf Personen).

Das Regio-Ticket Baden-Württemberg erlaubt Tagesfahrten bis zu 100 km Entfernung (50 km hin und 50 km zurück) für 10 Euro pro Person (Informationen: DB Reiseservice | Tel. 11861 | www.bahn.de).

Spezielle Auskünfte zu den zahlreichen Sonderfahrten und Aktionen besonders im Sommer sammelt der Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (Naldo | www.naldo.de).

Fahrplanauskünfte für Baden-Württemberg gibt es unter www.efa-bw.de.

Flugzeug

Ca. 15 km vom Nordrand der Mittleren Alb entfernt liegt der Flughafen Stuttgart. Vom Stuttgarter Hauptbahnhof aus bestehen Zugverbindungen in alle wichtigen Orte der Alb. Ebenfalls ist die Anreise über die Flughäfen München, Zürich, Friedrichshafen, Karlsruhe oder Frankfurt/Main möglich.

Auskunft

Schwäbische Alb Tourismusverband

Marktplatz 1 | Bad Urach | Tel. 07125/948106 | Fax 948108 | www.schwaebischealb.de

Camping

Auf der Schwäbischen Alb gibt es zahlreiche Campingplätze. Eine Broschüre des Schwäbische Alb Tourismusverbandes enthält eine Übersicht über 21 Plätze. Weitere Informationen erteilt der Landesverband der Campingplatzunternehmer in Baden-Württemberg (Rippoldsauer Str. 8 | Bad Rippoldsau-Schapbach | Tel. 07839/203 | www.camping-lcbw.de).

Ermässigungen

Ermäßigungsprogramme, beispielsweise mit dem Familien-Freizeit-Spaß-Scheckheft oder mit der Tourist-Regio-Card, werden jedes Jahr neu aufgelegt. Informationen dazu erteilt der Schwäbische Alb Tourismusverband (Tel. 07125/948106 | www.schwaebische-alb.de).

Unterkunft

Ferien auf dem Bauernhof

Wenn Sie auf diese familienfreundliche Art Urlaub machen möchten, sind Sie auf der Schwäbischen Alb richtig. Auskunft erteilen der Schwäbische Alb Tourismusverband (www.schwaebische-alb.de) und die Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg e. V. (www.urlaub-bauernhof.de).

Wanderheime

Eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit bieten die Wanderheime des Albvereins und der Naturfreunde. Noch ist der Komfort recht unterschiedlich - das Angebot reicht vom Einbettzimmer über den Gruppenraum mit Etagenbett bis zum einfachen Matratzenlager. Eine entsprechende Spannweite weisen die Preise auf, die pro Person und Nacht bei ca. 8 bis 30 Euro liegen (Nichtmitglieder zahlen jeweils etwas höhere Preise). Nicht alle Heime sind ganzjährig geöffnet, alle liegen sie aber an den schönsten Plätzen der Alb. Informationen erteilen:

Schwäbischer Albverein | Hospitalstr. 21 | Stuttgart | Tel. 0711/225850 | www.schwaebischer-albverein.de

Landesverband Naturfreunde Württemberg | Neue Str. 150 | Stuttgart | Tel. 0711/481076 | www.naturfreunde-wuerttemberg.de

Über Wanderheime informiert auch der Schwäbische Alb Tourismusverband.

Internet

Die „obersten Touristiker“ der Schwäbischen Alb erreichen Sie unter www.schwaebischealb.de. Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um die gesamte Region.

Detaillierte Infos auch zu Unterkünften liefern die Websites der regionalen Touristikgemeinschaften: für das Land rund um die Zollernalb www.zollernalb.com sowie www.oberes-schlichemtal.de - diese Adresse beinhaltet auch ausgearbeitete Wanderrouten. Die Mittlere Alb finden Sie auf www.mythosschwalb.de. Das Stauferland leistet sich eine ansprechende Website mit Toureninfos rund ums (Rad-)Wandern unter www.stauferland.de, die Ostalb hat die Website www.schwaebische-ostalb.de. Bad Boll, Bad Ditzenbach und Bad Überkingen haben sich im Netz unter www.baedergemeinschaft.de zusammengefunden.

Informationen für Langläufer, Kanuten und Kletterer sowie alles Wissenswerte über den Naturpark Obere Donau findet sich unter www.naturpark-obere-donau.de.

Was sich zwischen Ostalb, Ulm und Donau abspielt, erfahren Sie auf www.tourismus.alb-donau-kreis.de. Über den Button „Inline-Skaten“ gelangen Sie auf die Seite Skateaway - sie bietet zwei Touren für Inlineskater sowie Links zu Anbietern geführter Skatertouren.

Wer Rad- und Bahnfahren kombinieren möchte, erhält auf der Website der NVBW (Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg) Routentipps und kann sich auch gleich die Fahrpläne anzeigen lassen: www.3-loewen-takt.de.

Wo der (Höhlen-)Bär tobt, listet aktuell das Eventportal des Radiosenders Antenne 1 auf (www.meinantenne1.de). Ebenfalls immer super informiert sind die Regionalstudios Aalen und Ulm von Antenne 7 (www.radio7.de).

Aktuelle Wetternachrichten liefert der Deutsche Wetterdienst ohne Werbung und ohne nervige Pop-ups auf www.dwd.de. Eine kommerzielle Variante ist www.wetter.net bzw. www.wetter.net/deutschland/schwaebische_alb_und_schwarzwald.html.

Internetcafés

Kirchheim/Teck: Internetcafé | Alleenstr. 3 | Tel. 07021/2835 | www.internet-cafe-kirchheim.de

Reutlingen: FEZ Internetcafé | Untere Gerberstr. 15 | Tel. 07121/748586 | www.inetcafe.de; 2k-net | Federnseestr. 1 | Tel. 07121/387760 | www.2k-net.com

Tübingen: Vutel | Mühlstr. 14 | Tel. 07071/928060

Ulm: E.F.E. Internetcafé Ulm | Gideon-Bacher-Str. 11 | Tel. 0731/965370 | www.efe-internetcafe-ulm.de

Jugendherbergen

Informationen zu den 16 Jugendherbergen auf der Alb erhalten Sie beim Schwäbische Alb Tourismusverband oder beim Jugendherbergswerk DJH Landesverband Baden-Württemberg (Schwieberdinger Str. 62 | Stuttgart | Tel. 0711/166860 | www.jugendherberge.de).

Klima

Auf der Schwäbischen Alb ist es deutlich kälter als im Albvorland. Die Sommer sind daher sehr angenehm, und viele Stuttgarter flüchten am Wochenende aus dem Smog hinauf auf die Alb.

Im Winter herrschen auf den Hochebenen gute Wintersportbedingungen, sofern Schnee liegt - und das ist in den letzten Jahren in Höhen bis 1000 m zum Glücksspiel geworden. Der Winter zieht sich auf der Schwäbischen Alb mitunter bis in den April hinein.

In Baden-Württemberg kommt Regenwetter meist aus dem Westen, und so sind der westliche und der südwestliche Teil der Alb regenreicher als der Osten. Packen Sie vorsichtshalber Regenjacke und Pullover ein!

Notrufe

Polizei Tel. 110

Feuerwehr, Rettungsdienst Tel. 112

Feste und Events

Offizielle Feiertage

1. Januar

Neujahr

6. Januar

Hl. Drei Könige

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

Juni

Fronleichnam

3. Oktober

Tag der deutschen Einheit

1. November

Allerheiligen

25./26. Dezember

Weihnachten

Feste und Veranstaltungen

Februar/März

Fasnet: Narri-narro! Besonders wild in Rottenburg, Schömberg, Sigmaringen

Guggenmusikertreffen in Schwäbisch Gmünd: alles, was Krach macht und schräg klingt

Pferdemarkt: Am Faschingsdienstag dreht sich in Geislingen an der Steige alles ums Pferd

Mai

Maimarkt in Pfullingen mit Karussells und Festzelt (1. Wochenende)

Maientag in Göppingen mit historischem Umzug zur Staufergeschichte

Mai/Juni

Nebelhöhlenfest in Genkingen: Seit Kurfürst Friedrich I. von Württemberg 1803 die Höhle besuchte, wird hier an Pfingsten gefeiert - mit einem Pfingstochsen vom Grill

Kinderfest in Giengen an der Brenz: keineswegs nur für Kinder, mit einem großen Festumzug (Di nach Pfingsten)

Juni

Stadtfest in Schwäbisch Gmünd: Essen, trinken und fröhlich sein rund um die Johanniskirche

Stocherkahnrennen in Tübingen: bizarre Kostüme, Studenten außer Rand und Band, wilde Wasserkämpfe. Die Verlierer müssen Lebertran trinken!

Märklin-Modellbahntreff in Göppingen (alle zwei Jahre: 2015, 2017, 2019, 2021 etc.)

Neckarfest in Rottenburg: „Sommerfasnet“ ohne Kostüme, aber mit zwei Feuerwerken

Juni/Juli

Bang your head: Zum Mekka der Heavy-Metal-Fans hat sich Balingen entwickelt. www.bang-your-head.de

Juli

Schäferlauf in Bad Urach: eines der turbulentesten, farbenprächtigsten Feste der Alb! Alle zwei Jahre um Jakobi, also den 25. Juli (nächste Termine: 2015, 2017, 2019, 2021 etc.)

Opernfestspiele in Heidenheim: Brenzpark openair

Schwörmontag und Nabada in Ulm: Nabada heißt „die Donau hinunterbaden“ und ereignet sich mit allerlei Zubern, Schiffen und Flößen (vorletzter Mo)

Fischerstechen: In Ulm stechen sich die Fischer, statt die Fische zu stechen. Gaudi auf der Donau (alle vier Jahre: 2017, 2021 etc.)

bei besonderen Ulmer Anlässen auch in drei- bzw. fünfjährigem Abstand an den beiden Sonntagen vor dem Schwörmontag, dem zweitletzten Montag im Juli, statt.

Juli/August

Kinderfest in Geislingen an der Steige: altes Stadtfest und Geislinger „Nationalfeiertag“ mit Umzügen (Mo vor Beginn der Schulferien)

Festival der Europäischen Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd

August

Flugtag auf dem Degerfeld in Albstadt-Tailfingen: Bei dieser tollkühnen Flugschau stockt manchem der Atem (jedes Jahr am letzten August Wochenende). www.lsv-degerfeld.de

September/Oktober

Hengstparade im Haupt- und Landgestüt Marbach: ein Muss für Pferdefreunde

Herbstliche Musiktage in Bad Urach: Stars und junge Solisten beim Festival der vokalen Kammermusik (Ende Sept. bis Anfang Okt.)

November

Aalener Jazzfest: Bekannte und weniger bekannte Künstler auf den Brettern der Ostalb

Internationale Theatertage in Göppingen

Dezember

Die Weihnachtsmärkte sind besonders schön in Hechingen, Tübingen und Ulm

Bloß nicht

In Sandalen auf Weißjura wandern

Die Strafe folgt auf dem Fuße, wenn man glaubt, auf den kantigen, harten Weißjuraböden mit Turnschuhen oder gar Sandalen eine Wanderung zu überstehen. Feste Sohlen mit Profil schonen die eigenen Fußsohlen und sind bei feuchtem Wetter absolut unerlässlich: Die Juragesteine sind dann mitunter so rutschig wie eine Bananenschale!

Über Absperrungen klettern

Wo am Albtrauf ein Zaun ist, hat der auch einen Sinn. Er trennt zum Beispiel lebensgefährlich bröckelige Steilkanten von den Wanderwegen ab. Er schützt aber auch Vögel während der Brutzeit und Pflanzen in Naturschutzgebieten vor herumtrampelnden Menschen. Hier gilt also: Wir müssen draußen bleiben!

Edelbrände herunterkippen

Ein Besuch der Brennereien macht noch einmal so viel Spaß, wenn man dem Brennmeister nicht auf der Seele herumtrampelt. Brennen ist eine hohe Kunst und das Produkt nicht einfach ein Schnaps, sondern ein Edelbrand. Und schon gar nicht wird dieser ruckzuck in die Kehle geschüttet. Während des Herstellungsprozesses sind Fingerspitzengefühl und die allerbesten Zutaten nötig. Man genieße also einen Edelbrand angemessen, honoriere zuerst den aufsteigenden Duft, schlürfe den Trunk vorsichtig ein und lasse ihn die Zunge umschmeicheln, bevor man ihn trinkt.

Hunde überall frei laufen lassen

Sollten Sie unterwegs auf eine Herde Schafe treffen, leinen Sie bitte Ihren Hund sofort an. Den Schäfern stehen die Haare zu Berge, wenn sie einen fremden Hund fröhlich antänzeln sehen - denn die Schafe reagieren darauf unter Umständen mit kopfloser Flucht. Gehen sie erst einmal durch, stoppt sie so schnell nichts mehr. Und wenn eine Herde zu rennen anfängt, erwachen selbst im trägsten Köter tief verborgene Jagdinstinkte. Auf massakrierte Lämmchen hat aber wohl niemand Lust!

Ohne Jacke losgehen

Die Sonne mag am Fuße der Alb noch so heiß scheinen - ein paar Hundert Meter weiter oben kann dennoch ein schneidender Wind wehen. Besonders in den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst verschätzen sich Ortsunkundige leicht. Lieber Jacke und Ohrenschutz mitnehmen, als bibbernd an den schönsten Aussichtspunkten stehen!

Gelb markierte Wege verlassen

Hüten Sie sich davor, auf dem ehemaligen Münsinger Truppenübungsplatz die Warnhinweise zu missachten und die Wege zu verlassen. Hier hat die Bundeswehr jahrzehntelang scharf geschossen, und es besteht Lebensgefahr durch alte Munition im gesamten Gelände! Die gelb markierten Wege wurden jedoch nach allen Regeln der Kunst aufgeräumt und sind gefahrlos zu begehen.

Bücher & Filme

Die Schwäbische Alb

Appetizer für jede Albreise: Die fundiert geschriebenen Texte befassen sich mit den Regionen der Alb und ihren Besonderheiten, tolle Fotos runden den Lesespaß ab (Wolfgang Alber u.a.).

Das große Buch der Schwäbischen Alb

Ansprechende Bilder und verständlich geschriebene Expertentexte zu Themen wie Geologie, Burgen und Naturschutz (Ernst Bauer u.a.).

Mit Kindern unterwegs. Schwäbische Alb

Was die Alb für Kinder bietet, hat Eva Walter anhand spannender Beispiele zusammengestellt: Höhlen, Klopfplätze für die Fossiliensuche und Ritterburgen sind ideal, um Kinder aus dem Haus zu locken.

Requiem

Die Geschichte einer jungen Frau aus einem Dorf bei Tübingen, an der ein Priester einen Exorzismus durchführt. Dieser Film geht unter die Haut trotz der vielen hellen Momente, in denen auch die grandiose Landschaft der Alb gezeigt wird. Hauptdarstellerin: Sandra Hüller, Regie: Hans-Christian Schmid.

Bei Regen erwachen die Monster

Seit über 25 Jahren widmet sich der vielfach preisgekrönte Gomaringer Naturfilmer Karlheinz Baumann auch den Phänomenen vor seiner Haustür. Dazu gehören die Schleimpilze, Stars dieses Films. Die Marbacher Hengstparade, den Bergrutsch bei Mössingen und den Wald am Albtrauf hat Baumann ebenfalls im Film verewigt. Die Filme sind erhältlich beim Westdeutschen Rundfunk (mitschnittservice@wdr.de).

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 08:33 Uhr

Anreise

3h 8min
4h 49min
40min
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