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Reiseführer
Warschau - Altstadt (Stare Miasto)

MARCO POLO Reiseführer

Warschau

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Warschaus Herz und Seele muss man natürlich gesehen haben. Die Altstadt ist zwar auch immer voller Menschen, aber es geht doch etwas gemächlicher zu als in der hektischen City.

Hier ist die Heimat eines bunten Volks aus Souvenirhändlern, Schauspielern, Schnellzeichnern und Droschkenkutschern und empfängt Touristen mit offenen Armen. Das gesamte Areal war nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört, doch in einer nationalen Kraftanstrengung bauten die Polen das Zentrum ihrer Hauptstadt wieder auf. Darunter litten andere Regionen des Lands: In der Warschauer Altstadt sind Ziegel aus vielen polnischen Ortschaften verbaut, darunter Danzig, Elbing und Marienburg. Viele Gäste wollen kaum glauben, dass all die Bürger- und Kaufmannshäuser Kopien sind – rekonstruiert nach Fotografien, aber auch nach den berühmten Gemälden des Malers Canaletto. 1980 kam auch die Unesco nicht mehr drumherum und würdigte die Warschauer Wiederaufbauleistung mit der Aufnahme des Ensembles in ihre begehrte Kulturerbe-Liste.

Kopie oder nicht – du wirst dich wundern, wie klein die Altstadt ist. Sie thront auf einem Hang über der Weichsel und war mit einer mächtigen Stadtmauer aus dem 16.Jh. und den Wehrtürmen wie eine Festung angelegt, deren Überreste auch heute noch da sind, genauso wie Teile einer gotischen Brücke. Der kleine Altstadtmarkt (Rynek Starego Miasta), auf den fast alle Straßen zuführen, ist kaum so groß wie ein Fußballfeld. Rund um den Platz finden sich Restaurants, Cafés und Biergärten. Die Straße Kamienne Schodki (Steintreppe) führte seit dem Mittelalter bis zum Weißen Tor in der Stadtmauer. Die Krzywe- Koło-Straße (Krummer Kreis) verläuft an der ehemaligen Wehrmauer entlang. Von der alten Bebauung blieben nur der Rest des Hauses Nr. 6 und ein spätgotischer Steinfries mit dem Buchstaben T an der Fassade der Nr. 7.

Warschau - Altstadt (Stare Miasto) Sehenswertes & Restaurants

Rynek Starego Miasta
Touristenattraktionen
Warszawa
Rynek Starego Miasta
Stare Miasto
Geographical
Warszawa
U Fukiera
Restaurants
Warszawa
Świętojańska
Touristenattraktionen
Warszawa
Zamek Królewski
Architektonische Highlights
Warszawa
Zamek Królewski
Plac Zamkowy
Touristenattraktionen
Warszawa
Muzeum Historyczne miasto stołeczne Warszawy
Museen
Warszawa
Same Fusy
Cafés
Warszawa
Kolumna Zygmunta
Touristenattraktionen
Warszawa
Katedra Sw.Jana Chrzciciela
Architektonische Highlights
Warszawa
Katedra Sw.Jana Chrzciciela
Syrenka
Architektonische Highlights
Warszawa
STOLICA Restauracja Stare Miasto Warszawa starówka kuchnia polska
Restaurants
Warszawa
Souvenircity
Sonstige Läden
Warszawa

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Museen

    Cafés

    Sonstige Läden


  • Rynek Starego Miasta

    Touristenattraktionen
    • Rynek Starego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Älter wird´s nicht mehr

    In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.

    • Rynek Starego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Älter wird´s nicht mehr

    In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.


  • Stare Miasto

    Geographical
    • © fotorince, Shutterstock

    Warschau war am Ende des Zweiten Weltkriegs zu über 90 Prozent zerstört. Nahezu alles, was alt aussieht, ist Kopie, bis ins Detail meisterlich rekonstruiert: Kirchen, Paläste, ganze Straßenzüge, die komplette Altstadt.

    • © fotorince, Shutterstock

    Warschau war am Ende des Zweiten Weltkriegs zu über 90 Prozent zerstört. Nahezu alles, was alt aussieht, ist Kopie, bis ins Detail meisterlich rekonstruiert: Kirchen, Paläste, ganze Straßenzüge, die komplette Altstadt.


  • U Fukiera

    Restaurants
    • regional

    Eines der bekanntesten und ältesten Warschauer Restaurants am Altstadtmarkt, das für viele immer noch Sinnbild eines fürstlichen polnischen Essens ist - inzwischen gibt es aber viel Konkurrenz, die Vergleichbares für weniger fürstliche Preise bietet.

    Eines der bekanntesten und ältesten Warschauer Restaurants am Altstadtmarkt, das für viele immer noch Sinnbild eines fürstlichen polnischen Essens ist - inzwischen gibt es aber viel Konkurrenz, die Vergleichbares für weniger fürstliche Preise bietet.


  • Świętojańska

    Touristenattraktionen
    • © Artur Bogacki, Shutterstock

    An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14.Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler berühmter Polen zu sehen.

    • Świętojańska, 00-401 Warszawa
    • © Artur Bogacki, Shutterstock

    An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14.Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler berühmter Polen zu sehen.

    • Świętojańska, 00-401 Warszawa

  • Zamek Królewski

    Architektonische Highlights
    • Zamek Królewski© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Mittwochs das Portemonnaie steckenlassen

    So richtig verschnörkelt und prachtvoll ist es nicht gerade, der alte Sitz polnischer Könige. Doch hinter der hübschen, aber schlichten roten Fassade versteckt sich ein schmuckvoller Palast mit reicher Geschichte und spannenden Ausstellungen europäischer Kunst und adeliger Hochkultur: Königreich und Untergang, Neugeburt als Republik, Kriegszerstörung und Wiederaufbau – an keiner Gedenkstätte Warschaus kannst du Wohl und Wehe der polnischen Geschichte eindrucksvoller erleben als im Königsschloss an der Weichsel. Das Schloss selbst hat in seiner eigenen Geschichte auch schon eine gehörige Portion Dramatik erlebt. Darum ist es für Kunstliebhaber und Geschichtsfans ein absolutes Muss. Rundgänge führen durch die Audienz-, Ball- und Rittersäle sowie die königlichen Privatgemächer. Besonders schön sind das Marmorzimmer mit 22 Porträts polnischer Könige, die klassizistische Kapelle und der Senatorensaal, wo 1791 die erste freiheitliche Verfassung Europas proklamiert wurde. Dort steht ein rekonstruierter Königsthron, die Wände sind mit den Wappen aller polnischen Regionen geschmückt. Auf zwei Etagen wirst du durch wechselnde Ausstellungen geführt, meist hochklassige Malerei. Aber das Kronjuwel des Schlosses ist der Canaletto-Saal. Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, wurde durch seine Panoramabilder Dresdens berühmt, seine letzten Lebensjahre verbrachte er eben hier in Warschau. Im Schloss werden 23 seiner eindrucksvollen Porträts der polnischen Hauptstadt ausgestellt – eines davon das gewaltige Panoramagemälde der Stadt, vom anderen Weichselufer aus gesehen. Unter anderem auf Grundlage seiner Bilder wurde die Altstadt wieder Stein für Stein aufgebaut. Mit dem Schloss ging alles los, als König Sigismund (Zygmunt) Wasa III. die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte. Weil er dazu eine Residenz brauchte, ließ der Regent die Burg der Fürsten von Masowien 1599–1619 zu einem prachtvollen Fünfflügelbau ausbauen. Er beauftragte dazu die besten Baumeister, und das waren in der Zeit des Frühbarock Italiener: Giovanni Trevano, Giacomo Rodono und Matteo Castelli brauchten zwanzig Jahre, um die Wünsche des Monarchen zu erfüllen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde, wie es in vielen Herrschaftshäusern üblich war, noch so oft an- und umgebaut, dass der Komplex heute Baustile von Rokoko bis Klassizismus vereint. Ein echter Schmelztiegel also. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war das Schloss Sitz des Staatsoberhaupts, aber auch Tagungsort des Parlaments. Zu Kriegsbeginn beschädigten deutsche Bomben das Gebäude 1939 schwer. Fünf Jahre später sprengten die Nazis die Ruinen. Der Sejm, Polens Parlament, beschloss nach dem Krieg den Wiederaufbau. Doch die kommunistischen Herrscher zögerten – ein feudales Schloss passte nicht so recht ins sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies. Viele Warschauer jedoch glaubten an das Projekt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Als der Wiederaufbau 1971 begann, flossen reichlich Spenden, auch aus dem Ausland. Inzwischen ist die detailgetreue Rekonstruktion abgeschlossen, die sich großenteils an der frühbarocken Fassung Sigismunds III. orientiert. In den Ausstellungen und Sälen bewunderst du sogar einen großen Teil des Originalinterieurs – Möbel, Bilder, Skulpturen, Türen. Mutige Warschauer hatten die Einrichtungsgegenstände 1939 in Sicherheit gebracht. Sparfüchse kommen übrigens mittwochs vorbei und sparen sich ganz elegant den kompletten Eintritt (Gratis-Tickets solange der Vorrat reicht).

    • Zamek Królewski© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Mittwochs das Portemonnaie steckenlassen

    So richtig verschnörkelt und prachtvoll ist es nicht gerade, der alte Sitz polnischer Könige. Doch hinter der hübschen, aber schlichten roten Fassade versteckt sich ein schmuckvoller Palast mit reicher Geschichte und spannenden Ausstellungen europäischer Kunst und adeliger Hochkultur: Königreich und Untergang, Neugeburt als Republik, Kriegszerstörung und Wiederaufbau – an keiner Gedenkstätte Warschaus kannst du Wohl und Wehe der polnischen Geschichte eindrucksvoller erleben als im Königsschloss an der Weichsel. Das Schloss selbst hat in seiner eigenen Geschichte auch schon eine gehörige Portion Dramatik erlebt. Darum ist es für Kunstliebhaber und Geschichtsfans ein absolutes Muss. Rundgänge führen durch die Audienz-, Ball- und Rittersäle sowie die königlichen Privatgemächer. Besonders schön sind das Marmorzimmer mit 22 Porträts polnischer Könige, die klassizistische Kapelle und der Senatorensaal, wo 1791 die erste freiheitliche Verfassung Europas proklamiert wurde. Dort steht ein rekonstruierter Königsthron, die Wände sind mit den Wappen aller polnischen Regionen geschmückt. Auf zwei Etagen wirst du durch wechselnde Ausstellungen geführt, meist hochklassige Malerei. Aber das Kronjuwel des Schlosses ist der Canaletto-Saal. Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, wurde durch seine Panoramabilder Dresdens berühmt, seine letzten Lebensjahre verbrachte er eben hier in Warschau. Im Schloss werden 23 seiner eindrucksvollen Porträts der polnischen Hauptstadt ausgestellt – eines davon das gewaltige Panoramagemälde der Stadt, vom anderen Weichselufer aus gesehen. Unter anderem auf Grundlage seiner Bilder wurde die Altstadt wieder Stein für Stein aufgebaut. Mit dem Schloss ging alles los, als König Sigismund (Zygmunt) Wasa III. die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte. Weil er dazu eine Residenz brauchte, ließ der Regent die Burg der Fürsten von Masowien 1599–1619 zu einem prachtvollen Fünfflügelbau ausbauen. Er beauftragte dazu die besten Baumeister, und das waren in der Zeit des Frühbarock Italiener: Giovanni Trevano, Giacomo Rodono und Matteo Castelli brauchten zwanzig Jahre, um die Wünsche des Monarchen zu erfüllen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde, wie es in vielen Herrschaftshäusern üblich war, noch so oft an- und umgebaut, dass der Komplex heute Baustile von Rokoko bis Klassizismus vereint. Ein echter Schmelztiegel also. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war das Schloss Sitz des Staatsoberhaupts, aber auch Tagungsort des Parlaments. Zu Kriegsbeginn beschädigten deutsche Bomben das Gebäude 1939 schwer. Fünf Jahre später sprengten die Nazis die Ruinen. Der Sejm, Polens Parlament, beschloss nach dem Krieg den Wiederaufbau. Doch die kommunistischen Herrscher zögerten – ein feudales Schloss passte nicht so recht ins sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies. Viele Warschauer jedoch glaubten an das Projekt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Als der Wiederaufbau 1971 begann, flossen reichlich Spenden, auch aus dem Ausland. Inzwischen ist die detailgetreue Rekonstruktion abgeschlossen, die sich großenteils an der frühbarocken Fassung Sigismunds III. orientiert. In den Ausstellungen und Sälen bewunderst du sogar einen großen Teil des Originalinterieurs – Möbel, Bilder, Skulpturen, Türen. Mutige Warschauer hatten die Einrichtungsgegenstände 1939 in Sicherheit gebracht. Sparfüchse kommen übrigens mittwochs vorbei und sparen sich ganz elegant den kompletten Eintritt (Gratis-Tickets solange der Vorrat reicht).


  • Plac Zamkowy

    Touristenattraktionen
    • © tupungato, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Rolling, rolling, rolling

    Restaurants und Biergärten buhlen um die Gunst der vielen Besucher. Der Schlossplatz mit der Sigismundsäule bildet den Ausgangspunkt des Königswegs. Von hier, mitten in der Stadt, geht es auf der einen Seite hinunter zur Weichsel und zum Schloss, auf der anderen beginnt die alte Stadtmauer, auf deren Resten du gemütlich entlangspazieren kannst. Kurios: Etwas versteckt schräg gegenüber dem Schloss am Beginn der Ulica Senatorska verläuft eine lange Rolltreppe hinunter zur Schnellstraße, die den Platz unterquert. Die Anlage war 1949 die erste elektrische Rolltreppe Polens. Von unten kommt man auch durch Fußgängertunnel weiter zum Weichselboulevard. Ansonsten gibt es in dieser Ecke auch eine ganz dichte Konzentration von Cafés und Restaurants.

    • Plac Zamkowy, 00-277 Warszawa
    • © tupungato, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Rolling, rolling, rolling

    Restaurants und Biergärten buhlen um die Gunst der vielen Besucher. Der Schlossplatz mit der Sigismundsäule bildet den Ausgangspunkt des Königswegs. Von hier, mitten in der Stadt, geht es auf der einen Seite hinunter zur Weichsel und zum Schloss, auf der anderen beginnt die alte Stadtmauer, auf deren Resten du gemütlich entlangspazieren kannst. Kurios: Etwas versteckt schräg gegenüber dem Schloss am Beginn der Ulica Senatorska verläuft eine lange Rolltreppe hinunter zur Schnellstraße, die den Platz unterquert. Die Anlage war 1949 die erste elektrische Rolltreppe Polens. Von unten kommt man auch durch Fußgängertunnel weiter zum Weichselboulevard. Ansonsten gibt es in dieser Ecke auch eine ganz dichte Konzentration von Cafés und Restaurants.

    • Plac Zamkowy, 00-277 Warszawa

  • Muzeum Historyczne miasto stołeczne Warszawy

    Museen
    Insider-Tipp
    Der Ruf der Sirenen

    Hinter historischen Fassaden am Marktplatz verbergen sich 21 moderne Säle, in denen Alltags- und Kunstgegenstände Warschaus Geschichte erzählen. Es gibt z. B. einen Raum mit Warschau-Souvenirs aus drei Jahrhunderten und einen Raum voller Meerjungfrauen mit Schild und Schwert zu Ehren von Warschaus Schutzpatronin.

    Insider-Tipp
    Der Ruf der Sirenen

    Hinter historischen Fassaden am Marktplatz verbergen sich 21 moderne Säle, in denen Alltags- und Kunstgegenstände Warschaus Geschichte erzählen. Es gibt z. B. einen Raum mit Warschau-Souvenirs aus drei Jahrhunderten und einen Raum voller Meerjungfrauen mit Schild und Schwert zu Ehren von Warschaus Schutzpatronin.


  • Same Fusy

    Cafés
    • regional

    Bei Kerzenschein kann man hier leckere kräftige Tees und gute Gespräche genießen.

    Bei Kerzenschein kann man hier leckere kräftige Tees und gute Gespräche genießen.


  • Kolumna Zygmunta

    Touristenattraktionen
    • © PHOTOCREO Michal Bednarek, Shutterstock

    Warschaus ältestes säkulares Denkmal. Seit 1644 steht die Säule mitten auf dem Schlossplatz und erinnert an die Verlegung der polnischen Hauptstadt von Krakau nach Warschau im Jahr 1596 unter König Sigismund III., der auf der fast 22 m hohen Säule steht.

    • Plac Zamkowy, 62-571 Warszawa
    • © PHOTOCREO Michal Bednarek, Shutterstock

    Warschaus ältestes säkulares Denkmal. Seit 1644 steht die Säule mitten auf dem Schlossplatz und erinnert an die Verlegung der polnischen Hauptstadt von Krakau nach Warschau im Jahr 1596 unter König Sigismund III., der auf der fast 22 m hohen Säule steht.

    • Plac Zamkowy, 62-571 Warszawa

  • Katedra Sw.Jana Chrzciciela

    Architektonische Highlights
    • Katedra Sw.Jana Chrzciciela© Glow Images

    Die gotische Johannes-Kathedrale ist die älteste und bedeutendste Kirche der Stadt. Seit 1798 hat sie die Funktion eines Doms, seit 1817 ist sie die Kathedrale des Erzbistums Warschau. In der Krypta befinden sich die Gräber berühmter polnischer Persönlichkeiten.

    • Katedra Sw.Jana Chrzciciela© Glow Images

    Die gotische Johannes-Kathedrale ist die älteste und bedeutendste Kirche der Stadt. Seit 1798 hat sie die Funktion eines Doms, seit 1817 ist sie die Kathedrale des Erzbistums Warschau. In der Krypta befinden sich die Gräber berühmter polnischer Persönlichkeiten.


  • Syrenka

    Architektonische Highlights
    • © krivinis, Shutterstock

    Im Zentrum des Altstadtmarkts steht die Sirene, die Wappenfigur der Stadt Warschau. Geschaffen hat die unverkennbar romantisch geprägte Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Sie bildet eine der Gründungslegenden der Stadt ab, nach dieser einst zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee schwammen. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber schwamm weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank von nun an die Stadt zu beschützen. Daher trägt sie Schwert und Schild.

    • © krivinis, Shutterstock

    Im Zentrum des Altstadtmarkts steht die Sirene, die Wappenfigur der Stadt Warschau. Geschaffen hat die unverkennbar romantisch geprägte Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Sie bildet eine der Gründungslegenden der Stadt ab, nach dieser einst zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee schwammen. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber schwamm weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank von nun an die Stadt zu beschützen. Daher trägt sie Schwert und Schild.


  • STOLICA Restauracja Stare Miasto Warszawa starówka kuchnia polska

    Restaurants
    • regional

    Mit Art déco beschwört das Altstadtlokal die 1920er herauf, als Polens Hauptstadt (stolica) voll Aufbruchstimmung war. Die Küche bietet Traditionelles, modern interpretiert: Beef-Tartar mit Eingemachtem, Piroggen mit diversen Füllungen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brotlaib.

    Mit Art déco beschwört das Altstadtlokal die 1920er herauf, als Polens Hauptstadt (stolica) voll Aufbruchstimmung war. Die Küche bietet Traditionelles, modern interpretiert: Beef-Tartar mit Eingemachtem, Piroggen mit diversen Füllungen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brotlaib.


  • Souvenircity

    Sonstige Läden

    Es darf natürlich auch einmal ein klassischer Souvenirladen sein – dann aber dieser hier mitten in der Altstadt mit guter Auswahl und sympathischer Atmosphäre. Neben den üblichen Artikeln von Spiel- und Postkarten bis hin zu Flaschenöffnern gibt‘s aber auch eine große Auswahl an der berühmten Keramik aus dem südpolnischen Bolesławiec (früher Bunzlau in Schlesien).

    Es darf natürlich auch einmal ein klassischer Souvenirladen sein – dann aber dieser hier mitten in der Altstadt mit guter Auswahl und sympathischer Atmosphäre. Neben den üblichen Artikeln von Spiel- und Postkarten bis hin zu Flaschenöffnern gibt‘s aber auch eine große Auswahl an der berühmten Keramik aus dem südpolnischen Bolesławiec (früher Bunzlau in Schlesien).


MARCO POLO Reiseführer
Warschau

Buch, 8. Auflage · 17.95 €

Hippe Bars und viel Geschichte: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Warschau erkunden Auf der einen Seite die kleine Altstadt mit malerischen Gassen und Kaufmannshäusern, auf der anderen sozialistische Plattenbauten, verglaste Wolkenkratzer und moderne Einkaufszentren: Warschaus bewegte Geschichte spiegelt sich in seiner Skyline wider. Mit dem MARCO POLO Reiseführer entdeckst du die spannendsten Seiten der polnischen Hauptstadt und verpasst kein Highlight zwischen hip und historisch!

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Zwar sind Warschaus alte Fassaden zum Großteil nur Kopien, aber damit haben sich die Polen hier wirklich Mühe gegeben. Kirchen, Paläste und ganze Straßenzüge wurden bis ins Detail meisterlich rekonstruiert und sorgen nicht nur bei Architekturfans für leuchtende Augen. Besuche angesagte Kneipen in der alten Markthalle, lerne Cocktails mixen in einer ehemaligen Wodkafabrik oder schieße atemberaubende Urlaubsfotos von der Aussichtsterrasse des Kulturpalasts.

Alle Tipps zu den Top-Spots findest du in deinem MARCO POLO Reiseführer für Warschau. Damit stellst du dir einfach und flexibel das Urlaubsprogramm zusammen, auf das du gerade Lust hast!

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