
Reiseführer Warschau - Altstadt (Stare Miasto)

Ist erwähnt in Reiseführer:
Warschaus Herz und Seele muss man natürlich gesehen haben. Die Altstadt ist zwar auch immer voller Menschen, aber es geht doch etwas gemächlicher zu als in der hektischen City.
Hier ist die Heimat eines bunten Volks aus Souvenirhändlern, Schauspielern, Schnellzeichnern und Droschkenkutschern und empfängt Touristen mit offenen Armen. Das gesamte Areal war nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört, doch in einer nationalen Kraftanstrengung bauten die Polen das Zentrum ihrer Hauptstadt wieder auf. Darunter litten andere Regionen des Lands: In der Warschauer Altstadt sind Ziegel aus vielen polnischen Ortschaften verbaut, darunter Danzig, Elbing und Marienburg. Viele Gäste wollen kaum glauben, dass all die Bürger- und Kaufmannshäuser Kopien sind – rekonstruiert nach Fotografien, aber auch nach den berühmten Gemälden des Malers Canaletto. 1980 kam auch die Unesco nicht mehr drumherum und würdigte die Warschauer Wiederaufbauleistung mit der Aufnahme des Ensembles in ihre begehrte Kulturerbe-Liste.
Kopie oder nicht – du wirst dich wundern, wie klein die Altstadt ist. Sie thront auf einem Hang über der Weichsel und war mit einer mächtigen Stadtmauer aus dem 16.Jh. und den Wehrtürmen wie eine Festung angelegt, deren Überreste auch heute noch da sind, genauso wie Teile einer gotischen Brücke. Der kleine Altstadtmarkt (Rynek Starego Miasta), auf den fast alle Straßen zuführen, ist kaum so groß wie ein Fußballfeld. Rund um den Platz finden sich Restaurants, Cafés und Biergärten. Die Straße Kamienne Schodki (Steintreppe) führte seit dem Mittelalter bis zum Weißen Tor in der Stadtmauer. Die Krzywe- Koło-Straße (Krummer Kreis) verläuft an der ehemaligen Wehrmauer entlang. Von der alten Bebauung blieben nur der Rest des Hauses Nr. 6 und ein spätgotischer Steinfries mit dem Buchstaben T an der Fassade der Nr. 7.
Warschau - Altstadt (Stare Miasto) Sehenswertes & Restaurants








Touristenattraktionen
Geographical
Touristenattraktionen
Geographical
Restaurants
Architektonische Highlights
Museen
Cafés
Sonstige Läden
Rynek Starego Miasta
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Älter wird´s nicht mehr
In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.
- Rynek Starego Miasta, 00-272 Warszawa
- http://www.wiezacisnien.eu/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Älter wird´s nicht mehr
In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.
- Rynek Starego Miasta, 00-272 Warszawa
- http://www.wiezacisnien.eu/
Stare Miasto
Geographical © fotorince, Shutterstock
Warschau war am Ende des Zweiten Weltkriegs zu über 90 Prozent zerstört. Nahezu alles, was alt aussieht, ist Kopie, bis ins Detail meisterlich rekonstruiert: Kirchen, Paläste, ganze Straßenzüge, die komplette Altstadt.
- 62-571 Warszawa
- http://www.um.warszawa.pl/
© fotorince, Shutterstock
Warschau war am Ende des Zweiten Weltkriegs zu über 90 Prozent zerstört. Nahezu alles, was alt aussieht, ist Kopie, bis ins Detail meisterlich rekonstruiert: Kirchen, Paläste, ganze Straßenzüge, die komplette Altstadt.
- 62-571 Warszawa
- http://www.um.warszawa.pl/
U Fukiera
Restaurants- regional
Eines der bekanntesten und ältesten Warschauer Restaurants am Altstadtmarkt, das für viele immer noch Sinnbild eines fürstlichen polnischen Essens ist - inzwischen gibt es aber viel Konkurrenz, die Vergleichbares für weniger fürstliche Preise bietet.
- Rynek Starego Miasta 27, 00-272 Warszawa
- http://ufukiera.pl/
- fukier@ufukiera.pl
Eines der bekanntesten und ältesten Warschauer Restaurants am Altstadtmarkt, das für viele immer noch Sinnbild eines fürstlichen polnischen Essens ist - inzwischen gibt es aber viel Konkurrenz, die Vergleichbares für weniger fürstliche Preise bietet.
- Rynek Starego Miasta 27, 00-272 Warszawa
- http://ufukiera.pl/
- fukier@ufukiera.pl
Świętojańska
Touristenattraktionen © Artur Bogacki, Shutterstock
An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14.Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler berühmter Polen zu sehen.
- Świętojańska, 00-401 Warszawa
© Artur Bogacki, Shutterstock
An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14.Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler berühmter Polen zu sehen.
- Świętojańska, 00-401 Warszawa
Zamek Królewski
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Mittwochs das Portemonnaie steckenlassen
So richtig verschnörkelt und prachtvoll ist es nicht gerade, der alte Sitz polnischer Könige. Doch hinter der hübschen, aber schlichten roten Fassade versteckt sich ein schmuckvoller Palast mit reicher Geschichte und spannenden Ausstellungen europäischer Kunst und adeliger Hochkultur: Königreich und Untergang, Neugeburt als Republik, Kriegszerstörung und Wiederaufbau – an keiner Gedenkstätte Warschaus kannst du Wohl und Wehe der polnischen Geschichte eindrucksvoller erleben als im Königsschloss an der Weichsel. Das Schloss selbst hat in seiner eigenen Geschichte auch schon eine gehörige Portion Dramatik erlebt. Darum ist es für Kunstliebhaber und Geschichtsfans ein absolutes Muss. Rundgänge führen durch die Audienz-, Ball- und Rittersäle sowie die königlichen Privatgemächer. Besonders schön sind das Marmorzimmer mit 22 Porträts polnischer Könige, die klassizistische Kapelle und der Senatorensaal, wo 1791 die erste freiheitliche Verfassung Europas proklamiert wurde. Dort steht ein rekonstruierter Königsthron, die Wände sind mit den Wappen aller polnischen Regionen geschmückt. Auf zwei Etagen wirst du durch wechselnde Ausstellungen geführt, meist hochklassige Malerei. Aber das Kronjuwel des Schlosses ist der Canaletto-Saal. Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, wurde durch seine Panoramabilder Dresdens berühmt, seine letzten Lebensjahre verbrachte er eben hier in Warschau. Im Schloss werden 23 seiner eindrucksvollen Porträts der polnischen Hauptstadt ausgestellt – eines davon das gewaltige Panoramagemälde der Stadt, vom anderen Weichselufer aus gesehen. Unter anderem auf Grundlage seiner Bilder wurde die Altstadt wieder Stein für Stein aufgebaut. Mit dem Schloss ging alles los, als König Sigismund (Zygmunt) Wasa III. die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte. Weil er dazu eine Residenz brauchte, ließ der Regent die Burg der Fürsten von Masowien 1599–1619 zu einem prachtvollen Fünfflügelbau ausbauen. Er beauftragte dazu die besten Baumeister, und das waren in der Zeit des Frühbarock Italiener: Giovanni Trevano, Giacomo Rodono und Matteo Castelli brauchten zwanzig Jahre, um die Wünsche des Monarchen zu erfüllen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde, wie es in vielen Herrschaftshäusern üblich war, noch so oft an- und umgebaut, dass der Komplex heute Baustile von Rokoko bis Klassizismus vereint. Ein echter Schmelztiegel also. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war das Schloss Sitz des Staatsoberhaupts, aber auch Tagungsort des Parlaments. Zu Kriegsbeginn beschädigten deutsche Bomben das Gebäude 1939 schwer. Fünf Jahre später sprengten die Nazis die Ruinen. Der Sejm, Polens Parlament, beschloss nach dem Krieg den Wiederaufbau. Doch die kommunistischen Herrscher zögerten – ein feudales Schloss passte nicht so recht ins sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies. Viele Warschauer jedoch glaubten an das Projekt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Als der Wiederaufbau 1971 begann, flossen reichlich Spenden, auch aus dem Ausland. Inzwischen ist die detailgetreue Rekonstruktion abgeschlossen, die sich großenteils an der frühbarocken Fassung Sigismunds III. orientiert. In den Ausstellungen und Sälen bewunderst du sogar einen großen Teil des Originalinterieurs – Möbel, Bilder, Skulpturen, Türen. Mutige Warschauer hatten die Einrichtungsgegenstände 1939 in Sicherheit gebracht. Sparfüchse kommen übrigens mittwochs vorbei und sparen sich ganz elegant den kompletten Eintritt (Gratis-Tickets solange der Vorrat reicht).
- Plac Zamkowy 4, Warszawa
- http://www.zamek-krolewski.pl/
- +48 22 355 51 70
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Mittwochs das Portemonnaie steckenlassen
So richtig verschnörkelt und prachtvoll ist es nicht gerade, der alte Sitz polnischer Könige. Doch hinter der hübschen, aber schlichten roten Fassade versteckt sich ein schmuckvoller Palast mit reicher Geschichte und spannenden Ausstellungen europäischer Kunst und adeliger Hochkultur: Königreich und Untergang, Neugeburt als Republik, Kriegszerstörung und Wiederaufbau – an keiner Gedenkstätte Warschaus kannst du Wohl und Wehe der polnischen Geschichte eindrucksvoller erleben als im Königsschloss an der Weichsel. Das Schloss selbst hat in seiner eigenen Geschichte auch schon eine gehörige Portion Dramatik erlebt. Darum ist es für Kunstliebhaber und Geschichtsfans ein absolutes Muss. Rundgänge führen durch die Audienz-, Ball- und Rittersäle sowie die königlichen Privatgemächer. Besonders schön sind das Marmorzimmer mit 22 Porträts polnischer Könige, die klassizistische Kapelle und der Senatorensaal, wo 1791 die erste freiheitliche Verfassung Europas proklamiert wurde. Dort steht ein rekonstruierter Königsthron, die Wände sind mit den Wappen aller polnischen Regionen geschmückt. Auf zwei Etagen wirst du durch wechselnde Ausstellungen geführt, meist hochklassige Malerei. Aber das Kronjuwel des Schlosses ist der Canaletto-Saal. Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, wurde durch seine Panoramabilder Dresdens berühmt, seine letzten Lebensjahre verbrachte er eben hier in Warschau. Im Schloss werden 23 seiner eindrucksvollen Porträts der polnischen Hauptstadt ausgestellt – eines davon das gewaltige Panoramagemälde der Stadt, vom anderen Weichselufer aus gesehen. Unter anderem auf Grundlage seiner Bilder wurde die Altstadt wieder Stein für Stein aufgebaut. Mit dem Schloss ging alles los, als König Sigismund (Zygmunt) Wasa III. die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte. Weil er dazu eine Residenz brauchte, ließ der Regent die Burg der Fürsten von Masowien 1599–1619 zu einem prachtvollen Fünfflügelbau ausbauen. Er beauftragte dazu die besten Baumeister, und das waren in der Zeit des Frühbarock Italiener: Giovanni Trevano, Giacomo Rodono und Matteo Castelli brauchten zwanzig Jahre, um die Wünsche des Monarchen zu erfüllen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde, wie es in vielen Herrschaftshäusern üblich war, noch so oft an- und umgebaut, dass der Komplex heute Baustile von Rokoko bis Klassizismus vereint. Ein echter Schmelztiegel also. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war das Schloss Sitz des Staatsoberhaupts, aber auch Tagungsort des Parlaments. Zu Kriegsbeginn beschädigten deutsche Bomben das Gebäude 1939 schwer. Fünf Jahre später sprengten die Nazis die Ruinen. Der Sejm, Polens Parlament, beschloss nach dem Krieg den Wiederaufbau. Doch die kommunistischen Herrscher zögerten – ein feudales Schloss passte nicht so recht ins sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies. Viele Warschauer jedoch glaubten an das Projekt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Als der Wiederaufbau 1971 begann, flossen reichlich Spenden, auch aus dem Ausland. Inzwischen ist die detailgetreue Rekonstruktion abgeschlossen, die sich großenteils an der frühbarocken Fassung Sigismunds III. orientiert. In den Ausstellungen und Sälen bewunderst du sogar einen großen Teil des Originalinterieurs – Möbel, Bilder, Skulpturen, Türen. Mutige Warschauer hatten die Einrichtungsgegenstände 1939 in Sicherheit gebracht. Sparfüchse kommen übrigens mittwochs vorbei und sparen sich ganz elegant den kompletten Eintritt (Gratis-Tickets solange der Vorrat reicht).
- Plac Zamkowy 4, Warszawa
- http://www.zamek-krolewski.pl/
- +48 22 355 51 70
Plac Zamkowy
Touristenattraktionen © tupungato, Thinkstock
Insider-Tipp Rolling, rolling, rolling
Restaurants und Biergärten buhlen um die Gunst der vielen Besucher. Der Schlossplatz mit der Sigismundsäule bildet den Ausgangspunkt des Königswegs. Von hier, mitten in der Stadt, geht es auf der einen Seite hinunter zur Weichsel und zum Schloss, auf der anderen beginnt die alte Stadtmauer, auf deren Resten du gemütlich entlangspazieren kannst. Kurios: Etwas versteckt schräg gegenüber dem Schloss am Beginn der Ulica Senatorska verläuft eine lange Rolltreppe hinunter zur Schnellstraße, die den Platz unterquert. Die Anlage war 1949 die erste elektrische Rolltreppe Polens. Von unten kommt man auch durch Fußgängertunnel weiter zum Weichselboulevard. Ansonsten gibt es in dieser Ecke auch eine ganz dichte Konzentration von Cafés und Restaurants.
- Plac Zamkowy, 00-277 Warszawa
© tupungato, Thinkstock
Insider-Tipp Rolling, rolling, rolling
Restaurants und Biergärten buhlen um die Gunst der vielen Besucher. Der Schlossplatz mit der Sigismundsäule bildet den Ausgangspunkt des Königswegs. Von hier, mitten in der Stadt, geht es auf der einen Seite hinunter zur Weichsel und zum Schloss, auf der anderen beginnt die alte Stadtmauer, auf deren Resten du gemütlich entlangspazieren kannst. Kurios: Etwas versteckt schräg gegenüber dem Schloss am Beginn der Ulica Senatorska verläuft eine lange Rolltreppe hinunter zur Schnellstraße, die den Platz unterquert. Die Anlage war 1949 die erste elektrische Rolltreppe Polens. Von unten kommt man auch durch Fußgängertunnel weiter zum Weichselboulevard. Ansonsten gibt es in dieser Ecke auch eine ganz dichte Konzentration von Cafés und Restaurants.
- Plac Zamkowy, 00-277 Warszawa
Muzeum Historyczne miasto stołeczne Warszawy
MuseenInsider-Tipp Der Ruf der Sirenen
Hinter historischen Fassaden am Marktplatz verbergen sich 21 moderne Säle, in denen Alltags- und Kunstgegenstände Warschaus Geschichte erzählen. Es gibt z. B. einen Raum mit Warschau-Souvenirs aus drei Jahrhunderten und einen Raum voller Meerjungfrauen mit Schild und Schwert zu Ehren von Warschaus Schutzpatronin.
- Rynek Starego Miasta 28-42, Warszawa
- http://www.muzeumwarszawy.pl/
- +48 22 277 44 02
Insider-Tipp Der Ruf der Sirenen
Hinter historischen Fassaden am Marktplatz verbergen sich 21 moderne Säle, in denen Alltags- und Kunstgegenstände Warschaus Geschichte erzählen. Es gibt z. B. einen Raum mit Warschau-Souvenirs aus drei Jahrhunderten und einen Raum voller Meerjungfrauen mit Schild und Schwert zu Ehren von Warschaus Schutzpatronin.
- Rynek Starego Miasta 28-42, Warszawa
- http://www.muzeumwarszawy.pl/
- +48 22 277 44 02
Same Fusy
Cafés- regional
Bei Kerzenschein kann man hier leckere kräftige Tees und gute Gespräche genießen.
- Ulica Nowomiejska 10, 02-271 Warszawa
- http://www.samefusy.pl/
- +48 22 635 90 14
- info@samefusy.pl
Bei Kerzenschein kann man hier leckere kräftige Tees und gute Gespräche genießen.
- Ulica Nowomiejska 10, 02-271 Warszawa
- http://www.samefusy.pl/
- +48 22 635 90 14
- info@samefusy.pl
Kolumna Zygmunta
Touristenattraktionen © PHOTOCREO Michal Bednarek, Shutterstock
Warschaus ältestes säkulares Denkmal. Seit 1644 steht die Säule mitten auf dem Schlossplatz und erinnert an die Verlegung der polnischen Hauptstadt von Krakau nach Warschau im Jahr 1596 unter König Sigismund III., der auf der fast 22 m hohen Säule steht.
- Plac Zamkowy, 62-571 Warszawa
© PHOTOCREO Michal Bednarek, Shutterstock
Warschaus ältestes säkulares Denkmal. Seit 1644 steht die Säule mitten auf dem Schlossplatz und erinnert an die Verlegung der polnischen Hauptstadt von Krakau nach Warschau im Jahr 1596 unter König Sigismund III., der auf der fast 22 m hohen Säule steht.
- Plac Zamkowy, 62-571 Warszawa
Katedra Sw.Jana Chrzciciela
Architektonische Highlights © Glow Images
Die gotische Johannes-Kathedrale ist die älteste und bedeutendste Kirche der Stadt. Seit 1798 hat sie die Funktion eines Doms, seit 1817 ist sie die Kathedrale des Erzbistums Warschau. In der Krypta befinden sich die Gräber berühmter polnischer Persönlichkeiten.
- Ulica Swietojanska 8, Warszawa
- http://katedra.mkw.pl/
- +48 22 831 02 89
© Glow Images
Die gotische Johannes-Kathedrale ist die älteste und bedeutendste Kirche der Stadt. Seit 1798 hat sie die Funktion eines Doms, seit 1817 ist sie die Kathedrale des Erzbistums Warschau. In der Krypta befinden sich die Gräber berühmter polnischer Persönlichkeiten.
- Ulica Swietojanska 8, Warszawa
- http://katedra.mkw.pl/
- +48 22 831 02 89
Syrenka
Architektonische Highlights © krivinis, Shutterstock
Im Zentrum des Altstadtmarkts steht die Sirene, die Wappenfigur der Stadt Warschau. Geschaffen hat die unverkennbar romantisch geprägte Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Sie bildet eine der Gründungslegenden der Stadt ab, nach dieser einst zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee schwammen. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber schwamm weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank von nun an die Stadt zu beschützen. Daher trägt sie Schwert und Schild.
- Rynek Starego Miasta, 00-272 Warszawa
- http://mermaidsofearth.com/
© krivinis, Shutterstock
Im Zentrum des Altstadtmarkts steht die Sirene, die Wappenfigur der Stadt Warschau. Geschaffen hat die unverkennbar romantisch geprägte Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Sie bildet eine der Gründungslegenden der Stadt ab, nach dieser einst zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee schwammen. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber schwamm weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank von nun an die Stadt zu beschützen. Daher trägt sie Schwert und Schild.
- Rynek Starego Miasta, 00-272 Warszawa
- http://mermaidsofearth.com/
STOLICA Restauracja Stare Miasto Warszawa starówka kuchnia polska
Restaurants- regional
Mit Art déco beschwört das Altstadtlokal die 1920er herauf, als Polens Hauptstadt (stolica) voll Aufbruchstimmung war. Die Küche bietet Traditionelles, modern interpretiert: Beef-Tartar mit Eingemachtem, Piroggen mit diversen Füllungen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brotlaib.
- Szeroki Dunaj 1, 00-255 Warszawa
- http://restauracjastolica.com/
Mit Art déco beschwört das Altstadtlokal die 1920er herauf, als Polens Hauptstadt (stolica) voll Aufbruchstimmung war. Die Küche bietet Traditionelles, modern interpretiert: Beef-Tartar mit Eingemachtem, Piroggen mit diversen Füllungen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brotlaib.
- Szeroki Dunaj 1, 00-255 Warszawa
- http://restauracjastolica.com/
Souvenircity
Sonstige LädenEs darf natürlich auch einmal ein klassischer Souvenirladen sein – dann aber dieser hier mitten in der Altstadt mit guter Auswahl und sympathischer Atmosphäre. Neben den üblichen Artikeln von Spiel- und Postkarten bis hin zu Flaschenöffnern gibt‘s aber auch eine große Auswahl an der berühmten Keramik aus dem südpolnischen Bolesławiec (früher Bunzlau in Schlesien).
- Świętojańska 23/25, 00-266 Warszawa
- http://www.souvenir-city.pl/
- +48 22 185 58 98
Es darf natürlich auch einmal ein klassischer Souvenirladen sein – dann aber dieser hier mitten in der Altstadt mit guter Auswahl und sympathischer Atmosphäre. Neben den üblichen Artikeln von Spiel- und Postkarten bis hin zu Flaschenöffnern gibt‘s aber auch eine große Auswahl an der berühmten Keramik aus dem südpolnischen Bolesławiec (früher Bunzlau in Schlesien).
- Świętojańska 23/25, 00-266 Warszawa
- http://www.souvenir-city.pl/
- +48 22 185 58 98
MARCO POLO Reiseführer
Warschau
Buch, 8. Auflage · 17.95 €Hippe Bars und viel Geschichte: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Warschau erkunden Auf der einen Seite die kleine Altstadt mit malerischen Gassen und Kaufmannshäusern, auf der anderen sozialistische Plattenbauten, verglaste Wolkenkratzer und moderne Einkaufszentren: Warschaus bewegte Geschichte spiegelt sich in seiner Skyline wider. Mit dem MARCO POLO Reiseführer entdeckst du die spannendsten Seiten der polnischen Hauptstadt und verpasst kein Highlight zwischen hip und historisch!
Finde die besten Spots der Stadt mit den MARCO POLO Insider-Tipps
Zwar sind Warschaus alte Fassaden zum Großteil nur Kopien, aber damit haben sich die Polen hier wirklich Mühe gegeben. Kirchen, Paläste und ganze Straßenzüge wurden bis ins Detail meisterlich rekonstruiert und sorgen nicht nur bei Architekturfans für leuchtende Augen. Besuche angesagte Kneipen in der alten Markthalle, lerne Cocktails mixen in einer ehemaligen Wodkafabrik oder schieße atemberaubende Urlaubsfotos von der Aussichtsterrasse des Kulturpalasts.
Alle Tipps zu den Top-Spots findest du in deinem MARCO POLO Reiseführer für Warschau. Damit stellst du dir einfach und flexibel das Urlaubsprogramm zusammen, auf das du gerade Lust hast!
ERLEBE LOS!
