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- SüdostpolenSehenswertes & Restaurants
Während der Norden eher streng mit seiner Backsteingotik daherkommt, hat der Süden einen ganz anderen Charakter: Die Bürgerhäuser und Magnatenschlösser im hellen Barock oder in den Pastellfarben der Renaissance wirken elegant und immer ein wenig südländisch.
Ein buntes Gemisch von Sakralbauten verschiedener Glaubensrichtungen zeugt davon, wie viele Völker dieses Land einst ihre Heimat nannten. Friedlich stehen sie nebeneinander wie in Włodawa - die katholische Pauliner-Kirche neben der orthodoxen Mutter-Gottes-Kirche und gleich nebenan die Synagoge, heute ein Museum. Es sind Zeugen einer untergegangenen Welt. Die Juden sind fast alle ermordet, die Ukrainer vertrieben oder umgesiedelt worden. Während das jüdische Leben für immer erloschen ist, gibt es in den orthodoxen Kirchen aber noch Leben. An das tragische jüdische Schicksal erinnern im ehemaligen Vernichtungslager von Bełżec das riesige Steinfeld und das Museum (April-Okt. tgl. 9-17, Nov.- März Mo-Fr 9-16 Uhr, Gedenkstätte tgl. | www.belzec.org.pl).
Südostpolen Sehenswertes & Restaurants









Geographical
Geographical
Architektonische Highlights
Bieszczady
Geographical © Gospodarek Mikolaj, Shutterstock
„Waldkarpaten“ nennen die Einheimischen den südöstlichsten Zipfel Polens zwischen der Slowakei und der Ukraine. Das abseits liegende, dünn besiedelte Bergland mit wilden Buchenwäldern ist der urwüchsigste Teil Polens. Typisch für diese Landschaft sind die połoniny, langgezogene, kahle Bergrücken oberhalb der Wälder. Große Teile der Bieszczady wurden in einen Nationalpark umgewandelt. Sie können die Gegend bequem mit dem Auto auf der Bieszczady-Ringstraße erkunden. Die Fahrt beginnt und endet in Sanok. Über Lesko fahren Sie bis Ustrzyki Dolne, wo es ein interessantes Naturkundemuseum gibt. Über Czarna Góra und Smolnik mit hübschen Holzkirchen erreicht man den südlichsten Punkt der Strecke: Ustrzyki Górne. Von da aus geht es Richtung Norden über zwei Pässe mit schönen Aussichten nach Wetlina im Durchbruchtal des gleichnamigen Flusses. Ein paar Kilometer weiter kommen Sie nach Komańcza, wo die Kapelle der Schützenden Mutter Gottes steht, eine der drei erhaltenen Holzkirchen der Unierten (griechisch-kathol.) Lemken, einer westukrainischen Volksgruppe, die einst in den Bieszczady lebte. Die Kirche von 1802 besitzt eine Ikonostase, eine dreiflügelige Wand mit Heiligenbildern. Übernachten Sie im komfortablen Hotel Czarna oder im schön renovierten Herrenhaus Dwór Wola Sękowa mit gutem Essen.
- Bieszczady
© Gospodarek Mikolaj, Shutterstock
„Waldkarpaten“ nennen die Einheimischen den südöstlichsten Zipfel Polens zwischen der Slowakei und der Ukraine. Das abseits liegende, dünn besiedelte Bergland mit wilden Buchenwäldern ist der urwüchsigste Teil Polens. Typisch für diese Landschaft sind die połoniny, langgezogene, kahle Bergrücken oberhalb der Wälder. Große Teile der Bieszczady wurden in einen Nationalpark umgewandelt. Sie können die Gegend bequem mit dem Auto auf der Bieszczady-Ringstraße erkunden. Die Fahrt beginnt und endet in Sanok. Über Lesko fahren Sie bis Ustrzyki Dolne, wo es ein interessantes Naturkundemuseum gibt. Über Czarna Góra und Smolnik mit hübschen Holzkirchen erreicht man den südlichsten Punkt der Strecke: Ustrzyki Górne. Von da aus geht es Richtung Norden über zwei Pässe mit schönen Aussichten nach Wetlina im Durchbruchtal des gleichnamigen Flusses. Ein paar Kilometer weiter kommen Sie nach Komańcza, wo die Kapelle der Schützenden Mutter Gottes steht, eine der drei erhaltenen Holzkirchen der Unierten (griechisch-kathol.) Lemken, einer westukrainischen Volksgruppe, die einst in den Bieszczady lebte. Die Kirche von 1802 besitzt eine Ikonostase, eine dreiflügelige Wand mit Heiligenbildern. Übernachten Sie im komfortablen Hotel Czarna oder im schön renovierten Herrenhaus Dwór Wola Sękowa mit gutem Essen.
- Bieszczady
Zamość
Geographical © Daniel Jedzura, Shutterstock
Zamość, das "Padua des Nordens", entstand als utopischer Architektenentwurf der Renaissance. Der Großkanzler Jan Zamoyski ließ sein Schloss und die Stadt im 16.Jh. von dem italienischen Baumeister Bernardo Morando entwerfen. Heute erstrahlt das Unesco-Welterbe (58 400 Ew.) in der Schönheit seiner restaurierten Renaissancebauten.
- 22-400 Zamość
- http://www.zamosc.pl/
© Daniel Jedzura, Shutterstock
Zamość, das "Padua des Nordens", entstand als utopischer Architektenentwurf der Renaissance. Der Großkanzler Jan Zamoyski ließ sein Schloss und die Stadt im 16.Jh. von dem italienischen Baumeister Bernardo Morando entwerfen. Heute erstrahlt das Unesco-Welterbe (58 400 Ew.) in der Schönheit seiner restaurierten Renaissancebauten.
- 22-400 Zamość
- http://www.zamosc.pl/
Lublin
Geographical © Michal Ludwiczak, Shutterstock
Insider-Tipp Farborgie
Die größte Stadt (310 000 Ew.) östlich der Weichsel galt als „jüdisches Oxford“. An die Juden, die 1939 ein Drittel der Bevölkerung ausmachten, erinnert heute die einst wichtigste Rabbinerschule der Welt, ein Jugendstil-Prunkbau von 1930.Heute sind darin eine Synagoge, das Viersternehotel Ilan und ein koscheres Restaurant untergebracht. Ein wichtiges Bildungszentrum ist die Stadt bis heute geblieben: Sie hat zwei konkurrierende Universitäten, eine katholische und eine weltliche, mehrere Theater und Kulturzentren. Die schöne Altstadt erstreckt sich auf mehreren Hügeln, auf einem davon thront eine mittelalterliche Burg. Sie birgt die Dreifaltigkeitskapelle, ein Unesco-Weltkulturerbe: Auf einer einzigen Säule ruht ein weit gefächertes Kreuzrippengewölbe, das mit farbenprächtigen, um 1350 geschaffenen Fresken bemalt ist. Sie stammen vom ruthenischen Meister Andrej und sind ein gutes Beispiel für frühen ost-westlichen Kulturtransfer. Die monumentalen neugotischen Gebäudeflügel der Burg beherbergen Ikonen und eine Sammlung von Gemälden polnischer Meister, darunter die riesige „Union von Lublin“ vom Nationalmaler Jan Matejko (Muzeum Lubelskie). Die Burggasse (ul.Grodzka) führt zum Marktplatz mit dem Alten Rathaus und prächtigen Renaissencehäusern. Zuvor kannst du in der Brama Grodzka, dem Burgtor, anhand historischer Fotos, Filme und Töne die Welt des jüdischen Stetls kennenlernen. Eine geführte Tour erschließt auf 280 m ehemalige Kaufmannskeller; die Temperatur beträgt unterirdisch 7–12 Grad. Außerhalb der Altstadtmauern lohnt ein Blick in die Kathedrale mit ihrer „Flüstersakristei“, in der der kleinste Laut zu hören ist. Spaß macht auch ein Bummel über den Boulevard Krakowskie Przedmieście mit seinen vielen Terrassenlokalen. An das, was mit den Juden geschah, erinnert Majdanek, ein Vorort im Südosten Lublins. Hier legten die Nationalsozialisten 1941/42 ein Konzentrations- und Vernichtungslager an, in dem sie ca. 400 000 Menschen ermordeten. In den Lagerbaracken befindet sich heute ein Museum (Państwowe Muzeum na Majdanku).
- Lublin
- http://www.lublin.eu/
© Michal Ludwiczak, Shutterstock
Insider-Tipp Farborgie
Die größte Stadt (310 000 Ew.) östlich der Weichsel galt als „jüdisches Oxford“. An die Juden, die 1939 ein Drittel der Bevölkerung ausmachten, erinnert heute die einst wichtigste Rabbinerschule der Welt, ein Jugendstil-Prunkbau von 1930.Heute sind darin eine Synagoge, das Viersternehotel Ilan und ein koscheres Restaurant untergebracht. Ein wichtiges Bildungszentrum ist die Stadt bis heute geblieben: Sie hat zwei konkurrierende Universitäten, eine katholische und eine weltliche, mehrere Theater und Kulturzentren. Die schöne Altstadt erstreckt sich auf mehreren Hügeln, auf einem davon thront eine mittelalterliche Burg. Sie birgt die Dreifaltigkeitskapelle, ein Unesco-Weltkulturerbe: Auf einer einzigen Säule ruht ein weit gefächertes Kreuzrippengewölbe, das mit farbenprächtigen, um 1350 geschaffenen Fresken bemalt ist. Sie stammen vom ruthenischen Meister Andrej und sind ein gutes Beispiel für frühen ost-westlichen Kulturtransfer. Die monumentalen neugotischen Gebäudeflügel der Burg beherbergen Ikonen und eine Sammlung von Gemälden polnischer Meister, darunter die riesige „Union von Lublin“ vom Nationalmaler Jan Matejko (Muzeum Lubelskie). Die Burggasse (ul.Grodzka) führt zum Marktplatz mit dem Alten Rathaus und prächtigen Renaissencehäusern. Zuvor kannst du in der Brama Grodzka, dem Burgtor, anhand historischer Fotos, Filme und Töne die Welt des jüdischen Stetls kennenlernen. Eine geführte Tour erschließt auf 280 m ehemalige Kaufmannskeller; die Temperatur beträgt unterirdisch 7–12 Grad. Außerhalb der Altstadtmauern lohnt ein Blick in die Kathedrale mit ihrer „Flüstersakristei“, in der der kleinste Laut zu hören ist. Spaß macht auch ein Bummel über den Boulevard Krakowskie Przedmieście mit seinen vielen Terrassenlokalen. An das, was mit den Juden geschah, erinnert Majdanek, ein Vorort im Südosten Lublins. Hier legten die Nationalsozialisten 1941/42 ein Konzentrations- und Vernichtungslager an, in dem sie ca. 400 000 Menschen ermordeten. In den Lagerbaracken befindet sich heute ein Museum (Państwowe Muzeum na Majdanku).
- Lublin
- http://www.lublin.eu/
Sanok
Geographical © Anilah, Shutterstock
Insider-Tipp Gemalter Goldrausch
Die Stadt (37 500 Ew.) liegt auf einer Bergterrasse oberhalb des Flusses San. Im Krieg wurde es stark zerstört, die gesamte jüdische Bevölkerung ermordet. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Schloss aus dem Mittelalter, später im Renaissancestil ausgebaut. Dort zeigt das Historische Museum (Muzeum Historyczne) die surrealistischen Bilder des aus Sanok stammenden Malers Zdzisław Beksiński und die größte Ikonensammlung Polens: Die mittelalterlichen Heiligenbilder mit viel Blattgold entfalten einen ganz eigenen Zauber. Am rechten San-Ufer, im Stadtteil Biała Góra, liegt auf einem weitläufigen Gelände eines der größten Freilichtmuseen Polens. Es ist der untergegangenen bäuerlichen Welt der Lemken und Bojen gewidmet: Skansen.
- Sanok
- http://www.um.sanok.pl/
© Anilah, Shutterstock
Insider-Tipp Gemalter Goldrausch
Die Stadt (37 500 Ew.) liegt auf einer Bergterrasse oberhalb des Flusses San. Im Krieg wurde es stark zerstört, die gesamte jüdische Bevölkerung ermordet. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Schloss aus dem Mittelalter, später im Renaissancestil ausgebaut. Dort zeigt das Historische Museum (Muzeum Historyczne) die surrealistischen Bilder des aus Sanok stammenden Malers Zdzisław Beksiński und die größte Ikonensammlung Polens: Die mittelalterlichen Heiligenbilder mit viel Blattgold entfalten einen ganz eigenen Zauber. Am rechten San-Ufer, im Stadtteil Biała Góra, liegt auf einem weitläufigen Gelände eines der größten Freilichtmuseen Polens. Es ist der untergegangenen bäuerlichen Welt der Lemken und Bojen gewidmet: Skansen.
- Sanok
- http://www.um.sanok.pl/
Łańcut
Geographical © Serega_tm, Shutterstock
Insider-Tipp Crossover im Schloss
Die kleine Industriestadt (17 000 Ew.) besitzt mit ihrem Magnatenschloss aus dem 17.Jh. eins der schönsten Bauwerke Polens. Es gehörte nacheinander einigen namhaften Adelsclans. Ihre feudale Wohnkultur wird prachtvoll in Szene gesetzt. Neben dem Hoftheater, dem großen Ballsaal, dem Spiegelkabinett und einer Skulpturengalerie beherbergt das Schloss auch eine Gemälde-, Glas- und Porzellansammlung. Zum Schloss gehören eine Synagoge, das Kutschenmuseum in den Ställen sowie eine Ikonen-Ausstellung im Seitenflügel. Im Mai öffnet der Ballsaal für Musik – nicht nur für Kammermusik, auch für Crossover: ein feiner Mix aus Klassik, Jazz, Blues und Worldmusic.
- 37-100 Łańcut
- http://www.um-lancut.pl/
© Serega_tm, Shutterstock
Insider-Tipp Crossover im Schloss
Die kleine Industriestadt (17 000 Ew.) besitzt mit ihrem Magnatenschloss aus dem 17.Jh. eins der schönsten Bauwerke Polens. Es gehörte nacheinander einigen namhaften Adelsclans. Ihre feudale Wohnkultur wird prachtvoll in Szene gesetzt. Neben dem Hoftheater, dem großen Ballsaal, dem Spiegelkabinett und einer Skulpturengalerie beherbergt das Schloss auch eine Gemälde-, Glas- und Porzellansammlung. Zum Schloss gehören eine Synagoge, das Kutschenmuseum in den Ställen sowie eine Ikonen-Ausstellung im Seitenflügel. Im Mai öffnet der Ballsaal für Musik – nicht nur für Kammermusik, auch für Crossover: ein feiner Mix aus Klassik, Jazz, Blues und Worldmusic.
- 37-100 Łańcut
- http://www.um-lancut.pl/
Leżajsk
Geographical © Elzbieta Sekowska, Shutterstock
Das Städtchen Leżajsk (13 000 Ew.), 37 km nordwestlich von Jarosław, wäre wohl schon allein wegen seiner kostbaren Orgel im Bernhardinerkloster bekannt. Sie ist die schönste in Polen: Reich verzierte 5900 Pfeifen und 74 Register machen dieses Instrument, an dem bis 1729 fast 50 Jahre gebaut wurde, einzigartig. Einzigartig ist aber auch die Pilgerfahrt von Tausenden von Juden Mitte März zum Grab des Wunderrabbiners Elimelech auf dem jüdischen Friedhof.
- 37-300 Leżajsk
- http://www.lezajsk.um.gov.pl/
© Elzbieta Sekowska, Shutterstock
Das Städtchen Leżajsk (13 000 Ew.), 37 km nordwestlich von Jarosław, wäre wohl schon allein wegen seiner kostbaren Orgel im Bernhardinerkloster bekannt. Sie ist die schönste in Polen: Reich verzierte 5900 Pfeifen und 74 Register machen dieses Instrument, an dem bis 1729 fast 50 Jahre gebaut wurde, einzigartig. Einzigartig ist aber auch die Pilgerfahrt von Tausenden von Juden Mitte März zum Grab des Wunderrabbiners Elimelech auf dem jüdischen Friedhof.
- 37-300 Leżajsk
- http://www.lezajsk.um.gov.pl/
Przemyśl
Geographical © paparazzza, Shutterstock
Die Stadt (67 000 Ew.) liegt malerisch am Ufer des Flusses San. Lohnenswert ist der Besuch des Marktplatzes, der Kathedrale, der Franziskanerkirche und des Schlosses mit dem angrenzenden Stadtpark. Vom Schloss sieht man die Türme und Kuppeln der orthodoxen Kirchen, die bis heute der ukrainischen Minderheit gehören. Festungsbauten und Bürgerhäuser erinnern an die lange habsburgische Präsenz. Przemyśls Nationalmuseum beleuchtet die faszinierende Multikulti-Geschichte der Region. Am schönsten übernachten kannst du 10 km südlich der Stadt in Krasiczyn, einem imposanten Renaissanceschloss aus dem 15.Jh.
- 37-100 Przemyśl
- http://www.przemysl.pl/
© paparazzza, Shutterstock
Die Stadt (67 000 Ew.) liegt malerisch am Ufer des Flusses San. Lohnenswert ist der Besuch des Marktplatzes, der Kathedrale, der Franziskanerkirche und des Schlosses mit dem angrenzenden Stadtpark. Vom Schloss sieht man die Türme und Kuppeln der orthodoxen Kirchen, die bis heute der ukrainischen Minderheit gehören. Festungsbauten und Bürgerhäuser erinnern an die lange habsburgische Präsenz. Przemyśls Nationalmuseum beleuchtet die faszinierende Multikulti-Geschichte der Region. Am schönsten übernachten kannst du 10 km südlich der Stadt in Krasiczyn, einem imposanten Renaissanceschloss aus dem 15.Jh.
- 37-100 Przemyśl
- http://www.przemysl.pl/
Sandomierz
Geographical © Nahlik, Shutterstock
Am linken Weichselufer auf sieben Hügeln erbaut, hat sich das Renaissancestädtchen mit seinen verwinkelten Gassen den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Man sagt, dass jeder, der Sandomierz (22 000 Ew.) einmal gesehen hat, sich danach sehnt, zurückzukommen. So auch angeblich der sowjetische Oberst Skopenko, der die Stadt 1945 befreite. Er ließ sich auf dem Friedhof von Sandomierz beisetzen. In der Altstadt stehen die Sehenswürdigkeiten nah beieinander: am Marktplatz das Renaissancerathaus und der Palast des Rittergeschlechts Oleśniki, in dem sich heute das Regionalmuseum befindet, in der Mariacka-Gasse die gotische Kathedrale und auf dem Hügel westlich davon die spätromanische Dominikanerkirche St. Jacobus. In diesem wertvollsten Baudenkmal der Stadt werden die Gebeine der Mönche ausgestellt, die im 13.Jh. von den Tataren ermordet wurden. Nördlich vom Markt stehen das Benediktinerkloster und die St.-Michael-Kirche mit ihrem barocken Inneren. Vom Opatowska-Stadttor aus dem 16.Jh. hast du einen schönen Blick. Übernachte wie ein König im 28 km entfernten Schloss Baranów Sandomierski, auch „kleiner Wawel“ genannt: Zespół Zamkowo - Parkowy w Baranowie Sandomierskim.
- Sandomierz
- http://www.sandomierz.pl/
© Nahlik, Shutterstock
Am linken Weichselufer auf sieben Hügeln erbaut, hat sich das Renaissancestädtchen mit seinen verwinkelten Gassen den Charme vergangener Zeiten bewahrt. Man sagt, dass jeder, der Sandomierz (22 000 Ew.) einmal gesehen hat, sich danach sehnt, zurückzukommen. So auch angeblich der sowjetische Oberst Skopenko, der die Stadt 1945 befreite. Er ließ sich auf dem Friedhof von Sandomierz beisetzen. In der Altstadt stehen die Sehenswürdigkeiten nah beieinander: am Marktplatz das Renaissancerathaus und der Palast des Rittergeschlechts Oleśniki, in dem sich heute das Regionalmuseum befindet, in der Mariacka-Gasse die gotische Kathedrale und auf dem Hügel westlich davon die spätromanische Dominikanerkirche St. Jacobus. In diesem wertvollsten Baudenkmal der Stadt werden die Gebeine der Mönche ausgestellt, die im 13.Jh. von den Tataren ermordet wurden. Nördlich vom Markt stehen das Benediktinerkloster und die St.-Michael-Kirche mit ihrem barocken Inneren. Vom Opatowska-Stadttor aus dem 16.Jh. hast du einen schönen Blick. Übernachte wie ein König im 28 km entfernten Schloss Baranów Sandomierski, auch „kleiner Wawel“ genannt: Zespół Zamkowo - Parkowy w Baranowie Sandomierskim.
- Sandomierz
- http://www.sandomierz.pl/
Klasztor Oo Bernardynów
Architektonische HighlightsMo - So: geöffnet
Rzeszów
Geographical © Andrzej Rostek, Shutterstock
Die Hauptstadt der Region (155 000 Ew.) wartet mit einer schön restaurierten Altstadt, Barockkirchen und Palästen auf. Kopfsteingepflasterte Gassen führen zum Marktplatz (Rynek), der von pastellfarbenen Bürgerhäusern gesäumt ist. An seinem Rand steht das schlossartige Rathaus. Nebenan steigt man zur Unterirdischen Route hinab: ein spannender Gang durch Rzeszóws Kellerlabyrinth. Gleichfalls am Platz befindet sich das Ethnografische Museum, das naive Kunst, volkstümliche Möbel und Heiligenschreine zeigt. Ein paar Gehminuten entfernt wird im ehemaligen Piaristenkloster, heute Regionalmuseum, polnische Kunst gezeigt. Nicht weit ist es vom Rynek zur ul. Bożnicza, wo zwei Synagogen stehen: Die Altstädtische Synagoge dient heute als Stadtarchiv, die Neustädtische Synagoge als Galerie. Eine „Jüdische Suite“ gibt es im Grand Hotel, Rzeszóws bester Unterkunft. Eindrucksvoll ist das von einer Glaskuppel überspannte Hotelatrium, in dem sich das Restaurant und Bars befinden. Toll das Frühstücksbüfett und das Spa!
- Rzeszów
- http://www.erzeszow.pl/
© Andrzej Rostek, Shutterstock
Die Hauptstadt der Region (155 000 Ew.) wartet mit einer schön restaurierten Altstadt, Barockkirchen und Palästen auf. Kopfsteingepflasterte Gassen führen zum Marktplatz (Rynek), der von pastellfarbenen Bürgerhäusern gesäumt ist. An seinem Rand steht das schlossartige Rathaus. Nebenan steigt man zur Unterirdischen Route hinab: ein spannender Gang durch Rzeszóws Kellerlabyrinth. Gleichfalls am Platz befindet sich das Ethnografische Museum, das naive Kunst, volkstümliche Möbel und Heiligenschreine zeigt. Ein paar Gehminuten entfernt wird im ehemaligen Piaristenkloster, heute Regionalmuseum, polnische Kunst gezeigt. Nicht weit ist es vom Rynek zur ul. Bożnicza, wo zwei Synagogen stehen: Die Altstädtische Synagoge dient heute als Stadtarchiv, die Neustädtische Synagoge als Galerie. Eine „Jüdische Suite“ gibt es im Grand Hotel, Rzeszóws bester Unterkunft. Eindrucksvoll ist das von einer Glaskuppel überspannte Hotelatrium, in dem sich das Restaurant und Bars befinden. Toll das Frühstücksbüfett und das Spa!
- Rzeszów
- http://www.erzeszow.pl/
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MARCO POLO Reisekarte
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Polen Nord bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Küsten, Seen und Wäldern. Besuchen Sie die Stadt Danzig mit ihrer historischen Altstadt und dem Hafen. Die Masurische Seenplatte ist bekannt für ihre zahlreichen Seen und Wassersportmöglichkeiten. Die Halbinsel Hel bietet breite Strände und ist ideal für Erholung. Der Nationalpark Wolin ist bekannt für seine Klippen und Wanderwege.


