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Sewastopol

Sewastopol Sehenswertes & Restaurants

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  • Balaklawa

    Geographical
    • © Lukin Dmitry, Shutterstock

    Balaklawa (9000 Ew., eine halbe Autostunde entfernt) liegt versteckt zwischen hohen Felsen am Ufer einer langen Bucht. An der Hafenpromenade haben kleine Restaurants und Bars eröffnet. Den besten Fisch serviert Rybnyji. Vom Yachthafen bringen Sie Boote zum Baden aufs offene Meer. Tauchexkursionen vermittelt Aquamarin. Genießen Sie den Blick auf die Bucht von den Überresten der Genueser Festung (Genueskaja Krepost) aus dem 14.Jh. auf dem Hügel. Sie bewegen sich auf geschichtsträchtigem Boden: Schon Homer erwähnt den Ort in der Odyssee. Hier spielt das Stück „Iphigenie auf Tauris“ von Euripides oder Goethe. Die türkischen Eroberer (1475) nannten die Bucht Balyk-Juwe („Nest der Fische“). Bis 1995 war die Stadt für Zivilisten abgeriegelt. Ab Anfang der 50er-Jahre ließ Stalin im Taurisberg einen Bunker anlegen, der als U-Boot-Hangar und Lager für Atomsprengköpfe diente (Werf podwodnich lodok). Meterdicke Stahltüren und schummrig beleuchtete Stollen geben eine grandiose Kulisse für jeden Agententhriller.

    • 99026 Sewastopol
    • © Lukin Dmitry, Shutterstock

    Balaklawa (9000 Ew., eine halbe Autostunde entfernt) liegt versteckt zwischen hohen Felsen am Ufer einer langen Bucht. An der Hafenpromenade haben kleine Restaurants und Bars eröffnet. Den besten Fisch serviert Rybnyji. Vom Yachthafen bringen Sie Boote zum Baden aufs offene Meer. Tauchexkursionen vermittelt Aquamarin. Genießen Sie den Blick auf die Bucht von den Überresten der Genueser Festung (Genueskaja Krepost) aus dem 14.Jh. auf dem Hügel. Sie bewegen sich auf geschichtsträchtigem Boden: Schon Homer erwähnt den Ort in der Odyssee. Hier spielt das Stück „Iphigenie auf Tauris“ von Euripides oder Goethe. Die türkischen Eroberer (1475) nannten die Bucht Balyk-Juwe („Nest der Fische“). Bis 1995 war die Stadt für Zivilisten abgeriegelt. Ab Anfang der 50er-Jahre ließ Stalin im Taurisberg einen Bunker anlegen, der als U-Boot-Hangar und Lager für Atomsprengköpfe diente (Werf podwodnich lodok). Meterdicke Stahltüren und schummrig beleuchtete Stollen geben eine grandiose Kulisse für jeden Agententhriller.

    • 99026 Sewastopol

  • Sewastopol

    Geographical
    • © AlexAnton, Shutterstock

    An vielen weißen Prachtbauten weht selbstbewusst die russische Fahne – nirgendwo fühltsich die Krim russischer an als in Sewastopol (380 000 Ew.). Der Heimathafen der viel besungenen Schwarzmeerflotte war stets umkämpft, vom Krimkrieg bis zur Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Bis Anfang der 90er- Jahre durften nur Militärangehörige Sewastopol betreten. Gegenüber dem Flottenmuseum grüßt Katharina II. von ihrem Sockel. Alte Damen in Blümchenkleidern posieren vor der Statue der Zarin, die 1783 die Stadt als Flottenstützpunkt gründete. Auf der Großen Meeresstraße (ul. Bolschaja Morskaja) flirten russische Matrosen mit kichernden Mädchen. Offiziere in Uniform eilen durch den Park am pr. Nachimowa. An dessen Ende bewachen Schüler in Uniform das Mahnmal der sowjetischen Heldenstädte (pl. Nachimowa). Die Schiffe der Schwarzmeerflotte wurden 1991 zwischen der Ukraine und Russland aufgeteilt. Bis 2017 darf die russische Marine den Hafen mit den 30 Buchten nutzen. Um eine Verlängerung des Pachtvertrags wird gestritten. Drei Viertel der Einwohner sind Russen, viele arbeiten bei der Flotte. Für sie bleibt Sewastopol eine russische Stadt. Die Regierung in Kiew sieht das naturgemäß etwas anders. Trotzdem wirken die Menschen entspannt – kein Wunder bei fast 300 Sonnentagen im Jahr.

    • 99000 Sewastopol
    • © AlexAnton, Shutterstock

    An vielen weißen Prachtbauten weht selbstbewusst die russische Fahne – nirgendwo fühltsich die Krim russischer an als in Sewastopol (380 000 Ew.). Der Heimathafen der viel besungenen Schwarzmeerflotte war stets umkämpft, vom Krimkrieg bis zur Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Bis Anfang der 90er- Jahre durften nur Militärangehörige Sewastopol betreten. Gegenüber dem Flottenmuseum grüßt Katharina II. von ihrem Sockel. Alte Damen in Blümchenkleidern posieren vor der Statue der Zarin, die 1783 die Stadt als Flottenstützpunkt gründete. Auf der Großen Meeresstraße (ul. Bolschaja Morskaja) flirten russische Matrosen mit kichernden Mädchen. Offiziere in Uniform eilen durch den Park am pr. Nachimowa. An dessen Ende bewachen Schüler in Uniform das Mahnmal der sowjetischen Heldenstädte (pl. Nachimowa). Die Schiffe der Schwarzmeerflotte wurden 1991 zwischen der Ukraine und Russland aufgeteilt. Bis 2017 darf die russische Marine den Hafen mit den 30 Buchten nutzen. Um eine Verlängerung des Pachtvertrags wird gestritten. Drei Viertel der Einwohner sind Russen, viele arbeiten bei der Flotte. Für sie bleibt Sewastopol eine russische Stadt. Die Regierung in Kiew sieht das naturgemäß etwas anders. Trotzdem wirken die Menschen entspannt – kein Wunder bei fast 300 Sonnentagen im Jahr.

    • 99000 Sewastopol

  • Primorskiy Bul'var

    Restaurants
    • international

    Sewastopols feinste Dinneradresse zelebriert gehobene Kochkunst unter Kristalllüstern. Die Inhaberin stand für Julia Timoschenko am Herd, bevor sie ihr Restaurant mit traumhaftem Blick über die Bucht eröffnete.

    Sewastopols feinste Dinneradresse zelebriert gehobene Kochkunst unter Kristalllüstern. Die Inhaberin stand für Julia Timoschenko am Herd, bevor sie ihr Restaurant mit traumhaftem Blick über die Bucht eröffnete.


  • Chersones

    Architektonische Highlights
    • © Ivan Azimov 007, Shutterstock

    Ein faszinierender Ruinenspaziergang erwartet Sie in der antiken griechischen Siedlung Chersones am Kap von Sewastopol. Reste von Wohnhäusern aus dem 5.Jh. v. Chr., Tempel, der Münzhof, das Amphitheater und Teile der Befestigungsanlagen sind freigelegt. Viele Funde wurden im Archäologischen Museum auf dem Gelände dokumentiert. Die orthodoxe Kirche erinnert daran, dass der Kiewer Großfürst Wolodymir 988 hier getauft wurde, bevor er die Rus zum Christentum führte. Die Nebelglocke wurde aus türkischen Beutekanonen gegossen. Bringen Sie Schwimmzeug mit: Unterhalb der antiken Stätten liegt ein Strand.

    • © Ivan Azimov 007, Shutterstock

    Ein faszinierender Ruinenspaziergang erwartet Sie in der antiken griechischen Siedlung Chersones am Kap von Sewastopol. Reste von Wohnhäusern aus dem 5.Jh. v. Chr., Tempel, der Münzhof, das Amphitheater und Teile der Befestigungsanlagen sind freigelegt. Viele Funde wurden im Archäologischen Museum auf dem Gelände dokumentiert. Die orthodoxe Kirche erinnert daran, dass der Kiewer Großfürst Wolodymir 988 hier getauft wurde, bevor er die Rus zum Christentum führte. Die Nebelglocke wurde aus türkischen Beutekanonen gegossen. Bringen Sie Schwimmzeug mit: Unterhalb der antiken Stätten liegt ein Strand.


  • Krimkriegs-Panorama (Panorama Krimskoj Wojny)

    Museen

    Das 115 m lange und 14 m hohe Rundgemälde zeigt anschaulich die Kämpfe zwischen den französischen und englischen Verbündeten und den russischen Verteidigern im Jahr 1854/55.Die Rotunde, die mit Heldenbüsten geschmückt ist, steht auf einer der Bastionen des Krimkriegs Istoritschnij bul.

    Das 115 m lange und 14 m hohe Rundgemälde zeigt anschaulich die Kämpfe zwischen den französischen und englischen Verbündeten und den russischen Verteidigern im Jahr 1854/55.Die Rotunde, die mit Heldenbüsten geschmückt ist, steht auf einer der Bastionen des Krimkriegs Istoritschnij bul.


  • Foros

    Geographical
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Der Ausblick lohnt den Stopp auf dem Weg nach Jalta: 400 m über dem Meer thront die Auferstehungskirche (Zerkow Woskresenija) auf dem Roten Felsen. Teehändler Kusnezow stiftete das Kirchlein 1892, weil Zar Alexander III. ein Zugunglück überlebt hatte. Tief unterhalb der Kirche wurde im August 1991 Weltgeschichte geschrieben: Dort liegt die Regierungsdatscha, in der Michail Gorbatschow während des Putsches in Moskau tagelang vom KGB festgehalten wurde. Der Komplex ist nicht zugänglich. Von der Straße aus sind nur die spitzen roten Dächer zwischen Bäumen zu erkennen.

    • 98690 Foros
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Der Ausblick lohnt den Stopp auf dem Weg nach Jalta: 400 m über dem Meer thront die Auferstehungskirche (Zerkow Woskresenija) auf dem Roten Felsen. Teehändler Kusnezow stiftete das Kirchlein 1892, weil Zar Alexander III. ein Zugunglück überlebt hatte. Tief unterhalb der Kirche wurde im August 1991 Weltgeschichte geschrieben: Dort liegt die Regierungsdatscha, in der Michail Gorbatschow während des Putsches in Moskau tagelang vom KGB festgehalten wurde. Der Komplex ist nicht zugänglich. Von der Straße aus sind nur die spitzen roten Dächer zwischen Bäumen zu erkennen.

    • 98690 Foros

  • Inkerman

    Geographical
    • © Serg Stupak, Shutterstock

    Am Ende der Großen Bucht von Sewastopol sind die Kalksteinfelsen löchrig wie Schweizer Käse. Nach dem Zweiten Weltkrieg brauchte man die Steine aus Inkerman (10 000 Ew.) für den Wiederaufbau. In den Stollen legte man Weinkeller an. Seit 1961 produziert Inkerman hier 35 Weinsorten. Auf den Etiketten sind die Reste der Festung Kalamita aus dem 15.Jh. zu sehen, die heute über der Stadt aufragen. Unterhalb der Ruinen lugen zwei Erker aus dem Felsen. Unter den grünen Kuppeln hängen die Glocken des Clemens-Höhlenklosters (Petscherskij Monastyr Swjatogo Klemensa). Der Legende nach floh Bischof Clemens während der Christenverfolgung im 1.Jh. aus Rom hierher. ByzantinischeMönche schlugen im 8.Jh.Wohn- und Bethöhlen in den Felsen. Seit 1992 ist das Kloster wieder von Mönchen bewohnt.

    • 99703 Inkerman
    • © Serg Stupak, Shutterstock

    Am Ende der Großen Bucht von Sewastopol sind die Kalksteinfelsen löchrig wie Schweizer Käse. Nach dem Zweiten Weltkrieg brauchte man die Steine aus Inkerman (10 000 Ew.) für den Wiederaufbau. In den Stollen legte man Weinkeller an. Seit 1961 produziert Inkerman hier 35 Weinsorten. Auf den Etiketten sind die Reste der Festung Kalamita aus dem 15.Jh. zu sehen, die heute über der Stadt aufragen. Unterhalb der Ruinen lugen zwei Erker aus dem Felsen. Unter den grünen Kuppeln hängen die Glocken des Clemens-Höhlenklosters (Petscherskij Monastyr Swjatogo Klemensa). Der Legende nach floh Bischof Clemens während der Christenverfolgung im 1.Jh. aus Rom hierher. ByzantinischeMönche schlugen im 8.Jh.Wohn- und Bethöhlen in den Felsen. Seit 1992 ist das Kloster wieder von Mönchen bewohnt.

    • 99703 Inkerman