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Reiseführer
Prag - Burgviertel und Hradčany

MARCO POLO Reiseführer

Prag

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Der Hradschin gilt mit 7,28 ha als das größte geschlossene Burgareal der Welt und ist Symbol des tschechischen Staats.

Seit über tausend Jahren residieren hier die böhmischen Fürsten und Könige; seit 1918 gehört der gesamte Komplex zum Sitz des tschechischen Präsidenten. Mehr Ellenbogenfreiheit hat unter den europäischen Staatsoberhäuptern nur der Papst. Die gehisste Präsidentenstandarte über dem ersten Burghof zeigt an, dass der Hausherr gerade daheim ist.

Das heutige Erscheinungsbild geht im Wesentlichen auf Kaiserin Maria Theresia zurück, die in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. eine grundlegende Renovierung veranlasste. Die ältesten baulichen Relikte stammen aber aus dem 9.Jh.; seitdem hat jeder Herrscher und jeder Stil hier seine Spuren hinterlassen.

Die erste Glanzzeit erlebte die Burg im 14.Jh., als Kaiser Karl IV. (1316–78) vom Hradschin aus das gesamte Heilige Römische Reich von der Nordsee bis an die Adria regierte. Er war es auch, der 1344 den Grundstein für den St.-Veits-Dom legen ließ. Ende des 16.Jhs. wählte der sonderliche Habsburger Rudolf II. den Hradschin zu seinem Sitz (1583–1612) und machte Prag abermals zum Mittelpunkt des Reichs und zu einem Zentrum der Künste und Wissenschaften. Er legte gewaltige Sammlungen an und holte Johannes Kepler und Tycho Brahe nach Prag, aber auch ungezählte Scharlatane und Alchemisten.

Auch Präsident Václav Havel wollte nach der Wende eigene visuelle Akzente auf der Burg setzen. Teile des Interieurs sowie die mit Kupfer verzierten Eingangsportale zur Präsidentenkanzlei im zweiten Burghof ließ er seinen Freund, den Glaskünstler Bořek Šípek, neu gestalten. Auf Havels Wunsch entwarf Oscar-Preisträger Theodor Píštěk, Kostümbildner von Miloš Formans berühmtem „Amadeus“- Film, neue Uniformen für die Burgwache. Die Große Wachablösung täglich um 12 Uhr am Burgtor ist ein sehenswertes und gratis zugängliches Spektakel. Der aktuelle Präsident Petr Pavel hat den lange unzugänglichen Hirschgraben geöffnet – früher wurden hier Wild und Bären gehalten.

Wer das Burgareal besichtigt, sollte unbedingt auch einen Streifzug durch das umliegende Viertel machen. Hradčany, die Burgvorstadt, wurde 1320 gegründet. Karl IV. erweiterte das Viertel u. a. um das für seine wertvolle Bibliothek berühmte Strahov-Kloster. Zu den schönsten Prager Erlebnissen gehört schließlich ein Spaziergang durch die zeitentrückten Gässchen der Neuen Welt (Nový Svět). Burgareal tgl. 6–22 Uhr | Eintritt frei | Kathedrale April–Okt. Mo–Sa 9–17, So 12–17, Nov.–März Mo–Sa 9–16, So 12–16 Uhr, Gebäude u. Goldenes Gässchen April–Okt. tgl. 9–17, Nov.–März 9–16 Uhr | Kathedralturm und Wechselausstellungen April–Okt. tgl. 10–18 Uhr, Nov.–März 10–17 Uhr (Ausstellungen bis 18 Uhr) | Tickets (gültig an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für je einen Eintritt in die einzelnen Objekte): Hauptroute 450, Ausstellungen 300, Kathedralturm 200 Kč. Familienticket (max. 2 Ew. und 5 Kinder bis 16 Jahre): 950/700/500 Kč ) | die Gärten sind im Winter geschlossen | hrad.cz | Straßenbahn 22, 23 Pražský hrad

Prag - Burgviertel und Hradčany Sehenswertes & Restaurants

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  • Zlatá ulička

    Touristenattraktionen
    • Zlatá ulička© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Ohne Gold ins Gässchen

    Das Touristenamt hat in der schmalen Furt an manchen Tagen mehr Besucher gezählt als auf der Karlsbrücke. Um den Touristenstrom zu drosseln, wird zur Hauptöffnungszeit Eintritt kassiert. Wer nach 16 Uhr (Nov.–März) bzw. 17 Uhr (April–Okt.) kommt, kann die Atmosphäre in Prags berühmtestem Gässchen bis zur Schließung des Burgareals (22 Uhr) nicht nur umsonst, sondern auch ohne Gedränge erleben. Häuschen und Shops haben dann allerdings geschlossen. Das einzige Gold, das hier je hergestellt wurde, waren wohl die Erzählungen von Franz Kafka. Er lebte 1916 für einige Monate in der viel besuchten Nr. 22.Alchemisten dagegen wohnten nie in den kleinen Häuschen aus dem 16.Jh. – auch wenn die Legende erzählt, dass sie hier von Rudolf II. angesiedelt wurden, um künstliches Gold herzustellen. Tatsächlich waren hier Burgwächter und arme Handwerker einquartiert.

    • Zlatá ulička© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Ohne Gold ins Gässchen

    Das Touristenamt hat in der schmalen Furt an manchen Tagen mehr Besucher gezählt als auf der Karlsbrücke. Um den Touristenstrom zu drosseln, wird zur Hauptöffnungszeit Eintritt kassiert. Wer nach 16 Uhr (Nov.–März) bzw. 17 Uhr (April–Okt.) kommt, kann die Atmosphäre in Prags berühmtestem Gässchen bis zur Schließung des Burgareals (22 Uhr) nicht nur umsonst, sondern auch ohne Gedränge erleben. Häuschen und Shops haben dann allerdings geschlossen. Das einzige Gold, das hier je hergestellt wurde, waren wohl die Erzählungen von Franz Kafka. Er lebte 1916 für einige Monate in der viel besuchten Nr. 22.Alchemisten dagegen wohnten nie in den kleinen Häuschen aus dem 16.Jh. – auch wenn die Legende erzählt, dass sie hier von Rudolf II. angesiedelt wurden, um künstliches Gold herzustellen. Tatsächlich waren hier Burgwächter und arme Handwerker einquartiert.


  • Nový Svět

    Touristenattraktionen
    • Nový Svět© MAIRDUMONT

    Ganz in der Nähe des Loreto-Heiligtums befindet sich dieses pittoreske Viertel aus dem 16.Jh. Das heutige Aussehen der Häuschen, in denen viele Maler ihre Ateliers haben, stammt aus dem 18.Jh. In der Goldenen Birne (Nr. 3) kehrten vor Jahrzehnten die einfachen Leute ein, heute ist das Restaurant etwas für gehobene Ansprüche. In der Nr. 1 wohnte um 1600 der dänische Astronom Tycho Brahe, der am Hof von Kaiser Rudolf II. angestellt war. Und für Insider: In der Neuen Welt befand sich in den 1960er-Jahren auch das kreative Hauptquartier von "Pan-Tau"-Regisseur Jindřich Polák.

    • Nový Svět, Praha
    • Nový Svět© MAIRDUMONT

    Ganz in der Nähe des Loreto-Heiligtums befindet sich dieses pittoreske Viertel aus dem 16.Jh. Das heutige Aussehen der Häuschen, in denen viele Maler ihre Ateliers haben, stammt aus dem 18.Jh. In der Goldenen Birne (Nr. 3) kehrten vor Jahrzehnten die einfachen Leute ein, heute ist das Restaurant etwas für gehobene Ansprüche. In der Nr. 1 wohnte um 1600 der dänische Astronom Tycho Brahe, der am Hof von Kaiser Rudolf II. angestellt war. Und für Insider: In der Neuen Welt befand sich in den 1960er-Jahren auch das kreative Hauptquartier von "Pan-Tau"-Regisseur Jindřich Polák.

    • Nový Svět, Praha

  • Hradčany

    Geographical
    • © AndreyKrav, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Königliches Spektakel

    Der Hradschin gilt mit 7,28 ha als das größte geschlossene Burgareal der Welt und ist Symbol des tschechischen Staats. Seit über tausend Jahren residieren hier die böhmischen Fürsten und Könige; seit 1918 gehört der gesamte Komplex zum Sitz des tschechischen Präsidenten. Mehr Ellenbogenfreiheit hat unter den europäischen Staatsoberhäuptern nur der Papst. Die gehisste Präsidentenstandarte über dem ersten Burghof zeigt an, dass der Hausherr gerade daheim ist. Das heutige Erscheinungsbild geht im Wesentlichen auf Kaiserin Maria Theresia zurück, die in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. eine grundlegende Renovierung veranlasste. Die ältesten baulichen Relikte stammen aber aus dem 9.Jh.; seitdem hat jeder Herrscher und jeder Stil hier seine Spuren hinterlassen. Die erste Glanzzeit erlebte die Burg im 14.Jh., als Kaiser Karl IV. (1316–78) vom Hradschin aus das gesamte Heilige Römische Reich von der Nordsee bis an die Adria regierte. Er war es auch, der 1344 den Grundstein für den St.-Veits-Dom legen ließ. Ende des 16.Jhs. wählte der sonderliche Habsburger Rudolf II. den Hradschin zu seinem Sitz (1583–1612) und machte Prag abermals zum Mittelpunkt des Reichs und zu einem Zentrum der Künste und Wissenschaften. Er legte gewaltige Sammlungen an und holte Johannes Kepler und Tycho Brahe nach Prag, aber auch ungezählte Scharlatane und Alchemisten. Auch Präsident Václav Havel wollte nach der Wende eigene visuelle Akzente auf der Burg setzen. Teile des Interieurs sowie die mit Kupfer verzierten Eingangsportale zur Präsidentenkanzlei im zweiten Burghof ließ er seinen Freund, den Glaskünstler Bořek Šípek, neu gestalten. Auf Havels Wunsch entwarf Oscar-Preisträger Theodor Píštěk, Kostümbildner von Miloš Formans berühmtem „Amadeus“-Film, neue Uniformen für die Burgwache. Die Große Wachablösung täglich um 12 Uhr am Burgtor ist ein sehenswertes und gratis zugängliches Spektakel. Der aktuelle Präsident Petr Pavel hat den lange unzugänglichen Hirschgraben geöffnet – früher wurden hier Wild und Bären gehalten. Wer das Burgareal besichtigt, sollte unbedingt auch einen Streifzug durch das umliegende Viertel machen. Hradčany, die Burgvorstadt, wurde 1320 gegründet. Karl IV. erweiterte das Viertel u. a. um das für seine wertvolle Bibliothek berühmte Strahov-Kloster. Zu den schönsten Prager Erlebnissen gehört schließlich ein Spaziergang durch die zeitentrückten Gässchen der Neuen Welt.

    • Hradčany, Praha
    • © AndreyKrav, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Königliches Spektakel

    Der Hradschin gilt mit 7,28 ha als das größte geschlossene Burgareal der Welt und ist Symbol des tschechischen Staats. Seit über tausend Jahren residieren hier die böhmischen Fürsten und Könige; seit 1918 gehört der gesamte Komplex zum Sitz des tschechischen Präsidenten. Mehr Ellenbogenfreiheit hat unter den europäischen Staatsoberhäuptern nur der Papst. Die gehisste Präsidentenstandarte über dem ersten Burghof zeigt an, dass der Hausherr gerade daheim ist. Das heutige Erscheinungsbild geht im Wesentlichen auf Kaiserin Maria Theresia zurück, die in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. eine grundlegende Renovierung veranlasste. Die ältesten baulichen Relikte stammen aber aus dem 9.Jh.; seitdem hat jeder Herrscher und jeder Stil hier seine Spuren hinterlassen. Die erste Glanzzeit erlebte die Burg im 14.Jh., als Kaiser Karl IV. (1316–78) vom Hradschin aus das gesamte Heilige Römische Reich von der Nordsee bis an die Adria regierte. Er war es auch, der 1344 den Grundstein für den St.-Veits-Dom legen ließ. Ende des 16.Jhs. wählte der sonderliche Habsburger Rudolf II. den Hradschin zu seinem Sitz (1583–1612) und machte Prag abermals zum Mittelpunkt des Reichs und zu einem Zentrum der Künste und Wissenschaften. Er legte gewaltige Sammlungen an und holte Johannes Kepler und Tycho Brahe nach Prag, aber auch ungezählte Scharlatane und Alchemisten. Auch Präsident Václav Havel wollte nach der Wende eigene visuelle Akzente auf der Burg setzen. Teile des Interieurs sowie die mit Kupfer verzierten Eingangsportale zur Präsidentenkanzlei im zweiten Burghof ließ er seinen Freund, den Glaskünstler Bořek Šípek, neu gestalten. Auf Havels Wunsch entwarf Oscar-Preisträger Theodor Píštěk, Kostümbildner von Miloš Formans berühmtem „Amadeus“-Film, neue Uniformen für die Burgwache. Die Große Wachablösung täglich um 12 Uhr am Burgtor ist ein sehenswertes und gratis zugängliches Spektakel. Der aktuelle Präsident Petr Pavel hat den lange unzugänglichen Hirschgraben geöffnet – früher wurden hier Wild und Bären gehalten. Wer das Burgareal besichtigt, sollte unbedingt auch einen Streifzug durch das umliegende Viertel machen. Hradčany, die Burgvorstadt, wurde 1320 gegründet. Karl IV. erweiterte das Viertel u. a. um das für seine wertvolle Bibliothek berühmte Strahov-Kloster. Zu den schönsten Prager Erlebnissen gehört schließlich ein Spaziergang durch die zeitentrückten Gässchen der Neuen Welt.

    • Hradčany, Praha

  • Pražský hrad

    Architektonische Highlights
    • Pražský hrad© MAIRDUMONT

    Der Hradschin ist das größte zusammenhängende Burgareal der Welt, dennoch ist er an manchen Tagen zu klein für die vielen Besucher. Über 1 Mio. Touristen strömen Jahr für Jahr durch den imposanten Komplex, der auf einem etwa 70 m hohen Hügel über der Stadt thront. Einst Residenz böhmischer Fürsten und Könige ist der Hradschin seit 1918 Sitz des Staatspräsidenten. Sein heutiges Erscheinungsbild geht im Wesentlichen auf die Herrschaftsepoche von Kaiserin Maria Theresia zurück, die in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. eine Renovierung veranlasste. Erste Spuren einer Burganlage stammen aber schon aus dem 9.Jh. Im Lauf der Jh. kamen neue Wehranlagen, Paläste, Kirchen und Verwaltungsgebäude hinzu, brannten ab und wurden wieder aufgebaut. Heute zählt der Hradschin mit seinen drei Burghöfen rund 60 Gebäude. Seine erste Glanzzeit erlebte die Burg unter Kaiser Karl IV. (1316-1378), der u.a. 1344 den Grundstein für den Sankt-Veits-Dom legen ließ. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Rudolf II. (1576-1612). Er versammelte bedeutende Wissenschaftler, Künstler und Alchimisten um sich und legte riesige Sammlungen an. Nach der Gründung der Tschechoslowakei 1918 regte Präsident Tomáš Garrigue Masaryk eine "künstlerische Veredelung" seines Amtssitzes an. Die Aufgabe übernahm der slowenische Architekt Jože Plečnik. Auch Präsident Václav Havel wollte nach der Wende visuelle Akzente auf der Burg setzen. Auf seinen Wunsch entwarf Oscar-Preisträger Theodor Píštěk, der Kostümbildner von Miloš Formans berühmtem "Amadeus"-Film, 1990 neue Uniformen für die Burgwache. Teile des Burginterieurs sowie die mit Kupfer verzierten Eingangsportale zur Präsidentenkanzlei im zweiten Burghof ließ Havel seinen Freund, den Glaskünstler und Designer Bořek Šípek, neu gestalten. Wer das Burgareal besichtigt, sollte unbedingt auch einen Spaziergang durch das umliegende Viertel machen.

    • Pražský hrad© MAIRDUMONT

    Der Hradschin ist das größte zusammenhängende Burgareal der Welt, dennoch ist er an manchen Tagen zu klein für die vielen Besucher. Über 1 Mio. Touristen strömen Jahr für Jahr durch den imposanten Komplex, der auf einem etwa 70 m hohen Hügel über der Stadt thront. Einst Residenz böhmischer Fürsten und Könige ist der Hradschin seit 1918 Sitz des Staatspräsidenten. Sein heutiges Erscheinungsbild geht im Wesentlichen auf die Herrschaftsepoche von Kaiserin Maria Theresia zurück, die in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. eine Renovierung veranlasste. Erste Spuren einer Burganlage stammen aber schon aus dem 9.Jh. Im Lauf der Jh. kamen neue Wehranlagen, Paläste, Kirchen und Verwaltungsgebäude hinzu, brannten ab und wurden wieder aufgebaut. Heute zählt der Hradschin mit seinen drei Burghöfen rund 60 Gebäude. Seine erste Glanzzeit erlebte die Burg unter Kaiser Karl IV. (1316-1378), der u.a. 1344 den Grundstein für den Sankt-Veits-Dom legen ließ. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Rudolf II. (1576-1612). Er versammelte bedeutende Wissenschaftler, Künstler und Alchimisten um sich und legte riesige Sammlungen an. Nach der Gründung der Tschechoslowakei 1918 regte Präsident Tomáš Garrigue Masaryk eine "künstlerische Veredelung" seines Amtssitzes an. Die Aufgabe übernahm der slowenische Architekt Jože Plečnik. Auch Präsident Václav Havel wollte nach der Wende visuelle Akzente auf der Burg setzen. Auf seinen Wunsch entwarf Oscar-Preisträger Theodor Píštěk, der Kostümbildner von Miloš Formans berühmtem "Amadeus"-Film, 1990 neue Uniformen für die Burgwache. Teile des Burginterieurs sowie die mit Kupfer verzierten Eingangsportale zur Präsidentenkanzlei im zweiten Burghof ließ Havel seinen Freund, den Glaskünstler und Designer Bořek Šípek, neu gestalten. Wer das Burgareal besichtigt, sollte unbedingt auch einen Spaziergang durch das umliegende Viertel machen.


  • Vitalis

    Bücher, Zeitschriften & Musik
    Insider-Tipp
    Geistreich shoppen

    Größtes Angebot deutschsprachiger Bücher in und über Prag, die meisten davon im eigenen Verlag erschienen. Der Laden könnte passender nicht sein: Das Haus Nr. 22 im Goldenen Gässchen bewohnte einst Franz Kafka.

    Insider-Tipp
    Geistreich shoppen

    Größtes Angebot deutschsprachiger Bücher in und über Prag, die meisten davon im eigenen Verlag erschienen. Der Laden könnte passender nicht sein: Das Haus Nr. 22 im Goldenen Gässchen bewohnte einst Franz Kafka.


  • Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha

    Architektonische Highlights
    • Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gotik goes Jugendstil

    Der wichtigste und größte (124 x 60 m) Sakralbau des Landes gehört heute paradoxerweise nur teils der Kirche: Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Dom von den Kommunisten verstaatlicht worden, erst 2010 einigten sich Staat und Kirche auf eine gemeinsame Verwaltung. Für die kirchenfernen Tschechen ist die Kathedrale sowieso vor allem ein Nationalsymbol. Schließlich liegt hier – inmitten zahlreicher Nachfolger – Kaiser Karl IV. begraben, den die Tschechen bis heute als ihren größten Herrscher verehren. In der höhlenartigen Krypta wirkt sein stromlininenförmiger Metallsarkophag aus dem Jahr 1935 wie eine geheimnisvolle Zeitkapsel. Karl war es auch, der 1344 den Grundstein zum heutigen Dom legen ließ. Der Baumeister war zunächst Matthias von Arras, dann ab 1352 der erst 23-jährige Peter Parler aus Schwäbisch Gmünd. Parler stellte Südchor und Querschiff fertig. Danach ging es nur noch zäh weiter, die Stile wechselten schneller, als der Bau vorankam – gut zu sehen am 96 m hohen Hauptturm: Auf den gotischen Sockel folgen ein Renaissanceumgang und ein stilwidriger barocker Kupferhelm – eigentlich ein Provisorium, das aber seit 250 Jahren. Erst im 19.Jh. kam wieder Leben in die Baustelle: Die 82 m hohen Westtürme wurden 1892 fertiggestellt, der gesamte Dom – 585 Jahre nach Baubeginn – pünktlich zur Tausendjahrfeier des Heiligen Wenzel 1929.In der noch aus dem 14.Jh. stammenden, edelsteinbesetzten Wenzelskapelle neben dem Südportal bewachen dessen Gebeine den kostbarsten Schatz – die Krönungsinsignien. Nur ganz selten werden sie ausgestellt. Sieben Schlösser, deren Schlüssel unter anderem der Staatspräsident, der Prager Erzbischof und der Oberbürgermeister hüten, sichern die Kronkammer. Prachtvoll ist das aus 1,7 t massivem Silber gefertigte Hochgrab des hl. Nepomuk – der Legende nach hat ihn König Wenzel IV. von der Karlsbrücke stürzen lassen, weil er das Beichtgeheimnis der Königin nicht verraten wollte. Kongenial zur gotischen Atmosphäre passen die erstaunlich neuen Buntglasfenster – die 100 m2 große, aus mindestens 27 000 Teilen zusammengesetzte Rosette „Die Erschaffung der Welt“ stammt aus dem Jahr 1921.Bemerkenswert ist auch das Fenster „Kyrill und Method“ in der dritten Kapelle: Eine Bank hatte es beim Jugendstilkünstler Alfons Mucha in Auftrag gegeben.

    • Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gotik goes Jugendstil

    Der wichtigste und größte (124 x 60 m) Sakralbau des Landes gehört heute paradoxerweise nur teils der Kirche: Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Dom von den Kommunisten verstaatlicht worden, erst 2010 einigten sich Staat und Kirche auf eine gemeinsame Verwaltung. Für die kirchenfernen Tschechen ist die Kathedrale sowieso vor allem ein Nationalsymbol. Schließlich liegt hier – inmitten zahlreicher Nachfolger – Kaiser Karl IV. begraben, den die Tschechen bis heute als ihren größten Herrscher verehren. In der höhlenartigen Krypta wirkt sein stromlininenförmiger Metallsarkophag aus dem Jahr 1935 wie eine geheimnisvolle Zeitkapsel. Karl war es auch, der 1344 den Grundstein zum heutigen Dom legen ließ. Der Baumeister war zunächst Matthias von Arras, dann ab 1352 der erst 23-jährige Peter Parler aus Schwäbisch Gmünd. Parler stellte Südchor und Querschiff fertig. Danach ging es nur noch zäh weiter, die Stile wechselten schneller, als der Bau vorankam – gut zu sehen am 96 m hohen Hauptturm: Auf den gotischen Sockel folgen ein Renaissanceumgang und ein stilwidriger barocker Kupferhelm – eigentlich ein Provisorium, das aber seit 250 Jahren. Erst im 19.Jh. kam wieder Leben in die Baustelle: Die 82 m hohen Westtürme wurden 1892 fertiggestellt, der gesamte Dom – 585 Jahre nach Baubeginn – pünktlich zur Tausendjahrfeier des Heiligen Wenzel 1929.In der noch aus dem 14.Jh. stammenden, edelsteinbesetzten Wenzelskapelle neben dem Südportal bewachen dessen Gebeine den kostbarsten Schatz – die Krönungsinsignien. Nur ganz selten werden sie ausgestellt. Sieben Schlösser, deren Schlüssel unter anderem der Staatspräsident, der Prager Erzbischof und der Oberbürgermeister hüten, sichern die Kronkammer. Prachtvoll ist das aus 1,7 t massivem Silber gefertigte Hochgrab des hl. Nepomuk – der Legende nach hat ihn König Wenzel IV. von der Karlsbrücke stürzen lassen, weil er das Beichtgeheimnis der Königin nicht verraten wollte. Kongenial zur gotischen Atmosphäre passen die erstaunlich neuen Buntglasfenster – die 100 m2 große, aus mindestens 27 000 Teilen zusammengesetzte Rosette „Die Erschaffung der Welt“ stammt aus dem Jahr 1921.Bemerkenswert ist auch das Fenster „Kyrill und Method“ in der dritten Kapelle: Eine Bank hatte es beim Jugendstilkünstler Alfons Mucha in Auftrag gegeben.


  • A Divadlo Pokracuje (und das Theater geht weiter)

    Restaurants
    • regional
    Insider-Tipp
    Kaffee mit Herz

    Der Nachfolger der Kleinseitner Kneipeninstitution „Zum aufgehängten Kaffee“ tendiert zum Restaurant mit idyllischer Terrasse. Geblieben ist rustikale Küche, die figurale Deko aus der Feder von Künstler-Wirt Kuba Krejčí und die Sitte, dass Gäste an der Theke einen Kaffee für mittellose Habitués vorab bezahlen können.

    Insider-Tipp
    Kaffee mit Herz

    Der Nachfolger der Kleinseitner Kneipeninstitution „Zum aufgehängten Kaffee“ tendiert zum Restaurant mit idyllischer Terrasse. Geblieben ist rustikale Küche, die figurale Deko aus der Feder von Künstler-Wirt Kuba Krejčí und die Sitte, dass Gäste an der Theke einen Kaffee für mittellose Habitués vorab bezahlen können.


  • Loreta

    Architektonische Highlights
    • Loreta© MAIRDUMONT

    Italienische Besucher staunen meist über das zwischen 1626 und 1631 entstandene Areal - steht dasselbe Heiligtum nicht in der Nähe der Stadt Ancona? Richtig: Der Prager Komplex ist eine Nachbildung. Ursprünglich soll die "Casa Santa" aber die Wohnung der Jungfrau Maria in Nazareth gewesen sein. Legenden zufolge trugen Engel das Haus aus Palästina in die Lorbeerplantage Loreto bei Ancona. Kein Wunder, dass die Fürstin Lobkowicz als (Nach-)Baumeister zwei Italiener wählte: Giovanni Orsi und Andrea Allio. Eindrucksvoll ist v.a. der zweistöckige Kreuzgang der Casa - die zweite Etage (1740) stammt von Kilian Ignaz Dientzenhofer. Er hatte 20 Jahre zuvor bereits die Front mit dem Glockenturm gebaut. Von dort erklingt zu jeder vollen Stunde das der Jungfrau Maria gewidmete Lied "Sei tausendmal gegrüßt". Im Innern der Casa ist besonders die aus Lindenholz geschnitzte Madonna sehenswert - und die kuriose "Statue der Heiligen Kümmernis": Die Legende erzählt, dass der Himmel einer portugiesischen Prinzessin einst einen buschigen Bart sprießen ließ, damit Männer keinen Gefallen an ihr finden sollten. Weitaus anziehender und das Glanzstück der Ausstellung ist jedenfalls die mit 6222 Diamanten besetzte, 90 cm hohe und 12 kg schwere Monstranz, die 1698/99 in Wien hergestellt wurde.

    • Loreta© MAIRDUMONT

    Italienische Besucher staunen meist über das zwischen 1626 und 1631 entstandene Areal - steht dasselbe Heiligtum nicht in der Nähe der Stadt Ancona? Richtig: Der Prager Komplex ist eine Nachbildung. Ursprünglich soll die "Casa Santa" aber die Wohnung der Jungfrau Maria in Nazareth gewesen sein. Legenden zufolge trugen Engel das Haus aus Palästina in die Lorbeerplantage Loreto bei Ancona. Kein Wunder, dass die Fürstin Lobkowicz als (Nach-)Baumeister zwei Italiener wählte: Giovanni Orsi und Andrea Allio. Eindrucksvoll ist v.a. der zweistöckige Kreuzgang der Casa - die zweite Etage (1740) stammt von Kilian Ignaz Dientzenhofer. Er hatte 20 Jahre zuvor bereits die Front mit dem Glockenturm gebaut. Von dort erklingt zu jeder vollen Stunde das der Jungfrau Maria gewidmete Lied "Sei tausendmal gegrüßt". Im Innern der Casa ist besonders die aus Lindenholz geschnitzte Madonna sehenswert - und die kuriose "Statue der Heiligen Kümmernis": Die Legende erzählt, dass der Himmel einer portugiesischen Prinzessin einst einen buschigen Bart sprießen ließ, damit Männer keinen Gefallen an ihr finden sollten. Weitaus anziehender und das Glanzstück der Ausstellung ist jedenfalls die mit 6222 Diamanten besetzte, 90 cm hohe und 12 kg schwere Monstranz, die 1698/99 in Wien hergestellt wurde.


  • Vladislavský sál

    Touristenattraktionen
    • Vladislavský sál© MAIRDUMONT

    Mit 62 m Länge, 16 m Breite und 13 m Höhe nimmt der Vladislav-Saal (auch "Huldigungssaal" genannt) den zweiten Stock des früheren Königspalasts komplett ein. Unter dem spätgotischen Gewölbe wurden früher die böhmischen Könige gewählt, und jeder Staatspräsident seit 1918 ließ sich hier vereidigen. So demokratisch ging es nicht immer zu: Im Mittelalter fanden im Vladislav-Saal Bankette und Turniere statt. Die Ritter kamen dann mit ihren Pferden die Reitertreppe mit den auffallend breiten und flachen Stufen herunter, die heute im Nordflügel den Ausgang bildet. In dem Raum direkt neben dem Saal befindet sich übrigens das berühmteste Fenster der Burg: Durch dasselbe wurden 1618 zwei habsburgische Statthalter hinunter in den Graben gestoßen. Der Fenstersturz löste den Dreißigjährigen Krieg zwischen zunächst Protestanten und Katholiken aus, der sich dann zum europäischen Machtkampf ausweitete.

    • Pražský hrad, Praha
    • Vladislavský sál© MAIRDUMONT

    Mit 62 m Länge, 16 m Breite und 13 m Höhe nimmt der Vladislav-Saal (auch "Huldigungssaal" genannt) den zweiten Stock des früheren Königspalasts komplett ein. Unter dem spätgotischen Gewölbe wurden früher die böhmischen Könige gewählt, und jeder Staatspräsident seit 1918 ließ sich hier vereidigen. So demokratisch ging es nicht immer zu: Im Mittelalter fanden im Vladislav-Saal Bankette und Turniere statt. Die Ritter kamen dann mit ihren Pferden die Reitertreppe mit den auffallend breiten und flachen Stufen herunter, die heute im Nordflügel den Ausgang bildet. In dem Raum direkt neben dem Saal befindet sich übrigens das berühmteste Fenster der Burg: Durch dasselbe wurden 1618 zwei habsburgische Statthalter hinunter in den Graben gestoßen. Der Fenstersturz löste den Dreißigjährigen Krieg zwischen zunächst Protestanten und Katholiken aus, der sich dann zum europäischen Machtkampf ausweitete.

    • Pražský hrad, Praha

  • Bazilika svatého Jiří

    Architektonische Highlights
    • Bazilika svatého Jiří© (c)iStockphoto.com, WEKWEK, iStockphoto.com

    Von außen kann man die rötliche Fassade der Basilika erkennen und im Innern sind die spätbarocke Doppeltreppe und der romanische Chorraum die Prunkstücke. Der um 1150 nach einem Brand erneuerte Bau gilt als schönste romanische Kirche der Hauptstadt. Sie wurde 925 als Grabkirche der Großmutter des hl. Wenzel, der hl. Ludmila, geweiht. Ihre letzte Ruhestätte befindet sich in der Kapelle südlich des Chors. Vor der Krypta liegen die Gräber der Přemyslidenherrscher Vratislav und Boleslav II. Das Renaissancesäulenportal aus dem 16.Jh. stammt vom deutschen Baumeister Benedikt Ried. Auf der Empore der Basilika sind Reste der um 1200 entstandenen Deckenmalerei "Himmlisches Jerusalem" zu sehen.

    • Bazilika svatého Jiří© (c)iStockphoto.com, WEKWEK, iStockphoto.com

    Von außen kann man die rötliche Fassade der Basilika erkennen und im Innern sind die spätbarocke Doppeltreppe und der romanische Chorraum die Prunkstücke. Der um 1150 nach einem Brand erneuerte Bau gilt als schönste romanische Kirche der Hauptstadt. Sie wurde 925 als Grabkirche der Großmutter des hl. Wenzel, der hl. Ludmila, geweiht. Ihre letzte Ruhestätte befindet sich in der Kapelle südlich des Chors. Vor der Krypta liegen die Gräber der Přemyslidenherrscher Vratislav und Boleslav II. Das Renaissancesäulenportal aus dem 16.Jh. stammt vom deutschen Baumeister Benedikt Ried. Auf der Empore der Basilika sind Reste der um 1200 entstandenen Deckenmalerei "Himmlisches Jerusalem" zu sehen.


  • Daliborka Věž

    Architektonische Highlights
    • Daliborka Věž© MAIRDUMONT

    Der Turm war Teil einer spätgotischen Befestigung aus dem 15.Jh. und diente bis ins 18.Jh. als Gefängnis. Er trägt den Namen des ersten Häftlings, des Ritters Dalibor von Kozojedy. Der Anführer eines Bauernaufstands soll hier bis zu seiner Hinrichtung 1498 so schön Geige gespielt haben, dass täglich Zuhörer herbeieilten, um ihm zu lauschen und ihn mit Essen zu versorgen. Smetana nutzte vier Jh.e später die Legende für seine Oper "Dalibor". Das Werk wurde 1868 bei der Grundsteinlegung des Nationaltheaters gespielt.

    • Daliborka Věž© MAIRDUMONT

    Der Turm war Teil einer spätgotischen Befestigung aus dem 15.Jh. und diente bis ins 18.Jh. als Gefängnis. Er trägt den Namen des ersten Häftlings, des Ritters Dalibor von Kozojedy. Der Anführer eines Bauernaufstands soll hier bis zu seiner Hinrichtung 1498 so schön Geige gespielt haben, dass täglich Zuhörer herbeieilten, um ihm zu lauschen und ihn mit Essen zu versorgen. Smetana nutzte vier Jh.e später die Legende für seine Oper "Dalibor". Das Werk wurde 1868 bei der Grundsteinlegung des Nationaltheaters gespielt.


  • Lví dvůr

    Restaurants
    • regional

    Das 1583 errichtete Gebäude steht unmittelbar vor dem Eingang zur Burg. Früher wurden hier im Hof Löwen gehalten, heute wird ein "Prager Ferkel" (pražské selátko) serviert, die Spezialität der Küche.

    Das 1583 errichtete Gebäude steht unmittelbar vor dem Eingang zur Burg. Früher wurden hier im Hof Löwen gehalten, heute wird ein "Prager Ferkel" (pražské selátko) serviert, die Spezialität der Küche.


  • Muzeum hraček

    Museen
    • Muzeum hraček© MAIRDUMONT

    In den Ausstellungsräumen auf dem Burgareal gibt es jede Menge Plüsch, Blech und Barbies zu bestaunen. Die riesige Spielesammlung umspannt einen Zeitraum vom antiken Griechenland bis heute.

    • Muzeum hraček© MAIRDUMONT

    In den Ausstellungsräumen auf dem Burgareal gibt es jede Menge Plüsch, Blech und Barbies zu bestaunen. Die riesige Spielesammlung umspannt einen Zeitraum vom antiken Griechenland bis heute.


  • Národní galerie

    Museen
    • © D.Bond, Shutterstock

    Das Sternberg-Palais, entstanden um das Jahr 1700 nach Entwürfen von Domenico Martinelli und Giovanni Battista Alliprandi, beherbergt eine Fülle von Werken deutscher, italienischer und flämischer Künstler. Höhepunkt ist das "Rosenkranzfest", das Albrecht Dürer 1506 in Venedig malte. Der Künstler hat sich selbst auf dem Bild verewigt, das Kaiser Rudolf II. erwarb und zu Fuß über die Alpen nach Prag bringen ließ. Eindrucksvoll ist auch die "Madonna mit dem hl. Lukas" von Jan Gossaert, der den Evangelisten in provokant lässiger Pose darstellte. Daneben präsentiert die Galerie eine unspektakuläre, aber sorgsam ausgewählte Sammlung mit Werken von Lucas Cranach d.ä., El Greco, Francisco Goya, Frans Hals, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Tintoretto. Auch Liebhaber russischer Ikonen und italienischer Meister des 14.und 15.Jhs. kommen in der Nationalgalerie auf ihre Kosten.

    • © D.Bond, Shutterstock

    Das Sternberg-Palais, entstanden um das Jahr 1700 nach Entwürfen von Domenico Martinelli und Giovanni Battista Alliprandi, beherbergt eine Fülle von Werken deutscher, italienischer und flämischer Künstler. Höhepunkt ist das "Rosenkranzfest", das Albrecht Dürer 1506 in Venedig malte. Der Künstler hat sich selbst auf dem Bild verewigt, das Kaiser Rudolf II. erwarb und zu Fuß über die Alpen nach Prag bringen ließ. Eindrucksvoll ist auch die "Madonna mit dem hl. Lukas" von Jan Gossaert, der den Evangelisten in provokant lässiger Pose darstellte. Daneben präsentiert die Galerie eine unspektakuläre, aber sorgsam ausgewählte Sammlung mit Werken von Lucas Cranach d.ä., El Greco, Francisco Goya, Frans Hals, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Tintoretto. Auch Liebhaber russischer Ikonen und italienischer Meister des 14.und 15.Jhs. kommen in der Nationalgalerie auf ihre Kosten.


  • Strahovský klášter

    Architektonische Highlights
    • Strahovský Klášter© MAIRDUMONT

    Trotz zahlreicher Kriegsschäden hat das mehrfach umgebaute, gewaltige Prämonstratenserkloster nichts von seinem herben Charme verloren. Fürst Vladislav II. hatte es 1140 gegründet. Heute beherbergt es u.a. das "Museum des nationalen Schriftguts". Der bedeutendste Raum ist sicherlich die Bibliothek (Strahovská knihovna) mit ihren Barock-Bücherschränken, die mit Folianten gefüllt sind, sowie mit den antiken Globen und den atemberaubenden Deckenfresken.

    • Strahovský Klášter© MAIRDUMONT

    Trotz zahlreicher Kriegsschäden hat das mehrfach umgebaute, gewaltige Prämonstratenserkloster nichts von seinem herben Charme verloren. Fürst Vladislav II. hatte es 1140 gegründet. Heute beherbergt es u.a. das "Museum des nationalen Schriftguts". Der bedeutendste Raum ist sicherlich die Bibliothek (Strahovská knihovna) mit ihren Barock-Bücherschränken, die mit Folianten gefüllt sind, sowie mit den antiken Globen und den atemberaubenden Deckenfresken.


  • Galerie Miro

    Kunstgalerien

    In dieser ehemaligen Kapelle werden sowohl Werke von Koryphäen wie Salvador Dalí als auch Bilder von Hobbykünstlern ausgestellt. Gelegentlich kommerziell, aber nie langweilig.

    In dieser ehemaligen Kapelle werden sowohl Werke von Koryphäen wie Salvador Dalí als auch Bilder von Hobbykünstlern ausgestellt. Gelegentlich kommerziell, aber nie langweilig.


  • U Černého vola

    Pubs
    • U Černého vola© Martin Specht, DuMont Reisebildportal

    Ein altes Lied schwört, dass "im Schwarzen Ochsen die schönsten Mädchen sind". Mit Sicherheit treffen sich in der Bierschwemme nahe der Burg die durstigsten Trinker.

    • Loretánské náměstí 1, Praha
    • U Černého vola© Martin Specht, DuMont Reisebildportal

    Ein altes Lied schwört, dass "im Schwarzen Ochsen die schönsten Mädchen sind". Mit Sicherheit treffen sich in der Bierschwemme nahe der Burg die durstigsten Trinker.

    • Loretánské náměstí 1, Praha

  • U zavěšenýho kafe

    Pubs
    • international

    Liebenswerte Kneipe mit Kultstatus und leckerer rustikaler Küche.

    Liebenswerte Kneipe mit Kultstatus und leckerer rustikaler Küche.


  • Pohořelec

    Geographical
    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock

    Karl IV. erweiterte das Viertel Hradčany u.a. um den Ort Pohořelec.

    • Praha
    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock

    Karl IV. erweiterte das Viertel Hradčany u.a. um den Ort Pohořelec.

    • Praha

  • KLÁŠTERNÍ PIVOVAR STRAHOV

    Restaurants
    • gutbürgerlich

    Auf dem Gelände des Strahov-Klosters wird seit Jahrhunderten Bier gebraut und getrunken: Ungefiltert und nicht pasteurisiert ist das „St. Norbert“ ein echter Genuss. Dazu wird deftige böhmische Küche serviert.

    Auf dem Gelände des Strahov-Klosters wird seit Jahrhunderten Bier gebraut und getrunken: Ungefiltert und nicht pasteurisiert ist das „St. Norbert“ ein echter Genuss. Dazu wird deftige böhmische Küche serviert.


  • Kuychň (Küche)

    Restaurants
    • gutbürgerlich

    Schlicht wie der Name, raffiniert wie der Ort: Stilvoll tafeln mit atemberaubendem Blick über die Kleinseite im Palais Salm der Tschechischen Nationalgalerie. Nebenan hängt die Barocksammlung, hier werden im klassischen Geiste Omas einfache böhmische Standards modern und minimalistisch neu interpretiert.

    Schlicht wie der Name, raffiniert wie der Ort: Stilvoll tafeln mit atemberaubendem Blick über die Kleinseite im Palais Salm der Tschechischen Nationalgalerie. Nebenan hängt die Barocksammlung, hier werden im klassischen Geiste Omas einfache böhmische Standards modern und minimalistisch neu interpretiert.


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MARCO POLO Cityplan
Prag

Karte, 6. Auflage · 8.50 €

Der Marco Polo Cityplan Prag im Maßstab 1:12.000 ist der ideale Begleiter für deinen nächsten Städtetrip. Eine Erlebnistour durch die Stadt? Eine Sehenswürdigkeit? Ein Restaurant? Mit den Marco Polo Empfehlungen findest du genau das, was du suchst. Diese detaillierte Karte enthält die wichtigsten Highlights und Sehenswürdigkeiten für die Stadterkundung: Eine kleine Karte für den großen Überblick.

Und das bietet die Karte im Detail:

  • Maßstab: 1:12.000
  • Marco Polo Highlights und eine Best of-Auswahl in Bereichen wie Einkaufen, Essen&Trinken, Unterhaltung
  • Vorschläge für Erlebnistouren inklusive Kilometer- und Zeitangaben
  • Straßenverzeichnis – für eine schnelle Orientierung in der Stadt
  • Länder- und Klimainformationen
  • Kräftige Farbgebung in der Karte für einen schnellen Überblick
  • Kompaktes Kartenformat – immer mit dabei
  • Robustes Kartenmaterial: Wetter- und reißfest

Über die Region:
Prag gehört zu den bedeutendsten historischen Städten Europas und verbindet mittelalterliche Strukturen mit urbanem Leben. Die Stadt eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Architektur und Geschichte. Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten zählen die Prager Burg mit dem Veitsdom sowie die Karlsbrücke zwischen Altstadt und Kleinseite.

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