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Reiseführer
Potsdam - Park Sanssouci

MARCO POLO Reiseführer

Potsdam

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über zwei Kilometer lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten.

Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+ (online unter spsg.de). Für 19 Euro gewährt es einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.

Potsdam - Park Sanssouci Sehenswertes & Restaurants

Neues Palais
Architektonische Highlights
Potsdam
Neues Palais
Park Sanssouci
Botanische Gärten & Parks
Potsdam
Park Sanssouci
Schloss Sanssouci
Architektonische Highlights
Potsdam
Schloss Sanssouci
Schlosstheater
Theater
Potsdam
Schlosstheater
Quendel
Restaurants
Potsdam
Potsdamer Schlössernacht
Events
Potsdam
Historische Mühle
Architektonische Highlights
Potsdam
Mühlenmuseum
Botanischer Garten
Botanische Gärten & Parks
Potsdam
Botanischer Garten
Antikentempel
Architektonische Highlights
Potsdam
Friedenskirche
Architektonische Highlights
Potsdam
Schloss Neue Kammern
Architektonische Highlights
Potsdam
Neue Kammern
Zur Historischen Mühle
Restaurants
Potsdam
Orangerieschloss
Museen
Potsdam
Schloss Charlottenhof
Architektonische Highlights
Potsdam
Schloss Charlottenhof
Schloss Sanssouci - Damenflügel
Museen
Potsdam
Schlossküche
Museen
Potsdam
Römische Bäder
Touristenattraktionen
Potsdam
Chinesisches Haus im Park Sanssouci
Architektonische Highlights
Potsdam
Chinesisches Haus
Communs
Architektonische Highlights
Potsdam
Wiener Restaurant & Café
Cafés
Potsdam
Wiener Restaurant & Café
Turmgalerie
Museen
Potsdam
Museumsshops
Sonstige Läden
Potsdam
Bildergalerie
Museen
Potsdam
MAXX Hotel Sanssouci Potsdam
Restaurants
Potsdam
El Baròn
Restaurants
Potsdam

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Theater

    Restaurants

    Events

    Museen

    Touristenattraktionen

    Cafés

    Sonstige Läden


  • Neues Palais

    Architektonische Highlights
    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).

    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).


  • Park Sanssouci

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.

    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.


  • Schloss Sanssouci

    Architektonische Highlights
    • Schloss Sanssouci© MAIRDUMONT

    1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige, lang gestreckte Schloss mit einem Bankett ein. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan aus dem 18.Jh. ausgestattet. Einer der schönsten Räume des Rokoko ist das "Konzertzimmer", in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden. Dem Konzertzimmer schließt sich das Empfangszimmer an, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek werden über 2000 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollern. Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben.

    • Schloss Sanssouci© MAIRDUMONT

    1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige, lang gestreckte Schloss mit einem Bankett ein. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan aus dem 18.Jh. ausgestattet. Einer der schönsten Räume des Rokoko ist das "Konzertzimmer", in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden. Dem Konzertzimmer schließt sich das Empfangszimmer an, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek werden über 2000 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollern. Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben.


  • Schlosstheater

    Theater
    • Schlosstheater© MAIRDUMONT

    Im wunderschön-barocken und original restaurierten Schlosstheater im Neuen Palais beeindruckt auch die historische Rokokokulisse.

    • Schlosstheater© MAIRDUMONT

    Im wunderschön-barocken und original restaurierten Schlosstheater im Neuen Palais beeindruckt auch die historische Rokokokulisse.


  • Quendel

    Restaurants
    • international

    Das Küchenteam hat sich der bewussten Esskultur verschrieben und überzeugt mit ehrlicher, frischer Küche, die immer neue Überraschungen und Gaumenfreuden bereithält. Di–Fr kosten die Tagesgerichte ab 7,50 Euro.

    Das Küchenteam hat sich der bewussten Esskultur verschrieben und überzeugt mit ehrlicher, frischer Küche, die immer neue Überraschungen und Gaumenfreuden bereithält. Di–Fr kosten die Tagesgerichte ab 7,50 Euro.


  • Potsdamer Schlössernacht

    Events

    Zehntausende strömen bis spät in die Nacht in die z.T. farbig angestrahlten Schlösser und in die Parkanlagen, in denen Musik, Theater, Akrobatik, Lesungen und kulinarische Genüsse geboten werden. Am Vorabend Auftaktkonzert vor dem Neuen Palais.

    Zehntausende strömen bis spät in die Nacht in die z.T. farbig angestrahlten Schlösser und in die Parkanlagen, in denen Musik, Theater, Akrobatik, Lesungen und kulinarische Genüsse geboten werden. Am Vorabend Auftaktkonzert vor dem Neuen Palais.


  • Historische Mühle

    Architektonische Highlights
    • Mühlenmuseum© MAIRDUMONT
    • Historische Mühle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Neues altes Handwerk

    Wie um alles in der Welt passt diese handwerklich-bodenständige holländische Windmühle in den pompösen Schlosspark? Wenn es nach Friedrich dem Großen gegangen wäre, stellte sich diese Frage heute nicht. Dem nämlich ging das Geklapper der Mühle in unmittelbarer Nähe seines Lustschlosses auf die Nerven. Daher, so zumindest die Legende, drohte er mit Abriss oder Enteignung, wovon sich der mutige Müller jedoch nicht verunsichern ließ. Man könne das gerne vor dem Berliner Kammergericht klären, soll er gesagt haben. Daraufhin zog sich der König zurück. Klappern durfte die Mühle also weiter, wurde darüber jedoch klapprig und daraufhin 1791 durch einen größeren Bau ersetzt, der wiederum in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Flammen aufging. Seit 1993 mahlt die rekonstruierte Fassung wieder. Das Biogetreide verbackt die Potsdamer Familienbäckerei Fahland zu ihrem leckeren Windmühlenbrot. Wer sich für alte Technik und historische Mühlen interessiert, besucht die mühlenkundliche Dauerausstellung und genießt die gute Aussicht auf den Park von der Galerie aus.

    • Mühlenmuseum© MAIRDUMONT
    • Historische Mühle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Neues altes Handwerk

    Wie um alles in der Welt passt diese handwerklich-bodenständige holländische Windmühle in den pompösen Schlosspark? Wenn es nach Friedrich dem Großen gegangen wäre, stellte sich diese Frage heute nicht. Dem nämlich ging das Geklapper der Mühle in unmittelbarer Nähe seines Lustschlosses auf die Nerven. Daher, so zumindest die Legende, drohte er mit Abriss oder Enteignung, wovon sich der mutige Müller jedoch nicht verunsichern ließ. Man könne das gerne vor dem Berliner Kammergericht klären, soll er gesagt haben. Daraufhin zog sich der König zurück. Klappern durfte die Mühle also weiter, wurde darüber jedoch klapprig und daraufhin 1791 durch einen größeren Bau ersetzt, der wiederum in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Flammen aufging. Seit 1993 mahlt die rekonstruierte Fassung wieder. Das Biogetreide verbackt die Potsdamer Familienbäckerei Fahland zu ihrem leckeren Windmühlenbrot. Wer sich für alte Technik und historische Mühlen interessiert, besucht die mühlenkundliche Dauerausstellung und genießt die gute Aussicht auf den Park von der Galerie aus.


  • Botanischer Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • Botanischer Garten© Glow Images
    Insider-Tipp
    Nachwuchs trifft Natur

    Auf dem Areal im Norden des Schlossparks waren schon zu Zeiten Friedrichs des Großen Gärtner aktiv. Heute gehören die fünf Hektar Freiflächen und Gewächshäuser zur Universität Potsdam, die hier forscht und ausbildet. Als Unterrichtsmaterial stehen über 10 000 verschiedene Pflanzen zur Verfügung, von der stecknadelkopfgroßen Zwergwasserlilie bis zum über 100 Meter hohen Mammutbaum. Wer diese Pflanzen nicht auf eigene Faust erkunden mag, kommt zu einer der regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen. Kinder können abends mit Taschenlampen auf Geistersuche gehen oder der Fütterung einer fleischfressenden Pflanze beiwohnen.

    • Botanischer Garten© Glow Images
    Insider-Tipp
    Nachwuchs trifft Natur

    Auf dem Areal im Norden des Schlossparks waren schon zu Zeiten Friedrichs des Großen Gärtner aktiv. Heute gehören die fünf Hektar Freiflächen und Gewächshäuser zur Universität Potsdam, die hier forscht und ausbildet. Als Unterrichtsmaterial stehen über 10 000 verschiedene Pflanzen zur Verfügung, von der stecknadelkopfgroßen Zwergwasserlilie bis zum über 100 Meter hohen Mammutbaum. Wer diese Pflanzen nicht auf eigene Faust erkunden mag, kommt zu einer der regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen. Kinder können abends mit Taschenlampen auf Geistersuche gehen oder der Fütterung einer fleischfressenden Pflanze beiwohnen.


  • Antikentempel

    Architektonische Highlights

    Nördlich vom Neuen Palais liegt der Antikentemüel, der bis 1830 von den Königen zur Besichtigung ihrer Antikensammlungen genutzt wurde. Später diente er als Ruhestätte einiger Hohenzollern.

    Nördlich vom Neuen Palais liegt der Antikentemüel, der bis 1830 von den Königen zur Besichtigung ihrer Antikensammlungen genutzt wurde. Später diente er als Ruhestätte einiger Hohenzollern.


  • Friedenskirche

    Architektonische Highlights
    • © Sergey Kelin, Shutterstock

    Aufgrund seiner Vorliebe für italienische Architektur ließ Friedrich Wilhelm IV. die Friedenskirche (1844–54) nach dem Vorbild der römischen Basilika San Clemente erbauen. Für den Glockenturm daneben stand der Campanile von Santa Maria di Cosmedin in Rom Pate. Das schöne, 900 Jahre alte Mosaik in der Apsis stammt von der Insel Murano bei Venedig. Es ist neben einem ravennatischen Mosaik in Berlin das einzige originale italienisch-byzantinische Mosaik nördlich der Alpen. In der zugänglichen Gruft unter dem Altar ruhen der 1861 verstorbene Bauherr und seine Gemahlin Elisabeth Luise, im Mausoleum der 99-Tage-Kaiser Friedrich III. samt Gemahlin Viktoria. 1991 fand hier auch der von der Stammburg der Hohenzollern gemeinsam mit Friedrich II. nach Potsdam überführte Friedrich Wilhelm I. seine letzte Ruhestätte. Jeden Dienstag um 15 Uhr erklingt eine halbe Stunde Orgelmusik, anschließend gibt es eine Orgelführung. Da sich die Kirch im Wasser spiegeln sollte, erstreckt sich davor der Friedensteich.

    • © Sergey Kelin, Shutterstock

    Aufgrund seiner Vorliebe für italienische Architektur ließ Friedrich Wilhelm IV. die Friedenskirche (1844–54) nach dem Vorbild der römischen Basilika San Clemente erbauen. Für den Glockenturm daneben stand der Campanile von Santa Maria di Cosmedin in Rom Pate. Das schöne, 900 Jahre alte Mosaik in der Apsis stammt von der Insel Murano bei Venedig. Es ist neben einem ravennatischen Mosaik in Berlin das einzige originale italienisch-byzantinische Mosaik nördlich der Alpen. In der zugänglichen Gruft unter dem Altar ruhen der 1861 verstorbene Bauherr und seine Gemahlin Elisabeth Luise, im Mausoleum der 99-Tage-Kaiser Friedrich III. samt Gemahlin Viktoria. 1991 fand hier auch der von der Stammburg der Hohenzollern gemeinsam mit Friedrich II. nach Potsdam überführte Friedrich Wilhelm I. seine letzte Ruhestätte. Jeden Dienstag um 15 Uhr erklingt eine halbe Stunde Orgelmusik, anschließend gibt es eine Orgelführung. Da sich die Kirch im Wasser spiegeln sollte, erstreckt sich davor der Friedensteich.


  • Schloss Neue Kammern

    Architektonische Highlights
    • Neue Kammern© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Glanzpunkt des Rokokoschlösschens (1748) ist der Jaspissaal, der seine Schönheit vom Kontrast des blassgrauen Marmors mit der lebhaften Zeichnung des braunroten Halbedelsteins Jaspis erhält. Im Büfettsaal dominiert das Prunkbüfett, allerdings nicht mehr mit Porzellan aus der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Was heute darauf steht, hat die zeitgenössische Keramikerin Heidi Manthey entworfen. Die Wände des Ovidsaals zieren vergoldete Stuckreliefs mit Darstellungen aus den "Metamorphosen" des antiken Dichters Ovid. Unter den insgesamt sieben Gästezimmern auf der westlichen Seite ragen zwei Intarsien- und Lackkabinette mit üppigem Blumendekor heraus.

    • Neue Kammern© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Glanzpunkt des Rokokoschlösschens (1748) ist der Jaspissaal, der seine Schönheit vom Kontrast des blassgrauen Marmors mit der lebhaften Zeichnung des braunroten Halbedelsteins Jaspis erhält. Im Büfettsaal dominiert das Prunkbüfett, allerdings nicht mehr mit Porzellan aus der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Was heute darauf steht, hat die zeitgenössische Keramikerin Heidi Manthey entworfen. Die Wände des Ovidsaals zieren vergoldete Stuckreliefs mit Darstellungen aus den "Metamorphosen" des antiken Dichters Ovid. Unter den insgesamt sieben Gästezimmern auf der westlichen Seite ragen zwei Intarsien- und Lackkabinette mit üppigem Blumendekor heraus.


  • Zur Historischen Mühle

    Restaurants
    • international

    Das traditionelle Ausflugslokal in unmittelbarer Nähe von Schloss Sanssouci hat Mövenpick neu belebt. Im angebauten gläsernen Palmengarten, im Café der Sommerterrasse oder im Biergarten erwartet dich feine deutsche und Schweizer Küche.

    Das traditionelle Ausflugslokal in unmittelbarer Nähe von Schloss Sanssouci hat Mövenpick neu belebt. Im angebauten gläsernen Palmengarten, im Café der Sommerterrasse oder im Biergarten erwartet dich feine deutsche und Schweizer Küche.


  • Orangerieschloss

    Museen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Das 330 m lange Orangerieschloss (1850–64) entstand nach dem Vorbild italienischer Renaissancebauten. Der Raffaelsaal im Mittelbau hat viel Ähnlichkeit mit der Sala Regia im römischen Vatikan. In ihm sind 48 Kopien nach Gemälden italienischer Renaissancemaler zu sehen. Die Gästezimmer, in denen die Könige von Italien und Rumänien sowie der Schah von Persien gewohnt haben, sind mit Gemälden, Plastiken und Kunsthandwerk ausgestattet, die vorwiegend von deutschen Künstlern aus der Mitte des 19.Jhs. stammen. Der Kamin im Malachitzimmer ist ein Geschenk des Zaren, seinen Namen bekam es von den zahlreichen aus Malachit gearbeiteten Gegenständen. Vom westlichen Turm des Schlosses geht der Blick weit über den Park zur Stadt. Vor der Orangerie hast du den König vor dir, auf den die gesamte Parkanlage zurückgeht: Friedrich II. Das marmorne Reiterstandbild ist eine verkleinerte Nachbildung des bronzenen Denkmals von Christian Daniel Rauch, das in der Straße Unter den Linden in Berlin steht.

    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Das 330 m lange Orangerieschloss (1850–64) entstand nach dem Vorbild italienischer Renaissancebauten. Der Raffaelsaal im Mittelbau hat viel Ähnlichkeit mit der Sala Regia im römischen Vatikan. In ihm sind 48 Kopien nach Gemälden italienischer Renaissancemaler zu sehen. Die Gästezimmer, in denen die Könige von Italien und Rumänien sowie der Schah von Persien gewohnt haben, sind mit Gemälden, Plastiken und Kunsthandwerk ausgestattet, die vorwiegend von deutschen Künstlern aus der Mitte des 19.Jhs. stammen. Der Kamin im Malachitzimmer ist ein Geschenk des Zaren, seinen Namen bekam es von den zahlreichen aus Malachit gearbeiteten Gegenständen. Vom westlichen Turm des Schlosses geht der Blick weit über den Park zur Stadt. Vor der Orangerie hast du den König vor dir, auf den die gesamte Parkanlage zurückgeht: Friedrich II. Das marmorne Reiterstandbild ist eine verkleinerte Nachbildung des bronzenen Denkmals von Christian Daniel Rauch, das in der Straße Unter den Linden in Berlin steht.


  • Schloss Charlottenhof

    Architektonische Highlights
    • Schloss Charlottenhof© MAIRDUMONT

    König Friedrich Wilhelm III. rief immer wieder zur Sparsamkeit auf: "Dass es auch ja billig käme", denn das Schloss sollte nur dem zeitweiligen Aufenthalt des Kronprinzen, des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV., dienen. Was in den schlichten, bürgerlich-klassizistisch gestalteten Innenräumen steht, verdient das Attribut künstlerisch wertvoll. Vieles davon hat Schinkel entworfen, so die versilberten Möbel im Schreibkabinett der Kronprinzessin, den vergoldeten Prunktisch im Speiseraum und das Springbrunnenbecken im Vestibül. Aus dem Rahmen fällt das mit weiß-blauem Markisenstoff abgespannte Zeltzimmer. Lange Zeit glaubte man, es sei dem Weltreisenden Alexander von Humboldt zugedacht gewesen. Humboldt hat, wie später Schinkel selbst und der Bildhauer Christian Daniel Rauch, zwar darin gewohnt, eingerichtet wurde es jedoch für die Hofdamen.

    • Schloss Charlottenhof© MAIRDUMONT

    König Friedrich Wilhelm III. rief immer wieder zur Sparsamkeit auf: "Dass es auch ja billig käme", denn das Schloss sollte nur dem zeitweiligen Aufenthalt des Kronprinzen, des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV., dienen. Was in den schlichten, bürgerlich-klassizistisch gestalteten Innenräumen steht, verdient das Attribut künstlerisch wertvoll. Vieles davon hat Schinkel entworfen, so die versilberten Möbel im Schreibkabinett der Kronprinzessin, den vergoldeten Prunktisch im Speiseraum und das Springbrunnenbecken im Vestibül. Aus dem Rahmen fällt das mit weiß-blauem Markisenstoff abgespannte Zeltzimmer. Lange Zeit glaubte man, es sei dem Weltreisenden Alexander von Humboldt zugedacht gewesen. Humboldt hat, wie später Schinkel selbst und der Bildhauer Christian Daniel Rauch, zwar darin gewohnt, eingerichtet wurde es jedoch für die Hofdamen.


  • Schloss Sanssouci - Damenflügel

    Museen

    Der Westflügel von Schloss Sanssouci bildet eine Einrichtung für sich. Die für Hofdamen (im Erdgeschoss) und Kavaliere (im Obergeschoss) eingerichteten Räume vermitteln ein Bild höfischer Wohnkultur zwischen Biedermeier und Gründerzeit.

    Der Westflügel von Schloss Sanssouci bildet eine Einrichtung für sich. Die für Hofdamen (im Erdgeschoss) und Kavaliere (im Obergeschoss) eingerichteten Räume vermitteln ein Bild höfischer Wohnkultur zwischen Biedermeier und Gründerzeit.


  • Schlossküche

    Museen

    Im östlichen Seitenflügel von Schloss Sanssouci kannst du besichtigen, wo die Gaumenfreuden des Königs entstanden. 1842 wurde die 115 m2 große Hofküche erstmals genutzt, 1873 wurde der Kochbetrieb in Sanssouci eingestellt.

    Im östlichen Seitenflügel von Schloss Sanssouci kannst du besichtigen, wo die Gaumenfreuden des Königs entstanden. 1842 wurde die 115 m2 große Hofküche erstmals genutzt, 1873 wurde der Kochbetrieb in Sanssouci eingestellt.


  • Römische Bäder

    Touristenattraktionen
    • © inavanhateren, Shutterstock

    Diese Bäder dienten schon immer als museale Stätte. Da Bäder damals in Mode kamen, musste Karl Friedrich Schinkel die klassizistisch-romantische Gebäudegruppe errichten. In den Fußboden des Bades ist das Alexandermosaik aus Pompeji als Kopie eingefügt.

    • © inavanhateren, Shutterstock

    Diese Bäder dienten schon immer als museale Stätte. Da Bäder damals in Mode kamen, musste Karl Friedrich Schinkel die klassizistisch-romantische Gebäudegruppe errichten. In den Fußboden des Bades ist das Alexandermosaik aus Pompeji als Kopie eingefügt.


  • Chinesisches Haus im Park Sanssouci

    Architektonische Highlights
    • Chinesisches Haus© MAIRDUMONT

    Das Chinesische Haus (1754-1857) schmücken vergoldete, lebensgroße Chinesenfiguren, die zu den Hauptleistungen des friderizianischen Rokoko zählen. Wer genau hinschaut, wird aber feststellen, dass es sich nicht um Chinesen, sondern um theatralisch verkleidete, langnasige Europäer handelt. Im Inneren des prachtvollen Hauses wird japanisches und chinesisches Porzellan gezeigt. Zu den ältesten Stücken gehört eine Schale mit blauer Unterglasmalerei aus der späten Ming-Dynastie (16./17.Jh.), zu sehen im untersten Fach des linken Kabinetts. Der freundlich lächelnde Dickbauchbuddha in der "Etagère I" stammt aus der berühmten Meißner Porzellanmanufaktur. 1762 wurde er gefertigt.

    • Chinesisches Haus© MAIRDUMONT

    Das Chinesische Haus (1754-1857) schmücken vergoldete, lebensgroße Chinesenfiguren, die zu den Hauptleistungen des friderizianischen Rokoko zählen. Wer genau hinschaut, wird aber feststellen, dass es sich nicht um Chinesen, sondern um theatralisch verkleidete, langnasige Europäer handelt. Im Inneren des prachtvollen Hauses wird japanisches und chinesisches Porzellan gezeigt. Zu den ältesten Stücken gehört eine Schale mit blauer Unterglasmalerei aus der späten Ming-Dynastie (16./17.Jh.), zu sehen im untersten Fach des linken Kabinetts. Der freundlich lächelnde Dickbauchbuddha in der "Etagère I" stammt aus der berühmten Meißner Porzellanmanufaktur. 1762 wurde er gefertigt.


  • Communs

    Architektonische Highlights
    • © Lugiaz, Shutterstock

    Der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt sich. In den beiden gewaltig wirkenden Bauwerken gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen.

    • © Lugiaz, Shutterstock

    Der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt sich. In den beiden gewaltig wirkenden Bauwerken gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen.


  • Wiener Restaurant & Café

    Cafés
    • international
    • Wiener Restaurant & Café© MAIRDUMONT

    Hier schmecken die leckeren süßen Speisen und die köstlichen warmen Gerichte gleichermaßen.

    • Wiener Restaurant & Café© MAIRDUMONT

    Hier schmecken die leckeren süßen Speisen und die köstlichen warmen Gerichte gleichermaßen.


  • Turmgalerie

    Museen

    In der Galerie des Orangerieschlosses organisiert die Schlösserstiftung häufig Sonderausstellungen. Von den Aussichtstürmen haben sie einen herrlichen Blick.

    In der Galerie des Orangerieschlosses organisiert die Schlösserstiftung häufig Sonderausstellungen. Von den Aussichtstürmen haben sie einen herrlichen Blick.


  • Museumsshops

    Sonstige Läden

    Porzellan aus der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin steht in vielen Potsdamer Schlössern. Die Replik von manch wertvollem Stück, das dort fasziniert, wird in den Museumsshops im Schloss Sanssouci und im Neuen Palais angeboten.

    Porzellan aus der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin steht in vielen Potsdamer Schlössern. Die Replik von manch wertvollem Stück, das dort fasziniert, wird in den Museumsshops im Schloss Sanssouci und im Neuen Palais angeboten.


  • Bildergalerie

    Museen
    • © STLJB, Shutterstock

    Friedrich II. hatte in Europa Bilder einkaufen lassen, doch als er sie in der Kleinen Galerie in Schloss Sanssouci aufhängen wollte, stellte er fest: Das Schloss ist zu klein. So entstand östlich hiervon in der Nachbarschaft die Bildergalerie – das in Europa erste außerhalb eines Schlosses befindliche Gebäude zur Aufbewahrung einer Gemäldesammlung. Der lang gestreckte Bau (1755–63) lässt von außen den prachtvollen Innenraum nicht erahnen, der zu den schönsten Museumsräumen Deutschlands gehört. In ihm hängen wie zu Zeiten Friedrichs II. 134 Gemälde in dichter Reihung übereinander. Im westlichen Flügel befinden sich die Werke flämischer und holländischer Meister, im Ostflügel hängen die Gemälde italienischer und französischer Künstler, im Kuppelbau und im kleinen Kabinett Bilder von Künstlern verschiedener Schulen. Glanzpunkt der Gemäldegalerie ist „Der ungläubige Thomas“ des Italieners Caravaggio. Potsdam besitzt das Original des weltbekannten Bilds, von dem es viele Kopien gibt. Nicht minder wertvoll sind „Die vier Evangelisten“ von Peter Paul Rubens, die seit 1763 in der Galerie hängen, sowie Anton van Dycks „Pfingsten“.

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    Friedrich II. hatte in Europa Bilder einkaufen lassen, doch als er sie in der Kleinen Galerie in Schloss Sanssouci aufhängen wollte, stellte er fest: Das Schloss ist zu klein. So entstand östlich hiervon in der Nachbarschaft die Bildergalerie – das in Europa erste außerhalb eines Schlosses befindliche Gebäude zur Aufbewahrung einer Gemäldesammlung. Der lang gestreckte Bau (1755–63) lässt von außen den prachtvollen Innenraum nicht erahnen, der zu den schönsten Museumsräumen Deutschlands gehört. In ihm hängen wie zu Zeiten Friedrichs II. 134 Gemälde in dichter Reihung übereinander. Im westlichen Flügel befinden sich die Werke flämischer und holländischer Meister, im Ostflügel hängen die Gemälde italienischer und französischer Künstler, im Kuppelbau und im kleinen Kabinett Bilder von Künstlern verschiedener Schulen. Glanzpunkt der Gemäldegalerie ist „Der ungläubige Thomas“ des Italieners Caravaggio. Potsdam besitzt das Original des weltbekannten Bilds, von dem es viele Kopien gibt. Nicht minder wertvoll sind „Die vier Evangelisten“ von Peter Paul Rubens, die seit 1763 in der Galerie hängen, sowie Anton van Dycks „Pfingsten“.


  • MAXX Hotel Sanssouci Potsdam

    Restaurants
    • international

    Das Restaurant "MAXX Hotel Sanssouci Potsdam" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden.

    Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 13.00 und EUR 20.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist international.

    Das Restaurant "MAXX Hotel Sanssouci Potsdam" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden.

    Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 13.00 und EUR 20.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist international.


  • El Baròn

    Restaurants
    • international

    Der Küchenstil des Lokals ist international.

    Der Küchenstil des Lokals ist international.


MARCO POLO Reiseführer
Potsdam

Buch, 14. Auflage · 15.95 €

Kleine Großstadt mit Stil: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Potsdam erkunden Vom Berlin-Urlaub einen Tag abzwacken, um Brandenburgs Hauptstadt zu besuchen? Vergiss es! So ein Kurztrip wird Potsdam nicht gerecht. Ein Wochenende darf es mindestens sein. Es lohnt sich, versprochen!

Wo in anderen Städten das Betongrau dominiert, ist Potsdam grasgrün und wasserblau. Lass an einem der vielen Seen die Seele baumeln, erlebe im Schloss Sanssouci Geschichte hautnah oder genieße den berühmten Käsekuchen im Café Guam: Worauf auch immer du Lust hast, mit deinem MARCO POLO Reiseführer Potsdam verpasst du keines der Highlights!

  • Unterwegs in Potsdam mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App
  • Best-of-Tipps für den Urlaub mit Kindern, für Unternehmungen bei Regenwetter oder kleinem Budget
  • Entdecke Potsdam abseits der touristischen Hotspots mit den MARCO POLO Insider-Tipps
  • Alles im Überblick mit dem komplett überarbeiteten Kartenmaterial und Stadtplänen

Flaniere durch Parks und Schlösser wie einst Preußens Könige

Wie viele historisch bedeutende und architektonisch bemerkenswerte Gebäude passen in eine Stadt? Barock, Rokoko, Klassizismus – finde es bei einem ausgedehnten Stadtspaziergang heraus! Aber nicht nur Architektur-Fans kommen in Potsdam voll auf ihre Kosten.

Streichle im Tropenhaus Schmetterlinge, futtere dich bei einer Tour von „Eat the World“ durch die leckersten Läden der Stadt oder tauche im Filmpark Babelsberg in die Welt der Stars ein: Mit deinem MARCO POLO Reiseführer wird dein Urlaub in Potsdam zum unvergesslichen Erlebnis!

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