Ist erwähnt in Reiseführer:
Der Norden Albaniens ist eine gebirgige Region mit Shkodër als zentralem Bezugspunkt im meeresnahen Flachland. Im Dreiländereck mit Montenegro und Kosovo erheben sich die Ausläufer der Dinariden auf über 2500 m und formen eine beeindruckende, zerklüftete, abgeschiedene und in weiten Teilen noch unberührte alpine Landschaft.
Diese Formation ist traditionell unter dem Namen Verfluchte Berge bekannt, wird inzwischen aber oft Albanische Alpen genannt. Doch im Gegensatz zu den nördlicheren Namensvettern fehlen hier Schneisen, Fernstraßen und Tunnel. Trotz besserer Erschließung und asphaltierter Abschnitte wirkt die Region weiterhin zauberhaft entrückt. In den Tälern, vor allem in Theth und Valbona, sind traditionelle Gästehäuser und moderne Hotels auf zahlreiche Besucher vorbereitet, während die Berghänge unberührt geblieben sind. Der Tourismus hat einen positiven Nebeneffekt: Ohne ihn wären viele Täler auch im Sommer so leer wie im langen Winter.
Nordalbanien Sehenswertes & Restaurants










Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Geographical
Museen
Touristenattraktionen
Märkte und Flohmärkte
Restaurants
Sonstige Läden
Fahrrad
Kalaja e Rozafës
Architektonische Highlights © Jan Hendrik, Shutterstock
Die Rozafa-Burg ist Shkodërs größte Sehenswürdigkeit im Wortsinne. Auf einem 130 m hohen Burghügel gelegen, bietet das weitläufige Areal einen 360-Grad-Blick: auf den Skutari-See und den Buna-Fluss, den Taraboshberg im Westen, über die Stadt Shkodër und die Alpenausläufer im Norden bis hin zur Drin- und Zadrima-Ebene im Süden. Du musst kein Geschichtsfan sein, um die spektakuläre Kombination aus Natur und frei zugänglichen historischen Mauern zu lieben.
- Rruga Kalasë, 4000 Shkodër
- http://www.archeologicalshkodra.com/
© Jan Hendrik, Shutterstock
Die Rozafa-Burg ist Shkodërs größte Sehenswürdigkeit im Wortsinne. Auf einem 130 m hohen Burghügel gelegen, bietet das weitläufige Areal einen 360-Grad-Blick: auf den Skutari-See und den Buna-Fluss, den Taraboshberg im Westen, über die Stadt Shkodër und die Alpenausläufer im Norden bis hin zur Drin- und Zadrima-Ebene im Süden. Du musst kein Geschichtsfan sein, um die spektakuläre Kombination aus Natur und frei zugänglichen historischen Mauern zu lieben.
- Rruga Kalasë, 4000 Shkodër
- http://www.archeologicalshkodra.com/
Liqeni Komanit
Landschaftliche HighlightsDer Koman-Stausee (Liqeni i Komanit) nordöstlich von Shkodër ist der Ausgangspunkt für den Fährverkehr zwischen Koman und Fierzë (Fierze), von wo aus man über Bajram Curri und damit ins Valbona-Tal weiterfahren kann. Die Minikreuzfahrt durch fjordartige Landschaften wird dich umwerfen! Aber jenseits der Naturschönheit ist die Fähre bei weitem der einfachste Weg in den Osten des Landes. Die Fahrt mit dem Auto über Puka ist kein Spaß und nicht jeder ist willens, den Fußweg über den Pass von Theth zu nehmen.
- Liqeni Komanit
Der Koman-Stausee (Liqeni i Komanit) nordöstlich von Shkodër ist der Ausgangspunkt für den Fährverkehr zwischen Koman und Fierzë (Fierze), von wo aus man über Bajram Curri und damit ins Valbona-Tal weiterfahren kann. Die Minikreuzfahrt durch fjordartige Landschaften wird dich umwerfen! Aber jenseits der Naturschönheit ist die Fähre bei weitem der einfachste Weg in den Osten des Landes. Die Fahrt mit dem Auto über Puka ist kein Spaß und nicht jeder ist willens, den Fußweg über den Pass von Theth zu nehmen.
- Liqeni Komanit
Theth
Geographical © Pavel Chlum, Shutterstock
Das abgeschiedenen Streudorf Theth (Thethi, 700 Ew. im Sommer) liegt in einem Talkessel, so gewaltig eingerahmt von Felswänden, dass man sich am Ende der Welt glaubt. Theth ist eine echte touristische Erfolgsgeschichte: Dank des Ausbaus von Infrastruktur, der Ausgabe von Mikrokrediten und der Ausweisung von Wanderwegen vor mehr als einem Jahrzehnt ist es gelungen, die Einwohner zum Bleiben oder sogar zur Rückkehr zu bewegen. 2010 lebten nur noch 80 Menschen dauerhaft im Talkessel, inzwischen leben dort wieder ca. 100 Familien vom Tourismus. Vor dem Wintereinbruch verlassen die meisten von ihnen das Tal, da die Passstraße ins Dorf bis in das späte Frühjahr hinein wegen des Schnees nicht passierbar ist. Zudem gibt es weder eine Schule noch medizinische Einrichtungen vor Ort.
- Theth
© Pavel Chlum, Shutterstock
Das abgeschiedenen Streudorf Theth (Thethi, 700 Ew. im Sommer) liegt in einem Talkessel, so gewaltig eingerahmt von Felswänden, dass man sich am Ende der Welt glaubt. Theth ist eine echte touristische Erfolgsgeschichte: Dank des Ausbaus von Infrastruktur, der Ausgabe von Mikrokrediten und der Ausweisung von Wanderwegen vor mehr als einem Jahrzehnt ist es gelungen, die Einwohner zum Bleiben oder sogar zur Rückkehr zu bewegen. 2010 lebten nur noch 80 Menschen dauerhaft im Talkessel, inzwischen leben dort wieder ca. 100 Familien vom Tourismus. Vor dem Wintereinbruch verlassen die meisten von ihnen das Tal, da die Passstraße ins Dorf bis in das späte Frühjahr hinein wegen des Schnees nicht passierbar ist. Zudem gibt es weder eine Schule noch medizinische Einrichtungen vor Ort.
- Theth
"Marubi" National Museum of Photography.
MuseenInsider-Tipp Offene Türen einrennen
Dieses einzigartige Fenster in die albanische Vergangenheit steht direkt in der Fußgängerzone. Hier haben 150 000 Glasplatten und zahllose Fotonegative aus drei Generationen der Fotografendynastie Marubi eine Heimat gefunden. Seit 2016 werden die Werke in wechselnden Ausstellungen und innerhalb eines modernen Ambientes präsentiert, ergänzt durch weitere Exponate mit englischen Erklärungen. Das Museum zählt zu den bemerkenswertesten des Landes. An Feiertagen ist der Eintritt ins Museum frei, so zum Beispiel am Unabhängigkeitstag (28.Nov., Tag der Befreiung (29.Nov.) und am Internationalen Museumstag (18.Mai).
- Rruga Kolë Idromeno 32, Shkodër
- http://marubi.gov.al/
Insider-Tipp Offene Türen einrennen
Dieses einzigartige Fenster in die albanische Vergangenheit steht direkt in der Fußgängerzone. Hier haben 150 000 Glasplatten und zahllose Fotonegative aus drei Generationen der Fotografendynastie Marubi eine Heimat gefunden. Seit 2016 werden die Werke in wechselnden Ausstellungen und innerhalb eines modernen Ambientes präsentiert, ergänzt durch weitere Exponate mit englischen Erklärungen. Das Museum zählt zu den bemerkenswertesten des Landes. An Feiertagen ist der Eintritt ins Museum frei, so zum Beispiel am Unabhängigkeitstag (28.Nov., Tag der Befreiung (29.Nov.) und am Internationalen Museumstag (18.Mai).
- Rruga Kolë Idromeno 32, Shkodër
- http://marubi.gov.al/
Vendi i Deshmisë dhe Kujtesës
TouristenattraktionenShkodër war während der kommunistischen Zeit ein Schwerpunkt politischer Verfolgung, nicht zuletzt wegen der tiefen Gläubigkeit und dem intellektuellen Leben, das diese Stadt auszeichnete. Das Museum erinnert seit 2016 nicht nur mit Namen und Gesichtern an die Opfer, sondern zeigt auch einen original erhaltenen Zellentrakt direkt neben den modernisierten Ausstellungsräumen. Diese beeindruckende, teils bedrückende Symbiose ist einzigartig in Albanien. Früher gehörte das Areal zum Innenministerium, wo Gefangene vor ihrem Prozess festgehalten und gefoltert wurden. Nicht alle Informationen sind auf Englisch, aber die beklemmende Atmosphäre ist auch so spürbar.
- Bulevardi Skënderbeu, Shkodër
Shkodër war während der kommunistischen Zeit ein Schwerpunkt politischer Verfolgung, nicht zuletzt wegen der tiefen Gläubigkeit und dem intellektuellen Leben, das diese Stadt auszeichnete. Das Museum erinnert seit 2016 nicht nur mit Namen und Gesichtern an die Opfer, sondern zeigt auch einen original erhaltenen Zellentrakt direkt neben den modernisierten Ausstellungsräumen. Diese beeindruckende, teils bedrückende Symbiose ist einzigartig in Albanien. Früher gehörte das Areal zum Innenministerium, wo Gefangene vor ihrem Prozess festgehalten und gefoltert wurden. Nicht alle Informationen sind auf Englisch, aber die beklemmende Atmosphäre ist auch so spürbar.
- Bulevardi Skënderbeu, Shkodër
Ura e Mesit
Architektonische Highlights © upslim, Shutterstock
Nordöstlich der Innenstadt und gut mit dem Fahrrad zu erreichen, findest du eine der schönsten osmanischen Brücken ganz Albaniens, die Ura e Mesit. Ein großer Steinbogen überbrückt eine Engstelle des Kir, der bald darauf in den Drin mündet. Mehrere kleine Bögen nehmen Anlauf und verschaffen der Brücke Höhe – und ganz malerisch im Hintergrund erblickst du die ersten Gipfel der Albanischen Alpen.
- Boks
© upslim, Shutterstock
Nordöstlich der Innenstadt und gut mit dem Fahrrad zu erreichen, findest du eine der schönsten osmanischen Brücken ganz Albaniens, die Ura e Mesit. Ein großer Steinbogen überbrückt eine Engstelle des Kir, der bald darauf in den Drin mündet. Mehrere kleine Bögen nehmen Anlauf und verschaffen der Brücke Höhe – und ganz malerisch im Hintergrund erblickst du die ersten Gipfel der Albanischen Alpen.
- Boks
Syri i Kaltër
Landschaftliche HighlightsEine Gumpe nennt man die Karstkuhle voller eiskalten Wassers in Bayern, „Gumpenjucken“ das Hineinspringen. Gemütlicher ist es auf den gezimmerten Holzbänken, an den improvisierten Tischen rund um die Kuhle – ein magischer, weltabgewandter und immer angenehm kühler Ort. Der Weg von Theth dorthin führt jedoch erst über das Gestein am Flussbett und dann durch den Weiler Nderlysaj – Trinkwasser einpacken! Alternativ kann man auch mit dem Auto bis Nderlysaj fahren und die Wanderung (hin und zurück 8 km/2 Std.) dort beginnen. Wer fit ist, kann die Rundwanderung von Theth aus auch mit dem Wasserfall in Grunas verbinden.
- Nderlysaj
Eine Gumpe nennt man die Karstkuhle voller eiskalten Wassers in Bayern, „Gumpenjucken“ das Hineinspringen. Gemütlicher ist es auf den gezimmerten Holzbänken, an den improvisierten Tischen rund um die Kuhle – ein magischer, weltabgewandter und immer angenehm kühler Ort. Der Weg von Theth dorthin führt jedoch erst über das Gestein am Flussbett und dann durch den Weiler Nderlysaj – Trinkwasser einpacken! Alternativ kann man auch mit dem Auto bis Nderlysaj fahren und die Wanderung (hin und zurück 8 km/2 Std.) dort beginnen. Wer fit ist, kann die Rundwanderung von Theth aus auch mit dem Wasserfall in Grunas verbinden.
- Nderlysaj
Zdrale
Märkte und FlohmärkteInsider-Tipp Immunbooster
Trotz des Angebots an Billigwaren in der zentralen Halle ist der Markt ein lebendiger Ort, an dem du Shkodërs Puls spürst. Neben frischem Fisch, Obst und Gemüse gibt es hier kiloweise Tabak vom nahen Tarabosh-Berg und weitere lokale Spezialitäten. Ab dem frühen Herbst wird auf dem Markt Granatapfelsaft frisch gepresst. Nicht entgehen lassen! Rund um den Sheshi Zdrale findet man zudem fliegende Händler, Obststände, Nüsse, Trockenfrüchte und Bergtee. Allerdings solltest du vormittags da sein, denn ab dem frühen Nachmittag schließen die meisten Stände und die Händler kehren in ihre Dörfer zurück.
- Rruga Evlija Celebiu 30, Shkodër
Insider-Tipp Immunbooster
Trotz des Angebots an Billigwaren in der zentralen Halle ist der Markt ein lebendiger Ort, an dem du Shkodërs Puls spürst. Neben frischem Fisch, Obst und Gemüse gibt es hier kiloweise Tabak vom nahen Tarabosh-Berg und weitere lokale Spezialitäten. Ab dem frühen Herbst wird auf dem Markt Granatapfelsaft frisch gepresst. Nicht entgehen lassen! Rund um den Sheshi Zdrale findet man zudem fliegende Händler, Obststände, Nüsse, Trockenfrüchte und Bergtee. Allerdings solltest du vormittags da sein, denn ab dem frühen Nachmittag schließen die meisten Stände und die Händler kehren in ihre Dörfer zurück.
- Rruga Evlija Celebiu 30, Shkodër
Shiroka
GeographicalInsider-Tipp Mit Muskelkraft zum See
Der Skutari-See ist unmittelbar im Norden von Shkodër nur schwer zugänglich, da größtenteils Marschland. Daher ist der kleine Ort Shiroka am südlichen Ufer die beste Wahl für einen Ausflug. Nach Jahren an Umbauund Renovierungsmaßnahmen existiert inzwischen eine breit angelegte Uferpromenade (Shëtitorja), Ausflugslokale und Hotels haben sich angesiedelt. Shiroka schließt inzwischen wieder an den Glanz vergangener Tage an: König Zogu hatte hier einst eine Villa, die später von kommunistischen Pionieren als Ferienlager genutzt wurde und heute verfällt. Leih dir am besten ein Fahrrad und radel an der Buna entlang bis zur alten Brücke und hinüber 7 km). Unterwegs kannst du das alte Basarviertel zu Füßen der Burg erforschen.
- Shiroka
Insider-Tipp Mit Muskelkraft zum See
Der Skutari-See ist unmittelbar im Norden von Shkodër nur schwer zugänglich, da größtenteils Marschland. Daher ist der kleine Ort Shiroka am südlichen Ufer die beste Wahl für einen Ausflug. Nach Jahren an Umbauund Renovierungsmaßnahmen existiert inzwischen eine breit angelegte Uferpromenade (Shëtitorja), Ausflugslokale und Hotels haben sich angesiedelt. Shiroka schließt inzwischen wieder an den Glanz vergangener Tage an: König Zogu hatte hier einst eine Villa, die später von kommunistischen Pionieren als Ferienlager genutzt wurde und heute verfällt. Leih dir am besten ein Fahrrad und radel an der Buna entlang bis zur alten Brücke und hinüber 7 km). Unterwegs kannst du das alte Basarviertel zu Füßen der Burg erforschen.
- Shiroka
Qafa e Valbonës
Landschaftliche Highlights © iwciagr, Shutterstock
Insider-Tipp Einkehrschwung
Theths größte Attraktion sind die Wanderwege – ob im Tal oder in der Höhe. Der mit Abstand berühmteste ist der Saumpfad zum Valbona-Pass, der wiederum Teil des Weitwanderweges Peaks-of-the-Balkans ist und nach Valbona weiterführt. Unterwegs ergeben sich sagenhafte Blicke über den Talgrund und vom Pass aus eröffnet sich dir nach 6 km und 1000 Höhenmetern fast die gesamte Länge des Valbona-Tals. Auf einer Lichtung kurz vor dem Schlussanstieg bekommst du in dem urigen Bar-Kafe Zef Rrgalla gekühltes Bier und den berühmten fli, den Schichtkuchen Nordalbaniens.
- Valbonë
© iwciagr, Shutterstock
Insider-Tipp Einkehrschwung
Theths größte Attraktion sind die Wanderwege – ob im Tal oder in der Höhe. Der mit Abstand berühmteste ist der Saumpfad zum Valbona-Pass, der wiederum Teil des Weitwanderweges Peaks-of-the-Balkans ist und nach Valbona weiterführt. Unterwegs ergeben sich sagenhafte Blicke über den Talgrund und vom Pass aus eröffnet sich dir nach 6 km und 1000 Höhenmetern fast die gesamte Länge des Valbona-Tals. Auf einer Lichtung kurz vor dem Schlussanstieg bekommst du in dem urigen Bar-Kafe Zef Rrgalla gekühltes Bier und den berühmten fli, den Schichtkuchen Nordalbaniens.
- Valbonë
Velipoja
Geographical © Dziorek Rafal, Shutterstock
Velipoja ist Shkodërs Badeort und mit Sandstrand ebenso gesegnet wie mit den albanientypischen Betonneubauten, wobei sich letztere im Vergleich zu Shëngjin oder Durrës noch in Grenzen halten. Wenn du es ruhiger haben möchtest, fahr ein paar Kilometer weiter nach Baks-Rrjoll und geh dort an den Strand.
- Velipoja
© Dziorek Rafal, Shutterstock
Velipoja ist Shkodërs Badeort und mit Sandstrand ebenso gesegnet wie mit den albanientypischen Betonneubauten, wobei sich letztere im Vergleich zu Shëngjin oder Durrës noch in Grenzen halten. Wenn du es ruhiger haben möchtest, fahr ein paar Kilometer weiter nach Baks-Rrjoll und geh dort an den Strand.
- Velipoja
Ujvara
Landschaftliche Highlights © Daniel Reiner, Shutterstock
Einfacher, weil kürzer und weniger hoch, ist der Gang zum Wasserfall bei Grunas. Der Weg führt spektakulär an alten Steinhäusern und verlassenen Gehöften vorbei, überquert Bergflüsse und steigt schließlich kurz und knackig zum Wasserfall an: insgesamt 250 Höhenmeter, die es wert sind.
- Grunas
© Daniel Reiner, Shutterstock
Einfacher, weil kürzer und weniger hoch, ist der Gang zum Wasserfall bei Grunas. Der Weg führt spektakulär an alten Steinhäusern und verlassenen Gehöften vorbei, überquert Bergflüsse und steigt schließlich kurz und knackig zum Wasserfall an: insgesamt 250 Höhenmeter, die es wert sind.
- Grunas
Kukës
GeographicalKukës (25 000 Ew.) liegt direkt am Drin. Unmittelbar an der Stadt vorbei verläuft die Autobahn ins Kosovo, hier endet die Überlandstraße aus dem Diber-Tal und beginnt die wilde Piste nach Bajram Curri. Im Wesentlichen stellt Kukës eine sozialistische Planstadt aus den 1960er-Jahren dar. Das touristische Potenzial der Gegend und insbesondere des umgebenden Berglands samt Koritnik und Pashtrik ist unbestritten. Kukës zum Outdoorzentrum zu machen, blieb jedoch bisher nur eine Episode anlässlich der kurzen und letztlich erfolglosen Wiederbelebung des örtlichen Flughafens. Aber in Albanien ändern sich die Dinge zurzeit schnell.
- Kukës
Kukës (25 000 Ew.) liegt direkt am Drin. Unmittelbar an der Stadt vorbei verläuft die Autobahn ins Kosovo, hier endet die Überlandstraße aus dem Diber-Tal und beginnt die wilde Piste nach Bajram Curri. Im Wesentlichen stellt Kukës eine sozialistische Planstadt aus den 1960er-Jahren dar. Das touristische Potenzial der Gegend und insbesondere des umgebenden Berglands samt Koritnik und Pashtrik ist unbestritten. Kukës zum Outdoorzentrum zu machen, blieb jedoch bisher nur eine Episode anlässlich der kurzen und letztlich erfolglosen Wiederbelebung des örtlichen Flughafens. Aber in Albanien ändern sich die Dinge zurzeit schnell.
- Kukës
Metropolitan Archbishopric of Shkodër Saint Stephen's Cathedral
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Die katholische Kathedrale war einst eine der größten Kirchen des Balkans und wurde noch mit Erlaubnis des osmanischen Sultans erbaut. Jede katholische Familie der Stadt stellte Arbeiter für den Bau, der 1858 begann und neun Jahre dauerte. 1967 wurde die Kathedrale von den Kommunisten in einen Palast des Sports umfunktioniert, das Kirchenportal verschalt und der Turm abgerissen. Im Inneren sollen Tribünen und sogar ein Basketballfeld errichtet worden sein. Einigen Bürgern Shkodërs gelang es, wertvolle sakrale Gegenstände vor den Machthabern zu verstecken, sodass diese nach 1990 mit der Wiedereröffnung des Gotteshauses ihren Weg zurück in die Kathedrale fanden. Bei der offiziellen Einweihung 1991 war Mutter Teresa anwesend, 1993 folgte der Besuch von Papst Johannes Paul II. Ein Seitenaltar der Kathedrale ist 38 Märtyrern gewidmet, die während des Kommunismus wegen ihres Glaubens starben. Auf dem Vorplatz erinnert eine Mönchsskulptur in Ketten an die Verfolgung von Gläubigen und Geistlichen, im Nebengebäude ist ein Museum untergebracht.
- 4000 Shkodër
- http://www.kishakatolikeshkoder.com/
© trabantos, Shutterstock
Die katholische Kathedrale war einst eine der größten Kirchen des Balkans und wurde noch mit Erlaubnis des osmanischen Sultans erbaut. Jede katholische Familie der Stadt stellte Arbeiter für den Bau, der 1858 begann und neun Jahre dauerte. 1967 wurde die Kathedrale von den Kommunisten in einen Palast des Sports umfunktioniert, das Kirchenportal verschalt und der Turm abgerissen. Im Inneren sollen Tribünen und sogar ein Basketballfeld errichtet worden sein. Einigen Bürgern Shkodërs gelang es, wertvolle sakrale Gegenstände vor den Machthabern zu verstecken, sodass diese nach 1990 mit der Wiedereröffnung des Gotteshauses ihren Weg zurück in die Kathedrale fanden. Bei der offiziellen Einweihung 1991 war Mutter Teresa anwesend, 1993 folgte der Besuch von Papst Johannes Paul II. Ein Seitenaltar der Kathedrale ist 38 Märtyrern gewidmet, die während des Kommunismus wegen ihres Glaubens starben. Auf dem Vorplatz erinnert eine Mönchsskulptur in Ketten an die Verfolgung von Gläubigen und Geistlichen, im Nebengebäude ist ein Museum untergebracht.
- 4000 Shkodër
- http://www.kishakatolikeshkoder.com/
Restaurant Tradita
Restaurants- regional
Hier sieht man ganze Gruppen ankommen, denn der Besitzer stellt stolz seine Sammlerstücke aus der albanischen Geschichte aus, während die Speisekarte ganz auf traditionelle Gerichte setzt. Ob im Sommer im historischen Innenhof oder im Winter vor dem großen Kamin – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest! Im liebevoll renovierten osmanischen Gebäude befinden sich zudem stilvoll und traditionell eingerichtete Gästezimmer.
- Rruga Edith Durham 25, 4001 Shkodër
- http://traditagt.com/
Hier sieht man ganze Gruppen ankommen, denn der Besitzer stellt stolz seine Sammlerstücke aus der albanischen Geschichte aus, während die Speisekarte ganz auf traditionelle Gerichte setzt. Ob im Sommer im historischen Innenhof oder im Winter vor dem großen Kamin – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest! Im liebevoll renovierten osmanischen Gebäude befinden sich zudem stilvoll und traditionell eingerichtete Gästezimmer.
- Rruga Edith Durham 25, 4001 Shkodër
- http://traditagt.com/
Arti Zanave
Restaurants- regional
Ein verstecktes Kleinod, in dem Tradition auf moderne Art auf den Teller kommt. Mit einer kleinen, sorgfältig zusammengestellten Speisekarte und gemütlicher Atmosphäre bietet das nett dekorierte Restaurant ausschließlich regionale Produkte aus privaten Gärten. Wer sich durch die albanische Küche probieren möchte, ist hier genau richtig! Betrieben wird das Restaurant von Frauen, die ehrenamtlich arbeiten – der gesamte Erlös unterstützt Opfer häuslicher Gewalt. Ein echter Geheimtipp!
- Rruga Berdicej 4001, Shkodër
Ein verstecktes Kleinod, in dem Tradition auf moderne Art auf den Teller kommt. Mit einer kleinen, sorgfältig zusammengestellten Speisekarte und gemütlicher Atmosphäre bietet das nett dekorierte Restaurant ausschließlich regionale Produkte aus privaten Gärten. Wer sich durch die albanische Küche probieren möchte, ist hier genau richtig! Betrieben wird das Restaurant von Frauen, die ehrenamtlich arbeiten – der gesamte Erlös unterstützt Opfer häuslicher Gewalt. Ein echter Geheimtipp!
- Rruga Berdicej 4001, Shkodër
Venice Art Mask Factory
Sonstige LädenEine beeindruckende Auswahl an venezianischen Masken erwartet dich in der spezialisierten Manufaktur, die mittlerweile zu den Must-Sees in Shkodër gehört.
- Rruga Inxh. Gjovalin Gjadri, 4001 Shkodër
- http://www.veniceartmask.eu/
Eine beeindruckende Auswahl an venezianischen Masken erwartet dich in der spezialisierten Manufaktur, die mittlerweile zu den Must-Sees in Shkodër gehört.
- Rruga Inxh. Gjovalin Gjadri, 4001 Shkodër
- http://www.veniceartmask.eu/
Shkodra Rent Bike
FahrradAm Skanderbeg-Boulevard in der Hofeinfahrt links neben dem Kinema Millenium kannst du günstige Alltagsräder für die Stadterkundung mieten.
- Bulevardi Skënderbeu, 4001 Shkodër
- http://instagram.com/
Am Skanderbeg-Boulevard in der Hofeinfahrt links neben dem Kinema Millenium kannst du günstige Alltagsräder für die Stadterkundung mieten.
- Bulevardi Skënderbeu, 4001 Shkodër
- http://instagram.com/
Kisha e Thethit
Architektonische HighlightsTheth besteht aus verstreuten alten Gehöften, die größtenteils mittlerweile modernisiert und zu Gasthäusern umfunktioniert wurden. Dennoch hat sich der gesamte Ort eine einzigartige archaische Atmosphäre erhalten, die für sich genommen schon sehenswert ist, mit der Kirche aus Stein und Schindeln vor der felsigen Bergkulisse aber noch zu einem Höhepunkt aufläuft. Während des Kommunismus diente sie als Dorfkrankenhaus und ist nur geöffnet, wenn der Priester aus Shkodër mal vorbeischaut. Auf dem Friedhof liegt der kanadisch-deutsche Albanologe Robert Elsie begraben. Fushe-Thethi
- Fushe -Thethi
Theth besteht aus verstreuten alten Gehöften, die größtenteils mittlerweile modernisiert und zu Gasthäusern umfunktioniert wurden. Dennoch hat sich der gesamte Ort eine einzigartige archaische Atmosphäre erhalten, die für sich genommen schon sehenswert ist, mit der Kirche aus Stein und Schindeln vor der felsigen Bergkulisse aber noch zu einem Höhepunkt aufläuft. Während des Kommunismus diente sie als Dorfkrankenhaus und ist nur geöffnet, wenn der Priester aus Shkodër mal vorbeischaut. Auf dem Friedhof liegt der kanadisch-deutsche Albanologe Robert Elsie begraben. Fushe-Thethi
- Fushe -Thethi
Shkodra
Geographical © SinanDogan34, Shutterstock
Shkodër (Shkodra, 62 000 Ew.) fungiert als das Tor zum Bergland und ist das unbestrittene Zentrum Nordalbaniens. Die kulturelle Nähe zu Mittel- und Westeuropa ist hier deutlich spürbar. Shkodër ist für viele Besucher nur der Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Berge. Doch wer sich die Zeit nimmt und etwas bleibt, wird überrascht feststellen, dass die Stadt viel zu bieten hat und deutlich anders wirkt als der Rest Albaniens – geordneter und europäischer. Dieser Eindruck täuscht nicht: Shkodër und die umliegende Zadrima-Ebene kann man sich als eine Art Insel vorstellen, deren Handelskontakte über Jahrhunderte hinweg über den Drin-Fluss und das Meer gepflegt wurden. Erst 1927 wurde die sogenannte Zogu-Brücke am Eingang des Mat-Tals erbaut, und die Eisenbahn nach Shkodër entstand in den späten 1950er-Jahren. Bis dahin war das 100 km entfernte Tirana nur schwer erreichbar. Bis tief in die kommunistische Zeit hinein war Shkodër eine Welt für sich, mit stärkeren Verbindungen nach Italien als in den Süden Albaniens.
- Shkodra
- http://www.shkodra.gov.al/
© SinanDogan34, Shutterstock
Shkodër (Shkodra, 62 000 Ew.) fungiert als das Tor zum Bergland und ist das unbestrittene Zentrum Nordalbaniens. Die kulturelle Nähe zu Mittel- und Westeuropa ist hier deutlich spürbar. Shkodër ist für viele Besucher nur der Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Berge. Doch wer sich die Zeit nimmt und etwas bleibt, wird überrascht feststellen, dass die Stadt viel zu bieten hat und deutlich anders wirkt als der Rest Albaniens – geordneter und europäischer. Dieser Eindruck täuscht nicht: Shkodër und die umliegende Zadrima-Ebene kann man sich als eine Art Insel vorstellen, deren Handelskontakte über Jahrhunderte hinweg über den Drin-Fluss und das Meer gepflegt wurden. Erst 1927 wurde die sogenannte Zogu-Brücke am Eingang des Mat-Tals erbaut, und die Eisenbahn nach Shkodër entstand in den späten 1950er-Jahren. Bis dahin war das 100 km entfernte Tirana nur schwer erreichbar. Bis tief in die kommunistische Zeit hinein war Shkodër eine Welt für sich, mit stärkeren Verbindungen nach Italien als in den Süden Albaniens.
- Shkodra
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Valbona
Geographical © Unai Huizi Photography, Shutterstock
Valbona (ca. 500 Ew.) liegt von Theth aus gesehen nur über dem Berg, ist aber doch eine ganze Welt entfernt. Bis auf den Weiler Rragam, der von Theth aus besiedelt wurde, sind die Menschen im Tal muslimischen Bekenntnisses.
- Valbona
© Unai Huizi Photography, Shutterstock
Valbona (ca. 500 Ew.) liegt von Theth aus gesehen nur über dem Berg, ist aber doch eine ganze Welt entfernt. Bis auf den Weiler Rragam, der von Theth aus besiedelt wurde, sind die Menschen im Tal muslimischen Bekenntnisses.
- Valbona
Vermosh
Geographical © Renis Hyka, Shutterstock
Das abgelegene Vermosh, unweit des Grenzübergangs zu Montenegro, ist das nördlichste Dorf Albaniens und ein Paradies für Naturliebhaber und Ruhesuchende.
- Vermosh
© Renis Hyka, Shutterstock
Das abgelegene Vermosh, unweit des Grenzübergangs zu Montenegro, ist das nördlichste Dorf Albaniens und ein Paradies für Naturliebhaber und Ruhesuchende.
- Vermosh
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Über die Region:
Albanien bietet eine vielfältige Landschaft mit Küsten, Bergen und Seen. Die Hauptstadt Tirana beeindruckt mit dem Skanderbeg-Platz und der Et’hem-Bey-Moschee. Berat, die Stadt der tausend Fenster, ist bekannt für ihre Burg und das Onufri-Museum. Nordmazedonien bietet den Ohridsee, einen der ältesten Seen Europas, und die Hauptstadt Skopje mit der Steinernen Brücke und dem Matka-Canyon. Beide Länder vereinen Natur und Kultur und laden zu vielfältigen Erkundungen ein.


