Ist erwähnt in Reiseführer:
Shkodër (Shkodra, 62 000 Ew.) fungiert als das Tor zum Bergland und ist das unbestrittene Zentrum Nordalbaniens. Die kulturelle Nähe zu Mittel- und Westeuropa ist hier deutlich spürbar.
Shkodër ist für viele Besucher nur der Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Berge. Doch wer sich die Zeit nimmt und etwas bleibt, wird überrascht feststellen, dass die Stadt viel zu bieten hat und deutlich anders wirkt als der Rest Albaniens – geordneter und europäischer. Dieser Eindruck täuscht nicht: Shkodër und die umliegende Zadrima-Ebene kann man sich als eine Art Insel vorstellen, deren Handelskontakte über Jahrhunderte hinweg über den Drin-Fluss und das Meer gepflegt wurden. Erst 1927 wurde die sogenannte Zogu-Brücke am Eingang des Mat-Tals erbaut, und die Eisenbahn nach Shkodër entstand in den späten 1950er-Jahren. Bis dahin war das 100 km entfernte Tirana nur schwer erreichbar. Bis tief in die kommunistische Zeit hinein war Shkodër eine Welt für sich, mit stärkeren Verbindungen nach Italien als in den Süden Albaniens.
Shkodër Sehenswertes & Restaurants


Museen
Touristenattraktionen
Märkte und Flohmärkte
Architektonische Highlights
Restaurants
Museen
Touristenattraktionen
Märkte und Flohmärkte
Architektonische Highlights
Restaurants
Sonstige Läden
Fahrrad
Geographical
"Marubi" National Museum of Photography.
MuseenInsider-Tipp Offene Türen einrennen
Dieses einzigartige Fenster in die albanische Vergangenheit steht direkt in der Fußgängerzone. Hier haben 150 000 Glasplatten und zahllose Fotonegative aus drei Generationen der Fotografendynastie Marubi eine Heimat gefunden. Seit 2016 werden die Werke in wechselnden Ausstellungen und innerhalb eines modernen Ambientes präsentiert, ergänzt durch weitere Exponate mit englischen Erklärungen. Das Museum zählt zu den bemerkenswertesten des Landes. An Feiertagen ist der Eintritt ins Museum frei, so zum Beispiel am Unabhängigkeitstag (28.Nov., Tag der Befreiung (29.Nov.) und am Internationalen Museumstag (18.Mai).
- Rruga Kolë Idromeno 32, Shkodër
- http://marubi.gov.al/
Insider-Tipp Offene Türen einrennen
Dieses einzigartige Fenster in die albanische Vergangenheit steht direkt in der Fußgängerzone. Hier haben 150 000 Glasplatten und zahllose Fotonegative aus drei Generationen der Fotografendynastie Marubi eine Heimat gefunden. Seit 2016 werden die Werke in wechselnden Ausstellungen und innerhalb eines modernen Ambientes präsentiert, ergänzt durch weitere Exponate mit englischen Erklärungen. Das Museum zählt zu den bemerkenswertesten des Landes. An Feiertagen ist der Eintritt ins Museum frei, so zum Beispiel am Unabhängigkeitstag (28.Nov., Tag der Befreiung (29.Nov.) und am Internationalen Museumstag (18.Mai).
- Rruga Kolë Idromeno 32, Shkodër
- http://marubi.gov.al/
Vendi i Deshmisë dhe Kujtesës
TouristenattraktionenShkodër war während der kommunistischen Zeit ein Schwerpunkt politischer Verfolgung, nicht zuletzt wegen der tiefen Gläubigkeit und dem intellektuellen Leben, das diese Stadt auszeichnete. Das Museum erinnert seit 2016 nicht nur mit Namen und Gesichtern an die Opfer, sondern zeigt auch einen original erhaltenen Zellentrakt direkt neben den modernisierten Ausstellungsräumen. Diese beeindruckende, teils bedrückende Symbiose ist einzigartig in Albanien. Früher gehörte das Areal zum Innenministerium, wo Gefangene vor ihrem Prozess festgehalten und gefoltert wurden. Nicht alle Informationen sind auf Englisch, aber die beklemmende Atmosphäre ist auch so spürbar.
- Bulevardi Skënderbeu, Shkodër
Shkodër war während der kommunistischen Zeit ein Schwerpunkt politischer Verfolgung, nicht zuletzt wegen der tiefen Gläubigkeit und dem intellektuellen Leben, das diese Stadt auszeichnete. Das Museum erinnert seit 2016 nicht nur mit Namen und Gesichtern an die Opfer, sondern zeigt auch einen original erhaltenen Zellentrakt direkt neben den modernisierten Ausstellungsräumen. Diese beeindruckende, teils bedrückende Symbiose ist einzigartig in Albanien. Früher gehörte das Areal zum Innenministerium, wo Gefangene vor ihrem Prozess festgehalten und gefoltert wurden. Nicht alle Informationen sind auf Englisch, aber die beklemmende Atmosphäre ist auch so spürbar.
- Bulevardi Skënderbeu, Shkodër
Zdrale
Märkte und FlohmärkteInsider-Tipp Immunbooster
Trotz des Angebots an Billigwaren in der zentralen Halle ist der Markt ein lebendiger Ort, an dem du Shkodërs Puls spürst. Neben frischem Fisch, Obst und Gemüse gibt es hier kiloweise Tabak vom nahen Tarabosh-Berg und weitere lokale Spezialitäten. Ab dem frühen Herbst wird auf dem Markt Granatapfelsaft frisch gepresst. Nicht entgehen lassen! Rund um den Sheshi Zdrale findet man zudem fliegende Händler, Obststände, Nüsse, Trockenfrüchte und Bergtee. Allerdings solltest du vormittags da sein, denn ab dem frühen Nachmittag schließen die meisten Stände und die Händler kehren in ihre Dörfer zurück.
- Rruga Evlija Celebiu 30, Shkodër
Insider-Tipp Immunbooster
Trotz des Angebots an Billigwaren in der zentralen Halle ist der Markt ein lebendiger Ort, an dem du Shkodërs Puls spürst. Neben frischem Fisch, Obst und Gemüse gibt es hier kiloweise Tabak vom nahen Tarabosh-Berg und weitere lokale Spezialitäten. Ab dem frühen Herbst wird auf dem Markt Granatapfelsaft frisch gepresst. Nicht entgehen lassen! Rund um den Sheshi Zdrale findet man zudem fliegende Händler, Obststände, Nüsse, Trockenfrüchte und Bergtee. Allerdings solltest du vormittags da sein, denn ab dem frühen Nachmittag schließen die meisten Stände und die Händler kehren in ihre Dörfer zurück.
- Rruga Evlija Celebiu 30, Shkodër
Metropolitan Archbishopric of Shkodër Saint Stephen's Cathedral
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Die katholische Kathedrale war einst eine der größten Kirchen des Balkans und wurde noch mit Erlaubnis des osmanischen Sultans erbaut. Jede katholische Familie der Stadt stellte Arbeiter für den Bau, der 1858 begann und neun Jahre dauerte. 1967 wurde die Kathedrale von den Kommunisten in einen Palast des Sports umfunktioniert, das Kirchenportal verschalt und der Turm abgerissen. Im Inneren sollen Tribünen und sogar ein Basketballfeld errichtet worden sein. Einigen Bürgern Shkodërs gelang es, wertvolle sakrale Gegenstände vor den Machthabern zu verstecken, sodass diese nach 1990 mit der Wiedereröffnung des Gotteshauses ihren Weg zurück in die Kathedrale fanden. Bei der offiziellen Einweihung 1991 war Mutter Teresa anwesend, 1993 folgte der Besuch von Papst Johannes Paul II. Ein Seitenaltar der Kathedrale ist 38 Märtyrern gewidmet, die während des Kommunismus wegen ihres Glaubens starben. Auf dem Vorplatz erinnert eine Mönchsskulptur in Ketten an die Verfolgung von Gläubigen und Geistlichen, im Nebengebäude ist ein Museum untergebracht.
- 4000 Shkodër
- http://www.kishakatolikeshkoder.com/
© trabantos, Shutterstock
Die katholische Kathedrale war einst eine der größten Kirchen des Balkans und wurde noch mit Erlaubnis des osmanischen Sultans erbaut. Jede katholische Familie der Stadt stellte Arbeiter für den Bau, der 1858 begann und neun Jahre dauerte. 1967 wurde die Kathedrale von den Kommunisten in einen Palast des Sports umfunktioniert, das Kirchenportal verschalt und der Turm abgerissen. Im Inneren sollen Tribünen und sogar ein Basketballfeld errichtet worden sein. Einigen Bürgern Shkodërs gelang es, wertvolle sakrale Gegenstände vor den Machthabern zu verstecken, sodass diese nach 1990 mit der Wiedereröffnung des Gotteshauses ihren Weg zurück in die Kathedrale fanden. Bei der offiziellen Einweihung 1991 war Mutter Teresa anwesend, 1993 folgte der Besuch von Papst Johannes Paul II. Ein Seitenaltar der Kathedrale ist 38 Märtyrern gewidmet, die während des Kommunismus wegen ihres Glaubens starben. Auf dem Vorplatz erinnert eine Mönchsskulptur in Ketten an die Verfolgung von Gläubigen und Geistlichen, im Nebengebäude ist ein Museum untergebracht.
- 4000 Shkodër
- http://www.kishakatolikeshkoder.com/
Restaurant Tradita
Restaurants- regional
Hier sieht man ganze Gruppen ankommen, denn der Besitzer stellt stolz seine Sammlerstücke aus der albanischen Geschichte aus, während die Speisekarte ganz auf traditionelle Gerichte setzt. Ob im Sommer im historischen Innenhof oder im Winter vor dem großen Kamin – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest! Im liebevoll renovierten osmanischen Gebäude befinden sich zudem stilvoll und traditionell eingerichtete Gästezimmer.
- Rruga Edith Durham 25, 4001 Shkodër
- http://traditagt.com/
Hier sieht man ganze Gruppen ankommen, denn der Besitzer stellt stolz seine Sammlerstücke aus der albanischen Geschichte aus, während die Speisekarte ganz auf traditionelle Gerichte setzt. Ob im Sommer im historischen Innenhof oder im Winter vor dem großen Kamin – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest! Im liebevoll renovierten osmanischen Gebäude befinden sich zudem stilvoll und traditionell eingerichtete Gästezimmer.
- Rruga Edith Durham 25, 4001 Shkodër
- http://traditagt.com/
Arti Zanave
Restaurants- regional
Ein verstecktes Kleinod, in dem Tradition auf moderne Art auf den Teller kommt. Mit einer kleinen, sorgfältig zusammengestellten Speisekarte und gemütlicher Atmosphäre bietet das nett dekorierte Restaurant ausschließlich regionale Produkte aus privaten Gärten. Wer sich durch die albanische Küche probieren möchte, ist hier genau richtig! Betrieben wird das Restaurant von Frauen, die ehrenamtlich arbeiten – der gesamte Erlös unterstützt Opfer häuslicher Gewalt. Ein echter Geheimtipp!
- Rruga Berdicej 4001, Shkodër
Ein verstecktes Kleinod, in dem Tradition auf moderne Art auf den Teller kommt. Mit einer kleinen, sorgfältig zusammengestellten Speisekarte und gemütlicher Atmosphäre bietet das nett dekorierte Restaurant ausschließlich regionale Produkte aus privaten Gärten. Wer sich durch die albanische Küche probieren möchte, ist hier genau richtig! Betrieben wird das Restaurant von Frauen, die ehrenamtlich arbeiten – der gesamte Erlös unterstützt Opfer häuslicher Gewalt. Ein echter Geheimtipp!
- Rruga Berdicej 4001, Shkodër
Venice Art Mask Factory
Sonstige LädenEine beeindruckende Auswahl an venezianischen Masken erwartet dich in der spezialisierten Manufaktur, die mittlerweile zu den Must-Sees in Shkodër gehört.
- Rruga Inxh. Gjovalin Gjadri, 4001 Shkodër
- http://www.veniceartmask.eu/
Eine beeindruckende Auswahl an venezianischen Masken erwartet dich in der spezialisierten Manufaktur, die mittlerweile zu den Must-Sees in Shkodër gehört.
- Rruga Inxh. Gjovalin Gjadri, 4001 Shkodër
- http://www.veniceartmask.eu/
Shkodra Rent Bike
FahrradAm Skanderbeg-Boulevard in der Hofeinfahrt links neben dem Kinema Millenium kannst du günstige Alltagsräder für die Stadterkundung mieten.
- Bulevardi Skënderbeu, 4001 Shkodër
- http://instagram.com/
Am Skanderbeg-Boulevard in der Hofeinfahrt links neben dem Kinema Millenium kannst du günstige Alltagsräder für die Stadterkundung mieten.
- Bulevardi Skënderbeu, 4001 Shkodër
- http://instagram.com/
Shkodra
Geographical © SinanDogan34, Shutterstock
Shkodër (Shkodra, 62 000 Ew.) fungiert als das Tor zum Bergland und ist das unbestrittene Zentrum Nordalbaniens. Die kulturelle Nähe zu Mittel- und Westeuropa ist hier deutlich spürbar. Shkodër ist für viele Besucher nur der Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Berge. Doch wer sich die Zeit nimmt und etwas bleibt, wird überrascht feststellen, dass die Stadt viel zu bieten hat und deutlich anders wirkt als der Rest Albaniens – geordneter und europäischer. Dieser Eindruck täuscht nicht: Shkodër und die umliegende Zadrima-Ebene kann man sich als eine Art Insel vorstellen, deren Handelskontakte über Jahrhunderte hinweg über den Drin-Fluss und das Meer gepflegt wurden. Erst 1927 wurde die sogenannte Zogu-Brücke am Eingang des Mat-Tals erbaut, und die Eisenbahn nach Shkodër entstand in den späten 1950er-Jahren. Bis dahin war das 100 km entfernte Tirana nur schwer erreichbar. Bis tief in die kommunistische Zeit hinein war Shkodër eine Welt für sich, mit stärkeren Verbindungen nach Italien als in den Süden Albaniens.
- Shkodra
- http://www.shkodra.gov.al/
© SinanDogan34, Shutterstock
Shkodër (Shkodra, 62 000 Ew.) fungiert als das Tor zum Bergland und ist das unbestrittene Zentrum Nordalbaniens. Die kulturelle Nähe zu Mittel- und Westeuropa ist hier deutlich spürbar. Shkodër ist für viele Besucher nur der Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Berge. Doch wer sich die Zeit nimmt und etwas bleibt, wird überrascht feststellen, dass die Stadt viel zu bieten hat und deutlich anders wirkt als der Rest Albaniens – geordneter und europäischer. Dieser Eindruck täuscht nicht: Shkodër und die umliegende Zadrima-Ebene kann man sich als eine Art Insel vorstellen, deren Handelskontakte über Jahrhunderte hinweg über den Drin-Fluss und das Meer gepflegt wurden. Erst 1927 wurde die sogenannte Zogu-Brücke am Eingang des Mat-Tals erbaut, und die Eisenbahn nach Shkodër entstand in den späten 1950er-Jahren. Bis dahin war das 100 km entfernte Tirana nur schwer erreichbar. Bis tief in die kommunistische Zeit hinein war Shkodër eine Welt für sich, mit stärkeren Verbindungen nach Italien als in den Süden Albaniens.
- Shkodra
- http://www.shkodra.gov.al/
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Beeindruckende Berge, karibikähnliche Sandstrände und zauberhafte Altstädte: Die vielen Facetten Albaniens
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Über die Region:
Albanien bietet eine vielfältige Landschaft mit Küsten, Bergen und Seen. Die Hauptstadt Tirana beeindruckt mit dem Skanderbeg-Platz und der Et’hem-Bey-Moschee. Berat, die Stadt der tausend Fenster, ist bekannt für ihre Burg und das Onufri-Museum. Nordmazedonien bietet den Ohridsee, einen der ältesten Seen Europas, und die Hauptstadt Skopje mit der Steinernen Brücke und dem Matka-Canyon. Beide Länder vereinen Natur und Kultur und laden zu vielfältigen Erkundungen ein.


