
Reiseführer Madeira - Der Osten

Ist erwähnt in Reiseführer:
Nach jedem Tunnel eine andere Landschaft, ein neuer Ausblick auf die nächste Bucht: Der Osten Madeiras ist unglaublich abwechslungsreich.
Kühle, grüne Höhen kontrastieren mit karger, wüstenfarbener Erde, zeitgenössische Architektur paart sich mit traditionsreichen Handwerksstätten. Die Orte zwischen Caniço und der Ponta de São Lourenço sind die geschichtsträchtigsten der Insel. Hier in den sanften Buchten gingen Entdecker und Piraten das erste Mal an Land. Auch du wirst hier deine Madeirareise wohl beginnen – am Flughafen.
Der rapide Wandel ist im Osten besonders sichtbar: sei es am Containerhafen des einstigen Walfängerorts Caniçal, in der exklusiven Yachthafensiedlung Quinta do Lorde oder in den Gewerbegebieten entlang der Schnellstraße. Der Fortschritt ist nicht immer schön anzuschauen. Wer aber ein paar Kilometer bergauf fährt, dem zeigt sich dort oben ein sehr ursprüngliches Madeira.
Madeira - Der Osten Sehenswertes & Restaurants












Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Museen
Geographical
Restaurants
Touristenattraktionen
Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Schwimmen
Ponta de São Lourenço
Landschaftliche Highlights © Holger Leue, DuMont Reisebildportal
Karg und windig gibt sich die Ponta de São Lourenço, die Ostspitze Madeiras. Man begann schon frühzeitig mit der Abholzung, später weideten hier Ziegen, die alles junge Grün sofort wegfraßen. So prägen heute kahle Kuppen, die im Frühjahr ein Blütenteppich überzieht, das Landschaftsbild, und bizarre, wie von Kinderhand hingewürfelte Felsen steigen ockerfarben, rostrot, grau und grünschwarz aus dem türkisblauen Meer auf. Einen Picknickplatz mit prächtiger Aussicht auf Meer und Landzunge gibt es an der Ponta do Rosto. Die Zufahrtsstraße zur Ponta de São Lourenço endet an einem Wanderparkplatz oberhalb der Baía de Abra. Die Wanderung zur Inselspitze (und zurück) eröffnet immer wieder andere Blicke auf die Landschaft. Getrennt durch nur wenige Meter liegen vor Ponta de São Lourenço zwei Inselchen. Eine heißt im Volksmund auch Ilhéu do Farol, denn auf ihrem Gipfel steht seit 1870 der älteste Leuchtturm Madeiras. Den besten Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Der Aufstieg ist sehr steil und wird von der spektakulären Aussicht belohnt.
- ER109, Caniçal
© Holger Leue, DuMont Reisebildportal
Karg und windig gibt sich die Ponta de São Lourenço, die Ostspitze Madeiras. Man begann schon frühzeitig mit der Abholzung, später weideten hier Ziegen, die alles junge Grün sofort wegfraßen. So prägen heute kahle Kuppen, die im Frühjahr ein Blütenteppich überzieht, das Landschaftsbild, und bizarre, wie von Kinderhand hingewürfelte Felsen steigen ockerfarben, rostrot, grau und grünschwarz aus dem türkisblauen Meer auf. Einen Picknickplatz mit prächtiger Aussicht auf Meer und Landzunge gibt es an der Ponta do Rosto. Die Zufahrtsstraße zur Ponta de São Lourenço endet an einem Wanderparkplatz oberhalb der Baía de Abra. Die Wanderung zur Inselspitze (und zurück) eröffnet immer wieder andere Blicke auf die Landschaft. Getrennt durch nur wenige Meter liegen vor Ponta de São Lourenço zwei Inselchen. Eine heißt im Volksmund auch Ilhéu do Farol, denn auf ihrem Gipfel steht seit 1870 der älteste Leuchtturm Madeiras. Den besten Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Der Aufstieg ist sehr steil und wird von der spektakulären Aussicht belohnt.
- ER109, Caniçal
Museu da Baleia
MuseenDas moderne Museum porträtiert die beeindruckenden Pottwale und dokumentiert die Geschichte des Walfangs auf Madeira, der erst in den 1980er-Jahren eingestellt wurde - vom Fang mit der Handharpune von kleinen Ruderbooten aus bis zur Verarbeitung wird der Besucher über alles zum Thema informiert.
- Rua Pedra d'Eira, 9200-031 Caniçal
- http://museudabaleia.org/
- +351 291 961 858
- geral@museudabaleia.org
Das moderne Museum porträtiert die beeindruckenden Pottwale und dokumentiert die Geschichte des Walfangs auf Madeira, der erst in den 1980er-Jahren eingestellt wurde - vom Fang mit der Handharpune von kleinen Ruderbooten aus bis zur Verarbeitung wird der Besucher über alles zum Thema informiert.
- Rua Pedra d'Eira, 9200-031 Caniçal
- http://museudabaleia.org/
- +351 291 961 858
- geral@museudabaleia.org
Santo António da Serra
GeographicalInsider-Tipp Blendende Aussicht bei Blandys
Schon lange bevor Robert Trent Jones den ersten Golfplatz Madeiras für Santo da Serra (eigentlich Santo António da Serra) entwarf, lockte es viele Auswärtige in die anmutige, meist von einer frischen Brise durchwehte Hügellandschaft, in die der Ort (8200 Ew.) eingebettet liegt. Zuckerbarone und andere begüterte Herrschaften erbauten hier ihre Sommersitze. Darunter war auch die aus England eingewanderte Weinhändlerfamilie Blandy. Ihr Anwesen Quinta do Santo da Serra nahe der Kirche ist inzwischen öffentlich; den riesigen Garten nutzen die Madeirer gern für ein Picknick. Im hinteren Teil des Gartens bietet der Miradouro dos Ingleses ein prächtiges Panorama des Inselostens. Die Blandys beobachteten einst von hier aus den Schiffsverkehr. Sonntags findet in Santo da Serra ein Bauernmarkt statt, zu dem die Insulaner von nah und fern zum Obst-, Gemüse- und Krimskrams-Shoppen kommen. Auch Pflanzen für den Garten und Kleidung wird angeboten.
- Santo António da Serra
Insider-Tipp Blendende Aussicht bei Blandys
Schon lange bevor Robert Trent Jones den ersten Golfplatz Madeiras für Santo da Serra (eigentlich Santo António da Serra) entwarf, lockte es viele Auswärtige in die anmutige, meist von einer frischen Brise durchwehte Hügellandschaft, in die der Ort (8200 Ew.) eingebettet liegt. Zuckerbarone und andere begüterte Herrschaften erbauten hier ihre Sommersitze. Darunter war auch die aus England eingewanderte Weinhändlerfamilie Blandy. Ihr Anwesen Quinta do Santo da Serra nahe der Kirche ist inzwischen öffentlich; den riesigen Garten nutzen die Madeirer gern für ein Picknick. Im hinteren Teil des Gartens bietet der Miradouro dos Ingleses ein prächtiges Panorama des Inselostens. Die Blandys beobachteten einst von hier aus den Schiffsverkehr. Sonntags findet in Santo da Serra ein Bauernmarkt statt, zu dem die Insulaner von nah und fern zum Obst-, Gemüse- und Krimskrams-Shoppen kommen. Auch Pflanzen für den Garten und Kleidung wird angeboten.
- Santo António da Serra
O Cesto
Restaurants- regional
Insider-Tipp Super Suppe!
„Der Korb“ ist ein typisches familiäres Lokal der alten Schule: vorne Kneipe und Café (mit köstlicher Poncha!), hinten der Speiseraum. Hier werden dir vor allem die Dorfbewohner selbst begegnen, sie essen deftige einheimische Gerichte wie z. B. eine wärmende Weizensuppe. Der Besitzer spricht gut Englisch und hilft dir bei der Auswahl.
- Rua Maria Ascensão 93, 9135-053 Camacha
- +351 291 922 068
Insider-Tipp Super Suppe!
„Der Korb“ ist ein typisches familiäres Lokal der alten Schule: vorne Kneipe und Café (mit köstlicher Poncha!), hinten der Speiseraum. Hier werden dir vor allem die Dorfbewohner selbst begegnen, sie essen deftige einheimische Gerichte wie z. B. eine wärmende Weizensuppe. Der Besitzer spricht gut Englisch und hilft dir bei der Auswahl.
- Rua Maria Ascensão 93, 9135-053 Camacha
- +351 291 922 068
Casa de Abrigo do Poiso
Restaurants- regional
Das Restaurant "Casa de Abrigo do Poiso" liegt in der Nähe der Berge. Es ist rustikal eingerichtet.
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet bis EUR 18.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.
Der Küchenstil des Lokals ist regional.
- Passo do Poiso, 9200 Camacha
- +351 291 102 171
- cassiano_slb@hotmail.com
Das Restaurant "Casa de Abrigo do Poiso" liegt in der Nähe der Berge. Es ist rustikal eingerichtet.
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet bis EUR 18.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.
Der Küchenstil des Lokals ist regional.
- Passo do Poiso, 9200 Camacha
- +351 291 102 171
- cassiano_slb@hotmail.com
Ribeiro Frio
Restaurants- Fischgerichte
Das Restaurant "Ribeiro Frio" ist rustikal eingerichtet.
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet bis EUR 18.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.
Spezialisiert ist das Lokal auf die Zubereitung von Fischgerichten.
- 9230-209 Ribeiro Frio
- http://www.ribeirofrio.com/
- +351 291 575 898
Das Restaurant "Ribeiro Frio" ist rustikal eingerichtet.
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet bis EUR 18.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.
Spezialisiert ist das Lokal auf die Zubereitung von Fischgerichten.
- 9230-209 Ribeiro Frio
- http://www.ribeirofrio.com/
- +351 291 575 898
Casa de Pasto O Boleo
Restaurants- regional
Uriges Restaurant am Rand des Kirchplatzes mit täglich wechselndem Angebot einheimischer Küche. Kleine Straßenterrasse.
- Rua Maria Ascencao 106, Camacha
- +351 291 617 508
Uriges Restaurant am Rand des Kirchplatzes mit täglich wechselndem Angebot einheimischer Küche. Kleine Straßenterrasse.
- Rua Maria Ascencao 106, Camacha
- +351 291 617 508
Mercado Velho
Restaurants- international
Sympathisches Restaurant im und vorm alten Marktgebäude. Nicht nur zum Mittagessen, sondern auch zum Kaffee mit Kuchen zu empfehlen.
- Rua General António Teixeira de Aguiar, 9200-094 Machico
- http://www.tripadvisor.es/
- +351 291 961 129
Sympathisches Restaurant im und vorm alten Marktgebäude. Nicht nur zum Mittagessen, sondern auch zum Kaffee mit Kuchen zu empfehlen.
- Rua General António Teixeira de Aguiar, 9200-094 Machico
- http://www.tripadvisor.es/
- +351 291 961 129
Machico
Geographical © Balate Dorin, Shutterstock
In dem breiten, fruchtbaren Tal des Machico-Flusses zieht sich die Stadt von der Küste die Berghänge hinauf. Der Entdecker João Gonçalves Zarco gründete sie als erste Siedlung der Insel, nachdem er mit seinen Gefolgsleuten Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo 1419, von Porto Santo kommend, hier in der breiten Bucht vor Anker gegangen war. Eine Legende schreibt die Geburt des Ortes jedoch dem schon zuvor hier gestrandeten englischen Liebespaar Anne Dorset und Robert Machyn zu. Die schon im 15.Jh. durch den Zuckerrohranbau prosperierende Siedlung war sogar für einige Jahrzehnte Hauptstadt des Nordostens der Insel, bis Funchal 1497 zur alleinigen Inselhauptstadt ernannt wurde. Machico fiel daraufhin in eine Art Dornröschenschlaf, aus dem die Stadt seit einigen Jahrzehnten wieder erwacht. Heute hat Machico einiges zu bieten, viele Investitionen, v.a. zur Neugestaltung der Uferregion, tragen heute Früchte.
- 9200 Machico
- http://www.cm-machico.pt/
- +351 291 969 990
© Balate Dorin, Shutterstock
In dem breiten, fruchtbaren Tal des Machico-Flusses zieht sich die Stadt von der Küste die Berghänge hinauf. Der Entdecker João Gonçalves Zarco gründete sie als erste Siedlung der Insel, nachdem er mit seinen Gefolgsleuten Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo 1419, von Porto Santo kommend, hier in der breiten Bucht vor Anker gegangen war. Eine Legende schreibt die Geburt des Ortes jedoch dem schon zuvor hier gestrandeten englischen Liebespaar Anne Dorset und Robert Machyn zu. Die schon im 15.Jh. durch den Zuckerrohranbau prosperierende Siedlung war sogar für einige Jahrzehnte Hauptstadt des Nordostens der Insel, bis Funchal 1497 zur alleinigen Inselhauptstadt ernannt wurde. Machico fiel daraufhin in eine Art Dornröschenschlaf, aus dem die Stadt seit einigen Jahrzehnten wieder erwacht. Heute hat Machico einiges zu bieten, viele Investitionen, v.a. zur Neugestaltung der Uferregion, tragen heute Früchte.
- 9200 Machico
- http://www.cm-machico.pt/
- +351 291 969 990
Levada do Caniçal
Touristenattraktionen © Thomas Marchhart, Shutterstock
Direkt vor dem westlichen Eingang des alten Caniçal-Tunnels beginnt die Levada do Caniçal. Zunächst folgt man ihr auf einem Betonweg, der bald in einen schmalen Wiesenpfad übergeht. Geradeaus bietet sich ein schöner Blick auf das Tal von Machico und den Pico do Facho, dann gelangt man in ein Wäldchen. Dahinter öffnet sich eine weite Terrassenlandschaft mit Bananen, Wein und Gemüse.
- Caniçal
- http://www.walkmeguide.com/
© Thomas Marchhart, Shutterstock
Direkt vor dem westlichen Eingang des alten Caniçal-Tunnels beginnt die Levada do Caniçal. Zunächst folgt man ihr auf einem Betonweg, der bald in einen schmalen Wiesenpfad übergeht. Geradeaus bietet sich ein schöner Blick auf das Tal von Machico und den Pico do Facho, dann gelangt man in ein Wäldchen. Dahinter öffnet sich eine weite Terrassenlandschaft mit Bananen, Wein und Gemüse.
- Caniçal
- http://www.walkmeguide.com/
Levada do Furado
Touristenattraktionen © Alla Ovchinnikova, Shutterstock
Am Saum der Levada do Furado werden trittsichere Wanderer immer wieder belohnt von wunderbaren Ausblicken auf die Nordküste.
- Ribeiro Frio
- http://www.visitmadeira.pt/
© Alla Ovchinnikova, Shutterstock
Am Saum der Levada do Furado werden trittsichere Wanderer immer wieder belohnt von wunderbaren Ausblicken auf die Nordküste.
- Ribeiro Frio
- http://www.visitmadeira.pt/
Camacha
Geographical © Pack-Shot, Shutterstock
Fast 700 m über Meeresniveau erhebt sich der flache Bergrücken, auf dem der Ort thront. Er ist umgeben von Terrassenfeldern mit Apfelbäumen (deren Früchte u.a. zu spritzigem cidra, Apfelwein, verarbeitet werden) und feuchten Tälern. Auf dem Grund dieser Täler wachsen die kleinen Korbweiden, aus deren Ruten die Bewohner Camachas Möbel und andere Gegenstände flechten. Gut ein Drittel der Bevölkerung lebt von diesem Handwerk, meist ist die ganze Familie beteiligt. Im Frühjahr schneiden die Männer die Ruten, danach werden sie gekocht oder wochenlang eingeweicht. Durch das - mit einer intensiven Geruchsentwicklung verbundene - Erhitzen erhalten die Weiden ihre rotbraune Farbe. Das Flechten erfolgt in Heimarbeit. Wer ein wenig herumfragt, erhält sicher die Adresse eines dieser Ateliers der vimeiros (vimes heißt Ginster, Binsen). Sonst bleibt einem der Korbwarenmarkt Café Relógio am begrünten, weitläufigen Hauptplatz des Ortes, dem Largo da Achada, wo 1875 das erste Fußballspiel auf portugiesischem Boden ausgetragen wurde. Ein in Camacha ansässiger Brite hatte einen Ball aus seiner Heimat mitgebracht und zwei Mannschaften aufgestellt. Ein modernes Denkmal im Stadtpark erinnert an die Begebenheit. Auch die "Industrialisierung" des Flechtens in Camacha geht auf einige Engländer zurück, bei denen der Bergort Ende des 19.Jhs. als Sommerfrische beliebt war. Sie gaben bei den Bewohnern, die zuvor hauptsächlich Transportkörbe hergestellt hatten, Möbel aus Weidengeflecht in Auftrag - gemäß der damals herrschenden Einrichtungsmode in England. Bald wurden die filigranen Gebilde zu einem wichtigen Exportartikel Madeiras. Heute macht die Billig-Konkurrenz aus Asien den heimischen Korbflechtern zu schaffen.
- 9135 Camacha
© Pack-Shot, Shutterstock
Fast 700 m über Meeresniveau erhebt sich der flache Bergrücken, auf dem der Ort thront. Er ist umgeben von Terrassenfeldern mit Apfelbäumen (deren Früchte u.a. zu spritzigem cidra, Apfelwein, verarbeitet werden) und feuchten Tälern. Auf dem Grund dieser Täler wachsen die kleinen Korbweiden, aus deren Ruten die Bewohner Camachas Möbel und andere Gegenstände flechten. Gut ein Drittel der Bevölkerung lebt von diesem Handwerk, meist ist die ganze Familie beteiligt. Im Frühjahr schneiden die Männer die Ruten, danach werden sie gekocht oder wochenlang eingeweicht. Durch das - mit einer intensiven Geruchsentwicklung verbundene - Erhitzen erhalten die Weiden ihre rotbraune Farbe. Das Flechten erfolgt in Heimarbeit. Wer ein wenig herumfragt, erhält sicher die Adresse eines dieser Ateliers der vimeiros (vimes heißt Ginster, Binsen). Sonst bleibt einem der Korbwarenmarkt Café Relógio am begrünten, weitläufigen Hauptplatz des Ortes, dem Largo da Achada, wo 1875 das erste Fußballspiel auf portugiesischem Boden ausgetragen wurde. Ein in Camacha ansässiger Brite hatte einen Ball aus seiner Heimat mitgebracht und zwei Mannschaften aufgestellt. Ein modernes Denkmal im Stadtpark erinnert an die Begebenheit. Auch die "Industrialisierung" des Flechtens in Camacha geht auf einige Engländer zurück, bei denen der Bergort Ende des 19.Jhs. als Sommerfrische beliebt war. Sie gaben bei den Bewohnern, die zuvor hauptsächlich Transportkörbe hergestellt hatten, Möbel aus Weidengeflecht in Auftrag - gemäß der damals herrschenden Einrichtungsmode in England. Bald wurden die filigranen Gebilde zu einem wichtigen Exportartikel Madeiras. Heute macht die Billig-Konkurrenz aus Asien den heimischen Korbflechtern zu schaffen.
- 9135 Camacha
Ponta do Rosto
Landschaftliche Highlights © Netta Arobas, Shutterstock
Einen Picknickplatz mit prächtiger Aussicht auf das Meer und die Landzunge gibt es an der Ponta do Rosto.
- Ponta do Rosto
© Netta Arobas, Shutterstock
Einen Picknickplatz mit prächtiger Aussicht auf das Meer und die Landzunge gibt es an der Ponta do Rosto.
- Ponta do Rosto
Ponta do Furado
Landschaftliche Highlights © AWP76, Shutterstock
Den besten Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Der Aufstieg ist sehr steil, wird aber von der spektakulären Aussicht belohnt.
- Ponta do Furado
© AWP76, Shutterstock
Den besten Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Der Aufstieg ist sehr steil, wird aber von der spektakulären Aussicht belohnt.
- Ponta do Furado
Portela
Geographical © A_Mikhail, Shutterstock
Das lang gezogene Straßendorf, 9 km nordwestlich von Machico, markiert die Wasserscheide der Insel. Der Ortskern besteht aus einem Taxistand, einer Bushaltestelle und einem Aussichtspunkt mit rustikalem Restaurant. Von hier bietet sich ein grandioser Blick auf den Adlerfelsen Penha de Águia an der Nordküste. Links, etwas hinter den Blumenständen, beginnt der Wanderweg Vereda das Funduras, der in ca. 3 Stunden nach Maroços führt.
- 4720 Portela
- http://www.jf-portela.pt/
© A_Mikhail, Shutterstock
Das lang gezogene Straßendorf, 9 km nordwestlich von Machico, markiert die Wasserscheide der Insel. Der Ortskern besteht aus einem Taxistand, einer Bushaltestelle und einem Aussichtspunkt mit rustikalem Restaurant. Von hier bietet sich ein grandioser Blick auf den Adlerfelsen Penha de Águia an der Nordküste. Links, etwas hinter den Blumenständen, beginnt der Wanderweg Vereda das Funduras, der in ca. 3 Stunden nach Maroços führt.
- 4720 Portela
- http://www.jf-portela.pt/
Porto da Cruz
Geographical © MAIRDUMONT
Der Hafen (porto) des Kreuzes (cruz), das die ersten Bewohner aufstellten, zählt zu den ältesten Orten der Insel und liegt südöstlich von Santana. Mit einer Strandpromenade und Badebecken hat er sich zeitgemäß herausgeputzt. An der Landspitze zwischen zwei lavaschwarzen (Sand-)Stränden steht eine der wenigen verbliebenen Zuckermühlen Madeiras. Urige Weinkeller, die zum Teil viele 100 Jahre alt sind, liegen ebenfalls in der Gemeinde.
- 9225 Porto da Cruz
© MAIRDUMONT
Der Hafen (porto) des Kreuzes (cruz), das die ersten Bewohner aufstellten, zählt zu den ältesten Orten der Insel und liegt südöstlich von Santana. Mit einer Strandpromenade und Badebecken hat er sich zeitgemäß herausgeputzt. An der Landspitze zwischen zwei lavaschwarzen (Sand-)Stränden steht eine der wenigen verbliebenen Zuckermühlen Madeiras. Urige Weinkeller, die zum Teil viele 100 Jahre alt sind, liegen ebenfalls in der Gemeinde.
- 9225 Porto da Cruz
O Galã
Restaurants- regional
Mischung aus Bar, Konditorei und Restaurant. Einheimische Kost zu vernünftigen Preisen.
- R. do Mercado 1, 9200-094 Machico
- http://www.famosogala.pt/
- +351 291 965 720
Mischung aus Bar, Konditorei und Restaurant. Einheimische Kost zu vernünftigen Preisen.
- R. do Mercado 1, 9200-094 Machico
- http://www.famosogala.pt/
- +351 291 965 720
Câmara Municipal de Machico
Architektonische HighlightsDas Anfang des 20.Jhs. erbaute Rathaus zeigt beide Stadtwappen: das historische, 1499 angeblich von König Manuel I. verliehene, in Gestalt einer Armillarsphäre - eines alten astronomischen Geräts und das Mitte des 20.Jhs. gewählte - mit Bewässerungskanal und zwei Zuckerrohrpflanzen.
- Largo do Município, 9200-099 Machico
- http://www.cm-machico.pt/
- +351 291 969 990
Das Anfang des 20.Jhs. erbaute Rathaus zeigt beide Stadtwappen: das historische, 1499 angeblich von König Manuel I. verliehene, in Gestalt einer Armillarsphäre - eines alten astronomischen Geräts und das Mitte des 20.Jhs. gewählte - mit Bewässerungskanal und zwei Zuckerrohrpflanzen.
- Largo do Município, 9200-099 Machico
- http://www.cm-machico.pt/
- +351 291 969 990
Restaurante Residencial Amparo
Restaurants- regional
Hier gibt es Leckereien wie espada mit Shrimps und Käse überbacken.
- Rua da Amargura, 9200-085 Machico
- http://www.amparohotel.com/
- +351 291 968 120
- info@amparohotel.com
Hier gibt es Leckereien wie espada mit Shrimps und Käse überbacken.
- Rua da Amargura, 9200-085 Machico
- http://www.amparohotel.com/
- +351 291 968 120
- info@amparohotel.com
Quinta do Lorde
Touristenattraktionen © Balate Dorin, Shutterstock
Dieses Projekt war ziemlich umstritten – wer hat die Genehmigung gegeben, in dieser eigentlich mal als Naturpark Madeira klassifizierten Bucht eine künstliche Siedlung (inklusive Dorfkirche) für reiche Ausländer zu bauen? Entsprechend lange hat die Fertigstellung gedauert, ob die Real-Estate-Investoren hier jetzt glücklich sind, ist eine andere Frage. Das luxuriöse Hotel ist jedenfalls selten ausgebucht. Segler ankern allerdings gerne in der modernen Marina, in der du auch ein schickes Restaurant und ein nettes Café findest. Und – und das ist eigentlich das beste an der Quinta do Lorde: hier kann man herrlich und ziemlich exklusiv baden, die Badestelle besteht aus einem Kiesstrand mit kristallklarem Wasser, einem Badebecken und einer Fläche für Liegestühle. Die Gebühr beträgt 15 €/ Tag, aber dafür bekommst du auch einen Liegestuhl mit Sonnenschirm und ein Badetuch.
- Sítio da Piedade, 9200-044 Caniçal
- +351 291 969 830
- marina@quintadolorde.pt
© Balate Dorin, Shutterstock
Dieses Projekt war ziemlich umstritten – wer hat die Genehmigung gegeben, in dieser eigentlich mal als Naturpark Madeira klassifizierten Bucht eine künstliche Siedlung (inklusive Dorfkirche) für reiche Ausländer zu bauen? Entsprechend lange hat die Fertigstellung gedauert, ob die Real-Estate-Investoren hier jetzt glücklich sind, ist eine andere Frage. Das luxuriöse Hotel ist jedenfalls selten ausgebucht. Segler ankern allerdings gerne in der modernen Marina, in der du auch ein schickes Restaurant und ein nettes Café findest. Und – und das ist eigentlich das beste an der Quinta do Lorde: hier kann man herrlich und ziemlich exklusiv baden, die Badestelle besteht aus einem Kiesstrand mit kristallklarem Wasser, einem Badebecken und einer Fläche für Liegestühle. Die Gebühr beträgt 15 €/ Tag, aber dafür bekommst du auch einen Liegestuhl mit Sonnenschirm und ein Badetuch.
- Sítio da Piedade, 9200-044 Caniçal
- +351 291 969 830
- marina@quintadolorde.pt
Quinta do Santo da Serra
Botanische Gärten & ParksDas Anwesen der aus England eingewanderten Weinhändlerfamilie Blandy nahe der Kirche ist öffentlich. Den riesigen Garten nutzen die Madeirer gern zu einem Picknick. Im hinteren Teil des Gartens bietet der Miradouro dos Ingleses ein prächtiges Panorama des Inselostens. Die Blandys ließen einst von diesem Ausguck aus den Schiffsverkehr nach Madeira beobachten.
- Santo da Serra
- http://www.jf-santoantoniodaserra.pt/
- +351 291 552 234
Das Anwesen der aus England eingewanderten Weinhändlerfamilie Blandy nahe der Kirche ist öffentlich. Den riesigen Garten nutzen die Madeirer gern zu einem Picknick. Im hinteren Teil des Gartens bietet der Miradouro dos Ingleses ein prächtiges Panorama des Inselostens. Die Blandys ließen einst von diesem Ausguck aus den Schiffsverkehr nach Madeira beobachten.
- Santo da Serra
- http://www.jf-santoantoniodaserra.pt/
- +351 291 552 234
Ilhéu de Fora
Landschaftliche Highlights © Andi111, Shutterstock
Getrennt durch nur wenige Meter liegt vor Ponta de São Lourenço das Inselchen Ilhéu de Fora. Im Volksmund heißt sie auch Ilhéu do Farol, denn auf ihrem Gipfel steht seit 1870 der älteste Leuchtturm Madeiras. Die Insel darf nur von Wissenschaftlern betreten werden. Den besten Blick auf die vorgelagerte Felsinsel und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado.
- Ilhéu de Fora
© Andi111, Shutterstock
Getrennt durch nur wenige Meter liegt vor Ponta de São Lourenço das Inselchen Ilhéu de Fora. Im Volksmund heißt sie auch Ilhéu do Farol, denn auf ihrem Gipfel steht seit 1870 der älteste Leuchtturm Madeiras. Die Insel darf nur von Wissenschaftlern betreten werden. Den besten Blick auf die vorgelagerte Felsinsel und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado.
- Ilhéu de Fora
Ilhéu de Agostinho
Landschaftliche HighlightsGetrennt durch nur wenige Meter liegen vor Ponta de São Lourenço zwei Inselchen, die Ilhéu de Agostinho und die Ilhéu de Fora. Die Inseln dürfen nur von Wissenschaftlern betreten werden.
- Ilhéu de Agostinho
Getrennt durch nur wenige Meter liegen vor Ponta de São Lourenço zwei Inselchen, die Ilhéu de Agostinho und die Ilhéu de Fora. Die Inseln dürfen nur von Wissenschaftlern betreten werden.
- Ilhéu de Agostinho
Largo da Achada
TouristenattraktionenAuf dem begrünten, weitläufigen Hauptplatz, dem Largo da Achada, wurde 1875 das erste Fußballspiel auf portugiesischem Boden ausgetragen. Ein in Camacha ansässiger Brite hatte einen Ball aus seiner Heimat mitgebracht und zwei Mannschaften aufgestellt.
- Largo da Achada, 9135 Camacha
- http://cultura.madeira.gov.pt/
Auf dem begrünten, weitläufigen Hauptplatz, dem Largo da Achada, wurde 1875 das erste Fußballspiel auf portugiesischem Boden ausgetragen. Ein in Camacha ansässiger Brite hatte einen Ball aus seiner Heimat mitgebracht und zwei Mannschaften aufgestellt.
- Largo da Achada, 9135 Camacha
- http://cultura.madeira.gov.pt/
Santa Cruz
Geographical © karnizz, Shutterstock
Obwohl es zu den ältesten Siedlungen Madeiras zählt, wird das Küstenstädtchen Santa Cruz kaum von Touristen besucht, obwohl es ein schönes Ortsbild mit Grünanlagen und schmalen Gassen, in deren Mitte die 1533 erbaute Kirche São Salvador steht, bietet. Ein Künstler des 20.Jhs., der Portugiese Outeiro Águeda, schuf an der Markthalle, die bekannt ist für ihr gutes Angebot an frisch gefangenem Fisch, einen Kachelfries, der verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten und Fischer bzw. Fischhändler bei der Arbeit zeigt. Nur wenige Schritte hinter der Markthalle beginnt der lange, graue Kieselstrand von Santa Cruz, an dessen Saum eine Riege von Dattelpalmen ihre Blätterkronen wiegt und eine ausgedehnte Promenade zum Flanieren einlädt.
- 9100 Santa Cruz
© karnizz, Shutterstock
Obwohl es zu den ältesten Siedlungen Madeiras zählt, wird das Küstenstädtchen Santa Cruz kaum von Touristen besucht, obwohl es ein schönes Ortsbild mit Grünanlagen und schmalen Gassen, in deren Mitte die 1533 erbaute Kirche São Salvador steht, bietet. Ein Künstler des 20.Jhs., der Portugiese Outeiro Águeda, schuf an der Markthalle, die bekannt ist für ihr gutes Angebot an frisch gefangenem Fisch, einen Kachelfries, der verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten und Fischer bzw. Fischhändler bei der Arbeit zeigt. Nur wenige Schritte hinter der Markthalle beginnt der lange, graue Kieselstrand von Santa Cruz, an dessen Saum eine Riege von Dattelpalmen ihre Blätterkronen wiegt und eine ausgedehnte Promenade zum Flanieren einlädt.
- 9100 Santa Cruz
São Salvador
Architektonische HighlightsMitten im schönen Ortsbild von Santa Cruz steht die 1533 erbaute Kirche São Salvador. Sie zeigt Steinmetzarbeiten aus manuelinischer Zeit. Im Chor liegt das Grab von João de Freitas, einem Lehnsherrn, der das Gotteshaus für die durch Zuckerexport reich gewordene Gemeinde in Auftrag gab.
- Santa Cruz
- http://www.diocesedofunchal.com/
Mitten im schönen Ortsbild von Santa Cruz steht die 1533 erbaute Kirche São Salvador. Sie zeigt Steinmetzarbeiten aus manuelinischer Zeit. Im Chor liegt das Grab von João de Freitas, einem Lehnsherrn, der das Gotteshaus für die durch Zuckerexport reich gewordene Gemeinde in Auftrag gab.
- Santa Cruz
- http://www.diocesedofunchal.com/
Aquaparque
SchwimmenEin wenig landeinwärts liegt der für bis zu 1000 Besucher ausgelegte Aquaparque mit speziellen Fun-Bassins, Rutschbahnen und einem künstlichen Flüsschen, das sich um die Pools schlängelt.
- Ribeira da Boa Ventura, 9100-139 Santa Cruz
- http://aquamadeira.com/
- +351 291 640 535
- geral@aquaparque.com
Ein wenig landeinwärts liegt der für bis zu 1000 Besucher ausgelegte Aquaparque mit speziellen Fun-Bassins, Rutschbahnen und einem künstlichen Flüsschen, das sich um die Pools schlängelt.
- Ribeira da Boa Ventura, 9100-139 Santa Cruz
- http://aquamadeira.com/
- +351 291 640 535
- geral@aquaparque.com
Capela dos Milagres
Architektonische HighlightsAm von hohen Birkenfeigen beschatteten Platz Largo dos Milagres ist bereits im Jahr 1420 die erste Kirche Madeiras überhaupt errichtet worden. Die heutige "Kapelle der Wunder" stammt von 1810.Der Vorgängerbau fiel - bis auf Giebelwappen und Spitzbogenportal - einer Hochwasserkatastrophe zum Opfer. Seeleute fanden aber wunderbarerweise die von den Fluten ins Meer geschwemmte Jesusstatue wieder. Ein Gemälde links des Altars schildert diese Begebenheit.
- Largo dos Milagres, 9200 Machico
- http://ilovemachico.blogspot.com/
Am von hohen Birkenfeigen beschatteten Platz Largo dos Milagres ist bereits im Jahr 1420 die erste Kirche Madeiras überhaupt errichtet worden. Die heutige "Kapelle der Wunder" stammt von 1810.Der Vorgängerbau fiel - bis auf Giebelwappen und Spitzbogenportal - einer Hochwasserkatastrophe zum Opfer. Seeleute fanden aber wunderbarerweise die von den Fluten ins Meer geschwemmte Jesusstatue wieder. Ein Gemälde links des Altars schildert diese Begebenheit.
- Largo dos Milagres, 9200 Machico
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Igreja Matriz de Machico
Architektonische HighlightsDie Stadtkirche wurde bereits im 15.Jh. errichtet. Das Seitenportal mit drei Marmorsäulen stiftete König Manuel I. Auch das Hauptportal trägt noch Verzierungen aus manuelinischer Zeit: fratzenhafte Gesichter, die das Böse und das Gute symbolisieren. Im Innern wurde das Gotteshaus während der Barockzeit kräftig umgestaltet, original erhalten sind nur die beiden Seitenkapellen. Eine von ihnen trägt das Wappen der Familie Teixeira. Auf dem Platz vor der Kirche steht die Statue von Tristão Vaz Teixeira, der von Machico aus den Ostteil Madeiras regierte. Schräg gegenüber erhebt sich das Anfang des 20.Jhs. erbaute Rathaus. Es zeigt beide Stadtwappen: das historische, 1499 angeblich von König Manuel I. verliehene in Gestalt einer Armillarsphäre, eines alten astronomischen Geräts, und das Mitte des 20.Jhs. gewählte mit Bewässerungskanal und zwei Zuckerrohrpflanzen.
- Alameda Dr. António Teixeira de Oliveira 1, 9200-107 Machico
- http://paroquiamachico.pt/
- +351 291 622 484
Die Stadtkirche wurde bereits im 15.Jh. errichtet. Das Seitenportal mit drei Marmorsäulen stiftete König Manuel I. Auch das Hauptportal trägt noch Verzierungen aus manuelinischer Zeit: fratzenhafte Gesichter, die das Böse und das Gute symbolisieren. Im Innern wurde das Gotteshaus während der Barockzeit kräftig umgestaltet, original erhalten sind nur die beiden Seitenkapellen. Eine von ihnen trägt das Wappen der Familie Teixeira. Auf dem Platz vor der Kirche steht die Statue von Tristão Vaz Teixeira, der von Machico aus den Ostteil Madeiras regierte. Schräg gegenüber erhebt sich das Anfang des 20.Jhs. erbaute Rathaus. Es zeigt beide Stadtwappen: das historische, 1499 angeblich von König Manuel I. verliehene in Gestalt einer Armillarsphäre, eines alten astronomischen Geräts, und das Mitte des 20.Jhs. gewählte mit Bewässerungskanal und zwei Zuckerrohrpflanzen.
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Passo do Poiso
Landschaftliche HighlightsAus allen vier Himmelsrichtungen treffen auf dieser Passhöhe, die sich auf 1400 m erhebt, Straßen zusammen. Von hier geht es hinauf zum Pico do Arieiro, hinüber nach Santo da Serra, hinunter nach Funchal und nach Faial.
- Camacha
Aus allen vier Himmelsrichtungen treffen auf dieser Passhöhe, die sich auf 1400 m erhebt, Straßen zusammen. Von hier geht es hinauf zum Pico do Arieiro, hinüber nach Santo da Serra, hinunter nach Funchal und nach Faial.
- Camacha
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Madeira, Porto Santo
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Madeira
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Portugiesisches Hawai‘i und steile Klippen: Die vielen Facetten Madeiras
Auch wenn du dich mit der traumhaften Natur wie auf Hawai’i fühlen kannst – Madeira hat weit mehr zu bieten, als es der Begriff Blumeninsel fassen kann! Sven Bremer führt dich quer über die Insel mit dem besonderen Flair und gibt dir Tipps für dein Outdoor-Abenteuer. Vom Flug mit dem Gleitschirm bis zum Klettern über die Treppe des Todes: Dank der ausführlichen Beschreibungen im MARCO POLO OUTDOOR GUIDE Reiseführer Madeira wird dein Urlaub zum Erlebnis!
