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Karpatenvorland

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Bieszczady
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Bieszczady
Sanok
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Łańcut
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Leżajsk
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Przemyśl
Klasztor Oo Bernardynów
Architektonische Highlights
Lezajsk
Rzeszów
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Rzeszów

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    Architektonische Highlights


  • Bieszczady

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    • © Gospodarek Mikolaj, Shutterstock

    „Waldkarpaten“ nennen die Einheimischen den südöstlichsten Zipfel Polens zwischen der Slowakei und der Ukraine. Das abseits liegende, dünn besiedelte Bergland mit wilden Buchenwäldern ist der urwüchsigste Teil Polens. Typisch für diese Landschaft sind die połoniny, langgezogene, kahle Bergrücken oberhalb der Wälder. Große Teile der Bieszczady wurden in einen Nationalpark umgewandelt. Sie können die Gegend bequem mit dem Auto auf der Bieszczady-Ringstraße erkunden. Die Fahrt beginnt und endet in Sanok. Über Lesko fahren Sie bis Ustrzyki Dolne, wo es ein interessantes Naturkundemuseum gibt. Über Czarna Góra und Smolnik mit hübschen Holzkirchen erreicht man den südlichsten Punkt der Strecke: Ustrzyki Górne. Von da aus geht es Richtung Norden über zwei Pässe mit schönen Aussichten nach Wetlina im Durchbruchtal des gleichnamigen Flusses. Ein paar Kilometer weiter kommen Sie nach Komańcza, wo die Kapelle der Schützenden Mutter Gottes steht, eine der drei erhaltenen Holzkirchen der Unierten (griechisch-kathol.) Lemken, einer westukrainischen Volksgruppe, die einst in den Bieszczady lebte. Die Kirche von 1802 besitzt eine Ikonostase, eine dreiflügelige Wand mit Heiligenbildern. Übernachten Sie im komfortablen Hotel Czarna oder im schön renovierten Herrenhaus Dwór Wola Sękowa mit gutem Essen.

    • Bieszczady
    • © Gospodarek Mikolaj, Shutterstock

    „Waldkarpaten“ nennen die Einheimischen den südöstlichsten Zipfel Polens zwischen der Slowakei und der Ukraine. Das abseits liegende, dünn besiedelte Bergland mit wilden Buchenwäldern ist der urwüchsigste Teil Polens. Typisch für diese Landschaft sind die połoniny, langgezogene, kahle Bergrücken oberhalb der Wälder. Große Teile der Bieszczady wurden in einen Nationalpark umgewandelt. Sie können die Gegend bequem mit dem Auto auf der Bieszczady-Ringstraße erkunden. Die Fahrt beginnt und endet in Sanok. Über Lesko fahren Sie bis Ustrzyki Dolne, wo es ein interessantes Naturkundemuseum gibt. Über Czarna Góra und Smolnik mit hübschen Holzkirchen erreicht man den südlichsten Punkt der Strecke: Ustrzyki Górne. Von da aus geht es Richtung Norden über zwei Pässe mit schönen Aussichten nach Wetlina im Durchbruchtal des gleichnamigen Flusses. Ein paar Kilometer weiter kommen Sie nach Komańcza, wo die Kapelle der Schützenden Mutter Gottes steht, eine der drei erhaltenen Holzkirchen der Unierten (griechisch-kathol.) Lemken, einer westukrainischen Volksgruppe, die einst in den Bieszczady lebte. Die Kirche von 1802 besitzt eine Ikonostase, eine dreiflügelige Wand mit Heiligenbildern. Übernachten Sie im komfortablen Hotel Czarna oder im schön renovierten Herrenhaus Dwór Wola Sękowa mit gutem Essen.

    • Bieszczady

  • Sanok

    Geographical
    • © Anilah, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gemalter Goldrausch

    Die Stadt (37 500 Ew.) liegt auf einer Bergterrasse oberhalb des Flusses San. Im Krieg wurde es stark zerstört, die gesamte jüdische Bevölkerung ermordet. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Schloss aus dem Mittelalter, später im Renaissancestil ausgebaut. Dort zeigt das Historische Museum (Muzeum Historyczne) die surrealistischen Bilder des aus Sanok stammenden Malers Zdzisław Beksiński und die größte Ikonensammlung Polens: Die mittelalterlichen Heiligenbilder mit viel Blattgold entfalten einen ganz eigenen Zauber. Am rechten San-Ufer, im Stadtteil Biała Góra, liegt auf einem weitläufigen Gelände eines der größten Freilichtmuseen Polens. Es ist der untergegangenen bäuerlichen Welt der Lemken und Bojen gewidmet: Skansen.

    • © Anilah, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gemalter Goldrausch

    Die Stadt (37 500 Ew.) liegt auf einer Bergterrasse oberhalb des Flusses San. Im Krieg wurde es stark zerstört, die gesamte jüdische Bevölkerung ermordet. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Schloss aus dem Mittelalter, später im Renaissancestil ausgebaut. Dort zeigt das Historische Museum (Muzeum Historyczne) die surrealistischen Bilder des aus Sanok stammenden Malers Zdzisław Beksiński und die größte Ikonensammlung Polens: Die mittelalterlichen Heiligenbilder mit viel Blattgold entfalten einen ganz eigenen Zauber. Am rechten San-Ufer, im Stadtteil Biała Góra, liegt auf einem weitläufigen Gelände eines der größten Freilichtmuseen Polens. Es ist der untergegangenen bäuerlichen Welt der Lemken und Bojen gewidmet: Skansen.


  • Łańcut

    Geographical
    • © Serega_tm, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Crossover im Schloss

    Die kleine Industriestadt (17 000 Ew.) besitzt mit ihrem Magnatenschloss aus dem 17.Jh. eins der schönsten Bauwerke Polens. Es gehörte nacheinander einigen namhaften Adelsclans. Ihre feudale Wohnkultur wird prachtvoll in Szene gesetzt. Neben dem Hoftheater, dem großen Ballsaal, dem Spiegelkabinett und einer Skulpturengalerie beherbergt das Schloss auch eine Gemälde-, Glas- und Porzellansammlung. Zum Schloss gehören eine Synagoge, das Kutschenmuseum in den Ställen sowie eine Ikonen-Ausstellung im Seitenflügel. Im Mai öffnet der Ballsaal für Musik – nicht nur für Kammermusik, auch für Crossover: ein feiner Mix aus Klassik, Jazz, Blues und Worldmusic.

    • © Serega_tm, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Crossover im Schloss

    Die kleine Industriestadt (17 000 Ew.) besitzt mit ihrem Magnatenschloss aus dem 17.Jh. eins der schönsten Bauwerke Polens. Es gehörte nacheinander einigen namhaften Adelsclans. Ihre feudale Wohnkultur wird prachtvoll in Szene gesetzt. Neben dem Hoftheater, dem großen Ballsaal, dem Spiegelkabinett und einer Skulpturengalerie beherbergt das Schloss auch eine Gemälde-, Glas- und Porzellansammlung. Zum Schloss gehören eine Synagoge, das Kutschenmuseum in den Ställen sowie eine Ikonen-Ausstellung im Seitenflügel. Im Mai öffnet der Ballsaal für Musik – nicht nur für Kammermusik, auch für Crossover: ein feiner Mix aus Klassik, Jazz, Blues und Worldmusic.


  • Leżajsk

    Geographical
    • © Elzbieta Sekowska, Shutterstock

    Das Städtchen Leżajsk (13 000 Ew.), 37 km nordwestlich von Jarosław, wäre wohl schon allein wegen seiner kostbaren Orgel im Bernhardinerkloster bekannt. Sie ist die schönste in Polen: Reich verzierte 5900 Pfeifen und 74 Register machen dieses Instrument, an dem bis 1729 fast 50 Jahre gebaut wurde, einzigartig. Einzigartig ist aber auch die Pilgerfahrt von Tausenden von Juden Mitte März zum Grab des Wunderrabbiners Elimelech auf dem jüdischen Friedhof.

    • © Elzbieta Sekowska, Shutterstock

    Das Städtchen Leżajsk (13 000 Ew.), 37 km nordwestlich von Jarosław, wäre wohl schon allein wegen seiner kostbaren Orgel im Bernhardinerkloster bekannt. Sie ist die schönste in Polen: Reich verzierte 5900 Pfeifen und 74 Register machen dieses Instrument, an dem bis 1729 fast 50 Jahre gebaut wurde, einzigartig. Einzigartig ist aber auch die Pilgerfahrt von Tausenden von Juden Mitte März zum Grab des Wunderrabbiners Elimelech auf dem jüdischen Friedhof.


  • Przemyśl

    Geographical
    • © paparazzza, Shutterstock

    Die Stadt (67 000 Ew.) liegt malerisch am Ufer des Flusses San. Lohnenswert ist der Besuch des Marktplatzes, der Kathedrale, der Franziskanerkirche und des Schlosses mit dem angrenzenden Stadtpark. Vom Schloss sieht man die Türme und Kuppeln der orthodoxen Kirchen, die bis heute der ukrainischen Minderheit gehören. Festungsbauten und Bürgerhäuser erinnern an die lange habsburgische Präsenz. Przemyśls Nationalmuseum beleuchtet die faszinierende Multikulti-Geschichte der Region. Am schönsten übernachten kannst du 10 km südlich der Stadt in Krasiczyn, einem imposanten Renaissanceschloss aus dem 15.Jh.

    • © paparazzza, Shutterstock

    Die Stadt (67 000 Ew.) liegt malerisch am Ufer des Flusses San. Lohnenswert ist der Besuch des Marktplatzes, der Kathedrale, der Franziskanerkirche und des Schlosses mit dem angrenzenden Stadtpark. Vom Schloss sieht man die Türme und Kuppeln der orthodoxen Kirchen, die bis heute der ukrainischen Minderheit gehören. Festungsbauten und Bürgerhäuser erinnern an die lange habsburgische Präsenz. Przemyśls Nationalmuseum beleuchtet die faszinierende Multikulti-Geschichte der Region. Am schönsten übernachten kannst du 10 km südlich der Stadt in Krasiczyn, einem imposanten Renaissanceschloss aus dem 15.Jh.


  • Klasztor Oo Bernardynów

    Architektonische Highlights

    Mo - So: geöffnet

    Mo - So: geöffnet


  • Rzeszów

    Geographical
    • © Andrzej Rostek, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Region (155 000 Ew.) wartet mit einer schön restaurierten Altstadt, Barockkirchen und Palästen auf. Kopfsteingepflasterte Gassen führen zum Marktplatz (Rynek), der von pastellfarbenen Bürgerhäusern gesäumt ist. An seinem Rand steht das schlossartige Rathaus. Nebenan steigt man zur Unterirdischen Route hinab: ein spannender Gang durch Rzeszóws Kellerlabyrinth. Gleichfalls am Platz befindet sich das Ethnografische Museum, das naive Kunst, volkstümliche Möbel und Heiligenschreine zeigt. Ein paar Gehminuten entfernt wird im ehemaligen Piaristenkloster, heute Regionalmuseum, polnische Kunst gezeigt. Nicht weit ist es vom Rynek zur ul. Bożnicza, wo zwei Synagogen stehen: Die Altstädtische Synagoge dient heute als Stadtarchiv, die Neustädtische Synagoge als Galerie. Eine „Jüdische Suite“ gibt es im Grand Hotel, Rzeszóws bester Unterkunft. Eindrucksvoll ist das von einer Glaskuppel überspannte Hotelatrium, in dem sich das Restaurant und Bars befinden. Toll das Frühstücksbüfett und das Spa!

    • © Andrzej Rostek, Shutterstock

    Die Hauptstadt der Region (155 000 Ew.) wartet mit einer schön restaurierten Altstadt, Barockkirchen und Palästen auf. Kopfsteingepflasterte Gassen führen zum Marktplatz (Rynek), der von pastellfarbenen Bürgerhäusern gesäumt ist. An seinem Rand steht das schlossartige Rathaus. Nebenan steigt man zur Unterirdischen Route hinab: ein spannender Gang durch Rzeszóws Kellerlabyrinth. Gleichfalls am Platz befindet sich das Ethnografische Museum, das naive Kunst, volkstümliche Möbel und Heiligenschreine zeigt. Ein paar Gehminuten entfernt wird im ehemaligen Piaristenkloster, heute Regionalmuseum, polnische Kunst gezeigt. Nicht weit ist es vom Rynek zur ul. Bożnicza, wo zwei Synagogen stehen: Die Altstädtische Synagoge dient heute als Stadtarchiv, die Neustädtische Synagoge als Galerie. Eine „Jüdische Suite“ gibt es im Grand Hotel, Rzeszóws bester Unterkunft. Eindrucksvoll ist das von einer Glaskuppel überspannte Hotelatrium, in dem sich das Restaurant und Bars befinden. Toll das Frühstücksbüfett und das Spa!