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Reiseführer
Kamári und die Mitte

MARCO POLO Reiseführer

Santorin

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Kamári ist der klassische Badeurlaubsort der Insel. Die Strandpromenade ist autofrei. Und der 5 km lange Lavasand und -kies reicht vom Flughafen bis zum steilen Fels Mésa Vounó, den Alt-Thera bekrönt, die von Archäologen ausgegrabene Siedlung aus dem 1.Jh. v. Chr.

Firá und der Kraterrand sind mit dem Linienbus bis weit in die Nacht hinein schnell erreichbar, die Preise sind in Kamári deutlich niedriger als dort oben. Das Publikum im Ort ist international, die Lärmbelästigung durch den nahen Flughafen nur sehr gering. Eine Reihe von Ausflugszielen lassen sich von hier aus auch mühelos mit dem Fahrrad erreichen, darunter mehrere Weinkellereien. Schöne Dörfer ohne sehr viel Tourismus gibt es im Hinterland gleich mehrere. Der Blick auf die weite Ägäis, aus der gegenüber die kleine Insel Anáfi aus den Wellen steigt, ist eine echte Alternative zum teuren Blick in den Krater hinein. Und vom Gipfel des Profítis Ilías aus lässt sich ganz Santorin perfekt überblicken.

Kamári und die Mitte Sehenswertes & Restaurants

Thera
Touristenattraktionen
Profítis Ilías
Pýrgos
Geographical
Pýrgos
Panagía Episcopí
Architektonische Highlights
Mésa Gonía
Open Air Cinema
Kinos
Kamári
Megalochóri
Geographical
Megalochóri
ArtSpace
Weinlokale
Exo Gonia
Galini
Restaurants
Kamári
Steilküste des Mésa Vounó
Landschaftliche Highlights
Santorin
Monólithos Beach
Strände
Monólithos
Monólithos
Geographical
Monólithos
Caldera-Rundfahrten
Touristenattraktionen
Athínios
Profítis Ilías
Landschaftliche Highlights
Profítis Ilías
Saliveros Kamari
Restaurants
Kamári
Gaválas
Delikatessenladen
Megalochóri
Kamári Beach
Strände
Kamári
Messaría
Geographical
Messariá
Koutsoyannopoulos Wine Museum
Museen
Kamári
Hook Bar
Bars
Kamári
Kapelle Ágios Nikólaos
Architektonische Highlights
Kamarí
Prince Bar Restaurant
Bars
Kamári
Albatross Club
Clubs
Kamári
Athínios-Hafen
Touristenattraktionen
Órmos Athiniós
Éxo Goniá
Geographical
Éxo Goniá
Vóthonas
Geographical
Vóthonas
Weinkellerei Sántos
Weinlokale
Pyrgos
Volcano Dive Center
Tauchen
Kamari
Pírgos
Architektonische Highlights
Pyrgos Kallistis
Kamari
Geographical
Kamari
Strandpromenade
Touristenattraktionen
Kamári
Kantína o Minás
Restaurants
Kamári

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Kinos

    Weinlokale

    Restaurants

    Landschaftliche Highlights

    Strände

    Delikatessenladen

    Museen

    Bars

    Clubs

    Tauchen


  • Thera

    Touristenattraktionen
    • © Allard One, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Diskreter Hinweis gesucht

    Auch Archäologiemuffel flashen die Überreste der Inselhauptstadt des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Sie liegen ganz oben auf dem gewaltigen Felsrücken Mésa Vounó, der mit seinen steilen Wänden zwischen Kamári und Períssa in die Ägäis hineinragt. Auf seinem Kamm stand über 1000 Jahre lang die Hauptsiedlung der Insel. Der deutsche Baron Hiller von Gärtringen grub sie zwischen 1886 und 1902 auf eigene Kosten unter einer bis zu 6 m dicken Erd- und Ascheschicht aus. Zwischen 1990 und 1994 führten Berliner Archäologen noch einmal eine Nachuntersuchung durch. Die alte Stadt Thera wurde um 1000 v. Chr. von dorischen Siedlern gegründet, die vom griechischen Festland kamen. Die meisten Gebäudereste stammen jedoch aus hellenistischer Zeit, als die in Ägypten ansässigen Herrscher aus der Dynastie der Ptolemäer die südlichen Ägäischen Inseln kontrollierten. Sie machten Santorin zu einem bedeutenden Marinestützpunkt. In römischer Zeit verlor Alt- Thera wieder an Bedeutung, und unter der byzantinischen Herrschaft wurde es im 7.Jh. schließlich ganz aufgegeben. Die Besichtigung beginnt bei der kleinen Kapelle Ágios Stéfanos, die in die Überreste einer frühchristlichen Basilika hineingebaut wurde. Auf einem Fundament aus antiken Quadern erhebt sich das inzwischen stark stützungsbedürftige Mauerwerk aus verschiedenfarbigen Lavabrocken, die beiden Tonnengewölbedächer werden von je einem antiken Säulenstumpf gekrönt. Durch eine brüchige Holztür kannst du auch ins Kircheninnere hineinschauen. Auf der Kamári zugewandten Seite des Hügelkamms geht es nun zum Témenos des Artemidóros. Dieser ptolemäische Admiral ließ das mehreren Göttern geweihte Heiligtum anlegen. In Felsreliefs sind der Adler als Symbol für Göttervater Zeus, der Löwe als Symbol für den in Alt-Thera besonders verehrten Gott Apoll, der Delfin des Meeresgotts Poseidon und das Bildnis des Artemidóros selbst zu erkennen. Später öffnet sich der Weg auf die antike agorá, den Marktplatz. Er ist über 100 m lang, aus Platzgründen aber ungewöhnlich schmal. Moderne Bänke unter windgebeugten Bäumen laden zur Rast ein. In der Mitte der zentralen agorá führt eine Treppe zu den Grundmauern eines Tempels für Diónysos hinauf, den antiken Gott des Weins, des Theaters und orgiastischer Fruchtbarkeit. Ihm ist auch das Relief am Treppenzugang geweiht, bei dem zwei Kreise Hoden andeuten – vielleicht ein römischer Wegweiser zu einem Freudenhaus. Schließlich stehst du an einem der schönsten Flecken der antiken Stadt: über den Resten des antiken Theaters aus dem 2.Jh. v. Chr. Etwa 1500 Zuschauer fanden auf seinen Rängen Platz; der gesamte Hohlraum darunter wurde als Zisterne genutzt. Von hier an ist der weitere Weg Richtung Kap manchmal gesperrt. Falls er offen ist, gelangst du zu einer großen Felsterrasse, die in dorischer Zeit das religiöse Zentrum eines Kults zu Ehren des Apoll war. Bei den Feierlichkeiten tanzten nackte Jünglinge. Die Namen der Schönsten unter ihnen haben Festbesucher neben den Namen verschiedener Götter in den Fels eingeritzt. Die ältesten dieser Graffiti stammen aus dem 7.Jh. v. Chr. An der Felsterrasse steht auch der Tempel des Apollon aus dem 6.Jh. v. Chr., den du betreten darfst. Innen erkennst du ein kleines Torgebäude, das auf einen Hof führt. Dort stand ursprünglich der eigentliche Tempel. Dieser hatte ein flaches Dach und war in einen Vorraum und den Hauptraum, die cella mit dem Kultbild des Gotts, unterteilt. In einer Grotte unterhalb der Terrasse wurden der Gott des Handels und der Diebe, Hermes (römisch: Merkur), und der legendäre Vorfahr aller Dorer, Herakles (römisch: Herkules), verehrt. Vom Theater aus führt ein Weg über den Scheitel des Mésa Vounó auf die Períssa zugewandte Seite des Hügels hinüber. Du kommst zunächst am Heiligtum der ägyptischen Götter aus dem 2.Jh. v. Chr. vorbei. Es handelt sich dabei um eine Felsterrasse. In den in den Fels gehauenen Nischen standen Weihegaben für die Götter, auf einer aus dem Fels geschlagenen Bank ihre Statuen. Anschließend passierst du eine gut erhaltene Zisterne, die ausgedehnten Fundamente des Palasts des ptolemäischen Statthalters und des gymnasions, der Übungsstätte für die Ring- und Faustkämpfer in der ptolemäischen Garnison.

    • Eparchiaki Odós Mesarias-Archeas Thiras, 847 00 Profítis Ilías
    • +30 2286 081939
    • kaepka@culture.gr
    • © Allard One, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Diskreter Hinweis gesucht

    Auch Archäologiemuffel flashen die Überreste der Inselhauptstadt des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Sie liegen ganz oben auf dem gewaltigen Felsrücken Mésa Vounó, der mit seinen steilen Wänden zwischen Kamári und Períssa in die Ägäis hineinragt. Auf seinem Kamm stand über 1000 Jahre lang die Hauptsiedlung der Insel. Der deutsche Baron Hiller von Gärtringen grub sie zwischen 1886 und 1902 auf eigene Kosten unter einer bis zu 6 m dicken Erd- und Ascheschicht aus. Zwischen 1990 und 1994 führten Berliner Archäologen noch einmal eine Nachuntersuchung durch. Die alte Stadt Thera wurde um 1000 v. Chr. von dorischen Siedlern gegründet, die vom griechischen Festland kamen. Die meisten Gebäudereste stammen jedoch aus hellenistischer Zeit, als die in Ägypten ansässigen Herrscher aus der Dynastie der Ptolemäer die südlichen Ägäischen Inseln kontrollierten. Sie machten Santorin zu einem bedeutenden Marinestützpunkt. In römischer Zeit verlor Alt- Thera wieder an Bedeutung, und unter der byzantinischen Herrschaft wurde es im 7.Jh. schließlich ganz aufgegeben. Die Besichtigung beginnt bei der kleinen Kapelle Ágios Stéfanos, die in die Überreste einer frühchristlichen Basilika hineingebaut wurde. Auf einem Fundament aus antiken Quadern erhebt sich das inzwischen stark stützungsbedürftige Mauerwerk aus verschiedenfarbigen Lavabrocken, die beiden Tonnengewölbedächer werden von je einem antiken Säulenstumpf gekrönt. Durch eine brüchige Holztür kannst du auch ins Kircheninnere hineinschauen. Auf der Kamári zugewandten Seite des Hügelkamms geht es nun zum Témenos des Artemidóros. Dieser ptolemäische Admiral ließ das mehreren Göttern geweihte Heiligtum anlegen. In Felsreliefs sind der Adler als Symbol für Göttervater Zeus, der Löwe als Symbol für den in Alt-Thera besonders verehrten Gott Apoll, der Delfin des Meeresgotts Poseidon und das Bildnis des Artemidóros selbst zu erkennen. Später öffnet sich der Weg auf die antike agorá, den Marktplatz. Er ist über 100 m lang, aus Platzgründen aber ungewöhnlich schmal. Moderne Bänke unter windgebeugten Bäumen laden zur Rast ein. In der Mitte der zentralen agorá führt eine Treppe zu den Grundmauern eines Tempels für Diónysos hinauf, den antiken Gott des Weins, des Theaters und orgiastischer Fruchtbarkeit. Ihm ist auch das Relief am Treppenzugang geweiht, bei dem zwei Kreise Hoden andeuten – vielleicht ein römischer Wegweiser zu einem Freudenhaus. Schließlich stehst du an einem der schönsten Flecken der antiken Stadt: über den Resten des antiken Theaters aus dem 2.Jh. v. Chr. Etwa 1500 Zuschauer fanden auf seinen Rängen Platz; der gesamte Hohlraum darunter wurde als Zisterne genutzt. Von hier an ist der weitere Weg Richtung Kap manchmal gesperrt. Falls er offen ist, gelangst du zu einer großen Felsterrasse, die in dorischer Zeit das religiöse Zentrum eines Kults zu Ehren des Apoll war. Bei den Feierlichkeiten tanzten nackte Jünglinge. Die Namen der Schönsten unter ihnen haben Festbesucher neben den Namen verschiedener Götter in den Fels eingeritzt. Die ältesten dieser Graffiti stammen aus dem 7.Jh. v. Chr. An der Felsterrasse steht auch der Tempel des Apollon aus dem 6.Jh. v. Chr., den du betreten darfst. Innen erkennst du ein kleines Torgebäude, das auf einen Hof führt. Dort stand ursprünglich der eigentliche Tempel. Dieser hatte ein flaches Dach und war in einen Vorraum und den Hauptraum, die cella mit dem Kultbild des Gotts, unterteilt. In einer Grotte unterhalb der Terrasse wurden der Gott des Handels und der Diebe, Hermes (römisch: Merkur), und der legendäre Vorfahr aller Dorer, Herakles (römisch: Herkules), verehrt. Vom Theater aus führt ein Weg über den Scheitel des Mésa Vounó auf die Períssa zugewandte Seite des Hügels hinüber. Du kommst zunächst am Heiligtum der ägyptischen Götter aus dem 2.Jh. v. Chr. vorbei. Es handelt sich dabei um eine Felsterrasse. In den in den Fels gehauenen Nischen standen Weihegaben für die Götter, auf einer aus dem Fels geschlagenen Bank ihre Statuen. Anschließend passierst du eine gut erhaltene Zisterne, die ausgedehnten Fundamente des Palasts des ptolemäischen Statthalters und des gymnasions, der Übungsstätte für die Ring- und Faustkämpfer in der ptolemäischen Garnison.

    • Eparchiaki Odós Mesarias-Archeas Thiras, 847 00 Profítis Ilías
    • +30 2286 081939
    • kaepka@culture.gr

  • Pýrgos

    Geographical
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos

  • Panagía Episcopí

    Architektonische Highlights
    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.

    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.


  • Open Air Cinema

    Kinos

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.


  • Megalochóri

    Geographical
    • © T.Slack, Shutterstock
    • © T.Slack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hast du Töne?

    Mégalochóri heißt übersetzt „großes Dorf“. Der Name trifft nicht mehr zu, denn mit nur 640 Ew. zählt es heute zu den kleineren Gemeinden der Insel. Mit seinen engen Gassen, guten Tavernen, traditionellen Häusern und vielen (verschlossenen) Kirchen lohnt es insbesondere vormittags oder am späten Nachmittag einen Besuch. Von der Bushaltestelle, die am südlichen der beiden Parkplätze Mégalochóris liegt, führt die Asphaltstraße nach etwa 150 m ins historische Dorf hinein. Den Eingang bildet ein Durchgang unterm Glockenturm der Kirche Isódia tis Panagías, die dem Tempelgang Mariens geweiht ist. Wer das Glück hat, sie ausnahmsweise einmal geöffnet vorzufinden, sieht, dass sie innen mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt ist. Unmittelbar vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Von hier aus sind es etwa 290 Schritte durch die Hauptgasse der Ortschaft bis zu einem dreigeschossigen Glockenstuhl, der ebenfalls die Straße überspannt. Dahinter gelangt man über Stufen zum Vorplatz der Kirche Ágii Anárgiri. Ihr Name besagt, dass sie den „Heiligen ohne Silber“ geweiht ist – zwei Ärzten, die Kranke ohne Bezahlung behandelten. Besuchenswert ist die von der Platía aus gut ausgeschilderte, nur etwa 150 m von ihr entfernte Weinkellerei Gavalás. Du kannst sie besichtigen und danach im lauschigen Innenhof noch die Hausweine verkosten. Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten. Bei Führungen werden antike Instrumente angespielt. An einigen Abenden in der Woche gibt es einstündige Konzerte, im Shop sind griechische Flöten und Dudelsäcke zu kaufen, die hier per Hand hergestellt werden. Oder du baust dir unter Anleitung in einem einstündigen Workshop selbst eine antike Flöte. Zum Projekt gehören auch ein botanischer Garten mit Pflanzen, die es schon in der Antike in Griechenland gab, und ein Weincafé, wo man versucht, Weine wie zu Zeiten Homers auszuschenken. Zum Stöbern und Shoppen locken mehrere Geschäfte entlang der Hauptgasse. Ein typisches Souvenir ist das kombolói – es erinnert an einen Rosenkranz, dient aber nur zum Zeitvertreib. Handgefertigte Stücke aus Lavastein, Bernstein oder Glasperlen verkauft Gabrielle im Kompolói. Gleich nebenan bieten Évi und Tákis im Sunbeam originelle Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus nachhaltigem Kork – fair produziert und preislich im Rahmen. Wer lieber auf Leder setzt, wird ein paar Schritte weiter südlich im Studio Leather Transit fündig. Und wer sein Mitbringsel selbst gestalten möchte, bucht einen Holzschnitz-Workshop bei Xylo Wood Design: Künstler Michális Arvanítis gibt Einblicke in seine Arbeit, und dann wird unter Anleitung geschnitzt.

    • 847 00 Megalochóri
    • © T.Slack, Shutterstock
    • © T.Slack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hast du Töne?

    Mégalochóri heißt übersetzt „großes Dorf“. Der Name trifft nicht mehr zu, denn mit nur 640 Ew. zählt es heute zu den kleineren Gemeinden der Insel. Mit seinen engen Gassen, guten Tavernen, traditionellen Häusern und vielen (verschlossenen) Kirchen lohnt es insbesondere vormittags oder am späten Nachmittag einen Besuch. Von der Bushaltestelle, die am südlichen der beiden Parkplätze Mégalochóris liegt, führt die Asphaltstraße nach etwa 150 m ins historische Dorf hinein. Den Eingang bildet ein Durchgang unterm Glockenturm der Kirche Isódia tis Panagías, die dem Tempelgang Mariens geweiht ist. Wer das Glück hat, sie ausnahmsweise einmal geöffnet vorzufinden, sieht, dass sie innen mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt ist. Unmittelbar vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Von hier aus sind es etwa 290 Schritte durch die Hauptgasse der Ortschaft bis zu einem dreigeschossigen Glockenstuhl, der ebenfalls die Straße überspannt. Dahinter gelangt man über Stufen zum Vorplatz der Kirche Ágii Anárgiri. Ihr Name besagt, dass sie den „Heiligen ohne Silber“ geweiht ist – zwei Ärzten, die Kranke ohne Bezahlung behandelten. Besuchenswert ist die von der Platía aus gut ausgeschilderte, nur etwa 150 m von ihr entfernte Weinkellerei Gavalás. Du kannst sie besichtigen und danach im lauschigen Innenhof noch die Hausweine verkosten. Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten. Bei Führungen werden antike Instrumente angespielt. An einigen Abenden in der Woche gibt es einstündige Konzerte, im Shop sind griechische Flöten und Dudelsäcke zu kaufen, die hier per Hand hergestellt werden. Oder du baust dir unter Anleitung in einem einstündigen Workshop selbst eine antike Flöte. Zum Projekt gehören auch ein botanischer Garten mit Pflanzen, die es schon in der Antike in Griechenland gab, und ein Weincafé, wo man versucht, Weine wie zu Zeiten Homers auszuschenken. Zum Stöbern und Shoppen locken mehrere Geschäfte entlang der Hauptgasse. Ein typisches Souvenir ist das kombolói – es erinnert an einen Rosenkranz, dient aber nur zum Zeitvertreib. Handgefertigte Stücke aus Lavastein, Bernstein oder Glasperlen verkauft Gabrielle im Kompolói. Gleich nebenan bieten Évi und Tákis im Sunbeam originelle Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus nachhaltigem Kork – fair produziert und preislich im Rahmen. Wer lieber auf Leder setzt, wird ein paar Schritte weiter südlich im Studio Leather Transit fündig. Und wer sein Mitbringsel selbst gestalten möchte, bucht einen Holzschnitz-Workshop bei Xylo Wood Design: Künstler Michális Arvanítis gibt Einblicke in seine Arbeit, und dann wird unter Anleitung geschnitzt.

    • 847 00 Megalochóri

  • ArtSpace

    Weinlokale
    • griechisch
    Insider-Tipp
    Wo Busgruppen keinen Zutritt haben

    Alle Weinkellereien der Insel bieten Besichtigungen und Verköstigungen an. Individualreisende bleiben in den Lavakellern von Art Space unter sich, wo nicht nur Wein gelagert, sondern auch zeitgenössische Kunst präsentiert wird.

    Insider-Tipp
    Wo Busgruppen keinen Zutritt haben

    Alle Weinkellereien der Insel bieten Besichtigungen und Verköstigungen an. Individualreisende bleiben in den Lavakellern von Art Space unter sich, wo nicht nur Wein gelagert, sondern auch zeitgenössische Kunst präsentiert wird.


  • Galini

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Bunte Fische auf dem Teller

    Weitab allen touristischen Trubels lädt die Taverne mit dem schönen Namen „Gelassenheit“ auf ihre Strandterrasse ein. Nur 10 m von der Ägäis entfernt, genießen bis zu 200 Gäste vor allem frischen Fisch. Das Angebot ist in einem Schautresen ausgestellt, manchmal sind auch bunt schillernde, kleine Fische darunter, die die Einheimischen paximádia nennen. Sie werden frittiert, haben ein helles Fleisch und sind sehr arm an kleinen Gräten. An kühlen Tagen sitzt du drinnen gemütlich zwischen Lavawänden und Fischernetzen. Eltern können hier am Tavernentisch sitzen bleiben, während die Kinder unmittelbar davor am Strand spielen.

    Insider-Tipp
    Bunte Fische auf dem Teller

    Weitab allen touristischen Trubels lädt die Taverne mit dem schönen Namen „Gelassenheit“ auf ihre Strandterrasse ein. Nur 10 m von der Ägäis entfernt, genießen bis zu 200 Gäste vor allem frischen Fisch. Das Angebot ist in einem Schautresen ausgestellt, manchmal sind auch bunt schillernde, kleine Fische darunter, die die Einheimischen paximádia nennen. Sie werden frittiert, haben ein helles Fleisch und sind sehr arm an kleinen Gräten. An kühlen Tagen sitzt du drinnen gemütlich zwischen Lavawänden und Fischernetzen. Eltern können hier am Tavernentisch sitzen bleiben, während die Kinder unmittelbar davor am Strand spielen.


  • Steilküste des Mésa Vounó

    Landschaftliche Highlights
    • © Lilie Schwarmer, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mach’s besser kurz

    Wow, was ist das für ein Fels! Den stärksten Eindruck von der Mächtigkeit und Schroffheit des Mésa Vounó bekommst du bei einer kurzen, nur ca. 15 Minuten dauernden Bootsfahrt von Kamári nach Períssa oder umgekehrt. Das kleine Wassertaxi fährt ganz dicht an der Steilküste entlang und wird dabei aufgrund unterschiedlicher Strömungen häufig auch dann kräftig durchgeschaukelt, wenn die See ganz ruhig zu sein scheint. Zieh keine lange Hose an: In Kamári legt das Boot nicht an, sondern du musst durchs flache Wasser zu ihm waten.

    • Santorin
    • © Lilie Schwarmer, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mach’s besser kurz

    Wow, was ist das für ein Fels! Den stärksten Eindruck von der Mächtigkeit und Schroffheit des Mésa Vounó bekommst du bei einer kurzen, nur ca. 15 Minuten dauernden Bootsfahrt von Kamári nach Períssa oder umgekehrt. Das kleine Wassertaxi fährt ganz dicht an der Steilküste entlang und wird dabei aufgrund unterschiedlicher Strömungen häufig auch dann kräftig durchgeschaukelt, wenn die See ganz ruhig zu sein scheint. Zieh keine lange Hose an: In Kamári legt das Boot nicht an, sondern du musst durchs flache Wasser zu ihm waten.

    • Santorin

  • Monólithos Beach

    Strände
    • © Claudio306, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ohne große Welle

    Der bis zu 30 m breite, etwa 1400 m lange, dunkle Lavasand- und Kiesstrand fällt kinderfreundlich flach ab. Das macht ihn zum besten Beach für Kinder und unsichere Schwimmer auf der ganzen Insel. Teils spenden Tamarisken etwas natürlichen Schatten. An einigen Stellen gibt es einen Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih, im Strandzentrum einen Beachvolleyball- und einen großen, fantasievoll gestalteten Kinderspielplatz.

    • © Claudio306, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ohne große Welle

    Der bis zu 30 m breite, etwa 1400 m lange, dunkle Lavasand- und Kiesstrand fällt kinderfreundlich flach ab. Das macht ihn zum besten Beach für Kinder und unsichere Schwimmer auf der ganzen Insel. Teils spenden Tamarisken etwas natürlichen Schatten. An einigen Stellen gibt es einen Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih, im Strandzentrum einen Beachvolleyball- und einen großen, fantasievoll gestalteten Kinderspielplatz.


  • Monólithos

    Geographical
    • © Yuriy Chertok, Shutterstock
    • © Yuriy Chertok, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Chinesische Mauer?

    Ein Monolith hat der kleinen Küstensiedlung ihren Namen gegeben. In diesem Fall handelt es sich um einen markant 33 m hoch aus der Flughafenebene herausragenden Kalksteinfels, der schon über 200 Mio. Jahre alt ist und damit wie das Massiv des Profítis Ilías und des Mésa Vounó zum vorvulkanischen Santorin gehört. An der Südseite des Felsens überblickt die weiße, stets verschlossene Kapelle Ágios Ioánnis die Landebahn des Airports. Die Häuser des Dorfs sind locker in der Landschaft verstreut, die Schornsteine ehemaliger Tomatenmarkfabriken ragen an der Küste auf. Nur eine einzige von ihnen ist im Sommer noch für kurze Zeit in Betrieb. Zwischen diesen Fabriken produziert ein Elektrizitätswerk den Strom für die Insel, sogar eine Handvoll Unterkünfte hat man zwischen die Industriebauten gezwängt. Neben einer der Tomatenfabriken stehen am Rand des Parkplatzes die Tische und Stühle der von vielen Einheimischen gepriesenen Taverne Skaramagás; die dort auf Vorbestellung erhältliche Fischsuppe kakaviá ist klasse. Nur ein paar Schritte weiter südlich bietet die Taverne Kapetán Loízos bei gleicher Qualität und gleichen Preisen einen großen, luftigen Innenraum, der bei Wind auch gut vor Sandverwehungen schützt. Auf gleicher Höhe ragen die Reste der Mole ins Meer, von der aus früher die Tomatenprodukte der Fabriken verschifft wurden. Etwas weiter südlich liegt ein kleiner Fischerhafen, dem aber jede Romantik abgeht. Nördlich setzen Kitesurfer vor dem Kitespot mit ihren bunten Schirmen lebhafte Farbakzente auf dem Wasser. Ein bizarres Landschaftserlebnis bietet die kleine von Monólithos aus nordwärts führende Uferstraße: Erst geht es an einigen alten, längst verlassenen Höhlenwohnungen vorbei, dann nehmen die mit vielen Graffiti versehenen Bimssteinwände die eigenartigsten Formen an. Bei näherer Betrachtung erkennt man mit etwas Fantasie sogar chinesische Schriftzeichen, die Wind und Wasser durch Erosion schufen.

    • 851 08 Monólithos
    • © Yuriy Chertok, Shutterstock
    • © Yuriy Chertok, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Chinesische Mauer?

    Ein Monolith hat der kleinen Küstensiedlung ihren Namen gegeben. In diesem Fall handelt es sich um einen markant 33 m hoch aus der Flughafenebene herausragenden Kalksteinfels, der schon über 200 Mio. Jahre alt ist und damit wie das Massiv des Profítis Ilías und des Mésa Vounó zum vorvulkanischen Santorin gehört. An der Südseite des Felsens überblickt die weiße, stets verschlossene Kapelle Ágios Ioánnis die Landebahn des Airports. Die Häuser des Dorfs sind locker in der Landschaft verstreut, die Schornsteine ehemaliger Tomatenmarkfabriken ragen an der Küste auf. Nur eine einzige von ihnen ist im Sommer noch für kurze Zeit in Betrieb. Zwischen diesen Fabriken produziert ein Elektrizitätswerk den Strom für die Insel, sogar eine Handvoll Unterkünfte hat man zwischen die Industriebauten gezwängt. Neben einer der Tomatenfabriken stehen am Rand des Parkplatzes die Tische und Stühle der von vielen Einheimischen gepriesenen Taverne Skaramagás; die dort auf Vorbestellung erhältliche Fischsuppe kakaviá ist klasse. Nur ein paar Schritte weiter südlich bietet die Taverne Kapetán Loízos bei gleicher Qualität und gleichen Preisen einen großen, luftigen Innenraum, der bei Wind auch gut vor Sandverwehungen schützt. Auf gleicher Höhe ragen die Reste der Mole ins Meer, von der aus früher die Tomatenprodukte der Fabriken verschifft wurden. Etwas weiter südlich liegt ein kleiner Fischerhafen, dem aber jede Romantik abgeht. Nördlich setzen Kitesurfer vor dem Kitespot mit ihren bunten Schirmen lebhafte Farbakzente auf dem Wasser. Ein bizarres Landschaftserlebnis bietet die kleine von Monólithos aus nordwärts führende Uferstraße: Erst geht es an einigen alten, längst verlassenen Höhlenwohnungen vorbei, dann nehmen die mit vielen Graffiti versehenen Bimssteinwände die eigenartigsten Formen an. Bei näherer Betrachtung erkennt man mit etwas Fantasie sogar chinesische Schriftzeichen, die Wind und Wasser durch Erosion schufen.

    • 851 08 Monólithos

  • Caldera-Rundfahrten

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Weg mit dem Schmuck

    Mit einem Boot die Caldera zu durchkreuzen gehört zu den schönsten Urlaubserlebnissen auf Santorin. Die Ausflugsboote starten meist vom Hafen Athínios (andere auch vom alten Hafen in Firá oder vom Arméni-Hafen in Oía). Vierstündige Touren starten täglich morgens und nachmittags und werden auch mit Bustransfer angeboten. Bei Ganztagestouren inklusive Sonnenuntergang ist man etwa zehn Stunden unterwegs. Auskunft in allen Reisebüros oder direkt an den Häfen. Fast alle Boote laufen in der Caldera drei Ziele an. Auf der erst bei einem Vulkanausbruch 1707–1711 entstandenen Lavainsel Néa Kaméni ist der Vulkan noch immer aktiv. Lava trat 1950 zum vorerst letzten Mal zutage, schwefelhaltige Dämpfe steigen auch heute als weiße Rauchsäulen auf. Die Luft riecht nach faulen Eiern, ist aber völlig ungiftig. Die Boote legen in der Petroulioú-Bucht an. Von dort kannst du in etwa 25 Minuten vorbei an verschiedenen Kratern, die zumeist bei kleinen Eruptionen zwischen 1926 und 1941 entstanden sind, bis zum Hauptkrater Ágios Geórgios hinauflaufen, der auf 124 m Höhe liegt. Er entstand zwischen 1939 und 1941.Du siehst vom Schwefel gelb, vom Eisen rotbraun und vom Mangan rot gefärbte Lavabrocken, Schwefeldämpfe treten aus kleinen Erdspalten aus, während du inmitten einer Lavawüste stehst, zu der die weiß herüberleuchtenden Häuser am Kraterrand von Santorin einen unwirklichen Kontrast bilden. Und die Natur hat hier schon Leben hervorgebracht: Über 150 Pflanzenarten sind nachgewiesen, darunter Minze, Salbei, Zistrose und Kermeseiche. Vor Paleá Kaméni, das erstmals bei einem Vulkanausbruch 197 v. Chr. aus der Caldera auftauchte und im Zuge mehrerer folgender Eruptionen immer wieder Größe und Gestalt änderte, gehen die Boote das zweite Mal vor Anker. In dieser Bucht wird das Meerwasser durch 30–40 Grad warme Quellen erwärmt, und du kannst im durch Schwefel und Eisen bräunlich gefärbten Wasser schwimmen. Vorher solltest du aber Uhren und Schmuck ablegen, denn Edelmetalle laufen in dem mineralhaltigen Thermalwasser in Sekundenschnelle an! Ein dritter Stopp wird dann im winzigen Hafen Korfós auf der von nur 250 Menschen bewohnten Insel Thirasiá eingelegt. Dort kannst du am schmalen Kiesstrand in klarem Wasser baden oder in einer der Tavernen einkehren.

    • Athínios
    Insider-Tipp
    Weg mit dem Schmuck

    Mit einem Boot die Caldera zu durchkreuzen gehört zu den schönsten Urlaubserlebnissen auf Santorin. Die Ausflugsboote starten meist vom Hafen Athínios (andere auch vom alten Hafen in Firá oder vom Arméni-Hafen in Oía). Vierstündige Touren starten täglich morgens und nachmittags und werden auch mit Bustransfer angeboten. Bei Ganztagestouren inklusive Sonnenuntergang ist man etwa zehn Stunden unterwegs. Auskunft in allen Reisebüros oder direkt an den Häfen. Fast alle Boote laufen in der Caldera drei Ziele an. Auf der erst bei einem Vulkanausbruch 1707–1711 entstandenen Lavainsel Néa Kaméni ist der Vulkan noch immer aktiv. Lava trat 1950 zum vorerst letzten Mal zutage, schwefelhaltige Dämpfe steigen auch heute als weiße Rauchsäulen auf. Die Luft riecht nach faulen Eiern, ist aber völlig ungiftig. Die Boote legen in der Petroulioú-Bucht an. Von dort kannst du in etwa 25 Minuten vorbei an verschiedenen Kratern, die zumeist bei kleinen Eruptionen zwischen 1926 und 1941 entstanden sind, bis zum Hauptkrater Ágios Geórgios hinauflaufen, der auf 124 m Höhe liegt. Er entstand zwischen 1939 und 1941.Du siehst vom Schwefel gelb, vom Eisen rotbraun und vom Mangan rot gefärbte Lavabrocken, Schwefeldämpfe treten aus kleinen Erdspalten aus, während du inmitten einer Lavawüste stehst, zu der die weiß herüberleuchtenden Häuser am Kraterrand von Santorin einen unwirklichen Kontrast bilden. Und die Natur hat hier schon Leben hervorgebracht: Über 150 Pflanzenarten sind nachgewiesen, darunter Minze, Salbei, Zistrose und Kermeseiche. Vor Paleá Kaméni, das erstmals bei einem Vulkanausbruch 197 v. Chr. aus der Caldera auftauchte und im Zuge mehrerer folgender Eruptionen immer wieder Größe und Gestalt änderte, gehen die Boote das zweite Mal vor Anker. In dieser Bucht wird das Meerwasser durch 30–40 Grad warme Quellen erwärmt, und du kannst im durch Schwefel und Eisen bräunlich gefärbten Wasser schwimmen. Vorher solltest du aber Uhren und Schmuck ablegen, denn Edelmetalle laufen in dem mineralhaltigen Thermalwasser in Sekundenschnelle an! Ein dritter Stopp wird dann im winzigen Hafen Korfós auf der von nur 250 Menschen bewohnten Insel Thirasiá eingelegt. Dort kannst du am schmalen Kiesstrand in klarem Wasser baden oder in einer der Tavernen einkehren.

    • Athínios

  • Profítis Ilías

    Landschaftliche Highlights
    • © Monika_1, Shutterstock

    Auf den mit rund 560 m höchsten Berg der Insel Santorin führt eine Asphaltstraße. Oben steht ein großes Kloster gleichen Namens mit einer Kirche aus dem Jahr 1711 und Gebäuden aus dem 19.Jh. Vom Profítis Ilías bringen schmale Pfade Wanderer in gut 90 Min. nach Alt-Thera und weiter nach Kamári oder Périssa.

    • 847 00 Profítis Ilías
    • © Monika_1, Shutterstock

    Auf den mit rund 560 m höchsten Berg der Insel Santorin führt eine Asphaltstraße. Oben steht ein großes Kloster gleichen Namens mit einer Kirche aus dem Jahr 1711 und Gebäuden aus dem 19.Jh. Vom Profítis Ilías bringen schmale Pfade Wanderer in gut 90 Min. nach Alt-Thera und weiter nach Kamári oder Périssa.

    • 847 00 Profítis Ilías

  • Saliveros Kamari

    Restaurants
    • regional

    In dieser alteingesessenen traditionellen Taverne arbeiten drei Generationen der Wirtsfamilie zusammen. Während die einen in der Küche stehen, servieren die anderen die gute griechische Hausmannskost. Die Terrasse grenzt direkt an die Uferpromenade, zu den Liegestühlen am Strand sind es nur wenige Schritte.

    In dieser alteingesessenen traditionellen Taverne arbeiten drei Generationen der Wirtsfamilie zusammen. Während die einen in der Küche stehen, servieren die anderen die gute griechische Hausmannskost. Die Terrasse grenzt direkt an die Uferpromenade, zu den Liegestühlen am Strand sind es nur wenige Schritte.


  • Gaválas

    Delikatessenladen

    Diese kleine, noch ganz familiär betriebene Weinkellerei lädt zur kostenlosen Weinprobe ein.

    Diese kleine, noch ganz familiär betriebene Weinkellerei lädt zur kostenlosen Weinprobe ein.


  • Kamári Beach

    Strände
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock

    Der 5 km lange Strand aus dunklem Lavasand und -kies ist nur im Ortsbereich und vor den Hotels weiter nördlich durch Liegestühle und Sonnenschirme erschlossen; es bleibt viel Platz fürs individuelle Badevergnügen, je weiter man nach Norden kommt. Eine Wassersportstation liegt am nördlichen Ende der Strandpromenade.

    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock

    Der 5 km lange Strand aus dunklem Lavasand und -kies ist nur im Ortsbereich und vor den Hotels weiter nördlich durch Liegestühle und Sonnenschirme erschlossen; es bleibt viel Platz fürs individuelle Badevergnügen, je weiter man nach Norden kommt. Eine Wassersportstation liegt am nördlichen Ende der Strandpromenade.


  • Messaría

    Geographical

    Der Ort Messaría verdankt seinen Namen seiner besonderen Lage in der Mitte der Insel. Messaría leitet sich ab von "meson", was soviel wie Mitte bedeutet, ab. Der Ort hat seine Ursprünglichkeit lediglich im Ortskern, abseits der touristischen Shops und Restaurants, bewahrt. Hier findet man ruhige enge Gassen und einige klassizistische Herrschaftshäuser mit aufwändig gestalteten Fassaden, die in der Regel nicht renoviert sind. Im Zentrum Messarías trifft man auf die Kirche des Heiligen Demétrius.

    • 847 00 Messariá

    Der Ort Messaría verdankt seinen Namen seiner besonderen Lage in der Mitte der Insel. Messaría leitet sich ab von "meson", was soviel wie Mitte bedeutet, ab. Der Ort hat seine Ursprünglichkeit lediglich im Ortskern, abseits der touristischen Shops und Restaurants, bewahrt. Hier findet man ruhige enge Gassen und einige klassizistische Herrschaftshäuser mit aufwändig gestalteten Fassaden, die in der Regel nicht renoviert sind. Im Zentrum Messarías trifft man auf die Kirche des Heiligen Demétrius.

    • 847 00 Messariá

  • Koutsoyannopoulos Wine Museum

    Museen

    Weinliebhaber erhalten hier einen Einblick in die frühere und heutige Herstellung verschiedener Weine. Zu sehen gibt es u. a. Geräte wie Pressen, Fässer, Trichter und Darstellungen der Weinlese. Zudem findet im Museum eine Filmvorführung über die Geschichte des Weins statt. Außerdem ist eine Weinprobe in dem Museum, das sich etwa 8 Meter unter der Erde befindet, möglich.

    Weinliebhaber erhalten hier einen Einblick in die frühere und heutige Herstellung verschiedener Weine. Zu sehen gibt es u. a. Geräte wie Pressen, Fässer, Trichter und Darstellungen der Weinlese. Zudem findet im Museum eine Filmvorführung über die Geschichte des Weins statt. Außerdem ist eine Weinprobe in dem Museum, das sich etwa 8 Meter unter der Erde befindet, möglich.


  • Hook Bar

    Bars

    Die Hook Bar befindet sich am südlichen Ende der Promenade und gehört zu den beliebtesten Kneipen in Kamári. In der Regel wird hier klassische Popmusik und Rock gespielt. Es werden gute Cocktails gemixt. Für den kleinen Hunger werden Pizzas, Crêpes und einige griechische Gerichte serviert.

    Die Hook Bar befindet sich am südlichen Ende der Promenade und gehört zu den beliebtesten Kneipen in Kamári. In der Regel wird hier klassische Popmusik und Rock gespielt. Es werden gute Cocktails gemixt. Für den kleinen Hunger werden Pizzas, Crêpes und einige griechische Gerichte serviert.


  • Kapelle Ágios Nikólaos

    Architektonische Highlights
    • © isabela66, Shutterstock

    Die kleine, kunsthistorisch unbedeutende und stets verschlossene Kapelle steht markant auf einer Terrasse über dem südlichen Ende des Ortsstrands zu Füßen des Mésa Vounó. Schön ist der Blick auf Kamári. Die kleine Grotte daneben diente im 19.und frühen 20.Jh. als Zollstation. In anderen kleineren Grotten in der Felswand lebten im 17./18.Jh. einige fromme Eremiten.

    • Kamarí
    • © isabela66, Shutterstock

    Die kleine, kunsthistorisch unbedeutende und stets verschlossene Kapelle steht markant auf einer Terrasse über dem südlichen Ende des Ortsstrands zu Füßen des Mésa Vounó. Schön ist der Blick auf Kamári. Die kleine Grotte daneben diente im 19.und frühen 20.Jh. als Zollstation. In anderen kleineren Grotten in der Felswand lebten im 17./18.Jh. einige fromme Eremiten.

    • Kamarí

  • Prince Bar Restaurant

    Bars

    Das Platterbsenpüree fáva wird hier von karamellisierten Mandeln begleitet, die rote, süßliche Paprika florinís ist mit Käse aus Mittelgriechenland und frischen Zwiebeln gefüllt. Ein Renner auch bei Einheimischen ist das mit zyprischem Haloúmi-Käse und Pflaumen gefüllte „Prinz-Schweinefilet“.

    Das Platterbsenpüree fáva wird hier von karamellisierten Mandeln begleitet, die rote, süßliche Paprika florinís ist mit Käse aus Mittelgriechenland und frischen Zwiebeln gefüllt. Ein Renner auch bei Einheimischen ist das mit zyprischem Haloúmi-Käse und Pflaumen gefüllte „Prinz-Schweinefilet“.


  • Albatross Club

    Clubs
    • international

    Der nächtliche Treffpunkt an der Uferpromenade. Erst sitzt man auf der Terrasse mit Meerblick unter kleinen Palmen und Tamarisken, nach Mitternacht verlagert sich das Geschehen in den Innenraum. Dann wird dort manchmal auch ein syrtáki getanzt.

    • Kamári

    Der nächtliche Treffpunkt an der Uferpromenade. Erst sitzt man auf der Terrasse mit Meerblick unter kleinen Palmen und Tamarisken, nach Mitternacht verlagert sich das Geschehen in den Innenraum. Dann wird dort manchmal auch ein syrtáki getanzt.

    • Kamári

  • Athínios-Hafen

    Touristenattraktionen
    • © Nicola Pulham, Shutterstock

    Der Fähr- und Handelshafen der Insel liegt unmittelbar unter der Steilküste der Caldera. Eine gut ausgebaute, serpentinenreiche Straße führt die 300 m empor zum Kraterrand und zur Hauptstraße zwischen Firá und dem Inselsüden. Am etwa 150 m langen Kai haben sich zahlreiche Tavernen, Cafés, Reisebüros und Autovermietungen niedergelassen. Im Hochsommer herrscht bei Schiffsankünften und -abfahrten eine unbeschreibliche Hektik, die auch der einmal erlebt haben sollte, der per Flugzeug nach Santorin gekommen ist. Mindestens zweimal täglich legt hier auch eine kleine Autofähre ab, die hinüberfährt zu Santorins kleiner Schwesterinsel Thirasía. Ein Kreis orangefarbener Bojen markiert nur etwa 300 m nordöstlich des Anlegers das Areal, wo das 2007 hier gesunkene zyprische Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ auf Grund liegt. Es wird trotz der Gefahr einer Ölverschmutzung nicht gehoben, weil sich Staat, Reederei und Versicherungen nicht über die Kostenverteilung einig werden.

    • © Nicola Pulham, Shutterstock

    Der Fähr- und Handelshafen der Insel liegt unmittelbar unter der Steilküste der Caldera. Eine gut ausgebaute, serpentinenreiche Straße führt die 300 m empor zum Kraterrand und zur Hauptstraße zwischen Firá und dem Inselsüden. Am etwa 150 m langen Kai haben sich zahlreiche Tavernen, Cafés, Reisebüros und Autovermietungen niedergelassen. Im Hochsommer herrscht bei Schiffsankünften und -abfahrten eine unbeschreibliche Hektik, die auch der einmal erlebt haben sollte, der per Flugzeug nach Santorin gekommen ist. Mindestens zweimal täglich legt hier auch eine kleine Autofähre ab, die hinüberfährt zu Santorins kleiner Schwesterinsel Thirasía. Ein Kreis orangefarbener Bojen markiert nur etwa 300 m nordöstlich des Anlegers das Areal, wo das 2007 hier gesunkene zyprische Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ auf Grund liegt. Es wird trotz der Gefahr einer Ölverschmutzung nicht gehoben, weil sich Staat, Reederei und Versicherungen nicht über die Kostenverteilung einig werden.


  • Éxo Goniá

    Geographical
    • © Mila Atkovska, Shutterstock

    Das weitläufige Dorf erstreckt sich an einem Hang westlich der Straße von Kamári nach Messariá. Am oberen Dorfrand steht direkt an der Straße nach Pýrgos die große, markante und weithin sichtbare Kirche Ágios Charálambos (stets verschlossen), die ausnahmsweise keine blaue Kuppel, sondern ein rotes Ziegeldach besitzt. Ihr Vorhof ist mit geometrischen Mosaiken aus verschiedenfarbigem Lavagestein der Insel gepflastert.

    • Éxo Goniá
    • © Mila Atkovska, Shutterstock

    Das weitläufige Dorf erstreckt sich an einem Hang westlich der Straße von Kamári nach Messariá. Am oberen Dorfrand steht direkt an der Straße nach Pýrgos die große, markante und weithin sichtbare Kirche Ágios Charálambos (stets verschlossen), die ausnahmsweise keine blaue Kuppel, sondern ein rotes Ziegeldach besitzt. Ihr Vorhof ist mit geometrischen Mosaiken aus verschiedenfarbigem Lavagestein der Insel gepflastert.

    • Éxo Goniá

  • Vóthonas

    Geographical
    • © Rolf E. Staerk, Shutterstock

    Vóthonas ist ein stilles, vom Fremdenverkehr unberührtes Dorf, das sich weitgehend unverfälscht erhalten hat. Hier gibt es weder Kaffeehaus noch Taverne. Von der Straße zwischen Kamári und Messariá aus ist es gar nicht zu sehen, von der Straße zwischen Messariá und Pýrgos erhascht man nur einen kurzen Blick. Vóthonas liegt nämlich nahezu vollständig in einem der schmalen, tiefen Erosionstäler, die für Santorin so typisch sind. Viele Behausungen wurden in die Talwände gegraben, die übrigen Häuser staffeln sich am steilen Hang übereinander. Menschen wohnen hier kaum noch, die meisten Höhlenwohnungen dienen nun als Stallungen oder als Lagerräume. Nach Vóthonas führt gegenüber der Taverne Kritikós, wo das Fleisch frisch vom Holzkohlengrill kommt, an der Straße Kamári–Messariá eine beschilderte, schmale Zementstraße hinein, auf der nur selten Autos unterwegs sind.

    • Vóthonas
    • © Rolf E. Staerk, Shutterstock

    Vóthonas ist ein stilles, vom Fremdenverkehr unberührtes Dorf, das sich weitgehend unverfälscht erhalten hat. Hier gibt es weder Kaffeehaus noch Taverne. Von der Straße zwischen Kamári und Messariá aus ist es gar nicht zu sehen, von der Straße zwischen Messariá und Pýrgos erhascht man nur einen kurzen Blick. Vóthonas liegt nämlich nahezu vollständig in einem der schmalen, tiefen Erosionstäler, die für Santorin so typisch sind. Viele Behausungen wurden in die Talwände gegraben, die übrigen Häuser staffeln sich am steilen Hang übereinander. Menschen wohnen hier kaum noch, die meisten Höhlenwohnungen dienen nun als Stallungen oder als Lagerräume. Nach Vóthonas führt gegenüber der Taverne Kritikós, wo das Fleisch frisch vom Holzkohlengrill kommt, an der Straße Kamári–Messariá eine beschilderte, schmale Zementstraße hinein, auf der nur selten Autos unterwegs sind.

    • Vóthonas

  • Weinkellerei Sántos

    Weinlokale
    • international

    Die Kellerei der Winzergenossenschaft von Santorin, der über 800 Weinbauern angehören, ist ein nüchterner Bau in schönster Kraterrandlage. Die Probierstube, in der es auch griechische Spezialitäten zu kaufen gibt, gleicht eher einem Supermarkt als einem gemütlichen Weinlokal, oft ist sie mit Reisegruppen gefüllt.

    Die Kellerei der Winzergenossenschaft von Santorin, der über 800 Weinbauern angehören, ist ein nüchterner Bau in schönster Kraterrandlage. Die Probierstube, in der es auch griechische Spezialitäten zu kaufen gibt, gleicht eher einem Supermarkt als einem gemütlichen Weinlokal, oft ist sie mit Reisegruppen gefüllt.


  • Volcano Dive Center

    Tauchen

    Die Tauchschule organisiert Tauchgänge in der Caldera.

    Die Tauchschule organisiert Tauchgänge in der Caldera.


  • Pírgos

    Architektonische Highlights

    Wer die kleine Burgruine am höchsten Punkt der mittelalterlichen Inselhauptstadt erklimmt, erlebt einen tollen Sonnenuntergang ohne viel Leute. Und an den engen Gassen hinauf liegen fast keine Läden und Bars.

    Wer die kleine Burgruine am höchsten Punkt der mittelalterlichen Inselhauptstadt erklimmt, erlebt einen tollen Sonnenuntergang ohne viel Leute. Und an den engen Gassen hinauf liegen fast keine Läden und Bars.


  • Kamari

    Geographical
    • © mitchFOTO, Shutterstock

    Kamári war noch vor 40 Jahren der einzige Ort auf Santorin, der ein paar Badeurlauber anlockte. Die Uferbebauung reichte vom heutigen Restaurant Iríni bis zum Hotel Kamári Beach, das damals die einzige Unterkunft im Ort war. Heute ist es der Ostküstenort mit den meisten Hotels und Pensionen, Tavernen und Bars. Einen alten Ortskern findest du hier nicht mehr, Neubauten prägen das Bild. Sie stehen in der flachen Küstenebene und ziehen sich zunehmend auch den Hang in Richtung Profítis Ilías hinauf. Der dunkle Strand Kamári Beach beginnt unmittelbar am Steilabfall des Felsrückens Mésa Vounó und reicht im Norden bis hinauf nach Monólithos.

    • 847 00 Kamari
    • © mitchFOTO, Shutterstock

    Kamári war noch vor 40 Jahren der einzige Ort auf Santorin, der ein paar Badeurlauber anlockte. Die Uferbebauung reichte vom heutigen Restaurant Iríni bis zum Hotel Kamári Beach, das damals die einzige Unterkunft im Ort war. Heute ist es der Ostküstenort mit den meisten Hotels und Pensionen, Tavernen und Bars. Einen alten Ortskern findest du hier nicht mehr, Neubauten prägen das Bild. Sie stehen in der flachen Küstenebene und ziehen sich zunehmend auch den Hang in Richtung Profítis Ilías hinauf. Der dunkle Strand Kamári Beach beginnt unmittelbar am Steilabfall des Felsrückens Mésa Vounó und reicht im Norden bis hinauf nach Monólithos.

    • 847 00 Kamari

  • Strandpromenade

    Touristenattraktionen

    Fast das gesamte Urlaubsleben konzentriert sich in Kamári auf den 5 km langen Strand und die 1200 m autofreie Strandpromenade gleich dahinter. Wer nicht sonnt oder badet, guckt von den Cafés und Tavernen aus Leute – die spazieren hier zumeist mehrmals täglich auf und ab. Irgendwie sind sie ja auch spannender als dauernd alte Steine und kleine Kirchen ...

    • Kamári

    Fast das gesamte Urlaubsleben konzentriert sich in Kamári auf den 5 km langen Strand und die 1200 m autofreie Strandpromenade gleich dahinter. Wer nicht sonnt oder badet, guckt von den Cafés und Tavernen aus Leute – die spazieren hier zumeist mehrmals täglich auf und ab. Irgendwie sind sie ja auch spannender als dauernd alte Steine und kleine Kirchen ...

    • Kamári

  • Kantína o Minás

    Restaurants
    • international

    In diesem sehr simplen Lokal ist der Holzkohlegrill bis 4 Uhr morgens in Betrieb. Es gibt kleine Fleischspießchen von Huhn oder Schwein, Gyros sowie mittwochs und samstags auch Spanferkel, dessen Fleisch man nach Gewicht bestellt. Hier essen vor allem weniger betuchte Griechen, denn die Preise sind die günstigsten im ganzen Ort.

    In diesem sehr simplen Lokal ist der Holzkohlegrill bis 4 Uhr morgens in Betrieb. Es gibt kleine Fleischspießchen von Huhn oder Schwein, Gyros sowie mittwochs und samstags auch Spanferkel, dessen Fleisch man nach Gewicht bestellt. Hier essen vor allem weniger betuchte Griechen, denn die Preise sind die günstigsten im ganzen Ort.


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