
Reiseführer Banat, Apuseni & Maramureş

Ist erwähnt in Reiseführer:
Urwüchsig und wild ist Rumäniens Westen, es locken nahezu unberührte Pfade, raue Berge, sanfte grüne Hügel und unverfälschte Bauernkultur. Nur wenige Städte unterbrechen dieses Idyll – dafür dann aber richtig schöne!
Das Banat beginnt gleich an der ungarischen Grenze bei Temeswar (Timişoara). Rings herum ducken sich verstaubte Heidedörfer in die flache Landschaft mit Mais- und Weizenfeldern. Es ist die Verlängerung der ungarischen Puszta, an die sich im Süden das sanfte Banater Bergland bis hinunter zur Donau schmiegt. An der Ostgrenze des Banats zur Walachei liegt das Retezat-Gebirge mit Urwäldern und Gletscherseen – eins der einsamsten und grandiosesten Wanderparadiese Europas. Das liebliche Apuseni-Gebirge beginnt etwa 150 km nordöstlich von Temeswar, im Nordosten begrenzt vom siebenbürgischen Cluj, im Süden von der Stadt Deva und im Nordwesten von Oradea, Rumäniens schönster Jugendstilstadt.
Banat, Apuseni & Maramureş Sehenswertes & Restaurants

























Touristenattraktionen
Touristenattraktionen
Architektonische Highlights
Einkaufszentren und -Passagen
Botanische Gärten & Parks
Geographical
Restaurants
Museen
Kulturzentren
Cafés
Theater
Cimitirul Vesel
Touristenattraktionen © Fotokon, Shutterstock
Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.
- 437305 Săpânţa
- http://cimitirulvesel-sapanta.com/
© Fotokon, Shutterstock
Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.
- 437305 Săpânţa
- http://cimitirulvesel-sapanta.com/
Scărișoara-Höhle
Touristenattraktionen © Hibrida, Shutterstock
Insider-Tipp Schlemmen bei den Bergbauern
Eine niemals schmelzende, 7500 m3 große, glitzernde Eislandschaft tut sich hier unter der Erde auf. Das Naturwunder stammt aus der Eiszeit, als das gesamte Apuseni-Gebirge mit Gletschern bedeckt war. Zwar gibt es offizielle Öffnungszeiten, aber man kann immer hinein und auf Holzstegen in der Wunderwelt umhergehen. Warme Kleidung ist oberstes Gebot. In die grün bewachsene Schlucht zur Höhle führen nur Metallleitern. Auch wegen der herrlichen Hügellandschaft der Umgebung lohnt sich die Anreise über die kurvenreiche, enge, aber asphaltierte Straße. Wie hingetupft liegen hundert Jahre alte Bauerneinödhöfe in den Hängen. Im nahen Dorf Gârda de Sus richten die Landwirte immer mehr kleine Gasthöfe für die wachsende Zahl von Besuchern ein. Liebevoll umsorgt und bis zum Platzen gefüttert mit siebenbürgischen Köstlichkeiten wird der Gast etwa in der Familienpension Scărișoara. Die Familie betreibt zudem eine traditionelle Farm auf 1100 m Höhe, etwa 800 m von der Scărișoara-Höhle entfernt. Wirt Dinu Pașca führt auch Gruppen ab sechs Personen durch das Westgebirge.
- Arieşeni
© Hibrida, Shutterstock
Insider-Tipp Schlemmen bei den Bergbauern
Eine niemals schmelzende, 7500 m3 große, glitzernde Eislandschaft tut sich hier unter der Erde auf. Das Naturwunder stammt aus der Eiszeit, als das gesamte Apuseni-Gebirge mit Gletschern bedeckt war. Zwar gibt es offizielle Öffnungszeiten, aber man kann immer hinein und auf Holzstegen in der Wunderwelt umhergehen. Warme Kleidung ist oberstes Gebot. In die grün bewachsene Schlucht zur Höhle führen nur Metallleitern. Auch wegen der herrlichen Hügellandschaft der Umgebung lohnt sich die Anreise über die kurvenreiche, enge, aber asphaltierte Straße. Wie hingetupft liegen hundert Jahre alte Bauerneinödhöfe in den Hängen. Im nahen Dorf Gârda de Sus richten die Landwirte immer mehr kleine Gasthöfe für die wachsende Zahl von Besuchern ein. Liebevoll umsorgt und bis zum Platzen gefüttert mit siebenbürgischen Köstlichkeiten wird der Gast etwa in der Familienpension Scărișoara. Die Familie betreibt zudem eine traditionelle Farm auf 1100 m Höhe, etwa 800 m von der Scărișoara-Höhle entfernt. Wirt Dinu Pașca führt auch Gruppen ab sechs Personen durch das Westgebirge.
- Arieşeni
Holzkirchen in der Maramureş - Şurdeşti
Touristenattraktionen © brechko, Shutterstock
Hier steht das berühmteste Werk der Maramureş-Baukunst: eine prächtige Kirche aus Eichenholz, 1724 gebaut. Ihr Glockenturm ragt 54 m in den Himmel und ist eine der höchsten Holzkonstruktionen Europas. Innen sind die Wände mit dichtem Stoff verkleidet, der mit Tempera bemalt wurde.
- Surdesti
© brechko, Shutterstock
Hier steht das berühmteste Werk der Maramureş-Baukunst: eine prächtige Kirche aus Eichenholz, 1724 gebaut. Ihr Glockenturm ragt 54 m in den Himmel und ist eine der höchsten Holzkonstruktionen Europas. Innen sind die Wände mit dichtem Stoff verkleidet, der mit Tempera bemalt wurde.
- Surdesti
Catedrala Adormirea Maicii Domnului
Architektonische Highlights © Vadim Ungureanu, Shutterstock
Das barocke orthodoxe Gotteshaus von 1790 trägt auf dem 55 m hohen Turm eine ungewöhnliche Uhr, die die Mondphasen anzeigt. Innen gibt es Fresken von 1816 bis 1836 zu bestaunen.
- Piața Unirii 2, Oradea
- http://www.bisericaculunaoradea.ro/
© Vadim Ungureanu, Shutterstock
Das barocke orthodoxe Gotteshaus von 1790 trägt auf dem 55 m hohen Turm eine ungewöhnliche Uhr, die die Mondphasen anzeigt. Innen gibt es Fresken von 1816 bis 1836 zu bestaunen.
- Piața Unirii 2, Oradea
- http://www.bisericaculunaoradea.ro/
Vulturul Negru
Einkaufszentren und -Passagen © Catalin Lazar, Shutterstock
Die Einkaufspassage des gleichnamigen Palasts (Palatul Vulturul Negru) von 1908 mit Spitzbogendach und kunstvollen Glasscheiben entstand im Stil der Wiener Sezession. Leider sind viele Geschäfte derzeit geschlossen, aber die Passage macht dennoch definitiv Eindruck.
- Strada Independenței 5, Oradea
© Catalin Lazar, Shutterstock
Die Einkaufspassage des gleichnamigen Palasts (Palatul Vulturul Negru) von 1908 mit Spitzbogendach und kunstvollen Glasscheiben entstand im Stil der Wiener Sezession. Leider sind viele Geschäfte derzeit geschlossen, aber die Passage macht dennoch definitiv Eindruck.
- Strada Independenței 5, Oradea
Piaţa unirii
Touristenattraktionen © Sergej Razvodovskij, Shutterstock
Über Kopfsteinpflaster schlenderst du auf diesem quadratischen Platz voller Wiener Barock am besten zur Caféterrasse direkt gegenüber der Dreifaltigkeitssäule, die Ende des 18.Jhs. aus Dankbarkeit nach einer überstandenen Pestepidemie errichtet wurde. Von hier schweift der Blick zum alten Präfekturpalast, heute ein Kunstmuseum, auf die serbisch-orthodoxe Kathedrale und den römisch-katholischen Dom, ein Werk des Wiener Architekten Emanuel Fischer von Erlach. Innen stehen acht Altäre, reich verziert mit barocken Schnitzereien und Gemälden. Alle drei Gebäude wurden 1745 vollendet.
- Piaţa unirii, Temeschwar
- http://piataunirii.ro/
© Sergej Razvodovskij, Shutterstock
Über Kopfsteinpflaster schlenderst du auf diesem quadratischen Platz voller Wiener Barock am besten zur Caféterrasse direkt gegenüber der Dreifaltigkeitssäule, die Ende des 18.Jhs. aus Dankbarkeit nach einer überstandenen Pestepidemie errichtet wurde. Von hier schweift der Blick zum alten Präfekturpalast, heute ein Kunstmuseum, auf die serbisch-orthodoxe Kathedrale und den römisch-katholischen Dom, ein Werk des Wiener Architekten Emanuel Fischer von Erlach. Innen stehen acht Altäre, reich verziert mit barocken Schnitzereien und Gemälden. Alle drei Gebäude wurden 1745 vollendet.
- Piaţa unirii, Temeschwar
- http://piataunirii.ro/
Naturpark Retezat
Botanische Gärten & Parks © Gaspar Janos, Shutterstock
In die wildeste Berglandschaft Rumäniens verirren sich nur wenige Wanderer. Zu Unrecht! Geübte Bergsteiger wagen sich auf den 2511 m hohen Gipfel Peleaga. Im 540 km2 großen, geschützten Paradies gibt es richtige Urwälder. 80 Gletscherseen blitzen in den Schluchten auf. Braunbären spazieren umher. Übernachten kannst du im Zelt – musst du aber nicht: Inzwischen bieten auch richtig komfortable Pensionen in einsamer Wildnis ihre Dienste an, z. B. in der Hütte Codrin. Von der Nationalstraße DN 6 (Hațeg– Petroșani) zweigst du in Ohaba de Sub Piatră ab Richtung Nucșoara. Nach 12 km kommst du auf eine nicht asphaltierte Forststraße, auf der du nach weiteren 6 km die Pension erreichst. Hausherr Ciprian Traila vermittelt auch Quartiere in anderen Hütten und organisiert Gruppenbergtouren. Nächste Städte sind Hațeg im Norden, Caransebeş im Westen und Petroşani im Osten.
- Râușor
- http://www.retezat.ro/
© Gaspar Janos, Shutterstock
In die wildeste Berglandschaft Rumäniens verirren sich nur wenige Wanderer. Zu Unrecht! Geübte Bergsteiger wagen sich auf den 2511 m hohen Gipfel Peleaga. Im 540 km2 großen, geschützten Paradies gibt es richtige Urwälder. 80 Gletscherseen blitzen in den Schluchten auf. Braunbären spazieren umher. Übernachten kannst du im Zelt – musst du aber nicht: Inzwischen bieten auch richtig komfortable Pensionen in einsamer Wildnis ihre Dienste an, z. B. in der Hütte Codrin. Von der Nationalstraße DN 6 (Hațeg– Petroșani) zweigst du in Ohaba de Sub Piatră ab Richtung Nucșoara. Nach 12 km kommst du auf eine nicht asphaltierte Forststraße, auf der du nach weiteren 6 km die Pension erreichst. Hausherr Ciprian Traila vermittelt auch Quartiere in anderen Hütten und organisiert Gruppenbergtouren. Nächste Städte sind Hațeg im Norden, Caransebeş im Westen und Petroşani im Osten.
- Râușor
- http://www.retezat.ro/
Săpânţa
Geographical © Tykhanskyi Viacheslav, Shutterstock
Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.
- 437305 Săpânţa
© Tykhanskyi Viacheslav, Shutterstock
Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.
- 437305 Săpânţa
Ocna Sugatag
GeographicalInsider-Tipp Immer schön langsam!
Kleiner Kurort auf einem Hügel an einem früheren Salzbergwerk. In der Umgebung liegen die Dörfer Hărnicești, Desești, Sat Șugatag mit kunstvoll im Inneren bemalten Holzkirchen aus dem 17.und 18.Jh. sowie das Dorf Hoteni, in dem jährlich Anfang Mai das Pflügen mit Volksmusik (Festival Tânjaua de pe Mara) gefeiert wird. Der Gavril-See bei Ocna Șugatag zeigt – einzigartig in Europa – aus der Vogelperspektive die Umrisse eines Menschen. Hier kannst du angeln oder Boot fahren. Am besten bleibst du über Nacht in einem der acht Campinghäuser und grillst dir dein Abendessen selbst. Auf maramuresgreen ways.ro gibt es Infos über den hier verlaufenden Greenway Maramures. Zu Fuß, per Rad oder auf dem Pferdewagen erlebst du diese einmalige Landschaft, die Menschen und ihre Lebensweisen hautnah.
- Ocna Şugatag
Insider-Tipp Immer schön langsam!
Kleiner Kurort auf einem Hügel an einem früheren Salzbergwerk. In der Umgebung liegen die Dörfer Hărnicești, Desești, Sat Șugatag mit kunstvoll im Inneren bemalten Holzkirchen aus dem 17.und 18.Jh. sowie das Dorf Hoteni, in dem jährlich Anfang Mai das Pflügen mit Volksmusik (Festival Tânjaua de pe Mara) gefeiert wird. Der Gavril-See bei Ocna Șugatag zeigt – einzigartig in Europa – aus der Vogelperspektive die Umrisse eines Menschen. Hier kannst du angeln oder Boot fahren. Am besten bleibst du über Nacht in einem der acht Campinghäuser und grillst dir dein Abendessen selbst. Auf maramuresgreen ways.ro gibt es Infos über den hier verlaufenden Greenway Maramures. Zu Fuß, per Rad oder auf dem Pferdewagen erlebst du diese einmalige Landschaft, die Menschen und ihre Lebensweisen hautnah.
- Ocna Şugatag
Vişeu de SuS
Geographical © Andreica Ioan Daniel, Shutterstock
Insider-Tipp Mit der Wassertalbahn ins Abenteuer
Eine faszinierende Reise mit der 46 km langen Wassertalbahn erlebst du in Vișeu de Sus (15 000 Ew.). Die holzbefeuerte Dampflokomotive zieht die Waggons kurvenreich über Brücken und durch Tunnel ins wildromantische Wassertal (Valea Vaserului). Aber weit gefehlt, wenn du glaubst, die Bahn verkehre nur noch für Besucher. Auch heute wird das Holz praktisch täglich nach Vișeu de Sus transportiert, wo es für die Holzindustrie gebraucht wird. Die historischen Dampfloks werden allerdings tatsächlich meist nur noch für Touristen vor die Waggons gespannt. Im Cazare Rustic Nagy gibt’s in einem ehemaligen Gutshof nicht nur Zimmer, sondern auch Wellness, Biokäse und ein Restaurant mit traditioneller Küche.
- Vişeu de SuS
- http://www.viseu.mmnet.ro/
© Andreica Ioan Daniel, Shutterstock
Insider-Tipp Mit der Wassertalbahn ins Abenteuer
Eine faszinierende Reise mit der 46 km langen Wassertalbahn erlebst du in Vișeu de Sus (15 000 Ew.). Die holzbefeuerte Dampflokomotive zieht die Waggons kurvenreich über Brücken und durch Tunnel ins wildromantische Wassertal (Valea Vaserului). Aber weit gefehlt, wenn du glaubst, die Bahn verkehre nur noch für Besucher. Auch heute wird das Holz praktisch täglich nach Vișeu de Sus transportiert, wo es für die Holzindustrie gebraucht wird. Die historischen Dampfloks werden allerdings tatsächlich meist nur noch für Touristen vor die Waggons gespannt. Im Cazare Rustic Nagy gibt’s in einem ehemaligen Gutshof nicht nur Zimmer, sondern auch Wellness, Biokäse und ein Restaurant mit traditioneller Küche.
- Vişeu de SuS
- http://www.viseu.mmnet.ro/
Casa Bunicii 1 Timisoara
Restaurants- regional
Insider-Tipp Futtern wie bei Oma
Herzerwärmend: Die verstorbene Oma des Gastwirts lebt in der Speisekarte weiter, die sie zu Lebzeiten mitgestaltete: Hier gibt es echte Banater Küche. Sehr kinderfreundlich.
- Strada Mareşal Alexandru Averescu 1B, 300773 Temeschwar
- http://www.casa-bunicii.ro/
Insider-Tipp Futtern wie bei Oma
Herzerwärmend: Die verstorbene Oma des Gastwirts lebt in der Speisekarte weiter, die sie zu Lebzeiten mitgestaltete: Hier gibt es echte Banater Küche. Sehr kinderfreundlich.
- Strada Mareşal Alexandru Averescu 1B, 300773 Temeschwar
- http://www.casa-bunicii.ro/
Muzeul Național al Banatului (Bastion)
MuseenDas Museum liegt in der alten Hunyadenfestung, die im 18.Jh. wiederaufgebaut wurde, nachdem das Original aus dem 14.Jh. zerstört worden war. Hier wird die Geschichte der Region präsentiert. Eine Straßenlaterne aus dem 19.Jh. vor dem Eingang zum Museum erinnert daran, dass Temeswar als erste europäische Stadt nachts elektrisch beleuchtet war.
- Strada Martin Luther 4, 305500 Timişoara
- http://mnab.ro/
- +40 256 491 339
Das Museum liegt in der alten Hunyadenfestung, die im 18.Jh. wiederaufgebaut wurde, nachdem das Original aus dem 14.Jh. zerstört worden war. Hier wird die Geschichte der Region präsentiert. Eine Straßenlaterne aus dem 19.Jh. vor dem Eingang zum Museum erinnert daran, dass Temeswar als erste europäische Stadt nachts elektrisch beleuchtet war.
- Strada Martin Luther 4, 305500 Timişoara
- http://mnab.ro/
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Maramureș
Geographical © Raluca Ene, Shutterstock
Hier sind die Dörfer und Landschaften die Stars. Denn nirgendwo bist du schöner als in der Region Maramureş. Während die Industriestadt Baia Mare mit ihrem kleinen Flughafen sich gerade erst ganz langsam mit neuen Hotels und Co. zum Ausgangspunkt für Touristen mausert, wirst du dich umso mehr begeistern für abenteuerliche Dampfloks, Holzkirchen Wanderungen, ein bewegendes Museum und einen bunten Friedhof.
- Maramureș
© Raluca Ene, Shutterstock
Hier sind die Dörfer und Landschaften die Stars. Denn nirgendwo bist du schöner als in der Region Maramureş. Während die Industriestadt Baia Mare mit ihrem kleinen Flughafen sich gerade erst ganz langsam mit neuen Hotels und Co. zum Ausgangspunkt für Touristen mausert, wirst du dich umso mehr begeistern für abenteuerliche Dampfloks, Holzkirchen Wanderungen, ein bewegendes Museum und einen bunten Friedhof.
- Maramureș
Sighetu Marmației
Geographical © Haidamac, Shutterstock
Diese liebliche Kleinstadt (41 000 Ew.) im hohen Norden an der Grenze zur Ukraine gilt als Sinnbild des Schreckens – kaum zu glauben. Nicht nur die Barock- und Gründerzeitarchitektur der Altstadt zeugt von der k.u.k.-Vergangenheit, sondern vor allem das wuchtige Gefängnis. Der Komplex wurde völlig erneuert zu Museum und Gedenkstätte für die Nazi-Widerstandskämpfer und Opfer des Kommunismus. Schwere Kost, aber großartig präsentiert. Nicht entgehen lassen! Berühmtester Sohn des Orts ist der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Von hier deportierten ihn die Nazis nach Auschwitz. Wiesels Geburtshaus ist eine Gedenkstätte. Von der reichen, mit dem Holocaust untergegangenen jüdischen Kultur zeugt auch der jüdische Friedhof neben der einzigen verbliebenen Synagoge.
- 435500 Marmaroschsiget
- http://www.primaria-sighet.ro/
© Haidamac, Shutterstock
Diese liebliche Kleinstadt (41 000 Ew.) im hohen Norden an der Grenze zur Ukraine gilt als Sinnbild des Schreckens – kaum zu glauben. Nicht nur die Barock- und Gründerzeitarchitektur der Altstadt zeugt von der k.u.k.-Vergangenheit, sondern vor allem das wuchtige Gefängnis. Der Komplex wurde völlig erneuert zu Museum und Gedenkstätte für die Nazi-Widerstandskämpfer und Opfer des Kommunismus. Schwere Kost, aber großartig präsentiert. Nicht entgehen lassen! Berühmtester Sohn des Orts ist der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Von hier deportierten ihn die Nazis nach Auschwitz. Wiesels Geburtshaus ist eine Gedenkstätte. Von der reichen, mit dem Holocaust untergegangenen jüdischen Kultur zeugt auch der jüdische Friedhof neben der einzigen verbliebenen Synagoge.
- 435500 Marmaroschsiget
- http://www.primaria-sighet.ro/
Oradea
Geographical © Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock
Die zauberhafte Stadt (183 000 ew.) am idyllischen Fluss Crişul Repede nahe Ungarn ist der westliche Eingang ins Apusenigebirge. Oradeas prächtige Jugendstil- und Barockarchitektur musst du einfach gesehen haben. Auf der Straße wird fast nur Ungarisch gesprochen. Die Magyaren nennen ihre Stadt Nagyvárad.
- Oradea
- http://www.oradea.ro/
© Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock
Die zauberhafte Stadt (183 000 ew.) am idyllischen Fluss Crişul Repede nahe Ungarn ist der westliche Eingang ins Apusenigebirge. Oradeas prächtige Jugendstil- und Barockarchitektur musst du einfach gesehen haben. Auf der Straße wird fast nur Ungarisch gesprochen. Die Magyaren nennen ihre Stadt Nagyvárad.
- Oradea
- http://www.oradea.ro/
Catedrala Romano-Catolică
Architektonische Highlights © Calin Stan, Shutterstock
Der frühere Bischofspalast im PetöfiSándor-Park ist vor allem wegen seiner 100 mit herrlichen Fresken geschmückten Räume eine Stippvisite wert. Auch Ausstellungen.
- Bulevardul Dacia 2, 410161 Oradea
- http://www.mtariicrisurilor.ro/
© Calin Stan, Shutterstock
Der frühere Bischofspalast im PetöfiSándor-Park ist vor allem wegen seiner 100 mit herrlichen Fresken geschmückten Räume eine Stippvisite wert. Auch Ausstellungen.
- Bulevardul Dacia 2, 410161 Oradea
- http://www.mtariicrisurilor.ro/
Primăria Oradea
Touristenattraktionen © Henryk Sadura, Shutterstock
Von den drei Panoramaebenen des Rathausturms kannst du die Stadt aus der Vogelperspektive genießen.
- Piața Unirii 1, 410100 Oradea
- http://www.oradea.ro/
- +40 259 437 000
© Henryk Sadura, Shutterstock
Von den drei Panoramaebenen des Rathausturms kannst du die Stadt aus der Vogelperspektive genießen.
- Piața Unirii 1, 410100 Oradea
- http://www.oradea.ro/
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Teatrul de stat Regina Maria
Kulturzentren © Spectral-Design, Shutterstock
Neoklassizistisches Gebäude von 1899 der Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer.
- Piaţa Ferdinand I 4-6, Oradea
- http://www.teatrulreginamaria.ro/
- +40 359 411 534
© Spectral-Design, Shutterstock
Neoklassizistisches Gebäude von 1899 der Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer.
- Piaţa Ferdinand I 4-6, Oradea
- http://www.teatrulreginamaria.ro/
- +40 359 411 534
Peştera Ursilor
Touristenattraktionen © Horia Bogdan, Shutterstock
Bis zu 55 000 Jahre alte Stalaktiten und Stalagmiten locken in der spektakulären Tropfsteinhöhle am Dorf Chişcău. Die Höhle heißt so, weil dort 1975 das Skelett eines prähistorischen Bären gefunden wurde. Zugang nur mit Führung.
- 417366 Chișcău
- http://www.pesteraursilor.ro/
© Horia Bogdan, Shutterstock
Bis zu 55 000 Jahre alte Stalaktiten und Stalagmiten locken in der spektakulären Tropfsteinhöhle am Dorf Chişcău. Die Höhle heißt so, weil dort 1975 das Skelett eines prähistorischen Bären gefunden wurde. Zugang nur mit Führung.
- 417366 Chișcău
- http://www.pesteraursilor.ro/
Izvoru Crișului
Geographical © Andreea Photographer, Shutterstock
Eine einzige Shoppingmeile für Folklorefans ist dieses Dorf an der Landstraße Oradea–Cluj. Direkt an der Ortsdurchfahrt bieten zig Läden authentische alte ungarische Bauerntrachten und bestickte Tischdecken an.
- 407340 Izvoru Crișului
© Andreea Photographer, Shutterstock
Eine einzige Shoppingmeile für Folklorefans ist dieses Dorf an der Landstraße Oradea–Cluj. Direkt an der Ortsdurchfahrt bieten zig Läden authentische alte ungarische Bauerntrachten und bestickte Tischdecken an.
- 407340 Izvoru Crișului
Stâna de Vale
Geographical © Sabin Salajan, Shutterstock
Der idyllische Klecks in der Hügellandschaft in 1102 m Höhe ist Kurort und traditioneller Treffpunkt der Wintersportler und Wanderer. Den Winter über bis Mitte April liegen hier bis zu 2 m Schnee. Besondere Attraktion sind die Wasserfälle Iadolina, Moara Dracului („Teufelsmühle”) und Săritoarea Ieduţului, die man von Stâna de Vale aus im 42 km langen Valea Iadului („Höllental”) erwandern kann. Schön familiär übernachtest du einige Kilometer außerhalb in der Pensiunea Vila Diva.
- 417100 Stana de Vale
- http://stanadevale.ro/
© Sabin Salajan, Shutterstock
Der idyllische Klecks in der Hügellandschaft in 1102 m Höhe ist Kurort und traditioneller Treffpunkt der Wintersportler und Wanderer. Den Winter über bis Mitte April liegen hier bis zu 2 m Schnee. Besondere Attraktion sind die Wasserfälle Iadolina, Moara Dracului („Teufelsmühle”) und Săritoarea Ieduţului, die man von Stâna de Vale aus im 42 km langen Valea Iadului („Höllental”) erwandern kann. Schön familiär übernachtest du einige Kilometer außerhalb in der Pensiunea Vila Diva.
- 417100 Stana de Vale
- http://stanadevale.ro/
Primăria Veche
Architektonische Highlights © Ioan Florin Cnejevici, Shutterstock
Das barocke alte Rathaus wurde 1734 vom italienischen Architekten Pietro Bonzo entworfen und auf den Grundmauern eines im Türkenkrieg zerstörten türkischen Bads errichtet. Es ist das älteste Gebäude vom Temeswar.
- Piaţa Libertăţii, Temeschwar
© Ioan Florin Cnejevici, Shutterstock
Das barocke alte Rathaus wurde 1734 vom italienischen Architekten Pietro Bonzo entworfen und auf den Grundmauern eines im Türkenkrieg zerstörten türkischen Bads errichtet. Es ist das älteste Gebäude vom Temeswar.
- Piaţa Libertăţii, Temeschwar
Piaţa Victoriei
Touristenattraktionen © trabantos, Shutterstock
Die Fußgängerzone zwischen Oper und rumänisch-orthodoxer Kathedrale ist Temeswars Flaniermeile mit vielen Geschäften, gesäumt von abwechslungsreicher Architektur aus Wiener Sezession und rumänischem Neo-Brâncoveanu-Stil. Der Platz war Hauptkampfgebiet während der 1989er-Revolte. Auf den Stufen der Kathedrale kam es zur grausamsten Gewalttat jener Tage: Die Armee erschoss gezielt eine Gruppe Kinder.
- Temeschwar
- +40 256 408 300
© trabantos, Shutterstock
Die Fußgängerzone zwischen Oper und rumänisch-orthodoxer Kathedrale ist Temeswars Flaniermeile mit vielen Geschäften, gesäumt von abwechslungsreicher Architektur aus Wiener Sezession und rumänischem Neo-Brâncoveanu-Stil. Der Platz war Hauptkampfgebiet während der 1989er-Revolte. Auf den Stufen der Kathedrale kam es zur grausamsten Gewalttat jener Tage: Die Armee erschoss gezielt eine Gruppe Kinder.
- Temeschwar
- +40 256 408 300
Casa Prințului Eugeniu de Savoya
Museen„Prinz Eugen, der edle Ritter”, wie es in einem Volkslied heißt, hat das Banat von den Türken befreit. In dem Barockhaus von 1717 hat der berühmte österreichische Feldherr gewohnt. Ein Gemälde über dem Eingangsportal zeigt die Türkenvertreibung.
- Strada Eugeniu de Savoya 24, 300254 Temeschwar
„Prinz Eugen, der edle Ritter”, wie es in einem Volkslied heißt, hat das Banat von den Türken befreit. In dem Barockhaus von 1717 hat der berühmte österreichische Feldherr gewohnt. Ein Gemälde über dem Eingangsportal zeigt die Türkenvertreibung.
- Strada Eugeniu de Savoya 24, 300254 Temeschwar
Ovride Specialty Coffee
CafésEinfach nur zurücklehnen: locker, entspannt, hübsch – und dazu richtig leckerer Kaffee.
- Strada Lucian Blaga 6, Temeschwar
- http://ovride.coffee/
Einfach nur zurücklehnen: locker, entspannt, hübsch – und dazu richtig leckerer Kaffee.
- Strada Lucian Blaga 6, Temeschwar
- http://ovride.coffee/
Teatrul German de Stat
Theater © tony4urban, Shutterstock
Im Opernhaus spielt das bereits seit 1953 existierende Temeswarer Deutsche Staatstheater regelmäßig klassische und moderne Stücke.
- Strada Alba Iulia 2, 300077 Temeschwar
- http://www.teatrulgerman.ro/
- +40 256 201 291
© tony4urban, Shutterstock
Im Opernhaus spielt das bereits seit 1953 existierende Temeswarer Deutsche Staatstheater regelmäßig klassische und moderne Stücke.
- Strada Alba Iulia 2, 300077 Temeschwar
- http://www.teatrulgerman.ro/
- +40 256 201 291
Arad
Geographical © Iakov Filimonov, Shutterstock
Die 53 km nördlich gelegene Stadt ist nach Temeswar die zweitgrößte (159 000 Ew.) im Banat, sie liegt in der gleichnamigen Ebene am Mureş-Fluss (Marosch). Bis Mitte des 18.Jhs. war Arad eher ein Städtchen. Der Bau einer neuen Festung am Südufer der Marosch beeinflusste die Entwicklung der heute pulsierenden Stadt maßgeblich. Zwischen 1763 und 1783 entstand die Festung. In einer 2 km breiten Sicherheitszone um die Festung herum durften keine Zivilbauten entstehen. Vorsicht beim Zücken der Smartphones: Bis heute ist wegen der Militäreinheit auf diesem Gelände Fotografieren verboten. Die Bewohner von Arad gehen gern ins Neptun-Freibad am linken Marosch-Ufer. Das riesige Bad lockt mit viel Grün, zwei Thermalwasserbecken, Terrassen und Spielplätzen. Mit Eintrittspreisen zwischen 0,50 und 3 Euro ist es noch dazu richtig günstig.
© Iakov Filimonov, Shutterstock
Die 53 km nördlich gelegene Stadt ist nach Temeswar die zweitgrößte (159 000 Ew.) im Banat, sie liegt in der gleichnamigen Ebene am Mureş-Fluss (Marosch). Bis Mitte des 18.Jhs. war Arad eher ein Städtchen. Der Bau einer neuen Festung am Südufer der Marosch beeinflusste die Entwicklung der heute pulsierenden Stadt maßgeblich. Zwischen 1763 und 1783 entstand die Festung. In einer 2 km breiten Sicherheitszone um die Festung herum durften keine Zivilbauten entstehen. Vorsicht beim Zücken der Smartphones: Bis heute ist wegen der Militäreinheit auf diesem Gelände Fotografieren verboten. Die Bewohner von Arad gehen gern ins Neptun-Freibad am linken Marosch-Ufer. Das riesige Bad lockt mit viel Grün, zwei Thermalwasserbecken, Terrassen und Spielplätzen. Mit Eintrittspreisen zwischen 0,50 und 3 Euro ist es noch dazu richtig günstig.
Herkulesbad
Geographical © antal tiberiu alexandru, Shutterstock
Schon in der Antike war das im Süden des Banats 180 km von Temeswar liegende Herkulesbad für seine heilenden Quellen bekannt. Spuren von Thermen aus der Römerzeit – damals hieß der Ort Aqua Herculis – zeugen noch heute davon. Ein Römerweg führt vom historischen Stadtkern bis zur Nationalstraße 67 D. Der Weg ist Teil der grenzüberschreitenden Römerstraße, der Via Danubii. Der Legende nach soll Herkules an diesem Ort seine Wunden nach dem Kampf mit der Hydra geheilt haben. Das mediterrane Klima sorgt für eine spannende Pflanzen- und Tierwelt (am besten im Domogled-Naturpark zu betrachten), die Infrastruktur ist zum Teil etwas heruntergekommen, aber es gibt mehrere Hotels und Pensionen. Im Cerna-Tal nicht weit von Băile Herculane im Nordosten kannst du kostenlos in natürlich gebildete kleine Becken mit heißem Thermalwasser steigen – die sieben Quellen genannt, Şapte izvoare. Leider ist die ganze Anlage inzwischen ein wenig verfallen. Die beiden kostenpflichtigen Bäder sind aber modern und angenehm. Wer mag, setzt seine Fahrt fort bis ins 43 km entfernte Drobeta Turnu-Severin. In der Stadt an der Donau, in der Kurt Tucholsky evangelisch getauft wurde, stehen die Ruinen der von Apollodorus von Damaskus, einem berühmten römischen Architekten, im Jahr 103 gebauten Trajansbrücke am Flussufer. Auf der Strecke solltest du bei km 380 unbedingt einen Stopp einlegen: Von hier aus kannst du die sogenannte Banater Sphinx, ein seltsames Felsgebilde über dem Wald am gegenüberliegenden Ufer der Cerna bewundern.
- 325200 Herkulesbad
- http://www.primariabaileherculane.ro/
© antal tiberiu alexandru, Shutterstock
Schon in der Antike war das im Süden des Banats 180 km von Temeswar liegende Herkulesbad für seine heilenden Quellen bekannt. Spuren von Thermen aus der Römerzeit – damals hieß der Ort Aqua Herculis – zeugen noch heute davon. Ein Römerweg führt vom historischen Stadtkern bis zur Nationalstraße 67 D. Der Weg ist Teil der grenzüberschreitenden Römerstraße, der Via Danubii. Der Legende nach soll Herkules an diesem Ort seine Wunden nach dem Kampf mit der Hydra geheilt haben. Das mediterrane Klima sorgt für eine spannende Pflanzen- und Tierwelt (am besten im Domogled-Naturpark zu betrachten), die Infrastruktur ist zum Teil etwas heruntergekommen, aber es gibt mehrere Hotels und Pensionen. Im Cerna-Tal nicht weit von Băile Herculane im Nordosten kannst du kostenlos in natürlich gebildete kleine Becken mit heißem Thermalwasser steigen – die sieben Quellen genannt, Şapte izvoare. Leider ist die ganze Anlage inzwischen ein wenig verfallen. Die beiden kostenpflichtigen Bäder sind aber modern und angenehm. Wer mag, setzt seine Fahrt fort bis ins 43 km entfernte Drobeta Turnu-Severin. In der Stadt an der Donau, in der Kurt Tucholsky evangelisch getauft wurde, stehen die Ruinen der von Apollodorus von Damaskus, einem berühmten römischen Architekten, im Jahr 103 gebauten Trajansbrücke am Flussufer. Auf der Strecke solltest du bei km 380 unbedingt einen Stopp einlegen: Von hier aus kannst du die sogenannte Banater Sphinx, ein seltsames Felsgebilde über dem Wald am gegenüberliegenden Ufer der Cerna bewundern.
- 325200 Herkulesbad
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Burgort
Geographical © Thomas Dekiere, Shutterstock
Sein Name ist ein Zungenbrecher, und auch sonst hat es der Ort in sich: Ruinen aus der Römerzeit mit Überresten von Forum Romanum und Tempeln liegen verstreut und vernachlässigt auf einem Feld direkt an der Landstraße. Es sind Teile der ehemaligen Hauptstadt der römischen Provinz Dacia, die unter Kaiser Trajan 108–110 n. Chr. gebaut wurde und ursprünglich Colonia Ulpia Traiana Augusta Dacica hieß; Kaiser Hadrian fügte noch Sarmizegetusa, den Namen der ehemaligen Dakischen Hauptstadt, hinzu. Alles wirkt ausgesprochen kurios, inmitten von Wiesen, Bauernhöfen, Kühen und Federvieh. Die Mauern bestehen aus denselben Steinen, die die Bauern noch heute für ihre Zäune benutzen: dicke Kieselsteine aus dem nahen Bach. 20 km weiter kannst du in Ohaba Sibișel im Dakerdorf Sargeția erleben, wie die Vorfahren der Rumänen gewohnt und gelebt haben. Ein Verein baut das Urdorf unter Anleitung von Archäologen auf. Sieben der elf Rundbauten mit Grasdach und ein Campingplatz stehen Touristen zur Verfügung.
- 337415 Burgort
© Thomas Dekiere, Shutterstock
Sein Name ist ein Zungenbrecher, und auch sonst hat es der Ort in sich: Ruinen aus der Römerzeit mit Überresten von Forum Romanum und Tempeln liegen verstreut und vernachlässigt auf einem Feld direkt an der Landstraße. Es sind Teile der ehemaligen Hauptstadt der römischen Provinz Dacia, die unter Kaiser Trajan 108–110 n. Chr. gebaut wurde und ursprünglich Colonia Ulpia Traiana Augusta Dacica hieß; Kaiser Hadrian fügte noch Sarmizegetusa, den Namen der ehemaligen Dakischen Hauptstadt, hinzu. Alles wirkt ausgesprochen kurios, inmitten von Wiesen, Bauernhöfen, Kühen und Federvieh. Die Mauern bestehen aus denselben Steinen, die die Bauern noch heute für ihre Zäune benutzen: dicke Kieselsteine aus dem nahen Bach. 20 km weiter kannst du in Ohaba Sibișel im Dakerdorf Sargeția erleben, wie die Vorfahren der Rumänen gewohnt und gelebt haben. Ein Verein baut das Urdorf unter Anleitung von Archäologen auf. Sieben der elf Rundbauten mit Grasdach und ein Campingplatz stehen Touristen zur Verfügung.
- 337415 Burgort
Eisenmarkt
Geographical © vmonica, Shutterstock
Am Westende Siebenbürgens, etwa 170 km südwestlich, liegt die Stadt (60 500 Ew.), deren Leben zeitweilig von einer Eisenhütte bestimmt wurde. Auf einer Anhöhe thront das Hunyadi-Schloss. Die Burg aus dem 14.Jh. steht auf den Ruinen einer römischen Festung. Sie wird nach und nach restauriert, macht aber schon jetzt ganz schön schwer Eindruck – zu jeder Jahreszeit.
- Eisenmarkt
- http://www.primariahd.ro/
© vmonica, Shutterstock
Am Westende Siebenbürgens, etwa 170 km südwestlich, liegt die Stadt (60 500 Ew.), deren Leben zeitweilig von einer Eisenhütte bestimmt wurde. Auf einer Anhöhe thront das Hunyadi-Schloss. Die Burg aus dem 14.Jh. steht auf den Ruinen einer römischen Festung. Sie wird nach und nach restauriert, macht aber schon jetzt ganz schön schwer Eindruck – zu jeder Jahreszeit.
- Eisenmarkt
- http://www.primariahd.ro/
MARCO POLO Reiseführer
Rumänien
Buch, 14. Auflage · 15.95 €Zu Gast bei Dracula: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Rumänien entdecken Du suchst Ruhe und Abgeschiedenheit? Dann nichts wie los in die unberührte Bergwelt der Westkarpaten. Ein bisschen Geschichte und Kultur? In der Hügellandschaft Siebenbürgens gibt es jede Menge zu bestaunen. Oder doch lieber sonnige Tage am Strand? Die Schwarzmeerküste wartet auf dich! Egal, wie dein perfekter Urlaub aussieht – in Rumänien wirst du fündig. Damit dir kein Highlight zwischen Banat und Donaudelta entgeht, ist dein MARCO POLO Reiseführer der ideale Begleiter!
Zwischen Bergwelt und Meeresrauschen: Mit MARCO POLO nach Rumänien
Ausgetretene Touristenpfade sind für die anderen – dieses Land ist für Entdecker! Kraxle über die Ruinen der alten Römer in Sarmizegetusa, fahre untertage Riesenrad im ehemaligen Salzbergwerk von Turda und paddle im Donaudelta mit Pelikanen um die Wette. In den Bars und Clubs in Bukarests Altstadt lernst du die Einheimischen kennen und feierst mit ihnen bis in den Morgen. Ob Abenteurer, Naturgenießer oder Party People – mit dem MARCO POLO Reiseführer wird dein Rumänien-Urlaub unvergesslich!
