© Gaspar Janos, Shutterstock

Reiseführer
Banat, Apuseni & Maramureş

MARCO POLO Reiseführer

Rumänien

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Urwüchsig und wild ist Rumäniens Westen, es locken nahezu unberührte Pfade, raue Berge, sanfte grüne Hügel und unverfälschte Bauernkultur. Nur wenige Städte unterbrechen dieses Idyll – dafür dann aber richtig schöne!

Das Banat beginnt gleich an der ungarischen Grenze bei Temeswar (Timişoara). Rings herum ducken sich verstaubte Heidedörfer in die flache Landschaft mit Mais- und Weizenfeldern. Es ist die Verlängerung der ungarischen Puszta, an die sich im Süden das sanfte Banater Bergland bis hinunter zur Donau schmiegt. An der Ostgrenze des Banats zur Walachei liegt das Retezat-Gebirge mit Urwäldern und Gletscherseen – eins der einsamsten und grandiosesten Wanderparadiese Europas. Das liebliche Apuseni-Gebirge beginnt etwa 150 km nordöstlich von Temeswar, im Nordosten begrenzt vom siebenbürgischen Cluj, im Süden von der Stadt Deva und im Nordwesten von Oradea, Rumäniens schönster Jugendstilstadt.

Banat, Apuseni & Maramureş Sehenswertes & Restaurants

Cimitirul Vesel
Touristenattraktionen
Săpânţa
Scărișoara-Höhle
Touristenattraktionen
Arieşeni
Holzkirchen in der Maramureş - Şurdeşti
Touristenattraktionen
Surdesti
Catedrala Adormirea Maicii Domnului
Architektonische Highlights
Oradea
Vulturul Negru
Einkaufszentren und -Passagen
Oradea
Piaţa unirii
Touristenattraktionen
Temeschwar
Naturpark Retezat
Botanische Gärten & Parks
Râușor
Săpânţa
Geographical
Săpânţa
Ocna Sugatag
Geographical
Ocna Şugatag
Vişeu de SuS
Geographical
Vişeu de SuS
Casa Bunicii 1 Timisoara
Restaurants
Temeschwar
Muzeul Național al Banatului (Bastion)
Museen
Timişoara
Maramureș
Geographical
Maramureș
Sighetu Marmației
Geographical
Marmaroschsiget
Oradea
Geographical
Oradea
Catedrala Romano-Catolică
Architektonische Highlights
Oradea
Primăria Oradea
Touristenattraktionen
Oradea
Teatrul de stat Regina Maria
Kulturzentren
Oradea
Peştera Ursilor
Touristenattraktionen
Chișcău
Izvoru Crișului
Geographical
Izvoru Crișului
Stâna de Vale
Geographical
Stana de Vale
Primăria Veche
Architektonische Highlights
Temeschwar
Piaţa Victoriei
Touristenattraktionen
Temeschwar
Casa Prințului Eugeniu de Savoya
Museen
Temeschwar
Ovride Specialty Coffee
Cafés
Temeschwar
Teatrul German de Stat
Theater
Temeschwar
Arad
Geographical
Arad
Herkulesbad
Geographical
Herkulesbad
Burgort
Geographical
Burgort
Eisenmarkt
Geographical
Eisenmarkt

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Einkaufszentren und -Passagen

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical

    Restaurants

    Museen

    Kulturzentren

    Cafés

    Theater


  • Cimitirul Vesel

    Touristenattraktionen
    • © Fotokon, Shutterstock

    Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.

    • © Fotokon, Shutterstock

    Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.


  • Scărișoara-Höhle

    Touristenattraktionen
    • © Hibrida, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlemmen bei den Bergbauern

    Eine niemals schmelzende, 7500 m3 große, glitzernde Eislandschaft tut sich hier unter der Erde auf. Das Naturwunder stammt aus der Eiszeit, als das gesamte Apuseni-Gebirge mit Gletschern bedeckt war. Zwar gibt es offizielle Öffnungszeiten, aber man kann immer hinein und auf Holzstegen in der Wunderwelt umhergehen. Warme Kleidung ist oberstes Gebot. In die grün bewachsene Schlucht zur Höhle führen nur Metallleitern. Auch wegen der herrlichen Hügellandschaft der Umgebung lohnt sich die Anreise über die kurvenreiche, enge, aber asphaltierte Straße. Wie hingetupft liegen hundert Jahre alte Bauerneinödhöfe in den Hängen. Im nahen Dorf Gârda de Sus richten die Landwirte immer mehr kleine Gasthöfe für die wachsende Zahl von Besuchern ein. Liebevoll umsorgt und bis zum Platzen gefüttert mit siebenbürgischen Köstlichkeiten wird der Gast etwa in der Familienpension Scărișoara. Die Familie betreibt zudem eine traditionelle Farm auf 1100 m Höhe, etwa 800 m von der Scărișoara-Höhle entfernt. Wirt Dinu Pașca führt auch Gruppen ab sechs Personen durch das Westgebirge.

    • Arieşeni
    • © Hibrida, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlemmen bei den Bergbauern

    Eine niemals schmelzende, 7500 m3 große, glitzernde Eislandschaft tut sich hier unter der Erde auf. Das Naturwunder stammt aus der Eiszeit, als das gesamte Apuseni-Gebirge mit Gletschern bedeckt war. Zwar gibt es offizielle Öffnungszeiten, aber man kann immer hinein und auf Holzstegen in der Wunderwelt umhergehen. Warme Kleidung ist oberstes Gebot. In die grün bewachsene Schlucht zur Höhle führen nur Metallleitern. Auch wegen der herrlichen Hügellandschaft der Umgebung lohnt sich die Anreise über die kurvenreiche, enge, aber asphaltierte Straße. Wie hingetupft liegen hundert Jahre alte Bauerneinödhöfe in den Hängen. Im nahen Dorf Gârda de Sus richten die Landwirte immer mehr kleine Gasthöfe für die wachsende Zahl von Besuchern ein. Liebevoll umsorgt und bis zum Platzen gefüttert mit siebenbürgischen Köstlichkeiten wird der Gast etwa in der Familienpension Scărișoara. Die Familie betreibt zudem eine traditionelle Farm auf 1100 m Höhe, etwa 800 m von der Scărișoara-Höhle entfernt. Wirt Dinu Pașca führt auch Gruppen ab sechs Personen durch das Westgebirge.

    • Arieşeni

  • Holzkirchen in der Maramureş - Şurdeşti

    Touristenattraktionen
    • © brechko, Shutterstock

    Hier steht das berühmteste Werk der Maramureş-Baukunst: eine prächtige Kirche aus Eichenholz, 1724 gebaut. Ihr Glockenturm ragt 54 m in den Himmel und ist eine der höchsten Holzkonstruktionen Europas. Innen sind die Wände mit dichtem Stoff verkleidet, der mit Tempera bemalt wurde.

    • Surdesti
    • © brechko, Shutterstock

    Hier steht das berühmteste Werk der Maramureş-Baukunst: eine prächtige Kirche aus Eichenholz, 1724 gebaut. Ihr Glockenturm ragt 54 m in den Himmel und ist eine der höchsten Holzkonstruktionen Europas. Innen sind die Wände mit dichtem Stoff verkleidet, der mit Tempera bemalt wurde.

    • Surdesti

  • Catedrala Adormirea Maicii Domnului

    Architektonische Highlights
    • © Vadim Ungureanu, Shutterstock

    Das barocke orthodoxe Gotteshaus von 1790 trägt auf dem 55 m hohen Turm eine ungewöhnliche Uhr, die die Mondphasen anzeigt. Innen gibt es Fresken von 1816 bis 1836 zu bestaunen.

    • © Vadim Ungureanu, Shutterstock

    Das barocke orthodoxe Gotteshaus von 1790 trägt auf dem 55 m hohen Turm eine ungewöhnliche Uhr, die die Mondphasen anzeigt. Innen gibt es Fresken von 1816 bis 1836 zu bestaunen.


  • Vulturul Negru

    Einkaufszentren und -Passagen
    • © Catalin Lazar, Shutterstock

    Die Einkaufspassage des gleichnamigen Palasts (Palatul Vulturul Negru) von 1908 mit Spitzbogendach und kunstvollen Glasscheiben entstand im Stil der Wiener Sezession. Leider sind viele Geschäfte derzeit geschlossen, aber die Passage macht dennoch definitiv Eindruck.

    • Strada Independenței 5, Oradea
    • © Catalin Lazar, Shutterstock

    Die Einkaufspassage des gleichnamigen Palasts (Palatul Vulturul Negru) von 1908 mit Spitzbogendach und kunstvollen Glasscheiben entstand im Stil der Wiener Sezession. Leider sind viele Geschäfte derzeit geschlossen, aber die Passage macht dennoch definitiv Eindruck.

    • Strada Independenței 5, Oradea

  • Piaţa unirii

    Touristenattraktionen
    • © Sergej Razvodovskij, Shutterstock

    Über Kopfsteinpflaster schlenderst du auf diesem quadratischen Platz voller Wiener Barock am besten zur Caféterrasse direkt gegenüber der Dreifaltigkeitssäule, die Ende des 18.Jhs. aus Dankbarkeit nach einer überstandenen Pestepidemie errichtet wurde. Von hier schweift der Blick zum alten Präfekturpalast, heute ein Kunstmuseum, auf die serbisch-orthodoxe Kathedrale und den römisch-katholischen Dom, ein Werk des Wiener Architekten Emanuel Fischer von Erlach. Innen stehen acht Altäre, reich verziert mit barocken Schnitzereien und Gemälden. Alle drei Gebäude wurden 1745 vollendet.

    • © Sergej Razvodovskij, Shutterstock

    Über Kopfsteinpflaster schlenderst du auf diesem quadratischen Platz voller Wiener Barock am besten zur Caféterrasse direkt gegenüber der Dreifaltigkeitssäule, die Ende des 18.Jhs. aus Dankbarkeit nach einer überstandenen Pestepidemie errichtet wurde. Von hier schweift der Blick zum alten Präfekturpalast, heute ein Kunstmuseum, auf die serbisch-orthodoxe Kathedrale und den römisch-katholischen Dom, ein Werk des Wiener Architekten Emanuel Fischer von Erlach. Innen stehen acht Altäre, reich verziert mit barocken Schnitzereien und Gemälden. Alle drei Gebäude wurden 1745 vollendet.


  • Naturpark Retezat

    Botanische Gärten & Parks
    • © Gaspar Janos, Shutterstock

    In die wildeste Berglandschaft Rumäniens verirren sich nur wenige Wanderer. Zu Unrecht! Geübte Bergsteiger wagen sich auf den 2511 m hohen Gipfel Peleaga. Im 540 km2 großen, geschützten Paradies gibt es richtige Urwälder. 80 Gletscherseen blitzen in den Schluchten auf. Braunbären spazieren umher. Übernachten kannst du im Zelt – musst du aber nicht: Inzwischen bieten auch richtig komfortable Pensionen in einsamer Wildnis ihre Dienste an, z. B. in der Hütte Codrin. Von der Nationalstraße DN 6 (Hațeg– Petroșani) zweigst du in Ohaba de Sub Piatră ab Richtung Nucșoara. Nach 12 km kommst du auf eine nicht asphaltierte Forststraße, auf der du nach weiteren 6 km die Pension erreichst. Hausherr Ciprian Traila vermittelt auch Quartiere in anderen Hütten und organisiert Gruppenbergtouren. Nächste Städte sind Hațeg im Norden, Caransebeş im Westen und Petroşani im Osten.

    • © Gaspar Janos, Shutterstock

    In die wildeste Berglandschaft Rumäniens verirren sich nur wenige Wanderer. Zu Unrecht! Geübte Bergsteiger wagen sich auf den 2511 m hohen Gipfel Peleaga. Im 540 km2 großen, geschützten Paradies gibt es richtige Urwälder. 80 Gletscherseen blitzen in den Schluchten auf. Braunbären spazieren umher. Übernachten kannst du im Zelt – musst du aber nicht: Inzwischen bieten auch richtig komfortable Pensionen in einsamer Wildnis ihre Dienste an, z. B. in der Hütte Codrin. Von der Nationalstraße DN 6 (Hațeg– Petroșani) zweigst du in Ohaba de Sub Piatră ab Richtung Nucșoara. Nach 12 km kommst du auf eine nicht asphaltierte Forststraße, auf der du nach weiteren 6 km die Pension erreichst. Hausherr Ciprian Traila vermittelt auch Quartiere in anderen Hütten und organisiert Gruppenbergtouren. Nächste Städte sind Hațeg im Norden, Caransebeş im Westen und Petroşani im Osten.


  • Săpânţa

    Geographical
    • © Tykhanskyi Viacheslav, Shutterstock

    Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.

    • 437305 Săpânţa
    • © Tykhanskyi Viacheslav, Shutterstock

    Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.

    • 437305 Săpânţa

  • Ocna Sugatag

    Geographical
    Insider-Tipp
    Immer schön langsam!

    Kleiner Kurort auf einem Hügel an einem früheren Salzbergwerk. In der Umgebung liegen die Dörfer Hărnicești, Desești, Sat Șugatag mit kunstvoll im Inneren bemalten Holzkirchen aus dem 17.und 18.Jh. sowie das Dorf Hoteni, in dem jährlich Anfang Mai das Pflügen mit Volksmusik (Festival Tânjaua de pe Mara) gefeiert wird. Der Gavril-See bei Ocna Șugatag zeigt – einzigartig in Europa – aus der Vogelperspektive die Umrisse eines Menschen. Hier kannst du angeln oder Boot fahren. Am besten bleibst du über Nacht in einem der acht Campinghäuser und grillst dir dein Abendessen selbst. Auf maramuresgreen ways.ro gibt es Infos über den hier verlaufenden Greenway Maramures. Zu Fuß, per Rad oder auf dem Pferdewagen erlebst du diese einmalige Landschaft, die Menschen und ihre Lebensweisen hautnah.

    • Ocna Şugatag
    Insider-Tipp
    Immer schön langsam!

    Kleiner Kurort auf einem Hügel an einem früheren Salzbergwerk. In der Umgebung liegen die Dörfer Hărnicești, Desești, Sat Șugatag mit kunstvoll im Inneren bemalten Holzkirchen aus dem 17.und 18.Jh. sowie das Dorf Hoteni, in dem jährlich Anfang Mai das Pflügen mit Volksmusik (Festival Tânjaua de pe Mara) gefeiert wird. Der Gavril-See bei Ocna Șugatag zeigt – einzigartig in Europa – aus der Vogelperspektive die Umrisse eines Menschen. Hier kannst du angeln oder Boot fahren. Am besten bleibst du über Nacht in einem der acht Campinghäuser und grillst dir dein Abendessen selbst. Auf maramuresgreen ways.ro gibt es Infos über den hier verlaufenden Greenway Maramures. Zu Fuß, per Rad oder auf dem Pferdewagen erlebst du diese einmalige Landschaft, die Menschen und ihre Lebensweisen hautnah.

    • Ocna Şugatag

  • Vişeu de SuS

    Geographical
    • © Andreica Ioan Daniel, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit der Wassertalbahn ins Abenteuer

    Eine faszinierende Reise mit der 46 km langen Wassertalbahn erlebst du in Vișeu de Sus (15 000 Ew.). Die holzbefeuerte Dampflokomotive zieht die Waggons kurvenreich über Brücken und durch Tunnel ins wildromantische Wassertal (Valea Vaserului). Aber weit gefehlt, wenn du glaubst, die Bahn verkehre nur noch für Besucher. Auch heute wird das Holz praktisch täglich nach Vișeu de Sus transportiert, wo es für die Holzindustrie gebraucht wird. Die historischen Dampfloks werden allerdings tatsächlich meist nur noch für Touristen vor die Waggons gespannt. Im Cazare Rustic Nagy gibt’s in einem ehemaligen Gutshof nicht nur Zimmer, sondern auch Wellness, Biokäse und ein Restaurant mit traditioneller Küche.

    • © Andreica Ioan Daniel, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit der Wassertalbahn ins Abenteuer

    Eine faszinierende Reise mit der 46 km langen Wassertalbahn erlebst du in Vișeu de Sus (15 000 Ew.). Die holzbefeuerte Dampflokomotive zieht die Waggons kurvenreich über Brücken und durch Tunnel ins wildromantische Wassertal (Valea Vaserului). Aber weit gefehlt, wenn du glaubst, die Bahn verkehre nur noch für Besucher. Auch heute wird das Holz praktisch täglich nach Vișeu de Sus transportiert, wo es für die Holzindustrie gebraucht wird. Die historischen Dampfloks werden allerdings tatsächlich meist nur noch für Touristen vor die Waggons gespannt. Im Cazare Rustic Nagy gibt’s in einem ehemaligen Gutshof nicht nur Zimmer, sondern auch Wellness, Biokäse und ein Restaurant mit traditioneller Küche.


  • Casa Bunicii 1 Timisoara

    Restaurants
    • regional
    Insider-Tipp
    Futtern wie bei Oma

    Herzerwärmend: Die verstorbene Oma des Gastwirts lebt in der Speisekarte weiter, die sie zu Lebzeiten mitgestaltete: Hier gibt es echte Banater Küche. Sehr kinderfreundlich.

    Insider-Tipp
    Futtern wie bei Oma

    Herzerwärmend: Die verstorbene Oma des Gastwirts lebt in der Speisekarte weiter, die sie zu Lebzeiten mitgestaltete: Hier gibt es echte Banater Küche. Sehr kinderfreundlich.


  • Muzeul Național al Banatului (Bastion)

    Museen

    Das Museum liegt in der alten Hunyadenfestung, die im 18.Jh. wiederaufgebaut wurde, nachdem das Original aus dem 14.Jh. zerstört worden war. Hier wird die Geschichte der Region präsentiert. Eine Straßenlaterne aus dem 19.Jh. vor dem Eingang zum Museum erinnert daran, dass Temeswar als erste europäische Stadt nachts elektrisch beleuchtet war.

    Das Museum liegt in der alten Hunyadenfestung, die im 18.Jh. wiederaufgebaut wurde, nachdem das Original aus dem 14.Jh. zerstört worden war. Hier wird die Geschichte der Region präsentiert. Eine Straßenlaterne aus dem 19.Jh. vor dem Eingang zum Museum erinnert daran, dass Temeswar als erste europäische Stadt nachts elektrisch beleuchtet war.


  • Maramureș

    Geographical
    • © Raluca Ene, Shutterstock

    Hier sind die Dörfer und Landschaften die Stars. Denn nirgendwo bist du schöner als in der Region Maramureş. Während die Industriestadt Baia Mare mit ihrem kleinen Flughafen sich gerade erst ganz langsam mit neuen Hotels und Co. zum Ausgangspunkt für Touristen mausert, wirst du dich umso mehr begeistern für abenteuerliche Dampfloks, Holzkirchen Wanderungen, ein bewegendes Museum und einen bunten Friedhof.

    • Maramureș
    • © Raluca Ene, Shutterstock

    Hier sind die Dörfer und Landschaften die Stars. Denn nirgendwo bist du schöner als in der Region Maramureş. Während die Industriestadt Baia Mare mit ihrem kleinen Flughafen sich gerade erst ganz langsam mit neuen Hotels und Co. zum Ausgangspunkt für Touristen mausert, wirst du dich umso mehr begeistern für abenteuerliche Dampfloks, Holzkirchen Wanderungen, ein bewegendes Museum und einen bunten Friedhof.

    • Maramureș

  • Sighetu Marmației

    Geographical
    • © Haidamac, Shutterstock

    Diese liebliche Kleinstadt (41 000 Ew.) im hohen Norden an der Grenze zur Ukraine gilt als Sinnbild des Schreckens – kaum zu glauben. Nicht nur die Barock- und Gründerzeitarchitektur der Altstadt zeugt von der k.u.k.-Vergangenheit, sondern vor allem das wuchtige Gefängnis. Der Komplex wurde völlig erneuert zu Museum und Gedenkstätte für die Nazi-Widerstandskämpfer und Opfer des Kommunismus. Schwere Kost, aber großartig präsentiert. Nicht entgehen lassen! Berühmtester Sohn des Orts ist der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Von hier deportierten ihn die Nazis nach Auschwitz. Wiesels Geburtshaus ist eine Gedenkstätte. Von der reichen, mit dem Holocaust untergegangenen jüdischen Kultur zeugt auch der jüdische Friedhof neben der einzigen verbliebenen Synagoge.

    • © Haidamac, Shutterstock

    Diese liebliche Kleinstadt (41 000 Ew.) im hohen Norden an der Grenze zur Ukraine gilt als Sinnbild des Schreckens – kaum zu glauben. Nicht nur die Barock- und Gründerzeitarchitektur der Altstadt zeugt von der k.u.k.-Vergangenheit, sondern vor allem das wuchtige Gefängnis. Der Komplex wurde völlig erneuert zu Museum und Gedenkstätte für die Nazi-Widerstandskämpfer und Opfer des Kommunismus. Schwere Kost, aber großartig präsentiert. Nicht entgehen lassen! Berühmtester Sohn des Orts ist der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Von hier deportierten ihn die Nazis nach Auschwitz. Wiesels Geburtshaus ist eine Gedenkstätte. Von der reichen, mit dem Holocaust untergegangenen jüdischen Kultur zeugt auch der jüdische Friedhof neben der einzigen verbliebenen Synagoge.


  • Oradea

    Geographical
    • © Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock

    Die zauberhafte Stadt (183 000 ew.) am idyllischen Fluss Crişul Repede nahe Ungarn ist der westliche Eingang ins Apusenigebirge. Oradeas prächtige Jugendstil- und Barockarchitektur musst du einfach gesehen haben. Auf der Straße wird fast nur Ungarisch gesprochen. Die Magyaren nennen ihre Stadt Nagyvárad.

    • © Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock

    Die zauberhafte Stadt (183 000 ew.) am idyllischen Fluss Crişul Repede nahe Ungarn ist der westliche Eingang ins Apusenigebirge. Oradeas prächtige Jugendstil- und Barockarchitektur musst du einfach gesehen haben. Auf der Straße wird fast nur Ungarisch gesprochen. Die Magyaren nennen ihre Stadt Nagyvárad.


  • Catedrala Romano-Catolică

    Architektonische Highlights
    • © Calin Stan, Shutterstock

    Der frühere Bischofspalast im PetöfiSándor-Park ist vor allem wegen seiner 100 mit herrlichen Fresken geschmückten Räume eine Stippvisite wert. Auch Ausstellungen.

    • © Calin Stan, Shutterstock

    Der frühere Bischofspalast im PetöfiSándor-Park ist vor allem wegen seiner 100 mit herrlichen Fresken geschmückten Räume eine Stippvisite wert. Auch Ausstellungen.


  • Primăria Oradea

    Touristenattraktionen
    • © Henryk Sadura, Shutterstock

    Von den drei Panoramaebenen des Rathausturms kannst du die Stadt aus der Vogelperspektive genießen.

    • © Henryk Sadura, Shutterstock

    Von den drei Panoramaebenen des Rathausturms kannst du die Stadt aus der Vogelperspektive genießen.


  • Teatrul de stat Regina Maria

    Kulturzentren
    • © Spectral-Design, Shutterstock

    Neoklassizistisches Gebäude von 1899 der Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer.

    • © Spectral-Design, Shutterstock

    Neoklassizistisches Gebäude von 1899 der Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer.


  • Peştera Ursilor

    Touristenattraktionen
    • © Horia Bogdan, Shutterstock

    Bis zu 55 000 Jahre alte Stalaktiten und Stalagmiten locken in der spektakulären Tropfsteinhöhle am Dorf Chişcău. Die Höhle heißt so, weil dort 1975 das Skelett eines prähistorischen Bären gefunden wurde. Zugang nur mit Führung.

    • © Horia Bogdan, Shutterstock

    Bis zu 55 000 Jahre alte Stalaktiten und Stalagmiten locken in der spektakulären Tropfsteinhöhle am Dorf Chişcău. Die Höhle heißt so, weil dort 1975 das Skelett eines prähistorischen Bären gefunden wurde. Zugang nur mit Führung.


  • Izvoru Crișului

    Geographical
    • © Andreea Photographer, Shutterstock

    Eine einzige Shoppingmeile für Folklorefans ist dieses Dorf an der Landstraße Oradea–Cluj. Direkt an der Ortsdurchfahrt bieten zig Läden authentische alte ungarische Bauerntrachten und bestickte Tischdecken an.

    • 407340 Izvoru Crișului
    • © Andreea Photographer, Shutterstock

    Eine einzige Shoppingmeile für Folklorefans ist dieses Dorf an der Landstraße Oradea–Cluj. Direkt an der Ortsdurchfahrt bieten zig Läden authentische alte ungarische Bauerntrachten und bestickte Tischdecken an.

    • 407340 Izvoru Crișului

  • Stâna de Vale

    Geographical
    • © Sabin Salajan, Shutterstock

    Der idyllische Klecks in der Hügellandschaft in 1102 m Höhe ist Kurort und traditioneller Treffpunkt der Wintersportler und Wanderer. Den Winter über bis Mitte April liegen hier bis zu 2 m Schnee. Besondere Attraktion sind die Wasserfälle Iadolina, Moara Dracului („Teufelsmühle”) und Săritoarea Ieduţului, die man von Stâna de Vale aus im 42 km langen Valea Iadului („Höllental”) erwandern kann. Schön familiär übernachtest du einige Kilometer außerhalb in der Pensiunea Vila Diva.

    • © Sabin Salajan, Shutterstock

    Der idyllische Klecks in der Hügellandschaft in 1102 m Höhe ist Kurort und traditioneller Treffpunkt der Wintersportler und Wanderer. Den Winter über bis Mitte April liegen hier bis zu 2 m Schnee. Besondere Attraktion sind die Wasserfälle Iadolina, Moara Dracului („Teufelsmühle”) und Săritoarea Ieduţului, die man von Stâna de Vale aus im 42 km langen Valea Iadului („Höllental”) erwandern kann. Schön familiär übernachtest du einige Kilometer außerhalb in der Pensiunea Vila Diva.


  • Primăria Veche

    Architektonische Highlights
    • © Ioan Florin Cnejevici, Shutterstock

    Das barocke alte Rathaus wurde 1734 vom italienischen Architekten Pietro Bonzo entworfen und auf den Grundmauern eines im Türkenkrieg zerstörten türkischen Bads errichtet. Es ist das älteste Gebäude vom Temeswar.

    • Piaţa Libertăţii, Temeschwar
    • © Ioan Florin Cnejevici, Shutterstock

    Das barocke alte Rathaus wurde 1734 vom italienischen Architekten Pietro Bonzo entworfen und auf den Grundmauern eines im Türkenkrieg zerstörten türkischen Bads errichtet. Es ist das älteste Gebäude vom Temeswar.

    • Piaţa Libertăţii, Temeschwar

  • Piaţa Victoriei

    Touristenattraktionen
    • © trabantos, Shutterstock

    Die Fußgängerzone zwischen Oper und rumänisch-orthodoxer Kathedrale ist Temeswars Flaniermeile mit vielen Geschäften, gesäumt von abwechslungsreicher Architektur aus Wiener Sezession und rumänischem Neo-Brâncoveanu-Stil. Der Platz war Hauptkampfgebiet während der 1989er-Revolte. Auf den Stufen der Kathedrale kam es zur grausamsten Gewalttat jener Tage: Die Armee erschoss gezielt eine Gruppe Kinder.

    • © trabantos, Shutterstock

    Die Fußgängerzone zwischen Oper und rumänisch-orthodoxer Kathedrale ist Temeswars Flaniermeile mit vielen Geschäften, gesäumt von abwechslungsreicher Architektur aus Wiener Sezession und rumänischem Neo-Brâncoveanu-Stil. Der Platz war Hauptkampfgebiet während der 1989er-Revolte. Auf den Stufen der Kathedrale kam es zur grausamsten Gewalttat jener Tage: Die Armee erschoss gezielt eine Gruppe Kinder.


  • Casa Prințului Eugeniu de Savoya

    Museen

    „Prinz Eugen, der edle Ritter”, wie es in einem Volkslied heißt, hat das Banat von den Türken befreit. In dem Barockhaus von 1717 hat der berühmte österreichische Feldherr gewohnt. Ein Gemälde über dem Eingangsportal zeigt die Türkenvertreibung.

    • Strada Eugeniu de Savoya 24, 300254 Temeschwar

    „Prinz Eugen, der edle Ritter”, wie es in einem Volkslied heißt, hat das Banat von den Türken befreit. In dem Barockhaus von 1717 hat der berühmte österreichische Feldherr gewohnt. Ein Gemälde über dem Eingangsportal zeigt die Türkenvertreibung.

    • Strada Eugeniu de Savoya 24, 300254 Temeschwar

  • Ovride Specialty Coffee

    Cafés

    Einfach nur zurücklehnen: locker, entspannt, hübsch – und dazu richtig leckerer Kaffee.

    Einfach nur zurücklehnen: locker, entspannt, hübsch – und dazu richtig leckerer Kaffee.


  • Teatrul German de Stat

    Theater
    • © tony4urban, Shutterstock

    Im Opernhaus spielt das bereits seit 1953 existierende Temeswarer Deutsche Staatstheater regelmäßig klassische und moderne Stücke.

    • © tony4urban, Shutterstock

    Im Opernhaus spielt das bereits seit 1953 existierende Temeswarer Deutsche Staatstheater regelmäßig klassische und moderne Stücke.


  • Arad

    Geographical
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Die 53 km nördlich gelegene Stadt ist nach Temeswar die zweitgrößte (159 000 Ew.) im Banat, sie liegt in der gleichnamigen Ebene am Mureş-Fluss (Marosch). Bis Mitte des 18.Jhs. war Arad eher ein Städtchen. Der Bau einer neuen Festung am Südufer der Marosch beeinflusste die Entwicklung der heute pulsierenden Stadt maßgeblich. Zwischen 1763 und 1783 entstand die Festung. In einer 2 km breiten Sicherheitszone um die Festung herum durften keine Zivilbauten entstehen. Vorsicht beim Zücken der Smartphones: Bis heute ist wegen der Militäreinheit auf diesem Gelände Fotografieren verboten. Die Bewohner von Arad gehen gern ins Neptun-Freibad am linken Marosch-Ufer. Das riesige Bad lockt mit viel Grün, zwei Thermalwasserbecken, Terrassen und Spielplätzen. Mit Eintrittspreisen zwischen 0,50 und 3 Euro ist es noch dazu richtig günstig.

    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Die 53 km nördlich gelegene Stadt ist nach Temeswar die zweitgrößte (159 000 Ew.) im Banat, sie liegt in der gleichnamigen Ebene am Mureş-Fluss (Marosch). Bis Mitte des 18.Jhs. war Arad eher ein Städtchen. Der Bau einer neuen Festung am Südufer der Marosch beeinflusste die Entwicklung der heute pulsierenden Stadt maßgeblich. Zwischen 1763 und 1783 entstand die Festung. In einer 2 km breiten Sicherheitszone um die Festung herum durften keine Zivilbauten entstehen. Vorsicht beim Zücken der Smartphones: Bis heute ist wegen der Militäreinheit auf diesem Gelände Fotografieren verboten. Die Bewohner von Arad gehen gern ins Neptun-Freibad am linken Marosch-Ufer. Das riesige Bad lockt mit viel Grün, zwei Thermalwasserbecken, Terrassen und Spielplätzen. Mit Eintrittspreisen zwischen 0,50 und 3 Euro ist es noch dazu richtig günstig.


  • Herkulesbad

    Geographical
    • © antal tiberiu alexandru, Shutterstock

    Schon in der Antike war das im Süden des Banats 180 km von Temeswar liegende Herkulesbad für seine heilenden Quellen bekannt. Spuren von Thermen aus der Römerzeit – damals hieß der Ort Aqua Herculis – zeugen noch heute davon. Ein Römerweg führt vom historischen Stadtkern bis zur Nationalstraße 67 D. Der Weg ist Teil der grenzüberschreitenden Römerstraße, der Via Danubii. Der Legende nach soll Herkules an diesem Ort seine Wunden nach dem Kampf mit der Hydra geheilt haben. Das mediterrane Klima sorgt für eine spannende Pflanzen- und Tierwelt (am besten im Domogled-Naturpark zu betrachten), die Infrastruktur ist zum Teil etwas heruntergekommen, aber es gibt mehrere Hotels und Pensionen. Im Cerna-Tal nicht weit von Băile Herculane im Nordosten kannst du kostenlos in natürlich gebildete kleine Becken mit heißem Thermalwasser steigen – die sieben Quellen genannt, Şapte izvoare. Leider ist die ganze Anlage inzwischen ein wenig verfallen. Die beiden kostenpflichtigen Bäder sind aber modern und angenehm. Wer mag, setzt seine Fahrt fort bis ins 43 km entfernte Drobeta Turnu-Severin. In der Stadt an der Donau, in der Kurt Tucholsky evangelisch getauft wurde, stehen die Ruinen der von Apollodorus von Damaskus, einem berühmten römischen Architekten, im Jahr 103 gebauten Trajansbrücke am Flussufer. Auf der Strecke solltest du bei km 380 unbedingt einen Stopp einlegen: Von hier aus kannst du die sogenannte Banater Sphinx, ein seltsames Felsgebilde über dem Wald am gegenüberliegenden Ufer der Cerna bewundern.

    • © antal tiberiu alexandru, Shutterstock

    Schon in der Antike war das im Süden des Banats 180 km von Temeswar liegende Herkulesbad für seine heilenden Quellen bekannt. Spuren von Thermen aus der Römerzeit – damals hieß der Ort Aqua Herculis – zeugen noch heute davon. Ein Römerweg führt vom historischen Stadtkern bis zur Nationalstraße 67 D. Der Weg ist Teil der grenzüberschreitenden Römerstraße, der Via Danubii. Der Legende nach soll Herkules an diesem Ort seine Wunden nach dem Kampf mit der Hydra geheilt haben. Das mediterrane Klima sorgt für eine spannende Pflanzen- und Tierwelt (am besten im Domogled-Naturpark zu betrachten), die Infrastruktur ist zum Teil etwas heruntergekommen, aber es gibt mehrere Hotels und Pensionen. Im Cerna-Tal nicht weit von Băile Herculane im Nordosten kannst du kostenlos in natürlich gebildete kleine Becken mit heißem Thermalwasser steigen – die sieben Quellen genannt, Şapte izvoare. Leider ist die ganze Anlage inzwischen ein wenig verfallen. Die beiden kostenpflichtigen Bäder sind aber modern und angenehm. Wer mag, setzt seine Fahrt fort bis ins 43 km entfernte Drobeta Turnu-Severin. In der Stadt an der Donau, in der Kurt Tucholsky evangelisch getauft wurde, stehen die Ruinen der von Apollodorus von Damaskus, einem berühmten römischen Architekten, im Jahr 103 gebauten Trajansbrücke am Flussufer. Auf der Strecke solltest du bei km 380 unbedingt einen Stopp einlegen: Von hier aus kannst du die sogenannte Banater Sphinx, ein seltsames Felsgebilde über dem Wald am gegenüberliegenden Ufer der Cerna bewundern.


  • Burgort

    Geographical
    • © Thomas Dekiere, Shutterstock

    Sein Name ist ein Zungenbrecher, und auch sonst hat es der Ort in sich: Ruinen aus der Römerzeit mit Überresten von Forum Romanum und Tempeln liegen verstreut und vernachlässigt auf einem Feld direkt an der Landstraße. Es sind Teile der ehemaligen Hauptstadt der römischen Provinz Dacia, die unter Kaiser Trajan 108–110 n. Chr. gebaut wurde und ursprünglich Colonia Ulpia Traiana Augusta Dacica hieß; Kaiser Hadrian fügte noch Sarmizegetusa, den Namen der ehemaligen Dakischen Hauptstadt, hinzu. Alles wirkt ausgesprochen kurios, inmitten von Wiesen, Bauernhöfen, Kühen und Federvieh. Die Mauern bestehen aus denselben Steinen, die die Bauern noch heute für ihre Zäune benutzen: dicke Kieselsteine aus dem nahen Bach. 20 km weiter kannst du in Ohaba Sibișel im Dakerdorf Sargeția erleben, wie die Vorfahren der Rumänen gewohnt und gelebt haben. Ein Verein baut das Urdorf unter Anleitung von Archäologen auf. Sieben der elf Rundbauten mit Grasdach und ein Campingplatz stehen Touristen zur Verfügung.

    • 337415 Burgort
    • © Thomas Dekiere, Shutterstock

    Sein Name ist ein Zungenbrecher, und auch sonst hat es der Ort in sich: Ruinen aus der Römerzeit mit Überresten von Forum Romanum und Tempeln liegen verstreut und vernachlässigt auf einem Feld direkt an der Landstraße. Es sind Teile der ehemaligen Hauptstadt der römischen Provinz Dacia, die unter Kaiser Trajan 108–110 n. Chr. gebaut wurde und ursprünglich Colonia Ulpia Traiana Augusta Dacica hieß; Kaiser Hadrian fügte noch Sarmizegetusa, den Namen der ehemaligen Dakischen Hauptstadt, hinzu. Alles wirkt ausgesprochen kurios, inmitten von Wiesen, Bauernhöfen, Kühen und Federvieh. Die Mauern bestehen aus denselben Steinen, die die Bauern noch heute für ihre Zäune benutzen: dicke Kieselsteine aus dem nahen Bach. 20 km weiter kannst du in Ohaba Sibișel im Dakerdorf Sargeția erleben, wie die Vorfahren der Rumänen gewohnt und gelebt haben. Ein Verein baut das Urdorf unter Anleitung von Archäologen auf. Sieben der elf Rundbauten mit Grasdach und ein Campingplatz stehen Touristen zur Verfügung.

    • 337415 Burgort

  • Eisenmarkt

    Geographical
    • © vmonica, Shutterstock

    Am Westende Siebenbürgens, etwa 170 km südwestlich, liegt die Stadt (60 500 Ew.), deren Leben zeitweilig von einer Eisenhütte bestimmt wurde. Auf einer Anhöhe thront das Hunyadi-Schloss. Die Burg aus dem 14.Jh. steht auf den Ruinen einer römischen Festung. Sie wird nach und nach restauriert, macht aber schon jetzt ganz schön schwer Eindruck – zu jeder Jahreszeit.

    • © vmonica, Shutterstock

    Am Westende Siebenbürgens, etwa 170 km südwestlich, liegt die Stadt (60 500 Ew.), deren Leben zeitweilig von einer Eisenhütte bestimmt wurde. Auf einer Anhöhe thront das Hunyadi-Schloss. Die Burg aus dem 14.Jh. steht auf den Ruinen einer römischen Festung. Sie wird nach und nach restauriert, macht aber schon jetzt ganz schön schwer Eindruck – zu jeder Jahreszeit.


MARCO POLO Reiseführer
Rumänien

Buch, 14. Auflage · 15.95 €

Zu Gast bei Dracula: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Rumänien entdecken Du suchst Ruhe und Abgeschiedenheit? Dann nichts wie los in die unberührte Bergwelt der Westkarpaten. Ein bisschen Geschichte und Kultur? In der Hügellandschaft Siebenbürgens gibt es jede Menge zu bestaunen. Oder doch lieber sonnige Tage am Strand? Die Schwarzmeerküste wartet auf dich! Egal, wie dein perfekter Urlaub aussieht – in Rumänien wirst du fündig. Damit dir kein Highlight zwischen Banat und Donaudelta entgeht, ist dein MARCO POLO Reiseführer der ideale Begleiter!

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  • Musaca, Sport und Bauernmarkt: die besten Spots zum Schlemmen, Shoppen und Aktivsein
  • Best-of-Tipps für Low-Budget-Ausflüge, Urlaub mit Kindern oder schlechtes Wetter
  • Alles außer gewöhnlich: Mit den MARCO POLO Insider-Tipps erkundest du Rumänien abseits der Touristen-Spots
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Zwischen Bergwelt und Meeresrauschen: Mit MARCO POLO nach Rumänien

Ausgetretene Touristenpfade sind für die anderen – dieses Land ist für Entdecker! Kraxle über die Ruinen der alten Römer in Sarmizegetusa, fahre untertage Riesenrad im ehemaligen Salzbergwerk von Turda und paddle im Donaudelta mit Pelikanen um die Wette. In den Bars und Clubs in Bukarests Altstadt lernst du die Einheimischen kennen und feierst mit ihnen bis in den Morgen. Ob Abenteurer, Naturgenießer oder Party People – mit dem MARCO POLO Reiseführer wird dein Rumänien-Urlaub unvergesslich!

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