Salzburger Land

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Von wegen klein, konservativ und katholisch. Immer wieder hört man diese Worte in Bezug auf Salzburg. Dabei könnten sie falscher nicht sein. Am Vormittag Skifahren, um sich kurz darauf im See zu erfrischen? Bitte gern! Ein modernes Musikfestival am Berg oder eine Wander-Challenge auf einen Dreitausender? Geht beides. Willkommen im Salzburger Land!

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Für Kulturfans: Die Salzburger Festspiele im Juli und August
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Dezember
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Die vielen Gesichter des Salzburger Landes

Gehasst und geliebt: Die Stadt Salzburg wurde bereits von vielen Größen beschimpft. Vorzeigesalzburger Wolfgang Amadeus Mozart soll über seine Heimatstadt gesagt haben: „Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheiße.“ Und auch der weltbekannte Schriftsteller Thomas Bernhard nahm kein Blatt vor den Mund, wenn es darum ging, Salzburg zu kritisieren. Obwohl sich an ihr die Geister so sehr schieden – oder vielleicht deswegen – hat es immer wieder Menschen mit großen Plänen in die Stadt an der Salzach gezogen. Zu den berühmtesten, die schließlich hier eine zweite Heimat fanden, zählen Paracelsus, Stefan Zweig, Peter Handke oder Dietrich Mateschitz.

Aller Dank gilt dem Salz

Die Stadt Salzburg selbst – Gesamtkunstwerk, strahlende Schönheit und barocke Weltstadt im Kleinformat – verdankt ihren Wandel von der mittelalterlichen Metropole zum Weltkulturerbe den prunkliebenden Fürsterzbischöfen. Großzügige Plätze, prachtvolle Kirchen wie der Dom oder die Kollegienkirche, hohe Türme, mächtige Kuppeln und darüber thronend die weiße Festung Hohensalzburg: Sie prägen seit dem 17. und 18. Jh. das Bild der Stadt. Finanziert wurden Glanz und Prunk mit den Einnahmen aus dem Salzhandel, der Abbau im benachbarten Hallein zählte zu den größten der Welt. Weitere Einnahmequellen lagen ebenfalls im Boden des Landes, dazu zählen beispielsweise der Goldabbau in den Minen in den Hohen Tauern oder die Gewinnung von Arsen im Lungau – ohne das hochgiftige Element gäbe es kein venezianisches Muranoglas.

Salzburger-Botschafter: Wolfgang Amadeus Mozart

Nach dem Ende der erzbischöflichen Ära wurde die Kulisse Salzburgs in ein romantisches Tourismusziel verwandelt, mithilfe der Ausstrahlung der Salzburger Festspiele und ihres berühmtesten Sohns, Wolfgang Amadeus Mozart. Dass sie dem ehemals ungeliebten und rebellischen Genie „Wolferl“ eine Menge verdankt, ist der Stadt bewusst, und sie würdigt den Komponisten mit zahlreichen Festivals und Events.

Die Stadt ... und das Land

Wer genug von Hochkultur hat, packt die Badehose ein und fährt nur eine halbe Autostunde in den nördlichen Flachgau. Dort warten türkisfarbene Seen auf Tretbootfahrer, Schwimmer, Angler und Träumer. Am Mattsee, Obertrumersee, Graben- und Wallersee wird gegolft, geradelt und gesegelt. Etwas weiter östlich dann, im Salzkammergut, das sich die Steiermark, Oberösterreich und Salzburg teilen, befindet sich die Wiege der guten alten Sommerfrische. Der beschauliche Charakter, der von Seen und Bergen geprägten Landschaft, ist sozusagen die Blaupause für die Sommerferien von einst, die heute einem vielfältigen Angebot vor allem für Familien Platz gemacht hat: Streichelzoos, Klettergärten, Sommerrodelbahnen, Erlebnisparks und -bäder. Stressgeplagte und Erholungsuchende kommen in der ehemaligen Kaiserstadt Bad Ischl beim Kuren im schwefel- und solehaltigen Wasser wieder ins physische und psychische Gleichgewicht.

Naturschutz an erster Stelle

Der Alpenhauptkamm im Westen des Landes mit 3000 m hohen Gipfeln, Gletschern, einsamen Tälern, Murmeltieren, Schneehasen und hochalpiner Vegetation wie Edelweiß und Enzian ist durch den Nationalpark Hohe Tauern vor jedem Eingriff geschützt. Die Nationalparkregion betreibt aktuell das größte Klimaschutzprojekt im österreichischen Tourismus: Der Service – vom Bahnhofshuttle bis zum Nationalparkwanderbus – etwa gönnt Autos eine Auszeit und die Tauern- Alpin-Genusswirte (tauernalpin.at/genusswirte) servieren beim „Projekt HochGenuss“ ausschließlich Gerichte mit in der Nationalparkregion produzierten Zutaten. Im ersten Gletscherskigebiet Österreichs am Kitzsteinhorn, eine Autostunde südlich von Salzburg, wedeln Snowboarder und abenteuerlustige Freerider oberhalb von Kaprun über die Hänge. Zu alpiner Wellness laden im Tal die Alpentherme in Bad Hofgastein und das Tauern Spa in Kaprun ein.

Kein Museum, sondern echt

Und was für viele Tourismusdestinationen oft eine leere Worthülse ist, für die Menschen des Salzburger Landes und des Salzkammerguts ist es selbstverständlich: In Ortschaften, beim Wirtn, aufm Bankerl und auf Almen sitzt man z’sam. Regionale Spezialitäten wie Bauernbrot und Speck werden serviert und ein Schnapserl trägt dazu bei, dass die Geschichten immer aufregender werden. Traditionen werden in Kirchen, Klöstern und Regionalmuseen gelebt, Umzüge wie die Krampusläufe oder der Samsonumzug im Lungau ziehen jedes Jahr Scharen von Besuchern an und haben über Brauchtumsnachwuchs nicht zu klagen.

Gut zu wissen

Anreise

Fast tägliche Verbindungen auf dem Luftweg nach Salzburg gibt es von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/ Main, Hamburg und Köln mit Eurowings oder Easyjet. Flughafen Salzburg W. A. Mozart (Tel. 0662 8 58 00 | salzburg-airport.com)

Auch für Zugfahrer liegt Salzburg günstig: Hier kreuzt die Westbahn (Wien–Zürich) die Nord-Süd-Verbindung von München nach Italien bzw. Slowenien. Zwischen Innsbruck und Salzburg führt eine Strecke durch das Salzachtal, eine zweite, schnellere über Rosenheim. Täglich fahren mehrere ICE zwischen Wien und Bregenz mit Halt in Salzburg.

Das Salzkammergut ist von Passau über Wels (ICE-Halt) zu erreichen. Zentrale Zugauskunft (24 Std. Tel. 05 17 17 | oebb.at). Auf einigen Strecken verkehrt neben der ÖBB die Westbahn – wer genau schaut, findet für Fahrten zu weniger beliebten Zeiten reduzierte Ticketpreise (westbahn.at). Salzburg ist mit dem Auto von München aus am besten über die A 8 zu erreichen. Die Westautobahn führt weiter nach Wien, die Tauernautobahn A 10 über den Lungau bis nach Kärnten. Auf den österreichischen Autobahnen ist eine Vignette (Jahresvignette 89,20, für zwei Monate 26,80, für 10 Tage 9,20 Euro) Pflicht. Vignetten für zwei Monate oder 10 Tage müssen gelocht werden. Sie sind an Tankstellen und in Automobilclubs an den Grenzen erhältlich. Es gibt auch digitale Vignetten für ein Jahr, zwei Monate oder 10 Tage (asfinag.at). Für die Gerlos Alpenstraße, die Großglockner-Hochalpenstraße sowie den Felbertauerntunnel besteht zusätzlich Mautpflicht.

Von Linienbussen wird Salzburg ebenfalls angesteuert. Wenn du mit dem Fernreisebus etwa von MeinFernbus (fernbusse.de) oder Flixbus (flixbus.de) anreist, kommst du am Salzburger Hauptbahnhof oder am Park&Ride Süd an. Von Letzererem bringen dich die Buslinien 3, 7 und 8 ins Zentrum. Vom Hauptbahnhof hast du Anschluss an den Nah- und Fernverkehr.

Auto

Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 130, auf Bundesstraßen 100, in Orten 50 km/ h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Es besteht Anschnallpflicht, und beim Aussteigen auf Autobahnen und Landstraßen müssen Sicherheitswesten getragen werden. Das Telefonieren mit dem Mobiltelefon ohne Freisprechanlage ist verboten (Geldstrafe: 50 Euro). 1. Nov.–15. April: Winterreifenpflicht (Schneeketten, falls vorgeschrieben; Geldstrafe bei Zuwiderhandlung 35 Euro, bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bis zu 5000 Euro). ÖAMTC (Pannenhilfe Tel. 1 20 | oeamtc.at); ARBÖ (Pannenhilfe Tel. 1 23 | arboe.at)

Diplomatische Vertretungen
Deutsches Honorarkonsulat

Dreifaltigkeitsgasse 11 | 5020 Salzburg | Tel. 0662 8 80 20 11 21 | salzburg@hk-diplo.de

Schweizer Honorarkonsulat

Morzgerstr. 44 | 5020 Salzburg | Tel. 0699 1 90 44 09

Gesundheit

Falls die Europäische Krankenversicherungskarte (auf der Rückseite der Chipkarte) nicht akzeptiert wird, musst du die Behandlung zunächst bar bezahlen und die Rechnung später bei der Krankenkasse einreichen.

Internetzugang & WLAN

In Salzburg gibt es zahlreiche Kaffeehäuser, in denen WLAN zum guten Ton gehört, in Hotels ist eine kostenlose WLAN-Verbindung Standard. Die Stadt Salzburg stellt auch außerhalb von Konsumflächen einen kostenlosen Hotspot namens Salzburg Surft (salz burgsurft.at) zur Verfügung. Wo du im Salzburger Land oder im Salzkammergut kostenlos surfen kannst, erfährst du auf wlanmap.com.

Notruf

Der europaweite Notruf 112 gilt auch hier für Notfälle aller Art. Alternativ gelten folgende Notrufnummern:

Feuerwehr Tel. 1 22; Polizei Tel. 1 33; Rettungsdienst Tel. 1 44; Ärztenotdienst Tel. 1 41; Alpinnotruf (Bergrettung) Tel. 1 40.

Post

Das Porto für Standardsendung (bis 20g) EU-weit 80 Cent. Briefmarken gibt es in den lokalen Trafiken oder in den Filialen der POST AG.

Salzburg Card

Mit der Salzburg Card und der Salzburger Land Card kannst du die Kultur in vollen Zügen genießen. Die Salzburg Card gibt es für 24 Std. (26 Euro), 48 Std. (34 Euro) und 72 Std. (39 Euro), Infos unter: salzburginfo.at. Sie gewährt einmaligen Gratiseintritt in Museen und Schlösser sowie andere kulturelle Einrichtungen, vergünstigten Eintritt für Veranstaltungen sowie die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel; und auch Packages sind möglich (Salzburg- Card plus Übernachtungen). Erhältlich bei Infostellen, an Hotelrezeptionen oder online. Die Salzburger-Land-Card (6-Tage-Karte 76, 12-Tage-Karte 88 Euro, Kinder 4–15 J. halber Preis, unter 4 J. gratis | salzburgerlandcard.com) gewährt freien bzw. vergünstigten Eintritt für mehr als 190 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sowie Ermäßigungen für Verkehrsmittel. Gibt’s in Tourismusbüros und online.

Stadtführungen

Die Klassiker bewegen sich rund um die Altstadt. Ein Hit, vor allem bei amerikanischen Gästen, ist die „The Sound of Music“- Tour (panoramatours.at). Außergewöhnliche und unterhaltsame Touren gehen über Mozart und Co. hinaus: Salzburg Gruseltour (tourguide-salzburg.com), Kleine Bierwanderung (salzburg.info) oder Salzburg weiblich (salzburg-guide.at) erzählen von spannenden Facetten ehemaliger und gegenwärtiger Salzburger. Täglich gibt es eine Mittagsführung durch die Altstadt (12.15 Uhr ohne Anmeldung | 10 Euro | Mozartplatz 5 | Verweildauer 1,5 Std.).

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Waren zum persönlichen Gebrauch frei ein- und ausgeführt werden: z. B. bis 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l Likör, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. zoll.de

In der Stadt

Salzburg ist eine Fußgänger- und Fahrradstadt. Solltest du mit dem Auto angereist sein, parke dieses im Hotel oder an einer der Park & Ride-Anlagen außerhalb des Stadtzentrums. Sich in den PKW-Verkehr der Innenstadt einzureihen, ist nicht zu empfehlen. Wenn du ein Leihrad nimmst oder zu Fuß durch die Stadt spazierst, sparst du viel Geld für teure Parkhäuser. Eine Fahrrad bekommst du z. B. bei AVELO active (10 Euro für 2 Std., 20 Euro für 24 Std. | Mozartplatz | avelosalzburg. com) oder von City-Bike (Anmeldung 1 Euro, 1. Std. gratis | Ferdinand-Hanusch- Platz | citybikesalzburg.at). Eine Taxifahrt innerhalb der Stadt kostet rund 7–10 Euro (taxi.at).

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den Öffis geht es quer durch die Stadt, die kostenlose App Salzburg Verkehr (salzburg-verkehr.at) hilft bei der Weggestaltung und zeigt alle Verbindungen ins Umland. Der öffentliche Verkehr ist an Wochentagen regelmäßig getaktet. Im Normalfall fahren mindestens drei Busse pro Stunde auf allen Linien. Ab Mitternacht und am Sonntag muss man länger auf die Stadtbusse warten. Tipp: Immer vorab prüfen, wann und ob die benötigte Linie fährt.

Vor allem die umliegenden Regionen sind mit Bus oder Zug vom Salzburger Hauptbahnhof unkompliziert erreichbar, wenn man Zeit und nicht zu viel Gepäck hat. In den Süden des Salzburger Landes fahren S-Bahnen und die wesentlich schnelleren Regionalexpresse. Achtung: Wochentags bis ca. Mitternacht verkehren Züge und Busse regelmäßig, am Wochenende und in der Nacht wird es schwieriger. Von Salzburg in den Pinzgau oder Pongau kommst du am besten mit dem Mietwagen (z. B. sixt.at).

Einkaufen

Supermärkte schließen Mo–Fr meistens um 18 bzw. 19.30 Uhr, am Samstag bereits um 17.00 Uhr. In größeren Tourismusgemeinden kannst du in einigen Supermärkten auch an Sonnund Feiertagen einkaufen. Shops, die 24 Std. geöffnet haben, sind hingegen eine Seltenheit im Salzburger Land. Boutiquen bleiben am Sonntag geschlossen. Banken öffnen Mo–Fr 8–12.30 u. 13.30–15 bzw. 17.00 Uhr.

Naturgefahren

Auch wenn man Wettervorhersagen und Lawinenwarnungen oft nicht ernst nimmt, sollte man sie im Salzburger Land nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wetterumschwünge geschehen oft binnen weniger Minuten, und Gewittern können heftige Stürme vorausgehen. Vor allem an Seen in den Bergen führen Fallwinde zu unerwarteten thermischen Veränderungen. Informier dich und befolge die Warnungen und Warnschilder!

Was kostet wie viel?

Cappuccino

3,50 Euro

MTB

20 Euro Mountainbike-Leihgebühr/Tag

Almjause

9 Euro

Mozartkugel

1,40 Euro für eine originale

Benzin

1,20 Euro für 1 l Normalbenzin

Busfahrt

1,90 Euro für eine Fahrt in Salzburg (WK)

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

6. Januar

Hl. Drei Könige

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt; Pfingstmontag; Fronleichnam

15. August

Mariä Himmelfahrt

26. Oktober

Nationalfeiertag

1. November

Allerheiligen

8. Dezember

Mariä Empfängnis

25. Dezember

Christtag

26. Dezember

Stephanitag

Veranstaltungen
Januar

Perchtenumzüge Dreikönig (6. Jan.): Maskenumzüge in vielen Salzburger Bezirken.

Mozartwoche (Salzburg), mozarteum.at: zur Feier des Mozart-OEuvres

Februar/März

Ausseer Fasching (Bad Aussee): Spektakel mit Flinserln und Trommelweibern

März

Rauriser Literaturtage, (Rauris): rauriser-literaturtage.at: Deutschspr. Autoren lesen in Bauernstuben.

April

Salzburger Osterfestspiele, osterfestspiele-salzburg.at: Opern und Orchesterkonzerte.

Mai/Juni

Narzissenfest im Ausseer Land: Korso von mit weißen Narzissen geschmückten Autos und Booten, Ende Mai

Juni

Sonnwendfeuer (19.–21. Juni) auf den Höhen der Hohen Tauern

Juli/August

Salzburger Festspiele, salzburgerfestspiele.at: Kulturhöhepunkt mit dem legendären „Jedermann“.

Samsonumzüge im Lungau, lungauervolkskultur.com

Jazzfestival Saalfelden, jazzsaalfelden.at: Ende Aug.

September/Oktober

Ruperti-Kirtag (Salzburg), rupertikirtag.at: Domkirchweihfest

Jazz in the City (Salzburg), salzburgjazz.com: Kostenloses Jazzfestival

November/Dezember

Krampusläufe (Anif, Grödig, Sankt Johann), stjohannimpongau.at: Krampusse begleiten den Hl. Nikolaus am 6. Dez.

Christkindlmärkte: u. a. am Salzburger Dom, Schloss Hellbrunn, am Wolfgangsee und auf Gut Aiderbichl

Im Trend

Auf der Bühne
Live & laut

Mozart war gestern, heute gibt es The Tangerine Turnpikewww.thetangerineturnpike.com und The Pond Pirateswww.thepondpirates.com. Mit seinen rockenden Nachwuchsbands macht sich Salzburg in der Welt einen Namen und lehrt die Hauptstadt Wien das Fürchten. Den besten Überblick über regionale Bands verschafft das angesagte Stuck Festivalwww.myspace.com/stuckfestival in der legendären Salzburger Location Rockhouse.

Oans, Zwoa ...
Neue, alte Tradition

Im Dirndl ins kalte Nass geht es bei den Dirndl-Flugtagen. Jeden Sommer stattet GösslMorzger Straße31Salzburg mutige Madln und Burschen dafür mit Tracht aus und organisiert den Spaß. Wer nicht in den See springen will, dem bietet das Weisse RösslMarkt74 in St. Wolfgang eine Alternative. Dort findet der noch junge Trend an einem warmen Wasserbecken statt. Trotzdem sollten Sie sich im Anschluss warm einpacken. Zum Beispiel in die zur Tracht passenden Entwürfe von Katharina KäsbachSigmund-Haffner-Gasse14Salzburg.

Alltagstauglich
Stadtbild

Kunst soll einen Platz im Stadtbild haben. So haben Werke wie Stephan Balkenhols „Sphaera“ dank der Salzburg Foundationwww.salzburgfoundation.at ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden. Dass auch funktionale Bauwerke ästhetisch sein können, weiß Kunst am Bauwww.kunstambau.at. In der Region haben sie überall Spuren hinterlassen, z.B. am Nationalparkzentrum in Mittersill. Die Initiative Architektur Salzburgwww.initiativearchitektur.at hat das gleiche Ziel und organisiert Ausstellungen und Führungen.

Urig trifft modern
Die neue Hotelgeneration

Hirschgeweihe und Eichenholzsitzecken finden Sie in diesen Herbergen ebenso wenig wie Purismus pur. Die neuen Herbergen der Region setzen auf eine gekonnte Mischung. Wie das Hotel TheresiaGlemmtaler Landesstraße208Saalbach-Hinterglemm mit seinen warmen Farben und der zeitgenössischen Kunst an den Wänden. Die ForsthofalmHütten37Leogang ist komplett aus Holz errichtet aber dank ihrer klaren Linien auch für Großstadtbewohner mit Sinn fürs Urbane genau das Richtige. Spätestens die 360-Grad-Panoramaterrasse und der Spa-Bereich werden überzeugen. Für Wintersportler mit Designanspruch ist die Residenz HochalmKollingweg147 in Hinterglemm der ideale Ausgangspunkt.

Bergbauern-Sport
Naturworkout

Statt im miefigen Fitnessstudio schwitzen die Salzburger lieber unter freiem Himmel. Beim Bergbauerngolf steht der Spaß im Vordergrund, Ihrer Fitness tun Sie auf dem 6 km langen Wanderweg mit elf Berggolfstationen aus alten Landwirtschaftsgeräten aber ebenfalls was Gutes. Die Schläger, die auch als Wanderstock dienen, gibt es im Gasthof EmbacherhofEmbach53 . Auf dem Jagdbogen-Rundparcoursim Bergrestaurant HeimalmRauriser Hochalm kommt weder der Blick auf die unverdorbene Hochmoorlandschaft noch der sportliche Ehrgeiz zu kurz. Bogenschießen ist sowohl für Körper und Geist eine Herausforderung. Wer die sucht, ist auch in der Wildnisschule OutbackGschwandt171Bad Goisern richtig. Hier lernen Sie das Überleben in der Natur inklusive Flussdurchquerung und Feuermachen.

Bloss nicht!

Unfreundlich sein

In anderen Teilen der Welt sind Wirte, Verkäufer und Co. harsche Sprache vielleicht gewohnt, im Salzburger Land sieht man Unfreundlichkeit allerdings sehr ungern und vergisst sie auch nicht so schnell.

Arglos in den Schnee

Oft genügt ein einziger falscher Tritt, um eine Lawine auszulösen. Der Rückgang der Gletscher führt vermehrt zu verbreiterten Gletscherspalten. Weiche nicht von ausgeschilderten Routen ab, und befolge die Ratschläge der Bergführer und Hüttenwirte.

Im Bus nicht aufstehen

Du hast einen Sitzplatz im Bus ergattert und jemand steigt ein, der ihn nötiger braucht, – bitte unbedingt aufstehen. Gute Manieren werden in Salzburg großgeschrieben.

Weidetiere für zutraulich halten

Wenn du auf Wanderungen an Almweiden vorbeikommst, halte Distanz zu den Tieren, insbesondere zu Stieren und Widdern, aber auch zu Kühen, Schafen und Ziegen. Das gilt übrigens auch für den Urlaub auf dem Bauernhof: Der vertrauliche Umgang empfiehlt sich nur im Beisein eines Menschen, der die Tiere kennt.

Mit dem Auto zu Stoßzeiten in die Stadt

Du liebst es, regungslos auf einer Straße festzustecken? Dann fahr zu Stoßzeiten (8 und 16 Uhr) z. B. in die Salzburger Imbergstraße. Kein Interesse? Verzichte in Salzburg lieber auf den fahrbaren Untersatz und nimm das Rad oder geh zu Fuß!

Das Salzburger Land verstehen

Biertrinkerland

Kein Witz: Wenn du einen Salzburger fragst, welches weltbewegende Ereignis im Jahr 1492 stattgefunden hat, wirst du in den meisten Fällen nicht „die Entdeckung Amerikas“ als Antwort erhalten. Viel wichtiger ist den Salzburgern, dass in jenem Jahr ihre heiß geliebte Stieglbrauerei gegründet wurde. Du merkst schon: Salzburg ist eine echte Bierstadt, was nicht zuletzt an der Nachbarschaft zu Bayern liegt. Bis heute gibt es in Salzburg viele kleine Privatbrauereien, die ganz hervorragende Biere produzieren – und das allen internationalen Konzerninteressen zum Trotz.

Lost in Translation

Weißt du, was eine „gschtiatschte Möz“ ist? Wenn nicht, mach dir nichts draus, denn du bist nicht allein. Im Salzburger Land gibt es nicht nur einen, sondern eine Vielzahl an regionalen Dialekten. Wenn du also die eingangs erwähnte gschtiaschte Möz nicht als niedliches Mädchen aus dem Pinzgau identifizieren konntest, macht das nichts: Den meisten Salzburgern geht es genauso. Manche Dialektausdrücke sind dennoch universell einsetzbar. Mit einem freundlichen „Griaß di“ (Hallo), „Pfiat di“ (Tschüss) oder einfach „Seavas“ (Servus) wirst du im ganzen Land Sympathiepunkte sammeln. Leg am besten sofort los mit dem Üben!

Schickeria-Schaulauf

1920 wurde am Salzburger Domplatz Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ uraufgeführt. Das Stück galt als Wegbereiter der weltberühmten Salzburger Festspiele. Deshalb wird es bis heute jedes Jahr aufs Neue vor der imposanten Freiluftkulisse des Doms gezeigt. Dabei ist die Handlung nichts Besonderes: Das Stück erzählt vom Hochmut des reichen (Jeder-)Mannes, der im Angesicht des Todes zum Glauben zurückfindet. Böse Zungen behaupten, der erhobene Zeigefinger wendet sich vor allem an die betuchten Festspielgäste selbst. Gut möglich, schließlich ziehen Millionäre aller Länder jedes Jahr ihre eigene Show ab. Aber: Auch wenn die Salzburger gern über die Macken der reichen Besucher lachen, wissen sie doch um den enormen (finanziellen) Benefit des Festivals für ihre Stadt.

Scheinheilig?

Du denkst beim Salzburger Land an kaiserliche Idylle à la Sisi und Franzl? Dann müssen wir dich enttäuschen: Salzburgs Geschichte verlief lange Zeit unabhängig von der k. u. k. Monarchie. Bis 1816 war das Land ein eigenständiger Kleinstaat, der von katholischen Erzbischöfen regiert wurde. Die reichen Kirchenfürsten nutzten ihre Einnahmen aus dem Salzhandel, um Salzburgs Altstadt in ein barockes Kunstwerk zu verwandeln. Wenig feinsinnig zeigte sich der Klerus dagegen im Umgang mit Andersgläubigen: Bei mehreren Protestantenvertreibungen wurden ganze Landstriche entvölkert und auch gegen Juden ging man mit harter Hand vor.

Nestbeschmutzer

Mozart hasste seine Heimatstadt. So, jetzt ist es raus! Das hinderte die Salzburger freilich nicht daran, bald nach dem Tod des Genies mit der Vermarktung seines Erbes zu beginnen. Wolfgang Amadeus Mozart wurde im Jahr 1756 in der Getreidegasse 6 geboren und bereiste als musikalisches Wunderkind halb Europa. Später zog Mozart nach Wien, wo er ein echtes Künstlerleben führte: Er spielte gerne Karten und Billard, verdiente viel Geld und gab noch mehr davon aus. Ganz nebenbei schuf er in seinem kurzen Leben einige der bedeutendsten Werke klassischer Musik. Kaum auszudenken, was der Musiker mit dem absoluten Gehör noch alles geschafft hätte, wäre er nicht mit 35 gestorben.

Was Mozart seiner Heimatstadt Salzburg abgesehen von traumhafter Musik und geschmacklosen Souvenirs sonst noch beschert hat? Da wäre etwa die original Salzburger Mozartkugel. 1890 wurde erstmals vom Salzburger Konditormeister Paul Fürst ein Mozart-Bonbon vorgestellt, das er später als Mozartkugel verkaufte. Die kugelrunde Praline aus Schokolade, Nougat und grünem Pistazienmarzipan wurde 1905 auf einer Pariser Ausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Seither gibt es unzählige Konkurrenzprodukte, die sich in Qualität und Preis allerdings deutlich vom Original unterscheiden. Zumindest behaupten das Schokoladenkenner.

Übrigens: Außer Acht gelassen werden sollte auch nicht Mozarts Schwester, von allen Nannerl genannt, die im Salzkammergut wohnte. Eine Ausstellung im Mozarthaus in St. Gilgen erzählt von ihrem spannenden Leben, abseits vom Kitsch in Salzburg.

Naturwunder

Mund zu, weiteratmen: Beim Anblick von Europas höchsten Wasserfällen in Krimml kann schon mal vor lauter Staunen der Mund offen bleiben. Dabei handelt es sich bei den mächtigen Kaskaden nur um eines von vielen Naturwundern, die du im Nationalpark Hohe Tauern besuchen kannst. Die Hohen Tauern sind eine Gebirgskette, die sich im Süden des Salzburger Landes zu mächtigen Dreitausendern auftürmt. Schon vor Jahrzehnten wurde sie zum Nationalpark erklärt. Seitdem finden Ausflügler und Abenteurer hier ein Naturparadies vor, das weltweit seinesgleichen sucht. Highlights gibt es hier viele zu entdecken: Etwa die Großglockner-Hochalpenstraße mit ihren Serpentinen und traumhaften Ausblicken, den Rauriser Urwald oder den fast schon kitschig schönen hochalpinen Weißsee in Uttendorf. Hier herrschen arktische Klimabedingungen, auch wenn die früher mächtigen Gletscher immer kleiner werden. Im Museum im Nationalparkzentrum Hohe Tauern in Mittersill werden die Geschichte und der Lebensraum der Hohen Tauern unterhaltsam vermittelt. Absolut familientauglich, keine Langeweile!

Geldquelle

Dem „weißen Gold“ haben Stadt und Land, die Salzach und das Salzkammergut ihre Namen zu verdanken. Die Salzlagerstätten im Dürrnberg bei Hallein sowie in Hallstatt und Umgebung machten die Gegend schon früh zu einem Gewerbeland. Das Salz begründete und festigte Macht und Reichtum der Fürsterzbischöfe und veranlasste die Habsburger zu Beginn des 14. Jhs., einen eigenen Salzwirtschaftsstaat – das Salzkammergut – zu betreiben. Orte, in deren Geschichte das Salz eine große Rolle spielte, tragen oft das mittelhochdeutsche Wort Hall (für Salz) im Namen.

Filmgeschichte

Du glaubst, Mozart und die Festspiele sind Salzburgs berühmtestes Aushängeschild in Übersee? Irrtum! Amerikaner denken beim Stichwort Salzburg vor allem an eines: den Film „The Sound of Music“. Die berühmte Musicalverfilmung erzählt vom Leben der Salzburger Familie Trapp, die vor den Nazis in die USA fliehen musste und dort als Trapp Family Singers berühmt wurde. Ende der 1950er-Jahre wurde die Lebensgeschichte erst zum Musical, dann zum Hollywood-Blockbuster. Jedes Jahr kommen deshalb rund eine Viertel Million US-Amerikaner zu Besuch. Fragst du hingegen einen waschechten Salzburger, ob er „The Sound of Music“ kenne, wirst du oft ein Kopfschütteln ernten. In den letzten Jahren haben Salzburgs Tourismuswerber jedoch erkannt, dass mit der „The Sound of Music“-Mania richtig viel Geld zu verdienen ist. Und – dreimal darfst du raten – seitdem gibt es neben der kitschigen „Sound of Music Tour“ auch Dinnershows, Radtouren und sogar ein Musical am Landestheater. Der Rubel rollt, gesehen hat den Film in Salzburg trotzdem niemand.

Schnürlegen

Der Salzburger Schnürlregen ist kein eigenes Wetterphänomen, sondern schlicht ein Nieselregen. Vielleicht aber auch ein „Gschichterl“, eine erfundene Geschichte, die in der Anfangszeit des Tourismus entstand. Vermutlich hat die Hommage Erich Kästners an den Salzburger Regen in seinem Buch „Der kleine Grenzverkehr“ sie noch verstärkt: „Ziehen Sie die ältesten Schuhe an, die in Ihrem Schrank vergessen stehn! Denn Sie sollten wirklich dann und wann – auch bei Regen durch die Straßen gehen …“, so heißt es da. Ja, folge dem Rat Kästners, mach dich mit einem Schirm auf den Weg, kehre auf deinem Spaziergang in einem der rund 50 Kaffeehäuser der Stadt ein und stärk dich mit Salzburger Nockerln und einem Verlängerten.

Markenzeichen

Red Bull kennt man überall auf der Welt. Was viele nicht wissen: Das Headquarter des Getränkeunternehmens steht im Salzburger Land, genauer gesagt in Fuschl am See. Dort ranken an der Straße Glaspavillons aus einem angelegten Wasserbecken, davor steht das Werk des Osttiroler Bildhauers und Künstlers Jos Pirkner: mehrere Bronzebullen, die aus dem Wasser steigen. Red Bull ist für Salzburger aber mehr als eine Getränkemarke. Das lifestylige Unternehmen bietet Jobs für junge Menschen und gestaltet auch das kulturelle Leben vor Ort mit. So findet man unter den lokalen Jahreshighlights z. B. den „Gstanzl-Battle“, bei dem junge Rapper auf der Bühne gegen den klassischen Salzburger Singsang, das Gstanzl, antreten. Doch der Energydrinkproduzent hat nicht nur Fans: Viel Kritik bekam der Konzern etwa für die Vereinnahmung des lokalen Fußballvereins oder für die rechtspopulistischen Rülpser des Markentestimonials Felix Baumgartner. So ist der Drink unter Salzburgern jeden Alters ein beliebtes Streitthema.

Weltberühmt

Um die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ ranken sich viele Mythen. Die Lieblingsvariante der Salzburger besagt, das Lied sei entstanden, als in der Oberndorfer Kirche am Weihnachtsabend die Orgel kaputtging und abschließend zwei Männer aus dem Dorf mit ihrer Gitarre und einer einfachen Melodie das Fest retteten. Die Wahrheit ist – du ahnst es – weniger spektakulär: 1816 schrieb der Arnsdorfer Hilfspriester Joseph Mohr den Liedtext, zwei Jahre später ließ sich Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber die Melodie einfallen. Fakt ist: Das Lied wurde ein Hit und in mehr als 300 Sprachen und Dialekte übersetzt. Heute zwingt „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu Weihnachten auch die standhaftesten Salzburger emotional in die Knie.

Wiederbelebt

War es vor einigen Jahren unter jungen Salzburgern noch uninteressant, Bräuche zu pflegen, gehört es nun wieder zum guten Ton. Ein winterlicher Brauch im Alpenraum ist der Krampus- oder Perchtenlauf. Krampusse begleiten rund um den 6. Dezember den Heiligen Nikolaus auf seiner Tour. Ein wenig Angst darf man vor den gruseligen Gestalten mit ihren Holzmasken und fellbedeckten Körpern schon haben: Mit ihren Ruten aus Zweigen schlagen sie gern zu und hinterlassen rote Striemen auf der Haut. Salzburger Kinder wachsen zwischen Faszination und Angst vor Krampussen auf. Schließlich richten diese einmal im Jahr darüber, ob man brav genug war, um den Schlägen zu entgehen. Die Bedeutung des Krampusbrauches hat sich übrigens im Laufe der Zeit geändert. Früher sollten die hässlichen Kerle böse Geister vertreiben, heute ist der Brauch ein Anlass, im Ort zusammenzukommen und die kunstvoll geschnitzten Masken der sogenannten „‚Pässe“, also der Vereine, zu bewundern.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher
Silentium

Der Bestsellerautor Wolf Haas schickt seinen Protagonisten, Privatdetektiv Simon Brenner, glaubhaft und unterhaltsam durch seine Heimatstadt. Da stört man sich auch an der morbiden Geschichte mit schwarzem Humor kaum. Pflichtlektüre! (1999)

Der kleine Grenzverkehr

So bittersüß, wie Erich Kästner die Zeit um den Anschluss von Österreich an Deutschland im Salzburger Grenzraum beschreibt, schafft das sonst keiner. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Zum nachdenklich Dahinschmelzen. (1938)

Filme
Die beste aller Welten

Newcomer-Regisseur Adrian Goiginger hat seine Kindheit mit einer heroinabhängigen Mutter verfilmt und zeigt die weniger malerischen Seiten Salzburgs. Harter Tobak, der trotzdem ein gutes Gefühl hinterlässt. (2017)

The Sound of Music

Hit-Musical – die singende Familie Trapp entflieht dem Nationalsozialismus und hinterlässt eine Geschichte, die von Hollywood mit viel Aufwand ins Romantische gewendet wurde. Schauplätze aus dem Film sind bei Fans beliebte Pilgerorte. (1965)

Fakten

Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
20:46 Uhr
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