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Ruhrgebiet

Check-in

Mehr Abwechslung findest du zwischen Meer und Alpen selten. In kaum einer anderen Region liegen pulsierendes Leben und wunderschöne Naturorte so dicht beieinander. Stillgelegte Industrieschauplätze werden zur Kulisse für spektakuläre Kulturevents.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Weniger eine Villa, vielmehr ein Schloss hat Alfred Krupp um 1873 nach seinen eigenen Plänen als Wohnsitz für seine Familie errichten lassen. Eingebettet ist das Gebäude in einen wunderschönen…
Fast 1 km lang ist die Anlage der Kokerei - ein recht junges Industriedenkmal, wurde sie doch erst 1993 stillgelegt, nach gut 30 Jahren Betrieb. In 304 aneinander gereihten Koksöfen wurde Kohle rund…
Der Schutt der Steinkohlezeche Prosper-Haniel türmt sich auf 159 m zur höchsten Abraumhalde des Ruhrgebiets. Einzigartig: Auf die eine Seite des Gipfelplateaus ist ein Amphitheater eingebaut, in dem…
Ein absolutes Muss! Die weithin sichtbare stählerne Tonne wurde 1929 als Zwischenspeicher für Kokereigas erbaut, 1988 stillgelegt und zu der wohl ungewöhnlichsten Ausstellungshalle Europas umgebaut…
Die Stahlkonstruktion auf der Halde an der Beckstraße ist das neue Wahrzeichen und zugleich Symbol für den Wandel der Stadt. Die Dimensionen der einer Pyramide ähnelnden Großskulptur sind…
Das ist der verrückteste Park, den man sich vorstellen kann: rund um ein 1985 stillgelegtes Hochofenwerk. Die alte Gebläsehalle wird jetzt als Konzert- und Theatersaal genutzt, die Kraftzentrale,…
Das 1902 von Karl Ernst Osthaus gegründete Museum zog 1922 von Hagen nach Essen. Herzstück der Gemälde- und Skulpturensammlung sind Werke des 19. und 20. Jhs., darunter berühmte Bilder von Cé…
Ein mittelalterliches Kleinod: In den Gässchen mit 143 meist restaurierten Fachwerkhäusern, versteckten Winkeln und dunklen Durchgängen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der…
Dieses Bauwerk aus Kaiserzeiten, mit dem der Höhenunterschied zwischen zwei Kanälen überwunden wurde, hat Waltrop bekannt gemacht. Der wunderschöne, prächtig-filigrane, mit allerlei baulichen…
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Zwei Schuhe, zwei Treffer, vier Sterne: Ihre Träger schossen die Siegtore zum ersten und vierten WM-Titel für die deutsche Fußballelf der Männer. Neben den „Schlappen“ von Rahn und Götze gibt…

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Entdecke das Ruhrgebiet

Liebe auf den zweiten Blick

Das Ruhrgebiet darf sich zu Recht als eine der dichtesten Kulturlandschaften Europas bezeichnen, es hält aber auch die überraschendsten Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten in der Industrielandschaft bereit. Theater in Bochums Jahrhunderthalle, Lichtkunst in der Lindenbrauerei in Unna oder Ausstellungen im Gasometer Oberhausen – das Angebot im Pott gestaltet sich mehr als vielfältig. Eine Auszeit bieten die vielen Erholungsgebiete wie der Baldeneysee in Essen, der Kemnader See in Bochum/ Witten oder der künstlich angelegte Dortmunder Phoenix-See. Viel Grün bekommt das Auge in den unzähligen Parks und Waldgebieten zu sehen, die Haard im Norden Recklinghausens ist dabei das größte zusammenhängende Waldgebiet des Ruhrgebiets. Zudem bieten Halden, die Berge des Reviers, tolle Einund Ausblicke. Und was vielen nicht bewusst ist: Der schwerindustriell geprägte Kern des Reviers geht an seinen Rändern in eine reizvolle Landschaft über – im Norden ins Münsterland mit seinen Wasserschlössern und im Süden in die liebliche Hügellandschaft des Bergischen. Irreparabel zwar, was die Industrie hier angerichtet hat, und sicher sollte man auch nicht behaupten, es sei wunderschön zwischen Duisburg und Dortmund. Aber wer die Augen öffnet, entdeckt moderne Stadtlandschaften, in denen immer mehr Menschen mit der Vielfalt und den Widersprüchlichkeiten einer Region im Wandel weitaus unbelasteter und selbstverständlicher umgehen als gemeinhin abgebildet.

Grüne Zeichen

Landschaft und Natur des Ruhrgebiets wurden vor gut 150 Jahren für das schwarze Gold geopfert. Der Ausverkauf des Landstrichs für Bergbau, Eisen und Stahl verwandelte die damalige Heide- und Bruchlandschaft unglaublich schnell, sehr gründlich und sehr nachhaltig. Die Industrialisierung setzte im mittleren Ruhrgebiet spät ein, schließlich lag die hochwertige Kohle tief, über 1000 m unter dem Erdboden. Die Abbautechnik dazu musste erst allmählich entwickelt werden. Mit all den technischen Neuerungen verliefen die Ausbeutung, Zerstörung und der Fraß an der Landschaft entlang des einst lieblichen kleinen Flusses Emscher, in dem Anfang des 20. Jhs. noch geangelt werden konnte, umso brutaler und rücksichtsloser. Umso schöner zu sehen, dass sich die Natur langsam ihren Platz zurückerobert. An manchen Stellen ganz von selbst, an anderen verwandelte die Landesforstverwaltung industrielle Brachen zu lebendigen Naturräumen, wie zum Beispiel rund um die Zeche Zollverein in Essen oder die Kokerei Hansa in Dortmund. Auch die Emscher erwacht inzwischen dank eines großangelegten Renaturierungsprojekts zu neuem Leben.

Frischer Wind in alte Stätten

Die durch die ausschließliche Ausrichtung auf die Montanindustrie (Bergbau und Verhüttung) entstandenen wirtschaftlichen Monostrukturen haben das Revier genauso oft boomen wie in sich zusammenfallen lassen. Dem letzten großen Zusammenbruch nach 1945 folgte das schleichende Ende der Montanära ab den späten 1950er-Jahren. Die Arbeitskämpfe im Ruhrgebiet Ende der 1980er-Jahre konnten den endgültigen Niedergang von Kohle und Stahl nicht aufhalten: Die Konkurrenz billigerer Energieträger auf dem Weltmarkt war einfach zu groß. Mit dem Abriss von Zechen, der Verschrottung von Hochöfen und dem Sprengen von Schornsteinen verloren die Menschen einen Teil ihrer Identität. Doch der Ruhri ist zäh und baute sich nach und nach eine neue Identität auf. Das industrielle Erbe prägt die Region noch immer, heute aber als lebendiger Museums-, Veranstaltungs- und Kulturstandort. Die Route Industriekultur des Regionalverbandes Ruhr (RVR) führt zu den wichtigsten Zeugen der 150-jährigen industriellen Vergangenheit des Reviers. Wer die ganze Fülle des Ruhrgebiets in einer Nacht erleben möchte, besucht die jährlich stattfindende „ExtraSchicht“, ein gigantisches Kulturfestival an 50 Spielorten in über 20 Revierstädten.

Eine Region der Kontraste

Heute ist das Ruhrgebiet mit seinen 5,1 Mio. Einwohnern zu einer Region der Gegensätze geworden – überall begegnet man Vergangenheit und Zukunft, Geschichte und Gegenwart, oft sogar an ein und demselben Ort. Der Blick vom Dach des Oberhausener Gasometers fällt auf Altes und Neues: auf ein gigantisches Einkaufs- und Freizeitzentrum, das CentrO, und nach Norden hin auf die Parkanlagen der Landesgartenschau von 1999. Nur der alte Förderturm der Zeche Osterfeld erinnert daran, dass bis 1993 Kohle gefördert wurde. Dieser Blick spiegelt den Facettenreichtum des Ruhrgebiets wider: Ballungsgebiet und Bergbauromantik, abwechslungsreich und modern, ohne dabei aber seine Wurzeln zu vergessen. Das Gesicht des Reviers mag sich im Zuge des Strukturwandels geändert haben, die Seele dieser Region ist geblieben.

Gut zu wissen

Anreise

Verschiedene Wege führen ins Ruhrgebiet: Natürlich sind alle großen Ruhrgebietsstädte an die Hauptachsen des Schienenverkehrs angeschlossen. Wer nicht so klimaschonend anreisen kann, hat auch die Möglichkeit, mit einem komfortablen Reisebus zu kommen.

Wer möglichst viel in kurzer Zeit sehen und auch abends zeitunabhängig mobil bleiben möchte, wird – trotz regelmäßiger Staus im Berufsverkehr – vorzugsweise mit dem Auto anreisen.

Die Anreise aus der Luft ist am Flughafen Dortmund-Holzwickede zu Ende – außerdem liegt der Düsseldorfer Flughafen nur gut 15 Autominuten vom südlichen Ruhrgebiet entfernt.

Auskunft

Zentraler Reiseanbieter für das Ruhrgebiet: Ruhr Tourismus GmbH | Centroallee 261 | 46047 Oberhausen | (*) Tel. 01806 18 16 20 | ruhr-tourismus. de. Hier gibt es auch die „WelcomeCard Ruhr“, die viele Ermäßigungen für Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen sowie freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr gewährt.

Weitere Auskünfte vor Ort: Besucherzentrum Ruhr | Zeche Zollverein, Kohlenwäsche | Fritz-Schupp-Allee 14 | 45309 Essen | Tel. 0201 24 68 10 | route-industriekultur.de

Nützliche Auskunftsadressen im Netz:

– metropoleruhr.de: allgemeine und wichtige Infos zum Ruhrgebiet, zu Touren und kulturellen Veranstaltungen

– rvr.ruhr: Der Regionalverband fungiert als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister und Projektträger für das Ruhrgebiet.

– ruhr-guide.de: Online-Magazin mit einer Übersicht über Veranstaltungen und kulturelle Highlights

– reviersport.de: Zum Smalltalk im Ruhrgebiet brauchst du ein paar aktuelle Fußballinfos!

Auto

Ein Streifzug durch die Region ist am besten mit dem eigenen Wagen zu bewältigen; zusätzlich zum Navi ist ein detaillierter Ruhrgebietsplan als Übersicht empfehlenswert. Zwei Dinge sind dann zu beachten – erstens: Drei Ost-West-Autobahnen durchziehen das Ruhrgebiet, die A 2 ganz im Norden, in der Mitte die A 42 (Emscherschnellweg) und im Süden die A 40 (Ruhrschnellweg). Nord-Süd-Verbindungen gibt es auch, von Westen nach Osten: A 59, A 3, B 224, A 43. Dieses „Karomuster” solltest du dir am besten einprägen. Zweitens: nie zur Rushhour auf die A 40 fahren! Infos dazu auch unter verkehr.nrw.

Übernachten

In Bochum, Dortmund und Essen gibt es zentrale Vermittlungsstellen. Diese alternativen Unterkunftsmöglichkeiten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit:

– Bed & Breakfast Dortmund | Tel. 0201 855 48 03 | bed-and-breakfast.de/dortmund

– Bed & Breakfast Essen | Tel. 0201 855 48 03 | bed-and-breakfast.de/essen

Weitere B&B-Seiten:

– bedandbreakfast.eu

– bedandbreakfast.de

– Pensionen im Ruhrgebiet | Tel. 0201 3 86 00 | ruhrlink.de

– Apartmentvermittlung „Zimmer im Revier“ | Castroper Str. 59 | Herne | Tel. 02323 1 33 53 | zimmer-im-revier.de

– Vermittlung Falkenhagen | Liboriusstr. 78a | Gelsenkirchen | Tel. 0209 17 70 92 33 | privatzimmervermittlung.eu

– „Übernachten im Schatten des Förderturms“: Ruhrgebietsfamilien beherbergen Logisgäste und beantworten gerne deren viele Fragen. Zollverein Touristik | Arendahls Wiese | Essen | Tel. 0201 8 60 59 40 | zollverein-touristik.de

Camping

Auskünfte über alle Campingplätze – meist an den Kanälen oder an der Ruhr gelegen – gibt die Ruhr Tourismus GmbH (s. „Auskunft”).

Auch auf „Rolling Homes” ist das Ruhrgebiet eingerichtet, zum Beispiel mit 68 Stellplätzen in Oberhausen. Vom Platz aus sind es nur wenige Gehminuten in den Park, zu Schloss und Kanal, in die Shoppingmeile CentrO sowie zum Gasometer. Am Kaisergarten | Tel. 0208 3 77 06 12 | oberhausen-tourismus.de 

Am anderen Ende des Ruhrgebiets, in Bergkamen, bietet der Stellplatz am Yachthafen Marina Rünthe maritimes Flair im Binnenland. Hafenweg | Bergkamen | Tel. 0172 9 72 25 75 | wohn mobilhafen-bergkamen.de

Neben Stellplätzen für Zelte und Caravans bietet Ruhrcamping Übernachtungen ganz nach Löwenzahn-Manier, nämlich in rustikalen Bauwagen. Direkt vor der Tür die „ruhrmantische“ Natur, drinnen alles, was das Camperherz begehrt. Frei nach dem Motto: komfortabler als ein Zelt, unkomplizierter als ein Hotel. In der Lake 76 | Essen | Tel. 0178 1 56 39 10 | ruhrcamping.com

Fahrräder

Die Räder von Metropolradruhr stehen im gesamten Ruhrgebiet, u. a. an allen Ankerpunkten auf der „Route Industriekultur“. Eine Übersicht findest du unter metropolradruhr.de. Die Ausleihe ist per Tel. 030 69 20 50 46, auf der Website, am Terminal oder mittels der App „Nextbike“ ganzjährig rund um die Uhr möglich.

Revier-Rad verleiht neben guten Tourenrädern auch E-Bikes, Kinderräder, Anhänger und weiteres Zubehör für die individuelle „Tour de Ruhr“ per Rad. Stationen von Revier-Rad befinden sich in Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Witten. Für eine Übersicht der Standorte und bei Reservierungen hilft die Seite revierrad.de.

Karten

Der Regionalverband Ruhr stellt auf seiner Seite rvr.ruhr Karten und Geodaten zur Verfügung.

Prospektmaterial, Radwander- und Freizeitkarten gibt es bei Ruhr Tourismus (ruhr-tourismus.de).

Unter tim-online.nrw.de lassen sich außerdem detailgetreue Karten aus dem Internet herunterladen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Kultur-Sightseeing auf Schienen: Rund 60 Sehenswürdigkeiten auf nur 17 km Straßenbahnstrecke kannst du mit der Essener Kulturlinie 107 erfahren. Auskunft und Fahrpläne: Essener Verkehrs-AG | Tel. 0201 82 60 | kulturlinie107.de

Der Verkehrverbund Rhein-Ruhr (VRR) betreibt im Ruhrgebiet die öffentlichen Verkehrsmittel. Zwischen den Revierstädten verkehren Regional-Expresse und S-Bahnen. Die Frequenz ist hoch, sodass du tagsüber meist innerhalb von 10 bis 20 Minuten den nächsten Anschluss bekommst. Es stehen Einzel- und Tagestickets zur Auswahl, hilfreich für einen längerern Aufenthalt ist das „7-TageTicket“, das es allerdings nur online zu kaufen gibt. Schön auch das „KombiTicket“, das die Eintrittskarte zu einer Veranstaltung mit einem Ticket für öffentliche Verkehrsmittel im VRR verbindet.

Auskunft und Fahrpläne: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) | Augustastr. 1 | Gelsenkirchen | Tel. 0209 1 58 44 10 | vrr.de

Preise

Mit den meisten seiner Preise liegt das Ruhrgebiet im Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen. Aber: Innerhalb des Reviers gibt es Unterschiede zwischen Nord und Süd. Lebensmittel und Non-Food-Produkte erreichen im Süden schon mal Düsseldorfer Niveau.

Die Eintrittspreise für öffentliche Einrichtungen wie Museen (5–9 Euro, außer bei Sonderausstellungen) und Schwimmbäder (4 Euro) sind in allen Städten des Ruhrgebiets ähnlich. Eine Ausnahme machen die großen Erlebnisbäder und Freizeitparks, dort liegen die Preise zwischen 10 und 50 Euro.

Reisezeit

Von April bis Anfang Oktober ist im Revier am meisten los: Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen gehen an den Stätten der alten Industrie über die Bühne.

Ausflüge

Jedes Jahr gibt der Regionalverband Ruhr umfangreiche Publikationen mit Angeboten zu Ausflügen und Tagestouren heraus. Regionalverband Ruhr | Tel. 0201 2 06 90 | metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr

Einige qualifizierte Tourenanbieter haben sich im Ruhrgebiet etabliert. Hier kannst du auch deinen persönlichen Fremdenführer buchen:

– ConTour | Ferdinandstr. 57 | Oberhausen | Tel. 0208 6 29 49 03 | contour-ruhr.de

– Tour de Ruhr | Emscherstr. 71 | Duisburg | Tel. 0203 4 29 19 19 | tour-deruhr.de

– Simply out Tours | Dahlhauser Str. 103 | Essen | Tel. 0201 5 64 10 04 | simply-out- tours.de

Notfälle

– Polizei Nordrhein-Westfalen | polizei.nrw/artikel/polizei-vor-ort

– Bundesweite Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes | Tel. 116 117 Übersicht über Notfallpraxen:

– Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein | kvno.de/patienten/notfalldienst

– Kassenärztliche Vereinigung Westfalen- Lippe | kvwl.de/patient/notdienste

Events, Feste & mehr

Veranstaltungen

April/Mai

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, kurzfilmtage.de

Mai

Ruhrfestspiele Recklinghausen, ab 1. Mai | ruhrfestspiele.de

Internationales New Jazz Festival Moers, moers-festival.com

Mai/Juni

Stücke (Mülheim): Theaterfestival | stuecke.de

Klavierfestival Ruhr: Pianisten von Weltrang | klavierfestival.de

Juni

Lange Nacht der Industriekultur, extraschicht.de

Juni/Juli

Traumzeit (Landschaftspark Duisburg-Nord): Jazz, Weltmusik | traumzeit-festival.de

Klangvokal (Dortmund): Opern-, Jazz-, Pop-, Weltmusik | klangvokal.de

Juni-September

Europäisches Klassikfestival Ruhr: 50 Veranstaltungen in 14 Städten | eu-klassikfestival.de

Juli/August

Kinowochen (Landschaftspark Duisburg-Nord): stadtwerke-sommerkino.de

Cranger Kirmes (Herne): cranger-kirmes.de

Bochum-Total: cooltour.com Zeltfestival Ruhr (Kemnader See): Kabarett, Musik, Shopping in Zelten | zeltfestivalruhr.de

Sommer-Herbst

Ruhr-Triennale: Kulturfestival mit Tanz, Theater, Musik | ruhrtriennale.de

November

Tage Alter Musik (Herne): Musikfestival für Alte Musik | tage-alter-musik.de

Bloss nicht!

Ungefragt Ruhrpottsprüche bringen

Wenn Comedystars wie Stratmann oder Knebel die Ruhrgebietssprache nachmachen, klingt das lustig. Wenn du allerdings als Tourist im Revier unterwegs bist, setz Sprüche wie „Mutta, hol mich vonne Zeche“ oder „Hömma auf mitte Fissematenten“ lieber sparsam ein.

Über die falsche Mannschaft lästern

Fußball ist im Pott mehr als ein Sport. Dementsprechend emotional geht es zu, wenn die „Experten” über das letzte Spiel philosophieren. Fiese Kommentare von Auswärtigen werden gerne gehört – aber nur, wenn sie die gegnerische Mannschaft betreffen.

Wattenscheider als Bochumer bezeichnen

Wattenscheid ist zwar seit der Gebietsreform ein Stadtteil von Bochum, doch diese „feindliche Übernahme“ haben viele Wattenscheider bis heute nicht überwunden und grenzen sich gerne von ihrem großen Nachbarn ab. Also, wer sich in Wattenscheid aufhält, sollte seine Bewohner auch so nennen.

Verrußte Fensterbänke suchen

„Wie schön grün es hier ist!“ Das können die Ruhris nicht mehr hören. Die Zeiten von dreckig und grau sind nun wirklich lange vorbei. Reste von Kohlestaub findest du höchstens noch auf den restaurierten Zechengeländen.

Den längsten Parkplatz nutzen

Die A 40 heißt zwar Ruhrschnellweg, sollte sich aber morgens und abends lieber mittlere Katastrophe nennen. Die Pendlerströme sind extrem. Wenn du also die Möglichkeit hast, nimm lieber Umwege. Oder schieb den Sitz zurück, stell dein Radio an und sing mit Herbert mit: „Still ruht der Stau, (...) und wie es weiter geht, weiß hier keiner so ganz genau“.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Radio Heimat

In seinen Büchern bekennt sich der Bochumer Frank Goosen klar zu seinen Wurzeln. Radio Heimat ist eine bunte und entwaffnend ehrliche Zeitreise in das Ruhrgebiet der 1980er-Jahre. (2010)

Schantall, tu ma die Omma winken!

Kai Twilfer vermischt in seinem Besteller Wortwitz, Slapstick und Ruhrpott- Charme. Sozialarbeiter Jochen gerät unfreiwillig an die Unterschichtfamilie Pröllmann, entwickelt aber nach und nach Sympathie für die Welt rund um Tuningautos und Sonnenbänke. (2013)

Filme

Theo gegen den Rest der Welt

Marius Müller-Westernhagen als großartiger Sprücheklopfer erobert in seiner Rolle Theo aus Herne halb Europa. (1980)

Kein Pardon

Der Film von und mit Hape Kerkelin ist nicht nur eine gelungene Mediensatire, sondern auch eine herrliche Milieustudie des Ruhrgebiets. (1993)

11-22 °C
6 h/Tag

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 04:48 Uhr

Anreise

2h 27min
2h 32min
50min
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