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Österreich

Check-in

Tirol zeichnet sich aus durch hohe Berge und tiefe Täler. Dadurch eignen sich vor allem die südlich vom Inntal gelegenen Täler wie das Ötztal, Stubaital, Pitztal und Samnauntal für einen Aktivurlaub: Im Winter findet man hier schneesichere Skigebiete, im Sommer hervorragende Reviere für Kletterer, Wanderer und Biker. Die Tiroler Hauptstadt Innsbruck bietet zudem Großstadtflair mit vielen Shopping-Möglichkeiten.

Bregenz, die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg, lockt mit seiner Lage am Bodensee und den jährlichen Bregenzer Festspielen mit der spektakulären Seebühne, die mit einer Zuschauerkapazität von 7.000 weltweit die größte ist.

Die Landschaft Oberösterreichs erstreckt sich zum Großteil nördlich des Alpenhauptkamms und wird begrenzt durch das Massiv der Böhmischen Platte. In der lebendigen Landeshauptstadt Linz sticht mit  20 Metern das Wahrzeichen von Linz, die marmorne Dreifaltigkeitssäule, auf dem Hauptplatz empor.

Das Salzburger Land ist mit der bekannten Mozart-Stadt als Landeshauptstadt jederzeit einen Besuch wert. Als Unesco-Welterbe lockt Salzburg mit seinen mächtigen Kirchen und prächtigen Palais jeder Jahr tausende von Besuchern an.

Die österreichische Metropole Wien hat ebenfalls eine beeindruckende Architektur vorzuweisen. Wien hat eine erstaunliche Karriere hinter sich und ist mittlerweile eines der beliebtesten Ziele für Städtereisen weltweit. Der Neusiedler See, den sich das Burgenland mit Ungarn teilt, ist das Meer der Wiener.

Von der Sonne verwöhnt ist der Süden Österreichs. In der Steiermark kommt dies besonders dem Wein zugute, in Kärnten den Wasserratten, da sich die knapp 200 Seen mit Temperaturen bis zu 25 Grad wunderbar zum Schwimmen eignen. Graz, die Landeshauptstadt der Steiermark, ist die zweitgrößte Stadt Österreichs, gefolgt von Klagenfurt, der Landeshauptstadt Kärntens.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Sich einmal in das kulinarische Paradies namens Naschmarkt zu begeben, gehört zu einem perfekten Wien-Kurztrip einfach dazu. Rund 120 Marktstände bieten Köstlichkeiten aus aller Welt zum Verkauf an…
Machtgebieterisch und kraftstrotzend thront die Festung auf dem 119 m hohen Dolomitstock, seit Anfang der 1990er Jahre wie im Mittelalter wieder strahlend hell getüncht. Die Bauzeit erstreckte sich…
Der flächenmäßig größte Anteil des Praters ist ein weitläufiges Naherholungsgebiet. Besucher zieht es jedoch meist in den berühmtesten Vergnügungspark Wiens, der von Einheimischen liebevoll…
Auf dem schmalen Uferstreifen zwischen See und den Ausläufern des Plassen (1953 m) siedelten sich bereits vor 4000 Jahren Menschen an, um nach Bodenschätzen zu suchen. Jahrhunderte später wurde…
Man muss moderne Kunst nicht mögen, um das Kunsthaus zu lieben: Es ist schließlich schon von außen ein echter Hingucker. Seine Form, die sich an alte Bausubstanz anschmiegt, entzieht sich jeder…
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In diesem Freilichtmuseum erfährt man, wie der berühmte Steinzeitmann lebte. Gleich hinter dem Ötzi-Dorf führt der Weg - teilweise steil - aufwärts zum größten Wasserfall Tirols, dem…
Wo die Berge hoch sind, gibt’s viele Möglichkeiten zum tiefen Fall. Das natürliche Gefälle wird am Stoderzinken ausgenutzt, wo man auf einer Länge von 2,5 km mit einem satten Höhenunterschied…
Klagenfurt erkundet man über den Alten Platz, der beinah italienisches Flair versprüht. Hier gruppieren sich etliche schöne Barockbauten, wie z.B. das Rathaus mit malerischem Laubenhof und das Haus…
Die Schanze steht auf historischem Boden: 1809 stellte sich der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer hier mit seinen Schützen gegen die Truppen Napoleons. Heute sieht man, mit etwas Glück, den…
Was heute schon rund um unser virtuelles Leben möglich ist und was uns die Computerzukunft noch bescheren wird, ist in diesem Erlebnismuseum zu bestaunen.
Der Name ist Programm: Das MuseumsQuartier ist eines der weltweit größten Kulturareale und befindet sich am Rande der Innenstadt. Zahlreiche Museen sind hier untergebracht – darunter etwa das…
Von April bis November ist die Rappenlochschlucht begehbar. Atemberaubend stürzen die Wassermassen die Felsen hinab, was von einem Rundweg aus bestaunt werden kann. Im Sommer eine herrliche Abkü…
Ganz hinten im Tal liegt der abgeschiedene Ort Innervillgraten, bekannt durch die letzte große Wilderer-Saga Tirols: Anfang der 1980er-Jahre erschoss ein Jäger den Wilderer Pius Walder. Eines der…
Die Region um Kärntens größten Badesee mit seinen pulsierenden Orten ist das Tourismuszentrum des Landes. Mit dem Bau der Südbahn Anfang des 20. Jh. begann hier der Fremdenverkehr zu erblühen,…

Reisezeit

Januar
sehr gut
1°C
Februar
sehr gut
3°C
März
sehr gut
8°C
April
sehr gut
14°C
Mai
sehr gut
19°C
Juni
sehr gut
22°C
Juli
sehr gut
25°C
August
sehr gut
24°C
September
sehr gut
20°C
Oktober
sehr gut
14°C
November
sehr gut
7°C
Dezember
sehr gut
3°C

Die beste Reisezeit für Österreich sind die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 13° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Juni, Juli und August mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 1° Celsius bei 8 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 13° Celsius und die Nachttemperatur bei 6° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 8 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Mai, Juni, Juli und August.

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Auftakt

Entdecken Sie Österreich!

Österreich ist eine riesige Kulturschatzkiste und ein grünes Naturjuwel gleichermaßen. Das macht den Urlaub hier extrem abwechslungsreich, denn große Kultur und berückende Natur liegen oft dicht beieinander - das barocke Stift im Alpen-Nationalpark, das prähistorische Salzbergwerk am idyllischen See, die mittelalterliche Burg im dichtesten Wald. Die Mentalität der Bewohner trägt dazu bei, dass man das alles in Ruhe genießen kann, denn der gemütliche Schlendrian der Österreicher, die sich nur äußerst ungern hetzen lassen, ist höchst ansteckend.

In diesem Sinne ein wertvoller Tipp für Ihren gelungenen Aufenthalt: Nehmen Sie es mit der Pünktlichkeit nicht allzu genau, auf eine Viertelstunde hin oder her kommt es den guten Leuten hier nicht an. Schonen Sie lieber Ihre Nerven, und genießen Sie die positiven Seiten dieser nahezu südlichen Lebenslust, anstatt sich über Verspätungen aufzuregen. Beschweren sollten Sie sich auch nicht über das manchmal wankelmütige Wetter, Sie erhalten zwangsläufig zur Antwort, dass es ohne Regen bei Weitem nicht so üppig grün wäre. Es ist ja gerade auch die wunderbare Natur, die Gäste so bezaubert. Das kleine Österreich, dessen Fläche mit 84000 km2 ein wenig größer als die Bayerns ist, liegt mit über 24 Mio. ausländischen Besuchern im Jahr an elfter Stelle im weltweiten Tourismusranking. Das Land, das mit 8,5 Mio. nur ca. ein Zehntel der Einwohner Deutschlands hat, ist ein Land der kleinen Strukturen. Außer Wien (1,8 Mio.) haben nur Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg mehr als 100000 Einwohner - rund 30 Prozent der Österreicher wohnen in einer dieser Städte. Alles andere sind Dörfer, Märkte und Kleinstädte im klassischen Sinn.

Mit der Bundeshauptstadt Wien sind es neun Bundesländer, deren Bevölkerung mehr oder weniger von einem gewissen Lokalpatriotismus geprägt ist. Besonders stark ist das Selbstverständnis in Tirol, was in einem geflügelten Wort gipfelt: "Bisch a Tiroler, bisch a Mensch" (Bist du ein Tiroler, bist du ein Mensch). Auf der anderen Seite des Arlbergs, der hier eine Grenze durch den deutschen Sprachraum schneidet, richtet sich der Blick in Vorarlberg gen Westen. Kein Wunder: Außerhalb des Landes wird der hiesige Dialekt nur in der Schweiz verstanden. Bei einer Volksabstimmung 1919 hatte die überwältigende Mehrheit der Vorarlberger gar für einen Beitritt zur Eidgenossenschaft votiert, doch dazu kam es nicht. Andersrum war es mit dem im pannonischen Kulturraum stehenden Burgenland, das sich 1921 für einen Verbleib bei Österreich anstelle von Ungarn entschied. Es sind auch geographische Welten, die diese beiden kleinsten Bundesländer auf doch nur 800 km trennen.

Im südlichsten Bundesland Kärnten ist man davon überzeugt, dass es sich hier sonniger und fröhlicher lebt als im Rest von Österreich - der jedoch so manchen populistischen Kärntner Landespolitiker mit Besorgnis betrachtet. Salzburg wiederum hat eine starke klerikale Tradition, hatte es doch über viele Jahrhunderte (bis 1803) Regenten, die kirchliche und weltliche Macht in sich vereinten. Die städtischen Salzburger sind sowieso der Meinung, nichts in Österreich könne sich mit der feinen Salzburger Lebensart messen.

Die Wiener lässt das freilich kalt. Alles außerhalb der Stadtgrenze gilt als Provinz, wer sich mit seinem Dialekt in der Hauptstadt als vom Land kommend outet, wird despektierlich als "gschert" (grob, ungehobelt) bezeichnet. Umgekehrt darf man sich mit einem Wiener Autokennzeichen auf dem Land keinerlei Fauxpas leisten, wie etwa gestresste Fahrweise oder etwas zu lautes Rufen nach dem Kellner: Schnell ist man als "großkopferter Weana" (überheblicher Wiener) abgestempelt. Allerdings meint man das selten allzu ernst, im Normalfall kommt man bestens miteinander aus.

Ebenso freundlich, wie man untereinander umgeht, heißt man auch die Gäste willkommen. Der Tourismus generiert der Alpenrepublik jährlich eine direkte Wertschöpfung von ca. 5 Prozent des Bruttoinslandsprodukts. Umgelegt auf seine Einwohnerzahl lebt kein Land auf dieser Erde besser von seinen Gästen. Abseits davon ist Österreich auch in anderen Bereichen Weltspitze, etwa bei der Quantencomputer-Forschung oder bei der Entwicklung neuer Energie-Technologien. In Summe steht das kleine Land wirtschaftlich jedenfalls auf guten Füßen, stets unter den EU-Top-Ten.

Obwohl die EU-Skepsis mittlerweile groß ist, hat das Land viel vom EU-Beitritt (1995) und der anschließenden Osterweiterung profitiert. Einerseits ist Österreich, und hier speziell die Ostregion mit Wien, wieder vom entfernten Rand in den Mittelpunkt Europas gerückt. Wien ist die Drehscheibe für die neuen Märkte in Zentral- und Südosteuropa inklusive Russland und ehemalige GUS und damit wieder zur Weltmetropole erstarkt. Andererseits flossen reichlich Fördergelder in die bis dato strukturschwachen Regionen, vornehmlich am einstigen Eisernen Vorhang, die zum Teil Erstaunliches hervorgebracht haben. Etwa die energieau-tarke Region Güssing im Südburgenland oder eine Neublüte der Moorheilbäder im oberösterreichischen Norden. Da gibt es abseits der spektakulär gebirgigen Landschaften einiges zu entdecken.

Erfreulicherweise hat die Infrastruktur in den letzten Jahren eine massive Aufwertung erfahren - sehr zur Freude der Gäste, die hier zu anständigen Preisen genau das bekommen, was sie sich wünschen: Rundum-Verwöhnung oder rustikale Hüttenwoche, Après-Ski-Party oder einsame Bergtour. Das hat natürlich auch seine Schattenseiten: Massentourismus ist an manchen Plätzen, vor allem im westlichen Teil des Landes, wo Tourismus traditionellerweise eine größere Rolle spielt, Realität. Die vielen Besucher belasten den Alpenraum auch ökologisch, daher wird von den Verantwortlichen viel getan, die Natur zu schützen, was Umweltschützern indes meistens zu wenig ist. Doch immerhin verweist das kleine Land auf sechs international anerkannte Nationalparks und sieben Biosphärenreservate nebst zahlreichen regionalen Naturparks und lokalen Naturschutzgebieten.

Wer an Österreich denkt, hat oft das Bild eines Gipfels vor dem inneren Auge. Doch es gibt auch abseits der Alpen herrliche Gegenden. Beispielsweise die pannonischen Weiten am Neusiedler See, die skandinavisch anmutenden Wälder im Waldviertel oder den wildromantischen Donaudurchbruch in der Wachau; ganz zu schweigen von der Kulturstadt Wien. Doch natürlich sind es die Gebirge, die das Land krönen. Für das zögerliche Anfreunden des Flachländers mit den Bergen sind die Angebote ebenso vorhanden wie für Millionen von begeisterten Wanderern, Bergsteigern, Wintersportlern und Extremalpinisten. Den fehlenden Meeresstrand macht Österreich durch seine schönen Seenlandschaften im Salzkammergut und in Kärnten wett. Wasser spielt auch in seiner heilkräftigen Form eine Rolle, etwa entlang der Thermenlinie ganz im Osten. Neben Bergen und Seen und überhaupt Tausenden Naturschönheiten ist es die Kultur, die begeistert. Gott sei Dank ist das in Österreich keine Frage der Wahl: Wer möchte, kann am Vormittag die hochkarätige Ausstellung im ultramodernen Kulturpalast bestaunen, am Nachmittag fest in die Pedale des Mountainbikes treten und am Abend auf mittelalterlichen Mauern seinen Cocktail einnehmen.

Praktische Hinweise

Anreise

Auto

Tirol, Salzburg und Kärnten erreicht man am besten über die Autobahn von München über Rosenheim nach Salzburg (A8) bzw. Kufstein (A93). Nach Vorarlberg empfiehlt sich die Route von Ulm über Memmingen (A7) nach Lindau (A96). Die Hauptverkehrsader von Innsbruck nach Wien läuft über die Inntal- bzw. Westautobahn (A1). Die Südautobahn (A2) führt von Wien über Graz nach Klagenfurt und Villach. Villach ist auch über die Tauernautobahn (A10) ab Salzburg erreichbar.

Autobahnen sind in Österreich mautpflichtig. Vignetten sind in Tabakläden, auf Postämtern und in grenznahen deutschen Tankstellen zu kaufen. Die Jahresvignette für PKW kostet 82,70 Euro, für zwei Monate 24,80 Euro, für 10 Tage 8,50 Euro. Auch für Motorräder besteht (eine reduzierte) Vignettenpflicht. Mautpflicht besteht zudem auf vielen Berg- und Panoramastraßen sowie einigen wichtigen Transitrouten wie Brennerautobahn, Gerlospass- oder Felbertauernstraße.

Bahn

Häufige Direktverbindungen nach Wien gibt es von München (4 1/4 Std.) und Frankfurt (7 Std.). Nachtzüge fahren von Hamburg, Berlin, Köln und Zürich nach Wien, Autoreisezüge von Hamburg nach Wien sowie von Düsseldorf, Hamburg und Hildesheim nach Villach. Fahrplanauskunft DB: Tel. 0800 507090 | www.bahn.de; Zugsauskunft in Österreich: Tel. 051717 | www.oebb.at

Flugzeug

Von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/ M., Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg und Köln/Bonn, Stuttgart, Basel, Bern, Genf, St. Gallen/Altenrhein und Zürich gibt es tägliche Verbindungen (auch Billigflieger) nach Österreich. Neben Wien werden die Flughäfen Graz, Innsbruck, Linz, Klagenfurt und Salzburg angeflogen. Die Flugzeit von Frankfurt/M. nach Wien beträgt 80 Min. Zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Bahnhof Wien-Mitte (U 3) verkehrt der City Airport Train im Halbstundentakt. Die Fahrzeit beträgt 16 Min. (11 Euro).

Auskunft

Österreich Werbung

www.austria.info | Tel. 00800 40020000

Auto

Das Tempolimit liegt auf Autobahnen bei 130, auf Bundesstraßen bei 100 und innerorts bei 50 km/h, die Promillegrenze bei 0,5. Es besteht Tragepflicht von Sicherheitswesten, sobald das Auto auf Autobahnen und Landstraßen verlassen wird. Vom 1. Nov. bis 15. April sind bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen Pflicht.

ÖAMTC-Pannenhilfe: Tel. 120

ARBÖ-Pannenhilfe: Tel. 123

Lassen Sie in den Großstädten das Auto besser beim Hotel, Parkplätze sind Mangelware und teuer. Erkundigen Sie sich in kleineren Städten nach dem Parksystem, in der einen oder anderen Form ist meist bloß Kurzparken erlaubt (Parkautomat, Parkscheine aus dem Tabakladen oder gratis mit Parkscheibe).

Camping

Im ganzen Land stehen zahlreiche gut geführte Campingplätze zur Verfügung. Wildes Campen ist verboten. Viele Bergstraßen sind mit einem Wohnwagen nicht befahrbar. Information: Österreichischer Camping-Club (ÖCC) | Tel. 01 7136151 | www.campingclub.at

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Metternichgasse 3 | 1030 Wien | Tel. 01 711540 (auch Notruf)

Schweizerische Botschaft

Kärtner Ring 12 | 1010 Wien | Tel. 01 79505

Gesundheit

Auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte ist die Europäische Krankenversicherungskarte angebracht. Sollte sie von einem Arzt nicht akzeptiert werden, müssen Sie die Behandlungskosten bar bezahlen und die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Internetzugang & WLAN

In vielen Cafés und Trendlokalen gehört es, ebenso wie in der gehobeneren Hotellerie, zum guten Ton, WLAN-Zugang kostenlos anzubieten; in den Städten sowieso, aber vermehrt nun auch auf dem Land. An vielen Autobahnraststätten, am Flughafen Wien sowie in den ÖBB-Railjet-Zügen (schwankender Empfang) wird dieses Service ebenfalls gratis angeboten. Infos: www.freewlan.at, www.freewave.at

Notruf

Feuerwehr: Tel. 122

Polizei: Tel. 133

Rettungsdienst: Tel. 144

Ärztenotdienst: Tel. 141

Alpinnotruf (Bergrettung): Tel. 140, in Vorarlberg Tel. 144

Euro-Notruf: Tel. 112

Der Euro-Notruf ist gebührenfrei, er funktioniert auch ohne SIM-Karte im Handy. Durchgestellt wird er automatisch in die nächstgelegene Polizeidienststelle.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen, erfordert etwas Planung: Kleinere Orte werden oftmals nur ein- bis zweimal am Tag angefahren. Streckennetz und Fahrpläne bei den ÖBB (Tel. 051717 | www.oebb.at) und bei den Postbussen (Tel. 0810 222333 | www.postbus.at).

Post

Porto für Standardsendungen (bis 20 g): EU-weit 70 Cent, weltweit 1,70 Euro

Telefon & Handy

Vorwahl nach Österreich: 0043; nach Deutschland: 0049; in die Schweiz: 0041. Bei Anrufen aus dem Ausland entfällt die Null der Vorwahl. Das Handynetz in Österreich ist flächendeckend, mit Ausnahme der Berge. Seit 2009 gelten in der EU Obergrenzen für Roaminggebühren (22,8 Cent für aktive, 0,6 Cent für passive Telefonate). Immer günstig sind SMS (max. 0,72 Cent). Hohe Kosten verursacht die Mailbox; noch im Heimatland abschalten! Haben Sie vor ein wenig innerhalb Österreichs zu telefonieren, legen Sie sich am besten eine Prepaid-Karte zu, die es von allen Mobilfunkanbietern gibt.

Unterkunft

Der Großteil des Angebots entfällt auf familiäre Drei- und Viersterne Hotels und Gasthöfe, die in den beliebten Ferienregionen vor allem Tirols oft gewaltige Ausmaße annehmen. Landauf, landab eröffenen immer mehr trendige, ökobewusste, aber mitunter auch sehr teure Häuser. Internationale Hotelketten gibt es, mit Ausnahme der Städte, nur wenige. Wellnessresorts (www.relax-guide.at) sowie luxuriöse Schlosshotels (www.schlosshotels.co.at) runden das Angebot ab. Am unteren Ende der Skala stehen private Zimmer und Ferienwohnungen, deren Adressen Sie bei den jeweiligen Urlaubsregionen bekommen oder über die Buchungsplattform www.tiscover.com gut finden und buchen können. Günstig und landverbunden machen Sie Urlaub auf dem Bauernhof (www.urlaubambauernhof.at, auch Reiter-, Gesundheits-, Kräuter- und Bio-Bauernhöfe sowie Almhütten und Winzerhöfe), preislich moderat und teils wirklich schön nächtigen Sie in den Jugend- und Familiengästehäusern (www.jufa.eu). Manche Regionen haben auch eigene, stimmungsvolle Unterkünfte zu einem Angebot zusammengefasst, z. B. www.landlust.at (Landhäuser in der Oststeiermark), www.burgenland.info (Link zu Pannonisch Wohnen) oder www.nie deroesterreich.at (Link zu Unterkünfte/Genießerzimmer). Neuerdings gibt es im Winter sogar Igludörfer (www.schneedorf.com, www.alpeniglu.com, www.iglu-village.at). Es lohnt sich auch, auf www.austria.info/at/uebernachten zu stöbern.

Vergünstigungen

In Österreich ist die Card-Manie ausgebrochen - immer mehr Regionen bieten Touristen-Cards an, die eine spürbare Erleichterung im Urlaubsbudget bringen. Da sind zum einen die Städte-Cards (Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck), die gleichzeitig als Netzkarte für die öffentliche Verkehrsmittel gelten, sowie die Bundesländerkarten (NÖ, Kärnten, Salzburgerland, Steiermark), für die Sie zahlen müssen. Zum anderen gibt es die gratis Regionen-Cards (z. B. Neusiedler See, Schladming-Dachstein, Steierisches Thermenland, Mostviertel, Wörther See, Millstätter See, Kaprun, Serfaus-Fiss-Ladis), die Sie einfach so erhalten, wenn Sie in einem Partnerbetrieb nächtigen. Egal ob Gratis- oder Zahlcard, Eintritte zu den wichtigsten Attraktionen sowie gegebenenfalls Seilbahnfahrten sind in der Regel mit Card kostenlos.

Zeitungen

Überregionale Qualitätszeitungen sind "Die Presse" und "Der Standard". Ähnlich gut sind die "Salzburger Nachrichten" sowie die Wiener Stadtzeitung "Falter". Daneben gibt's noch den "Kurier" (Ostösterreich), die "Kleine Zeitung" (Steiermark, Kärnten), die "Krone" und "Österreich".

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Sie Waren zum persönlichen Gebrauch frei ein- und ausführen. Als Richtwerte gelten z. B. 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 10 l Spirituosen, 90 l Wein oder 110 l Bier. Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gelten knappere Mengen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 2 l alkoholische Getränke (bis zu 15 % vol.). Weitere Infos: www.zoll.de

Events, Feste & mehr

Gesetzliche Feiertage

1. Jan.

Neujahr

6. Jan.

Hl. Drei Könige

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt

26. Okt.

Nationalfeiertag

1. Nov.

Allerheiligen

8. Dez.

Mariä Empfängnis

25./26. Dez.

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen

Januar/Februar

Lauf der Pinggalperchten in Mayrhofen (Zillertal), Lauf der Schnabelperchten in Rauris und Glöcklerlauf in Ebensee; Kostümierte sollen böse Geister vertreiben.

Hahnenkammrennen: Das größte Skifest des Landes in Kitzbühel - hohe Promidichte. www.hahnenkamm.com

Fasching in Bad Aussee mit Flinserlkostümen, Imster Fasnacht mit Schemenlauf (nicht jedes Jahr, nächstes Mal 2020, www.fasnacht.at), Schellerlauf in Nassereith (alle 3 Jahre, nächstes Mal 2019, www.fasnacht-nassereith.at), Telfser Schleicherlaufen (alle 5 Jahre, nächstes Mal 2020, www.schleicherlaufen.at), Villacher Fasching (www.villacher-fasching.at)

März/April

Salzburger Osterfestspiele: Palmsonntag bis Di nach Ostern. www.osterfestspiele-salzburg.at

Mai/Juni

Narzissenfest in Bad Aussee. www.narzissenfest.at

Seeprozession in Hallstatt: Fronleichnamsumzug

Wiener Festwochen. www.festwochen.at

Gauderfest: Tirols größtes Frühlingsfest in Zell am Ziller. www.gauderfest.at

Sonnwendfeuer z. B. Herz-Jesu-Feuer in Tirol, Bergfeuer im Salzkammergut oder "die Donau in Flammen" in der Wachau

Life Ball in Wien: schräger Aids-Charity-Ball mit internationalen Stars. www.lifeball.org

Juni/Juli

Jazzfest Wien: internationale Jazzgrößen im Einsatz. www.viennajazz.org

Donauinselfest in Wien: Das größte Openair-Event Europas. www.donauinselfest.at

Styriarte: Steirisches Musikfestival in Graz. www.styriarte.com

Tanzsommer: Innsbruck wird zum Mittelpunkt der Tanzwelt. www.tanzsommer.at

Wellenklänge: Weltmusik in sagenhafter Kulisse am Lunzer See. www.wellenklaenge.at

Juli/August

Impulstanz: internationales Dance Festival in Wien. www.impulstanz.com

Seefestspiele Mörbisch: Operetten direkt am See. www.seefestspiele-moerbisch.at

Glatt & Verkehrt in Krems: Volksmusik aus allen Ländern, neu interpretiert. www.glattundverkehrt.at

Salzburger Festspiele: www.salzburgfestival.at

Bregenzer Festspiele: www.bregenzerfestspiele.com

Gamsjagatage: Brauchtumsfestival im Salzkammergut. www.gamsjagatage.at

September/Oktober

Ars Electronica: Festival für elektronische Musik in Linz. www.aec.at

Haydn-Festspiele in Eisenstadt. www.haydnfestival.at

Steirischer Herbst: Avantgardekunst in Graz. www.steirischerherbst.at

Bauernherbst im Salzburger Land: Brauchtumsveranstaltungen. www.bauernherbst.at

Weinherbst: Feste rund um den Wein in Niederösterreich. www.weinherbst.at

November/Dezember

Krampusläufe: besonders sehenswert in Bad Goisern und Schladming.

Adventsmärkte: sehr stimmungsvoll etwa in Schloss Schönbrunn, am Wolfgangsee oder in Velden

Bloss nicht

Getränke falsch bestellen

Eine Schorle heißt in Österreich "gespritzt". Die Apfelschorle bestellen Sie als "Apfelsaft gespritzt", den Wein - 1/2 Wein, 1/2 Wasser - als "Gespritzten" (Fortgeschrittene sagen "Gspritztn"). Den gibt es in der Variante Rot oder Weiß, sagt man nichts dazu, ist Weiß gemeint. Na ja, was Sie beim Kaffee alles falsch machen können, das füllt ohnehin eigene Ratgeber, hier nur so viel: Kaffee wird auf der zweiten Silbe betont!

Über Fußball diskutieren

Wenn Sie den Namen Cordoba hören - woran denken Sie? Österreicher, zumal männliche, denken an ein Fußballspiel der WM 1978: Damals kickten die Österreicher die deutsche Mannschaft mit einem 3:2 aus dem Turnier. Zwar kamen auch die Österreicher nicht weiter, trotzdem wurden sie in der Heimat wie Sieger empfangen. Das war in etwa das letzte Mal, dass der österreichische Fußball international Aufsehen erregte - heute dümpelt die Nationalmannschaft im Bedeutungslosen. Doch viele heimische Fußballfans sehen das anders. Am besten lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein.

Leichtsinnig ins Gebirge

Bei Schönwetter mag die Wanderung angenehm entspannend erscheinen. Doch das Wetter in den Bergen kann binnen Minuten dramatisch umschlagen und Sie in brenzlige Situationen bringen, etwa bei Gewitter oder Nebel. Regenschutz, warme Bekleidung und eine gute Karte sind ein Muss auf einer Wandertour, zu der Sie nur aufbrechen sollten, wenn die Wetterprognose entsprechend ist - fragen Sie am besten Hüttenwirte oder Bergführer. Beachten Sie zudem, dass das Handy in den Bergen oft ohne Empfang ist und Sie kein Notsignal absetzen können. Überschätzen Sie außerdem niemals Ihre eigene Kondition und Trittsicherheit.

Ohne gültige Vignette auf die Autobahn

Die Benutzung der österreichischen Autobahnen ist kostenpflichtig, und die Nichteinhaltung der Vignettenpflicht hat empfindliche Bußgelder zur Folge. Besorgen Sie sich rechtzeitig eine Vignette - oder ein Pickerl, wie sie umgangssprachlich heißt -, die für die gesamte Zeit des Aufenthalts gültig ist. Die Einhaltung der Vignettenpflicht wird streng kontrolliert.

Sonntagabend Hunger haben

In ländlichen Gegenden schließt ein Großteil der Gasthäuser am Sonntagnachmittag. Nachdem dann auch sämtliche Geschäfte zugesperrt sind, bleibt als letzter Ausweg unter Umständen nur mehr der Einkauf im teuren Tankstellenshop, denn auch Imbissbuden findet man nicht überall. So Sie keine Halbpension gebucht haben, sorgen Sie also rechtzeitig vor.

Bücher & Filme

Der Fall des Lemming

Leopold Wallisch, Spitzname Lemming, ist eine Art Wiener Mike Hammer. Stefan Slupetzky hat mit seinem Erstlingswerk eine witzige, skurille, abgründige Wiener Mischung vorgelegt

Die Klavierspielerin

Elfriede Jelinek, die 2004 den Literaturnobelpreis gewann, steht mit ihrem Roman stellvertretend für die Sprachkunst der österreichischen Gegenwartsliteratur

Die Villen der Frau Hürsch

Alfred Komareks erster Roman aus dem Salzkammergut erzählt spannend, facettenreich und mit viel Lokalkolorit von einem Ex-Chefredakteur auf der Suche nach dem Ferienparadies seiner Kindheit

Das war Österreich

In kritischen Essays setzt sich Robert Menasse mit der jüngsten österreichischen Geschichte auseinander

Atmen

Regiedebüt des international erfolgreichen Schauspielers Karl Markovics, der sich in diesem Filmdrama mit der Resozialisierung eines Jugendstrafgefangenen auseinandersetzt (2011)

Die Werkstürmer

Die Komödie rund um einen Stahlarbeiter im Kampf um faire Löhne und Freundin Babs war der erfolgreichste österreichische Spielfilm des Jahres 2013. Gedreht wurde unter der Regie von Andreas Schmied in Eisenerz

-1-3 °C
1 h/Tag

Fakten

Einwohner 8.809.212
Fläche 83.858 km²
Sprache Deutsch
Währung Euro
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Bundesrepublik
Hauptstadt Wien
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 01:33 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

7h 33min
6h 56min
55min
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