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Reiseführer Österreich

Regionen in Österreich

Tirol zeichnet sich aus durch hohe Berge und tiefe Täler. Dadurch eignen sich vor allem die südlich vom Inntal gelegenen Täler wie das Ötztal, Stubaital, Pitztal und Samnauntal für einen Aktivurlaub: Im Winter findet man hier schneesichere Skigebiete, im Sommer hervorragende Reviere für Kletterer, Wanderer und Biker. Die Tiroler Hauptstadt Innsbruck bietet zudem Großstadtflair mit vielen Shopping-Möglichkeiten.

Bregenz, die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg, lockt mit seiner Lage am Bodensee und den jährlichen Bregenzer Festspielen mit der spektakulären Seebühne, die mit einer Zuschauerkapazität von 7.000 weltweit die größte ist.

Die Landschaft Oberösterreichs erstreckt sich zum Großteil nördlich des Alpenhauptkamms und wird begrenzt durch das Massiv der Böhmischen Platte. In der lebendigen Landeshauptstadt Linz sticht mit  20 Metern das Wahrzeichen von Linz, die marmorne Dreifaltigkeitssäule, auf dem Hauptplatz empor.

Das Salzburger Land ist mit der bekannten Mozart-Stadt als Landeshauptstadt jederzeit einen Besuch wert. Als Unesco-Welterbe lockt Salzburg mit seinen mächtigen Kirchen und prächtigen Palais jeder Jahr tausende von Besuchern an.

Die österreichische Metropole Wien hat ebenfalls eine beeindruckende Architektur vorzuweisen. Wien hat eine erstaunliche Karriere hinter sich und ist mittlerweile eines der beliebtesten Ziele für Städtereisen weltweit. Der Neusiedler See, den sich das Burgenland mit Ungarn teilt, ist das Meer der Wiener.

Von der Sonne verwöhnt ist der Süden Österreichs. In der Steiermark kommt dies besonders dem Wein zugute, in Kärnten den Wasserratten, da sich die knapp 200 Seen mit Temperaturen bis zu 25 Grad wunderbar zum Schwimmen eignen. Graz, die Landeshauptstadt der Steiermark, ist die zweitgrößte Stadt Österreichs, gefolgt von Klagenfurt, der Landeshauptstadt Kärntens.

Sehenswürdigkeiten in Österreich

Sehenswürdigkeiten gibt es in Österreich viele: In Bregenz zeigt sich das vom Architekten Peter Zumthor erschaffene Kunsthaus abends als Leuchtwürfel.

Tierfreund finden in Innsbruck den Alpenzoo mit 2.000 artgerecht gehaltenen Tieren. Auch das „Goldene Dachl“, der wohl bekannteste Erker der Welt, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die Festung Hohenzollernburg in Salzburg wurde im Laufe von 600 Jahren zu einer der größten Burganlagen Mitteleuropas ausgebaut. Eine geführte Besichtigung ist hochinteressant und sehr empfehlenswert.

Naturfreunde müssen unbedingt einen Abstecher zum Nationalpark Neusiedler See/ Seewinkel machen: Wander- und Radwege sowie geführte Touren erschließen das Gebiet.

Kulturfans werden Sie bereits kennen: die Wiener Staatsoper, eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Eine international bekannte Veranstaltung ist der Wiener Opernball, der jährlich zu Fasching stattfindet.

Wetter in Österreich

Österreich liegt in der gemäßigten Klimazone. Da sich Österreich zentral in Europa befindet, fällt es in den Übergangsbereich vom ozeanischen (im Westen und Norden Österreichs) zum kontinentalen Klima (im Süd-Osten Österreichs). Das ozeanische Klima sorgt für kühle Sommer und relativ milde, niederschlagsreiche Winter, das kontinentale Klima für heiße, trockene Sommer und kalte Winter.

Unterkünfte in Österreich

In Österreich gibt es eine große Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten: Die Bandbreite reicht von einfachen Campingplätzen über rustikale Bauerngasthöfe und moderne Skiresorts bis hin zu exklusiven Schlosshotels. Für Individual- wie Gruppenreisen findet sich immer ein passendes Angebot zum Übernachten in Österreich.

Wissenswertes über Österreich

In Österreich sollten Sie folgende Hinweise beachten: Wer mit dem PKW in den Österreich-Urlaub fährt, benötigt eine Autobahn-Vignette. Vignetten sind in Tabakläden, auf Postämtern und in grenznahen deutschen Tankstellen zu kaufen. Mautpflicht besteht auch auf vielen Bergstraßen und einigen Transitrouten wie z.B. Brennerautobahn, Gerlospass- oder Felbertauernstraße. Die Höchstgeschwindigkeit liegt in Österreich innerorts bei 50 km/h, auf Bundesstraßen bei 100 km/h und auf Autobahnen bei 130 km/h. Zudem müssen Autofahrer auch tagsüber mit Licht fahren. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Ausgehen in Österreich

Österreich ist berühmt für seine Kaffeehauskultur. Ganz wichtig: Kaffee wird in Österreich auf der zweiten Silbe betont. Dadurch merkt der Ober, dass er keinen Banausen vor sich sitzen hat. Die Wiener Küche ist mit Spezialitäten wie Schmarren, Strudel und Palatschinken weltbekannt, überzeugen Sie sich in einem der Restaurants am besten selbst davon.

Feste und Events findet man in Österreich reichlich: Die Bregenzer Festspiele bieten jedes Jahr Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch der Wiener Opernball ist ein jährlich stattfindes, international bekanntes Event.

Am Abend lassen es junge Leute in den Diskos und Bars der österreichischen Metropolen wie Bregenz, Innsbruck und Salzburg krachen.

Wer seinen Urlaub gerne aktiv gestaltet, findet in Österreich ein wahres Paradies für Freizeitaktivitäten vor: Im Sommer bietet vor allem Tirol viele Möglichkeiten für Kletterer und Wanderer, im Winter finden Snowboarder und Skifahrer zahlreiche Skigebiete vor.

Quick Facts

SpracheDeutsch
SprachführerKroatisch
WährungEuro
Geeignet fürKultur, Shopping, Outdoor, See, Wintersport, Feiern
Entdecken Sie Österreich!

Österreich ist eine riesige Kulturschatzkiste und ein grünes Naturjuwel gleichermaßen. Das macht den Urlaub hier extrem abwechslungsreich, denn große Kultur und berückende Natur liegen oft dicht beieinander - das barocke Stift im Alpen-Nationalpark, das prähistorische Salzbergwerk am idyllischen See, die mittelalterliche Burg im dichtesten Wald. Die Mentalität der Bewohner trägt dazu bei, dass man das alles in Ruhe genießen kann, denn der gemütliche Schlendrian der Österreicher, die sich nur äußerst ungern hetzen lassen, ist höchst ansteckend.

In diesem Sinne ein wertvoller Tipp für Ihren gelungenen Aufenthalt: Nehmen Sie es mit der Pünktlichkeit nicht allzu genau, auf eine Viertelstunde hin oder her kommt es den guten Leuten hier nicht an. Schonen Sie lieber Ihre Nerven, und genießen Sie die positiven Seiten dieser nahezu südlichen Lebenslust, anstatt sich über Verspätungen aufzuregen. Beschweren sollten Sie sich auch nicht über das manchmal wankelmütige Wetter, Sie erhalten zwangsläufig zur Antwort, dass es ohne Regen bei Weitem nicht so üppig grün wäre. Es ist ja gerade auch die wunderbare Natur, die Gäste so bezaubert. Das kleine Österreich, dessen Fläche mit 84000 km2 ein wenig größer als die Bayerns ist, liegt mit über 24 Mio. ausländischen Besuchern im Jahr an elfter Stelle im weltweiten Tourismusranking. Das Land, das mit 8,5 Mio. nur ca. ein Zehntel der Einwohner Deutschlands hat, ist ein Land der kleinen Strukturen. Außer Wien (1,8 Mio.) haben nur Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg mehr als 100000 Einwohner - rund 30 Prozent der Österreicher wohnen in einer dieser Städte. Alles andere sind Dörfer, Märkte und Kleinstädte im klassischen Sinn.

Mit der Bundeshauptstadt Wien sind es neun Bundesländer, deren Bevölkerung mehr oder weniger von einem gewissen Lokalpatriotismus geprägt ist. Besonders stark ist das Selbstverständnis in Tirol, was in einem geflügelten Wort gipfelt: "Bisch a Tiroler, bisch a Mensch" (Bist du ein Tiroler, bist du ein Mensch). Auf der anderen Seite des Arlbergs, der hier eine Grenze durch den deutschen Sprachraum schneidet, richtet sich der Blick in Vorarlberg gen Westen. Kein Wunder: Außerhalb des Landes wird der hiesige Dialekt nur in der Schweiz verstanden. Bei einer Volksabstimmung 1919 hatte die überwältigende Mehrheit der Vorarlberger gar für einen Beitritt zur Eidgenossenschaft votiert, doch dazu kam es nicht. Andersrum war es mit dem im pannonischen Kulturraum stehenden Burgenland, das sich 1921 für einen Verbleib bei Österreich anstelle von Ungarn entschied. Es sind auch geographische Welten, die diese beiden kleinsten Bundesländer auf doch nur 800 km trennen.

Im südlichsten Bundesland Kärnten ist man davon überzeugt, dass es sich hier sonniger und fröhlicher lebt als im Rest von Österreich - der jedoch so manchen populistischen Kärntner Landespolitiker mit Besorgnis betrachtet. Salzburg wiederum hat eine starke klerikale Tradition, hatte es doch über viele Jahrhunderte (bis 1803) Regenten, die kirchliche und weltliche Macht in sich vereinten. Die städtischen Salzburger sind sowieso der Meinung, nichts in Österreich könne sich mit der feinen Salzburger Lebensart messen.

Die Wiener lässt das freilich kalt. Alles außerhalb der Stadtgrenze gilt als Provinz, wer sich mit seinem Dialekt in der Hauptstadt als vom Land kommend outet, wird despektierlich als "gschert" (grob, ungehobelt) bezeichnet. Umgekehrt darf man sich mit einem Wiener Autokennzeichen auf dem Land keinerlei Fauxpas leisten, wie etwa gestresste Fahrweise oder etwas zu lautes Rufen nach dem Kellner: Schnell ist man als "großkopferter Weana" (überheblicher Wiener) abgestempelt. Allerdings meint man das selten allzu ernst, im Normalfall kommt man bestens miteinander aus.

Ebenso freundlich, wie man untereinander umgeht, heißt man auch die Gäste willkommen. Der Tourismus generiert der Alpenrepublik jährlich eine direkte Wertschöpfung von ca. 5 Prozent des Bruttoinslandsprodukts. Umgelegt auf seine Einwohnerzahl lebt kein Land auf dieser Erde besser von seinen Gästen. Abseits davon ist Österreich auch in anderen Bereichen Weltspitze, etwa bei der Quantencomputer-Forschung oder bei der Entwicklung neuer Energie-Technologien. In Summe steht das kleine Land wirtschaftlich jedenfalls auf guten Füßen, stets unter den EU-Top-Ten.

Obwohl die EU-Skepsis mittlerweile groß ist, hat das Land viel vom EU-Beitritt (1995) und der anschließenden Osterweiterung profitiert. Einerseits ist Österreich, und hier speziell die Ostregion mit Wien, wieder vom entfernten Rand in den Mittelpunkt Europas gerückt. Wien ist die Drehscheibe für die neuen Märkte in Zentral- und Südosteuropa inklusive Russland und ehemalige GUS und damit wieder zur Weltmetropole erstarkt. Andererseits flossen reichlich Fördergelder in die bis dato strukturschwachen Regionen, vornehmlich am einstigen Eisernen Vorhang, die zum Teil Erstaunliches hervorgebracht haben. Etwa die energieau-tarke Region Güssing im Südburgenland oder eine Neublüte der Moorheilbäder im oberösterreichischen Norden. Da gibt es abseits der spektakulär gebirgigen Landschaften einiges zu entdecken.

Erfreulicherweise hat die Infrastruktur in den letzten Jahren eine massive Aufwertung erfahren - sehr zur Freude der Gäste, die hier zu anständigen Preisen genau das bekommen, was sie sich wünschen: Rundum-Verwöhnung oder rustikale Hüttenwoche, Après-Ski-Party oder einsame Bergtour. Das hat natürlich auch seine Schattenseiten: Massentourismus ist an manchen Plätzen, vor allem im westlichen Teil des Landes, wo Tourismus traditionellerweise eine größere Rolle spielt, Realität. Die vielen Besucher belasten den Alpenraum auch ökologisch, daher wird von den Verantwortlichen viel getan, die Natur zu schützen, was Umweltschützern indes meistens zu wenig ist. Doch immerhin verweist das kleine Land auf sechs international anerkannte Nationalparks und sieben Biosphärenreservate nebst zahlreichen regionalen Naturparks und lokalen Naturschutzgebieten.

Wer an Österreich denkt, hat oft das Bild eines Gipfels vor dem inneren Auge. Doch es gibt auch abseits der Alpen herrliche Gegenden. Beispielsweise die pannonischen Weiten am Neusiedler See, die skandinavisch anmutenden Wälder im Waldviertel oder den wildromantischen Donaudurchbruch in der Wachau; ganz zu schweigen von der Kulturstadt Wien. Doch natürlich sind es die Gebirge, die das Land krönen. Für das zögerliche Anfreunden des Flachländers mit den Bergen sind die Angebote ebenso vorhanden wie für Millionen von begeisterten Wanderern, Bergsteigern, Wintersportlern und Extremalpinisten. Den fehlenden Meeresstrand macht Österreich durch seine schönen Seenlandschaften im Salzkammergut und in Kärnten wett. Wasser spielt auch in seiner heilkräftigen Form eine Rolle, etwa entlang der Thermenlinie ganz im Osten. Neben Bergen und Seen und überhaupt Tausenden Naturschönheiten ist es die Kultur, die begeistert. Gott sei Dank ist das in Österreich keine Frage der Wahl: Wer möchte, kann am Vormittag die hochkarätige Ausstellung im ultramodernen Kulturpalast bestaunen, am Nachmittag fest in die Pedale des Mountainbikes treten und am Abend auf mittelalterlichen Mauern seinen Cocktail einnehmen.

Im Trend

Mit dem Dreirad
Twin Racer

Das Mountainbike bekommt Konkurrenz. Auf Österreichs Bergwegen tummeln sich seit einiger Zeit auch Dreiräder, die sogenannten Twin Racer oder Mountain Carts. Mit ihren offroadtauglichen Rädern und dem tiefen Sitz bieten sie mehr Sicherheit als das Zweirad. Leihen kann man die Räder auf der Kala-Alm (Schneeberg 50a | Thiersee) oder bei Highend Rent (Talstation Marienbergbahn | Marienbergweg 9 | Biberwier).

Inland-Strände
Beachbar

Zwar hat Österreich kein Meer, auf Beachbars muss dennoch niemand verzichten. Am Jilly Beach am Wörthersee (Hauptstr. 160 | Pörtschach) legen DJs auf, und die Drinks verbreiten Sommerlaune. Sogar in der Stadt ist das Meer zum Greifen nah: Der Vienna City Beach Club (am Ufer der Neuen Donau zwischen Prater- und Reichsbrücke | Wien) und das Powers (Rossaugasse 11 | Innsbruck) machen's möglich. Wie am Meer fühlen sich die Gäste der Beachbar Bregenz (Seepromenade 2) am Bodensee.

Augen auf!
Fernblick

Naturfreunde sehen sie mit Sorge, Urlauber schätzen den weiten Blick. Die Rede ist von Aussichtsplattformen, wie dem Dachstein Skywalk (www.derdachstein.at) am Hunerkogel. Fakt ist, dass immer mehr Plattformen auf den Alpengipfeln entstehen - und so mehr Menschen den Blick auf die Naturschönheiten ermöglichen und wohl auch mehr Bewusstsein für die Natur wecken. Aussichtsreich sind die Gipfelplattform Top of Tyrol am Grat des Großen Isidors auf 3210 m Höhe und die verglaste Panoramabar Top Mountain Star (www.tophochgurgl.com) in Hochgurgl.

Pracht in Tracht
Mode

Seit auch immer mehr junge Frauen ganz selbstverständlich Tracht tragen, nehmen sich auch immer mehr Designer der traditionellen Kleidung an. Vorreiterin war wohl Lena Hoschek, die das Dirndl modern und sehr sinnlich interpretiert. Sinnlich - und etwas erschwinglicher - sind die Minirock-Dirndl von Ploom (Ursulinenplatz 5 | Salzburg | www.ploom.at). Schulterfreie Kleider und ungewöhnliche Stoffe, wie Seidenbrokat, verpassen dem Kleid einen modernen Look. Mal punkig, mal süß kommen die Kreationen von Gabriela Urabl daher. Wer ein Dirndl mit wilden Tiermustern oder in Knallfarben sucht, ist bei ihrem Dirndlherz (Lerchenfelder Str. 50 | Wien) richtig. Ein weiterer heißgehandelter Name ist der von Susanne Bisovskys Trachtenpunk (bei Sisi Vienna | Annagasse 11).

Strahlend gesund
Wellness

Nachdem auch im eher gemütlichen Österreich die Zeiten mitunter hektisch geworden sind, boomt Wellness an allen Ecken. Der Trend geht dabei weg von eher wahllos zusammengestellten Bädern und Spa-Anwendungen hin zu wohldurchdachten Konzepten, die im Alltag nachwirken. Besonders Stress und Burnout sind große Themen, um die man in der Heiltherme Bad Waltersdorf (Thermenstr. 111 | www.heiltherme.at) medizinisch unterlegte Programme entwickelt hat. Im Lebensresort Ottenschlag (Xundheitstr. 1 | www.lebensresort.at) hilft man Ihnen, einen ausgeglichenen Lebensstil zu finden und im Steirerhof (Wagerberg 125 | Bad Waltersdorf | www.dersteirerhof.at) ist Bewegung Teil des Konzepts zur mentalen Gesundheit.

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Österreich - die besten Locations und Angebote

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Gastronomie

Spezialitäten

Backhendl

Knusprig paniertes, zartes Hühnchen, vorzugsweise mit Vogerlsalat (Feldsalat) serviert

Blunzenradl

gebratene Blutwurst mit Sauerkraut

Kaiserschmarrn

Pfannkuchenteig aus Eiern, Mehl, Milch und Rosinen. Wird gerne mit Zwetschkenröster (Kompott) gegessen

Käsknöpfle

Spätzle mit geriebenem, würzigem Käse

Klachelsuppe

gespaltene Schweinshaxen (Klacheln) werden in Kräutersud weich gekocht

Linzer Torte

Teig aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl, Haselnüssen und Bröseln, der dick mit Ribisel(Johannisbeer)-Marmelade bestrichen wird

Marillenknödel

Knödel aus Quark- oder Kartoffelteig, mit Aprikosen gefüllt und mit gezuckerten Semmelbröseln bestreut

Palatschinken

dünner Pfannkuchen, mit Marmelade oder Schokolade gefüllt

Salzburger Nockerl

Masse aus steif geschlagenem Eiweiß mit Puderzucker, Eigelb, etwas Mehl und geriebener Zitronenschale gebacken

Schlutzkrapfen

Ravioli nach Tiroler Art mit Bergkäse und passierten Kartoffeln

Tafelspitz

gedünstetes Rindfleisch, mit Gemüse, Röstkartoffeln und Oberskren (Sahnemeerrettich)

Topfenstrudel

Strudel mit Quarkfüllung in Eier-Milch-Aufguss, regional mit Vanillesauce

Wiener Schnitzel

mit Mehl, Ei und Semmelbröseln paniertes Kalbfleisch, meist nur mit Salat serviert

Essen & Trinken

Die österreichische Küche ist zurecht weltbekannt, obwohl es sie so eigentlich gar nicht gibt - zumeist meint man damit die Wiener Küche, die sich von den regionalen, bäuerlich geprägten Küchen des Landes deutlich unterscheidet. Es ist die Küche der untergegangenen Habsburger Monarchie, die in sich viele Einflüsse aus dem Osten und Süden Europas vereint, und die in der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien zur k.u.k.-Küche perfektioniert wurde. Sie ist ein kulinarischer Flickenteppich und besteht aus Gerichten, die in allen Teilen der Monarchie gekocht wurden. Was gut war, schaffte den Weg nach Wien, und was besser war, hatte dort auch Bestand. So kam das Gulasch aus Ungarn, die Mehlspeisen aus Böhmen, und das Wiener Schnitzel wurde den Mailändern abgeschaut.

In der Wiener Küche dominieren Fleischgerichte, die mal raffiniert, mal deftig zubereitet werden. Vegetarier müssen dennoch nicht darben, ihnen bieten sich auf der Mehlspeiskarte süße Alternativen zum Fleisch. Unter Mehlspeise versteht man heute alle Süßspeisen, die am Abschluss einer ganzen Mahlzeit stehen - die aber genausogut als Hauptgang gegessen werden können. Schmarren, Strudel, Obstknödel, Schmalzgebäck, Dalken, Buchteln und Palatschinken gehören zu den Klassikern, viele mit unverkennbar böhmischen Wurzeln. Dass die fleischlosen Speisen auch in den höchsten Kreisen genossen wurden - wie beispielsweise von Kaiser Franz Joseph I. belegt - liegt in den rigorosen Fastenvorschriften der katholischen Kirche, denen sich auch gekrönte Häupter beugen mussten.

Neben den Speisen der Wiener Küche finden sich auf den Speisekarten in den Bundesländern zahlreiche regionale Gerichte, die bäuerlichen Ursprungs sind. Den Vorarlbergern sind die Käsknöpfle lieb, den Tirolern die Schlutzkrapfen, den Salzburgern die Kasnocken, den Kärtnern die Kasnudeln und den Oberösterreichern die Knödel ganz allgemein. Auch hier fällt auf, dass bei vielen Spezialitäten am Fleisch gespart wird - das traditionellerweise nur am Sonntag als Braten auf den Tisch kommt. Zudem hat sich der Brauch gehalten, das Fleisch durch suren (pökeln) und selchen (räuchern) zu konservieren - dadurch spielt der Speck auch in der heutigen Küche immer noch eine große Rolle.

Gekonnte Zubereitung und reichhaltige Portionen zeichnen die österreichische Küche aus. Darüberhinaus geht der Trend, egal ob man nach überlieferten Rezepten oder zeitgemäßen Interpretationen kocht, in Richtung perfekte Ausgangsprodukte. Die Stichworte heißen regional, saisonal und biologisch. Strukturbedingt zählt Österreich zu den europäischen Vorreitern in Sachen biologischer Landwirtschaft, allen voran das Salzburger Land, dessen landwirtschaftliche Flächen zur Hälfte biologisch bewirtschaftet werden. Das äußert sich für den Gast in ungeahnter Geschmacksqualität auf dem Teller. Vor allem Restaurants der gehobenen Kategorie setzen vermehrt auf biologische Zutaten, vorzugsweise aus der Region und saisonal. Um der Übermacht der weltweiten industriellen Landwirtschaft etwas entgegenzusetzen, hat man zudem im gebirgigen Österreich sogenannte Genussregionen geschaffen, die ein gewachsenes Produkt aus der Region in den Mittelpunkt stellen. Etwa die Marille in der Wachau, den Spargel im Marchfeld, das pannonische Mangalizaschwein im Südburgenland oder die Weidegans auf der Mühlviertler Alm. Wer sich, gegebenenfalls zur Erntezeit, in einer Genussregion aufhält, bekommt das Leitprodukt in allerlei Varianten in allerlei Lokalitäten kredenzt (www.genuss-region.at).

Verschiedene naturtrübe Fruchtsäfte und Obstmoste sowie oft quellfrisches Leitungswasser sind die genussvolle Alternative zu überzuckerten Softdrinks. Zur Begleitung eines gemütlichen Mahls darf freilich der passende Wein nicht fehlen. Außer in Niederösterreich und dem Burgenland wird Wein in nennenswerten Quantitäten auch in der Steiermark und sogar in Wien angebaut. Der spritzige, pfeffrige, leichte Grüne Veltliner sowie der substanzreiche, dunkelviolette Zweigelt sind die beiden österreichischen Hauptsorten. Von ebensogroßer Bedeutung für den Winzer wie die Sorte, für die er sich entscheidet, sind seine Lagen - moderne Weinbauern sind stolz darauf, dass ihre Weine nach der Scholle schmecken, auf der sie wachsen.

Österreich gilt als Land der Weinkenner und doch wird dreimal so viel Bier getrunken. Das Salzburger Land kann mit einer großen, von den Klöstern ausgehenden Biertradition aufwarten, ebenso wie Tirol und Vorarlberg. In Oberösterreich und in Teilen Kärntens wird eher (Apfel-)Most getrunken, im niederösterreichischen Mostviertel hat der Birnenmost in den vergangenen Jahren eine unerwartete Renaissance erlebt.

Wo Wein angebaut und Most gekeltert wird, gibt es auch Schnäpse. Die über das ganze Land verstreuten Destillerien produzieren Hochprozentiges, handelt es sich nun um einen Birnenen, Marillenen (Aprikosen), Trebernen (Trester) oder gar Vogelbeerenen (aus den Früchten der Eberesche), von wahrhaft erhellender Qualität - heißt es doch, ein guter Schnaps fördere die Verdauung und erhelle den Blick auf die Welt.

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Wetter & Klima

Aktuelles Wetter

kachelmannwetter.com
Montag / 18.06.2018
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Abends
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Dienstag / 19.06.2018
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Donnerstag / 21.06.2018
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Klima

Tagestemperaturen in °C
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  2. Feb 3
  3. März 8
  4. April 14
  5. Mai 19
  6. Juni 22
  7. Juli 25
  8. Aug 24
  9. Sept 20
  10. Okt 14
  11. Nov 7
  12. Dez 3
Nachttemperaturen in °C
  1. Jan -4
  2. Feb -2
  3. März 1
  4. April 6
  5. Mai 10
  6. Juni 13
  7. Juli 15
  8. Aug 15
  9. Sept 11
  10. Okt 7
  11. Nov 3
  12. Dez -1
Sonnenschein Stunden/Tag
  1. Jan 2
  2. Feb 3
  3. März 4
  4. April 6
  5. Mai 7
  6. Juni 8
  7. Juli 8
  8. Aug 8
  9. Sept 7
  10. Okt 5
  11. Nov 2
  12. Dez 1
Niederschlag Tage/Monat
  1. Jan 8
  2. Feb 7
  3. März 8
  4. April 8
  5. Mai 9
  6. Juni 9
  7. Juli 9
  8. Aug 9
  9. Sept 7
  10. Okt 8
  11. Nov 8
  12. Dez 8
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Anreise

Auto

Tirol, Salzburg und Kärnten erreicht man am besten über die Autobahn von München über Rosenheim nach Salzburg (A8) bzw. Kufstein (A93). Nach Vorarlberg empfiehlt sich die Route von Ulm über Memmingen (A7) nach Lindau (A96). Die Hauptverkehrsader von Innsbruck nach Wien läuft über die Inntal- bzw. Westautobahn (A1). Die Südautobahn (A2) führt von Wien über Graz nach Klagenfurt und Villach. Villach ist auch über die Tauernautobahn (A10) ab Salzburg erreichbar.

Autobahnen sind in Österreich mautpflichtig. Vignetten sind in Tabakläden, auf Postämtern und in grenznahen deutschen Tankstellen zu kaufen. Die Jahresvignette für PKW kostet 82,70 Euro, für zwei Monate 24,80 Euro, für 10 Tage 8,50 Euro. Auch für Motorräder besteht (eine reduzierte) Vignettenpflicht. Mautpflicht besteht zudem auf vielen Berg- und Panoramastraßen sowie einigen wichtigen Transitrouten wie Brennerautobahn, Gerlospass- oder Felbertauernstraße.

Bahn

Häufige Direktverbindungen nach Wien gibt es von München (4 1/4 Std.) und Frankfurt (7 Std.). Nachtzüge fahren von Hamburg, Berlin, Köln und Zürich nach Wien, Autoreisezüge von Hamburg nach Wien sowie von Düsseldorf, Hamburg und Hildesheim nach Villach. Fahrplanauskunft DB: Tel. 0800 507090 | www.bahn.de; Zugsauskunft in Österreich: Tel. 051717 | www.oebb.at

Flugzeug

Von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/ M., Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg und Köln/Bonn, Stuttgart, Basel, Bern, Genf, St. Gallen/Altenrhein und Zürich gibt es tägliche Verbindungen (auch Billigflieger) nach Österreich. Neben Wien werden die Flughäfen Graz, Innsbruck, Linz, Klagenfurt und Salzburg angeflogen. Die Flugzeit von Frankfurt/M. nach Wien beträgt 80 Min. Zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Bahnhof Wien-Mitte (U 3) verkehrt der City Airport Train im Halbstundentakt. Die Fahrzeit beträgt 16 Min. (11 Euro).

Anreisezeit

7h 33min
6h 56min
55min
Frankfurt am Main
Österreich
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Events, Feste & mehr

Gesetzliche Feiertage
1. Jan.

Neujahr

6. Jan.

Hl. Drei Könige

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt

26. Okt.

Nationalfeiertag

1. Nov.

Allerheiligen

8. Dez.

Mariä Empfängnis

25./26. Dez.

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen
Januar/Februar

Lauf der Pinggalperchten in Mayrhofen (Zillertal), Lauf der Schnabelperchten in Rauris und Glöcklerlauf in Ebensee; Kostümierte sollen böse Geister vertreiben.

Hahnenkammrennen: Das größte Skifest des Landes in Kitzbühel - hohe Promidichte. www.hahnenkamm.com

Fasching in Bad Aussee mit Flinserlkostümen, Imster Fasnacht mit Schemenlauf (nicht jedes Jahr, nächstes Mal 2020, www.fasnacht.at), Schellerlauf in Nassereith (alle 3 Jahre, nächstes Mal 2019, www.fasnacht-nassereith.at), Telfser Schleicherlaufen (alle 5 Jahre, nächstes Mal 2020, www.schleicherlaufen.at), Villacher Fasching (www.villacher-fasching.at)

März/April

Salzburger Osterfestspiele: Palmsonntag bis Di nach Ostern. www.osterfestspiele-salzburg.at

Mai/Juni

Narzissenfest in Bad Aussee. www.narzissenfest.at

Seeprozession in Hallstatt: Fronleichnamsumzug

Wiener Festwochen. www.festwochen.at

Gauderfest: Tirols größtes Frühlingsfest in Zell am Ziller. www.gauderfest.at

Sonnwendfeuer z. B. Herz-Jesu-Feuer in Tirol, Bergfeuer im Salzkammergut oder "die Donau in Flammen" in der Wachau

Life Ball in Wien: schräger Aids-Charity-Ball mit internationalen Stars. www.lifeball.org

Juni/Juli

Jazzfest Wien: internationale Jazzgrößen im Einsatz. www.viennajazz.org

Donauinselfest in Wien: Das größte Openair-Event Europas. www.donauinselfest.at

Styriarte: Steirisches Musikfestival in Graz. www.styriarte.com

Tanzsommer: Innsbruck wird zum Mittelpunkt der Tanzwelt. www.tanzsommer.at

Wellenklänge: Weltmusik in sagenhafter Kulisse am Lunzer See. www.wellenklaenge.at

Juli/August

Impulstanz: internationales Dance Festival in Wien. www.impulstanz.com

Seefestspiele Mörbisch: Operetten direkt am See. www.seefestspiele-moerbisch.at

Glatt & Verkehrt in Krems: Volksmusik aus allen Ländern, neu interpretiert. www.glattundverkehrt.at

Salzburger Festspiele: www.salzburgfestival.at

Bregenzer Festspiele: www.bregenzerfestspiele.com

Gamsjagatage: Brauchtumsfestival im Salzkammergut. www.gamsjagatage.at

September/Oktober

Ars Electronica: Festival für elektronische Musik in Linz. www.aec.at

Haydn-Festspiele in Eisenstadt. www.haydnfestival.at

Steirischer Herbst: Avantgardekunst in Graz. www.steirischerherbst.at

Bauernherbst im Salzburger Land: Brauchtumsveranstaltungen. www.bauernherbst.at

Weinherbst: Feste rund um den Wein in Niederösterreich. www.weinherbst.at

November/Dezember

Krampusläufe: besonders sehenswert in Bad Goisern und Schladming.

Adventsmärkte: sehr stimmungsvoll etwa in Schloss Schönbrunn, am Wolfgangsee oder in Velden

© Creative Travel Projects , shutterstock

Gut zu wissen

Auskunft
Österreich Werbung

www.austria.info | Tel. 00800 40020000

Auto

Das Tempolimit liegt auf Autobahnen bei 130, auf Bundesstraßen bei 100 und innerorts bei 50 km/h, die Promillegrenze bei 0,5. Es besteht Tragepflicht von Sicherheitswesten, sobald das Auto auf Autobahnen und Landstraßen verlassen wird. Vom 1. Nov. bis 15. April sind bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen Pflicht.

ÖAMTC-Pannenhilfe: Tel. 120

ARBÖ-Pannenhilfe: Tel. 123

Lassen Sie in den Großstädten das Auto besser beim Hotel, Parkplätze sind Mangelware und teuer. Erkundigen Sie sich in kleineren Städten nach dem Parksystem, in der einen oder anderen Form ist meist bloß Kurzparken erlaubt (Parkautomat, Parkscheine aus dem Tabakladen oder gratis mit Parkscheibe).

Camping

Im ganzen Land stehen zahlreiche gut geführte Campingplätze zur Verfügung. Wildes Campen ist verboten. Viele Bergstraßen sind mit einem Wohnwagen nicht befahrbar. Information: Österreichischer Camping-Club (ÖCC) | Tel. 01 7136151 | www.campingclub.at

Diplomatische Vertretungen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Metternichgasse 3 | 1030 Wien | Tel. 01 711540 (auch Notruf)

Schweizerische Botschaft

Kärtner Ring 12 | 1010 Wien | Tel. 01 79505

Gesundheit

Auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte ist die Europäische Krankenversicherungskarte angebracht. Sollte sie von einem Arzt nicht akzeptiert werden, müssen Sie die Behandlungskosten bar bezahlen und die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Internetzugang & WLAN

In vielen Cafés und Trendlokalen gehört es, ebenso wie in der gehobeneren Hotellerie, zum guten Ton, WLAN-Zugang kostenlos anzubieten; in den Städten sowieso, aber vermehrt nun auch auf dem Land. An vielen Autobahnraststätten, am Flughafen Wien sowie in den ÖBB-Railjet-Zügen (schwankender Empfang) wird dieses Service ebenfalls gratis angeboten. Infos: www.freewlan.at, www.freewave.at

Notruf

Feuerwehr: Tel. 122

Polizei: Tel. 133

Rettungsdienst: Tel. 144

Ärztenotdienst: Tel. 141

Alpinnotruf (Bergrettung): Tel. 140, in Vorarlberg Tel. 144

Euro-Notruf: Tel. 112

Der Euro-Notruf ist gebührenfrei, er funktioniert auch ohne SIM-Karte im Handy. Durchgestellt wird er automatisch in die nächstgelegene Polizeidienststelle.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen, erfordert etwas Planung: Kleinere Orte werden oftmals nur ein- bis zweimal am Tag angefahren. Streckennetz und Fahrpläne bei den ÖBB (Tel. 051717 | www.oebb.at) und bei den Postbussen (Tel. 0810 222333 | www.postbus.at).

Post

Porto für Standardsendungen (bis 20 g): EU-weit 70 Cent, weltweit 1,70 Euro

Telefon & Handy

Vorwahl nach Österreich: 0043; nach Deutschland: 0049; in die Schweiz: 0041. Bei Anrufen aus dem Ausland entfällt die Null der Vorwahl. Das Handynetz in Österreich ist flächendeckend, mit Ausnahme der Berge. Seit 2009 gelten in der EU Obergrenzen für Roaminggebühren (22,8 Cent für aktive, 0,6 Cent für passive Telefonate). Immer günstig sind SMS (max. 0,72 Cent). Hohe Kosten verursacht die Mailbox; noch im Heimatland abschalten! Haben Sie vor ein wenig innerhalb Österreichs zu telefonieren, legen Sie sich am besten eine Prepaid-Karte zu, die es von allen Mobilfunkanbietern gibt.

Unterkunft

Der Großteil des Angebots entfällt auf familiäre Drei- und Viersterne Hotels und Gasthöfe, die in den beliebten Ferienregionen vor allem Tirols oft gewaltige Ausmaße annehmen. Landauf, landab eröffenen immer mehr trendige, ökobewusste, aber mitunter auch sehr teure Häuser. Internationale Hotelketten gibt es, mit Ausnahme der Städte, nur wenige. Wellnessresorts (www.relax-guide.at) sowie luxuriöse Schlosshotels (www.schlosshotels.co.at) runden das Angebot ab. Am unteren Ende der Skala stehen private Zimmer und Ferienwohnungen, deren Adressen Sie bei den jeweiligen Urlaubsregionen bekommen oder über die Buchungsplattform www.tiscover.com gut finden und buchen können. Günstig und landverbunden machen Sie Urlaub auf dem Bauernhof (www.urlaubambauernhof.at, auch Reiter-, Gesundheits-, Kräuter- und Bio-Bauernhöfe sowie Almhütten und Winzerhöfe), preislich moderat und teils wirklich schön nächtigen Sie in den Jugend- und Familiengästehäusern (www.jufa.eu). Manche Regionen haben auch eigene, stimmungsvolle Unterkünfte zu einem Angebot zusammengefasst, z. B. www.landlust.at (Landhäuser in der Oststeiermark), www.burgenland.info (Link zu Pannonisch Wohnen) oder www.nie deroesterreich.at (Link zu Unterkünfte/Genießerzimmer). Neuerdings gibt es im Winter sogar Igludörfer (www.schneedorf.com, www.alpeniglu.com, www.iglu-village.at). Es lohnt sich auch, auf www.austria.info/at/uebernachten zu stöbern.

Vergünstigungen

In Österreich ist die Card-Manie ausgebrochen - immer mehr Regionen bieten Touristen-Cards an, die eine spürbare Erleichterung im Urlaubsbudget bringen. Da sind zum einen die Städte-Cards (Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck), die gleichzeitig als Netzkarte für die öffentliche Verkehrsmittel gelten, sowie die Bundesländerkarten (NÖ, Kärnten, Salzburgerland, Steiermark), für die Sie zahlen müssen. Zum anderen gibt es die gratis Regionen-Cards (z. B. Neusiedler See, Schladming-Dachstein, Steierisches Thermenland, Mostviertel, Wörther See, Millstätter See, Kaprun, Serfaus-Fiss-Ladis), die Sie einfach so erhalten, wenn Sie in einem Partnerbetrieb nächtigen. Egal ob Gratis- oder Zahlcard, Eintritte zu den wichtigsten Attraktionen sowie gegebenenfalls Seilbahnfahrten sind in der Regel mit Card kostenlos.

Zeitungen

Überregionale Qualitätszeitungen sind "Die Presse" und "Der Standard". Ähnlich gut sind die "Salzburger Nachrichten" sowie die Wiener Stadtzeitung "Falter". Daneben gibt's noch den "Kurier" (Ostösterreich), die "Kleine Zeitung" (Steiermark, Kärnten), die "Krone" und "Österreich".

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Sie Waren zum persönlichen Gebrauch frei ein- und ausführen. Als Richtwerte gelten z. B. 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 10 l Spirituosen, 90 l Wein oder 110 l Bier. Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gelten knappere Mengen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 2 l alkoholische Getränke (bis zu 15 % vol.). Weitere Infos: www.zoll.de

Stichworte

Adrenalin

Je steiler, desto attraktiver: Kletterrouten der allerhöchsten Schwierigkeitsstufe, Mountainbike-Downhill-Rennen mit 70 Prozent Gefälle, mit dem Board im freien Fall. Die Berge laden ein, an die Grenzen zu gehen. Eine Herausforderung, der sich die Alpenbewohner gerne stellen - Frauen wie Männer. Wer schon auf Skiern steht, bevor er richtig laufen kann, wer auf Berge kraxelt, bevor er weiß, was Höhenangst ist, hat dem Städter einiges voraus. Wer seit Kindesbeinen in der Bergen unterwegs ist, läuft noch als 70-Jähriger mühelos allen voran. Es gibt in Österreich eine große Community, die extrem sportlich unterwegs ist; entsprechend groß ist auch das Angebot: Tausende Kilometer an Mountainbikestrecken, Kletterrouten und -steigen, Rafting- und Canyoningtouren, Kajakschulen, Paragleitstartpunkten, Fallschirmspringevents ... Die ehrgeizigsten unter den Sportlern treffen sich zum Kräftemessen in ihren Disziplinen in - für Durchschnittsmenschen absolut wahnwitzigen - Contests. Etwa zur Mountainbike Trophy im Salzkammergut (200 km über enge, glitschige, steinige, steile Waldwege), zum Kärntner Ironman (3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren, 42 km laufen) oder zur Freeride World Tour (freeriden am steilen Nordhang des Wildseeloder in Fieberbrunn/Tirol).

Mit Wagemut kann man sogar zum Held der Nation werden, bei großen Ski-Weltcuprennen bangt das ganze Land um die Erfolge seiner Asse. Kein Fußballspiel bewegt die Massen so sehr wie das Rennwochenende in Kitzbühel oder der Nachtslalom in Schladming. Ähnlichen Ansturm vor dem Fernseher erzeugen die Skispringer, wenn sie zum Jahreswechsel zur Vierschanzen-Tournee antreten - im Clinch mit den deutschen Athleten, das hat in Österreich Länderspielcharakter.

Brauchtum

Tracht hat in feierlichen Momenten einen hohen Stellenwert, auch für junge Menschen. Zwar sind die sonntäglichen Kirchgänge immer seltener der Anlass, sich ins Trachtenoutfit zu werfen, aber immer noch die meisten Hochzeiten und Hochfeste. Im Alltag werden alte Traditionen sorgsam gepflegt, was für den Besucher aber selten sichtbar ist: Man ist Mitglied im Schützen-, Musik- oder Armbrustverein, trifft sich in der Vorweihnachtszeit zu Singkreisen oder pflegt die Kunst des Goldhaubenstickens. Anlässlich öffentlicher Feste können aber auch Gäste Einblick ins reiche Brauchtum der Alpen bekommen - auch wenn bei ganz großen Events mitunter ein wenig Folklore mitspielt, sind dennoch alle Beteiligten mit Herz und Seele dabei. Ganz nahe kommt man Land und Leuten beim Besuch eines der zahllosen Feuerwehr-, Winzer- oder Kirtagsfeste, die von Frühjahr bis Herbst die ländlichen Wochenenden füllen. Da geht es schon einmal etwas rau zu - bodenständige, gelebte Volkskultur eben. Lediglich im Großraum Wien hat der ländliche Lebensstil keinen Platz mehr im Alltag.

Erneuerbare Energie

Fossile Energieträger decken in Österreich zzt. rund 67 Prozent des Energiebedarfs. 32 Prozent werden aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt, womit man schon jetzt deutlich über dem von der EU für 2020 angepeilten Anteil von 20 Prozent liegt. Das liegt zum einen an der langen Tradition der Wasserkraft, zum anderen gab es in den letzten Jahrzehnten satte Fördergelder für private Initiativen wie Solarzellen oder Kleinwindanlagen. Zudem wurde hier und da kräftig in neue Technologien investiert, als Vorzeigeregion gilt Güssing im Burgenland, wo nahezu energieau-tark gewirtschaftet und gemeinsam mit Hochschulen intensiv geforscht wird. Der Fokus liegt dabei auf der reichlich vorhandenen Biomasse - also etwa Bäume, Holzabfälle, Grünschnitt oder Stroh -, die sich besonders gut lokal verwerten lässt. Das ehrgeizige Ziel der Österreicher: bis 2020 bereits 34 Prozent des Energiebedarfs nachhaltig zu decken.

Heuriger

Überall, wo Wein angebaut wird, gibt es die Institution des Heurigen, der in manchen Gegenden auch Buschenschank genannt wird. Ein Heuriger ist ein Lokal, in dem Eigenbauweine ausgeschenkt und kleine, kalte Speisen angeboten werden. Ein klassischer Heuriger hat nicht das ganze Jahr über geöffnet, sondern immer nur wochenweise, in den Weinbauregionen gibt es dazu eigene Heurigenkalender. Ist geöffnet, wird ein Busch vor den Eingang gehängt, damit ist "ausgesteckt". Aus dieser Urform sind Heurigenrestaurants entstanden, die im Rahmen einer Gewerbekonzession auch Fremdweine und richtige Küche anbieten. Buschenschanken gibt es im Übrigen auch in jenen Landesteilen, die Moste produzieren; statt Trauben- wird hier Obstwein ausgeschenkt.

Kaffeehaus

Kaffee wird in Österreich auf der zweiten Silbe betont. Wer diese Sprachregelung beherrscht, hat beim Ober, wie der Kellner im Kaffeehaus heißt, fast schon gewonnen. Wer beim Bestellen zusätzlich noch weiß, ob er einen kleinen oder großen Braunen oder doch lieber eine Melange trinken will, sieht, wie erleichtert der Ober ist, keinen Banausen vor sich zu haben. Eine Melange ist ein Espresso mit Milchschaum, ein Brauner ein schwarzer Kaffee, serviert mit einem Extra-Kännchen Sahne. Der kleine Braune ist ein einfacher, der große ein doppelter Espresso. Das Glas Wasser ist zum Kaffee obligatorisch. Neben einer kleinen Auswahl von Kuchen und Zwischengerichten werden mittags in den meisten Kaffeehäusern auch klassische Gerichte der Wiener Küche serviert.

Die Zeit der Kaffeehausliteraten ist zwar längst vorbei, trotzdem zählen Schriftsteller nach wie vor zu begeisterten Kaffeehausgängern. Robert Menasse, bekannt für seine essayistische Literatur, sitzt gerne im Wiener Café Sperl, während Ilse Aichinger, die große alte Dame der österreichischen Literatur, meist im Café Jelinek anzutreffen ist. Im Kaffeehaus wird gearbeitet, werden Geschäfte besprochen, Verträge geschlossen und wird Politik gemacht. Das Landtmann neben dem Burgtheater vermittelt mitunter den Anschein, als sei es eine Außenstelle des nahen Parlaments. Weitere typische Kaffeehäuser sind Central, Bräunerhof, Prückel und Sperl (Wien), Traxlmayer (Linz), Bazar und Tomaselli (Salzburg) und Central (Innsbruck). Die Auswahl an Zeitungen und Magazinen ist groß, Gratiszugang zu WLAN ist mittlerweile Standard.

Klöster

Der ausgeprägte und vom Kaiserhaus verteidigte Katholizismus hat die meisten Klöster besonders in ländlichen Gebieten zu Macht und Einfluss geführt. Sie waren Zentren der Kultur und Bildung sowie der Landwirtschaft und des Weinbaus - und sind es bis heute geblieben. Trotz wirtschaftlicher Krisen und der Josefinischen Reform, die Ende des 18. Jhs. zur Auflassung von Klöstern führte, konnten sich die meisten bis in die Gegenwart retten. Wohl auch deshalb, weil ein Großteil der Klöster über immense Kunstschätze verfügt. So besitzt das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal nicht nur eine Gemäldegalerie, die jedes Museum vor Neid erblassen lässt, sondern auch eine Fülle wertvoller Originalurkunden und Gesetzestexte. Ebenso reich ausgestattet sind die Kunst- und Wunderkammern anderer großer Klöster wie Melk, Klosterneuburg, Heiligenkreuz, Göttweig, Zwettl, St. Florian, Kremsmünster oder Stams in Tirol. Viele der Klöster haben ihre Pforten auch für Erholung Suchende geöffnet. Das Angebot reicht von der Übernachtung über die Teilnahme an Gebeten bis zur Übernahme von Arbeiten (www.kloesterreich.at).

Lebensraum Alpen

Die Alpen, Trinkwasserspeicher und Heimat von rund 5000 Pflanzen- sowie 30000 Tierarten, sind umgeben von reichen, dicht besiedelten, freizeitsüchtigen Ballungsräumen. Sie zählen neben Karibik und Mittelmeer zu den wichtigsten Zentren des weltweiten Tourismus. Da geht es mitunter am Großglockner auch nicht viel anders zu als an der Costa Brava: an schönen Tagen bezwingen die Gipfelstürmer den Berg im Gänsemarsch. Immer neue Gästebetten, Zubringerstraßen, Bergentertainment und Aufstiegshilfen bringen die Alpen unter Druck, die schon jetzt das am dichtesten erschlossene Berggebiet der Welt sind. In Österreich können mehr als 2,7 Millionen Menschen pro Stunde per Schilift und Seilbahn auf die Berge gebracht werden, rund 7000 km sind als Skipisten präpariert, weit über 200000 km stehen Wanderern als Forstwege zur Verfügung. Diese offensive Erschließung zerschneidet und dezimiert wertvolle Lebensräume in einem ohnehin extremen Klima, so dass viele Organismen um ihre Existenz bangen müssen. Beschleunigt wird die Problematik durch den weltweiten Klimawandel, der sich am Rückgang der Gletscher deutlich manifestiert.

Der Tourismus hat also nicht alleine Schuld an ökologischen Problemen - er ist umgekehrt sogar der große Hoffnungsträger für den Erhalt des Lebensraums Alpen, der ansonsten Gefahr liefe, von den Einheimischen mangels Perspektive verlassen zu werden. Meistens ist es ein zähes Ringen zwischen lokalen Umweltschutzinitiativen und wirtschaftlichen Interessen, was vermehrt zu erfreulichen Projekten führt, die Umwelt nachhaltig und sanft zu erschließen. Weiter steht die Natur in sechs Nationalparks streng unter Schutz. Mit Abstand der größte ist der Nationalpark Hohe Tauern, der die höchsten Gipfel im Grenzgebiet Salzburg-Kärnten-Tirol umfasst.

Moderne Architektur

In den 1960ern formierten sich an den österreichischen Universitäten junge, experimentierfreudige Architekten, die mit neuen Formen und Konzepten gegen die Nachkriegsarchitektur antraten. Wolf D. Prix, Helmut Swiczinsky und Michael Holzer vom Kollektiv Coop Himmelb(l)au (1968), Hans Hollein, der zu den Pionieren der Postmoderne zählte, oder Günther Domenig aus der heute renommierten "Grazer Schule" haben auch international den Durchbruch geschafft. Auch Friedensreich Hundertwasser, der später für seinen "verkitschten Kommerzialismus" oft angefeindet wurde, kommt aus der Wiener Szene. Avantgardistische Bauten entstanden wie Domenigs Steinhaus am Ossiacher See oder Hans Holleins Haas-Haus in Wien, doch es dauerte noch bis in die späten 1990er als zeitgenössische Architektur plötzlich allenthalben sichtbar und auch von der Bevölkerung positiv aufgenommen wurde. Damals kam es zu einem regelrechten Bauboom, der bis heute ungebrochen anhält und der auch internationalen Größen wie Zaha Hadid oder Vito Acconti eine Bühne bietet. Städte und Länder eröffneten aufsehenerregende Kulturbauten, die Wiener Skyline wuchs ins Futuristische, und auch private Bauherren finden Gefallen an den klaren Formen der Postmoderne. Eine herausragende Rolle in der modernen Architektur spielt darüberhinaus Vorarlberg, wo man sich schon früh auf nachhaltiges Bauen konzentrierte und ebenso zeitig mit Grundrissen und Materialien zu experimentieren begann. Nirgendwo sonst im Land finden sich architektonisch spannende und ökologisch durchdachte Alltagsbauten in einer derart großen Dichte.

Sprache

Was Deutsche und Österreicher trennt, ist die gemeinsame Sprache. Germanisten wissen, dass 2-4 Prozent des deutschen Wortschatzes mehr oder weniger typisch österreichisch sind. Das ist in der Schriftsprache nicht weiter dramatisch, kann aber in der Umgangssprache zu Verwirrung führen. Wenn sich beispielsweise ein Österreicher "ausrastet", dann hat er keinen Tobsuchtsanfall, sondern macht eine Pause, legt eine Rast ein. Drückt er ein "Gschichtl", erzählt er eine Lüge. Ist er "marod", dann ist er krank. Ist er "stier," ist er pleite. "Stierlt" er, stöbert er in fremden Sachen. Besonders schlimm sind die Missverständnisse auf der Speisekarte, wo Hackfleisch als Faschiertes und Eierkuchen als Palatschinken angepriesen werden.

Allerdings gibt es auch regionale Unterschiede: so sagen Wiener etwa Viertel Eins wenn sie 12.15 Uhr meinen, während man in Linz Viertel über Zwölf dazu sagt. Neben feinen Unterschieden gibt es noch eine linguistische Besonderheit: Während der Großteil Österreichs zum bairischen Sprachraum zählt, spricht man in Vorarlberg alemannisch. Wo genau ein Mensch herkommt, hört man im Allgemeinen am Dialekt, nur höchst selten wird astreines Hochdeutsch gesprochen. Das lässt sich am ehesten in den Nobelbezirken Wiens und Salzburgs vernehmen, ein aufgrund der weichen Aussprache äußerst angenehmer Klang, den man auch im Theater pflegt.

Bloss nicht

Getränke falsch bestellen

Eine Schorle heißt in Österreich "gespritzt". Die Apfelschorle bestellen Sie als "Apfelsaft gespritzt", den Wein - 1/2 Wein, 1/2 Wasser - als "Gespritzten" (Fortgeschrittene sagen "Gspritztn"). Den gibt es in der Variante Rot oder Weiß, sagt man nichts dazu, ist Weiß gemeint. Na ja, was Sie beim Kaffee alles falsch machen können, das füllt ohnehin eigene Ratgeber, hier nur so viel: Kaffee wird auf der zweiten Silbe betont!

Über Fußball diskutieren

Wenn Sie den Namen Cordoba hören - woran denken Sie? Österreicher, zumal männliche, denken an ein Fußballspiel der WM 1978: Damals kickten die Österreicher die deutsche Mannschaft mit einem 3:2 aus dem Turnier. Zwar kamen auch die Österreicher nicht weiter, trotzdem wurden sie in der Heimat wie Sieger empfangen. Das war in etwa das letzte Mal, dass der österreichische Fußball international Aufsehen erregte - heute dümpelt die Nationalmannschaft im Bedeutungslosen. Doch viele heimische Fußballfans sehen das anders. Am besten lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein.

Leichtsinnig ins Gebirge

Bei Schönwetter mag die Wanderung angenehm entspannend erscheinen. Doch das Wetter in den Bergen kann binnen Minuten dramatisch umschlagen und Sie in brenzlige Situationen bringen, etwa bei Gewitter oder Nebel. Regenschutz, warme Bekleidung und eine gute Karte sind ein Muss auf einer Wandertour, zu der Sie nur aufbrechen sollten, wenn die Wetterprognose entsprechend ist - fragen Sie am besten Hüttenwirte oder Bergführer. Beachten Sie zudem, dass das Handy in den Bergen oft ohne Empfang ist und Sie kein Notsignal absetzen können. Überschätzen Sie außerdem niemals Ihre eigene Kondition und Trittsicherheit.

Ohne gültige Vignette auf die Autobahn

Die Benutzung der österreichischen Autobahnen ist kostenpflichtig, und die Nichteinhaltung der Vignettenpflicht hat empfindliche Bußgelder zur Folge. Besorgen Sie sich rechtzeitig eine Vignette - oder ein Pickerl, wie sie umgangssprachlich heißt -, die für die gesamte Zeit des Aufenthalts gültig ist. Die Einhaltung der Vignettenpflicht wird streng kontrolliert.

Sonntagabend Hunger haben

In ländlichen Gegenden schließt ein Großteil der Gasthäuser am Sonntagnachmittag. Nachdem dann auch sämtliche Geschäfte zugesperrt sind, bleibt als letzter Ausweg unter Umständen nur mehr der Einkauf im teuren Tankstellenshop, denn auch Imbissbuden findet man nicht überall. So Sie keine Halbpension gebucht haben, sorgen Sie also rechtzeitig vor.

Reiseadapter

In Österreich sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Spannung 230 Volt und Frequenz 50 Hertz vor Ort sind analog zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz, somit wird kein spezieller Transformator zusätzlicher zum Adapter benötigt.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
Stecker-Typ C
Stecker-Typ C
Stecker-Typ E
Stecker-Typ E
Stecker-Typ F
Stecker-Typ F
News & Reportagen
Reportage
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Die Alpen sind eine wunderschöne Spielwiese – zum Sporteln, Entspannen und Genießen. Manche Erlebnisse brennen sich…
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