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Oberitalienische Seen

Check-in

Eine leichte Brise streicht über die Wasserfläche, wiegt sanft die Palmen am Ufer des Sees, eine erschreckte Eidechse verschwindet zwischen den warmen Steinen der Gartenmauer. Strahlend blau leuchtet der Himmel, glasklar zeichnen sich die Umrisse der gerade noch schneebedeckten Alpengipfel gegen ihn ab. Grünes, rebenbestandenes Hügelland liegt vor ihnen im Sonnenlicht. Alpine Frische und mediterrane Milde, Berghütten und aristokratische Villen: Wenn sich Norden und Süden mischen, entsteht eine unvergleichliche Stimmung, der sich kein Reisender entziehen kann. "Das geheimnisvolle Vorzimmer des Südens" nennt der 1940 geborene Tessiner Schriftsteller Alberto Nessi die Seenlandschaft am Ausgang der Alpen zwischen der Schweiz und Italien. Es ist eine Landschaft, wo bereits Zitronen blühen.

Wie ist sie entstanden? Mit einem unglaublichen Getöse. Vor rund 130 Mio. Jahren schob sich die afrikanische Kontinentalplatte an dieser Stelle teilweise gegen, teilweise über die europäische. Vulkanausbrüche kamen hinzu, die Erde faltete sich - und die Alpen waren geboren. Die Zeit verging, mehre Klimawechsel folgten, mal plätscherte das Meer bis an den Alpenrand, dann schoben sich Gletscher gen Süden, schufen Täler, Flüsse und Seen. Ihre wärmespeichernden Wassermassen erzeugten bei geschützter Lage schließlich ein Mikroklima, das teilweise subtropische Vegetation ermöglicht und Palmwedel neben Eichenlaub wachsen lässt.

Die milden Winter und die warmen, aber nicht drückend heißen Sommer haben die Gegend schon früh zu einem beliebten Rückzugsgebiet der Mailänder Aristokratie gemacht. Die Adels- und Industriellenfamilien bauten an den Seeufern prächtige Villen und üppige Parkanlagen, die sich neben den Fischerdörfern mit ihren engen, verwinkelten Gassen harmonisch ins Landschaftsbild einfügten. Vor dem Einsetzen des Tourismus war das Leben an den Seen mühsam und hart. Verkehrswege und größere Ansiedlungen gab es nur in den flachen, südlichen Regionen der Voralpen. Die nördlichen, bergigen Gebiete waren oft völlig unerschlossen und nur auf dem Seeweg erreichbar.

Die zahlreichen Burgen und Befestigungen zeugen von der strategischen Wichtigkeit der Gegend. Die Alpenpässe, die von den Römern passierbar gemacht worden waren, bildeten die Nähte, die das von der Ostsee bis nach Sizilien reichende deutsche Kaiserreich zusammenhielten. Die Kaiser kamen meist über den Lukmanier oder den Splügenpass und stiegen dann auf dem Seeweg über den Lago Maggiore oder den Comer See zur Poebene hinab. Und über den Fluss Ticino, den Lago Maggiore und ein weit verzweigtes Kanalsystem, die Navigli, wurden Mailand und die größeren Orte der Ebene mit Holz und Baumaterialien versorgt. Den Marmor für den Mailänder Dom haben viele fleißige Hände auf diesem Weg von den Steinbrüchen des Tessins in die lombardische Metropole transportiert.

Die Wasserkraft begünstigte auch die Industrialisierung: Glasbläser am lombardischen Ufer des Lago Maggiore, Färbereien am Ortasee, Lederverarbeitung bei Varese, Textilfabriken rund um Como. Gleichzeitig entstanden an den Seeufern die Villen der Aristokraten und Luxushotels. Der Lago Maggiore, der Luganer See und der Comer See erlebten ihre Blütezeit, als man mit Kutsche und Hutschachteln anreiste, die Damen mit Sonnenschirm im Rüschenkleid über die Seepromenade flanierten und Briefe noch mit Feder und Tinte geschrieben wurden. Mitte des 18. bis Anfang des 20. Jhs. galten die Oberitalienischen Seen als bevorzugte Reiseziele der Oberschicht.

In ihrem Schlepptau folgten Künstler und Intellektuelle, die hier ihre Italiensehnsucht stillten - und die Gegend in ganz Europa bekannt machten. Der Dadaist Hugo Ball sah im Tessin "eine Art Neuguinea und Honolulu", auf alle Fälle etwas Exotisches, der französische Schriftsteller Stendhal verglich den Lago Maggiore mit dem Golf von Neapel. Der Comer See brauchte gar nicht erst besungen zu werden: Dies hatte 1827 bereits der italienische Schriftsteller Alessandro Manzoni in seinem Roman "Die Brautleute" getan, dessen ersten Satz bis heute jeder italienische Gymnasiast im Schlaf aufsagen kann: Su quel ramo del lago di Como ... ("An jenem Arm des Comer Sees …"). Während Manzoni am Comer See den vielleicht wichtigsten Roman der italienischen Literaturgeschichte verfasste, entstand ein Jahrhundert später einige Kilometer westlich deutsche Weltliteratur: Auf ausgedehnten Spaziergängen oberhalb des Luganer Sees holte sich Hermann Hesse ab 1919 die Inspiration für Werke wie "Siddhartha", "Der Steppenwolf" oder "Narziss und Goldmund", die ihm den Nobelpreis einbrachten und ihn zum meistgelesenen deutschsprachigen Autor machten.

Ab der Mitte des 20. Jhs. machte dann das Wirtschaftswunder, das einen Ausbau des Straßennetzes und die Massenmobilisierung mit sich brachte, die Oberitalienischen Seen zu einem gut erreichbaren Urlaubsparadies nicht mehr nur für Begüterte. Ascona beispielsweise war zeitweise derart in Mode, dass Opel sogar ein Auto nach dem Ort am Lago Maggiore benannte.

Der Bau des 1980 eröffneten Autobahntunnels durch den Gotthard leitete paradoxerweise die Kehrtwende ein. In derselben Zeit, in der man früher von der Alpennordseite aus an die Oberitalienischen Seen gelangte, konnte man nun ans Mittelmeer fahren. Die Zahl der Übernachtungen in den Hotels der Region nahm seitdem kontinuierlich ab. Verstärkt wurde dieser Trend durch die Billigflieger, die ehemals exotische Destinationen wie Mallorca, Ägypten oder die Türkei dem Massentourismus erschlossen. Gleichzeitig kam es zu einer städtebaulichen Entwicklung, die rund um die urbanen Zentren Lugano, Como und Varese weitgehend planlos verlief. Die Metropole Mailand wuchs zusehends mit der Region um Lago Maggiore, Luganer und Comer See zusammen. Heute leben in dieser Gegend mehr als 2 Mio. Menschen - die gut betuchten Rentner aus Zürich, Basel und Stuttgart nicht mitgezählt, die mit dem Bau von Ferienhäusern und Alterssitzen einen wesentlichen Beitrag zur Zersiedelung der Landschaft leisteten.

Zum Glück ist Raum geblieben, wo man sich einrichten, sich wohl fühlen und etwas erleben kann. Niemand zelebriert dies öffentlichkeitswirksamer als Hollywoodstar George Clooney, der 2003 eine Villa am Ufer des Comer Sees erwarb. Auf einmal war der Italian Way of Life wieder in. Wenn Clooney auf seinem Motorboot über den See rauscht, auf einer Harley Davidson die Bergstraßen hochkurvt oder in weiblicher Begleitung in einem romantischen Lokal die italienische Küche genießt, werden diese Dolce-Vita-Momente oft genug von Paparazzi eingefangen und um die Welt geschickt.

Es sind Bilder zum Träumen. Denn noch immer ist die Gegend wie für den Urlaub geschaffen. Im Straßencafé an der Uferpromenade, beim Spaziergang durch einen Park mit exotischen Pflanzen, beim Wandern durch Kastanienwälder oder beim Surfen mit dem Nordwind im Rücken fällt es einem ebenso leicht, den Alltag hinter sich zu lassen, wie beim gemütlichen Bummel durch die kleinen Städte mit ihren bunten Marktständen, den noblen Palazzi, den verlockenden Auslagen der Geschäfte und den stilvollen Restaurants. Dieselbe Leichtigkeit des Seins spüren Sie auf einer Fahrt mit dem Linienschiff auf dem Lago Maggiore, mit der Centovallibahn durch das Tal der Hundert Täler oder beim Aufstieg auf einen Gipfel, wo sich Ihnen im wörtlichen Sinn neue Horizonte eröffnen.

Das Angebot an Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten ist derart vielfältig, dass Sie es niemals schaffen werden, alles zu besichtigen - egal, wie viele Urlaubstage Sie in der Gegend verbringen. Grämen muss sich deshalb niemand. Besser ist es, sich von der Lebensfreude der Einheimischen mitreißen und den Tag in einer gemütlichen Trattoria oder einem urigen Grotto, wie die traditionellen Gaststätten in den Bergregionen heißen, ausklingen zu lassen.

Ein Glas Merlot, eine Portion Polenta mit Schmorbraten, das Säuseln der Zypressen im Wind, das Plätschern der Wellen, dazu der Vollmond, der die imposante Bergkulisse deutlich aus der Dunkelheit hervortreten lässt: In einem solchen Moment sollten Sie unbedingt zum Himmel hochschauen und prüfen, ob die Einheimischen recht haben. "Hier ist es so schön", besagt ein Sprichwort, "dass die Sterne näher zusammenrücken, um einen Platz über dem Paradies zu ergattern."

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
Im teilweise autofreien Zentrum mit seinen schmalen Gassen, die von Arkaden gesäumt werden, hat man ein Gefühl von hochsympathischer Lebensart. Lugano ließ frühe Reisende im 19. Jh. begeistert…
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Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in…
Für viele ist es der schönste Ort des Tessins: Das lang gestreckte, kleine und dank seiner stolzen Architektur doch stattliche Morcote (650 Ew.). Es klebt im Windschatten des üppig bewaldeten…
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Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio…

Reisezeit

Januar
sehr gut
6°C
Februar
sehr gut
9°C
März
sehr gut
13°C
April
sehr gut
18°C
Mai
sehr gut
21°C
Juni
sehr gut
26°C
Juli
sehr gut
29°C
August
sehr gut
28°C
September
sehr gut
24°C
Oktober
sehr gut
17°C
November
sehr gut
11°C
Dezember
sehr gut
7°C

Die beste Reisezeit für Oberitalienische Seen sind die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 17° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 6° Celsius bei 4 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 17° Celsius und die Nachttemperatur bei 8° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 7 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Mai.

Mehr zu Klima und Reisezeit

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Praktische Hinweise

Anreise

Auto

Der Hauptverkehrsstrom fließt von Basel bzw. Zürich über die Schweizer Autobahn A2 durch den Gotthardtunnel ins Tessin und weiter nach Como. Weniger stauanfällig und deshalb als Alternativstrecke nicht nur aus dem österreichischen, bayrischen und ostdeutschen Raum zu empfehlen ist die Strecke über die A13 durch den San-Bernardino-Tunnel. Der Comer See ist auch auf Landstraßen über den Splügen- oder Majolapass zu erreichen. Von Osten führt die italienische Autobahn A4 von Verona (A22 vom Brenner) ins Gebiet der Oberitalienischen Seen.

Bahn

Bahnverbindungen aus Deutschland führen über Basel, Zürich oder Chur nach Bellinzona (hier umsteigen nach Locarno), Lugano, Como und Mailand. Von Basel aus erreicht man auch ohne umzusteigen Domodossola, Stresa, Arona und Mailand. Von München oder Österreich aus aus fährt man am einfachsten über Verona nach Mailand bzw. Como. www.bahn.de, www.fsitaliane.it, www.sbb.ch

Flugzeug

Der wichtigste Flughafen für die Region der Oberitalienischen Seen ist Mailand-Malpensa (www.seamilano.eu). Von dort fährt der schienengebundene Malpensa-Express (www.malpensaexpress.it) nach Como und Varese. Verwirrend ist, dass es auch ein Busunternehmen namens Malpensa-Express (www.malpensaexpress.ch) gibt; dieses fährt von Malpensa nach Lugano, Mendrisio und Chiasso. Private Shuttlebusse fahren alle zwei bis drei Stunden nach Chiasso und Lugano sowie nach Arona und Intra. Billigflüge landen auf Bergamos Flughafen Orio al Serio (www.sacbo.it). Von dort geht es per Bus nach Mailand oder per Zug über Bergamo nach Lecco. Der Flughafen Lugano-Agno (www.lugano-airport.ch) wird von Deutschland via Zürich angeflogen.

Auskunft

Italienische Zentrale für Tourismus Enit

- Barckhausstr. 10 | 60325 Frankfurt | Tel. 069 237434

- Mariahilferstr. 1 b | 1060 Wien | Tel. 01 5051639

- Uraniastr. 32 | 8001 Zürich | Tel. 0434664040

- www.enit.it

Schweiz Tourismus

Gebührenfrei in der Schweiz, Deutschland, Österreich: Tel. 0080010020030 | www.myswitzerland.com

Regionale Auskunftsstellen

- Ente Turistico Lago Maggiore | 6600 Locarno | Tel. 0917910091 | www.ascona-locarno.com

- Ticino Turismo | Via Lugano 12 | 6501 Bellinzona | Tel. 0918257056 | www.ticino.ch

- Ufficio Informazioni Turistiche di Como | Piazza Cavour 17 | 22070 Como | Tel. 031269712 | www.lakecomo.it

- Ufficio Informazioni Turistiche di Lecco | Via Nazario Sauro 6 | 23900 Lecco | Tel. 0341295720 | www.turismo.provincia.lecco.it

- Distretto Turistico dei Laghi | Corso Italia 18 | 28838 Stresa | Tel. 032330416 | www.distrettolaghi.it

- Agenzia del Turismo della Provincia di Varese | 21100 Varese | Tel. 0332286163 | www.vareselandoftourism.com

Informative Websites

Touristische Tipps über die Seen geben neben den oben genannten Internetauftritten u. a.die folgenden Websites:

- www.derlagomaggiore.de

- www.lugano.tourism.ch

- www.lagomaggiore-italy.it

- www.mylagomaggiore.de

- www.ciaolagomaggiore.com

- www.comersee-feriendomizile.de.

www.tempoitalia.it zeigt, wie das Wetter wird, www.paesionline.it/bedbreakfast.asp hilft, preiswerte Übernachtungen zu finden. Auf www.autostrade.it/autostrade/traffico.do finden Sie Verkehrsinformationen, www.ansa.it ist die Website der italienischen Nachrichtenagentur mit Meldungen auch auf Englisch. Und www.museionline.it versammelt alle italienischen Museen, mit Ausstellungsübersicht.

Auto

Höchstgeschwindigkeit innerorts 50, auf Landstraßen 90 (Schweiz 80), auf Autobahnen 130 (in der Schweiz 120) km/h, in Italien bei Regen 110 km/h. In Italien ist beim Verlassen des Wagens bei Notfällen außerhalb geschlossener Ortschaften das Tragen einer Warnweste Pflicht, das Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt ist nur über eine Freisprechanlage erlaubt. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. In Italien muss auf allen Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften auch am Tag das Abblendlicht eingeschaltet werden! Die italienischen autostrade sind mautpflichtig (pedaggio). An den entsprechend gekennzeichneten Ausfahrten kann man auch mit Kreditkarte bezahlen. Für die Schweizer Autobahnen benötigt man eine Vignette (40 Franken für ein Kalenderjahr). Pannendienst des italienischen Automobilclubs ACI: Tel. 803116, vom Handy Tel. 800116800 (Schweiz: Tel. 140). Tankstellen in Italien sind außer an der Autobahn in der Mittagszeit und sonntags meist geschlossen, viele haben aber Tankautomaten.

Fahren Sie in Grenznähe zum Tanken rasch in die Schweiz: Die zahlreichen Tankstellen zeugen davon, dass der Sprit in der Schweiz wesentlich billiger ist.

Camping

Die Seenregion ist ein kleines Campingparadies. Allein am Comer See gibt es rund vier Dutzend Plätze, vom kleinen, romantischen Zeltplatz bis zur bestens ausgerüsteten Zeltstadt. Ausführliche Verzeichnisse bieten die Verkehrsvereine der Regionen an. Wildes Camping wird nicht geduldet. Auch Wohnmobile dürfen nicht einfach am Straßenrand abgestellt werden, sondern nur auf ausgewiesenen Stell- oder Campingplätzen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Konsulate

- Via Solferino 40 | Milano | Tel. 026231101 | Tel. Notfall: 3356255621 | - Via Soave 9 | Lugano | Tel. 0919227882

Österreichische Konsulate

- Piazza del Liberty 8 | Milano | Tel. 02783743

- Via Pretorio 7 | Lugano | Tel. 0919134007

Schweizer Konsulat

Via Palestro 2 | Milano | Tel. 027779161

Ferienwohnungen & Agritourismus

Das Angebot reicht vom einfachen Steinhäuschen für 200 bis zur prunkvollen Villa für 2000 Euro pro Woche. Die lokalen Verkehrsvereine verschicken Verzeichnisse. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich in Italien - allerdings nicht direkt an den Seen - Ferien auf dem Bauernhof (agriturismo).

Geld & Kreditkarten

Geldautomaten sind flächendeckend vorhanden. Die gängigen Kreditkarten sind in beiden Ländern weit verbreitet. In der Schweiz kann man meist auch mit Euro bezahlen, erhält das Wechselgeld dann aber in Schweizer Franken.

Gesundheit

Erste Hilfe erhalten Sie bei der Notfallstation des Krankenhauses (pronto soccorso) gratis, in kleineren Orten beim Notarzt (guardia medica). Beim Arztbesuch legen Sie Ihre European Health Insurance Card (EHIC) vor. Sollte diese nicht oder nur mit einigem bürokratischem Aufwand akzeptiert werden, reichen Sie Arzt- und Apothekenrechnungen der heimischen Krankenkasse zur meist unproblematisçhen Erstattung ein - oder Sie schließen eine Reisekrankenversicherung ab. Apotheken heißen auf Italienisch farmacia und sind mit einem grünen Kreuz gekennzeichnet. Sie sind in der Regel wie die übrigen Geschäfte geöffnet. Ein Verzeichnis mit den nachts und feiertags geöffneten Apotheken (farmacie di turno) ist an den Apotheken ausgehängt.

Internetzugang & Wlan

In Oberitalien sind Internetcafés weit verbreitet (meist 5-7 Euro pro Stunde). WLAN-Hotspots sind in großen Tessiner Ortschaften verbreitet, in italienischen etwas weniger. Bei besseren Campingplätzen und Hotels sind sie Standard.

Klima & Reisezeit

Ostern markiert den traditionellen Start zur Reisesaison. April, Mai und Juni charakterisieren sich häufig durch längere Regenperioden. Im Juli und August ist tutta Italia in den Ferien, und es kann schwierig werden, noch ein freies Hotelzimmer oder einen Stellplatz auf einem Campingplatz zu finden. Im Hochsommer herrscht öfters auch Ozonalarm. Die Behörden raten dann davon ab, in der Mittagszeit Sport zu treiben oder sich körperlich anzustrengen. Traumhaft schön, vor allem für Wanderer und Naturliebhaber, präsentiert sich der Herbst: Zwar kann es da schon mal länger regnen, scheint aber die Sonne, werden Sie mit klarer Luft, angenehmen Temperaturen und phänomenaler Fernsicht entschädigt. Von speziellem Reiz ist der kurze, ausgesprochen trockene Winter: In den Bergen liegt Schnee, aber in geschützten Winkeln genießen Sie schon Vorboten des Frühlings. Allerdings sind viele Hotels dann geschlossen. Im Winterhalbjahr ist es daher ratsam, sich vorab zu informieren, welche Hotels geöffnet sind.

Mietwagen

In den größeren Orten finden Sie Autovermietungen, oft in Bahnhofsnähe. Einen Kleinwagen erhält man ab ca. 60 Euro pro Tag, Wochenpauschalen beginnen bei ca. 300 Euro. Meist ist es preiswerter, den Mietwagen vor der Reise von zu Hause aus zu buchen.

Notruf

Italien

- Notarzt/Rettungsdienst Tel. 118

- Polizei Tel. 113

- Feuerwehr Tel. 115

Schweiz

- Rettungsdienst Tel. 144

- Polizei Tel. 117

- Feuerwehr Tel. 118

Öffentliche Verkehrsmittel

Züge halten am Westufer des Lago Maggiore u. a. in Verbania-Fondotoce, Stresa, Arona und Sesto Calende. Am Ostufer sind Luino und Laveno-Mombello die wichtigsten Bahnhöfe. Am Luganer See kreuzt die Bahn den See über den Damm von Melide und lässt den westlichen Seearm links liegen. Am Comer See führt die Eisenbahnstrecke am östlichen Ufer entlang von Colico bis Lecco mit Anschluss nach Como.

Die anderen Gebiete werden mit dem gelben, "Postauto" genannten Bus (in der Schweiz) oder mit dem blauen Bus (in Italien) angesteuert. So kommen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch überall hin und können auch Wanderungen unternehmen, bei denen Sie nicht an den Ausgangspunkt zurückkehren müssen. Zu beachten sind allerdings die meist seltenen Fahrten in abgelegene Orte.

Auf den großen Seen verkehren öffentliche Schifffahrtslinien, die alle wichtigen Orte im Personenverkehr miteinander verbinden. Darüber hinaus gibt es Autofähren zwischen Intra und Laveno (Lago Maggiore) und Menaggio, Bellagio und Varenna (Lago di Como). Fahrplan und Tarife über www.navigazionelaghi.it bzw. www.lakelugano.ch.

Öffnungszeiten

In Italien haben viele Geschäfte außer Lebensmittelläden am Montagvormittag geschlossen. Im Allgemeinen gilt: montags 16 bis 19.30 Uhr, dienstags bis samstags 8 oder 8.30 bis 12.30 oder 13 und 15 bis 19.30 oder 20 Uhr, Supermärkte und Warenhäuser durchgehend ohne Mittagspause. In Touristenzentren ist in der Saison oft bis spät in den Abend hinein und oft auch sonntags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet.

Im Tessin gelten im Wesentlichen die schweizerischen Öffnungszeiten (montags bis freitags von 8 bis 18.30, samstags von 8 bis 17 Uhr, am Donnerstag Abendverkauf bis 21 Uhr).

Post

Viele kleine Postämter in Italien und der Schweiz haben nur vormittags geöffnet, die Hauptpostämter der größeren Orte durchgehend bis 18 oder 18.30 Uhr, zum Teil mit einer Mittagspause.

Preise

Eintrittspreise in Museen variieren stark: So zahlt man für einige kleine Museen gar nichts, für Touristenmagneten wie die Isole Borromee oder die Villa Carlotta am Comer See hingegen 8-10 Euro. Durchschnittlich kostet der Eintritt in ein Museum oder in eine Parkanlage in Italien 3 Euro, in der Schweiz 5 Franken, in Lugano oft das Doppelte. Kinder, zum Teil auch Rentner, erhalten fast überall eine Ermäßigung.

Auch bei den Strandbädern sind die Preise uneinheitlich. Es gibt immer weniger öffentliche Strände (bagno pubblico oder spiaggia pubblica) mit freiem Eintritt. Richtige Strandbäder (lido) verlangen ab 5 Franken bzw. 3 Euro Eintritt.

Sicherheit

Leider ist in Italien Kleinkriminalität in den Städten und touristischen Zentren stark verbreitet. Auf Taschen, Koffer, Fotoapparate und andere Wertgegenstände sollten Sie besonders achtgeben. Kraftfahrzeuge, vor allem Wohnmobile, Kleinbusse und teurere Autos, werden häufig aufgebrochen. Sie sollten daher auf keinen Fall Wertsachen, Papiere, Geld, Handys oder Schlüssel im abgestellten Wagen lassen, sondern sie direkt am Körper tragen. Über Nacht empfiehlt es sich, das Auto nach Möglichkeit in einer bewachten Garage abzustellen. Im Tessin ist die Situation etwas weniger prekär.

Telefon & Handy

Vorwahlen: Italien 0039, Schweiz 0041, Deutschland 0049, Österreich 0043. Sowohl in Italien als auch in der Schweiz gibt es keine Vorwahlen mehr, es muss auch innerorts immer die vollständige Nummer gewählt werden, und bei Anrufen aus dem Ausland bzw. von einem ausländischen Handy auf einen Festnetzanschluss in Italien muss auch die Null am Anfang der Nummer mitgewählt werden, bei Anrufen in der Schweiz hingegen muss sie weggelassen werden. In beiden Ländern benötigt man für Telefonzellen eine Telefonkarte (scheda telefonica).

Trotz einer EU-Verordnung ist es nach wie vor teuer, im Ausland mobil zu telefonieren. Infos zu Roaminggebühren für die Schweiz und Italien finden Sie z. B. unter www.teltarif.de/reise. Bei längeren Aufenthalten lohnt es sich, eine italienische bzw. schweizerische Prepaidkarte zu erwerben.

Trinkgeld

In beiden Ländern ist der Service in den Preisen inbegriffen. Wenn Sie mit der Bedienung zufrieden waren, ist in Restaurants ein Trinkgeld (ca. fünf bis zehn Prozent der Rechnungssumme) üblich. Bei besonderen Dienstleistungen des Tankwarts oder Hotelpersonals ist ein Trinkgeld von 2 bis 5 Euro oder Franken angemessen.

Zoll

In der EU dürfen Waren für den privaten Bedarf frei ein- und ausgeführt werden. Richtwerte hierfür sind z. B. 90 l Wein, 10 l Spirituosen, 800 Zigaretten. In der Schweiz sind u. a. 2 l Wein, 1 l Spirituosen und 200 Zigaretten zollfrei.

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage

1. Jan.

Capodanno

6. Jan.

Epifania

19. März

San Giuseppe (nur Tessin)

März/April

Lunedì di Pasqua (Ostermontag)

25. April

Liberazione (Tag der Befreiung, nur Italien)

1. Mai

Festa del Lavoro

Mai

Ascensione (Christi Himmelfahrt, nur Tessin)

Mai/Juni

Lunedì di Pentecoste (Pfingstmontag, nur Tessin)

2. Juni

Festa della Repubblica (nur Italien)

Juni

Corpus Domini (Fronleichnam, nur Tessin)

29. Juni

Santi Pietro e Paolo (nur Tessin)

1. Aug.

Festa Nazionale (nur Tessin)

15. Aug.

Ferragosto (Mariä Himmelfahrt)

1. Nov.

Ognissanti

8. Dez.

Immacolata Concezione

25. Dez.

Natale

26. Dez.

Santo Stefano

Feste & Veranstaltungen

Januar/Februar

In Como und in der Brianza wird am letzten Wochenende im Januar der Winter vertrieben und beim Rogo della Giubana eine riesige Puppe verbrannt.

Karneval wird auf vielen Straßen und Plätzen der Seenregion gefeiert (wo der ambrosianische Ritus gilt, sogar eine Woche länger als üblich). Eine lange Tradition hat er im abgelegenen Schignano oberhalb des Comer Sees, große Umzüge gibt es in Lecco sowie im Tessin (Bellinzona). Viele Dörfer laden zu den risottate, Risottofesten.

März/April

San Giuseppe: Im Tessin wird am Josefstag, dem 19. März, an zahlreichen Orten der Frühling mit Festen begrüßt.

Eine spektakuläre Osterprozession findet in Mendrisio statt.

Blumenfeste gibt es am Lago Maggiore und am Ortasee.

Mai

Palio in Mendrisio: ein lustiges Eselrennen meist Ende des Monats

Juni

Festival di Musica Antica auf der Insel San Giulio im Ortasee

Während der letzten Juniwoche internationales Jazzfestival (Blues und klassischer Jazz) in Ascona

Auf der Isola Comacina im Comer See wird am 24. Juni zu Ehren von Johannes dem Täufer ein großes Fest gefeiert.

Juli

In Baveno findet ein Opernworkshop mit Aufführungen und Konzerten statt, das Festival Umberto Giordano.

Jazzfestivals gibt es in Lugano und Pallanza.

Zehntausende Fans pilgern zur zehntägigen Konzertreihe Moon & Stars (www.moonandstarslocarno.ch), wenn in Locarno auf der Piazza Grande die Stars rocken.

An den ersten drei Samstagen des Monats spielen Musikgruppen in den Notti di Note auf zahlreichen Plätzen von Intra, an Donnerstagen im benachbarten Suna.

In Como ruft das Lago di Como Festival zu vier Kulturwochen mit Theater, Musik und Ausstellungen.

August

Am 1. Aug. (Schweizer Nationalfeiertag) gibt es in Locarno und Ascona über dem Lago Maggiore eindrucksvolle Feuerwerksspektakel.

Festival Internazionale del Film in Locarno: Lassen Sie sich das einmalige Ambiente im sommerlichen Freiluftkino auf der pittoresken Piazza Grande nicht entgehen!

August/September

Settimane Musicali di Stresa: Die renommierten klassischen Musikwochen finden außer in Stresa selbst auch auf den Borromäischen Inseln, in Verbania und Arona statt.

September/Oktober

In Monza vor den Toren Mailands wird auf dem Autodromo Nazionale der Große Preis von Italien in der Formel 1 ausgetragen.

Beim Corso Fiorito in Pallanza ziehen blumengeschmückte Wagen durch den Ort.

Geruhsamer, aber sehr gesellig geht es auf den vielen Wein- und Kastanienfesten zu.

Dezember

Zur Weihnachtszeit werden in vielen Dörfern liebevoll gestaltete Krippen aufgestellt. Besonders lohnend ist ein Besuch in der Gemeinde Vira im Gambarogno.

Bloss nicht

Fakes kaufen

Wer auf Märkten oder bei fliegenden Händlern gefälschte Markenartikel erwirbt und damit erwischt wird, muss mit empfindlichen Bußen rechnen, die vierstellige Eurobeträge erreichen können. Die italienische Polizei kontrolliert in Urlaubsgebieten besonders scharf.

Immer gleich Deutsch sprechen

Im Gebiet der Oberitalienischen Seen hat man sich auf Touristen aus dem Norden eingestellt. Dennoch sollten Sie nicht gleich auf Deutsch loslegen. Ein freundliches Scusi, Lei parla tedesco? - "Entschuldigen Sie, sprechen Sie Deutsch?" - öffnet Herzen und Türen.

Nackt Baden

FKK? Dieses Wort kennt man an den Oberitalienischen Seen nicht! Nackt zu baden ist verboten - auch wenn es an abgelegenen Flüssen zahlreiche Touristen trotzdem tun.

Sorglos mit offenem Feuer umgehen

In der Gegend gibt es oft lange Trockenperioden. Im Extremfall kann dann schon eine achtlos weggeworfene Zigarette einen Brandherd schaffen, der sich durch den Wind zum Flächenbrand ausweiten kann. Erkundigen Sie sich im Hotel oder bei der Touristeninformation über den aktuellen Stand in Sachen Waldbrandgefahr!

Samstags oder Montags einkaufen

Am Samstagmorgen werden Lebensmittel eingekauft, am Nachmittag bummelt halb Italien vor den Schaufenstern: Die Innenstädte größerer Orte sind dann voller Menschen und alle Parkplätze belegt. Und denken Sie auch daran, dass in Italien am Montagvormittag die meisten Geschäfte geschlossen haben.

Sonntags um den See fahren

Was der Samstag den Einkäufern, ist der Sonntag den Ausflüglern. Alle setzen sich ins Auto und strömen vom Piemont wie von der Lombardei an die Seen. Am Sonntagnachmittag steht der Verkehr - oft stundenlang.

Gleich hinsetzen

Bedienungen in Restaurants mögen es gar nicht, wenn Gäste auf einen freien Tisch zusteuern und sich ohne zu fragen hinsetzen. Warten Sie, bis Ihnen ein Platz vorgeschlagen wird. Der Service ist dann meist auch freundlicher.

Getrennte Rechnungen verlangen

Ein Tisch, eine Rechnung: In italienischen Restaurants ist es vollkommen unüblich, dass Gruppen an einem Tisch getrennt bezahlen. Machen Sie es wie die Einheimischen: Einer zahlt für alle. Die Rechnung wird nach dem Bezahlen geteilt.

Bücher & Filme

Die Verlobten

Ein Klassiker ist die anrührende Geschichte von Renzo und Lucia, die Alessandro Manzoni in seinem historischen Roman "I promessi sposi" zwischen Como, Lecco und Mailand angesiedelt hat. Burkhart Kroeber hat den Wälzer auf lebendige Art unter dem Titel "Die Brautleute" neu übersetzt

Meine ersten sieben Jahre und ein paar dazu

Literaturnobelpreisträger Dario Fo beschreibt hier amüsant bis skurril seine Jugendzeit am Lago Maggiore

Ocean's Twelve

Steven Soderberghs Fortsetzung des Ganovenfilms mit Starbesetzung - George Clooney, Brad Pitt, Julia Roberts, Catherine Zeta-Jones u. a. - wurde 2004 zum Teil am Comer See gedreht. Die Stars logierten in Clooneys dortiger Villa in Laglio

James Bond

Auch 007 verschlägt es an die Seen. In "Golden Eye" (1995) springt der Geheimagent am Verzasca-Staudamm in die Tiefe. Und die Neuauflage von "Casino Royal" (2006) mit Daniel Craig spielt zum Teil am Comer See

5-11 °C
3 h/Tag
12 °C

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 04:57 Uhr

Anreise

6h 14min
7h 11min
5h 50min
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