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Piazza della Riforma
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
© MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
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Parco Scherrer
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
© Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
Morcote
Geographical © Anton_Ivanov, Shutterstock
Für viele ist es der schönste Ort des Tessins: Das lang gestreckte, kleine und dank seiner stolzen Architektur doch stattliche Morcote (650 Ew.). Es klebt im Windschatten des üppig bewaldeten Arbostorahügels und kommt daher auch im Winter in den Genuss eines sehr milden Klimas. Während im Innern des Dorfs die kleinen Häuser burgartig eng ineinander verschachtelt sind, spiegelt sich die geschwungene Bauzeile der Patrizierhäuser mit ihren prächtigen Fassaden und typischen Arkaden im See. Das geschlossene Häuserband am See gehört zu den beliebtesten Fotomotiven des Tessins. Zur größten Attraktion Morcotes wurde der Parco Scherrer, der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild. Im benachbarten Grotto del Parco isst das Auge mit: Die Aussicht auf den See ist grandios. Dasselbe gilt auch für das Hotel Dellago im 4 km entfernten Melide, wo du frische Fische essen und direkt am See übernachten kannst.
- 6922 Morcote
- http://www.morcote.ch/
© Anton_Ivanov, Shutterstock
Für viele ist es der schönste Ort des Tessins: Das lang gestreckte, kleine und dank seiner stolzen Architektur doch stattliche Morcote (650 Ew.). Es klebt im Windschatten des üppig bewaldeten Arbostorahügels und kommt daher auch im Winter in den Genuss eines sehr milden Klimas. Während im Innern des Dorfs die kleinen Häuser burgartig eng ineinander verschachtelt sind, spiegelt sich die geschwungene Bauzeile der Patrizierhäuser mit ihren prächtigen Fassaden und typischen Arkaden im See. Das geschlossene Häuserband am See gehört zu den beliebtesten Fotomotiven des Tessins. Zur größten Attraktion Morcotes wurde der Parco Scherrer, der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild. Im benachbarten Grotto del Parco isst das Auge mit: Die Aussicht auf den See ist grandios. Dasselbe gilt auch für das Hotel Dellago im 4 km entfernten Melide, wo du frische Fische essen und direkt am See übernachten kannst.
- 6922 Morcote
- http://www.morcote.ch/
Monte Verità
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Führ dich selbst
Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.
- Via Monte Verità, 6612 Ascona
Insider-Tipp Führ dich selbst
Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.
- Via Monte Verità, 6612 Ascona
Valle di Muggio
Landschaftliche Highlights © fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
© fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
Viale alle Cantine
TouristenattraktionenRund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Rund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Montagnola
Geographical © piovesempre, Thinkstock
Insider-Tipp Auf Hesses Spuren wandeln
In dem malerischen Bergdorf hat der Dichter Hermann Hesse 40 Jahre lang gelebt. Ein Teil der Casa Camuzzi, wo Hesse logierte, ist heute das Hermann-Hesse-Museum. Im engen Haus öffnet sich die weite Welt des Autors, der hier u. a. „Siddhartha“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“ schrieb: sein Streit mit der Fremdenpolizei, seine Bibliothek, die sanften Aquarelle. Inspiration dafür war die romantische Landschaft, die du auf einem zweistündigen Rundgang (Audioguide im Museum) selbst erleben kannst. Stationen: Hesses Grab, seine Lieblingsorte und das Grotto del Cavicc, wo du – wie einst Hesse – unbedingt einen Happen zu dir nehmen solltest.
- 6926 Montagnola
- https://www.collinadoro.com/
© piovesempre, Thinkstock
Insider-Tipp Auf Hesses Spuren wandeln
In dem malerischen Bergdorf hat der Dichter Hermann Hesse 40 Jahre lang gelebt. Ein Teil der Casa Camuzzi, wo Hesse logierte, ist heute das Hermann-Hesse-Museum. Im engen Haus öffnet sich die weite Welt des Autors, der hier u. a. „Siddhartha“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“ schrieb: sein Streit mit der Fremdenpolizei, seine Bibliothek, die sanften Aquarelle. Inspiration dafür war die romantische Landschaft, die du auf einem zweistündigen Rundgang (Audioguide im Museum) selbst erleben kannst. Stationen: Hesses Grab, seine Lieblingsorte und das Grotto del Cavicc, wo du – wie einst Hesse – unbedingt einen Happen zu dir nehmen solltest.
- 6926 Montagnola
- https://www.collinadoro.com/
Monte Generoso
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
© Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
Piazza Grande
Touristenattraktionen © AleMasche72, Shutterstock
Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.
- Piazza Grande, Locarno
- http://www.ascona-locarno.com/
© AleMasche72, Shutterstock
Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.
- Piazza Grande, Locarno
- http://www.ascona-locarno.com/
Villa Carlotta
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im englischen Stil. Im Inneren zeigt ein Museum Gemälde, Uhren und Skulpturen, u.a. von Antonio Canova.
- Via Regina 2, 22019 Tremezzo
- http://www.villacarlotta.it/
- +39 0344 40405
- segreteria@villacarlotta.it
© MAIRDUMONT
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im englischen Stil. Im Inneren zeigt ein Museum Gemälde, Uhren und Skulpturen, u.a. von Antonio Canova.
- Via Regina 2, 22019 Tremezzo
- http://www.villacarlotta.it/
- +39 0344 40405
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Bellagio
Geographical © MAIRDUMONT
Die "Perle des Lario" beschenkt seine Besucher mit einem fulminanten Ausblick auf alle drei Arme des Comer Sees und die dahinter aufragenden Berge. Sehenswert sind die mondänen Villen der Sommerfrischler, der Renaissancepalast der Villa Serboni mit wunderschönem Garten und die romanische Basilika.
- 22021 Bellagio
- http://www.bellagiolakecomo.com/
- +39 031 951555
- info@promobellagio.it
© MAIRDUMONT
Die "Perle des Lario" beschenkt seine Besucher mit einem fulminanten Ausblick auf alle drei Arme des Comer Sees und die dahinter aufragenden Berge. Sehenswert sind die mondänen Villen der Sommerfrischler, der Renaissancepalast der Villa Serboni mit wunderschönem Garten und die romanische Basilika.
- 22021 Bellagio
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Duomo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Mittelpunkt Comos ist der etwas erhöht gelegene Domplatz, dessen Hauptgebäude 1396 begonnen und in der Renaissance vollendet wurde. Der Gesamtentwurf ist ein Meisterwerk der einheimischen Bildhauerschule, der Maestri Comacini, die seit dem 11.Jh. die Kirchenbaukunst entscheidend bestimmt hat.
- Piazza del Duomo 6, 22100 Como
- http://www.cattedraledicomo.it/
- +39 031 331 2275
- info@cattedraledicomo.it
© MAIRDUMONT
Mittelpunkt Comos ist der etwas erhöht gelegene Domplatz, dessen Hauptgebäude 1396 begonnen und in der Renaissance vollendet wurde. Der Gesamtentwurf ist ein Meisterwerk der einheimischen Bildhauerschule, der Maestri Comacini, die seit dem 11.Jh. die Kirchenbaukunst entscheidend bestimmt hat.
- Piazza del Duomo 6, 22100 Como
- http://www.cattedraledicomo.it/
- +39 031 331 2275
- info@cattedraledicomo.it
Orta San Giulio
Geographical © Lamax, Shutterstock
Der in waldreiche Hügel eingebettete, gerade mal 13 km lange Ortasee wirkt recht unaufdringlich im Vergleich zum nahen Lago Maggiore. Der Lago d’Orta strahlt ruhige Heiterkeit und viel Harmonie aus und das auf einer Landzunge erbaute Städtchen Orta San Giulio besitzt ein besonders malerisches Stadtbild. Sanft senkt sich die kopfsteingepflasterte Via Albertoletti zum alten Marktplatz hin ab. Die Piazza Motta, auf der seit 1228 jeden Mittwoch der Markt abgehalten wird, ist der Inbegriff eines italienischen Platzes: Sie ist von romantisch bröckelnden Aristokratenpalazzi aus Renaissance und Barock gesäumt, die Fassaden in verblassenden Bonbonfarben, die Fensterläden geschlossen, um die Sommerhitze draußen zu halten. Ins Auge sticht der Broletto an der Bordseite des Platzes mit seiner Freskenmalerei, der Außentreppe, dem Arkadengang und dem Glockenturm. Seinen eigentlichen Charme aber erhält der Platz durch seine Westseite, die sich zum See hin öffnet und den Blick freigibt auf die Insel San Giulio mit dem großen Bischofspalast.
- 28016 Orta San Giulio
- http://www.comune.ortasangiulio.no.it/
© Lamax, Shutterstock
Der in waldreiche Hügel eingebettete, gerade mal 13 km lange Ortasee wirkt recht unaufdringlich im Vergleich zum nahen Lago Maggiore. Der Lago d’Orta strahlt ruhige Heiterkeit und viel Harmonie aus und das auf einer Landzunge erbaute Städtchen Orta San Giulio besitzt ein besonders malerisches Stadtbild. Sanft senkt sich die kopfsteingepflasterte Via Albertoletti zum alten Marktplatz hin ab. Die Piazza Motta, auf der seit 1228 jeden Mittwoch der Markt abgehalten wird, ist der Inbegriff eines italienischen Platzes: Sie ist von romantisch bröckelnden Aristokratenpalazzi aus Renaissance und Barock gesäumt, die Fassaden in verblassenden Bonbonfarben, die Fensterläden geschlossen, um die Sommerhitze draußen zu halten. Ins Auge sticht der Broletto an der Bordseite des Platzes mit seiner Freskenmalerei, der Außentreppe, dem Arkadengang und dem Glockenturm. Seinen eigentlichen Charme aber erhält der Platz durch seine Westseite, die sich zum See hin öffnet und den Blick freigibt auf die Insel San Giulio mit dem großen Bischofspalast.
- 28016 Orta San Giulio
- http://www.comune.ortasangiulio.no.it/
Giardini Villa Taranto
Botanische Gärten & Parks © Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
Der 16 ha große Park gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt. Zu verdanken ist er einem schottischen Hauptmann, der das Gelände 1931 erworben und die typisch italienischen Terrassen mit dem englischen Gartenbau zu perfekter Harmonie vereint hatte. Heute ist die Anlage direkt am See mit dem eigens geschaffenen kleinen Tal, den Wasserkaskaden und den rund 20 000 exotischen Pflanzen aus allen Erdteilen im Besitz des italienischen Staats. Im April blühen bei der Festa del Tulipano 80 000 Tulpen.
- Via Vittorio Veneto 111, 28922 Verbania Pallanza
- http://www.villataranto.it/
- +39 0323 404555
- entevillataranto@tin.it
© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
Der 16 ha große Park gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt. Zu verdanken ist er einem schottischen Hauptmann, der das Gelände 1931 erworben und die typisch italienischen Terrassen mit dem englischen Gartenbau zu perfekter Harmonie vereint hatte. Heute ist die Anlage direkt am See mit dem eigens geschaffenen kleinen Tal, den Wasserkaskaden und den rund 20 000 exotischen Pflanzen aus allen Erdteilen im Besitz des italienischen Staats. Im April blühen bei der Festa del Tulipano 80 000 Tulpen.
- Via Vittorio Veneto 111, 28922 Verbania Pallanza
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Isole di Brissago
Landschaftliche Highlights © Klaus Janssen, Thinkstock
Die beiden Inseln im Lago Maggiore vor Brissago – Isola di Sant’Apollinare und Isola di San Pancrazio – sind veritable Naturparadiese. Sankt Pankratius ist der botanische Garten des Kantons Tessin. Über 1600 Pflanzenarten werden hier gezogen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees besonders milde Mikroklima machen die Insel zum botanischen Wunderwerk. Sankt Apollinar, das kleinere Eiland, ist fürs Publikum nicht geöffnet. Hier wird die Vegetation zu Forschungszwecken sich selber überlassen. Die Isole di Brissago werden von Ende März bis Ende Oktober ab Locarno, Ascona und Brissago angesteuert Im Winter sind die Inseln nicht erreichbar. Führungen auf Anfrage.
- Isole di Brissago, 6614 Brissago
- https://www.isoledibrissago.ti.ch/
- +41 91 791 43 61
- isoledibrissago@ti.ch
© Klaus Janssen, Thinkstock
Die beiden Inseln im Lago Maggiore vor Brissago – Isola di Sant’Apollinare und Isola di San Pancrazio – sind veritable Naturparadiese. Sankt Pankratius ist der botanische Garten des Kantons Tessin. Über 1600 Pflanzenarten werden hier gezogen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees besonders milde Mikroklima machen die Insel zum botanischen Wunderwerk. Sankt Apollinar, das kleinere Eiland, ist fürs Publikum nicht geöffnet. Hier wird die Vegetation zu Forschungszwecken sich selber überlassen. Die Isole di Brissago werden von Ende März bis Ende Oktober ab Locarno, Ascona und Brissago angesteuert Im Winter sind die Inseln nicht erreichbar. Führungen auf Anfrage.
- Isole di Brissago, 6614 Brissago
- https://www.isoledibrissago.ti.ch/
- +41 91 791 43 61
- isoledibrissago@ti.ch
Varenna
Geographical © Alex Mit, Shutterstock
Varenna (850 Ew.) gut 20 km nördlich von Lecco ist das romantische Schmuckstück des Comer Sees. Wunderschön bettet sich das Dorf auf ein Felsriff; wer vom Dorfkern zum See will, muss zuerst einige steile Treppenstufen hinunter steigen (und wieder zurück!). Das Ufer ist teilweise nur auf einem schmalen Steg begehbar. Zu bestaunen gibt es hier Italiens kürzesten Fluss: Der Fiumelatte kann auf seinen 250 m von der Quelle bis zur Mündung in den See begleitet werden. Etwas außerhalb, in Perledo, liegt die Burg von Vezio, deren Turm aus dem 14.Jh. stammt. Die Aussicht ist phänomenal. Direkt am See liegt die Villa Monastero, ein ehemaliges Zisterzienserkloster, heute Kongresszentrum, dessen Gärten besucht werden können. Gleich nebenan steht die Villa Cipressi, ebenfalls ein Kongresszentrum mit prachtvollem Garten. Zum Schlemmen laden in Varenna die Restaurants in der Via XX Settembre ein, etwa das Il Cavatappi, das mit raffinierter italienischer Küche überzeugt.
- 23829 Varenna
- http://www.varennaitaly.com/
- info@varennaitaly.com
© Alex Mit, Shutterstock
Varenna (850 Ew.) gut 20 km nördlich von Lecco ist das romantische Schmuckstück des Comer Sees. Wunderschön bettet sich das Dorf auf ein Felsriff; wer vom Dorfkern zum See will, muss zuerst einige steile Treppenstufen hinunter steigen (und wieder zurück!). Das Ufer ist teilweise nur auf einem schmalen Steg begehbar. Zu bestaunen gibt es hier Italiens kürzesten Fluss: Der Fiumelatte kann auf seinen 250 m von der Quelle bis zur Mündung in den See begleitet werden. Etwas außerhalb, in Perledo, liegt die Burg von Vezio, deren Turm aus dem 14.Jh. stammt. Die Aussicht ist phänomenal. Direkt am See liegt die Villa Monastero, ein ehemaliges Zisterzienserkloster, heute Kongresszentrum, dessen Gärten besucht werden können. Gleich nebenan steht die Villa Cipressi, ebenfalls ein Kongresszentrum mit prachtvollem Garten. Zum Schlemmen laden in Varenna die Restaurants in der Via XX Settembre ein, etwa das Il Cavatappi, das mit raffinierter italienischer Küche überzeugt.
- 23829 Varenna
- http://www.varennaitaly.com/
- info@varennaitaly.com
Festival del Film Locarno
EventsAnfang August verwandelt sich Locarnos Piazza Grande in ein riesiges Freiluftkino. Beim Festival del Film Locarno werden Hunderte Filme gezeigt.
- Piazza Grande, 6600 Locarno
- http://www.pardolive.ch/
Anfang August verwandelt sich Locarnos Piazza Grande in ein riesiges Freiluftkino. Beim Festival del Film Locarno werden Hunderte Filme gezeigt.
- Piazza Grande, 6600 Locarno
- http://www.pardolive.ch/
Collina d'Oro
Landschaftliche Highlights © Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
© Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
La Traversata
WandernAussichtsreicher ist keine: Die Wanderung vom Monte Lema auf den Monte Tamaro gehört zu den Klassikern unter den Schweizer Höhenwanderungen. Die sogenannte Traversata verläuft nahe der italienischen Grenze fast ausschließlich auf dem Grat. Als Ausgangspunkt bietet sich der Monte Lema an, den du von Miglieglia aus bequem mit der Seilbahn erreichst. In vier bis fünf Stunden gelangt man auf die Alpe Foppa am Monte Tamaro mit der Bergstation der Gondelbahn nach Rivera. Von Rivera bringt dich ein Bus zurück nach Miglieglia. Diesen Shuttleservice kann man auch in umgekehrter Fahrtrichtung in Anspruch nehmen.
- 6986 Miglieglia
- http://www.montetamaro.ch/
- +41 91 946 23 03
Aussichtsreicher ist keine: Die Wanderung vom Monte Lema auf den Monte Tamaro gehört zu den Klassikern unter den Schweizer Höhenwanderungen. Die sogenannte Traversata verläuft nahe der italienischen Grenze fast ausschließlich auf dem Grat. Als Ausgangspunkt bietet sich der Monte Lema an, den du von Miglieglia aus bequem mit der Seilbahn erreichst. In vier bis fünf Stunden gelangt man auf die Alpe Foppa am Monte Tamaro mit der Bergstation der Gondelbahn nach Rivera. Von Rivera bringt dich ein Bus zurück nach Miglieglia. Diesen Shuttleservice kann man auch in umgekehrter Fahrtrichtung in Anspruch nehmen.
- 6986 Miglieglia
- http://www.montetamaro.ch/
- +41 91 946 23 03
Isole Borromee
Landschaftliche Highlights © N Semprevivo, Shutterstock
Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.
- Isole Borromee
© N Semprevivo, Shutterstock
Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.
- Isole Borromee
Lago d’Orta
Landschaftliche Highlights © Anilah, Shutterstock
Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.
- Lago d’Orta
© Anilah, Shutterstock
Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.
- Lago d’Orta
Flussbaden und Tauchen
SchwimmenDas Verzascatal ist das Mekka der Taucher und Sonnenbader. Die pittoresken Formen, die der Fluss in sein Gneisbett geschliffen hat, bilden eine einzigartige Unterwasserwelt. Allerdings: Der Fluss birgt tödliche Gefahren. Unterirdische Abflüsse verursachen auf kleinster Distanz variierende, kaum wahrnehmbare Sogverhältnisse. Wer in einen Strudel gerät, hat meist keine Chance, wieder herauszukommen. Immer wieder sterben Menschen in der Verzasca. Das Gleiche gilt für Sonnenbadende: Die geschliffenen Steine sind glatt. Wer am falschen Ort ausrutscht und ins Wasser fällt, schwebt in Lebensgefahr. Die Behörden haben die Unfallprävention in den letzten Jahren verstärkt.
- 6633 Lavertezzo
Das Verzascatal ist das Mekka der Taucher und Sonnenbader. Die pittoresken Formen, die der Fluss in sein Gneisbett geschliffen hat, bilden eine einzigartige Unterwasserwelt. Allerdings: Der Fluss birgt tödliche Gefahren. Unterirdische Abflüsse verursachen auf kleinster Distanz variierende, kaum wahrnehmbare Sogverhältnisse. Wer in einen Strudel gerät, hat meist keine Chance, wieder herauszukommen. Immer wieder sterben Menschen in der Verzasca. Das Gleiche gilt für Sonnenbadende: Die geschliffenen Steine sind glatt. Wer am falschen Ort ausrutscht und ins Wasser fällt, schwebt in Lebensgefahr. Die Behörden haben die Unfallprävention in den letzten Jahren verstärkt.
- 6633 Lavertezzo
Santa Maria degli Angioli
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
© MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
Castelgrande
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das vom Architekten Aurelio Galfetti brillant renovierte Castelgrande kannst du über einen Lift erreichen, der von der Piazza del Sole zur Burg hinaufführt. Der Aufstieg über eine Treppe auf den weißen Turm Torre Bianca wird mit einer wunderbaren Aussicht auf Stadt und Umgebung belohnt.
- Salita Al Castel Grande 18, 6500 Bellinzona
- http://fortezzabellinzona.ch/
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
© MAIRDUMONT
Das vom Architekten Aurelio Galfetti brillant renovierte Castelgrande kannst du über einen Lift erreichen, der von der Piazza del Sole zur Burg hinaufführt. Der Aufstieg über eine Treppe auf den weißen Turm Torre Bianca wird mit einer wunderbaren Aussicht auf Stadt und Umgebung belohnt.
- Salita Al Castel Grande 18, 6500 Bellinzona
- http://fortezzabellinzona.ch/
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
Centro
Geographical © MAIRDUMONT
Im teilweise autofreien Zentrum mit seinen schmalen Gassen, die von Arkaden gesäumt werden, hat man ein Gefühl von hochsympathischer Lebensart. Lugano ließ frühe Reisende im 19.Jh. begeistert schreiben, dass es ein "niedliches Kleinbild von Neapel" sei. Die belebten Arkadengassen heißen Via Nassa und Via Pessina.
- 6900 Lugano
© MAIRDUMONT
Im teilweise autofreien Zentrum mit seinen schmalen Gassen, die von Arkaden gesäumt werden, hat man ein Gefühl von hochsympathischer Lebensart. Lugano ließ frühe Reisende im 19.Jh. begeistert schreiben, dass es ein "niedliches Kleinbild von Neapel" sei. Die belebten Arkadengassen heißen Via Nassa und Via Pessina.
- 6900 Lugano
Museo Hermann Hesse Montagnola
Museen © Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
© Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
Castello di Sasso Corbaro
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Im höchstgelegenen der drei Castelli sind die Innenräume so edel wie eh und je: in dunklem Holz getäfelte Wände und Decken, ornamentierte Möbel. So lebten die Edelmänner, während ihre Feinde im ebenso gut renovierten Keller schmoren mussten. Im Innenhof riecht es verführerisch von der Küche der Osteria herüber. Hier kannst du dich für den Aufstieg belohnen oder für den Abstieg stärken.
- Via Sasso Corbaro 44, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 59 06
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
© MAIRDUMONT
Im höchstgelegenen der drei Castelli sind die Innenräume so edel wie eh und je: in dunklem Holz getäfelte Wände und Decken, ornamentierte Möbel. So lebten die Edelmänner, während ihre Feinde im ebenso gut renovierten Keller schmoren mussten. Im Innenhof riecht es verführerisch von der Küche der Osteria herüber. Hier kannst du dich für den Aufstieg belohnen oder für den Abstieg stärken.
- Via Sasso Corbaro 44, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 59 06
- bellinzona@bellinzonese-altoticino.ch
Monte San Salvatore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
© MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
LAC Lugano Arte e Cultura
Kulturzentren © trabantos, Shutterstock
Lugano war lange Zeit eine Kulturstadt von Weltruf – bis Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza 1993 beschloss, seine umfangreiche Kunstsammlung von der Villa Favorita nach Madrid zu verlegen. Knapp zwei Jahrzehnte benötigte Lugano, um sich von diesem Schock zu erholen. Mit dem LAC will sich die Stadt nun wieder als kultureller Brückenkopf zwischen Norden und Süden profilieren. Im ehemaligen Hotel Palace, dessen Fassade aus der Belle Époque erhalten geblieben ist, sowie in einem Neubau wurde am südlichen Ende der Via Nassa für 270 Mio. Franken ein Museums- und Bühnenkomplex geschaffen. Neben Wechselausstellungen moderner Kunst ist das LAC Ort für Ballett- und Theateraufführungen sowie Konzerte
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://www.luganolac.ch/
- +41 58 866 42 22
© trabantos, Shutterstock
Lugano war lange Zeit eine Kulturstadt von Weltruf – bis Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza 1993 beschloss, seine umfangreiche Kunstsammlung von der Villa Favorita nach Madrid zu verlegen. Knapp zwei Jahrzehnte benötigte Lugano, um sich von diesem Schock zu erholen. Mit dem LAC will sich die Stadt nun wieder als kultureller Brückenkopf zwischen Norden und Süden profilieren. Im ehemaligen Hotel Palace, dessen Fassade aus der Belle Époque erhalten geblieben ist, sowie in einem Neubau wurde am südlichen Ende der Via Nassa für 270 Mio. Franken ein Museums- und Bühnenkomplex geschaffen. Neben Wechselausstellungen moderner Kunst ist das LAC Ort für Ballett- und Theateraufführungen sowie Konzerte
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://www.luganolac.ch/
- +41 58 866 42 22
Castello di Montebello
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Ein herrlicher Wanderweg durch die Weinberge führt zu dieser Burg, die der Fernsehserie „Game of Thrones“ entsprungen sein könnte: Hier stimmt jedes Detail, wie die Wackersteine als Gegengewichte der Zugbrücke. Spaziere auf dem Wehrgang die Zinnen entlang wie Jon Schnee und seine Gefährten der Nachtwache! Im historischen Museum kannst du sehen, wie schwer (und stumpf!) Schwerter, Hellebarden und Musketen wirklich waren.
- Via Artore 4, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 21 31
© MAIRDUMONT
Ein herrlicher Wanderweg durch die Weinberge führt zu dieser Burg, die der Fernsehserie „Game of Thrones“ entsprungen sein könnte: Hier stimmt jedes Detail, wie die Wackersteine als Gegengewichte der Zugbrücke. Spaziere auf dem Wehrgang die Zinnen entlang wie Jon Schnee und seine Gefährten der Nachtwache! Im historischen Museum kannst du sehen, wie schwer (und stumpf!) Schwerter, Hellebarden und Musketen wirklich waren.
- Via Artore 4, 6500 Bellinzona
- http://www.fortezzabellinzona.ch/
- +41 91 825 21 31