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Luxemburg

Check-in

Nein, nein und noch mal nein! Luxemburg besteht nicht nur aus Banken! Im Gegenteil: Das einzige Großherzogtum der Welt verfügt mit Burgen und Schlössern, Hochöfen und Hörsälen, Weinbergen und Wäldern, Kultur- und kulinarischen Tempeln über eine nahezu märchenhafte Vielfalt. Kein Wunder: Luxemburgs Gründer war mit einer Nixe verheiratet.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Von der Sauer bis ins felsig-hügelige Hinterland im Süden erstreckt sich die Region Müllerthal mit dem neuen Naturpark Mëllerdall, dessen Herzstück das Wanderparadies der „Kleinen Luxemburger…
Ein hypermodernes, neues Stadtviertel wächst rings um die zwei verbliebenen Hochöfen von Esch-Belval. Auf der ehemaligen Industriebrache entstanden Wohnungen, Büros, das Einkaufs- und…
Alle Welt redet von Schengen, kaum einer aber weiß, dass dieser so oft zitierte Ort an der Luxemburger Mosel liegt. Wegen seiner symbolträchtigen Grenzlage zu Frankreich und zu Deutschland wurde…
Auf einem Felsen über der Sauer thront Burg Bourscheid, eine der stattlichsten des Landes. Die weitläufige Anlage wuchs seit dem 11. Jh. in mehreren Etappen. Es lohnt sich, die vielen Treppen, Tü…
Im Europa-Verwaltungsviertel hat sich viel getan: Die neuen Nachbarn sind Geldinstitute, Shopping- und Kulturstätten aus Glas, Stahl und Beton, und überall findet man faszinierende Kunstwerke. Das…
Im Tal der Alzette liegt der Stadtteil Grund, wo die Hauptstadt Dorf und Festung zugleich geblieben ist. Von der place du St-Esprit in der Oberstadt fährt ein Aufzug hinab in den Grund (Eingang…
Die Corniche, ein Weg direkt am Rand des Felsens, auf dem die Altstadt Luxemburgs thront, wird auch „der schönste Balkon Europas“ genannt. Von ihr hat man einen wirklich beeindruckenden Blick auf…
In dem entlegenen Dörfchen an der französischen Grenze brannte bereits 1623 der erste Hochofen. Trotzdem kam einer der Hüttenherren auf die Idee, hier ein Kurhotel zu errichten. Damit vornehme Gä…
Egal aus welcher Richtung man sich Vianden nähert, der erste Blickfang ist stets die riesige Burg, die sich auf einem Felsen über dem Tal der Our erhebt – einfach märchenhaft. Rund 1000 Jahre…
Von außen sieht es aus wie ein großes Gewächshaus und drinnen herrschen tatsächlich tropische Temperaturen. Inmitten eines botanischen Gartens flattern über 40 Arten farbenfroher exotischer…
Und dann ist da Edward Steichens berühmte Fotosammlung The Family of Man, das absolute Highlight jeder Clervaux-Visite. Steichen wanderte 1881 im Alter von anderthalb Jahren mit seinen Eltern in die…

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Vorsicht mit Vorurteilen!

Wenn man einen Luxemburger ärgern will, dann muss man ihm nur das hier auftischen: „Euer kleines Großherzogtum – nette Steueroase, guter Platz für Banken, billiger Ort zum Tanken! Aber sonst …“ Er wird sich auf dem Absatz umdrehen. Oder aber mit einem freundlichen Lächeln zu einem längeren Vortrag anheben. Über die Größe seines Landes bzw. dessen Kleinheit. Über seine Vielfalt, seine Schönheit, seine Einmaligkeit in Europa. Er wird schwärmen von seiner Hauptstadt und ihrer wunderbaren Lage auf einem Sandsteinmassiv hoch über dem Tal der Alzette. Dort auf dem Bockfelsen erwarb im Jahr 963 der Stadtgründer Graf Siegfried aus den Ardennen die Lützelburg („kleine Burg“), von der Stadt und Land ihren Namen haben. Von diesem Felsen aus öffnet sich das Panorama auf die Silhouette der mittelalterlichen Festungsstadt zwischen Berg und Tal, aber auch auf die moderne Satellitenstadt jenseits des Tals auf dem Kirchberg, wo die EU und die Banken mit ihren futuristischen Renommierpalästen zu Hause sind. Vom Bockfelsen ist es ein Katzensprung in die City, den großen Laufsteg der Milieus und Nationen: Eurokraten, Banker, „echte“ Luxemburger und Zuwanderer aus aller Welt. Rund 48 Prozent der luxemburgischen Bevölkerung sind Ausländer, in der Hauptstadt sind es sogar 70 Prozent.

Hörsäle neben Hochöfen

Die Stadt Luxemburg ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Doch wer nur die Hauptstadt besucht, der kennt noch lange nicht das ganze Großherzogtum! Man muss auch das Umland erleben, etwa das Ösling im Norden: ein sanft gewelltes Hochplateau mit tiefen Flusstälern, stillen Dörfern, dichten Wäldern und etlichen Burgen. Oder das Tal der Mosel, wo leckerer Wein wächst. In schroffem Kontrast dazu steht der Süden, das „Land der roten Erde“ mit seiner Eisenerz- und Hüttenindustrie, die bis zur Stahlkrise in den 1970er- und 80er-Jahren das Schwungrad der Wirtschaft war. Heute wird auf den Industriebrachen in Bildung, Kultur und Natur investiert. In Esch-Belval ist ein großer Unicampus entstanden, Industriehallen werden zu neuen Zentren der Kultur und Kreativwirtschaft, die einstige Industrielandschaft wächst sich aus zu einem großen grünen Biotop.

Keimzelle des vereinten Europas

Wie hat es ein so kleines Land geschafft, eine Nation zu werden? Es war jahrhundertelang Spielball der Großmächte Europas, eine kleine Pufferzone, die sich nach dem Wiener Kongress 1815 Schritt für Schritt die Unabhängigkeit eroberte. Lange war der niederländische König quasi im Nebenjob auch Großherzog von Luxemburg, erst 1890 bekam Luxemburg eine eigene Dynastie: die Familie derer von Nassau-Weilburg. Der amtierende Großherzog Henri ist Herr über rund 600 000 Luxemburger. Die verteilen sich über ein Land, das gerade mal 82 km lang und 57 km breit ist, aber nach dem Zweiten Weltkrieg einen steilen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Zunächst wurde Luxemburg 1952 erster provisorischer Sitz der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der Keimzelle der EWG, die wiederum Vorläufer der EU war. Heute ist es zusammen mit Brüssel und Straßburg Europahauptstadt und Standort wichtiger EU-Institutionen.

Das reichste Land Europas

Treibsatz des wirtschaftlichen Erfolgs der letzten Jahrzehnte war zweifellos der Finanzsektor. Luxemburg lockte mit seinem Bankgeheimnis viel ausländisches Kapital an, internationale Großkonzerne genossen ansehnliche Steuerprivilegien. Seit die „Lux-Leaks“-Affäre diese etwas anrüchigen Praktiken öffentlich machte, sieht das Großherzogtum sich nach neuen Geschäftsmodellen um. Fakt ist: Das reichste Land Europas ist eine Jobmaschine, die immer mehr Arbeitnehmer aus den Nachbarländern anzieht. Aber das Wachstum hat auch seinen Preis: Statistiker gehen davon aus, dass die Bevölkerung bis 2030 auf bis zu 700 000 Einwohner anwachsen könnte, was das kleine Land vor gewaltige Probleme allein in puncto Verkehr und Wohnungsbau stellt. Schon heute ziehen viele Einheimische in die Grenzgebiete nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland, weil es ihnen zu Hause zu teuer geworden ist. All dies macht so manchen Luxemburger sprachlos – obgleich er in der Regel mindestens drei Sprachen beherrscht: Französisch und Deutsch spricht er oft so fließend wie seine Muttersprache, das Lëtzebuergesche. Glückliches Luxemburg: Auch in seiner Vielsprachigkeit ist es wegweisend für Europa. Das Großherzogtum ist also in jeder Hinsicht ein auf- und anregendes Land, in dem sich verschrobene Kleinstaaterei und elegante Weltläufigkeit, operettenhafter Charme und coole Funktionalität, französisches Savoir-vivre und deutsche Gründlichkeit zu einer ganz besonderen Melange verbinden. Und trotz aller Geschäftigkeit und Gigantomanie: Luxemburg ist im Grunde ein kleines, verträumtes Land geblieben.

Praktische Hinweise

Anreise

Auto

Aus dem Norden, Osten und Westen Deutschlands fährt man am besten über Aachen und St-Vith (Belgien) durch die Ardennen nach Clervaux oder durch die Eifel über Bitburg und Echternach oder durchgehend Autobahn über Köln, Koblenz, Trier bis Luxemburg-Stadt. Für die Anreise aus Süddeutschland empfiehlt sich die A6/A8 über Mannheim-Kaiserslautern-Perl nach Luxemburg-Stadt.

Bahn

Alle Bahnverbindungen laufen über Trier, wo man meist umsteigen muss. Die Fahrzeit von München beträgt ca. sieben, von Frankfurt rund vier und von Köln etwa dreieinhalb Stunden (günstig mit "Europa-Spezial" der Deutschen Bahn).

Flugzeug

Regelmäßige Linienflüge zum Flughafen Luxemburg-Findel im Nordosten von Luxemburg-Stadt gibt es u. a. von Berlin, Hamburg, München, Genf und Wien. Vom Flughafen verkehren ein Luxair-Autobusdienst sowie ein Linienbus in die City und zum Bahnhof. Auskunft: Tel. 24561 | www.luxair.lu, www.lux-airport.lu

Auskunft

Luxemburger Botschaft, Abteilung für Tourismus

Klingelhöferstr. 7 | 10785 Berlin | Tel. 030 2575773

Office National du Tourisme (ONT)

68-70, boulevard de la Pétrusse | 2320 Luxembourg | Tel. 42828210 | www.visitluxembourg.com

Infos im Internet

Die für Touristen wichtigste Website ist die des Office National du Tourisme, wo fast alle relevanten Infos von Hotels über Events bis zu Rad- und Wanderwegen gebündelt sind, inklusive vielen Links zu den Regionen. Die Website der Touristeniformation der Hauptstadt ist www.lcto.lu. Alle wichtigen Veranstaltungen im ganzen Land finden Sie auf www.luxweb.lu und www.mywort.lu, alle Kulturevents auf www.cultureweb.lu, Infos aus der Schwulenszene auf www.gaymat.lu.

Auto

Höchstgeschwindigkeit innerorts 50, außerorts 90, auf Autobahnen 130 (bei Regen 110) km/h, Promillegrenze 0,5. Das Anlegen des Sicherheitsgurts ist auf allen Plätzen vorgeschrieben. Die Autobahnen sind gebührenfrei. Pannenhilfe: Automobile Club Luxembourg | Tel. 26000 | www.acl.lu

Camping

Weit über 100 Campingplätze gibt es im Land, die schönsten in den Ardennen und an der Sauer. Sie sind klassifiziert in fünf Qualitätsstufen, von "Standard" (ein Stern) bis "höchster Komfort, exzellente Einrichtung" (fünf Sterne). Eine Broschüre mit Preisangaben gibt es beim ONT. Infos: www.camping.lu

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

20-22, avenue Émile Reuter | Luxemburg-Stadt | Tel. 4534451

Österreichische Botschaft

3, rue des Bains | Luxemburg-Stadt | Tel. 4711881

Schweizer Botschaft

35, boulevard Royal | Luxemburg-Stadt | Tel. 2274741

Ferienwohnungen

Die Auswahl an Ferienwohnungen, privaten Gästezimmern und Angeboten für Ferien auf dem Bauernhof wird immer umfangreicher, vor allem in den Ardennen und an Sauer und Mosel. Eine ONT-Broschüre informiert mit Bildern und kurzen Beschreibungen über das gesamte Angebot im Land.

Geld & Kreditkarten

Es gibt jede Menge Geldautomaten. Kreditkarten sind so verbreitet, dass Sie zur Not ohne Bargeld auskommen.

Internetzugang & WLAN

Fast alle Hotels im Land haben auf dem Zimmer oder im Foyer (meist kostenlosen) Internetzugang. In Luxemburg-Stadt kommen Sie außerdem in der Bibliothèque Municipale an der place d'Armes kostenlos ins Netz. Die Stadt bietet auf allen größeren Plätzen auch Internetzugang über WLAN an (Info: www.hotcity.lu).

Jugendherbergen

Es gibt neun Jugendherbergen, die gut über das ganze Land verteilt sind. Die schönsten und modernsten in Luxemburg-Stadt, Remerschen, Beaufort, Echternach und Lultzhausen haben durchaus schon Hotelstandard. Erforderlich ist ein Jugendherbergsausweis oder der Erwerb von Welcome-Stamps (3 Euro pro Tag). Die Übernachtung kostet inklusive Frühstück rund 15 bis 20 Euro pro Person. www.youthhostels.lu

Klima

Luxemburg hat ein gemäßigtes Klima. Wesentlich tragen die Ardennen zum Wetter bei: Atlantische Strömungen verlieren über dem Hochplateau viel Feuchtigkeit, Niederschläge sind relativ gering und gleichmäßig übers Jahr verteilt. Dennoch ist das Klima im Norden rauer und feuchter.

Luxembourg-Card

Mit der Luxembourg-Card können Sie kostenlos alle öffentlichen Verkehrsmittel im Land benutzen. Zusätzlich erhalten Sie freien Eintritt zu fast allen touristischen Attraktionen. 30 Prozent Ermäßigung gibt es auf Ausflugsfahrten wie den Pétrusse-Express oder auf einigen Moselschiffen. Die Karte kostet für einen Tag 11 Euro (Familien 28 Euro), für zwei Tage 19 (48) Euro und für drei Tage 27 (68) Euro.

Notruf

Polizei: Tel. 113; Unfallrettung: Tel. 112; Automobilclub: Tel. 26000

Öffentliche Verkehrsmittel

Fast alle Orte in Luxemburg erreichen Sie mit Bahn oder Bus. Die gelösten Fahrkarten gelten für das gesamte öffentliche Transportnetz. Eine Tagesnetzkarte, gültig vom Zeitpunkt der Entwertung bis zum nächsten Tag, 8 Uhr, kostet 4 Euro, ein Heft mit fünf Karten 16 Euro. Kurzstreckenfahrscheine (gültig zwei Stunden) kosten 2 Euro, zehn Tickets 16 Euro. Mit der Luxembourg-Card ist der öffentliche Transport gratis. Je ein Fahrrad pro Person wird in der Bahn kostenlos befördert. Größere Gruppen sollten ihre Fahrt vorher anmelden. Am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt befindet sich ein Infobüro (tgl. 6-22 Uhr | Tel. (*) 24652465). www.cfl.lu, www.mobiliteit.lu, www.transports.lu

Im Sommer fahren am Wochenende von der place de la Constitution in Luxemburg-Stadt Doppeldeckerbusse drei Mal am Tag zu einer dreistündigen Rundfahrt in den Norden des Landes. In Echternach und Vianden kann man aussteigen und mit dem nächsten oder übernächsten Bus weiterfahren - oder sogar übernachten und erst am nächsten Tag die Tour fortsetzen. Juni-Aug. Sa/So 9.30, 12.45 und 16 Uhr | 20 Euro | www.luxtour.lu

Post

Die Postämter in den Städten haben meist Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Das Porto für einen Brief bis 20 g oder eine Postkarte in der EU kostet 0,75 Euro. www.ept.lu

Preise

Generell sind die Lebenshaltungskosten um zehn bis 20 Prozent höher als in Deutschland, wobei die Preise in der Hauptstadt noch einmal über denen der ländlichen Gebiete liegen. Billiger als in Deutschland sind Benzin und Zigaretten. Günstig (weil stark subventioniert) sind kulturelle Angebote: In der Philharmonie in Luxemburg-Stadt können Sie schon ab 15 Euro Orchester und Solisten der Weltklasse hören, wer unter 27 Jahre ist, erhält weitere 40 Prozent Ermäßigung! Auch im Theater sind Sie ab 15 Euro dabei. In den großen Museen der Hauptstadt bezahlen Sie zwischen 4 und 6 Euro, kleinere Museen wie das Banken- oder das Straßenbahn- und Busmuseum in der Hauptstadt haben freien Eintritt, die Museen auf dem Land verlangen meist nur um die 3 Euro.

Telefon & Handy

Innerhalb des Landes existieren keine Vorwahlen. Vorwahl nach Luxemburg: 00352, nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041.Mit einer Luxemburger Prepaidkarte entfallen die Gebühren für eingehende Anrufe. Auf www.prepaidgsm.com oder www.justlanded.com können Sie einen Anbieter für Luxemburg auswählen.

Verständigung

Da die gebürtigen Luxemburger in der Regel alle Deutsch sprechen und verstehen, kann man sich überall gut verständigen. Schwierigkeiten kann es gelegentlich im Süden des Landes (oder in Hotels und Restaurants) geben, wo viele Ausländer vor allem aus Belgien und Frankreich arbeiten, von denen einige nur Französisch sprechen. Auch Führungen in Museen, Burgen etc. sind in der Regel meist auf Französisch oder Lëtzebuergesch, werden auf Wunsch aber meist auch auf Deutsch angeboten. In der polyglotten Hauptstadt kommt man außerdem fast überall mit Englisch durch.

Zoll

Waren für den persönlichen Bedarf dürfen innerhalb der EU frei ein- und ausgeführt werden. Richtwerte hierfür sind u. a. 800 Zigaretten und 10 l Spirituosen. Für Schweizer gelten erheblich geringere Freimengen.

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage

1. Jan.

Neujahr

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

23. Juni

Nationalfeiertag

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt

1. Nov.

Allerheiligen

25./26. Dez.

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen

Ostern

Am Ostermontag wird in der Luxemburger Altstadt und im Töpferdorf Nospelt die Éimaischen, das Emmausfest, gefeiert, ein traditionelles Volksfest mit Musik und Tanz, bei dem man sich "Péckvillercher" schenkt, Keramikvögel, auf denen man trillern kann.

März-Mai

Printemps Musical, Jazz und Weltmusik in Luxemburg-Stadt

Mai/Juni

Anfang Mai beginnt in Echternach das Internationale Musikfestival klassischer Musik.

Ende Mai sind beim ING Night Marathon (www.ing-night-marathon.lu) 10000 Läufer und 100000 Zuschauer in der Hauptstadt auf den Beinen.

In Wiltz feiert man das Geenzefest, das Ginsterfest, mit einem farbenfrohen Umzug mit Blumenkorso, Musik- und Folkloregruppen am Pfingstmontag.

Am Dienstag nach Pfingsten lockt die Echternacher Springprozession Tausende Pilger an.

22./23. Juni

Am Nationalfeiertag (23. Juni) entfaltet das Großherzogtum den ganzen Charme seiner Minimonarchie. Am Vorabend gibt es einen Fackelzug durch die Innenstadt, ein Feuerwerk auf dem Pont Adolphe und Open-Air-Konzerte in der ganzen Stadt, am nächsten Morgen eine Militärparade und ein festliches Hochamt in der Liebfrauenkathedrale.

Ende Juni

Rock-a-Field (www.rockafield.lu): drei Tage Klein Woodstock auf den Feldern von Roeser in der Red-Rock-Region

Juni-Oktober

Den ganzen Sommer und Herbst über Weinfeste an der Mosel, das größte Anfang September in Grevenmacher und zum Abschluss der Weinlese das Hunnefest Mitte Oktober in Schengen

Summer in the City (www.summerinthecity.lu) in Luxemburg-Stadt mit vielen kostenlosen Open-Air-Veranstaltungen

Juli

Europäisches Freilichttheater- und Musik-Festival (www.festivalwiltz.lu) in Wiltz, eine hochkarätige Programmfolge von Theater, Ballett, Musical, klassischen Konzerten und Jazz

In Luxemburg-Stadt am ersten Wochenende großes Rock-Open-Air, Mitte des Monats die Blues 'n ' Jazz-Rallye

Am dritten Wochenende Treff der Comiczeichner im Dorf Contern südöstlich der Hauptstadt: Festival International de la Bande Dessinée (www.bdcontern.lu)

August

Mittelalterliche Festwoche auf der Burg Vianden mit Ritterkämpfen, Festgelagen und alter Musik

September

Festival Terres Rouges im Galgenberg-Park von Esch-sur-Alzette mit Rock, Pop und Hip-Hop

Am dritten Samstag im September taucht in Wiltz die Nuit de Lampions alles in ein Lichtermeer, begleitet von Musik, Performances und Feuerspektakeln.

Oktober

Auf dem Nëssmoort (Nussmarkt) am ersten oder zweiten Wochenende in Vianden werden frische Walnüsse, aber auch Nusstee, Nussbrot, Nusspasteten und Nusswein feilgeboten.

Oktober/November

Oper, Tanz, Theater, Jazz, World Music vom Feinsten beim Luxembourg Festival in Luxemburg-Stadt

November

Haupeschmaart in Munshausen mit bäuerlichen Naturprodukten, Kunsthandwerk und gestrickten Schafwollpullis.

Bloss nicht

Mittagspause ignorieren

Zwischen 12 und 14 Uhr mutieren die Luxemburger gänzlich zu Franzosen: Da ist in Behörden, Büros und Banken kein Mensch zu erreichen. Wenn man Glück hat, ist wenigstens die Telefonzentrale besetzt. Die restliche Belegschaft macht geschlossen Mittagspause, vorwiegend in den umliegenden Bistros, Kneipen und Restaurants. Entsprechend voll ist es dort um die Mittagszeit.

Öffnungszeiten vertrauen

Die Luxemburger haben einen Hang zu komplizierten und wechselnden Öffnungszeiten ihrer öffentlichen Einrichtungen (Museen, Burgen etc.). Außerdem sind die offiziellen Angaben nicht immer verlässlich - deshalb ist es besser, sich vorher noch einmal zu erkundigen.

Zur Stoßzeit unterwegs sein

150000 Pendler fallen werktags ins Land ein. Vor allem in und um die Hauptstadt herrscht morgens zwischen 7.30 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 17 und 18.30 Uhr Stau. Am Wochenende dagegen verstopfen Tanktouristen aus Deutschland und Frankreich die Grenzübergänge und Zufahrtsstraßen, vor allem bei Wasserbillig und Remich. Auch an den Tankstellen gibt es dann oft längere Schlangen.

Parken in der Innenstadt

Die Parkhäuser in der Hauptstadt sind wochentags so gut wie immer besetzt. Am besten stellen Sie Ihr Auto auf dem Glacis ab (Montag bis Freitag bis 18 Uhr gebührenpflichtig), einem großen Platz nordwestlich der City, die Sie von dort mit dem Bus oder zu Fuß (zehn Minuten durch den Stadtpark) erreichen. Oder Sie benutzen die kostenlosen P-&-R-Plätze am Stadtrand.

Rechtzeitiges Buchen vergessen

Zwischen Mai und August sollten Sie rechtzeitig ein Quartier buchen. Besonders um Echternach, Vianden und an der Mosel wird es bei schönem Wetter vor allem am Wochenende voll. In der Hauptstadt herrscht Gedränge meist unter der Woche, besonders im April, Juni und Oktober, wenn der EU-Ministerrat tagt, und während Messen und Kongressen (Mai/Juni und September/Oktober).

Sonntags nach Luxemburg-Stadt

Der Sonntag ist der ruhigste Tag in der Hauptstadt. (Fast) alle Geschäfte haben geschlossen, auch die meisten Bistros und Restaurants sind zu. Wenn Sie eine Landpartie machen, haben Sie das umgekehrte Problem: Die meisten Landgasthäuser sind mittags brechend voll, ohne Reservierung hat man dann kaum eine Chance.

Bücher & Filme

Luxembourg entdecken

So heißt ein prachtvoller Bildband von Guy Hoffmann mit eindrucksvollen Fotos und guten Texten

Luxemburg-Krimis

Auch Luxemburg hat seine Krimikommissare: Leo Wirtgen löst in "Leo und die schöne Leiche" (Autorin: Corinne Bauer) seinen ersten Fall in der scheinbar heilen Welt der feinen Luxemburger Gesellschaft. Lou Schleck hat es in "Tod in Belval" von Hughes Schlueter mit schönen toten Models vor alten Hochöfen zu tun. Robert Mathieu rettet in "Todeswasser" den Obersauer-Stausee vor Ökoterroristen. Autor ist Marco Schank, im Hauptberuf lange Bürgermeister von Heiderscheid und später Minister für Wohnungsbau und Nachhaltigkeit

Perl oder Pica

Esch-sur-Alzette 1962: Der zwölfjährige Norbi bemüht sich, mit dem Erwachsenwerden klarzukommen - in einer Zeit, in der Luxemburg versucht, das Trauma der NS-Besatzung abzuschütteln. Pol Cruchten drehte den Film 2006 nach einem autobiografischen Roman von Jhemp Hoscheit

Teufelsfrucht

Der deutsche Autor Tom Hillenbrand lässt in seinem kulinarischen Krimi einen Restauranttester im Lokal Deux Églises im Luxemburger Stadtteil Grund zu Tode kommen. Eigenrecherche ist allerdings zwecklos - das Restaurant existiert nur in Hillenbrands Phantasie

Planet Luxemburg

Ein sehr vergnügliches kleines Kompendium (auch) über das Wesen der Luxemburger: Autor Francis Kirps war u. a. Schulpsychologe, Banker und Tretbootverleiher, jetzt ist er Poetry-Slammer mit Hang zu satirischen Miniaturen über seine Heimat und den Rest der Welt

Troublemaker

Johnny und Chuck lernen sich im Knast kennen. Gemeinsam träumen sie vom schnellen Geld und den fernen USA. Die Bankräuberkomödie (1987) von Altmeister Andy Bausch ist Luxemburgs Antwort auf die Blues Brothers

-1-3 °C
3 h/Tag

Fakten

Einwohner 626.108
Fläche 2.586 km²
Sprache Luxemburgisch
Währung Euro
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Konstitutionelle Monarchie
Hauptstadt Luxemburg
Ortszeit 14:31 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

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