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Luxemburg Top Sehenswürdigkeiten
















Touristenattraktionen
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Château de Bourscheid
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Auf einem Felsen über der Sauer thront Burg Bourscheid, eine der stattlichsten des Landes. Die weitläufige Anlage wuchs seit dem 11.Jh. in mehreren Etappen. Es lohnt sich, die vielen Treppen, Türme, Mauern und Geschosse der Burg zu erklimmen, denn von überall bietet sich ein fantastischer Blick.
- Rue du Chateau, 9140 Bourscheid
- http://www.castle-bourscheid.lu/
- +352 99 05 70
- chateau.bourscheid@pt.lu
© MAIRDUMONT
Auf einem Felsen über der Sauer thront Burg Bourscheid, eine der stattlichsten des Landes. Die weitläufige Anlage wuchs seit dem 11.Jh. in mehreren Etappen. Es lohnt sich, die vielen Treppen, Türme, Mauern und Geschosse der Burg zu erklimmen, denn von überall bietet sich ein fantastischer Blick.
- Rue du Chateau, 9140 Bourscheid
- http://www.castle-bourscheid.lu/
- +352 99 05 70
- chateau.bourscheid@pt.lu
Château de Vianden
Architektonische Highlights © waldomiguez, Pixabay
Insider-Tipp Schwindelerregender Höhenflug
Uff, der Aufstieg ist nicht ohne! Wenn deine Kondition es zulässt, solltest du die Burg trotzdem zu Fuß erobern. Die steil ansteigende Strecke über die Grand-Rue führt vorbei an alten Adelshäusern fast durch den ganzen Ort, sodass du unterwegs schon die eine oder andere Sehenswürdigkeit abhaken kannst. Alternativ schaukelst du mit dem Sessellift hinauf – dann steht dir an der Bergstation allerdings noch ein 600 m langer anspruchsvoller oder ein 1800 m langer gemütlicher Weg zur Festung bevor. Die Burg ist nicht nur die größte, sondern wohl auch die schönste Burg im Großherzogtum. Ihre Ursprünge reichen bis ins 9.Jh. zurück, die eigentliche Burg wurde aber vom 11.bis zum 14.Jh. errichtet. Die Lage war strategisch so günstig, dass die Herren von Vianden sich bis ins 15.Jh. erfolgreich gegen die Luxemburger Grafen verteidigen konnten, die sie gern zu Vasallen gemacht hätten. In der Zeit danach konnten selbst ein Brand und ein Erdbeben im 17.Jh. dem Gemäuer nicht den Garaus machen. Dafür sorgte erst Wilhelm I., König der Niederlande und Herzog von Luxemburg, der die Immobilie 1820 öffentlich versteigerte, woraufhin sie in ihre Einzelteile zerlegt wurde. Erst 1977 begann man mit dem Wiederaufbau. Zum Glück, denn ohne das Prachtstück würde dem Großherzogtum eine seiner wichtigsten Touristenattraktionen und Filmkulissen für internationale Produktionen fehlen. Ein Rundgang führt durch alle Räumlichkeiten, die das Herz von Burgenfans höher schlagen lassen: Waffenhalle, Krypta, Kapelle, Küche, Bankett-, Ritter- und Speisesaal sowie die Byzantinische Galerie. Die ist mit ihren Kleeblattfenstern der schönste Teil des Anwesens – das ohnehin für ein derart altes Gemäuer ziemlich gemütlich daherkommt. Ganz schön ungemütlich kann es dagegen werden, wenn du das château per Augmented Reality besichtigst: Die 3-D-Animation simuliert einen Rundflug über die Burg, nach dem du garantiert wacklig auf den Beinen bist. Wer sich im Anschluss endgültig den Rest geben möchte: Im Dokumentationszentrum nebenan laufen Gespenster über die Mauerreste der Festung!
- Montée du Château, 9401 Vianden
- http://castle-vianden.lu/
- +352 83 41 08 1
- info@castle-vianden.lu
© waldomiguez, Pixabay
Insider-Tipp Schwindelerregender Höhenflug
Uff, der Aufstieg ist nicht ohne! Wenn deine Kondition es zulässt, solltest du die Burg trotzdem zu Fuß erobern. Die steil ansteigende Strecke über die Grand-Rue führt vorbei an alten Adelshäusern fast durch den ganzen Ort, sodass du unterwegs schon die eine oder andere Sehenswürdigkeit abhaken kannst. Alternativ schaukelst du mit dem Sessellift hinauf – dann steht dir an der Bergstation allerdings noch ein 600 m langer anspruchsvoller oder ein 1800 m langer gemütlicher Weg zur Festung bevor. Die Burg ist nicht nur die größte, sondern wohl auch die schönste Burg im Großherzogtum. Ihre Ursprünge reichen bis ins 9.Jh. zurück, die eigentliche Burg wurde aber vom 11.bis zum 14.Jh. errichtet. Die Lage war strategisch so günstig, dass die Herren von Vianden sich bis ins 15.Jh. erfolgreich gegen die Luxemburger Grafen verteidigen konnten, die sie gern zu Vasallen gemacht hätten. In der Zeit danach konnten selbst ein Brand und ein Erdbeben im 17.Jh. dem Gemäuer nicht den Garaus machen. Dafür sorgte erst Wilhelm I., König der Niederlande und Herzog von Luxemburg, der die Immobilie 1820 öffentlich versteigerte, woraufhin sie in ihre Einzelteile zerlegt wurde. Erst 1977 begann man mit dem Wiederaufbau. Zum Glück, denn ohne das Prachtstück würde dem Großherzogtum eine seiner wichtigsten Touristenattraktionen und Filmkulissen für internationale Produktionen fehlen. Ein Rundgang führt durch alle Räumlichkeiten, die das Herz von Burgenfans höher schlagen lassen: Waffenhalle, Krypta, Kapelle, Küche, Bankett-, Ritter- und Speisesaal sowie die Byzantinische Galerie. Die ist mit ihren Kleeblattfenstern der schönste Teil des Anwesens – das ohnehin für ein derart altes Gemäuer ziemlich gemütlich daherkommt. Ganz schön ungemütlich kann es dagegen werden, wenn du das château per Augmented Reality besichtigst: Die 3-D-Animation simuliert einen Rundflug über die Burg, nach dem du garantiert wacklig auf den Beinen bist. Wer sich im Anschluss endgültig den Rest geben möchte: Im Dokumentationszentrum nebenan laufen Gespenster über die Mauerreste der Festung!
- Montée du Château, 9401 Vianden
- http://castle-vianden.lu/
- +352 83 41 08 1
- info@castle-vianden.lu
Kirchberg-Plateau
Touristenattraktionen © Sergey Novikov, Shutterstock
Insider-Tipp Hop on, hop off
Kirchberg war ehedem ein verträumtes Dorf vor den Toren der Hauptstadt, bis hier in den 1960er-Jahren die ersten Gebäude der Europäischen Gemeinschaft aus dem Boden schossen. Es folgten Banken, Einkaufszentren und das Luxemburger Messegelände. Aus diesem städtebaulichen Wildwuchs entwickelte sich allmählich ein eigenständiger Stadtteil mit zahlreichen Beispielen gelungener zeitgenössischer Architektur. Am besten erkundet man die weitläufige Gegend mit der schönen neuen Gratistram (oder mit einem Mietfahrrad von Vel’OH).
- Luxemburg
- http://kirchbergonline.lu/
- +352 26 43 45 10
© Sergey Novikov, Shutterstock
Insider-Tipp Hop on, hop off
Kirchberg war ehedem ein verträumtes Dorf vor den Toren der Hauptstadt, bis hier in den 1960er-Jahren die ersten Gebäude der Europäischen Gemeinschaft aus dem Boden schossen. Es folgten Banken, Einkaufszentren und das Luxemburger Messegelände. Aus diesem städtebaulichen Wildwuchs entwickelte sich allmählich ein eigenständiger Stadtteil mit zahlreichen Beispielen gelungener zeitgenössischer Architektur. Am besten erkundet man die weitläufige Gegend mit der schönen neuen Gratistram (oder mit einem Mietfahrrad von Vel’OH).
- Luxemburg
- http://kirchbergonline.lu/
- +352 26 43 45 10
The Family of Man
Museen © cc0-fotos
Und dann ist da Edward Steichens berühmte Fotosammlung The Family of Man, das absolute Highlight jeder Clervaux-Visite. Steichen wanderte 1881 im Alter von anderthalb Jahren mit seinen Eltern in die USA aus. In den 1920er-Jahren machte er zunächst Furore als Modefotograf für „Vogue“ und „Vanity Fair“. 1947 wurde er Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art, für die er u. a. die Ausstellung „The Family of Man“ zusammenstellte: Versammelt sind hier 503 Bilder von 273 Fotografen aus 68 Ländern, darunter Legenden wie Robert Capa, Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau (genau, der mit dem weltberühmten Kussfoto). Die Aufnahmen gruppierte Steichen nach 37 Themengruppen wie Geburt, Liebe, Arbeit, Sport und Tod Sein Ziel: der Welt zeigen, dass die Menschen doch eigentlich überall auf dem Globus gleich sind und daher nach zwei Weltkriegen bitte endlich aufhören sollten, sich gegenseitig umzubringen.
- Château de Clervaux, 9712 Clervaux
- http://www.steichencollections-cna.lu/
- +352 92 96 57
- info@family-of-man.public.lu
© cc0-fotos
Und dann ist da Edward Steichens berühmte Fotosammlung The Family of Man, das absolute Highlight jeder Clervaux-Visite. Steichen wanderte 1881 im Alter von anderthalb Jahren mit seinen Eltern in die USA aus. In den 1920er-Jahren machte er zunächst Furore als Modefotograf für „Vogue“ und „Vanity Fair“. 1947 wurde er Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art, für die er u. a. die Ausstellung „The Family of Man“ zusammenstellte: Versammelt sind hier 503 Bilder von 273 Fotografen aus 68 Ländern, darunter Legenden wie Robert Capa, Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau (genau, der mit dem weltberühmten Kussfoto). Die Aufnahmen gruppierte Steichen nach 37 Themengruppen wie Geburt, Liebe, Arbeit, Sport und Tod Sein Ziel: der Welt zeigen, dass die Menschen doch eigentlich überall auf dem Globus gleich sind und daher nach zwei Weltkriegen bitte endlich aufhören sollten, sich gegenseitig umzubringen.
- Château de Clervaux, 9712 Clervaux
- http://www.steichencollections-cna.lu/
- +352 92 96 57
- info@family-of-man.public.lu
Chemin de la Corniche
Touristenattraktionen © Elenarts, Shutterstock
Die Corniche, ein Weg direkt am Rand des Felsens, auf dem die Altstadt Luxemburgs thront, wird auch „der schönste Balkon Europas“ genannt. Von ihr hat man einen wirklich beeindruckenden Blick auf die Felsen und die Reste der alten Festung: auf den Bockfelsen mit seinen unterirdischen Kasematten und auf das massige Rhamplateau, das gegenüber liegt. Und darunter ducken sich im Tal der Alzette die alten Handwerkerhäuser rings um die ehemalige Abtei Neumünster im Stadtteil Grund. Man blickt auf kleine Brücken und verwinkelte Terrassengärten und von Ferne grüßt die Silhouette der EU-Bauten auf dem Kirchberg.
- Chemin de la Corniche, 1449 Luxembourg
- http://www.luxembourg-city.com/
© Elenarts, Shutterstock
Die Corniche, ein Weg direkt am Rand des Felsens, auf dem die Altstadt Luxemburgs thront, wird auch „der schönste Balkon Europas“ genannt. Von ihr hat man einen wirklich beeindruckenden Blick auf die Felsen und die Reste der alten Festung: auf den Bockfelsen mit seinen unterirdischen Kasematten und auf das massige Rhamplateau, das gegenüber liegt. Und darunter ducken sich im Tal der Alzette die alten Handwerkerhäuser rings um die ehemalige Abtei Neumünster im Stadtteil Grund. Man blickt auf kleine Brücken und verwinkelte Terrassengärten und von Ferne grüßt die Silhouette der EU-Bauten auf dem Kirchberg.
- Chemin de la Corniche, 1449 Luxembourg
- http://www.luxembourg-city.com/
Jardin des Papillons
Botanische Gärten & Parks © gck, Shutterstock
Von außen sieht es aus wie ein großes Gewächshaus und drinnen herrschen tatsächlich tropische Temperaturen. Inmitten eines botanischen Gartens flattern über 40 Arten farbenfroher exotischer Schmetterlinge über die Besucher hinweg. Von der Eiablage über das Raupenstadium bis zur Verpuppung und zum Schlüpfen als Schmetterling kannst du hier alle Lebensstadien des Insekts eingehend studieren.
- Route de Trèves, 6793 Grevenmacher
- http://www.papillons.lu/
- +352 75 85 39
- papillons@elisabeth.lu
© gck, Shutterstock
Von außen sieht es aus wie ein großes Gewächshaus und drinnen herrschen tatsächlich tropische Temperaturen. Inmitten eines botanischen Gartens flattern über 40 Arten farbenfroher exotischer Schmetterlinge über die Besucher hinweg. Von der Eiablage über das Raupenstadium bis zur Verpuppung und zum Schlüpfen als Schmetterling kannst du hier alle Lebensstadien des Insekts eingehend studieren.
- Route de Trèves, 6793 Grevenmacher
- http://www.papillons.lu/
- +352 75 85 39
- papillons@elisabeth.lu
Casemates du Bock
Touristenattraktionen © Vagabundler, Shutterstock
Eine kleine Stadt im "Bauch" Luxemburgs öffnet sich beim Besuch der Bockkasematten. Das 40 km lange unterirdische Labyrinth aus Gängen, Räumen und Treppen, wurde im 18.Jh. als Festungsbollwerk unter der Lützelburg angelegt. Es wurde auf verschiedenen Ebenen gebaut und reicht 40 m in die Tiefe.
- Montée de Clausen 10, 1343 Luxembourg
- http://www.luxembourg-city.com/
- +352 22 28 09
- touristinfo@lcto.lu
© Vagabundler, Shutterstock
Eine kleine Stadt im "Bauch" Luxemburgs öffnet sich beim Besuch der Bockkasematten. Das 40 km lange unterirdische Labyrinth aus Gängen, Räumen und Treppen, wurde im 18.Jh. als Festungsbollwerk unter der Lützelburg angelegt. Es wurde auf verschiedenen Ebenen gebaut und reicht 40 m in die Tiefe.
- Montée de Clausen 10, 1343 Luxembourg
- http://www.luxembourg-city.com/
- +352 22 28 09
- touristinfo@lcto.lu
Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean
MuseenDie Attraktion der Hauptstadt erhebt sich oberhalb des alten Forts Thüngen und in spannendem Kontrast dazu: Das Kunstmuseum von Ieoh Ming Pei, dem Erbauer der Pyramide im Hof des Louvre in Paris. Auch hier ragt eine 40 m hohe Glaspyramide als Wahrzeichen über dem Eingangsfoyer, von dem aus man auf drei Ebenen moderne und zeitgenössische Kunst in wechselnden Ausstellungen erkunden kann. Unterwegs bieten sich viele schöne Aussichten auf die Festung und die Skyline Alt-Luxemburgs.
- Park Dräi Eechelen 3, 1499 Luxembourg
- http://www.mudam.com/
- +352 45 37 85 1
- info@mudam.lu
Die Attraktion der Hauptstadt erhebt sich oberhalb des alten Forts Thüngen und in spannendem Kontrast dazu: Das Kunstmuseum von Ieoh Ming Pei, dem Erbauer der Pyramide im Hof des Louvre in Paris. Auch hier ragt eine 40 m hohe Glaspyramide als Wahrzeichen über dem Eingangsfoyer, von dem aus man auf drei Ebenen moderne und zeitgenössische Kunst in wechselnden Ausstellungen erkunden kann. Unterwegs bieten sich viele schöne Aussichten auf die Festung und die Skyline Alt-Luxemburgs.
- Park Dräi Eechelen 3, 1499 Luxembourg
- http://www.mudam.com/
- +352 45 37 85 1
- info@mudam.lu
Tourist Center Robbesscheier
Touristenattraktionen © JamesDeMers, Pixabay
Angefangen hat alles als kleines Museum des Ardenner Pferds. Da zeigten Bauern aus dem Dorf, wie man früher mit Ackergäulen das Feld bestellte oder das Holz aus dem Wald holte. Aus der anfänglichen Hobbyinitiative ist inzwischen ein großes Freizeitunternehmen für Kinder und Erwachsene geworden, das auf kreativ-spielerische Weise alte ländliche Traditionen mit moderner Umwelterziehung verknüpft. Man darf z. B. in ein Sägewerk reinschnuppern, Stroh dreschen, Honig schleudern, Brot backen, Tiere füttern, Kutsche fahren, Esel reiten etc. Höhepunkt des Jahres ist der Tag des Ardenner Pferds am zweiten Sonntag im September, ein großes Volksfest rings um den Hof. Im Restaurant bekommst du deftige Ardenner Kost und im Museumsladen die ganze Palette der Regionalprodukte.
- Frummeschgaass 1, 9766 Munshausen
- http://www.robbesscheier.lu/
- +352 92 17 45
© JamesDeMers, Pixabay
Angefangen hat alles als kleines Museum des Ardenner Pferds. Da zeigten Bauern aus dem Dorf, wie man früher mit Ackergäulen das Feld bestellte oder das Holz aus dem Wald holte. Aus der anfänglichen Hobbyinitiative ist inzwischen ein großes Freizeitunternehmen für Kinder und Erwachsene geworden, das auf kreativ-spielerische Weise alte ländliche Traditionen mit moderner Umwelterziehung verknüpft. Man darf z. B. in ein Sägewerk reinschnuppern, Stroh dreschen, Honig schleudern, Brot backen, Tiere füttern, Kutsche fahren, Esel reiten etc. Höhepunkt des Jahres ist der Tag des Ardenner Pferds am zweiten Sonntag im September, ein großes Volksfest rings um den Hof. Im Restaurant bekommst du deftige Ardenner Kost und im Museumsladen die ganze Palette der Regionalprodukte.
- Frummeschgaass 1, 9766 Munshausen
- http://www.robbesscheier.lu/
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Musée National des Mines
MuseenEin weiterer Schwerpunkt des Eisenerzabbaus war ab der zweiten Hälfte des 19.Jhs. die Gegend um Rumelange. Ende der 1970er Jahre wurden die Stollen stillgelegt – bis auf den Walert-Stollen in Rumelange 5 km südöstlich von Esch, der zu Demonstrations zwecken offen gelassen wurde. Heute dient der alte Minenschacht als Museum. Ausgebildete Führer fahren mit den Besuchern in einer Grubenbahn in den Stollen, um Abbaumethoden und technische Hilfsmittel zu erläutern. Gut 100 m unter der Erde herrschen konstant 10 Grad – warme Kleidung mitnehmen!
- Rue de la Bruyère 26, 3714 Rumelange
- http://www.mnm.lu/
- +352 56 56 88
Ein weiterer Schwerpunkt des Eisenerzabbaus war ab der zweiten Hälfte des 19.Jhs. die Gegend um Rumelange. Ende der 1970er Jahre wurden die Stollen stillgelegt – bis auf den Walert-Stollen in Rumelange 5 km südöstlich von Esch, der zu Demonstrations zwecken offen gelassen wurde. Heute dient der alte Minenschacht als Museum. Ausgebildete Führer fahren mit den Besuchern in einer Grubenbahn in den Stollen, um Abbaumethoden und technische Hilfsmittel zu erläutern. Gut 100 m unter der Erde herrschen konstant 10 Grad – warme Kleidung mitnehmen!
- Rue de la Bruyère 26, 3714 Rumelange
- http://www.mnm.lu/
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Place d'Armes
Touristenattraktionen © Alexey Fedorenko, Shutterstock
Auf diesem großen, rechteckigen Platz mitten in der Stadt paradierten einst die Soldaten der Festung; heute treffen sich im Schatten der Bäume die Flaneure in den Straßencafés, um die Parade der Schicken und der Schönen der Stadt abzunehmen. Hier fühlen sich junge Backpacker ebenso wohl wie Austern schlürfende Ladys im Freiluftrestaurant. Im Sommer gibt es fast täglich Platzkonzerte im Musikpavillon oder improvisierte Straßenmusik an allen Ecken des Platzes. Von März bis Oktober ist zweimal im Monat samstags Flohmarkt auf dem Platz.
- Place d'Armes, 1136 Luxembourg
© Alexey Fedorenko, Shutterstock
Auf diesem großen, rechteckigen Platz mitten in der Stadt paradierten einst die Soldaten der Festung; heute treffen sich im Schatten der Bäume die Flaneure in den Straßencafés, um die Parade der Schicken und der Schönen der Stadt abzunehmen. Hier fühlen sich junge Backpacker ebenso wohl wie Austern schlürfende Ladys im Freiluftrestaurant. Im Sommer gibt es fast täglich Platzkonzerte im Musikpavillon oder improvisierte Straßenmusik an allen Ecken des Platzes. Von März bis Oktober ist zweimal im Monat samstags Flohmarkt auf dem Platz.
- Place d'Armes, 1136 Luxembourg
Château de Clervaux
Architektonische Highlights © Jesus Barroso, Shutterstock
Insider-Tipp Ob das das Herz der Aliens erweicht?
Vom Marktplatz aus kletterst du über eine Treppe oder durch die Fußgängerzone hinauf zum Schloss (oder du nimmst den Lift), wo im Hof ein alter Panzer der US Army Wache hält: eine Erinnerung daran, dass das bis dahin gut erhaltene Gemäuer aus dem 12.Jh. bei der Ardennenoffensive 1944, dem letzten Gegenschlag der deutschen Truppen, in Brand geschossen wurde, ehe US-amerikanische Panzer Clervaux und das ganze Land befreiten. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau des Schlosses; die Arbeiten wurden erst 1994 abgeschlossen. Außer dem hässlichen, aber historisch bedeutsamen Kettenfahrzeug hat die äußere Anlage ein wunderschönes kleines Schlossgärtchen zu bieten. Das ist nicht nur idyllisch wie in der Provence, sondern bietet zudem einen unglaublichen Blick über Clervaux und Umgebung. Vom Burghof geht es dann in den ummauerten Innenhof. Die sorgsam restaurierten Gebäudeteile beherbergen heute zwei Museen. Im Musée Bataille et Châteaux sieht man zahlreiche Burgen- und Schlossmodelle sowie Dokumente, Trophäen, Fotos und Kriegsgerät der Ardennenoffensive. Und dann ist da Edward Steichens berühmte Fotosammlung The Family of Man, das absolute Highlight jeder Clervaux-Visite. Steichen wanderte 1881 im Alter von anderthalb Jahren mit seinen Eltern in die USA aus. In den 1920er-Jahren machte er zunächst Furore als Modefotograf für Vogue und Vanity Fair. 1947 wurde er Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art, für die er u. a. die Ausstellung The Family of Man zusammenstellte: 503 Bilder von 273 Fotografen aus 68 Ländern, darunter Legenden wie Robert Capa, Henri Cartier- Bresson und Robert Doisneau. Die Aufnahmen gruppierte Steichen nach Themengruppen wie Geburt, Liebe, Arbeit, Sport und Tod. Sein Ziel: der Welt zeigen, dass die Menschen doch eigentlich überall auf dem Globus gleich sind und daher nach zwei Weltkriegen bitte endlich aufhören sollten, sich gegenseitig umzubringen. Weil die Idee mit der Friedensbotschaft auf Erden so gut ankam, sandte man sie auch gleich ins Weltall: Eine Aufnahme der Geburt des Sohns von Steichens Mitarbeiter Wayne Miller fliegt an Bord der Sonden Voyager 1 und 2 durch den Weltraum, um als eine Art intergalaktische Flaschenpost womöglich feindlich gesinnte Außerirdische darauf hinzuweisen, dass wir auf der Erde ein friedliebendes Völkchen sind. Längst zählt The Family of Man zum Unesco-Welterbe.
- Rue Schloff, 9712 Clervaux
- http://www.clervaux.lu/
- +352 28 41 98
© Jesus Barroso, Shutterstock
Insider-Tipp Ob das das Herz der Aliens erweicht?
Vom Marktplatz aus kletterst du über eine Treppe oder durch die Fußgängerzone hinauf zum Schloss (oder du nimmst den Lift), wo im Hof ein alter Panzer der US Army Wache hält: eine Erinnerung daran, dass das bis dahin gut erhaltene Gemäuer aus dem 12.Jh. bei der Ardennenoffensive 1944, dem letzten Gegenschlag der deutschen Truppen, in Brand geschossen wurde, ehe US-amerikanische Panzer Clervaux und das ganze Land befreiten. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau des Schlosses; die Arbeiten wurden erst 1994 abgeschlossen. Außer dem hässlichen, aber historisch bedeutsamen Kettenfahrzeug hat die äußere Anlage ein wunderschönes kleines Schlossgärtchen zu bieten. Das ist nicht nur idyllisch wie in der Provence, sondern bietet zudem einen unglaublichen Blick über Clervaux und Umgebung. Vom Burghof geht es dann in den ummauerten Innenhof. Die sorgsam restaurierten Gebäudeteile beherbergen heute zwei Museen. Im Musée Bataille et Châteaux sieht man zahlreiche Burgen- und Schlossmodelle sowie Dokumente, Trophäen, Fotos und Kriegsgerät der Ardennenoffensive. Und dann ist da Edward Steichens berühmte Fotosammlung The Family of Man, das absolute Highlight jeder Clervaux-Visite. Steichen wanderte 1881 im Alter von anderthalb Jahren mit seinen Eltern in die USA aus. In den 1920er-Jahren machte er zunächst Furore als Modefotograf für Vogue und Vanity Fair. 1947 wurde er Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art, für die er u. a. die Ausstellung The Family of Man zusammenstellte: 503 Bilder von 273 Fotografen aus 68 Ländern, darunter Legenden wie Robert Capa, Henri Cartier- Bresson und Robert Doisneau. Die Aufnahmen gruppierte Steichen nach Themengruppen wie Geburt, Liebe, Arbeit, Sport und Tod. Sein Ziel: der Welt zeigen, dass die Menschen doch eigentlich überall auf dem Globus gleich sind und daher nach zwei Weltkriegen bitte endlich aufhören sollten, sich gegenseitig umzubringen. Weil die Idee mit der Friedensbotschaft auf Erden so gut ankam, sandte man sie auch gleich ins Weltall: Eine Aufnahme der Geburt des Sohns von Steichens Mitarbeiter Wayne Miller fliegt an Bord der Sonden Voyager 1 und 2 durch den Weltraum, um als eine Art intergalaktische Flaschenpost womöglich feindlich gesinnte Außerirdische darauf hinzuweisen, dass wir auf der Erde ein friedliebendes Völkchen sind. Längst zählt The Family of Man zum Unesco-Welterbe.
- Rue Schloff, 9712 Clervaux
- http://www.clervaux.lu/
- +352 28 41 98
Cathédrale Notre Dame
Architektonische Highlights © Mikalai Nick Zastsenski, Shutterstock
Insider-Tipp Das Geheimnis der leeren Gruft – grusel ...
Die drei weithin sichtbaren, schlanken Türme der Liebfrauenkathedrale sind ein Wahrzeichen der Stadt. Die Ursprünge des spätgotischen Gebäudes, eigentlich eine Jesuitenkirche und erst 1870 zur Kathedrale upgegradet, reichen bis ins Jahr 1613 zurück. Im Vergleich zu gotischen Gotteshäusern ist die Notre-Dame wenig spektakulär. Dem Gnadenbild der Namens- und Landespatronin auf dem Hochaltar statten bei der Wallfahrt Oktave alljährlich Zigtausende Pilger einen Besuch ab. Interessanter als die Kirche selbst ist die Krypta darunter: Hier befindet sich die Gruft der Großherzoglichen Familie. Gruftis müssen jetzt tapfer sein: Der Sarg, den man in der Gruft der Prinzen sieht, ist leer. Aus hygienischen Gründen liegen die Gebeine der Großherzöge eine Etage tiefer. Nebenan ruht ein Promi aus dem Mittelalter: Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, wurde u. a. berühmt, weil er 1346 trotz seiner Blindheit bei der Schlacht von Crécy im Hundertjährigen Krieg mitmischte – was er erwartungsgemäß nicht überlebte.
- Rue Notre-Dame 7, 2240 Luxembourg
- http://web.cathol.lu/
- +352 22 29 70 1
© Mikalai Nick Zastsenski, Shutterstock
Insider-Tipp Das Geheimnis der leeren Gruft – grusel ...
Die drei weithin sichtbaren, schlanken Türme der Liebfrauenkathedrale sind ein Wahrzeichen der Stadt. Die Ursprünge des spätgotischen Gebäudes, eigentlich eine Jesuitenkirche und erst 1870 zur Kathedrale upgegradet, reichen bis ins Jahr 1613 zurück. Im Vergleich zu gotischen Gotteshäusern ist die Notre-Dame wenig spektakulär. Dem Gnadenbild der Namens- und Landespatronin auf dem Hochaltar statten bei der Wallfahrt Oktave alljährlich Zigtausende Pilger einen Besuch ab. Interessanter als die Kirche selbst ist die Krypta darunter: Hier befindet sich die Gruft der Großherzoglichen Familie. Gruftis müssen jetzt tapfer sein: Der Sarg, den man in der Gruft der Prinzen sieht, ist leer. Aus hygienischen Gründen liegen die Gebeine der Großherzöge eine Etage tiefer. Nebenan ruht ein Promi aus dem Mittelalter: Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, wurde u. a. berühmt, weil er 1346 trotz seiner Blindheit bei der Schlacht von Crécy im Hundertjährigen Krieg mitmischte – was er erwartungsgemäß nicht überlebte.
- Rue Notre-Dame 7, 2240 Luxembourg
- http://web.cathol.lu/
- +352 22 29 70 1
Lëtzebuerg City Museum
MuseenIm mit viel Phantasie und Sachkunde umgebauten alten Patrizierhaus in der Altstadt werden mit multimedialen Mitteln 1000 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Im gläsernen Salonaufzug schwebt man aus dem Fels in die Höhe und blickt dabei durch die Fenster auf die Reste der Festung.
- Rue du Saint-Esprit 14, 2090 Luxembourg
- http://www.citymuseum.lu/
- +352 47 96 45 00
- musee@vdl.lu
Im mit viel Phantasie und Sachkunde umgebauten alten Patrizierhaus in der Altstadt werden mit multimedialen Mitteln 1000 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Im gläsernen Salonaufzug schwebt man aus dem Fels in die Höhe und blickt dabei durch die Fenster auf die Reste der Festung.
- Rue du Saint-Esprit 14, 2090 Luxembourg
- http://www.citymuseum.lu/
- +352 47 96 45 00
- musee@vdl.lu
Esch-sur-Sûre
Botanische Gärten & ParksWenn man von der breiten Nationalstraße 15 auf der Höhe von Esch-sur-Sûre abbiegt, gelangt man durch einen kleinen Felstunnel in eine andere Welt. Wieder zieht die Sauer eine enge Schleife; dahinein schmiegt sich der malerische Ort Esch-sur-Sûre. Einen schönen Kontrast dazu bildet die 1 km flussaufwärts sich quer durchs Tal ziehende, 48 m hohe Obersauer-Talsperre, die das Flüsschen auf einer Länge von 19 km zu einem See aufstaut. Dieser ist Trinkwasserreservoir, Wassersportzentrum, Erholungsgebiet und Mittelpunkt des Naturparks Obersauer.
- 9650 Esch-sur-Sûre
- http://www.naturpark-sure.lu/
- +352 89 93 31 1
Wenn man von der breiten Nationalstraße 15 auf der Höhe von Esch-sur-Sûre abbiegt, gelangt man durch einen kleinen Felstunnel in eine andere Welt. Wieder zieht die Sauer eine enge Schleife; dahinein schmiegt sich der malerische Ort Esch-sur-Sûre. Einen schönen Kontrast dazu bildet die 1 km flussaufwärts sich quer durchs Tal ziehende, 48 m hohe Obersauer-Talsperre, die das Flüsschen auf einer Länge von 19 km zu einem See aufstaut. Dieser ist Trinkwasserreservoir, Wassersportzentrum, Erholungsgebiet und Mittelpunkt des Naturparks Obersauer.
- 9650 Esch-sur-Sûre
- http://www.naturpark-sure.lu/
- +352 89 93 31 1
Fond-de-Gras
Museen © MAIRDUMONT
Die Bahnstrecke, auf der einst das Erz von den Stollen zu den Hochöfen transportiert wurde, ist heute die Attraktion des idyllisch gelegenen Industrie- und Freizeitparks Fond-de-Gras (Zufahrt über Differdange-Niederkorn). Von Mai bis September dampft hier an Sonn- und Feiertagen der Train 1900, ein Zug mit Dampflokomotive, durch das ehemalige Grubengelände.
- Fond-de-Gras, 4676 Niederkorn
- http://www.minettpark.lu/
- +352 26 58 20 69
© MAIRDUMONT
Die Bahnstrecke, auf der einst das Erz von den Stollen zu den Hochöfen transportiert wurde, ist heute die Attraktion des idyllisch gelegenen Industrie- und Freizeitparks Fond-de-Gras (Zufahrt über Differdange-Niederkorn). Von Mai bis September dampft hier an Sonn- und Feiertagen der Train 1900, ein Zug mit Dampflokomotive, durch das ehemalige Grubengelände.
- Fond-de-Gras, 4676 Niederkorn
- http://www.minettpark.lu/
- +352 26 58 20 69
Musée rural Munshausen
MuseenAngefangen hat alles als kleines Museum des Ardenner Pferds. Da zeigten Bauern aus dem Dorf, wie man früher mit Ackergäulen das Feld bestellte oder das Holz aus dem Wald holte. Aus der anfänglichen Hobbyinitiative ist inzwischen ein großes Freizeitunternehmen für Kinder und Erwachsene geworden, das auf kreativ-spielerische Weise alte ländliche Traditionen mit moderner Umwelterziehung verknüpft.
- Frummeschgaass 1, 9766 Munzen
- http://www.robbesscheier.lu/
- +352 92 17 45
Angefangen hat alles als kleines Museum des Ardenner Pferds. Da zeigten Bauern aus dem Dorf, wie man früher mit Ackergäulen das Feld bestellte oder das Holz aus dem Wald holte. Aus der anfänglichen Hobbyinitiative ist inzwischen ein großes Freizeitunternehmen für Kinder und Erwachsene geworden, das auf kreativ-spielerische Weise alte ländliche Traditionen mit moderner Umwelterziehung verknüpft.
- Frummeschgaass 1, 9766 Munzen
- http://www.robbesscheier.lu/
- +352 92 17 45
Ourdall-Promenade
Landschaftliche HighlightsVon Vianden nach Stolzemburg spazierst du wunderschöne 8,5 km am Ufer des Our-Stausees entlang, vorbei an Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten wie dem Pumpspeicherkraftwerk – und über Planken musst du manchmal auch wandern. Mit dem Fahrrad funktioniert die Strecke ebenso gut. Über die „Nat’Our-Routen“ 4 und 5 des Naturwanderparks Delux lässt sich der Parcours auf – wesentlich anspruchsvollere und nicht mehr zum Radeln geeignete – knappe 20 km erweitern.
- Clerf
- http://www.ourhut.nl/
Von Vianden nach Stolzemburg spazierst du wunderschöne 8,5 km am Ufer des Our-Stausees entlang, vorbei an Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten wie dem Pumpspeicherkraftwerk – und über Planken musst du manchmal auch wandern. Mit dem Fahrrad funktioniert die Strecke ebenso gut. Über die „Nat’Our-Routen“ 4 und 5 des Naturwanderparks Delux lässt sich der Parcours auf – wesentlich anspruchsvollere und nicht mehr zum Radeln geeignete – knappe 20 km erweitern.
- Clerf
- http://www.ourhut.nl/
Konschthal Esch / Kunsthalle
MuseenMan nehme ein leer stehendes Möbelhaus und reiße alles raus, bis nur noch nackter Beton und Stahlträger übrig sind: Schon hat man eine Toplocation für zeitgenössische Kunst, die aussieht wie einem Science-Fiction- Film entsprungen – und mindestens so ein Hingucker ist wie die Wechselausstellungen von meist internationalem Rang.
- Boulevard Prince Henri 29, 4280 Esch-sur-Alzette
- http://konschthal.lu/
- +352 27 54 70 20
Man nehme ein leer stehendes Möbelhaus und reiße alles raus, bis nur noch nackter Beton und Stahlträger übrig sind: Schon hat man eine Toplocation für zeitgenössische Kunst, die aussieht wie einem Science-Fiction- Film entsprungen – und mindestens so ein Hingucker ist wie die Wechselausstellungen von meist internationalem Rang.
- Boulevard Prince Henri 29, 4280 Esch-sur-Alzette
- http://konschthal.lu/
- +352 27 54 70 20
Abbaye Saint-Maurice de Clervaux
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo Nobelpreisträger so wohnen
Das verwunschen anmutende Sträßchen hinauf zur Abtei kann vor allem bei schlechtem Wetter zum Fürchten sein. Die endlos lange Klostermauer entlang des Wegs, die vereinzelten Laternen, die wie Arme aus dem Mauerwerk ragen, die entlegene Einsamkeit ... jetzt bloß keine Autopanne! Solltest du die zunächst so unheimlich anmutende Destination unbeschadet erreicht haben, erweist sie sich als gänzlich harmlos. Nix mittelalterliches Gemäuer – in Wirklichkeit stammt das rheinisch-neuromanische Gebäude von 1910.Die Baupläne wurden übrigens nach dem Copy-and-Paste-Prinzip vom romanischen Vorbild des Klosters Cluny in Burgund übernommen. Besichtigen darfst du die Kirche sowie die etwas muffige Krypta, in der eine alles andere als interaktive Ausstellung über das Mönchsleben zu sehen ist. Sie informiert zudem darüber, dass hier Anfang des 20.Jhs. der spätere isländische Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness hauste. Ach ja: Der Apfelsaft aus dem Klosterladen ist sehr lecker!
- Place de l'abbaye 1, 9737 Clervaux
- http://www.abbaye-clervaux.lu/
- abbaye-clervaux@cathol.lu
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo Nobelpreisträger so wohnen
Das verwunschen anmutende Sträßchen hinauf zur Abtei kann vor allem bei schlechtem Wetter zum Fürchten sein. Die endlos lange Klostermauer entlang des Wegs, die vereinzelten Laternen, die wie Arme aus dem Mauerwerk ragen, die entlegene Einsamkeit ... jetzt bloß keine Autopanne! Solltest du die zunächst so unheimlich anmutende Destination unbeschadet erreicht haben, erweist sie sich als gänzlich harmlos. Nix mittelalterliches Gemäuer – in Wirklichkeit stammt das rheinisch-neuromanische Gebäude von 1910.Die Baupläne wurden übrigens nach dem Copy-and-Paste-Prinzip vom romanischen Vorbild des Klosters Cluny in Burgund übernommen. Besichtigen darfst du die Kirche sowie die etwas muffige Krypta, in der eine alles andere als interaktive Ausstellung über das Mönchsleben zu sehen ist. Sie informiert zudem darüber, dass hier Anfang des 20.Jhs. der spätere isländische Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness hauste. Ach ja: Der Apfelsaft aus dem Klosterladen ist sehr lecker!
- Place de l'abbaye 1, 9737 Clervaux
- http://www.abbaye-clervaux.lu/
- abbaye-clervaux@cathol.lu
Château de Wiltz
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Zeuge einer hässlichen Vergangenheit
Im Ortsteil Niederwiltz stand schon im 10.Jh. eine Burg. Die wurde so oft erobert, dass es den Herren von Wiltz irgendwann reichte und sie weiter oben in Oberwiltz eine neue bauten. Die brannte dann im Mittelalter regelmäßig ab. Richtig alt sind daher nur noch der Unterbau des viereckigen Burgturms, der wohl aus dem 13.Jh. stammt, sowie der Hexenturm von 1573 im Schlossgarten. Hier wurden Anfang des 17.Jhs. der Zauberei angeklagte Frauen bis zu ihrer Hinrichtung gefangen gehalten. Fieser Einfall: Das einzige Fenster des Turms bot Ausblick auf den Scheiterhaufen. Das lustige Kerlchen obendrauf ist der beliebte Graf Johann V. Da „Grof Jan“ zu Lebzeiten (1607–1645) für Wohlstand und Zufriedenheit in der Bevölkerung sorgte, haben die Wiltzer ihm im 19.Jh. ein ungewöhnliches Denkmal errichtet: Seitdem wacht er als Wetterfahne in Ritterrüstung über die Stadt.
- Rue du Château, Wiltz
- http://www.visitwiltz.lu/
- +352 95 99 39 250
- siwiltz@pt.lu
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Zeuge einer hässlichen Vergangenheit
Im Ortsteil Niederwiltz stand schon im 10.Jh. eine Burg. Die wurde so oft erobert, dass es den Herren von Wiltz irgendwann reichte und sie weiter oben in Oberwiltz eine neue bauten. Die brannte dann im Mittelalter regelmäßig ab. Richtig alt sind daher nur noch der Unterbau des viereckigen Burgturms, der wohl aus dem 13.Jh. stammt, sowie der Hexenturm von 1573 im Schlossgarten. Hier wurden Anfang des 17.Jhs. der Zauberei angeklagte Frauen bis zu ihrer Hinrichtung gefangen gehalten. Fieser Einfall: Das einzige Fenster des Turms bot Ausblick auf den Scheiterhaufen. Das lustige Kerlchen obendrauf ist der beliebte Graf Johann V. Da „Grof Jan“ zu Lebzeiten (1607–1645) für Wohlstand und Zufriedenheit in der Bevölkerung sorgte, haben die Wiltzer ihm im 19.Jh. ein ungewöhnliches Denkmal errichtet: Seitdem wacht er als Wetterfahne in Ritterrüstung über die Stadt.
- Rue du Château, Wiltz
- http://www.visitwiltz.lu/
- +352 95 99 39 250
- siwiltz@pt.lu
Brasserie Nationale Bofferding
TouristenattraktionenInsider-Tipp Luxemburger Bierchen gefällig?
In Bascharage braut die Brasserie Nationale gleich mehrere bekannte Biersorten. Bei der geführten Tour lernst du jede Menge über die Kunst des Brauens und zum Abschluss gibts natürlich leckere Biere zum Probieren.
- Boulevard J-f Kennedy 2, 4930 Bascharage
- http://www.visitebrasserienationale.com/
- +352 23 63 64 21 7
Insider-Tipp Luxemburger Bierchen gefällig?
In Bascharage braut die Brasserie Nationale gleich mehrere bekannte Biersorten. Bei der geführten Tour lernst du jede Menge über die Kunst des Brauens und zum Abschluss gibts natürlich leckere Biere zum Probieren.
- Boulevard J-f Kennedy 2, 4930 Bascharage
- http://www.visitebrasserienationale.com/
- +352 23 63 64 21 7
Place Guillaume II
Touristenattraktionen © Mihai-Bogdan Lazar, Shutterstock
Insider-Tipp Das netteste Bistro auf dem Knuedler
Offiziell ist der Platz nach dem Reiterstandbild Wilhelms II. benannt, der hier in Richtung Großherzoglicher Palast winkt und dadurch samt Ross dem ebenfalls auf dem Platz befindlichen Rathaus etwas unelegant das Hinterteil zuwendet. Doch die Luxemburger nennen ihn Knuedler – nach dem geknoteten Gürtel jener Franziskanermönche, die hier Mitte des 13.Jhs. ein Kloster errichtet hatten. Auf dem Knuedler geht es ruhiger und ein gutes Stück entspannter zu als auf der Place d’Armes direkt nebenan. Die Restaurants und Kneipen mit ihren Terrassen gehören zu den nettesten der Stadt, z. B. das knuffige Bistro Beim Renert. Benannt ist es nach dem Nationalepos „Renert“, der luxemburgischen Variante des „Reineke Fuchs“. Seinem Schöpfer Michel Rodange zu Ehren steht auf dem Knuedler ein Monument, das von den Einheimischen einfach nur „Fiisschen“ genannt wird: Anmutig und bescheiden sitzt das Füchschen auf seinem Sockel und gibt nicht halb so viel an wie die beiden protzigen Löwen vor dem Rathaus daneben. Noch schöner ist es auf dem Knuedler übrigens, wenn mittwochs und samstags der Wochenmarkt stattfindet.
- Rue du Fossé 23, 1536 Luxembourg
- http://www.luxembourg-city.com/
© Mihai-Bogdan Lazar, Shutterstock
Insider-Tipp Das netteste Bistro auf dem Knuedler
Offiziell ist der Platz nach dem Reiterstandbild Wilhelms II. benannt, der hier in Richtung Großherzoglicher Palast winkt und dadurch samt Ross dem ebenfalls auf dem Platz befindlichen Rathaus etwas unelegant das Hinterteil zuwendet. Doch die Luxemburger nennen ihn Knuedler – nach dem geknoteten Gürtel jener Franziskanermönche, die hier Mitte des 13.Jhs. ein Kloster errichtet hatten. Auf dem Knuedler geht es ruhiger und ein gutes Stück entspannter zu als auf der Place d’Armes direkt nebenan. Die Restaurants und Kneipen mit ihren Terrassen gehören zu den nettesten der Stadt, z. B. das knuffige Bistro Beim Renert. Benannt ist es nach dem Nationalepos „Renert“, der luxemburgischen Variante des „Reineke Fuchs“. Seinem Schöpfer Michel Rodange zu Ehren steht auf dem Knuedler ein Monument, das von den Einheimischen einfach nur „Fiisschen“ genannt wird: Anmutig und bescheiden sitzt das Füchschen auf seinem Sockel und gibt nicht halb so viel an wie die beiden protzigen Löwen vor dem Rathaus daneben. Noch schöner ist es auf dem Knuedler übrigens, wenn mittwochs und samstags der Wochenmarkt stattfindet.
- Rue du Fossé 23, 1536 Luxembourg
- http://www.luxembourg-city.com/
Musée Tudor
MuseenInsider-Tipp Ach herrje! Ein Gespenst?
Das vielleicht ungewöhnlichste Museum des Landes! Wo sonst ist es Kindern ausdrücklich erlaubt, mit Strom zu spielen? Es geht natürlich nicht darum, den Finger in die Steckdose zu stecken, sondern interaktiv zu entdecken, was Elektrizität ist und was man damit machen kann. Untergebracht ist das Ganze inmitten eines schönen Parks im hochherrschaftlichen ehemaligen Wohnhaus von Henri Owen Tudor (1859–1928). Der ist so eine Art Erfinder des Bleiakkumulators (auch was das ist, erklärt das Museum), der u. a. dafür verantwortlich zeichnete, dass Echternach als erste Stadt im Land Strom bekam. Den darfst du dem Abteistädtchen an einem Modell nach Lust und Laune an- und ausknipsen. Herr Tudor begrüßt seine Gäste zu Beginn der Ausstellung höchstpersönlich. Wie er das wohl macht?
- Rue Henri Tudor 9, 6582 Rosport
- http://musee-tudor.lu/
- +352 73 00 66 206
- info@musee-tudor.lu
Insider-Tipp Ach herrje! Ein Gespenst?
Das vielleicht ungewöhnlichste Museum des Landes! Wo sonst ist es Kindern ausdrücklich erlaubt, mit Strom zu spielen? Es geht natürlich nicht darum, den Finger in die Steckdose zu stecken, sondern interaktiv zu entdecken, was Elektrizität ist und was man damit machen kann. Untergebracht ist das Ganze inmitten eines schönen Parks im hochherrschaftlichen ehemaligen Wohnhaus von Henri Owen Tudor (1859–1928). Der ist so eine Art Erfinder des Bleiakkumulators (auch was das ist, erklärt das Museum), der u. a. dafür verantwortlich zeichnete, dass Echternach als erste Stadt im Land Strom bekam. Den darfst du dem Abteistädtchen an einem Modell nach Lust und Laune an- und ausknipsen. Herr Tudor begrüßt seine Gäste zu Beginn der Ausstellung höchstpersönlich. Wie er das wohl macht?
- Rue Henri Tudor 9, 6582 Rosport
- http://musee-tudor.lu/
- +352 73 00 66 206
- info@musee-tudor.lu
Haff Réimech
Botanische Gärten & ParksInsider-Tipp Piepmätze ganz nah erleben
Kurz hinter Schengen ist auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube ein im Großherzogtum einzigartiges Naturschutzgebiet entstanden. Um rund 30 Baggerseen herum tummeln sich im artenreichsten Feuchtgebiet Luxemburgs über 200 Vogelarten. Neben einheimischen Piepmätzen schauen auch Zugvögel gern vorbei, die hier auf ihren Migrationsrouten einen Zwischenstopp einlegen. Ein kleiner (2,3 km) und ein großer (4,6 km) Rundwanderweg mit mehreren Aussichtsposten führen durch das Gebiet. Bei der Erforschung der Vogelwelt nimmst du am besten ein Fernglas mit. Das gibts gratis im Naturschutzzentrum Biodiversum Camille Gira. Das von dem Luxemburger Architekten François Valentiny gestaltete Gebäude sieht aus wie ein umgedrehter Schiffsrumpf und fügt sich perfekt in die Umgebung ein. Im Innern wirst du gratis auf zwei Etagen interaktiv und multimedial in die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingeführt. Fast ein bisschen unheimlich ist die „Dunkelkammer“, in der man sich durch völlige Finsternis bewegt, während bei jedem Schritt andere nächtliche Geräusche ertönen. Direkt gegenüber liegt der Baggerweier mit Kinderbecken, Wasserspielen, Badeinseln, Beachvolleyballfeldern und Boulepisten.
- Schengen
- http://www.haff-remich.lu/
Insider-Tipp Piepmätze ganz nah erleben
Kurz hinter Schengen ist auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube ein im Großherzogtum einzigartiges Naturschutzgebiet entstanden. Um rund 30 Baggerseen herum tummeln sich im artenreichsten Feuchtgebiet Luxemburgs über 200 Vogelarten. Neben einheimischen Piepmätzen schauen auch Zugvögel gern vorbei, die hier auf ihren Migrationsrouten einen Zwischenstopp einlegen. Ein kleiner (2,3 km) und ein großer (4,6 km) Rundwanderweg mit mehreren Aussichtsposten führen durch das Gebiet. Bei der Erforschung der Vogelwelt nimmst du am besten ein Fernglas mit. Das gibts gratis im Naturschutzzentrum Biodiversum Camille Gira. Das von dem Luxemburger Architekten François Valentiny gestaltete Gebäude sieht aus wie ein umgedrehter Schiffsrumpf und fügt sich perfekt in die Umgebung ein. Im Innern wirst du gratis auf zwei Etagen interaktiv und multimedial in die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingeführt. Fast ein bisschen unheimlich ist die „Dunkelkammer“, in der man sich durch völlige Finsternis bewegt, während bei jedem Schritt andere nächtliche Geräusche ertönen. Direkt gegenüber liegt der Baggerweier mit Kinderbecken, Wasserspielen, Badeinseln, Beachvolleyballfeldern und Boulepisten.
- Schengen
- http://www.haff-remich.lu/
Cimetière Notre-Dame
TouristenattraktionenInsider-Tipp Finde den Hochstapler
Schlitzohrige Touristiker behaupten, der „Nikloskierfecht“ sei Luxemburgs Antwort auf Père Lachaise. Der größte und schönste Gottesacker der Hauptstadt ist zwar nicht nur für Gothic-Fans ein melancholischer Sehnsuchtsort. Doch Gräber à la Oscar Wilde, Marcel Proust und Jim Morrison wie beim Pariser Vorbild? Fehlanzeige. Stattdessen liegen hier Batty Weber, Michel Rodange, Michel Lentz und Georges Hausemer. Nie von denen gehört? Dann ab in die nächste Luxemburger Buchhandlung! Neben nationalen Literaturgrößen kann der Friedhof aber auch mit einem internationalen Prominenten aufwarten: Seit seiner Beerdigung 1922 genießt der preußische Hochstapler Wilhelm Voigt, besser bekannt als „Hauptmann von Köpenick”, ewiges Bleiberecht. Ausgeschildert ist das Grab nicht, Ortsplan gibt es keinen. Daher: Auf zum fröhlichen Finden!
- Allée des Résistants Et des Déportés, 1244 Luxembourg
- http://www.lcto.lu/
- +352 47 96 24 88
Insider-Tipp Finde den Hochstapler
Schlitzohrige Touristiker behaupten, der „Nikloskierfecht“ sei Luxemburgs Antwort auf Père Lachaise. Der größte und schönste Gottesacker der Hauptstadt ist zwar nicht nur für Gothic-Fans ein melancholischer Sehnsuchtsort. Doch Gräber à la Oscar Wilde, Marcel Proust und Jim Morrison wie beim Pariser Vorbild? Fehlanzeige. Stattdessen liegen hier Batty Weber, Michel Rodange, Michel Lentz und Georges Hausemer. Nie von denen gehört? Dann ab in die nächste Luxemburger Buchhandlung! Neben nationalen Literaturgrößen kann der Friedhof aber auch mit einem internationalen Prominenten aufwarten: Seit seiner Beerdigung 1922 genießt der preußische Hochstapler Wilhelm Voigt, besser bekannt als „Hauptmann von Köpenick”, ewiges Bleiberecht. Ausgeschildert ist das Grab nicht, Ortsplan gibt es keinen. Daher: Auf zum fröhlichen Finden!
- Allée des Résistants Et des Déportés, 1244 Luxembourg
- http://www.lcto.lu/
- +352 47 96 24 88
Rue Hiehl
TouristenattraktionenInsider-Tipp Unter Minettsdäpp beim Spiel
Die alte Arbeitersiedlung sieht heute noch aus wie die Filmkulisse für einen historischen Ruhrpottstreifen. Am besten spazierst du am Wochenende durchs Viertel, dann kickt hier regelmäßig der Luxemburger Rekordmeister Jeunesse Esch. Während der Partien kannst du den herben Charme der Minettsdäpp live erleben. Um dich nicht als Tourist zu outen: Battin-Bier trinken, Bratwurst essen und „Allez Jeunesse“ brüllen!
- Rue Hiehl, 4304 Esch-sur-Alzette
Insider-Tipp Unter Minettsdäpp beim Spiel
Die alte Arbeitersiedlung sieht heute noch aus wie die Filmkulisse für einen historischen Ruhrpottstreifen. Am besten spazierst du am Wochenende durchs Viertel, dann kickt hier regelmäßig der Luxemburger Rekordmeister Jeunesse Esch. Während der Partien kannst du den herben Charme der Minettsdäpp live erleben. Um dich nicht als Tourist zu outen: Battin-Bier trinken, Bratwurst essen und „Allez Jeunesse“ brüllen!
- Rue Hiehl, 4304 Esch-sur-Alzette
Jardin de Wiltz
Botanische Gärten & ParksKünstler, Gärtner, Behinderte und Arbeitslose haben gemeinsam einen phantasievollen Kunstgarten geschaffen: Auf verschlungenen Wegen geht es über kleine Brücken und durch verwunschene grüne Tunnel zu lauschigen Minioasen mit Wasserinstallationen, Skulpturen und Ruhebänken. Eigenwillig und schön
- Rue de la Montagne 8, 9538 Wiltz
- http://www.cooperations.lu/
- +352 95 92 05 1
- info@cooperations.lu
Künstler, Gärtner, Behinderte und Arbeitslose haben gemeinsam einen phantasievollen Kunstgarten geschaffen: Auf verschlungenen Wegen geht es über kleine Brücken und durch verwunschene grüne Tunnel zu lauschigen Minioasen mit Wasserinstallationen, Skulpturen und Ruhebänken. Eigenwillig und schön
- Rue de la Montagne 8, 9538 Wiltz
- http://www.cooperations.lu/
- +352 95 92 05 1
- info@cooperations.lu
Parc Merveilleux
TouristenattraktionenEs war einmal ein kleiner Märchenpark und darin lebten hübsche Märchenfiguren wie Aschenputtel und der gestiefelte Kater. Dort leben sie heute noch und mit ihnen Tiere verschiedenster Art: exotische Vögel, Waschbären, Riesenschlangen, Affen und Krokodile. Auch ein Abenteuerspielplatz gehört dazu.
- Route de Mondorf, 3260 Bettembourg
- http://parc-merveilleux.lu/
- +352 51 10 48 1
- parc@parc-merveilleux.lu
Es war einmal ein kleiner Märchenpark und darin lebten hübsche Märchenfiguren wie Aschenputtel und der gestiefelte Kater. Dort leben sie heute noch und mit ihnen Tiere verschiedenster Art: exotische Vögel, Waschbären, Riesenschlangen, Affen und Krokodile. Auch ein Abenteuerspielplatz gehört dazu.
- Route de Mondorf, 3260 Bettembourg
- http://parc-merveilleux.lu/
- +352 51 10 48 1
- parc@parc-merveilleux.lu
Musée Littéraire Victor Hugo
Museen © Bru-nO, Pixabay
„Eure Stadt ist nicht bekannt genug, sie ist nicht so bekannt, wie sie es verdient. Ich werde alles tun, was ich vermag, um sie besser bekannt zu machen und um zu ihrem Wohlstand beizutragen“, schrieb Victor Hugo 1863.Der große französische Dichter der Romantik war zwischen 1862 und 1871 viermal in Vianden. Zuerst als Tourist, 1871 dann aber als Exilant, der von der belgischen Regierung wegen seiner Verbindungen zum Aufstand der Commune in Paris des Landes verwiesen worden war. Vom 8.Juni bis zum 22.August jenes Jahres wohnte er in dem Häuschen an der Ourbrücke, in dem sich heute das Museum befindet. In dieser Zeit schrieb er Gedichte, führte Tagebuch über seine Ausflüge und fertigte eine Vielzahl kunstvoller Zeichnungen von Luxemburger Burgen und Landschaften an. Tauche ein in dieses interessante Leben – in einer modernen, multimedialen Präsentation in einem kleinen, charmanten Museum.
- Rue de la Gare 37, 9420 Vianden
- http://www.victor-hugo.lu/
- +352 26 87 40 88
- musee@victor-hugo.lu
© Bru-nO, Pixabay
„Eure Stadt ist nicht bekannt genug, sie ist nicht so bekannt, wie sie es verdient. Ich werde alles tun, was ich vermag, um sie besser bekannt zu machen und um zu ihrem Wohlstand beizutragen“, schrieb Victor Hugo 1863.Der große französische Dichter der Romantik war zwischen 1862 und 1871 viermal in Vianden. Zuerst als Tourist, 1871 dann aber als Exilant, der von der belgischen Regierung wegen seiner Verbindungen zum Aufstand der Commune in Paris des Landes verwiesen worden war. Vom 8.Juni bis zum 22.August jenes Jahres wohnte er in dem Häuschen an der Ourbrücke, in dem sich heute das Museum befindet. In dieser Zeit schrieb er Gedichte, führte Tagebuch über seine Ausflüge und fertigte eine Vielzahl kunstvoller Zeichnungen von Luxemburger Burgen und Landschaften an. Tauche ein in dieses interessante Leben – in einer modernen, multimedialen Präsentation in einem kleinen, charmanten Museum.
- Rue de la Gare 37, 9420 Vianden
- http://www.victor-hugo.lu/
- +352 26 87 40 88
- musee@victor-hugo.lu