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Reiseführer
Porto Santo

MARCO POLO Reiseführer

Madeira, Porto Santo

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Dourada, die Vergoldete, nennen die Einheimischen ihre Insel, natürlich wegen des auf dem Archipel einzigartigen, fast 9 km langen Strands aus hellem, feinem Sand.

Allerdings hat Porto Santo auch sonst fast nur „goldene“ Farbtöne zu bieten: Bäume sind auf der trockenen, kargen und felsigen Insel nämlich abgesehen von ein paar Aufforstungen Mangelware. Über die Jahrhunderte hat man es geschafft, die einst von Drachenbäumen überwucherten Hänge ziemlich radikal zu roden.

Die heute rund 5150 Inselbewohner haben sich mit ihrer Landschaft arrangiert. Hier und da wächst etwas Wein, ansonsten lebt man vom sommerlichen Strandtourismus. Dann herrschen hier karibische Zustände – inklusive gut gefüllter All-inclusive-Resorts und Strandbars. Wer sich nicht nur in der Sonne wenden möchte, kommt außerhalb der Sommerferien: Das Wetter ist gut, das Meer im Herbst am wärmsten und die Preise wieder normal. Außerdem entdeckt man dann vielleicht beim Wandern so manche grüne Ecke der Insel!

Porto Santo Sehenswertes & Restaurants

Praia do Porto Santo
Strände
Porto Santo
Casa Colombo - Museu do Porto Santo
Museen
Vila Baleira
Campo de Baixo
Landschaftliche Highlights
Vila Baleira
Largo do Pelourinho
Touristenattraktionen
Vila Baleira
Camacha
Geographical
Camacha
Serra de Fora
Geographical
Serra de Fora
Adega das Levadas
Restaurants
Ponta da Calheta
O Forno
Restaurants
Vila Baleira
Salinas
Restaurants
Vila Baleira
Centro de Artesanato
Sonstige Läden
Vila Baleira
O Calhetas
Restaurants
Porto Santo
Molinos de Portela
Landschaftliche Highlights
Vila Baleira
Pé na Água
Restaurants
Vila Baleira
Penedo do Sono
Touristenattraktionen
Vila Baleira
Pico das Flores
Landschaftliche Highlights
Ponta
Casa da Camara Antiga
Architektonische Highlights
Vila Baleira
Challenger
Discos
Vila Baleira
Porto Santo Golfe
Golf
Vila Baleira
Quinta das Palmeiras
Botanische Gärten & Parks
Vila Baleira
Ilhéu de Baixo
Landschaftliche Highlights
Ilhéu de Baixo
Vila Baleira
Geographical
Vila Baleira
Serra de Dentro
Geographical
Serra de Dentro
Serra de Dentro
Centro Hípico
Sporteinrichtungen
Porto Santo
Capela de Nossa Senhora da Graça
Architektonische Highlights
Porto Santo
Nossa Senhora da Piedade
Architektonische Highlights
Vila Baleira
Baía do Zimbralinho
Landschaftliche Highlights
Morenos
Ponta da Calheta
Landschaftliche Highlights
Ponta
Fonte da Areia
Landschaftliche Highlights
Vila Baleira
Bar do Henrique
Bars
Porto Santo
Porto Santo
Landschaftliche Highlights
Porto Santo

    Strände

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Strände

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Restaurants

    Sonstige Läden

    Architektonische Highlights

    Discos

    Golf

    Botanische Gärten & Parks

    Sporteinrichtungen

    Bars


  • Praia do Porto Santo

    Strände
    • © Ruben sousa, Shutterstock

    Bereits am Hafenbecken beginnt der goldgelbe Sandstrand Praia do Porto Santo, der sich bis zur Ponta da Calheta zieht. Es ist mit Abstand der schönste Strand, den der Madeira-Archipel zu bieten hat – dank ihm wird Porto Santo im Sommer von sonnen- und sandsüchtigen Urlaubern bevölkert. Westlich von Vila Baleira wird er breiter, ab hier ist der Strand auch abschnittsweise bewacht, es gibt Toiletten, Duschen (kostenpflichtig) und Snackbars.

    • 9400-153 Porto Santo
    • © Ruben sousa, Shutterstock

    Bereits am Hafenbecken beginnt der goldgelbe Sandstrand Praia do Porto Santo, der sich bis zur Ponta da Calheta zieht. Es ist mit Abstand der schönste Strand, den der Madeira-Archipel zu bieten hat – dank ihm wird Porto Santo im Sommer von sonnen- und sandsüchtigen Urlaubern bevölkert. Westlich von Vila Baleira wird er breiter, ab hier ist der Strand auch abschnittsweise bewacht, es gibt Toiletten, Duschen (kostenpflichtig) und Snackbars.

    • 9400-153 Porto Santo

  • Casa Colombo - Museu do Porto Santo

    Museen

    Das Kolumbus-Museum versammelt Exponate zur Schifffahrt und zur Geschichte Porto Santos, v.a. aber Stücke, die sich um das Leben und Wirken des berühmten Entdeckers ranken: Schiffsmodelle, Seekarten, Porträtstiche. Die Sammlung verteilt sich auf zwei Gebäude. Das rückwärtige gilt als Kolumbus' Wohnhaus. Der damalige Zuckerhändler soll hier um 1480 für einige Zeit gelebt haben. Es wird gerne erzählt, dass Christoph Kolumbus, als er hier im Haus seines Schwiegervaters lebte, beim Beobachten des Meeres bereits die ersten Pläne für seine spätere Atlantiküberquerung machte. Im Museum erfährt der Besucher nicht nur Hintergründe zu Kolumbus, sondern auch zur spanischen und portugiesischen Seefahrerzeit im Allgemeinen.

    Das Kolumbus-Museum versammelt Exponate zur Schifffahrt und zur Geschichte Porto Santos, v.a. aber Stücke, die sich um das Leben und Wirken des berühmten Entdeckers ranken: Schiffsmodelle, Seekarten, Porträtstiche. Die Sammlung verteilt sich auf zwei Gebäude. Das rückwärtige gilt als Kolumbus' Wohnhaus. Der damalige Zuckerhändler soll hier um 1480 für einige Zeit gelebt haben. Es wird gerne erzählt, dass Christoph Kolumbus, als er hier im Haus seines Schwiegervaters lebte, beim Beobachten des Meeres bereits die ersten Pläne für seine spätere Atlantiküberquerung machte. Im Museum erfährt der Besucher nicht nur Hintergründe zu Kolumbus, sondern auch zur spanischen und portugiesischen Seefahrerzeit im Allgemeinen.


  • Campo de Baixo

    Landschaftliche Highlights

    Bereits am Hafenbecken beginnt der goldgelbe Sandstrand Campo de Baixo, der sich bis zur Ponta da Calheta zieht. Es ist mit Abstand der schönste Strand, den der Madeira-Archipel zu bieten hat und der zur touristischen Entwicklung Porto Santos als Ferienregion für Madeirer und Festlandsportugiesen geführt hat. Im Sommer ist er entsprechend mit sonnen- und sandsüchtigen Urlaubern bevölkert.

    • 9400 Vila Baleira

    Bereits am Hafenbecken beginnt der goldgelbe Sandstrand Campo de Baixo, der sich bis zur Ponta da Calheta zieht. Es ist mit Abstand der schönste Strand, den der Madeira-Archipel zu bieten hat und der zur touristischen Entwicklung Porto Santos als Ferienregion für Madeirer und Festlandsportugiesen geführt hat. Im Sommer ist er entsprechend mit sonnen- und sandsüchtigen Urlaubern bevölkert.

    • 9400 Vila Baleira

  • Largo do Pelourinho

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Soft & lecker

    Am Platz des „Schandpfahls“ solltest du dir als Erstes das berühmteste Eis der Insel kaufen: Schon seit 1958 schleckt man hier „Lambecas“! Gestärkt geht‘s weiter. Die schönsten Gebäude der Altstadt bilden zusammen mit den Palmen und der aufwendig gepflasterten Windrose ein äußerst fotogenes Ensemble. Besonders hübsch ist das von Drachenbäumen gesäumte ehemalige Rathaus (Casa da Câmara), ein tolles Beispiel für die portugiesische Architektur der Renaissance. Erbaut im 16.Jh., wurde es allerdings später mehrfach verändert. Der Eingang, über dem Landeswappen und Königskrone prangen, liegt im ersten Stock, zwei Treppenaufgänge führen hinauf. Von ihrem Absatz hast du den besten Blick auf das Treiben auf dem lauschigen Largo do Pelourinho und auf die weiße Fassade der Pfarrkirche Nossa Senhora da Piedade nebenan, die von meeresblauen Azulejomedaillons geziert wird. Nach ihrer Errichtung im 15.Jh. war das Gotteshaus immer wieder Attacken von Piraten ausgesetzt. Daher blieb vom Ursprungsbau nur die Morgada-Kapelle an der Südseite erhalten. Ihre heutige Barockgestalt verdankt die Kirche verschiedenen Baumeistern des 17.Jhs. Sehenswert ist ein Altarbild von Max Römer. Der deutsche Maler besuchte Porto Santo in den 1940er-Jahren mehrmals.

    Insider-Tipp
    Soft & lecker

    Am Platz des „Schandpfahls“ solltest du dir als Erstes das berühmteste Eis der Insel kaufen: Schon seit 1958 schleckt man hier „Lambecas“! Gestärkt geht‘s weiter. Die schönsten Gebäude der Altstadt bilden zusammen mit den Palmen und der aufwendig gepflasterten Windrose ein äußerst fotogenes Ensemble. Besonders hübsch ist das von Drachenbäumen gesäumte ehemalige Rathaus (Casa da Câmara), ein tolles Beispiel für die portugiesische Architektur der Renaissance. Erbaut im 16.Jh., wurde es allerdings später mehrfach verändert. Der Eingang, über dem Landeswappen und Königskrone prangen, liegt im ersten Stock, zwei Treppenaufgänge führen hinauf. Von ihrem Absatz hast du den besten Blick auf das Treiben auf dem lauschigen Largo do Pelourinho und auf die weiße Fassade der Pfarrkirche Nossa Senhora da Piedade nebenan, die von meeresblauen Azulejomedaillons geziert wird. Nach ihrer Errichtung im 15.Jh. war das Gotteshaus immer wieder Attacken von Piraten ausgesetzt. Daher blieb vom Ursprungsbau nur die Morgada-Kapelle an der Südseite erhalten. Ihre heutige Barockgestalt verdankt die Kirche verschiedenen Baumeistern des 17.Jhs. Sehenswert ist ein Altarbild von Max Römer. Der deutsche Maler besuchte Porto Santo in den 1940er-Jahren mehrmals.


  • Camacha

    Geographical
    • © Pack-Shot, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gegrilltes für Planespotter

    Rund um Camacha reifen Tafeltrauben, hier werden auch manche der Inselweine produziert. In Camacha gibt´s übrigens mit dem PXO Grill ein tolles, loungiges Restaurant mit hervorragenden Grillgerichten. PXO ist der Flughafencode von Porto Santo, das Restaurant nämlich bietet besten Flughafenblick! Einst nutzten die Einheimischen die Süßwasserquelle Fonte da Areia kurz hinter Camacha als öffentlichen Waschplatz, sogar Heilkräfte wurden dem angeblichen Jungbrunnen nachgesagt. Heute gehört die „Sandquelle“ aufgrund ihrer besonderen Geologie zu den zehn ausgewiesenen „GEOssítios“ der Insel.

    • Camacha
    • © Pack-Shot, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gegrilltes für Planespotter

    Rund um Camacha reifen Tafeltrauben, hier werden auch manche der Inselweine produziert. In Camacha gibt´s übrigens mit dem PXO Grill ein tolles, loungiges Restaurant mit hervorragenden Grillgerichten. PXO ist der Flughafencode von Porto Santo, das Restaurant nämlich bietet besten Flughafenblick! Einst nutzten die Einheimischen die Süßwasserquelle Fonte da Areia kurz hinter Camacha als öffentlichen Waschplatz, sogar Heilkräfte wurden dem angeblichen Jungbrunnen nachgesagt. Heute gehört die „Sandquelle“ aufgrund ihrer besonderen Geologie zu den zehn ausgewiesenen „GEOssítios“ der Insel.

    • Camacha

  • Serra de Fora

    Geographical
    • © Andi111, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im Hafen baden

    Die Hügellandschaft im Osten gibt sich besonders karg und einsam. Am Ortsausgang des verschlafenen Mikro-Örtchens Serra de Fora lässt sich das steinerne Rund eines traditionellen Dreschplatzes (eira) erkennen. Es erinnert an die Zeit der Seefahrer, als Porto Santo die portugiesischen Schiffe auf dem Weg nach Afrika mit Getreide versorgte. Einen passenden „Hafen“ dazu findest du, wenn du abbiegst zum Porto dos Frades. Hier kannst du an der Praia Porto dos Frades sogar herrlich baden.

    • 9400-105 Serra de Fora
    • © Andi111, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im Hafen baden

    Die Hügellandschaft im Osten gibt sich besonders karg und einsam. Am Ortsausgang des verschlafenen Mikro-Örtchens Serra de Fora lässt sich das steinerne Rund eines traditionellen Dreschplatzes (eira) erkennen. Es erinnert an die Zeit der Seefahrer, als Porto Santo die portugiesischen Schiffe auf dem Weg nach Afrika mit Getreide versorgte. Einen passenden „Hafen“ dazu findest du, wenn du abbiegst zum Porto dos Frades. Hier kannst du an der Praia Porto dos Frades sogar herrlich baden.

    • 9400-105 Serra de Fora

  • Adega das Levadas

    Restaurants
    • regional

    Das Restaurant "Adega das Levadas" liegt in der Nähe der Berge. Es ist rustikal eingerichtet.

    Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet bis EUR 18.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.

    Der Küchenstil des Lokals ist regional.

    Die Öffnungszeiten können saisonal variieren!

    Das Restaurant "Adega das Levadas" liegt in der Nähe der Berge. Es ist rustikal eingerichtet.

    Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet bis EUR 18.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.

    Der Küchenstil des Lokals ist regional.

    Die Öffnungszeiten können saisonal variieren!


  • O Forno

    Restaurants
    • regional

    Hier wird dem Gast Deftiges aus dem Ofen serviert, wie ja schon der Name des Lokals verheißt: Rind, Fisch und auch Hühnchen.

    Hier wird dem Gast Deftiges aus dem Ofen serviert, wie ja schon der Name des Lokals verheißt: Rind, Fisch und auch Hühnchen.


  • Salinas

    Restaurants
    • international

    Gute internationale Küche am Ortsausgang, direkt am Strand. Das Restaurant gehört zum Hotel Torre Praia.

    Gute internationale Küche am Ortsausgang, direkt am Strand. Das Restaurant gehört zum Hotel Torre Praia.


  • Centro de Artesanato

    Sonstige Läden

    In den Shops des neuen Kunsthandwerkszentrums werden u. a. auf der Insel hergestellte kleine Windmühlen, Strohhüte und Kreationen aus Muscheln angeboten.

    • Avenida Doutor Manuel Gregório Pestana Júnior, 9400 Vila Baleira
    • +351 291 984 722

    In den Shops des neuen Kunsthandwerkszentrums werden u. a. auf der Insel hergestellte kleine Windmühlen, Strohhüte und Kreationen aus Muscheln angeboten.

    • Avenida Doutor Manuel Gregório Pestana Júnior, 9400 Vila Baleira
    • +351 291 984 722

  • O Calhetas

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Im Restaurant werden Fischspezialitäten serviert.

    Im Restaurant werden Fischspezialitäten serviert.


  • Molinos de Portela

    Landschaftliche Highlights

    Eine kräftige Brise weht an vielen Tagen im Jahr über die Insel Porto Santo. Diesen Umstand machten sich ihre Bewohner bereits vor vielen Jahrhunderten zunutze und bauten Windmühlen, um das damals noch reichlich vorhandene Korn der Insel zu mahlen. Wann genau die erste Mühle errichtet wurde, ist strittig. Anfang des 20.Jhs. wird von 30 moinhos auf Porto Santo berichtet. Inzwischen sind jedoch die meisten verfallen. Drei alte Mühlen hat man allerdings restauriert und auf das Hochplateau Portela gestellt.

    • 4720 Vila Baleira

    Eine kräftige Brise weht an vielen Tagen im Jahr über die Insel Porto Santo. Diesen Umstand machten sich ihre Bewohner bereits vor vielen Jahrhunderten zunutze und bauten Windmühlen, um das damals noch reichlich vorhandene Korn der Insel zu mahlen. Wann genau die erste Mühle errichtet wurde, ist strittig. Anfang des 20.Jhs. wird von 30 moinhos auf Porto Santo berichtet. Inzwischen sind jedoch die meisten verfallen. Drei alte Mühlen hat man allerdings restauriert und auf das Hochplateau Portela gestellt.

    • 4720 Vila Baleira

  • Pé na Água

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Tatsächlich fast mit zumindest einem "Fuß im Wasser" genießt man die Spezialität des Strandlokals: gegrillten Tintenfisch.

    Tatsächlich fast mit zumindest einem "Fuß im Wasser" genießt man die Spezialität des Strandlokals: gegrillten Tintenfisch.


  • Penedo do Sono

    Touristenattraktionen

    Östlich der Altstadt von Vila Baleira sorgt in der Vergnügungszone Penedo do Sono eine Reihe von Restaurants und Bars für Animation.

    • Vila Baleira

    Östlich der Altstadt von Vila Baleira sorgt in der Vergnügungszone Penedo do Sono eine Reihe von Restaurants und Bars für Animation.

    • Vila Baleira

  • Pico das Flores

    Landschaftliche Highlights

    Oberhalb der Ponta da Calheta liegt der Aussichtspunkt Pico das Flores. Ungehindert schweift der Blick von hier über den gesamten Süden der Insel. Zur Linken liegen die Berge Cabeço do Zimbralinho, der Cabeço do Dragoal und der Pico de Ana Ferreira. An dessen Nordflanke kann man eine schöne Formation eckiger Basaltsäulen sehen.

    • Ponta

    Oberhalb der Ponta da Calheta liegt der Aussichtspunkt Pico das Flores. Ungehindert schweift der Blick von hier über den gesamten Süden der Insel. Zur Linken liegen die Berge Cabeço do Zimbralinho, der Cabeço do Dragoal und der Pico de Ana Ferreira. An dessen Nordflanke kann man eine schöne Formation eckiger Basaltsäulen sehen.

    • Ponta

  • Casa da Camara Antiga

    Architektonische Highlights

    Das von zwei Drachenbäumen gesäumte ehemalige Rathaus ist ein schönes Beispiel für die portugiesische Architektur der Renaissance. Erbaut im 16.Jh., wurde es allerdings später mehrfach verändert. Der Eingang, über dem Landeswappen und Königskrone prangen, liegt im ersten Stock, zwei Treppenaufgänge führen hinauf. Von ihrem Absatz lässt sich schön die Pflasterung mit schwarz-weißen Bändern und einer Windrose des von Palmen beschatteten Largo do Pelourinho betrachten.

    • Vila Baleira

    Das von zwei Drachenbäumen gesäumte ehemalige Rathaus ist ein schönes Beispiel für die portugiesische Architektur der Renaissance. Erbaut im 16.Jh., wurde es allerdings später mehrfach verändert. Der Eingang, über dem Landeswappen und Königskrone prangen, liegt im ersten Stock, zwei Treppenaufgänge führen hinauf. Von ihrem Absatz lässt sich schön die Pflasterung mit schwarz-weißen Bändern und einer Windrose des von Palmen beschatteten Largo do Pelourinho betrachten.

    • Vila Baleira

  • Challenger

    Discos

    In diesem Club kannst du dich zu Elektro, Hiphop und anderer Dancemusic austoben.

    • Rua Estêvão Alencastre, 9400-161 Vila Baleira

    In diesem Club kannst du dich zu Elektro, Hiphop und anderer Dancemusic austoben.

    • Rua Estêvão Alencastre, 9400-161 Vila Baleira

  • Porto Santo Golfe

    Golf
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Der Golfclub "Porto Santo Golfe" bietet seinen Gästen einen Proshop und ein Restaurant.

    Es handelt sich um einen 18-Loch-Golfplatz. Herren spielen bei einem Par von 72 auf einem 5984 m langen Kurs. Damen spielen bei einem Par von 72 auf einem 5357 m langen Kurs. Es ist eine Driving Range vorhanden. Der Golfplatz ist ganzjährig geöffnet.

    Gäste sind auf der Anlage herzlich willkommen. Ein Mindest-Handicap von 54 ist jedoch vorgeschrieben. Die zu entrichtende Greenfee liegt bei einer Höhe von über EUR 60.

    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Der Golfclub "Porto Santo Golfe" bietet seinen Gästen einen Proshop und ein Restaurant.

    Es handelt sich um einen 18-Loch-Golfplatz. Herren spielen bei einem Par von 72 auf einem 5984 m langen Kurs. Damen spielen bei einem Par von 72 auf einem 5357 m langen Kurs. Es ist eine Driving Range vorhanden. Der Golfplatz ist ganzjährig geöffnet.

    Gäste sind auf der Anlage herzlich willkommen. Ein Mindest-Handicap von 54 ist jedoch vorgeschrieben. Die zu entrichtende Greenfee liegt bei einer Höhe von über EUR 60.


  • Quinta das Palmeiras

    Botanische Gärten & Parks

    Tatkräftige Menschenhände haben auf der Insel eine Oase inmitten der Wüste geschaffen: In diesem kleinen botanischen Garten wimmelt es von exotischen Vögeln - frei fliegend, in Käfigen sowie auf Stangen.

    Tatkräftige Menschenhände haben auf der Insel eine Oase inmitten der Wüste geschaffen: In diesem kleinen botanischen Garten wimmelt es von exotischen Vögeln - frei fliegend, in Käfigen sowie auf Stangen.


  • Ilhéu de Baixo

    Landschaftliche Highlights
    • © Francisco Caravana, Shutterstock

    Vor der Südwestspitze der Insel liegt die Ilhéu de Baixo mit ihren bizarren Kalksteinformationen. An bestimmten Tagen schießt das Wasser in hohen Fontänen aus einem ihrer Felsen.

    • Ilhéu de Baixo
    • © Francisco Caravana, Shutterstock

    Vor der Südwestspitze der Insel liegt die Ilhéu de Baixo mit ihren bizarren Kalksteinformationen. An bestimmten Tagen schießt das Wasser in hohen Fontänen aus einem ihrer Felsen.

    • Ilhéu de Baixo

  • Vila Baleira

    Geographical
    • © Lars Fortuin, Shutterstock

    Kaum größer als ein Dorf ist die Hauptstadt der Insel und ebenso anmutig wie ein solches. Zumindest gilt das für den historischen Kern mit seinen weißen Häusern, in deren Schatten sonnengebräunte alte Männer beim Dominospiel sitzen oder sich ein buntes Völkchen auf einen Kaffee trifft. Rund die Hälfte der Inselbewohner lebt in der dem Hafen benachbarten Minimetropole. Im Sommer drängt sich ein Vielfaches an Menschen in dem beschaulichen Ort, v.a. auf dem Largo do Pelourinho und in der Fußgängerzone Rua Zarco mit ihren Cafés und Bars sowie an den traditionellen Ständen, an denen Trauben, Melonen und Kartoffeln angeboten werden. Hoch her geht es dann auch im Stadion für Strandsportarten am Küstenabschnitt von Penedo do Sono, das 2000 Zuschauer fasst, und auf der von Palmen bestandenen Promenade, an deren Landseite sich kühn die moderne Markthalle und das aus Glas und Naturstein erbaute Centro do Artesanato erheben, wo mitunter auch Handwerker bei der Arbeit zu sehen sind.

    • Vila Baleira
    • © Lars Fortuin, Shutterstock

    Kaum größer als ein Dorf ist die Hauptstadt der Insel und ebenso anmutig wie ein solches. Zumindest gilt das für den historischen Kern mit seinen weißen Häusern, in deren Schatten sonnengebräunte alte Männer beim Dominospiel sitzen oder sich ein buntes Völkchen auf einen Kaffee trifft. Rund die Hälfte der Inselbewohner lebt in der dem Hafen benachbarten Minimetropole. Im Sommer drängt sich ein Vielfaches an Menschen in dem beschaulichen Ort, v.a. auf dem Largo do Pelourinho und in der Fußgängerzone Rua Zarco mit ihren Cafés und Bars sowie an den traditionellen Ständen, an denen Trauben, Melonen und Kartoffeln angeboten werden. Hoch her geht es dann auch im Stadion für Strandsportarten am Küstenabschnitt von Penedo do Sono, das 2000 Zuschauer fasst, und auf der von Palmen bestandenen Promenade, an deren Landseite sich kühn die moderne Markthalle und das aus Glas und Naturstein erbaute Centro do Artesanato erheben, wo mitunter auch Handwerker bei der Arbeit zu sehen sind.

    • Vila Baleira

  • Serra de Dentro

    Geographical
    • Serra de Dentro© MAIRDUMONT

    Die Serra de Dentro liegt zwischen den kahlen Kegeln des Pico Gandaia, des Pico do Cabrito und des Pico do Facho, des höchsten Gipfels (517 m) der Insel, von dessen Spitze Leuchtfeuer von nahenden Schiffen kündeten. Ursprünglich war dies die wasserreichste Zone der Insel. Heute lebt niemand mehr in den grauen, teils verfallenen Basaltblockhäusern.

    • 9400 Serra de Dentro
    • Serra de Dentro© MAIRDUMONT

    Die Serra de Dentro liegt zwischen den kahlen Kegeln des Pico Gandaia, des Pico do Cabrito und des Pico do Facho, des höchsten Gipfels (517 m) der Insel, von dessen Spitze Leuchtfeuer von nahenden Schiffen kündeten. Ursprünglich war dies die wasserreichste Zone der Insel. Heute lebt niemand mehr in den grauen, teils verfallenen Basaltblockhäusern.

    • 9400 Serra de Dentro

  • Centro Hípico

    Sporteinrichtungen

    Reitkurse sowie Ausritte über die Insel bietet das Centro Hípico an.

    Reitkurse sowie Ausritte über die Insel bietet das Centro Hípico an.


  • Capela de Nossa Senhora da Graça

    Architektonische Highlights

    Schneeweiß klammert sich das Kirchlein Nossa Senhora da Graça oberhalb von Casinhas an den Hang. Eine Marienerscheinung im 16.Jh. war der Grund für ihren Bau. Er wurde 1812 zerstört und Anfang der 1950er-Jahre neu errichtet. Jeweils Mitte August gedenkt die Bevölkerung der Schutzpatronin mit einer Prozession.

    Schneeweiß klammert sich das Kirchlein Nossa Senhora da Graça oberhalb von Casinhas an den Hang. Eine Marienerscheinung im 16.Jh. war der Grund für ihren Bau. Er wurde 1812 zerstört und Anfang der 1950er-Jahre neu errichtet. Jeweils Mitte August gedenkt die Bevölkerung der Schutzpatronin mit einer Prozession.


  • Nossa Senhora da Piedade

    Architektonische Highlights
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Meeresblau leuchtet das Azulejomedaillon an der weißen Fassade der Pfarrkirche. 1430 begründet, war das Gotteshaus immer wieder Attacken von Piraten ausgesetzt. Daher blieb vom Ursprungsbau nur die Morgada-Kapelle an der Südseite erhalten. Ihre heutige Barockgestalt verdankt die Kirche verschiedenen Baumeistern des 17.Jhs. Sie birgt ein Altarbild von Max Römer. Der deutsche Maler besuchte Porto Santo in den 1940er-Jahren mehrmals.

    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Meeresblau leuchtet das Azulejomedaillon an der weißen Fassade der Pfarrkirche. 1430 begründet, war das Gotteshaus immer wieder Attacken von Piraten ausgesetzt. Daher blieb vom Ursprungsbau nur die Morgada-Kapelle an der Südseite erhalten. Ihre heutige Barockgestalt verdankt die Kirche verschiedenen Baumeistern des 17.Jhs. Sie birgt ein Altarbild von Max Römer. Der deutsche Maler besuchte Porto Santo in den 1940er-Jahren mehrmals.


  • Baía do Zimbralinho

    Landschaftliche Highlights
    • © alcher, Shutterstock

    Selbst zur Hochsaison weitgehend ungestört bleibt man an der felsigen Bucht von Zimbralinho mit ihrem türkisfarbenen Wasser, da sie ab dem kleinen Pass bei Morenos nur noch zu Fuß erreicht werden kann.

    • Morenos
    • © alcher, Shutterstock

    Selbst zur Hochsaison weitgehend ungestört bleibt man an der felsigen Bucht von Zimbralinho mit ihrem türkisfarbenen Wasser, da sie ab dem kleinen Pass bei Morenos nur noch zu Fuß erreicht werden kann.

    • Morenos

  • Ponta da Calheta

    Landschaftliche Highlights
    • © Andi111, Shutterstock

    Zum Greifen nah liegt vor der Südwestspitze der Insel die Ilhéu de Baixo mit ihren bizarren Kalksteinformationen. An bestimmten Tagen schießt das Wasser in hohen Fontänen aus einem ihrer Felsen. Oberhalb der Ponta da Calheta liegt der Aussichtspunkt Pico das Flores. Ungehindert schweift der Blick von hier über den gesamten Süden der Insel. Zur Linken liegen die Berge Cabeço do Zimbralinho, der Cabeço do Dragoal und der Pico de Ana Ferreira. Eindrucksvoll ist das São Pedro-Fest am 29.Juni. Der Patron der Fischer wird dabei mit einer Messe am Strand und einer Prozession zu seiner Kapelle am Fuß des Pico de Ana Ferreira geehrt.

    • 9950-505 Ponta
    • © Andi111, Shutterstock

    Zum Greifen nah liegt vor der Südwestspitze der Insel die Ilhéu de Baixo mit ihren bizarren Kalksteinformationen. An bestimmten Tagen schießt das Wasser in hohen Fontänen aus einem ihrer Felsen. Oberhalb der Ponta da Calheta liegt der Aussichtspunkt Pico das Flores. Ungehindert schweift der Blick von hier über den gesamten Süden der Insel. Zur Linken liegen die Berge Cabeço do Zimbralinho, der Cabeço do Dragoal und der Pico de Ana Ferreira. Eindrucksvoll ist das São Pedro-Fest am 29.Juni. Der Patron der Fischer wird dabei mit einer Messe am Strand und einer Prozession zu seiner Kapelle am Fuß des Pico de Ana Ferreira geehrt.

    • 9950-505 Ponta

  • Fonte da Areia

    Landschaftliche Highlights
    • © Andi111, Shutterstock

    Vor der Kulisse bizarrer Sandsteinformationen liegt eine Süßwasserquelle. Hübsch gefasst und von üppigem Grün umstanden, lockt sie Einheimische wie Touristen zur Picknickrast. Wer aus der Quelle trinkt, sagte man früher, werde gleich 20 Jahre jünger. Ursprünglich galt ihr Wasser sogar als heilkräftig, später nutzten die Einheimischen die "Sandquelle" als öffentlichen Waschplatz.

    • Vila Baleira
    • © Andi111, Shutterstock

    Vor der Kulisse bizarrer Sandsteinformationen liegt eine Süßwasserquelle. Hübsch gefasst und von üppigem Grün umstanden, lockt sie Einheimische wie Touristen zur Picknickrast. Wer aus der Quelle trinkt, sagte man früher, werde gleich 20 Jahre jünger. Ursprünglich galt ihr Wasser sogar als heilkräftig, später nutzten die Einheimischen die "Sandquelle" als öffentlichen Waschplatz.

    • Vila Baleira

  • Bar do Henrique

    Bars

    Diese Bar am Strand mausert sich v.a. donnerstags und freitags nachts zu einer angesagten Location für Nachtschwärmer.

    Diese Bar am Strand mausert sich v.a. donnerstags und freitags nachts zu einer angesagten Location für Nachtschwärmer.


  • Porto Santo

    Landschaftliche Highlights
    • © Francisco Caravana, Shutterstock

    Dourada, die Vergoldete, nennen die Einheimischen ihre Insel Porto Santo. Fast 9 km heller, feiner Sand an der Südküste stehen für diesen Namen - und die karamellfarbene Erde, die sich nur im Frühjahr mit einem grünen Hauch überzieht. Sonst dominiert auf Madeiras trockener kleiner Schwester - die sich rühmen kann, als erstes Eiland des Archipels entdeckt worden zu sein - felsige Nacktheit. Nur wenige Tausend Bäume klammern sich mit ihren Wurzeln an die Handvoll Kegelberge - erste Resultate eines bereits kurz nach der Revolution 1974 gestarteten Aufforstungsprogramms, das nun mit einer eigenen Baumschule und sachgerechter Pflanzung (per Hand!) an die Anforderungen angepasst wurde. Es ist heute unvorstellbar, dass sich auf dem rund 11 km langen und 6 km breiten Eiland einst Drachenbaumwälder dehnten und später Kornfelder wogten. Bereits wenige Jahre, nachdem ein Sturm die portugiesischen Ritter João Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira an die Küste des zuvor unbekannten Porto Santo verschlagen hatte, diente das Inselchen Entdeckungsfahrern als Proviantstation für weite Reisen. Christoph Kolumbus war einer der ersten von ihnen, er landete schon 1478, allerdings noch als Zuckerhändler, auf Madeira. Wenig später, so die Legende, heiratete er Felipa Moniz, die Tochter von Bartolomeu Perestrelo, der damals erster Legatskapitän (eine Art Gouverneur) Porto Santos war. Im 16.Jh. schließlich entdeckten spanische und italienische Kaufleute, welchen Reichtum ihnen die Drachenbaumwälder Porto Santos zu bescheren vermochten: Das Harz des palmenartigen Liliengewächses war damals in Europa begehrt als Farbsubstanz für Stoffe und Lacke. Kräftig ließen die Händler daraufhin die Stämme ausbluten. Derartiger Raubbau, aber auch Brandrodung und Überweidung zerstörten im Lauf der Zeit die Inselvegetation. Der fruchtbare Boden trocknete aus, Regen und Wind spülten die Ackerkrume in den Atlantik. Der Bau des Nato-Flughafens verschlang weiteres Anbauland. Nun liegen die noch bis ins 20.Jh. mit Obst und Gemüse bebauten Terrassenfelder weitgehend brach, die Dörfer sind verfallen. Fast alle der rund 5500 Inselbewohner leben inzwischen an der Südküste. Der Tourismus ist zum Wirtschaftsfaktor Nummer eins avanciert. Allerdings kommen hauptsächlich Festlandportugiesen und Madeirer. In der Hochsaison zwischen Juli und September explodieren die Preise. Ein Hotelzimmer kostet dann leicht doppelt so viel wie im April oder Oktober. Dafür gibt es aber auch jede Menge Action - vom Beachvolleyballturnier bis zu Music-and-Dance-Events. Außerhalb der portugiesischen Urlaubsmonate hingegen liegt die Insel, auf der fast das ganze Jahr über ein moderates Klima herrscht und herrliche Gesteinsformationen zu bewundern sind, wie in einem Dornröschenschlaf. Mithilfe des weitläufigen 18-Loch-Golfplatzes, der nach Norden hin um weitere neun Löcher erweitert wurde, und durch die bessere Vermarktung des Thalasso-Angebots sowie des als heilkräftig (u.a. bei Rheuma) geltenden Sandes wollen die Fremdenverkehrsstrategen dies jedoch ändern.

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    Dourada, die Vergoldete, nennen die Einheimischen ihre Insel Porto Santo. Fast 9 km heller, feiner Sand an der Südküste stehen für diesen Namen - und die karamellfarbene Erde, die sich nur im Frühjahr mit einem grünen Hauch überzieht. Sonst dominiert auf Madeiras trockener kleiner Schwester - die sich rühmen kann, als erstes Eiland des Archipels entdeckt worden zu sein - felsige Nacktheit. Nur wenige Tausend Bäume klammern sich mit ihren Wurzeln an die Handvoll Kegelberge - erste Resultate eines bereits kurz nach der Revolution 1974 gestarteten Aufforstungsprogramms, das nun mit einer eigenen Baumschule und sachgerechter Pflanzung (per Hand!) an die Anforderungen angepasst wurde. Es ist heute unvorstellbar, dass sich auf dem rund 11 km langen und 6 km breiten Eiland einst Drachenbaumwälder dehnten und später Kornfelder wogten. Bereits wenige Jahre, nachdem ein Sturm die portugiesischen Ritter João Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira an die Küste des zuvor unbekannten Porto Santo verschlagen hatte, diente das Inselchen Entdeckungsfahrern als Proviantstation für weite Reisen. Christoph Kolumbus war einer der ersten von ihnen, er landete schon 1478, allerdings noch als Zuckerhändler, auf Madeira. Wenig später, so die Legende, heiratete er Felipa Moniz, die Tochter von Bartolomeu Perestrelo, der damals erster Legatskapitän (eine Art Gouverneur) Porto Santos war. Im 16.Jh. schließlich entdeckten spanische und italienische Kaufleute, welchen Reichtum ihnen die Drachenbaumwälder Porto Santos zu bescheren vermochten: Das Harz des palmenartigen Liliengewächses war damals in Europa begehrt als Farbsubstanz für Stoffe und Lacke. Kräftig ließen die Händler daraufhin die Stämme ausbluten. Derartiger Raubbau, aber auch Brandrodung und Überweidung zerstörten im Lauf der Zeit die Inselvegetation. Der fruchtbare Boden trocknete aus, Regen und Wind spülten die Ackerkrume in den Atlantik. Der Bau des Nato-Flughafens verschlang weiteres Anbauland. Nun liegen die noch bis ins 20.Jh. mit Obst und Gemüse bebauten Terrassenfelder weitgehend brach, die Dörfer sind verfallen. Fast alle der rund 5500 Inselbewohner leben inzwischen an der Südküste. Der Tourismus ist zum Wirtschaftsfaktor Nummer eins avanciert. Allerdings kommen hauptsächlich Festlandportugiesen und Madeirer. In der Hochsaison zwischen Juli und September explodieren die Preise. Ein Hotelzimmer kostet dann leicht doppelt so viel wie im April oder Oktober. Dafür gibt es aber auch jede Menge Action - vom Beachvolleyballturnier bis zu Music-and-Dance-Events. Außerhalb der portugiesischen Urlaubsmonate hingegen liegt die Insel, auf der fast das ganze Jahr über ein moderates Klima herrscht und herrliche Gesteinsformationen zu bewundern sind, wie in einem Dornröschenschlaf. Mithilfe des weitläufigen 18-Loch-Golfplatzes, der nach Norden hin um weitere neun Löcher erweitert wurde, und durch die bessere Vermarktung des Thalasso-Angebots sowie des als heilkräftig (u.a. bei Rheuma) geltenden Sandes wollen die Fremdenverkehrsstrategen dies jedoch ändern.


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