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Reiseführer
Łódź (Lodsch)

Łódź (Lodsch) Sehenswertes & Restaurants

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    Botanische Gärten & Parks

    Museen

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    Museen


  • Łódź

    Geographical
    • © Adam Kraska, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Künstlerisch wertvoll

    Polens drittgrößte Stadt (710 000 Ew.) wird oft das „Manchester des Ostens“ genannt. Die Schlote rauchen nicht mehr, die restaurierten Fabriken füllen sich mit neuem Leben. Den aristokratischen Lebensstil der einstigen Textilmagnaten kann man im Palais des jüdischen Großunternehmers Izrael Poznański nachvollziehen, in dem sich heute das Łódzer Stadtmuseum befindet. Hier ehrt die Stadt u. a. den in Łódź geborenen großen Pianisten Artur Rubinstein. Poznańskis riesiges Fabrikgelände nebenan wurde vorbildlich saniert und in das Kultur- und Handelszentrum Manufaktura verwandelt. Sehenswert ist auch das Muzeum Sztuki ms², Polens bedeutendstes Museum für moderne Kunst mit Werken u. a. von Picasso, Chagall, Léger, Nolde. Im einstigen Firmengebäude (Weiße Fabrik) Ludwig Geyers, eines deutschen Fabrikanten, kann man das Textilmuseum besichtigen. Auch am renovierten Bahnhof wurde Łódź umgekrempelt. In der Kulturstadt EC1 entdeckst du Musikclubs und ein Planetarium, Künstlerateliers und Filmstudios! Im schachbrettartigen Straßennetz des Zentrums gibt es keinen Platz, dafür aber die 4 km lange ul. Piotrkowska, Polens längste Einkaufsstraße,die du bequem mit einer der überall wartenden Fahrradrikschas abfahren kannst. An der Flaniermeile findest du unter Nr. 43 das auf traditionelle Lodscher-Küche spezialisierte Imber, unter Nr. 35 das Buchladen-Café Miriam, unter Nr. 77 den Irish Pub, unter Nr. 102 den Künstlerpub Łódź Kaliska und unter Nr. 113 das Café Verte. Der jüdische Friedhof ist der größte Europas. Hier ruht u. a. in einem gewaltigen Mausoleum Izrael Poznański, hier sind Zehntausende im Getto von Litzmannstadt – wie die Nationalsozialisten Łódź 1940 tauften – verstorbener Juden begraben. Weitere ca. 200 000 wurden im nahen Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno nad Nerem) umgebracht. Am ehemaligen Bahnhof Radegast, von dem die Menschen abtransportiert wurden, erinnert eine Installation an ihren Weg in den Tod.

    • © Adam Kraska, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Künstlerisch wertvoll

    Polens drittgrößte Stadt (710 000 Ew.) wird oft das „Manchester des Ostens“ genannt. Die Schlote rauchen nicht mehr, die restaurierten Fabriken füllen sich mit neuem Leben. Den aristokratischen Lebensstil der einstigen Textilmagnaten kann man im Palais des jüdischen Großunternehmers Izrael Poznański nachvollziehen, in dem sich heute das Łódzer Stadtmuseum befindet. Hier ehrt die Stadt u. a. den in Łódź geborenen großen Pianisten Artur Rubinstein. Poznańskis riesiges Fabrikgelände nebenan wurde vorbildlich saniert und in das Kultur- und Handelszentrum Manufaktura verwandelt. Sehenswert ist auch das Muzeum Sztuki ms², Polens bedeutendstes Museum für moderne Kunst mit Werken u. a. von Picasso, Chagall, Léger, Nolde. Im einstigen Firmengebäude (Weiße Fabrik) Ludwig Geyers, eines deutschen Fabrikanten, kann man das Textilmuseum besichtigen. Auch am renovierten Bahnhof wurde Łódź umgekrempelt. In der Kulturstadt EC1 entdeckst du Musikclubs und ein Planetarium, Künstlerateliers und Filmstudios! Im schachbrettartigen Straßennetz des Zentrums gibt es keinen Platz, dafür aber die 4 km lange ul. Piotrkowska, Polens längste Einkaufsstraße,die du bequem mit einer der überall wartenden Fahrradrikschas abfahren kannst. An der Flaniermeile findest du unter Nr. 43 das auf traditionelle Lodscher-Küche spezialisierte Imber, unter Nr. 35 das Buchladen-Café Miriam, unter Nr. 77 den Irish Pub, unter Nr. 102 den Künstlerpub Łódź Kaliska und unter Nr. 113 das Café Verte. Der jüdische Friedhof ist der größte Europas. Hier ruht u. a. in einem gewaltigen Mausoleum Izrael Poznański, hier sind Zehntausende im Getto von Litzmannstadt – wie die Nationalsozialisten Łódź 1940 tauften – verstorbener Juden begraben. Weitere ca. 200 000 wurden im nahen Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno nad Nerem) umgebracht. Am ehemaligen Bahnhof Radegast, von dem die Menschen abtransportiert wurden, erinnert eine Installation an ihren Weg in den Tod.


  • Arkadia

    Botanische Gärten & Parks
    • © Avillfoto, Shutterstock

    Die Fürstin Helena Radziwiłł investierte ab 1778 viel Geld in Landschaftsarchitektur ganz besonderer Art. Arkadia heißt die zwischen Łowicz und Nieborów gelegene, mit Seen, Bächen und Bauwerken kunstvoll inszenierte Parklandschaft.

    • © Avillfoto, Shutterstock

    Die Fürstin Helena Radziwiłł investierte ab 1778 viel Geld in Landschaftsarchitektur ganz besonderer Art. Arkadia heißt die zwischen Łowicz und Nieborów gelegene, mit Seen, Bächen und Bauwerken kunstvoll inszenierte Parklandschaft.


  • Experymentarium

    Museen

    Das interaktive Museum erklärt Phänomene aus Wissenschaft, Technik und Natur mithilfe von Experimenten, an denen die Besucher aktiv teilnehmen. Statt „Bitte nicht berühren“ wird ausdrücklich gebeten: „Drücken“, „Heben“, „Geh hinein“! Wie mache ich eine riesige Seifenblase? Wie wird Papier hergestellt? Was sind Schallwellen? Die Antworten darauf (und auf vieles andere) gibt’s hier.

    Das interaktive Museum erklärt Phänomene aus Wissenschaft, Technik und Natur mithilfe von Experimenten, an denen die Besucher aktiv teilnehmen. Statt „Bitte nicht berühren“ wird ausdrücklich gebeten: „Drücken“, „Heben“, „Geh hinein“! Wie mache ich eine riesige Seifenblase? Wie wird Papier hergestellt? Was sind Schallwellen? Die Antworten darauf (und auf vieles andere) gibt’s hier.


  • Łowicz

    Geographical
    • © Mariola Anna S, Shutterstock

    Die Stadt (30 000 Ew.) liegt ca. 90 km westl. von Warschau und ist ein lebendiges Zentrum polnischer Folklore. Gegenüber der Kathedrale zeigt das Regionalmuseum eine Sammlung der Volkskunst des Łowiczer Landes und zwei nachgebaute Bauernhöfe. Wer an Fronleichnam in Warschau ist, sollte nach Łowicz fahren, um die Trachtenprozession mitzuerleben. Einfache, saubere Zimmer findest du über der Touristeninfo am Markt.

    • © Mariola Anna S, Shutterstock

    Die Stadt (30 000 Ew.) liegt ca. 90 km westl. von Warschau und ist ein lebendiges Zentrum polnischer Folklore. Gegenüber der Kathedrale zeigt das Regionalmuseum eine Sammlung der Volkskunst des Łowiczer Landes und zwei nachgebaute Bauernhöfe. Wer an Fronleichnam in Warschau ist, sollte nach Łowicz fahren, um die Trachtenprozession mitzuerleben. Einfache, saubere Zimmer findest du über der Touristeninfo am Markt.


  • Nieborów

    Geographical
    • © Wiola Wiaderek, Shutterstock

    Etwa 10 km südlich von Łowicz kann man eines der schönsten Adelsschlösser ganz Polens besichtigen. Vom berühmten holländischen Barockarchitekten Tilman van Gameren entworfen, gehörte Schloss Nieborów der Familie Radziwiłł und beherbergt heute eine reiche Kunstsammlung. Hinter dem Schloss erstreckt sich ein gepflegter französischer Park. Nur 6 km weiter investierte die Fürstin Helena Radziwiłł ab 1778 viel Geld in Landschaftsarchitektur ganz besonderer Art. Arkadia heißt die zwischen Łowicz und Nieborów gelegene, mit Seen, Bächen und Bauwerken kunstvoll inszenierte Parklandschaft.

    • Nieborów
    • © Wiola Wiaderek, Shutterstock

    Etwa 10 km südlich von Łowicz kann man eines der schönsten Adelsschlösser ganz Polens besichtigen. Vom berühmten holländischen Barockarchitekten Tilman van Gameren entworfen, gehörte Schloss Nieborów der Familie Radziwiłł und beherbergt heute eine reiche Kunstsammlung. Hinter dem Schloss erstreckt sich ein gepflegter französischer Park. Nur 6 km weiter investierte die Fürstin Helena Radziwiłł ab 1778 viel Geld in Landschaftsarchitektur ganz besonderer Art. Arkadia heißt die zwischen Łowicz und Nieborów gelegene, mit Seen, Bächen und Bauwerken kunstvoll inszenierte Parklandschaft.

    • Nieborów