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Lezhe

Lezhe Sehenswertes & Restaurants

Shëngjin
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Fishta
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Mauzoleu i Skënderbeut
Touristenattraktionen
Lezhë
Kalaja e Lezhës
Architektonische Highlights
Lezhë
Kreis Lezha
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Kreis Lezha
Mrizi i Zanave - Restorant Agroturizëm
Touristenattraktionen
Lezhë

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    Touristenattraktionen

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    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights


  • Shëngjin

    Geographical
    • © Bardhok Ndoji, Shutterstock

    Die Siedlung nahe der Drinmündung war bereits zur römischen Zeit der Meerhafen von Lissus (Lezhë) und diente als Umschlagplatz für die Seeund Flussschifffahrt. In osmanischer Zeit verlor die Stadt jedoch an Bedeutung und entwickelte sich zu einem kleinen Dorf zurück, bis in den 1990er-Jahren ein Bauboom einsetzte, der das Stadtbild mit zahlreichen Apartmentblocks massiv veränderte: Shëngjin wurde zum beliebten Badeort. Knapp drei Kilometer nach Straßenende in nördlicher Richtung liegt die größte Sanddüne Albaniens, die Rëra e Hedhur (Aufgeworfener Sand), die sich bis zu 50 m hoch und über einen halben Kilometer lang erstreckt. 2002 wurde das Gebiet zum Naturdenkmal erklärt, jedoch wird derzeit eine Verbindungsstraße zwischen Shëngjin und Velipoja gebaut. Bis zur Fertigstellung ist die Düne nur zu Fuß oder mit Allradfahrzeugen über den Strand erreichbar.

    • © Bardhok Ndoji, Shutterstock

    Die Siedlung nahe der Drinmündung war bereits zur römischen Zeit der Meerhafen von Lissus (Lezhë) und diente als Umschlagplatz für die Seeund Flussschifffahrt. In osmanischer Zeit verlor die Stadt jedoch an Bedeutung und entwickelte sich zu einem kleinen Dorf zurück, bis in den 1990er-Jahren ein Bauboom einsetzte, der das Stadtbild mit zahlreichen Apartmentblocks massiv veränderte: Shëngjin wurde zum beliebten Badeort. Knapp drei Kilometer nach Straßenende in nördlicher Richtung liegt die größte Sanddüne Albaniens, die Rëra e Hedhur (Aufgeworfener Sand), die sich bis zu 50 m hoch und über einen halben Kilometer lang erstreckt. 2002 wurde das Gebiet zum Naturdenkmal erklärt, jedoch wird derzeit eine Verbindungsstraße zwischen Shëngjin und Velipoja gebaut. Bis zur Fertigstellung ist die Düne nur zu Fuß oder mit Allradfahrzeugen über den Strand erreichbar.


  • Fishta

    Geographical
    • © Levi Vodica, Shutterstock

    Der Agrotourismusbetrieb Mrizi i Zanave im Dorf Fishta am Rande der Zadrima-Ebene ist längst mehr als nur ein Restaurant oder eine Pension – er ist eine eigenständige Destination. Hier wurden der „Farm-to-table“- und „Slow-Food“-Gedanke für Albanien definiert. Mrizi i Zanave hat es sich zur Aufgabe gemacht, die albanische Küche auf eine neue Stufe zu heben, indem ausschließlich lokale Produkte verwendet und traditionelle Rezepte kreativ interpretiert werden. Saisonalität und Handarbeit sind hier das Herzstück – alles wird im Haus zubereitet, von Käse über Brot bis hin zu hausgemachten Konserven. Der Betrieb fördert nicht nur die regionale Landwirtschaft, sondern auch den Respekt für die natürliche Umgebung und die kulturelle Tradition.

    • Fishta
    • © Levi Vodica, Shutterstock

    Der Agrotourismusbetrieb Mrizi i Zanave im Dorf Fishta am Rande der Zadrima-Ebene ist längst mehr als nur ein Restaurant oder eine Pension – er ist eine eigenständige Destination. Hier wurden der „Farm-to-table“- und „Slow-Food“-Gedanke für Albanien definiert. Mrizi i Zanave hat es sich zur Aufgabe gemacht, die albanische Küche auf eine neue Stufe zu heben, indem ausschließlich lokale Produkte verwendet und traditionelle Rezepte kreativ interpretiert werden. Saisonalität und Handarbeit sind hier das Herzstück – alles wird im Haus zubereitet, von Käse über Brot bis hin zu hausgemachten Konserven. Der Betrieb fördert nicht nur die regionale Landwirtschaft, sondern auch den Respekt für die natürliche Umgebung und die kulturelle Tradition.

    • Fishta

  • Mauzoleu i Skënderbeut

    Touristenattraktionen

    Ein Pflichtstopp, zumindest für Albaner: Skanderbeg, dem es gelang, den Vormarsch der Osmanen zumindest zeitweise aufzuhalten, starb 1468 in Lezhë – vermutlich an Malaria – und wurde in der Hauptkirche St. Nikolaus begraben. Zehn Jahre später wurde die Kirche von den Osmanen geschändet, und Skanderbegs Überreste sollen exhumiert und als Amulette verteilt worden sein. Die Kirche wurde zur Moschee. Nach der Erklärung Albaniens zum atheistischen Staat 1967 wurde diese geschlossen. Erst 1978 wurde Skanderbegs Grablege wiederentdeckt. 1981 wurde das Skanderbeg-Mausoleum eröffnet, wo Relikte wie Skanderbegs Helm und Schwert sowie Wappen albanischer Fürsten zu sehen sind. Unterhalb des Mausoleums gibt es eine frei zugängliche Ausgrabungsstätte mit Überresten eines illyrischen Stadttors.

    Ein Pflichtstopp, zumindest für Albaner: Skanderbeg, dem es gelang, den Vormarsch der Osmanen zumindest zeitweise aufzuhalten, starb 1468 in Lezhë – vermutlich an Malaria – und wurde in der Hauptkirche St. Nikolaus begraben. Zehn Jahre später wurde die Kirche von den Osmanen geschändet, und Skanderbegs Überreste sollen exhumiert und als Amulette verteilt worden sein. Die Kirche wurde zur Moschee. Nach der Erklärung Albaniens zum atheistischen Staat 1967 wurde diese geschlossen. Erst 1978 wurde Skanderbegs Grablege wiederentdeckt. 1981 wurde das Skanderbeg-Mausoleum eröffnet, wo Relikte wie Skanderbegs Helm und Schwert sowie Wappen albanischer Fürsten zu sehen sind. Unterhalb des Mausoleums gibt es eine frei zugängliche Ausgrabungsstätte mit Überresten eines illyrischen Stadttors.


  • Kalaja e Lezhës

    Architektonische Highlights
    • © NachoSevilla, Shutterstock

    Zwei Mauerringe, die einst mit 32 Türmen bewehrt gewesen sein sollen, sind stellenweise erhalten. Ursprünglich eine illyrische Festung, wurde sie später von den Venezianern und um 1550 von den Osmanen zum Militärstützpunkt ausgebaut. Das Areal liegt auf der Hügelkuppe oberhalb der Stadt und ist frei zugänglich.

    • © NachoSevilla, Shutterstock

    Zwei Mauerringe, die einst mit 32 Türmen bewehrt gewesen sein sollen, sind stellenweise erhalten. Ursprünglich eine illyrische Festung, wurde sie später von den Venezianern und um 1550 von den Osmanen zum Militärstützpunkt ausgebaut. Das Areal liegt auf der Hügelkuppe oberhalb der Stadt und ist frei zugänglich.


  • Kreis Lezha

    Geographical
    • © Richard L. Bowman, Shutterstock

    Lezhë (Lezha, 65 000 Ew.) ist mit Albaniens Nationalheld Gjergj Kastrioti, besser bekannt als Skanderbeg, innig verbunden und wegen dessen Grabstätte für viele Besucher ein wichtiger Zwischenstopp. Lezhë, gleichbedeutend mit der antiken Stadt Lissos, gilt als die älteste Siedlung Albaniens. Auf dem Festungshügel finden sich prähistorische Wohnhöhlen, die im 8.Jh. v. Chr. von einer illyrischen Siedlung abgelöst wurden. Vier Jahrhunderte später wurde das Tal besiedelt, und Lezhë entwickelte sich zu einem wichtigen Flusshafen am schiffbaren Drin. Die Kaimauern wurden mittlerweile freigelegt, und bei Ausgrabungen werden laufend neue Schätze freigelegt. Ein massives Erdbeben im Jahr 1979 hat jedoch viele alte Strukturen, insbesondere osmanische Häuser, weitgehend zerstört.

    • © Richard L. Bowman, Shutterstock

    Lezhë (Lezha, 65 000 Ew.) ist mit Albaniens Nationalheld Gjergj Kastrioti, besser bekannt als Skanderbeg, innig verbunden und wegen dessen Grabstätte für viele Besucher ein wichtiger Zwischenstopp. Lezhë, gleichbedeutend mit der antiken Stadt Lissos, gilt als die älteste Siedlung Albaniens. Auf dem Festungshügel finden sich prähistorische Wohnhöhlen, die im 8.Jh. v. Chr. von einer illyrischen Siedlung abgelöst wurden. Vier Jahrhunderte später wurde das Tal besiedelt, und Lezhë entwickelte sich zu einem wichtigen Flusshafen am schiffbaren Drin. Die Kaimauern wurden mittlerweile freigelegt, und bei Ausgrabungen werden laufend neue Schätze freigelegt. Ein massives Erdbeben im Jahr 1979 hat jedoch viele alte Strukturen, insbesondere osmanische Häuser, weitgehend zerstört.


  • Mrizi i Zanave - Restorant Agroturizëm

    Touristenattraktionen
    • © Levi Vodica, Shutterstock

    Hier wurden der „Farm-to-table“- und „Slow-Food“-Gedanke für Albanien definiert. Mrizi i Zanave hat es sich zur Aufgabe gemacht, die albanische Küche auf eine neue Stufe zu heben, indem ausschließlich lokale Produkte verwendet und traditionelle Rezepte kreativ interpretiert werden.

    • © Levi Vodica, Shutterstock

    Hier wurden der „Farm-to-table“- und „Slow-Food“-Gedanke für Albanien definiert. Mrizi i Zanave hat es sich zur Aufgabe gemacht, die albanische Küche auf eine neue Stufe zu heben, indem ausschließlich lokale Produkte verwendet und traditionelle Rezepte kreativ interpretiert werden.