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Shanghai - Hangzhou und Suzhou

Check-in

Vision, Vorreiter und Hoffnungsträger ist die Stadt, aber auch ein hartes Pflaster für all jene, die es noch nicht geschafft haben, am neuen Reichtum teilzuhaben. Historisch hat Shanghai viele Auf und Abs hinter sich: Vom Sündenpfuhl zur Vorzeigestadt, und das in weniger als 200 Jahren.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Aus einer Bucht in der Mündung des Qian-tang-Flusses machte eine Nehrung vor etwa 12.000 Jahren einen Süßwassersee - nun der berühmteste ganz Chinas. Weidengesäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser,…
Das Juwel unter den Glas- und Stahlpalästen spielt mit der Formensprache einer chinesischen Pagode. Elegant und luftig gegliedert, beherbergt es auf seinen 88 Stockwerken neben Büros auch eines der…
Sehr alt ist es nicht, Shanghais meistbesuchtes Buddhaheiligtum, aber gut erhalten, voll religiösen Lebens und reich ausgestattet mit Bildwerken. Zwei davon - die schönsten - gaben ihm den Namen und…
Dieses einzigartige Gebilde hat sich in unvorstellbare Höhen geschraubt: 632 m waren 2014 erreicht - und damit der Titel als höchstes Gebäude Chinas und zweithöchstes auf der Welt gewonnen. Das…
Shanghais bedeutendste klassisch-chinesische Sehenswürdigkeit. Den "Garten der Zufriedenheit" legte sich ein hoher Beamter ab 1559 als Ruhesitz an. Die heutigen Gebäude entstanden jedoch erst im 18…
Chinas derzeit bestes Museum für klassische chinesische Kunst: wunderbare Exponate, hervorragende Präsentation (mit englischen Beschreibungen) und eine informative Audioführung, die sogar auf…
Künstler, Galeristen und Designer waren die Ersten, die hier vor Jahren heruntergekommene Häuser und Fabriken zu ihren Wohn- und Arbeitsstätten erklärten. Bohemecafés und Boutiquen folgten. In…
"Bund", der angloindische Ausdruck für ein befestigtes Flussufer ist zum Synonym für die imposanteste Uferpromenade im Fernen Osten geworden. Hier trifft die glorreiche Vergangenheit auf eine verhei…
Ein Straßenoval markiert den Verlauf der Stadtmauer, die Shanghai vor 1843 befestigte. Die Ausländer siedelten nördlich davon. Bis in die 1990er-Jahre noch sehr traditionell, wurde die Altstadt…
Chinas größtes Zentrum der Seidenkultur setzte einst die Maßstäbe für feine Lebensart. Eine Ahnung davon geben bis heute die Literatengärten - über ein Dutzend sind zu besichtigen. Die besten z…

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Entdecke Shanghai

Skyline und Tai Chi am Bund

Shanghai hat tausend Facetten, besonders schön bekommt man sie, scheinbar alle auf einmal, morgens an der Uferpromenade Bund serviert. Vor der glitzernden Skyline des modernen Pudong am anderen Ufer tuckern die Schiffe, vom Schleppkahn bis zum modernen Kreuzfahrtschiff, über den Fluss. Auf der Promenade üben sich derweil die Menschen schweigend in Tai Chi – oder legen mit einem tragbaren Lautsprecher unüberhörbar eine flotte Sohle aufs Parkett, pardon die Straße. Im Hintergrund die perfekt restaurierten Kolonialbauten, die schon damals geschaffen wurden, um zu beeindrucken. Alt und Neu begegnen sich jeden Tag aufs Neue am Bund.

Vorreiter Shanghai

Die Marschrichtung freilich ist klar: Shanghai will das New York des 21. Jahrhunderts werden – oder ist es vielleicht sogar schon? China, das mit 1,4 Mrd. Menschen bevölkerungsreichste Land der Erde, erobert seinen Platz in der globalen Ökonomie und in der internationalen Politik. Das riesige Reich will an die Spitze, und Shanghai spielt dabei die Vorreiterrolle. Vom Gigantismus berauscht, wetteifert man um Superlativen. Die Stadt ist stolz auf zwei der höchsten Wolkenkratzer der Welt, auf die anspruchsvollste Formel-1-Rennstrecke – und auf den schnellsten Zug: Der Transrapid schwebt regelmäßig mit mehr als 400 km/h zum Flughafen Pudong und ein 600 km/h schneller Nachfolger wird bereits getestet.

Leben in der Megacity

Dass man in China ist, wird einem erst so richtig bewusst, wenn man sich unter die Menschen mischt. Die Stadt Shanghai hat zirka 24 Mio. Einwohner, mit den Vorstädten sind es aber mindestens 30 Mio. – und es werden täglich mehr. Wirklich einsame Ecken gibt es in Shanghai nicht, die Menschen scheinen ständig in Bewegung: der Strom der Fußgänger in der Nanjing Lu, die Pulks der Pendler in den überfüllten Bussen und die Schwärme der Mopedfahrer. Die Shanghaier arbeiten unermüdlich, kaufen unentwegt ein und essen ständig und überall, so scheint es. Nur in den Gassen der Altstadt vollzieht sich das Leben in einem gemächlicheren Tempo. Wenn die Sonne scheint, wird Wäsche auf langen Stangen getrocknet, zwischen den Straßenbäumen schaukeln Unterhosen auf Drahtbügeln. Die Anwohner stellen Tische und Stühle in die Gassen und breiten ihre Schlafdecken zum Lüften darauf aus. Alte Frauen stricken, Verkäufer schlafen in ihren Liegestühlen, Männer beugen sich über Brettspiele.

Sündenpfuhl und "Paris des Ostens"

Schon einmal in der Geschichte Shanghais gab es eine solch atemberaubende Dynamik wie heute: Im 19. Jahrhundert erkannten die Briten die hervorragende wirtschaftsgeografische Lage der Manufaktur- und Hafenstadt. Nördlich der Stadt mündet der Huangpu in den Jangtse. Dieser gewaltige Strom erschließt das Innere des riesigen Landes und gewährte den Zugang zu seinen wichtigsten Gütern: Tee, Porzellan und Seide. Die Briten erzwangen mit dem Opiumkrieg 1842 die Öffnung des Hafens für den internationalen Handel. Zusammen mit Amerikanern und Franzosen errichteten sie ihre Handelshäuser am Huangpu und feuerten das urbane Kraftwerk an. Shanghai stieg zur Weltmetropole auf. Im „goldenen Zeitalter“ von 1900 bis 1941 entstanden die Kolonialbauten am Bund, die Kaufhäuser in der Nanjing Lu, die eleganten Clubhäuser, Art-déco-Hotels und die Wohnhäuser im Französischen Viertel. Eine Vorstellung von der Grandeur jener Ära bekommst du, wenn du durch die alten Platanenalleen wanderst, über Mauern spähst oder durch schmiedeeiserne Zäune lugst: In verwilderten Gärten stehen Villen mit Erkern, Türmen und Säulenportalen, Flügeltüren führen auf schattige Veranden. Shanghai wurde mit dem Beinamen „Paris des Ostens“ für seine Eleganz geadelt und kam als die verruchteste Stadt des Orients zu zweifelhaftem Ruhm. Ein Heer von Arbeitern schuftete unter elenden Bedingungen für die wirtschaftliche Blüte, viele Chinesinnen endeten in der Prostitution. Jeden Morgen wurden die Leichen der verhungerten Bettler eingesammelt. Unter den Studenten und Gebildeten wuchs der Unmut über die Zustände: 1921 wurde in der Französischen Konzession die Kommunistische Partei Chinas gegründet. Mit dem „Shanghai-Massaker“ vom April 1927 ließ Chiang Kai-shek die Arbeiterbewegung zerschlagen, die Kommunisten flohen in die Berge. Es folgte ein weiteres Jahrzehnt ungehemmter wirtschaftlicher Entwicklung. Rund 60 000 Ausländer aus über 30 Nationen lebten hier, als 1937 die Japaner nach monatelangen Bombardements die 3,7 Mio. Einwohner zählende Stadt besetzten. Damit begann der Abstieg Shanghais.

Shanghai wird "clean"

Nach Jahren des Bürgerkriegs zogen 1949 die Kommunisten in Shanghai ein. Das Glücksspiel wurde verboten, Bordelle wurden geschlossen, Drogenabhängige und Prostituierte „umerzogen“, Slums beseitigt, die Kinderarbeit verschwand. Keiner hungerte mehr, es sei denn nach Freiheit: Die Regierung in Peking führte Shanghai hart am Gängelband – galt es doch, der Stadt das kapitalistische Denken, das bourgeoise Handeln, die westliche Dekadenz auszutreiben. Die Unterordnung noch aus Kolonialzeiten gewohnt, marschierten die Shanghaier zum Klang der Sirenen in die Fabriken und produzierten die landesweit besten Produkte, ohne deren Profit einzustreichen: Shanghai diente Peking als „Melkkuh“. Irgendwann war die stolze Stadt gefallen. Der Ruß aus den vielen Fabriken hatte die Häuser geschwärzt, die Indoktrination die Menschen in ihren grauen Plattenbauten verstummen lassen.

Eine Stadt startet durch

Mit der Liberalisierung in den 1980er-Jahren begann die sozialistische Tristesse auch aus Shanghai zu weichen, doch erst ab 1992 durfte sich die Stadt frei entfalten – man munkelt bis heute, dass Deng Xiaoping, der Architekt der Öffnung, Shanghai nie verziehen hatte, Ursprungsort der Kulturrevolution zu sein. Quasi über Nacht wurden Milliardenbeträge in die Infrastruktur investiert, eine Sonderwirtschaftszone in Pudong lockte ausländische Investoren an. Ganze Viertel mussten Bürohochhäusern weichen. Fabriken, die unter Lärm und Gestank produziert hatten, wurden ausgelagert und machten Platz für Wohnquartiere und Parks. Am People’s Square entstand die Oper, Glanz und Vergnügen hielten wieder Einzug. Der futuristische Fernsehturm Oriental Pearl Tower wurde unübersehbares Zeichen der neuen Stadt. Unternehmerische Energie, jahrzehntelang unterdrückt, bricht sich nun wieder Bahn, und der Glaube an den Fortschritt manifestiert sich in Beton, Stahl und Glas. Mehr als 3000 Hochhäuser von über 35 m Höhe sind in den letzten zehn Jahren auf dem weichen Untergrund von Shanghai entstanden.

Das Alte muss weg!

Altstadtviertel haben in der auferstandenen Metropole kaum noch Platz. Millionen von Bewohnern wurden in den letzten drei Jahrzehnten in die Vorstädte umgesiedelt. Viele davon leben heute in besseren Wohnverhältnissen, weil sie aus lichtlosen und übervölkerten Gemäuern in Apartments gezogen sind, die über Bad und Küche verfügen und jedem Bewohner 10 m2 Wohnfläche zugestehen. Dafür ist das Lebensgefühl der Altstadtvierteln verloren gegangen, in denen jeder jeden kannte und viel miteinander geredet, geliebt und gestritten wurde. Im modernen Shanghai gibt es keinen Raum mehr für sentimentale Gefühle. Was im postkommunistischen China zählt, ist Geld. Wer clever ist, kann in Shanghai sein Glück machen. Die Goldgräberstimmung lockt Chinesen aus Amerika und Hongkong zurück ins Land ihrer Väter.

Neu-Reiche und Noch-Nicht-Reiche

Die Neureichen stellen ihren Besitz selbstbewusst zur Schau: Luxuskarossen sind der Renner. Während die Wohlhabenden in Nobelrestaurants dinieren, schuften auf den Baustellen die Arbeiter im grellen Scheinwerferlicht. Die harten, gefährlichen Jobs gehören den Wanderarbeitern. Das britische Magazin „The Economist“ hat sie als Sklaven bezeichnet, weil sie rechtlos sind und ausgebeutet werden; ca. 5 Mio. von ihnen leben in der Stadt. Wenn sie Arbeit haben, geht es ihnen hier aber besser als in den ländlichen Provinzen, aus denen sie herkommen. China ist noch ein Schwellenland, das vergisst man im glitzernden Shanghai leicht. Der bescheidene Wohlstand der einfachen Leute ist hart erarbeitet, ihre Hoffnungen auf die Zukunft sind groß: Kaum ein Shanghaier würde sich als „arm“ bezeichnen, sondern eher als „noch nicht reich“. Ihr unbändiger Gestaltungswille prägt die Stadt sichtbar: Fantasievolle Kunst und vibrierende Kultur, alles Neue Chinas wird hier ausprobiert: Das ist es, was Shanghai zur aufregendsten Stadt der Welt macht. Es sind die Menschen, deren unermüdliche Kraft die Metropole im Takt der Zukunft pulsieren lässt. Abends am Bund, wenn die wunderbare, funkelnde, elektrische Nacht anbricht und Shanghai zur Schönheit und zum Vorbild für ganz China wird, spürt man ihren fröhlichen Optimismus.

Gut zu wissen

Anreise

Direktflüge gibt es mit Lufthansa ab Frankfurt am Main, München, Wien und Zürich und mit China Eastern ab Frankfurt. Ab Wien fliegt Austrian Airlines, ab Zürich auch Swiss Air nonstop nach Shanghai. Die Flugdauer beträgt ca. 12 Stunden. Flüge werden ab ca. 500 Euro angeboten.

Die meisten Flüge landen auf dem Flughafen Pudong (PVG, shairport.com) rund 40 km östlich des Stadtzentrums. In die Stadt gelangt man mit der Metro M 2, mit dem Taxi (ca. 200– 250 Yuan | Taxameter einschalten lassen!) – folge den Hinweisschildern zum Taxistand, geh nicht mit Schleppern mit! –, mit den Airport-Bussen (20–30 Yuan | Abfahrt vor den Ausgängen der Terminals zu Metrostationen und Hotels) oder per Maglev (Transrapid) in acht Minuten mit sagenhaften 430 km/h zur Metrostation M 2 Longyang Road (tgl. 6.45– 21.45 Uhr, richtig Gas gibt der Maglev jedoch nur 9–11 und 15–17 Uhr | einfache Fahrt 50, mit Flugticket vom selben Tag 40 Yuan).

Die meisten innerchinesischen Flüge werden am Flughafen Hongqiao (SHA) im Westen der Stadt abgewickelt. Der neue Terminal 2 hat Anschluss an die Metrolinien M 2 und M 10 und an den Schnellzugbahnhof. Chartere dein Taxi nur am Taxistand. Busse nach Pudong oder in die Stadt fahren vor dem Ausgang ab.

Kommt man am Hauptbahnhof an, folgt man den Schildern zum Taxistand unter dem Vorplatz. Links vom Südausgang liegen die Eingänge zur Metro M 1, der Nordausgang führt zu den Linien M 3 und M 4. Der Südbahnhof ist an die Metrolinien M 1 und M 3 angebunden, Taxistände sind ausgeschildert.

Schnellzüge von Nanjing und aus Peking kommen am neuen Schnellzugbahnhof am Hongqiao Airport an, der bis 2030 weiter ausgebaut werden soll.

Auskunft vor der Reise

Chinesisches Fremdenverkehrsamt

– Ilkenhansstr. 6 | 60433 Frankfurt am Main | Tel. 069 52 01 35 | china-tourism.de

– Brandschenkestr. 178 | 8002 Zürich | Tel. 044 2 01 88 77 | chinatourism.ch

Auskunft in Shanghai

Shanghai Call Center

Die Hotline 021 96 22 88 bietet kostenfrei rund um die Uhr Auskünfte zu allem Wissenswerten, z. B. Adressen und Verkehrsmittel – auch auf Deutsch. Große Hilfe: Übersetzung von englischen Adressangaben ins Chinesische: einfach im Taxi das Handy an den Taxifahrer weiterreichen!

Tourist Information & Service Center

Touristeninformationen gibt es in den Metrostationen Railway Station South Exit (Hauptbahnhof), People’s Square und in den Flughäfen. Weitere u. a. in der Altstadt (Jiujiaochang Lu 149) und am Jing’an-Tempel (Nanjing Xilu Lane 1678 Nr. 18).

Umfassender informiert das Shanghai Information Center for International Visitors (Xingye Lu Lane 123 | Tel. 021 63 84 03 66) im Stadtteil Xintiandi.

Währung & Geld

In China zahlt man mit dem Renminbi (RMB), meist als Yuan bezeichnet, der sich in 10 Jiao (auch: Mao) unterteilt. Die größte Banknote ist der Hunderter. Der Wechselkurs des Yuan ist an den US$ gekoppelt.

An den meisten Geldautomaten bekommst du mit einer Maestro-(EC-) oder Kreditkarte Geld. Für die ersten Stunden kannst du direkt am Flughafen Pudong gleich nach der Passkontrolle tauschen, Automaten stehen in der Gepäckhalle. Mit Kreditkarten kann man nur in besseren Hotels, großen Kaufhäusern und einigen Restaurants bezahlen. Falls du Geld oder Reiseschecks wechseln willst, kannst du das in jeder Bank tun, solltest aber ein wenig Zeit mitbringen (einheitlicher Kurs, Rücktausch nur mit Quittung und Pass). Banken haben unterschiedliche Öffnungszeiten (Kernzeit 9–16.30 Uhr). Bei den Shanghaiern hat sich in den letzten Jahren das mobile Bezahlen per QR-Code und die App WeChat durchgesetzt. Bei längeren Aufenthalten lohnt es sich, die App herunterzuladen und mit einer Kreditkarte zu verbinden. Neuerdings ist dies auch mit einer ausländischen Karte möglich.

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Generalkonsulat

Yongfu Lu 181 | Tel. 021 34 01 01 06 | in Notfällen außerhalb der Öffnungszeiten, auch per SMS, Mobiltel. 1 39 01 89 20 81 | china.diplo.de

Österreichisches Generalkonsulat

Huaihai Zhonglu 1375 | Qi Hua Tower, 3F | Tel. 021 64 74 02 68 | in Notfällen außerhalb der Öffnungszeiten Mobiltel. 1 38 17 81 84 70 | bmeia.gv.at/botschaft/gk-shanghai.html

Schweizer Konsulat

Xianxia Lu 319 | Far East International Plaza, Bldg. A, 22 F | Tel. 021 62 70 05 19 | eda.admin.ch/shanghai

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach China benötigst du einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und ein Visum (Formulare und Infos unter visaforchina.org). Falls du in Shanghai nur einen Zwischenstopp auf der Weiterreise in ein anderes Land einlegst, kannst du für 144 Stunden visafrei einreisen. In diesem Fall solltest du dich jedoch unbedingt genau erkundigen, ob deine Reise den Bestimmungen dafür entspricht und du nicht am Ende doch ein Visum brauchst. Infos dazu unter: china-tourism.de/visum

Deutschland

Chinese Visa Application Service Center (visaforchina.org):

– Invalidenstr. 116 | 10115 Berlin

– Bockenheimer Landstr. 51 | 60325 Frankfurt am Main

– Willy-Brandt-Str. 57 | 20457 Hamburg

– Lutzstr. 2 | 80687 München

Österreich

– Schönbrunner Str. 108 | Top 1.101 | 1050 Wien)

Schweiz

Chinese Visa Appliation Service Center (visaforchina.org):

– Weltpoststr. 5 | Murifeld West | 3015 Bern

– Giesshuebelstr. 45 | 8045 Zürich

Gesundheit

Das Leitungswasser ist kein Trinkwasser, aber zum Zähneputzen geeignet. Impfungen sind keine vorgeschrieben. Der Schutz gegen Tetanus, Polio, Diphtherie, Typhus und Hepatitis A ist jedoch empfehlenswert (Infos: fit-for-travel.de), auch eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport. Notfalls musst du die Behandlung direkt bezahlen, Kliniken akzeptieren keine Kreditkarten. Klinik mit 24-Std.-Notaufnahme: Hua Shan Hospital (Huashan Worldwide Medical Centre | Wulumuqi Zhonglu 12 | Tel. 021 62 48 39 86 | Tel. 021 62 48 99 99 | sh-hwmc.com.cn); Ausländerabteilung: Bldg. 1, 8 F (tgl. 8–22 Uhr); nächtliche Notfälle: Blue Building (Nr. 6, 15 F)

Arzt/ Zahnarzt: Parkway Health Medical Centres (Shanghai Centre | Nanjing Xilu 1376 | Tel. 400 81 96 62 | parkwayhealth.cn). Dort gibt es eine Apotheke (Nr. 206 | tgl. 9–21 Uhr) mit Englisch sprechendem Personal und westlichen Medikamenten.

Internetzugang & WLAN

Das Internet wird in China zensiert: Alle Google-Dienste, Youtube, Facebook und meist auch Whats App sowie viele internationale Medien sind durch die Great Firewall geblockt. Lade dir deshalb auch die Apps zu diesem Band vor der Abreise herunter!

Mit einem VPN-Tunnel wie beispielsweise Tunnel Bear oder ExpressVPN ist es auch aus China möglich, auf die üblichen Apps zuzugreifen. Allerdings sollte man ihn sich bereits in Deutschland auf das Handy laden, denn in China lässt dies die Firewall logischerweise nicht mehr zu. Gratis WLAN-Verbindungen zum Surfen gibt es praktisch in allen Hotels, Hostels und Cafés.

Klima & Reisezeit

Die besten Reisezeiten sind Frühjahr (April–Mitte Juni) und Herbst (Sept./ Okt.). Temperaturen schwanken zwischen –5 Grad im Winter und +40 Grad im Sommer. Im Winter kann es wegen der hohen Luftfeuchtigkeit empfindlich kalt werden. Auch im Frühling kann es wegen rauer Seewinde kalte Tage geben, daher gehören im März/April ein Pullover und eine wärmere Jacke ins Gepäck. Mitte bis Ende Juni sorgt der „Pflaumenregen“ meist für zwei Wochen Dauerregen. Im Sommer ist es zwar oft sehr schwül und heiß, trotzdem gehört eine leichte Jacke ins Gepäck, wenn du in den gekühlten Restaurants und Malls nicht schier erfrieren willst.

Notruf

Ambulanz: Tel. 1 20 (chinesisch)

Feuerwehr: Tel. 1 19 (chinesisch)

Polizei: Tel. 1 10 (frag nach einem „English Operator“)

Öffentliche Verkehrsmittel

In Shanghai kommst du mit den Öffentlichen sehr schnell und einfach vom Fleck.

Metro: Die Metro-Eingänge erkennst du an einem roten „M“ auf weißem Grund. Tickets (3–10 Yuan) gibt’s an den Automaten, die auch eine englische Menüführung haben. Empfehlenswert sind Zeitkarten (1 Tag 18 Yuan, 3 Tage 45 Yuan) bzw. IC-Karten (Shanghai Public Transportation Card, an allen Service Points in den Metrostationen und an Automaten aufladbar, 20 Yuan Pfand), mit denen man bargeldlos in Metro, Taxi und Bus bezahlen kann. Die Stationen werden auf Englisch angesagt und sind auch lateinisch beschriftet; Zusätze werden abgekürzt: North (N), South (S), East (E), West (W). Metrobetrieb ist von 5 bis ca. 23 Uhr. Wenn in fußläufiger Entfernung einer Adresse eine Station liegt, wird diese im Band genannt. Alle weiteren Infos zur Metro unter service.shmetro.com/en

Bus: Busfahren ist ebenfalls sehr billig (1–5 Yuan) aber etwas komplizierter. Empfehlenswert ist die Buslinie 911, die auf der Strecke Hongqiao Lu – Huaihai Lu – Laoximen verkehrt. Ansonsten braucht man als Ausländer etwas Abenteuergeist, denn in den Bussen werden die Stationen nicht immer auf Englisch angezeigt.

Ausflugsbusse und Bahn: Für Ausflüge in die Nachbarorte kannst du entweder die Ausflugsbusse nutzen, die am Shanghai Tour Bus Center (Zhongshan Lu 2409 | Tel. 021 24 09 55 55 | M 3 Caoxi Road Exit 1, 1 km Fußweg, Tickets kann man bis kurz vor Abfahrt kaufen) oder du nimmt die Bahn. Fahrkarten mit Sitzplatzreservierung kann man am Bahnhof kaufen, im Hotel bestellen oder in einem der vielen Train Ticket Booking Offices bis einen Tag vor Reiseantritt buchen (Reisepass erforderlich). Du kannst auch im Voraus unter chinatour.net buchen, das Ticket wird dann ans Hotel geschickt oder du kannst es vor der Abreise mit Reisepass und E-Ticket-Nummer am Schalter abholen. Moderne Bahnhöfe haben meist einen Schalter für Ausländer. Wichtig: Achte immer genau darauf, an welchem Bahnhof dein Zug abfährt, denn es gibt vier große Bahnhöfe in Shanghai!

Taxi: Die bequemste Art sich durch Shanghai zu bewegen ist per Taxi. Du winkst sie am Straßenrand heran oder lässt dir eines vom Hotel rufen. An großen Plätzen und am Bund gibt es meist auch einen Taxistand. Alle Taxis haben eine Registriernummer und eine Personalkarte mit Foto am Armaturenbrett und fahren mit Taxameter. Der Grundpreis für die ersten 3 km beträgt 14 bzw. 16 Yuan, jeder weitere Kilometer kostet 2,90 Yuan, ab 10 km 3,60 Yuan. Nachtfahrten (23–5 Uhr) kosten ab 18 Yuan. Der Grundpreis für barrierefreie Taxis, die Rollstuhlfahrer transportieren, liegt bei 18 Yuan. Reservierung einen Tag im Voraus unter Tel. 021 62 58 00 00 – oder gleich an der Hotelrezeption!

Post

Falls du ein Paket aus China nach Hause schicken möchtest, bekommst du den passenden Karton in den Postämtern. Der Inhalt wird geprüft, der Versand von Flüssigkeiten ist verboten. Du musst den Reisepass und eine Absenderadresse in Shanghai vorlegen. Am einfachsten ist es, die Briefpost in den Hotels aufzugeben.

Stadtführungen

Stadtrundfahrten: Fast überall in der Stadt siehst du die Hop-on-hop-off Busse herumkurven. Meist kann man spontan Tickets kaufen und einsteigen. Big Bus Tours (48-Std.-Ticket 300 Yuan | bigbustours.com) kombiniert die Stadttour mit einer Hafenrundfahrt. Im Ticketpreis enthalten ist der Eintritt zum Jadebuddhatempel und zur Aussichtsplattform des Jin Mao Building.

Bei Jinjiang Tours (tgl. 7–19 Uhr | Changle Lu 191/Ecke Maoming Lu | Tel. 021 54 66 79 36) bekommst du halb- und ganztägige Rundfahrten mit Sightseeing (250 bzw. 400 Yuan), die du jedoch einen Tag vorher buchen solltest. Abfahrt ist an großen Hotels; wer eine Taxiquittung vorlegt, bekommt die Fahrtkosten dorthin erstattet. Eine Alternative ist der City Sightseeing Bus (24-Std.-Ticket 30 Yuan, 48-Std.-Ticket 50 Yuan), der vom People’s Square (People’s Ave. 100) oder am Bund (Zhongshan Yilu 24) abfährt. Tickets bekommst du an der Busstation oder direkt beim Fahrer.

Hafenrundfahrten: Ausflugsschiffe liegen am Bund südlich der Yan’an Donglu. Es gibt dreistündige Fahrten bis zum Jangtse-Delta (morgens, nachmittags), ein- und zweistündige Touren und Abendfahrten (50–150 Yuan).

Stadtrundgänge: Auf shanghai-flaneur.com kannst du Thementouren buchen (z. B. Architektur oder Geschichte, auch auf Deutsch, variable Preise). shanghaiwalkingtour.com bietet Stadtrundgänge ab 300 Yuan, newmantours.com Touren in englischer Sprache ab 290 Yuan, darunter auch eine spaßige Gangster-Tour und untoursfoodtours.com bietet Schlemmerund (kulinarische) Entdeckertouren.

Strom

Adapter Typ A, C und I 220 V

am besten ein Multigerät einpacken

Telefon & Handy

Wenn du in China zum Handy mit europäischer SIM-Karte greifst, zahlst du extrem hohe Roaminggebühren. Falls du hin und wieder mobil telefonieren willst, ist eine chinesische SIM eine günstige Option (gibt es in jedem China- Mobile-Shop und am Kiosk, mit Reisepass). Telefonkarten werden auch auf der Straße angeboten.

Aus dem Ausland wählt man nach Shanghai 0086 21, nach Hangzhou 0086 571 und nach Suzhou 0086 512, innerhalb Chinas die Ortsvorwahl (Shanghai 021, Hangzhou 0571, Suzhou 0512) und die Teilnehmernummer. Nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl ohne Null, dann die Teilnehmernummer.

Trinkgeld

Um das Trinkgeld brauchst du dir in China wenig Gedanken machen, es ist einfach nicht üblich. Die einzigen Ausnahmen sind Reiseleiter und Pagen in Luxushotels. Taxifahrer freuen sich, wenn du die Summe aufrundest, aber auch das ist nur optional.

Zeit

+ 7 Stunden Zeitverschiebung

+ 6 Stunden während der europäischen Sommerzeit

Veranstaltungshinweise

Lust auf ein Event oder ein Konzert? Dann wirst du in der englischsprachigen Tageszeitung „Shanghai Daily“ (shanghaidaily.com) fündig. Veranstaltungshinweise stehen auch im Stadtmagazin „That’s“ (thatsmags.com/shanghai) sowie in den Magazinen „City Weekend“ und „Shanghai Talk“.

Zoll

Mit zwei Flaschen Spirituosen (je 750 ml), 400 Zigaretten und Devisen im Wert von bis zu 5000 US$ bist du auf der sicheren Seite. Alles darüber muss bei der Einreise deklariert werden. Nicht ausführen darf man Geldbeträge über 20 000 Yuan, Münzen von vor 1949 sowie Gegenstände des kulturellen Erbes (Antiquitäten), sofern sie nicht mit dem roten Siegel zur Ausfuhr freigegeben sind. Die zollfreie Mengen in die EU sind u. a. 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen mit mehr als oder 2 l mit bis zu 22 Vol.-% Alkoholgehalt und 4 l Wein sowie andere Waren im Wert von bis zu 430 Euro. Für die Schweiz gelten andere Bestimmungen; Gesamtwert aller Waren höchstens 300 Franken. Infos unter zoll.de, bmf.gv.at/zoll, ezv.admin.ch

Auto & Mietwagen

Mit dem deutschen Führerschein darfst du in China nicht Auto fahren – und das ist auch gut so, denn der Shanghaier Verkehr ist enorm nervenaufreibend und kostenlose Parkplätze sind Mangelware.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind oft sehr unterschiedlich. In den Einkaufsstraßen warten die Shops jeden Tag von 10 bis 22 Uhr auf Kunden, kleine Geschäfte schließen hier und da schon um 18 Uhr. Für Notfälle, Hunger und Durst zwischendurch sind die 24-Stundenläden wie Family Mart eine gute Adresse: Sie sind rund um die Uhr geöffnet. Kleinere Restaurants schließen mitunter schon um 21 Uhr, was natürlich für teure Adressen nicht gilt.

Sprache

Jüngere Shanghaier sprechen oft gar nicht so schlecht Englisch, ab 40 Jahre aufwärts werden die Fremdsprachenkenntnisse jedoch dünn. Übersetzungsapps helfen dir im Notfall weiter. Außerdem sind die meisten Chinesen sehr bemüht, den Ausländer irgendwie doch zu verstehen.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

Januar/ Februar

Frühlingsfest: Chinesisch-Neujahr sowie der Tag davor und der Tag danach

April

Qingming-Fest: Totengedenktag, in Schaltjahren und dem Jahr danach am 4., sonst am 5. April

1. Mai

Tag der Arbeit

Juni

Drachenbootfest

September/ Oktober

Mittherbstfest

1. Oktober

Nationalfeiertag (sowie zwei Tage danach)

Veranstaltungen

Januar/ Februar

Frühlingsfest (Chunjie): Zum chinesischen Neujahrsfest, das nach dem Mondkalender zu variablen Terminen stattfindet, wird die Stadt geschmückt. Drachentänze werden aufgeführt, viele Läden und Restaurants haben dann geschlossen. Gefeiert wird im Familienkreis, mit Feuerwerk und Chinaböllern vertreibt man die bösen Geister des alten Jahres.

Gelage und Knallerei enden am 15. Tag (Vollmond) mit dem Laternenfest: In den Parks und im Yuyuan-Basar werden dann bunte Laternen aufgehängt.

April

Formel 1 (formula1.com): Jedes Frühjahr laufen auf dem International Circuit in Anting (Jiading Distrikt) die Motoren heiß, denn dann starten die Rennen der Formel 1.

Mai

Spring International Music Festival (ssimf.org): Traditionelle chinesische und internationale klassische Konzerte mit weltbekannten Musikern

Mai/ Juni

Drachenbootfest: Chinesische Drachen sind die Beherrscher der Fluten, und so war dieses Fest ursprünglich ein Ritual, um Hochwasser zu bannen. Heute feiert man am 5. Tag des 5. Mondmonats den Beamten und Dichter Qu Yuan (332–296 v. Chr.), der sich aus Gram über die politischen Verhältnisse ertränkte. Während des Fests wird in Bambusblätter gewickelter Klebreis (Zongzi) gegessen.

Shanghai International Film Festival (siff.com) mit Ausstellungen, Retrospektiven und Auftritten internationaler Stars und Regisseure

September/ Oktober

Mittherbstfest: Ehen werden im Himmel geschlossen und auf dem Mond vorbereitet, sagt man in China: Der alte Mann im Mond heißt Yue Lao und führt das große Buch, in dem zukünftige Ehepartner notiert sind. Der Mond leuchtet am 15. Tag des 8. Monats des Mondkalenders besonders hell. Die Familie kommt zusammen, man isst runde „Mondkuchen“ (Yuebing) und guckt nach oben – in den Mond.

Gezeitenwelle am Qiantang: Zeitgleich mit dem Mittherbstfest fiebern die Shanghaier und Hangzhouer der Gezeitenwelle entgegen, die während der Springflut mit 40 km/h und bis zu neun Meter hoch den Qiantang-Fluss von Hangzhou heraufrast (die größte der Welt!) – für die besten Plätze werde Tickets verkauft.

International Music Fireworks Festival: Pyrotechniker aus aller Welt zeigen ihre Kunst zu Musik im Century Park.

Nationalfeiertag: Am 1. Oktober feiert Shanghai den Nationalfeiertag mit einem großen Feuerwerk am Bund. Bis zum 7. Oktober wird die Golden Week mit Livemusik überall in der Stadt, Partys in Bars und speziellen Angeboten in Restaurants gefeiert.

Shanghai Biennale (shanghaibiennale.org): Die Ausstellung ist eine internationale Plattform für zeitgenössische Künstler. Sie findet alle zwei Jahre statt, die nächsten Termine sind 2022 und 2024.

November/ Dezember

Shanghai Marathon (shmarathon.com): Am letzten November- oder ersten Dezemberwochenende treten die Läufer am Bund an – mit 20 000 Teilnehmern einer der größten Chinas!

Bloss nicht!

An Feiertagen verreisen

Zum Frühlingsfest, zum Tag der Arbeit und zum Nationalfeiertag macht ganz China Urlaub. Überfüllte Züge, ausgebuchte Hotels und überlaufene Sehenswürdigkeiten lassen Ausflüge dann zum Albtraum werden.

Den Berufsverkehr unterschätzen

Plane immer genug Zeit ein, denn du wirst nicht überall sofort ein Taxi bekommen, vor allem im Berufsverkehr, wenn es regnet und spät abends. Bestell lieber eins im Hotel oder reihe dich notfalls in die Schlange vor einem (fremden) Hotel ein.

Sich abzocken lassen

Vorsicht vor ungebetenen Stadtführern und vermeintlichen Studenten, die ein wenig ihr Englisch probieren möchten. Im Teehaus werden dann schnell überhöhte Rechnungen präsentiert. Informiere dich auch beim Besuch von Massagesalons und Karaoke-Bars: Prostitution ist zwar verboten, aber just dort (manchmal) präsent.

Ohne Adresse losziehen

Zieladressen sollte man immer in chinesischen Schriftzeichen dabeihaben, genauso wie die eigene Hoteladresse. Dann kann man Taxifahrern, die nur selten Englisch sprechen, die Adressen einfach zeigen.

Raubkopien kaufen

Auch die Schlepper, die gefälschte Waren in Hinterzimmern verkaufen wollen, haben nur Abzocke im Sinn. Außerdem kann es bei Waren im Wert von mehr als 430 Euro auch beim deutschen Zoll Probleme geben.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Fluchtort Shanghai

18 Jahre alt und auf der Flucht vor den Nazis landet der Autor Ernest G. Heppner 1939 in Shanghai, wo er sich bis 1947 durchschlägt. Viele Orte dieses spannenden Buches kannst du auch heute noch ablaufen (1998).

Schakale in Shanghai

Der neueste Fall des Shanghaier Oberinspektors Chen aus der Feder von Qiu Xiaolong. Oder du fängst gleich beim ersten Band „Die Frau mit dem roten Herzen“ an und freust dich auf acht Krimis, die in der Mega-City spielen (2017).

In China essen die den Mond: Ein Jahr in Shanghai

In Shanghai leben? Gar nicht so einfach, stellt die Stern-Journalistin Miriam Collée fest. Witzig erzählt sie von Alltagsabenteuern in der manchmal recht fremden Metropole (2011).

Filme

As time goes by in Shanghai

Der Dokumentarfilm begleitet die chinesischen Mitglieder der ältesten Jazzband der Welt in Shanghai bei ihrer musikalischen Arbeit. Abends kannst du sie dir dann live im Peace Hotel anschauen (2013, Regie: Uli Gaulke).

19-28 °C
5 h/Tag

Fakten

Strom 220 V, 50 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 04:40 Uhr

Anreise

10h 25min
Route planen
In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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