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Shanghai - Hangzhou und Suzhou Must Sees














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Xi Hu
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Über das Wasser gleiten
Aus einer Bucht in der Mündung des Qiantang-Flusses machte eine Nehrung vor etwa 12 000 Jahren einen kleinen Süßwassersee, der im achten Jahrhundert enorm vergrößert wurde. Seither wurde er immer wieder ausgebaut und verschönert – nun ist er der berühmteste ganz Chinas. Weidengesäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser, Pagoden, Inseln, Lotos, sanfte Hügel – das nur rund 1,5 m tiefe, ca. 10 km2 große Gewässer bietet zahllose Szenerien und viele Arten, sie zu genießen. Die schönste ist eine Rundfahrt auf den handgeruderten Gondeln für bis zu sechs Personen; Alternativen sind Ruder- und Motorboote. Unternimm deinen Törn möglichst am späteren Nachmittag, dann ist es auf dem Wasser und den Inseln weniger voll. Zu Lande bietet sich eine Tour mit den offenen Elektrobussen an, die den See umrunden (nur im Uhrzeigersinn). Xiao Yingzhou, „Kleines Yingzhou“, ist nach einer Insel im Weltmeer benannt, auf der die Unsterblichen leben sollen – also eine Art Paradieseiland. Es besteht vor allem aus großen Lotos- und Seerosenteichen. Auf der Südseite schauen drei Steinlaternen aus dem Wasser, genannt Santan Yinyue: „Drei Weiher spiegeln den Mond“. Es ist eine der zehn berühmten Westseeansichten, aber mit erleuchteten Laternen bei Mondschein nur am Mittherbstfest zu erleben. Fähre inkl. Inseleintritt 55 Yuan Bai-Damm: Der kürzere der zwei Dammwege führt von der Stadtpromenade zur Insel Gushan. Sein Name wird mit dem Dichter Bai Juyi in Verbindung gebracht, der ihn im 9.Jh. besang. Richtung Nordwest blickt man zu der 45 m hohen Baochu-Pagode auf. Insel Gu Shan: Die einzige natürliche Insel im Westsee ist in großen Teilen als Park gestaltet. Am Südufer stehen Teehäuser und Restaurants, dazwischen liegt das Provinzmuseum. Berühmt ist der Blick von der Terrasse am Ostende: „Herbstmond über stillem See“. Westwärts, bevor die Uferstraße nach rechts abknickt, liegt das schöne Anwesen der Xiling-Siegelschnitzergesellschaft von 1904.Jenseits der Bauten, die die Uferstraße säumen, nimmt der baumreiche Sun-Yat-sen-Park den Großteil der Inselfläche ein. Nahe der Brücke, die im Nordwesten zurück aufs Festland führt, passiert die Straße noch die Grabstätte der Revolutionärin und Frauenrechtlerin Qiu Jin (1875–1907). Su-Damm: Der längere der zwei Dämme wurde benannt nach Su Dongpo, jenem Dichterbeamten, der ihn ab 1089 aufschütten ließ. Der 2,8 km lange Weg führt über sechs Brücken. Kurz vorm südlichen Ende liegt rechts der schöne Huagang-Park mit vielen Ausblicken übers Wasser und einem Teehaus. Von den Geschichten und Sagen, die sich um den Westsee ranken, ist die der Weißen Schlange die bekannteste. Es ist eine Liebesgeschichte, an deren Ende die eingesperrte Schlange – in Gestalt einer wunderhübschen Dame – aus ihrem Gefängnis unter der Lei-Feng-Pagode befreit wird, als diese einstürzt – was 1924 tatsächlich geschah. Jetzt steht der Turm wieder, etwas pompös geraten, auf einem Hügel am Südufer.
- Bai Di, Hangzhou
© Glow Images
Insider-Tipp Über das Wasser gleiten
Aus einer Bucht in der Mündung des Qiantang-Flusses machte eine Nehrung vor etwa 12 000 Jahren einen kleinen Süßwassersee, der im achten Jahrhundert enorm vergrößert wurde. Seither wurde er immer wieder ausgebaut und verschönert – nun ist er der berühmteste ganz Chinas. Weidengesäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser, Pagoden, Inseln, Lotos, sanfte Hügel – das nur rund 1,5 m tiefe, ca. 10 km2 große Gewässer bietet zahllose Szenerien und viele Arten, sie zu genießen. Die schönste ist eine Rundfahrt auf den handgeruderten Gondeln für bis zu sechs Personen; Alternativen sind Ruder- und Motorboote. Unternimm deinen Törn möglichst am späteren Nachmittag, dann ist es auf dem Wasser und den Inseln weniger voll. Zu Lande bietet sich eine Tour mit den offenen Elektrobussen an, die den See umrunden (nur im Uhrzeigersinn). Xiao Yingzhou, „Kleines Yingzhou“, ist nach einer Insel im Weltmeer benannt, auf der die Unsterblichen leben sollen – also eine Art Paradieseiland. Es besteht vor allem aus großen Lotos- und Seerosenteichen. Auf der Südseite schauen drei Steinlaternen aus dem Wasser, genannt Santan Yinyue: „Drei Weiher spiegeln den Mond“. Es ist eine der zehn berühmten Westseeansichten, aber mit erleuchteten Laternen bei Mondschein nur am Mittherbstfest zu erleben. Fähre inkl. Inseleintritt 55 Yuan Bai-Damm: Der kürzere der zwei Dammwege führt von der Stadtpromenade zur Insel Gushan. Sein Name wird mit dem Dichter Bai Juyi in Verbindung gebracht, der ihn im 9.Jh. besang. Richtung Nordwest blickt man zu der 45 m hohen Baochu-Pagode auf. Insel Gu Shan: Die einzige natürliche Insel im Westsee ist in großen Teilen als Park gestaltet. Am Südufer stehen Teehäuser und Restaurants, dazwischen liegt das Provinzmuseum. Berühmt ist der Blick von der Terrasse am Ostende: „Herbstmond über stillem See“. Westwärts, bevor die Uferstraße nach rechts abknickt, liegt das schöne Anwesen der Xiling-Siegelschnitzergesellschaft von 1904.Jenseits der Bauten, die die Uferstraße säumen, nimmt der baumreiche Sun-Yat-sen-Park den Großteil der Inselfläche ein. Nahe der Brücke, die im Nordwesten zurück aufs Festland führt, passiert die Straße noch die Grabstätte der Revolutionärin und Frauenrechtlerin Qiu Jin (1875–1907). Su-Damm: Der längere der zwei Dämme wurde benannt nach Su Dongpo, jenem Dichterbeamten, der ihn ab 1089 aufschütten ließ. Der 2,8 km lange Weg führt über sechs Brücken. Kurz vorm südlichen Ende liegt rechts der schöne Huagang-Park mit vielen Ausblicken übers Wasser und einem Teehaus. Von den Geschichten und Sagen, die sich um den Westsee ranken, ist die der Weißen Schlange die bekannteste. Es ist eine Liebesgeschichte, an deren Ende die eingesperrte Schlange – in Gestalt einer wunderhübschen Dame – aus ihrem Gefängnis unter der Lei-Feng-Pagode befreit wird, als diese einstürzt – was 1924 tatsächlich geschah. Jetzt steht der Turm wieder, etwas pompös geraten, auf einem Hügel am Südufer.
- Bai Di, Hangzhou
Jinmao Tower
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Das Juwel unter den Glas- und Stahlpalästen spielt mit der Formensprache einer chinesischen Pagode. Elegant und luftig gegliedert, beherbergt es auf seinen 88 Stockwerken neben Büros auch eines der höchstgelegenen Hotels der Welt. Im 56.Stock öffnet sich das Gebäude innen zu einem schwungvoll in die Höhe steigenden Atrium. Der 421 m hohe Turm wurde von dem amerikanischen Team Skidmore, Owing & Merrill entworfen und gilt als herausragendes Beispiel einer gelungenen Symbiose westlicher und östlicher Architektur.
- Shiji Dadao 88, 200000 Shanghai
- +86 21 5047 6688
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Das Juwel unter den Glas- und Stahlpalästen spielt mit der Formensprache einer chinesischen Pagode. Elegant und luftig gegliedert, beherbergt es auf seinen 88 Stockwerken neben Büros auch eines der höchstgelegenen Hotels der Welt. Im 56.Stock öffnet sich das Gebäude innen zu einem schwungvoll in die Höhe steigenden Atrium. Der 421 m hohe Turm wurde von dem amerikanischen Team Skidmore, Owing & Merrill entworfen und gilt als herausragendes Beispiel einer gelungenen Symbiose westlicher und östlicher Architektur.
- Shiji Dadao 88, 200000 Shanghai
- +86 21 5047 6688
Yùfó Chán Sì
Architektonische Highlights © anek.soowannaphoom, Shutterstock
Sehr alt ist es nicht, Shanghais meistbesuchtes Buddhaheiligtum, aber gut erhalten, voll religiösen Lebens und reich ausgestattet mit Bildwerken. Zwei davon - die schönsten - gaben ihm den Namen und stehen gleichzeitig am Anfang seiner Gründungsgeschichte: Ein chinesischer Mönch brachte die Jadebuddhas um 1880 aus Birma (dem heutigen Myanmar) mit, dazu Geldmittel, die Auslandschinesen für den Bau eines Tempels gespendet hatten. Jener erste Tempel verfiel bald, der heutige entstand an neuer Stelle in den Jahren 1918-28.Gegenüber einer prächtigen Geistermauer steht die Eingangshalle direkt an der Straße. In der Kulturrevolution über die Türflügel geklebte Mao-Bildnisse verhinderten damals die Zerstörung des Tempels: Die Rotgardisten hätten Mao beim Eindringen zerreißen müssen. In der Mitte der Halle (nur von hinten zu betreten) sitzt der lachende Dickbauchbuddha, an den Seiten drohen die furchterregenden Himmelskönige allem Bösen und mahnen Läuterung an. Will man lebendige Religiosität erleben, dann kommt man am Vollmond- oder am Neumondtag: der 1.und der 15.des Mondmonats sind traditionelle Daten für religiöse Feiern und Opfer an die Götter, die Buddhas und Bodhisattvas.
- An Yuan Lu 170, Shanghai
- http://www.yufotemple.com/
- +86 21 6266 3668
© anek.soowannaphoom, Shutterstock
Sehr alt ist es nicht, Shanghais meistbesuchtes Buddhaheiligtum, aber gut erhalten, voll religiösen Lebens und reich ausgestattet mit Bildwerken. Zwei davon - die schönsten - gaben ihm den Namen und stehen gleichzeitig am Anfang seiner Gründungsgeschichte: Ein chinesischer Mönch brachte die Jadebuddhas um 1880 aus Birma (dem heutigen Myanmar) mit, dazu Geldmittel, die Auslandschinesen für den Bau eines Tempels gespendet hatten. Jener erste Tempel verfiel bald, der heutige entstand an neuer Stelle in den Jahren 1918-28.Gegenüber einer prächtigen Geistermauer steht die Eingangshalle direkt an der Straße. In der Kulturrevolution über die Türflügel geklebte Mao-Bildnisse verhinderten damals die Zerstörung des Tempels: Die Rotgardisten hätten Mao beim Eindringen zerreißen müssen. In der Mitte der Halle (nur von hinten zu betreten) sitzt der lachende Dickbauchbuddha, an den Seiten drohen die furchterregenden Himmelskönige allem Bösen und mahnen Läuterung an. Will man lebendige Religiosität erleben, dann kommt man am Vollmond- oder am Neumondtag: der 1.und der 15.des Mondmonats sind traditionelle Daten für religiöse Feiern und Opfer an die Götter, die Buddhas und Bodhisattvas.
- An Yuan Lu 170, Shanghai
- http://www.yufotemple.com/
- +86 21 6266 3668
Yu Yuan
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Insider-Tipp Geister müssen draußen bleiben
Er ist Shanghais bedeutendste klassisch-chinesische Sehenswürdigkeit – oft überlaufen, aber raffiniert, abwechslungsreich, exotisch. Den „Garten der Zufriedenheit“ legte sich ein hoher Beamter ab 1559 als Ruhesitz an. Die heutigen Gebäude entstanden aber erst im 18.und 19.Jh., als Händler den verwilderten Garten kauften und Kaufmannsgilden hier ihre Versammlungs- und Wohnräume einrichteten. Alle Figuren, die du siehst (darunter die berühmte Drachenmauer), sind typisch für den Zeitgeschmack der Kaufleute. Für einen Literatengarten sind sie eigentlich unpassend. Trotzdem kommen dessen Gestaltungselemente, der Gegensatz von Felsen und Wasser, das Spiel von Unregelmäßigkeit und Symmetrie, die Formenvielfalt der Fenster perfekt zum Einsatz. Mit Wandelgängen, Mauern, Hallen und Pavillons ist der Garten so abwechslungsreich angelegt, dass du durch viele verschiedene Szenerien spazierst. Das Gartenerlebnis beginnt schon vor dem Tor: mit dem Weg über die Zickzackbrücke am Teehaus Huxinting vorbei. Die seltsame Form der Brücke hat einen einfachen Grund: Böse Geister können nur geradeaus laufen und daher die Brücke nicht überqueren. Hier kannst du also gut einen Dämon abschütteln. Der Eingang führt in den westlichsten Gartenteil mit der Drei-Ähren-Halle, früher ein Versammlungssaal. Hinter der folgenden Halle stehst du vor der berühmtesten Szenerie des Gartens. Hier erhebt sich jenseits eines Goldkarpfen- und Seerosenteichs ein künstliches Felsgebirge aus gelben Steinen – das einzige Originalelement aus dem 16.Jh. Der Flussblickpavillon auf seinem Gipfel trug seinen Namen damals zu Recht. Gehst du am Teich vorbei und dann rechts, kommst du zum Doppelten Wandelgang. Ein weiteres Schaustück siehst du, wenn du an den östlichen Gartenteichen entlang bzw. auf kleinen Brücken darüber hinweg nach Süden gehst: Auf einem hohen Sockel steht dort eine Halle, und südlich davor liegt ein Hof, den drei Steine schmücken. Der mittlere davon ist löchrig wie ein riesiger Schwamm. Diese Jadepreziose ist einer der bekanntesten Gartensteine Chinas. Noch weiter nach Süden gelangst du zum Inneren Garten, der früher zum benachbarten Stadtgotttempel gehörte. Dort ist eine schön verzierte Theaterbühne erhalten geblieben. Am schönsten ist es im Yu Yuan übrigens bei Regenwetter. Erstens ist es dann nicht ganz so voll wie sonst, und zweitens gibt’s ein Erlebnis für die Ohren, denn dann wird der Garten hörbar. „Plopp“ macht es jedes Mal, wenn ein Tropfen auf die Blätter der Bananenstauden fällt. Sie wurden nur für diesen Soundeffekt angepflanzt. Gönn dir nach dem Besuch im Garten einen aromatischen Aufguss im Teehaus.
- An Ren Jie 218, Shanghai
- http://www.yugarden.com.cn/
- +86 21 6326 0830
© Glow Images
Insider-Tipp Geister müssen draußen bleiben
Er ist Shanghais bedeutendste klassisch-chinesische Sehenswürdigkeit – oft überlaufen, aber raffiniert, abwechslungsreich, exotisch. Den „Garten der Zufriedenheit“ legte sich ein hoher Beamter ab 1559 als Ruhesitz an. Die heutigen Gebäude entstanden aber erst im 18.und 19.Jh., als Händler den verwilderten Garten kauften und Kaufmannsgilden hier ihre Versammlungs- und Wohnräume einrichteten. Alle Figuren, die du siehst (darunter die berühmte Drachenmauer), sind typisch für den Zeitgeschmack der Kaufleute. Für einen Literatengarten sind sie eigentlich unpassend. Trotzdem kommen dessen Gestaltungselemente, der Gegensatz von Felsen und Wasser, das Spiel von Unregelmäßigkeit und Symmetrie, die Formenvielfalt der Fenster perfekt zum Einsatz. Mit Wandelgängen, Mauern, Hallen und Pavillons ist der Garten so abwechslungsreich angelegt, dass du durch viele verschiedene Szenerien spazierst. Das Gartenerlebnis beginnt schon vor dem Tor: mit dem Weg über die Zickzackbrücke am Teehaus Huxinting vorbei. Die seltsame Form der Brücke hat einen einfachen Grund: Böse Geister können nur geradeaus laufen und daher die Brücke nicht überqueren. Hier kannst du also gut einen Dämon abschütteln. Der Eingang führt in den westlichsten Gartenteil mit der Drei-Ähren-Halle, früher ein Versammlungssaal. Hinter der folgenden Halle stehst du vor der berühmtesten Szenerie des Gartens. Hier erhebt sich jenseits eines Goldkarpfen- und Seerosenteichs ein künstliches Felsgebirge aus gelben Steinen – das einzige Originalelement aus dem 16.Jh. Der Flussblickpavillon auf seinem Gipfel trug seinen Namen damals zu Recht. Gehst du am Teich vorbei und dann rechts, kommst du zum Doppelten Wandelgang. Ein weiteres Schaustück siehst du, wenn du an den östlichen Gartenteichen entlang bzw. auf kleinen Brücken darüber hinweg nach Süden gehst: Auf einem hohen Sockel steht dort eine Halle, und südlich davor liegt ein Hof, den drei Steine schmücken. Der mittlere davon ist löchrig wie ein riesiger Schwamm. Diese Jadepreziose ist einer der bekanntesten Gartensteine Chinas. Noch weiter nach Süden gelangst du zum Inneren Garten, der früher zum benachbarten Stadtgotttempel gehörte. Dort ist eine schön verzierte Theaterbühne erhalten geblieben. Am schönsten ist es im Yu Yuan übrigens bei Regenwetter. Erstens ist es dann nicht ganz so voll wie sonst, und zweitens gibt’s ein Erlebnis für die Ohren, denn dann wird der Garten hörbar. „Plopp“ macht es jedes Mal, wenn ein Tropfen auf die Blätter der Bananenstauden fällt. Sie wurden nur für diesen Soundeffekt angepflanzt. Gönn dir nach dem Besuch im Garten einen aromatischen Aufguss im Teehaus.
- An Ren Jie 218, Shanghai
- http://www.yugarden.com.cn/
- +86 21 6326 0830
Shanghai bowuguan
Museen © Glow Images
Insider-Tipp Kunst fürs Gepäck
Das Shanghai Museum ist eine Schatzkammer der klassisch-chinesischen Kunst, die außerdem noch perfekt präsentiert wird, vor allem in der Porzellan- und in der Jadeabteilung (zweite bzw. vierte Etage). Wirf unbedingt auch einen Blick in die Abteilung mit altchinesischer Bronzekunst in der ersten Etage! Die uralten, ausdrucksstark verzierten Gefäße haben – wie auch die Jade aus der Ära vor ca. 3000 Jahren – eine geradezu magische Ausstrahlung. Sie inspirierten sogar die Architekten des Museumsbaus: Mit seiner runden Form und den „Henkeln“ ist er einem Opfergefäß nachempfunden. Ebenfalls erstklassig sind die Tuschmalereien im dritten Stock. Und danach ist Zeit für ein Päuschen in der Teestube (erste Etage), bevor du mit frischer Energie den Museumsladen plünderst. Er ist der beste in ganz China und hat neben Kunstbüchern auch perfekt gemachte Repliken.
- Ren Min Da Dao 201, Shanghai
- http://www.shanghaimuseum.net/
- +86 21 6372 3500
© Glow Images
Insider-Tipp Kunst fürs Gepäck
Das Shanghai Museum ist eine Schatzkammer der klassisch-chinesischen Kunst, die außerdem noch perfekt präsentiert wird, vor allem in der Porzellan- und in der Jadeabteilung (zweite bzw. vierte Etage). Wirf unbedingt auch einen Blick in die Abteilung mit altchinesischer Bronzekunst in der ersten Etage! Die uralten, ausdrucksstark verzierten Gefäße haben – wie auch die Jade aus der Ära vor ca. 3000 Jahren – eine geradezu magische Ausstrahlung. Sie inspirierten sogar die Architekten des Museumsbaus: Mit seiner runden Form und den „Henkeln“ ist er einem Opfergefäß nachempfunden. Ebenfalls erstklassig sind die Tuschmalereien im dritten Stock. Und danach ist Zeit für ein Päuschen in der Teestube (erste Etage), bevor du mit frischer Energie den Museumsladen plünderst. Er ist der beste in ganz China und hat neben Kunstbüchern auch perfekt gemachte Repliken.
- Ren Min Da Dao 201, Shanghai
- http://www.shanghaimuseum.net/
- +86 21 6372 3500
Taikang Lu
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Künstler, Galeristen und Designer waren die Ersten, die hier vor Jahren heruntergekommene Häuser und Fabriken zu ihren Wohn- und Arbeitsstätten erklärten. Bohemecafés und Boutiquen folgten. In unzähligen kleinen Läden kann man nach ausgefallenen Mitbringseln stöbern. Galerien wie Beaugeste, die chinesische Fotografen ausstellt, bieten Kunst- und Kulturgenuss.
- Taikang Lu 210, Shanghai
- http://www.marcotogni.it/
© MAIRDUMONT
Künstler, Galeristen und Designer waren die Ersten, die hier vor Jahren heruntergekommene Häuser und Fabriken zu ihren Wohn- und Arbeitsstätten erklärten. Bohemecafés und Boutiquen folgten. In unzähligen kleinen Läden kann man nach ausgefallenen Mitbringseln stöbern. Galerien wie Beaugeste, die chinesische Fotografen ausstellt, bieten Kunst- und Kulturgenuss.
- Taikang Lu 210, Shanghai
- http://www.marcotogni.it/
Wàitan
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Gut in Szene gesetzt
Bund – der anglo-indische Ausdruck für ein befestigtes Flussufer ist zum Synonym für die imposanteste Uferpromenade im Fernen Osten geworden. Hier trifft die glorreiche Vergangenheit Shanghais auf eine verheißungsvolle Zukunft, und die ragt am anderen Ufer auf, in Pudong. Dort steht wie ein marsianisches Raumschiff der Fernsehturm, strahlt das neue Finanz- und Wirtschaftszentrum mit einer modernen Skyline über dem breiten Strom, dem Huangpu. Diesseits des Flusses zeugen die steinernen Relikte aus der kolonialen Vergangenheit von Macht und Reichtum der Banken und der großen Handelshäuser, die hier einst residierten. Von den Kommunisten mit Vernachlässigung gestraft, gehören die Monumente aus Granit heute wieder zu den teuersten Immobilien der Stadt. Ihre Schaufenster preisen einen märchenhaften Wohlstand. Vornehme Restaurants und mondäne Bars, edle Geschäfte und feine Galerien machen die neue Oberschicht glücklich. Die Uferpromenade wurde im Jahr 1992 zum Schutz vor Hochwasser höher gelegt. Dabei wurden die schönen Bäume gefällt, die jetzt nur noch auf alten Fotos im Bund Historical Museum zu sehen sind. Trotzdem bleibt der Bund die Flaniermeile der Stadt schlechthin. Schon morgens tanzen hier die Menschen in den Tag oder üben sich schweigend in Tai Chi, tagsüber bummeln die Touristen über die Promenade. Abends wird es richtig voll auf dem Bund, denn auch für chinesische (oft ländliche) Besucher ist die futuristisch beleuchtete Skyline von Pudong geradezu eine Verheißung: So soll die Zukunft aussehen! Einen schönen Blick auf den Bund hat man von der Terrasse der Vue Bar, der Bar M Glam und der Captain’s Bar, das klassischen „Korrespondenten-Selfie“ macht man auf der Terrasse der Bar Rouge. Spaziert man von Süd nach Nord über den Bund, kommt man an diesen Gebäuden vorbei.
- Bund, Shanghai
- +86 21 6330 3333
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Gut in Szene gesetzt
Bund – der anglo-indische Ausdruck für ein befestigtes Flussufer ist zum Synonym für die imposanteste Uferpromenade im Fernen Osten geworden. Hier trifft die glorreiche Vergangenheit Shanghais auf eine verheißungsvolle Zukunft, und die ragt am anderen Ufer auf, in Pudong. Dort steht wie ein marsianisches Raumschiff der Fernsehturm, strahlt das neue Finanz- und Wirtschaftszentrum mit einer modernen Skyline über dem breiten Strom, dem Huangpu. Diesseits des Flusses zeugen die steinernen Relikte aus der kolonialen Vergangenheit von Macht und Reichtum der Banken und der großen Handelshäuser, die hier einst residierten. Von den Kommunisten mit Vernachlässigung gestraft, gehören die Monumente aus Granit heute wieder zu den teuersten Immobilien der Stadt. Ihre Schaufenster preisen einen märchenhaften Wohlstand. Vornehme Restaurants und mondäne Bars, edle Geschäfte und feine Galerien machen die neue Oberschicht glücklich. Die Uferpromenade wurde im Jahr 1992 zum Schutz vor Hochwasser höher gelegt. Dabei wurden die schönen Bäume gefällt, die jetzt nur noch auf alten Fotos im Bund Historical Museum zu sehen sind. Trotzdem bleibt der Bund die Flaniermeile der Stadt schlechthin. Schon morgens tanzen hier die Menschen in den Tag oder üben sich schweigend in Tai Chi, tagsüber bummeln die Touristen über die Promenade. Abends wird es richtig voll auf dem Bund, denn auch für chinesische (oft ländliche) Besucher ist die futuristisch beleuchtete Skyline von Pudong geradezu eine Verheißung: So soll die Zukunft aussehen! Einen schönen Blick auf den Bund hat man von der Terrasse der Vue Bar, der Bar M Glam und der Captain’s Bar, das klassischen „Korrespondenten-Selfie“ macht man auf der Terrasse der Bar Rouge. Spaziert man von Süd nach Nord über den Bund, kommt man an diesen Gebäuden vorbei.
- Bund, Shanghai
- +86 21 6330 3333
Shànghai Lao Chéngxiang
Geographical © Giancarlo Liguori, Shutterstock
Insider-Tipp Chinesische Romantik
Auf dem Stadtplan springt die chinesische Altstadt sofort ins Auge: Sie ist begrenzt von einer ringförmigen Straße, die anstelle der 1911 niedergerissenen Stadtmauer angelegt wurde. Hier schlägt das Herz der Stadt. Zwar wurden viele der scheinbar historischen Gebäude im alten Stil neu aufgebaut, doch im Basarviertel herrscht quirliges Treiben. Bei Drucklegung herrschte hier allerdings immer noch angestrengte Bautätigkeit. Das ursprüngliche Shanghai verschwindet langsam aber sicher. Dreh aber auf jeden Fall eine Runde östlich des Yu-Gartens, noch gibt es ein paar Ecken, in der die originale Atmosphäre herrscht. Das gesellige Leben findet vor der Haustür statt – ein friedliches Miteinander auf engstem Raum. In der Fangbang Lu (Old China Street) gibt es 1001 Souvenirs zu erstehen. Am schönsten ist es hier am frühen Abend, wenn rote Laternen die Straße mit den kleinen Läden beleuchten und in der Ferne die Lichter in den Hochhäusern erstrahlen.
- Shanghai
© Giancarlo Liguori, Shutterstock
Insider-Tipp Chinesische Romantik
Auf dem Stadtplan springt die chinesische Altstadt sofort ins Auge: Sie ist begrenzt von einer ringförmigen Straße, die anstelle der 1911 niedergerissenen Stadtmauer angelegt wurde. Hier schlägt das Herz der Stadt. Zwar wurden viele der scheinbar historischen Gebäude im alten Stil neu aufgebaut, doch im Basarviertel herrscht quirliges Treiben. Bei Drucklegung herrschte hier allerdings immer noch angestrengte Bautätigkeit. Das ursprüngliche Shanghai verschwindet langsam aber sicher. Dreh aber auf jeden Fall eine Runde östlich des Yu-Gartens, noch gibt es ein paar Ecken, in der die originale Atmosphäre herrscht. Das gesellige Leben findet vor der Haustür statt – ein friedliches Miteinander auf engstem Raum. In der Fangbang Lu (Old China Street) gibt es 1001 Souvenirs zu erstehen. Am schönsten ist es hier am frühen Abend, wenn rote Laternen die Straße mit den kleinen Läden beleuchten und in der Ferne die Lichter in den Hochhäusern erstrahlen.
- Shanghai
Suzhou
Geographical © 4045, Shutterstock
Chinas größtes Zentrum der Seidenkultur setzte einst die Maßstäbe für feine Lebensart. Eine Ahnung davon geben bis heute die Literatengärten - über ein Dutzend sind zu besichtigen. Die besten zählen zum Welterbe der Unesco. Suzhou war bis ins 19.Jh. nach Peking die zweitgrößte Stadt des Landes. Von hier kamen besonders viele konfuzianische Beamte, denn dank der Seidenindustrie herrschte ein Wohlstand, der es mehr Familien als anderswo erlaubte, mindestens einem Sohn eine gute Ausbildung zu finanzieren. Wenn sich die Beamten dann als Pensionäre zur Ruhe setzten, pflegten sie ihre Gärten als irdische, politikferne Paradiese. Eine riesige Entwicklungszone außerhalb der Altstadt macht den von vielen Kanälen durchzogenen Ort heute zu einem Hightechstandort. Die berühmtesten Gärten sind meist überlaufen.
- Suzhou
- http://www.suzhou.gov.cn/
© 4045, Shutterstock
Chinas größtes Zentrum der Seidenkultur setzte einst die Maßstäbe für feine Lebensart. Eine Ahnung davon geben bis heute die Literatengärten - über ein Dutzend sind zu besichtigen. Die besten zählen zum Welterbe der Unesco. Suzhou war bis ins 19.Jh. nach Peking die zweitgrößte Stadt des Landes. Von hier kamen besonders viele konfuzianische Beamte, denn dank der Seidenindustrie herrschte ein Wohlstand, der es mehr Familien als anderswo erlaubte, mindestens einem Sohn eine gute Ausbildung zu finanzieren. Wenn sich die Beamten dann als Pensionäre zur Ruhe setzten, pflegten sie ihre Gärten als irdische, politikferne Paradiese. Eine riesige Entwicklungszone außerhalb der Altstadt macht den von vielen Kanälen durchzogenen Ort heute zu einem Hightechstandort. Die berühmtesten Gärten sind meist überlaufen.
- Suzhou
- http://www.suzhou.gov.cn/
Shànghǎi Zhōngxīn Dàshà
Architektonische Highlights © Pavel Tvrdy, Shutterstock
Insider-Tipp Lass dir ein Licht aufgehen
Der Wolkenkratzer spiegle den gegenüberliegenden Bund, sagt man: nach Art des 21.Jhs. eben in der Senkrechten. Dieses einzigartige Gebäude hat sich in unvorstellbare Höhen geschraubt: Mit 632 m ist es das höchste Chinas und das dritthöchste der Welt. Das kalifornische Architekturbüro Gensler verwirklichte viele „grüne“ Ideen: So spart die geschwungene, von einer gläsernen Haut umspannte Fassade nach dem Prinzip einer Thermoskanne Kosten für die Klimatisierung und setzt dem Wind weniger Widerstand entgegen. Wenn der Fahrstuhl mit 20,5 m pro Sekunde in die Höhe schießt, kann einem schon mal die Luft wegbleiben. Auf der Aussichtsplattform mit 360-Grad-Ausblick in 561 m Höhe fühlt man sich dann dem Himmel seltsam nahe – und ganz weit weg von der Welt. Am schönsten ist es hier am Abend, wenn die Sonne über der Metropole untergeht und das Aufblitzen der Lichter den Abend einläutet.
- Yincheng Middle Road 501, 200121 Shanghai
- +86 21 6199 9766
© Pavel Tvrdy, Shutterstock
Insider-Tipp Lass dir ein Licht aufgehen
Der Wolkenkratzer spiegle den gegenüberliegenden Bund, sagt man: nach Art des 21.Jhs. eben in der Senkrechten. Dieses einzigartige Gebäude hat sich in unvorstellbare Höhen geschraubt: Mit 632 m ist es das höchste Chinas und das dritthöchste der Welt. Das kalifornische Architekturbüro Gensler verwirklichte viele „grüne“ Ideen: So spart die geschwungene, von einer gläsernen Haut umspannte Fassade nach dem Prinzip einer Thermoskanne Kosten für die Klimatisierung und setzt dem Wind weniger Widerstand entgegen. Wenn der Fahrstuhl mit 20,5 m pro Sekunde in die Höhe schießt, kann einem schon mal die Luft wegbleiben. Auf der Aussichtsplattform mit 360-Grad-Ausblick in 561 m Höhe fühlt man sich dann dem Himmel seltsam nahe – und ganz weit weg von der Welt. Am schönsten ist es hier am Abend, wenn die Sonne über der Metropole untergeht und das Aufblitzen der Lichter den Abend einläutet.
- Yincheng Middle Road 501, 200121 Shanghai
- +86 21 6199 9766
Barbarossa Lounge
Lounges- arabisch
Tausendundeine Nacht im Volkspark feiern: An lauen Sommerabenden kann man hier in einem dreistöckigen Holzpalast wunderschön über dem See sitzen, maghrebinische Gerichte genießen und Wasserpfeife schmauchen.
- Nanjing Xilu 11, Shanghai
- +86 21 6318 0220
Tausendundeine Nacht im Volkspark feiern: An lauen Sommerabenden kann man hier in einem dreistöckigen Holzpalast wunderschön über dem See sitzen, maghrebinische Gerichte genießen und Wasserpfeife schmauchen.
- Nanjing Xilu 11, Shanghai
- +86 21 6318 0220
Fairmont Peace Hotel
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Hinter die Kulissen schauen
Am Beginn der Nanjing Lu ragt das ehemalige Sassoon House auf, gekrönt von einer 19 m hohen Pyramide aus Kupfer, die abends grün leuchtet. 1928 im Stil der Chicagoer Schule von Palmer & Turner errichtet, beherbergte es einst das luxuriöse Cathay Hotel. Hier stieg die Hautevolee der Welt ab, darunter Stars wie Charlie Chaplin. Der Erbauer, der unermesslich reiche Sir Ellice Victor Sassoon, bewohnte das Penthouse. Die eleganten Frauen des Immobilienmagnaten, seine extravaganten Autos und die exaltierten Partys im Nachtclub unterm Dach sind Legende. Das Foyer des Peace Hotel gilt als Meisterstück des Art déco. Die Hotelkette Fairmont hat den in jahrelanger Arbeit auf Hochglanz polierten Prachtbau 2010 wiedereröffnet. Das Peace Museum zeigt Ausstellungen zur Geschichte der Nobelherberge. Eine englische Kunstexpertin bietet eine Hotelbesichtigung an. Die Tour kannst du mit einer Teestunde (High Tea Tour) in der Jasmin Lounge kombinieren.
- Nanjing Donglu 20, Shanghai
- +86 21 6321 6888
© Glow Images
Insider-Tipp Hinter die Kulissen schauen
Am Beginn der Nanjing Lu ragt das ehemalige Sassoon House auf, gekrönt von einer 19 m hohen Pyramide aus Kupfer, die abends grün leuchtet. 1928 im Stil der Chicagoer Schule von Palmer & Turner errichtet, beherbergte es einst das luxuriöse Cathay Hotel. Hier stieg die Hautevolee der Welt ab, darunter Stars wie Charlie Chaplin. Der Erbauer, der unermesslich reiche Sir Ellice Victor Sassoon, bewohnte das Penthouse. Die eleganten Frauen des Immobilienmagnaten, seine extravaganten Autos und die exaltierten Partys im Nachtclub unterm Dach sind Legende. Das Foyer des Peace Hotel gilt als Meisterstück des Art déco. Die Hotelkette Fairmont hat den in jahrelanger Arbeit auf Hochglanz polierten Prachtbau 2010 wiedereröffnet. Das Peace Museum zeigt Ausstellungen zur Geschichte der Nobelherberge. Eine englische Kunstexpertin bietet eine Hotelbesichtigung an. Die Tour kannst du mit einer Teestunde (High Tea Tour) in der Jasmin Lounge kombinieren.
- Nanjing Donglu 20, Shanghai
- +86 21 6321 6888
Lónghúa Sì
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Tempel, der satt macht
Eine anmutige Pagode aus dem Jahr 997 steht vor dem Haupttor der wohl schönsten Tempelanlage von Shanghai. Der vermutlich im 3.Jh. n. Chr. gegründete Tempel, im 15.und 19.Jh. neu aufgebaut und 2003 renoviert, war während der Kulturrevolution geschlossen. Keine der Statuen, die ihn ursprünglich schmückten, hat die Zerstörungswut der Roten Garden überlebt. Trotz des Baubooms im ganzen Stadtteil hat der prächtige „Tempel der Drachenblume“ seinen ruhigen Charme bewahrt. Der monotone Gesang der Mönche zum Klang der Fischmaultrommel erfüllt die Luft. Betend ziehen sie nach dem Morgengebet, vor 12 Uhr und vor ihrem Mittagessen, durch die fünf Hallen. Auch du kannst dich um diese Zeit im rechten Seitenflügel mit einer ausgezeichneten vegetarischen Nudelsuppe stärken oder gleich die ganze Vielfalt der buddhistisch-vegetarischen Küche genießen. Der Märtyrerpark mit dem Memorial Museum nebenan bietet das ideologische Kontrastprogramm zum Tempel. Skulpturen im Stil des sozialistischen Realismus und eine futuristische Mausoleumspyramide erinnern an die Opfer des Massakers von 1927: Die Truppen Chiang Kai-sheks richteten mit Unterstützung der Geschäfts- und Unterwelt Shanghais ein Gemetzel an, dem schätzungsweise 5000 streikende Arbeiter und Kommunisten zum Opfer fielen. Daraufhin floh die Kommunistische Partei aus der Stadt und begann, die Macht nicht über die Mobilisierung des Industrieproletariats, sondern durch die Unterstützung der Bauern zu erobern – was schließlich auch gelang.
- Longhua Lu 2853, Shanghai
- +86 21 6456 6085
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Tempel, der satt macht
Eine anmutige Pagode aus dem Jahr 997 steht vor dem Haupttor der wohl schönsten Tempelanlage von Shanghai. Der vermutlich im 3.Jh. n. Chr. gegründete Tempel, im 15.und 19.Jh. neu aufgebaut und 2003 renoviert, war während der Kulturrevolution geschlossen. Keine der Statuen, die ihn ursprünglich schmückten, hat die Zerstörungswut der Roten Garden überlebt. Trotz des Baubooms im ganzen Stadtteil hat der prächtige „Tempel der Drachenblume“ seinen ruhigen Charme bewahrt. Der monotone Gesang der Mönche zum Klang der Fischmaultrommel erfüllt die Luft. Betend ziehen sie nach dem Morgengebet, vor 12 Uhr und vor ihrem Mittagessen, durch die fünf Hallen. Auch du kannst dich um diese Zeit im rechten Seitenflügel mit einer ausgezeichneten vegetarischen Nudelsuppe stärken oder gleich die ganze Vielfalt der buddhistisch-vegetarischen Küche genießen. Der Märtyrerpark mit dem Memorial Museum nebenan bietet das ideologische Kontrastprogramm zum Tempel. Skulpturen im Stil des sozialistischen Realismus und eine futuristische Mausoleumspyramide erinnern an die Opfer des Massakers von 1927: Die Truppen Chiang Kai-sheks richteten mit Unterstützung der Geschäfts- und Unterwelt Shanghais ein Gemetzel an, dem schätzungsweise 5000 streikende Arbeiter und Kommunisten zum Opfer fielen. Daraufhin floh die Kommunistische Partei aus der Stadt und begann, die Macht nicht über die Mobilisierung des Industrieproletariats, sondern durch die Unterstützung der Bauern zu erobern – was schließlich auch gelang.
- Longhua Lu 2853, Shanghai
- +86 21 6456 6085
Mr. & Mrs. Bund
Restaurants- französisch
Insider-Tipp Spät schlemmen
Weniger theatralisch (und günstiger!) als im Ultraviolet geht es in Paul Pairets Restaurant zu: lässig, aber mit kreativem Pep. Zarte Filetsteaks, das Trüffelbrot und die himmlische Zitronentarte vor herrlicher Aussicht sprechen für sich. Dinner ab 80 Euro. Eine tolle Location für ein Late-Night-Dinner, auch nach Mitternacht.
- Zhong Shan Dong Yi Lu 18, 200002 Shanghai
- +86 21 6323 9898
Insider-Tipp Spät schlemmen
Weniger theatralisch (und günstiger!) als im Ultraviolet geht es in Paul Pairets Restaurant zu: lässig, aber mit kreativem Pep. Zarte Filetsteaks, das Trüffelbrot und die himmlische Zitronentarte vor herrlicher Aussicht sprechen für sich. Dinner ab 80 Euro. Eine tolle Location für ein Late-Night-Dinner, auch nach Mitternacht.
- Zhong Shan Dong Yi Lu 18, 200002 Shanghai
- +86 21 6323 9898
Lost Heaven
Restaurants- regional
Spezialitäten aus Yunnan - inspiriert von der Küche der dortigen Volksgruppen. Ihre Kunst schmückt das schöne Lokal und die intime Bar The Mask. Probier "Huhn nach Art der Dai mit sieben Gewürzen".
- Gaoyou Lu 38, Shanghai
- +86 21 6433 5126
Spezialitäten aus Yunnan - inspiriert von der Küche der dortigen Volksgruppen. Ihre Kunst schmückt das schöne Lokal und die intime Bar The Mask. Probier "Huhn nach Art der Dai mit sieben Gewürzen".
- Gaoyou Lu 38, Shanghai
- +86 21 6433 5126
Yè Shanghai
Restaurants- regional
Erfinderische Shanghai-Küche mit Blick in steinerne Gassen, oben ist es offen und modern. Geschmorte Garnelen in Chilisoße, frittiertes Rinderfilet mit Pilzen und die Gänseleber sind zu empfehlen.
- Huangpi Nanlu 338, Shanghai
- http://www.elite-concepts.com/
- +86 21 6311 2323
Erfinderische Shanghai-Küche mit Blick in steinerne Gassen, oben ist es offen und modern. Geschmorte Garnelen in Chilisoße, frittiertes Rinderfilet mit Pilzen und die Gänseleber sind zu empfehlen.
- Huangpi Nanlu 338, Shanghai
- http://www.elite-concepts.com/
- +86 21 6311 2323
House of Blues and Jazz
ClubsUdo Lindenbergs Shanghaier Stammkneipe: Einer der besten, rauchigsten Clubs der Stadt mit guter Musik und viel Atmosphäre.
- Fuzhou Lu 60, 200000 Shanghai
- +86 21 6323 2779
- blues_jazz01@yahoo.com.cn
Udo Lindenbergs Shanghaier Stammkneipe: Einer der besten, rauchigsten Clubs der Stadt mit guter Musik und viel Atmosphäre.
- Fuzhou Lu 60, 200000 Shanghai
- +86 21 6323 2779
- blues_jazz01@yahoo.com.cn
M 50 - Moganshan Lu
KunstgalerienInsider-Tipp Seltene Sprayer
Die neue Künstlergeneration Shanghais ist wie die alte handwerklich hervorragend ausgebildet, aber frei im Geist. Das Ergebnis ist eine Eruption künstlerischer Energie, über die die ganze Welt staunt. Im mittlerweile etablierten Kunstviertel M 50 am Suzhou Creek wird allerdings auch viel Mittelmäßiges angeboten. Konzentriere dich daher auf die Galerien Islands 6 und Huafu Art Space sowie – auf der gegenüberliegenden Straßenseite – die Fotogalerie M97.In der Shanghart Gallery residiert der Schweizer Kunstkenner Lorenz Helbig. Er war 1996 der erste ausländische Galerist in Shanghai, der – in ganz bescheidenem Rahmen – moderne chinesische Kunst ausstellte. Die meisten Galerien sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet und haben am Wochenende geschlossen. Stärken kannst du dich mit Dumplings in der weiter hinten versteckten Bandu Cabin. Auf dem Weg zum M 50 läufst du an einer langen Graffitiwand entlang, wahrscheinlich die einzige in China. Sie eignet sich super, um ein Selfie zu schießen!
- Moganshan Lu 50, 200000 Shanghai
- +86 21 6266 7125
Insider-Tipp Seltene Sprayer
Die neue Künstlergeneration Shanghais ist wie die alte handwerklich hervorragend ausgebildet, aber frei im Geist. Das Ergebnis ist eine Eruption künstlerischer Energie, über die die ganze Welt staunt. Im mittlerweile etablierten Kunstviertel M 50 am Suzhou Creek wird allerdings auch viel Mittelmäßiges angeboten. Konzentriere dich daher auf die Galerien Islands 6 und Huafu Art Space sowie – auf der gegenüberliegenden Straßenseite – die Fotogalerie M97.In der Shanghart Gallery residiert der Schweizer Kunstkenner Lorenz Helbig. Er war 1996 der erste ausländische Galerist in Shanghai, der – in ganz bescheidenem Rahmen – moderne chinesische Kunst ausstellte. Die meisten Galerien sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet und haben am Wochenende geschlossen. Stärken kannst du dich mit Dumplings in der weiter hinten versteckten Bandu Cabin. Auf dem Weg zum M 50 läufst du an einer langen Graffitiwand entlang, wahrscheinlich die einzige in China. Sie eignet sich super, um ein Selfie zu schießen!
- Moganshan Lu 50, 200000 Shanghai
- +86 21 6266 7125
Grand Theatre
Theater © MAIRDUMONT
Konzerte, Opern und Ballett: In dem Paradebau geben weltberühmte Ensembles Gastspiele.
- Renmin Dadao 300, 200000 Shanghai
- +86 21 6372 8701
© MAIRDUMONT
Konzerte, Opern und Ballett: In dem Paradebau geben weltberühmte Ensembles Gastspiele.
- Renmin Dadao 300, 200000 Shanghai
- +86 21 6372 8701
Jade on 36
BarsGlamourös-plüschige Restaurantbar mit einer himmlischen Aussicht auf den Bund, die den Herzschlag erhöht.
- Fucheng Lu 33, 200000 Shanghai
- http://www.shangri-la.com/
- +86 21 6882 8888
Glamourös-plüschige Restaurantbar mit einer himmlischen Aussicht auf den Bund, die den Herzschlag erhöht.
- Fucheng Lu 33, 200000 Shanghai
- http://www.shangri-la.com/
- +86 21 6882 8888
The Long Bar
Bars- Fischgerichte
Sehr maskulin, sehr gediegen und sehr eindrucksvoll ist der 34 m lange, glänzende Tresen aus Mahagoni, sehr gemütlich sind die ledernen Barhocker - darum nicht nur für alte Herren ein beliebter Treff auch tagsüber.
- Zhongshan Dong Yilu 2, 200000 Shanghai
- http://www.waldorfastoriashanghai.com/
- +86 21 6322 9988
Sehr maskulin, sehr gediegen und sehr eindrucksvoll ist der 34 m lange, glänzende Tresen aus Mahagoni, sehr gemütlich sind die ledernen Barhocker - darum nicht nur für alte Herren ein beliebter Treff auch tagsüber.
- Zhongshan Dong Yilu 2, 200000 Shanghai
- http://www.waldorfastoriashanghai.com/
- +86 21 6322 9988
Vue Bar
BarsEine komfortable Bar mit Terrasse zum Ausruhen - mit den Füßen im kühlenden Jacuzzi oder im Winter dicht am wärmenden Feuer. Klasse Ausblick auf den Bund und auf Pudong. Wenn das Wetter schön ist, kann man es sich auf Tagesbetten bequem machen.
- Huangpu Lu 199, 200080 Shanghai
- http://shanghaithebund.hyatt.com/
- +86 21 6393 1234 ext. 6348
- shanghai.bund@hyatt.com
Eine komfortable Bar mit Terrasse zum Ausruhen - mit den Füßen im kühlenden Jacuzzi oder im Winter dicht am wärmenden Feuer. Klasse Ausblick auf den Bund und auf Pudong. Wenn das Wetter schön ist, kann man es sich auf Tagesbetten bequem machen.
- Huangpu Lu 199, 200080 Shanghai
- http://shanghaithebund.hyatt.com/
- +86 21 6393 1234 ext. 6348
- shanghai.bund@hyatt.com
Nanxiang Steamed Buns Restaurant
Restaurants- regional
Berühmtes Dim-Sum-Restaurant mit Galerie am Teich vor dem Yu Yuan, zu erkennen an der langen Warteschlange vor dem Straßenverkauf. Im ersten Stock liegen die stets vollen Speisesäle. Wer reserviert hat, kann an den Wartenden vorbeiziehen.
- Yu Yuan Lao Jie 85, Shanghai
- +86 21 6355 4206
Berühmtes Dim-Sum-Restaurant mit Galerie am Teich vor dem Yu Yuan, zu erkennen an der langen Warteschlange vor dem Straßenverkauf. Im ersten Stock liegen die stets vollen Speisesäle. Wer reserviert hat, kann an den Wartenden vorbeiziehen.
- Yu Yuan Lao Jie 85, Shanghai
- +86 21 6355 4206
Jujube Tree - Vegetarian Lifestyle
Restaurants- vegetarisch
"Wir tragen Sorge für die Erde, die Tiere und deine Gesundheit" - dieser Lebensstil findet immer mehr Anhänger. Auch weil knusprig gebratene Pilze, Tarorollen in Kürbissauce, Sesampfannkuchen und Bambussprossensaft hier richtig gut schmecken.
- Fengxian Lu 258, Shanghai
- +86 21 6215 7566
"Wir tragen Sorge für die Erde, die Tiere und deine Gesundheit" - dieser Lebensstil findet immer mehr Anhänger. Auch weil knusprig gebratene Pilze, Tarorollen in Kürbissauce, Sesampfannkuchen und Bambussprossensaft hier richtig gut schmecken.
- Fengxian Lu 258, Shanghai
- +86 21 6215 7566
100 Century Avenue
Restaurants- international
Das avantgardistische Restaurant im Shanghai World Financial Center zeichnet sich aus durch exzellente westliche und östliche Küche, angenehmen Service und eine gigantisch schöne Aussicht, die sich auch bei einem Cappuccino genießen lässt.
- Shiji Dadao 100, Shanghai
- http://shanghai.park.hyatt.com/
- +86 21 3855 1428
Das avantgardistische Restaurant im Shanghai World Financial Center zeichnet sich aus durch exzellente westliche und östliche Küche, angenehmen Service und eine gigantisch schöne Aussicht, die sich auch bei einem Cappuccino genießen lässt.
- Shiji Dadao 100, Shanghai
- http://shanghai.park.hyatt.com/
- +86 21 3855 1428
Stiller's
Restaurants- deutsch
In den Cool Docks am Huangpu zaubert der deutsche Kochkünstler Stefan Stiller. Sein Restaurant ist ein moderat gestyltes Refugium für Leute, die genießen wollen und nicht blenden müssen.
- Zhongshan Nanlu 505, Shanghai
- http://www.stillers-restaurant.cn/
- +86 21 6152 6501
In den Cool Docks am Huangpu zaubert der deutsche Kochkünstler Stefan Stiller. Sein Restaurant ist ein moderat gestyltes Refugium für Leute, die genießen wollen und nicht blenden müssen.
- Zhongshan Nanlu 505, Shanghai
- http://www.stillers-restaurant.cn/
- +86 21 6152 6501
Lost Heaven
Restaurants- regional
Das Restaurant serviert Spezialitäten aus der südwestchinesischen Provinz Yunnan, inspiriert von der Küche der dortigen Volksgruppen.
- Yan'an Donglu 17, Shanghai
- +86 21 6330 0967
- contact@lostheaven.com.cn
Das Restaurant serviert Spezialitäten aus der südwestchinesischen Provinz Yunnan, inspiriert von der Küche der dortigen Volksgruppen.
- Yan'an Donglu 17, Shanghai
- +86 21 6330 0967
- contact@lostheaven.com.cn
Yuyuan-Basar
Märkte und Flohmärkte © francesco cepolina, Shutterstock
Rund um den Stadtgotttempel und den Yu-Garten brummt das historische Geschäftszentrum der Altstadt - ein weites Feld für alle, die sich aufs Handeln verstehen.
- Fangbang Lu, Shanghai
- http://www.yuyuantm.com.cn/
- +86 21 6355 9999
© francesco cepolina, Shutterstock
Rund um den Stadtgotttempel und den Yu-Garten brummt das historische Geschäftszentrum der Altstadt - ein weites Feld für alle, die sich aufs Handeln verstehen.
- Fangbang Lu, Shanghai
- http://www.yuyuantm.com.cn/
- +86 21 6355 9999
Yu Yin Tang
ClubsIndependent, Indie und Hardcore-Rock: Das Gründungskollektiv des alternativen Clubs gehört zu den Vorreitern der Underground-Music-Szene in China.
- Kaixuan Lu 851, Shanghai
- http://site.douban.com/
- +86 21 5237 8662
Independent, Indie und Hardcore-Rock: Das Gründungskollektiv des alternativen Clubs gehört zu den Vorreitern der Underground-Music-Szene in China.
- Kaixuan Lu 851, Shanghai
- http://site.douban.com/
- +86 21 5237 8662
Shanghai Oriental Art Center
OpernÜberwältigendes architektonisches Meisterwerk des Franzosen Paul Andreu, hypermoderne Technik und superbe Akustik bilden den Rahmen für musikalische Aufführungen von Weltrang.
- Dingxiang Lu 425, 200135 Shanghai
- +86 21 6854 1234
Überwältigendes architektonisches Meisterwerk des Franzosen Paul Andreu, hypermoderne Technik und superbe Akustik bilden den Rahmen für musikalische Aufführungen von Weltrang.
- Dingxiang Lu 425, 200135 Shanghai
- +86 21 6854 1234