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Portugal-Reiseführer

Wunderschöne Strände im Süden, schroffe Steilküsten im Westen, saftig grüne Berge im Norden – dazwischen wechseln sich moderne Städte ab mit ursprünglichen Dörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Das ist Portugal. Ob Sommerurlaub am Strand, Wandern in den Bergen, Surfen in den Wellen des Atlantiks an der Westküste Portugals – das relativ kleine Land bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für einen spannenden und erholsamen Urlaub bei meist sehr angenehmem Wetter. Als eines der ältesten Länder Europas blickt Portugal auf eine bewegte Geschichte zurück, die unzählige Kulturschätze hervorgebracht hat: die Paläste von Sintra, den Torre de Belem bei Lissabon oder das historische Zentrum von Porto. Kulinarisch hat Portugal ebenfalls einiges zu bieten: Frischer Fisch sowie Meeresfrüchte sind in Portugal besonders beliebt und stehen überall auf der Karte. Der berühmte Portwein ist weltweit bekannt und beliebt – und schmeckt natürlich am besten direkt vor Ort mit Blick auf die Weinberge der Douro-Region bei Porto. All das macht Portugal zu einem spannenden Reiseland am Rande Europas.

Was du in Kürze über Portugal wissen musst

Was zeichnet Portugal aus?

Viel Abwechslung auf kleinem Raum: Spannende Sehenswürdigkeiten, Kultur und Natur liegen in Portugal dicht beieinander und laden zu einer Rundreise durch das Land am westlichen Ende Europas ein. Malerische Landschaften warten an der mehr als 800 km langen Küste Portugals: abgelegene Klippen, idyllische Strände – ein Paradies für Surfer! In den ursprünglichen Ortschaften am Meer duftet es nach frischem Fisch, der in allen Restaurants auf der Karte steht. Die aufregende, fast unberührte Landschaft Portugals lädt zu abwechslungsreichen Wander- und Radtouren ein. Im Kontrast dazu stehen Lissabon und Porto: Lissabon mit seinen engen, pittoresken Gassen, den bunten Fliesen (Azulejos) an historischen Gemäuern, malerischen Aussichtspunkten auf den sieben Hügeln der Stadt – die Hauptstadt Portugals begeistert mit viel Charme, Kultur und einer spannenden Geschichte. Porto ist eine faszinierende und vielfältige Stadt, deren Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren antiken Häuser und engen Straßen in eine Vielzahl von Restaurants, Bars und Cafés einlädt. Bei einem Glas Portwein lässt sich der Sonnenuntergang über der Stadt am besten genießen.

Was sind die beliebtesten Urlaubsregionen?

Schönwetter-Garantie, gepaart mit fast täglichen atemberaubenden Sonnenuntergängen, frischer salziger Meeresluft und wunderschönen Stränden, Klippen und Meeresgrotten – die Algarve ist eines der beliebtesten Reiseziele in Portugal. Die Insel Madeira, ca. 950 km südwestlich von Lissabon im Atlantik gelegen, beeindruckt mit ihren schroffen Klippen, üppigen Wäldern und farbenfrohen Blumengärten, die ihr den Beinamen „Blumeninsel“ einbrachten. Ganzjährig sommerliches Klima und eine große Auswahl an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten garantieren einen spannenden Inselurlaub.

Mehr über die beliebtesten Urlaubsregionen Portugals erfahren 

Wie teuer ist Portugal?

Portugal erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist ein recht günstiges Reiseland. In den kleinen traditionellen Restaurants und Cafés gibt es die lokalen Köstlichkeiten zu moderaten Preisen. Dazu sind Portugiesen sehr freundlich und hilfsbereit und strahlen eine positive Lebenseinstellung aus. Der Kontakt gelingt leicht, selbst ohne Portugiesisch-Kenntnisse – die meisten Portugiesen sprechen sehr gut Englisch.

Was kann man in Portugal unternehmen?

Morgens zum Surfen ans Meer, mittags in einem schönen Strandrestaurant essen, am Nachmittag zum Sightseeing nach Lissabon und Abends ins Nachtleben eintauchen – Portugal fasziniert mit einer spannenden Mischung aus Natur und Kultur, die eine abwechslungsreiche Urlaubsgestaltung ermöglicht. Die Algarve im Süden Portugals ist ideal für einen entspannten Sommerurlaub am Strand; die Strände an der Westküste bieten beliebte Surfspots für jedes Level. Lissabon wartet mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm und einer wunderschönen Kulisse auf; Porto ist ideal für die Erkundung der Ursprünge des Portweins. Auf dem Land, in den malerischen, ursprünglichen Orten, findet sich das entspannte Leben Portugals wieder. Ein Roadtrip durch Portugal ist ideal, um den Facettenreichtum des Landes und seine Regionen zu erkunden, zu schmecken und auszuprobieren.

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Quick Facts Reiseführer Portugal
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Unsere Autorin

Mandy Raasch

Mandy lebt seit Juni 2016 in ihrem Wohnmobil und reist zusammen mit Hund Marko durch Europa. Portugal ist eines ihrer Lieblings-Reiseziele in Europa, letztes Jahr hat sie dort fast sechs Monate verbracht und die vielen spannenden Gegenden des Landes erkundet: die Strände der Algarve, Besuche in Lissabon und Porto, Wanderungen durch den Peneda-Gerês Nationalpark, sowie überraschende Entdeckungen kleiner wunderschöner Orte Portugals wie Coimbra oder Obidos. Über ihre Reisen und Erlebnisse unterwegs im Van berichtet Mandy auf ihrem Blog movingroovin.de. Neben Berichten über die verschiedenen Reiseziele in Europa und der Welt findest du dort viele Informationen und Tipps zum Reisen und Leben im Wohnmobil.
www.movingroovin.de

© Ekaterina Pokrovsky, shutterstock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Portugal

Ob spannendes Kulturprogramm in Lissabon, eine Wanderung durch das saftig grüne Douro-Tal im Norden, eine Portwein-Verkostung in der historischen Altstadt von Porto, Surfen an der Atlantik-Küste, Wandern durch die atemberaubende Landschaft der Insel Madeira oder eine Bootstour zu den Meeresgrotten an der Algarve... Portugal wartet mit einer faszinierenden Mischung aus Natur und Kultur auf, die das ganze Jahr über zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise einlädt.

Übersicht: Sehenswürdigkeiten in Portugal 

  • Must-Sees
  • Städte
  • Ausflüge
  • Landschaft
  • Klöster & Kirchen
  • Strände
  • Surfen
Must-Sees für den Portugal-Kurztrip
Liste
Karte
  1. Lissabon
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    Praça do Comércio / Lisboa, Portugal
    © Vlada Photo, shutterstock
    Lissabon

    Eine pulsierende Metropole, gepaart mit portugiesischer Gelassenheit, Weltoffenheit und Herzlichkeit – das ist Lissabon. Die wunderschöne bunte Stadt, am Fluss Tejo gelegen und umgeben von sieben Hügeln, zieht den Besucher in seinen Bann. Ein Spaziergang durch das malerische Labyrinth aus verwinkelten Gassen im Stadtteil Alfama zeigt die Ursprünge Lissabons: alte Gemäuer, Duft von gegrillten Sardinen und Klänge des melancholischen Fado-Gesangs in der Luft. Im Ausgeh-Viertel Baixa mit den vielen Restaurants, Bars und Clubs kann die Nacht durchgetanzt und der Sonnenaufgang am Mirador Santa Catarina bewundert werden. Geschäftiges Treiben und kulturelle Vielfalt treffen in Chiado, dem pulsierenden Zentrum Lissabons, aufeinander. Die nostalgischen Straßenbahnen durchziehen das Stadtbild und verbinden auf sehr charmante und laute Weise Tradition und Moderne Lissabons.

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  2. Faro
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    Faro, Portugal
    © Paolo Querci, shutterstock
    Faro

    Am Rande des Ria Formosa Nationalparks, einem ausgedehnten Gebiet mit Salzwasserlagunen und Watt, liegt Faro, ein historischer Küstenort an der Algarve. Die Stadt hat ihren traditionellen Charme bewahrt durch den Erhalt der von den Stadtmauern eingefassten Altstadt Cidade Velha. Ein Spaziergang durch die engen Gassen, umgeben von portugiesischer und maurisch beeinflusster Architektur aus dem 18. Jahrhundert, ist eine kleine Zeitreise. Die prachtvolle Kathedrale Sé bietet ein wunderschönes Panorama über die Stadt. Ein verstecktes Highlight der Stadt abseits der touristischen Hauptroute ist die Capela Dos Ossos, die Knochenkapelle – gebaut mit den Gebeinen von mehr als 1.000 Mönchen aus dem Karmeliterorden.

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  3. Porto
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    Praça de Mouzinho de Albuquerque 136 / Porto, Portugal
    © F8 studio, shutterstock
    Porto

    Am Fluss Douro im Norden Portugals schmiegt sich die wunderschöne Altstadt von Porto an das Flussufer. In den engen Gassen ist die spannende Geschichte der Stadt zu spüren und zu sehen. Durch seine strategisch günstige Lage – vor der Mündung des Douros in den Atlantik – ist Porto schon immer ein wichtiger Knotenpunkt für die Wirtschaft der Region gewesen. Vor allem der Portwein machte Porto und die Region des Douro-Tals in der ganzen Welt gekannt und zieht heute eine Vielzahl von Besuchern an. In den Weinkellern der Stadt können die verschiedenen Sorten probiert werden, in den Restaurants am Ufer des Douro lädt die lokale Küche zum passenden Gaumenschmaus ein. Die berühmte Bogenbrücke Ponte Dom Luís I prägt die Silhouette der Stadt und verbindet Portugals Altstadt Ribeira mit dem Cais de Gaia. Einen Tagesausflug ins wunderschöne Douro-Tal per Boot oder im Zug bietet sich bei einem Besuch in Porto an. Auch die Atlantikküste ist nicht weit und lädt zum Sonnenbaden oder Surfen ein.

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  4. Praia da Marinha
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    Lagoa, Portugal
    © metulj888, shutterstock
    Praia da Marinha

    Bis zu 30 m hohe Kalksteinfelsen mit kleinen Buchten und Höhlen dazwischen laden an diesem Strand zu mehr als nur zum Sonnenbaden ein. Wie wär’s mit Schnorcheln und Tauchen in den Buchten der Praia da Marinha? Oder lieber eine Bootstour zu den größten Meeresgrotten der Algarve? Auch zum Baden und für romantische Sonnenuntergänge ist die Praia da Marinha ideal. Am vorderen Abschnitt des Strandes ist in den Sommermonaten eine kleine Strandbar geöffnet und Boote fahren von hier aus zu den Meeresgrotten.

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  5. Cabo da Roca
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    Estrada do Cabo da Roca / Azóia, Portugal
    © LuisPinaPhotography, shutterstock
    Cabo da Roca

    „Hier… Wo die Erde endet und das Meer beginnt…“ („Aqui… onde a terra se acaba e o mar começa“), schrieb der portugiesische Dichter Luís de Camões über den Cabo da Roca. Der westlichste Punkt des europäischen Kontinents liegt an der Atlantikküste westlich von Lissabon. Eine raue, verlassene Landschaft und schroffe Felsen, an denen sich die tosenden Wellen des Atlantiks brechen, prägen den Reiz dieses Ortes, der meist als Ziel für einen Tagesausflug genutzt wird. Auf dem Gelände des Leuchtturms befinden sich zwei Souvenirshops sowie ein kleines Restaurant. Die Umgebung kann bequem zu Fuß erkundet werden, verschiedene Wandertouren sind ebenfalls ausgeschildert.

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  6. Peneda Geres
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    Ermida, Portugal
    © Vector99, shutterstock
    Peneda Geres

    Üppige Vegetation bedeckt die Berge, klare Flüsse durchkreuzen das Gebirge des Peneda-Gerês–Nationalparks, und mittendrin leben die Menschen in kleinen Gemeinden im Einklang mit der Natur. Im äußersten Norden des Landes, etwa zwei Fahrtstunden von Porto entfernt, befindet sich Portugals einziger Nationalpark. Der Peneda-Gerês-Nationalpark wurde 1971 mit dem Ziel gegründet, die Natur zu schützen und zu erhalten, und seit 2009 ist der Park ein geschütztes Biosphärenreservat der UNESCO. Mit seinen dichten Wäldern und tief eingeschnittenen Tälern ist der Park ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer. Viele kleine Dörfer laden zum Besuch ein, die Wanderrouten schlängeln sich durch jeden Winkel des 700 km2 großen Schutzgebiets und bieten dem Besucher eine traumhafte Kulisse. Mit etwas Glück begegnet man ein paar Wildpferden, den Garranos, die hier das ganze Jahr über frei herumlaufen.

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Die sehenswertesten Städte in Portugal
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  1. Lagos
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    Lagos, Portugal
    © Marcel Bakker, shutterstock
    Lagos

    Eine geschichtsträchtige und lebhafte Hafenstadt an der westlichen Algarve, deren historisches Stadtzentrum zu einem Spaziergang entlang der kleinen Gassen einlädt. Dazu atemberaubende Strände und ein pulsierendes Nachtleben – diese spannende Mischung macht Lagos zu einem beliebten Reiseziel. Die von Palmen gesäumte Avenida dos Descobrimentos ( „Straße der Entdecker“) führt ins Zentrum von Lagos, vorbei am berühmten Jachthafen Marina de Lagos. Von hier aus nahmen einige Weltumseglungen ihren Anfang. Auch die Region um Lagos bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen: Zoos, Wasserparks, historische Monumente sowie wunderschöne Küstenabschnitte und Strände. Die Landzunge Ponta da Piedade, die mit beeindruckenden Gewölben, Grotten und Meereshöhlen aufwartet, gilt als eines der schönsten Naturphänomene der Algarve.

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  2. Porto
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    Praça de Mouzinho de Albuquerque 136 / Porto, Portugal
    © F8 studio, shutterstock
    Porto

    Am Fluss Douro im Norden Portugals schmiegt sich die wunderschöne Altstadt von Porto an das Flussufer. In den engen Gassen ist die spannende Geschichte der Stadt zu spüren und zu sehen. Durch seine strategisch günstige Lage – vor der Mündung des Douros in den Atlantik – ist Porto schon immer ein wichtiger Knotenpunkt für die Wirtschaft der Region gewesen. Vor allem der Portwein machte Porto und die Region des Douro-Tals in der ganzen Welt gekannt und zieht heute eine Vielzahl von Besuchern an. In den Weinkellern der Stadt können die verschiedenen Sorten probiert werden, in den Restaurants am Ufer des Douro lädt die lokale Küche zum passenden Gaumenschmaus ein. Die berühmte Bogenbrücke Ponte Dom Luís I prägt die Silhouette der Stadt und verbindet Portugals Altstadt Ribeira mit dem Cais de Gaia. Einen Tagesausflug ins wunderschöne Douro-Tal per Boot oder im Zug bietet sich bei einem Besuch in Porto an. Auch die Atlantikküste ist nicht weit und lädt zum Sonnenbaden oder Surfen ein.

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  3. Faro
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    Faro, Portugal
    © Paolo Querci, shutterstock
    Faro

    Am Rande des Ria Formosa Nationalparks, einem ausgedehnten Gebiet mit Salzwasserlagunen und Watt, liegt Faro, ein historischer Küstenort an der Algarve. Die Stadt hat ihren traditionellen Charme bewahrt durch den Erhalt der von den Stadtmauern eingefassten Altstadt Cidade Velha. Ein Spaziergang durch die engen Gassen, umgeben von portugiesischer und maurisch beeinflusster Architektur aus dem 18. Jahrhundert, ist eine kleine Zeitreise. Die prachtvolle Kathedrale Sé bietet ein wunderschönes Panorama über die Stadt. Ein verstecktes Highlight der Stadt abseits der touristischen Hauptroute ist die Capela Dos Ossos, die Knochenkapelle – gebaut mit den Gebeinen von mehr als 1.000 Mönchen aus dem Karmeliterorden.

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  4. Albufeira
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    Tv. Cândido dos Reis 2 / Albufeira, Portugal
    © gkuna, shutterstock
    Albufeira

    Einst ein kleines idyllisches Fischerdorf, ist Albufeira inzwischen in eine der beliebtesten Städte an der Algarve für Sommerurlauber, die sich vor allem für die wunderschönen weiten Strände begeistern. Immerhin über 20 verschiedene Strände hat die Umgebung von Albufeira im Angebot – besonders beliebt sind dabei die Stadtstrände Praia dos Pescadores und Praia do Peneco, welche direkt an das Altstadtviertel von Albufeira grenzen. In der Sommersaison ist Albufeira eine pulsierende Stadt mit einer Vielzahl an Restaurants und Bars sowie einem aufregenden Nachtleben. Bei einem Besuch in der Nebensaison zeigt sich die Stadt dann von ihrer ursprünglichen Seite und es geht viel entspannter zu.

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  5. Sintra
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    Largo Rainha Dona Amélia / Sintra, Portugal
    © Sean Pavone, shutterstock
    Sintra

    Das Dorf Sintra ist ein romantisches Märchen. Mittelalterliche Schlösser, knallbunte Paläste, wuchernde alte Bäume, sich windende Wege und Wasserfälle. Das kühle Klima der Sintra-Berge zog einst den portugiesischen Adel an. Die Highlights sind der Palácio da Pena, das als eines der sieben Wunder von Portugal bezeichnet wird, und das mystische Anwesen Quinta da Regaleira. Wer in Sintra ist, muss Queijadas kosten, ein weiches Gebäck aus Käse und Ei. Im Dorf befindet sich die Fabrica das Verdadeiras Queijadas da Sapa, ein gemütliches Café, das Hüter des Originalrezeptes ist. Von Sintra ist es nicht weit bis zum Cabo do Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Mit seiner atemberaubenden Steilküsten-Kulisse ein lohnendes Ziel für alle Fotofreunde.


     

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  6. Sagres
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    Sagres, Portugal
    © Steve Photography, shutterstock
    Sagres

    Ganz im Westen der Algarve, eingebettet in einer dramatischen Landschaft aus menschenleeren Stränden und imposanten Steilküsten, liegt ein kleiner Ort mit spannender Geschichte: Sagres. Von hier aus begab sich Heinrich der Seefahrer (Infante Dom Henrique de Avis) auf Entdeckungsreisen entlang der afrikanischen Küste. Sagres ist ein eher ruhiger Ort, der auch in den Sommermonaten nichts von seiner Gemütlichkeit einbüßt. Vor allem Surfer zieht es an die Strände von Sagres. In der Umgebung laden spannende Sehenswürdigkeiten zur Erkundung ein, wie das Fortaleza de Sagres oder der südwestlichste Punkt Europas, das Cabo de São Vicente. Bei einer Wanderung entlang der Klippen des Naturschutzgebietes Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina können Besucher die schroffen Steilklippen und die raue Natur erkunden – meistens begleitet von einem heftigen Wind.

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  7. Nazaré
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    Nazaré, Portugal
    © Serg Zastavkin, shutterstock
    Nazaré

    Mildes Klima, dazu ein breiter wunderschöner Strand direkt vor der Tür – Nazaré besticht durch seine natürliche Schönheit und die Ursprünglichkeit, die bei einem Spaziergang durch die engen Gassen des Ortes erkundet werden kann. Der Duft von frisch gefangenem Fisch lockt die Besucher in die kleinen Restaurants entlang der Strandpromenade. Ob zu Fuß oder bequem per Kabelbahn, ein Abstecher zum Miradouro do Suberco auf der nördlichen Landspitze bietet einen beeindruckenden Rundblick über die Küste. Das Highlight für alle Surfbegeisterten bietet der Nordstrand von Nazaré (Praia do Norte): Hier türmen sich in stürmischen Zeiten riesige Wellen auf, die im Herbst Big Wave Surfer aus aller Welt zu einem spektakulären Wettbewerb nach Nazaré ziehen.

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  8. Fátima
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    Fátima, Portugal
    © saiko3p, shutterstock
    Fátima

    Fátima, der bedeutendste Wallfahrtsort Portugals, beeindruckt durch seine Basilica Antiga sowie die neue Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit (Igreja da Santissima Trindade), welche durch den größten Kirchenvorplatz der Welt miteinander verbunden sind. Der Ort ist eines der größten Zentren des Marienkults in Portugal und zieht jedes Jahr Hundertausende Pilger und Touristen an. Es findet sich eine seltsame Mischung aus tiefem Glauben gepaart mit Kitsch und Kommerz in Fátima, was nicht jedem Besucher gefallen wird. Von Lissabon aus kann Fátima in einem Tagesausflug besucht werden, der Ort liegt ca. 130 km nördlich der Hauptstadt und es verkehren täglich mehrere Busse.

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  9. Tavira
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    Pte. Romana / Tavira, Portugal
    © Sergio Stakhnyk, shutterstock
    Tavira

    Im östlichen Teil der Algarve gelegen, beeindruckt das charmante Tavira vor allem dadurch, dass es sein kulturelles Erbe bis heute erhalten hat. Entlang der gepflasterten Straßen der Stadt zeigen sich historische Gebäude sowie traditionelle portugiesische Architektur von ihrer besten Seite. Ein Spaziergang zur maurischen Burg auf dem Hügel von Tavira ist ebenfalls sehr reizvoll. Hier spiegelt sich die spannende Geschichte der Region wieder: die neben der Burg befindliche Kirche Igreja Santa Maria do Castelo wurde auf den Fundamenten einer Moschee errichtet. Dazu finden Besucher in Tavira wunderschöne Strände, die am besten mit einer kurzen Fahrt auf der Fähre erreicht werden. Der bekannteste Strand ist der Praia de Tavira, und am Strand Praia do Barril findet sich eine skurrile Sehenswürdigkeit: der Friedhof der Anker (Cemitério das Âncoras). Viele kleine authentische Restaurants in Tavira verwöhnen den Besucher mit lokalen Köstlichkeiten, vor allem Fischgerichten, begleitet von guten lokalen Weinen.

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  10. Cascais
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    Cascais, Portugal
    © Evgeni Fabisuk, shutterstock
    Cascais

    Einst verschlafenes Fischerdorf, ist Cascais heute ein trendiges Ausflugsziel für alle, die dem Trubel im Zentrum von Lissabon entfliehen wollen. In nur einer halben Zugstunde entlang der wunderschönen Küstenlinie ist Cascais erreicht. Schöne Sandstrände und Buchten, Segelboote und Fischrestaurants und ein natürlicher Meeres-Swimmingpool machen Cascais zu einem lohnenden Tagesausflug. Die engen Gassen der Altstadt, die gekachelten Häuser und die Kapelle aus dem 17. Jahrhundert laden zum Bummeln ein. Von Cascais aus kann man auf Fahrradwegen mit dem Rad an der Steilküste des Atlantik fahren, bis man nach einer weiteren halben Stunde am Boca do Inferno ankommt. Der "Höllenschlund" ist eine zwanzig Meter hohe, faszinierende Felsklippe, von der aus man beobachten kann, wie das mächtige Meer Wellen in die Schlucht spült.

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  11. Lissabon
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    Praça do Comércio / Lisboa, Portugal
    © Vlada Photo, shutterstock
    Lissabon

    Eine pulsierende Metropole, gepaart mit portugiesischer Gelassenheit, Weltoffenheit und Herzlichkeit – das ist Lissabon. Die wunderschöne bunte Stadt, am Fluss Tejo gelegen und umgeben von sieben Hügeln, zieht den Besucher in seinen Bann. Ein Spaziergang durch das malerische Labyrinth aus verwinkelten Gassen im Stadtteil Alfama zeigt die Ursprünge Lissabons: alte Gemäuer, Duft von gegrillten Sardinen und Klänge des melancholischen Fado-Gesangs in der Luft. Im Ausgeh-Viertel Baixa mit den vielen Restaurants, Bars und Clubs kann die Nacht durchgetanzt und der Sonnenaufgang am Mirador Santa Catarina bewundert werden. Geschäftiges Treiben und kulturelle Vielfalt treffen in Chiado, dem pulsierenden Zentrum Lissabons, aufeinander. Die nostalgischen Straßenbahnen durchziehen das Stadtbild und verbinden auf sehr charmante und laute Weise Tradition und Moderne Lissabons.

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Die interessantesten Ausflugsziele in Portugal
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  1. Baixa Lissabon
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    Lisboa, Portugal
    © Gubin Yury, shutterstock
    Baixa Lissabon

    Das Herz der Stadt: Baixa ist die im Schachbrettmuster angelegte Unterstadt von Lissabon, gelegen zwischen den Hügeln der Stadtteile Alfama und Chiado. Nach dem verheerenden Erdbeben 1755 wurde die Baixa komplett neu aufgebaut. Heute finden sich hier belebte Straßen, zahlreiche Cafés und Einkaufsmöglichkeiten, die viele Besucher zu einem Stadtbummel anziehen. Der Praça do Comércio (Platz des Handels) bildet den Eingang zum Stadtteil Baixa, welcher sich zwischen Tejo, Rua Augusta und Praça da Figueira erstreckt. Gesäumt wird der Praça do Comércio von imposanten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Ein wunderschönes Panorama über Lissabon bietet der Archo da Rua Augusta – ein imposanter Triumpfbogen, der die Rua Augusta mit dem Praça do Comércio verbindet. Nahe der Rua Augusta zieht ein ganz besonderer Fahrstuhl die Blicke auf sich: der 45 m hohe Elevador de Santa Justa verbindet die Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiado. Oben angekommen, bietet sich ein wunderschöner Ausblick über Lissabon.

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  2. Zoomarine Algarve
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    N 125 125 / Guia, Portugal
    © ARIMAG, shutterstock
    Zoomarine Algarve

    Der beliebte Themenpark in der Nähe von Albufeira an der Algarve ist ein Besuchermagnet besonders für Familien mit Kindern, die im Süden Portugals ihren Urlaub genießen und neben den entspannten Tagen am Strand Abwechslung und Unterhaltung suchen. Delfine, Robben, Seelöwen, viele tropische Vögel und Raubvögel können in der Zoomarine Algarve bestaunt werden. Mit diversen Freizeitaktivitäten, Shows und Unterhaltung wird auf der über 18 Hektar großen Fläche eine Menge für die Besucher geboten. Zum Verschnaufen lohnt ein Sprung in den Swimmingpool oder eine Fahrt mit dem Riesenrad oder der Schiffsschaukel. Für den Besuch sollte ein kompletter Tag eingeplant werden, um alle Attraktionen in Ruhe genießen zu können.

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  3. Quinta da Regaleira
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    R. Barbosa do Bocage 5 / Sintra, Portugal
    © Leonardo Vianna Barbosa, shutterstock
    Quinta da Regaleira

    Um diesen Park ranken sich viele Legenden und Mythen. Im märchenhaften Sintra gelegen, nur eine halbe Zugstunde von Lissabons Zentrum entfernt, verzaubert der Park von Quinta da Regaleira jeden Besucher. Das Anwesen ist geheimnisvoll, scheint wie aus einer anderen Zeit zu sein: ein Schloss, Brunnen und Brücken, weite Parkanlagen und Tunnelsysteme, ein mittelalterlicher Aussichtsturm und Wasserfälle, dazu verschlungene Wege und exotische Pflanzen. Von mehreren Aussichtspunkten aus kann man über die Ebene bis zum Meer blicken. Quinta da Regaleira garantiert einen Tag voller Überraschungen und Entdeckungen.


     

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  4. Casa da Música
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    Avenida da Boavista 604 / Porto, Portugal
    © Allard One, shutterstock
    Casa da Música

    Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Casa da Música, das städtische Konzerthaus von Porto, welches durch seine besondere Architektur sofort ins Auge fällt. Nach den Plänen des berühmten Architekten Rem Koolhaas an der Rotunda da Boavista zwischen historischer Altstadt und dem Stadteil Foz entstanden, bietet diese ausgefallene Kulturstätte Raum für alle Arten von Musik, von Klassik über elektronische Musik bis hin zu Jazz und dem traditionellen portugiesischen Fado. In der Casa da Música wird eine interessante Führung durch das Gebäude angeboten und auch ein Konzertbesuch ist sehr empfehlenswert, Tickets können einfach online gebucht werden.

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  5. Cidade Velha
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    Faro, Portugal
    © Volker Muether, shutterstock
    Cidade Velha

    Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt von Faro, umgeben von portugiesischer und maurisch beeinflusster Architektur aus mehreren Jahrhunderten, ist eine kleine Zeitreise. Mit einem Durchmesser von nur etwa 500 m ist die Cidade Velha sehr überschaubar und lässt sich entspannt an einem Tag erkunden. Viele kleine Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein und die prachtvolle Kathedrale Sé bietet ein wunderschönes Panorama über die Stadt. Ein verstecktes Highlight in der Altstadt von Faro ist die Capela Dos Ossos, die Knochenkapelle – gebaut mit den Gebeinen von mehr als 1.000 Mönchen aus dem Karmeliterorden, die dort im Laufe der Zeit bestattet wurden.

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  6. Museu Calouste Gulbenkian
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    Avenida de Berna 45a / Lisboa, Portugal
    © StockPhotosArt, istock
    Museu Calouste Gulbenkian

    Die Fundação Calouste Gulbenkian besitzt eine der größten privaten Kunstsammlungen der Welt. Calouste Gulbenkian, ein armenischer Öl-Magnat, sammelte die Werke aus aller Welt über verschiedene Kunstepochen hinweg. Die Sammlung umfasst heute 6.500 Kunstwerke ägyptischer, griechischer, römischer und islamischer Herkunft. Mit dabei sind auch europäische Klassiker wie Rembrandt, Rubens, Monet, Van Dyck und Renoir. Der Museumskomplex besteht aus den Sammlungen der Klassiker und moderner Werke, einer Bibliothek und den "Jardins da Gulbenkian", einer Gartenanlage mit Amphitheater, in dem regelmäßig Konzerte veranstaltet werden.

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  7. Torre de Belém
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    Avenida de Brasília / Lisboa, Portugal
    © Vladimir Driga, shutterstock
    Torre de Belém

    Wo der Tejo in den Atlantik mündet, vom Stadtteil Belém aus, stachen Portugals Seefahrer wie Vasco da Gama in See. Heute ist an der Mündung das Unesco-Welterbe und Wahrzeichen der Stadt zu sehen: der Turm von Belém. Er wurde zwischen 1514 und 1519 an dieser strategischen Stelle zur Verteidigung der Seestadt errichtet. Die Details des mittelalterlichen, vierstöckigen Turms erzählen von der Geschichte der Stadt: maurische Steinschnitzereien, ein indisches Rhinozeros und sechs Geschütztürme, die Lissabon vor Schiffen schützten, die sich vom Atlantik her näherten. Früh am Morgen ist es hier herrlich ruhig, und das Licht taucht den Turm in goldenes Licht.

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  8. Castelo de Sao Jorge
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    Rua de Santa Cruz do Castelo / Lisboa, Portugal
    © Ruben Martinez Barricarte, shutterstock
    Castelo de Sao Jorge

    Eines der schönsten und beliebtesten historischen Ausflugsziele in Lissabon ist die Festung des heiligen Georg (Castelo de Sao Jorge), welche unübersehbar über den Dächern der Stadt thront. Schon der grandiose Ausblick von den Festungsmauern auf die Stadt ist es wert, durch die engen Gassen des Stadtteils Alfama nach oben auf den Hügel des Castelo de Sao Jorge zu spazieren. Im Inneren des Torre de Ulisses gibt es etwas Besonderes zu entdecken: Eine Kamera Obscura zeigt über ein System aus Linsen und Spiegeln ein faszinierendes 360-Grad-Bild von Lissabon. Im Museum sind verschiedene Funde aus den vergangenen Jahrhunderten ausgestellt, hauptsächlich aus dem 11. Jahrhundert, der Zeit der Mauren. Der Garten mit den schönen einheimischen Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein, umgeben von den Resten der maurischen Festung und dem alten Königspalast.

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  9. Ponte 25 de Abril
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    Ponte 25 de Abril / Lisboa, Portugal
    © Hunter Bliss, shutterstock
    Ponte 25 de Abril

    Ein unverkennbares Wahrzeichen Lissabons, das immer wieder jeden Blick fesselt: die Ponte 25 de Abril, die Brücke des 25. April. Bis zur Revolution von 1974 hieß sie Salazar-Brücke, wurde nach Absetzung des Militär-Regimes dann aber umbenannt. Die Brücke wird immer wieder mit der Golden Gate Bridge in San Francisco verwechselt. Lissabons Hängebrücke ist zwar länger und auch an ein anderes Vorbild angelehnt, wurde jedoch von der gleichen Firma errichtet. Den besten Blick auf die Brücke hat man von der Cristo Rei Statue aus. Auf der Stadtseite kann man sie aus der Nähe sehen, wenn man die Uferpromenade Richtung Belém entlang läuft. Hier stehen die Docas de Santo Amaro. In alten Speichern und Lagerhallen befinden sich heute Restaurants und Bars. Ein besonderes Highlight: Mit einem Segelboot unter der Hängebrücke hindurch segeln, immer dem Sonnenuntergang über dem Atlantik entgegen.

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  10. Cristo Rei
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    Avenida Cristo Rei / Almada, Portugal
    © Hugo Felix, shutterstock
    Cristo Rei

    Die Cristo Rei Statue ist mit 110 m Höhe seit 1958 nicht nur eines der höchsten Gebäude in Lissabon, sie ist auch nicht mehr wegzudenken aus dem Stadtbild der Metropole Lissabon. Von der Aussichtsplattform aus ist es möglich, die Stadt, den Tejo und die Halbinsel von Setúbal zu überblicken und sich von dieser einmaligen Schönheit verzaubern zu lassen, wenn das Licht auf Häuser, Hügel und das Wasser fällt. Um die Plattform zu erreichen, nimmt man den Aufzug und steigt die letzten Meter über eine schmale Treppe hinauf. Es empfiehlt sich, die Fähre zu nehmen und den Fluss zu überqueren oder mit einem Mietwagen über die Brücke zu fahren, um anschließend den Süden Lissabons mit seinen endlosen Sandstränden an der Costa Caparica zu erkunden.

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  11. Praca do Comercio
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    Praça do Comércio / Lisboa, Portugal
    © fotoVoyager, iStock
    Praca do Comercio

    Der größte Platz in Lissabon war einst ein Autoparkplatz für die umliegenden Verwaltungsgebäude mit exklusiven Blick auf den Tejo-Fluss. Heute ist der Praça do Comércio das architektonische Herz der Stadt. Nach dem Erdbeben von 1755 wurde der Platz samt der gesamten Baixa, der Unterstadt, zerstört und dann schachbrettartig wieder aufgebaut. Der Platz steht auch für einen dunklen Fleck der portugiesischen Geschichte. Am unteren Ende des Platzes, am Tejo, legten die Schiffe der Seefahrer an und brachten Sklaven von ihren Afrika-Reisen mit nach Lissabon. In den Arkaden ist das älteste Café der Stadt untergebracht. Das Martinho da Arcada existiert seit 1782. Der Schriftsteller Fernando Pessoa war hier Stammgast und schrieb von seinem Tisch aus Weltliteratur.

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Portugals landschaftliche Highlights
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  1. Cabo Girão
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    Estrada do Cabo Girão / Câmara de Lobos, Portugal
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    Cabo Girão

    Schwindelerregende und atemberaubende Ausblicke: Eine der höchsten Steilklippen Europas erhebt sich auf bis zu 580 m Höhe im Süden der Insel Madeira – das Cabo Girão (Kap der Umkehr). Der Blick schweift über kleine Landflächen am Fuße der Steilküste, die Fajãs von Rancho und Cabo Girão. Außerdem bietet sich ein geniales Panorama über das Meer, Funchal und Câmara de Lobos. Besonders der Aussichtspunkt mit einer Plattform aus Glas ist ein beliebter Nervenkitzel. Ganz mutige starten von hier aus mit dem Paraglider oder stürzen sich beim Base-Jumping in die Tiefe.

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  2. Pico Ruivo
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    Santana, Portugal
    © Sergey Le, shutterstock
    Pico Ruivo

    Garantiert frische Höhenluft gibt es auf dem Pico Ruivo, mit 1.862 m der höchste Berg von Madeira. Gut ausgebaute Wanderwege ermöglichen es auch ungeübten Wanderern, den Pico Ruivo zu begehen. Ein bisschen Kondition und Trittsicherheit ist jedoch empfehlenswert. Oben angekommen, werden dem Besucher bei hoffentlich guter Sicht weiträumige und faszinierende Ausblicke auf die umliegenden Täler und Ortschaften geboten: auf Curral das Freiras, Santana, das Tal von Ribeira Grande und São Jorge, die Landspitze von São Lourenço oder den Hafen Porto Santo.

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  3. Ponta de São Lourenço
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    ER109 / Caniçal, Portugal
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    Ponta de São Lourenço

    Eine einzigartige Landschaft mit spektakulären vulkanischen Gesteinsformationen, viele seltene Pflanzen und eine fantastische Aussicht auf den Atlantik: ein Besuch im Naturpark Ponta de São Lourenço im östlichen Teil der Insel sollte bei einer Reise nach Madeira nicht fehlen. Die bis zu 150 m hohen und steil abfallenden Klippen bieten ein deutliches Kontrastprogramm zur immergrünen Landschaft der Insel. Dazu lädt ein abgeschiedene Strand – der einzige natürliche schwarze Sandstrand der Insel – zum Schwimmen und Entspannen ein. Über den Wanderweg Vereda da Ponta de São Lourenço können neben der spektakulären Landschaft auch viele seltene Vogelarten beobachtet werden.

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  4. Tajo
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    Lisboa, Portugal
    © KazT, shutterstock
    Tajo

    Bei Lissabon mündet der Tejo in den Atlantik – bis dahin schlängelt sich der Fluss über 1.007 km durch das Landesinnere von Spanien und Portugal und ist damit der längste Fluss der iberischen Halbinsel. Die Quelle des Tajo, wie der Fluss in Spanien heißt, entspringt auf etwa 1.600 m Höhe in der Ortschaft Frías de Albarracín in der Provinz Teruel im Osten Spaniens. Ca. 40 km lang bildet der Tejo die Grenze zwischen Portugal und Spanien und fließt dann weitere 145 km bis zur Mündung in den Atlantik. Die größte Brücke über den Tejo ist übrigens die Vasco-da-Gama-Brücke (Ponte Vasco da Gama) in Lissabon mit 17,2 km Länge.

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  5. Peneda Geres
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    Ermida, Portugal
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    Peneda Geres

    Üppige Vegetation bedeckt die Berge, klare Flüsse durchkreuzen das Gebirge des Peneda-Gerês–Nationalparks, und mittendrin leben die Menschen in kleinen Gemeinden im Einklang mit der Natur. Im äußersten Norden des Landes, etwa zwei Fahrtstunden von Porto entfernt, befindet sich Portugals einziger Nationalpark. Der Peneda-Gerês-Nationalpark wurde 1971 mit dem Ziel gegründet, die Natur zu schützen und zu erhalten, und seit 2009 ist der Park ein geschütztes Biosphärenreservat der UNESCO. Mit seinen dichten Wäldern und tief eingeschnittenen Tälern ist der Park ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer. Viele kleine Dörfer laden zum Besuch ein, die Wanderrouten schlängeln sich durch jeden Winkel des 700 km2 großen Schutzgebiets und bieten dem Besucher eine traumhafte Kulisse. Mit etwas Glück begegnet man ein paar Wildpferden, den Garranos, die hier das ganze Jahr über frei herumlaufen.

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  6. Serra de Estrela
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    Rua 1º de Maio / Manteigas, Portugal
    © Arako Space, shutterstock
    Serra de Estrela

    Skifahren in Portugal? Genau das ist möglich im Serra de Estrela („Stern-Gebirge“). Ein Besuch im mit 1.993 m höchsten Gebirge des portugiesischen Festlandes lohnt sich aber nicht nur im Winter. Der Naturpark Parque Natural da Serra da Estrela eignet sich hervorragend für Wanderungen, Fahrradtouren und Ausritte. Auf einem Streckennetz von etwa 375 km findet sich für jeden Schwierigkeitsgrad die passende Tour, um die traumhafte Natur zu genießen, Vögel zu beobachten oder auch Schafherden, die auf den grünen Wiesen weiden. Oder wie wär’s mit einem Gleitschirmflug in Linhares da Beira, um den Naturpark gemütlich aus der Luft zu genießen? Ein Besuch zu Fuß in dem Dorf ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

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  7. Cabo de São Vicente
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    EN 268 / Sagres, Portugal
    © Ruben Martinez Barricarte, shutterstock
    Cabo de São Vicente

    Kap Sankt Vinzenz - An der Südwestspitze des europäischen Festlands liegt die felsige Steilküste mit karger Vegetation, die bis zu 70 m hoch aus dem Meer ragt. Wo die Menschen einst das Ende der Welt vermuteten, steht heute der lichtstärkste Leuchtturm des europäischen Festlands. Das Gelände des Leuchtturms kann kostenlos besucht werden, und mit etwas Glück ist auch ein Blick in den Leuchtturm möglich. Ein Spaziergang entlang der Klippen ist ebenfalls sehr lohnenswert – wie die Fischer an den Klippen in schwindelerregender Höhe ihre Angeln in das brausende Meer auswerfen, ist eine ganz besondere Attraktion. Ein sehr spezielles Highlight am Cabo de São Vicente: Der Imbiss-Stand „Letzte Bratwurst vor Amerika“, bei dem der Kunde nach dem Verzehr der Wurst ein „Kap-Zertifikat“ erhält, erfreut sich in den Sommermonaten großer Beliebtheit.

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  8. Cabo da Roca
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    Estrada do Cabo da Roca / Azóia, Portugal
    © LuisPinaPhotography, shutterstock
    Cabo da Roca

    „Hier… Wo die Erde endet und das Meer beginnt…“ („Aqui… onde a terra se acaba e o mar começa“), schrieb der portugiesische Dichter Luís de Camões über den Cabo da Roca. Der westlichste Punkt des europäischen Kontinents liegt an der Atlantikküste westlich von Lissabon. Eine raue, verlassene Landschaft und schroffe Felsen, an denen sich die tosenden Wellen des Atlantiks brechen, prägen den Reiz dieses Ortes, der meist als Ziel für einen Tagesausflug genutzt wird. Auf dem Gelände des Leuchtturms befinden sich zwei Souvenirshops sowie ein kleines Restaurant. Die Umgebung kann bequem zu Fuß erkundet werden, verschiedene Wandertouren sind ebenfalls ausgeschildert.

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Die schönsten Klöster und Kirchen in Portugal
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  1. Convento do Carmo
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    Largo do Carmo / Lisboa, Portugal
    © Rolf E. Staerk, shutterstock
    Convento do Carmo

    Im Herzen des Stadtviertels von Chiado befindet sich die Ruine Convento do Carmo. Ursprünglich wurde die Kirche 1389 erbaut und dann vom großen Erdbeben 1755 und einem Feuer erfasst. Weil an diesem 1. November (Allerheiligen) die Menschen in das Convento pilgerten, um Kerzen zu entzünden, brach ein Feuer aus. Heute erinnert das Convento do Carmo als zentrales Mahnmal an die Katastrophe, die Lissabon so sehr geprägt hat. Das offene Dach der ausgebrannten Kirche soll an das Feuer erinnern. Die erhaltenen Bögen bezeugen die wunderschöne gotische Architektur aus dem 14. Jahrhundert. Vom Convento aus kann man die Aussichtsplattform des Elevador de Santa Justa erreichen – eine gute Alternative, um sich das lange Anstehen für eine Auffahrt mit dem Aufzug aus der Unterstadt zu ersparen.

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  2. Mosteiro da Batalha
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    Largo Infante Dom Henrique / Batalha, Portugal
    © Magdalena Paluchowska, shutterstock
    Mosteiro da Batalha

    Ein überwältigendes architektonisches Meisterwerk aus dem 14. bis 16. Jahrhundert: das Dominikanerkloster Mosteiro da Batalha in der portugiesischen Stadt Batalha, etwa 120 km nördlich von Lissabon. Dieses wurde von König Johann I. (Dom João I) gestiftet - zum Gedenken an den Sieg der Portugiesen über die Kastilier in der Schlacht von Aljubarrota im Jahr 1385. Im gotischen und Manuelinik-Stil gebaut, gehört dieses beeindruckende Denkmal seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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  3. São Francisco
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    Rua do Infante Dom Henrique / Porto, Portugal
    © rui vale sousa, shutterstock
    São Francisco

    Am Rande der historischen Altstadt von Porto, direkt neben dem Konferenzzentrum Palácio da Bolsa, befindet sich die Kirche des heiligen Franziskus (Igreja São Francisco). Der Bau der vorwiegend im gotischen Stil errichteten Kirche wurde 1425 vollendet. Sie diente hauptsächlich als Kirche des örtlichen Franziskanerklosters und wurde im 17. und 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut. Das Außergewöhnliche an der Kirche: Auffällig viele Bauelemente wurden mit Gold überzogen. Heute steht die Kirche zur Besichtigung offen und wird überwiegend für kulturelle Zwecke genutzt.

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  4. Kloster Alcobaça
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    Praça 25 de Abril / Alcobaça, Portugal
    © saiko3p, shutterstock
    Kloster Alcobaça

    Eine der größten und beeindruckendsten Klosteranlagen Portugals: Das Kloster der Heiligen Maria von Alcobaça wurde 1153 vom ersten König Portugals, Alfonso Henriques, gegründet und gehört seit 1989 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Altstadt von Alcobaça wird hauptsächlich durch das Kloster geprägt, welches einst eines der wichtigsten und einflussreichsten Zisterzienserzentren auf der Iberischen Halbinsel war. Der Bau des Klosters begann 1178 und dauerte mehrere Jahrhunderte – kein Wunder, bei diesen Dimensionen! 1833 wurde das Kloster von den Mönchen aufgegeben, heute ist es eine der attraktivsten historischen Sehenswürdigkeiten in Portugal.

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  5. Mosteiro dos Jerónimos
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    Praça do Império / Lisboa, Portugal
    © frentusha, iStock
    Mosteiro dos Jerónimos

    Im Lissaboner Stadtteil Belém gelegen, befindet sich das Hieronymitenkloster Mosteiro dos Jerónimos, eingerahmt durch die großzügige Parkanlage Praça do Império. Das Kloster gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik. 1983 wurde das Mosteiro dos Jerónimos zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Besonders sehenswert ist das Südportal mit seinen prächtigen Ornamenten, welches von João de Castilho gestaltet wurde. 
    Hinter der reich verzierten Kalksteinfassade finden sich heute das Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.  An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.

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Portugals schönste Strände
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  1. Praia da Marinha
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    Lagoa, Portugal
    © metulj888, shutterstock
    Praia da Marinha

    Bis zu 30 m hohe Kalksteinfelsen mit kleinen Buchten und Höhlen dazwischen laden an diesem Strand zu mehr als nur zum Sonnenbaden ein. Wie wär’s mit Schnorcheln und Tauchen in den Buchten der Praia da Marinha? Oder lieber eine Bootstour zu den größten Meeresgrotten der Algarve? Auch zum Baden und für romantische Sonnenuntergänge ist die Praia da Marinha ideal. Am vorderen Abschnitt des Strandes ist in den Sommermonaten eine kleine Strandbar geöffnet und Boote fahren von hier aus zu den Meeresgrotten.

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  2. Praia da Rocha
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    Portimão, Portugal
    © chriss73, shutterstock
    Praia da Rocha

    Auch als „Strand der Felsen“ bekannt, wird am Praia da Rocha in der Nähe von Portimão im Sommer eine Menge geboten: ob Wassersport wie Tauchen, Beachvolleyball oder die legendären Sonnenuntergangspartys – hier ist immer etwas los. Eine willkommene Stärkung nach so viel Action, inklusive wundervolle, Ausblick auf das Meer, bieten verschiedene Restaurants und Bars an der Praia da Rocha. Außerhalb der Hauptsaison geht es hier dagegen viel ruhiger und entspannter zu!

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  3. Praia Dona Ana
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    Dona Ana / Lagos, Portugal
    © Pawel Kazmierczak, shutterstock
    Praia Dona Ana

    Bizarre Felsformationen umgeben diese kleine windgeschützte Bucht unweit vom Stadtzentrum von Lagos entfernt – die Praia Dona Ana, einen der schönsten Strände an der Algarve! Eine breite Treppe führt hinunter zum Strand; auf dem Weg begeistert die faszinierende Aussicht auf den Strand und die Felsformationen den Besucher. Der Atlantik ist an diesem Strand meistens recht ruhig. Es können Liegestühle gemietet werden und eine kleine Bar ist in den Sommermonaten geöffnet, die Badegäste und Spaziergänger mit Erfrischungen und Snacks versorgt.

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  4. Praia de Benagil
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    CM1154 / Portimão, Portugal
    © Simon Dannhauer, shutterstock
    Praia de Benagil

    Das wohl bekannteste Postkartenmotiv der Algarve, der Praia de Benagil, angrenzend an den gleichnamigen Fischerort, ist vor allem aufgrund der riesigen Felshöhle bekannt. Diese Höhle ist als „Kathedrale“ bekannt und kann bei Ebbe schwimmend oder per Boot vom Strand aus erreicht werden. Der Strand ist ideal zum Stand-up-Paddeln und Kajakfahren, das Meer ist hier meistens recht ruhig. Dabei können die umliegenden ruhigen Buchten erkundet werden, die nur vom Wasser aus zugänglich sind. Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten: der Küstenwanderweg zwischen Benagil und der Praia da Marinha bietet wunderschöne Ausblicke und ist eine schöne Abwechslung zum entspannten Strandurlaub.

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Surfen in Portugal
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  1. Ericeira
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    Ericeira, Portugal
    © studio f22 ricardo rocha, shutterstock
    Ericeira

    Nur etwa eine Stunde Autofahrt von Lissabon entfernt, bieten die Strände in und um das pittoreske Fischerdorf Ericeira ideale Bedingungen zum Surfen. Das Küstengebiet erstreckt sich auf ca. 8 km und bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade für Surfer. Beliebte Surfspots sind zum Beispiel die Strände von Ribeira de Ilhas, die Praia dos Coxos, der Strand von Empa oder São Lourenço nördlich von Ericeira. Ericeira wurde 2011 von der Save the Waves Koalition der Titel „World Surfing Reserve“ verliehen – als einziger Ort in ganz Europa. Dementsprechend groß ist dort das Aufgebot an Surfschulen, Surfshops und natürlich auch an Restaurants und Bars, die die hungrigen und durstigen Sportler verköstigen.

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  2. Peniche
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    Peniche, Portugal
    © joyfull, shutterstock
    Peniche

    Ein weiteres Paradies für Surfer befindet sich in Peniche: Weite Strände und verschiedene Surfspots für alle Schwierigkeitsstufen locken jedes Jahr unzählige Surf-Fans an. Im Süden der Halbinsel von Peniche erstreckt sich der Sandstrand Praia do Medão. Dort findet sich einer der bekanntesten Surfspots Portugals: Praia dos Supertubos. Namensgeber sind die vorherrschenden röhrenförmigen, langanhaltenden Wellen. Die halbmondförmige Bucht zwischen Peniche und Baleal bietet im Sommer vor allem für Anfänger ideale Bedingungen zum Surfen. Im Herbst werden die Wellen stärker und locken die Surfprofis in diese Bucht. Die große Beliebtheit des Ortes unter Surfern spiegelt sich auch im Angebot der Stadt wider – Surfschulen und -shops an jeder Ecke, dazu coole Bars und Restaurants, in denen abends die Surfgemeinde den Tag gemütlich ausklingen lässt.

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  3. Praia International
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    Via do Castelo do Queijo 395 / Porto, Portugal
    © Vitaly Fedotov, shutterstock
    Praia International

    Morgens eine Runde surfen und am Nachmittag die Altstadt von Porto erkunden? Das geht am Praia International: ein idealer Spot, um Surfen und Sightseeing miteinander zu verbinden. Der Praia International liegt nur wenige Kilometer von Portos Stadtzentrum entfernt und kann einfach mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mehrere Surfschulen bieten an dem belebten Stadtstrand Kurse für jedes Level an. Vor allem für Anfänger oder wenig erfahrene Surfer eignet sich dieser Surfspot, da der Strand durch die Mauer am Strand von Matosinhos geschützt ist.

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  4. Esmoriz
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    Esmoriz, Portugal
    © studio f22 ricardo rocha, shutterstock
    Esmoriz

    Südlich von Porto wartet der kleine und auf den ersten Blick recht unscheinbare Fischerort Esmoriz auf seine Gäste. In der Region von Esmoriz ragen mehrere Molen in den Atlantik und bieten somit sehr variable Surfbedingungen, ideal für Anfänger und fortgeschrittene Surfer. Von Porto aus ist Esmoriz in nur 30 min. per Bahn zu erreichen und daher ein ideales Ausflugsziel für einen Abstecher ans Meer und eine Runde Action auf dem Surfbrett. Mehrere Surfschulen in Esmoriz stehen zur Auswahl für ein intensives Training auf dem Board.

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  5. Praia do Guincho
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    Estrada do Guincho / Cascais, Portugal
    © Stefano_Valeri, shutterstock
    Praia do Guincho

    Der wohl bekannteste Lissabonner Strand ist Praia do Guincho. International bei allen Windsurfern beliebt, war er 1969 Kulisse für den James Bond Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Seitdem hat Guincho seinen wilden Charme bewahrt. Der Strand ist wegen der starken Winde und Wellen nicht immer zum Baden geeignet, beeindruckt so aber besonders Wellenreiter und Kitesurfer. Guincho bietet beste Sicht auf spektakuläre Sonnenuntergänge. Vom Café Duna da Cresmina aus hat man einen fulminanten Überblick über die Steilküste. Auf Bildtafeln werden anschaulich Vegetation, Geschichte und Entwicklung des Naturpark Guincho erklärt. Der Strand kann auch von Cascais aus einfach per Bus erreicht werden, Parkplätze sind nur begrenzt vorhanden..

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  6. Costa da Caparica
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    Caparica, Portugal
    © Markus Steiner
    Costa da Caparica

    Wer die rote Brücke des 25. April im Süden von Lissabon überquert, der erreicht nach nur zehn Minuten die Strände von Costa Caparica. 30 Kilometer unberührte, weiße Sandstrände und Dünen warten auf Surfer und Badegäste, laden zum Sonnenbaden, ausgiebigen Spaziergängen und Verweilen in den Beach-Bars ein. Verschiedene Surfspots mit liegen entlang des langen Strandes – je weiter südlich man kommt, umso leerer werden die Strände. Costa da Caparica ist eine gute Alternative, um den vollen Stadtstränden im Norden zu entfliehen.

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  7. Praia Grande
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    Avenida Alfredo Coelho / Colares, Portugal
    © rui vale sousa, shutterstock
    Praia Grande

    Der erste größere Surfspot nördlich des Cabo da Roca mit imposanter Steilküste und idealen Surfbedingungen ist der Praia Grande in der Nähe von Colares. Die drei Peaks Do Meio, Da Piscina und Da Esquerda Morto am Südende des Strandes sind besonders in den Sommermonaten bei Surfern sehr beliebt. Der Strand ist Teil des Naturparks Sintra-Cascais und hat zwei ganz spezielle Besuchermagneten: Im Süden des Strandes finden sich Dinosaurier-Spuren auf den Felsen und im Norden befindet sich der größte Salzwasser-Swimmingpool, der zum Hotel das Arribas gehört.

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  8. Praia do Norte
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    Nazaré, Portugal
    © homydesign, shutterstock
    Praia do Norte

    Der Strand nördlich von Nazaré ist wirklich nur für Profisurfer geeignet, auch Schwimmen wird aufgrund der starken Strömung dort nicht empfohlen. Aber einen Besuch lohnt sich am Praia do Norte in Nazaré auf jeden Fall, denn dort rollen regelmäßig die größten Wellen (bis zu 30 Meter!) an Land und jedes Jahr im Herbst findet der Big Wave Contest statt, welcher Surfer und Fans aus der ganzen Welt anzieht.

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Die pulsierende Hauptstadt Lissabon, das nicht weniger spannende und reizvolle Porto oder die historische Küstenstadt Faro im Süden des Landes gehören zu den absoluten Must-Sees für einen Kurztrip durch das wunderschöne Portugal. Die abwechslungsreiche Natur mit dem beeindruckenden Strand Praia da Marinha an der Algarve, dem Nationalpark Peneda-Gerês im Norden oder dem Cabo da Roca an der Atlantikküste darf bei diesem Kurztrip natürlich nicht fehlen. Portugal ist so vielseitig und spannend, dass ein Kurztrip durch das wunderschöne Land garantiert Lust auf einen erneuten und längeren Besuch macht.

Must-Sees für den Portugal-Kurztrip 

Lissabon ist eine der beliebtesten Reiseziele in Portugal und sogar in ganz Europa. Doch in Portugal gibt es noch mehr spannende moderne und historische Städte, die den Besucher zu einer Erkundung einladen. Porto ist berühmt für seine historische Altstadt und den Portwein aus der Region. Die Küstenorte Lagos oder Albufeira sind beliebte Reiseziele an der Algarve. Die spannende Geschichte von Sintra oder Cascais, beides in der Nähe von Lissabon gelegen, macht diese Orte zu idealen Zielen für einen Tagesausflug.

Die sehenswertesten Städte in Portugal 

Historische Gemäuer wie der Torre de Belém in Lissabon, das Castelo de Sao Jorge hoch über der Hauptstadt oder die Altstadt von Faro an der Algarve laden das ganze Jahr über zu einem Besuch in Portugal ein. Kulturinteressierte werden zum Beispiel im Casa da Música in Porto oder im Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon fündig. Der Wasserpark Zoomarine an der Algarve ist besonders für Familien ein beliebtes Ausflugsziel. Je nachdem in welche Region die Reise gehen soll, Portugal bietet überall vielseitige Ziele für einen Tagesausflug oder eine Rundreise durch die Umgebung.

Die interessantesten Ausflugsziele in Portugal 

Spektakuläre Steilklippen, die einst das Ende der Welt verkündeten, bizarre vulkanische Gesteinsformationen und eine abwechslungsreiche Vegetation sind nur ein paar wenige Gründe für eine Reise zu einem (oder mehreren) der landschaftlichen Highlights von Portugal. Üppig grüne Berge und Täler im Nationalpark Peneda Gerês im Norden Portugals oder spektakuläre Ausblicken vom Pico Ruivo, dem höchsten Berg von Madeira – und zwischendrin gibt es noch so viel mehr zu entdecken!

Portugals landschaftliche Highlights 

Religion spielt in Portugal eine wichtige Rolle, dies zeigt sich in den vielen sehr beeindruckenden Klöstern und Kirchen, die im ganzen Land verbreitet sind. Portugal ist ein katholisches Land, im Mittelalter spielten aber auch muslimische Mauren und Araber eine wichtige Rolle. Der Großteil der Kirchen und Klöster fasziniert im gotischen oder Manuelinischen Stil (einer portugiesischen Sonderform der Spätgotik). Viele der historischen Bauten, wie zum Beispiel das Mosteiro dos Jerónimos im Lissaboner Stadtteil Belém, gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die schönsten Klöster und Kirchen in Portugal 

Für den wohlverdienten Badeurlaub ist die Algarve, die Südküste Portugals, mit ihren kilometerlangen Stränden, schroffen Klippen und einsamen Buchten das ideale Urlaubsziel. Ob entspannte Tage am Strand, Bootstouren zu den Meeresgrotten, Küstenwanderungen oder Kajaktouren auf dem Atlantik, die Algarve bietet besonders schöne Küstenabschnitte für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Portugals schönste Strände 

Wer einmal auf dem Surfbrett gestanden hat, ist schnell süchtig nach der nächsten perfekten Welle. Das außergewöhnliche Klima Portugals und die Vielfalt der natürlichen Bedingungen entlang der über 800 km langen Westküste ziehen Wellenreiter, Kite- und Windsurfer das ganze Jahr über an den Atlantik. Überall bieten Surfschulen und -camps Kurse für jeden Geschmack und alle Level an. Ein Surfurlaub an der Westküste Portugals ist definitiv eine Herausforderung, die aber mit wunderschönen Momenten auf dem Surfbrett und abends an der Strandbar gekrönt wird. Die meisten Surfspots lassen sich von Lissabon oder Porto aus im Auto oder Zug einfach erreichen und bieten somit die Möglichkeit, einen abwechslungsreichen Urlaub mit Sightseeing und Surfsessions zu planen.

Surfen in Portugal 

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Essen & Trinken in Portugal

Die portugiesische Küche ist eine eher einfache, aber feine Küche, die traditionell auf einer großen Vielfalt an Fisch- und Meeresfrüchten, Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und Reis basiert. Besonders beliebt ist der Stockfisch, getrockneter Kabeljau, für den es in Portugal unzählige Rezepte gibt. Pasteis de Nata – in Blätterteig gebackenen Törtchen, mit Sahnepudding gefüllt – stehen hoch im Kurs in den Patisserien des Landes. Zum Essen darf natürlich der passende Tropfen nicht fehlen. Und davon hat Portugal eine große Auswahl – über 200 Rebsorten verteilen sich über das kleine Land. Besonders beliebt ist der Portwein, oder auch der leichte Vinho Verde aus der Region Minho. Die Portugiesen nehmen sich reichlich Zeit zum Essen, wobei das Frühstück eher weniger wichtig ist. Das Mittag- und Abendessen wird dagegen ausgiebig zelebriert, so wie in den meisten südeuropäischen Ländern.

Typisch Portugal

Beliebteste Zutat in den Töpfen und Pfannen Portugals ist der Fisch – frisch aus dem Atlantik gefischt und in unzähligen Varianten aufgetischt: Von Sardinen (sardinas) oder Schwertfisch (peixe-espada) über Goldbrasse (dorada) bis zur Seezunge (linguado) findet sich für jeden Geschmack der passende Fisch. Die Spezialität in der Fischtheke der Portugiesen ist aber der Stockfisch (bacalhau) – dieser wird in jedem Supermarkt und auf den Märkten als getrockneter Fisch verkauft und steht auch in wirklich jedem Restaurant auf der Karte. Zum Essen genießen die Portugiesen gerne einen guten Tropfen – schließlich kennen sie sich damit aus. Mit mehr als 200 Rebsorten hat Portugal eine riesige Auswahl an qualitativ hochwertigem Wein im Sortiment; das Angebot in den Restaurants ist dementsprechend groß. Der Portwein aus dem Dourotal im Norden Portugals ist besonders beliebt. Ebenso der etwas weniger bekannte Vinho Verde aus der Minho-Gegend, der gut zu leichten Gerichten wie Salat oder Fisch passt. Und wer bei der Auswahl nicht sicher ist, kann sich auf den Hauswein (vinho da casa) verlassen, der in allen Restaurants angeboten wird und immer eine gute Wahl ist. In Portugal rühmt man sich außerdem der über 200 verschiedenen Kuchen- und Gebäckarten. Eine besonders beliebte Süßspeise sind die Pasteis de Nata, in Blätterteig gebackene Törtchen, mit Sahnepudding gefüllt. Diese wurden in den Klöstern von Santa Maria de Belém bereits im 18. Jahrhundert hergestellt und erfreuen sich heute besonders in Lissabon und Belém bei den Besuchern sehr großer Beliebtheit.

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Wetter & Klima in Portugal

In Portugal herrscht gemäßigt-maritimes Klima: die Sommer sind entsprechend angenehm warm und die Winter mild. Im Norden ist es generell etwas kühler als im Süden. Jeden Sommer erwarten dich Temperaturen von ca. 25°C und mehr, an der Algarve sogar von bis zu 30°C im Juli und August. In diesem Zeitraum regnet es zudem am wenigsten.

Mehr zum Wetter und Klima in Portugal 

Beste Reisezeit: Badespaß im Sommer und Sightseeing in den anderen Jahreszeiten

Die Saison für einen Strandurlaub in Portugal beginnt etwa Mitte Juni und reicht bis weit in den September hinein. Das Wasser ist dann bis zu 20°C warm. Wer etwas mildere Temperaturen und weniger andere Feriengäste bevorzugt, reist im Mai oder Ende September an. Wandern und Fahrradfahren sind Unternehmungen für das Frühjahr und den Herbst. Dann ist die Kombination zwischen trockenem Wetter und angenehm milden Lufttemperaturen für Ausflüge und sportliche Aktivitäten optimal. Städtetrips kannst du zu jeder Jahreszeit unternehmen. Abseits der heißen Sommertage bieten die kühleren Monate etwas angenehmere Klimawerte für Entdeckungstouren. Mit stabilem Wellengang und guten Winden sind die Monate von Oktober bis April optimal zum Surfen und Segeln im Süden des Landes. Anfängern in diesen Sportarten ist der etwas lauere Winter zu empfehlen.

Weitere Infos zu der besten Reisezeit für Portugal  

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Anreise nach Portugal

Vor allem im Sommer findest du etliche Flüge, u.a. Chartermaschinen für einen Pauschalurlaub, ans portugiesische Festland sowie auf die Atlantikinseln des Landes. Städte wie Lissabon und Porto lassen sich ganzjährig mit Billigfliegern erreichen. Alternativ kannst du dich für einen Roadtrip quer durch Westeuropa bis zu deinem Reiseziel entscheiden.

Flüge nach Portugal

Am portugiesischen Festland werden von den europäischen Fluggesellschaften verschiedene Airports, insbesondere Porto und Lissabon angeflogen. Im Sommer gibt es zudem vermehrt Verbindungen an die Algarve sowie auf die idyllischen Ferieninseln Madeira und die Azoren.

Alles Wissenswerte zu den Flughäfen in Portugal

Anreise mit dem Auto

Deinen Urlaub in Portugal kannst du mit einem kleinen Roadtrip quer durch Europa verbinden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz trennen dich etwa 2.500 km von deinem Reiseziel. Du solltest daher mehrere Tage für die Anreise einplanen. Das bietet dir u.a. die Gelegenheit, um an interessanten Orten auf dem Weg, z.B. in Paris oder an den Dünen von Pilat, im Baskenland oder in der altehrwürdigen kastilischen Universitätsstadt Salamanca einen Zwischenstopp einzulegen.

Nach Portugal mit dem Auto reisen

Unterwegs vor Ort in Portugal

In ganz Portugal kannst du mit dem Bus oder den Zügen bequem von A nach B reisen. Zudem sind die Mietwagen eine gute Möglichkeit, um das Land kennenzulernen. In den Städten sind die Lokalbusse, in Lissabon und Porto außerdem die U-Bahnen ein praktisches Verkehrsmittel.

Mehr zum Transport vor Ort in Portugal erfahren

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Events & Feiertage in Portugal

Januar

Wie in vielen Ländern Europas wird der Jahreswechsel mit knallenden Sektkorken und einem Feuerwerk begangen. Pünktlich um Mitternacht ertönen die Kirchenglocken und es wird ausgelassen gefeiert. Vielerorts organisieren die Gemeinden öffentliche Konzerte.

Februar

Ganz Portugal steht während des Karnevals kopf. Landesweit ziehen die Menschen bunt bekleidet durch die Straßen und tanzen ausgelassen zur Musik. Die Umzüge sind stark vom Karneval in Brasilien inspiriert: Federschmuck und Samba dürfen entsprechend nicht fehlen.

März

In der Karwoche erwarten dich in Portugal bewegende Prozessionen, bei denen ganze Dörfer und Stadtviertel auf den Beinen sind. Traditionell isst man Osterbrot und mit Zucker glasierte Mandeln. Geschenke erhalten die Kinder am Ostersonntag.

Die heilige Woche beginnt bereits Tage vor dem Karfreitag. Empfehlenswert ist es vor allem, zum Osterfest Braga zu besuchen. Die Stadt wird mit Girlanden und Blumen geschmückt. Die Prozessionen und Passionsspiele sind in dieser Gemeinde legendär. Alternativ lohnt sich ein Besuch in Louléin an der Algarve.

April

Wenn du dich im Sommer an der Algarve aufhältst, solltest du unbedingt einen kleinen Ausflug nach Pera unternehmen. Hier werden aus 40.000 Tonnen Sand filigrane Skulpturen gefertigt. Begleitet wird das Ganze von Musik, Workshops und Preisübergaben.

An diesem Feiertag erinnern sich die Portugiesen an die Nelkenrevolution des Jahres 1974. Das Ereignis markiert das Ende des faschistischen Estado Novo und den Eintritt in die demokratische Moderne. Gefeiert wird der Tag der Freiheit mit Straßenpartys, traditionellem Essen und Gesang.

Mai

Politisch aktive Menschen besuchen am 01. Mai eine der Kundgebungen und Demonstrationen für die Arbeiterrechte. Alternativ begibt man sich gerne in die Natur und veranstaltet bei dem angenehmen Frühlingswetter Picknicks.

Das Fest der Kreuze ist ein Großereignis im Städtchen Barcelos. Einst christlichen Ursprungs, erwarten die Gäste heutzutage Pferderennen, Paraden und Kostümumzüge, Feuerwerk und Zirkusperformances.

Das christliche Fest wird mit Prozessionen und Fronleichnamsspielen gefeiert. Traditionell bricht man das Brot und trinkt den Messwein als Symbol für das Blut Christi.

Das Städtchen Fátima ist aufgrund einer Marienerscheinung im Jahr 1917 ein weltweit anerkannter Pilgerort. An das Ereignis gedenken Portugal und die katholischen Besucher jedes Jahr am 13. Mai. Man besucht die Basilika und winkt der Marienstatue mit weißen Taschentüchern zu.

Juni

Im Sommer erwarten dich in Sintra Musik von Meistern der klassischen und modernen Musik. Es spielen internationale und portugiesische Orchester. Darüber hinaus sind die Tanzperformances in den öffentlichen Parks sehenswert. Viele Besucher kommen extra wegen den Ballettshows.

Ursprünglich stammt die Idee des Frühlingsfestes Primavera Sound aus Barcelona. Seit 2012 begeistert es auch die Rock- und Popfans Portugals bei den mehrtägigen Konzerten in der zweitgrößten Stadt des Landes, Porto.

Mitte Juni feiert Portugal seinen Nationaltag. Dieser geht auf den Dichter Luís de Camões zurück, welcher 1580 verstarb. Dich erwarten Militärparaden, Sonderausstellungen und Konzerte.

Der Heilige Antonius ist der Stadtheilige der Metropole Lissabon. Ihm zu Ehren veranstaltet man vor allem in den vielen kleinen Altstadtvierteln mitreißende Feste. Die Kopfsteinpflastergassen werden mit Girlanden geschmückt und aus den schummrigen Tavernen ertönt die gefühlsbetonte Fadomusik. Auf den großen Boulevards ziehen dagegen Trommel- und Blaskapellen auf, denen eine tanzende Menge folgt. Religiöse Menschen besuchen die Barockkirche des Heiligen Antonius an dem Ort, wo einst das Geburtshaus des Patrons stand.

Juli

Das Heiligen- und Patronatsfest von Tomar. Dich erwarten vor allem packende Paraden, bei denen die jungen Mädchen der Gemeinde Brotleibe auf dem Kopf balancieren.

August

Zu Ehren der Gottesmutter finden landesweit Gottesdienste statt. Wer weniger religiös ist, genießt den Spätsommer in der Natur oder bei Veranstaltungen in städtischen Clubs und Galerien.

Oktober

1910 endete in Portugal die Monarchie und die Republik wurde ausgerufen. Heute erinnert man an das Ereignis mit Konzerten und Ansprachen.

November

Das katholische Fest widmet sich den vielen Heiligen der Kirchengeschichte. Tags darauf zieht man auf die Friedhöfe und ehrt die verstorbenen Angehörigen.

Im November zieht es alle Liebhaber des Pferdesports nach Golegã. In der Ortschaft lernte bereits König Sancho I. im 12. Jahrhundert das Reiten und die Kunst der Landwirtschaft. Shows, Pferderennen, hochwertige Weine und gutes Essen erwarten die Besucher in den ersten beiden Novemberwochen.

Dezember

Im Jahr 1640 löste sich Portugal aus der erzwungenen Union mit Spanien. Heute feiert man mit Konzerten, Straßenfesten und Ansprachen diesen Tag als Akt der politischen Befreiung.

Die Portugiesen haben landesweit frei und besuchen u.a. die Gedenkgottesdienste zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis.

Der Heilige Abend wird mit einer Mitternachtsmesse und der Übergabe der Geschenke begangen. Die folgenden beiden Tage stehen ganz im Zeichen der Familie. In besinnlichem Ambiente gönnt man sich Nationalspeisen wie Stockfisch mit Kohl, Kartoffeln und Olivenöl. Nicht fehlen darf der Weihnachtspudding mit Zimt. Im Anschluss an den Hauptgang gönnt man sich außerdem den typischen Adventskuchen.

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Gut zu wissen

Währung

In Portugal ist der Euro Zahlungsmittel, auch Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.

Zeitverschiebung

Portugal liegt am westlichen Zipfel Europas und damit auch in einer anderen Zeitzone: westeuropäische Zeit (UTC+00:00). Das heißt es besteht eine Stunde Differenz zur mitteleuropäischen Zeitzone (UTC+01:00).

Jakobsweg in Portugal: Caminho Portugues

Auch in Portugal gibt es die Möglichkeit, auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Spanien zu pilgern: der Caminho Portugues. Dieser Jakobsweg in Portugal, welcher zum Teil entlang der wunderschönen Westküste verläuft, ist besonders für Pilger-Anfänger geeignet, da die Strecke recht einfach zu laufen ist und mit etwa 250 Kilometer (ab Porto) eine überschaubare Länge hat.

Strom & Adapter

Wie in Deutschland und Österreich werden in Portugal Steckdosen des Typs C und F verwendet. Spezielle Steckdosen-Adapter sind bei einer Reise nach Portugal daher nur für Reisende aus der Schweiz erforderlich.

Autobahngebühren

Die meisten Autobahnen in Portugal sind gebührenpflichtig. Die Gebühr kann entweder bar an den Mautstationen oder elektronisch bezahlt werden. Es gibt inzwischen aber auch Autobahn-Abschnitte, wo nur noch die elektronische Maut-Erfassung läuft. Dann wird das Hinweisschild „electronic toll only“ angezeigt. Für die elektronische Bezahlung der Mautgebühren gibt es vier verschiedene Systeme in Portugal, was leicht zu Verwirrung führen kann:

- Easy Toll: für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Bei Einreise in Portugal wird das Auto per Kreditkarte an einer der Welcome Points registriert. Dann werden alle anfallenden Mautgebühren in Portugal direkt vom Bankkonto abgebucht.

- TollService: eine Art Prepaid-Karte für die Benutzung der Autobahnen. Für 20€ können die Autobahnen in Portugal drei Tage lang unbegrenzt benutzt werden.

- Toll Card: die Karte ist ein Jahr gültig und kann mit 5 bis 40 Euro aufgeladen werden und ist in den Filialen der Portugiesischen Post, an Autobahntankstellen sowie online erhältlich.

- Via Verde Visitor: der Sender wird im Auto angebracht und eignet sich für längere Aufenthalte in Portugal.

Mehr Infos: www.portugaltolls.com

Trinkgeld

Ähnlich wie auch in Deutschland ist es in Portugal üblich, bei gutem Service im Restaurant ein Trinkgeld von etwa 10 Prozent zu geben. Dies ist nicht im Preis enthalten und wird meistens nach der Bezahlung der Rechnung der Bedienung direkt gegeben oder auf den Tisch gelegt.

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Urlaub buchen

Hotels in Portugal

Hotels kannst du für Portugal vorab online buchen. Die Auswahl reicht von exklusiven Resorts an der Algarve bis hin zum schmucken Boutique-Hotel in der Altstadt Lissabons. Eine Besonderheit sind die stilvollen Landgasthäuser mit traditionellem Essen, die man in Portugal als Pousadas kennt.

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Handverlesene Hotels

Handverlesene Hotels, beispielsweise im edlen Boutique-Stil, sind die ideale Unterkunft für einen romantischen Urlaub mit dem Partner. Sichere dir vor Reiseantritt eines der romantisch gestalteten Appartements.

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Portugal Angebote

Eine ganze Reihe an Angeboten für Portugal ermöglicht es dir, Flug und Unterkunft preiswert zusammen zu buchen. Speziell Last minute gibt es erstklassige Offerten für Regionen wie Madeira, die Azoren und die Algarve.

Exklusive Angebote für Portugal

Geführte Touren

Bei einer geführten Tour entdeckst du beispielsweise die Vulkane der Azoren und die blumenbewachsenen Hänge Madeiras. In den Altstädten von Lissabon und Porto erfährst du mehr über die Architekturgeschichte dieser Gemeinden.

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Ferienhaus & Ferienwohnung in Portugal

Wenn du ein hohes Maß an Privatsphäre wünschst, entscheidest du dich am besten für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Portugal. Hier übernachtest du in aller Ruhe mit Freunden oder deiner Familie. Genieße dabei das große Raumangebot und versorge dich in der integrierten Küche selber.

Die schönsten Ferienhäuser in Portugal

Flug nach Portugal

Vor allem für den Sommer gibt es erstklassige Angebote für Flüge in die typischen Urlauberzentren. Chartermaschinen bringen dich so zu den Atlantikinseln, an die Costa Verde und an die Algarve.

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Mietwagen buchen in Portugal

Mit einem Mietwagen lassen sich die Landschaften Portugals am besten erkunden. Fahre z.B. über die Ebenen des Alentejo und in das Guadiana-Tal oder zum südwestlichsten Punkt Europas, einem spektakulären Felsvorsprung bei Sagres.

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