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Portugal Must Sees





























Geographical
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Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Cafés
Museen
Strände
Botanische Gärten & Parks
Parque das Nações
Geographical © MAIRDUMONT
Das ehemalige Expogelände ist zum Symbol für das neue Lissabon geworden. Die Weltausstellung 1998 war Bestandteil eines gigantischen Urbanisierungsprojekts. Fast aus dem Nichts entstand hier am Ufer des Tejo ein neuer Stadtteil, in dem heute rund 20.000 Menschen leben und arbeiten. Hier liegen Portugals architektonische Perlen der Moderne wie an einer Kette aufgereiht. Der etwa 17 km lange Ponte Vasco da Gama überbrückt das breite Tejo-Delta. Mekka aller Architekten ist der High-Tech-Bahnhof Oriente, entworfen vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der auch den portugiesischen Pavillon mit der beeindruckenden Dachkonstruktion schuf. Besuchermagnet Nummer eins im Park der Nationen ist das gigantische Oceanário, eines der größten Meerwasseraquarien Europas. Die "Außenhaut" des 2011 angefügten Südflügels mit ihrem schimmernden energieeffizienten Mosaiküberzug soll an Fischschuppen erinnern. Der futuristische Pavilhão Atlântico bietet 20.000 Menschen Platz bei Konzerten und Sportevents. Gleich hier liegen auch die Messehallen der FIL Feira Internacional de Lisboa. Neben zahlreichen Bars und Kneipen zieht außerdem das Casino Lisboa mit Showbühne und Luxusrestaurant abends Besucher an.
- Avenida Dom João II, 1990 Lisboa
- http://www.portaldasnacoes.pt/
- +351 21 831 9500
- info@parquedasnacoes.pt
© MAIRDUMONT
Das ehemalige Expogelände ist zum Symbol für das neue Lissabon geworden. Die Weltausstellung 1998 war Bestandteil eines gigantischen Urbanisierungsprojekts. Fast aus dem Nichts entstand hier am Ufer des Tejo ein neuer Stadtteil, in dem heute rund 20.000 Menschen leben und arbeiten. Hier liegen Portugals architektonische Perlen der Moderne wie an einer Kette aufgereiht. Der etwa 17 km lange Ponte Vasco da Gama überbrückt das breite Tejo-Delta. Mekka aller Architekten ist der High-Tech-Bahnhof Oriente, entworfen vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der auch den portugiesischen Pavillon mit der beeindruckenden Dachkonstruktion schuf. Besuchermagnet Nummer eins im Park der Nationen ist das gigantische Oceanário, eines der größten Meerwasseraquarien Europas. Die "Außenhaut" des 2011 angefügten Südflügels mit ihrem schimmernden energieeffizienten Mosaiküberzug soll an Fischschuppen erinnern. Der futuristische Pavilhão Atlântico bietet 20.000 Menschen Platz bei Konzerten und Sportevents. Gleich hier liegen auch die Messehallen der FIL Feira Internacional de Lisboa. Neben zahlreichen Bars und Kneipen zieht außerdem das Casino Lisboa mit Showbühne und Luxusrestaurant abends Besucher an.
- Avenida Dom João II, 1990 Lisboa
- http://www.portaldasnacoes.pt/
- +351 21 831 9500
- info@parquedasnacoes.pt
Castelo de São Jorge
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp 360-Grad- Liveansichten
Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.
- Rua de Santa Cruz do Castelo, 1100-129 Lisboa
- http://castelodesaojorge.pt/
- +351 21 880 0620
- info@castelodesaojorge.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp 360-Grad- Liveansichten
Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.
- Rua de Santa Cruz do Castelo, 1100-129 Lisboa
- http://castelodesaojorge.pt/
- +351 21 880 0620
- info@castelodesaojorge.pt
Serra de Monchique
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Der höchste Punkt des Gebirges ist der 902 m hohe Fóia. Das erfrischende Grün des Höhenzuges setzt sich aus Akazien, Ulmen, Kiefern, Kamelien und Erdbeerbäumen zusammen und eröffnet gute Wandermöglichkeiten.
- Monchique
© MAIRDUMONT
Der höchste Punkt des Gebirges ist der 902 m hohe Fóia. Das erfrischende Grün des Höhenzuges setzt sich aus Akazien, Ulmen, Kiefern, Kamelien und Erdbeerbäumen zusammen und eröffnet gute Wandermöglichkeiten.
- Monchique
Taylor's Port
Touristenattraktionen © Alena Zharava, Shutterstock
Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.
- Rua do Choupelo 250, 4400-088 Vila Nova de Gaia
- http://www.taylor.pt/
- +351 22 374 2800
- ana.sofia@taylor.pt
© Alena Zharava, Shutterstock
Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.
- Rua do Choupelo 250, 4400-088 Vila Nova de Gaia
- http://www.taylor.pt/
- +351 22 374 2800
- ana.sofia@taylor.pt
Albufeira
Geographical © MAIRDUMONT
Wie in einem monumentalen Amphitheater schauen die Häuser des Ortes von den Hängen auf die Bucht, wo es jeden Tag das gleiche Stück zu sehen gibt: das Meer. Einst war die Stadt ein Geheimtipp. Heute ist sie ein charmantes Touristenzentrum mit Boutiquen, Flaniermeile und einem regen Nachtleben.
- Tv. Cândido dos Reis 2, 8200-013 Albufeira
- http://www.cm-albufeira.pt/
- +351 289 585 279
- posto.turismo@cm-albufeira.pt
© MAIRDUMONT
Wie in einem monumentalen Amphitheater schauen die Häuser des Ortes von den Hängen auf die Bucht, wo es jeden Tag das gleiche Stück zu sehen gibt: das Meer. Einst war die Stadt ein Geheimtipp. Heute ist sie ein charmantes Touristenzentrum mit Boutiquen, Flaniermeile und einem regen Nachtleben.
- Tv. Cândido dos Reis 2, 8200-013 Albufeira
- http://www.cm-albufeira.pt/
- +351 289 585 279
- posto.turismo@cm-albufeira.pt
Torre dos Clérigos
Architektonische Highlights © agsaz, Shutterstock
Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.
- Rua de São Filipe Nery, Porto
- http://www.torredosclerigos.pt/
- +351 22 014 5489
© agsaz, Shutterstock
Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.
- Rua de São Filipe Nery, Porto
- http://www.torredosclerigos.pt/
- +351 22 014 5489
Sé
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.
- Terreiro da Sé, 4050-573 Porto
- http://www.diocese-porto.pt/
- +351 22 205 9028
© MAIRDUMONT
Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.
- Terreiro da Sé, 4050-573 Porto
- http://www.diocese-porto.pt/
- +351 22 205 9028
Sagres
Geographical © johncopland, Thinkstock
Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab.
- 8650 Sagres
- http://www.sagres.net/
- +351 282 624 873
© johncopland, Thinkstock
Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab.
- 8650 Sagres
- http://www.sagres.net/
- +351 282 624 873
Cabo de São Vicente
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab. Das 5 km entfernte Kap des heiligen Vinzenz ist Kontinentaleuropas südwestlichster Punkt. Ein bulliger Leuchtturm mit einem Signalfeuer, das 90 km weit sichtbar ist, trotzt Wind und Wellen inmitten einer grandiosen Naturkulisse.
- EN 268, 8650-370 Sagres
© MAIRDUMONT
Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab. Das 5 km entfernte Kap des heiligen Vinzenz ist Kontinentaleuropas südwestlichster Punkt. Ein bulliger Leuchtturm mit einem Signalfeuer, das 90 km weit sichtbar ist, trotzt Wind und Wellen inmitten einer grandiosen Naturkulisse.
- EN 268, 8650-370 Sagres
Convento de Cristo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Burg wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahre 1160 unter den Templern, deren Güter nach Auflösung des Ordens im 14.Jh. auf die Christusritter übergingen.
- Praça da República, 2300 Tomar
- http://www.conventocristo.gov.pt/
- +351 249 315 089
- convento.cristo@igespar.pt
© MAIRDUMONT
Die Burg wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahre 1160 unter den Templern, deren Güter nach Auflösung des Ordens im 14.Jh. auf die Christusritter übergingen.
- Praça da República, 2300 Tomar
- http://www.conventocristo.gov.pt/
- +351 249 315 089
- convento.cristo@igespar.pt
Estação São Bento
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.
- Praça Almeida Garret, 4000-069 Porto
- http://www.cp.pt/
© MAIRDUMONT
In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.
- Praça Almeida Garret, 4000-069 Porto
- http://www.cp.pt/
Igreja de São Lourenço dos Matos
Architektonische Highlights © Alizada Studios, Shutterstock
Eine Barockkirche mit üppigem Azulejos-Schmuck in Blau und Weiß. Im Kontrast dazu steht der goldglänzende Hochaltar. Die Azulejos zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Laurentius, gestaltet von Policarpode Oliveira Bernardes.
- Rua da Igreja, 8135-027 Almancil
- http://diocese-algarve.pt/
- +351 289 395 451
© Alizada Studios, Shutterstock
Eine Barockkirche mit üppigem Azulejos-Schmuck in Blau und Weiß. Im Kontrast dazu steht der goldglänzende Hochaltar. Die Azulejos zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Laurentius, gestaltet von Policarpode Oliveira Bernardes.
- Rua da Igreja, 8135-027 Almancil
- http://diocese-algarve.pt/
- +351 289 395 451
Tavira
Geographical © MAIRDUMONT
Fischfang und Tourismus sind die wirtschaftlichen Stützen des küstennahen Städtchens. Die Kirche am Ende der Rua da Galeria wird oftmals als schönste Renaissancekirche der Algarve bezeichnet.
- Pte. Romana, 8800-349 Tavira
- http://www.cm-tavira.pt/
- +351 281 322 511
- turismo.tavira@turismodoalgarve.pt
© MAIRDUMONT
Fischfang und Tourismus sind die wirtschaftlichen Stützen des küstennahen Städtchens. Die Kirche am Ende der Rua da Galeria wird oftmals als schönste Renaissancekirche der Algarve bezeichnet.
- Pte. Romana, 8800-349 Tavira
- http://www.cm-tavira.pt/
- +351 281 322 511
- turismo.tavira@turismodoalgarve.pt
Cabo da Roca
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.
- Estrada do Cabo da Roca, 2705 Azóia
- http://www.cm-sintra.pt/
- +351 21 928 0081
© MAIRDUMONT
Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.
- Estrada do Cabo da Roca, 2705 Azóia
- http://www.cm-sintra.pt/
- +351 21 928 0081
Óbidos
Geographical © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Óbidos ohne Rummel genießen
Ein nahtloser Mauermantel, Kopfsteinpflastergassen, eine herrliche Burg, die einst von den portugiesischen Königinnen des Mittelalters bewohnt wurde, und kalkweiße, mit Blumen geschmückte Fassaden machen Óbidos (4000 Ew.) zu einem der romantischsten Orte Portugals. Das wissen auch unzählige Tagesausflügler – am besten kommst du ganz früh oder spät am Tag, wenn der Großparkplatz am Ortsrand nicht voller Reisebusse steht. Ein kachelverziertes Stadttor führt in die wichtigste Gasse, die Rua Direita, mit vielen Wein-, Likör- und Keramikshops, rustikale kleine Restaurants wie das Petrarum Domus laden zur Einkehr. Schwindelfrei? Dann ab auf die zinnenbesetzte Stadtmauer in luftiger Höhe!
- 2510 Óbidos
- http://www.obidos.pt/
- +351 262 955 560
- posto.turismo@cm-obidos.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Óbidos ohne Rummel genießen
Ein nahtloser Mauermantel, Kopfsteinpflastergassen, eine herrliche Burg, die einst von den portugiesischen Königinnen des Mittelalters bewohnt wurde, und kalkweiße, mit Blumen geschmückte Fassaden machen Óbidos (4000 Ew.) zu einem der romantischsten Orte Portugals. Das wissen auch unzählige Tagesausflügler – am besten kommst du ganz früh oder spät am Tag, wenn der Großparkplatz am Ortsrand nicht voller Reisebusse steht. Ein kachelverziertes Stadttor führt in die wichtigste Gasse, die Rua Direita, mit vielen Wein-, Likör- und Keramikshops, rustikale kleine Restaurants wie das Petrarum Domus laden zur Einkehr. Schwindelfrei? Dann ab auf die zinnenbesetzte Stadtmauer in luftiger Höhe!
- 2510 Óbidos
- http://www.obidos.pt/
- +351 262 955 560
- posto.turismo@cm-obidos.pt
Sintra
Geographical © caviarliu, Thinkstock
Das pittoreske Städtchen am Fuß des Sintra-Gebirges. In der Umgebung locken Königspaläste und Herrenhäuser, Parks und Gärten laden zu Spaziergängen ein. Es lohnt sich, eine Nacht im Städtchen zu bleiben, um die Magie zu genießen.
- Largo Rainha Dona Amélia, 2710-616 Sintra
- +351 21 923 7300
- info@parquesdesintra.pt
© caviarliu, Thinkstock
Das pittoreske Städtchen am Fuß des Sintra-Gebirges. In der Umgebung locken Königspaläste und Herrenhäuser, Parks und Gärten laden zu Spaziergängen ein. Es lohnt sich, eine Nacht im Städtchen zu bleiben, um die Magie zu genießen.
- Largo Rainha Dona Amélia, 2710-616 Sintra
- +351 21 923 7300
- info@parquesdesintra.pt
Mosteiro dos Jerónimos
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Sunset-Besuch ohne Anstehen
Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.
- Praça do Império, 1400-206 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Sunset-Besuch ohne Anstehen
Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.
- Praça do Império, 1400-206 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
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Coimbra
Geographical © MAIRDUMONT
Das Hochschulleben hält die alte Stadt am Mondego jung. Die Vorlesungen sind ebenso gut besucht wie die Cafés und Kneipen. Manche Studenten hüllen sich noch in die traditionellen Capes. Besonders ausgelassen geht es im Mai beim Studentenfest zu, einem feucht-fröhlichen Treiben mit Umzug. Coimbras Universität beherrscht auch das Stadtbild: Sie liegt auf einem Hügel, zu dem steile Gassen hinauf führen. Die gefällige Fußgängerzone spannt sich vom Largo da Portagem bis zur Praça 8 de Maio. Im Umkreis der Praça do Comércio liegen schöne Bummel- und Einkaufsgassen, insbesondere die Rua Adelino Veiga, die Rua das Padeiras und die Rua Eduardo Coelho. Auch die Preise stimmen (noch) in Coimbra.
- 3000 Coimbra
- http://www.turismodecoimbra.pt/
- +351 239 857 583
- info@turismodecoimbra.pt
© MAIRDUMONT
Das Hochschulleben hält die alte Stadt am Mondego jung. Die Vorlesungen sind ebenso gut besucht wie die Cafés und Kneipen. Manche Studenten hüllen sich noch in die traditionellen Capes. Besonders ausgelassen geht es im Mai beim Studentenfest zu, einem feucht-fröhlichen Treiben mit Umzug. Coimbras Universität beherrscht auch das Stadtbild: Sie liegt auf einem Hügel, zu dem steile Gassen hinauf führen. Die gefällige Fußgängerzone spannt sich vom Largo da Portagem bis zur Praça 8 de Maio. Im Umkreis der Praça do Comércio liegen schöne Bummel- und Einkaufsgassen, insbesondere die Rua Adelino Veiga, die Rua das Padeiras und die Rua Eduardo Coelho. Auch die Preise stimmen (noch) in Coimbra.
- 3000 Coimbra
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Linha d'Água
CafésOberhalb des Stadtparkes Eduardo VII liegt diese Cafeteria mit einer schönen Terrasse im Amália-Rodrigues-Garten, direkt an einem kleinen, künstlichen See. Hier ist Self-Service angesagt.
- Rua Marquês da Fronteira, 1070 Lisboa
- http://linhadeagua.pt/
- +351 21 381 4327
Oberhalb des Stadtparkes Eduardo VII liegt diese Cafeteria mit einer schönen Terrasse im Amália-Rodrigues-Garten, direkt an einem kleinen, künstlichen See. Hier ist Self-Service angesagt.
- Rua Marquês da Fronteira, 1070 Lisboa
- http://linhadeagua.pt/
- +351 21 381 4327
Museu Calouste Gulbenkian
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Tafeln wie der alte Gulbenkian
Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.
- Avenida de Berna 45a, 1067-001 Lisboa
- http://gulbenkian.pt/
- +351 21 782 3000
- museu@gulbenkian.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Tafeln wie der alte Gulbenkian
Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.
- Avenida de Berna 45a, 1067-001 Lisboa
- http://gulbenkian.pt/
- +351 21 782 3000
- museu@gulbenkian.pt
Museu Nacional do Azulejo
Museen © hydebrink, Shutterstock
Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.
- Rua Madre de Deus 4, 1900-312 Lisboa
- http://www.museunacionaldoazulejo.pt/
- +351 21 810 0340
- mnazulejo@imc-ip.pt
© hydebrink, Shutterstock
Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.
- Rua Madre de Deus 4, 1900-312 Lisboa
- http://www.museunacionaldoazulejo.pt/
- +351 21 810 0340
- mnazulejo@imc-ip.pt
Évora
Geographical © mkos83, Thinkstock
Ein Drink auf dem Platz Praça de Giraldo oder ein Bummel durch die zahlreichen Gassen und Arkaden - das kleine Universitätsstädtchen bezaubert mit seinem historischen Erbe und seinem freundlichen Flair, das v.a. durch die vielen Studenten bereichert wird. Schon die Römer fühlten sich hier wohl, wie die Überreste einer Therme unterhalb des Rathauses belegen. Auf früheste Zeiten gehen auch die Megalithbauten in der Region zurück. Der verwinkelte, von Mauern umgebene Stadtkern gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Wahrzeichen ist jedoch das Aquädukt, ein Renaissancewerk des aus der Region stammenden Architekten Francisco de Arruda. Ein typisches Merkmal der Häuser der Stadt sind die gelb umrahmten Türen und Fenster. Évora liegt inmitten eines weitläufigen Weinanbaugebiets, dessen edle Tropfen die geschützte Herkunftsbezeichnung DOC Alentejo tragen.
- Évora
- http://www.cm-evora.pt/
© mkos83, Thinkstock
Ein Drink auf dem Platz Praça de Giraldo oder ein Bummel durch die zahlreichen Gassen und Arkaden - das kleine Universitätsstädtchen bezaubert mit seinem historischen Erbe und seinem freundlichen Flair, das v.a. durch die vielen Studenten bereichert wird. Schon die Römer fühlten sich hier wohl, wie die Überreste einer Therme unterhalb des Rathauses belegen. Auf früheste Zeiten gehen auch die Megalithbauten in der Region zurück. Der verwinkelte, von Mauern umgebene Stadtkern gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Wahrzeichen ist jedoch das Aquädukt, ein Renaissancewerk des aus der Region stammenden Architekten Francisco de Arruda. Ein typisches Merkmal der Häuser der Stadt sind die gelb umrahmten Türen und Fenster. Évora liegt inmitten eines weitläufigen Weinanbaugebiets, dessen edle Tropfen die geschützte Herkunftsbezeichnung DOC Alentejo tragen.
- Évora
- http://www.cm-evora.pt/
Lagos
Geographical © MAIRDUMONT
Schon die Phönizier hatten hier einen Handelsstützpunkt. Im 15.und 16.Jh. war der Hafen dann Ausgangspunkt der großen portugiesischen Entdeckungsreisen. Trotz der durch die Strände im Westen und Süden angelockten Touristen hat sich der sympathische Ort ein ursprüngliches Eigenleben bewahrt.
- 8600 Lagos
- http://www.visitalgarve.pt/
- +351 282 763 031
- turismo.lagos@turismodoalgarve.pt
© MAIRDUMONT
Schon die Phönizier hatten hier einen Handelsstützpunkt. Im 15.und 16.Jh. war der Hafen dann Ausgangspunkt der großen portugiesischen Entdeckungsreisen. Trotz der durch die Strände im Westen und Süden angelockten Touristen hat sich der sympathische Ort ein ursprüngliches Eigenleben bewahrt.
- 8600 Lagos
- http://www.visitalgarve.pt/
- +351 282 763 031
- turismo.lagos@turismodoalgarve.pt
Praça do Comércio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Umami-Geschmacksflash!
Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.
- Praça do Comércio, 1100 Lisboa
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Umami-Geschmacksflash!
Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.
- Praça do Comércio, 1100 Lisboa
Palácio da Bolsa
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Insider-Tipp Wo Banker und Börsianer speisen
An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.
- Rua Ferreira Borges, 4050 Porto
- http://palaciodabolsa.com/
- +351 22 339 9000
© trabantos, Shutterstock
Insider-Tipp Wo Banker und Börsianer speisen
An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.
- Rua Ferreira Borges, 4050 Porto
- http://palaciodabolsa.com/
- +351 22 339 9000
Praia da Falésia
Strände © hbw_pictures, Shutterstock
5km östlich, vor rostroten Felswänden mit Kiefernhainen und Mittagsblumen, erstreckt sich am Übergang zwischen Sand- und Felsalgarve einer der schönsten Strände der Algarve, der zu ausgiebigen Spaziergängen verlockt. 8 km östlich liegt vor einem wunderbaren Strand die 30 m hohe, mehrere Kilometer lange Steilwand, mit der die Felsalgarve ausläuft und in die flache Sandalgarve übergeht. Die Falésia-Wand besteht indes nicht aus Fels, sondern aus verbackenem rotem Sand, der leicht abbröckelt. Leg dich besser nicht direkt unter die Wand! Ansonsten: Auch für Kinder ist das weite Strandgelände mit seinem feinen Sand ein Spielparadies. Zu den einzelnen Abschnitten gibt es jeweils Zufahrten, in ihrer Nähe wird es in der Hochsaison fürs Parken wie fürs Baden eng.
- 8200-593 Albufeira
- http://atracoesdealbufeira.blogspot.pt/
- +351 289 502 474
© hbw_pictures, Shutterstock
5km östlich, vor rostroten Felswänden mit Kiefernhainen und Mittagsblumen, erstreckt sich am Übergang zwischen Sand- und Felsalgarve einer der schönsten Strände der Algarve, der zu ausgiebigen Spaziergängen verlockt. 8 km östlich liegt vor einem wunderbaren Strand die 30 m hohe, mehrere Kilometer lange Steilwand, mit der die Felsalgarve ausläuft und in die flache Sandalgarve übergeht. Die Falésia-Wand besteht indes nicht aus Fels, sondern aus verbackenem rotem Sand, der leicht abbröckelt. Leg dich besser nicht direkt unter die Wand! Ansonsten: Auch für Kinder ist das weite Strandgelände mit seinem feinen Sand ein Spielparadies. Zu den einzelnen Abschnitten gibt es jeweils Zufahrten, in ihrer Nähe wird es in der Hochsaison fürs Parken wie fürs Baden eng.
- 8200-593 Albufeira
- http://atracoesdealbufeira.blogspot.pt/
- +351 289 502 474
Mercado dos Lavradores
Touristenattraktionen © Glow Images
1941 errichtet, mit deutlichen Reminiszenzen an den Stil des Art déco, zeigt der Bauernmarkt im Eingangsbereich schöne, großformatige Azulejobilder. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Fülle der Produkte. Im Erdgeschoss liegen um den Innenhof Metzgereien, Wein- und Korbwarenläden sowie Souvenirgeschäfte, wo u.a. typische Folklorestiefel verkauft werden. Aus dem Hof geht es hinab zur Fischhalle. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Café, wo sich Verkäufer und Besucher in Korbsesseln von den Strapazen des Ein- und Verkaufs erholen können.
- Rua Latino Coelho, Funchal
- +351 291 091 439
© Glow Images
1941 errichtet, mit deutlichen Reminiszenzen an den Stil des Art déco, zeigt der Bauernmarkt im Eingangsbereich schöne, großformatige Azulejobilder. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Fülle der Produkte. Im Erdgeschoss liegen um den Innenhof Metzgereien, Wein- und Korbwarenläden sowie Souvenirgeschäfte, wo u.a. typische Folklorestiefel verkauft werden. Aus dem Hof geht es hinab zur Fischhalle. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Café, wo sich Verkäufer und Besucher in Korbsesseln von den Strapazen des Ein- und Verkaufs erholen können.
- Rua Latino Coelho, Funchal
- +351 291 091 439
Pico Ruivo
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Madeiras höchster Gipfel (1862 m) ist über Achada do Teixeira ein herrliches Wanderziel. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich vom Gipfel ein grandioses Panorama. Der Aufstieg zur Spitze ist dank des Pflasterwegs nicht schwierig und dauert maximal eine Stunde. Unterwegs bietet die Schutzhütte des Ruivos Erfrischungsmöglichkeiten. Mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung kann man weiterwandern zum 1818 m hohen Pico do Arieiro. Im Frühsommer blüht hier oben eine einzigartige endemische Hochgebirgsflora. In besonders trockenen Sommern leidet diese Vegetation unter Waldbränden. Dank der feuchten Winter erholt sich die Natur aber relativ schnell wieder.
© MAIRDUMONT
Madeiras höchster Gipfel (1862 m) ist über Achada do Teixeira ein herrliches Wanderziel. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich vom Gipfel ein grandioses Panorama. Der Aufstieg zur Spitze ist dank des Pflasterwegs nicht schwierig und dauert maximal eine Stunde. Unterwegs bietet die Schutzhütte des Ruivos Erfrischungsmöglichkeiten. Mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung kann man weiterwandern zum 1818 m hohen Pico do Arieiro. Im Frühsommer blüht hier oben eine einzigartige endemische Hochgebirgsflora. In besonders trockenen Sommern leidet diese Vegetation unter Waldbränden. Dank der feuchten Winter erholt sich die Natur aber relativ schnell wieder.
Jardim Tropical Monte Palace
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.
- Caminho do Monte 174, 9050-288 Monte
- http://www.montepalace.com/
- +351 291 780 800
- info@montepalace.com
© MAIRDUMONT
In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.
- Caminho do Monte 174, 9050-288 Monte
- http://www.montepalace.com/
- +351 291 780 800
- info@montepalace.com
Torre de Belém
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.
- Avenida de Brasília, 1400 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt
© MAIRDUMONT
Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.
- Avenida de Brasília, 1400 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt