Portugal Must Sees

Parque das Nações
Geographical
Lisboa
Parque das Nações
Castelo de São Jorge
Architektonische Highlights
Lisboa
Castelo de São Jorge
Serra de Monchique
Landschaftliche Highlights
Monchique
Serra de Monchique
Taylor's Port
Touristenattraktionen
Vila Nova de Gaia
Albufeira
Geographical
Albufeira
Albufeira
Torre dos Clérigos
Architektonische Highlights
Porto
Architektonische Highlights
Porto
Sé
Sagres
Geographical
Sagres
Sagres
Cabo de São Vicente
Landschaftliche Highlights
Sagres
Cabo de São Vicente
Convento de Cristo
Architektonische Highlights
Tomar
Convento de Cristo
Estação São Bento
Architektonische Highlights
Porto
Estação São Bento
Igreja de São Lourenço dos Matos
Architektonische Highlights
Almancil
Tavira
Geographical
Tavira
Tavira
Cabo da Roca
Landschaftliche Highlights
Azóia
Cabo da Roca
Óbidos
Geographical
Óbidos
Óbidos
Sintra
Geographical
Sintra
Sintra
Mosteiro dos Jerónimos
Architektonische Highlights
Lisboa
Coimbra
Geographical
Coimbra
Coimbra
Linha d'Água
Cafés
Lisboa
Museu Calouste Gulbenkian
Museen
Lisboa
Museu Calouste Gulbenkian
Museu Nacional do Azulejo
Museen
Lisboa
Évora
Geographical
Évora
Évora
Lagos
Geographical
Lagos
Lagos
Praça do Comércio
Touristenattraktionen
Lisboa
Praça do Comércio
Palácio da Bolsa
Architektonische Highlights
Porto
Praia da Falésia
Strände
Albufeira
Mercado dos Lavradores
Touristenattraktionen
Funchal
Mercado dos Lavradores
Pico Ruivo
Landschaftliche Highlights
Santana
Pico Ruivo
Jardim Tropical Monte Palace
Botanische Gärten & Parks
Monte
Jardim Tropical Monte Palace
Torre de Belém
Architektonische Highlights
Lisboa

    Geographical

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Cafés

    Museen

    Strände

    Botanische Gärten & Parks


  • Parque das Nações

    Geographical
    • Parque das Nações© MAIRDUMONT

    Das ehemalige Expogelände ist zum Symbol für das neue Lissabon geworden. Die Weltausstellung 1998 war Bestandteil eines gigantischen Urbanisierungsprojekts. Fast aus dem Nichts entstand hier am Ufer des Tejo ein neuer Stadtteil, in dem heute rund 20.000 Menschen leben und arbeiten. Hier liegen Portugals architektonische Perlen der Moderne wie an einer Kette aufgereiht. Der etwa 17 km lange Ponte Vasco da Gama überbrückt das breite Tejo-Delta. Mekka aller Architekten ist der High-Tech-Bahnhof Oriente, entworfen vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der auch den portugiesischen Pavillon mit der beeindruckenden Dachkonstruktion schuf. Besuchermagnet Nummer eins im Park der Nationen ist das gigantische Oceanário, eines der größten Meerwasseraquarien Europas. Die "Außenhaut" des 2011 angefügten Südflügels mit ihrem schimmernden energieeffizienten Mosaiküberzug soll an Fischschuppen erinnern. Der futuristische Pavilhão Atlântico bietet 20.000 Menschen Platz bei Konzerten und Sportevents. Gleich hier liegen auch die Messehallen der FIL Feira Internacional de Lisboa. Neben zahlreichen Bars und Kneipen zieht außerdem das Casino Lisboa mit Showbühne und Luxusrestaurant abends Besucher an.

    • Parque das Nações© MAIRDUMONT

    Das ehemalige Expogelände ist zum Symbol für das neue Lissabon geworden. Die Weltausstellung 1998 war Bestandteil eines gigantischen Urbanisierungsprojekts. Fast aus dem Nichts entstand hier am Ufer des Tejo ein neuer Stadtteil, in dem heute rund 20.000 Menschen leben und arbeiten. Hier liegen Portugals architektonische Perlen der Moderne wie an einer Kette aufgereiht. Der etwa 17 km lange Ponte Vasco da Gama überbrückt das breite Tejo-Delta. Mekka aller Architekten ist der High-Tech-Bahnhof Oriente, entworfen vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der auch den portugiesischen Pavillon mit der beeindruckenden Dachkonstruktion schuf. Besuchermagnet Nummer eins im Park der Nationen ist das gigantische Oceanário, eines der größten Meerwasseraquarien Europas. Die "Außenhaut" des 2011 angefügten Südflügels mit ihrem schimmernden energieeffizienten Mosaiküberzug soll an Fischschuppen erinnern. Der futuristische Pavilhão Atlântico bietet 20.000 Menschen Platz bei Konzerten und Sportevents. Gleich hier liegen auch die Messehallen der FIL Feira Internacional de Lisboa. Neben zahlreichen Bars und Kneipen zieht außerdem das Casino Lisboa mit Showbühne und Luxusrestaurant abends Besucher an.


  • Castelo de São Jorge

    Architektonische Highlights
    • Castelo de São Jorge© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    360-Grad- Liveansichten

    Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.

    • Castelo de São Jorge© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    360-Grad- Liveansichten

    Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.


  • Serra de Monchique

    Landschaftliche Highlights
    • Serra de Monchique© MAIRDUMONT

    Der höchste Punkt des Gebirges ist der 902 m hohe Fóia. Das erfrischende Grün des Höhenzuges setzt sich aus Akazien, Ulmen, Kiefern, Kamelien und Erdbeerbäumen zusammen und eröffnet gute Wandermöglichkeiten.

    • Monchique
    • Serra de Monchique© MAIRDUMONT

    Der höchste Punkt des Gebirges ist der 902 m hohe Fóia. Das erfrischende Grün des Höhenzuges setzt sich aus Akazien, Ulmen, Kiefern, Kamelien und Erdbeerbäumen zusammen und eröffnet gute Wandermöglichkeiten.

    • Monchique

  • Taylor's Port

    Touristenattraktionen
    • © Alena Zharava, Shutterstock

    Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.

    • © Alena Zharava, Shutterstock

    Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.


  • Albufeira

    Geographical
    • Albufeira© MAIRDUMONT

    Wie in einem monumentalen Amphitheater schauen die Häuser des Ortes von den Hängen auf die Bucht, wo es jeden Tag das gleiche Stück zu sehen gibt: das Meer. Einst war die Stadt ein Geheimtipp. Heute ist sie ein charmantes Touristenzentrum mit Boutiquen, Flaniermeile und einem regen Nachtleben.

    • Albufeira© MAIRDUMONT

    Wie in einem monumentalen Amphitheater schauen die Häuser des Ortes von den Hängen auf die Bucht, wo es jeden Tag das gleiche Stück zu sehen gibt: das Meer. Einst war die Stadt ein Geheimtipp. Heute ist sie ein charmantes Touristenzentrum mit Boutiquen, Flaniermeile und einem regen Nachtleben.


  • Torre dos Clérigos

    Architektonische Highlights
    • © agsaz, Shutterstock

    Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.

    • © agsaz, Shutterstock

    Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.


  • Architektonische Highlights
    • Sé© MAIRDUMONT

    Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.

    • Sé© MAIRDUMONT

    Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.


  • Sagres

    Geographical
    • Sagres© johncopland, Thinkstock

    Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab.

    • Sagres© johncopland, Thinkstock

    Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab.


  • Cabo de São Vicente

    Landschaftliche Highlights
    • Cabo de São Vicente© MAIRDUMONT

    Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab. Das 5 km entfernte Kap des heiligen Vinzenz ist Kontinentaleuropas südwestlichster Punkt. Ein bulliger Leuchtturm mit einem Signalfeuer, das 90 km weit sichtbar ist, trotzt Wind und Wellen inmitten einer grandiosen Naturkulisse.

    • EN 268, 8650-370 Sagres
    • Cabo de São Vicente© MAIRDUMONT

    Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab. Das 5 km entfernte Kap des heiligen Vinzenz ist Kontinentaleuropas südwestlichster Punkt. Ein bulliger Leuchtturm mit einem Signalfeuer, das 90 km weit sichtbar ist, trotzt Wind und Wellen inmitten einer grandiosen Naturkulisse.

    • EN 268, 8650-370 Sagres

  • Convento de Cristo

    Architektonische Highlights
    • Convento de Cristo© MAIRDUMONT

    Die Burg wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahre 1160 unter den Templern, deren Güter nach Auflösung des Ordens im 14.Jh. auf die Christusritter übergingen.

    • Convento de Cristo© MAIRDUMONT

    Die Burg wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahre 1160 unter den Templern, deren Güter nach Auflösung des Ordens im 14.Jh. auf die Christusritter übergingen.


  • Estação São Bento

    Architektonische Highlights
    • Estação São Bento© MAIRDUMONT

    In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.

    • Estação São Bento© MAIRDUMONT

    In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.


  • Igreja de São Lourenço dos Matos

    Architektonische Highlights
    • © Alizada Studios, Shutterstock

    Eine Barockkirche mit üppigem Azulejos-Schmuck in Blau und Weiß. Im Kontrast dazu steht der goldglänzende Hochaltar. Die Azulejos zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Laurentius, gestaltet von Policarpode Oliveira Bernardes.

    • © Alizada Studios, Shutterstock

    Eine Barockkirche mit üppigem Azulejos-Schmuck in Blau und Weiß. Im Kontrast dazu steht der goldglänzende Hochaltar. Die Azulejos zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Laurentius, gestaltet von Policarpode Oliveira Bernardes.


  • Tavira

    Geographical
    • Tavira© MAIRDUMONT

    Fischfang und Tourismus sind die wirtschaftlichen Stützen des küstennahen Städtchens. Die Kirche am Ende der Rua da Galeria wird oftmals als schönste Renaissancekirche der Algarve bezeichnet.

    • Tavira© MAIRDUMONT

    Fischfang und Tourismus sind die wirtschaftlichen Stützen des küstennahen Städtchens. Die Kirche am Ende der Rua da Galeria wird oftmals als schönste Renaissancekirche der Algarve bezeichnet.


  • Cabo da Roca

    Landschaftliche Highlights
    • Cabo da Roca© MAIRDUMONT

    Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.

    • Cabo da Roca© MAIRDUMONT

    Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.


  • Óbidos

    Geographical
    • Óbidos© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Óbidos ohne Rummel genießen

    Ein nahtloser Mauermantel, Kopfsteinpflastergassen, eine herrliche Burg, die einst von den portugiesischen Königinnen des Mittelalters bewohnt wurde, und kalkweiße, mit Blumen geschmückte Fassaden machen Óbidos (4000 Ew.) zu einem der romantischsten Orte Portugals. Das wissen auch unzählige Tagesausflügler – am besten kommst du ganz früh oder spät am Tag, wenn der Großparkplatz am Ortsrand nicht voller Reisebusse steht. Ein kachelverziertes Stadttor führt in die wichtigste Gasse, die Rua Direita, mit vielen Wein-, Likör- und Keramikshops, rustikale kleine Restaurants wie das Petrarum Domus laden zur Einkehr. Schwindelfrei? Dann ab auf die zinnenbesetzte Stadtmauer in luftiger Höhe!

    • Óbidos© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Óbidos ohne Rummel genießen

    Ein nahtloser Mauermantel, Kopfsteinpflastergassen, eine herrliche Burg, die einst von den portugiesischen Königinnen des Mittelalters bewohnt wurde, und kalkweiße, mit Blumen geschmückte Fassaden machen Óbidos (4000 Ew.) zu einem der romantischsten Orte Portugals. Das wissen auch unzählige Tagesausflügler – am besten kommst du ganz früh oder spät am Tag, wenn der Großparkplatz am Ortsrand nicht voller Reisebusse steht. Ein kachelverziertes Stadttor führt in die wichtigste Gasse, die Rua Direita, mit vielen Wein-, Likör- und Keramikshops, rustikale kleine Restaurants wie das Petrarum Domus laden zur Einkehr. Schwindelfrei? Dann ab auf die zinnenbesetzte Stadtmauer in luftiger Höhe!


  • Sintra

    Geographical
    • Sintra© caviarliu, Thinkstock

    Das pittoreske Städtchen am Fuß des Sintra-Gebirges. In der Umgebung locken Königspaläste und Herrenhäuser, Parks und Gärten laden zu Spaziergängen ein. Es lohnt sich, eine Nacht im Städtchen zu bleiben, um die Magie zu genießen.

    • Largo Rainha Dona Amélia, 2710-616 Sintra
    • +351 21 923 7300
    • info@parquesdesintra.pt
    • Sintra© caviarliu, Thinkstock

    Das pittoreske Städtchen am Fuß des Sintra-Gebirges. In der Umgebung locken Königspaläste und Herrenhäuser, Parks und Gärten laden zu Spaziergängen ein. Es lohnt sich, eine Nacht im Städtchen zu bleiben, um die Magie zu genießen.

    • Largo Rainha Dona Amélia, 2710-616 Sintra
    • +351 21 923 7300
    • info@parquesdesintra.pt

  • Mosteiro dos Jerónimos

    Architektonische Highlights
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sunset-Besuch ohne Anstehen

    Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.

    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sunset-Besuch ohne Anstehen

    Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.


  • Coimbra

    Geographical
    • Coimbra© MAIRDUMONT

    Das Hochschulleben hält die alte Stadt am Mondego jung. Die Vorlesungen sind ebenso gut besucht wie die Cafés und Kneipen. Manche Studenten hüllen sich noch in die traditionellen Capes. Besonders ausgelassen geht es im Mai beim Studentenfest zu, einem feucht-fröhlichen Treiben mit Umzug. Coimbras Universität beherrscht auch das Stadtbild: Sie liegt auf einem Hügel, zu dem steile Gassen hinauf führen. Die gefällige Fußgängerzone spannt sich vom Largo da Portagem bis zur Praça 8 de Maio. Im Umkreis der Praça do Comércio liegen schöne Bummel- und Einkaufsgassen, insbesondere die Rua Adelino Veiga, die Rua das Padeiras und die Rua Eduardo Coelho. Auch die Preise stimmen (noch) in Coimbra.

    • Coimbra© MAIRDUMONT

    Das Hochschulleben hält die alte Stadt am Mondego jung. Die Vorlesungen sind ebenso gut besucht wie die Cafés und Kneipen. Manche Studenten hüllen sich noch in die traditionellen Capes. Besonders ausgelassen geht es im Mai beim Studentenfest zu, einem feucht-fröhlichen Treiben mit Umzug. Coimbras Universität beherrscht auch das Stadtbild: Sie liegt auf einem Hügel, zu dem steile Gassen hinauf führen. Die gefällige Fußgängerzone spannt sich vom Largo da Portagem bis zur Praça 8 de Maio. Im Umkreis der Praça do Comércio liegen schöne Bummel- und Einkaufsgassen, insbesondere die Rua Adelino Veiga, die Rua das Padeiras und die Rua Eduardo Coelho. Auch die Preise stimmen (noch) in Coimbra.


  • Linha d'Água

    Cafés

    Oberhalb des Stadtparkes Eduardo VII liegt diese Cafeteria mit einer schönen Terrasse im Amália-Rodrigues-Garten, direkt an einem kleinen, künstlichen See. Hier ist Self-Service angesagt.

    Oberhalb des Stadtparkes Eduardo VII liegt diese Cafeteria mit einer schönen Terrasse im Amália-Rodrigues-Garten, direkt an einem kleinen, künstlichen See. Hier ist Self-Service angesagt.


  • Museu Calouste Gulbenkian

    Museen
    • Museu Calouste Gulbenkian© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tafeln wie der alte Gulbenkian

    Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.

    • Museu Calouste Gulbenkian© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tafeln wie der alte Gulbenkian

    Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.


  • Museu Nacional do Azulejo

    Museen
    • © hydebrink, Shutterstock

    Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.

    • © hydebrink, Shutterstock

    Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.


  • Évora

    Geographical
    • Évora© mkos83, Thinkstock

    Ein Drink auf dem Platz Praça de Giraldo oder ein Bummel durch die zahlreichen Gassen und Arkaden - das kleine Universitätsstädtchen bezaubert mit seinem historischen Erbe und seinem freundlichen Flair, das v.a. durch die vielen Studenten bereichert wird. Schon die Römer fühlten sich hier wohl, wie die Überreste einer Therme unterhalb des Rathauses belegen. Auf früheste Zeiten gehen auch die Megalithbauten in der Region zurück. Der verwinkelte, von Mauern umgebene Stadtkern gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Wahrzeichen ist jedoch das Aquädukt, ein Renaissancewerk des aus der Region stammenden Architekten Francisco de Arruda. Ein typisches Merkmal der Häuser der Stadt sind die gelb umrahmten Türen und Fenster. Évora liegt inmitten eines weitläufigen Weinanbaugebiets, dessen edle Tropfen die geschützte Herkunftsbezeichnung DOC Alentejo tragen.

    • Évora© mkos83, Thinkstock

    Ein Drink auf dem Platz Praça de Giraldo oder ein Bummel durch die zahlreichen Gassen und Arkaden - das kleine Universitätsstädtchen bezaubert mit seinem historischen Erbe und seinem freundlichen Flair, das v.a. durch die vielen Studenten bereichert wird. Schon die Römer fühlten sich hier wohl, wie die Überreste einer Therme unterhalb des Rathauses belegen. Auf früheste Zeiten gehen auch die Megalithbauten in der Region zurück. Der verwinkelte, von Mauern umgebene Stadtkern gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Wahrzeichen ist jedoch das Aquädukt, ein Renaissancewerk des aus der Region stammenden Architekten Francisco de Arruda. Ein typisches Merkmal der Häuser der Stadt sind die gelb umrahmten Türen und Fenster. Évora liegt inmitten eines weitläufigen Weinanbaugebiets, dessen edle Tropfen die geschützte Herkunftsbezeichnung DOC Alentejo tragen.


  • Lagos

    Geographical
    • Lagos© MAIRDUMONT

    Schon die Phönizier hatten hier einen Handelsstützpunkt. Im 15.und 16.Jh. war der Hafen dann Ausgangspunkt der großen portugiesischen Entdeckungsreisen. Trotz der durch die Strände im Westen und Süden angelockten Touristen hat sich der sympathische Ort ein ursprüngliches Eigenleben bewahrt.

    • Lagos© MAIRDUMONT

    Schon die Phönizier hatten hier einen Handelsstützpunkt. Im 15.und 16.Jh. war der Hafen dann Ausgangspunkt der großen portugiesischen Entdeckungsreisen. Trotz der durch die Strände im Westen und Süden angelockten Touristen hat sich der sympathische Ort ein ursprüngliches Eigenleben bewahrt.


  • Praça do Comércio

    Touristenattraktionen
    • Praça do Comércio© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der Umami-Geschmacksflash!

    Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.

    • Praça do Comércio, 1100 Lisboa
    • Praça do Comércio© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der Umami-Geschmacksflash!

    Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.

    • Praça do Comércio, 1100 Lisboa

  • Palácio da Bolsa

    Architektonische Highlights
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Banker und Börsianer speisen

    An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.

    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Banker und Börsianer speisen

    An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.


  • Praia da Falésia

    Strände
    • © hbw_pictures, Shutterstock

    5km östlich, vor rostroten Felswänden mit Kiefernhainen und Mittagsblumen, erstreckt sich am Übergang zwischen Sand- und Felsalgarve einer der schönsten Strände der Algarve, der zu ausgiebigen Spaziergängen verlockt. 8 km östlich liegt vor einem wunderbaren Strand die 30 m hohe, mehrere Kilometer lange Steilwand, mit der die Felsalgarve ausläuft und in die flache Sandalgarve übergeht. Die Falésia-Wand besteht indes nicht aus Fels, sondern aus verbackenem rotem Sand, der leicht abbröckelt. Leg dich besser nicht direkt unter die Wand! Ansonsten: Auch für Kinder ist das weite Strandgelände mit seinem feinen Sand ein Spielparadies. Zu den einzelnen Abschnitten gibt es jeweils Zufahrten, in ihrer Nähe wird es in der Hochsaison fürs Parken wie fürs Baden eng.

    • © hbw_pictures, Shutterstock

    5km östlich, vor rostroten Felswänden mit Kiefernhainen und Mittagsblumen, erstreckt sich am Übergang zwischen Sand- und Felsalgarve einer der schönsten Strände der Algarve, der zu ausgiebigen Spaziergängen verlockt. 8 km östlich liegt vor einem wunderbaren Strand die 30 m hohe, mehrere Kilometer lange Steilwand, mit der die Felsalgarve ausläuft und in die flache Sandalgarve übergeht. Die Falésia-Wand besteht indes nicht aus Fels, sondern aus verbackenem rotem Sand, der leicht abbröckelt. Leg dich besser nicht direkt unter die Wand! Ansonsten: Auch für Kinder ist das weite Strandgelände mit seinem feinen Sand ein Spielparadies. Zu den einzelnen Abschnitten gibt es jeweils Zufahrten, in ihrer Nähe wird es in der Hochsaison fürs Parken wie fürs Baden eng.


  • Mercado dos Lavradores

    Touristenattraktionen
    • Mercado dos Lavradores© Glow Images

    1941 errichtet, mit deutlichen Reminiszenzen an den Stil des Art déco, zeigt der Bauernmarkt im Eingangsbereich schöne, großformatige Azulejobilder. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Fülle der Produkte. Im Erdgeschoss liegen um den Innenhof Metzgereien, Wein- und Korbwarenläden sowie Souvenirgeschäfte, wo u.a. typische Folklorestiefel verkauft werden. Aus dem Hof geht es hinab zur Fischhalle. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Café, wo sich Verkäufer und Besucher in Korbsesseln von den Strapazen des Ein- und Verkaufs erholen können.

    • Mercado dos Lavradores© Glow Images

    1941 errichtet, mit deutlichen Reminiszenzen an den Stil des Art déco, zeigt der Bauernmarkt im Eingangsbereich schöne, großformatige Azulejobilder. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Fülle der Produkte. Im Erdgeschoss liegen um den Innenhof Metzgereien, Wein- und Korbwarenläden sowie Souvenirgeschäfte, wo u.a. typische Folklorestiefel verkauft werden. Aus dem Hof geht es hinab zur Fischhalle. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Café, wo sich Verkäufer und Besucher in Korbsesseln von den Strapazen des Ein- und Verkaufs erholen können.


  • Pico Ruivo

    Landschaftliche Highlights
    • Pico Ruivo© MAIRDUMONT

    Madeiras höchster Gipfel (1862 m) ist über Achada do Teixeira ein herrliches Wanderziel. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich vom Gipfel ein grandioses Panorama. Der Aufstieg zur Spitze ist dank des Pflasterwegs nicht schwierig und dauert maximal eine Stunde. Unterwegs bietet die Schutzhütte des Ruivos Erfrischungsmöglichkeiten. Mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung kann man weiterwandern zum 1818 m hohen Pico do Arieiro. Im Frühsommer blüht hier oben eine einzigartige endemische Hochgebirgsflora. In besonders trockenen Sommern leidet diese Vegetation unter Waldbränden. Dank der feuchten Winter erholt sich die Natur aber relativ schnell wieder.

    • Pico Ruivo© MAIRDUMONT

    Madeiras höchster Gipfel (1862 m) ist über Achada do Teixeira ein herrliches Wanderziel. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich vom Gipfel ein grandioses Panorama. Der Aufstieg zur Spitze ist dank des Pflasterwegs nicht schwierig und dauert maximal eine Stunde. Unterwegs bietet die Schutzhütte des Ruivos Erfrischungsmöglichkeiten. Mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung kann man weiterwandern zum 1818 m hohen Pico do Arieiro. Im Frühsommer blüht hier oben eine einzigartige endemische Hochgebirgsflora. In besonders trockenen Sommern leidet diese Vegetation unter Waldbränden. Dank der feuchten Winter erholt sich die Natur aber relativ schnell wieder.


  • Jardim Tropical Monte Palace

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardim Tropical Monte Palace© MAIRDUMONT

    In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.

    • Jardim Tropical Monte Palace© MAIRDUMONT

    In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.


  • Torre de Belém

    Architektonische Highlights
    • © MAIRDUMONT

    Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.

    • © MAIRDUMONT

    Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.