Portugal Top Sehenswürdigkeiten

Castelo de São Jorge
Architektonische Highlights
Lisboa
Castelo de São Jorge
Serra de Monchique
Landschaftliche Highlights
Monchique
Serra de Monchique
Taylor's Port
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Vila Nova de Gaia
Torre dos Clérigos
Architektonische Highlights
Porto
Architektonische Highlights
Porto
Sé
Cabo de São Vicente
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Sagres
Cabo de São Vicente
Convento de Cristo
Architektonische Highlights
Tomar
Convento de Cristo
Estação São Bento
Architektonische Highlights
Porto
Estação São Bento
Igreja de São Lourenço dos Matos
Architektonische Highlights
Almancil
Cabo da Roca
Landschaftliche Highlights
Azóia
Cabo da Roca
Mosteiro dos Jerónimos
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Lisboa
Museu Calouste Gulbenkian
Museen
Lisboa
Museu Calouste Gulbenkian
Museu Nacional do Azulejo
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Lisboa
Praça do Comércio
Touristenattraktionen
Lisboa
Praça do Comércio
Palácio da Bolsa
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Porto
Mercado dos Lavradores
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Funchal
Mercado dos Lavradores
Pico Ruivo
Landschaftliche Highlights
Santana
Pico Ruivo
Jardim Tropical Monte Palace
Botanische Gärten & Parks
Monte
Jardim Tropical Monte Palace
Torre de Belém
Architektonische Highlights
Lisboa
Ilha da Culatra
Landschaftliche Highlights
Ilha da Culatra
Cidade Velha
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Faro
Cidade Velha
Paúl da Serra
Landschaftliche Highlights
Paúl da Serra
Paúl da Serra
Cabo Girão
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Câmara de Lobos
Ponta de São Lourenço
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Caniçal
Ponta de São Lourenço
Eléctrico 28E
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Lisboa
Jardins do Palácio de Cristal
Botanische Gärten & Parks
Porto
Vulcão Dos Capelinhos
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Horta
Furna Do Enxofre
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Santa Cruz Da Graciosa (R.A.A.)
Ponte Dom Luís I
Architektonische Highlights
Porto
Fanal
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Ribeira da Janela

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Castelo de São Jorge

    Architektonische Highlights
    • Castelo de São Jorge© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    360-Grad- Liveansichten

    Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.

    • Castelo de São Jorge© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    360-Grad- Liveansichten

    Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.


  • Serra de Monchique

    Landschaftliche Highlights
    • Serra de Monchique© MAIRDUMONT

    Der höchste Punkt des Gebirges ist der 902 m hohe Fóia. Das erfrischende Grün des Höhenzuges setzt sich aus Akazien, Ulmen, Kiefern, Kamelien und Erdbeerbäumen zusammen und eröffnet gute Wandermöglichkeiten.

    • Monchique
    • Serra de Monchique© MAIRDUMONT

    Der höchste Punkt des Gebirges ist der 902 m hohe Fóia. Das erfrischende Grün des Höhenzuges setzt sich aus Akazien, Ulmen, Kiefern, Kamelien und Erdbeerbäumen zusammen und eröffnet gute Wandermöglichkeiten.

    • Monchique

  • Taylor's Port

    Touristenattraktionen
    • © Alena Zharava, Shutterstock

    Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.

    • © Alena Zharava, Shutterstock

    Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.


  • Torre dos Clérigos

    Architektonische Highlights
    • © agsaz, Shutterstock

    Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.

    • © agsaz, Shutterstock

    Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.


  • Architektonische Highlights
    • Sé© MAIRDUMONT

    Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.

    • Sé© MAIRDUMONT

    Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.


  • Cabo de São Vicente

    Landschaftliche Highlights
    • Cabo de São Vicente© MAIRDUMONT

    Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab. Das 5 km entfernte Kap des heiligen Vinzenz ist Kontinentaleuropas südwestlichster Punkt. Ein bulliger Leuchtturm mit einem Signalfeuer, das 90 km weit sichtbar ist, trotzt Wind und Wellen inmitten einer grandiosen Naturkulisse.

    • EN 268, 8650-370 Sagres
    • Cabo de São Vicente© MAIRDUMONT

    Auf der Fahrt zum 40km südwestlich gelegenen Kap dominiert die Natur, die zunehmend rauere Züge annimmt. Die Fortaleza von Sagres, im Spätmittelalter vermutlich Sitz der Nautikschule von Heinrich dem Seefahrer, zieht sich weit über ein schroffes Vorplateau und trägt ein paar befremdliche neuere Züge. Von Sagres sind es dann nur noch 5 km bis zum sagenumwobenen Cabo de São Vicente, das häufig von Wind und Wellen gepeitscht wird. Endstation ist der Parkplatz nahe dem Leuchtturm. An der Zubringerstraße ab Sagres ist die Praia do Beliche einen Stopp wert. Dieser herrliche Strand, der auch bei Surfern beliebt ist, liegt versteckt in der Tiefe, ab dem Parkplatz geht es über Treppen hinab. Das 5 km entfernte Kap des heiligen Vinzenz ist Kontinentaleuropas südwestlichster Punkt. Ein bulliger Leuchtturm mit einem Signalfeuer, das 90 km weit sichtbar ist, trotzt Wind und Wellen inmitten einer grandiosen Naturkulisse.

    • EN 268, 8650-370 Sagres

  • Convento de Cristo

    Architektonische Highlights
    • Convento de Cristo© MAIRDUMONT

    Die Burg wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahre 1160 unter den Templern, deren Güter nach Auflösung des Ordens im 14.Jh. auf die Christusritter übergingen.

    • Convento de Cristo© MAIRDUMONT

    Die Burg wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahre 1160 unter den Templern, deren Güter nach Auflösung des Ordens im 14.Jh. auf die Christusritter übergingen.


  • Estação São Bento

    Architektonische Highlights
    • Estação São Bento© MAIRDUMONT

    In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.

    • Estação São Bento© MAIRDUMONT

    In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.


  • Igreja de São Lourenço dos Matos

    Architektonische Highlights
    • © Alizada Studios, Shutterstock

    Eine Barockkirche mit üppigem Azulejos-Schmuck in Blau und Weiß. Im Kontrast dazu steht der goldglänzende Hochaltar. Die Azulejos zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Laurentius, gestaltet von Policarpode Oliveira Bernardes.

    • © Alizada Studios, Shutterstock

    Eine Barockkirche mit üppigem Azulejos-Schmuck in Blau und Weiß. Im Kontrast dazu steht der goldglänzende Hochaltar. Die Azulejos zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Laurentius, gestaltet von Policarpode Oliveira Bernardes.


  • Cabo da Roca

    Landschaftliche Highlights
    • Cabo da Roca© MAIRDUMONT

    Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.

    • Cabo da Roca© MAIRDUMONT

    Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.


  • Mosteiro dos Jerónimos

    Architektonische Highlights
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sunset-Besuch ohne Anstehen

    Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.

    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sunset-Besuch ohne Anstehen

    Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.


  • Museu Calouste Gulbenkian

    Museen
    • Museu Calouste Gulbenkian© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tafeln wie der alte Gulbenkian

    Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.

    • Museu Calouste Gulbenkian© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tafeln wie der alte Gulbenkian

    Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.


  • Museu Nacional do Azulejo

    Museen
    • © hydebrink, Shutterstock

    Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.

    • © hydebrink, Shutterstock

    Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.


  • Praça do Comércio

    Touristenattraktionen
    • Praça do Comércio© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der Umami-Geschmacksflash!

    Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.

    • Praça do Comércio, 1100 Lisboa
    • Praça do Comércio© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der Umami-Geschmacksflash!

    Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.

    • Praça do Comércio, 1100 Lisboa

  • Palácio da Bolsa

    Architektonische Highlights
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Banker und Börsianer speisen

    An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.

    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Banker und Börsianer speisen

    An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.


  • Mercado dos Lavradores

    Touristenattraktionen
    • Mercado dos Lavradores© Glow Images

    1941 errichtet, mit deutlichen Reminiszenzen an den Stil des Art déco, zeigt der Bauernmarkt im Eingangsbereich schöne, großformatige Azulejobilder. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Fülle der Produkte. Im Erdgeschoss liegen um den Innenhof Metzgereien, Wein- und Korbwarenläden sowie Souvenirgeschäfte, wo u.a. typische Folklorestiefel verkauft werden. Aus dem Hof geht es hinab zur Fischhalle. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Café, wo sich Verkäufer und Besucher in Korbsesseln von den Strapazen des Ein- und Verkaufs erholen können.

    • Mercado dos Lavradores© Glow Images

    1941 errichtet, mit deutlichen Reminiszenzen an den Stil des Art déco, zeigt der Bauernmarkt im Eingangsbereich schöne, großformatige Azulejobilder. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die Fülle der Produkte. Im Erdgeschoss liegen um den Innenhof Metzgereien, Wein- und Korbwarenläden sowie Souvenirgeschäfte, wo u.a. typische Folklorestiefel verkauft werden. Aus dem Hof geht es hinab zur Fischhalle. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Café, wo sich Verkäufer und Besucher in Korbsesseln von den Strapazen des Ein- und Verkaufs erholen können.


  • Pico Ruivo

    Landschaftliche Highlights
    • Pico Ruivo© MAIRDUMONT

    Madeiras höchster Gipfel (1862 m) ist über Achada do Teixeira ein herrliches Wanderziel. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich vom Gipfel ein grandioses Panorama. Der Aufstieg zur Spitze ist dank des Pflasterwegs nicht schwierig und dauert maximal eine Stunde. Unterwegs bietet die Schutzhütte des Ruivos Erfrischungsmöglichkeiten. Mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung kann man weiterwandern zum 1818 m hohen Pico do Arieiro. Im Frühsommer blüht hier oben eine einzigartige endemische Hochgebirgsflora. In besonders trockenen Sommern leidet diese Vegetation unter Waldbränden. Dank der feuchten Winter erholt sich die Natur aber relativ schnell wieder.

    • Pico Ruivo© MAIRDUMONT

    Madeiras höchster Gipfel (1862 m) ist über Achada do Teixeira ein herrliches Wanderziel. Wenn das Wetter mitspielt, bietet sich vom Gipfel ein grandioses Panorama. Der Aufstieg zur Spitze ist dank des Pflasterwegs nicht schwierig und dauert maximal eine Stunde. Unterwegs bietet die Schutzhütte des Ruivos Erfrischungsmöglichkeiten. Mit guter Kondition und entsprechender Ausrüstung kann man weiterwandern zum 1818 m hohen Pico do Arieiro. Im Frühsommer blüht hier oben eine einzigartige endemische Hochgebirgsflora. In besonders trockenen Sommern leidet diese Vegetation unter Waldbränden. Dank der feuchten Winter erholt sich die Natur aber relativ schnell wieder.


  • Jardim Tropical Monte Palace

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardim Tropical Monte Palace© MAIRDUMONT

    In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.

    • Jardim Tropical Monte Palace© MAIRDUMONT

    In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.


  • Torre de Belém

    Architektonische Highlights
    • © MAIRDUMONT

    Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.

    • © MAIRDUMONT

    Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.


  • Ilha da Culatra

    Landschaftliche Highlights
    • © Carlos Neto, Shutterstock

    Mit Fähren kann man ab den Cais Comercial und den Cais das Portas do Mar auf diese Düneninsel hinübergondeln. Schon die Fahrt lohnt sich, weil sie schöne Blicke auf Küste und Ria Formosa erlaubt. Der Fischerhafen auf Culatra - so heißt auch der Hauptort - ist einer der malerischsten in ganz Südportugal. Ein weiterer Ort auf Culatra ist Farol mit seinem weithin sichtbaren Leuchtturm. Hier werden während der Sommersaison zahlreiche Privathäuschen vermietet.

    • 8000 Ilha da Culatra
    • © Carlos Neto, Shutterstock

    Mit Fähren kann man ab den Cais Comercial und den Cais das Portas do Mar auf diese Düneninsel hinübergondeln. Schon die Fahrt lohnt sich, weil sie schöne Blicke auf Küste und Ria Formosa erlaubt. Der Fischerhafen auf Culatra - so heißt auch der Hauptort - ist einer der malerischsten in ganz Südportugal. Ein weiterer Ort auf Culatra ist Farol mit seinem weithin sichtbaren Leuchtturm. Hier werden während der Sommersaison zahlreiche Privathäuschen vermietet.

    • 8000 Ilha da Culatra

  • Cidade Velha

    Touristenattraktionen
    • Cidade Velha© MAIRDUMONT

    Cidade Velha ist die Altstadt Faros. Sie hat einen Durchmesser von nur etwa 500 m und wird von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umschlossen. Zu dem einzigartigen Ensemble tragen neben herrlichen Bauwerken aus verschiedenen Jh. auch die Kopfsteinpflastergassen, die kleinen Läden und Lokale und die lauschigen Ecken bei, die zum Flanieren einladen.

    • Praça do Afonso III 15, 8000 Faro
    • Cidade Velha© MAIRDUMONT

    Cidade Velha ist die Altstadt Faros. Sie hat einen Durchmesser von nur etwa 500 m und wird von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umschlossen. Zu dem einzigartigen Ensemble tragen neben herrlichen Bauwerken aus verschiedenen Jh. auch die Kopfsteinpflastergassen, die kleinen Läden und Lokale und die lauschigen Ecken bei, die zum Flanieren einladen.

    • Praça do Afonso III 15, 8000 Faro

  • Paúl da Serra

    Landschaftliche Highlights
    • Paúl da Serra© Holger Leue, DuMont Reisebildportal

    Die Hochebene erinnert an schottische Hochmoorlandschaften. Nur robuste Pflanzen wie Gräser, Ginster und Adlerfarn halten das raue Klima auf der über 1000 m hohen Gebirgsplatte aus. Der Untergrund speichert wie ein Schwamm das Regenwasser. Von hier aus wird es über Levadas in viele Teile der Insel verteilt und auch gezielt in Kraftwerke geleitet. Außerdem recken Dutzende von Windgeneratoren ihre Flügel in den Himmel. Der Wind bläst hier oben oft sehr stark, und wenn dann noch der typische Nebel hinzukommt, wird klar, warum die Baupläne des Flughafens auf der Hochebene schnell wieder verworfen wurden. Bei gutem Wetter bieten sich von der Panoramastraße aus traumhafte Ausblicke. Etwa auf halber Strecke geht es hinab ins Tal von Rabaçal, wo man zum Risco-Wasserfall und in einen Felskessel namens 25 Fontes (25 Quellen) wandern kann.

    • Paúl da Serra
    • Paúl da Serra© Holger Leue, DuMont Reisebildportal

    Die Hochebene erinnert an schottische Hochmoorlandschaften. Nur robuste Pflanzen wie Gräser, Ginster und Adlerfarn halten das raue Klima auf der über 1000 m hohen Gebirgsplatte aus. Der Untergrund speichert wie ein Schwamm das Regenwasser. Von hier aus wird es über Levadas in viele Teile der Insel verteilt und auch gezielt in Kraftwerke geleitet. Außerdem recken Dutzende von Windgeneratoren ihre Flügel in den Himmel. Der Wind bläst hier oben oft sehr stark, und wenn dann noch der typische Nebel hinzukommt, wird klar, warum die Baupläne des Flughafens auf der Hochebene schnell wieder verworfen wurden. Bei gutem Wetter bieten sich von der Panoramastraße aus traumhafte Ausblicke. Etwa auf halber Strecke geht es hinab ins Tal von Rabaçal, wo man zum Risco-Wasserfall und in einen Felskessel namens 25 Fontes (25 Quellen) wandern kann.

    • Paúl da Serra

  • Cabo Girão

    Landschaftliche Highlights
    • © Vlada Photo, Shutterstock

    Das sogenannte Kap der Umkehr zählt zu den höchsten Klippen der Welt. 580 m fällt das Land hier fast lotrecht ins Meer. Von dem modernen, schwindelerregenden Skywalk lässt sich entdecken, dass auf dem schmalen Schwemmlandstreifen an der Küste Wein und Gemüse angebaut werden. Etwas östlich vom Cabo Girão verbindet eine ursprünglich als Transport für die Bauern errichtete Seilbahn den Ort Rancho mit den Feldern am Küstenraum.

    • © Vlada Photo, Shutterstock

    Das sogenannte Kap der Umkehr zählt zu den höchsten Klippen der Welt. 580 m fällt das Land hier fast lotrecht ins Meer. Von dem modernen, schwindelerregenden Skywalk lässt sich entdecken, dass auf dem schmalen Schwemmlandstreifen an der Küste Wein und Gemüse angebaut werden. Etwas östlich vom Cabo Girão verbindet eine ursprünglich als Transport für die Bauern errichtete Seilbahn den Ort Rancho mit den Feldern am Küstenraum.


  • Ponta de São Lourenço

    Landschaftliche Highlights
    • Ponta de São Lourenço© Holger Leue, DuMont Reisebildportal

    Karg und windig gibt sich die Ponta de São Lourenço, die Ostspitze Madeiras. Man begann schon frühzeitig mit der Abholzung, später weideten hier Ziegen, die alles junge Grün sofort wegfraßen. So prägen heute kahle Kuppen, die im Frühjahr ein Blütenteppich überzieht, das Landschaftsbild, und bizarre, wie von Kinderhand hingewürfelte Felsen steigen ockerfarben, rostrot, grau und grünschwarz aus dem türkisblauen Meer auf. Einen Picknickplatz mit prächtiger Aussicht auf Meer und Landzunge gibt es an der Ponta do Rosto. Die Zufahrtsstraße zur Ponta de São Lourenço endet an einem Wanderparkplatz oberhalb der Baía de Abra. Die Wanderung zur Inselspitze (und zurück) eröffnet immer wieder andere Blicke auf die Landschaft. Getrennt durch nur wenige Meter liegen vor Ponta de São Lourenço zwei Inselchen. Eine heißt im Volksmund auch Ilhéu do Farol, denn auf ihrem Gipfel steht seit 1870 der älteste Leuchtturm Madeiras. Den besten Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Der Aufstieg ist sehr steil und wird von der spektakulären Aussicht belohnt.

    • ER109, Caniçal
    • Ponta de São Lourenço© Holger Leue, DuMont Reisebildportal

    Karg und windig gibt sich die Ponta de São Lourenço, die Ostspitze Madeiras. Man begann schon frühzeitig mit der Abholzung, später weideten hier Ziegen, die alles junge Grün sofort wegfraßen. So prägen heute kahle Kuppen, die im Frühjahr ein Blütenteppich überzieht, das Landschaftsbild, und bizarre, wie von Kinderhand hingewürfelte Felsen steigen ockerfarben, rostrot, grau und grünschwarz aus dem türkisblauen Meer auf. Einen Picknickplatz mit prächtiger Aussicht auf Meer und Landzunge gibt es an der Ponta do Rosto. Die Zufahrtsstraße zur Ponta de São Lourenço endet an einem Wanderparkplatz oberhalb der Baía de Abra. Die Wanderung zur Inselspitze (und zurück) eröffnet immer wieder andere Blicke auf die Landschaft. Getrennt durch nur wenige Meter liegen vor Ponta de São Lourenço zwei Inselchen. Eine heißt im Volksmund auch Ilhéu do Farol, denn auf ihrem Gipfel steht seit 1870 der älteste Leuchtturm Madeiras. Den besten Blick auf die vorgelagerten Felsinseln und den Leuchtturm gibt es von der Doppelspitze der 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Der Aufstieg ist sehr steil und wird von der spektakulären Aussicht belohnt.

    • ER109, Caniçal

  • Eléctrico 28E

    Touristenattraktionen
    • © eyewave, Thinkstock

    Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim Moniz und Campo Ourique verkehrt und für die Strecke etwa 40 Minuten braucht. Die Schienen ziehen sich in Baixa durch schmale Gassen, vorbei an der Sé und der Kirche São Vicente de Fora, und machen eine weite Schleife rund um den Burgberg. Es ruckt und rattert, im holzverkleideten Innern drücken Anstiege die Fahrgäste zurück in die Kunstlederbänkchen. Die Tramfahrt ist Zeitreise und Sightseeing zugleich, gibt Einblick in ein Stück Lissabonner Alltag und ist ein preiswertes Vergnügen!

    • © eyewave, Thinkstock

    Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim Moniz und Campo Ourique verkehrt und für die Strecke etwa 40 Minuten braucht. Die Schienen ziehen sich in Baixa durch schmale Gassen, vorbei an der Sé und der Kirche São Vicente de Fora, und machen eine weite Schleife rund um den Burgberg. Es ruckt und rattert, im holzverkleideten Innern drücken Anstiege die Fahrgäste zurück in die Kunstlederbänkchen. Die Tramfahrt ist Zeitreise und Sightseeing zugleich, gibt Einblick in ein Stück Lissabonner Alltag und ist ein preiswertes Vergnügen!


  • Jardins do Palácio de Cristal

    Botanische Gärten & Parks
    • © saiko3p, Shutterstock

    Wenn es darum geht, die schönste Gartenanlage der Stadt zu küren, wird es für die Konkurrenz der „Kristallpalastgärten“ schwierig: Dieser große Park mit seinen Lindenalleen, Wiesen, Teichen und spektakulären Aussichten hat einfach alles. Verschlungene Wege führen zur Kante hoch über dem Douro-Ufer, wo kleine Türmchen als romantische miradouros dienen. Überhaupt, die Romantik! Der war der deutsche Landschaftsarchitekt Émile David definitiv verfallen – er legte im 19.Jh. so manchen romantischen Garten in Porto an.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Wenn es darum geht, die schönste Gartenanlage der Stadt zu küren, wird es für die Konkurrenz der „Kristallpalastgärten“ schwierig: Dieser große Park mit seinen Lindenalleen, Wiesen, Teichen und spektakulären Aussichten hat einfach alles. Verschlungene Wege führen zur Kante hoch über dem Douro-Ufer, wo kleine Türmchen als romantische miradouros dienen. Überhaupt, die Romantik! Der war der deutsche Landschaftsarchitekt Émile David definitiv verfallen – er legte im 19.Jh. so manchen romantischen Garten in Porto an.


  • Vulcão Dos Capelinhos

    Landschaftliche Highlights
    • © marcovarro, Shutterstock

    Der vulcão, wie die Einheimischen ihn schlicht nennen, ist die jüngste vulkanische Errungenschaft der Azoren. In einer Serie von Ausbrüchen entstand 1957/1958 das wüstenhafte Neuland und zerstörte dabei mit seiner Asche die Lebensgrundlage vieler Menschen im Westen Faials. Tausende emigrierten damals in die USA. Von den entstandenen 2,4 km² Neuland wurde so einiges durch Wind und Wellen wieder abgetragen, doch der ehemalige Leuchtturm steckt weiterhin bis zum ersten Stock in Asche. Der Aufstieg auf „den Neuen“ ist nicht mehr erlaubt, zu fragil ist das Ökosystem in diesem Naturpark. Im dezent unterirdisch untergebrachten Besucherzentrum kannst du dich über die Entstehung des Capelinhos und über Vulkanismus im Allgemeinen informieren. Im Café in der futuristischen Ein gangshalle gibt es u.a. frisch zubereitete Fruchtshakes.

    • © marcovarro, Shutterstock

    Der vulcão, wie die Einheimischen ihn schlicht nennen, ist die jüngste vulkanische Errungenschaft der Azoren. In einer Serie von Ausbrüchen entstand 1957/1958 das wüstenhafte Neuland und zerstörte dabei mit seiner Asche die Lebensgrundlage vieler Menschen im Westen Faials. Tausende emigrierten damals in die USA. Von den entstandenen 2,4 km² Neuland wurde so einiges durch Wind und Wellen wieder abgetragen, doch der ehemalige Leuchtturm steckt weiterhin bis zum ersten Stock in Asche. Der Aufstieg auf „den Neuen“ ist nicht mehr erlaubt, zu fragil ist das Ökosystem in diesem Naturpark. Im dezent unterirdisch untergebrachten Besucherzentrum kannst du dich über die Entstehung des Capelinhos und über Vulkanismus im Allgemeinen informieren. Im Café in der futuristischen Ein gangshalle gibt es u.a. frisch zubereitete Fruchtshakes.


  • Furna Do Enxofre

    Touristenattraktionen
    • © Lina Balciunaite, Shutterstock

    Das Bergmassiv im Süden mit der üppig grünen Caldeira ist wohl der landschaftlich schönste Teil der Insel. Sie fahren durch einen Tunnel in den Krater und gelangen über einen kurzen Pfad zum vulkanischen Highlight der Insel, der „Schwefelhöhle“ Furna do Enxofre mit ihrem futuristischen Besucherzentrum. Die Höhle – 95 m tief und bis zu 130 m breit – liegt unterhalb einer Basaltkuppel im Vulkanschlot. Sie steigen durch einen Turm mit Wendeltreppe hinab und werden zu einer Stelle geführt, von der Sie einen Blick auf die malerische Lagoa do Styx, den See am Höhlengrund, werfen können. Wegen giftiger Gase ist kein Abstieg bis zum See möglich.

    • 9880 Santa Cruz Da Graciosa (R.A.A.)
    • © Lina Balciunaite, Shutterstock

    Das Bergmassiv im Süden mit der üppig grünen Caldeira ist wohl der landschaftlich schönste Teil der Insel. Sie fahren durch einen Tunnel in den Krater und gelangen über einen kurzen Pfad zum vulkanischen Highlight der Insel, der „Schwefelhöhle“ Furna do Enxofre mit ihrem futuristischen Besucherzentrum. Die Höhle – 95 m tief und bis zu 130 m breit – liegt unterhalb einer Basaltkuppel im Vulkanschlot. Sie steigen durch einen Turm mit Wendeltreppe hinab und werden zu einer Stelle geführt, von der Sie einen Blick auf die malerische Lagoa do Styx, den See am Höhlengrund, werfen können. Wegen giftiger Gase ist kein Abstieg bis zum See möglich.

    • 9880 Santa Cruz Da Graciosa (R.A.A.)

  • Ponte Dom Luís I

    Architektonische Highlights
    • © Rafael Bischof, Shutterstock

    All die Fotos von der Ribeira, dem Fluss und den Portweinkellereien von Vila Nova de Gaia wären nur halb so schön, hätte man nicht immer auch den größten Schmiedeeisenbogen der Welt im Blick. Geschaffen hat dieses Meisterwerk der in Berlin geborene Belgier Theóphile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels.

    • Rua Do Clube Fluvial Portuense, 4050-206 Porto
    • © Rafael Bischof, Shutterstock

    All die Fotos von der Ribeira, dem Fluss und den Portweinkellereien von Vila Nova de Gaia wären nur halb so schön, hätte man nicht immer auch den größten Schmiedeeisenbogen der Welt im Blick. Geschaffen hat dieses Meisterwerk der in Berlin geborene Belgier Theóphile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels.

    • Rua Do Clube Fluvial Portuense, 4050-206 Porto

  • Fanal

    Landschaftliche Highlights
    • © Val Thoermer, Shutterstock

    Das Fanal ist eines der ursprünglichsten und grünsten Gebiete der Insel.

    • © Val Thoermer, Shutterstock

    Das Fanal ist eines der ursprünglichsten und grünsten Gebiete der Insel.