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Norwegen-Reiseführer

Grün leuchtende Berghänge mit weißen Schneekronen spiegeln sich in tiefblauen Fjorden. Die Sonne lässt sich wieder blicken und steht täglich spürbar länger am Himmel. Die Temperaturen steigen langsam und aus den Bergen ergießen sich überall tosende Wasserfälle aus Schmelzwasser hinab in die Täler und in die Fjorde. Jedes Jahr im Frühling werden die Norweger entschädigt für den dunklen und langen Winter mit seiner ewigen Polarnacht. Jetzt ist die Zeit für ausgedehnte Wandertouren ins Fjell, die wilde und spektakuläre Gebirgslandschaft Norwegens. Und unten vor der Küste wartet eine faszinierende Welt aus Fjorden, Sunden und Inseln darauf, entdeckt zu werden. Wie schon zur Zeit der Wikinger, auf deren Spuren man in allen Ecken des Landes stößt, verläuft das Leben hier im hohen Norden Europas im Rhythmus der Natur. Wer sich einmal darauf eingelassen hat, der kann sich sogar für den kalten Winter im Norden begeistern. Oder wie sieht es aus mit einem gemütlichen Abend am Kaminfeuer nach einem langen Schneespaziergang unter dem Tanz der Polarlichter?

Was du in Kürze über Norwegen wissen musst

Norwegen liegt im äußersten Norden Europas auf der westlichen Seite der skandinavischen Halbinsel. Im Osten grenzt Norwegen an Schweden, im Norden teilt es sich Grenzen mit Finnland und Russland. Im Süden und Westen wird Norwegen durch die Nordsee und das europäische Nordmeer begrenzt. Landschaftlich ist Norwegen geprägt vom Skandinavischen Gebirge, das sich vom äußersten Süden bis zum Nordkap durch das ganze Land zieht. Im norwegischen Fjell (norwegisch für Gebirge) gibt es zahlreiche spektakuläre Felsen und Aussichtspunkte. Der höchste Berg Norwegens ist mit 2.469 Metern der Galdhøpiggen im Jontunheimen-Gebirge.Beeindruckend sind auch die Küsten Norwegens. Zahllose Fjorde strecken sich bis zu 200 km tief in das Land hinein. Vor den Küsten Norwegens liegen über hunderttausend Inseln, die man teilweise über Brücken oder mit Fähren erreichen kann, andere sind unbewohnt. Die meisten Städte und Ortschaften mit ihren typisch bunten Holzhäusern befinden sich entlang der Küstenlinie, während die Gebirge im Landesinneren nur extrem dünn besiedelt sind.

Für wen ist Norwegen geeignet?

Norwegen bedeutet an erster Stelle: Natur pur! Naturliebhaber kommen deshalb im ganzen Land voll auf ihre Kosten. Im Winter lässt sich vor allem im Norden des Landes ein besonderes Naturschauspiel beobachten: Das Polarlicht (Aurora borealis), hervorgerufen durch elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds, die auf unsere Atmosphäre treffen, tanzt in allen Farben am Himmel. Norwegen ist ein Paradies für Outdoorsportler: In Norwegen kann man hervorragend wandern, klettern, Kajak und Kanu fahren, mountainbiken und Rennrad fahren. Skifahren ist Volkssport Nummer eins in Norwegen, weshalb auch Wintersportler hier sehr gut aufgehoben sind. Kulturliebhaber fühlen sich vor allem in den Metropolen Oslo, Bergen, Trondheim und Stavanger mit ihren Theatern, Museen und Konzerthäusern wohl. Im ganzen Land verteilen sich historische Schätze, wie zum Beispiel verschiedene Stabskirchen oder das hanseatische Hafenviertel „Bryggen“ in Bergen. Aber auch die moderne norwegische Architektur wird weltweit geschätzt, die oftmals wieder auf Holz als Werkstoff setzt und sich die Natur zum Vorbild nimmt. Norwegen ist ein familienfreundliches Reiseland und lässt sich auch mit Kindern gut entdecken.

Wie teuer ist Norwegen?

Norwegen zählt, dank seiner vergleichsweise hohen Steuern, traditionell zu den teuersten Reiseländern der Welt. Das gilt für nahezu alle Ausgabenbereiche vom Supermarkt über die Unterkunft bis hin zu Restaurants und Eintrittsgeldern. Besonders groß ist die Preisdifferenz zu Deutschland bei Alkohol und Tabak.

Wie groß ist Norwegen?

Flächenmäßig ist Norwegen nur etwas kleiner als Deutschland, allerdings ist das Land sehr lang gezogen und misst an seiner schmalsten Stelle gerade einmal zwei Kilometer. So sind es vom äußersten Süden des Landes bis ans Nordkap über 1.700 km – das entspricht in etwa der Distanz zwischen Hamburg und Valencia. Aktuell leben knapp 5,3 Millionen Menschen in Norwegen. Zum Vergleich: Auf einer ähnlichen Fläche leben in Deutschland mit 82 Millionen deutlich mehr. Norwegen ist also nur sehr dünn besiedelt.

Regionen in Norwegen

Norwegen ist in 19 Provinzen aufgeteilt, die sich auf fünf Regionen aufteilen:

• Sørlandet ganz im Süden des Landes

• Østlandet im Osten rund um Oslo

• Vestlandet im Westen zwischen Stavanger und Molde

• Trøndelag rund um Trondheim

• und Nord-Norwegen nördlich von Bodø

Zu Norwegen gehören außerdem die Hochseeinseln Svalbard (Spitzbergen), die Bjørnøya (Bäreninsel) und die Insel Jan Mayen.

Für alle Norwegen-Entdecker: Die zehntägige Rundtour
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Was kann man in Norwegen unternehmen?

Wer im Winter in den Norden des Landes kommt, sollte sich eine Nordlichtjagd zum Beispiel auf einer Huskytour nicht entgehen lassen. Hier lassen sich außerdem Wale beobachten, vor allem auf den beiden Inselgruppen Lofoten und Vesterålen. Die spektakulärsten Aussichtspunkte Norwegens wie der Preikestolen, die Trolltunga und der Kjerag lassen sich am besten erwandern. Neben den Outdooraktivitäten und den Städten sind Roadtrips durch das Land sehr populär. Sie führen über oft abenteuerliche Serpentinen wie den Trollstigen und sind eine gute Möglichkeit, die atemberaubende Natur im Vorbeifahren zu bestaunen.


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Quick Facts Reiseführer Norwegen
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Unser Autor

Timo Peters

Unser Autor verbringt den größten Teil seiner Zeit in einem weißen Holzhäuschen direkt am Fjord in Westnorwegen. Von dort aus erkundet er die Natur am liebsten auf langen Wanderungen, per Segelboot oder mit dem Kajak. Seine Erfahrungen dabei teilt er auf seinem Blog.

www.bruderleichtfuss.com

Die besten Aktivitäten in Norwegen

© Mark_and_Anna_Wilson, shutterstock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Norwegen

Mächtig und unaufhaltsam fräsen sich zahllose Fjorde hinein in eine schroffe und fast unwirklich wirkende Bergwelt mit Gletschern und Wasserfällen. Geiranger-, Hardanger- und Lysefjord sind schon Attraktionen für sich, doch zwischen ihnen tummeln sich eindrucksvolle Felsvorsprünge wie der Preikestolen und Steinformationen wie der Kjeragbolten.

Hier geht es zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Norwegen

  • Must-Sees
  • Landschaftliche Highlights
  • Architektonische Highlights
  • Interessante Orte
  • Museen & Freizeitparks
  • Berge & Felsplateaus
  • Die schönsten Fjorde
Must-Sees
Liste
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  1. Geirangerfjord
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    Geirangerfjord, Norge
    © Pavel Tvrdy, shutterstock
    Geirangerfjord

    Zwischen Meer und Hochgebirge liegen hier nur wenige Meter – so steil ragen die Berghänge aus dem Geirangerfjord in die Höhe. Erkundet man den Fjord vom Wasser her, zum Beispiel mit einem Boot der Hurtigruten oder mit der Fähre nach Geiranger, sieht man zahlreiche, beeindruckende Wasserfälle. Die bekanntesten sind die „Sieben Schwestern“ - eigentlich sieben Wasserfälle, die sich parallel 300 Meter tief in den Geirangerfjord stürzen. Das malerische Fjorddorf Geiranger kuschelt sich an die Spitze des Fjordes und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wander-, Boots- oder Kayakausflüge. Wegen seiner Artenvielfalt, seiner Mächtigkeit, Erhabenheit und seiner typischen Fjordform gehört der Geirangerfjord zum UNESCO Weltnaturerbe „Westnorwegische Fjorde“.

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  2. Preikestolen
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    Forsand, Norge
    © Nanisimova, shutterstock
    Preikestolen

    Der Preikestolen ist ein natürliches Felsplateau, das etwa 25 mal 25 Meter groß ist und 604 Meter senkrecht in den Lysefjord abfällt. Der Name des vielleicht bekanntesten Naturhighlights Norwegens heißt übersetzt so viel wie „Predigtstuhl“ oder „Kanzel“. Die Form des nahezu quadratischen Felsens entstand durch Frostsprengungen in der Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren. Am Startpunkt der Wanderung etwa 25 Kilometer von Stavanger gibt es mit der Preikestolen Fjellstue eine Unterkunft. Der etwa zweistündige Fußmarsch führt über einen Wanderweg, der im Gegensatz zum Preikestolen selber mit Stufen und Geländer gut gesichert ist.

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  3. Bergen
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    Bergen, Norge
    © Grisha Bruev, shutterstock
    Bergen

    Bergen ist die wichtigste Metropole Fjordnorwegens und bezeichnet sich selber gerne als das „Tor zu den Fjorden“. Doch es ist weit mehr als nur ein guter Ausgangspunkt für Fjordtouren, sondern für sich eine Attraktion. Die gelben und roten Holzkontore Bryggens direkt am Hafen und die weißen Wohnhäuser an den grünen Hügeln der Umgebung sorgen für einen ganz besonderen Charme. Bei Sonnenschein fühlt sich Bergen mit seinen schmalen Gassen in der Altstadt fast ein bisschen mediterran an – allerdings muss man sich hier im Westen Norwegens immer auch auf Regen einstellen. Aber auch dafür bietet Bergen ein passendes Programm: Bergen ist die inoffizielle Pop-Hauptstadt Norwegens und hat zahlreiche Konzertbühnen mit internationelen Küstlern. Um den Stadtsee „Lille Lungegårdsvann“ tummeln sich große und kleine Museen und Gallerien.

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  4. Trollstigen
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    Åndalsnes, Norge
    © fotoknips, shutterstock
    Trollstigen

    Eine der dramatischsten Straßen der Welt: In elf steilen Haarnadelkurven windet sich der Trollstigen hinauf in die Berge. Wer hier entlang fährt schnappt abwechselnd nach Luft und fragt sich, wie man es einst schaffte, an dieser steilen Gebirgswand überhaupt eine Straße zu errichten. Auf dem Weg mit dem Auto oder dem Motorrad zum höchsten Punkt der Straße (858 Meter über dem Meer) durchquert man eine imposante Landschaft und überquert den Wasserfall Stigfossen auf einer Natursteinbrücke, die stoisch den Wassermassen trotzt – der Trollstigen ist eine der bekanntesten norwegischen Landschaftsrouten und ist auf jeden Fall ein echtes Erlebnis!

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  5. Nordkap
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    Nordkapp, Norge
    © Andrey Armyagov, shutterstock
    Nordkap

    Das Nordkap gehört zu diesen markanten Punkten des Planeten, die Träume wecken. Nur eine einzige Straße führt zu dem schroffen Felskapp, das Richtung Norden ins Eismeer hineinragt. Der nördlichste Außenposten der Zivilisation, markiert durch eine stählerne Weltkugel. Nördlich kommt nur noch Spitzbergen und der Nordpol. Bei dieser Träumerei könnte man fast vergessen, dass dieser Ort sich seinen Ruhm ein wenig erschlichen hat: In Wirklichkeit liegt der nördlichste Punkt des europäischen Festlands einige Kilometer östlich von hier am Kinnarodden. Das Nordkapp liegt auf der Insel Magerøya und selbst hier gibt es einen nördlicheren Ort: Der Knivskjellodden ist von hier aus nur wandernd erreichbar.

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  6. Trolltunga
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    Tyssedal, Norge
    © Feel good studio, shutterstock
    Trolltunga

    Die Trolltunga (deutsch: Trollzunge) ist einer der weltweit spektakulärsten Aussichtspunkte überhaupt. Der Felsvorsprung streckt sich horizontal in einer Höhe von 700 Metern über den Stausee Ringedalsvatnet. Er ist etwa zehn Meter lang und verengt sich an seiner Spitze auf nur noch wenige Zentimeter Durchmesser. Die Trolltunga ist nur zu Fuß zu erreichen – und das nicht gerade einfach: Auf der insgesamt 24 Kilometer langen Wegstrecke sind lange und starke Steigungen zu bewältigen und Geröllfelder zu queren. In einigen Jahren halten sich Schneefelder in den Höhen um die Trolltunga ganzjährig. Hin und zurück sind mit mindestens zehn Stunden reiner Wanderzeit zu rechnen.

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  7. Holmenkollen
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    Holmenkollveien 5 / Oslo, Norge
    © Marcel Alsemgeest, shutterstock
    Holmenkollen

    Wintersportfans kennen den Holmenkollen als Mekka des nordischen Skisports: Jährlich ziehen hier verschiedenste Skiweltcup-Wettbewerbe die Osloer Bevölkerung in ihren Bann. Herzstück der Anlange ist die älteste Skisprunschanze der Welt, Skilanglaufloipen und ein Biathlon-Stadion. Auch Amateursportler und Touristen wissen die perfekten Bedingungen im Winter um Oslo zu schätzen. Ein Besuch des Holmenkollenbakken lohnt sich aber auch für weniger Waghalsige: Von ganz oben hat man einen fantastischen Blick über Oslo, unten gibt es das älteste Skimuseum der Welt und im Simulator kann man nachfühlen, wie es denn wäre, auf zwei Holzbrettern über der norwegischen Hauptstadt zu fliegen.

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  8. Hardangervidda
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    Hardangervidda, Norge
    © Feel good studio, shutterstock
    Hardangervidda

    Das Hochplateau Hardangervidda liegt in Zentralnorwegen, ist etwa drei mal so groß wie das Saarland und damit das größte Naturschutzgebiet Norwegens. Wer auf der Suche nach unberührter Weite ist, findet hier zahlreiche passende Aktivitäten: Im kurzen Sommer ist die Hardangervidda ein Paradies für Wanderer. Von vielen Orten am Rande der Hochebene gibt es tolle Tagestouren und in den Bergen selber gibt es ein dichtes Netz an Wanderhütten für Fernwanderer, auch Gletscherwanderungen sind hier sehr beliebt. Im bis zu acht Monate langen Winter verwandelt sich die Hochebene in ein extrem vielseitiges Wintersportgebiet mitten in der Wildnis. Das ganze Jahr über hat man bei Aktivitäten in der Hardangervidda die Chance, einer wilden Rentierherde zu begegnen – zweifelsohne die Krönung eines Aktivtrips in der norwegischen Natur.

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Landschaftliche Highlights
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  1. Atlantikstraße
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    RV 64 / Averøy, Norge
    © Dmitry Tkachenko Photo, shutterstock
    Atlantikstraße

    Norwegische Eleganz und Ingenieurskust lässt sich mit dem Auto auf der Reichsstraße 64 zwischen Molde und Kristiansund hautnah erleben – die Atlantikstraße ist ein acht Kilometer langer Straßenabschnitt, der zum größten Teil aus acht Brücken besteht. Die verbinden kleine Inseln, Schären und Sunde und leiten die Straße so über den Kvernesfjord. Egal, ob man die Brücken an einem Sommertag bei glatter See und glitzernder Sonne befährt oder im Herbst bei Sturm und tosenden Wellen – die Fahrt ist auf jeden Fall ein echtes Erlebnis für alle Sinne. 2005 wurde der Straßenabschnitt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts erklärt.

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  2. Steinsdalsfossen
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    Mo ved Steinsdalen / Norheimsund, Norge
    © Mikhail Varentsov, shutterstock
    Steinsdalsfossen

    Wasserfälle gibt es in Norwegen an jeder Ecke und in allen Formen. Wie muss also ein Wasserfall beschaffen sein, wenn er aus dieser Masse an Naturschauspielen noch heraus stechen möchte? Und das, obwohl er wie der Steindalsfossen am Hardangerfjord, eine Fallhöhe von „nur“ 50 Metern mitbringt? Ganz einfach: Ein Wanderweg führt hinter dem Wasserfall entlang. So kann man den Steindalsfossen zu Fuß „durchwandern“, ohne nass zu werden! Hier in der Gegend am Hardangerfjorden ist der Steindalsvossen trotzdem nur ein Highlight unter vielen: Die Region wird auch „Tal der Wasserfälle“ genannt.

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  3. Dovrefjell
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    Hjerkinn, Norge
    © Kurkul, shutterstock
    Dovrefjell

    Abenteuerfans lieben das Dovrefjell für seine Wildnis aus Mooren, Seen und steil aufragenden Bergen. Das Gebirge ist die Heimat von Steinadlern, Luchsen, Rentieren und Wölfen. Hauptattraktion sind jedoch die wilden Herden von Moschusochsen, denen man hier auf Wanderungen begegnen kann. Der Olavsveg ist ein Pilgerweg von Oslo nach Trondheim und durchquert das Devrefjell komplett – dank der Wanderhütten am Wegesrand ein fantastischer Ort für Etappenwanderungen über mehrere Tage! Größtes Wanderhighlight sind die Gipfel der Snøhetta – von dem höchsten Berge der Region hat man bei gutem Wetter großartige Ausblicke über die Gipfel des Dovrefjells hinweg.

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  4. Trollstigen
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    Åndalsnes, Norge
    © fotoknips, shutterstock
    Trollstigen

    Eine der dramatischsten Straßen der Welt: In elf steilen Haarnadelkurven windet sich der Trollstigen hinauf in die Berge. Wer hier entlang fährt schnappt abwechselnd nach Luft und fragt sich, wie man es einst schaffte, an dieser steilen Gebirgswand überhaupt eine Straße zu errichten. Auf dem Weg mit dem Auto oder dem Motorrad zum höchsten Punkt der Straße (858 Meter über dem Meer) durchquert man eine imposante Landschaft und überquert den Wasserfall Stigfossen auf einer Natursteinbrücke, die stoisch den Wassermassen trotzt – der Trollstigen ist eine der bekanntesten norwegischen Landschaftsrouten und ist auf jeden Fall ein echtes Erlebnis!

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  5. Helgelandkyste
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    O. T Olsens gate 3 / Mo i Rana, Norge
    © Andrey Armyagov, shutterstock
    Helgelandkyste

    150.000 Inseln liegen vor der langen Küstenlinie Norwegens. Jede zehnte davon befindet sich an der Helgelandküste im Norden des Landes südlich von Mo i Rana. Die unendliche Inselwelt ist vor allem für Angler und Kajakfahrer ein Traum. Aber auch für Wanderer gibt es viele Strecken und Ziele. Eines davon ist der Torghatten – ein Berg mit einem riesigen Loch in der Mitte, durch das man hindurch schauen und laufen kann. Für die norwegische Landschaftsroute Helgelandkysten muss man mit dem Auto wegen der vielen Fährverbindungen, viel Zeit einplanen. Sehr zu empfehlen sind auch Fahrradausflüge: Die Straßen sind hier oft gut ausgebaut und trotzdem gibt es nicht viel Verkehr. Außerdem sind die Steigungen, anders als im Rest des Landes, nicht besonders stark.

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  6. Svartisen
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    Glomfjord, Norge
    © Galyna Andrushko, shutterstock
    Svartisen

    Der flächenmäßig zweitgrößte Gletscher Norwegens ist leicht zu erreichen: Seine Zunge reicht weit hinab ins Tal, die Spitze endet nur 20 Meter oberhalb des Holandfjords. So lässt sich der imposante Gletscher bequem mit dem Ausflugsboot von Holandsvika aus erkunden. Außerdem gibt es in der Gegend Unterkünfte und Restaurants mit Fjord- und Gletscherblick. Aber natürlich hat der Svartisen auch Actionfreunden was zu bieten: In geführten Seilschaften und ausgerüstet mit Eispickeln ist es ein echtes Abenteuer, den Gletscher und seine Spalten noch intensiver zu erleben.

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  7. Kvitfjell
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    Kvitfjellvegen 471 / Fåvang, Norway
    © Tsuguliev, shutterstock
    Kvitfjell

    Die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer sind für viele Wintersportfans nach wie vor die besten Winterspiele aller Zeiten. Mitverantwortlich ist das Kvitfjell – das Skigebiet, in dem damals alle alpinen Wintersportwettbewerbe ausgetragen wurden. Noch heute finden hier Weltcuprennen statt, aber auch zahlreiche Hobby-Wintersportler freuen sich über die olympischen Bedingungen. So gibt es beheizte Sessellifte und Flutlicht auch auf den Langlaufloipen. Die Skisaison beginnt oft schon Anfang November und endet erst Ende April – trotz der geringen Höhe von nur etwa 1000 Metern über dem Meeresspiegel.

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  8. Saltstraumen
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    Saltstraumen, Norge
    © Andrey Armyagov, shutterstock
    Saltstraumen

    Wie gewaltig die Kräfte der Natur sein können, demonstriert der Saltstraumen an einer Meerenge am Eingang des inneren Saltfjords ganz im Norden Norwegens bei Bodø. Der Strom ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt. An dieser Stelle is das Meer extrem schmal und sehr flach. So kommt es sowohl bei Ebbe als auch bei Flut zu Strömungsgeschwindigkeiten von 40 Stundenkilometern. Enorme Wassermassen pressen sich durch das Nadelöhr, wobei sich extreme Strudel bilden. Stillstand erreicht der Strom jeweils nur für wenige Minuten bei Hoch- und Niedrigwasser – anschließend strömt das Wasser wieder in die andere Richtung.

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Architektonische Highlights
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  1. Bryggen
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    Bergen, Norge
    © In Green, shutterstock
    Bryggen

    Spaziert man durch die schmalen Gassen im Kontorhausviertel Bryggen in Bergen, kann man die große Zeit der norddeutschen Hanse fast fühlen und riechen. Haken und Kräne hängen von den überhängenden Dachfürsten und überall liegt der Duft von altem Holz in der Luft. Denn daraus wurde das gesamte Handelsviertel im 14. Jahrundert von deutschen Handwerkern und Kaufleuten gebaut, die hier im Norden Getreide verkauften und dafür Stockfisch zurück über die Nordsee brachten. Es gibt Führungen durch das Viertel, es ist aber auch möglich, auf eigene Faust zwischen den bunten Holzhäusern herum zu streifen, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.

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  2. Oslo Oper
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    Kirsten Flagstads plass 1 / Oslo, Norge
    © Nanisimova, shutterstock
    Oslo Oper

    Direkt im Hafen liegt ein riesiger Eisberg und ragt wie eine Halbinsel in den Oslofjord. Betritt man ihn, steht man auf dem Dach des größten Werks der jüngeren Kultur- und Architekturgeschichte Norwegens: Dem neuen Opernhaus von Oslo. Dass man dem Gebäude aus Beton, Glas und Holz auf das Dach steigen kann, ist als Ausdruck „demokratischer“ Kultur so gedacht. Die Fassade, zum größten Teil aus weißem italienischem Marmor, wird manchmal als völlig überteuert kritisiert, allerdings wollten die Norweger mit ihrem Opernhaus wohl auch mal ein bisschen ihren Reichtum und sich selbst feiern. Was ihnen gelingt: Die Architektur- und Designszene lobt die norwegischen Architekten für ihre Arbeit und auch die Konzertbesucher freuen sich über die gute Akkustik im Saal.

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  3. Eismeerkathedrale
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    Hans Nilsens vei 41 / Tromsø, Norge
    © Nanisimova, shutterstock
    Eismeerkathedrale

    Die Eismeerkathedrale ist das moderne Wahrzeichen Tromsøs. Die evangelische Kirche stammt aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts und ihr steiles Dach erinnert an aufeinander geschobene Eisschollen. In der dunklen Polarnacht leuchtet es weiß wie ein Leuchtturm über Tromsø. Neben Gläubigen pilgern heutzutage auch Musikliebhaber in die Ishavskatedralen: Mitternachtskonzerte finden regelmäßig im Sommer statt und sind äußerst beliebt. Die Akkustik des Bauwerks ist außergewöhnlich und ein Konzertbesuch lässt sich hervorragend mit einer Besichtigung der Kirche verbinden.

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  4. Stabkirche Borgund
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    Vindoella 621 / Borgund, Norge
    © RPBaiao, shutterstock
    Stabkirche Borgund

    Um das Jahr 1180 spielte sich hier, im norwegischen Nirgendwo der Berge, auf einer Wiese am Fluss, Außergewöhnliches ab. Überall wurde Holz geschlagen und Arbeiter kamen herbei, um den Bauern aus der Umgebung ein neues Gotteshaus zu bauen. Geschaffen wurde mit der Stabkirche Borgund einer der bedeutendsten Beiträge der Norweger zur Weltarchitektur. Denn das Gotteshaus aus Holz wird auch heute, fast 900 Jahre später, noch genutzt. Zwar werden heutzutage keine Gottesdienste mehr hier gefeiert, dafür befindet sich ein Museum in dem Gebäude. Dass die Konstrukteure sich damals einige Techniken beim Schiffsbau der Wikinger ab geschaut haben, wird offensichtlich, wenn man sich die Dächer der Kirche anschaut.

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  5. Oslo
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    Oslo, Norge
    © William Perugini, shutterstock
    Oslo

    Fast jeder dritte Norweger lebt in oder in der Umgebung der strahlenden Landeshauptstadt. Sie liegt zwischen dem Oslofjord und der an Hügeln und Wäldern reichen Landschaft Ostnorwegens, so dass man hier beides erleben kann: Das pulsierende Leben einer wichtigen Metropole wie auch einzigartige Naturerlebnisse direkt vor den Toren der Stadt. Laufend werden in Oslo neue architektonische Meisterleistungen eröffnet und eingeweiht, die vorläufige Krönung ist das neue Opernhaus, das wie ein Eisberg aus dem Oslofjord ragt. Natürlich gibt es auch unzählige Museen, Gallerien und Konzerthäuser in Oslo. Vor dem königlichen Schloss kann man täglich die Wachablösung der Königsgarde bestaunen und Sportfans können am Holmenkollen Weltcup-Wettbewerbe an der ältesten Skisprungschanze der Welt erleben.

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  6. Stabkirche Urnes
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    Ornes, Norge
    © Oleg Bakhirev, shutterstock
    Stabkirche Urnes

    Hoch über dem Lysterfjord thront die älteste Stabkirche der Welt. Holzanalysen aus dem Gebälk der Stabkirche Urnes beweisen, dass die Bäume für diese Kirche um das Jahr 1130 geschlagen wurden. Noch heute lassen sich wundervolle Holzschnitzereien auf dem Nordportal bewundern, die wahrscheinlich schon in der noch älteren Vorgängerkirche verbaut waren. Kein Wunder, dass die Stabkirche Urnes von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt ist.

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  7. Heddal Stabkirche
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    Heddalsvegen 412 / Heddal, Norge
    © VitalyRomanovich, shutterstock
    Heddal Stabkirche

    Nur drei Tage brauchte der Troll Finn der Sage nach, die Stabkirche von Heddal zu errichten – immerhin die größte Stabkirche Norwegens. Seit Beginn des 13. Jahrhunderts finden hier Gottesdienste statt und auch heute noch dient die Stabkirche von Heddal der kleinen Gemeinde zu genau diesem Zweck. Es gibt aber auch Führungen für Touristen, die sich in die Zeit des Mittelalters in Norwegen hinein versetzen wollen. Die prächtigen Schnitzereien an den Eingangsportalen haben heidnischen Ursprung.

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  8. Festung Akershus
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    Akershusstranda / Oslo, Norge
    © Stavrida, shutterstock
    Festung Akershus

    Wer in Oslo am Oslofjord steht, dem wird die „Akershus festning“ sofort ins Auge stechen. Die Festungsanlage gehört seit dem Jahr 1300 zum Stadtbild. Ursprünglich diente die Festung aufgrund ihrer strategischen Lage vor allem als Verteidigungsanlage für die Stadt. Auch heute noch nutzt das norwegische Militär die Festung, große Teile sind aber auch als Freizeitanlage frei begehbar. Zu dem Bauwerk dient auch ein Schloss, das die norwegische Regierung zur Repräsentationszwecken nutzt, dazu Gallerien und zwei Militärmuseen. Täglich finden geführte Touren durch die Anlage statt.

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Interessante Orte
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  1. Oslo
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    Oslo, Norge
    © William Perugini, shutterstock
    Oslo

    Fast jeder dritte Norweger lebt in oder in der Umgebung der strahlenden Landeshauptstadt. Sie liegt zwischen dem Oslofjord und der an Hügeln und Wäldern reichen Landschaft Ostnorwegens, so dass man hier beides erleben kann: Das pulsierende Leben einer wichtigen Metropole wie auch einzigartige Naturerlebnisse direkt vor den Toren der Stadt. Laufend werden in Oslo neue architektonische Meisterleistungen eröffnet und eingeweiht, die vorläufige Krönung ist das neue Opernhaus, das wie ein Eisberg aus dem Oslofjord ragt. Natürlich gibt es auch unzählige Museen, Gallerien und Konzerthäuser in Oslo. Vor dem königlichen Schloss kann man täglich die Wachablösung der Königsgarde bestaunen und Sportfans können am Holmenkollen Weltcup-Wettbewerbe an der ältesten Skisprungschanze der Welt erleben.

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  2. Bergen
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    Bergen, Norge
    © Grisha Bruev, shutterstock
    Bergen

    Bergen ist die wichtigste Metropole Fjordnorwegens und bezeichnet sich selber gerne als das „Tor zu den Fjorden“. Doch es ist weit mehr als nur ein guter Ausgangspunkt für Fjordtouren, sondern für sich eine Attraktion. Die gelben und roten Holzkontore Bryggens direkt am Hafen und die weißen Wohnhäuser an den grünen Hügeln der Umgebung sorgen für einen ganz besonderen Charme. Bei Sonnenschein fühlt sich Bergen mit seinen schmalen Gassen in der Altstadt fast ein bisschen mediterran an – allerdings muss man sich hier im Westen Norwegens immer auch auf Regen einstellen. Aber auch dafür bietet Bergen ein passendes Programm: Bergen ist die inoffizielle Pop-Hauptstadt Norwegens und hat zahlreiche Konzertbühnen mit internationelen Küstlern. Um den Stadtsee „Lille Lungegårdsvann“ tummeln sich große und kleine Museen und Gallerien.

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  3. Flåm
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    Flåm, Norge
    © Victor Maschek, shutterstock
    Flåm

    Flåm ist ein wunderschönes Dörfchen, das sich an das kleine Plätzchen zwischen der Spitze des Aurlandsfjords und steilen Bergwänden zwängt. Alleine die Lage dieses Ortes macht Flåm zu einem beliebten Ausflugsziel auch für Kreuzfahrttouristen, die hier regelmäßig anlegen. Um jedoch das größte Highlight Flåms zu erleben, muss man mit dem Zug anreisen. Denn der Ort ist mit der Bergensbanen verbunden – und zwar mit einer der schönsten und steilsten Zugstrecken der Welt! Die Fahrt mit der Flåmsbana ins Hochgebirge nach Myrdal dauert etwa eine Stunde bietet fantastische Ausblicke auf eine spektakuläre Landschaft mit rauschenden Wasserfällen und steilen Bergwänden. Die Zugfahrt begeistert Reisende so sehr, dass es nicht unüblich ist, sich Tickets für mehrere Fahrten an einem Tag zu buchen!

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  4. Tromsø
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    Tromsø, Norge
    © ZinaidaSopina, shutterstock
    Tromsø

    Wenn Bergen das Tor zu den Fjorden ist, ist Tromsø das Tor zur Arktis – lange Zeit war die Stadt die Basisstation für Polarjäger und für Expeditionen ins nördliche Eismeer. Auch heute noch zieht die Stadt vor allem Abenteurer an: Hier starten Hundeschlittenrennen und Wal-Safaris und im Sommer kann man hervorragende Wander-, Angel- und Kajaktouren unternehmen. So manch ein Besucher wundert sich über das kulturelle und kulinarische Angebot Tromsøs: Es gibt eine erstaunlich lebhafte Nachtszene genau wie diverse Museen und bedeutende Festivals. Restaurants servieren Gerichte mit typisch arktischen Zutaten und vor allem in der langen Polarnacht lässt sich hier das Nordlicht-Spektakel am arktischen Himmel erleben.

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  5. Ålesund
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    Skateflukaia / Ålesund, Norge
    © Rudy Balasko, shutterstock
    Ålesund

    Ålesund verteilt sich auf mehrere, mit Brücken miteinander verbundenen Inseln im europäischen Nordmeer. Das Stadtbild unterscheidet sich von den meisten norwegischen Städten stark: Große Teile der Stadt wurden nach dem großen Brand im Jugendstil neu aufgebaut. In der Gegend um Ålesund geht das Meer direkt über ins Hochgebirge – die Berge um die Stadt sind teilweise über 2000 Meter hoch. Die zerklüfteten Bergelandschaften ziehen besonders Aktivurlauber an, Angler wissen den Fischreichtum des Meeres und der zahlreichen Seen und Flüsse zu schätzen.

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  6. Molde
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    Molde, Norge
    © Dmitry Naumov, shutterstock
    Molde

    In der „Stadt der Rosen“, wie die Norweger die Stadt im Nordwesten liebevoll nennen, strömt einem in der ganzen Stadt der Duft der Rosen aus den Stadtgärten (und vom Rathausdach) entgegen. Neben der beeindruckenden Natur in der Umgebung, die man vor allem wandernd genießen kann, ist auch das Aker Stadion ein Highlight: Aus architektonischer Sicht wegen seiner Fassade aus Glas und Granit, aus sportlicher Sicht wegen des Aufstiegs des Molde FK zu einem der besten Fußballclubs des Landes. Im Sommer mischen sich Jazzklänge in die duftenden Gassen der Stadt – das älteste Jazzfestival Europas ist in Molde beheimatet.

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  7. Kristiansand
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    Kristiansand, Norge
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    Kristiansand

    Für viele Reisende ist Kristiansand der erste Stopp in Norwegen – nämlich für diejenigen, die ihre Autos und Motorräder mit der Fähre aus Dänemark mitbringen. Was sie bei ihrer Ankunft als erstes sehen, ist eher untypisch für Norwegen: Wunderschöne Sandstrände laden im Sommer zum Baden ein! Überhaupt spielt die Lage an der Küste in der ganzen Stadt einge große Rolle: Vor den Stränden kann man Windsurfen lernen oder Bootsausflüge unternehmen, Meerblick hat man auch auf den meisten Wanderrouten und sogar von den Skipisten Kristiansands. Der Dyreparken, der vielleicht bekanntester Zoo und Vergnügungspark Norwegens, liegt direkt vor den Toren der Stadt.

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  8. Stavanger
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    Stavanger, Norge
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    Stavanger

    Stavanger ist bunt! An jeder Ecke sieht man hier die farbenfrohen Motive verschiedener Street-Art-Künstler und die Øvre Holmegate kennen die Norweger nur als „Fargegate“ - die bunte Straße. Die Holzhäuser, in denen Cafes, Boutiquen und Gallerien beheimatet sind, leuchten in rot, blau, grün und gelb. Stavanger ist die „Öl-Hauptstadt“ Norwegens und beheimatet das spannende Ölmuseum und zahlreiche andere Museen. Die Stadt ist auch ein guter Ausgangspunkt, um eines der absoluten Naturhighlights Norwegens zu besuchen: Der Preikestolen thront vor den Toren Stavangers über dem Lysefjord.

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  9. Bodø
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    Bodø, Norge
    © Alexander Erdbeer, shutterstock
    Bodø

    Wer den Norden Norwegens bereist, kommt sehr wahrscheinlich an Bodø vorbei: Die Nordlandbahn beginnt hier und verbindet die Stadt mit dem Süden, die Schiffe der Hurtigruten legen im Hafen an und es gibt verschiedene regelmäßige Fährverbindungen – zum Beispiel auf die Lofoten. Bodø liegt nördlich des Polarkreises, Polartag und Polarnacht dauern jeweils etwa zwei Wochen. Im Winter hat man große Chancen, das Polarlicht über dem Stadthafen zu sehen, im Sommer macht man entweder Ausflüge in die Berge oder fängt Fisch im Saltstraumen – dem mächtigsten Gezeitenstrom der Welt.

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  10. Alta
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    Alta, Norge
    © Alessandro Caroli, shutterstock
    Alta

    Alta ist die größte Stadt im äußersten Norden Norwegens und damit der vielleicht beste Ort zum Beobachten des Polarlichts. Mit viel mehr Licht darf man bei einer Reise nach Alta im Winter allerdings nicht rechnen: Die Polarnacht dauert hier mehr als zwei Monate. In der bläulich schimmernden Dunkelheit erlebt man echte Polar-Abenteuer: Hundeschlittentouren und Schneemobilsafaris gehören zu den Winterhighlights. Wer es luxuriös mag, gönnt sich vielleicht eine Nacht im Igluhotel, das komplett aus Eis besteht und jedes Jahr im Frühling weg schmilzt. Im Sommer hat man genügend Zeit zum Wandern, Radfahren oder Lachsangeln im Altaelva-Fluss, denn die Sonne steht von Mai bis Juli ununterbrochen am Himmel.

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Museen & Freizeitparks
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  1. Munch Museum
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    Tøyengata 53 / Oslo, Norge
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    Munch Museum

    „Der Schrei“ ist das wohl bekannteste Motiv des Malers Edvard Munch – dem vielleicht wichtigsten Maler der norwegischen Geschichte. Eine Version des Gemäldes hängt neben großen Teilen der nachgelassenen Werke des Künstlers im Munch Museum in Norwegens Hauptstadt Oslo. Im Museum taucht man ein in die Kunstwelt um die Jahrhundertwende und den Beginn des Expressionismus, den Munchs Werke für viele markieren. In wechselnden Ausstellungen werden auch Munchs Beziehungen zu anderen Künstlern und zu Norwegen mit seiner Natur als Inspirationsquelle beleuchtet.

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  2. Kon-Tiki-Museum
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    Bygdøynesveien 36 / Oslo, Norge
    © Evikka, shutterstock
    Kon-Tiki-Museum

    Thor Heyerdahl ist einer der größten Entdecker und Abenteuer der Moderne – innerhalb Norwegens und weltweit. Heyerdahl machte sich im 20. Jahrhundert einen Namen durch seine Forschungen in Südamerika und im Pazifik. Heldenstatus erlangte er durch seine Kon-Tiki-Expedition: Der Forschungsreisende baute in Peru ein Floß aus Balsaholz, mit dem er über den Pazifik segelte und so bewies, dass Polynesien auch von Südamerika besiedelt worden sein könnte – und nicht nur, wie bis dahin angenommen, von Asien aus. Im Kon-Tiki-Meseum in Oslo kann man das Original-Floß, Expedionspläne und weitere Objekte von Heyerdals Forschungen besichtigen.

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  3. Nationalmuseum Oslo
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    Bankplassen 3 / Oslo, Norge
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    Nationalmuseum Oslo

    Das norwegische Nationalmuseum in Oslo ist das größte und wichtigste Kunstmuseum in Norwegen. Es widmet sich vor allem den Bereichen Kunst, Architektur und Design. Unter anderem lassen sich hier in verschiedenen Ausstellungen ein großer Teil der Werke Edvard Munchs erleben, aber auch Werke von internationalen Künstlern wie Picasso, Monet und van Gogh. Noch verteilen sich die Ausstellungen des Museums auf verschiedene Gebäude in Oslos Innenstadt, was jedoch bald ein Ende haben wird: Das neue Nationalmuseum ist in Bau und soll 2020 eröffnet werden. Geplant wurde es von deutschen Architekten, die das Gebäude gleichzeitig monumental und unaufdringlich wirken lassen wollen – vielleicht der nächste Stern an Oslos Architektur-Himmel.

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  4. Frognerpark
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    Kirkeveien 32 / Oslo, Norge
    © Nanisimova, shutterstock
    Frognerpark

    Zum Entspannen und zum Sporttreiben kommen die Osloer in den Frognerpark. Zwischen den Magnolien, Linden und Walnussbäumen wird gejoggt, spaziert und gegrillt, es gibt ein Schwimmbad, eine Stadionanlage und mehrere Tennisplätze. Bei einem Spaziergang durch den Park wird man auch über das Areal der Vigelandsanlegget streifen, wo sich Bronzestatuen des Bildhauers Gustav Vigeland um einen 17 Meter hohen „Monolitten“ scharen. Aber auch in den anderen Arealen von Norwegens größter Parkanlage entdeckt man immer wieder spannende Details.

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  5. Tusenfryd
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    Mosseveien / Oslo, Norge
    © Rawpixel.com, shutterstock
    Tusenfryd

    Action und Adrenalin für die ganze Familie verspricht Norwegens größter Freizeitpark Tusenfryd, der von Oslo aus gut erreichbar nahe der Ortschaft Vinterbro liegt. Herzstück des Vergnügungsparks sind die verschiedenen Achterbahnen, es gibt aber auch Karussells wie die SpinSpider, Thors Hammer und ein Freizeitbad.

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  6. Kristiansand Dyrepark
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    Dyreparkveien / Kristiansand, Norge
    © Kim Timothy Engh, shutterstock
    Kristiansand Dyrepark

    Kinderaugen leuchten im Dyrepark bei Kristiansand! Zusammen mit dem Piraten „Kapitän Säbelzahl“ erleben sie Abenteuer im Piratendorf und stoßen auf echte Wölfe und Elche. In dem Zoo und Erlebnispark gibt es einen Streichelzoo mit Nutztieren, aber auch exotische Tiere und einen Wasserpark zum Baden. Wer möchte, kann im Dyrepark auch übernachten und wohnt dann vielleicht sogar in der Piratenstadt.

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Berge & Felsplateaus
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  1. Preikestolen
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    Forsand, Norge
    © Nanisimova, shutterstock
    Preikestolen

    Der Preikestolen ist ein natürliches Felsplateau, das etwa 25 mal 25 Meter groß ist und 604 Meter senkrecht in den Lysefjord abfällt. Der Name des vielleicht bekanntesten Naturhighlights Norwegens heißt übersetzt so viel wie „Predigtstuhl“ oder „Kanzel“. Die Form des nahezu quadratischen Felsens entstand durch Frostsprengungen in der Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren. Am Startpunkt der Wanderung etwa 25 Kilometer von Stavanger gibt es mit der Preikestolen Fjellstue eine Unterkunft. Der etwa zweistündige Fußmarsch führt über einen Wanderweg, der im Gegensatz zum Preikestolen selber mit Stufen und Geländer gut gesichert ist.

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  2. Jotunheimen
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    Jotunheimen, Norge
    © Frank Fichtmueller, shutterstock
    Jotunheimen

    Links und rechts geht es steil nach unten, wo an beiden Seiten zwei riesige Bergseen blau und grün leuchten. Der schmale Grat des Besseggen ist eine der Highlight-Wanderungen in Jotunheimen, dem höchsten Gebirge Norwegens. Mehr als 200 Berge über der magischen 2.000-Meter-Marke tummeln sich hier und liefern sich in Zentralnorwegen einen Wettstreit um die schönsten Wanderrouten und Aussichtspunkte. Der Jotunheimen Nationalpark wird kreuz und quer mit Wanderwegen durchzogen und es gibt mehrere bewirtete und unbewirtete Wanderhütten, so dass hier auch ein guter Ort für Mehrtageswanderungen ist.

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  3. Trolltunga
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    Tyssedal, Norge
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    Trolltunga

    Die Trolltunga (deutsch: Trollzunge) ist einer der weltweit spektakulärsten Aussichtspunkte überhaupt. Der Felsvorsprung streckt sich horizontal in einer Höhe von 700 Metern über den Stausee Ringedalsvatnet. Er ist etwa zehn Meter lang und verengt sich an seiner Spitze auf nur noch wenige Zentimeter Durchmesser. Die Trolltunga ist nur zu Fuß zu erreichen – und das nicht gerade einfach: Auf der insgesamt 24 Kilometer langen Wegstrecke sind lange und starke Steigungen zu bewältigen und Geröllfelder zu queren. In einigen Jahren halten sich Schneefelder in den Höhen um die Trolltunga ganzjährig. Hin und zurück sind mit mindestens zehn Stunden reiner Wanderzeit zu rechnen.

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  4. Holmenkollen
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    Holmenkollveien 5 / Oslo, Norge
    © Marcel Alsemgeest, shutterstock
    Holmenkollen

    Wintersportfans kennen den Holmenkollen als Mekka des nordischen Skisports: Jährlich ziehen hier verschiedenste Skiweltcup-Wettbewerbe die Osloer Bevölkerung in ihren Bann. Herzstück der Anlange ist die älteste Skisprunschanze der Welt, Skilanglaufloipen und ein Biathlon-Stadion. Auch Amateursportler und Touristen wissen die perfekten Bedingungen im Winter um Oslo zu schätzen. Ein Besuch des Holmenkollenbakken lohnt sich aber auch für weniger Waghalsige: Von ganz oben hat man einen fantastischen Blick über Oslo, unten gibt es das älteste Skimuseum der Welt und im Simulator kann man nachfühlen, wie es denn wäre, auf zwei Holzbrettern über der norwegischen Hauptstadt zu fliegen.

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  5. Kjerag
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    Lysebotn, Norge
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    Kjerag

    In einer Felsspalte 1000 Meter über dem Lysefjord klemmt ein eiförmiger Fels. Der Kjeragbolten ist so etwas wie die Kronjuwele des Fjords, auf der sich besonders wagemutige Wanderer nur zu gerne fotografieren lassen. Das Foto haben sie sich auf jeden Fall verdient: Die knapp dreistündige Wanderung auf das Kjerag-Plateau ist beschwerlich und anstregend. Die spektakuläre Szenerie hat den Felsen in den letzten Jahren zu einem Hotspot für Basejumper werden lassen, die auch gerne über den 700-Meter-Wasserfall hinwegfliegen. An der Nordwand des Kjerag hängen unterdessen im Sommer viele Kletterer in den Felsen.

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  6. Torghatten
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    Brønnøysund, Norge
    © Stefan Schurr, shutterstock
    Torghatten

    In Norwegen hat die Natur ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und dabei manch einen markanten Gipfel oder Felsvorsprung geschaffen. Beim Torghatten auf der Insel Torget im Inselparadies der Helgelandsküste hat sie einfach was weg gelassen – und zwar die Mitte. Dort hat dieser 260 Meter hohe Berg ein Loch, durch welches man durch den Berg hindurchschauen kann. Oder hindurch gehen: In einer halbstündigen Wanderung gelangt man vom Fuß des Berges an das Loch mit dem 35-Meter-Durchmesser.

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  7. Galdhøpiggen
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    Jotunheimen, Norge
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    Galdhøpiggen

    Der höchste Berg Norwegens ist auch der höchste Gipfel in ganz Skandinavien – 2.469 Meter über dem Meer steht die kleine Gipfelstube des Galdhøpiggen, in der sich während der Saison im Sommer die Wanderer vom Aufstieg erholen. Die gängigste Route auf den Galdhøpiggen führt über den Gletscher Styggebrean, den man nur in Seilschaften überqueren kann – ein Abenteuer für sich! Oben hat man, zumindest bei gutem Wetter, einen Ausblick über das gesamte Jotunheimen-Gebirge und das erhabene Gefühl, auf dem Dach Skandinaviens zu stehen.

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  8. Nordkap
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    Nordkapp, Norge
    © Andrey Armyagov, shutterstock
    Nordkap

    Das Nordkap gehört zu diesen markanten Punkten des Planeten, die Träume wecken. Nur eine einzige Straße führt zu dem schroffen Felskapp, das Richtung Norden ins Eismeer hineinragt. Der nördlichste Außenposten der Zivilisation, markiert durch eine stählerne Weltkugel. Nördlich kommt nur noch Spitzbergen und der Nordpol. Bei dieser Träumerei könnte man fast vergessen, dass dieser Ort sich seinen Ruhm ein wenig erschlichen hat: In Wirklichkeit liegt der nördlichste Punkt des europäischen Festlands einige Kilometer östlich von hier am Kinnarodden. Das Nordkapp liegt auf der Insel Magerøya und selbst hier gibt es einen nördlicheren Ort: Der Knivskjellodden ist von hier aus nur wandernd erreichbar.

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Die schönsten Fjorde
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  1. Geirangerfjord
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    Geirangerfjord, Norge
    © Pavel Tvrdy, shutterstock
    Geirangerfjord

    Zwischen Meer und Hochgebirge liegen hier nur wenige Meter – so steil ragen die Berghänge aus dem Geirangerfjord in die Höhe. Erkundet man den Fjord vom Wasser her, zum Beispiel mit einem Boot der Hurtigruten oder mit der Fähre nach Geiranger, sieht man zahlreiche, beeindruckende Wasserfälle. Die bekanntesten sind die „Sieben Schwestern“ - eigentlich sieben Wasserfälle, die sich parallel 300 Meter tief in den Geirangerfjord stürzen. Das malerische Fjorddorf Geiranger kuschelt sich an die Spitze des Fjordes und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wander-, Boots- oder Kayakausflüge. Wegen seiner Artenvielfalt, seiner Mächtigkeit, Erhabenheit und seiner typischen Fjordform gehört der Geirangerfjord zum UNESCO Weltnaturerbe „Westnorwegische Fjorde“.

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  2. Hardangerfjord
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    Sandvenvegen 40 / Norheimsund, Norge
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    Hardangerfjord

    Die beste Zeit für Reisen an den Hardangerfjord ist der Frühling: Dann scheinen die Berghänge an den Ufern zu leuchten, so farbenfroh sind die Blüten der riesigen Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumplantagen, für die der Hardangerfjord berühmt ist. Die Farbpracht macht sich zusammen mit dem blauen Fjord und den weißen Bergkronen der Hardangervidda hervorragend auf Urlaubsfotos! Dank des Schmelzwassers sind die zahllosen Wasserfälle der Region jetzt noch imposanter. Für die Erkundung der Berge und Gletscher der Umgebung und der berühmten Trolltunga wartet man allerdings besser bis in den Sommer, wenn die Schneemassen abgetaut sind – es sei denn, man ist zum Skifahren hier.

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  3. Nærøyfjord
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    Nærøyfjord, Norge
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    Nærøyfjord

    Zwar ist der Nærøyfjord mit 17 Kilometern Länge im Vergleich recht kurz, trotzdem hat er alle typischen Eigenschaften norwegischer Fjorde: Ein nahezu unberührte, wilde Umgebung mit steilen, gletscherdurchzogenen Bergen und unzählbaren Wasserfällen und Bergbächen, die in den Fjord münden. An seinen Hängen finden sich einige historische Höfe, die nur über den Wasserweg erreichbar sind. Dazu perfekte Bedingungen zum Wandern und Kajak Paddeln – der Næroyfjord zählt zweifelsohne zu den schönsten Fjorden der Welt und wurde auch deshalb gemeinsam mit demm Geirangerfjord zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.

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  4. Trollfjord
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    Trollfjord, Norge
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    Trollfjord

    Im Trollfjord müssen die Kapitäne der Hurtigruten-Schiffe ihr ganzes Können zeigen: Schon die Einfahrt vom Raftsund in den Trollfjord ist eine Herausforderung, sie ist nur 100 Meter breit und wird backbord und steuerbord von steilen Felswänden flankiert. Zwar verbreitert sich der Trollfjord dann etwas, aber das Wendemanöver am Ende muss trotzdem fast auf der Stelle erfolgen. Zu allem Überfluss werfen der Legende nach Trolle die Schiffe mit Steinen ab. Der wahre Kern der Geschichte: Tatsächlich herrscht Steinschlaggefahr von den über 1000 Meter hohen Bergen um den Fjord, so dass größere Schiffe ihn nur bei passender Witterung befahren können.

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  5. Nordfjord
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    Nordfjord, Norge
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    Nordfjord

    Seit 2017 ist der Nordfjord um eine echte Attraktion reicher: Königin Sonja persönlich eröffnete mit dem Loen Skylift die steilste Seilbahn der Welt. Innerhalb von fünf Minuten ist man vom Fjord auf Meereshöhe in über 1000 Metern Höhe auf dem Gipfel des Hoven. Dort oben hat man einen Panoramablick auf den Nordfjord und die Gletscher Jostedalsbreen und Briksdal. Die Berge am Fjord sind im Sommer ein Paradies für Wanderer, während man hier im Winter Abenteuer auf Tourenskiern oder Schneeschuhen erlebt.

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  6. Sognefjord
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    Sognefjord, Norge
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    Sognefjord

    Der mächtigste Fjord Norwegens und der Welt! Weltweit gibt es keinen Längeren und keinen Tieferen – zumindest keinen, der nicht dauerhaft von Eis bedeckt ist. 200 Kilometer weit schlängelt sich der Sognefjord bis in die Gebirge im Binnenland hinein. Er hat zahlreiche Seitenarme, die für sich genommen schon Naturhighlights sind: Der als UNESCO Welterbe anerkannte Næroyfjord zweigt vom Sognefjord ab. Zahlreiche malerische Fjorddörfer liegen an den Ufern nördlich und südlich des Fjords und die angrenzenden Gebirge und Gletscher bieten eine Menge Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur.

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Trolle begegnen einem überall in Norwegen: Während man für den Trollstigen (die Trollleiter) am besten auf zwei bis vier Rädern unterwegs sein sollte, gelangt man an die Trolltunga (Trollzunge) ausschließlich auf zwei Beinen. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Hardangervidda, einer von Gletschern durchzogenen Hochebene im Binnenland Norwegens. Trittfestigkeit erfordert auch der Aufstieg zum Preikestolen-Felsplateau am Lysefjord. Apropos Fjord: Der Geirangerfjord ist einer der Populärsten überhaupt auf der Welt! Norwegens Fjorde erreicht man am besten von der Küstenstadt Bergen aus und mit dem Schiff. Unterdessen ist das Nordkap noch weiter nördlich als man sich das gemeinhin vorstellt, während die Skisprungschanze am Holmenkollen von oben bedeutend bedrohlicher wirkt als von unten.

Must-Sees für den Norwegen-Kurztrip 

Panoramastraßen, Bergwelten in der Wildnis, Fjorde, Wasserfälle und Gletscher – in Norwegen jagt ein landschaftliches Highlight das Nächste. Und überall zeigt die Natur, wie mächtig sie sein kann. Deshalb solltest du auf keinen Fall vergessen, dich vor Ausflügen in die Wildnis gut zu informieren: Viele landschaftliche Highlights sind nur zur richtigen Jahreszeit zu erkunden, andere erfordern die richtigen Witterungsverhältnisse und eine gute Ausrüstung. Locals wissen meist am besten Bescheid! In den langen Wintern verwandelt sich Norwegen von einem Wanderparadies in ein weißes Eldorado für Wintersportler. In vielen Skigebieten liegt hier noch bis in den Mai hinein ausreichend Schnee für spektakuläre Abfahrten! Ruhiger geht es zu auf den 150.000 Inseln Norwegens, von denen jede zehnte vor der Helgelandkyste liegt – weniger eindrucksvoll ist diese Welt aus Inseln, Inselchen und Schären deshalb aber nicht.

Die landschaftlichen Highlights in Norwegen 

Norwegens Architekten und Baumeister waren zu allen Zeiten vor allem bekannt für ihren kreativen Umgang mit ihrer wichtigsten Ressource: Holz. Schon die Erbauer der Stabskirchen schwörten schworen darauf, ebenso die Planer der hanseatischen Hafenanlagen mehrere hundert Jahre später. Bunte Holzhäuschen prägen seitdem ununterbrochen das Bild der Dörfer und Städte Norwegens. Das modernste Prunkstück der norwegischen Architektur, die Oper in Oslo, setzt zwar mehr auf Glas und Marmor – aber es gibt auch Beispiele für ein erneutes Comeback des Holzes bei großen Bauprojekten.

Architektonische Highlights in Norwegen 

Oslo als Hauptstadt und größte Stadt des Landes, und Bergen als historisches und aktuelles Zentrum der Fjordwelt im Westen, überstrahlen mit ihrem Glanz vieles in Norwegen. Daneben gibt es jedoch Städte wie Stavanger, das durch Norwegens Ölvorkommen reich wurde und sich auf kulturellem Gebiet auf der Überholspur befindet. Oder Trondheim, das mit seinen Foodfestivals vor allem auf kulinarischem Gebiet auf sich aufmerksam macht. Nördlich des Polarkreises sind Bodø und Tromsø die leuchtenden Zentren am Rande der Arktis.

Die schönsten Orte und Städte in Norwegen 

Für Fans von Museen hält Norwegen eine breite Palette an spannenden Themen parat: Eeinen norwegischern Maler, der den Weg der Kunstwelt in den Expressionismus ebnete und ein Gartenhäuschen, in dem einige der wichtigsten Werke der Romantik komponiert wurden. Eine Parkanlage gefüllt mit Skulpturen und ganze Wikingerschiffe, die das letzte Jahrtausend in riesigen Grabanlagen überstanden haben. Ein Wikinger der Moderne dagegen hat den Norwegern „nur“ sein Basaltfloß hinterlassen – das allerdings überquerte vor 80 Jahren in guter Seefahrertradition immerhin den größten Ozean unseres Planeten.

Norwegens beste Museen & Freizeitparks 

Die schwer zugänglichen Berge und Felsplateaus Norwegens sind das Reich der Trolle. Den alten norwegischen Sagen nach sind sie zu einem großen Teil verantwortlich für die felsige Erscheinung dieser wilden Welt in den Gebirgen. Sieht man diese Welt mit eigenen Augen, wird einem schnell klar, wieso diese Fabelwesen für Erklärungen herhalten müssen: Wieso sonst sollte dort dieser riesige Stein in einer Felsspalte eingeklemmt sein, als hätte ihn jemand dahin gesteckt? Wozu dient dieser 25 mal 25 Meter große Klotz, der 600 Meter aus dem Fjord hervorragt? Und was sonst sollte dieser spitz zulaufende Felsvorsprung sein, wenn nicht die versteinerte Zunge eines Trolls? Trittfestigkeit und Kondition sind zwar oft nötig in der Welt der Trolle. Wer beides jedoch mitbringt, darf sich auf jede Menge magische Momente in der Natur freuen.

Die schönsten Berge & Felsplateaus in Norwegen 

Den letzten Eiszeiten verdankt Norwegen seinen Reichtum an Fjorden. Wie riesige Bulldozer schnitten damals tausende Meter dicke Eisgletscher tiefe Furchen in die Landschaft. Heute prägen die Meeresbuchten vor allem den Westen des Landes. Neben ihrer Schönheit beeindrucken sie auch durch ihr reiches Fischvorkommen. Die berühmteste Art, die Fjorde zu bereisen, sind wahrscheinlich die Postschiffe der Hurtigruten, aber auch heute noch verbinden zahllose Fähren ihre Ufer.

Fjorde in Norwegen 

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Essen & Trinken in Norwegen

Norwegens Küche ist sehr traditionsbewusst, sodass zahlreiche alte Gerichte der Fischer und Bauern noch heute auf dem täglichen Speiseplan stehen. In einem Land mit dermaßen langer Küstenlinie ist klar: Fisch in allen Formen spielt die größte kulinarische Rolle in Norwegen. So steht in den meisten norwegischen Haushalten regelmäßig frischer Hering, Dorsch, Makrele oder Steinbutt auf dem Tisch.

Aber auch Fleisch wird in Norwegen gegessen. Vieles davon kommt aus den weiten norwegischen Wäldern: Rentier, Elch und Wildgeflügel gibt es aber eher am Sonntag oder in gehobenen Restaurants. Dazu gibt es meist süß-saure Soßen aus regionalen Beeren wie der Preiselbeere.

Norwegische Bauern halten Schafe und Ziegen traditionell auf riesigen Gebieten in den Bergen, wo die Tiere den Sommer über dank der vielen wilden Kräuter eine hervorragende Diät haben. So verwundert es nicht, dass auch norwegisches Lamm eine Delikatesse ist, die gerne an Weihnachten serviert wird.

Besonders stolz sind die Norweger auf ihren „brunost“, ein Käse, der aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch hergestellt wird und einen süßlichen, karamellartigen Geschmack hat. Er kommt in Scheiben auf das Frühstücksbrot und harmoniert gut mit Beerenmarmeladen.

Übrigens: Dass der Käsehobel eine norwegische Erfindung ist, weiß hier jedes Kind.

Wer besonders mutig ist, kann sich an das norwegische Adventsessen „Sauehaue“ herantrauen: eine Hälfte eines gespaltenen und geräucherten Schafkopfes zusammen mit Kartoffeln und Wurzeln – die Augen schmecken heiß am besten und sollten deshalb zuerst verzehrt werden. Oder man probiert „Lutefisk“: Dafür wird Stockfisch zunächst in kaltem Wasser eingeweicht, bevor er für drei Tage in einer Natronlauge eingelegt wird. Wenn der Fisch fertig für den Verzehr ist, hat er eine geleeartige Form angenommen.

Zu beiden Gerichten reichen die Norweger gerne reichlich Aquavit, eine Spirituose auf Kümmelbasis – den hat man sich dann auch verdient.

Typisch Norwegisch:

Fiskekake

Fischfrikadellen aus gehackter Makrele, Dorsch oder was der Fjord gerade hergibt.

Fiskepudding

Gehackter Fisch, der in einer Kuchenform gebacken wird – aber nicht gesüßt!

Raspeballer

Kartoffelklöße mit Gerstenmehl und Speck. Wird gerne zu geräucherten Würsten und Hammelfleisch gegessen.

Bergens Fiskesuppe

Traditionelle Bergenser Fischsuppe auf Basis von Sahne und Ei.

Rømmegrøt

Sahnegrütze mit Zucker, Zimt und Butter, beliebter Samstags-Nachtisch.

Får i Kål

Einfacher Eintopf aus Weißkohl und Lammfleisch, traditionelles Herbstgericht.

Finnefibb

Geschnetzeltes Rentierfleisch, das in tiefgefrorenem Zustand direkt angebraten wird – so will es das alte samische Rezept.

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Wetter & Klima in Norwegen

Durch das Skandinavische Gebirge im Landesinneren unterscheidet sich das Klima an der Westküste von dem im Osten. An der Atlantikküste herrscht mildes Wetter. Auch im Winter sind Minustemperaturen und Schneefall selten, Regen und Winde kommen aber zu jeder Jahreszeit vor. Die Stadt Bergen beispielsweise zählt zu den niederschlagstärksten Orten in ganz Europa.

Im Osten, wo etwa auch Oslo liegt, ist es trockener, aber auch die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten sind stärker. Sehr kalte und schneereiche Wintermonate werden von einem kurzen Frühling und heißen Sommermonaten abgelöst. So sind in Oslo -15°C im Januar sowie über 30°C im August keine Seltenheit, während in Bergen die Thermometer das ganze Jahr über fast immer zwischen 0°C und 20°C anzeigen.

Sonnenstunden, Temperaturen und das aktuelle Wetter in Norwegen

Beste Reisezeit: Freizeitangebote zu jeder Jahreszeit

Während Orte an der Süd- und Westküste wie Bergen und Stavanger das ganze Jahr über für Sightseeing-Trips geeignet sind, zeigen sich etwa Oslo und Trondheim zwischen April und Juni bei Städtereisen von ihrer angenehmsten Seite.

Besonders in den nördlichen Regionen Norwegens sind die Winter sehr streng, weshalb zum Wandern und für Naturerlebnisse der Sommer am geeignetsten ist.

Wintersportgebiete wie Lillehammer öffnen ihre Pisten meist im November und bis in den April hinein herrscht Schneegarantie. Um die Aurora borealis zu sehen, solltest du im Frühherbst oder in den Monaten Februar und März nach Norwegen reisen.

Die Badesaison in Norwegen beginnt meist Ende Juni und reicht bis September. Im sommerlich warmen Oslo erreichen die Wassertemperaturen bis zu 22°C, auch an anderen Stränden sind mehr als 20°C recht häufig.

Die beste Reisezeit für dein Norwegen-Abenteuer

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Anreise Norwegen

Norwegen ist sowohl per Flug, wie auch dank regelmäßiger Fährverbindungen mit dem Auto gut erreichbar. Vor Ort erwartet dich ein erstklassiges Straßennetz, aber auch öffentliche Verkehrsmittel durchziehen das große Land.

Flüge nach Norwegen

Der Flughafen Oslo-Gardermoen zählt zu den wichtigsten in ganz Skandinavien und ist Drehkreuz für verschiedene Airlines. Auch in anderen Städten befinden sich internationale Flughäfen, die auch aus dem deutschsprachigen Raum per Direktflug erreichbar sind.

Mit dem Flugzeug nach Norwegen fliegen

Nach Norwegen mit Auto und Fähre

Durch die schier endlosen Weiten des Landes und den vergleichsweise hohen Preisen für Mietwagen, lohnt sich auch die Reise im eigenen Auto nach Norwegen, die zudem auch noch eine reizvolle Überfahrt mit der Fähre beinhaltet.

Mit dem Auto nach Norwegen

Unterwegs vor Ort in Norwegen

In Norwegen erwartet dich ein dichtes Netz aus öffentlichen Verkehrsmitteln, das überwiegend aus Bussen und Zügen besteht. Trotz der guten Abdeckung gibt es in diesem großen Land einige Sehenswürdigkeiten in der Natur, die nur im Auto zu erreichen sind.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs in Norwegen

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Events & Feiertage in Norwegen

Januar

Wie in vielen anderen Teilen der Welt ist Neujahr auch in Norwegen ein Tag der Langschläfer. Der Alkoholverbrauch ist hier ob der hohen Kosten deutlich niedriger als etwa in Deutschland, zu Silvester steigt er jedoch sprunghaft an. Wer seine Silvesterbowle nicht im Schlaf abarbeitet, geht spazieren oder, sofern Schnee liegt, Langlaufen. So gut wie alle Geschäfte und auch viele Sehenswürdigkeiten blieben am 1. Januar geschlossen.

Das Ice Music-Festival findet jährlich im Ort Geilo, zwischen Oslo und Bergen, statt. Inmitten von Gletschern und eisigen, schneebedeckten Landschaften treten an vier aufeinanderfolgenden Tagen Bands und Musiker aus dem ganzen Land, aber auch aus den Nachbarländern auf. Die Bühne thront vor den Gipfeln des Hallingskarvet und unterscheidet sich besonders durch einen Fakt von allen anderen Festivals der Welt: Fast alles am Ice Musik Festival besteht aus Eis. Das betrifft nicht nur die Bühne und deren Umgebung, sondern auch die Instrumente der Musiker. So hast du hier die seltene Gelegenheit, Zeuge eines Solos auf einer Eisgitarre zu werden.

März

In Norwegen sind die meisten Menschen Mitglieder der Norwegischen Kirche, die zu den Lutherischen Kirchen gehört. Die Osterwoche ist der Jahreshöhepunkt der Gläubigen und deshalb sind der Gründonnerstag, der Karfreitag, der Karsamstag und der Ostermontag Feiertage. Viele Norweger nutzen an diesem langen Wochenende die letzte Gelegenheit der Saison zum Skifahren, auch viele Naturdenkmäler sind in dieser Woche stärker besucht als sonst.

April

In den Kirchen des Landes finden Messen statt, die Mehrheit der Norweger widmet sich der Familie und Freunden.

Mai

Der Tag der Arbeit ist auch in Norwegen ein Tag von politischen Kundgebungen und Demonstrationen. Viele Bewohner des Landes ziehen es aber heutzutage vor, den freien Tag mit Freunden und der Familie im Park oder der Natur außerhalb der Städte zu verbringen und den Frühling zu begrüßen.

Der 17. Mai ist in Norwegen eigentlich der Verfassungstag, der heutzutage als Nationalfeiertag begangen wird. Gedacht wird an diesem Tag dem Beschluss des „Grundgesetzes des Königreichs Norwegen“. An kaum einem anderen Tag des Jahres ist das norwegische Brauchtum in der Öffentlichkeiten so präsent wie am Nationalfeiertag. Überall finden Umzüge von Bürgern in traditionellen Trachten statt, die von Musikgruppen begleitet werden, welche norwegische Folklore spielen. An vielen Orten gibt es zudem ein spezielles Kinderprogramm, während die Armee an diesem Tag ungewöhnlicherweise nicht in Erscheinung tritt.

An Pfingsten dürfen Geschäfte zeitlich begrenzt ihre Türen öffnen. Es ist aber trotzdem ein wenig betriebsamer Tag, an dem die Norweger gern Grillen und in die Natur gehen. Eine norwegische Besonderheit ist, dass Zeitungen und TV-Sender an diesem Wochenende keine Werbung senden dürfen und sie stattdessen soziale Projekte und Non-Profit-Organisationen ins Rampenlicht stellen.

Juni

Das Norwegian Wood Festival findet jährlich in einem Vorort von Oslo statt. Die dreitägige Show ist für eine spannende Mischung aus Megasellern und spannenden Newcomern bekannt, die danach oft eine große Karriere hinlegen. So waren in den letzten Jahren Stars wie Neil Young, Tori Amos und Nick Cave zu Gast, aber ebenfalls damalige Geheimtipps wie The Gaslight Anthem und Kaizers Orchestra.

Während der Sommermonate kann man im Norden von Norwegen Zeuge der Weißen Nächte“ werden, wenn die Sonne auch in den Nachtstunden nicht untergeht und somit 24h pro Tag Tageslicht zu sehen ist. In dieser Zeit findet in Tromsø der Mitternachts-Marathon statt. Die Teilnehmer haben dabei nicht nur mit dem schwierigen Gelände zu kämpfen, sondern auch mit der ungewöhnlichen Uhrzeit. Für die Zuseher in Tromsø ist das ein geringeres Problem, weshalb die Straßen auch von Zujublern gesäumt sind.

Einer der größten Feste des Jahres in Norwegen. Es finden Umzüge statt, Kinder pflücken Blumen und stellen kleine Kränze zusammen, Bootstouren und folkloristische Veranstaltungen werden ausgetragen. Höhepunkt jeder Mittsommernachts-Feier sind die großen Lagerfeuer, bei denen Strohfiguren verbrannt werden und die Flammen meterhoch in die Höhe ragen.

September

Der Oslo-Marathon ist eines der letzten Sommersport-Highlights in Norwegen, bevor wieder die Skifahrer, Skispringer und Langläufer in den Mittelpunkt rücken. Läufer aus aller Welt finden sich in der Hauptstadt zusammen, um entlang der schönsten Highlights um den Sieg zu wetteifern. Gleichzeitig werden auch ein Halbmarathon und ein Rennen auf Kurzstrecke ausgetragen. An den Bewerben nehmen insgesamt über 10.000 Sportler teil.

November

Zwischen Ende September und März hast du die besten Chancen, die Nordlichter einmal mit eigenen Augen zu beobachten. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Aurora borealis künftig immer seltener und weniger ausgeprägt zu sehen sein wird. Im Süden Norwegens ist das bereits zu beobachten, im Norden des Landes hat sich an Intensität und Häufigkeit jedoch nichts verändert. Wenn du dir einige Tage Zeit nimmst, um im Großraum Tromsø zu verweilen, hast du gute Chancen, das seltene Naturphänomen zu erblicken.

Dezember

In Norwegen bringt nicht der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke, sondern der Troll Julenissen. Weihnachten wird in Norwegen fast ausnahmslos im Kreise der Familie verbracht. Zu den Feierlichkeiten gehört eine gute Hauptspeise, meist Fisch, ein Rosinenkuchen und ein kräftiges Weihnachtsbier. Schließlich fassen sich die Feiernden an den Händen, umkreisen den Weihnachtsbaum und singen dazu Weihnachtslieder.

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Gut zu wissen

Einreisebestimmungen & Zoll – Norwegen und die EU

Norwegen ist zwar kein EU-Mitglied, gehört aber zum Schengen-Raum. Deshalb können Reisende aus der EU ohne Visum und Pass einfach mit dem Personalausweis einreisen. Wer arbeiten oder länger als drei Monate bleiben möchte, braucht eine norwegische Personennummer (P-Nummer). Bei den Behördengängen dafür sollte man besser auch den Reisepass dabei haben, da der Personalausweis hier nicht immer anerkannt wird. Bei der Einfuhr von Zigaretten und Alkohol ist Norwegen etwas strenger als die EU-Länder untereinander. Die genaue Freimenge richtet sich nach dem Alkoholanteil der Spirituosen. Waren dürfen maximal im Gesamtwert von 6.000 Kronen kostenfrei eingeführt werden, Bargeld wird ab 25.000 Kronen besteuert.

Währung: Norwegische Krone und Kreditkarte

Offizielles Zahlungsmittel in Norwegen ist die Norwegische Krone (NOK). Im Moment (Oktober 2017) liegt der Wechselkurs etwa bei 1:10, zehn NOK entsprechen also etwa einem Euro.

Die größte Münze ist das 20-Kronen-Stück, die kleinste das Ein-Kronen-Stück. Øre, die kleinere Einheit, wird auf Preisschildern oft noch angezeigt, wird aber vor dem Bezahlen weg gerundet. Ab fünfzig Kronen gibt es Geldscheine. Die aktuelle Generation Banknoten wurde 2017 auf den Markt gegeben und erregte aufgrund ihres farbenfrohen Designs Aufsehen.

Allerdings haben in Norwegen Kredit- und Debitkarten dem Bargeld weitestgehend den Rang abgelaufen. Nahezu alles kann überall per Karte gezahlt werden. Auch bei Kleinstbeträgen ist Kartenzahlung für Norweger üblich und manchmal wird die Zahlung per Kreditkarte sogar bevorzugt: Einige Ticketautomaten ermäßigen den Preis, wenn man nicht bar zahlt.

An vielen Stellen werden deutsche EC-Karten (Maestro) akzeptiert, fast überall kann man mit Visa- und Masterkarten bezahlen, während American Express und Diners weniger verbreitet sind. In kleinen Supermärkten oder Postämtern auf dem Land kann es vorkommen, dass keine ausländischen Karten angenommen werden – man kommt also noch nicht vollständig ohne Bargeld aus.

Preise

Norwegen ist ein teures Urlaubsland. Das gilt für alle Ausgaben vor Ort, von der Unterkunft über den Transport und Eintrittsgelder bis zur Verpflegung. Neben dem hohen Lohnniveau ist vor allem die hohe norwegische Mehrwertsteuer von 25 % für die hohen Preise verantwortlich. Noch mehr Steuern belasten Alkohol und Zigaretten, sodass hier der Preisunterschied besonders groß ist.

Weltkulturerbe

Norwegen blickt auf eine beeindruckende Liste an UNESCO-Welterbestätten im Land. Touristische Highlights wie das Hanseviertel Bryggen in Bergen oder die Stabskirche Urnes gehören zum kulturellen Welterbe ebenso wie bedeutende Industrieanlagen wie die in Røros oder Rjukan-Notodden. Besonders schmeichelhaft ist die Begründung der UNESCO zum einzigen Weltnaturerbe Norwegens: Die westnorwegischen Fjorde Geirangerfjord und Næroyfjord seien „die mit Abstand schönsten Fjordlandschaften der Welt“.

Jedermannsrecht

Verkürzt gesagt: In Norwegen darfst du überall dein Zelt für zwei Nächste aufschlagen, solange du nur weiter als 150 Meter vom nächsten Haus entfernt bist. Das „allemansretten“ unterliegt zwar einigen Einschränkungen (gilt nur auf nicht bewirtschaftetem Land und nur ohne motorisierte Fahrzeuge oder Boote) und nur in Verbindung mit einigen Pflichten (Natur respektieren!), ist aber trotzdem ein Traum für jeden Outdoorfan!

Nynorsk und Bokmål, Dialekte

Es gibt zwei offizielle Varianten der norwegischen Sprache: Bokmål und Nynorsk. Bokmål wird von etwa 90% der Norweger benutzt und basiert vor allem auf dem Dänischen. Nynorsk dagegen wurde im 19. und 20. Jahrhundert entwickelt, um der norwegischen Landbevölkerung eine gemeinsame Schriftsprache zu geben: Die spricht auch heute noch in einer Vielzahl teils stark variierender Dialekte. Trotzdem spricht heutzutage nur noch jeder zehnte Norweger Nynorsk.

Trinkgeld, Öffnungszeiten

Die norwegischen Öffnungszeiten ähneln den Geschäftszeiten in Deutschland. Sonntags sind die meisten Geschäfte geschlossen, an Samstagen gibt es oft verkürzte Öffnungszeiten. An Werktagen haben die meisten Supermärkte von 10 bis 21 Uhr geöffnet – in der Stadt kann man auch mal länger shoppen gehen, während auf dem Dorf die Türen auch eher schließen können. Clubs und Bars schließen in der Regel spätestens um drei Uhr morgens – Sperrstunde in Norwegen.

Alkohol

Alkoholkonsum ist in Norwegen ab 18 Jahren erlaubt, hochprozentige Getränke (ab 22%) gibt es jedoch erst ab 20 Jahren. In Supermärkten kann man nur Bier und Mischgetränke unter einem Alkoholgehalt von 4,75 % kaufen. Alles andere gibt es nur im staatlichen Vinmonopol. Für den Alkoholverkauf gelten kürzere Verkaufszeiten. Vinmonopols haben kürzer geöffnet, in Supermärkten wird der Kühlschrank mit den Alkoholika irgendwann abgeschlossen – wann genau, regelt die jeweilige Kommune. Sonntags und nachts kann kein Alkohol gekauft werden, Samstags und vor Feiertagen endet der Verkauf früher.

Strom und Adapter

Strom ist für Norwegen-Reisende kein Thema: 98% Prozent kommen hier aus regenerativen Energien (vor allem Wasserkraft) und aus denselben Steckdosen wie in Deutschland, keine Adapter sind nötig.

Trinkwasser

Norwegens Leitungswasser hat eine extrem hohe Qualität und schmeckt hervorragend. Es ist in der Regel absolut zu empfehlen und in Bars und Kneipen bekommt man es kostenlos – meist ist Leitungswasser das einzige „stille Wasser“ auf der Karte.

Auch aus Norwegens Bächen und Wasserfällen kann man meist ohne Bedenken trinken, zumindest oberhalb der Bebauungsgrenze.

Wetterschutz

Egal zu welcher Jahreszeit man in Norwegen unterwegs ist: Es gilt, sich ausreichend vor dem Wetter zu schützen! Beim Skifahren und in den Bergen neigt man dazu, die Kraft der Sonne zu unterschätzen – auch hier im Norden ist Sonnencreme wichtig. Im Sommer und im Winter steht die Sonne lange knapp über dem Horizont, sodass eine Sonnenbrille wichtig ist – gerade beim Autofahren. Darüber hinaus kann es in Norwegen viel regnen und auch im Sommer sehr frisch werden. Gute Kleidung gegen Regen und Kälte ist deshalb immer notwendig und für die Norweger Alltag: Selbst in den modebewussten Städten gehört Outdoorkleidung zum Stadtbild.

(Un)nützes Wissen

Trolle

Trolle sind grobe und einfältige Wesen aus der norwegischen Fabelwelt. Sie sind unheimlich und gefährlich, aber gleichzeitig beliebt: Aus Holz geschnitzten Trollen wird man in allen Größen überall begegnen. In kleineren Versionen werden sie gerne als Souvenirs verkauft. Trolle leben in den Bergen und haben eine Neigung zum versteinertm. Sie lassen sich deshalb im ganzen Land besichtigen: Die Trolltunga zu Fuß und den Trollstigen mit dem Auto, Trollveggen und Trollryggen werden von Kletterern entdeckt und kürzlich schaffte es sogar ein versteinerter Trollpenis („Trollpikken“) in die norwegischen Schlagzeilen. Die größte Bohrinsel der Welt heißt Troll A und steht in einem Ölfeld vor der norwegischen Küste mit dem einfachen Namen Troll – die Norweger lieben ihre Trolle.

Harald und Sonja

Norwegen ist eine konstitutionelle Monarchie. Ihr Königshaus gibt sich traditionell sehr volksnah und ist nach wie vor sehr beliebt im Land. Auch die Nachfolger von Königin Sonja und König Harald stehen schon fest: Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit haben schon begonnen, die internationale Regenbogenpresse zu unterhalten.

Superlative im Norden

Das nördlichste Weingut der Welt liegt in der Telemark auf dem Lerkekåsa-Hof , in Tromsø gibt es den nördlichsten Bierkeller der Welt. 150.000 Inseln liegen vor den norwegischen Küsten! Zum Vergleich: Deutschland hat nicht einmal hundert Inseln. Einmal um die halbe Welt Knapp 22.000 Kilometer Küste gehören zu Norwegen – das ist mehr als die Hälfte des Erdumfangs am Äquator.

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Urlaub buchen

Hotels in Norwegen

Ob mitten in der Stadt, direkt an der Küste oder in der unberührten Natur des Landes: In Norwegen findest du Hotels in jeder erdenklichen Kategorie, mit unterschiedlichen Ausstattungen und in verschiedenen Lagen.

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Handverlesene Hotels

Wie auch auf allen anderen Gebieten des Alltags, zählt auch in der norwegischen Hotellandschaft Individualität besonders stark. Unter den Unterkünften im Land findest du viele Häuser, die sich durch liebevolle Gestaltung und persönliche Betreuung von den Konkurrenten abheben.

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Norwegen: Angebote

Norwegen ist nicht gerade als günstiges Reiseland bekannt. Umso mehr kann es sich lohnen, sich nach günstigen Angeboten für einen Urlaub in Norwegen umzusehen. Mit gezielter Suche findest du die besten Preise für einen Urlaub im hohen Norden.

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Unternehmungen und Ausflüge in Norwegen

Norwegen steht für beeindruckende Landschaften, die viele Freizeitangebote ermöglichen. In Norwegen kannst du etwa Bootsausflüge zum Whalewatching unternehmen, Wanderungen durch die Berge oder zu den Fjorden und auch Ausflüge zu den besten Spots, um die Polarlichter zu beobachten.

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Flug nach Norwegen

Dank der großen Distanzen zwischen den Städten, findest du in Norwegen mehrere Flughäfen, die von Airlines aus ganz Europa angesteuert werden. Auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bringen dich das ganze Jahr über Direktflüge nach Norwegen.

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Mietwagen buchen in Norwegen

Größtmögliche Flexibilität beim Erreichen der schönsten Sehenswürdigkeiten und Naturphänomene in Norwegen genießt du im Auto. Mietwagen kannst du an unzähligen Orten im Land abholen und zurückbringen und dazwischen Norwegen nach deinen eigenen Wünschen erkunden.

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