Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Promille-Proviant hamsternTeurer Alkohol? Nicht mit dir! Du sorgst für deinen eigenen Vorrat und bunkerst Bier, Wein und Co. im Kofferraum. Keine gute Idee – erkundige dich lieber vorher auf toll.no nach der erlaubten Einfuhrmenge.
Die Natur unterschätzenIm Berg verlaufen? Bei der Bootstour abgetrieben? Norwegens Natur ist kein Freizeitpark – sie ist aufregend, aber auch gefährlich. Informier dich, plan deine Ausflüge gut und hör vor allem auf den Rat von Einheimischen.
Es eilig habenDrängeln ist in Norwegen verpönt, vordrängeln erst recht. Hier gilt die Devise Ta det med ro (sachte, sachte). Wo viel Andrang herrscht, regelt ein kølapp-System (mit Warteschlangennummern) die Warterei. Wenn man dann endlich selbst an der Reihe ist, lässt man sich gern alle Zeit der Welt. Natürlich.
Mit Deutsch vorpreschenNorwegisch hat zwar ein paar Ähnlichkeiten mit dem Deutschen, ist aber trotzdem eine andere Sprache. Den Kontakt stellst du besser mit Englisch her. So bleiben beide Gesprächspartner auf neutralem Terrain und auf Augenhöhe.
Angeln ohne AugenmaßDu angelst gern? Dennoch solltest du nur so viel Fisch fangen, wie es die Ausfuhrbeschränkungen zulassen. Gerade während der Saison sind die Kontrollen an den Grenzen besonders scharf, die Strafen empfindlich.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Wurstca. 3,70 Euro gebraten, gebrüht oder gegrillt, an fast allen Tankstellen und im Imbiss
Cappuccinoca. 4,30 Euro für eine Tasse
Bierca. 10 Euro für 0,5 l vom Fass
Pulloverca. 100 Euro für einen Norwegenpullover
Benzinca. 2,50 Euro für 1 l Normalbenzin
Mitbringselca. 17 Euro für eine Trollfigur

Feste & Feiertage

1. Januar

  • Neujahr

März/April

  • Gründonnerstag, Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

  • Tag der Arbeit

17. Mai

  • Tag des Grundgesetzes (Nationalfeiertag)

Mai/Juni

  • Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag

25./26. Dezember

  • Weihnachten (gefeiert wird vom 24. Dezember nachmittags)

Ankommen

Anreise

Vor allem für Städtereisen lohnt sich die Anreise mit Bahn, Bus oder Fähre. Von Hamburg fährt die Bahn über Kopenhagen, Malmö und Göteborg nach Oslo (13 Std., mindestens zweimal umsteigen). Für eine Reise durch das Land oder weitere Teile Skandinaviens empfiehlt sich der Interrail-Pass (z. B. 1 Monat 696 Euro/Jugendliche 522 Euro, für 22 Tage 586 Euro/Jugendliche 440 Euro); der Ein-Land-Pass Norwegen (gültig für 8 Tage) kostet 318 Euro (Jugendliche 275 Euro). Mit Interrail sind einige Bus- und Fährlinien inbegriffen, auf mehreren Schiffs- und Busstrecken gibt es Ermäßigung.

Flixbus fährt von Köln, Hamburg (ca. 15 Std.), Frankfurt/M. und Berlin (ca. 23 Std.) nach Oslo.

Schneller und bequemer geht es mit der Fähre – mit oder ohne Auto –, z. B. Kiel–Oslo (Fahrtdauer 19 Std. | ab 112 Euro inkl. Kabine pro Person, Autopaket/ Hochsaison für bis zu fünf Personen ab 619 Euro pro Strecke, inkl. Bett | colorline.de). Nach Westnorwegen bestehen Fährverbindungen (fjordline.com) von Hirtshals (Dänemark) nach Stavanger (9 ½ Std. | ab 414 Euro im Autopaket) und nach Bergen (17 ½ Std. | ab 412 Euro hin und zurück, ohne Kabine). Preisgünstig und schnell kommst du übers Skagerrak mit den Schnellfähren von Color Line (3 ¼ Std. | colorline.de) oder Fjord Line (2 ¼ Std. | fjordline.com), Einzelfahrten gibt es ab 35 Euro, Autopakete ab 100 Euro. Von Trelleborg (Fähre ab Travemünde | ab 140 Euro hin und zurück | ttline.com) fährst du auf der E 6 nach Oslo weiter. Stena Line fährt zwischen Kiel und Göteborg (14 ½ Std. | Hochsaison ab 260 Euro | stenaline.de).

Wer mit dem Auto oder Wohnmobil die ganze Strecke fahren will, fährt von Hamburg über Kopenhagen und überquert den Großen Belt über die Øresundbrücke nach Malmö und Oslo. Die Maut für die Brücke beträgt 60 Euro. Für E-Autos gibt es eine praktische Übersicht über alle Ladestationen des Landes auf ladestasjoner.no.

Lufthansa und SAS bieten Direktflüge von Deutschland und Österreich nach Oslo an, Lufthansa auch nach Stavanger und Bergen (im Sommer). Norwegian unterhält Direktflüge aus Hamburg, München, Berlin und Düsseldorf u. a. nach Oslo, Trondheim, Bergen oder Alta. Über Kopenhagen fliegt SAS nach Oslo, Kristiansand, Stavanger, Bergen und Trondheim. Ganzjährig gibt es auch Flüge mit KLM über Amsterdam nach Bergen und Stavanger.

Klima & Reisezeit

Mit dem Klima ist es wie mit den norwegischen Landschaften: Es wechselt ständig und ist eher unberechenbar. Bei fast 1800 km Länge des Landes und einem mächtigen Gebirge als Wetterscheide verwundert es nicht, dass Osten und Westen, Norden und Süden nur sehr selten das gleiche Wetter haben. Atlantisches Tief im Süden, sibirisches Hoch im Norden – keine Seltenheit. Sei beim Wandern im Hochsommer auf Regen und weichen Untergrund vorbereitet. Und achte darauf, dass auf Bootstouren auch bei Windstille Rettungswesten und Karten bzw. GPS mit an Bord sind!

Zoll

Das Gepäck wird zwar bis zum Zielflughafen eingecheckt, muss aber am ersten norwegischen Flughafen von dir durch den Zoll gebracht und an einem Inlandsschalter wieder aufgegeben werden. Nach Norwegen dürfen z. B. 2 l Bier, 1 l Spirituosen, 1,5 l Wein und 100 Zigaretten eingeführt werden. Die Ausfuhr von Pflanzen und seltenen Tieren (dazu zählen auch Eier bedrohter Vogelarten) ist verboten, und es dürfen max. 18 kg Fisch bzw. Fischprodukte pro Person bis zu zweimal pro Kalenderjahr ausgeführt werden (toll.no). Der Einkauf im Tax-Free-Geschäft lohnt sich: Über die Hälfte der 25 Prozent Mehrwertsteuer wird an der Grenze erstattet (beim Kauf um einen Global Refund Cheque bitten). Der Kaufbetrag muss 1000 NOK (ohne Mehrwertsteuer) überschreiten, und die Ware muss originalverpackt sein.

Zollfrei in die EU sind u. a. 200 Zigaretten und 1 l Getränke mit über (oder 2 l mit bis zu) 22 Vol.-% Alkoholgehalt sowie andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro (Flug-/Seereisende: 430 Euro). Für die Schweiz gelten andere Bestimmungen, wobei der Gesamtwert aller Waren 300 Franken nicht überschreiten darf. zoll.de, bmf.gv.at, bazg.admin.ch

Weiterkommen

Auto

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerorts 50 (in Wohngebieten oft 30), auf Autobahnen 90, auf Landstraßen 80 km/h. Abblendlicht ist rund um die Uhr Pflicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,2.Anschnallpflicht gilt für alle, Kinder unter vier Jahren sitzen in Spezialsitzen. Auf einspurigen Straßen zeigt ein „M“ die Ausweichstelle an. Im Winter sind gute M+S-Reifen und Schneeketten ein Muss.

Informationen über gesperrte Straßen: Tel. 1 75 (Der Computer am Anfang spricht nur Norwegisch, nicht gleich auflegen!) oder vegvesen.no/trafikk Pannenhilfe des Automobilclubs NAF: Tel. 0 85 05

Unbemannte Mautstationen sind in Norwegen ein gewohntes Bild. Das bompenger liegt zwischen 10 und 160 NOK (bei Tunnels und Brücken). Vor den meisten Mautstationen wirst du dreisprachig über die Zahlungsmöglichkeiten informiert. Wer mit dem eigenen Pkw nach Norwegen fährt, muss rein formal nichts unternehmen: Der Fahrzeughalter bekommt nach einiger Zeit von Epass24 eine Rechnung zugeschickt. Das kostet allerdings immer den höchsten Tarif, ohne Rabatte. Wer sich einen Mautchip zulegt, z.B. bei flytpass.no oder fremtindservice.no, kann bis zu 20 Prozent Rabatt auf Mautdurchfahrten und 10 Prozent bei Fährüberfahrten bekommen – das lohnt sich bei häufigen Fahrten. Weitere Informationen findest du auf autopass.no/en.

Vor allem in Städten wie Oslo oder Bergen sind die Parkgebühren verhältnismäßig hoch, sie variieren je nach Parkzone für Benziner/Diesel (3– 7 Euro/Std.) und Elektroautos (0,50– 2 Euro/Std.). Strafzettel sollte man vermeiden. Wer z. B. seine Parkzeit überzieht, wird mit rund 65 Euro zur Kasse gebeten. Nicht erlaubt ist das Parken u. a. auf fünf Metern vor und hinter Einmündungen und Kreuzungen; hier werden bei Missachtung sogar 90 Euro Strafe fällig. Hilfreich sind Apps wie Easypark oder für Oslo Bil i Oslo. Mit ihnen kann man bequem Parktickets buchen oder verlängern und sich freie Parkplätze und Ladestationen für E-Autos anzeigen lassen.

Traumhafte Landschaftsrouten, wie z. B. den Trollstigen und die Atlantikstraße, findest du auch auf nasjonale turistveger.no. Die Rastplätze und Aussichtsplattformen sind von norwegischen Architekten ausgefallen gestaltet worden, nicht selten auch mit spektakulären Klohäuschen, die man unbedingt einmal besucht haben muss.

Inlandsflüge

Die Dash 8 der Fluggesellschaft Widerøe landen selbst in den entferntesten Winkeln des Landes, SAS fliegt die größeren Flugplätze an. wideroe.no, flysas.no, norwegian.no

Bahn

Das Netz der nationalen Eisenbahngesellschaft Vy (vy.no) ist mit knapp 4300 km zwar nicht sehr eng geknüpft, doch besonders auf den Langstrecken macht das Zugfahren Spaß (großzügig gestaltete Großraumwagen, guter Sitz- und Schlafkomfort). Die einfache Fahrt Oslo–Bergen gibt es schon für 529 NOK, wenn man 60 Tage im Voraus bucht. Praktisch: Über die Website lassen sich auch Fahrten mit Bus und Fähre kombinieren.

Busse

Norwegen hat viele Überland-, Regional- und Lokalbusse, die jeden Winkel des Landes anfahren und darüber hinaus auch ein relativ komfortables Reisen ermöglichen (Verbindungen: norway.no).

Fähren

Die meisten Fahrpläne findest du auf norled.no, fjord1.no (überwiegend für Westnorwegen), atb.no (Mittelnorwegen) und boreal.no (Nordnorwegen). Immer mehr Fährgesellschaften steigen auf emissionsarmes Flüssiggas um, was die Überfahrt zu einer umweltfreundlichen Alternative macht – auf jeden Fall, wenn du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bist.

Vor Ort

Geld & Kreditkarten

In Norwegen ist das Zahlen mit Kreditkarte (Master Card, Visa) üblich, auch bei kleineren Beträgen. Wenn du dennoch gern Bargeld mit dir führen möchtest, hebst du es direkt an einem der zahlreichen Geldautomaten (minibank) einfach mit deiner Kreditkarte ab. Nur wenige Automaten akzeptieren Girocards (ehemals EC-Karten).

Übernachten

Im Sommer sind Hotelzimmer meist billiger als sonst, Hotelpässe wie der Fjord Pass sorgen für zusätzliche Rabatte. Auch ohne Pass solltest du nach Rabatten fragen. Ein Doppelzimmer kostet in Städten ohne Ermäßigung 900–1500 NOK pro Nacht, in kleineren Hotels und Pensionen durchschnittlich 850 NOK. Alle Hotels bieten Frühstücksbuffets an.

Außerhalb der Städte sind gjestgiveri, pensjon und fjellstue günstige Unterkünfte. Hütten gibt es in allen Standards: Die einfachsten für vier bis sechs Personen kosten in der Nebensaison ab 4000 NOK pro Woche (in der Hauptsaison bis 10 000 NOK). Für die einfachste Campinghütte bezahlt man 350 NOK pro Nacht, für größere mit Bad und Küche bis 1400 NOK. Hüttenvermittlung: Novasol GmbH (novasol.de)

Ein urnorwegisches Quartier an der Küste sind die rorbuer, Fischerhütten direkt am Wasser. Du findest sie zuhauf auf den Lofoten – und wer einmal dort ist, sollte sich in einem der bekanntesten Fischerdörfer der Inselgruppe einquartieren: in Henningsvær (Tel. 76 06 60 00 | henningsvaerrorbuer.no). Wer nicht so weit fahren möchte, findet beispielsweise auf der Insel Sotra vor Bergen eine schöne Rorbu-Anlage: Glesvær Rorbu (Tel. 97 11 03 36 | glesver-rorbu.no).

Einige Bauernhöfe bieten Ferienunterkünfte mit viel Kontakt zu Tieren und idyllischem Landleben. Das Logo mit dem Hahn weist den Weg zu den schönsten Höfen im ganzen Land (hanen.no).

Es gibt in Norwegen rund 70 Jugendherbergen (vandrerhjem). Das Bett kostet pro Nacht ab 250 NOK für Mitglieder, Nichtmitglieder zahlen 25 NOK mehr. Für das Frühstück oder Lunchpaket bezahlst du 50 NOK. Nähere Informationen bekommst du unter hihostels.no

Medien

Viele Hütten sind mit TV und Satellitenantenne ausgestattet. Im Autoradio gibt es nur auf der Mittelwelle deutschsprachige Sendungen. In den Narvesen-Kiosken in Oslo, Bergen und anderen größeren Städten beschränkt sich die Auswahl an deutschen Zeitungen auf zwei, drei Titel; auf dem Land wirst du nur im Sommer einen deutschen Titel finden.

Preise & Währung

100 Norwegische Kronen (NOK) kosten rund 8,50 Euro oder rund 8 Schweizer Franken. Bei der Kaufkraft schneidet Norwegen schlecht ab, besonders bei Lebensmitteln. Richtig teuer ist Vergnügen: Für einen halben Liter Bier in der Kneipe bezahlst du mindestens 9 Euro, für ein gutes Essen 35 Euro und für die Flasche Wein zusätzlich 40 Euro. Einen Online-Währungsrechner findest du z. B. auf oanda.com.

Telefon & Handy

Alle Telefonnummern in Norwegen sind achtstellig, Ortsvorwahlen gibt es nicht; Handynummern beginnen mit 4 oder 9.Die Vorwahl für Norwegen lautet 0047.Bei Auslandsgesprächen wählst du die Landesvorwahl (nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041) und die Ortsnetzkennzahl ohne die Null, dann die Teilnehmernummer. Anbieterübergreifendes Telefonieren zum normalen Inlandstarif ist kein Problem, denn die Roamingverordnung der EU gilt auch für Norwegen. Die wichtigsten norwegischen Telefongesellschaften sind Telenor (telenor.no), OneCall (onecall.no) und Telia (telia.no) (Websites nur auf Norwegisch).

Trinkgeld

Bis zu 10 Prozent sind üblich, wenn du mit dem Service zufrieden warst.

Öffnungszeiten

Geschäfte haben meist Mo–Fr von 9 oder 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, am Samstag oft kürzer. In den Städten haben sich die Öffnungszeiten der Supermärkte mittlerweile auf Mo–Fr 9–23, Sa bis 18 Uhr ausgedehnt. Auf dem Land ist es ratsam, sich in der Kernöffnungszeit Mo–Fr 9–17, Sa bis 15 Uhr mit dem Nötigsten einzudecken. Zur Not hilft auch das Warenangebot an zentralen Tankstellen – neben Würstchen und Hamburgern gibt es dort auch ein ausreichendes Angebot an Grundnahrungsmitteln.

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Oscars gate 45 | Oslo | Tel. 23 27 54 00 | in dringenden Notfällen: Bereitschaftsdienst Tel. 90 85 08 02 (Mo–Do 16–24, Fr 13–24, Sa/So 8–24 Uhr) | oslo.diplo.de

Österreichische Botschaft

Thomas Heftyes gate 21 | Oslo | Tel. 22 54 02 00 | bmeia.gv.at/oeb-oslo

Botschaft der Schweiz

Oscars gate 29 | Oslo | Tel. 22 54 23 90 | eda.admin.ch/oslo

Gesundheit

Fast alle Medikamente sind rezeptpflichtig. Ein deutsches Rezept nützt in Norwegen nichts, wichtige Medikamente gehören ins Reisegepäck. Kopfschmerztabletten und Nasentropfen gibt es auch an der Kasse von Lebensmittelläden. Wer zur Behandlung bei der legevakt (Arztstation) die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) vorlegt, bezahlt wie die Norweger den Eigenanteil von 170 NOK (abends/ nachts 288 NOK). Beim Zahnarzt wird zunächst komplett bezahlt (350–1700 NOK). Auch in Norwegen gibt es Zecken (Infos: fit-for-travel.de). Der Fuchsbandwurm ist nicht verbreitet, Heidel- und Moltebeeren können deshalb direkt vom Strauch genossen werden. Im Binnenland und in der Finnmark sind ein Mückennetz und eine gute Mückensalbe erforderlich.

Notruf

Polizei Tel. 1 12

Feuerwehr Tel. 1 10

Medizinische Nothilfe Tel. 1 13

Sonstige Hinweise

Jedermannsrecht

Das allemannsrett erlaubt allen, sich in nicht kultivierter Landschaft – auch auf Privatgrund – frei zu bewegen und bis zu zwei Tage lang zu übernachten. Menschen, Tiere und Natur dürfen nicht gestört werden, der Abstand zum nächsten bewohnten Haus muss 150 m betragen. In einigen Nationalparks sind Teile des Rechts außer Kraft gesetzt. Bitte beachte auch, dass vom 15.April bis zum 15.September Lagerfeuer in der Natur verboten sind.

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