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Kalifornien

Check-in

Kalifornien ist das Traumziel am Pazifik, Amerikas schönster Mix aus grandioser Natur, coolen Städten und sympathisch skurrilen Menschen. Mit dem Goldrausch 1849 kamen Abenteurer aus aller Welt auf der Suche nach dem amerikanischen Traum. Bis heute hat der Landstrich zwischen Sierra Nevada und Pazifik nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Der alte Landeplatz der Bayfischer ist zu einer betriebsamen Touristenattraktion mit Straßenkünstlern und T-Shirt-Shops geworden. Von hier aus starten die Boote zu den Rundfahrten in der Bay und zur…
Das einst von Ohlonen-Indianer bewohnte Gebiet mit einer atemberaubenden Aussicht im Nordwesten der Stadt wurde seit 1776 von Spanien, Mexiko und den USA als Militärbasis genutzt. 1994 verließ die…
The crookedest street in the world - die krummste Straße der Welt - darf nur abwärts befahren werden. So steil ist sie und zudem mit Ziegelsteinen gepflastert. In atemberaubenden Kurven überwindet…
Bevor das Cliff House ein Ausflugsziel für die ganze Stadt wurde, residierten hier Präsidenten und Wirtschaftsvertreter. Zweimal brannte das Gebäude ab, bevor es nach vielen Umbauten seine heutige…
Das Theater, ein chinesischer Phantasiebau mit Pagoden und Tempeln von Filmimpresario Sidney Grauman erlebte seit der Fertigstellung 1927 viele Premieren. Auf dem Vorplatz sind Hand- und Fußabdrücke…
Im Sonnenlicht strahlt sie wirklich golden, bei Nebel ragt sie über den Dunstbänken empor, die härteste Probe - das Erdbeben von 1989 - überstand sie ohne nennenswerten Schaden. Sie ist und bleibt…
Ein Coffeeshop wie aus dem Film - besucht auch von vielen Stars. Heute kein Drive-in mehr, aber trotzdem immer noch ein Klassiker: Burger in diversen Variationen, frische Salate, leckere Sandwiches,…
Cool, hip und nur einen Steinwurf vom Sunset Boulevard entfernt. Hier nächtigten schon Billy Wilder und Greta Garbo. Viele Schauspieler und Drehbuchautoren verweilen in diesem Flair von nordfranzö…
Das alte Gebäude im Golden Gate Park wurde aufgrund eines Erdbebenschadens eingerissen, seit 2003 residiert das Asian Art Museum in der ehrwürdigen ehemaligen Stadtbibliothek dem Rathaus gegenüber…
Mit über 350.000 Meeresbewohnern, einem drei Stockwerke hohen Wassertank und einer phantastischen Ausstellung über Tiefseefische eine wahre Unterwassererlebniswelt. Prominenteste Hingucker: Haie,…
Die Strandpromenade südlich von Santa Monica, der Ocean Front Walk, ist - v.a. an den Wochenenden - eine Bühne der Rollschuhartisten und Muskelmänner, Beachboys und schicken Girls. Am Wochenende…
Das Mekka für millionenschwere Selbstdarsteller. Im Parterre sind sämtliche Edel-Juweliere und Couture-Designer der Welt mit Showrooms vertreten. In den höheren Etagen werden Botoxpartys gefeiert,…
Einen Blick hinter die Kulissen bietet die Studio Tour, eine Fahrt durch die Filmstudios, wo Serien wie "Columbo" und Filme wie Hitchcocks "Psycho", "King Kong", "Terminator", "Fluch der Karibik" oder…
Die Spanier nannten das Felseneiland Isla de los Alcatraces - Insel der Pelikane -, weil Tausende dieser Vögel es bevölkerten. Erst die Amerikaner errichteten auf der Insel ein Fort, das später in…
Das Zuhause der Los Angeles Philharmonic. Ein $-50-Mio.-Geschenk der verstorbenen Lillian Disney (Walt Disneys Ehefrau) gab den Anstoß für die insgesamt $ 274 Mio. teure Ergänzung zum Music…

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Land der Superlative

Kaum ein Teil Amerikas wird so gepriesen wie der nach Alaska und Texas drittgrößte Staat der USA. Von allem gibt es mehr als genug: mächtige Wasserfälle im Yosemite National Park und malerische Städtchen an der Küste, spannende Metropolen, kahle Wüstenlandschaften und fruchtbare Weintäler. Einige der größten und ältesten Bäume der Welt wachsen in Kalifornien. Die Berge der Sierra Nevada gehören zu den höchsten des Kontinents. Death Valley nicht weit davon markiert nicht nur den tiefsten Punkt ganz Amerikas, sondern auch den heißesten. Zwischen Oregon im Norden und Mexiko im Süden bleibt viel Platz für individuelles Erleben und entspannte Road-Trips durch Bergketten, Wälder und Wüsten. Hinzu kommt die grandiose Pazifikküste: Der Vorrat an Sonne, Sand und Strand ist schier endlos. Wo die Natur so verschwenderisch ist, sind es auch die Menschen: Man hat Zeit. Der kalifornische Lebensstil ist betont locker und entspannt. Das Bild einer froh gelaunten Freizeitgesellschaft – hier kommt es dem Klischee am nächsten: Beachboys fahren mit dem Surfbrett im Auto zum Strand und tanzen auf den Wellen.

Vom Goldrausch zum Silicon Valley 

Kalifornien verzauberte schon vor gut 150 Jahren. Der Goldrausch lockte 300 000 Menschen aus allen Winkeln der Welt an. Danach gab es Chancen beim Bau der Eisenbahn, später im Ölgeschäft und dann in der Landwirtschaft. Die Filmindustrie machte den amerikanischen Traum made in California der ganzen Welt zugänglich. Und heute basteln Hightechbranchen an der Zukunft. Kalifornien verfügt über die sechststärkste Wirtschaft der Welt. Doch es gibt auch Schattenseiten: Wasserknappheit und Brände schaden der Wirtschaft. Die wuchernden Metropolen ersticken in Autos. Kalifornien, politisch liberal und ökologisch sensibel, hat sich zwangsläufig zum Schrittmacher für umweltpolitische Neuerungen entwickelt. Energie und Wasser werden auch in den kommenden Jahren die wichtigsten Themen bleiben, da die Bevölkerung stetig wächst. 

Der Norden: Felsbuchten und Schneegipfel 

Dank der gewaltigen Nord-Süd-Ausdehnung sind die Großregionen Kaliforniens verblüffend unterschiedlich. Im teils noch richtig einsamen, grünen Nordkalifornien warten stille Buchten am Pazifik und urweltliche Redwoodwälder, dazu die faszinierenden Vulkangipfel von Mount Shasta und Cascade Range. In Zentralkalifornien ist die Fahrt entlang der atemberaubenden Steilküste auf dem Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles die schönste Touristenpflicht. Jenseits des Central Valley wartet die hochalpine Bergwelt der Sierra Nevada mit ihren 3000 Jahre alten Mammutbäumen, berühmten Naturparks wie Yosemite und Geisterstädten aus der Goldgräberzeit.

Der Süden: Strände und Wüsten 

Südkalifornien dagegen lockt mit sonnigen Surf- und Badestädtchen wie Santa Barbara oder Huntington Beach, mit Vergnügungsparks und wildromantischen Wüsten und ist dank seiner südlichen Lage rund ums Jahr gut zu bereisen. Das Binnenland zeigt sich zur Zeit der Wüstenblüte im März und April von seiner schönsten Seite, im Hochsommer dagegen sind die sonnenverbrannten Steinwüsten des Death Valley und der Mojave-Wüste bei Temperaturen über 40 Grad eher mit Vorsicht zu genießen. Die schon von den Beach Boys besungene Surferszene an den Stränden zwischen San Diego und Los Angeles wiederum genießt das lockere Leben vor allem im Hochsommer und Herbst, wenn der Pazifik warm genug ist zum Baden. Und der Winter ist die schönste Zeit zum Golfen in Palm Springs oder für Wanderungen im Tal des Todes.

Megastädte am Pazifik 

Nicht zu vergessen: die stimulierenden Super-Metropolen San Francisco und Los Angeles. Sie liegen nahe genug beieinander, um sie auf einer einzigen Reise kennenzulernen, doch weit genug voneinander entfernt, um ihre völlig unterschiedlichen Charaktere zu wahren: Die innovative Stadt am Golden Gate gibt sich eher europäisch und kultiviert, ist stolz darauf, die Wiege von Internet, Google und iPad zu sein. Die Megacity des Entertainments eine Tagesreise weiter südlich hingegen versteht sich als Drehscheibe für Extrovertiertes, Show und Glamour.

Trendschmiede Kalifornien

Weltoffen war Kalifornien immer. Einwanderer und Gäste werden gern gesehen. Sie bringen Ideen und Arbeitskraft. Kalifornien hat keine Angst vor fremden Einflüssen, sondern greift Neues auf und macht eigene Trends daraus. Es holte sich das Surfen aus Hawaii und die Filmindustrie von der Ostküste. Es verwandelte das japanische Sushi in die California Roll und die europäischen Skier in Snowboards. Heute strömen die kreativsten Köpfe aus aller Welt ins Silicon Valley. Mal sehen, was Kalifornien als Nächstes hervorbringt – ein neues Sportgerät, eine coole Shopping-App, einen neuen Foodtrend? Also, Augen auf bei der Rundfahrt!

Praktische Hinweise

Anreise

Lufthansa fliegt in Kooperation mit United Airlines täglich nonstop von Frankfurt und München jeweils nach San Francisco und nach Los Angeles. Flugdauer: rund elf Stunden. Preis je nach Saison ca. 600–1300 Euro. Bei den meisten anderen Verbindungen müssen Sie umsteigen.

Los Angeles

Flüge aus Europa und von der Ostküste der USA landen auf dem Los Angeles International Airport (LAX). Die Busse der Mietwagenfirmen fahren vor der Gepäckausgabe ab und bringen Sie zu den Anmietstationen außerhalb des Flughafengeländes. Die beste Busverbindung in die Stadt: Super-Shuttle, deren Kleinbusse als Sammeltaxi zu allen gewünschten Adressen der Stadt fahren (www.supershuttle.com). Einstieg: Verkehrsinsel vor dem Gebäude. Hotels in Flughafennähe bieten meist eigene Shuttlebusse. Für eine wegen der weiten Entfernungen teure Taxifahrt vereinbart man am besten einen Festpreis (flat fee). Anhaltspunkt: ein Taxi nach Hollywood kostet mindestens 35 $.

San Francisco

Flüge aus Europa und von der Ostküste landen auf dem San Francisco International Airport (SFO). Wegen der Nähe zur Stadt und der mangelnden (und teuren) Parkmöglichkeiten ist es ratsam, einen Wagen erst anzumieten, wenn man Ausflüge machen oder weiterreisen will.

Mehrere Kleinbus-Sammeltaxis wie z. B. Super-Shuttle (www.supershuttle.com) fahren an den Verkehrsinseln vor den Terminals ab und steuern für ca. 17–25 $ Fahrpreis jedes gewünschte Ziel im Stadtgebiet an. Das Taxi nach Downtown kostet ca. 35 $, die schnelle U-Bahn-Verbindung mit Bart (www.bart.gov) nur 8,25 $, ist jedoch wie die Stadtbusse von SamTrans etwas umständlich mit Gepäck.

Auskunft

California Tourism

– c/o Touristikdienst Truber, Postfach 105663809Stockstadt/Main06027 402820

infopaket@visitcalifornia.de

www.vusa-germany.de

www.discoveramerica.com

www.parks.ca.gov

Selbst in den kleineren Orten Kaliforniens halten Visitor Centers Informationsmaterial für die Region bereit. Bei der Anreise per Auto geben gut ausgestattete Welcome Centers in den Großstädten und nahe der Staatsgrenzen Auskunft. www.visitcwc.com

Auto

Straßen sind in den USA eingeteilt in County Routes, State- und US-Highways bis zu Interstate-Autobahnen, von denen einige gebührenpflichtig sind. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen zwischen 55 Meilen/h (88 km/h) und 70 Meilen/h (112 km/h). Verkehrsregeln und -zeichen in den USA entsprechen weitgehend den deutschen.

Besonderheiten: An Kreuzungen darf man bei Rot rechts abbiegen; der 3-way- oder 4-way-stop, eine Kreuzung mit Stoppzeichen aus allen Richtungen, regelt die Vorfahrt nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, fährt zuerst (in der Reihenfolge der Ankunft an der Stopplinie); auf mehrspurigen Straßen ist rechts überholen gestattet; halten Schulbusse am Straßenrand mit Warnblinklicht, muss der Verkehr in beiden Richtungen stoppen.

Bei Pannen hilft die AAA (American Automobile Association). Für Mitglieder des ADAC, TCS und ÖAMTC mit Mitgliedsausweis ist der Service (1800 2224357) kostenlos.

Camping & Jugendherbergen

Die schönsten Campingplätze liegen in den State Parks. Reservierungen sind sieben Monate vorab möglich (Gebühr: 8 $) über Reserve America (1800 4447275www.reserveamerica.com). Viele Details über die einzelnen Parks sind im Internet auf der Seite des Department of Parks and Recreation einzusehen: www.parks.ca.gov.

AYH Youth Hostels sollten im Voraus reserviert werden. Die Häuser liegen häufig an ausgesprochen malerischen Orten. Auch für Familien zu empfehlen. Verzeichnis im Buchhandel oder unter www.hiusa.org.

Diplomatische Vertretungen

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

1 415 7751061

1 323 9302703www.germany.info

Schweizer Generalkonsulat

1 415 7882272www.eda.admin.ch/sf

1 310 5751145www.eda.admin.ch/sf

Österreichisches Honorar- und Generalkonsulat

1 415 7659576

1 310 4449310

www.austrianconsulatesf.org

Einreise

Für Deutsche, Schweizer und Österreicher ist für eine Reise von bis zu drei Monaten kein Visum nötig. Erforderlich ist jedoch der rote, maschinenlesbare Reisepass. Für neu ausgestellte Pässe sind seit Oktober 2006 auch biometrische Daten erforderlich. Neu ausgestellte Kinderpässe erfordern zudem ein Visum – besser gleich einen regulären Pass beantragen! Vor der Reise muss sich jeder im Internet registrieren, dabei wird eine per Kreditkarte zu bezahlende Gebühr (14 $) fällig. Diese Registrierung gilt dann zwei Jahre lang für alle Reisen. Info: https://esta.cbp.dhs.gov. Weitere Infos: german.germany.usembassy.gov, www.dhs.gov

FKK

Öffentliches Nacktbaden ist im prüden Amerika verboten. Es gibt nur wenige privat geführte FKK-Strände.

Geld

Euro-Bargeld ist nur an Flughäfen und in großen Hotels zu wechseln; auch US-Banken (werktags 10–15 Uhr geöffnet) bieten meist keine Wechseldienste an. Populärste Zahlungsmittel sind Kreditkarten (am weitesten verbreitet: Visa, Mastercard/Eurocard). Bargeld bekommen Sie mit EC-Karte und (vierstelliger) PIN an den meisten Geldautomaten, erkundigen Sie sich aber vorab bei Ihrer Bank nach Ihrem Limit. Reiseschecks werden als Zahlungsmittel überall angenommen – Sie bekommen Bares als Wechselgeld zurück.

1 Dollar = 100 Cent. Scheine (bills) gibt es in den Werten 1, 5, 10, 20, 100 Dollar. Münzen (coins) gibt es in den Werten: penny (1 Cent), nickel (5 Cent), dime (10 Cent), quarter (25 Cent), buck (1 Dollar).

Gesundheit

Die Notaufnahmeabteilungen der Krankenhäuser, mit Emergency Room außen deutlich beschildert, helfen bei akuten Notfällen weiter. Übliche Praxis: Das Personal verlangt vor der Behandlung eine Kreditkarte. Die meisten akzeptieren Mastercard und Visa. Schließen Sie in jedem Fall eine Reisekrankenversicherung ab.

Inlandsreiseverkehr

Die Eisenbahngesellschaft Amtrak bietet für 7–21 Tage einen California Rail Pass (deutsch.amtrak.com). Greyhound (www.greyhound.com) ist die Überlandbuslinie mit dem dichtesten Netz. Auskünfte erteilen die Reisebüros.

Internet & Wlan

Als Geburtsland des Internets ist Kalifornien natürlich perfekt vernetzt. Der Internetzugang im Hotel kostet meist 8–15 $ pro Tag, oft steht aber ein kostenlos zu nutzender Computer in der Hotellobby. Für den eigenen Laptop finden Sie in vielen Hotels und Internetcafés WLAN (WiFi, wireless network), teils kostenlos, teils erhält man gegen Gebühr das Password beim Personal. Für 2–3 $ pro 10 Minuten sind zur E-Mail-Abfrage auch Webcomputer in Coffeeshops oder Büroläden wie Kinko's zu nutzen.

Klima

Die Sommer in Kalifornien sind trocken. Der Winter bringt den ersehnten Regen und in höheren Lagen Schnee. In San Francisco sind die Hochsommermonate wegen des häufigen Nebels kühler als die angenehmeren Monate Mai/Juni und September. Am wärmsten ist der September, wenn die Quecksilbersäule auf über 20 Grad ansteigt. Das mildere Südkalifornien verzeichnet im Winter Spitzentemperaturen zwischen 10 und 18 Grad, von Juli bis September 23 Grad und mehr. Extremwerte in der Wüste: über 50 Grad.

Masse & Gewichte

1 inch = 2,54 cm

1 foot = 30,48 cm

1 yard = 91,44 cm

1 mile = 1,6 km

1 pint = 0,47 l

1 gallon = 3,79 l

1 pound = 453,6 g

Temperaturen lassen sich so umrechnen: Fahrenheit minus 32 mal 5 dividiert durch 9 ergibt Celsius: 0 °C = 32 °F, 10 °C = 50 °F, 20 °C = 68 °F, 30 °C = 86 °F, 40 °C = 104 °F

Kleidergrößen: Bei der Damenkonfektion entspricht US-Größe 4 der deutschen 34, 6 = 36, 8 = 38, 10 = 40, 12 = 42, 14 = 44. Bei den Herren ist die US-Größe: 36 = 46, 38 = 48, 40 = 50, 42 = 52, 44 = 54

Mietwagen

PKW

Mietwagen sind erfahrungsgemäß am preisgünstigsten, wenn man sie von Deutschland aus reserviert. Zudem sind dann Einwegmieten meist ohne Aufpreis möglich. Sehr günstige Tarife für ein- und mehrwöchige Rundreisen bieten für die USA Vermittler wie Auto Europe0800 5600333www.autoeurope.de. Ein Preisvergleich lohnt sich. Niederlassungen der Autovermieter befinden sich an allen großen Flughäfen.

Wohnmobil

Reservieren Sie Ihr Wohnmobil rechtzeitig, am besten schon von Deutschland aus. Doch auch kurzfristig kann man noch Glück haben und einen Camper bekommen. El Monte RV Rentals mit Filialen außerhalb von Los Angeles und San Francisco bietet RVs (recreation vehicle) von 700 $ pro Woche an aufwärts. Die Nebensaisonpreise liegen teils 40 Prozent niedriger. Buchung über die Reisebüros oder unter www.elmonterv.com.

Notruf

Die Notrufnummer für Polizei und medizinische Notfälle ist 911, von Münzfernsprechern kostenlos.

Post

Die meisten Postämter sind Mo–Fr 9–17, manche auch Sa 9–12 Uhr geöffnet. Briefmarken erhalten Sie auch in drugstores. Das Porto für Luftpostbrief und -postkarte nach Europa beträgt je 1,10 $.

Steuer

Die Verkaufssteuer beträgt je nach Region 7,5–10 Prozent. Achtung: Diese sales tax wird erst an der Kasse hinzugerechnet, ist also auf Speisekarten und Preisschildern noch nicht berücksichtigt. Im Hotel wird teils eine Übernachtungssteuer von einigen Prozent aufgeschlagen.

Strom

110 Volt/60 Hertz. Kleingeräte (Rasierapparat, Föhn) funktionieren auch mit dieser Spannung. Man benötigt jedoch Adapter für die Steckdosen.

Telefon & Handy

In öffentlichen Telefonzellen kostet ein Gespräch 25–50 Cent. Hotels verlangen bis zu 1 $ und mehr für eine Einheit. Ferngespräche inneramerikanisch: für Ferngespräche im Land die 1 vor der Vorwahl (area code) mitwählen, für Ortsgespräche die 1 weglassen. Der Operator (man wählt die Nummer 0) hilft beim R-Gespräch (collect call) innerhalb der USA und bei allen Fragen. Gebührenfrei: alle Nummern mit den Vorwahlen 800, 888, 866 und 877. Mietwagenfirmen, Fluggesellschaften und Hotelketten bieten diesen Service für Reservierungen an.

Vorwahl aus den USA nach Deutschland: 01149, Österreich: 01143, Schweiz: 01141; danach die Ortsnetzkennzahl ohne 0.

Tri- und Quad-Band-Handys funktionieren auch in Kalifornien – aber gegen einen Roaming-Aufpreis von bis zu 2 Euro pro Minute. Preiswerter sind für Anrufe von Telefonzellen und im Hotel die an Tankstellen und kleinen Märkten erhältlichen prepaid phone cards.

Trinkgeld

In den Restaurantpreisen ist kein Bedienungsgeld enthalten. Kellner bekommen daher 15–20 Prozent Trinkgeld (tip) vom Endpreis. In Hotels rechnen die Gepäckträger (bell boys) mit mindestens 1 $ pro Gepäckstück. Und vergessen Sie das Zimmermädchen nicht!

Zeit

Pacific Standard Time (PST): mitteleuropäische Zeit (MEZ) minus neun Stunden. Sommerzeit gilt von Mitte März bis Anfang November.

Zoll

Zollfrei sind die persönliche Ausrüstung, 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen und Geschenke im Wert bis 400 $. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist beschränkt (keine Wurst, frisches Obst oder frische pflanzliche Produkte, auch nicht als Reiseproviant). Zurück in die EU dürfen Sie pro Person zollfrei einführen: 1 l Spirituosen oder 2 l Wein, 200 Zigaretten, 50 g Parfüm und sonstige Waren im Gesamtwert von 430 Euro.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

New Year's Day

3. Montag im Januar

Martin Luther King Jr. Day

3. Montag im Februar

President's Day

31. März

Cesar Chavez Day

Letzter Mo im Mai

Memorial Day

4. Juli

Independence Day

1. Montag im September

Labor Day

11. November

Veteran's Day

4. Donnerstag/Freitag im November

Thanksgiving Day & Day after

25./26. Dezember

Christmas Day und Day after

Veranstaltungen

Januar

Die Tournament of Roses Parade in Pasadena ist mit ihren Blumenwagenumzügen Kaliforniens schönstes Neujahrsfest; anschließend folgt ein landesweit übertragenes College-Football-Spiel.

Februar

Die Chinatowns von San Francisco und L. A. feiern das chinesische Neujahrsfest mit Papierdrachen und Umzügen.

März

Snowfest in Tahoe City: Beim größten Winterkarneval Kaliforniens gibt es Schneeskulpturen, Paraden und ein Bad im eisigen Lake Tahoe.

Der LA Marathon in Los Angeles, begleitet von über 100 Livemusikgruppen an der Strecke, ist der erste große Marathon des Jahres. www.lamarathon.com

April

San Francisco International Film Festival: kommerzielles Kino und Avantgardefilme. www.sffs.org

Am Earth Day, dem 22. April, organisieren viele Ökoorganisationen und Städte Aktionen rund um den Umweltschutz. www.earthday.org

Wildwest in Kalifornien: Seit knapp 100 Jahren reiten die Cowboys beim Clovis Rodeo im Central Valley auf wilden Stieren und Broncos.

Mai

Am 5. Mai, dem Cinco de Mayo feiern die mexikanischen Einwanderer mit Paraden und Mariachi-Musik ihr kulturelles Erbe – besonders farbenfroh in L. A.

Sacramento Music Festival: Die Downtown und Old Sacramento werden zur Freilichtbühne für Jazz, Blues und Zydeco.

Grand Kinetic Championship: verrücktes 3-Tage-Rennen mit selbst gebauten und angetriebenen Fahrzeugen an Nordkaliforniens Küste. kineticgrandchampionship.com

Juni

Cotton Candy und Country Music: Ende des Monats können Sie beim San Diego County Fair einen traditionellen amerikanischen Jahrmarkt erleben.

Ende des Monats feiern in San Francisco und West Hollywood die Schwulen und Lesben Amerikas mit tollen Paraden und Kostümen ihren Pride Day.

Juli

Der Unabhängigkeitstag am 4. Juli wird überall mit Paraden, Feuerwerk und Musik gefeiert.

Beim US Open of Surfing in Huntington Beach bei Los Angeles treten Ende des Monats die besten Surfer der Welt an – vor 500 000 Fans.

August

Mit Paraden und Kulinarischem würdigt die Old Spanish Days Fiesta die Gründer von Santa Barbara.

County Fair in Ferndale, ein nostalgischer Jahrmarkt. www.humboldtcountyfair.org

September

Das Sausalito Art Festival präsentiert Künstler aus aller Welt.

Die Creme der internationalen Jazzszene spielt auf dem Monterey Jazz Festival.

Die Oldtimer-Fans treffen sich in San Bernardino zum Route 66 Rendezvouswww.route-66.org.

Oktober

Zu Halloween ziehen die Kids in schrillen Kostümen durch die Nachbarschaft.

Dezember

In Yachthäfen wie Newport Beach schmücken bunte Lichter die Boote zu den Christmas Boat Parades.

Bloss nicht

Wichtige Dinge falsch einschätzen

Zu viel Sonne kann Ihnen leicht die Urlaubsfreude verderben. Vorsicht besonders in den vielen Gebieten, die 1000 m und mehr über dem Meeresspiegel liegen, und erst recht in der sengenden Hitze des Death Valley. Auch eine falsch berechnete Distanz kann Verdruss bringen. Die Reise lässt sich genauer einschätzen, wenn Sie stets daran denken, dass eine Meile 1,6 km entspricht und der Verkehr in Amerika langsamer fließt als in Deutschland.

Dem Jetlag nachgeben

Die Zeitverschiebung von neun Stunden zwischen Deutschland und Kalifornien kompensiert man innerhalb von drei Tagen. Nach der Ankunft empfiehlt es sich, mit einem Spaziergang und frischer Luft gegen die übliche Bettschwere anzukämpfen und erst gegen 21 Uhr ins Bett zu gehen. Dem Jetlag beugen Flugerfahrene schon während der Reise vor: mit größeren Mengen Mineralwasser.

Den Verkehr unterschätzen

Fahren Sie während der Rushhour in Los Angeles auf keinem freeway. Von 8 bis 10 Uhr und von 16 bis 18 Uhr sind die Autobahnen ein einziger Stau. Außerdem ist es ratsam, nicht an einem nebligen Tag nach Malibu oder bei Smog auf den Mulholland Drive oberhalb von Hollywood zu fahren.

Leichtsinnig sein

Meiden Sie möglichst nachts die Stadtteile, die für ihre Kriminalität berüchtigt sind (Los Angeles: South Central L. A., Watts, Teile von West Hollywood und Venice Beach; San Francisco: alle Parks, Tenderloin und das Viertel nahe Candlestick Park).

Wanderwege verlassen

Denken Sie daran, dass Sie sich in der weiten Natur schnell verirren können. Bleiben Sie auf den vorgeschriebenen Wegen, und vergessen Sie nicht, Namen, Uhrzeit und geschätzte Zielzeit am Startpunkt (trailhead) zu hinterlassen. So geben Sie den zuständigen Rangern die Möglichkeit, nach Ihnen zu suchen, falls Sie nicht rechtzeitig aus der Wildnis zurückgekehrt sind.

Den Pass im Hotel lassen

Nicht weil er dort geklaut würde, sondern weil Sie häufig das Dokument brauchen: Mal fragt die Dame an der Kasse beim Einlösen von Reiseschecks nach der „ID“ (identification), mal der Barmann in der Kneipe, mal der Tankwart beim Kauf von Zigaretten oder Alkohol. Ohne „ID“ geht nichts.

Alkohol am Steuer

Die gesetzliche Promillegrenze liegt bei 0,8. Trotzdem sollten Autofahrer absolut abstinent bleiben: Sonst zahlt beim Unfall die Versicherung nicht, und die Mietfirma könnte den kompletten Wagenwert von Ihrer Kreditkarte abziehen!

Bücher & Filme

American Graffiti

Kultfilm von 1973 über die Rock-'n'-Roll-Generation der Sixties; gedreht in Modesto, der Heimatstadt des Regisseurs George Lucas.

Stadtgeschichten

Armistead Maupin erzählt in seiner Buchserie humorvoll vom Leben in San Francisco.

LA Confidential – Stadt der Teufel

Ein Thriller von James Elleroy aus der korrupten Szene von Polizei und Politik im L. A. der 1940er-Jahre, verfilmt mit Russell Crowe und Kim Basinger (1997).

Surferboy

Anschaulich und packend erzählt Kevin McAleer in seinem 2007 erschienenen Roman von den Surfern in Kalifornien (2007).

Sideways

Charmant widmet sich der Oscar-gekrönte Film der amerikanischen Weinkultur. Als Kulisse dient das Rebenland um Santa Barbara (2005).

Chinatown

Roman Polanskis Klassiker von 1974, in dem Jack Nicholson als Privatdetektiv einem Wasserskandal im Owens Valley nachspürt.

Aviator

Ein Stück kalifornische Geschichte: Leonardo di Caprio spielte 2005 das Leben des exzentrischen Flugpioniers und Milliardärs Howard Hughes nach.

8-14 °C
5 h/Tag
11 °C

Fakten

Einwohner 30.971.320
Fläche 423 km²
Strom 120 V, 60 Hz
Hauptstadt Sacramento
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 19:03 Uhr
Zeitverschiebung -9 h (zu MEZ)

Anreise

11h 25min
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