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Franken

Check-in

„Bassd scho!“ So klingt es, wenn ein Franke mitteilt, dass er sich im Glücksrausch befindet, es ist der fränkische Superlativ. Er sagt es etwa, wenn er im Biergarten sitzt und bei Bier und Brotzeit und einem Blick auf die hügelige Landschaft oder eine kleine Burg sein Glück nicht fassen kann, auf einem derart schönen Fleckchen Erde zu leben.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die Fassade scheint zu atmen, so be­wegt gestaltete Balthasar Neumann (1687–1753) sein Hauptwerk (1743–72). Während außen alles auf den Blick aus der Ferne und das gegenüberliegende Kloster…
Das prunkvolle Barockschloss ist eine der glanzvollsten Anlagen ihrer Zeit in Franken. Architektonisches Highlight der 1718 erbauten Dreiflügelanlage ist das grandiose Treppenhaus. Mit einer Führung…
Eine Bürgerstiftung von 1319, mit gotischer Kirche und schönem Arkadenbau des 18. Jhs. im Hof. Dazu Weingut mit hochberühmten Lagen und Kreszenzen, mit Restaurant, Weinstube und Weinbar.
Das Städtchen Veitshöchheim am Main ist berühmt wegen des schönsten Rokokoparks in ganz Europa. Dreifach gegliedert in den Großen See, in Hecken- und Laubengänge und in ein Waldareal mit…
Im hufeisenförmigen Riesenbau des Parteitagsgeländes erklärt Ihnen eine Audioführung durch die Ausstellung „Faszination und Gewalt“, wie die Nationalsozialisten durch Architektur und…
Auf dem großen See in der Parkmitte wartet das 17-m-Piratenschiff darauf, geentert zu werden. Unweit davon steht die riesige Ritterburg mit Ziehbrücke, Thronsaal und Geheimgängen. Besonders beliebt…
Mit ihren Türmen, Erkern und ungewöhnlichen Wasserspeiern wacht die sogenannte Fränkische Krone über der Stadt. Schwere Harnische und riesige Donnerbüchsen in der Waffenkammer zeigen die…
An anderen Schlössern hat man Jahrhunderte gebaut, dieses entstand in nur zwei Jahrzehnten, zwischen 1720 und 1744 - dank des Baueifers der Würzburger Fürstbischöfe, voran Johann Philipp Franz von…
Schon die hohen Tore mit ihren Eisenornamenten sind ein Blickfang. Im Inneren des zwischen Romanik und Gotik entstandenen vierturmigen Doms beeindrucken die besondere Stimmung und das unbehandelte…
Insgesamt sieben Seen bieten südöstlich von Ansbach hervorragende Wassersportmöglichkeiten. Der Große und der Kleine Brombachsee sowie der Igelsbachsee liegen nebeneinander. Im Umkreis finden Sie…
Noch weit vor Rothenburg sehen Sie die Mauern und Türme der Stadt (10 900 ew.) harmonisch aus der Landschaft wachsen. Die Silhouette könnte Hintergrund eines Dürer-Bilds sein. Sie sehen Fachwerkhä…
Der Naturpark schenkt dir weite Blicke: von Bayern nach Hessen und Thüringen, über steile Hänge, geschwungene Bergkuppen, Moore, weite Wiesen und Wälder. „Land der offenen Fernen“ wird die im…

Reisezeit

Januar
sehr gut
2°C
Februar
sehr gut
3°C
März
sehr gut
9°C
April
sehr gut
13°C
Mai
sehr gut
18°C
Juni
sehr gut
22°C
Juli
sehr gut
23°C
August
sehr gut
23°C
September
sehr gut
20°C
Oktober
sehr gut
13°C
November
sehr gut
7°C
Dezember
sehr gut
2°C

Die beste Reisezeit für Franken sind die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 13° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juni mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 2° Celsius bei durchschnittlich 16 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 13° Celsius und die Nachttemperatur bei 4° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 15 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Januar.

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Fränkisches Multikulti

Auch Urlauber sprechen früher oder später im Superlativ über die Region mit den unterschiedlichen Landschaften und Traditionen. Vielleicht sind sie sich uneins darüber, was zwischen Hof und Ansbach, Aschaffenburg und Kulmbach am besten ist, genau wie sich die Franken über alles uneins sind, über Politik, Religion und Fußball etwa. Franken ist räumlich auseinandergezogen, mal städtisch, mal ländlich geprägt. Ungleichheit und Kleinteiligkeit sorgen für Vielfalt – doch auch für Unsicherheit darüber, was das Frankenfeeling ausmacht, ist es doch überall „a weng“ anders.

Frei statt Bayern

Franken liegt im nördlichen Bayern – oder? Na ja: Nördlich stimmt, aber dass Franken zu Bayern gehört, ist zwar politisch korrekt, aus Sicht vieler Franken aber ein Irrglaube. Ein echter Franke würde auf die Frage, wo er lebt, nie mit „Bayern“ antworten. Es gibt Initiativen, die „frei statt Bayern“ fordern und es gern sehen würden, wenn Franken dem Freistaat die Unabhängigkeit erklärte. Doch keine Sorge: Das klingt ernster, als es ist. Die Franken sonnen sich in ihrer Ablehnung den Bayern gegenüber und pflegen diese mal mit Grant, mal mit Humor.

Wein auf Bier

Ihnen ist die kulinarische Gliederung wichtiger als Zugehörigkeiten oder die Aufteilung in Ober-, Mittel- und Unterfranken: Den Franken geht es darum, ob sie in Wein- oder Bierfranken leben. Weinfranken umfasst die Weinbaugebiete vor allem in Unter- und Teilen Mittelfrankens, Bierfranken erstreckt sich mit teils weltberühmten Brauereien hauptsächlich über Ober- und Mittelfranken.

Fachwerk, Felsen, Flüsse 

Fachwerkzeilen, Gassen, Burgen und Schlösser, prächtige Kirchen, Streuobstwiesen und Bauerngärten sorgen für Romantik und Euphorie – und den Drang, all das in die Ewigkeit retten zu wollen: Naturschützer würden gern den größten Buchen-und-Eichen-Mischwald Deutschlands, den Steigerwald, zum Nationalpark machen. Das Fränkische Seenland, die 1500 Fischweiher des Aischgrunds oder Flüsse wie Main und Regnitz sowie viele Thermen und Spaßbäder sorgen dafür, dass keiner im eigentlich wasserarmen Franken auf dem Trockenen sitzt. Wenn der Berg ruft, geht es nicht so hoch hinauf wie in den Alpen, doch anstrengend hügelig ist es dennoch auf den Höhen der Hochrhön, im Fichtelgebirge oder auf den Felsen der Fränkischen Schweiz. Hügel und Täler genießt, wer den Frankenweg vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb durchwandert oder den ersten Fünf-Sterne-Radweg Deutschlands vom Fichtelgebirge den Main entlang bis nach Mainz strampelt.

Damals & heute

Heute herrscht in Franken Idylle wie im Bilderbuch, während des Zweiten Weltkriegs waren die Zustände katastrophal. Das Naziregime hat in Nürnberg architektonische Spuren wie das Reichsparteitagsgelände hinterlassen – und Vernichtung: Die Stadt wurde wie Würzburg so stark zerstört, dass man zunächst plante, sie an anderer Stelle neu zu gründen. Doch längst stehen beide Städte wieder als Schönheiten da, mit Kneipenszenen, geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten und Shoppingmeilen. Einen Trip ins Mittelalter gibt’s in Rothenburg ob der Tauber oder Bamberg: Wer durch die Gässchen an uralten Häusern vorbeischlendert, denkt, die Zeit wäre damals stehen geblieben.

Wirtschaft mit Franken-Power

Genug getrödelt! Die Franken schuften viel, die Arbeitslosenquote ist – wie überall in Bayern – niedrig, von Nürnberg abgesehen. Was die Wirtschaftskraft betrifft, steht Franken im europaweiten Vergleich gut da. Ein Branchen- und Unternehmensmix von Adidas bis Schaeffler stabilisiert die Wirtschaft, ebenso Hightechstandorte wie die Siemensstadt Erlangen. Sie bildet mit der Region das „Medical Valley“, das sich um die Zukunft der Medizin kümmert. Autobauer von überall her holen sich Fahrzeugkomponenten in Bamberg, Coburg und Schweinfurt; auf der Nürnberger Spielwarenmesse und der Biofach fachsimpeln Experten aus aller Welt.

Kultur im Überfluss 

Feierabend! Jetzt gibt es Kultur, von Bauerntheater über Europas größtes Afrika- Festival in Würzburg bis zu den hohen Künsten ist alles dabei. Im Schweinfurter Museum Georg Schäfer hängt die weltgrößte Sammlung des Malers Carl Spitzweg, im Nürnberger Germanischen Nationalmuseum viel von Albrecht Dürer. Die Bamberger Symphoniker sind weltberühmt – genau wie die Stars und Politiker, die bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth im Publikum sitzen. Bassd scho!

Gut zu wissen

Anreise

Franken ist verkehrstechnisch bestens angebunden, da sich hier die wichtigsten Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen Europas treffen. Mit der A 7, der A 3, der A 9 und anderen Autobahnen treffen in Franken gut ausgebaute Fernstraßen zusammen. Weich zum Ferienstart auf kleinere Straßen wie die Romantische Straße (B 2) aus, denn bei Aschaffenburg, Würzburg und Nürnberg gibt es oft kilometerlange Staus. Über zahlreiche ICE-Verbindungen bist du flugs etwa in Würzburg, Nürnberg und Bamberg, und auch mit Fernbussen gelangst du in alle größeren Städte.

Für Flugreisende ist der Nürnberger Albrecht Dürer Airport Zielflughafen. Die U-Bahn bringt dich von dort für 2,75 Euro in 13 Minuten zum Hauptbahnhof. Eine Taxifahrt vom Flughafen zum Hauptbahnhof kostet rund 25 Euro und dauert etwa 20 Minuten.

Auskunft

Tourismusverband Franken E. V. 

Pretzfelder Str.15 | 90425 Nürnberg |Tel. 0911 941510 | frankentourismus.de

Tourist Information Fränkisches Seenland 

Hafnermarkt 13 | 91710 Gunzenhausen | Tel. 09831 500120 | fraenkischeseen.de

Tourismusverband Fränkisches Weinland 

Turmgasse 11 | 97070 Würzburg | Tel. 0931 372335 | fraenkisches-weinland.de

Tourist Information Rhön 

Rhönstr. 97 | 97772 Wildflecken-Oberbach | Tel. 09749 91220 | rhoen.de

Tourist Information Romantisches Franken 

Gemeinschaftszentrum Frankenhöhe | Am Kirchberg 4 | 91598 Colmberg | Tel. 09803 94141 | romantischesfranken.de

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Freizeitlinien erschließt der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (vgn.de/freizeit) umweltfreundlich mit Bahnen und Bussen viele Urlaubsregionen in Franken. So gibt es etwa den Bocksbeutel- oder den Aischgründer Bierexpress sowie Fichtelgebirgslinien.

Die DB Regio bietet neben dem Bayernticket, mit dem bis zu fünf Personen das Streckennetz nutzen können, auch das Bayern-Hopper-Ticket an. Für 14,20 Euro kannst du damit in Bayern ein beliebiges Ziel in bis zu 50 km Entfernung ansteuern. Mehr Infos auf bahn.de.

Per Bus erreichst du fast alle Orte Frankens, die Fahrpläne findest du auf den Internetseiten des Omnibusverkehrs Franken: ovf.de. Planung ist erforderlich, manche Verbindungen sind nur alle paar Stunden möglich.

Audioguide

Vor einigen Sehenswürdigkeiten z. B. in Ansbach, Bayreuth, Nürnberg und dem Naturpark Frankenwald findest du Tafeln mit Telefonnummern. Wenn du dort anrufst, bekommst du Informationen über geschichtliche und kulturelle Hintergründe des jeweiligen Objekts. Du zahlst dafür nur die Verbindungsgebühren vom Handy ins Festnetz.

Bauernhofurlaub

Da fränkische Landwirte den Tourismus erst in den letzten Jahren als Einkommensquelle entdeckt haben, sind viele Unterkünfte neu und in der Regel sehr gut ausgestattet. Die Website des Bayerischen Bauernverbands franken-bauernhofurlaub.de vermittelt Urlaub bei rund 150 fränkischen Anbietern. Besonders auf Kinder und ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist das Angebot von über 20 Ferienhöfen in Mittelfranken, siehe family-farm.de.

Camping

Entlang der Flüsse, an den großen Badeseen und in den Mittelgebirgen gibt es viele schöne, gepflegte Campingplätze. Auch die kleineren Kommunen erweitern ihr Angebot und stellen bestens ausgestattete Wohnmobilplätze in guter Lage zur Verfügung. Aussagekräftige Informationen mit Karte findest du auf rentocamp.de oder beim Deutschen Camping Club (camping-club.de).

Eintrittspreise

In vielen Städten Frankens bestehen Kooperationen zwischen einzelnen Museen. An den Kassen bekommst du Tickets, mit denen du gleich mehrere Ausstellungen zum vergünstigten Preis besuchen kannst.

Die Nürnberg Card z. B. ist ein Angebot für Übernachtungsgäste in Nürnberg oder Fürth und in vielen Hotels sowie bei den Touristinformationen erhältlich. Sie kostet 28 Euro und lässt dich in Nürnberg und Fürth zwei Tage lang alle öffentlichen Verkehrsmittel umsonst benutzen. Zudem hast du freien Zutritt zu über 40 Sehenswürdigkeiten. Kinder bis fünf Jahre erhalten die Karte kostenlos, Kinder bis elf Jahre zahlen 5 Euro.

Die drei Tage gültige Bamberg Card kostet 14,90 Euro und beinhaltet eine Stadtführung, Eintritt in sieben Museen und Sammlungen sowie beliebig viele Fahrten mit den Stadtbussen. Zusätzlich gibt es Ermäßigungen auf ausgewählte Angebote. Erkundige dich bei den Tourismusinformationen anderer Städte nach ähnlichen Angeboten.

Internet & WLAN

In den meisten Pensionen und Hotels kannst du WLAN nutzen, ansonsten gilt die Faustregel: Je kleiner und abgelegener der Ort, desto weniger Breitband. Immer häufiger aber gibt es in den Stadtzentren und an den Bahnhöfen kostenfreies WLAN. 

Jugendherbergen

Günstig und teilweise auch spektakulär übernachten  – z. B. auf der Nürnberger Kaiserburg  – kann in den 18 fränkischen Jugendherbergen jeder, der Mitglied im DJH ist (Einzelreisende über 27 Jahre und Familien 22,50 Euro/Jahr, Einzelreisende bis 26 Jahre 7 Euro/Jahr). Wenn du auf jugendher berge.de in der Schnellsuche „Franken“ eingibst, werden dir alle Jugendherbergen in der Region mit Link auf deren Webseite angezeigt. Und gerade wenn du in der Hauptsaison reist oder besondere Zimmerwünsche hast, solltest du darüber auch rechtzeitig buchen. 

Kirchen

Die meisten evangelischen Kirchen sind außerhalb der Gottesdienste abgesperrt. Es kann dir aber auch bei einer katholischen Kirche – gerade in abgelegeneren Orten – passieren, dass du diese verschlossen vorfindest. Frag dann einfach im örtlichen Pfarrhaus nach, man wird dir wahrscheinlich nicht nur aufschließen, sondern auch eine kurze Führung anbieten. 

Motorrad fahren

Franken ist ein Paradies für Motorradfahrer. Vor allem in der Fränkischen Schweiz, aber auch in den Haßbergen, im Fichtelgebirge oder in der Rhön gibt es kurvenreiche Strecken, die das Bikerherz höherschlagen lassen. Vorschläge macht der Tourismusverband Franken unter frankentourismus.de/motorrad-touren.

Vorsicht ist vor allem an Wochenenden und bei schönem Wetter geboten, wenn Hunderte Biker durch die Kurven flitzen. Immer wieder kommt es dann zu gefährlichen Situationen, ereignen sich Unfälle. Besser ist es dann, die „Rennstrecken“ in den Tälern zu meiden und auf die nicht so stark befahrenen, aber nicht weniger reizvollen Nebenstrecken auszuweichen.

Öffnungszeiten

Im Freistaat dürfen die Läden nur montags bis samstags zwischen 6 und 20 Uhr öffnen. Gaststätten haben – vor allem im ländlichen Raum – oft einen Ruhetag, und auch nachmittags stehst du häufig vor verschlossenen Türen oder bekommst nur bis etwa 20.30 Uhr warmes Essen.

Veranstaltungen

Viele Städte betreiben auf ihrer Website einen Veranstaltungskalender, den du bei der jeweiligen Touristinformation auch gedruckt erhältst. Einen Überblick bekommst du u. a. auf der Seite frankentipps.de oder auf frankentourismus.de/veranstaltungskalender sowie in der Tageszeitung oder in kostenlosen Monatsmagazinen.

Bergrettung

Die Bergwacht Bayern (BWB) ist in ganz Franken im Einsatz und über Tel. 112 zu erreichen. Im Internet (Unterfranken und das Gebiet der Hessischen Rhön: bergwacht-wasserkuppe. de, Ober- und Mittelfranken: bergwacht-bayern.org) bekommst du Auskünfte über die einzelnen Stationen sowie wichtige Hinweise zur Tourenplanung. 

Krankheit & Unfall

Nürnberg, Erlangen und Würzburg haben Universitätskliniken, (kleinere) Krankenhäuser gibt es in vielen Städten. Infos zur nächsten Arztpraxis erhältst du in deiner Unterkunft oder bei der örtlichen Touristinformation. Außerhalb der Praxiszeiten erreichst du unter der kostenfreien Telefonnummer 116117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Zu einer Übersicht über Bereitschaftspraxen und deren Öffnungszeiten führt der Link short.travel/frk1.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

6. Januar

Dreikönigstag

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

Juni

Fronleichnam

15. August

Mariä Himmelfahrt (nur in überwiegend katholischen Gegenden Feiertag)

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

1. November

Allerheiligen

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Februar

Schneemannfest (Bischofsgrün): Am Rosenmontag steigt ein Faschingsfest rund um den größten Schneemann Deutschlands.

März/April

Rother Bluestage: Roth bebt bei Blues, Jazz und Funk. bluestage.de

Mai

Blaue Nacht (Nürnberg): Musiker, Maler und Museen machen Blau. blauenacht.nuernberg.de

Juni

Rock im Park (Nürnberg): Weltberühmte Bands rocken Anfang Juni die Stadt. rock-im-park.de

Am Donnerstag vor Pfingsten ist Bergkirchweih (Erlangen): Um Pfingsten verwandelt sich der Burgberg in einen Biergarten. berch.info

Africa Festival (Würzburg): Ende Mai steigt das größte Afrikafest Europas. africafestival.org

Juli

Samba-Festival: Coburg wird am zweiten Juliwochenende zum fränkischen Rio. samba-festival.de

Bamberg zaubert: Magier aus der ganzen Welt verzaubern am dritten Juliwochenende ihre Zuschauer. bamberg-zaubert.mybamberg.de

Annafest (Forchheim): Elf Tage wird auf 23 Bierkellern des Namenstags der hl. Anna gedacht. alladooch-annafest.de

August

Sandkerwa: In der Altstadt feiern die Bamberger Ende August bei Fischerstechen und Bier. sandkerwa.de

Oktober

Hofer Filmtage: Rund 100 Filme flimmern über die Leinwände der Stadt. hofer-filmtage.com

Dezember

Nürnberger Christkindlesmarkt: Glühwein und Bratwürste auf dem Hauptmarkt. christkindlesmarkt.de

Bloss nicht!

Weintrauben stehlen

Früher galt es als Mundraub, nun ist es Diebstahl, wenn auch nur in geringem Umfang: Spaziergänger, die in die Weinbergzeilen steigen und sich an den Trauben bedienen, sind bei Winzern nicht gern gesehen.

In der Kirche quatschen

Eine Kirche ist kein Museum. Unsensibel ist, wer sich neben Betenden über das Geheimnis des Bamberger Reiters oder das Rokokofresko auslässt. Während der Gottesdienste sind Besichtigungen ohnehin oft verboten.

Dialekt nachahmen

Broudwoschd und Weggla – wenn du dein Essen auf Fränkisch bestellst, finden das die Einheimischen fei gscheid bled. Wenn du den fränkischen Dialekt nicht beherrschst, solltest du dich darin erst gar nicht versuchen. Grausam klingt das sonst für Einheimische, und es kann durchaus passieren, dass sie sich veräppelt fühlen. 

In Dirndl und Lederhose zur Kerwa

Es kommt vor, dass Menschen zur Kirchweih dasselbe tragen wie zum Oktoberfest: Dirndl und Lederhose. Doch: Diese Tracht ist bayerisch, die fränkische ist schlichter. Wer kein verkleideter Oberbayer sein will, lässt es also beiben.

Allein am großen Tisch sitzen

In beliebten Wirtshäusern kriegst du oft nur schwer einen Platz. Die Franken rücken zusammen. Ungern sehen sie es, wenn Gäste einen ganzen Tisch blockieren, obwohl Stühle frei sind. Wirst du gefragt, ob noch Platz ist, antworte mit Ja.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Das Perlenmedaillon 

Nürnberg im Mittelalter. Helena soll einen Patrizier heiraten, dabei liebt sie Goldschmied Niklas. Allein seine Briefe, die ihr der junge Albrecht Dürer aus Venedig mitbringt, geben ihr Hoffnung. Sabine Weigand lässt in ihrem historischen Roman aus dem Jahr 2005 echte und fiktive Persönlichkeiten eine packende Geschichte erleben.

Der Frankenbulle 

Ein Mord bei den Dreharbeiten zu einem Fernsehkrimi ist Thema des Romans (2020) von Harry Luck. Der Frankenkrimi-Autor nimmt im fünften Band seiner Reihe um den kauzigen Kommissar Horst Müller aus Bamberg das eigene Genre aufs Korn.

Filme

Franken-Tatort 

Seit 2015 hat Franken seinen ARD-Tatort. Eine Nürnberger Mordkommission ermittelt in der Region bei wachsender Beliebtheit der Zuschauer.

Das Sams 

Die drei Kinofilme rund um die Kinderbuchfigur von Paul Maar spielen teilweise in der Bamberger Altstadt. 2001 schlüpfte Christine Urspruch erstmals in die Rolle des Sams. 

1-7 °C
2 h/Tag

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 05:37 Uhr

Anreise

1h 29min
1h 27min
40min
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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