Seite teilen

Reiseführer Kanada West

Entdecken Sie Kanada West!

Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 hat Westkanada die Welt mit seiner wilden Schönheit bezaubert. Tatsächlich ist es für Outdoorfans nicht schwer, hier Träume zu erleben, eine Bärenfamilie am Ufer eines Fjords zu beobachten, die Stille am weiten Yukon River zu genießen, bei Cowboys in der Weite der Prärie zu campieren oder beim Rafting einen wilden Fluss zu reiten.

Irgendwie glaubt man, dieses Kanada zu kennen. Es liegt auf demselben Breitengrad wie Mitteleuropa, das Klima unterscheidet sich nicht besonders von dem zu Hause, die Berge ähneln den Alpen, die Küsten denen in Norwegen. Irgendwie. Und doch ist Westkanada ganz anders - gewaltiger, eindrucksvoller, einsamer. Es fehlen die Menschen, es fehlen die lauten Autobahnen und die zersiedelte, in kleine Parzellen und Felder untergliederte Landschaft. Unendliche Weite regiert, und fast jede Wanderung auf einen Berggipfel wird mit einem Panorama über eine Landschaft ohne Straßen oder Häuser belohnt. Hier ist die Natur noch weitgehend ursprünglich. So, wie wohl unser heute dicht besiedeltes Europa früher einmal war.

Als Erstes gilt es, sich an die Dimensionen Kanadas zu gewöhnen. Eine Fahrt zum nächsten, 50 km entfernten Laden ist nicht der Rede wert. Der Westen Kanadas, die Provinzen Alberta und British Columbia, das Yukon Territory und die Northwest Territories, umfasst gut 3 Mio. km2. Allein in die Provinz British Columbia, die nur 4,6 Mio. Einwohner hat, würde Deutschland fast dreimal hineinpassen.

Besonders für eine erste Reise nach Kanada ist der Westen mit seinen vielfältigen Landschaften ideal. An der fjordreichen Pazifikküste steigen die gletschergekrönten Coast Mountains mit ihren uralten, geheimnisvollen Regenwäldern aus dem dunklen Wasser, der Heimat von Walen und Königslachsen. Dahinter, im Schatten der Berge, erstrecken sich sonnige, wald- und seenreiche, immer wieder von Bergketten unterbrochene Hochplateaus bis zu den Rocky Mountains. Das Felsengebirge birgt die schönsten Nationalparks des Lands - Banff und Jasper -, verbunden durch den Icefields Parkway, eine spektakuläre Panoramastraße. Noch weiter östlich, jenseits der Rockies, liegt das Ranchland Albertas, wo vor 60 Mio. Jahren Dinosaurier lebten, wie die reichen Fossilienfunde am Red Deer River belegen. Heute weiden hier große Rinderherden - in friedlichem Einklang mit Ölpumpen, die das schwarze Gold Albertas fördern. Mit den riesigen Vorkommen von Teersanden um Fort McMurray im Norden Albertas besitzt Kanada sogar nach Saudi-Arabien die zweitgrößten Ölreserven der Welt. Dort und auf den großen Weizenfeldern im Süden der Region wird deutlich, dass hier die Wirtschaft bis heute stark von der Landwirtschaft und den reichlich vorhandenen Rohstoffen abhängt. Die Nachfrage nach Rohstoffen ließ die Westprovinzen Kanadas in den letzten Jahren boomen, selbst in der weltweiten Krise von 2009 erging es ihnen gut - aber auch weil die Banken in Kanada vergleichsweise konservativ und vorsichtig wirtschaften.

Im weiten Norden schließlich dehnen sich die spärlich begrünten Bergzüge und Hochtäler des Yukon Territory und der Northwest Territories aus, vor gut 100 Jahren Schauplätze des größten Goldrauschs der Geschichte - und seither wieder vergessen. Ähnlich vielfältig wie die Landschaftsformen sind auch die klimatischen Gegensätze: An der Pazifikküste herrscht feuchtes, mildes Meeresklima, im Binnenland Kanadas dagegen erleben Sie Kontinentalklima mit heißen Sommern und bitterkalten Wintern. Hoch im arktischen Norden dauert der Sommer kaum zwei Monate, während im Süden, auf dem gleichen Breitengrad wie Franken, im Okanagan Valley von British Columbia Wein und Pfirsiche gedeihen. Doch sogar die extreme Hitze des Sommers in den Prärien Albertas und die polare Kälte in der winterlichen Arktis sind durch die geringe Luftfeuchtigkeit gut verträglich.

Nur etwa 34 Mio. Menschen leben in Kanada, im gesamten Westen sind es sogar nur rund 8 Mio. Da bleibt viel Platz: zum Campen, Angeln, Wandern, Kanufahren und reiten. Doch es muss nicht immer Wildnis sein. Auch die Metropolen können sich sehen lassen. So gilt das meerumschlungene Vancouver als eine der schönsten Städte des nordamerikanischen Kontinents. Die wenigen Städte sind aber auch die einzigen Enklaven der modernen Zivilisation in Westkanada. Nur der Süden, die Region entlang der Grenze zu den USA, ist durch Highways und Siedlungen erschlossen. Im fruchtbaren Tal des Fraser River, in den warmen Tälern um Kelowna und Kamloops und in der Prärie Albertas leben rund 80 Prozent der Bevölkerung. Dagegen sind der Norden und die arktischen Gebiete fast menschenleer.

Der Westen Kanadas ist der jüngste Teil des Lands - geschichtlich wie auch geologisch. Erst vor 30 Mio. Jahren hoben sich die Rocky Mountains aus den Sedimentschichten der Urmeere empor. Durch die Kontinentalverschiebung, bei der die Pazifische Scholle gegen die Nordamerikanische Festlandsplatte prallte, wurden die Bergzüge der Kordilleren aufgefaltet. Vor 30000 Jahren zogen dann die Ahnen der Indianer von der Beringstraße her durch Westkanada und besiedelten von dort aus den Kontinent. Ihre Nachfahren sind im Westen bis heute noch am stärksten vertreten. In ihren alten Stammesgebieten leben sie in kleinen Dörfern und kümmern sich mit wachsendem Selbstbewusstsein um ihre Rechte. Vor allem entlang der West Coast sind ihre Totempfähle und Plankenhäuser noch vielfach zu bewundern.

Viel später erst, vor etwas mehr als 200 Jahren, segelten die ersten weißen Entdecker, die Briten Captain Cook und Captain Vancouver, die West Coast entlang und begannen den Pelzhandel mit den Ureinwohnern. Gegen Anfang des 19. Jhs. kamen dann die wirklichen Siedler: Bauern aus der Ukraine, aus England, Deutschland und Skandinavien. Und gerade einmal 120 Jahre ist es her, dass die ersten Städte entstanden und die erste Eisenbahn von Montréal gen Westen dampfte.

Wirtschaftlich sind sich die Kanadier im Westen treu geblieben. Bergbau, Ranchwirtschaft und Fischerei, Weizenanbau und neuerdings auch die Kultivierung von Ginseng sind die wichtigsten Wirtschaftszweige im Süden der Provinzen. Im nach wie vor kaum erschlossenen Norden regiert die Forstwirtschaft, die derzeit reichlich Arbeit damit hat, die toten Bäume zu fällen, in denen der Borkenkäfer wütet. Doch noch immer gibt es riesige, völlig unberührte und unbesiedelte Landschaften, die zum Teil auch unter dauerhaftem Naturschutz stehen - wie etwa in dem fast 10000 km2 großen Tweedsmuir Provincial Park.

Westkanada ist nach wie vor ein Paradies für Wildnisfans. Gelegenheiten, Abenteuer zu erleben, gibt es viele. Doch warum an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit gehen? Auch eine gemütliche Tour mit dem Wohnmobil kann das Gefühl von Freiheit und Weite vermitteln. Denn in Kanada ist es nicht so wichtig, Attraktionen abzuhaken. Nehmen Sie sich lieber Zeit für Tageswanderungen in den Bergen oder an den wilden Stränden, zum Grillen am Lagerfeuer oder einfach zum Durchatmen in der sauberen Luft dieses Lands.

Quick Facts

SprachführerFranzösisch
Geeignet fürKultur, Shopping, Outdoor, Meer, See, Wintersport, Feiern

Im Trend

Hingucker
Kunst

Nicht nur die Werke sind sehenswert, sondern auch die Ausstellungsräume. So wie die Van Dop Gallery (421 Richmond St., New Westminster), die in die Wohnräume eines Privathauses integriert ist - Leben mit Kunst ist das Motto. 50 Studios, Galerien und Cafés warten im Art Central (100 7th Ave. SW, Calgary). Die Vancouver Art Gallery (750 Hornby St.) verwandelt sich regelmäßig zu einer heißen Partylocation mit sehr abgefahrenen Performances. Das Hotel Arts (119 12th Ave. SW, Calgary) ist die richtige Absteige für Musikliebhaber.

Abfahrt
Sport

Mit Segel, Board oder Skiern fliegen Kitewinger (www.kitewing.com) über die Schneefelder. Bei Dirtsurfern ist der Name Programm: Gesurft wird auch ohne Schnee. Bei Sooke Cycle (2075 Anna Marie Rd., Sooke) kann man die Bretter mit luftgefüllten Reifen leihen oder kaufen. Brandneu ist das Splitboard (www.splitboard.com), ein vertikal in zwei Teile getrenntes Snowboard. Mit ihm kann man bergauf steigen und - zusammengeklipst - abwärts sausen. Naturliebhaber zieht es dafür in die Kootneays.

Schmackhaft
Kulinarisch

Vancouvers Gastown wird zum Treffpunkt der kulinarisch Interessierten. Eine tasting tour (www.vancouverfoodtour.com) verschafft den ersten Überblick, dann ziehen Seafoodfans weiter ins Cork and Fin (221 Carrall St.) oder zu den spanischen Tapas der Judas Goat Taberna (27 Blood Alley). Noch mehr schmackhafte Kleinigkeiten gibt es im Acme Café (51 Hastings St. W). Auch wenn die Hose schon eng sitzt, lassen Sie sich die pies dort nicht entgehen!

Calgary rocks
Musik

Kanadas drittgrößte Stadt läuft Toronto und Vancouver in Sachen Musik den Rang ab. Hier wird gerockt, als gäbe es kein Morgen. Die Heimatstadt von The Dudes (www.thedudesmusic.ca) wartet aber nicht mit gesichtslosen Hallen auf, sondern mit Pubs samt Bühne. So wie das stets gut besuchte Ship & Anchor (534 17th Ave. SW), das Drum and Monkey (1201 1st St. SW) und das mit Kronleuchtern dekorierte Broken City (613 11th Ave. SW). In den Konzertlocations wird es im Juni noch voller, wenn das Sled Island Music and Arts Festival (www.sledisland.com) allerlei ausgefallene und extravagante Musiker in die Stadt bringt.

Zwei in einem
Shopping

Multitasking gehört für die Kanadier einfach dazu. Ein Besuch von Vancouvers Mr. Lee's General Store (109 E Broadway) ist eine kleine Zeitreise. In dem coolen Laden stehen Lederprodukte, Delikatessen und Schreibwaren zum Verkauf. Dazu gibt es einen Kaffee, und im Untergeschoss kann man sich von einem Barbier verschönern lassen. Eine Rasur erhalten Sie auch in der 4 km entfernten BeautyBar (2142 W 4th Ave.), aber auch Schmuck oder Schminkunterricht für Frauen. Noch mehr Multitasking gibt es in Calgarys Tubby Dog (1022 17th Ave. SW). Konzerte und Kunst an den Wänden, dazu Snacks und Videospiele aus den 80er-Jahren. In Edmonton kann man u. a. nach besonders umweltfreundlichen Standards gefertige Babykleidung einkaufen und sein Klimaschutzgewissen damit erleichtern, z. B. in der Carbon Environmental Boutique (10184 104 St.). Beinahe wie eine Kunstgalerie kommt das AntiSocial (2337 Main St.) in Vancouver daher, verkauft wird angesagte Skaterkleidung.

-- °C--:--Mehr +
Quick Facts Reiseführer Kanada West
Ortszeit:--:-- Uhr
Zeitverschiebung:-
Wetter:-- °C
Weniger -
© Anton_Ivanov , shutterstock

Kanada West - die besten Locations und Angebote

Liste Karte

Premium Partner

Premium Partner: Alle anzeigen

Aktivitäten & Touren

Aktivitäten & Touren: Alle anzeigen
© Ekaterina Markelova, shutterstock

Gastronomie

Spezialitäten

bannock

in der Pfanne gebackenes, schottisch-indianisches Brot

Caesar

ein mit Selleriesalz gewürzter Drink aus Wodka und Muschelsaft

Caesar salad

Salat mit Parmesan-Anchovis-Dressing

cedar planked salmon

Lachs, auf indianische Art über einem feuchten Holzbrett gedünstet

chicken/buffalo wings

kross gebratene, meist scharf gewürzte Hähnchenflügel (als Vorspeise)

clam/seafood chowder

sämige Muschel-/Fischsuppe

Dungeness crab

2-3 Pfund schwere Krebsart

eggs sunny side up/over easy

Spiegeleier traditionell/einmal gewendet

filet mignon

Filetsteak

French toast

Brotscheiben in Eihülle (arme Ritter)

garlic mashed potatoes

Kartoffelbrei mit Knoblauch

hash browns

fein geraspelte Bratkartoffeln

New York steak

saftiges Steak mit Fettrand

pancakes (flapjacks) with maple sirup

Pfannkuchen mit Ahornsirup

prime rib

sehr zarte, dicke Bratenscheibe (das Beste vom Rind)

ribeye steak

besonders saftiges Steak aus der Hochrippe (mit Fett marmoriert)

scallops

Jakobsmuscheln

sirloin steak

zartes Lendensteak

turkey with stuffing

Truthahn mit Füllung

Essen & Trinken

In allen größeren Städten finden Sie gute chinesische, indische, italienische und oft auch deutsche Restaurants. Sehr beliebt ist auch Sushi, das gerade an der Westküste von bester Qualität ist. Daneben fehlen jedoch nicht die typischen Gerichte, für die Westkanada bekannt ist: Steaks und frischer Lachs in allen Variationen.

Natürlich werden Sie auch in Kanada mit dem üblichen Fastfood-Einerlei von Hamburgern und Grillhühnern konfrontiert. Überall finden Sie Schnellrestaurants, in denen Frühstücks- und Mittagsgerichte angeboten werden. Aber wenn Sie vor den Neonreklamen an den Einfallsstraßen standhaft bleiben und die kleineren Lokale mit home cooking aufsuchen, die kleinen Fischhäuser auf Vancouver Island, die rustikalen Lodges in der Wildnis oder die ethnischen Restaurants der Städte, dann werden Sie angenehm überrascht.

In Alberta müssen Sie Steak probieren - im Restaurant oder selbst gegrillt auf dem Campingplatz. Das Fleisch der auf den riesigen Ranches frei lebenden Rinder ist unübertrefflich, und die Portionen sind für hungrige Holzfäller ausgelegt. Westlich der Rocky Mountains locken vor allem frische Meeresfrüchte, die auf Vancouver Island und entlang der Sunshine Coast nördlich von Vancouver frisch auf den Tisch kommen. Eine pochierte oder gegrillte Lachsschnitte (am besten vom Silberlachs) mit frischem Gemüse aus dem Fraser Valley und einem guten Weißwein aus dem sonnenreichen Okanagan-Tal gehört zum Feinsten, was Kanada bieten kann.

In Anlehnung an die wegweisende California Cuisine, die während der 1970er-Jahre in San Francisco und Los Angeles entstand, hat sich vor allem in Vancouver und Victoria eine Westcoast Cuisine entwickelt. Zubereitungsarten und Gewürze stammen aus allen Regionen der Welt - aus Frankreich ebenso wie aus Fernost. Die Grundprodukte kommen jedoch - ökologisch korrekt - aus der eigenen Region: Salat aus dem Fraser Valley, Pfirsiche, Äpfel und Trauben aus dem Okanagan-Tal, Krabben, Heilbutt und Lachs aus dem Pazifik vor der Haustür.

Die talentierten jungen Köche verstehen es sehr wohl, die unterschiedlichen Geschmäcker harmonieren zu lassen. Und manchmal besinnen sie sich sogar auf ganz traditionelle Kochkünste: Dann wird der Lachs nach indianischer Art auf Holzplanken gegrillt, und zum Nachtisch gibt es Eis mit Waldbeeren.

Zum Frühstück geht man meist in den Coffeeshop. Entweder nehmen Sie dort das kleine continental breakfast (Saft, Kaffee, Toast mit Marmelade) oder bestellen ein großes American breakfast mit Eiern und Speck. Kaffee - oft sehr herzfreundlich dünn aufgebrüht - wird kostenlos nachgeschenkt. Zum Lunch essen die Kanadier nur kleinere Gerichte, z. B. Salat, eine Suppe oder ein Sandwich, die auf einer separaten Speisekarte (lunch menu) aufgeführt sind. Das Abendessen (dinner) bringt man in ländlichen Regionen bereits zwischen 17.30 und 19 Uhr auf den Tisch, in den größeren Städten etwa von 19 bis 22 Uhr. Zu den Besonderheiten gehört, dass Sie in den meisten Restaurants einen Tisch zugewiesen bekommen. Ein Schild am Eingang zeigt dies an: Please wait to be seated.

Die Restaurantrechnung enthält weder die Steuer (tax), die von Provinz zu Provinz unterschiedlich ausfällt, noch das Trinkgeld (tip), das man nach dem Bezahlen auf dem Tisch liegen lässt (15-20 Prozent des Rechnungsbetrags).

Neben den weltweiten, aus den USA stammenden Fastfood-Ketten haben sich in Westkanada auch einige regionale Anbieter etabliert: Earl's und die im Großraum Vancouver verbreitete Restaurantkette Cactus Club bieten ausgezeichnete Standardgerichte von Pasta bis zu Steaks und Omelettes am Morgen. Die in edlem dunklen Holz möblierten Lokale der Kette The Keg sind berühmt für gute, aber nicht ganz billige Steaks. Und wenn es Sie auf einen Hamburger gelüstet, dann sind die Filialen von Triple O White Spot eine gute Wahl: Hier finden Sie gute Qualität und vernünftige Preise. Dazu werden laufend frische Donuts gebacken und sündig-süße Milkshakes gerührt. Eine preiswerte Portion Kalorien und Glücklichmacher holen sich viele Kanadier auch bei Tim Hortons. Die Kaffee-und-Donut-Kette ist beliebter als Starbucks. Neben gutem Kaffee und frisch gebackenen süßen Kringeln gibt es auch günstige Suppen und Sandwiches.

Wenn es ein Nationalgetränk in Kanada gibt, dann ist es das Bier - ein im Vergleich zum wässrigen US-amerikanischen sogar sehr süffiges, würziges Bier. Molson Canadian oder Labatt's Blue gibt es überall im Land, Spezialbiere wie Kokanee nur in manchen Regionen und größeren Bars. In den letzten Jahren haben sich wie in den USA zunehmend auch micro breweries etabliert. Probieren Sie in British Columbia mal die Biere von Okanagan Spring oder das Granville Island Lager. In Alberta schmecken die Biere der Wild Rose Brewing Company aus Calgary, viele der kleineren Orte wie Canmore oder Jasper haben eigene kleine Brauereien.

Wein bekommen Sie oft nur in besseren Restaurants, und dann meist gute Tropfen aus Kalifornien. Dabei kann sich der heimische Wein, z. B. aus dem Okanagan Valley, durchaus sehen lassen. Möchten Sie hochprozentige Getränke, können Sie auf den exzellenten kanadischen Whiskey zurückgreifen, der entweder auf Eis (on the rocks) oder wie auch Rum oder Gin in vielerlei Mixgetränken serviert wird. Spezialität des Nordens ist Yukon Jack, ein umwerfend starker Whiskeylikör für die langen, kalten Winternächte.

Neben den üblichen Hotelbars finden Sie vor allem im Westen viele rustikale Bars mit Pooltisch und langem Tresen: oft der beste Platz, um locals, Einheimische, kennenzulernen. Eine kanadische Besonderheit ist das cabaret: kein Kabarett, wie man erwarten möchte, sondern eine größere Bar, in der häufig am Wochenende eine Band Country- & Western-Musik spielt.

© Mada_Cris, shutterstock

Wetter & Klima

Aktuelles Wetter

kachelmannwetter.com
Samstag / 26.05.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Sonntag / 27.05.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Dienstag / 29.05.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Mehr Wetterinfos

Klima

Tagestemperaturen in °C
  1. Jan 6
  2. Feb 8
  3. März 11
  4. April 14
  5. Mai 18
  6. Juni 21
  7. Juli 23
  8. Aug 23
  9. Sept 19
  10. Okt 14
  11. Nov 9
  12. Dez 7
Nachttemperaturen in °C
  1. Jan 1
  2. Feb 1
  3. März 3
  4. April 5
  5. Mai 8
  6. Juni 11
  7. Juli 13
  8. Aug 12
  9. Sept 10
  10. Okt 7
  11. Nov 4
  12. Dez 2
Sonnenschein Stunden/Tag
  1. Jan 2
  2. Feb 3
  3. März 4
  4. April 6
  5. Mai 7
  6. Juni 7
  7. Juli 9
  8. Aug 8
  9. Sept 6
  10. Okt 4
  11. Nov 2
  12. Dez 1
Niederschlag Tage/Monat
  1. Jan 17
  2. Feb 13
  3. März 14
  4. April 11
  5. Mai 7
  6. Juni 5
  7. Juli 4
  8. Aug 7
  9. Sept 7
  10. Okt 15
  11. Nov 16
  12. Dez 18
Wassertemperaturen in °C
  1. Jan 8
  2. Feb 7
  3. März 8
  4. April 9
  5. Mai 11
  6. Juni 13
  7. Juli 14
  8. Aug 14
  9. Sept 13
  10. Okt 12
  11. Nov 11
  12. Dez 10
© motive56 , shutterstock

Anreise

Flugzeug

Air Canada und Lufthansa bieten in Zusammenarbeit tägliche Nonstopflüge von Frankfurt nach Vancouver und Calgary an. Im Sommer verkehren darüber hinaus mehrere Chartergesellschaften, wie etwa Air Transat, Air Berlin (LTU) und Condor nach Calgary, Vancouver und Whitehorse. Sie können auch über den Osten des Lands einreisen. Allerdings sind Direktflüge (ca. 11 Std. Flugdauer) zu empfehlen, da sich einige Stunden Aufenthalt, die mit dem Umsteigen automatisch verbunden sind, bei der langen Reisezeit und dem Zeitunterschied von neun Stunden doch bemerkbar machen können. Zur Hauptreisezeit im Juli und August sind die Flugzeuge häufig ausgebucht. Daher sollten Sie die Transatlantikstrecke möglichst frühzeitig - also mehrere Monate vorab - reservieren (dies gilt übrigens auch für Wohnmobile und die Fähre der Inside Passage entlang der West Coast).

Auto

Die großen Mietwagenfirmen Hertz, Avis, Alamo und National sind an allen Flughäfen vertreten. Bei einer Wohnmobilreise empfiehlt es sich, die erste Nacht im Hotel in der Stadt zu verbringen. Dort werden Sie am nächsten Morgen vom Vermieter abgeholt - fit und ausgeschlafen für die erste Fahrt mit dem vielleicht ungewohnten Gefährt.

Anreisezeit

10h 10min
Frankfurt am Main
Kanada West
Route planen
In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio
© Alexander Raths, shutterstock

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage
1. Jan.

Neujahr;

März/April

Karfreitag und Ostermontag

Montag vor dem 25. Mai

Victoria Day

1. Juli

Canada Day (Nationalfeiertag)

1. Montag im August

Provinzfeiertag in British Columbia und Alberta

3. Montag im Aug.

Discovery Day im Yukon Territory

1. Montag im September

Labour Day (Tag der Arbeit)

2. Montag im Oktober

Thanksgiving (Erntedankfest)

11. Nov.

Remembrance Day (Heldengedenktag)

25./26. Dezember

Weihnachten

Feste & Festivals
Februar

In Whitehorse Sourdough Rendezvous mit Frostbite Music Festival: Winterfest der Goldgräber zu Beginn oder Ende des berühmten, gut 1500 km langen Schlittenhunderennens Yukon Quest

Mai

Vancouver: Ende Mai können Westernfans im Vorort Cloverdale ein echtes Rodeo erleben. www.cloverdalerodeo.com

Victoria: am Victoria Day bunte Parade, Konzerte und Autorennen, am darauf folgenden Wochenende die traditionelle Segelregatta Swiftsure Race

Juni

Vancouver: chinesisches Dragon Boat Festival Mitte Juni; anschließend großes Vancouver International Jazz Festival, www.coastaljazz.ca

High River, Chuckwagon Races: Meisterschaften im Planwagenrennen, Mitte Juni

Juli

Canada Day: Am 1. Juli gibt es in fast allen Orten Kanadas Picknicks, Paraden und Straßenfeste. Williams Lake begeht den Tag mit einem Rodeo, Dawson mit Meisterschaften im Goldwaschen und dem River Quest Canoe Race.

Calgary: Aus aller Welt reisen Anfang Juli die Cowboys zum weltgrößten Rodeo an, der Calgary Stampede. www.calgarystampede.com

Nanaimo, Marine Festival and Bathtub Race: Über 100 hochgerüstete Badewannen machen sich Ende Juli auf den Weg nach Vancouver. www.bathtubbing.com

Yellowknife, Folk on the Rocks: 24 Stunden Musik unter der Mitternachtssonne, Mitte Juli. folkontherocks.com

Merritt, Mountain Music Festival: größtes Countrymusikfest Westkanadas, Mitte des Monats. www.merrittfest.com

Medicine Hat: letztes Juliwochenende Exhibition & Stampede - mit Rodeo, Planwagenrennen und Countrymusik. www.mhstampede.com

Juni-August

Banff: Von Juli bis Ende August treffen sich junge Künstler aus allen Regionen zum Banff Arts Festival mit Konzerten, Theater- und Ballettaufführungen.

August

Squamish, Squamish Days Logger Sports: Holzfäller zeigen ihre Künste und hacken am ersten Augustwochenende um die Wette. squamishdays.ca.

Die Holzfäller von Vancouver Island werfen beim Salmon Festival in Campbell River ihre Äxte im Wettkampf.

Lethbridge, Whoop-up Days: Mitte des Monats gibt es das berühmte Rodeo und Westernvolksfest.

Abbotsford: zur Monatsmitte International Airshow mit historischen Flugzeugen

Dawson City, Discovery Days: Um den 17. Aug. feiert die Stadt den ersten Goldfund im Yukon.

Vancouver, Pacific National Exhibition: Landwirtschaftsausstellung mit Country-Konzerten und Jahrmarkt. www.pne.ca

September

Dawson City: Am ersten Wochenende flitzen beim Klondike International Outhouse Race allerlei witzig dekorierte Klohäuschen durch die Stadt - gezogen von kostümierten Goldgräbern.

Kelowna: Ende September bis Mitte Oktober richten die Kellereien des Okanagan Valley das Fall Wine Festival aus.

© Michael Rosebrock, shutterstock

Gut zu wissen

Auskunft

Das Kanadische Fremdenverkehrsamt informiert sehr ausführlich auf Deutsch unter www.canada.travel. Mit Videos, Facebook-Konto und vielen Links für Reisedetails zu Orten und Regionen.

Weitere Infos, Broschüren und Karten versenden die deutschen Vertretungen der einzelnen Regionen:

Alberta und British Columbia: Tel. (*) 01805 526232 | info@infokanada.de | www.travelalberta.com und www.britishcolumbia.travel

Yukon: www.travelyukon.del

Autofahren

Der nationale Führerschein ist für Reisen bis zu drei Monaten ausreichend (Yukon Territory: 1 Monat). In allen Provinzen besteht Anschnallpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Fernstraßen 80 oder 100 km/h, in Ortschaften 50 km/h, auf Autobahnen 110 km/h.

Besonderheiten bei den Verkehrsregeln: Sie dürfen an Ampeln auch bei Rot rechts abbiegen und auf mehrspurigen Straßen rechts überholen. Keinesfalls darf man aber Schulbusse mit eingeschalteten Warnblinkern passieren - auch nicht aus der Gegenrichtung! Im Yukon Territory müssen Sie tagsüber mit Licht fahren.

Der CAA hilft auch den Mitgliedern ausländischer Automobilclubs bei Schwierigkeiten weiter (Mitgliedsausweis!).

Camping & Hostels

Die öffentlichen Campingplätze sind die schönsten. Naturnah, an Seen und in National Parks gelegen und mit Feuerstelle, Holzbänken und Wasserpumpe einfach ausgestattet, kostet die Nacht dort 10-30 $. Private, oft recht luxuriös ausgerüstete Plätze finden Sie am Rand der Städte und außerhalb der Parks (zu ca. 15-45 $). Wildes Campen ist - außer in den Parks - nicht verboten, wird aber in besiedelten Gebieten nicht gern gesehen. Campingplätze in Nationalparks können Sie vorab reservieren unter www.pccamping.ca, andere Parks in B. C. unter www.discovercamping.ca. Die Website www.hihostels.ca gibt Auskunft über Jugendherbergen, die allerdings in Kanada nicht sehr dicht gesät sind. Mehrere schön gelegene hostels stehen aber in den Parks der Rockies.

Diplomatische Vertretungen
Deutsches Generalkonsulat

Suite 704, World Trade Centre | 999 Canada Place | Vancouver | Tel. 604 6848377 | www.vancouver.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat

595 Howe St., Suite 1160 | Vancouver | Tel. 604 6873338 | www.austro.org

Schweizer Generalkonsulat

Suite 790, World Trade Center | 999 Canada Place | Vancouver | Tel. 604 6842231 | www.eda.admin.ch/canada

Einreise

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt ein gültiger Reisepass zur Einreise nach Kanada. Auch Abstecher in die USA, etwa nach Seattle oder Alaska, sind ohne US-Visum möglich. Vorgeschrieben ist dafür allerdings ein maschinenlesbarer roter Pass; nach Oktober 2006 ausgestellte Pässe müssen einen Datenchip enthalten. Selbst kleinere Kinder dürfen nicht im Pass der Eltern eingetragen sein, sondern brauchen einen eigenen Reisepass.

Fähren

Die zumeist im Stundentakt verkehrenden Fähren zwischen Vancouver Island und dem Festland können, aber müssen Sie nicht vorab buchen. Eine frühzeitige Reservierung ist jedoch für die 15-stündige Fahrt zwischen Port Hardy und Prince Rupert durch die Inside Passage und für die ebenso eindrucksvolle Discovery Coast Passage nach Bella Coola angeraten (im Reisebüro und bei allen Kanada-Veranstaltern möglich).

Infos in Kanada: Tel. 250 3863431 oder 1 8882233779 | www.bcferries.com

Geld & Kreditkarten

Landeswährung ist der kanadische Dollar (= 100 Cents). Es gibt Banknoten zu 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar sowie Münzen zu 1 Cent (penny), 5 Cent (nickel), 10 Cent (dime), 25 Cent (quarter), 1 und 2 Dollar.

Banken wechseln keine ausländischen Währungen. Nur an den Flughäfen und in größeren Hotels kann man (zu schlechtem Kurs) europäische Währungen in Dollar tauschen.

Die Reisekasse sollten Sie auf mehrere Zahlungsmittel verteilen: ca. 100 $ Bargeld für die Ankunft, eine Kreditkarte für die meisten der täglichen Ausgaben (Visa- oder Mastercard werden überall an Tankstellen, Restaurants etc. akzeptiert) sowie eine EC-Karte, mit der Sie an den meisten Geldautomaten zu günstigem Wechselkurs Bargeld ziehen können. Zur Sicherheit können Sie noch einige Hundert Dollar in Reiseschecks mitnehmen (sie werden überall in Läden und Restaurants angenommen, man bekommt als Wechselgeld Bares zurück).

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung ist in Kanada sehr gut, aber teuer. Daher sollten Sie für die Reise unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Medikamente erhalten Sie in der pharmacy und im drugstore.

Inlandsflüge

Am besten ist es, Inlandsflüge mit Air Canada bereits mit dem Transatlantikticket zu buchen, denn oft sind kostenlose Stopover möglich. Ansonsten sind bei Regionallinien wie Air North oder Westjet die Preise im Internet fast immer die günstigsten.

Internet & Wlan

Kanada ist exzellent vernetzt. In Hotels kostet der Highspeed-Internetzugang meist 10-15 $ pro Tag; manchmal gibt es einen kostenlos zu nutzenden Computer in der Lobby. In allen öffentlichen Bibliotheken Kanadas und oft auch in den visitor centres können Sie kostenlos oder gegen geringe Gebühr im Web surfen und Ihre Mails abrufen. Für den eigenen Laptop finden Sie in vielen Hotels und Coffeeshops WLAN teils kostenlos, teils erhalten Sie gegen Gebühr das Passwort beim Personal.

Klima & Reisezeit

Abgesehen von den Küstenregionen in British Columbia herrscht in Westkanada extremes Kontinentalklima, das kalte, schneesichere Winter und trockene, oft sehr heiße Sommer verspricht. Beste Reisezeit (und Hochsaison) ist von Mitte Juni bis Ende August. Doch der September ist oft genauso schön. Ab Ende des Monats färben sich im Indian Summer die Blätter der Birken und Pappeln. Zum Skifahren in den Rockies sind Februar und März am besten.

Mietwagen

Das Mindestalter zum Mieten eines Fahrzeugs ist 21, oft auch 25 Jahre. Der nationale Führerschein genügt. Auto oder Camper sollten Sie schon einige Monate vorab im Reisebüro buchen. Dies ist meist billiger und sicherer als die Suche vor Ort, da dann Steuern und Versicherungen im Preis inklusive sind. Auch sind Wohnmobile zur Hochsaison häufig ausgebucht. Bei Einwegstrecken fallen hohe Rückführgebühren an.

Notruf

911 oder operator: 0

Öffentliche Verkehrsmittel

Greyhound und mehrere regionale Buslinien (etwa Brewster, Red Arrow Express) verbinden alle größeren Orte miteinander. Auskünfte (auch über Expressbusse und Studententarife) bei den Reisebüros und unter www.greyhound.ca.

Per Zug ist Kanada besonders schön auf der legendären Trans-Kanada-Route von Montréal nach Vancouver sowie mit dem Ausflugszug Rocky Mountaineer von Calgary nach Vancouver zu erleben (mehrere Monate vorab reservieren, www.rockymountaineer.com). Die Bahngesellschaft VIA-Rail bietet einen Canrailpass für ihr gesamtes Netz.

Buchung aller Bahnfahrten bei den Vertretungen von VIA-Rail. Für Deutschland und Schweiz: CRD International | Stadthausbrücke 1-3 | 20355 Hamburg | Tel. 040 30061670 | www.viarail.ca; www.crd.de/viarail

Für Österreich: Canadareisen.at | Buchberggasse 34 | 3400 Klosterneuburg | Tel. 02243 25994 | www.canadareisen.at

Öffnungszeiten

Läden sind meist Mo-Sa 9.30-18 Uhr geöffnet, die großen Shoppingmalls 10-21 Uhr und So 12-17 Uhr. Lebensmittelsupermärkte sind oft auch abends und an den Wochenenden geöffnet, in Großstädten sogar rund um die Uhr. Viele Museen bleiben montags geschlossen.

Post

Postämter haben Mo-Fr 9-18 und Sa 8-12 Uhr geöffnet. Porto für Luftpostbriefe oder Postkarten nach Europa: 1,80 $. Aus den Großstädten ist eine Karte etwa fünf Tage unterwegs, aus dem Hinterland neun Tage.

Steuern

Eine Mehrwertsteuer (GST) von 5 Prozent gilt in ganz Kanada. Hinzu kommen Hotelsteuern und regionale Steuern wie etwa in British Columbia. Alle Steuern werden erst beim Kauf an der Kasse hinzugerechnet.

Strom

110 Volt, 60 Hertz. Steckdosenadapter für den (umschaltbaren!) Föhn oder Rasierapparat am besten vorab zu Hause besorgen.

Telefon & Handy

Alle Telefonnummern in Kanada sind 7-stellig, dazu kommt für Ferngespräche und innerhalb einiger Großstädte eine 3-stellige Vorwahl (area code). Ortsgespräche aus der Telefonzelle kosten 0,25-0,35 $, bei Ferngesprächen wird nach dem Wählen die Gebühr angesagt. Bei allen Telefonproblemen hilft der operator ("0" wählen) weiter. Gebührenfreie Nummern (z. B. zur Reservierung von Hotels oder Touren) beginnen mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888.

Vorwahl nach Deutschland: 01149. Nach Österreich: 01143. In die Schweiz: 01141. Danach die Ortsvorwahl ohne die erste Null und anschließend die Nummer wählen. Vorwahl nach Kanada: 001.

Tri- oder Quad-Band-Handys aus Europa funktionieren meist nur in den Städten und im Süden der Provinzen (Roaming-Aufpreis bis 2 Euro/Min., teils hohe Daten-Roaming-Gebüren). Günstiger ist für Anrufe von der Zelle und aus dem Hotel der Kauf einer prepaid phone card, vor Ort erhältlich an Tankstellen und Grocery-Märkten. Bei längerem Aufenthalt lohnt es sich, für das (entsperrte!) Handy eine kanadische SIM-Karte zu kaufen.

Trinkgeld

Im Restaurant ist das Bedienungsgeld nicht inklusive. Man gibt daher 15-20 Prozent des Rechnungsbetrags als tip. Der Kofferträger im Hotel sollte 1-2 $ pro Gepäckstück bekommen.

Zeit

Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt in British Columbia und im Yukon Territory -9, in Alberta -8 Stunden. Zeitzonengrenze ist weitgehend der Grat der Rocky Mountains.

Zoll

Pflanzen und frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Erlaubt sind pro Person 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 400 g Tabak sowie 1,1 l Spirituosen. Dazu Geschenke bis zu einem Wert von 60 $ pro Empfänger.

In die EU zollfrei eingeführt werden dürfen: 1 l Alkohol über 22 Prozent, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 50 g Parfüm oder 250 g Eau de Toilette und andere Artikel im Gesamtwert von 430 Euro.

Stichworte

Architektur

Besonders Vancouver hat sich in den letzten Jahren architektonisch verändert: durch einen Wald neuer Glas- und Stahlhochhäuser und durch Olympiabauten wie das ökologisch konzipierte Medienzentrum, heute eine Kongresshalle. Weitere ikonische Bauwerke Vancouvers sind die 1995 von Moshe Safie entworfene Public Library oder der vom deutschen Auswanderer Ed Zeidler 1986 geschaffene Kreuzfahrtpier Canada Place, dessen Dach wie weiße Segel über dem Fjord schweben. Und am False Creek ragt neben den sonst eher einfallslosen gläsernen Apartmenttürmen ein elegant geschwungener Bau von Arthur Erickson auf. Der 2009 verstorbene Architekt erbaute auch das UBC Museum of Anthropology und das Waterfall House am Eingang von Granville Island.

Und der berühmteste Bau Calgarys ist zweifellos die Rodeoarena des Saddledome mit ihrem schwungvollen Dach.

Biokost

Fit sein und gesund leben ist das Credo der Westcoast. Kein Wunder also, dass organic food, also Bioprodukte, nicht nur in Health-food-Läden zu finden ist. In Supermärkten wie Vancouvers Whole Foods und Urban Fair oder Calgarys Planet Organic sowie zahllosen kleinen Märkten wird aktives Ökobewusstsein gepflegt. Auch auf den Speisekarten der Lokale lesen Sie oft grass fed oder open range - Tiere, Eier oder sogar Milchprodukte kommen also aus Freilandhaltung.

Eishockey

Angeblich spielten schon die Seeleute, die mit dem englischen Entdecker John Franklin Anfang des 19. Jhs. unterwegs waren, Hockey auf dem Eis und begründeten damit den heute beliebtesten Sport Kanadas. Wenn die heimischen Teams bei den Meisterschaften, den play-offs für den berühmten Stanley Cup, mitspielen, dann gerät das ganze Land in den Hockeyrausch. Derzeit am populärsten: die Vancouver Canucks und die Montréal Canadians.

Flora & Fauna

Der größte Teil Westkanadas liegt im Bereich des borealen Nadelwalds, der sich wie ein breites Band quer durch den Kontinent zieht. Diese Wälder sind Lebensraum von Bären, Elchen, mehreren Hirscharten, Luchsen, Stachelschweinen und Bibern, und im Binnenland von British Columbia wütet der Borkenkäfer - möglicherweise eine Folge der globalen Erwärmung. Nach Norden hin gehen im Yukon Territory und in den Northwest Territories die Wälder in Taiga und dann Tundra über. Nur noch Karibus, Schneehasen und Moschusochsen können von den spärlichen Flechten und Moosen in dieser Region leben. Doch die großen Süßwasserflächen ernähren im Sommer zahllose Wasservögel.

Der Süden und Osten Albertas gehören noch zur großen nordamerikanischen Prärie, ursprünglich eine Grassavanne, die jedoch wegen ihrer fruchtbaren Böden heute größtenteils gepflügt und von riesigen Getreidefeldern bedeckt ist. Das einstige Reich von Millionen Bisons ist heute der Brotkorb Kanadas - Bisons gibt es nur noch in einigen wenigen Schutzgebieten. In den Rocky Mountains gedeiht eine alpine Flora mit vielen Wildblumen, die Bergziegen und -schafen Nahrung bietet. An den Westhängen der Coast Mountains und auf Vancouver Island wuchert üppiger Regenwald mit bis zu 80 m hohen Douglasien, Sitkatannen, Rotzedern und saftig grünen Farnen.

Gold

Seit Jack Londons Romanen kennt fast jeder die abenteuerliche Geschichte des Goldrauschs am Klondike. Tatsächlich spielte in Kanada die Suche nach dem Edelmetall eine ganz besondere Rolle, denn mit den Goldfunden wurden im Westen ganze Regionen erschlossen. Um 1860 lockte der Goldrausch in den Cariboo Mountains Tausende an. 30 Jahre später hieß es: "Gold in the Yukon!", und an die 100000 Goldsucher quälten sich mühsam durch Eis und Schnee in den Coast Mountains, um rechtzeitig im Frühjahr ihr gelobtes Land zu erreichen. In nur drei Boomjahren fand man Gold im Wert von 100 Mio. Dollar. Dawson City wurde mit 30000 Einwohnern zur größten Stadt westlich von Winnipeg.

Auch heute noch wird Gold gefördert - am Klondike und in Yellowknife, aber noch mehr im harten Granitfels des Kanadischen Schilds in Ostkanada. Gut 4 Mio. Unzen sind es jährlich, von denen ein großer Teil zum Maple Leaf Dollar geprägt werden, zur meistverkauften Goldmünze der Welt.

Indianer & Inuit

Die Vorfahren der Indianer kamen vor vermutlich 35000-15000 Jahren über die Beringstraße nach Nordamerika. Sie breiteten sich im Lauf der Jahrtausende über den Kontinent aus, es entwickelten sich eigenständige Kulturgruppen, wobei im Norden halbnomadische Jägerstämme lebten. Die Stämme der Plains-Kultur in den Prärien des heutigen Alberta folgten den großen Büffelherden, während das reiche Nahrungsangebot an der Westküste den Kwakiutl und Haida genügend Muße ließ, zu kunstfertigen Holzschnitzern zu werden. Die Vorfahren der heutigen Inuit besiedelten von Alaska aus erst vor etwa 1000 Jahren die kanadische Arktis.

Als die Weißen ab dem 15. Jh. kamen, dezimierten aus Europa eingeschleppte Krankheiten die Stämme. Mit der Besiedlung des Westens im 19. Jh. wurden die Indianer dann in Reservate abgedrängt. Doch die Versorgungslage war schlecht, die Bemühungen um den Aufbau einer eigenen Wirtschaftsgrundlage für die in den Reservaten lebenden Indianer wurden auch im 20. Jh. anfangs nur halbherzig verfolgt, denn das Ziel der Weißen war allenfalls die Integration der Indianer, nicht die Unterstützung ihrer Eigenständigkeit und die Aufrechterhaltung ihres kulturellen Erbes. Heute leben von den "First Nations", wie die Kanadier die Ureinwohner nennen, rund 700000 Indianer und 50000 Inuit im Land. In der Verfassung von 1982 wurden ihre Rechte als ursprüngliche Besitzer des Kontinents anerkannt. Dies und das erstarkte Selbstbewusstsein der Ureinwohner haben dazu geführt, dass derzeit zahlreiche Stämme Landrückgabe und Selbstverwaltung fordern. Den spektakulärsten Erfolg erzielten dabei die Inuit: Sie erhielten 1999 im Norden der Northwest Territories ein eigenes Territorium, das sie Nunavut (unser Land) tauften. Nunavut wird nun fast ausschließlich von Inuit regiert und verwaltet.

National Parks

"… zum Wohle, Vorteil und Vergnügen der Bevölkerung Kanadas" wurde 1885 der Vorläufer des heutigen Banff National Park gegründet. Er war der erste in einer langen Reihe von Parks, in denen heute die schönsten und ursprünglichsten Regionen des weiten Lands geschützt werden. Gerade unter ökologischen Gesichtspunkten gilt das dem kanadischen Umweltministerium unterstellte Parksystem als weltweit bahnbrechend. 42 Nationalparks sind es heute mit einer Gesamtfläche von mehr als 230000 km2 - genug, um Österreich zweimal darin unterzubringen. Ein weiteres Dutzend Parks sind geplant, denn für die Zukunft soll jede typische und ökologisch bedeutende Region Kanadas in einem Park unter Schutz gestellt sein.

Für die rund 30 Mio. Besucher, die jedes Jahr die Nationalparks besuchen, gilt es, sich an die Regeln zu halten: Kein Tier darf gefüttert, kein Zweig abgebrochen werden. Auch ein Wildblumenstrauß kann Sie teuer zu stehen kommen: bis zu 500 Dollar Strafe. Jagen ist generell verboten. Dagegen dürfen Sie aber - mit Lizenz - in den Bächen und Seen die Angel auswerfen. Für Infos: www.parkscanada.ca

Politik

Kanada ist eine bundesstaatlich geordnete parlamentarische Monarchie im British Commonwealth. Staatsoberhaupt ist daher die englische Monarchin Queen Elizabeth II., die aber nur zeremonielle Aufgaben hat. Die zehn Provinzen besitzen eine weitreichende Selbstverwaltung, etwa in Schulwesen, Kulturpolitik, Gesundheitsversorgung und Nutzung der Bodenschätze. Nur die drei sehr dünn besiedelten Nordterritorien werden weitgehend von der Bundeshauptstadt Ottawa aus finanziert und regiert.

Popmusik

Als Peter Fonda das berühmte Roadmovie "Easy Rider" drehte, da rollten die Bikes zu Musik aus Kanada: "Born to be wild" hieß der legendäre Song, und die Mitglieder der Band Steppenwolf kamen großteils aus Toronto. Ein typischer Fall. Kanada hat keine eigenständige Popmusik geschaffen, Hollywood und New York waren übermächtig. Viele kanadische Künstler wie Leonard Cohen, Neil Young und Joni Mitchell wanderten daher nach Süden ab. Die heute bekanntesten kanadischen Popmusiker sind: Bryan Adams, Céline Dion, Sarah McLachlan, Alanis Morissette, Avril Lavigne, Nelly Furtado und Countrystar Shania Twain.

RCMP (Mounties)

Die rot berockte Royal Canadian Mounted Police ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Kanadas. In ihrer Paradeuniform treten die Mounties bei offiziellen Veranstaltungen auf und schmücken so manches Erinnerungsfoto. Doch sie sind mehr als buntes Beiwerk: Bis heute ist diese hervorragend ausgebildete Bundespolizei für alle ländlichen Regionen und Orte Kanadas zuständig, die sich keine eigene Polizei leisten können - und das sind gerade im dünn besiedelten Westen sehr viele. Die heute rund 15000 Personen starke Truppe der RCMP wurde bereits 1873 gegründet. Für Jahrzehnte waren die Forts der Mounties auch die einzigen Außenposten der Zivilisation im damals noch recht wilden Westen. Mit Hundeschlitten patrouillierten die Gesetzeshüter in der Arktis, zu Pferd und per Kanu drangen sie in die abgelegensten Goldgräbercamps vor. Und auch heute können Sie die Mounties hautnah erleben - als radarbewaffnete Wächter an den Highways, die jedem Raser die Leviten lesen und ihn zur Kasse bitten.

Totempfähle

Indianisches Schnitzwerk liegt im Trend. Kunstvoll mit schauerlichen Fratzen und mythischen Tierfiguren versehen, stehen Totempfähle heute vor Regierungsgebäuden und Museen. Kitschige Nachbildungen in Plastik zieren die Souvenirläden. Die Pfähle sind zu einem Symbol für indianische Kultur schlechthin geworden. Ursprünglich gab es diese hoch entwickelte Schnitzkunst jedoch nur im Kulturkreis der Nordwestküsten-Indianer, etwa in der Region zwischen Vancouver Island und Südostalaska. Die totem poles waren keine religiösen Ikonen und dienten auch nicht als Marterpfähle. Sie waren Prestigesymbole, mit denen eine Sippe oder ein Häuptling Macht und Reichtum zeigten. Nachdem jahrzehntelang das angeblich "heidnische Schnitzwerk" von Regierung und Missionaren verboten worden war, ist heute wieder ein Aufleben dieser alten Kunst zu beobachten. Die schönsten Pfähle können Sie in den Museen von Vancouver und Victoria sehen. Oder Sie fahren in die Indianerdörfer an der Westküste, wo vielfach noch Originalpfähle erhalten sind, etwa in Alert Bay, Quadra Island oder Hazelton.

Umweltschutz

Sustainability, Nachhaltigkeit, ist das magische Wort der kanadischen Ökobewegung. Auch wenn die konservative Zentralregierung in Ottawa Ende 2011 aus dem Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz ausstieg - viele Kanadier sehen sich durchaus als umweltbewusst. Müll wird getrennt und recycelt, Naturparks werden geschaffen, Umweltorganisationen aktiv unterstützt. Westkanada ist nicht von ungefähr der Geburtsort mächtiger Schutzorganisationen: die David Suzuki Foundation etwa oder die Living Oceans Society. Sogar Greenpeace wurde einst in Vancouver gegründet. Allerdings ist das Land im weltweiten Vergleich noch immer einer der größten Verschwender. Kein Wunder, denn die Kanadier konnten immer aus dem Vollen schöpfen. Bodenschätze, Energie und Wasser sind überreichlich vorhanden - und das Umdenken dauert. Weitere Infos über ökologische Themen in Kanada: thegreenpages.ca.

Bloss nicht

Ohne Auslandskrankenversicherung reisen

Als Ausländer sind Sie beim Arzt oder im Krankenhaus grundsätzlich Privatpatient. Ein Tag in einer kanadischen Klinik kann leicht 1000 $ und mehr kosten. Reisen Sie also auf keinen Fall ohne Auslandskrankenversicherung.

Bären erschrecken

Bären können sehr gut riechen, sehen aber schlecht. Wenn Sie sich also gegen den Wind anpirschen und der Bär Sie erst in letzter Sekunde bemerkt, dann wird er aggressiv. Reden Sie beim Wandern laut oder singen Sie. Auch ein Glöckchen am Hosenbein kündigt Sie an und lässt Meister Petz genug Zeit, sich zurückzuziehen.

Entfernungen unterschätzen

Täuschen Sie sich bloß nicht bei den Dimensionen Kanadas. Besonders im weiten Norden kann ein Fingerbreit auf der Landkarte eine elend lange Tagestour auf Schotterstraßen bedeuten.

Diebe herausfordern

Kanada ist ein sehr sicheres Reiseland. Auf dem Campingplatz wird es Ihnen wohl eher passieren, dass Ihnen der im Waschraum vergessene Ring hinterhergetragen wird, als dass Sie im Wohnmobil ausgeraubt werden. Doch Gelegenheit macht auch in Kanada Diebe. Also lassen Sie auf Parkplätzen keine Kameras oder andere Wertgegenstände offen im Wagen liegen, und gehen Sie in den Großstädten nachts nicht alleine durch dunkle Seitenstraßen.

Alkoholisiert Auto fahren

Wie überall sollte man auch in Kanada nicht alkoholisiert Auto fahren. Zwar liegt die Promillegrenze bei 0,8, aber bei einem Unfall wird die Versicherung alle Zahlungen verweigern. Außerdem kennt die Polizei keine Gnade, und die Strafen sind drakonisch.

Rauchen

In Kanada ist das Rauchen verpönt - und horrend teuer. In allen öffentlichen Gebäuden, Flughäfen und Lokalen ist Rauchen verboten.

Wildniswanderungen ohne Rückversicherung

Hinterlassen Sie immer eine kurze Notiz über Ihre Route in der unberührten Wildnis und die voraussichtliche Zeit der Rückkehr. Beim Kanuvermieter, beim Buschpiloten, der Sie ins Hinterland fliegt, oder beim Parkranger. Auch jede Polizeistation (RCMP) nimmt derartige Meldungen entgegen. Falls etwas schiefgehen sollte, kann ein Suchtrupp losgeschickt werden. Vergessen Sie aber nicht, sich zurückzumelden, wenn Sie wohlbehalten wieder ankommen. Und wandern Sie ja nicht ohne Moskitomittel im kanadischen Busch. Ein Fläschchen Off, Muskol oder Cutter bewahrt Sie vor der Gier der Blutsauger.

Reiseadapter

In Kanada West sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Bei der Bentzung von mitgebrachten Geräte ist die vor Ort vorherrschende Spannung von 120 Volt und die Frequenz von 60 Hertz zu beachten.

Ältere Geräte haben oftmals noch kein Universalnetzteile mit Weitbereichseingang. In diesen Fällen sollte ein Reisestecker mit Transformator genutzt werden. Herkömmliche Adapter setzt nämlich keine Spannug um.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
Stecker-Typ A
Stecker-Typ A
Stecker-Typ B
Stecker-Typ B
© Elena_Suvorova , shutterstock

Bücher und Angebote

MARCO POLO Reiseführer Kanada West, Rocky Mountains, Vancouver
MARCO POLO Reiseführer Kanada West, Rocky Mountains, Vancouver
12,99 €
Jetzt kaufen
Auch als E-Book erhältlich
MARCO POLO Kontinentalkarte Kanada 1:4 000 000
MARCO POLO Kontinentalkarte Kanada 1:4 000 000
11,99 €
Jetzt kaufen
MARCO POLO Reiseführer Kanada
MARCO POLO Reiseführer Kanada
12,99 €
Jetzt kaufen
Auch als E-Book erhältlich

Reiseangebote

Angebot
Best Western Toronto Airport West
Angebot
Best Western Toronto Airport West
Angebot
Best Western Toronto Airport West
Nach oben