
Reiseführer Isfahan & das Zentrale Hochland
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Esfahan nesf-e dschahan, „ Isfahan ist die Hälfte der Welt“. Ja, die Bewohner dieser legendären Stadt haben guten Grund, wenn sie den alten Slogan immer noch gerne und stolz zitieren.
Bei aller Begeisterung für die Unvergleichliche: Das zentrale Hochland, dessen Herz in Isfahan schlägt, hat insgesamt noch viel, viel mehr zu bieten. Seit vor mindestens 2000 Jahren die ersten Kamelkarawanen am Südrand der Großen Salzwüste und der Wüste Lut entlang Richtung Indien bzw. Mittelmeer zogen, haben die Anrainer mit ihnen Geschäfte gemacht. Vom Profit bauten sie eine Reihe von Oasenstädten. Und die, allen voran Kashan, Yazd und Kerman, verdrehen Besuchern mit ihren glanzvollen Basaren, Händlerpalästen und Moscheen aus Lehm heute noch den Kopf. Wie durchtränkt dieses Gebiet mit Geschichte ist, zeigt sich auch bei Fahrten übers Land. Da eine Festungsruine, dort eine verlassene – oder auf Luxushotel getrimmte – Karawanserei, um die Ecke ein Bergdorf, in dem man noch Mittelpersisch spricht.
Und dann ist da noch die Natur: Bergmassive, wie etwa das des Zard Kuh in der Region Kuhrang oder des Karkas-Gebirges südlich von Kashan – 4000 und mehr Meter hoch, in denen Aktive trekken, klettern, biken können. In den Tälern: Oasen, oft noch vergessene Inseln im Fluss der Zeit. Und drum herum die Wüsten. Schier endlos, bedrohlich, Hitzehöllen, aber dank GPS und 4WD auch fantastische Sandkisten für Abenteurer und Orte der stillen Begegnung mit sich selbst.


