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Isfahan & das Zentrale Hochland Must Sees









Touristenattraktionen
Märkte und Flohmärkte
Landschaftliche Highlights
Geographical
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Landschaftliche Highlights
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Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Naqsch-e Dschahan
Touristenattraktionen © Hamdan Yoshida, Shutterstock
Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City noch größer. Aber lange nicht so schön. Denn als Schah Abbas I. vor 400 Jahren diesen Riesenplatz anlegte, ließ er ihn nicht nur rundum mit doppelstöckigen Arkaden einrahmen. Er setzte auf jeder Seite mit einem ganz besonderen Baujuwel noch einen drauf. Wenn Sie irgendwann genug zwischen Rasen- und Wasserflächen umherflaniert und gestaunt haben und dabei, Vorsicht!, den Droschkenfahrern, die wie wild um den autofreien Platz düsen, erfolgreich ausgewichen sind, knöpfen Sie sich die Attraktionen einzeln vor. Als Erstes am besten die an der Südfront alles überragende Imam-Moschee. 18 Mio. Ziegel und 500 000 farbige Fayencefliesen wurden für diesen Kolossalbau verwendet. 54 m ist die Hauptkuppel innen hoch und ihre Akustik phänomenal – stellen Sie sich genau in die Mitte und probieren Sie es doch mal mit einem Zungenschnalzer oder Knittern einer Banknote aus! Um die Gebetsnische, wie es der Koran vorschreibt, exakt nach Mekka zeigen zu lassen, hat der Architekt die ganze Anlage aus der Platzachse raffiniert um 45 Grad nach Süden hin gedreht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der große Innenhof mit Zeltplanen verhängt ist. Das Gerüst schützt die Gläubigen so beim Freitagsgebet vor dem Sonnenstich. Im linken Nebenhof, früher eine Koranschule, treffen Sie mit etwas Glück auf einen Mullah. Sprechen Sie ihn ruhig auf Englisch an. Er ist es gewohnt, weil dafür abgestellt, mit wissbegierigen Gästen in Dialog zu treten. Die kleine Schwester der Imam-Moschee ist die einst von Schah Abbas privat genutzte Lotfollah-Moschee an der Ostseite. Was ihr im Vergleich an Größe fehlt, macht sie mit Anmut mehr als wett. Sie gilt als eine der schönsten, wenn nicht die schönste Moschee der Welt. Spätestens wenn Sie innen unter der Kuppel stehen und Ihre Halswirbel vor lauter Hochschauen knacken, verstehen Sie, warum. Dieses Licht, diese Farben! Harmonie in Vollendung. Die sechs Stockwerke des Königspalasts Ali Qapuhinaufzusteigen ist etwas mühsam. Aber das Musikzimmer am oberen Ende der Treppe mit seinen beschnitzten Nischenwänden und mehr noch der Panoramablick von der Terrasse lohnen das bisschen Schweiß. Sehen Sie unten an den Stirnseiten des Platzes die Marmorpfosten? Es sind die Torstan-gen für das früher in Persien populäre Polospiel, das der Schah von hier oben so gerne verfolgte.
- Naqsch-e-Dschahan Square, Esfahan
- http://www.isfahancht.ir/
- +98 31 3222 1906
© Hamdan Yoshida, Shutterstock
Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City noch größer. Aber lange nicht so schön. Denn als Schah Abbas I. vor 400 Jahren diesen Riesenplatz anlegte, ließ er ihn nicht nur rundum mit doppelstöckigen Arkaden einrahmen. Er setzte auf jeder Seite mit einem ganz besonderen Baujuwel noch einen drauf. Wenn Sie irgendwann genug zwischen Rasen- und Wasserflächen umherflaniert und gestaunt haben und dabei, Vorsicht!, den Droschkenfahrern, die wie wild um den autofreien Platz düsen, erfolgreich ausgewichen sind, knöpfen Sie sich die Attraktionen einzeln vor. Als Erstes am besten die an der Südfront alles überragende Imam-Moschee. 18 Mio. Ziegel und 500 000 farbige Fayencefliesen wurden für diesen Kolossalbau verwendet. 54 m ist die Hauptkuppel innen hoch und ihre Akustik phänomenal – stellen Sie sich genau in die Mitte und probieren Sie es doch mal mit einem Zungenschnalzer oder Knittern einer Banknote aus! Um die Gebetsnische, wie es der Koran vorschreibt, exakt nach Mekka zeigen zu lassen, hat der Architekt die ganze Anlage aus der Platzachse raffiniert um 45 Grad nach Süden hin gedreht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der große Innenhof mit Zeltplanen verhängt ist. Das Gerüst schützt die Gläubigen so beim Freitagsgebet vor dem Sonnenstich. Im linken Nebenhof, früher eine Koranschule, treffen Sie mit etwas Glück auf einen Mullah. Sprechen Sie ihn ruhig auf Englisch an. Er ist es gewohnt, weil dafür abgestellt, mit wissbegierigen Gästen in Dialog zu treten. Die kleine Schwester der Imam-Moschee ist die einst von Schah Abbas privat genutzte Lotfollah-Moschee an der Ostseite. Was ihr im Vergleich an Größe fehlt, macht sie mit Anmut mehr als wett. Sie gilt als eine der schönsten, wenn nicht die schönste Moschee der Welt. Spätestens wenn Sie innen unter der Kuppel stehen und Ihre Halswirbel vor lauter Hochschauen knacken, verstehen Sie, warum. Dieses Licht, diese Farben! Harmonie in Vollendung. Die sechs Stockwerke des Königspalasts Ali Qapuhinaufzusteigen ist etwas mühsam. Aber das Musikzimmer am oberen Ende der Treppe mit seinen beschnitzten Nischenwänden und mehr noch der Panoramablick von der Terrasse lohnen das bisschen Schweiß. Sehen Sie unten an den Stirnseiten des Platzes die Marmorpfosten? Es sind die Torstan-gen für das früher in Persien populäre Polospiel, das der Schah von hier oben so gerne verfolgte.
- Naqsch-e-Dschahan Square, Esfahan
- http://www.isfahancht.ir/
- +98 31 3222 1906
Kashan Bazaar
Märkte und Flohmärkte © Rolf G Wackenberg, Shutterstock
Kashans Basar schillert und verführt wie nur wenige andere alte Handelszentren im Land. Schauen, tasten, schnuppern ohne Ende. Ein Ziel beim ansonsten ziellosen Bummeln muss die Timche Amin- od-Dowleh sein, eine 150 Jahre alte Kaufhalle mit drei komplett verfliesten Kuppeln, die einen sprachlos staunen lässt. Architektonisch auch nicht von schlechten Eltern ist die direkt angrenzende Timche Hosseine Bakhshi. Dort, neben dem Kellercafé Malek mit nettem Betreiber und frisch gebrühtem Kaffee, führt eine Treppe auf das Basardach. Der 360°-Blick auf die Dächerund Kuppellandschaft aus Lehm: ein Erlebnis für sich.
- Kashan
- +98 31 5545 5638
© Rolf G Wackenberg, Shutterstock
Kashans Basar schillert und verführt wie nur wenige andere alte Handelszentren im Land. Schauen, tasten, schnuppern ohne Ende. Ein Ziel beim ansonsten ziellosen Bummeln muss die Timche Amin- od-Dowleh sein, eine 150 Jahre alte Kaufhalle mit drei komplett verfliesten Kuppeln, die einen sprachlos staunen lässt. Architektonisch auch nicht von schlechten Eltern ist die direkt angrenzende Timche Hosseine Bakhshi. Dort, neben dem Kellercafé Malek mit nettem Betreiber und frisch gebrühtem Kaffee, führt eine Treppe auf das Basardach. Der 360°-Blick auf die Dächerund Kuppellandschaft aus Lehm: ein Erlebnis für sich.
- Kashan
- +98 31 5545 5638
Shahdad Kalouts / Kaluts
Landschaftliche Highlights © Andrea Lehotska, Shutterstock
Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach Stimmung kannst du ein Stück weit durch die Mondlandschaft stapfen, im Yogasitz der Stille lauschen oder mit dem Quad (werden an wechselnden Orten von ein paar geschäftstüchtigen jungen Männern verliehen) über die Dünen brausen. Wenn man nicht frühmorgens die ca. 150 km aus Kerman anreist, kann man schlicht, aber stimmig wohnen in den Dörfern Shahdad, Safi Abad oder Deh Seyf, etwa im Yadegar Guesthouse von Mr. Ghasemi. Zwei Extremerlebnisse keine 30 Autominuten nördlich von Shahdad sind etwa der Salzfluss und das Gebiet Gandom-e Beryan, wo die Nasa vor ein paar Jahren mit 70,7° eine der höchsten je auf der Erde verzeichneten Bodentemperaturen maß.
- Kerman Province
- http://visitkalouts.com/
© Andrea Lehotska, Shutterstock
Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach Stimmung kannst du ein Stück weit durch die Mondlandschaft stapfen, im Yogasitz der Stille lauschen oder mit dem Quad (werden an wechselnden Orten von ein paar geschäftstüchtigen jungen Männern verliehen) über die Dünen brausen. Wenn man nicht frühmorgens die ca. 150 km aus Kerman anreist, kann man schlicht, aber stimmig wohnen in den Dörfern Shahdad, Safi Abad oder Deh Seyf, etwa im Yadegar Guesthouse von Mr. Ghasemi. Zwei Extremerlebnisse keine 30 Autominuten nördlich von Shahdad sind etwa der Salzfluss und das Gebiet Gandom-e Beryan, wo die Nasa vor ein paar Jahren mit 70,7° eine der höchsten je auf der Erde verzeichneten Bodentemperaturen maß.
- Kerman Province
- http://visitkalouts.com/
Yazd Altstadt
Geographical © Jakob Fischer, Shutterstock
Hier ein einzelnes Gebäude herauszustellen, wäre pure Willkür. Die ganze Altstadt ist das Wunder. Umso mehr, als sie gerade eine Verjüngungskur durchmacht: Noch vor 10, 20 Jahren drohte das Labyrinth aus Lehm zu verfallen. Dann aber begann man zu pflastern, zu renovieren. Schon ziehen erste Junge zu, hat eine Reihe Cafés, Restaurants, Boutiquehotels eröffnet. Sie sollten ziellos durch die Kuchés, die verwinkelten Gassen, wandern. Hier eine Kuppel, ein Windturm, da eine Wasserzisterne, um die Ecke eine beschnitzte Holztür mit zwei Metallklopfern, einem für sie und einem für ihn . . . Nicht versäumen: auf ein Dach steigen und diese sonnengetränkte Symphonie aus Erdfarben in Cinemascope genießen! Gute Gelegenheiten bieten das Art House Café und das Restaurant Malek-o Tojjar. Irgendwann landen Sie im Herzen von Alt-Yazd, auf dem Ziyai-Platz. Hier ist wieder gezieltes Sightseeing angesagt. Zendane Iskandar (Alexanders Gefängnis): Was diese ehemalige Koranschule aus der Mongolenzeit mit dem makedonischen Feldherrn zu tun haben soll, weiß nur der Volksmund. Aber ihre schöne Kuppel und die Kunsthandwerksläden im Hof lohnen, einfach mal hineinzugehen.
- Yazd
© Jakob Fischer, Shutterstock
Hier ein einzelnes Gebäude herauszustellen, wäre pure Willkür. Die ganze Altstadt ist das Wunder. Umso mehr, als sie gerade eine Verjüngungskur durchmacht: Noch vor 10, 20 Jahren drohte das Labyrinth aus Lehm zu verfallen. Dann aber begann man zu pflastern, zu renovieren. Schon ziehen erste Junge zu, hat eine Reihe Cafés, Restaurants, Boutiquehotels eröffnet. Sie sollten ziellos durch die Kuchés, die verwinkelten Gassen, wandern. Hier eine Kuppel, ein Windturm, da eine Wasserzisterne, um die Ecke eine beschnitzte Holztür mit zwei Metallklopfern, einem für sie und einem für ihn . . . Nicht versäumen: auf ein Dach steigen und diese sonnengetränkte Symphonie aus Erdfarben in Cinemascope genießen! Gute Gelegenheiten bieten das Art House Café und das Restaurant Malek-o Tojjar. Irgendwann landen Sie im Herzen von Alt-Yazd, auf dem Ziyai-Platz. Hier ist wieder gezieltes Sightseeing angesagt. Zendane Iskandar (Alexanders Gefängnis): Was diese ehemalige Koranschule aus der Mongolenzeit mit dem makedonischen Feldherrn zu tun haben soll, weiß nur der Volksmund. Aber ihre schöne Kuppel und die Kunsthandwerksläden im Hof lohnen, einfach mal hineinzugehen.
- Yazd
Atiq Comprehensive Mosque of Isfahan
Architektonische Highlights © javarman, Shutterstock
Warum nicht gegen den touristischen Mainstream schwimmen? Alle stürmen sie gleich nach der Ankunft zum Großen Platz und zum Fluss. Geh es lieber unorthodox an, starte die Besichtigungstour dem Werdegang Isfahans chronologisch folgend in seinem 1000-jährigen, spirituellen Herz. Die alte Freitagsmoschee bildete den Nabel der mittelalterlichen Stadt und war im frühen 12.Jh. der Prototyp einer Vier-Iwan-Anlage – jenes Moscheemodells, bei dem an jeder der vier Seiten des Innenhofs ein offenes Tonnengewölbe steht. Beim Rundgang durch den 30 000 m2 großen Komplex kann man wie an den Ringen eines alten Baums die verschiedenen Wachstumsphasen ablesen. Gebetssäle mit erhabenen schmucklosen Säulenwäldern, monumentale Kuppelhallen, nicht weniger beeindruckende Iwane, mit Ziegelornamenten oder vielfarbigen Fayencen verziert: Man hat das Gefühl, durch eine dreidimensionale Stilfibel für islamische Sakralarchitektur zu wandern. Der Höhepunkt der Ausstattung ist im Gebetsraum rechts vom Westiwan zu sehen. Der Mihrab des Oldschaitu ist eine äußerst fein aus Stein ziselierte Gebetsnische, die dem mongolischen Herrscher vor 700 Jahren anzeigte, wo Mekka liegt. Hilfreiche Einführung in die Baugeschichte und einen Überblick geben die Schautafeln und das 3D-Modell gleich rechts beim Kassenschalter.
- Majlesi Street, Isfahan
- http://isfahanjamehmosque.com/
- +98 31 3445 6400
© javarman, Shutterstock
Warum nicht gegen den touristischen Mainstream schwimmen? Alle stürmen sie gleich nach der Ankunft zum Großen Platz und zum Fluss. Geh es lieber unorthodox an, starte die Besichtigungstour dem Werdegang Isfahans chronologisch folgend in seinem 1000-jährigen, spirituellen Herz. Die alte Freitagsmoschee bildete den Nabel der mittelalterlichen Stadt und war im frühen 12.Jh. der Prototyp einer Vier-Iwan-Anlage – jenes Moscheemodells, bei dem an jeder der vier Seiten des Innenhofs ein offenes Tonnengewölbe steht. Beim Rundgang durch den 30 000 m2 großen Komplex kann man wie an den Ringen eines alten Baums die verschiedenen Wachstumsphasen ablesen. Gebetssäle mit erhabenen schmucklosen Säulenwäldern, monumentale Kuppelhallen, nicht weniger beeindruckende Iwane, mit Ziegelornamenten oder vielfarbigen Fayencen verziert: Man hat das Gefühl, durch eine dreidimensionale Stilfibel für islamische Sakralarchitektur zu wandern. Der Höhepunkt der Ausstattung ist im Gebetsraum rechts vom Westiwan zu sehen. Der Mihrab des Oldschaitu ist eine äußerst fein aus Stein ziselierte Gebetsnische, die dem mongolischen Herrscher vor 700 Jahren anzeigte, wo Mekka liegt. Hilfreiche Einführung in die Baugeschichte und einen Überblick geben die Schautafeln und das 3D-Modell gleich rechts beim Kassenschalter.
- Majlesi Street, Isfahan
- http://isfahanjamehmosque.com/
- +98 31 3445 6400
Fin-Garten
Botanische Gärten & Parks © Aleksandar Todorovic, Shutterstock
Der großzügig und kunstvoll gestaltete Garten ist eine der schönsten Schöpfungen altpersischer Kultur. Die Überlieferung sagt: Ein Abbild des Paradieses auf Erden soll er sein, mit vier Toren, symmetrisch gegliedert durch Wasserkanäle und kunstvoll bepflanzt. Dieser, 6 km südwestlich des Stadtkerns, ist das am besten erhaltene Exemplar im Land – klassisch gestaltet mit Zypressenalleen und luftigem Pavillon in der Mitte. Eine kristallklare Quelle, Schatten, Kühle: Hier herumzuschlendern tut gut. Bloß nicht an Feier- und Freitagen, wenn sich Tausende Ausflügler aus Teheran auf die Zehen steigen.
- Amir Kabir Street, Isfahan
- +98 31 5530 2010
© Aleksandar Todorovic, Shutterstock
Der großzügig und kunstvoll gestaltete Garten ist eine der schönsten Schöpfungen altpersischer Kultur. Die Überlieferung sagt: Ein Abbild des Paradieses auf Erden soll er sein, mit vier Toren, symmetrisch gegliedert durch Wasserkanäle und kunstvoll bepflanzt. Dieser, 6 km südwestlich des Stadtkerns, ist das am besten erhaltene Exemplar im Land – klassisch gestaltet mit Zypressenalleen und luftigem Pavillon in der Mitte. Eine kristallklare Quelle, Schatten, Kühle: Hier herumzuschlendern tut gut. Bloß nicht an Feier- und Freitagen, wenn sich Tausende Ausflügler aus Teheran auf die Zehen steigen.
- Amir Kabir Street, Isfahan
- +98 31 5530 2010
Abyaneh
Geographical © Milosz Maslanka, Shutterstock
Ein Glücksfall für Irans Fremdenverkehrswerber und ein Lieblingsziel für Ausflügler aus nah und fern 90 km südöstlich von Kashan. Seine rostbraunen Lehmhäuser schmiegen sich fast zu malerisch verschachtelt an den steilen Berghang. Außerdem herrscht in dem autofreien Ort ein berührend altertümlicher Geist. Gesprochen wird hier noch ein mittelpersischer Dialekt. Die Frauen tragen rosengemusterte Trachten und hängen gegen den bösen Blick aus Kichererbsen geknüpfte Vorhänge vor die Tür. Auch hier gilt: Feier- und Freitage meiden! Wenn das Remmidemmi nervt: vom Hügel gegenüber in aller Ruhe das Panorama genießen. Beste Adresse für Einkehr und Übernachtung ist das Hotel Viuna an der Ortseinfahrt. Das Auto muss am Ortsrand geparkt werden.
- Abyaneh
© Milosz Maslanka, Shutterstock
Ein Glücksfall für Irans Fremdenverkehrswerber und ein Lieblingsziel für Ausflügler aus nah und fern 90 km südöstlich von Kashan. Seine rostbraunen Lehmhäuser schmiegen sich fast zu malerisch verschachtelt an den steilen Berghang. Außerdem herrscht in dem autofreien Ort ein berührend altertümlicher Geist. Gesprochen wird hier noch ein mittelpersischer Dialekt. Die Frauen tragen rosengemusterte Trachten und hängen gegen den bösen Blick aus Kichererbsen geknüpfte Vorhänge vor die Tür. Auch hier gilt: Feier- und Freitage meiden! Wenn das Remmidemmi nervt: vom Hügel gegenüber in aller Ruhe das Panorama genießen. Beste Adresse für Einkehr und Übernachtung ist das Hotel Viuna an der Ortseinfahrt. Das Auto muss am Ortsrand geparkt werden.
- Abyaneh
Holy Shrine of Fatemeh Maasoume
Touristenattraktionen © Fotokon, Shutterstock
Im Jahr 816 starb in Qom die Schwester des Achten Imam. Um ihr Grab ist nach und nach ein gigantisches, von superreichen Stiftungen verwaltetes Heiligtum entstanden. Nicht-Muslime dürfen nicht in die Große Moschee und die Schreine, auch nicht in die Hochschulen. Durch die Höfe schlendern dürfen sie aber, faszinierend genug. Beim Haupteingang am Astaneh-Platz werden Gäste von englischsprachigen Guides empfangen und unentgeltlich über das Gelände geführt. Frauen müssen einen – keine Sorge, frisch gewaschenen – Tschador anlegen. Sehenswert ist auch das Museum des Heiligen Schreins.
© Fotokon, Shutterstock
Im Jahr 816 starb in Qom die Schwester des Achten Imam. Um ihr Grab ist nach und nach ein gigantisches, von superreichen Stiftungen verwaltetes Heiligtum entstanden. Nicht-Muslime dürfen nicht in die Große Moschee und die Schreine, auch nicht in die Hochschulen. Durch die Höfe schlendern dürfen sie aber, faszinierend genug. Beim Haupteingang am Astaneh-Platz werden Gäste von englischsprachigen Guides empfangen und unentgeltlich über das Gelände geführt. Frauen müssen einen – keine Sorge, frisch gewaschenen – Tschador anlegen. Sehenswert ist auch das Museum des Heiligen Schreins.
Jame Mosque of Yazd
Architektonische Highlights © Leonid Andronov, Shutterstock
Jede Stadt im Iran besitzt eine Jame- Moschee, in der freitags der Mullah seine Wochenpredigt hält. Aber ein solches Prachtexemplar hat nur Yazd. Allein die Dimension! Ihr Portalgewölbe plus Doppelminarett ist mit 48 m das höchste des Iran. Und ihre Fliesenmosaike führten kurz nach 1400 dazu, dass Baumeister bald überall Fassaden und Kuppeln mit solch bunten Keramikteppichen überzogen.
- Masjed Jame' Street, Yazd
© Leonid Andronov, Shutterstock
Jede Stadt im Iran besitzt eine Jame- Moschee, in der freitags der Mullah seine Wochenpredigt hält. Aber ein solches Prachtexemplar hat nur Yazd. Allein die Dimension! Ihr Portalgewölbe plus Doppelminarett ist mit 48 m das höchste des Iran. Und ihre Fliesenmosaike führten kurz nach 1400 dazu, dass Baumeister bald überall Fassaden und Kuppeln mit solch bunten Keramikteppichen überzogen.
- Masjed Jame' Street, Yazd