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Reiseführer
Indien - Delhi und der Norden

MARCO POLO Reiseführer

Indien

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Aus dem Himalaja strömt „Mutter Ganges“, die nahe ihrer Quelle türkisgrün funkelt. In Varanasi ist Indiens heiliger Strom seit Jahrtausenden Pilgerziel. Das rituelle Bad im Fluss aller Flüsse reinigt von allen Sünden, strenggläubige Hindus wollen hier sterben und verbrannt werden. In Agra steht das berühmteste Bauwerk des Landes, vielleicht sogar der Welt – das Taj Mahal. Und in der Hauptstadt Delhi treffen Kolonialbauten auf das Erbe mächtiger Hindudynastien und islamischer Eroberer.

Über Ladakh mit seinen mondartigen Landschaften wehen tibetische Gebetsfahnen, in Sarnath hielt Buddha seine erste Predigt. Sanchi in Madhya Pradesh, dem Herzen Indiens, ist ebenfalls eine Schatzkammer für Liebhaber buddhistischer Kunstwerke. Berühmt sind auch die honiggelben Erotiktempel mit Skulpturen von Tänzerinnen und Liebenden in Khajuraho. Eine märchenhafte Erscheinung über heiligem Wasser ist der Goldene Tempel der Sikhs in Amritsar im grünen Punjab, das bekannt ist für seine üppigen Ernten.

Indien - Delhi und der Norden Sehenswertes & Restaurants

Taj Mahal
Architektonische Highlights
Agra
Harmandir Sahib
Architektonische Highlights
Amritsar
Rotes Fort
Architektonische Highlights
New Delhi
Khajuraho
Geographical
Khajuraho
Alwar City Palace Vinay Villas Palace
Museen
Alwar
Bara Imambara
Architektonische Highlights
Lucknow
Swaminarayan Akshardham
Touristenattraktionen
Delhi
National Museum
Museen
Delhi
Fatehpur Sikri
Geographical
Fatehpur Sikri
Sanchi Stupa - World Heritage site
Architektonische Highlights
Sanchi
Jama Masjid
Architektonische Highlights
Delhi
Sikandra
Architektonische Highlights
Sikandra Rao
India Gate
Touristenattraktionen
Delhi
Dharamsala
Geographical
Dharamsala
Gwalior
Geographical
Gwalior
Lodhi Art District
Geographical
New Delhi
Pangong Tso
Landschaftliche Highlights
Ladakh
Qutb Minar
Architektonische Highlights
New Delhi
Bahai House of Worship of the Indian Subcontinent
Architektonische Highlights
Delhi
Humayun's Tomb
Architektonische Highlights
New Delhi
Itmad-ud-Daulah
Architektonische Highlights
Agra
Sasbahu Temple
Architektonische Highlights
Gwalior
Chota Imambara
Architektonische Highlights
Lucknow
La Martinière
Architektonische Highlights
Lucknow
Agra Fort
Touristenattraktionen
Agra
Residency
Touristenattraktionen
Lucknow
Shivananda Ashram
Touristenattraktionen
Rishikesh
Gandhi Smriti Museum and Library
Museen
Delhi
Scindia Museum - Jai Vilas Palace
Museen
Gwalior
Dum Pukht
Restaurants
Delhi

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Museen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Restaurants


  • Taj Mahal

    Architektonische Highlights
    • © turtix, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Magie des Monds

    Märchenhaft und wie aus einem Traum erscheint Indiens berühmtester Bau, wenn man sich ihm nähert. Hinter den lang gestreckten Wasserbecken in dem nach persischem Vorbild angelegten Garten scheint das marmorweiße Mausoleum zwischen den flankierenden roten Sandsteinbauten über seinem Podest zu schweben. Die Geschichte des Taj Mahal ist höchst romantisch: Auf einem Basar begegnete Mogul Shah Jahan einer jungen Schmuckverkäuferin. Er heiratete sie und nannte sie Mumtaz Mahal, Perle des Palastes. Nach der Geburt ihres 14.Kindes 1631 starb sie. Als Zeichen seiner Liebe ließ Shah Jahan ihr ein Mausoleum bauen. Feinster Marmor aus Rajasthan wurde herangeschafft, Edelsteine und Halbedelsteine aus Persien und Afghanistan. 20 000 Steinmetze, Kalligrafen und Künstler werkelten über 20 Jahre an dem Bau. Nimm die Pracht näher in Augenschein, und bewunder die kunstvollen Edelsteinarbeiten und Blumenmotive am Mausoleum. Am meisten verzaubert das Taj Mahal zum Sonnenaufgang, wenn die zwiebelförmige Kuppel und die Minarette in ein sanftes rosa Licht getaucht werden, das langsam in einen Goldton übergeht und schließlich alles zum Leuchten bringt. Wenn du das Taj Mahal aus einer anderen hinreißenden Perspektive sehen willst, besuch unbedingt einmal die Parkanlage Mahtab Bagh auf der gegenüberliegenden Seite des Yamuna. Vollmondnächte – und die zwei Nächte davor und danach – ermöglichen dir einen Abendbesuch des Taj Mahal. Sehr romantisch! Mit der Zeit hat der Marmor aufgrund von Luftverschmutzungen einen gelben Schleier bekommen und wurde deswegen einer Schlammkur unterzogen. Die ist der traditionellen indischen Kosmetik entlehnt und heißt Multani Mitti. Dafür wird kalkhaltiger Lehm mit Rosenwasser verrührt und die Masse auf den Marmor aufgetragen. Was jedoch nur bedingt hilft.

    • © turtix, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Magie des Monds

    Märchenhaft und wie aus einem Traum erscheint Indiens berühmtester Bau, wenn man sich ihm nähert. Hinter den lang gestreckten Wasserbecken in dem nach persischem Vorbild angelegten Garten scheint das marmorweiße Mausoleum zwischen den flankierenden roten Sandsteinbauten über seinem Podest zu schweben. Die Geschichte des Taj Mahal ist höchst romantisch: Auf einem Basar begegnete Mogul Shah Jahan einer jungen Schmuckverkäuferin. Er heiratete sie und nannte sie Mumtaz Mahal, Perle des Palastes. Nach der Geburt ihres 14.Kindes 1631 starb sie. Als Zeichen seiner Liebe ließ Shah Jahan ihr ein Mausoleum bauen. Feinster Marmor aus Rajasthan wurde herangeschafft, Edelsteine und Halbedelsteine aus Persien und Afghanistan. 20 000 Steinmetze, Kalligrafen und Künstler werkelten über 20 Jahre an dem Bau. Nimm die Pracht näher in Augenschein, und bewunder die kunstvollen Edelsteinarbeiten und Blumenmotive am Mausoleum. Am meisten verzaubert das Taj Mahal zum Sonnenaufgang, wenn die zwiebelförmige Kuppel und die Minarette in ein sanftes rosa Licht getaucht werden, das langsam in einen Goldton übergeht und schließlich alles zum Leuchten bringt. Wenn du das Taj Mahal aus einer anderen hinreißenden Perspektive sehen willst, besuch unbedingt einmal die Parkanlage Mahtab Bagh auf der gegenüberliegenden Seite des Yamuna. Vollmondnächte – und die zwei Nächte davor und danach – ermöglichen dir einen Abendbesuch des Taj Mahal. Sehr romantisch! Mit der Zeit hat der Marmor aufgrund von Luftverschmutzungen einen gelben Schleier bekommen und wurde deswegen einer Schlammkur unterzogen. Die ist der traditionellen indischen Kosmetik entlehnt und heißt Multani Mitti. Dafür wird kalkhaltiger Lehm mit Rosenwasser verrührt und die Masse auf den Marmor aufgetragen. Was jedoch nur bedingt hilft.


  • Harmandir Sahib

    Architektonische Highlights
    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kochen in der Karmaküche

    Wenn du deine Schuhe und Strümpfe abgegeben und deine Hände und Füße im Wasserlauf am Eingang gewaschen hast, erwartet dich ein Meer aus Pilgern mit orangefarbenen Kopftüchern und Turbanen in allen erdenklichen Farben. Kontrastreich heben sie sich ab von den sahneweißen Palastbauten, die den See, den „Nektar der Unsterblichkeit“, umgeben. Der wie eine übergroße Schatzschatulle wirkende, mit 750 kg reinem Blattgold überzogene Tempel Hari Mandir spiegelt sich im blaugrünen Wasser. Ein Brückensteg führt ins Allerheiligste. Auf dem mit Malereien und kostbaren Teppichen umgebenen Podest thront schließlich das heilige Buch, Granth Sahib. Jeden Morgen wird es zeremoniell aus dem Akhal Takht – dort sitzt die Tempelleitung – hingetragen. Stunde um Stunde wird daraus rezitiert, begleitet von meditativer Musik, die überall aus Lautsprechern ertönt. Der Goldene Tempel heißt jeden willkommen, egal welcher Religion und Nationalität. Dies symbolisieren die Tempeltüren, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Offen für alle ist auch die Tempelküche, in der jeden Tag Abertausende Pilger mit Dhal und Fladenbrot verköstigt werden– kostenlos. Reih dich doch ein in die Warteschlange. Oder du schnappst dir einfach ein Messer und gesellst dich zur Knoblauchgruppe. Egal ob für ein paar Stunden oder Tage, freiwillige Helfer für die Zubereitung der 100 000 Mahlzeiten pro Tag sind in der größten Kantine der Welt gerne gesehen. Gut fürs Karma! Ein ebenso unvergessliches Erlebnis ist es, die Nacht unter den Arkaden entlang des Sees zu verbringen. Oder du schläfst in einem der Pilger-Gästehäuser (Gurdwaras). Im Sri Guru Ram Das Niwas und Sri Guru Nanak Niwas sowie dem New Akal Rest House kannst du bis zu drei Nächte gegen eine Spende übernachten.

    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kochen in der Karmaküche

    Wenn du deine Schuhe und Strümpfe abgegeben und deine Hände und Füße im Wasserlauf am Eingang gewaschen hast, erwartet dich ein Meer aus Pilgern mit orangefarbenen Kopftüchern und Turbanen in allen erdenklichen Farben. Kontrastreich heben sie sich ab von den sahneweißen Palastbauten, die den See, den „Nektar der Unsterblichkeit“, umgeben. Der wie eine übergroße Schatzschatulle wirkende, mit 750 kg reinem Blattgold überzogene Tempel Hari Mandir spiegelt sich im blaugrünen Wasser. Ein Brückensteg führt ins Allerheiligste. Auf dem mit Malereien und kostbaren Teppichen umgebenen Podest thront schließlich das heilige Buch, Granth Sahib. Jeden Morgen wird es zeremoniell aus dem Akhal Takht – dort sitzt die Tempelleitung – hingetragen. Stunde um Stunde wird daraus rezitiert, begleitet von meditativer Musik, die überall aus Lautsprechern ertönt. Der Goldene Tempel heißt jeden willkommen, egal welcher Religion und Nationalität. Dies symbolisieren die Tempeltüren, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Offen für alle ist auch die Tempelküche, in der jeden Tag Abertausende Pilger mit Dhal und Fladenbrot verköstigt werden– kostenlos. Reih dich doch ein in die Warteschlange. Oder du schnappst dir einfach ein Messer und gesellst dich zur Knoblauchgruppe. Egal ob für ein paar Stunden oder Tage, freiwillige Helfer für die Zubereitung der 100 000 Mahlzeiten pro Tag sind in der größten Kantine der Welt gerne gesehen. Gut fürs Karma! Ein ebenso unvergessliches Erlebnis ist es, die Nacht unter den Arkaden entlang des Sees zu verbringen. Oder du schläfst in einem der Pilger-Gästehäuser (Gurdwaras). Im Sri Guru Ram Das Niwas und Sri Guru Nanak Niwas sowie dem New Akal Rest House kannst du bis zu drei Nächte gegen eine Spende übernachten.


  • Rotes Fort

    Architektonische Highlights
    • © szefei, Shutterstock

    „Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann ist es hier”, ist über dem Eingang der Halle für Privataudienzen zu lesen. Diese Worte von Erbauer Shah Jahan waren nicht übertrieben – auch wenn du heute vor ausgeräumten Hallen stehst. Seit der Mogulkaiser das Fort von 1639 bis 1648 bauen und die Paläste mit Edelstein-Einlegearbeiten, Seidendächern über Terrassen und kühlenden Wasserbächen ausstatten ließ, sind kriegerische Zeiten über diesen Orientzauber hinweggestürmt. So musst du die ehemalige Pracht vor allem in deiner Phantasie entstehen lassen.

    • © szefei, Shutterstock

    „Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann ist es hier”, ist über dem Eingang der Halle für Privataudienzen zu lesen. Diese Worte von Erbauer Shah Jahan waren nicht übertrieben – auch wenn du heute vor ausgeräumten Hallen stehst. Seit der Mogulkaiser das Fort von 1639 bis 1648 bauen und die Paläste mit Edelstein-Einlegearbeiten, Seidendächern über Terrassen und kühlenden Wasserbächen ausstatten ließ, sind kriegerische Zeiten über diesen Orientzauber hinweggestürmt. So musst du die ehemalige Pracht vor allem in deiner Phantasie entstehen lassen.


  • Khajuraho

    Geographical
    • © Marc Venema, Shutterstock

    Kamasutra, Tantra und wilde Orgien – in den Erotiktempeln von Khajuraho geht’s pikant zu. Etwas abgelegen, doch den Umweg ist es wert. Die Hauptattraktion von Khajuraho wurde von den Steinmetzen der Chandellakönige erschaffen, einer kriegerischen Dynastie mit einer offensichtlich recht freizügigen Lebensphilosophie. Im 10.Jh. entstanden 85 Tempel mit einem Meer aus barbusigen Tänzerinnen und muskelbepackten Kriegern, davon etliche in eindeutigen Posen. Hunderte von Jahren lagen die Tempel im Dornröschenschlaf, verschluckt vom Dschungel. Bis ein von Queen Victoria gesandter Offizier 1850 auf die „Kamasutra-Tempel“ stieß, deren Anblick ihm angeblich die Schamröte ins Gesicht trieb.

    • 471606 Khajuraho
    • © Marc Venema, Shutterstock

    Kamasutra, Tantra und wilde Orgien – in den Erotiktempeln von Khajuraho geht’s pikant zu. Etwas abgelegen, doch den Umweg ist es wert. Die Hauptattraktion von Khajuraho wurde von den Steinmetzen der Chandellakönige erschaffen, einer kriegerischen Dynastie mit einer offensichtlich recht freizügigen Lebensphilosophie. Im 10.Jh. entstanden 85 Tempel mit einem Meer aus barbusigen Tänzerinnen und muskelbepackten Kriegern, davon etliche in eindeutigen Posen. Hunderte von Jahren lagen die Tempel im Dornröschenschlaf, verschluckt vom Dschungel. Bis ein von Queen Victoria gesandter Offizier 1850 auf die „Kamasutra-Tempel“ stieß, deren Anblick ihm angeblich die Schamröte ins Gesicht trieb.

    • 471606 Khajuraho

  • Alwar City Palace Vinay Villas Palace

    Museen
    • © Attila JANDI, Shutterstock

    Eine monumentale Kuriosität ist der Mitte des 19.Jhs. erbaute Stadtpa-last. Die meisten Räume kannst du allerdings nicht besichtigen – dort sind Regierungsstellen untergebracht. Das öffentlich zugängliche Government Museum im opulent ausgebreiteten Palastkomplex ist nicht leicht zu finden. Über Höfe, durch schwere Tore, an lauter Amtsstuben vorbei steigen Sie im Halbdunkel über Rampen und Treppen zum fünften, obersten Stockwerk hinauf: zu den Skulpturen aus dem 11.Jh., silbernen Tischen, Jagdtrophäen, Waffen, Musikinstrumenten und einem Marmorspucknapf mit Golddekor. Im Saal der Kalligrafien und Miniaturen sind neben Werken der berühmten Bundi-Malschule auch meterlange Rollbilder und Mogulporträts ausgestellt.

    • © Attila JANDI, Shutterstock

    Eine monumentale Kuriosität ist der Mitte des 19.Jhs. erbaute Stadtpa-last. Die meisten Räume kannst du allerdings nicht besichtigen – dort sind Regierungsstellen untergebracht. Das öffentlich zugängliche Government Museum im opulent ausgebreiteten Palastkomplex ist nicht leicht zu finden. Über Höfe, durch schwere Tore, an lauter Amtsstuben vorbei steigen Sie im Halbdunkel über Rampen und Treppen zum fünften, obersten Stockwerk hinauf: zu den Skulpturen aus dem 11.Jh., silbernen Tischen, Jagdtrophäen, Waffen, Musikinstrumenten und einem Marmorspucknapf mit Golddekor. Im Saal der Kalligrafien und Miniaturen sind neben Werken der berühmten Bundi-Malschule auch meterlange Rollbilder und Mogulporträts ausgestellt.


  • Bara Imambara

    Architektonische Highlights
    • © JeremyRichards, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Hallo, Echo! Hallo, Otto!

    Einer der mächtigen Nawabs, Asaf-du-Daulah, ließ seine künftige Ruhestätte als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme während der großen Hungersnot von 1784 errichten. 14 Jahre dauerte die Erbauung des Großen Mausoleums. Die 15 m hohe Haupthalle kommt ohne Stützpfeiler aus, was damals eine architektonische Meisterleistung war. Über enge Treppen gelangt man zur Bhuul Bhulaiya, einem Labyrinth aus halbdunklen Gängen und Aussichtsgalerien. Keine Sorge, verirren wirst du dich nicht, auch wenn dir das die Guides einreden wollen. Sie zeigen dir auch die Wände, an denen sich ein etwas unheimliches Echo erzeugen lässt. Münzen, die in den 60 m tiefen Brunnen geworfen werden, gelangen angeblich direkt zu Shiva. Die benachbarte Asfi-Moschee ist nur Muslimen zugänglich.

    • © JeremyRichards, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Hallo, Echo! Hallo, Otto!

    Einer der mächtigen Nawabs, Asaf-du-Daulah, ließ seine künftige Ruhestätte als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme während der großen Hungersnot von 1784 errichten. 14 Jahre dauerte die Erbauung des Großen Mausoleums. Die 15 m hohe Haupthalle kommt ohne Stützpfeiler aus, was damals eine architektonische Meisterleistung war. Über enge Treppen gelangt man zur Bhuul Bhulaiya, einem Labyrinth aus halbdunklen Gängen und Aussichtsgalerien. Keine Sorge, verirren wirst du dich nicht, auch wenn dir das die Guides einreden wollen. Sie zeigen dir auch die Wände, an denen sich ein etwas unheimliches Echo erzeugen lässt. Münzen, die in den 60 m tiefen Brunnen geworfen werden, gelangen angeblich direkt zu Shiva. Die benachbarte Asfi-Moschee ist nur Muslimen zugänglich.


  • Swaminarayan Akshardham

    Touristenattraktionen
    • © manjik, Shutterstock

    Im Zeichen von Toleranz, Spiritualität und Frieden wurde einer der größten Hindu-Tempel im Jahr 2005 nach fünfjähriger Bauzeit fertig gestellt. In seinem weitläufigen Gartenareal gibt es eine Hall of Values mit Theater und Kino im Imax-Format. Zudem Bootsfahrten und mehr.

    • © manjik, Shutterstock

    Im Zeichen von Toleranz, Spiritualität und Frieden wurde einer der größten Hindu-Tempel im Jahr 2005 nach fünfjähriger Bauzeit fertig gestellt. In seinem weitläufigen Gartenareal gibt es eine Hall of Values mit Theater und Kino im Imax-Format. Zudem Bootsfahrten und mehr.


  • National Museum

    Museen
    • © saiko3p, Shutterstock

    Reich bestückte Sammlungen der indischen Kulturen, mit Meisterwerken der Skulptur und der Malerei, aber auch der Kunst der Ureinwohner, die bis heute lebendig ist. Für Kunstfreunde ein Muss in Delhi.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Reich bestückte Sammlungen der indischen Kulturen, mit Meisterwerken der Skulptur und der Malerei, aber auch der Kunst der Ureinwohner, die bis heute lebendig ist. Für Kunstfreunde ein Muss in Delhi.


  • Fatehpur Sikri

    Geographical
    • © Roop_Dey, Shutterstock

    Wie eine Fata Morgana baut sich in der flirrenden Wüstenhitze die Anlage aus rotem Sandstein scheinbar aus dem Nichts auf. Kaiser Akbar ließ die „Siegesstadt” 1569 als neue Residenz bauen, nachdem sich die Weissagung des Sufiheiligen Salim Chishti, Akbar werde einen Sohn haben, erfüllt hatte. Nur 15 Jahre später mutierte Fatehpur Sikri zur Geisterstadt, vermutlich aufgrund von Wassermangel. Spazier durch die Paläste und Pavillons von Sikri, dem „Wohnviertel“ der Zwillingsstadt. In Fatehpur wirf einen Blick in die Große Moschee und die Grabhalle des Sufis mit den Wänden aus durchbrochenem Marmor. Die Architektur, ein wilder Mix aus Elementen des Islam, Hinduismus und Christentums, spiegelt die Religionen von Akbars drei Ehefrauen wider.

    • 283110 Fatehpur Sikri
    • © Roop_Dey, Shutterstock

    Wie eine Fata Morgana baut sich in der flirrenden Wüstenhitze die Anlage aus rotem Sandstein scheinbar aus dem Nichts auf. Kaiser Akbar ließ die „Siegesstadt” 1569 als neue Residenz bauen, nachdem sich die Weissagung des Sufiheiligen Salim Chishti, Akbar werde einen Sohn haben, erfüllt hatte. Nur 15 Jahre später mutierte Fatehpur Sikri zur Geisterstadt, vermutlich aufgrund von Wassermangel. Spazier durch die Paläste und Pavillons von Sikri, dem „Wohnviertel“ der Zwillingsstadt. In Fatehpur wirf einen Blick in die Große Moschee und die Grabhalle des Sufis mit den Wänden aus durchbrochenem Marmor. Die Architektur, ein wilder Mix aus Elementen des Islam, Hinduismus und Christentums, spiegelt die Religionen von Akbars drei Ehefrauen wider.

    • 283110 Fatehpur Sikri

  • Sanchi Stupa - World Heritage site

    Architektonische Highlights
    • © ImagesofIndia, Shutterstock

    Die steinerne, 16 m hohe Halbkugel ist kein Tempel, sondern ein Reliquienbehälter. Wofür, ist immer noch ein Geheimnis. Errichtet wurde der ockerfarbene Stupa von Kaiser Ashoka im 3.Jh. v. Chr. Was ihn zu einer der größten Schöpfungen macht, sind die Reliefs auf dem umlaufenden Steinzaun mit vier 10 m hohen Toren. Das Leben Buddhas ist in Hunderten von Bildfeldern dargestellt. Im Umkreis kannst due Reste von Tempeln und alten Klöstern, ein modernes, von Mönchen bewohntes Kloster und ein kleines Museum besuchen.

    • © ImagesofIndia, Shutterstock

    Die steinerne, 16 m hohe Halbkugel ist kein Tempel, sondern ein Reliquienbehälter. Wofür, ist immer noch ein Geheimnis. Errichtet wurde der ockerfarbene Stupa von Kaiser Ashoka im 3.Jh. v. Chr. Was ihn zu einer der größten Schöpfungen macht, sind die Reliefs auf dem umlaufenden Steinzaun mit vier 10 m hohen Toren. Das Leben Buddhas ist in Hunderten von Bildfeldern dargestellt. Im Umkreis kannst due Reste von Tempeln und alten Klöstern, ein modernes, von Mönchen bewohntes Kloster und ein kleines Museum besuchen.


  • Jama Masjid

    Architektonische Highlights
    • © Georg Knoll, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Old Delhi zu deinen Füßen

    Nähert man sich der Jama Masjid über Chawri Bazar, die Haupteinkaufsstraße Old Delhis, sieht man schon von Weitem die weißen Zwiebelkuppeln des prächtigen Baus, die eins zu werden scheinen mit dem Himmel. Die größte Moschee Indiens gilt auch als die schönste. Shah Jahan, der Bauherr des Taj Mahal, ließ die Moschee um 1650 für seine neue Hauptstadt Shahjanabad (heute Old Delhi) aus schwarzem und weißem Marmor sowie rotem Sandstein bauen – mit einem Hof, in dem beim Freitagsgebet bis zu 25 000 Menschen Platz finden, doppelstöckigen Toren und einer zweischiffigen Gebetshalle mit elf eindrucksvollen Spitzbögen. Darunter wurden Reliquien, wie ein Barthaar Mohammeds, bewahrt. Panorama pur: Steig eins der beiden 40 m hohen Minarette hinauf – der Ausblick von oben ist der Hammer. Kein Wunder, dass die Jama Masjid ursprünglich „Die Moschee mit dem Blick auf die Welt” hieß.

    • © Georg Knoll, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Old Delhi zu deinen Füßen

    Nähert man sich der Jama Masjid über Chawri Bazar, die Haupteinkaufsstraße Old Delhis, sieht man schon von Weitem die weißen Zwiebelkuppeln des prächtigen Baus, die eins zu werden scheinen mit dem Himmel. Die größte Moschee Indiens gilt auch als die schönste. Shah Jahan, der Bauherr des Taj Mahal, ließ die Moschee um 1650 für seine neue Hauptstadt Shahjanabad (heute Old Delhi) aus schwarzem und weißem Marmor sowie rotem Sandstein bauen – mit einem Hof, in dem beim Freitagsgebet bis zu 25 000 Menschen Platz finden, doppelstöckigen Toren und einer zweischiffigen Gebetshalle mit elf eindrucksvollen Spitzbögen. Darunter wurden Reliquien, wie ein Barthaar Mohammeds, bewahrt. Panorama pur: Steig eins der beiden 40 m hohen Minarette hinauf – der Ausblick von oben ist der Hammer. Kein Wunder, dass die Jama Masjid ursprünglich „Die Moschee mit dem Blick auf die Welt” hieß.


  • Sikandra

    Architektonische Highlights
    • © fayska, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schau nach oben!

    Akbars Mausoleum wurde in der typischen Mogularchitektur auf einem großzügigen Parkgelände errichtet. Die Untergeschosse sind aus rotem Stein, oben offenbart sich ein etwas anderer Anblick als bei den meisten anderen Mogulgrabbauten: Anstelle einer Kuppel wie beim Taj Mahal wird das Gebäude von einem Geschoss aus weiß leuchtendem Marmor gekrönt. Das ist eigentlich nur bei Palästen üblich. Absolute Hingucker und tolle Fotomotive sind die riesigen Mosaike innen. Achtung: freche Affen!

    • Sikandra Rao
    • © fayska, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schau nach oben!

    Akbars Mausoleum wurde in der typischen Mogularchitektur auf einem großzügigen Parkgelände errichtet. Die Untergeschosse sind aus rotem Stein, oben offenbart sich ein etwas anderer Anblick als bei den meisten anderen Mogulgrabbauten: Anstelle einer Kuppel wie beim Taj Mahal wird das Gebäude von einem Geschoss aus weiß leuchtendem Marmor gekrönt. Das ist eigentlich nur bei Palästen üblich. Absolute Hingucker und tolle Fotomotive sind die riesigen Mosaike innen. Achtung: freche Affen!

    • Sikandra Rao

  • India Gate

    Touristenattraktionen
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick im Getümmel

    Paris hat die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe, Delhi die Prachtmeile Raj Path und das India Gate. Das inoffizielle Wahrzeichen Delhis wurde nach dem Pariser Vorbild gebaut und trägt die Handschrift des britischen Architekten Edwin Lutyens. So sehenswert wie das Denkmal, das in Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen indischen Soldaten errichtet wurde, ist das Treiben drum herum: picknickende Familien, Cricketspieler und Straßenverkäufer. Bestes Abendprogramm: Decke ausbreiten, gebutterte Maiskolben, Garama Garam Bhutta, knabbern und das voll beleuchtete India Gate bestaunen.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick im Getümmel

    Paris hat die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe, Delhi die Prachtmeile Raj Path und das India Gate. Das inoffizielle Wahrzeichen Delhis wurde nach dem Pariser Vorbild gebaut und trägt die Handschrift des britischen Architekten Edwin Lutyens. So sehenswert wie das Denkmal, das in Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen indischen Soldaten errichtet wurde, ist das Treiben drum herum: picknickende Familien, Cricketspieler und Straßenverkäufer. Bestes Abendprogramm: Decke ausbreiten, gebutterte Maiskolben, Garama Garam Bhutta, knabbern und das voll beleuchtete India Gate bestaunen.


  • Dharamsala

    Geographical
    • © Amit kg, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Meditieren bei Seiner Heiligkeit

    Von Lower Dharamsala im Himalaja windet sich eine 5 km lange Serpentinenstraße den Berg hinauf ins beschauliche Upper Dharamsala nach McLeod Ganj. Einst als Hill Station von den Briten errichtet, wird der Ortsteil heute „Little Lhasa“ genannt. Seit Tenzin Gyatso, der 14.Dalai Lama, 1960 aus Tibet vertrieben wurde, haben er und die tibetische Exilregierung hier ihren Sitz. Buddhistische Mönche in roten Roben, Restaurants mit tibetischen Teigtaschen (Momos) und Verkaufsstände mit Silberschmuck und Yak-Wollschals prägen das Bild. Wenn du ganz viel Glück hast, hält der Dalai Lama gerade eines seiner Public Teachings im Tsuglakhang-Tempel neben seiner Residenz ab. Lohnenswerter als der Besuch des „Dalai-Lama-Tempels“ ist ein Spaziergang durch einen kleinen Wald. Er umgibt den Komplex, bei dem du an bunt bemalten Gebetsmühlen vorbeikommst. Mehr über das Leben der tibetischen Flüchtlinge erfährst du, wenn du einen Nachmittag als Volunteer Englisch unterrichtest, etwa im Tibetan Children’s Village. Eintauchen in die Welt des Buddhismus kannst du bei einem Meditations-Retreat im Tushita Meditation Centre in Dharamkot.

    • Dharamsala
    • © Amit kg, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Meditieren bei Seiner Heiligkeit

    Von Lower Dharamsala im Himalaja windet sich eine 5 km lange Serpentinenstraße den Berg hinauf ins beschauliche Upper Dharamsala nach McLeod Ganj. Einst als Hill Station von den Briten errichtet, wird der Ortsteil heute „Little Lhasa“ genannt. Seit Tenzin Gyatso, der 14.Dalai Lama, 1960 aus Tibet vertrieben wurde, haben er und die tibetische Exilregierung hier ihren Sitz. Buddhistische Mönche in roten Roben, Restaurants mit tibetischen Teigtaschen (Momos) und Verkaufsstände mit Silberschmuck und Yak-Wollschals prägen das Bild. Wenn du ganz viel Glück hast, hält der Dalai Lama gerade eines seiner Public Teachings im Tsuglakhang-Tempel neben seiner Residenz ab. Lohnenswerter als der Besuch des „Dalai-Lama-Tempels“ ist ein Spaziergang durch einen kleinen Wald. Er umgibt den Komplex, bei dem du an bunt bemalten Gebetsmühlen vorbeikommst. Mehr über das Leben der tibetischen Flüchtlinge erfährst du, wenn du einen Nachmittag als Volunteer Englisch unterrichtest, etwa im Tibetan Children’s Village. Eintauchen in die Welt des Buddhismus kannst du bei einem Meditations-Retreat im Tushita Meditation Centre in Dharamkot.

    • Dharamsala

  • Gwalior

    Geographical
    • © ImagesofIndia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lichtfest

    Etwas abseits der gängigen Rundreiserouten mitten in Madhya Pradesh, dem ungeschliffenen Juwel Indiens, liegt Gwalior (1,57 Mio. Ew.). Auf einem Tafelberg hoch über der Altstadt thront die Hauptattraktion von Gwalior, ein 1000 Jahre altes Fort, in dem sich mehrere Herrscherdynastien architektonisch ausgetobt haben. Mit seinen sechs Palästen und drei Tempeln galt es als spektakulärste und sicherste Festung in ganz Indien. Jeden Abend um 20.30 Uhr erstrahlt das Fort bei einer Sound- und Lightshow.

    • © ImagesofIndia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lichtfest

    Etwas abseits der gängigen Rundreiserouten mitten in Madhya Pradesh, dem ungeschliffenen Juwel Indiens, liegt Gwalior (1,57 Mio. Ew.). Auf einem Tafelberg hoch über der Altstadt thront die Hauptattraktion von Gwalior, ein 1000 Jahre altes Fort, in dem sich mehrere Herrscherdynastien architektonisch ausgetobt haben. Mit seinen sechs Palästen und drei Tempeln galt es als spektakulärste und sicherste Festung in ganz Indien. Jeden Abend um 20.30 Uhr erstrahlt das Fort bei einer Sound- und Lightshow.


  • Lodhi Art District

    Geographical
    Insider-Tipp
    Kunst auf zwei Rädern

    Die Lodhi Colony ist die letzte von den Briten erbaute Bungalow-Siedlung. 50 indische und internationale Künstler haben sich an den Mauern und Fassaden zwischen Khanna Market und Meharchand Market verewigt. 2015 entstand mit dem Lodhi Art District die erste offizielle Street-Art-Galerie Indiens, unterstützt von der St+Art India Foundation, die Kunst für alle kostenlos zugänglich machen möchte. Sogar Frankreichs First Lady Brigitte Macron wurde hier schon gesichtet! Wer es sportlich mag, erkundet das Street-Art-Viertel per Fahrrad, auf eigene Faust oder bei einer geführten Tour.

    • 110003 New Delhi
    Insider-Tipp
    Kunst auf zwei Rädern

    Die Lodhi Colony ist die letzte von den Briten erbaute Bungalow-Siedlung. 50 indische und internationale Künstler haben sich an den Mauern und Fassaden zwischen Khanna Market und Meharchand Market verewigt. 2015 entstand mit dem Lodhi Art District die erste offizielle Street-Art-Galerie Indiens, unterstützt von der St+Art India Foundation, die Kunst für alle kostenlos zugänglich machen möchte. Sogar Frankreichs First Lady Brigitte Macron wurde hier schon gesichtet! Wer es sportlich mag, erkundet das Street-Art-Viertel per Fahrrad, auf eigene Faust oder bei einer geführten Tour.

    • 110003 New Delhi

  • Pangong Tso

    Landschaftliche Highlights
    • © chris piason, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Glamping am höchsten Salzsee der Welt

    Auf einer der höchsten befahrbaren Passstraßen der Welt geht es von Leh aus zum blitzblauen Pangong Lake, der zur Hälfte in Tibet liegt. Seit hier 2009 der Bollywood-Blockbuster „3 Idiots“ gedreht wurde, wurde der auf 4350 m gelegene Salzsee zum Magneten für Tagestouristen. Falls du es ruhiger magst: Bleib über Nacht – sobald die anderen Jeeps weg sind, kannst du die surreal-schöne Landschaft und später sogar den Sternenhimmel besser genießen. Die Route führt über den 5360 m hohen Gebirgspass Chang La und ist ein Traum für jeden abenteuerbegeisterten Motorradfahrer.

    • Ladakh
    • © chris piason, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Glamping am höchsten Salzsee der Welt

    Auf einer der höchsten befahrbaren Passstraßen der Welt geht es von Leh aus zum blitzblauen Pangong Lake, der zur Hälfte in Tibet liegt. Seit hier 2009 der Bollywood-Blockbuster „3 Idiots“ gedreht wurde, wurde der auf 4350 m gelegene Salzsee zum Magneten für Tagestouristen. Falls du es ruhiger magst: Bleib über Nacht – sobald die anderen Jeeps weg sind, kannst du die surreal-schöne Landschaft und später sogar den Sternenhimmel besser genießen. Die Route führt über den 5360 m hohen Gebirgspass Chang La und ist ein Traum für jeden abenteuerbegeisterten Motorradfahrer.

    • Ladakh

  • Qutb Minar

    Architektonische Highlights
    • © Kingsly, Shutterstock

    Indiens höchstes Minarett ist ein Siegeszeichen der Muslime des 12.Jhs., aus rotem Sandstein und Marmor, mit arabischen Schriftbändern als Stein-Einlegearbeit. Die (nicht rostende) Eisensäule im Hof konnte man früher mit den Armen rückwärts umfassen, um das Glück zu beschwören - heute ist das nicht mehr möglich.

    • © Kingsly, Shutterstock

    Indiens höchstes Minarett ist ein Siegeszeichen der Muslime des 12.Jhs., aus rotem Sandstein und Marmor, mit arabischen Schriftbändern als Stein-Einlegearbeit. Die (nicht rostende) Eisensäule im Hof konnte man früher mit den Armen rückwärts umfassen, um das Glück zu beschwören - heute ist das nicht mehr möglich.


  • Bahai House of Worship of the Indian Subcontinent

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Der Tempel ist eine religiöse Huldigung an die Schönheit der Schöpfung, an Licht und Wachstum - architektonisch symbolisiert in Gestalt einer Lotusblüte mit 27 marmornen Blättern. Fast 3 Mio. Besucher kommen jährlich, und viele begegnen hier erstmals der Bahaì-Lehre des Persers Baha'u'lla (1817-92), die Elemente aus allen Weltreligionen zusammenführt.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Der Tempel ist eine religiöse Huldigung an die Schönheit der Schöpfung, an Licht und Wachstum - architektonisch symbolisiert in Gestalt einer Lotusblüte mit 27 marmornen Blättern. Fast 3 Mio. Besucher kommen jährlich, und viele begegnen hier erstmals der Bahaì-Lehre des Persers Baha'u'lla (1817-92), die Elemente aus allen Weltreligionen zusammenführt.


  • Humayun's Tomb

    Architektonische Highlights
    • © Sean Hsu, Shutterstock

    Das Mausoleum war das erste Mogul-Gartengrab Indiens. Wenn du eine Ähnlichkeit mit dem Taj Mahal feststellst, liegst du richtig: Es gilt als Vorläufer des marmornen Wunders in Agra. Die Kuppel ragt 43 m hoch auf, das quadratische Gebäude in persischem Stil birgt eine achteckige Grabkammer. Achte auf die kleinen Türme mit den blauen Mosaiken und die filigranen Marmorintarsien an den Fassaden. In der weitläufigen Gartenanlage mit den Wasserläufen findest du weitere Mausoleen.

    • © Sean Hsu, Shutterstock

    Das Mausoleum war das erste Mogul-Gartengrab Indiens. Wenn du eine Ähnlichkeit mit dem Taj Mahal feststellst, liegst du richtig: Es gilt als Vorläufer des marmornen Wunders in Agra. Die Kuppel ragt 43 m hoch auf, das quadratische Gebäude in persischem Stil birgt eine achteckige Grabkammer. Achte auf die kleinen Türme mit den blauen Mosaiken und die filigranen Marmorintarsien an den Fassaden. In der weitläufigen Gartenanlage mit den Wasserläufen findest du weitere Mausoleen.


  • Itmad-ud-Daulah

    Architektonische Highlights
    • © Robert Bremec, Thinkstock

    Etwa 1 km südlich vom Chinika Rauza befindet sich am Fluss das Mausoleum des Persers Mirza Ghiyas Beg und seiner Frau. Der Wesir und Schwiegervater Kaiser Jahangirs bleibt über Jahrhunderte in Erinnerung, weil sein Grabbau als Miniatur-Vorläufer des wenige Jahre später errichteten, weltberühmten Taj Mahal gilt. Sehr schöne Edelstein-Einlegearbeiten!

    • © Robert Bremec, Thinkstock

    Etwa 1 km südlich vom Chinika Rauza befindet sich am Fluss das Mausoleum des Persers Mirza Ghiyas Beg und seiner Frau. Der Wesir und Schwiegervater Kaiser Jahangirs bleibt über Jahrhunderte in Erinnerung, weil sein Grabbau als Miniatur-Vorläufer des wenige Jahre später errichteten, weltberühmten Taj Mahal gilt. Sehr schöne Edelstein-Einlegearbeiten!


  • Sasbahu Temple

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Warum sie Schwiegermutter und Schwiegertochter heißen, ist nicht genau überliefert, doch sind die beiden Tempel (11.Jh.) mit reichen Figurenfriesen ausgestattet, ein schönes Beispiel der Hindu-Architektur.

    • 474001 Gwalior
    • © saiko3p, Shutterstock

    Warum sie Schwiegermutter und Schwiegertochter heißen, ist nicht genau überliefert, doch sind die beiden Tempel (11.Jh.) mit reichen Figurenfriesen ausgestattet, ein schönes Beispiel der Hindu-Architektur.

    • 474001 Gwalior

  • Chota Imambara

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Das Kleine Mausoleum, 1817-42 erbaut, ist mit einer Goldkuppel gekrönt und von einer gepflegten Gartenanlage umgeben. Im Inneren: Kristalllüster und fürstlicher Kitsch.

    • Husanabad Road, 226003 Lucknow
    • © saiko3p, Shutterstock

    Das Kleine Mausoleum, 1817-42 erbaut, ist mit einer Goldkuppel gekrönt und von einer gepflegten Gartenanlage umgeben. Im Inneren: Kristalllüster und fürstlicher Kitsch.

    • Husanabad Road, 226003 Lucknow

  • La Martinière

    Architektonische Highlights
    • © toiletroom, Shutterstock

    Stein gewordene Romantik oder Zuckertortenkitsch? Als der französische Soldat, Abenteurer und Lebemann Claude Martin Ende des 18.Jhs. das stattliche Anwesen am Gomti-Fluss errichtete, vermischte er orientalische und europäische Baustile, die für ihn Glanz und Pracht verkörperten. So entstand eines der außergewöhnlichsten Gebäude Nordindiens. Auf Martins Wunsch wurde das Gebäude zum College, noch heute wird hier unterrichtet. Rudyard Kipling lässt im "Dschungelbuch" seinen Kim auf diese Schule gehen.

    • © toiletroom, Shutterstock

    Stein gewordene Romantik oder Zuckertortenkitsch? Als der französische Soldat, Abenteurer und Lebemann Claude Martin Ende des 18.Jhs. das stattliche Anwesen am Gomti-Fluss errichtete, vermischte er orientalische und europäische Baustile, die für ihn Glanz und Pracht verkörperten. So entstand eines der außergewöhnlichsten Gebäude Nordindiens. Auf Martins Wunsch wurde das Gebäude zum College, noch heute wird hier unterrichtet. Rudyard Kipling lässt im "Dschungelbuch" seinen Kim auf diese Schule gehen.


  • Agra Fort

    Touristenattraktionen
    • © imagedb.com, Shutterstock

    Feste Mauern und Türme aus rotem Sandstein: In dieser Palaststadt befand sich drei Kaiser-Generationen lang der Regierungssitz, bis um 1640 in Delhi gleichfalls ein Rotes Fort gebaut und die Hauptstadt wieder dorthin verlegt wurde. Leider ist der Verfall an vielen Stellen zu sehen, Restaurierungen sind wegen hoher Kosten langwierig. Vom Südeingang aus sieht man links den Palast Akbars (offiziell Jahangiri Mahal genannt), nördlich anschließend hinter den Gartenanlagen die Goldenen Pavillons.

    • © imagedb.com, Shutterstock

    Feste Mauern und Türme aus rotem Sandstein: In dieser Palaststadt befand sich drei Kaiser-Generationen lang der Regierungssitz, bis um 1640 in Delhi gleichfalls ein Rotes Fort gebaut und die Hauptstadt wieder dorthin verlegt wurde. Leider ist der Verfall an vielen Stellen zu sehen, Restaurierungen sind wegen hoher Kosten langwierig. Vom Südeingang aus sieht man links den Palast Akbars (offiziell Jahangiri Mahal genannt), nördlich anschließend hinter den Gartenanlagen die Goldenen Pavillons.


  • Residency

    Touristenattraktionen
    • © saiko3p, Shutterstock

    Ende des 18.Jhs. von den Nawabs für die britische Verwaltung erbaut, erwies sich der Komplex 1857 beim Aufstand der Sepoys zur Verteidigung als ungeeignet. Doch hatten die rund 3000 belagerten Menschen, darunter mehr als 550 Frauen und Kinder, keine andere Zuflucht. Die fast ein halbes Jahr dauernde Belagerung wurde in der britischen Öffentlichkeit zum Symbol für die Grausamkeit der Mutiny. Im Park sind noch Einschusslöcher an den Ruinen zu sehen.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Ende des 18.Jhs. von den Nawabs für die britische Verwaltung erbaut, erwies sich der Komplex 1857 beim Aufstand der Sepoys zur Verteidigung als ungeeignet. Doch hatten die rund 3000 belagerten Menschen, darunter mehr als 550 Frauen und Kinder, keine andere Zuflucht. Die fast ein halbes Jahr dauernde Belagerung wurde in der britischen Öffentlichkeit zum Symbol für die Grausamkeit der Mutiny. Im Park sind noch Einschusslöcher an den Ruinen zu sehen.


  • Shivananda Ashram

    Touristenattraktionen

    Der Ashram gehört zur 1936 von Sri Swami Shivananda gegründeten Divine Life Society. Sie können sich kostenlos für ein paar Tage im Ashram einquartieren und an den Yoga­ und Meditationskursen teilnehmen. Auch die Mahlzeiten sind frei.

    Der Ashram gehört zur 1936 von Sri Swami Shivananda gegründeten Divine Life Society. Sie können sich kostenlos für ein paar Tage im Ashram einquartieren und an den Yoga­ und Meditationskursen teilnehmen. Auch die Mahlzeiten sind frei.


  • Gandhi Smriti Museum and Library

    Museen
    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Spinnrad, Schreibfeder, Sandalen, das blutbefleckte Lendentuch seines Todestags – alles Zeugnisse des großen Friedenslehrers, den ein fanatischer Hindu am 30.Januar 1948 in Delhi auf dem Weg zum Gebet erschoss. Als Eternal Gandhi Multimedia Museum sind Wohnhaus, Garten, Gebetsraum, Fotosammlung, Gandhi-Zitate und Bi bliothek eine fast unerschöpfliche Gedenkstätte.

    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Spinnrad, Schreibfeder, Sandalen, das blutbefleckte Lendentuch seines Todestags – alles Zeugnisse des großen Friedenslehrers, den ein fanatischer Hindu am 30.Januar 1948 in Delhi auf dem Weg zum Gebet erschoss. Als Eternal Gandhi Multimedia Museum sind Wohnhaus, Garten, Gebetsraum, Fotosammlung, Gandhi-Zitate und Bi bliothek eine fast unerschöpfliche Gedenkstätte.


  • Scindia Museum - Jai Vilas Palace

    Museen
    • © saiko3p, Shutterstock

    Großdimensionierte Spielereien von überreichen Leuten im 19.Jh., z.B. eine silberne Tischeisenbahn, zeugen von der vergangenen Maharajaherrlichkeit der Scindiafamilie, die noch in einem Teil des Palastes lebt. Oft recht amüsant.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Großdimensionierte Spielereien von überreichen Leuten im 19.Jh., z.B. eine silberne Tischeisenbahn, zeugen von der vergangenen Maharajaherrlichkeit der Scindiafamilie, die noch in einem Teil des Palastes lebt. Oft recht amüsant.


  • Dum Pukht

    Restaurants
    • international

    Unter den Restaurants der Luxushotels ist dies in gastronomischer Hinsicht wie im Design wohl das edelste. Bei den nordindischen Spezialitäten ist z.B. das langsam gegarte Fleisch der Mogulküche der Nawabs von Lucknow zu empfehlen.

    Unter den Restaurants der Luxushotels ist dies in gastronomischer Hinsicht wie im Design wohl das edelste. Bei den nordindischen Spezialitäten ist z.B. das langsam gegarte Fleisch der Mogulküche der Nawabs von Lucknow zu empfehlen.


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Indien, Sri Lanka

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  • Wetterfestes Papier
  • Handliches Kartenformat
  • Länderinfos auf einen Blick

Über die Region:
Indien: Indien bietet eine vielfältige Landschaft, von den Himalaya-Bergen im Norden bis zu den tropischen Stränden von Goa im Süden. Besuchen Sie das Taj Mahal in Agra, ein Meisterwerk der Architektur, und die heiligen Stadt Varanasi am Ganges. Die Wüste Thar in Rajasthan und die Backwaters von Kerala sind ebenfalls beeindruckende Ziele.

Sri Lanka: Sri Lanka ist bekannt für seine üppigen Teeplantagen und die goldenen Strände. Erkunden Sie die antike Stadt Anuradhapura und den Sigiriya-Felsen mit seinen historischen Ruinen. Der Yala-Nationalpark bietet die Möglichkeit, wilde Tiere wie Leoparden zu beobachten. Die Hauptstadt Colombo ist ein lebendiges Zentrum mit kolonialer Architektur.

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